{"sf1_id":1005240,"sf2_id":"YnLA22G1","title":"Ein neues Leben? - Kapitel 5","author":"Drayum","words":1276,"posted_at":"2016-05-21T11:34:27.000Z","tags":["Dragon","Dream","Friendship","German Language","Human","new life"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/1005240-ein-neues-leben-kapitel-5","original_url":"https://sofurry.com/s/YnLA22G1","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/82/7f/827fafc5-96d3-4fca-ad21-76961c8244b9","description":"Ich habe es ja doch noch geschafft das Kapitel fertigzustellen! Wie gewohnt kurz und ich würde mich über Kritik freuen!  \nViel Spaß beim Lesen  \nDrayum","content":"\u0026nbsp; „Wir sind da!“\n\nDer vorher so gerade Weg umrundete einen tortenförmigen Tempel, der an sich sehr eindrucksvoll aussah. Er wird von Säulen gestützt und am runden Dach des Tempels wurden Wasserspeier platziert, die Wasser in eine Rinne am Boden des Tempels laufen lassen. Rechts des Weges lag ein kleiner See, der sich an dem Weg anschmiegte.\n\n„Hast du nicht etwas von einem Schrein erzählt? Das hier sieht mir nach etwas mehr aus...“\n\nGenauer betrachtet konnte man sehen, dass er sehr aufwendig verziert wurde. Ein Meisterwerk!\n\n„Sag mal wie baut ihr eigentlich sowas und warum eigentlich?“\n\nVir wirkte überfordert und machte eine Nur-nichts-überstürzen-Geste.\n\n\u0026nbsp; „Eine Frage nach der anderen bitte! Ich kann ja nicht alles gleichzeitig beantworten.“\n\n„Oh Entschuldigung! Wie wäre es, wenn du mir das alles später beantwortest und wir uns erstmal um den Schrein“ Ich zeigte auf den Tempel. -Ja ich denke das ist ein Tempel, hehe…- „konzentrieren.“\n\n\u0026nbsp;„Ok kein Problem.“\n\nJe näher wir dem Eingang kamen, desto besser konnte man die ganzen Verzierungen erkennen.\n\n„Ich werde nachher auf jeden Fall fragen, was die ganzen Gravierungen bedeuten.“\n\n\u0026nbsp; „Denk aber dran, dass wir keine Zeit für lange Gespräche haben. Der Alte hat bestimmt schon Wurzeln geschlagen.“\n\nWir grinsten uns an und standen jetzt vor dem Eingang. Dieser war eine schwere Holztür, doch das ist für den Körper eines Drachen kein Problem. Mit aller Leichtigkeit öffnete Vir die Tür und ging on die Dunkelheit. Auch ich betrat den Tempel und ich musste meine Augen erstmal an das schwache Licht gewöhnen. Ein paar Lichtstrahlen erhellten den Raum und mir wurde etwas mulmig zumute. Ich mag keine Dunkelheit, man ist in ihr verletzlich und sie ist auch irgendwie so leer, wie meine Erinnerungen an die Zeit vor dem Unfall.\n\n„Oh. Ganzschön dunkel hier drin, kann ich mich an dir festhalten?“\n\nDas war mir schon irgendwie peinlich, aber so fühlte ich mich halt besser.\n\nMan konnte ja kaum was sehen, aber er nickte.\n\n„Natürlich. Hast du etwa Angst?“\n\nHabe ich das? Angst? Nein eigentlich nicht, denn ich habe genug andere Gründe Angst zu haben.\n\nBiep Biep Biep Biep\n\n„Aaarg was war das?“\n\nVir zuckte zusammen und war verwirrt warum ich so plötzlich verkrampfte.\n\n\u0026nbsp; „Was ist los?“\n\n„Hast du nichts gehört? Da war so ein Piepen.“\n\nIm Zentrum des Raumes wurden moosbedeckte Steine um eine Statue gelegt und ein großer Baum überdeckte alles, Je näher wir zu Zentrum des Raumes kamen, desto stärker begann mein Kopf zu brummen und ich bekam Kopfschmerzen. Mein schon durch die Dunkelheit eingeschränktes Sehfeld verminderte sich zu einem Tunnelblick.\n\n\u0026nbsp; „Was ist denn nur bloß los mir dir? Ich höre gar nichts.“ Vir war richtig besorgt.\n\n\u0026nbsp; „Nein nicht anfassen!“\n\nHatte das der Alte nicht vor ein paar Tagen geschrien, als ich etwas extrem Dummes gemacht habe? Ich merke also: Fasse nie mehr wieder etwas in dieser Welt an.\n\nZu spät.\n\nIch fiel in eine Art Traum, als ich die Statue berührte. In meinem Kopf stimmte etwas nicht, das merkte ich sofort. Ich bekam eine Vision von einem Ding, das halb Mensch auf der einen Körperhälfte und halb Drache auf der anderen war. Soll ich das sein? Ist nicht nur meine Welt gespalten, sondern auch ich? Kein schöner Traum…\n\n\u0026nbsp; „Seid gegrüßt Sucher“\n\nWer? Wie? Wo?\n\n„Äh was bist du?“\n\n\u0026nbsp; „Ich bin die Hüterin der Welt, die jetzt auch deine ist. Ich habe dich in diese Welt geschickt, weil ich dachte das es das Beste für dich ist. Du bist nicht tot, aber in einem Koma. Ich hatte dir eine Vision geschickt, wie ein weiteres Leben dort sein wird und ich denke ich habe dir gut genug gezeigt, dass du es hier viel besser hast.“\n\nWow. Das war viel zu viel Input für mich.\n\n„Ich kann das alles noch nicht begreifen. Warum ich?“\n\n\u0026nbsp; „Du warst schon immer angetan von so einer Welt wie dieser, das musst du zugeben. Ich habe dich hierhergeschickt, weil du hier gar nicht fremd bist. Nick. Du hast deine wahre Seele schon immer im Unterbewusstsein gespürt.“\n\nUnmöglich. Ok bei einigen Dingen hast sie ja recht, aber das ist doch einfach unmöglich.\n\n„Herrin, sie sehen aber doch, dass ich menschlich bin wie soll ich eine andere Seele haben?“\n\n\u0026nbsp; „Du bist bloß vermenschlicht. Vielleicht verschwindet das mir der Zeit, vielleicht auch nicht. Ich weiß nicht warum du eine andere Seele hast, aber dein jetziger Körper ist deine wahre Form. Ich habe dich nicht neu erschaffen! Du musst nur deine wahre Seele annehmen und du wirst keine Probleme hier haben.“\n\nWas, wenn ich das gar nicht will? Ich mag es Mensch zu sein, auch wenn ich jetzt nicht mehr wie einer aussehe.\n\n\u0026nbsp; „Du hast noch viel zu lernen und Entscheidungen stehen bevor. Ich habe dich\u0026nbsp;Anthro gemacht, damit du besser zurrechtkommst, aber du musst dich bald entscheiden, ob ich dich zurück bringen soll in deine Welt. Lange hast du nicht mehr und du bist tot oder sie schalten die Maschinen ab.“\n\nOh Mann. Ich bin ja eigentlich so zufrieden hier, aber ist das hier das, was ich wirklich will? Bin ich vielleicht nicht mehr ich, wenn ich hierbleibe?\n\n„Ich brauche eure Hilfe Herrin. Ich will ich bleiben und dennoch kein Halbdrache sein.“\n\n\u0026nbsp; „aber du bist kein Halbdrache. Du bist wie gesagt nur vermenschlicht. Ich habe das Wissen über das ganze Universum gesammelt. Ich kenne die Menschen. Es ist verständlich, dass du du selbst sein willst und natürlich werde ich versuchen zu helfen.“\n\nWenn ich aber nichts annehme, also Mensch oder Drache, habe ich dann eine gespaltene Seele?\n\n„Wird mein Unterbewusstsein mit mir reden oder werde ich vielleicht unberechenbar? Was hat mich zu erwarten?“\n\n\u0026nbsp; „Alles zu seiner Zeit. Vielleicht machst du dir völlig umsonst Gedanken.“\n\nGenau die Antwort wollte ich nicht haben. Mann, ich habe so viele Fragen! Wenn sie aber keine beantworten will, dann muss ich mich damit abfinden…\n\n\u0026nbsp; „So und jetzt geh zu deinem Freund zurück. Pass gut auf ihn auf, er wird vielleicht das wichtigste in deinem neuen Leben sein.“\n\nWie meint sie das? Es nervt mich, dass sie alles weiß und ich gar nichts!\n\n\u0026nbsp; „Danke, dass du mich aufgesucht hast. Ich heiße dich herzlich willkommen zu deiner neuen Welt Drayum!“\n\nAufgesucht habe ich sie ja nicht, es war eher Vir, der auf der Reise hier anhalten wollte. Ob er mit der Herrin Kontakt aufnimmt und sie ihn beauftragt hat mich hierherzubringen? Wohl kaum. Er hat ja „Nicht anfassen“ geschrien und war wirklich entsetzt.\n\n„Wir werden uns bald Wiedersehen Herrin!“\n\n\u0026nbsp; „Oh ja das werden wir!“\n\nIch wurde langsam wach und ich hatte stechende Schmerzen in meinem Kopf.\n\n„Aua. Das war merkwürdig.“\n\nVir richtete mich auf, da ich durch die plötzliche Ohnmacht auf den Boden gestürzt war. Er leckte mir über das Gesicht, was ja eigentlich ein Zeichen der engen Zuneigung war. Ich war sichtlich verwirrt.\n\n\u0026nbsp; „ich habe mir solche Sorgen gemacht. Was ist passiert? Hat die Herrin zu dir gesprochen?“\n\n„Hey hey. Du sollst mich jetzt nicht auch noch mit Fragen überstürzen! Wie wärs wenn wir uns an diesen See setzen und uns gegenseitig Fragen“\n\n„Gute Idee und ich meckerte, dass du mich mit Fragen durchlöcherst! Ha ha!“\n\nIch stand auf, was mit meinem brummenden Kopf gar nicht so leicht war. Als wir den Raum verließen war ich nicht mehr an die Helligkeit gewöhnt und hielt mir schnell die Augen zu.\n\n„Können die keine Lampen da reinbauen?“\n\nWir liefen zum See. Naja ich schwankte eher hin und fragte mich, ob ich von dem Sturz und der Vision Schäden davongetragen hatte. Wir setzten uns ins hohe Gras\u0026nbsp;und unsere Mägen knurrten.\n\nWir mussten beide\u0026nbsp;lachen.\n\n\u0026nbsp; „Ohje lass uns schnell anfangen, damit wir später noch etwas jagen können.“\n\n\u0026nbsp;„Ok ich fange an…“\n\n\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp; \u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;\u0026nbsp;…","series":{"name":"Ein neues Leben?","previous":"https://fse.anthro.fr/stories/997221-ein-neues-leben-kapitel-4.json","next":"https://fse.anthro.fr/stories/1017736-ein-neues-leben-kapitel-6.json"}}