{"sf1_id":1255730,"sf2_id":"lmXyOYGn","title":"Tage im Juni - FREUNDE (5) - Ger","author":"Kranich im Exil","words":2097,"posted_at":"2017-10-30T11:58:00.000Z","tags":["Adolescent","Angst","Anthro","Anthropomorphic","Athlete","Athletic","Athletics","Bad Language","Bobcat","Boy","Buff","Canid","Canine","Character Development","City","Claws","College","Contemporary","Dread","Eyes","Fear","Feline","Fight","Fighting","German Language","Gray","Grey","Harsh","Hate","Highschool","Lynx","Male","Mammal","Mild Drama","Mild Violence","Multiple Species","Muscle","Muscles","No-Yiff","Outdoors","Paw","Paws","Personal Redemption","Plot Development","Public","Punishment","Raccoon","Raccoon/Fox","Real Life","Realistic","Relationships","Revenge","River","Rough","School","Series","Short","Short Story","Silver","Story","Story Progression","Story Series","Stripes","Student","Summer","Tail","Teen","Teenager","Teenagers","Teeth","Third Person","Tiger","Tree","University","Various Species","Violence","Violence (Not In Yiff)","Wet","White","Yellow","Young"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/1255730-tage-im-juni-freunde-5-ger","original_url":"https://sofurry.com/s/lmXyOYGn","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/e0/48/e0484b02-5c50-49ab-b4f9-ab0aa1b6bdae","description":"#10 of Tage im Juni\n\nDie Episoden von Tage im Juni (Weltenzoo) werden stets zuerst auf FurAffinity veröffentlicht. Die auf SoFurry geposteten Geschichten werden nicht aktualisiert. Für Updates und aktuelle Geschichten besuche den FurAffinity Account von Kranich im Exil. Dort findest du auch eine Übersicht aller Episoden.\nBesuche WELTENZOO für mehr Geschichten und zusätzliche Details über die Welt.","content":"  \n  \n**TAGE IM JUNI**  \n  \n\n# Freunde\n\n## - 5 -\n  \n  \nNiklas hielt die Dose vor sich. Die lebendigen Kekse entpuppten sich als ein Tier. Eine Maus.  \n  \nWarum trug er eine Maus in seinem Rucksack herum?  \n  \nNiklas fischte einen Beutel mit Knusperkugeln aus dem Rucksack. Er ließ ein paar auf seine Hand fallen und streckte sie Jannik entgegen.  \n  \nDer Luchs beäugte sie für einen Moment skeptisch. Er war sich nicht sicher, ob er Süßigkeiten annehmen wollte, die aus einem Rucksack stammten, der seltsame Geräusche abgab und eine Maus in der Dose beherbergte. Wer weiß, was sonst noch alles darin zu finden war.  \n  \nAls er jedoch erkannte, dass es sich um Coco Crunch handelte, zögerte er nicht länger._»Wahnsinnig gut.«_  \n  \nNiklas drückte ein paar Kugeln durch Löcher in der Dose, die gerade groß genug für sie waren. Die übrigen landeten in seinem eigenen Mund. Er stellte die Dose auf das Gras, legte sich auf den Bauch und beobachtete die Maus darin. Diese schien an den Kugeln jedoch recht wenig Interesse zu haben.  \n  \n»Wo hast du denn die Maus her?«, wollte Jannik wissen.  \n  \n»Gefangen.«  \n  \n»Und was hast du mit ihr vor?«  \n  \nNiklas zuckte mit den Schultern und beobachtete den kleinen Nager in seinem beengten Gefängnis. Die Maus schien mittlerweile nicht einmal mehr über die zwei großen Murmelaugen erschrocken zu sein, die sie durch das milchige Plastik beobachteten. Sicher hatte ihr der Rucksack-Limbus schon geistige Schäden beschert. Sie saß apathisch herum, nur gelegentlich ihr Näschen zucken lassend. Ihr Oberkörper hob und senkte sich bei jedem Atemzug. In der Dose musste es stickig und heiß sein.  \n  \n»Willst du sie nicht freilassen?«, fragte Jannik. Niklas reagierte nicht. »Ich glaube nicht, dass es ihr dort drin gefällt.« Keine Antwort.  \n  \nNiklas tippte die Dose an. Die Maus zuckte kurz. Plötzlich schien etwas anderes seine Aufmerksamkeit zu erregen.  \n  \nEr stellte seine Ohren auf und lauschte der Umgebung.  \n  \nJannik tat instinktiv dasselbe, konnte aber bloß den Wind in den Blättern und Gräsern hören. Von der Liegewiese drang das undeutliche Geschwätz einiger Sonnenanbeter heran.  \n  \nBeide Jungen verharrten einen Moment. Gräser raschelten und knisterten. Grillen zirpten. Wasser murmelte sacht. Nichts Ungewöhnliches zu hören.  \n  \nJanniks Blick fiel zurück auf die Maus in Nöten. »In einer Dose eingesperrt zu sein würde dir auch nicht gefallen.«  \n  \nNiklas blies genervt Luft durch die Nase. »Eine Maus fühlt gar nichts«, entgegnete er forsch. »Ihr ist alles egal.«  \n  \n»Aber --«  \n  \n»Hast du noch mehr Ideen, was ich tun oder lassen soll?« Niklas zischte. Dann ergriff er die Dose samt Maus und verstaute sie wieder in seinem Rucksack. Er zog ihn auf den Rücken.  \n  \nDas hatte Jannik nicht so gemeint. Er wollte etwas erwidern, da hoben beide erneut die Ohren und blickten sich um.  \n  \nGräser, Grillen, Geplätscher. Das Rascheln war lauter geworden. Viel zu laut.  \n  \nNiklas sprang auf. Im hohen Gras war ein Kopf aufgetaucht. Breites Wangenfell, stechend gelbe Augen und ein Mosaik schwarzer Streifen, wie eine Kriegsbemalung. Ein Tiger. Er schälte sich aus dem Gras und wuchs in die Höhe. Am breiten Kopf hing ein ebenso massiger Körper.  \n  \nJannik erspähte im Augenwinkel noch einen weiteren. Und ein dritter kam den Weg am Ufer entlang. Sekunden später stand einer von ihnen zu jeder Seite. Das waren die Tiger, die er bereits heute Morgen gesehen hatte. Sie waren Riesen, wahrscheinlich aus der Zehnten oder Elften.  \n  \nJannik hatte nicht das Gefühl, dass sie bloß zufällig dort waren. Wie drei Bergspitzen türmten sie über den beiden Jungen und musterten sie.  \n  \nJannik konnte ihre Herzen schlagen hören. Dunkle, dumpfe Schläge, wie drei Pauken.  \n  \nDer größte von ihnen trug ein rotes Schultrikot mit dem abstrahierten Gesicht des Hirschhundhasen darauf. Die Arme des Tigers waren massig und unter dem kurzen Fell konnte man jeden Muskel erkennen. Sie waren angespannt.  \n  \nDie Augen des Tigers wanderten von Jannik auf Niklas und verharrten dort eine ganze Weile.  \n  \n»Waschbär«, sprach er mit tiefer, trockener Stimme. Jannik konnte ihre Vibrationen spüren. Er sah, wie sich Niklas Körper anspannte, bereit, sich auf der Stelle umzudrehen und sprunghaft im hohen Gras zu verschwinden.  \n  \nJannik war mit dieser Beobachtung nicht alleine, denn plötzlich ergriff der große Tiger Niklas am Kragen, um ihn von der Flucht abzuhalten. Mit seiner Riesenpranke zog er ihn zu sich heran. Sie war fast so groß wie Niklas Kopf. Niklas stemmte sich dagegen, konnte aber nichts ausrichten.  \n  \n»Wir wollen nur reden«, versicherte der Tiger und zog Niklas so dicht an sich heran, als wollte er ihn umarmen -- oder vielmehr in seinen aufgepumpten Armen zerquetschen.  \n  \n»Du bist in Chucks Klasse. Was weißt du über den Angriff?« Seine Augen bohrten sich in Niklas Gesicht. Zum Glück war es illegal, Anthros zu fressen. Sonst hätte der Tiger das wahrscheinlich ohne zu Zögern getan.  \n  \nDer Waschbär antwortete nicht und wich dem stechenden Blick aus. Die Pranke schüttelte ihn kurz durch und die Frage wurde wiederholt.  \n  \n»Ich weiß nichts«, spuckte Niklas schließlich aus.  \n  \n»Du lügst«, kam prompt die grimmige Antwort.  \n  \nDer Tiger hievte den Waschbären in die Höhe. Niklas strampelte. Der Schraubzwingengriff lockerte sich jedoch nicht. Er wurde herum gerissen und mit Wucht gegen den Baumstamm gedrückt. Niklas keuchte und umklammerte die Pranke. Der Tiger bewegte seinen Kopf nah an Niklas Gesicht. Sein Nasenrücken kräuselte sich.  \n  \n»Ich kann es verdammt noch mal nicht ausstehen, wenn man mich anlügt!«, grollte er. Der Ton vibrierte in Janniks Brust. »Jetzt sag mir, was du über den Typen weißt, der Chucks fertig gemach hat oder ich reiß dir die Fresse raus!«  \n  \nDie wütende Drohung fühlte sich an wie ein Schlag in die Magengrube.  \n  \nDas zornige Katzengsicht des Tigers beschwor Janniks eigene Wut herauf und er schaffte es, sich aus seiner Schockstarre zu befreien. Er schrie den Tiger an. Der schien ihn aber nicht zu hören oder zu ignorieren.  \n  \nDann spürte Jannik eine Pfote auf seiner Schulter. Einer der anderen Tiger blickte auf ihn herab. Sein Fell war silbrig und sein Gesicht von einem tiefschwarzen Muster verziert, durch das seine Augen wie blaue Flammen hindurch brannten. Die Pfote stieß den Luchs einfach beiseite, als wäre er eine Pappfigur. Oder eine lästige Mücke, die man einfach wegwischte.  \n  \nJannik stolperte rückwärts und landete im Gras. Der silbrige Tiger verschränkte die Arme vor der Brust und beobachtete das Verhör.  \n  \n»Wer hat Chucks das angetan?«, verlangte der Tiger im Trikot zu wissen. Seine Stimme dröhnte so sehr, dass sich Niklas' Fell sträubte. Sein Hals und Gesicht wirkten wie geschwollen.  \n  \nDer Waschbär gab keine Antwort sondern schnappte nach Luft. Seine Hände fuhren panisch über die Pfote des Tigers, konnten aber keinen Halt an ihr finden. Sie schien starr und glatt wie Stein.  \n  \n»Ihr seid doch alle gleich!«, zischte der Tiger, nahm Niklas und ließ ihn gegen den Baumstamm schlagen. »Lügner und dreckige Arschlöcher! Feige und blöd wie Scheiße!« Er drückte ihn gegen das Holz als wollte er ihn wie eine Orange daran auspressen.  \n  \nIn Niklas Augen explodierten Zorn und Angst. Er fauchte und spreizte seine Hand. Ihre Krallen schnellten in Richtung des Tigergesichtes. Dieser zog seinen Kopf hastig zurück, gerade noch schnell genug, um sie nicht in den Augen zu haben. Seine Nasenspitze wurde gestrichen und eine hauchdünne rote Linie bildete sich auf ihr.  \n  \nDie Augen des Tigers weiteten sich zu brennenden gelben Seen, in denen die Pupillen versanken. Sein Gesicht verzerrte sich zu einer bestialischen Fratze. Nase in tiefe Falten gelegt. Zähne entblößt.  \n  \nDer Anblick versetzte Niklas in Panik. Er wandte sich und strampelte. Die Pranke ließ ihn gegen den Stamm knallen, quetschte ihn ein. Wie einen Sandsack. Zog ihn zurück. Ließ ihn erneut gegen das Holz schlagen. Rieb ihn gegen die Rinde, bis Fellbüschel daran hängen blieben.  \n  \n»Chuma, hör auf!«, fauchten die anderen beiden Tiger und sprangen hektisch an den großen heran. Sie stemmten sich gegen ihn und versuchten ihn an der Schulter zurückzuhalten. Ohne Erfolg. Sie waren nicht stark genug.  \n  \nNiklas knallte ein weiteres Mal gegen den Stamm. »Bist du irre?!«, brüllte der silbrige Tiger. »Er ist ein Kind!«  \n  \nNiklas zitterte am ganzen Körper und schnaufte. Tränen und Rotz flossen sein Gesicht herunter. »Arik«, rief er leise mit zusammengekniffenen Augen.  \n  \nChuma starrte ihn an. Sein Körper war steif wie ein Fels. Er holte tief Luft. Atmete aus. Zwang sich zur Ruhe. Ein erneutes Grollen ließ seine Brust erbeben, aber er schien zu versuchen es mit aller Kraft herunterzuschlucken. Seine Ohren waren feuerrot. Seine Tasthaare abgespreizt.  \n  \nDann zog er Niklas vom Baumstamm zurück, hielt ihn kurz in der Luft, sah ihn an und ließ ihn los. Der Waschbär landete vor ihm auf dem Boden. Niklas konnte sein Gleichgewicht nicht finden, stolperte und fiel rücklings in den Bach. Mit lautem klatschen spritzten Wasser und Algen um ihn herum. Ein Schwarm Mücken wurde aufgescheucht.  \n  \nBis zum Bauch saß er im Wasser. Rucksack und Kopfhörer waren davon geflogen und verteilten sich im Bach.  \n  \n»Arik?«, wiederholte Chuma den Namen. Er atmete schwer, als wäre er soeben einen Marathon gelaufen.  \n  \nEiner der anderen Tiger hatte sein Handy hervorgezogen und starrte darauf. »Elfte Klasse. In Herrn Scrofas Kurs«, verkündete er.  \n  \nChuma schnaufte und knirschte mit den Zähnen. Er ballte seine Pfote und rammte sie gegen den Baum. Mit ganzer Kraft. Noch einmal. Noch einmal. Die anderen Tiger schlossen ihre Augen, scheinbar hoffend, dass die Raserei schnell vorüber ging. Chuma brüllte. Der Baum zitterte und einige Blätter segelten zu Boden.  \n  \nDie Schläge wurden langsamer. Der große Tiger stützte sich am Baum ab und atmete schwer. Er hatte die Augen zusammengekniffen. Das Fell in seinem Gesicht glänzte feucht. Er rieb sich die Augen, zog den Rotz in seiner Nase hoch und spuckte ihn ins Gras. Dann ließ er vom Baum ab, dem ein beträchtliches Stück Rinde fehlte.  \n  \nFür einige Sekunden stand Chuma stumm da und sah Niklas an. Dann drehte er sich wortlos um und machte sich auf den Rückweg, die Böschung hinauf.  \n  \nDer silbrige Tiger warf Niklas und Jannik abwechselnd Blicke zu. Seine Augen verharrten einen Moment lang auf dem Waschbären, dessen Gesicht von der Bekanntschaft mit dem Baum völlig zerzaust war.  \n  \n»Scheiße«, murmelte die Großkatze. Er fuhr sich mit der Pfote durchs Gesicht und blies Luft durch die Zähne. »Sorry«, sprach er. »Okay?« Dann drehte er sich um und folgte den anderen.  \n  \nNiklas saß regungslos im Wasser und starrte auf einige ausgerissene Schilfblätter, die vor ihm trieben. Seine Brust hob und senkte sich wie ein Luftballon, den man aufblies und wieder leerte. Das Wasser war ihm bis ins Gesicht gespritzt. Es tropfte ihm von der Nasenspitze. Das Fell seiner Wangen hing herunter. Es war unmöglich zu sagen, ob seine Augen vom Wasser oder von Tränen feucht waren.  \n  \nDer Rucksack berührte ihn am Ellenbogen. Er bemerkte, dass sich dessen Inhalt eifrig im Bach verteilte. Aus der Starre befreit angelte er hastig nach ihm. Er konnte die Plastikdose geradeso davor bewahren, zur Arche zu werden und die Strömung hinab davon zu segeln.  \n  \nJannik hatte sich zurück aus dem Gras gekämpft. »Alles in Ordnung?«, fragte er.  \n  \nNiklas watete mit eingesunkenem Kopf durch das Wasser. Er würdigte ihn keines Blickes. Gab keine Antwort.  \n  \n_Natürlich ist nichts in Ordnung,_ zischte Jannik zu sich selbst. _Du Trottel._  \n  \nNiklas stopfte seine nassen Sachen in den ebenso durchtränkten Rucksack. Jannik sammelte die Stifte und Niklas Zeichnung auf. Jemand war auf sie getreten. Er strich sie glatt.  \n  \nNiklas kletterte aus dem Bach. Überall tropfte Wasser aus seinen Klamotten. Das Fell seines vorher buschigen Schweifes klebte zusammen. Er hing herunter und seine Spitze streifte über den Boden. Im nassen Zustand zeigte sein Fell keine Musterung mehr, sondern hatte sich in ein einheitliches dunkles Grau verwandelt.  \n  \n»Was war das gerade?«, wollte Jannik wissen.  \n  \nKeine Antwort. Keine Reaktion.  \n  \nNiklas zog seine Kopfhörer aus dem Bach. Wasser lief aus ihnen heraus, als wären sie für Fische gemacht. Er schüttelte sie. Eine der Ohrmuscheln brach ab. Er starrte sie emotionslos an und legte sie sich dann um den Hals.  \n  \nJannik hielt die Zeichnung hoch und reichte sie Niklas.  \n  \nDer Waschbär blickte sie an, dann Jannik. Sein Gesicht war völlig verwüstet, das Fell nass, herunterhängend und einige Tasthaare abgeknickt.  \n  \nNiklas nahm die Zeichnung. Zerknüllte sie. Holte aus, um sie Jannik gegen den Kopf zu werfen, schnaufte, wandte sich dann doch ab und warf sie ins Wasser. Er fauchte, als der Luchs den Mund öffnete, um etwas zu sagen. Seine Murmelaugen waren so schwarz. Feucht und glänzend.  \n  \nNiklas drehte sich um und schlurfte den Weg hinab. Es dauerte nicht lange, dann war er verschwunden. So rasch und unauffällig wie immer.  \n  \nJannik blieb zurück und starrte regungslos auf das sich im Wind wiegende Gras.  \n  \nEr stand mehrere Minuten dort, bis sein lautstark hämmerndes Herz sich endlich beruhigen konnte und er nicht länger zitterte.  \n  \n  \n  \n**End of chapter**  \n  \n  \n  \n[**\\\u003c\\\u003c\\\u003c PREV PART**](https://www.sofurry.com/view/1254450) | [**FIRST PART**](https://www.sofurry.com/view/1234597)| [**NEXT CHAPTER \\\u003e\\\u003e\\\u003e**](https://www.sofurry.com/view/1261100)  \n  \n  \n\n---\n\n© 2017, Kranich im Exil\n\n**Editorial consultant: 1Wortmaler**  \n  \n_Part of the collection \"Weltenzoo\"_\n\n---\n\n:: www.furaffinity.net/user/kranich-im-exil ::\n","series":{"name":"Tage im Juni","previous":"https://fse.anthro.fr/stories/1254450-tage-im-juni-freunde-4-ger.json","next":"https://fse.anthro.fr/stories/1261100-tage-im-juni-lehrmeister-1-ger.json"}}