{"sf1_id":232940,"sf2_id":"k1Vy4kNn","title":"POEM: Maro","author":"Noiratblack","words":257,"posted_at":"2011-03-21T23:51:00.000Z","tags":["Dream","GERMAN","German Language","Noiratblack","Poem","Warrior","maro"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/232940-poem-maro","original_url":"https://sofurry.com/s/k1Vy4kNn","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/0f/f0/0ff05cfa-3a75-409d-9cd4-d1d796bdcecc","description":"","content":" **Maro**\n\nVon _Noiratblack_\n\nGeschrieben im Wald, bei heftigem Wind, der an den noch grünen Blättern riss.\n\n\u0026nbsp;\n\nEinsam ist der sanfte Ton,\n\nder in wildem Rauschen untergeht.\n\nVon der Natur lang gesehen, des Krieges Sohn,\n\nmit einer Flöte dort steht.\n\n\u0026nbsp;\n\nHalb geöffnet nur sind die Augen,\n\ntaumelnd der langsame Schritt.\n\nReisende fragen sich, wovon er ist wohl benommen?\n\nEs ist der Traum, er nimmt ihn mit.\n\n\u0026nbsp;\n\nDer Wille von Freiheit, von eigenem Willen,\n\nes war fort für ihn, der so lange reiste,\n\nwaren Sagen, von denen, die ihn retten konnten,\n\nschon das meiste.\n\n\u0026nbsp;\n\nDoch er fand, wonach er sich sehnte.\n\nUnd Haut wurde zu Schuppen.\n\nUnd der Tod wurde so fern, wie er es wollte.\n\nUnd nichts entkam den feinen Sinnen.\n\n\u0026nbsp;\n\nGehasst, gefürchtet, Dämon genannt.\n\nSeine Augen, Herausforderung darin eingebrannt.\n\nGeliebt, verehrt, verbannt und doch und deshalb bekannt.\n\nSein Name wird vielen in den Geist gebrannt.\n\n\u0026nbsp;\n\nSeine Klingen schneiden den Feind,\n\njeden, der es wagt, ihn zu fordern.\n\nnie Frau oder Kind,\n\ndoch sonst, offene Adern.\n\n\u0026nbsp;\n\nDer Tod kann er sein,\n\nbrutal und grausam.\n\ndie Träumerei wird zum fernen Schein,\n\nlässt dich mit Angst bei ihm allein sein.\n\n\u0026nbsp;\n\nMaro, der weiße Nachtzahn,\n\nvon vielen auch Dämon gerufen,\n\nstärker als jeder Mann,\n\nsteht er auf ganz anderen Stufen.\n\n\u0026nbsp;\n\nSpeere sind wie Wind,\n\nderen Klingen,\n\ngeschwind,\n\nalles durchdringen.\n\n\u0026nbsp;\n\nSo bedenket, gebt stets acht,\n\nHochmut in der Gruppe,\n\nvor dem Mann der da ist so allein,\n\nso ist seine Schwäche und Einsamkeit manchmal Schein,\n\nund hat einige um ihr Leben gebracht.\n\n  \n  \n\n"}