{"sf1_id":247125,"sf2_id":"JewDj7xm","title":"Angst","author":"eMaRDi","words":113,"posted_at":"2011-05-07T10:48:00.000Z","tags":["GERMAN","Poem"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/247125-angst","original_url":"https://sofurry.com/s/JewDj7xm","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/fd/44/fd449c27-21fb-45c6-bc59-95be64e546d1","description":"","content":"Dunkle Straßen, matte Lichter,  \nalles schwebt in mattem Grau.  \nSelten Laute, kaum Gesichter,  \nWie ein Morgen - ohne Tau.  \n  \nNur der Mond mag zu erzählen,  \nwelche Tat er schon gesehen,  \nNur die Nacht mag zu erraten,  \nwelche Seelen von sich gehen.  \n  \nDa ein Laut, oder ist's nur Täuschung?  \nHat sich nicht grad was bewegt?  \nZog dort nicht ein Schwarz vorüber?  \nIst's der Tod, der wieder säht?  \n  \nEin Schrei zerreißt die Ruhe letztlich,  \nfüllt mit Angst die Ruh der Nacht,  \nEine Eule sitzt dort droben,  \nsich dann erhebt ins Dunkle sacht.  \n  \nDie Blätter rauschen Kraft des Windes,  \nUnd mancher denkt, hört Wölfe heul'n,  \nDoch Ängste bleiben, Ängste sind es.  \nÄngste sind's, des Todes Säul'n.\n  \n  \n\n"}