{"sf1_id":3593,"sf2_id":"zeRKvOgm","title":"Desann und Rosh: Zwei Jedi - eine Liebe Episode 3","author":"dream_and_nightmare","words":4659,"posted_at":"2004-09-18T22:49:00.000Z","tags":["German Language","Human","Lizard","Love"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/3593-desann-und-rosh-zwei-jedi-eine-liebe-episode-3","original_url":"https://sofurry.com/s/zeRKvOgm","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/ee/a2/eea2fab8-ef94-4fe5-ba21-81cfa6a97649","description":"#3 of Desann und Rosh: Zwei Jedi - Eine Liebe","content":"Hier nun der dritte Teil meiner Geschichte. Für Verbesserungsvorschläge, Kritik usw. bin ich immer offen und dankbar.  \n  \nDas Dröhnen des Weckers riss Rosh und Desann aus ihren Träumen.  \nSie waren beide erst recht spät eingeschlafen, sonst wäre Desann schon längst wach.  \nDieser Morgen war weniger zärtlich als der gestrige, doch Desann hoffte als er schnell seine Kleidung anzog, dass er Rosh am Abend so richtig verwöhnen konnte.  \nWenigstens hatten beide Zeit für ein paar freundliche Worte, bevor sie sich auf dem Weg zum Trainingsgelände machten.  \nDort angekommen, wartete bereits Kyle und bat sogleich die Schüler zu sich.  \nEs dauerte noch etwas bis auch die letzten anwesend waren und dann begann Kyle: \"Heute beginnt die letzte Woche eurer Grundausbildung. Danach werdet ihr in den Rang \"Padawan\" aufsteigen. Von diesen Zeitpunkt an, werdet ihr auf Missionen geschickt um euch in der wirklichen Welt zu erproben. Doch bevor ihr soweit seid, wartet noch eine letzte Aufgabe auf euch: Ihr müsst ein eigenes Lichtschwert konstruieren. Dazu werdet ihr heute zu den Massassi-Tempel Ruinen auf der anderen Seite von Yavin 4 gebracht, dort müsst ihr das wichtigste Bauteil für euer Laserschwert finden: die Fokussier-Kristalle. Sie erzeugen die Klinge eures Schwertes und bestimmen auch dessen Farbe.  \nDa aber Desann, bereits ein eigenes Lichtschwert hergestellt hat, freut es mich dich als ersten in den Rang eines Jedi-Padawans willkommen zu heißen.\"  \nKyle klopfte Desann auf die Schulter, als er das sagte und die gesamte Klasse begann zu applaudieren worauf Desann glücklich lächelte.  \nNachdem sich alle wieder beruhigt hatten, begaben sich alle zum Shuttle.  \nDesann wusste das er nicht mit durfte, allerdings wollte er sich noch von Rosh verabschieden.  \nDas Shuttle stand auf einer Landeplattform im Freien und wieder wurden die Schüler von der grellen Sonne geblendet.  \nNach und nach stiegen alle ein, doch Rosh drehte sich zu Desann um und umarmte ihn: \"Bis heute Abend und pass auf dich auf.\", flüsterte er Desann zu.  \n\"Du auch.\", gab dieser zurück und küsste Rosh auf die Wange.  \nRosh löste sich und stieg als letzter zu den anderen Studenten ins Shuttle.  \nMit einen lauten Aufheulen der Triebwerke startete das Shuttle und war innerhalb weniger Sekunden in der Luft und flog über den bewaldeten Boden des Planeten hinweg.  \nDesann sah dem Shuttle noch einen Augenblick nach und drehte sich dann um.  \nIm nächsten Moment kam Kyle auf ihn zu: \"So, wärst du jetzt bereit für deine erste Mission?\"  \nDesann nickte, fragte dann aber noch: \"Kyle, was wird Rosh und die anderen am Massassitempel erwarten?\"  \n\"Nichts Gefährliches, sie müssen nur die Kristalle finden und um diese zu erreichen müssen sie die Macht einsetzen und ihr Gelerntes anwenden.\", antwortete Kyle.  \nDas beruhigte Desann ein wenig und er seufzte leise, dann sagte er: \"Gut, dann bin ich beruhigt. Wie sieht denn meine erste Mission aus?\"  \n\"Komm mit.\", bekam er als Antwort und Kyle ging wieder in die Akademie hinein, Desann folgte ihm schnellen Schrittes.  \nBeide betraten nach kurzen Fußmarsch durch die Gänge der Akademie, den Kommunitkationraum, er war voll mit technischen Geräten und in der Mitte war ein großer Hologramm-Generator aufgestellt der das Hologramm eines Planetens darstellte.  \n\"Tatoinne.\" konnte Desann in der Beschreibung lesen als er näher kam.  \n\"Pass auf Desann, ich erkläre dir deine Aufgabe\", sagte Desann und tippte etwas in die Computerkonsole die neben dem Hologramm-Generator stand.  \nDas Hologramm änderte sich, nun zeigte es einen genauen Punkt auf den Planeten und Kyle erklärte die Situation.  \n\"Ein Feuchtfarmer hat uns kontaktiert. Er sagt er würde von Sandleuten angegriffen, das sind vermummte Wilde auf Tatoinne, die vor nichts zurückschrecken und plündern und brandschatzen. Er sagt, das die Überfälle immer schlimmer werden und glaubt, dass ein anderer Feuchtfarmer, mit dem er Streit hatte, dahinter steckt.  \nDeine Mission also lautet: Zu dem Feuchtfarmer zu reisen, ihn zu befragen, den Grund für den Angriff der Sandleute herausfinden und klären ob der andere Farmer etwas damit zu tun hat.\"  \nDesann nickte und studierte noch einmal das Hologramm, die Farm lag sehr abgelegen und selbst die Farm, die am nähesten war, lag erst in einen Umkreis von ungefähr 70 Kilometer.  \n\"Gut, du weißt was du zu tun hast, aber ich bitte dich: Versuche das Problem mit so wenig Gewalt wie möglich zu lösen. Wir Jedi, sind Hüter des Friedens und keine Soldaten.\", mahnte Kyle und Desann nickte erneut.  \n\"Achja, ich werde dich begleiten, um zu sehen wie das Problem löst.\", sagte Kyle noch und schaltete das Hologramm dann aus.  \nDesann blickte kurz zu Kyle, er wusste nicht was er darüber denken sollte, doch er akzeptierte es, das Kyle mit ihm kam.  \nSo verließen beide den Raum und gingen über die Flure zum Hangar.  \nDer Hangar war geschickt in die altertümliche Archtitektur des Tempels eingelassen, so dass man denken konnte, er wäre schon immer hier gewesen, auch wenn er die Größe eines normalen Hangars weit überstieg.  \nKyle und Desann durchschritten den großen Raum bis zu einen schnittigen Raumschiff mit spitzzulaufender Nase, die ein wenig nach unten gebogen war. An den Seiten waren die Sichtfenster so angebracht, dass sie wie Augen anmuteten.  \nDesann war sichtlich erstaunt über diese Art von Raumschiff, hatte er doch so etwas kunstvolles noch nie gesehen.  \nKyle bemerkte Desann interessierte Blicke und erzählte ihm:  \n\"Das ist mein Schiff, die Raven's Claw. Sie schafft dreifache Lichtgeschwindigkeit und machte den Kolossalflug in weniger als 4 Parsec, wenn dir das etwas sagt.\"  \nDesann hatte Kyle's Worte gar nicht wirklich vernommen, er war immernoch damit beschäftigt das Schiff zu mustern und ging zur anderen Seite um eine bessere Sicht zu bekommen.  \nDie Triebwerke waren riesengroß für ein Schiff dieser Klasse und Desann stellte sich vor wie er damit durch den Weltraum flog.  \nSeine Vorstellungen wurden jäh unterbrochen, als Kyle die Triebwerke startete.  \nDesann beeilte sich über eine Leiter an Bord zu klettern und setzte sich neben Kyle.  \nSchnell zog er den Sicherheitsgurt fest und kurz darauf schlossen sich die Einstiegsluken, Momente später hatten sie bereits das Planetenorbit verlassen.  \nMit einer rasenden Geschwindigkeit flog die Raven's Claw mit ihren beiden Passagieren durch den Weltraum.  \nDesann war immernoch fasziniert von der Schönheit der Sterne und blickte sich um, während Kyle die Koordinaten in den Hyperraum-Computer eingab.  \n\"So festhalten, ich gehe jetzt auf Lichtgeschwindigkeit.\", sagte Kyle noch und schob den Geschwindigkeitsregler bis zum Anschlag hoch.  \nMit einen Ruck wurden beide in ihre Sitze gerpresst und die einstigen Sterne verschwammen aufgrund der Geschwindigkeit zu Linien.  \nNach wenigen Sekunden bereits schaltete Kyle wieder auf normale Geschwindigkeit zurück und die Kulisse wurde wieder ruhiger.  \nVor sich sahen sie bereits das Ziel ihrer Reise: Tatoinne, ein orange-brauner wüstenbedeckte Planet auf dem es nur spärliches Leben gab.  \nVon ihrer Position konnte Desann auch die Zwillingssonnen erkennen, die die Gründe für das Klima auf Tatoinne waren.  \nIn der nun schon gewohnten Geschwindigkeit durchflog die Raven's Claw die Atmosphäre und flog über die Oberfläche des Planeten hinweg.  \nSie waren nicht mehr weit entfernt - unter ihnen lag bereits das Dünenmeer, welches den größten Teil Tatoinne's einnahm.  \nDesann blickte herunter, ab und zu sah er einzelne Wasserdampfevoporatoren.  \nEs waren säulenartige Geräte, ca. 3 Meter hoch und sie hatten die Funktion Feuchtigkeit aus der Luft zu ziehen und zu speichern.  \nSchließlich konnten sie mehrere gräuliche Gebäude mit Kuppeln als Dächer erkennen, das musste die Farm sein.  \nDie Raven's Claw landete und Kyle und Desann stiegen aus.  \nDesann sah sich nochmals um: Wie trostlos hier alles war. Er konnte sich kaum vorstellen das es hier überhaupt Leben gab, auch wenn dieser Gedanke bereits beim Landeanflug offensichtlich widerlegt wurde.  \nKyle näherte sich inzwischen der Haupttür der Farm und betätigte den Klingelknopf.  \nEr wartete einige Sekunden, doch niemand öffnete. Auch nach weiteren Versuchen, war kein Geräusch von innerhalb zu vernehmen.  \nKyle blickte zu Desann, der einige Meter entfernt vom Eingang stand und sich immernoch umblickte.  \nAls er bemerkte, dass Kyle etwas von ihm wollte begab Desann sich zur Tür.  \nMit einer einfachen Handbewegung zur Tür gerichtet, öffnete Desann die offensichtlich verriegelte Pforte.  \n\"Ich habe ein ungutes Gefühl dabei Kyle. Warum sollte der Farmer sich einschließen?\", fragte Desann ein wenig beunruhigt.  \n\"Mir geht es genauso, los suchen wir ihn. Ich hoffe ihm ist nichts passiert.\", erwiderte Kyle und begab sich in das Gebäude.  \nEs war recht dunkel als Desann und Kyle durch die Anlage gingen, jemand hatte die Stromzufuhr gekappt, das war sicher.  \nSie sahen sich um, in keinen Raum war eine Spur des Farmers zu finden.  \nKyle seufzte besorgt und sagte dann zu Desann: \"Pass auf, wir machen folgendes: Ich begebe mich zu dem anderen Feuchtfarmer und versuche herauszufinden ob er etwas weiß. Du hälst hier die Stellung und suchst weiter.\"  \nDesann nickte und antwortete: \"Ist okay.\"  \nKurz darauf hatte Kyle bereits das Haus verlassen und man hörte von draußen die Raven's Claw abheben.  \nEinige Zeit später durchsuchte Desann bereits zum vierten Mal die Farm und zum vierten Mal fand er nicht einen Hinweis auf den Verbleib des Farmers.  \nSchließlich setzte er sich auf einen Stuhl und ließ seinen Blick durch das Halbdunkel streifen.  \nPlötzlich ein Geräusch: ein dumpfer Schrei, tief und kehlig und fürchterlich in die Länge gezogen.  \nDesann sprang auf und zückte sein Laserschwert, mit einen Summen erstrahlte die giftgrüne Klinge und färbte die nähere Umgebung in dem selben Farbton.  \nDesann's Atem wurde hastig und abgehackt.  \nSein Herz schlug ihm bis zum Hals, noch nie hatte er sich so sehr gefürchtet, doch trotzdem wollte er jetzt auch sich selbst seine Tapferkeit beweisen und begann langsam durch die Farm zu schreiten.  \nEr leuchtete jeden Raum nochmals gründlich aus und versuchte möglichst in Bewegung zu bleiben.  \nSchließlich durchfuhr ihn ein kalter Schauer - irgendetwas war hinter ihm, das spürte er.  \nEr wollte sich gerade umdrehen als ihn etwas hartes am Kopf traf und er zu Boden fiel.  \nMit letzter Kraft konnte er die Umrisse einer vermummten Gestalt erkennen, doch dann verlor er endgültig das Bewusstsein.  \nAls er wieder zu sich kam, war er gefesselt, dass merkte Desann sofort.  \nEr öffnete vorsichtig seine Augen und sah anfangs nur Dunkelheit doch schließlich klarte sein Blick auf und er konnte überall um sich herum dunkle Felsen erkennen - anscheinend befand er sich in einer Höhle.  \nSein Kopf schmerzte, der Schlag hatte ihn ganz schön mitgenommen, warscheinlich blutete er auch, doch das konnte Desann nicht genau feststellen.  \nEr versuchte bei Bewusstsein zu bleiben und so viel wie möglich von seiner Umgebung mitzubekommen: In der Höhle lagen jede Menge Gerümpel herum und es lag ein muffiger Geruch in der Luft.  \nSchließlich überwältigten die Kopfschmerzen Desann erneut und er fiel wieder in Ohnmacht.  \n  \n\n\u0026nbsp; - - - - -  \n  \nRosh, der inzwischen mit den anderen Studenten an den Tempelruinen angekommen war, merkte anfangs von all dem Nichts.  \nEr hatte seine eigenen Probleme: als er durch einen Spalt in den alten Tempel eingedrungen und eine zeitlang einen Gang gefolgt war, musste er feststellen, dass er sich verirrt hatte.  \nEr blickte sich aufgeregt um: zu seiner Linken: zwei Abzweigungen, zu seiner Rechten: drei weitere Gänge. Er grübelte darüber nach, welcher wohin führen konnte,  \nDann fiel ihm ein, warum er hier war: Es war ein Teil seiner Jedi-Ausbildung und ihm wurde geraten die Macht zu benutzen.  \nRosh schloss die Augen und versuchte sich zu konzentrieren, er vergaß alles um sich herum und hatte nur noch sein Ziel vor Augen: den Fokussier-Kristall.  \nLangsam formte sich ein Bild vor seinen inneren Auge: ein leichtes Schimmern das schließlich die Form eines Ganges annahm, in Gedanken schritt er diesen Gang entlang und fand an dessen Ende einen Raum mit eingestürzter Decke durch die man nach draußen sehen konnte, im Raum befanden sich auch jede Menge der gesuchten Kristalle.  \nRosh öffnete die Augen wieder und war überrascht - er hatte es geschafft in die Zukunft zu sehen!  \nEr atmete nochmals kurz durch und betrat schließlich den Gang, der genauso aussah wie in seiner Vision.  \nAm Ende befand sich auch der Raum mit eingestürzter Decke und auch die Kristalle waren vorhanden.  \nÜberwältigt von der Schönheit der Kristalle und der Art wie sie das Sonnenlicht reflektierten, stand Rosh für einen Moment da, unfähig sich zu bewegen.  \nNach einigen Sekunden blinzelte er mit den Augen um seine Gedanken wieder zu ordnen.  \nDanach näherte er sich den Kristallen, sie erstrahlten in allen Farben: rot, grün, purpur, gelb und vielen anderen.  \nRosh's Wahl fiel schließlich auf einen gelben Kristall, er war sehr gerade geformt und würde sich bestimmt leicht fokussieren lassen, ohne das er groß bearbeitet werden müsste.  \nAls Rosh das Objekt seiner Begierde an seinen Gürtel befestigt hatte, versuchte er wieder durch Meditation, den Augang zu finden.  \nEr schloss seine Augen und wieder begann sich ein Bild zu formen, anfangs war es wieder ein Gang, doch kurz darauf verlor sich die Spur und Rosh sah Bilder von Desann vor sich: Jemand schlug ihn nieder und zerrte ihn in eine Höhle.  \nRosh kamen die Tränen als er das sah und ganz unbewusst begann er laut zu schreien.  \nSein eigener Schrei riss ihn aus der Meditation und er öffnete seine Augen wieder.  \nEr wischte sich die Tränen aus den Augen und wandte sich dann dem Loch in der Decke zu: es war zu klein um durchzuklettern, doch einen anderen Weg gab es nicht, da Rosh sich bestimmt wieder verlaufen würde.  \nAlso schloss Rosh erneut die Augen, dachte diesmal ganz bewusst an Desann und streckte seine beiden Hände in Richtung Decke aus.  \nKrampfhaft hielt Rosh an seiner Vorstellung fest und hörte wie sich das Mauerwerk bewegte.  \nEr öffnete die Augen und sprang im nächsten Moment zurück als er sah, das einige Steinblöcke genau in seine Richtung fielen.  \nAm Ende jedoch, war das Loch groß genug und Rosh konnte herausklettern.  \nEr schaffte es den Tempel zu umrunden und sah in einiger Entfernung bereits die anderen Schüler beim Shuttle stehen.  \nEin kurzes Aufblitzen bei vielen, zeigte das auch andere ihre Kristalle gefunden hatten.  \nRosh beeilte sich zum Shuttle zu kommen und sofort kamen auch ein paar der Schüler sowie der Shuttle-Pilot zu Rosh gelaufen.  \n\"Gott sei Dank, Rosh! Wir dachten schon dir wäre etwas passiert, als wir den Schrei hörten.\", sagte einer der Studenten zu Rosh.  \n\"Wir müssen uns beeilen!\", keuchte Rosh und schnappte nach Luft: \"Desann ist etwas passiert, wir müssen ihn suchen!\"  \nDie anderen sahen sich kurz verwundert an, doch schließlich beeilten sie sich in das Shuttle einzusteigen und flogen zurück zur Akademie.  \nDort angekommen stürzte Rosh als erster aus dem Shuttle und rannte auf Meister Skywalker zu, der eigentlich nur gekommen war um jeden mit einen Kristall zu beglückwünschen.  \nRosh blieb vor ihm stehen und sagte dann aufgeregt: \"Meister, Desann ist etwas zugestoßen!-\"  \nLuke unterbrach ihn: \"Ich weiß, ich habe eine Erschütterung der Macht gespürt. Ich habe bereits Kyle kontaktiert und er hat sich auf die Suche nach Desann gemacht. Er wird ihn bald gefunden haben, da bin ich mir sicher.\"  \nDoch Rosh beruhigte das nicht: \"Aber...Ich...will ihn suchen gehen, er braucht meine Hilfe, das spüre ich!\"  \n\"Wir können leider nichts anderes tun, als abwarten. Denke daran: deine Gefühle für Desann dürfen nicht dein Urteilsvermögen trüben.\", mahnte Luke Rosh.  \nDieser atmete tief durch, schluckte kurz und sagte schließlich mit beruhigten Ton: \"Ja Meister, ihr habt Recht. Wir müssen abwarten, alles andere wäre töricht.\"  \n\"Gut Rosh, aber trotzdem bitte ich dich auf der Sanitätsstation ein Bett für Desann fertig zu machen, nur für alle Fälle.\", sagte Luke.  \n\"Jawohl Meister.\", antwortete Rosh und begab sich kurz darauf zur Sanitätsstation.  \nAuf dem Weg dorthin, wurde er wieder von den Visionen geplagt und diese waren nun noch um einiges schlimmer: Er konnte genau erkennen, das Desann eine große Wunde am Kopf hatte und gefesselt war. Erneut flossen Tränen über Rosh's Gesicht und er betete darum, dass Desann so schnell wie möglich zu ihm zurückkehren würde.  \nAuf der Krankenstation, wurde er von einen der Sanitätsdroiden eingewiesen und er bereitete das Bett für Desann vor, jedoch schauderte es ihn jedesmal, wenn er in seinen Visionen seinen geliebten Desann auf der Liege sah, mit einer offenen Wunde am Kopf.  \nNachdem er fertig war, verließ Rosh die Krankenstation und ging wieder zu dem Landeplatz vor der Akademie.  \nUnruhig lief er auf und ab, jede Minute kam ihm wie eine Ewigkeit vor und immer musste er an Desann denken, es quälte ihn, dass er jetzt nicht bei ihm war.  \nSchließlich hörte er Triebwerksrauschen, das immer näher kam.  \nRosh blickte hoch zum Himmel und sah die Raven's Claw beim Landeanflug.  \nRosh's Herz schlug schneller mit jedem Meter, dem das Schiff sich näherte.  \nSchließlich setzte es auf und hastig sprang Kyle heraus und hob Desann, der in einer Decke gewickelt war heraus.  \nSofort kamen aus allen möglichen Richtungen Helfer herbei gerannt die Desann sofort auf eine Schwebeliege legten und zur Krankenstation brachten.  \nRosh lief neben ihnen her und versuchte ein paar Blicke auf seine große Liebe zu erhaschen, doch was er sehen konnte, ließ ihm die Farbe aus seinen Gesicht entweichen.  \nEs war genau das was er in seinen Visionen gesehen hatte: Desann's Kopf hatte eine große tiefe Wunde und er war blutüberströmt und stöhnte vor Schmerzen.  \nAuf der Krankenstation angekommen wurde er sofort in einen Bacta-Tank hinabgelassen, ein sehr starkes, geleeartiges Heilmittel, das selbst schwerste Verletzungen in wenigen Tagen kuriert.  \nDesann wand sich immernoch vor Schmerz, denn der Heilungsvorgang war anfangs doch sehr schmerzhaft, besonders bei einer Verletzung am Kopf.  \nZudem kam hinzu, dass Rosh nun auch noch den Raum verlassen musste und seinen geliebten Desann nur noch durch eine dicke Glasscheibe sehen konnte, was ihm das Herz bluten ließ.  \nEr kniff seine Augen zusammen, als er merkte wie ihm die Tränen erneut in die Augen stiegen und er rannte so schnell er konnte in das gemeinsame Quartier und warf sich aufs Bett.  \nDie Tränen flossen in Sturzbächen über sein Gesicht und er vergrub sich tief in sein Kissen.  \nDer Gedanke niemals mehr in den Armen seiner großen Liebe zu liegen, brachte ihn an den Rand der Verzweiflung und jedesmal strömten neue Tränen über seine Wangen.  \nIn diesen momenten war Rosh alles egal - er wollte nur das es Desann wieder gut ging und jedesmal wenn der daran dachte, was alles mit passieren könnte, stieg in ihm die Trauer erneut an.  \nSchließlich kam Kyle in die Wohnung von Desann und Rosh, das ganze hatte ihn auch sehr mitgenommen und er fühlte sich verantwortlich für das was passiert war.  \nSo setzte Kyle sich auf Rosh's Bett, strich ihm über seinen Kopf und versuchte ihn zu beruhigen: \"Es wird alles wieder gut Rosh. Glaub mir.\"  \nRosh blickte auf und Kyle sah Rosh's todtrauriges Gesicht auf dem die vielen Tränen deutliche Spuren hinterlassen hatten.  \nKyle's Gesichtsaudruck trübte sich ebenfalls weiter, jedoch versuchte er noch immer Rosh zu beruhigen: \"Schlaf dich richtig aus, Morgen wird alles ganz anders glaub mir.\"  \nEr klopfte Rosh bei diesen Satz sanft auf die Schulter und verließ den Raum dann.  \nRosh sah Kyle einen Augenblick nach, drehte sich dann auf den Rücken und versuchte einzuschlafen.  \nJedoch hatte er soviel geweint, das sein Kissen ganz nass war und ihm blieb nichts anderes übrig als sich in Desann's Bett zu legen.  \nAls Rosh sich zudeckte nahm er Desann's Körpergeruch auf, der immernoch am Bett haftete.  \nRosh versuchte nicht zu weinen, sondern erinnerte sich an die schönsten Momente die sie beide zusammen verbracht hatten.  \nWie sie sich ungezwungen unterhielten, niemand hatte Geheimnisse vor dem anderen und Desann verstand es nur zu gut auf Rosh einzugehen und ihm bei Problemen zur Seite zu stehen.  \nAuch erinnerte sich Rosh was Desann am gestrigen Abend zu ihm gesagt hatte, das er sich revanchieren wollte und gerade das ließ Rosh's Trauer wiedermal ansteigen, da er wusste wie zärtlich Desann sein konnte, obwohl Desann soviel Leid hatte erfahren müssen  \nSchließlich hielt Rosh es nicht mehr aus, auch wenn Desann's Körpergeruch einen direkt verzaubern konnte, musste Rosh seine große Liebe nocheinmal sehen.  \nSo stand er auf, zog sich frische Sachen an und ging dann zur Krankenstation.  \nDort angekommen war er geschockt: Der Bacta-Tank in dem sich Desann noch vor wenigen Stunden befand, war leer!  \nIhm stockte der Atem und sofort erkundigte er sich um Desann's Schicksal, ihm fiel ein Stein vom Herzen als er erfuhr, das Desann's Verletzungen nicht so stark waren, wie angenommen wurde und das er jetzt nur noch Ruhe bräuchte.  \nRosh wollte Desann unbedingt sehen, jedoch meinte man, das er Desann nur zu sehr aufregen würde und es besser wäre wenn er sich einige Tage erholt.  \nErleichtert, aber gleichzeitig entäuscht trottete Rosh von dannen.  \nIn ihrer Wohnung angekommen legte sich Rosh wieder auf Desann's Bett.  \nEr schloss die Augen und hoffte nur, dass Desann sich schnell wieder erholen würde.  \n  \n\n\u0026nbsp; - - - - -  \n  \nErneut riss der Wecker Rosh jäh aus seinen Träumen und im ersten Moment, war er verwundert Desann nicht neben sich liegen zu sehen, dann jedoch fielen ihm die Geschehnisse des vergangenen Tages wieder ein und er seufzte betrübt.  \nEr beeilte sich mit der Morgentoilette und mit dem Frühstück, irgendetwas trieb ihn an, jedoch konnte er sich nicht erklären warum er sich so beeilte.  \nInnerhalb von 15 Minuten war er am Trainingsareal und noch nicht mal Kyle war anwesend.  \nRosh war viel zu früh dran und so begab er sich erneut zur Krankenstation, wo man ihn abermals abwies, ihm jedoch gesagt wurde, dass er vielleicht schon in zwei Tagen Desann besuchen konnte, was Rosh natürlich auf ein baldiges Wiedersehen hoffen ließ.  \nWieder am Trainingsgelände, war er immernoch der einzige und so wartete er.  \nNach wenigen Minuten traf bereits Kyle ein und war natürlich überrascht Rosh so früh zu sehen, er hatte nicht erwartet das Rosh überhaupt zum Training erscheinen würde.  \n\"Wieder alles in Ordnung?\", fragte Kyle vorsichtig, worauf Rosh nickte und antwortete: \"Ja, auf der Sanitätsstaion sagen sie, dass Desann's Zustand stabil ist.\"  \nKyle lächelte leicht: \"Na das ist doch ein Grund zur Freude.\", er pausierte kurz und fuhr dann mit gewohnt ernster Stimme fort: \"Wir fangen heute mit den Arbeiten an dem Lichtschwert an, ich hoffe du hast deinen Kristall dabei.\"  \nRosh nickte erneut und zeigte auf seinen Gürtel.  \nKyle warf kurz einen Blick darauf und lobte Rosh für den Kristall, denn nicht jeder Schüler war mit einem zurückgekehrt.  \n\"Ich musste die Leute in eine andere Klasse zurückstufen, sie haben noch nicht gelernt die Macht richtig zu gebrauchen.\", sagte Kyle mit einem enttäuschten Unterton.  \n\"Wie hast du denn deinen Kristall gefunden?\", fragte Kyle Rosh und dieser begann zu erzählen.  \nSo entwickelte sich eine angeregte Unterhaltung, die sich auch fortsetzte als weitere Schüler eintrafen.  \nSchließlich waren alle versammelt und die gesamte Klasse begab sich in die Werkstatt der Akademie, es war ein übertrieben großer Raum, wie es viele in der Tempelanlage gab.  \nÜberall standen Werkbänke und in einer Ecke befanden sich drei große und fünf kleinere Container, die mit Metallteilen gefüllt waren.  \nKyle erklärte das sie von nun an der Unterricht immer hier stattfinden würde und danach wies er jedem Schüler eine Werkbank zu, ein großer Metalltisch mit einer Laserschneider, einer Schraubzwinge und anderen Werkzeugen und Arbeitsvorrichtungen.  \nNachdem jeder einen Platz hatte, gab Kyle jeden Schüler mehrere Metallteile und erklärte die Aufgabe: \"Um ein Laserschwert herzustellen, muss jeder von euch motorisches Feingefühl und Kontrolle sowohl über Körper als auch über die Macht beweisen, nur dann könnt ihr den Kristall richtig fokussieren und euer Lichtschwert wird funktionieren. Falls ihr Hilfe braucht, könnt ihr euch an mich wenden, versucht aber Probleme nach Möglichkeit selbst zu lösen.\"  \nAlle nickten und machten sich kurz darauf an die Arbeit.  \nRosh hatte früher oft seinen Vater in der Werkstatt geholfen und hatte so bereits in Windeseile die untere Fassung seines Lichschwerts fertig.  \nAls er eine kurze Pause einlegte und seine bisherige Arbeit begutachtete, dachte er an Desann's Schwert, mit der stachelbewehrten Kugel am unteren Ende.  \nEr versuchte ein möglichst eigenes Design des Laserschwerts zu fertigen und hatte zum Schluss zwei Teile: Zum einen den Schmalen Griff und zum anderen der Schaft aus dem schlussendlich die Klinge austreten wird.  \nNun stand er vor der größten Herausforderung: Das Fokussieren des Kristalls.  \nMit viel Fingerspitzengefühl und Konzentration schob Rosh langsam den Kristall in den Griff seines Schwertes hinein und versuchte ihn an der von ihm dort befestigten Vorrichtung anzubringen.  \nJedoch rutschte er ab und benötigte noch mehrere Versuche bis der Kristall endlich richtig saß.  \nZum Schluss schaffte es Rosh noch den Schaft fest anzubringen und dann kam die Feuertaufe seines neuen Schwertes: Er hielt sein Schwert in der rechten Hand und führte die linke zu dem Knopf, der das Lichtschwert aktivierte.  \nAlle Verbindungen und Anschlüsse waren gesetzt - jetzt oder nie.  \nEr betätigte den Knopf und mit einen gefährlich-klingenden Surren fuhr die sonnengelbe Klinge seines Schwertes heraus, was Rosh einen Schauer über den Rücken laufen ließ.  \nDie ganze Aktion war natürlich nicht unbemerkt geblieben und schon stürmten viele Schüler und auch Kyle Rosh entgegen, denn er war der erste dem es gelungen war ein Lichtschwert zu fertigen - nach Desann versteht sich.  \n\"Gratuliere, Rosh! Nun sollten die anderen aber weiter machen und du solltest zur Trainingsplattform gehen und dich etwas eingewöhnen mit deinen Schwert umzugehen, es ist immer etwas anders als mit einen Übungsschwert.\", meinte Kyle.  \n\"Ja Kyle, das ist eine gute Idee\", gab Rosh als Antwort zurück und verlies die Werkstatt.  \nRosh war gerade auf halben Weg zum Trainingsraum als Luke Skywalker ihm entgegenkam und ihn anhielt: \"Rosh, komm bitte in die Krankenstation, Desann möchte dich sehen.\", kruz darauf ging er weiter.  \nMit schnellen Schritt begab sich Rosh sofort in Richtung Krankenstation, sein Herz pochte schneller.  \nDiesmal wurde er nicht aufgehalten, sondern konnte erstmals den Flur mit den Krankenzimmern betreten.  \n\"Raum K-241\", hatte man ihm gesagt und Rosh hielt aufmerksam Ausschau nach diesen Raum und las genau die Türschilder.  \n\"237, 239....241!\", murmelte er und betätigte den Klingelknopf, worauf er von einer ihm bekannten Stimme hereingebeten wurde.  \nDie Tür öffnete sich und endlich bot sich Rosh der Augenblick, den er so herbeigesehnt hatte: Er konnte Desann zum ersten Mal nach seinen Unfall sehen.  \nDesann lag auf seinen Bett und hatte einen Verband am Hinterkopf, sonst jedoch waren keine besonderen Gerätschaften, außer den üblichen Infusionsschläuchen und Überwachungsgeräten, an seinen Körper angeschlossen, was Rosh sichtlich erleichterte.  \nDesann freute sich seinerseits und lächelte als er Rosh in der Tür stehen sah, er setzte sich auf, um seinen Besucher zu begrüßen, als dieser schon auf ihn losstürmte und umarmte und an sich drückte.  \nRosh kamen wieder die Tränen, dieses Mal jedoch vor Freude und Erleichterung und er schluchzte nur: \"Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht...\", er schluckte kurz und fuhr dann fort: \"Ich dachte du müsstest sterben.\"  \nDesann liefen nun auch die Tränen übers Gesicht und verschlugen ihm die Sprache.  \nNach einiger Zeit lösten sie sich, nur um sich sofort wieder zu küssen.  \nAls auch das vorbei war, setzte Rosh sich auf die Seite von Desann's Bett und strich ihm über die Schulter: \"Wie ist das bloß passiert?\", fragte er.  \n\"Ich weiß es nicht, ich kann dir nur erzählen was ich weiß.\", sagte Desann und begann zu erzählen wie er und Kyle sich nach Tatoinne aufgemacht hatten um einen Farmer zu helfen.  \nEr erzählte so lange, bis ein Arzt das Zimmer betrat, mit den Worten: \"Tut mir Leid, aber die Besuchszeit ist vorbei, er braucht jetzt Ruhe. Du kannst morgen gerne wiederkommen.\"  \nRosh nickte betrübt und gab Desann einen Abschiedskuss, bevor er das Zimmer verlies.  \nRosh nahm sich vor, morgen unbedingt wieder zu kommen um Desann sein neues Lichtschwert vorzuführen, denn das hatte er in der ganzen Aufregung vergessen.  \nDesann hingegen blickte Rosh noch lange nach, als könnte er durch die Tür sehen, dann ließ er sich wieder in sein Bett sinken und dachte nach.  \nEr hatte so viel zu verarbeiten: Die Bilder, die Schmerzen, die Gefühle die ihm durch den Kopf gingen.  \nWährend er seine Gedanken weiterdachte, kam in ihn ein Fünkchen Wut und Trauer gegenüber Rosh auf: Wut darüber, dass er nicht bei ihm war als es passierte, dass Rosh ihm nicht helfen konnte als er ihn brauchte und Trauer darüber, dass Rosh ohne Protest gegangen war.  \nDoch schnell verdrängte Desann diese Gefühle und beeilte sich mit dem einschlafen, er wollte seine Liebe weder in Frage stellen, noch in irgendeiner Form anzweifeln.  \n  \n\n\u0026nbsp; Die Ausbildung geht weiter und die dunkle Seite offenbart sich...  \n  \nIn der vierten Episode von Desann und Rosh - Zwei Jedi, eine Liebe.  \n  \n  \n\n","previous":"https://fse.anthro.fr/stories/3544-desann-und-rosh-zwei-jedi-eine-liebe-episode-2.json"}