# Ben und Kai - Teil 5

Author: goBear
Tags: Fox, Gay, Gay Relationships, German Language, M/M, Story Series, Wolf

#5 of Ben und Kai

ACHTUNG:  
  
Wer hier zum ersten mal liest sollte zuerst die ersten vier Teile lesen. Diese Story beinhaltet gleichgeschlechtlichen sexuellen Kontakt zwischen verschiedenen Anthro-Charakteren. Wer solche Geschichten nicht mag oder noch nicht volljï¿½hrig (18 oder ï¿½lter je nach Gesetzeslage und Land) ist sollte nicht weiter lesen. Ich ï¿½bernehme keine Haftung fï¿½r jï¿½ngere die trotzdem weiter lesen. Da die Namen und Orte konkreter sind, gilt alles frei erfunden. Keine der Personen beruhen auf konkreten Vorbildern oder ï¿½hnlichem, allerdings gilt: Teile der Handlung und diverse Dialoge beruhen auf wahren Begebenheiten. Alle Betroffenen wurden befragt und ich habe das Einverstï¿½ndnis, da die Personen und Orte andere sind. Wie immer wï¿½nsche ich viel Spaï¿½ mit dem fï¿½nften Teil. Copyright (c) liegt bei mir.  
  
Bitte Votet und gebt ehrliche Kritik ab. Freue mich wie immer darauf.
* * *
  
Warmes Wasser prasselte auf die beiden Kï¿½rper, die sich gemeinsam unter der Dusche streckten. Zï¿½rtlich strichen sie sich gegenseitig durchs Fell und sï¿½uberten es. Der groï¿½e Wolf genoss die Berï¿½hrungen des Fuchses, der jedoch schien irgendwie abwesend.  
ï¿½Ben," sagte der schwarze Wolf, ï¿½irgendwie bist du nicht bei der Sache." Kai der Wolf, legte seine Pfoten auf die Schultern des Fuchses und massierte sie sanft. Die unerwartete Massage holte Ben wieder in die Gegenwart.  
ï¿½Was? Wie? Oh ach so!" stammelte Ben, ï¿½Ich habe das dumpfe Gefï¿½hl , irgend etwas wichtiges vergessen zu haben aber ich weiï¿½ beim besten willen nicht was."  
ï¿½Wenn es wichtig ist, wird es dir wieder einfallen." Kai lachte leise und Ben nickte.  
ï¿½Stimmt schon, das selbe sagt mein Vater auch immer:" Ben senkte die Stimme, streckte seinen Bauch raus und sprach mit einem Oberlehrer-Tonfall zu Kai, ï¿½Welpe, merk dir eins, wenn irgendetwas wichtig ist wird es von ganz alleine wieder zu dir kommen, danach suchen bring gar nichts." Kai und Ben lachten laut auf. ï¿½es sei den du weist, wo du es zuletzt liegen gelassen hast. Und jetzt hilf mir meine Autoschlï¿½ssel suchen." Kai musste noch mehr lachen. Er hatte Bens Vater erst ein mal gesehen, doch er fand, das Ben ihn sehr gut getroffen hatte.  
ï¿½Ahhh" Bens Schrei hallte von den Wï¿½nden der Kabine wieder und Kai zuckte zusammen. ï¿½Mein Vater, ich sollte doch gestern wieder zu hause sein." Jetzt erinnerte sich auch Kai.  
ï¿½Was machen wir jetzt?" Kai war ratlos.  
ï¿½Ich wï¿½rde sagen, wir machen uns fertig, frï¿½hstï¿½cken und dann rufst du bei dir zu hause an." Ben nickte. Sein Vater war ein freundlicher Fuchs, doch wenn er wï¿½tend oder enttï¿½uscht war, konnte er Ewigkeiten beleidigt sein. Ben hasste es, wenn sein Vater wï¿½tend war aber er wusste nicht, wie sein Vater dieses mal reagieren wï¿½rde. Er war noch nie die ganze Nacht einfach weg geblieben, geschweige den, ohne seinen Eltern Bescheid zu sagen. Er hatte zwar schon einige male bei Danny ï¿½bernachtet aber das war nebenan und zï¿½hlte daher nicht. Ben trocknete sich ab, ein leichtes zittern durch fuhr ihn.  
ï¿½Ben ruhig, ich glaube nicht, das dein Vater sehr sauer seien wird. Wenn du ihm schilderst, was passiert ist, wird er dir schon verzeihen." Ben sah auf. Kai hatte recht und das beruhigte ihn ungemein. Als sie mit dem Frï¿½hstï¿½cken fertig waren, gingen sie zum Telefon. Mit zittrigen Pfoten wï¿½hlte er die Nummer. Es klingelte und die Stimme seiner Mutter meldete sich.  
ï¿½Bei Schiefer."  
ï¿½Mama, ich bins." Bens Stimme zitterte etwas aber er beherrschte sich. ï¿½Kann ich Papa mal bitte sprechen?"  
ï¿½Ja, Moment ich ruf ihn." Ben hï¿½rte ihr Rufen durch das Telefon und selbst Kai, der ein paar schritte entfernt stand hï¿½rte das brï¿½llen der Fï¿½chsin. ï¿½In ein paar Sekunden Ben. Ich dachte ich wï¿½rde dich erst am Freitag wiedersehen! Was ist los, ist was passiert?" sie klang besorgt.  
ï¿½Nein, ist nichts passiert, ich wollte nur etwas von Papa wissen und mehr nicht." Kai log, klang aber nicht sonderlich ï¿½berzeugend. Seine Mutter aber klang beruhigt.  
ï¿½Hier, dein Vater." Ben hï¿½rte, wie seine Mutter das Telefon weiter an seinen Vater gab.  
ï¿½Patrick Schiefer!" die tiefe, weiche Stimme des Fuchses drang durch den Hï¿½rer.  
ï¿½Hallo Papa." Stammelte Ben.  
ï¿½Da bist du ja, ich hab mich schon gewundert. Wolltest du dich nicht gestern wieder melden?" er klang enttï¿½uscht, Bens Herz rutschte in seine Hose. Das hatte er befï¿½rchtet.  
ï¿½Papa, tut mir Leid ich hab es vergessen, es gab gestern..."  
ï¿½Schon gut, ich hab deiner Mutter gesagt, dass du bis Freitag bei Kai bist. Eigentlich sollte ich es dir nicht mehr erlauben." seine weiche Stimme wurde hï¿½rter.  
ï¿½Ich weiï¿½ und ich hï¿½tte es auch nicht verdient aber ich schwï¿½re dir, es ist etwas Dummes vorgefallen und ich habe es darï¿½ber einfach vergessen." Bens Stimme war immer noch zittrig, aber er sagte die Wahrheit und das spï¿½rte sein Vater. Als Rektor der Grundschule hatte er jeden Tag mit Ausreden und Flunkereien zu tun.  
ï¿½Ich mach dir einen Vorschlag, du kommst hier her und erklï¿½rst mir alles und ich entscheide dann, wie es weiter geht. Wenn du einen guten Grund hattest zu vergessen dich zu melden, darfst du gerne wieder zu Kai. Ich muss so wie so ein paar Sachen mit dir besprechen. Einverstanden?"  
Ben nickte nur, zu viel ging ihm durch den Kopf. Erst als er die Stimme seiner Vaters erneut durch das Telefon hï¿½rte fand er seine Sprache wieder. ï¿½Ja ist gut, ich bin in 20 Minuten da."  
ï¿½Gut," antwortet Bens Vater, ï¿½deine Mutter geht heute den Ganzen Tag arbeiten, da kï¿½nnen wir ungestï¿½rt reden. Also bis dann."  
ï¿½Bis dann." Ben legte auf und drehte sich zu Kai. Kurz erklï¿½rte er ihm die Situation.  
ï¿½Da kann man wohl nicht machen. Ich kï¿½mmere mich um Karl und du gehst zu deinen Vater und erklï¿½rst alles." Ben nickte, es war wohl nicht anders mï¿½glich. ï¿½Ich komme nach, sobald ich kann." wieder nickte Ben nur.  
  

&nbsp;Es klopfte an der Tï¿½r und ein dicker alter Fuchs ï¿½ffnete.  
ï¿½Da bist du ja Ben. Komm ins Wohnzimmer, wir werden gleich reden." Ben ging ins Wohnzimmer und setzte sich. Sein Vater ging in die Kï¿½che und kehrte mit zwei Tassen voll heiï¿½em, dampfenden Kaffee zurï¿½ck.  
ï¿½Ben, wir haben ein Problem." Ben sah seinen Vater verï¿½ngstigt an. Was war so wichtig, dass er direkt damit heraus platzte. ï¿½Deine Mutter hat wieder ein Kuppelei an geleiert." ï¿½Papa, dass ist nicht dein Ernst, du weist doch ich habe Kai." Ben war empï¿½rt.  
ï¿½Schon klar, ich weiï¿½. Daher ja auch das Problem. Sie hat die Tochter einer Kundin zu uns eingeladen und du sollst ihr Gesellschaft leisten."  
ï¿½Papa, das kann ich nicht, ich meine,..." Ben konnte nicht weiter sprechen, der bloï¿½e Gedanke, fï¿½r jemanden Interesse heucheln zu mï¿½ssen, nur um den Wï¿½nschen seiner Mutter ein weiteres mal zu genï¿½gen, konnte er nicht ertragen. ï¿½...wenn Kai..."  
ï¿½Mir ist klar, dass es so nicht geht. Was sollen wir tun? Ich bin relativ Ratlos und du?"  
ï¿½Ich habe keine Ahnung, was wir da machen kï¿½nnen." Ben dachte fieberhaft nach. Wie konnte er seine Mutter dazu bringen, das Essen ab zu sagen.  
ï¿½Ben ich sehe keinen anderen Weg, du musst das Essen wohl ï¿½ber dich ergehen lassen." Bens Vater klang entschlossen aber nicht glï¿½cklich ï¿½ber diesen Weg.  
ï¿½Nein, ich weiï¿½, dass du Mama nicht weh tun willst, aber ich kann das Kai nicht antun."  
ï¿½Ben ich bin mir sicher, Kai wï¿½rde das verstehen." versuchte der alte Fuchs ihn zu beruhigen.  
ï¿½Papa ich kï¿½nnte mir das nicht antun." flehte Ben.  
ï¿½Ich verstehe, du willst also wirklich nicht. Ach Ben, ich will dich doch genau so wenig verletzen." er sah Ben durchdringend an. ï¿½Ich sehe schon, es ist dir wirklich ernst. Da hab ich keine Wahl, wir werden es deiner Mutter heute Abend sagen, wenn sie nach hause kommt."  
Ben schï¿½ttelte den Kopf, ï¿½Nein Papa, ich, ich meiner wir werden es ihr selber sagen, ich mï¿½chte das mit Kai alleine machen."  
ï¿½Versprich mir, es ihr so schonend wie mï¿½glich zu sagen Ben."  
ï¿½Ja, mache ich, versprochen Papa."  
ï¿½Gut," Patrick klatschte in die Pfoten, ï¿½was also hat dich dazu bewogen, dich nicht zu melden?"  
Ben schilderte knapp die neue Situation mit Karl und der beinahe Prï¿½gelei zwischen ihm, Sven, Kai und Karl. Bens Vater nickte nur und hï¿½rte sich alles an.  
ï¿½Eine dï¿½mliche Art, ein Mï¿½dchen erobern zu wollen." Patrick schï¿½ttelte den Kopf. ï¿½Und warum, hat Karl sich mit Sven angelegt? Ich meine, die waren ja schon dicke Freunde, als sie in der Grundschule waren. Ich hatte sie damals in meiner Klasse."  
ï¿½Ich habe Karl versprochen es niemanden zu sagen, aber es war ein triftiger Grund. Ich habe mit ihm geredet und er hat sich entschuldigt. Ich kann die Situation jetzt wenigstens etwas besser verstehen und einschï¿½tzen." Ben wollte seinen Vater nicht belï¿½gen, nur wusste er nicht, ob Karl es gutheiï¿½en wï¿½rde, wenn er es seinem Vater erzï¿½hlte. Es war nun mal privat. Er und Kai waren die Einzigen denen er es je erzï¿½hlt hatte, das musste Ben akzeptieren.  
ï¿½Wenn du meinst! Ich finde es eigentlich nur noch verwirrender." Der alte Fuchs schï¿½ttelte seinen Kopf.  
ï¿½Deine Meinung." Ben sah seinen Vater eine Weile an. Er wusste, sein Vater wird ihn nicht gehen lassen. Er war Rektor und es gewohnt, dass man wartete, bis er einen entlieï¿½. Nach dem er noch einmal ï¿½ber alles nachgedacht hatte entlieï¿½ der Fuchs seinen Sohn. Ben wollte gerade in Richtung seines Zimmers verschwinden, als Patrick ihn zurï¿½ck rief.  
ï¿½Ben warte, da ist noch etwas." Ben drehte sich um und ging zurï¿½ck zu seinen Vater.  
ï¿½Was ist, hast du was vergessen?" Ben Vater griff in seine Tasche und Zog zwei blaue Plastikkarten heraus. "Ich weiï¿½ ja nicht was da vorgefallen ist, aber heute morgen war ein junger Tiger hier und hat die hier abgegeben." Er gab Ben die Karten, der sie genau musterte. Es waren Freikarten, fï¿½r das Schwimmbad. Genau genommen waren es,  
ï¿½Fï¿½nf Jahres Karten? Die kosten doch mindestens 300Euro." Ben war ï¿½berrascht.  
ï¿½Ja, 350Euro um genau zu sein. Ich bin mal gespannt, was du mir darï¿½ber zu berichten hast." Ben lï¿½chelte. Mit schnellen Worten musste er seinem Vater erzï¿½hlen, was noch am Morgen zuvor in dem Bad vorgefallen war. Der alte Fuchs musste laut lachen.  
ï¿½Jetzt verstehe ich auch die Frage mit der Klage und nach meiner Kanzlei. Schï¿½n zu wissen, das du dich gegen die behauptet hast. So kenne ich dich ja gar nicht." Er betrachtete Ben mit aufmerksamen Augen. Ben schien gewachsen zu sein, der unscheinbare Fuchs saï¿½ gerade und offen auf dem Sofa, fï¿½r ihn schien sein Sohn von innen zu strahlen. Zufrieden nickte er seinem Sohn zu. Ben stand auf und ging aus dem Raum. Der alte Fuchs saï¿½ noch einige Zeit da und dachte ï¿½ber seinen Sohn nach. Mehr und mehr freute er sich, ï¿½ber die neue Seite an ihn. Wie es aus sah brauchte er sich keine Sorgen mehr zu machen.  
  

&nbsp;Ben ging in sein Zimmer. Der kleine Raum war stickig, seit einigen Tagen war nicht mal gelï¿½ftet worden. Sein erster Weg fï¿½hrte ihn zum Fenster. Mit einem festen Ruck ï¿½ffnete er es und ein Schwall kalter Luft fegte durch sein Zimmer. Duzende von Blï¿½ttern und Papieren wurden durchs Zimmer gefegt. Ben hatte Probleme das Fenster wieder zu schlieï¿½en und als er es geschafft hatte, stand er in einem unbeschreiblichen Chaos. Ben stï¿½hnte, als er das ganze Papier um ihn herum betrachtete. Langsam bï¿½ckte er sich und begann alles wieder auf seinen Schreibtisch zu rï¿½umen. Als er fertig war, setzte er sich. Seine Mutter wï¿½rde erst in einer Stunde nach hause kommen. Ben wusste nicht was er machen sollte und nahm sich einige Blï¿½tter und einen Stift und begann zu Schreiben. Was genau er schrieb wusste er selber nicht, seine Gedanken schweiften umher und alle landeten auf dem Papier. Als er das Blatt voll hatte, griff er nach einen Umschlag und steckte es hinein, klebte den Umschlag zu und schrieb in groï¿½en Buchstaben KAI drauf. Grinsend steckte er ihn in eine Schublade und griff sich ein neues Blatt. Wieder begann er zu schreiben, dieses mal aber begann er an eine neue Geschichten zu schrieb. Wilde Ideen schossen durch seinen Kopf. Er schrieb einen Absatz, strich ihn durch setzte ihn neu an und nickte als er mit dem was er geschrieben hatte zufrieden war. Als die Tï¿½re auf schwang waren bereits an die vierzig Seiten voll. Kai stand in der Tï¿½r und sah auf den schreibenden Fuchs.  
ï¿½Hast du das alles geschrieben?" Ben sah auf.  
ï¿½Mhh, das meiste."  
ï¿½Alles meinst du wohl!"  
ï¿½Kann sein, ich habe etwas den ï¿½berblick verloren." Bevor Ben reagieren konnte hatte Kai sich schon den Stapel gegriffen. Mit einem schnelle blick ï¿½berflog er den Text und blickte wieder zu Ben.  
ï¿½Nicht wundern, meine Handschrift ist eine Katastrophe." Kai schï¿½ttele den Kopf.  
ï¿½Finde ich nicht. Man kann alles klar lesen, ist halt nur etwas unï¿½bersichtlich."  
ï¿½Wird ja noch ins reine geschrieben. Ist ja nur ein Entwurf." erteidigte sich Ben. Er fand seine Handschrift immer schrecklich.  
ï¿½Trotzdem, gefï¿½llt mir, ich hab eigentlich nicht viel fï¿½r Fantasy ï¿½brige aber das hier ist wirklich gut. Ich meine dein Hauptcharakter, dieser Wolf, er kommt mir irgendwie bekannt vor." Kai lachte und griff sich dramatisch kratzend an den Kopf.  
ï¿½Ja kann sein," lachte Ben. Seine Charaktere fand Ben immer und ï¿½berall, meist in seinem Umfeld. Dieser hier hatte ï¿½hnlichkeiten mit Kai, was Ben aber erst jetzt bemerkte.  
ï¿½Aber ein Mensch? Ich meine komm schon, bei aller Fantasie, jeder weiï¿½, es gibt so etwas nicht."  
ï¿½Ist ja auch reine Fiktion und nicht mehr." Beide lachten und Kai setzte sich aufs Bett.  
ï¿½Ben was ist los mit deinem Vater? Als er mich rein gelassen hat, hat er mir auf die Schulter geklopft und gemeint, dass du mich wohl jetzt brauchen wï¿½rdest."  
ï¿½Kann man so sehen, meine Mutter hat wieder eine Kuppelei angelaiert. Am Freitag soll ich mit einem Weibchen essen. Kai ich fï¿½rchte wir werden heute wohl ein langes Gesprï¿½ch mit ihr fï¿½hren."  
ï¿½Glaubst du, das ist eine gute Idee? Dein Vater hat doch gesagt, wir sollen sie schonend darauf vorbereiten."  
ï¿½Kai, ich habe keine Lust und keine Kraft mich diesem Essen zu stellen, vor allem nicht ohne dich."  
ï¿½Ich kann ja mit zum Essen kommen, wenn ich neben dir sitze, wird das Weibchen schon merken was los ist."  
ï¿½Nein, wir wissen beide, dass sie das nicht zulassen wird. Sie will mich verkuppeln und mit dir an am Tisch, naja, habe ich nun mal keine besonders groï¿½e Chance mehr aus ihrer Sicht und ich schï¿½tze auch mal, da hat sie recht."  
ï¿½Ach Ben, du hast die selben Chancen wie ich. Wieso glauben alle immer die ganzen Weibchen wï¿½rden nur auf Mï¿½nnchen wie mich stehen?" Kai schï¿½ttelte den Kopf.  
ï¿½Weil es so ist." Ben sah ihn erstaunt an. Er hatte schon oft genug gesehen, wie ein Weibchen alles hatte stehe und liegen lassen, fï¿½r einen Blick auf jemanden wie Kai.  
ï¿½Finde ich nicht. Ist dir das nicht aufgefallen? Seit du mit mir zusammen bist, schauen sie dir stï¿½ndig hinterher." Ben dachte nach. Er hatte nie darauf geachtet, wenn er mit Kai zusammen war, war alles andere Nebensache.  
ï¿½Stimmt doch nicht, sie sehen alle nur dich an."  
ï¿½Ben, sie sehen dich an,  
weil du glï¿½cklich bist. Das macht attraktiv." Kai lachte bellend aber Ben sah, dass er es ernst meinte und sah zu Boden. Er empfand nicht so, natï¿½rlich war er mehr als glï¿½cklich, seit er Kai kannte aber machte ihn das wirklich attraktiv? Er war doch immer noch der selbe.  
ï¿½Ich bin immer noch genauso wie frï¿½her, der selbe Fuchs. Sie haben mich damals ï¿½bersehen und sie ï¿½bersehen mich auch jetzt." Er sah Kai tief in seine Bernsteinaugen und Kai sah zurï¿½ck. Mit einem Blinzeln, zeigte Kai, dass er ï¿½berzeugt von dem war, was er gesagt hatte. Ben lï¿½chelte, dem Wolf konnte er einfach immer vertrauen, auch wenn er selber nicht ï¿½berzeugt war.  
  

&nbsp;ï¿½Wo warst du eigentlich? Es ist schon fast nach fï¿½nf." Ben sah Kai fragend an.  
ï¿½Ich habe gewartet, bis Karl wach war, dass war gegen eins und dann haben wir noch geredet. Er ist zu Sven gegangen, und ich habe ihm angeboten, dass er wieder bei mir schlafen kann, wenn er es bei Sven nicht aushï¿½lt. Ich hoffe, das war in Ordnung so? Er sah immer noch etwas deprimiert aus, bei dem Gedanken wieder zurï¿½ck zu gehen." Kai sah auf Ben, der nickte.  
ï¿½Schon gut, das habe ich irgendwie schon erwartet. Aber das erklï¿½rt immer noch nicht, die letzten vier Stunden." Ben lï¿½chelte zu Kai, er war ihm nicht bï¿½se, wunderte sich nur darï¿½ber, dass Kai das Thema irgendwie auswich.  
ï¿½Naja, als ich gewartet habe, hab ich mit etwas begonnen und als er weg war, wollte ich einfach nur noch schnell alles so weit es ging fertig machen und hab die Zeit aus den Augen verloren."  
ï¿½Kenne ich, ist mir ja auch mehr oder weniger passiert. Aber was hast du denn gemacht, dass du die Zeit vergessen hast?"  
ï¿½Ein Hobby. Nichts besonderes." Kai drugste herum und Ben sah es sofort.  
ï¿½Was fï¿½r ein Hobby?" Ben sah den Wolf neugierig an, der auf dem Bett sitzend anscheinend fieberhaft versuchte zu ï¿½berlegen, was er Ben sagen konnte.  
Eine laute Stimme von unten rette Kai, der sofort aufsprang und zur Tï¿½r ging. Ben folgte ihn. An der Treppe hatte er ihn eingeholt und packte ihn an den Schultern. Mit einer schnellen Bewegung, drehte er den Wolf, kï¿½sste ihn sagte ï¿½Entschuldigung"  
ï¿½Wofï¿½r war das den?" Kai war vollkommen verwirrt. Ben lï¿½chelte ihn an, blickte dann aber ernst in Kais Augen, ï¿½Fï¿½r alles, was du gleich eventuell hï¿½ren oder erleben wirst."  
ï¿½Wird schon nicht so schlimm sein." Kai lï¿½chelte schief und Ben sah, das er verunsichert war.  
ï¿½Ich weiï¿½ es nicht, daher auch die Entschuldigung." Ben sah hoch zu Kai und umarmte ihn. ï¿½Schon gut, wird schon schief gehen." Kai beruhigte sich und sah auf seinen Fuchs hinab. Mit seine Pfote hob er das Kinn von Ben und kï¿½sste ihn zï¿½rtlich.  
Gemeinsam gingen sie die Treppe hinab, wo Bens Mutter schon auf ihn wartete.  
  

&nbsp;ï¿½Wen hast du denn da?" fragte sie, als sie die groï¿½e schwarze Gestalt hinter Ben sah, ï¿½Ach du bist es Kai, schï¿½n die zu sehen." Bens Mutter lï¿½chelte. ï¿½Ben, wo ist deine Schwester und dein Vater?"  
Ben zuckte mit den Schultern, ï¿½Ich weiï¿½ nicht, ich glaub er ist mit ihr zum Spielplatz gegangen, oder einkaufen."  
ï¿½Na gut, ich wollte so wie so mit dir sprechen."  
ï¿½Ich auch mit dir, Mama." Ben ging an seiner Mutter vorbei ins Wohnzimmer, seine Mutter Folgte ihm. Als auch Kai bei ihnen war, setzten sie sich. Die weiï¿½e Fï¿½chsin saï¿½ auf dem Sofa, die eisblauen Augen auf Ben gerichtet.  
ï¿½Ben, mein Schatz, was ist denn?" Sie blickte zwischen Ben und Kai hin und her. Ben saï¿½ auf dem Sessel, Kai auf der Lehne neben ihn.  
ï¿½Mama, was ist es worï¿½ber du mit mir reden wolltest?"  
ï¿½Ach das, am Freitag solltest du etwas frï¿½her nach hause kommen. Die Tochter einer Kundin wollte zum Essen kommen." Sie blickte auf Kai. ï¿½Tut mir Leid, Kai, das ist geschï¿½ftlich, da kannst du nicht mit essen, sonst immer gerne."  
ï¿½Ich hatte auch nicht vor, zu kommen." entgegnete Kai kï¿½hl.  
ï¿½Dann ist gut. Also Ben, was mï¿½chtest du."  
ï¿½Ich werde am Freitag nicht mit essen. Ich bin da bei Kai."  
ï¿½Schï¿½tzchen, das geht nicht, es ist eine sehr wichtige Kundin." Sie sah Ben streng an. ï¿½Du musst leider dabei sein, die ganze Familie."  
ï¿½Wird ihre ganze Familie auch dabei sein?" fragte Kai schnell. Bens Mutter sah wï¿½tend aus, sie war es nicht gewohnt sich rechtfertigen zu mï¿½ssen.  
ï¿½Ich wï¿½ste nicht, was dich das angeht Kai, das ist eine Familiensache."  
ï¿½Das sehe ich anders, Ben ist ein Teil meiner Familie fï¿½r mich." Kai sah Bens Mutter fest in die Augen. Nicht bereit, auch nur einen Moment zurï¿½ck zu weichen.  
ï¿½Kai, mach dich nicht lï¿½cherlich. Du kennst Ben nicht mal seit einer Woche." Ben hob seine Pfote und griff Kai an den Arm. Kai sah zu ihn hinab und beruhigte sich wieder. Ben sah Kai durchdringend an. Diese Sache war in erster Linie seine Angelegenheit.  
ï¿½Mama beruhige dich, ich will dir was erklï¿½ren." Ben sah nun streng zu seiner Mutter, die ï¿½berrascht war, ï¿½ber die Reaktion ihres Sohns.  
ï¿½Gut, ich bin ruhig sag was du sagen willst."  
ï¿½Mama, ich weiï¿½, dass du mich verkuppeln willst."  
Sie lachte verlegen, ï¿½Mach dich nicht lï¿½cherlich Ben. Ich habe noch nie versucht, dich zu verkuppeln."  
ï¿½Papa hat es schon zugegeben. Auï¿½erdem, glaubst du wirklich, ich wï¿½rde das nicht bemerken?"  
ï¿½Ich habe keine Ahnung was du meinst. Und was dein Vater gesagt hat weiï¿½ ich nicht." Sie lï¿½chelte, doch sah sie irgendwie ertappt aus. ï¿½Das ist ein ganz normales Essen mit der Tochter einer Kundin. Das ist in erster Linie geschï¿½ftlich."  
ï¿½Ist es nicht Mama. Kai hat schon ganz richtig festgestellt, dass wir nur mit der Tochter essen. Mama, duzende Essen und nie habe ich eine der Mï¿½tter oder Vï¿½ter getroffen. Du hast von Familien und Enkel gesprochen und wie sehr du dich nach einem Weibchen fï¿½r deinen tollen Sohn freust. Du hast mich regelrecht zum Verkauf angeboten, wie auf dem Wochenmarkt hast du mich regelrecht angepriesen. Nervï¿½s rutschte die weiï¿½e Fï¿½chsin auf ihrem Platz hin und her.  
ï¿½Schï¿½n, ich verstehe nur nicht was falsch daran ist. Ich wollte nur, das du glï¿½cklich bist, alles andere ist mir egal. Du brauchst doch eine Freundin fï¿½r dich." Ben schï¿½ttelte den Kopf. ï¿½Sag was du willst Ben, du bist einsam und ich sehe es jeden Tag."  
ï¿½Mama, dass ist so nicht richtig."  
ï¿½Ach was, ich habe Augen im Kopf mein Sohn, ich kann dich nun mal sehen. Ich bekomme doch mit, wie du dich in deinem Zimmer hinter deinen Bï¿½chern und Papieren vergrï¿½bst."  
ï¿½Das stimmt ja, aber ich..." Ben stockte, seine Stimme zitterte und nicht nur das. Ben versuchte die richtigen Wï¿½rter zu finden. Wï¿½hrend Ben dies tat, Zitterte er am ganzen Kï¿½rper. Kai hielt Bens Pfote fest und holte tief Luft. Ben spï¿½rte, dass Kai seinen Satz beenden wollte doch mit einer Bewegung seiner Pfote hielt er ihn davon ab. ï¿½...ich bin mit Kai zusammen." Ben sank etwas in seinem Sessel zusammen und musste tief einatmen. Als er sich wieder gefangen hatte, setzte er sich wieder aufrecht hin.  
ï¿½Mein Junge, du bist etwas verwirrt. Natï¿½rlich magst du Kai, immerhin hatte er dir geholfen und auf dich aufgepasst, als seine Schwester dich geschlagen hast. Dafï¿½r mag ich ihn auch." Sie lï¿½chelte mit zusammengekniffenen Augen zu Kai. ï¿½Aber deswegen seid ihr nicht zusammen, ihr seid Freunde."  
ï¿½Nein Mama, es ist mehr als das." Ben wurde lauter, ohne zu schreien.  
ï¿½Mach dich nicht lï¿½cherlich." Sie stand auf und war Wï¿½tend. ï¿½DU UND KAI IHR SEIT NICHT ZUSAMMEN." wï¿½tend stapfte sie auf und ab. Immer wieder sah sie zu Kai und blickte ihn an, als sei er der Grund allen ï¿½bels auf der Welt. Kai saï¿½ nur gerade da. Ben hielt seine Pfote fest und er wusste, dass Ben nicht wollte das er einschreitet.  
ï¿½Kai ich mï¿½chte das du gehst, du hast hier erst mal nichts mehr zu suchen, bis Ben sich wieder eingekrigt hat." Kai knurrte leise, so dass nur Ben es hï¿½ren konnte. Ben spï¿½rte fï¿½rmlich die Wut die in dem Wolf zu kochen begann.  
ï¿½Mama er bleibt hier." Bens Stimme wurde abermals lauter, ohne zu schreien, aber auch wesentlich bestimmter. ï¿½Kai hat nichts schlimmes getan und das weist du sehr genau."  
ï¿½In diesem Haus hast nicht du das sagen." sie sah auf den Fuchs, der immer noch unbeweglich in dem Sessel saï¿½. Ben sah zu dem Wolf, der vor Wut zitternd da saï¿½. ï¿½Kai du gehst."  
ï¿½NEIN. Papa hat es erlaubt und der hat schlieï¿½lich auch was zu sagen." Ben stand auf.  
ï¿½Wie du meinst. Gut Kai kann bleiben. Er kann dir ja Gesellschaft leisten, du hast Stubenarrest."  
ï¿½Ich bin mir ziemlich sicher, dass Papa dir widersprechen wird."  
ï¿½Ben, Papa wird auf meiner Seite sein, wenn er hï¿½rt was du hier machst."  
ï¿½Papa weiï¿½ was ich hier mache. Ich schï¿½tze mal er ist weg, um dieser Szene hier zu entgehen."  
ï¿½Lass das mal meine Sorge sein, Ich werde mit ihm reden."  
ï¿½Mach was du fï¿½r richtig hï¿½ltst Mama aber ich werde meine Meinung nicht ï¿½ndern. Ich liebe Kai und ich werde nicht von seiner Seite weichen." Ben sah zu dem Wolf auf, der sich wieder etwas beruhigt hatte. Kai sah zum ersten mal von der Fï¿½chsin ihm gegenï¿½ber weg und blickte Ben tief in seine Augen.  
ï¿½Ben es ist einfach, ich mache dir ein Angebot, du isst mit ihr und wenn du sie nicht magst, brauchst du sie nicht wieder zu sehen. Deal?"  
ï¿½Nein Mama, da gibt es nichts zu verhandeln. Ich liebe Kai und ich werde nicht zu diesem Essen erscheinen."  
ï¿½Und ich liebe Ben. Ich bin an seiner Seite und auch ich werde ihn nicht verlassen. Wir lieben uns Beide und daher gibt es da keine Verhandlungsgrunlage." Kai hatte sich nicht lï¿½nger beherrschen wollen. Er saï¿½ immer noch aber man sah ihn seine Anspannung an.  
Bens Mutter stapfte immer noch auf und ab. Mit einem Mal drehte sie sich zu Ben und Kai um und schrie mit Trï¿½nen in den Augen, ï¿½Und was ist mit mir? Ich hatte Plï¿½ne fï¿½r dich, du solltest eine Familie grï¿½nden, Welpen bekommen und ein glï¿½ckliches Leben fï¿½hren. Stattdessen hast du dich gegen das alles gestellt." Ein Strom von Trï¿½nen ran ihr das Gesicht hinab. Ben musste schlucken, er hatte seine Mutter wirklich nicht verletzten wollen aber es gab keinen anderen Weg, ihr das alles zu erklï¿½ren.  
ï¿½Ich BIN glï¿½cklich Mama," schoss es aus Ben heraus. ï¿½Kai ist nun ein Teil meiner Familie und das einzige was ich im Augenblick zwischen uns zu stehen scheint ist dein Starrsinn und dein Wunsch nach Enkeln. DU bist geradezu besessen von Enkeln oder? Ich weiï¿½, das wir kein Pï¿½rchen sind wie du es dir dein Leben lang ausgemalt hast aber wir lieben uns und das ist das einzige was ausschlaggebend ist. Ich dachte du freust dich fï¿½r mich. Du willst das ich glï¿½cklich bin? Sei selber glï¿½cklich und freue dich fï¿½r uns." Ben war laut geworden, hatte seine Mutter angeschrien, seine weinende Mutter. Geschockt ï¿½ber sich selber lies er sich wieder in den Sessel fallen und begann nun selber zu weinen. Kai beugte sich zu Ben hinab und umarmte ihn trï¿½stend. Bens Mutter stand mitten im Raum, weinend, schwer atmend und alleine. Sie fï¿½hlte sich schrecklich und auf ein mal umfing sie Schwermut. Ben hatte jemanden gefunden und sie, sie stand alleine da. Die Trï¿½nen versiegten und sie ging wortlos aus dem Raum, die Treppe hoch in ihr Schlafzimmer und lies sich ins Bett gleiten. Obwohl sie noch ihre Schuhe an hatte und eines ihrer besten Kostï¿½me legte sie sich einfach hin. Ihr war kalt und sie deckte sich mit der groï¿½en Tagesdecke zu.  
  

&nbsp;Der Schlï¿½ssel drehte sich im Schloss und die Tï¿½r schwang auf. Ein kleine Fuchsweibchen schoss in den Flur, zog sich die Schuhe aus sah sich lachend um. Im Flur war niemand. Sie rannte weiter. In der Kï¿½che sah sie das gleich Bild, niemand da.  
ï¿½Mia, nicht so wild. Du warst gerade auf dem Spielplatz, bist du nicht mï¿½de?" Ein dicker, alter Fuchs schob sich durch die Tï¿½r. In der einen Hand hielt er die Schlï¿½ssel, in der anderen einen Beutel mit Schaufeln, Fï¿½rmchen und Eimer. Es war kalt drauï¿½en gewesen aber zum ersten mal seit Tagen wieder Trocken.  
ï¿½Papa, du hast gesagt, das Ben hier ist. Wo ist er?" Sie rannte die Treppe hinauf, ï¿½ffnete eine Tï¿½r und sah in das Zimmer. ï¿½In seinem Zimmer ist er auch nicht." sie lief wieder hinunter und ins Wohnzimmer. Unterwegs zog sie sich die Jacke aus und hing sie an den Haken. Der alte Fuchs stieg nun selber die Treppen hoch, um sich um zu ziehen. Mia rannte in das Wohnzimmer. Sie blieb in der Tï¿½r stehen. Auf der lehne des Sessels saï¿½ ein riesiger, schwarzer Wolf. Mia hatte keine Angst vor ihm. Sie kannte Kai schon und wusste, das er ganz lieb zu ihr war. Was sie dazu brachte stehen zu bleiben war Ben. Ihr Bruder saï¿½ zusammengesunken im Sessel und weinte. Kai hatte seine Arme immer noch um ihn geschlungen und versuchte in zu trï¿½sten."Ben!" sagte sie Leise. Sie ging langsam auf die beiden zu. Beide bemerkten sie nicht. Als sie vor Ben stand, kletterte sie einfach auf seinen Schoï¿½. Sie umarmte ihren groï¿½en Bruder und streichelt ihm die Trï¿½nen weg. Erst jetzt bemerkte Ben seine kleine Schwester und drï¿½ckte ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie schï¿½ttelte sich und strich sich ï¿½ber die Stirn. Sie mochte es nicht, wenn sie gekï¿½sste wurde. Ben musste lachen und auch Kai lï¿½chelte.  
ï¿½Nicht weinen Ben, ist doch nicht so schlimm." Sie sah Ben in die Augen und und wischte mit ihrer winzigen Pfote wieder Trï¿½nen weg. Ben schluchzte und das Weinen hï¿½rte auf. ï¿½Was ist den passiert? Hat dir jemand weh getan?" Sie sah Ben mit ihren liebevollen Augen an.  
ï¿½Schon wieder gut, Mama und ich haben uns gestritten. Nicht mehr schlimm."  
ï¿½Wirklich?" Ben drï¿½ckte seine Schwester fest und lies sie wieder auf den Boden. Er stand auf und auch Kai stand auf.  
ï¿½Alles wieder Gut." Ben lï¿½chelte seine Schwester an. Sie lachte wieder und rannte in ihr Zimmer.  
  

&nbsp;ï¿½Was sollen wir jetzt machen?" Kai sah auf Ben, was der jetzt vor hatte. ï¿½Ich werde jetzt noch mal mit ihr reden und dann sehen wir was ist. Wir mussten uns erst einmal beruhigen."  
ï¿½Ich mag nicht, wie sie dich behandelt." Kai war noch immer wï¿½tend auf Bens Mutter.  
ï¿½Nein, du hast sie doch erlebt, sie ist eigentlich ganz nett. Sie hat nur diesen Wunsch nach Enkeln und die kï¿½nnen wir ihr ja nicht einfach so erfï¿½llen." Kai war skeptisch. Es stimmte ja schon, er konnte ihr keine Enkel schenken, wie den auch? Er war ein Rï¿½de genau so wie Ben. Ben sah den Blick des Wolfs.  
ï¿½Kai, dass ist wegen ihren Vater. Mein Groï¿½vater war auch immer besessen von Enkeln. Mein Vater hat mir mal erzï¿½hlt, dass er ihr als sie geheiratet haben, immer wieder Kindersachen, wie Schï¿½hchen und Strampler geschickt hatte. Sie ist fast wahnsinnig geworden. Sie fï¿½hlte sich so unter Druck gesetzt, dass es einfach nicht klappen wollte. Er hatte sogar meinem Vater traditionelle, japanische Medizin zu gesandt, um seine ï¿½Leistung zu steigernï¿½. Erst als sie den Kontakt zu ihm abgebrochen haben klappte es. Ich war erst vor fï¿½nf Jahren das erste mal bei ihm in Japan." Kai sah sich Ben genau an.  
ï¿½Deine Mutter ist Japanerin?"  
ï¿½Nur zur Hï¿½lfte. Meine Groï¿½mutter war von hier und als sie sich von meinem Groï¿½vater getrennt hatte, ist sie mit meiner Mutter wieder zu ihrer Familie nach hier her zurï¿½ck. Sie Spricht kein Wort Japanisch aber Mein Groï¿½vater spricht fast perfekt Deutsch."  
ï¿½Das ist alles kein Grund, sich so auf zu fï¿½hren."  
ï¿½Ist es auch nicht, aber zumindest ist es ein Grund nachsichtig zu sein, sie sollte sich beruhigt haben. Kai, warte bitte hier. Ich mï¿½chte das mit ihr klï¿½ren, sonnst hab ich keine ruhige Minute." Ben sah Kai flehend an.  
ï¿½Schon gut, ich warte hier." er setzte sich in den Sessel, ï¿½Aber wenn ich euch wieder schreien hï¿½re, bin ich sofort oben bei dir." Kai sah trotzig aus. Ben wusste, dass Kai lieber bei ihm bleiben wollte.  
Langsam ging Ben die Treppe hoch und stand vor der Tï¿½r zum Zimmer seiner Eltern. Er wollte klopfen aber als er die Pfote hob, um anzuklopfen, schwang die Tï¿½re auf. Bens Vater stand in der Tï¿½r und blickte ï¿½berrascht in Bens Gesicht. Er sah mï¿½de aus.  
ï¿½Ben, was ist? Deine Mutter ist etwas deprimiert. Was du ihr gesagt hast, hat sie ziemlich mitgenommen." er blickte Ben in die verweinten Augen, ï¿½Und dich hat es wohl auch sehr mitgenommen."  
ï¿½Stimmt schon, sie hat mir und Kai hï¿½ssliche Sachen an den Kopf geworfen." Der alte Fuchs nickte nur verstï¿½ndnisvoll. ï¿½Papa, ich muss mit Mama reden, ich kann das nicht einfach so stehen lassen."  
ï¿½Verstehe. Nagut, sie liegt im Bett. Ich warte unten. Wenn ihr wieder herum schreit, bin ich sofort oben."  
ï¿½Das gleiche hat Kai auch gesagt." Bens Vater ging den Gang entlang und die Treppe runter. Zaghaft ï¿½ffnete er die Tï¿½r einen Spalt und schob sich rein.  
  

&nbsp;ï¿½Mama?" Seine Mutter lag immer noch auf dem Bett. Sie hatte aufgehï¿½rt zu weinen aber sie sah immer noch schlimm aus.  
ï¿½Mhm"  
ï¿½Mama bitte hï¿½r zu." Er hockte sich direkt vor ihr hin um ihr ins Gesicht sehen zu kï¿½nnen. ï¿½Mama," sagte er sanft, ï¿½ich weiï¿½, dass du dir Enkel wï¿½nschst und ich weiï¿½, dass ich sie dir unter diesen Umstï¿½nden nicht erfï¿½llen kann und es tut mir Leid" Ben schritt etwas nï¿½her an sie heran. Vorsichtig strich er ihr eine Strï¿½hne ihres Fells aus dem Gesicht. ï¿½Mama ich hab dich lieb, aber ich habe auch Kai lieb. Ich habe es mir nicht ausgesucht und ich habe es auch nicht geplant. Mama ich wollte dich nicht verletzen aber es ist nun mal so."  
Sie blickte auf. ï¿½Ben, mir ist klar, dass du das nicht mit bï¿½sartiger Absicht oder so gemacht hast. Aber weist du, dein Groï¿½vater hat uns immer angehalten, Welpen zu bekommen und weiï¿½t du was? Als du auf der Welt warst, war es das schï¿½nste fï¿½r mich. So gut und so glï¿½cklich habe ich mich noch nie in meinem Leben gefï¿½hlt. Ich lieb Patrick, also verstehe das nicht falsch, aber es ist was anderes, seinen Welpen in den Armen zu halten."  
ï¿½Papa sagt das auch immer. Aber Mama, Papa hat mir auch erzï¿½hlt, wie schlecht es euch ging, weil Opa euch immer angehalten hat Welpen zu bekommen." Ben sah seiner Mutter in die Augen.  
ï¿½Hast ja recht mein Junge." Sie richtete sich wieder auf. ï¿½Uns ging es wirklich nicht gut, deshalb hab ich ja so lange auch nicht mit deinem Opa gesprochen." Sie faste sich an ihr Fell und richtet es wieder.  
ï¿½Mama, bist du mir noch immer bï¿½se?"  
ï¿½Ach Ben, ich war dir nie bï¿½se, ich kam nicht mit der Situation klar."  
ï¿½Gehts jetzt besser?"  
ï¿½Ja," sie stand auf und auch Ben richtete sich auf. ï¿½es geht wieder. Oh Gott, hoffentlich ist Kai mir nicht Bï¿½se! Ich habe glaub ich einige blï¿½de Dinge gesagt."  
ï¿½Las das mal mein Problem sein, ich rede mit ihm. Er ist ja sowieso nicht bï¿½se auf dich, er ist nur wï¿½tend aber das legt sich sehr schnell wieder."  
ï¿½Und du liebst ihn wirklich?" Sie sah sich ihren Sohn genau an. Er sah ein wenig verheult aus aber nicht unglï¿½cklich oder so.  
ï¿½Ja, ich liebe ihn mehr als alles andere." Er nahm seine Mutter in den Arm und drï¿½ckte sie fest an sich, ï¿½Fast genauso wie ich dich liebe Mama." Beide lï¿½chelten und die Fï¿½chsin wusste, auf Enkel musste sie vielleicht verzichten, aber wenigstens war ihr Sohn glï¿½cklich und das war alles was zï¿½hlt. Sie betastete sich weiter und erst jetzt fiel ihr auf, wie zerknittert sie aussah. Ihr beiges Kostï¿½m war vom liegen im Bett vollkommen zerdrï¿½ckt, ihre Frisur zerzaust.  
ï¿½Ben, ich mï¿½chte mich wieder etwas zurecht machen, wï¿½rdest du bitte unten warten?" Sie sah auf Ben. Der schï¿½ttelte den Kopf.  
ï¿½Ich gehe gleich mit Kai wieder zu ihm. Hast du was dagegen, wenn ich ein paar Tage lï¿½nger bei Kai bleibe?" Ben sah seine Mutter bittend an. Wï¿½hrend sie sich am Schrank zu schaffen machte, ï¿½berlegte sie.  
ï¿½Ich mï¿½chte mit Kai alleine reden, wenn du nichts dagegen hast."  
ï¿½Ich werde zuerst mit ihm reden. Du hasst dich zwar wieder gefangen, aber Kai ist soweit ich das sehe immer noch wï¿½tend."  
ï¿½Ben, ich wollte euch wirklich nicht verletzen." Sie sah Ben traurig an.  
ï¿½Ist schon gut. Ich rede mit ihm, dann wird sich das wieder legen." Ben lï¿½chelte und der Blick der Fï¿½chsin wurde wieder etwas frï¿½hlicher.  
ï¿½Gut, ich mach mich fertig und du kï¿½mmerst dich um Kai."  
  

&nbsp;Ben verlieï¿½ den Raum und ging die Treppe herunter. Als er das Wohnzimmer betrat, saï¿½ sein Vater auf dem Sofa, eine Tasse starken Tee in der Pfote. Kai saï¿½ noch immer auf dem Sessel, vor Wut schnaubend. Als sie den Fuchs rein kommen sahen, stand sein Vater sofort auf.  
ï¿½Gott sei dank bist du da, Kai ist so wï¿½tend, dass ich bereits angst hatte, er wï¿½rde mich auffressen. Deine Schwester hat versucht ihn aufzuheitern aber sie hat es aufgegeben und ist in ihr Zimmer gegangen. Ich schlage vor, du kï¿½mmerst dich mal ein bisschen um ihn und ich mich um deine Mutter."  
ï¿½Kï¿½mmere dich lieber um Mia, sie sitzt alleine in ihren Zimmer, Mama wollte sich umziehen und danach mit Kai sprechen" Der alte Fuchs nickte.  
ï¿½Mir bleibt aber auch gar nichts erspart, ich war doch gerade erst fï¿½r ein paar Stunden mit ihr auf dem Spielplatz." Er stellte seine Tasse in die Kï¿½che und ging in das Zimmer der kleinen Fï¿½chsin.  
  
Ben drehte sich zu Kai und setzte sich auf die Lehne des Sessels, so wie Kai es zuvor getan hatte. Obwohl die Lehne ein Stï¿½ck hï¿½her war als die Sitzflï¿½che, war Kai noch immer ein Stï¿½ck grï¿½ï¿½er als Ben. Ben drï¿½ckte sich fest an den Wolf und Strich mit seiner Pfote ï¿½ber den Kopf. Der Wolf schnaubte, er genoss die Berï¿½hrung des Fuchses aber die Wut in ihm war zu groï¿½.  
ï¿½Ben, was hat sie gesagt?" In seiner Stimme schwang Grollen mit.  
ï¿½Sie mï¿½chte mit dir reden. Sie kommt gleich runter." Ben sah dem Wolf in die Augen. Die zusammengekniffen waren.  
ï¿½Ich habe ihr auch einiges zu sagen." wieder schnaubte er.  
ï¿½Sei nicht zu streng mit ihr. Lass sie bitte erst mal reden, alles andere wird sich dann regeln." Ben strich wieder ï¿½ber den Kopf des Wolfs und zwickte ihn sanft in die Ohrenspitzen.  
ï¿½Nur dir zu liebe Ben, ich werde ihr zuhï¿½ren und dann werde ich ihr eine Meinung sagen." Er knurrte.  
ï¿½Gut, aber wenn du schreist, werde ich dich hier raus trage, wenn es drauf an kommt." Kais knurren brach fï¿½r einen Moment ab und er musste lï¿½cheln. Doch schon nach einer Sekunde begann er wieder zu knurren. Ben wusste, dass er erreicht hatte was er wollte. Kai war zwar wï¿½tend aber er hatte sich wieder so weit wie mï¿½glich abgeregt. Als Bens Mutter die Tï¿½re rein kam, stand Kai sofort auf. Die Arme verschrï¿½nkt stand er mitten im Raum und starte streng auf die weiï¿½e Fï¿½chsin.  
ï¿½Kai, wï¿½rdest du bitte zu mir in die Kï¿½che kommen?" Kai nickte und ging an der Fï¿½chsin vorbei. Ben wollte ihr folgen doch seine Mutter hielt ihn auf.  
Mit leiser Stimme flï¿½sterte zu Ben, ï¿½Nein, ich mï¿½chte mit ihm alleine sprechen."  
ï¿½Was hast du vor Mama." fragte Ben etwas ï¿½ngstlich. Er wollte nicht, dass es zu einem Streit zwischen Kai und seiner Mutter kommt.  
Sie gab Ben einen Kuss auf die Wange. ï¿½Keine Angst Ben, ich werde nichts machen oder sagen, was du nicht gut heiï¿½en wï¿½rdest." Sie drï¿½ckte Ben zurï¿½ck und schloss die Wohnzimmertï¿½r hinter sich. Ben stand verdutzt vor der Tï¿½r und wusste nicht, was er tun sollte. Nervï¿½s schritt er auf und ab, bereit beim ersten Anzeichen eines Streits sofort in ein zu greifen. Mehr als zehn Minuten verstrichen und Ben wurde fast wahnsinnig vor Nervositï¿½t.  
Als die Tï¿½re auf schwang stand weder Kai noch seine Mutter in der Tï¿½r. Bens Vater stand da und betrachtete ihn.  
ï¿½Was ist los, du siehst ja fertig mit der Welt aus. Hat deine Mutter Kai etwa aus dem Haus gejagt?" er lachte, er wusste, das seine Frau nicht so weit gehen wï¿½rde.  
ï¿½Ich hoffe doch nicht. Sie wollte mit ihm alleine sprechen und ich weiï¿½ nicht worï¿½ber." Ben trat nervï¿½s von einer Pfote auf die andere.  
ï¿½Ganz ruhig, sie wird schon nicht durchdrehen und wir sind nur eine Tï¿½re entfernt."  
ï¿½Wieso bist du nicht mehr bei Mia?"  
Der alte Fuchs ï¿½chste laut und lies sich auf den auf den Sessel fallen. ï¿½Sie ist eingeschlafen. Wir haben unterwegs was gegessen und wenn du jetzt auf die Uhr schauen wï¿½rdest, wï¿½rdest du sehen, das es schon halb neun ist und sie schon seit einer halben Stunde im Bett liegen sollte." Ben sah auf die Uhr. Es war sogar schon fast neun und drauï¿½en war es finster. Besorgt sah er seinen Vater an. Mit einem mal sprang die Tï¿½r auf und Kai kam rein. Er war offensichtlich nicht mehr wï¿½tend, sah aber trotzdem ernst aus.  
  

&nbsp;ï¿½Was ist passiert Kai?" Kai antwortete nicht. Er drehte sich wieder um, griff nach seiner Jacke, zog sich seine Schuhe an und ging zur Tï¿½r. Mit einem Kopfnicken signalisierte er Ben, ihm zu folgen. Ben sah zu seinem Vater, der ihm ebenfalls zunickte. Er zog sich auch an und folgte dem Wolf. Zehn Minuten gingen sie durch die Straï¿½en und sagten kein Wort. Ben lies den Kopf hï¿½ngen und sah die ganze Zeit betreten auf den Boden vor sich. Kai blieb stehen. Ben rannte voll in ihn hinein und fiel hin. Der groï¿½e Wolf drehte sich um und als er Ben auf den Boden liegen sah, musste er lï¿½cheln. Ben blickte zu ihm auf und als er das Lï¿½cheln sah, hellte sich auch seine Miene auf und er musste lachen.  
ï¿½Mach die Augen auf mein kleiner, wir sind da." Kai hielt Ben seine Pfote hin und half ihn auf.  
ï¿½Wo sind wir ï¿½da'?" Ben sah sich um, konnte aber nicht erkennen, wo sie waren.  
ï¿½Na hier," Kai zeigte mit seiner Pfote auf ein kleines Restaurant, kaum zehn Meter von ihnen entfernt. Nur ein kleines Schild, das ï¿½ber der Tï¿½r knarrend baumelte verriet das Lokal. Ben verstand gar nichts mehr. Vollkommen verwirrt sah er vom Wolf zum Restaurant und wieder zurï¿½ck.  
ï¿½Ich hoffe du magst spanisches Essen!" Kai lï¿½chelte wieder zu Ben.  
ï¿½Kai, bitte, jetzt sag mal was du mit meiner Mutter besprochen hast. Ich werde noch wahnsinnig."  
ï¿½Ich habe deiner Mutter versprochen dir nichts zu erzï¿½hlen, was sie genau gesagt hat. Daher die Kurzfassung, wenn wir drinnen sind und nicht hier drauï¿½en." Ben wollte protestieren, aber Kai packte ihn und zog ihn hinter sich in das kleine Lokal.  
  

&nbsp;Als sie hinein gingen, sahen sie, dass das Lokal fast voll besetzt war. Eine Gruppe Tiger von etwa Dreiï¿½ig Jahren saï¿½ in der Ecke an einem groï¿½en Tisch. Einige Wï¿½lfe und Fï¿½chse saï¿½en verstreut an den Tischen und Zwei Lï¿½wen saï¿½en sich angeregt unterhaltend an einem Tisch an der Wand. Sie waren es die Ben am meisten auffielen. Doch noch duzende weiter saï¿½en an den Tischen, sich unterhaltend, Wein trinkend und essend. Kai ging zu dem Wirt, einem alten Stier mit leicht verbogenen Hï¿½rnern und grauen, gefleckten Fell, der hinter einem Tresen stand und Bier ausschank. Als er Kai sah, breitete sich ein breites Lï¿½cheln auf seinen fast zahnlosen Maul aus.  
ï¿½Ahh, Kai mein Freund." Er griff ï¿½ber den Tresen und faste Kai mit seinem krï¿½ftigen Arm um den Hals. ï¿½Wo warst du?" er sprach mit einem leichten spanischen Akzent ï¿½Du wolltest doch am Freitag Abend vorbeikommen! Was war los?" Kai lï¿½ste sich lachend aus dem Griff des Stiers und schï¿½ttelte sich.  
ï¿½Nicht doch, ich bin ja dafï¿½r heute da." Kai ï¿½ffnete seine Jacke und hing sie an den ï¿½berfï¿½llten Kleiderstï¿½nder neben dem Tresen. Ben stand nur da und wusste nicht was er tun sollte.  
ï¿½Kai, willst du an deinen Stammplatz?" fragte der Stier mit einen Blick auf Ben, ï¿½Oder willst du heute mal was anderes?" Kai drehte sich zu Ben um und zog ihm die Jacke aus. Auch die hing er an die Garderobe. Das Lï¿½cheln des Stiers wurde noch breiter als er den kleinen Fuchs da stehen sah. Mit schnellen Schritten kam er um den Tresen herum und faste Ben an seine Pfote. Der Wirt roch nach Qualm und Bier. Seine stï¿½rmische Art machte Ben etwas angst.  
ï¿½Ahh, Kai na endlich, wer ist das, stell mich vor." er schï¿½ttelte den Arm des Fuchses wild durch, zog ihn zu sich heran und umarmte ihn kurz aber fest. ï¿½Jeder Freund von Kai ist mein Freund. Komm schon, komm schon. Las dich ansehen." Er trat einen Schritt zurï¿½ck und blickte an dem Fuchs auf und ab."Einen guten Geschmack hast du Kai." Seine Stimme war laut und schwingend. Seine Worte trafen Ben wie ein Dampfhammer. Ben starrte Kai an, der gut gelaunt hinter dem Stier am Tresen stand.  
ï¿½Keine angst Ben, das ist Fernando Torro. Wie du siehst gehï¿½rt im das Lokal." Ben nickte. Immer noch war er verwirrt und als er Kai etwas fragen wollte hielt ihn Kai auf.  
ï¿½Ben, alles wenn es so weit ist. Fernando? Hast du nen Tisch fï¿½r uns?"  
ï¿½Natï¿½rlich, fï¿½r dich habe ich immer einen Tisch mein Freund." Er fï¿½hrte die Beiden durch die Tischreihen und blieb vor einem Tisch an der Wand stehen. Der Tisch hatte keinen Stuhl, war nur an zwei Seiten von einer Bank umschlossen. Der Platz sah eng aber gemï¿½tlich aus.  
ï¿½Hier, setzt euch, setzt euch." Der Stier wischte mit seiner Schï¿½rze ï¿½ber die Polster und die Tischplatte. Sie war aus dunklem Holz und nichts auï¿½er eine Flasche in der eine Kerze steckte, stand auf ihm. Mit einem Ruck, schubste er Ben auf die Bank und Kai setzte sich auf die andere Seite. Ben nahm die Karte und wollte sie lesen, doch der Stier entriss sie ihm wieder.  
ï¿½Nein, nein, nein ich weiï¿½ was ihr braucht, ï¿½berlast alles nur mir." Mit lauten trappeln seiner Hufe ging durch eine groï¿½e Tï¿½re, die wild hin und her schwang."  
  

&nbsp;ï¿½Kai, jetzt sag schon, warum sind wir hier? Was soll das?" Ben wollte endlich wissen, was der Wolf vor hatte.  
ï¿½Beim essen, ja?" Kai sah Ben liebevoll an. Die groï¿½e Tï¿½r schwang wieder auf und der Stier trat mit einem groï¿½en Tablett an ihren Tisch. Laut schnaubend stellte er das Tablett ab. Mit schnellen Griffen stellte er einige Schalen und Teller auf dem Tisch ab. Ben wusste nicht, was das war aber es roch gut. Vor ihm standen verschiedene Meeresfrï¿½chte, Schinken, bestrichenes Brot und andere Hï¿½ppchen. Dazu eine schier endlose Auswahl an Soï¿½en und ï¿½hnlichem. Kai rieb sich die Pfoten und leckte sich das Maul. Er wusste, was da vor ihm stand und freute sich. Als der Wirt alles abgestellt hatte, stellte er noch eine Flasche und zwei Glï¿½ser dazu.  
ï¿½Ein mal Tapas und Wein des Hauses, ich sehe dann nachher noch mal vorbei." Wieder breitete sich ein Grinsen auf dem Gesicht des Stiers aus.  
Kai griff nach einer Garnele und tunkte sie in eine Schale. Genï¿½sslich biss er hinein und kaute. Ihm schmeckte es. Ben wusste, dass er noch warten musste, bis er seine Fragen stellen wollte, also entschloss er sich erst was gegen seinen Hunger zu machen und dann gegen seine Fragen.  
Die vielen Teller verwirrten ihn. Von einigen Dingen wusste er, was es war, aber das Meiste kannte er nicht. Ben war noch nie spanisch Essen. Kai sah dem Fuchs seine Ratlosigkeit an und griff nach einem Stï¿½ck Brot und reichte es Ben. Der wollte es nehmen, aber Kai drï¿½ckte seine Pfote weg. Immer nï¿½her kam er Bens Schnauze und Ben biss in das Brot. Er fand es toll von Kai gefï¿½ttert zu werden. Nun griff auch Ben sich etwas von einem Teller und reichte es zu Kai. Sie fï¿½tterten sich gegenseitig. Kai ï¿½ffnete die Flasche und goss ihnen beiden etwas Wein ein. Sein Glas fï¿½llte er so, wie es ï¿½blich war, aber Ben goss er nur einen Schluck ein.  
ï¿½Hast du schon mal Wein getrunken?" Ben schï¿½ttelte den Kopf. Er hatte zwar schon mal Alkohol getrunken aber das war zwei Jahre her und er konnte sich nicht mehr recht daran erinnern. Auf einer Familienfeier hatten er und sein Cousin eine Flasche Schnaps mitgehen lassen und sie getrunken. Irgendwann hatte die Welt um ihn herum sich nur noch gedreht und er erwachte am nï¿½chsten Morgen in seinem Bett. Sein Vater war nicht sauer oder enttï¿½uscht, er hatte ihn nur wegen seinen Kater am nï¿½chsten Morgen ausgelacht.  
ï¿½Probiere erst mal, bevor du mehr trinkst. Fernando wï¿½rde uns niemals etwas zu starkes zu trinken geben aber wenn du es nicht gewohnt bist, kann es dich umhauen. Auï¿½erdem ist Wein nicht jedermanns Geschmack." Ben nahm das Glas, roch daran und nippte. Der Wein lag schwer auf seiner Zunge. Er war ziemlich sï¿½ï¿½ aber es gefiel Ben und Kai schenkte ihm nach. Sie aï¿½en weiter bis alles weg war. Sofort stand der Wirt wieder neben ihnen und Rï¿½umte ab.  
ï¿½Ich wï¿½rde sagen, wir haben nun fï¿½nf bis zehn Minuten, bis er wieder hier ist." Er sah Ben an, bereit sich seinen Fragen zu stellen.  
ï¿½Was hat meine Mutter zu dir gesagt Kai?"  
ï¿½Ich wusste, dass du die Frage als erstes stellen wï¿½rdest. Also, wie gesagt habe ich deiner Mutter versprochen, dir nicht zu erzï¿½hlen, was wir besprochen haben. Aber soviel kann ich dir sagen, Sie hat sich entschuldigt und sich mit mir versï¿½hnt. Ich bin zwar nicht erfreut ï¿½ber das was sie gesagt hatte aber ich bin ihr nicht mehr bï¿½se. Was den Rest angeht, sie hat mir eine predigt gehalten und ja, sie hat Dinge gesagt, wie Enkel, Welpen und Familie. Im groï¿½en und ganzen nichts anderes als dass, was Danny mir gesagt hat."  
ï¿½Was hat Danny dir gesagt. Besser gesagt, wann hat sie dir was gesagt?"  
ï¿½Im Krankenhaus, als wir dich alleine lassen mussten." Ben war ï¿½berrascht. Er hatte nicht gedacht, dass Danny Kai eine Predigt gehalten hatte, von seiner Mutter hatte er das erwartet.  
ï¿½Heimlichkeiten ï¿½berall" Lachte Ben. ï¿½Und was sollte das hier? Ich meine du schleifst mich die ganze Zeit schweigend durch die Stadt und dann das hier."  
Kai musste lachen ï¿½Als das Gesprï¿½ch mit deiner Mutter beendet war, wollte ich mit dir zu mir gehen aber deine Mutter meinte, ich sollte mit dir lieber was essen gehen. Entweder sie hat etwas ï¿½ber meine Kochkï¿½nste erfahren oder sie wollte nur nett sein, jedenfalls hat sie mir Geld in die Pfote gedrï¿½ckt und hat gesagt, ich soll ein schï¿½nes Lokal suchen. Also hier sind wir." Er schenkte Ben ein weiteres Glas Wein ein.  
ï¿½Und was ist das fï¿½r ein Laden hier?" Ben sah sich um.  
ï¿½Das Lokal ist das ï¿½Al Artista Hambriento', Fernando ist mehr oder weniger mein Onkel oder so." Ben sah ihn neugierig an.  
ï¿½Wie kann er den mehr oder weniger dein Onkel sein?"  
Kai dachte kurz nach. ï¿½Mein Vater ist zu einem viertel Spanier. Fernando ist glaube ich sein Cousin zweiten Grades oder so aber weil es einfacher ist, ist er jetzt mein Onkel. Wir wussten nicht mal, das er hier lebt. Irgendwann bin ich ihm begegnet und tada, mein Onkel."  
ï¿½Und wie hast du ihn getroffen?" Ben war neugierig mehr ï¿½ber Kais Familie zu erfahren. Er kannte bis jetzt nur seine Schwester und hatte die Portraits an den Wï¿½nden gesehen.  
ï¿½Das... das mï¿½chte ich nicht erzï¿½hlen." Kai sah weg. Offensichtlich war es ihm irgendwie unangenehm darï¿½ber zu sprechen.  
ï¿½Kai, du musst nichts erzï¿½hlen, wenn du nicht willst. Kai erzï¿½hl einfach, das was du fï¿½r richtig hï¿½ltst."  
Kai nippte an seinem Wein. ï¿½Wir sind vor etwa drei Jahren hier her gezogen und ... naja an einem Abend ging es mir wirklich schlecht."  
ï¿½Wieso? Was war passiert?" Ben sah Kai tief in seine Augen.  
ï¿½Das Ben, ist der Teil, ï¿½ber den ich jetzt nicht reden mï¿½chte."  
ï¿½Verstehe."  
ï¿½Also, kurz nachdem ich hier her gezogen bin, war ich schlecht drauf und ging alleine durch die Straï¿½en. Ich habe nicht aufgepasst, wo ich hin laufe und bin gegen etwas gelaufen und direkt in einer Pfï¿½tze gelandet. Der in den ich gelaufen bin hat mir aufgeholfen. Ich habe mich entschuldigt und wollte weiter als ich gepackt wurde und er mich nicht weiter lieï¿½. Es war Fernando. Er hat mich mit in sein Lokal genommen und mir etwas zu essen gemacht. Er hat gesagt, dass es nichts auf der Welt gibt, dass es rechtfertigen wï¿½rde so schlecht gelaunt zu sein." Kai trank wieder etwas Wein. ï¿½Weiï¿½t du, ich hatte damals mein, wie man sagt, Coming-Out, also ich, ich hatte mich von meinem ersten Freund ziemlich unsanft getrennt." Ben verstand wieso Kai nicht darï¿½ber sprechen wollte und stellte keine weiteren Fragen in dieser Richtung. ï¿½Als ich es ihm erzï¿½hlt hatte, hat er nur gelacht und mit auf die Schulter geklopft. Ich soll den Kopf nicht hï¿½ngen lassen, schlieï¿½lich bin ich ja fast noch ein Welpe und so etwas gehï¿½rt zum erwachsen werden dazu. Naja kurze Rede langer Sinn, er hat mich aufgemuntert. Also bin ich ab da jede Woche einmal hier her gekommen. Normalerweise habe ich einen Tisch neben dem Tresen und Fernando hï¿½lt ihn immer fï¿½r mich frei. Dieses Lokal ist ideal und fï¿½r uns der richtige Ort."  
Ben ob den Kopf. ï¿½Wie meinst du das?"  
ï¿½Ben, sieh dich mal um, fï¿½llt dir nichts auf?" Ben betrachtete den Raum genau aber ihm viel nichts auf. Fragend blickte er zu Kai.  
ï¿½Ben siehst du hier drinnen ein Weibchen?" Wieder sah Ben sich um. Kai hatte recht. Es war ihm schon aufgefallen als er rein gekommen ist aber er hatte es einfach nicht weiter beachtet. An allen Tischen saï¿½en nur Mï¿½nnchen.  
ï¿½Ben, das hier ist ein bekannter Treffpunkt fï¿½r Schwule. Mir ist das erst nach einigen Monaten aufgefallen."  
ï¿½Deshalb bist du mit mir hier her gegangen?"  
ï¿½Nicht direkt, Ich bin hier her gegangen, weil es nun mal in der nï¿½he liegt und weil es gutes Essen gibt. Auï¿½erdem hast du ja gehï¿½rt, ich wollte ja schon am Freitag kommen. Fernando ist schnell beleidigt."  
ï¿½Schon verstanden." Ben lachte, als er die laute Stimme des Stiers hinter sich hï¿½rte.  
ï¿½Und hier ist der Hauptgang." Er stellte eine groï¿½e Pfanne voller Paella vor sie hin, dazu legte er Besteck, eine neue Flasche Wein und Glï¿½ser.  
  

&nbsp;Wieder begannen sie sich zu Fï¿½ttern und wieder genossen sie jeden Bissen in vollen zï¿½gen. Das Essen war gut und reichlich. Sie bemerkten gar nicht, wie die Zeit immer weiter verging und sich das Lokal immer mehr leerte. Als sie mit dem Dessert fertig waren, lehnten sie sich eng an einander gekuschelt zurï¿½ck und genossen noch etwas die Ruhe.  
ï¿½He ihr beiden, immer noch da?" Fernando stand neben ihnen und wischte sich mit seiner Schï¿½rze ï¿½ber die Stirn. Der Laden war nun endgï¿½ltig leer. Ben und Kai waren die einzigen die noch da waren. Fernando kam zurï¿½ck, mit noch einer Flasche Wein, zog einen Stuhl an den Tisch und setzte sich. Mit einem krï¿½ftigen Ruck entkorkte er die Flasche und goss ihnen einen groï¿½zï¿½gigen Schluck ein.  
ï¿½Aus meinem privaten Vorrat." sagte er strahlend und trank das Glas mit einem Zug leer. Schnell goss er sich ein weiteres Glas ein. Ben und Kai tranken ihren Wein langsam. Er war viel schwerer als der andere Wein, weniger sï¿½ï¿½ und er hatte auf jeden Fall einen wesentlich hï¿½heren Alkoholanteil. Ben trank ihn weiter und er merkte, wie ihm etwas schwummerig wurde.  
ï¿½Du bist also Ben, richtig?" Ben nickte dem Stier zu, der sich bereits sein drittes Glas ein goss. ï¿½Kai, seit wann kennt ihr euch, was ist passiert? Komm schon, komm schon!" Kai holte tief Luft und erklï¿½rte Fernando wie es zu alle dem gekommen ist. Ben hï¿½rte nur halbherzig zu. Er spï¿½rte langsam die Mï¿½digkeit in ihm aufsteigen und konnte ein leises Gï¿½hnen nicht mehr unterdrï¿½cken.  
ï¿½Ah Kai ich sehe schon ist ein bisschen spï¿½t geworden. Kommst du bald wieder mit deinem Freund? Dann reden wir wieder mal ja?" Kai nickte und auch Ben war dafï¿½r bald wieder zu kommen. Kai holte seinen Geldbeutel aus der Tasche und wollte bezahlen als der Stier aufstand.  
ï¿½Nein, das Essen fï¿½r verliebte geht auf mich. Wenn du bezahlen willst, bezahle mit einem Neuen Bild fï¿½r die Wand. Es ist wieder etwas frei geworden." Ben schreckte auf.  
ï¿½Ein Bild?" er sah zu Kai, der verlegen zu Boden schaute. ï¿½Das ist also dein Hobby? Wie bei deiner Mutter."  
ï¿½Si, Si. Er ist ein begnadeter Kï¿½nstler. Einige der Bilder hier stammen von ihm." Ben sah sich um die Bilder an der Wand waren wild durch einander, nichts schien wirklich zu dem Raum zu passen und dennoch passte alles zusammen. An einer Wand aber waren nur beschriebene Seiten geklebt, hier hatten sich junge Poeten und Schreiber verewigt. An Schnï¿½ren hingen zusammengetackerte Geschichten, waren kurze Gedichte mit Heftzwecken an das Holz gepinnt. Ben sah wieder zu Kai, der mit ein paar Blï¿½ttern in der Hand da saï¿½ und sie Fernando reichte. Ben erkannte seine Handschrift und erschrak. Der Stier nahm seine Brille aus der Brusttasche und fing an zu lesen. Ben wollte sie aufhalten, doch der Stier lies sich das Papier nicht mehr entreiï¿½en. Mit wachen Augen und schnellem Blick las er Zeile fï¿½r Zeile.  
ï¿½Kai, wieso hast du das gemacht? Du weist das ich nicht will, dass das gelesen wird." Ben sah beleidigt und verletzt aus.  
ï¿½Keine angst kleiner, die hat mir deine Mutter gegeben. Ich hab ihr von diesem Ort erzï¿½hlt und sie meinte, dass ich die mitnehmen sollte. Ben, Fernando hat einen Doktor der Kunstgeschichte und Literatur." Kai strich ï¿½ber Bens Arm um ihn zu beruhigen. Doch Ben konnte sich nicht beruhigen und zog ihn weg. Er haste es wirklich wenn jemand ohne sein Einverstï¿½ndnis das las, was er geschrieben hatte. Aus dem Augenwinkel sah Fernando, wie Ben sich von Kai ab wand, der versuchte ihn weiter zu beruhigen.  
ï¿½Kleiner, hast du das alleine geschrieben?" Ben sah wï¿½tend zu dem Stier und nickte. ï¿½Gut, gut. Das kommt an die Wand wenn du willst." Ben verstand nicht.  
ï¿½Ben, ich hab ihm die gegeben, damit sie verï¿½ffentlicht werden kann. Deine Mutter meinte du wï¿½rdest fast nie jemanden was von dir lesen lassen und Fernando ist Experte fï¿½r junge Autoren. Schon duzende wurden hier entdeckt, das Lokal ist berï¿½hmt dafï¿½r, das junge Kï¿½nstler aller Richtungen hier die Chance erhalten kï¿½nnen etwas zu verï¿½ffentlichen oder aus zu stellen. Al Artista Hambriento heiï¿½ ï¿½bersetzt nicht umsonst, Zum Hungrigen Kï¿½nstler. Fernando verlangt nichts fï¿½r das aushï¿½ngen auï¿½er vielleicht bei den Danksagungen erwï¿½hnt zu werden." Ben stand auf. Er hatte schon lange mal gewollt, das sich jemand seine Geschichten durch las aber er war zu schï¿½chtern sie jemanden zu geben.  
ï¿½Kleiner, noch mal, wenn du mï¿½chtest verï¿½ffentliche ich sie." Ben schritt auf und ab.  
ï¿½Wenn sie hier verï¿½ffentlicht wird, dann kann sie jeder lesen oder?" Ben war der Gedanke unangenehm.  
ï¿½Si, si, dass ist der Sinn der Sache. Ich kopiere das hier ein paar mal und das Original bekommst du wieder. Wenn sich jemand wegen der Geschichte bei mir meldet, wirst du benachrichtigt und kannst das selber klï¿½ren." Ben lief weiter auf und ab.  
ï¿½Gut, ich verï¿½ffentliche." Er lies sich wieder auf den Platz neben Kai fallen, der seine Arme um ihn schlang und ihn drï¿½ckte. Der Stier stand auf und ging aus dem Raum.  
ï¿½Du wirst es nicht bereuen Ben, Fernando weiï¿½ was eine gute Geschichte ist. Wenn er sagt, dass sie es wert ist, gelesen zu werden ist sie es auch."  
ï¿½Aber jeder wird sie lesen." Sagt Ben unsicher.  
ï¿½Das ist doch eben der Sinn bei einer Geschichte, dass sie gelesen wird." Kai lï¿½chelte den kleinen Fuchs an.  
ï¿½So viele werden sie lesen und sie schlecht finden." Ben grauste es.  
ï¿½Und viel mehr werden sie gut finden. Ben so etwas passiert nun mal, manche finden sie schlecht und manche finden sie gut. Wichtig ist, das sie etwas empfinden" Ben lies sich nun in die Arme des Wolfs fallen und atmete tief ein.  
ï¿½Meinst du wirklich?" Ben war noch immer unschlï¿½ssig, ob das was er da tat wirklich das richtige war.  
ï¿½Ich bin mir absolut sicher."  
Strahlend kam der Stier zurï¿½ck. Er lief zur Wand und befestigte eine Kopie der Geschichte mit einer Schnur an der Wand. Dann gab er Ben das Original. ï¿½So, wenn jemand das liest, kann er einen Kommentar fï¿½r dich da lassen und du kannst ihn lesen. Ich habe hinten einen ganzen Stapel leerer Bï¿½cher fï¿½r Kommentare. Fï¿½r dich habe ich schon eines bereit gelegt."  
Ben fiel in sich zusammen, auch noch Kommentare. Der Horror. Kai stand auf und zog Ben mit sich. Der Stier folgte ihnen zur Tï¿½r und verabschiedete beide. Ben hatte immer noch ein mulmiges Gefï¿½hl aber er wusste nicht, ob es vom Wein oder von der Verï¿½ffentlichung kam.  
  

&nbsp;Schwankend ging er die Straï¿½en entlang, fest an Kais Arm geklammert, damit er nicht um fiel. Kai hatte mehr getrunken als er aber ihm schien es nichts aus zu machen.  
ï¿½Wieso schwankst du nicht?" Fragte Ben etwas benebelt.  
ï¿½Ben, das war nicht meine erste Flasche Wein und so wie ich Fernando kenne bestimmt auch nicht meine letzte." Kai lachte. Fï¿½r Ben klang es weit entfernt und dumpf.  
ï¿½Keine Angst Ben, entweder du fï¿½llst gleich um oder du wirst in ein paar Minuten wieder etwas klarer im Kopf. Ich weiï¿½ ja nicht wie du auf den Alkohol reagierst."  
ï¿½Du wirst wohl wieder klar oder?" Im Moment beneidete er den Wolf. Kai kï¿½sste Ben auf die Stirn. Sie gingen langsam die weiter und mit jedem Schritt und jedem Atemzug merkte er, das er etwas klarer im Kopf wurde. Es beruhigte ihn, das der Alkohol ihm zumindest jetzt nicht viel anhaben konnte. Kai merkte, das Ben wieder etwas gerader und aufrechter ging.  
ï¿½Warts nur ab, an der kalten, frischen Luft, fï¿½hlst du dich im Moment besser aber wenn wir zurï¿½ck sind und dir warm wird, fï¿½ngt es wieder an." konnte Kai sich nicht verkneifen. Ben wusste das Kai ihn nur ein bisschen ï¿½rgern wollte, verstand aber auch die Warnung dahinter. Als sie schon fast wieder bei Kai waren stellte sich der Fuchs vor Kai und sah ihn scharf an. Er war jetzt wieder Klar genug, um sich an die eine Frage zu erinnern, die in ihm brannte.  
ï¿½Kai, die Gemï¿½lde bei euch zu hause, sind die alle von dir?" Kai sah Ben verdutzt an.  
ï¿½Nein ein paar sind von mir, aber ich verrate dir nicht welche."  
ï¿½Gut, dass werde ich schon raus bekommen. Wie hast du den zum Malen gefunden?" Ben sah Kai weiter an.  
ï¿½Schule, meine Kunstlehrerin meinte, ich hï¿½tte Talent und meine Eltern haben mir aus Spaï¿½ alles besorgt, was ich brauchte und jetzt bin ich anscheinen richtig gut. Wie hat den bei dir das Schreiben angefangen?"  
ï¿½So ï¿½hnlich. Meine Deutschlehrerin hat mich immer aufgestachelt, ich solle mal was schreiben, weil ihr meine Aufsï¿½tze gefallen wï¿½rden. Ich habe mich in mein Zimmer gesetzt und los gelegt. Meine Eltern meinten ich hï¿½tte drei Tage durchweg nur geschrieben. Die Geschichte habe ich meiner Lehrerin gezeigt und sie war begeistert. Sie hat sie bis heute."  
  

&nbsp;Kai ging weiter zu sich nach hause. Als sie durch die Tï¿½r gingen zogen sie sich vollstï¿½ndig aus, verteilten ihre Sachen im Flur und gingen die Treppe hinauf in Kais Zimmer. Ben fiel sofort die Staffelei am anderen Ende des Raums auf. Bevor Kai ihn aufhalten konnte stand er schon davor und betrachtete das Bild. Er hatte ein weiteres Landschaftsbild erwartet, doch was er sah ï¿½berraschte ihn. Das Bild war noch grob aber der Kï¿½rper war beinahe fertig und deutlich zu erkennen. Auf einem dunkelblauen Hintergrund bildete sich die Silhouette des kleinen Fuchses ab. Auf dem Bild sah sein Fell noch roter und glï¿½nzender aus als in Wirklichkeit. Ben war fasziniert.  
ï¿½Ich habe Schwierigkeiten mit dem Gesicht." Kai stand neben Ben, eine Palette in der Pfote, darauf ein paar bunte Wï¿½rfel und einige Pinsel. ï¿½Willst du mir Modell stehen?" Ben sah ihn an.  
ï¿½Wie es aussieht habe ich das schon oder?" Ben lï¿½chelte ï¿½Hast du dir mein Gesicht nicht gemerkt?" Ben schlug die Pfoten vor sein Gesicht. Kai stand auf und stellte sich hinter Ben. Er griff sich Bens Arme und zog sie von seinem Gesicht wieder weg. Er legte seinen Kopf auf Bens Schulter und schloss trï¿½umerisch seine Augen.  
ï¿½Ich kenne jedes Haar auf deinem Gesicht, angefangen bei dem roten Pelz auf deiner Nase, der zur Spitze hin weiï¿½ wird, ï¿½ber die weiï¿½en Flecken ï¿½ber deinem rechten Auge, bis hin zu der kleinen Narbe unter dem Pelz, direkt unter deinem linken Auge, sogar das leicht abstehend linke Schnurrhaar von dir. Ich kenne alles. Was ich einfangen will ist aber nicht dein Gesicht, sondern das was sich dahinter verbirgt, den waren Ben und das geht am besten, wenn er vor mir steht." Kai holte einen Stuhl und drï¿½ckte Ben darauf. Er selbst stellte sich vor die Leinwand. Er nahm einen der farbigen Wï¿½rfel und zerrieb in etwas ï¿½ber der Palette. Dann nahm er eine Flache und goss etwas auf das Pulver und vermischte beides. Ben fragte sich was Kai da machte.  
ï¿½Das ist ï¿½lfarbe, ich mische die Pigmente mit etwas Olivenï¿½l und fertig ist die Farbe." erklï¿½rte Kai dem Fuchs.  
ï¿½Ist das normales ï¿½l?"  
ï¿½Naja, es ist von hoher Qualitï¿½t, aber im Prinzip ist es ganz normales ï¿½l, mit dem du auch kochen wï¿½rdest." Ben war fasziniert von dem malenden Wolf. Mit schnellen strichen wanderte der Pinsel ï¿½ber die Leinwand. Ben konnte nicht sehen, was Kai da machte. Nach einiger Zeit wurde es Ben zu viel. Er wollte sehen was Kai da genau gemalt hat, wie das Bild jetzt aussah. Er stand auf und ging um den Wolf herum. Das Bild sah um einiges Besser aus als vorher. Sein Gesicht war nun deutlich zu erkennen und hatte einen vertrï¿½umten und neugierigen Ausdruck.  
ï¿½Sehe ich wirklich so aus?" Ben fand das er auf Fotos immer wesentlich trï¿½bsinniger und langweiliger aussah.  
ï¿½Fï¿½r mich schon." Kai griff wieder nach der Flasche, doch das vom ï¿½l glitschige Glas rutschte ihm aus der Pfote. Der Alkohol tat seine Wirkung nun auch bei Kai. Ben griff nach der Flasche und bekam sie noch im Fall zu fassen. Das ï¿½l spritze heraus und bekleckerte den Fuchs von oben bis unten. Sofort zog das ï¿½l unter sein Fell und verteilte sich immer mehr von selbst. Kai legte seine Palette und die Pinsel beiseite. Er stand auf, nahm die Flasche aus Bens Hand und kï¿½sste ihn. Der Geschmack des Weins war noch deutlich wahrnehmbar, als Ben seine Zunge in das Maul des Wolfs wandern lies. Fest drï¿½ckte sich der Wolf an Ben und das ï¿½l verteilte sich auch auf ihn.  
  

&nbsp;ï¿½Ich habe eine ganz unanstï¿½ndige Idee." Mit jedem Wort schob er Ben weiter in die Richtung seines Bettes. Ben wollte sich wehren und erst und Bad gehen um sich das ï¿½l ab zu wischen, als ihn der Wolf auch schon darauf warf. Kai lies sich sanft auf Ben gleiten, die ï¿½lflasche noch immer in der Pfote. Sanft lies er seiner Zunge ï¿½ber die Nase des Fuchses wandern und kï¿½sste ihn wieder als er zu Bens Mund kam. Wieder wanderten ihre Zungen hin und her, spielten mal im einen und mal im anderen Maul. Ben war machtlos, das Rauschen in seinem Kopf hatte wieder eingesetzt, der Alkohol wieder sein hï¿½ssliches Werk begonnen und seine Sinne benebelt. Doch diese mal genoss Ben diesen Zustand in vollen zï¿½gen, waren seine Sinne benebelt so war es doch als wenn er jede Bewegung, jedes Wort und jede Berï¿½hrung um das hundertfache verstï¿½rkt spï¿½ren. Kais raue Zunge wanderte tiefer, als wenn er versuchen wï¿½rde, den kleine Fuchs wieder sauber zu lecken, doch das tat er nicht. Mit seinen Pfoten verstrich er das ï¿½l immer mehr und nach und nach war die gesamte Brust des Fuchses damit bedeckt. Ben musst laut stï¿½hnen, als er die Pfoten und Zunge das Wolfs ï¿½ber sich gleiten spï¿½rte. Mehr und mehr schob sich sein Penis aus seiner Felltasche und streckte sich erwartungsvoll der Zunge des Wolfs entgegen. Doch Kai beachtete dies nicht. Er nahm die ï¿½lflasche und goss so viel wie es ging auf den Bauch und die Lenden des Fuchses. Ben spï¿½rte das warme ï¿½l ï¿½ber seine Kï¿½rper flieï¿½en. Kai erhob sich und legte sich auf Ben, dem fï¿½r einen Augenblick die Luft weg blieb. Kai stï¿½tzte sich leicht ab und begann seinen Kï¿½rper an Bens ï¿½ligen Pelz zu reiben. Ben war glitschig und Kai gefiel es, ï¿½ber den kleinen Fuchs zu gleiten. Der warme glatte Kï¿½rper des Fuchses erregte ihn und auch sein Penis schob sich langsam aus seiner Felltasche. Ihre voll erregten Glieder berï¿½hrten sich und Ben stï¿½hnte auf. Immer wieder glitten sie ï¿½bereinander und bei jeder Berï¿½hrung stï¿½hnte Ben laut. Mehr und mehr verlor sich Ben in einem Rausch. Unter dem sich stetig bewegenden Kï¿½rper des Wolfs wand sich Ben, voller Vorfreude auf das was noch kommen sollte. Kai spï¿½rte den heiï¿½en Atem des Fuchses unter sich und die sich windenden Bewegungen. Langsam lies er sich von Ben gleiten und legte sich neben ihn auf den Bauch.  
Ben erhob sich, zuerst nicht wissend was der Wolf von ihm wollte. Kai hob seine Rute so weit er konnte und wedelte sachte hin und her als wï¿½rde sie den Fuchs zu sich winken. Als Ben das erkannte krabbelte er vorsichtig hinter dem Wolf. Zwischen seinen Beinen kniend beugte er sich und kï¿½sste sachte Kais Hoden, leckte vorsichtig darï¿½ber und saugte fest daran. Kai quittierte jede dieser Berï¿½hrungen mit einem tiefen Stï¿½hnen und Knurren. Ben lies seine Zunge behutsam weiter wandern aber dieses mal nicht zwischen die Backen des sondern am Schweif vorbei auf den Rï¿½cken des Wolfs. Mit seinem ï¿½ligen Kï¿½rper glitt er ï¿½ber das Hinterteil des Wolfs und lies sein Glied wieder und wieder zwischen die Backen gleiten. Das ï¿½l verteilte sich immer mehr auf dem Rï¿½cken des Wolfs und Ben hatte Schwierigkeiten sich auf ihn zu halten. Als Ben sicher war, dass alles gut mit ï¿½l eingerieben war, setzte er seinen Penis wieder an, dieses mal bereit in den Wolf zu stoï¿½en. Langsam lies er sein Becken vor und zurï¿½ck gleiten. Das ï¿½l erleichterte ihn das zustoï¿½en beachtlich. Ohne Mï¿½he glitt er kreisen in den Wolf und zurï¿½ck, drï¿½ckte er sich immer tiefer hinein. Immer wieder musste Ben eine Pause einlegen um sich wieder fest zu halten. Sein Kï¿½rper konnte einfach keinen Halt mehr auf dem weichen, ï¿½ligen Pelz finden, doch vorsichtig und behutsam stieï¿½ er immr weiter, immer wieder sanft zu. Ben spï¿½rte wie sein Knoten anschwoll und er unwiederbringlich fï¿½r die nï¿½chste Zeit mit dem Wolf verbunden war. Kai spï¿½rte den Knoten und stï¿½hnte knurren auf. Seine Pfoten wanderten an seine Bauch hinab. Ben wollte um die Hï¿½fte des Wolfs greifen doch sofort musste er sich wieder am Rï¿½ckenpelz des Wolf fest halten. Das ï¿½l hinderte ihn an jeder anderen Bewegung. Ben zog sanft an dem weichen Pelz und Kai stï¿½hnte. Das feste Zehen an seinem Pelz, auf seinem Rï¿½cken erregte ihn mehr und mehr, Ben bemerkte Kais steigende Lust und begann hier und da vorsichtig daran zu ziehen. Kai begann mit seinen Pfoten sachte ï¿½ber seine Penis zu streicheln, sich selbst zu betasten und zu verwï¿½hnen. Mit jeden Stoï¿½ des Fuchses durchzogen Wellen der Lust den Kï¿½rper des Wolfs. Kai wusste nicht was es seine konnte, der Alkohol das ï¿½l oder die ungewohnte Position, aber immer wieder spï¿½rte er den Knoten des Fuchses ï¿½ber eine Stelle gleiten die ihn erbeben lies. Mehr und mehr schwoll nun sein eigener Knoten unter seinen Pfoten an. Immer lauter wurde das Stï¿½hnen und Knurren, das Keuchen und Murren der beiden bis Kai als erster laut grollend und pulsierend auf seinen Bauch und das Lacken kam. Angespornt durch das Grollen des Wolfs, stieï¿½ Ben immer schneller, immer tiefer zu. Als Ben in Kai kam konnte er nicht anders, und entlud sich laut keuchend und fauchend in den Wolf. Ben lies noch einige male sein Becken kreisen, als er erschï¿½pft auf dem Rï¿½cken so gut er konnte liegen blieb.  
  

&nbsp;Als er sich von Kai lï¿½sen konnte, glitt er sanft von ihm auf die Seite und drï¿½ckte sich an den Wolf. Kai drehte sich zu ihn und begann sanft das verschmierte Fell des Fuchses sauber zu lecken. Doch schon bald musste er es aufgeben, es war einfach zu viel. Ben kï¿½sste Kai feste als der den Kopf hob. Nun glitt Ben am Kï¿½rper des Wolfs hinab und begann sanft alles so weit er konnte sauber zu lecken. Gegen das ï¿½l, dass auch den Pelz des Wolfs verschmierte konnte er nichts machen aber gegen die Sï¿½fte des Wolfs war er erfolgreicher. Er stoppte erst, als er auch den letzten Tropfen gierig aufgesogen hatte. Sanft bewegte er sich an dem Kï¿½rper des Wolfs empor und blieb vor ihm liegen. Vorsichtig leckte er die ï¿½ligen Lefzen den Wolfs der Ben Zunge auf seinem Gesicht genoss. Kai knurrte sanft und schloss seine Augen. Ben drï¿½ckte sich an die Brust des Wolfs.  
ï¿½Sollten wir nicht erst das Bett sauber machen?" Ben war besorgt.  
ï¿½Ben, lass uns einfach liegen. Schlaf und morgen kï¿½mmern wir uns um alles." Ben begann zu murren und schlief fest an den Wolf gepresst ein.  
  

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Fortsetzung folgt...

Source: https://sofurry.com/s/WelORM01
Part of the series Ben und Kai
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