{"sf1_id":72202,"sf2_id":"ynZLZABe","title":"Start a new life 1","author":"Future-Dreamer","words":1797,"posted_at":"2009-01-05T20:44:00.000Z","tags":["Depression","Dragoness","German Language","Human","Mild Drama","No-Yiff","Young Love"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/72202-start-a-new-life-1","original_url":"https://sofurry.com/s/ynZLZABe","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/f8/96/f8968c3d-0a83-424d-9595-06a330e3514b","description":"","content":"Kapitel 1: Cynder  \n  \nEs war 6:30 Uhr, als ich durch meinen lauten Radio-Wecker wach wurde. Ich war noch total verschlafen und wollte am besten im Bett bleiben, doch heute dachte ich, ich bekÃ¤me vielleicht eine gut geschriebene Arbeit zurÃ¼ck, womit ich meine Eltern endlich zeigen kÃ¶nne, dass ich was machen wollte fÃ¼r mein spÃ¤teres Leben. So machte ich mich fÃ¼r die Schule fertig und ging nach einer drei-viertel Stunde los.  \n  \nAngekommen war ich wieder allein an der Schule, da ich meist zu frÃ¼h komme. Kurze Zeit spÃ¤ter kamen jedoch welche von meinen Kollegen, mit denen ich direkt ins GesprÃ¤ch kam. Es fing dann an zu gongen und wir gingen in den Unterricht. Als ich dann spÃ¤ter in die Pause ging wurde ich wieder von jemandem aus einer anderen Klasse angemacht den ich nicht kannte, was aber schon immer passiert ist. Ich wusste nicht wie ich mich zu wehren versuchen kÃ¶nnte, doch mein Kollege Tobias sah ihn gerade als er mich schubsen wollte und gab ihm direkt einen Schlag in den Magen. Erst fiel er auf die Knie, als er nach Luft rang und ging dann langsam wieder weg, nachdem er sich wieder erholt hatte.  \nâ€žIst alles klar, Nico?\" fragte mich Tobias.  \nâ€žEs geht mir gut...\" antwortete ich mit trauriger Stimme. Mir kamen, wie sonst auch immer, GefÃ¼hle rauf die mir sagten ich wÃ¤re schwach und wÃ¼rde jeden damit in Gefahr begeben.  \n  \n\n\u0026nbsp; Nun war die letzte Stunde dran, in der ich die angeblich gelungene Arbeit bekommen habe. Aber als ich sie mir ansah war es nur eine 3 -, obwohl ich fÃ¼r diese Arbeit am Tag 3 bis 4 Stunden geÃ¼bt habe. Eine Kollege hatte eine 3+ bekommen und hatte Ã¼berhaupt nicht geÃ¼bt. So fÃ¼hlte ich mich wieder zu blÃ¶d fÃ¼r alles und ich bekam das GefÃ¼hl ich wÃ¤re zu dumm fÃ¼r diese Welt.  \n  \nIch kam nach Hause und ging direkt zu meiner Mutter um ihr die Arbeit zu zeigen. Ich erzÃ¤hlte ihr von meinem Kollegen und seiner besseren Note.  \nâ€žJa, das wird Ã¶fters mal passieren, dass jemand besser ist, auch ohne geÃ¼bt zu haben.\" versuchte meine Mutter mich aufzumuntern, doch es half nichts und ich fÃ¼hlte mich immer noch so, als wÃ¼rde ich immer Pech haben.  \n  \nSo ging ich in mein Zimmer und setzte mich auf mein Bett, und begann wieder daran zu denken, dass es vielleicht besser wÃ¤re tot zu sein, damit ich nicht mehr die Anderen stÃ¶ren kÃ¶nnte und in Gefahr geben wÃ¼rde. Ich war zwar froh Ã¼ber meine Freunde und meine Familie, die immer nett zu mir waren, aber ich wollte und konnte nicht mehr mit diesen Qualen meiner GefÃ¼hle leben. Ich ging ins Bad und suchte nach Tabletten die mir vielleicht helfen kÃ¶nnten, mich umzubringen. Ich Ã¶ffnete den Schrank und begann zu suchen, als mir auch schon eine Packung Schlaftabletten ins Auge stachen. Ich nahm sie mir und ging zurÃ¼ck ins Zimmer und nahm mir zwei HÃ¤nde voll mit Tabletten raus und holte mir eine Flasche Wasser in meinem Zimmer und hatte sie grade geÃ¶ffnet, bevor ich noch sagen konnte:  \nâ€žIch danke dir Gott, fÃ¼r meine nette Familie und meinen tollen Freunden... aber ich will nicht mehr leiden und diese GefÃ¼hle in mir tragen. Ich hoffe, ich kann bald zu meinen SÃ¼ÃŸen...... Setera, Sara, ich komme nun zu euch...\" Ich begann langsam die Tabletten einzunehmen, als ich plÃ¶tzlich eine weiche, laute Stimme hÃ¶rte:  \nâ€žBitte!! Tu es bitte nicht!!\" Aus Reflex musste ich die Tabletten ausspucken, bevor ich vor Schreck erstickt wÃ¤re. Doch nun wollte ich nicht mehr sterben. Ich wollte nun wissen wer diese Stimme war.  \nIch machte mich fertig und machte mich auf den weg mit Handy und SchlÃ¼ssel. Meine Mutter war zum GlÃ¼ck vorhin zur Arbeit gefahren, so konnte ich ohne Sorgen rausgehen. Ich hÃ¶rte die unbekannte Stimme immer wieder im Kopf, die sagte â€žBitte lass es nicht so weit kommen! Ich mÃ¶chte niemanden beim Sterben sehen. Nie wieder! Ich brauche dich, sonst ist es mein Ende!\" Ich folgte dieser Stimme seit Stunden bis ich in den Wald der Stadt kam. Die Stimme fÃ¼hrte mich einen Weg bis zu einem verlassenen Teil des riesigen Waldes. Es war in der NÃ¤he eines Freundes. Marvin wohnte hier in der NÃ¤he. Ich ging kurz in mich und folgte weiter der Stimme die nach Hilfe bat. Einige Meter spÃ¤ter machte ich stopp, als die Stimme im Kopf verflog. Ich schaute um mich und sah eine HÃ¶hle im inneren eines Baumes der mehrere Meter Durchmesser hatte. Ich dachte mir, die Stimme mÃ¼sste aus der HÃ¶hle kommen, da es sonst keine MÃ¶glichkeit hÃ¤tte geben kÃ¶nnen. Ich bewegte mich langsam in die Richtung des Loches und begab mich hinein. Es war so stockdunkel, dass ich die Hand vor Augen nicht sehen konnte. Ich tastete mich ganz vorsichtig voran, bis ich darauf kam, dass ich ja mein Handy dabei hatte, was ich als Taschenlampe benutzen konnte. Ich schaltete es ein und stellte es auf Dauerbeleuchtung. Ich hielt es erst nach vorne, doch ich sah nichts. Ich schaute dann nach rechts und links und sah wieder nichts. Ich gab den Versuch dann jedoch auf, jemanden zu finden. Ich drehte mich um und erschrak, als ich auf einmal jemanden am Eingang sitzen sah. Ich fing an zu taumeln und kippte um und hielt mir den Kopf, als sich Schmerzen im inneren meines SchÃ¤dels ausbreiteten.  \nâ€žAargh... Scheisse...\"  \nIch versuchte wieder zu Sinnen zu kommen und sah auf und hielt das Licht meines Handys in die Richtung des Platzes, an der die Person saÃŸ. Als ich nÃ¤her hinsah, merkte ich, dass es sich mit FlÃ¼geln verdeckt hielte. Ich schaute es eine Zeit lang Ã¼berrascht an und sah ihren Schweif der immer wieder in der Luft Kreise zog. Dann merkte ich, dass etwas unter den FlÃ¼geln anfing sich zu bewegen.  \nâ€žWer ist da?\" hÃ¶rte ich plÃ¶tzlich von dem Wesen und merkte die weiche Art in der Stimme. Die Stimme die mich hierher gefÃ¼hrt hatte. Ich versuchte ruhig zu bleiben, was aber nicht ganz klappte, da ich mit zittriger Stimme antwortete:  \nâ€žI-ich... Ich bin Nico...\"  \nâ€žNico...?\" fragte es mich erneut.  \nâ€žJa, so ist mein Name...\"antwortete ich mit fragendem Gesicht.  \nâ€žDann bist du endlich hier...\" sagte es mit erleichterter Stimme und es bewegten sich langsam die weiÃŸen FlÃ¼gel. Ich schaute nicht schlecht, als sich unter den FlÃ¼geln ein wunderschÃ¶ner weiÃŸer Drache mit wunderschÃ¶nem KÃ¶rper und wundervollen Augen zeigte. Ich war verblÃ¼fft und errÃ¶tete. Ich versuchte es zu unterdrÃ¼cken und schaute mir den Drachen genauer an. Es war mit kleinen dunkel-grauen HÃ¶rnern am Kopf bestÃ¼ckt, besaÃŸ eine kleine Schnauze und kleine NÃ¼stern, hatte lange, dunkle Haare die von Rot fast ins Schwarz gingen, besaÃŸ eine zweite Hautfarbe die vom grauen ins braune ging und vom Hals anfing, bis zur Intimstelle fÃ¼hrte und von da weiter zum Schweifende ging. Ich bemerkte vorher jedoch auch, dass es sich um einen weiblichen Drachen handelte, da sie eine schmale Taille und eine gut etwas breitere HÃ¼fte hatte und weil sie etwas flache, aber wohl geformte BrÃ¼ste besaÃŸ. Ich errÃ¶tete erneut, als ich dies merkte. Sie war nackt! Ich fing an zu schwitzen und wurde unruhig und zitterte. So etwas war fÃ¼r mich ungewohnt, vor allem weil sie ein Drachen-MÃ¤dchen war in meiner GrÃ¶ÃŸe. Sie stand auf und ging zu mir, woraufhin ich versuchte wegzugehen, aber meine Schmerzen am Kopf brachten mich dazu sitzen zu bleiben.  \nâ€žArgh... verdammte Verletzung.\" sagte ich zu mir.  \nIch merkte aber nicht dass sie schon hinter mir war und sie ihre Hand auf meinen Kopf legte. Ich sah dann plÃ¶tzlich Licht hinter mir aufgehen, das aber nicht blendete. Ich versuchte nach hinten zu schauen, um zu wissen was passierte. Einige Sekunden spÃ¤ter erlosch das Licht und bemerkte, dass die Schmerzen verschwunden waren.  \nâ€žWie... wie ist so was mÃ¶glich...?\" fragte ich mich erstaunt selber.  \nâ€žHast du jetzt noch Schmerzen...?\" fragte sie mich mit ruhiger, weicher Stimme.  \nâ€žN...Nein... ich danke dir.\" antwortete ich verwundert.  \nâ€žSchÃ¶n...\" sagte sie erfreut und lÃ¤chelte.  \nâ€žWie heiÃŸt du eigentlich...? fragte ich sie.  \nâ€žIch bin Cynder. Der letzte Ã¼berlebende Drache. Und ich bin froh, dass du es nicht getan hast. Ich bin so froh, dass du dich nicht umgebracht hast...\" sagte sie und bekam vor Freude TrÃ¤nen in den Augen.  \nâ€žSorry, dass ich dir Angst gemacht habe, aber warum interessiert dich mein Leben...?\" fragte ich sie vorsichtig.  \nâ€žWeil ich niemandem mehr sterben sehen will...\"antwortete sie â€žEs reicht mir schon, dass ich meine Eltern verloren habe.\"  \nâ€ž......Das tut mir Leid... Aber... du bist nicht allein. Ich hab auch schon 4 meiner GroÃŸeltern verloren...\" sagte ich ihr, um sie zu beruhigen.  \nâ€žOh... Entschuldige... das wusste ich nicht.\" sagte sie traurig.  \nâ€žAch, ist schon gut... ist lange her. Nur... ist es nicht schwer allein zu Leben...?\" fragte ich sie vorsichtig mit ruhiger und mitfÃ¼hlender Stimme.  \nâ€žJa... aber genau deswegen hab ich dich sehnlichst darum gebeten, dass du dich nicht umbringst. Ich will niemanden mehr verlieren und ich brauche dich um nicht mehr in der Einsamkeit zu leben...\" sagte sie zu mir mit trauriger Stimme und Erleichterung in ihrer Stimme.  \nâ€žA-a-aber warum ich...?\" fragte ich sie.  \nâ€žWeil du ein reines Herz hast und weiÃŸt was wahre Treue heiÃŸt...\" antwortete sie mir daraufhin.  \nEs herrschte kurze Zeit Ruhe. Als dann mein Handy ein Ton von sich gab, reagierte ich wieder und schaute auf den Display. â€šAkku fast leer' hat das Handy Alarm geschlagen und ich schaltete es besser aus. Als es dunkel wurde, nahm ich meine Taschenlampe aus der Tasche und schaltete sie ein.  \nIch schaute aus der HÃ¶hle und bemerkte, dass es bereits abends war.  \nâ€žIch muss wieder gehen... Sorry...\" sagte ich zu ihr mit trauriger Stimme.  \nâ€žIst kein Problem... geh besser, bevor du Ã„rger mit deiner Familie bekommst...\" sagte sie mit ruhiger Stimme, â€žich werde hier schlafen und auf dich warten...\"  \nâ€žHier auf den kalten, harten Boden?\" fragte ich sie entsetzt.  \nâ€žEs wird schon gehen. Ich musste seit Jahren auch hier schlafen...\" sagte sie gelassen.  \nIch war kurz Still, bis ich sah wie sie sich auf den Boden zusammenkauerte und versuchte eine bequeme Haltung zu finden, in der sie schlafen kÃ¶nnte. Dann hielt ich kurz Inne und fragte sie:  \nâ€žWillst du nicht mit zu mir kommen und in einem bequemen Bett schlafen...?  \nSie starrte mich traurig an und sagte:  \nâ€žLass es sein... ich will deine Eltern nicht erschrecken und will euch nicht zur Last fallen...\"  \nAber ich sah die Einsamkeit in ihren Augen und ich sagte zu ihr mit errÃ¶teten Wangen:  \nâ€žWenn du hier bleibst, dann wirst du dich erkÃ¤lten. Und das will ich nicht.\"  \nAuf einmal merkte ich, wie ihre Einsamkeit verflog und platz fÃ¼r FrÃ¶hlichkeit machte. Sie lÃ¤chelte mich an.  \nâ€žDann komm ich mit dir, Nico.\"  \nSo Machte sie sich fertig und wir gingen gemeinsam zu mir nach Hause, ohne dass ich mir Sorgen machte, was passieren kÃ¶nnte, wenn ich wieder einen Typen treffen sollte, der mich schlagen will. Jede Angst ist mit Cynder verflogen.  \n  \n  \n\n"}