{"sf1_id":736029,"sf2_id":null,"title":"Kapitel 2: Die erste Etappe","author":"Adam LaZiou","words":926,"posted_at":"2014-07-27T13:36:00.000Z","tags":["Adventure","Cat","German Language","Love"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/736029-kapitel-2-die-erste-etappe","original_url":"https://sofurry.com/view/736029","image_url":"https://www.sofurryfiles.com/std/thumb?page=736029\u0026ext=.jpg","description":"","content":"Adrian\nwachte davon auf, ihn jemand am Arm gepackt hatte und schüttelte: „Wach auf!\nWir sind angekommen!\" Adrian schüttelte sich. Nach seiner Uhr hatte er sieben\nStunden tief geschlafen. Ihm gingen mehrere Gedanken durch den Kopf. Eine\nwar: Ich habe von einem Katzenmädchen namens Kaylin geträumt, die mich in einen\nFurry verwandelt hat. Wir sind auf eine Reise gegangen. Ein schöner Traum.\nAdrian setzte sich auf, sah an sich herunter und zog die Luft ein. Er sah noch\ngenauso aus wie vorher. Beigefarbenes Fell und Krallen. Also war das hier real.\nEine Mischung aus Freude und Erleichterung erfüllte ihn. Er\nrieb sich die Augen und blickte aus dem Fenster des Zuges. Durch die zerkratzte\nScheibe konnte er sehen, dass es früher Morgen war. Die Sonne ging gerade auf,\ndoch der Himmel hatte die Farbe von Beton. Kaylin\nsah ihn besorgt an: „Alles klar?\" „Ja, schon.\" Antwortete Adrian. Etwas\nunbeholfen kletterte er von seinem Sitz. Seine Beine waren halb eingeschlafen\nund er musste sich an dem ausgeklappten Tisch festhalten.Er\nlangte nach oben ins Gepäckfach und zog seinen Rucksack heraus. Dabei sah er\nunauffällig zu Kaylin hinüber. Erst jetzt sah er, wie hübsch sie eigentlich\nwar. Den dunkelblauen Filzmantel hatte sie eng um ihren zierlichen Körper\ngezogen. Ihr Gesichtsausdruck wirkte ein wenig abwesend. „Kommst\ndu, Kaylin?\" fragte er. Sie zuckte leicht zusammen und nickte. Dann erhob sie\nsich von ihrem Sitz und folgte ihm durch die Metalltüren des Zuges nach\ndraußen. Als\ndie beiden Freunde wenige Sekunden später auf dem vollen Bahnhof standen,\ndachten beide angestrengt nach. Doch weder Adrian noch Kaylin hatten eine Idee,\nwas sie jetzt tun sollten. Adrian\nfiel auf einmal etwas ein: „Kaylin? Mich wundert etwas.\" „Was denn?\" antworte\nsie. Er sah seine neue Freundin ernst an. „Ich habe das Gefühl, das keiner sich\num unser Aussehen zu kümmern scheint.\"Kaylin\ngrinste. „Du musst eines wissen, Adrian: Menschen sind relativ dumm. Sie sehen\ndass, was sie zu sehen erwarten. Und zwei anthropomorphe Katzen erwarten sie\nsicher nicht.\"„Aha.\"\nObwohl Adrian nicht recht wusste, ob diese Antwort Sinn machte, fragte er nicht\nweiter nach.„Was\nmachen wir jetzt?\" fragte er stadtdessen. „Ich meine, wir sind jetzt in Berlin.\nWie geht es jetzt weiter?\"Es\nwurde kälter. Adrian spürte, wie sich die Haare auf seinen Unterarmen\naufstellten. Er zog ein Sweatshirt aus dem Rucksack und zog es über.Kaylin\nzog Ihren Umhang enger um sich und Adrian musste sich zwingen, nicht\nununterbrochen auf Kaylins Oberweite zu starren. Sie war wirklich sehr hübsch.\nKonnte es am Ende sein, dass er...Kaylins\nWorte rissen ihn aus seinen Gedanken. „Kannst du auch mal schauen, ob es hier\nin der Nähe ein Cafe oder so gibt? Etwas zu Essen würde uns garantiert nicht\nschaden.\". Als sie das sagte, merkte auch Adrian, wie hungrig er war. Er hatte\nja auch seit gestern Abend nichts mehr gegessen,.Sie\nfanden ein Cafe. Es war direkt am Bahnhof und dort gab es auch kleine Snacks zu\nkaufen. Adrian bestellte zwei Becher Milchkaffee und zwei Bagel. Nachdem er\ngezahlt hatte, setzten er und Kaylin sich an einen Tisch nach draußen. Es war\netwas neblig, doch das war egal. „Wie\nreisen wir jetzt eigentlich weiter?\" fragte Adrian und nahm einen Schluck\nKaffee.„Naja, Ich denke, wir sollten uns jetzt erstmal ein Hotel suchen. Ich\nbin ziemlich müde, denn im Gegensatz zu dir bin ich die ganze Zugfahrt\nwachgeblieben.\" Sagte Kaylin und unterstrich diese Aussage mit einem Gähnen,\ndas kleine, spitze Zähne zum Vorschein brachte.„Und\ndie transsibirische Eisenbahn fährt erst heute Abend, wenn der Fahrplan recht hatte.\"  setzte sie hinzu. „Kannst du mal auf der Karte\nnachsehen, wo hier das nächste Hotel ist?\" Adrian zog sein Handy hervor und öffnete\nGoogle Maps. Konnte er der App glauben, war nächste Hotel lag bloß einen Kilometer\nentferntNach\neinem kurzen Fußmarsch standen Adrian und Kaylin vor einem ungefähr sechsstöckigen,\netwas heruntergekommenen Gebäude dass der grünen Leuchtschrift über der Tür\nnach „Hotel zum Spatz\" hieß. Die\nbeiden betraten das Gebäude und fanden sich in einer kleinen Hotellobby wieder.\nIm ganzen Raum verteilt standen mehrere grüne Ledersessel und Tische. Die Wände\nwaren in einem hellen Beige gestrichen. Sie\ntraten an die Rezeption heran. Die junge Frau, die dort saß, sah sie, ein wenig\nmisstrauisch wie Adrian fand, an. „Was kann ich für euch tun?\" fragte sie.„Wir\nhätten gerne ein Zimmer\"  sagte Adrian.\n„Tut mir leid. Ich darf keine Zimmer an Minderjährige vermieten. Wo sind denn\neure Eltern?\"Kaylin\ntrat neben Adrian und sah der Rezeptionistin direkt in die Augen. „Wir hätten\ngerne ein Zimmer für eine Nacht. Und ich weiß nicht, wo sie hier Minderjährige\nsehen.\" sagte sie. Adrian fuhr zurück.  Ihre Stimme klang dunkel, etwas rauchig, und\nirgendwie hypnotisierend. Sein Blick wanderte von Kaylin zu der Rezeptionistin.\nDie wasserblauen Augen der Frau wurden glasig wie zwei zerkratzte Murmeln.„Natürlich.\nTut mir schrecklich leid.\" antwortete sie. „Möchten sie ein Zimmer mit\nDoppelbett oder mit zwei getrennten Betten?„Mit Doppelbett\" sagte Kaylin. Adrian wollte protestieren, doch Kaylin legte\nihm einen Finger auf den Mund. Es war besser, wenn er jetzt die Klappe hielt.„In\nOrdnung. Hier ist die Schlüsselkarte.\" Die Rezeptionistin legte eine\nMagnetkarte auf den Tresen. Adrian nahm sie an. „Vielen\nDank. Wenn wir jetzt im Aufzug verschwunden sind, werden sie uns vergessen. Sie\nwerden glauben, dass sie einem einfachen Ehepaar ein Zimmer gegeben haben.\"Adrian stand fassungslos da.  „Hast du... Hast du sie gerade\nhypnotisiert?\" fragte er Kaylin\nzwinkerte ihm zu. „Ja, hab ich. Hypnose ist eine der Basisfähigkeiten,\ndie in unserem Volk gelehrt werden. Doch sie darf nicht bei Artgenossen\neingesetzt werden, sondern nur bei Menschen, die sich beispielsweise\nversehentlich in unser Dorf verirren.  Wow,\ndachte Adrian. Ich frage mich, was sie sonst noch kann. ","previous":"https://fse.anthro.fr/stories/642308-kapitel-1-nachtlicher-besuch.json"}