# Servicekraft - K2

Author: Iron Blade
Tags: Deer, Gay Relationships, German Language, No-Yiff, Restaurant Booth, Salamander

#2 of Servicekraft - K1

Diese Story ist rein fiktiv! Ã„hnlichkeiten mit lebenden, existierenden Personen/Orten/Umgebungen sind ZufÃ¤llig und/oder ungewollt. Sie beruht nicht auf der RealitÃ¤t!  
Dies ist eine Story Ã¼ber die Liebe zweier Personen, mÃ¤nnlichen Geschlechts! Solltet ihr unter 18 sein bzw. solches Material als abstoÃŸend, ekelerregend, ect., ansehen,  
mÃ¶chte ich euch bitten nicht weiterzulesen. Den anderen wÃ¼nsch ich hingegen viel SpaÃŸ und hoffe Ã¼ber Kritik, die allerdings nicht allzu hart sein mÃ¶chte ;-).  
Viel SpaÃŸ euch allen ^^  
MfG: Iron Blade  
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Der nÃ¤chste Tag begann eher ungemÃ¼tlich fÃ¼r Prahn, da er durch das plÃ¶tzliche Klingeln seines Weckers aus dem Bett katapultiert wurde. Zwar hatte ihn die Sonne schon etwas wachgerÃ¼ttelt, allerdings gab der Schreck der jungen Echse den Rest. Knurrend tastete Prahn mit seiner Hand auf dem Tisch herrum, um seinen Wecker zu finden und ihn endlich auszustellen. Geschafft. Das nervige Bimmeln war ausgestellt und schon konnte sich die junge Echse seiner LieblingsbeschÃ¤ftigung weiterwidmen: schlafen. Als ob er es geahnt hÃ¤tte, stand Prahns Vatermit einem kleinen Becher Wasser in der TÃ¼r und grinste bis Ã¼ber beide Wangen. "Drei...", fing er an runterzuzÃ¤hlen und holte etwas Schwung mit dem Arm. "Zwo...", "Schon gut Paps, ich steh ja schon auf...", sagte Prahn, der sich nach dem Satz aufrecht hinsetzte. "Schade, ich habÂ´ gehofft du bleibst liegen", lÃ¤chelte Prahns Vater. "Ich schmeiÃŸ schonmal den Wasserkocher an, beeil dich oder ich trink dein Kaffee mit, Prahn!", sagte er gut gelaunt und machte die TÃ¼r zu Prahns Zimmer hinter sich zu. Prahn grummelte etwas, rieb sich verschlafen seine Augen und  
stand kurz danach auf um sich zu recken.  
  

&nbsp; Nachdem sich die junge Echse seine Kleidung zusammengesucht und bereitgelegt hatte, schlenderte er gemÃ¼tlich aus seinem Zimmer ins Bad und machte sich frisch. Nur mit seiner Tarnhose bekleidet, ging Prahn die Treppen runter ins Wohnzimmer, wo sein Vater schon mit einem reich gedeckten Tisch wartete. "Verdammt!", fauchte er kurz, als er merkte, dass er den Speck vergessen hatte. "Tut mir leid Paps, ich war gestern etwas in Gedanken", "Kein Problem, schlieÃŸlich sind wir nicht von dem Zeug abhÃ¤ngig", erwiederte Prahns Vater und biss von seinem BrÃ¶tchen ab, dass er sich schon geschmiert hatte. "Sind wir nicht?", fragte der junge Salamander scherzhaft und setzte sich in seinen Sessel. In aller Ruhe machte sich Prahn seine BrÃ¶tchen fertig und aÃŸ sie genÃ¼sslich auf, wÃ¤hrend beide dem Gedudel des Radios lauschten. "Wann mufft du Ã¼berhaupt lof Papf?", fragte Prahn mit halbvollem Mund. "Ich werd gegen 9.00 Uhr mit dem Wagen losfahren, du wirst also schon arbeiten", "Der KÃ¼hlfrank ift aber noch voll oder?", "Falls nicht werd ich dir etwas Geld auf den Tisch legen. Aber Ã¼bertreibt es nicht, sonst habt ihr nachher  
mehr Alkohol als Essen!", "Mach dir keine Sorgen Paps", schluckte Prahn sein BrÃ¶tchen runter und lÃ¤chelte etwas, "Wir werden schon drauf achten das es nicht zuviel wird", fuhr er fort und nippte kurz an der Kaffeetasse. Prahns Vater nickte leicht, nahm ebenfalls einen kleinen Schluck Kaffee und schlug seine Zeitung auf. Der junge Salamander lieÃŸ seine Augen wieder Ã¼ber die RÃ¼ckseite wandern, allerdings fand er diesmal nichts interessantes, weshalb er sich auf die Musik konzentrierte.  
  

&nbsp; Seid er aufgestanden ist hatte Prahn jedoch ein nervÃ¶ses Kribbeln im Bauch. Die ganze Zeit dachte er im Hinterkopf an den jungen Hirsch. \*Ich hoffe das geht gut...\*, dachte sich die junge Echse und nahm immer wieder einen kleinen Schluck aus der Tasse. "Hm?", wunderte sich Prahns Vater etwas, als er das nachdenkliche Gesicht seines Sohnes sah. "Stimmt was nicht Prahn?", fragte er schlieÃŸlich darauf. "Nein nein, alles Ok, Paps", schrack Prahn kurz auf und riss sich aus den Gedanken. "Komm schon, Ã¼ber was denkst du nach?", "Ich...Ã¼berleg noch was wir alles hier machen kÃ¶nnten...dÃ¼rfen wir vielleicht auch den Pool benutzen?", versuchte Prahn so normal wie mÃ¶glich zu antworten. "Solange es sauber bleibt und es keine Beschwerden gibt, kÃ¶nnt ihr hier machen was ihr wollt", sagte Prahns Vater und zuckte mit den Schultern.  
  
Langsam aber sicher wurde es fÃ¼r Prahn Zeit sich fertig zu machen und zur Arbeit zu fahren. Er leerte seine Tasse und brachte sein Geschirr in den SpÃ¼hler. SchlieÃŸlich ging er die Treppen zu seinem Zimmer hoch und zog sich seine restlichen Klamotten an. \*Nicht das ihn mein Geschmack abschreckt...\*, stoppte er und dachte nach, ob er nicht etwas anderes anziehen sollte. Viel Zeit hatte er nichtmehr, aber Prahn machte sich doch etwas Sorgen das sein Auftreten in Alltagskleidung dem jungen Hirsch vielleicht nicht gefallen kÃ¶nnte, weshalb er anfing in seinem Schrank nach etwas zu suchen, was ein wenig mehr nach ~normal~ aussah. \*Oder soll ich mich nicht umziehÂ´n?...Mann ist das schwer...\*, dachte er sich wieder und blieb vor seinem Schrank stehen. Nach zwingend kurzem Ãberlegen, schloss Prahn seine SchranktÃ¼r und ging mit seiner gestrigen Kleidung zum Hausflur. Etwas eilig zog er sich seine Schuhe an und tapste zu seinem Vater. "Machs gut Paps. Wir sehn uns dann am Samstag wieder", schÃ¼ttelte Prahn seinem  
Vater die Hand. "Macht keine Dummheiten und viel SpaÃŸ!", sagte dieser knapp und erwiederte das freundliche SchÃ¼tteln, woraufhin sich Prahn zum SchlÃ¼sselbrett begab, sich seinen SchlÃ¼ssel nahm und durch die TÃ¼r ging. Als er vor der TÃ¼r stand atmete Prahn tief ein und genoÃŸ die herrliche Morgenluft. Seelenruhig schlenderte er zum Schuppen und holte sein Fahrrad herraus, auf dem er sich auch gleich aufschwang. Mit den KopfhÃ¶rern seines MP3-Players im Ohr, radelte der junge Salamander los zur Arbeit.  
  

&nbsp; \*Nicht mehr lange...verdammt ich bin total nervÃ¶s...wie soll ich anfang?...Ich glaub Markus hatte recht... .  
Das ist wirklich komplizierter...hoffentlich mach ich mich nich zum Affen...\*. Den halben Radweg versuchte sich Prahn zu Ã¼berlegen, wie er am besten anfangen kÃ¶nnte, wenn sie sich beide, er und der junge Hirsch, gegenÃ¼ber stehen wÃ¼rden. Den Rest des Weges machte sich Prahn jedoch Sorgen das es nicht klappen kÃ¶nnte. Je nÃ¤her er zu seiner Arbeitsstelle kam, desto schneller fing sein Herz an zu schlagen. Als er dann die Filiale sah, hatte er das GefÃ¼hl als ob ein Presslufthammer in seiner Brust losgehen wÃ¼rde. Leicht zitternd und angespannt starrte er auf die grauen AuÃŸenwÃ¤nde der Einkaufshalle, als ob er hindurch zum Schiff schauen wÃ¼rde. Hin und her gerissen zwischen Abhauen oder ihn ansprechen, senkte der junge Salamander seinen Kopf und schaute auf den Boden. \*So nervÃ¶s war ich noch nie im Leben...scheiÃŸe, was soll ich machen?\*, dachte sich Prahn. Immer wieder hob er leicht seinen Kopf und schaute auf den restlichen Weg zum Restaurant und dann wieder auf den Beton unter seinen FÃ¼ÃŸen. Ohne Vorwarnung trat Prahn plÃ¶tzlich in die Pedale und radelte weiter zur Arbeit. Ein kleiner Ruck in seinen Gedanken hatte seine Anspannung beiseite geschoben und gab seinem Mut den Freiraum um sich durchzusetzen. Fest entschlossen fuhr die junge Echse auf die FahrradstÃ¤nder vor der HintertÃ¼r zu. Angekommen, stieg er ab und schloss sein Rad an, um danach ins Restaurant einzutreten.  
  

&nbsp; Schon seid einer guten halben Stunde stand der junge Hirsch im Steuerraum und wartete geduldig auf seine sÃ¼ÃŸe Echse. VertrÃ¤umt schaute er in den Umkleideraum und beobachtete die TÃ¼r, durch welche der junge Salamander eigentlich bald treten mÃ¼sste. "Hoffentlich kommt er...", seufzte er leise und stÃ¼tzte sich auf seine Arme. Nur um Prahn nicht zu verpassen, hatte sich der Hirschjunge frÃ¼her aus dem Bett begeben und soweit alle Arbeiten erledigt, die noch nicht allzu laut fÃ¼r diese Zeit waren. Allerdings hatte auch er etwas Angst vor der Begegnung mit Prahn. Er hatte zwar mehr Erfahrung wie der junge Salamander, dennoch fiel es auch dem Hirschjungen schwer ein vernÃ¼nftiges KennlerngesprÃ¤ch zu fÃ¼hren. AuÃŸerdem waren seine ersten Begegnungen mit MÃ¤nnchen nur fÃ¼r eine Nacht. Klar, schon Ã¶fters hatte er sich verliebt, jedoch war er zu schÃ¼chtern um sich denjenigen vorzustellen. Auch war ihm bewusst das es sowieso nicht lange halten wÃ¼rde, da er und seine Eltern nie lange an einem Ort blieben,  
weshalb er zumindest eine Nacht das VergnÃ¼gen mit seinen Geliebten haben wollte. Bei Prahn war es anders. Zum ersten Mal nahm sich der junge Hirsch fest vor nicht nur eine Nacht mit der Person zu verbringen, in die er sich verliebt hatte. Diesesmal wollte er mehr...eine richtige Beziehung... auch wenn sie sich nach der Abfahrt nicht mehr sehen konnten... .  
  

&nbsp; Prahn indessen machte die HintertÃ¼r auf und tapste Richtung BÃ¼ro. Leise, aber dennoch hÃ¶rbar, klopfte er an die TÃ¼r und wartete auf das freundliche "Herein" von Fr. Maahr. "Morgen Frau Maahr!", grÃ¼ÃŸte Prahn die KrÃ¤hendame, wÃ¤hrend er die TÃ¼r aufmachte. "Guten Morgen Prahn, ich hoffe du bist ausgeschlafen!", "Keine Sorge, ich bin wach wie ein Fels", lÃ¤chelte der junge Salamander. "Hauptsache du schlÃ¤fst nicht in der Umkleide ein, sonst kommen die anderen nichtmehr rein", entgegnete Mrs. Maahr und stand auf, um Prahn die SchlÃ¼ssel zu geben. "Ich werd mich zusammenreiÃŸen, dankeschÃ¶n!", sagte Prahn, als er die SchlÃ¼ssel zu den Kabinen entgegennahm. Sofort ging er zu den Treppen und stieg ruhig eine Stufe nach der Anderen hoch. Nicht weil er sich Zeit lassen wollte. Nein. Vielmehr war es wieder die NervositÃ¤t die  
stark in ihm anstieg. Langsam tapste er die Stufen hoch und sein Herz begann wieder schneller zu schlagen. Seine Beine fÃ¼hlten sich fast wie Pudding an, weshalb die junge Echse nur vorsichtig weiterging. \*Oh mann...nurnoch ein paar Stufen...\*, versuchte Prahn sich etwas Mut einzureden und zog sich zusÃ¤tzlich an dem GelÃ¤nder mit hoch. Nach einer halben Ewigkeit die der junge Salamander brauchte um die Treppen hochzusteigen, stand er nun auf dem Flur zu den UmkleiderÃ¤umen. Nur mit kleinen Schritten ging Prahn zur TÃ¼r und immer wieder schluckte er nervÃ¶s. Seine Blicke verhaarten auf den silbernen TÃ¼rknauf, der unaufhaltsam immer nÃ¤her kam, bis er schlieÃŸlich vor diesem stehen blieb. \*Ich hoffe nicht das er der Spanner von gestern war...sonst erstarre ich wirklich zu nem Fels...\*, dachte sich Prahn, steckte den SchlÃ¼ssel zÃ¶gerlich ins SchlÃ¼sselloch und griff nach dem Knauf.  
  

&nbsp; "Endlich", sagte der junge Hirsch leise zu sich selbst, als er erkennen konnte wie sich der TÃ¼rknauf drehte und sich langsam ein kleiner Spalt Ã¶ffnete. Seine Augen wurden mit jedem Millimeter die sich die TÃ¼r auftat grÃ¶ÃŸer und erstrahlten ebenso, als er die recht gut sichtbaren Umrisse von Prahn im Flur sehen konnte. Er seufzte erleichtert und seine Lippen zogen sich zu einem sanften LÃ¤cheln hoch. Das GlÃ¤nzen in seinen halbgeschloÃŸenen, vertrÃ¤umten Augen zeigte eindeutig, dass der Hirschjunge Ã¼berglÃ¼cklich war Prahn vor ihm zu sehen, auch wenn er einige Meter entfernt und hinter Glas war.  
  
Wie er es sich sagte, so traf es auch ein und Prahn stand wie angewurzelt zwischen TÃ¼r und Angel. Seine Augen weit offen, starrte er in die Richtung des jungen Hirsches und rÃ¼hrte nicht einen Muskel. Ob er erschrocken oder glÃ¼cklich war, konnte sich Prahn im Moment selbst nicht beantworten. Ã„uÃŸerlich erschien es so, als ob Prahn sich wirklich in Stein verwandelt hÃ¤tte, in seinem Kopf jedoch kamen alle GefÃ¼hle zusammen und entfachten ein riesen Durcheinander. Erst als der junge Hirsch ihm zuwank, erwachte das SalamandermÃ¤nnchen aus seiner Trance und in seinem Kopf sortierte sich alles wieder. Etwas zÃ¶gerlich und nervÃ¶s hob Prahn seine Hand und wank dem Hirschjungen, mit stark errÃ¶tetem Gesicht zurÃ¼ck. Langsam bekam er die Kontrolle Ã¼ber seinen KÃ¶rper zurÃ¼ck, trat schlieÃŸlich wackelig in die Umkleide und schloss die TÃ¼r hinter sich. \*Ok Prahn, ganz ruhig...noch steht er nicht vor dir...\*, sagte sich der junge Salamander in Gedanken, wÃ¤hrend er mit seinen Blicken zwischen dem Hirschjungen und den Ziffern auf den SpindtÃ¼ren wechselte. Als er ihn fand, blieb Prahn vor seinem Spind stehen und legte seinen Rucksack auf dem Boden. Er kramte kurz in seiner Hosentasche und holte den SchlÃ¼ssel hervor, mit dem er darauf die BlechtÃ¼r Ã¶ffnete und nervÃ¶s und etwas entschuldigend zum Fenster sah.  
  

&nbsp; LÃ¤chelnd schaute der junge Hirsch Prahn in die Augen und verstand seinen Ausdruck. Er zwinkerte dem SalamandermÃ¤nnchen zu und reckte sich extra ausgiebig vor ihm, bevor er vom Fenster weg, aus dem Steuerraum ging. \*Verdammt ist er sÃ¼ÃŸ...schon allein wie er mich grad angesehÂ´n hat. Ganz klar, ich werd heut da essen gehÂ´n\*, versicherte sich der Hirschjunge nocheinmal und schlenderte ruhig und sinnig zu seiner KajÃ¼te, damit er sich bis zum Mittag richtig ausschlafen konnte.  
  
"Er hat dir wirklich zugezwinkert?", fragte Aileen, die kurz nachdem der junge Hirsch aus dem Steuerraum verschwand anklopfte. "Jap...und er hat sich vor mir gereckt bevor er wegging...", "ErzÃ¤hl, wie sieht sein Body aus?", fragte die SpÃ¤tzin neugierig. "Er hat fast die gleiche Figur wie ich", schwÃ¤rmte Prahn etwas vor sich hin, wÃ¤hrend er sich gleichzeitig anfing umzuziehen. Aileen musterte, obwohl sie ihn schon oft gesehen hatte, den KÃ¶rper von Prahn, um sich in etwa ein Bild von dem Jungen zu machen, der sich in ihren besten Freund verknallt hatte. "Kann es sein das die Kerle, die am nettesten sind und am besten aussehen schwul sind oder schwul werden?", "Wie meinst du das, Aileen?", fragte Prahn etwas verwundert. "Naja...so wie ich ihn bis jetzÂ´ gesehÂ´n hab und du ihn beschreibst, muss dieser Hirsch ein ziehmlich heiÃŸer Typ sein...auÃŸerdem bist du doch auch ein heiÃŸer Kerl", lÃ¤chelte Aileen darauf und knuffte Prahn leicht gegen die Schulter. "Ã„Ã¤Ã¤hmm...dankeschÃ¶n", erwiederte der leicht verwirrte Salamander und stieg in seine Arbeitshose. "Du weist wie ich das meine Prahn, auÃŸerdem sagst du dir doch jeden Morgen vorm Spiegel, dass du ein heiÃŸer Kerl bist", grinste das SpatzenmÃ¤dchen frech, zog sich aber ebenfalls gleichzeitig um. "Da hast du recht", bestÃ¤tigte Prahn, der sich inzwischen nurnoch  
die Weste zuknÃ¶pfen musste. "So, fertig. Ich geh schonmal runter, sonst denkt Frau Maahr das sie wieder alleine ist", lÃ¤chelte er zu Aileen und verlies die Umkleide.  
  

&nbsp; Prahn schreckte etwas auf, als er ein unerwartetes "Guten Morgen!", vor sich hÃ¶rte und schaute in die Richtung von der die Stimme kam. "Ah, hi Markus!", grÃ¼ÃŸte er den Pantherjungen zurÃ¼ck und reichte ihm die Hand. "Und? Gut geschlafen?", fragte Markus und schÃ¼ttelte freundlich Prahns Hand. "Die Nacht war wie immer zu kurz", antwortete der Salamander und tapste an Markus vorbei. "Ich weis was du meinst, bis unten", hÃ¶rte die junge Echse hinter sich, gefolgt von einem Klopfen und dem freundlichen "Hi Markus!", von Aileen. Prahn ging gelassen die Treppen zum Restaurant runter und bog sofort in die KÃ¼che zum  
EiswÃ¼rfelautomat, um sich ein paar zum tellerpolieren zu schnappen. Er legte die EiswÃ¼rfel in ein kleines SchÃ¤lchen, welches immer auf dem Automat bereit stand und schlenderte in den Officebereich, wo er sich im vorbeigehen ein Handtuch aus dem Schrank holte. Er packte beides auf eine Flachstrecke, die direkt neben dem groÃŸen Schrank, indem die TischwÃ¤sche und HandtÃ¼cher lagen, platziert war und ging in die Hocke. Prahn schob die TÃ¼ren vom unteren Regal zur Seite und holte sich ein paar Stapel Teller hervor, die er auf die Strecke hiefte. Die junge Echse stand wieder auf, legte einen EiswÃ¼rfel auf einen der Stapel und lies ihn etwas darÃ¼ber gleiten, bis er das Handtuch nahm, den EiswÃ¼rfel auf den nÃ¤chsten Teller kippte und anfing zu polieren.  
  

&nbsp; Nur wenig spÃ¤ter kamen auch Aileen und Markus aus den Umkleideraum und halfen beim polieren der Teller. Fr. Maahr, die alles aus ihrem BÃ¼ro beobachten konnte, freute sich natÃ¼rlich das jeder wusste was er zu tun hatte und blieb vorerst bei ihren Papieren. Nachdem sie die Teller auf Hochglanz gebracht und auf einen kleinen Tisch im Restaurant bereitgestellt hatten, machten sich Aileen und Prahn daran das Restaurant einzudecken, wÃ¤hrend sich Markus mit den GerÃ¤ten hinterm Tresen beschÃ¤ftigte. Fast wie ein Uhrwerk erledigten die Drei ihre derzeitigen Arbeiten und wurden frÃ¼her als erwartet fertig. Sie setzten sich in den Pausenbereich und ruhten sich nocheinmal aus, bevor das GeschÃ¤ft anfangen wÃ¼rde. "Ã„Ã¤hm...Prahn?...", unterbrach Markus mit seiner leicht vorsichtigen Stimme die Stille und schaute zum Salamander. "Was gibtÂ´s?", "Ich Ã¤Ã¤hm...weis jetzÂ´ nichÂ´ wie ich anfangÂ´ soll...Ã¤Ã¤hmm...", "Es geht um den Hirsch, oder?", nahm sich Prahn die Worte aus dem Mund des Pantherjungen, der etwas erstaunt zu ihm sah. "Ã-hm, ja...ja richtig!", "Komm schon Markus, was willst du wissen?", "Nun, also...darf ich dich wirklich so fragen?", "Klar! Markus du mÃ¼sstest eigentlich wissen das ihr alle mich jederzeit irgendwas fragen kÃ¶nnt...auch wennÂ´s n schweres Thema isÂ´", gestand sich Prahn selbst ein und wartete auf die Frage. "Ich...wollte dich fragen, ob du den Hirsch heute ansprechen wirst?...",  
"Also...ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung wie ich das machen soll...", "Sehr gut!", warf Markus unerwartet in den Raum und Aileen und Prahn, beide gleichermaÃŸen verwirrt, schauten zum leicht lÃ¤chelnden Panther. "Wie jetzÂ´: sehr gut??", fragte Prahn darauf. "Naja, ich hab mir gestern n paar Gedanken gemacht, wie du ihn kennenlernÂ´ kÃ¶nntest", grinste der junge Panther.  
"Du hast dir Gedanken gemacht?? JetzÂ´ bin ich komplett verplant", "Hey, denkt mal nichts Falsches von mir. NatÃ¼rlich mach ich mir bei solchen Sachen auch Gedanken um meine Freunde und versuch zu helfen. AuÃŸerdem glaub ich das ein bisschen Hilfe nÃ¶tig ist, wenn du schon sagst das du nicht weist wie du anfangen sollst, Prahn!", schnaubte Markus leicht. "Hast recht, sorry Markus", entschuldigte sich der junge Salamander. "Schon verziehÂ´n. Soll ich nu erzÃ¤hlÂ´n was ich mir ausgedacht hab?", fragte der Panther, obwohl er schon in den Gesichtern der beiden die Antwort erkennen konnte. "SchieÃŸ los, wir sind ganz Ohr!", kam wie erwartet die Reaktion. "...Soll ichÂ´s in der Kurzfassung erklÃ¤rÂ´n, oder doch lieber lang und ausgiebig?", zog Markus Aileen und Prahn noch etwas auf, bevor er nach einem gefolgten "Sag schon!", anfing zu sprechen.  
  

&nbsp; "Ich hab mir das etwa so gedacht, dass du nachher zum Schiff gehst und ihn hierher zum essen einlÃ¤dst, Prahn", Ã¼berraschte Markus den jungen Salamander, dem beinahe der Kiefer auf den Boden knallte. "Bist du irre? Ich erstarr doch schon zu Stein wenn ich ihn aus Entfernung sehÂ´, wie soll ich ihn da bitte einladen?", "Dann musst du dich Ã¼berwinden. Ãberleg mal kurz Prahn: wenn du ihn hier einlÃ¤dst, kannst du ihn kennenlernenÂ´, ohne das er so wirklich merkt wie nervÃ¶s du bist, weil du ja nichÂ´ die ganze Zeit bei ihm bist, da du ja kellnern musst. Das wÃ¤rÂ´ fÃ¼r mich im Moment die beste Methode um ihm langsam nÃ¤her zu kommen...oder etwa nichÂ´?", "Eigentlich...hast du recht...", Ã¼berlegte Prahn. "Na klar hat Markus recht, das isÂ´ ne richtig gute Idee!", unterstÃ¼tzte Aileen begeistert den Vorschlag des jungen Panther, "Und falls du keine Kohle hast, leih ich sie dir gerne", fÃ¼gte sie noch hinzu. "Ich weis nichÂ´...was wenn...", "Pass auf Prahn, bevor wir eine sinnlose Diskussion anfangen, gehst du jetzt gleich zum Schiff!", legte Markus schlagartig fest und bevor Prahn Ã¼berhaupt luftholen konnte, um dazu etwas zu sagen, griff ihm Aileen unter die Arme und hiefte ihn hoch. "Du gehst jetzt zum Schiff Prahn...oder du stehst diesesmal an der Kasse!", "Wwwas? Das kann ich nichÂ´, vergeÃŸt es!", "Na los Prahn, gib dir n Ruck", versuchte Aileen den Salamander zu ermutigen. "Und was isÂ´ wenn er noch schlÃ¤ft? Ich mÃ¶chte ihn nicht wecken", "Dann gehst du halt vorm Mittag nochmal zu Schiff, ganz einfach", "Und woran soll ich bitte erkennen ob er noch schlÃ¤ft?", fragte Prahn etwas genervt. "Schau durchs Bullauge, da wo der Hirsch gestern auch durchgesehÂ´n hat! Stell dich nichÂ´ so an Prahn, frag ihn einfach ob er heute hier essen mÃ¶chte, warte auf seine Antwort und dann gehst du wieder", versuchte Aileen den Salamander aufzubauen. Prahn seufzte leicht und tapste nachdenklich um die Wand, welche den Pausenbereich vom Restaurant trennte. "Das  
schaffst du schon", hÃ¶rte die junge Echse hinter sich und schaute zum Schiff.  
  

&nbsp; "Ok...", sagte Prahn nach kurzer Zeit, allerdings sehr nervÃ¶s und zÃ¶gerlich. "...Ich geh und frag ihn...", fuhr der junge Salamander fort und schritt entschlossen zur VordertÃ¼r. "So kennÂ´ wir dich Prahn!", rief Markus ihm hinterher und er und Aileen beobachteten, wie Prahn durch die TÃ¼r und schlieÃŸlich zum Schiff ging. Wieder schlug Prahns Herz mit jedem Schritt schneller und schneller. Auch wurde er immer langsamer je nÃ¤her er dem Schiff kam, bis der junge Salamander auf einem Fleck stehen blieb. Innerlich war er komplett in Aufruhe, was sich auch durch leichtes Zittern von AuÃŸen sehen lieÃŸ. \*Mann...nicht schon wieder...\*, dachte sich Prahn, als er bemerkte wie ihm die NervositÃ¤t fast zu lÃ¤hmen schien. Wie  
angewurzelt stand die junge Echse auf der Stelle und starrte auf das Schiff. "Ich kann das nicht, verdammte ScheiÃŸe!!", fluchte Prahn und war gerade im Begriff sich umzudrehen und zurÃ¼ck ins Restaurant zu gehen, als er plÃ¶tzlich Aileen vor sich stehen hatte. "Du gehst jetzt zum Schiff und fragst den Hirsch ob er hier essen mÃ¶chte Prahn, sonst wirst du fÃ¼r den Rest des Tages das Geschirr sauber machen und polieren!", drohte die SpÃ¤tzin in einem sehr strengen Ton, vor dem Prahn mehr Angst hatte, als vor der Begegnung mit dem Hirschjungen.  
"Ich kann da...", "Du drehst dich um und gehst zum Schiff!", unterbrach Aileen den Salamander, packte ihn an beiden Schultern und drehte ihn Richtung Schiff. "Bedanken kannst du dich nachher, wenn du es geschafft hast den Hirschjungen einzuladen", sagte sie darauf und stieÃŸ Prahn mit einem leichten Druck nach vorne. Prahn sagte nichts. Er wusste das es nichts bringen wÃ¼rde Aileen zu wiedersprechen, weshalb er tief Luft holte und seinen Mut zusammen nahm. Seine Augen konzentrierten sich nurnoch auf das Bullauge, hinter dem sich vielleicht die KajÃ¼te des jungen Hirsches befand. \*Bitte schlaf noch...\*, hoffte das nervÃ¶se SalamandermÃ¤nnchen, ging aber doch immer nÃ¤her ans Schiff heran. Letztendlich  
waren es nurnoch ein paar Meter, bis Prahn durch das Bullauge ins Innere des Schiffes schauen konnte und auch diese brachte er hinter sich, auch wenn sein Herz zu explodieren schien.  
  

&nbsp; Kurz bevor die Kaimauer zuende war, blieb Prahn stehen und beugte sich mit dem KÃ¶rper etwas nach vorne. Vorsichtig stÃ¼tzte er sich mit den HÃ¤nden gegen die AuÃŸenwand des Schiffes und schaute dann durch das runde Fenster. Zuerst fielen seine Blicke zur TÃ¼r, die genau gegenÃ¼ber von ihm war und wanderten dann durch das ganze Zimmer, bis sie schlieÃŸlich auf die Bettkante trafen. Sofort kniff Prahn seine Augen zusammen und neigte seinen Kopf zur Seite. Nocheinmal musste der junge Salamander schlucken und tief luftholen, bevor er langsam seine Augen Ã¶ffnete und wieder durch das Bullauge sah. Prahn schaute ab der Bettkante langsam weiter runter, bis er dann endlich den Hirschjungen erkannte. Er war in seiner Decke eingerollt und schlief anscheinend, was Prahn einen tiefen Seufzer der Erleichterung von sich geben lieÃŸ. Heilfroh, aber dennoch etwas enttÃ¤uscht, atmete der junge Salamander auf und erholte sich erstmal fÃ¼r ein paar Sekunden. Prahn dachte eigentlich daran, wieder zurÃ¼ck zum Restaurant zu gehen, als ihm plÃ¶tzlich seine Neugier dazu Ã¼berredete, den jungen Hirschen etwas lÃ¤nger und ausfÃ¼hrlicher zu betrachten. NatÃ¼rlich war er noch angespannt, aber er versicherte sich, dass der junge Hirsch tief schlafen wÃ¼rde, weshalb er langsam seine Blicke wieder aufs Bett richtete.  
  

&nbsp; Ohne ein Detail auszulassen, musterte Prahn grÃ¼ndlich die Umrisse des Hirschjungen, der auf der Seite und mit dem RÃ¼cken zu ihm lag. VÃ¶llig angstfrei und fasziniert schweiften Prahns Augen Ã¼ber den, von der dÃ¼nnen Decke bedeckten, gut gebauten KÃ¶rper. \*Er sieht...richtig...gut aus...\*, dachte sich die junge Echse und versank langsam in Gedanken. Aileen verfolgte verwundert den leicht hin und her zuckenden Schwanz von Prahn und war etwas irritiert von seinem plÃ¶tzlichen Sinneswandel. Sie schaute auf ihre Armbanduhr und beschloss den jungen Salamander in die RealitÃ¤t zurÃ¼ckzuholen, bevor sie noch Ã„rger von Fr. Maahr kriegen wÃ¼rden und so ging sie zu Prahn, der immernoch gebannt in das Schiff sah. "Prahn? Wir mÃ¼ssen rein", sagte das SpatzenmÃ¤dchen, allerdings kam keine Reaktion vom Salamander. "Prahn?", fragte Aileen wieder und suchte die Augen der jungen Echse, die mit einem schimmernden Glanz durch das Bullauge schauten. "Ok, du willst es nicht anders...", flÃ¼sterte Aileen in sich und  
holte tief Luft. "PRAAAAAAHN!!!!!!!", "WOAAAAAH!!!", erschrack sich das SalamandermÃ¤nnchen und drehte sich um. Reflexartig drÃ¼ckte sich sein KÃ¶rper nach der Drehung gegen die Schiffswand hinter sich und machte einen heiden LÃ¤rm beim Aufprall, sodass Prahn ein weiteres Mal erschrack und wieder einfror. \*NichÂ´ das er jetzÂ´ wach isÂ´!", dachte er sich und wollte sich sofort umdrehen, um nach zu schauen, als ihm Aileen jedoch am Arm packte und ihn mit den Worten, "Komm jetzÂ´, es ist gleich Sieben! Frau Maahr flippt aus wenn sie uns drauÃŸen sieht!", mit ins Restaurant schleifte.  
  

&nbsp; Ein lautes, dumpfes GerÃ¤usch riss den jungen Hirsch aus seinen TrÃ¤umen. Noch im Halbschlaf sah er sich in seinem Zimmer um und wunderte sich, warum es dunkler als normal war. Seine Beine streckten sich und mit einem eleganten Schwung setzte er sich auf die Bettkante. Er rieb sich seine Augen, vielleicht lag es am Schlafsand, dass sein Zimmer so dunkel war, allerdings Ã¤nderten die sauberen Augen nicht viel an der Situation, weshalb sich der Hirschjunge gemÃ¼tlich reckte und sich zum Bullauge drehte. Im selben Moment, wo seine Augen zum Fenster sahen, verschwand eine Gestalt vom Bullauge, die sich anscheinend einen Blick ins Innere seiner KajÃ¼te gegÃ¶nnt hat. Dem jungen Hirsch war es eigentlich egal, ob jemand in sein Zimmer schaute oder nicht, allerdings wollte er doch wissen wer es war, weshalb er sich auf sein Bett kniete und durchs Bullauge guckte. AuÃŸer der StraÃŸe vor dem Restaurant, konnte er das SpatzenmÃ¤dchen und seinen sÃ¼ÃŸen Salamander erkennen, wie sie gerade durch die VordertÃ¼r zurÃ¼ck zu ihren Arbeitsplatz gingen. \*War...war er vielleicht grad am Fenster?\*, fragte sich der junge Hirsch und ein leichtes LÃ¤cheln zeichnete sich auf seinen Lippen ab. \*MÃ¶chte wissen was er hier wollte...\*, dachte er sich und schaute auf seinen Wecker, der auf einem kleinen Tisch neben dem Kopfende des Bettes stand. "Schade, erst sieben", seufzte der Hirschjunge enttÃ¤uscht und sah wieder ins  
Restaurant. WÃ¤hrend er seine Echse und die Anderen dabei beobachtete, wie sie die ersten GÃ¤ste begrÃ¼ÃŸten und ruhig ihre Arbeit aufnahmen, Ã¼berlegte er, ob er nicht vielleicht doch schon ins Restaurant gehen sollte. Hunger hatte er keinen, allerdings wurde sein Verlangen Prahn endlich kennenzulernen immer stÃ¤rker. AuÃŸerdem konnte er nach diesem Schreck eh nicht mehr einschlafen. Nachdenklich stand der junge Hirsch auf und machte sich auf dem Weg ins Bad, um sich Wasser ins Gesicht zu werfen, damit er richtig wach wurde. Er stellte den Wasserhahn an und verteilte das kalte Nass in seinem Gesicht, nachdem er es in seinen HandflÃ¤chen sammelte. WÃ¤hrend er sich sein Gesicht rieb, versuchte der junge Hirsch einen Grund zu finden, um ins Restaurant zu gehen. Einfach reingehen um seinen Salamander  
anzusprechen, dazu war auch er viel zu schÃ¼chtern und aufgeregt. "Kaffee", sagte er leise zu sich, als ihm das Wort durch den Kopf schoss. "Ich kÃ¶nnte n Kaffee trinken...das isses doch!", schnippte er mit dem Finger, schnappte sich sein Handtuch und trocknete sein Fell ab. Schnell ging er zurÃ¼ck in seine KajÃ¼te und nahm sich eine weiÃŸe Boxer-short, sowie eine kurze Jeanshose aus dem Schrank, die er sich auch gleich anzog. Mit nicht mehr bekleidet als diesen Sachen, ging der junge Hirsch auf dem engen Flur zu einer kleinen Treppe, die zu einer TÃ¼r fÃ¼hrten. Als er sie Ã¶ffnete, streifte angenehm warmer Morgenwind durch sein Fell und er betrat das Deck des Einmasters. Leicht nervÃ¶s schaute der Hirschjunge zum  
Restaurant, allerdings vergingen nichteinmal zwei Sekunden, bis er entschlossen vom Bord des Schiffes stieg und zum Eingang marschierte.  
  

&nbsp; "Hey Aileen, guck mal nach drauÃŸen", tippte Markus der SpÃ¤tzin auf die Schulter, die gerade dabei war ein CentstÃ¼ck aufzuheben, dass ihr aus der Hand gefallen war. "Was ist denn?", fragte sie, stand wieder auf und schaute dem Finger des Panthers nach, der direkt zur VordertÃ¼r zeigte. "Das isÂ´ doch...", erstaunte das SpatzenmÃ¤dchen und schaute sich den Jungen genau an, um sicher zu gehen das es der ist, fÃ¼r den Aileen ihn hielt. "Jap, das ist der Hirsch vom Schiff", bestÃ¤tigte Markus ihren Verdacht und beide schauten zu, wie der junge Hirsch immer nÃ¤her auf die TÃ¼r zukam. "WollÂ´n wir Prahn holen?", fragte der Panther. "Ich denke, er kommt gleich wieder. SchauÂ´n wir erstmal was der Hirsch mÃ¶chte", antwortete Aileen und wartete darauf, dass dieser endlich eintrat.  
  
Mit starkem Bauchkribbeln Ã¶ffnete der junge Hirsch die DoppeltÃ¼r und ging ins Restaurant. Aufgeregt schaute er sich in dem recht teuer aussehenden Laden um und suchte gleichzeitig nach einem guten Platz, bei dem seine Echse nicht allzu weit laufen musste. Ein wenig verloren, irrte er auf den Tresen zu und setzte sich schlieÃŸlich an einem Tisch, der, nicht zu weit weg, aber auch nicht zu nah an der Ausgabe stand. So richtig wohl fÃ¼hlte sich der Hirschjunge nicht, aber das lag hÃ¶chstwahrscheinlich wieder an der NervositÃ¤t, weshalb er versuchte sich so gut es ging zu entspannen. Allerdings dauerte es nicht lange, bis Aileen mit einem freundlichen LÃ¤cheln und der Karte und der Hand auf ihn zukam. "SchÃ¶nen guten  
Morgen!", grÃ¼ÃŸte sie den Hirschjungen, mit einer sehr sympatischen und frÃ¶hlichen Stimme. Der junge Hirsch versuchte sich zu fassen und grÃ¼ÃŸte das SpatzenmÃ¤dchen ebenfalls freundlich, jedoch konnte man ein leichtes Zittern im Unterton vernehmen. "Hier ist die Speise- und GetrÃ¤nkekarte fÃ¼r Sie. Falls Sie aber schon einen Wunsch haben, stehe ich Ihnen gern zur VerfÃ¼gung!", lÃ¤chelte Aileen und Ã¼bergab dem Hirsch die Karte. "DankeschÃ¶n. Ich nehmÂ´ schonmal einen Kaffee, schwarz bitte", Ã¤uÃŸerte sich dieser und erwiederte das freundliche LÃ¤cheln der SpÃ¤tzin. "Kein Problem, kleinen Moment bitte", sagte sie und verschwand auch schon hinterm Tresen. Um sich etwas abzulenken und die Wartezeit zu verkÃ¼rzen, schlug der junge Hirsch die Karte auf und studierte das Speisenangebot.  
  

&nbsp; "Na, was mÃ¶chte er?", fragte Markus, als die SpÃ¤tzin wieder zu ihm kam. "Ein schwarzen Kaffee, mehr erstmal nicht...man echt den musst du dir anschauÂ´n Markus, der isÂ´ total niedlich!", "Sorry, aber Kerle sind nichÂ´ mein Geschmack", antwortete der Panther auf Aileens Aussage. "Ja ich weis, aber du kannst ja trotzdem deine Meinung sagen", "Njaaa...er sieht ganz gut aus, aber an mich kommt er nichÂ´ ran", witzelte Markus und stellte eine Tasse unter die Kaffeemaschine, die er auch gleich anschmiss. "Jaja Markus,  
an dich kommt keiner ran", scherzte Aileen mit. "MÃ¶chte wissen wo Prahn bleibt?", "Vielleicht hat er sich im GetrÃ¤nkelager verlaufen. Ich werd ihn ma suchen, machst du solang den Kaffee fertig?", fragte Markus und schaute zum SpatzenmÃ¤dchen, die seine Frage mit einem Nicken beantwortete. Kaum gesagt, machte sich der Pantherjunge auf den Weg durch das Office nach Hinten, um zu schauen wo Prahn steckt. Gerade um die Ecke gebogen, stieÃŸ Markus fast mit der Echse zusammen. "Da bist du ja Prahn! Was hast du solange gemacht?", "Ich hab die GetrÃ¤nke vorbereitet um sie hierher zu tragen. Wollte dich eigentlich grad fragen ob de mir helfen kannst", entgegnete Prahn und wollte sich wieder umdrehen, um die GetrÃ¤nke mit Markus zu holen. "Prahn warte, helfÂ´ lieber Aileen", hielt der junge Panther das SalamandermÃ¤nnchen auf und ging an ihm vorbei. Leicht verwirrt schaute Prahn dem Pantherjungen hinterher, bis er durch eine TÃ¼r zum Lager trat. Er zuckte mit den Schultern und ging zu Aileen zum Tresen, wo er sie auch gleich fragte wobei er helfen kÃ¶nnte. "Du kÃ¶nntest den Kaffee fÃ¼r Tisch 22 rausbringen", sagte sie und deutete auf die Tasse an der Ausgabe. "Warum hast du die nichÂ´ rausgebracht?", wunderte sich Prahn, schlieÃŸlich war es nur eine Tasse Kaffee. "Keine Lust", antwortete Aileen knapp, schnappte sich ein Handtuch und fing an, die ersten GlÃ¤ser zu polieren. Jetzt war Prahn  
nochmehr verwirrt, aber egal, der Kaffee sollte heiÃŸ zum Gast kommen, weshalb er nicht weiter drÃ¼ber nachdachte und sich die Tasse griff.  
  

&nbsp; Nichtsahnend saÃŸ der junge Hirsch auf seinen Platz und war immernoch in die Speisekarte vertieft, als er plÃ¶tzlich ein Klimpern hÃ¶rte. Automatisch schaute er in die Richtung des GerÃ¤uschs und ihm durchfuhr der gleiche Schreck wie auch Prahn, dem deswegen der KaffeelÃ¶ffel von der Untertasse fiel. Wieder starrten sie sich beide in die Augen, allerdings mit dem Unterschied, dass sie sich direkt gegenÃ¼ber standen. FÃ¼r beide lag aufeinmal eine unerklÃ¤rliche Stille in der Luft. Ihre Herzen schlugen ihnen die HÃ¤lse hoch, aber das war auch das Einzige was sich in ihnen bewegte. Keiner von beiden wusste, wie sie sich jetzt verhalten sollten. Sie sahen sich einfach tief in die Augen. Dank der nÃ¤her kommenden Stimme von  
Fr. Maahr, die Prahn im Unterbewusstsein bemerkte, begann sich sein KÃ¶rper wieder zu bewegen. Allerdings kam der junge Salamander nur langsam vorran. \*Wahnsinn...er sieht vom Nahen noch besser aus...\*, dachte sich der Hirschjunge, der auch langsam wieder in die reale Welt kam. Nicht nur wegen den zÃ¶gerlichen, sehr unsicheren Schritten, auch wegen der leicht klappernden Kaffeetasse in seiner Hand, konnte der junge Hirsch erkennen wie nervÃ¶s Prahn eigentlich war, weshalb er mit einem sanften LÃ¤cheln versuchte, der jungen Echse Mut zuzusprechen.  
  

&nbsp; ErklÃ¤ren konnte er es sich nicht, aber das beruhigende LÃ¤cheln des Hirschjungen lieÃŸ Prahn wieder etwas entspannter werden. Zwar nicht soviel das er das Zittern in seinen HÃ¤nden verlor, aber immerhin konnte er sich schneller bewegen als vorher. Schritt fÃ¼r Schritt bewegte sich Prahn auf den jungen Hirsch zu, bis er schlieÃŸlich direkt neben dem Tisch stand. "Gu...guten Morgen", grÃ¼ÃŸte die Echse mit nervÃ¶sem Zittern in der Stimme und nahm die Tasse in die rechte Hand, um sie Ã¼ber das eingedeckte Messer abzustellen. "Guten Morgen", kam freundlich vom jungen Hirsch zurÃ¼ck, gefolgt von einem "DankeschÃ¶n", als Prahn die Kaffeetasse vor ihm stellte. "Darf es...vielleicht noch etwas bei dir sein?", fragte das SalamandermÃ¤nnchen, das merkbare Probleme hatte, seine Stimme zu festigen. Verlegen musterte der junge Hirsch den sehr attraktiven Salamander von unten nach oben, bis er schlieÃŸlich wieder auf die wunderschÃ¶nen Augen traf. "Nun...", setzte der Hirschjunge zÃ¶gerlich an, obwohl er selbst nicht genau wusste, wie es weitergehen sollte. Prahn schoss alles durch den Kopf. Von der Frage nach einem Gericht, oder etwas weiterem zu Trinken, bis hin zu, "Willst du mit mir ausgehÂ´n?", wuselte alles Vorstellbare in seinem Kopf herrum. "Trinkst du Kaffee?", fragte der junge Hirsch unerwartet und befreite Prahn damit unbewusst aus seinem GedankenknÃ¤ul. "Ã„hm...also...ja", antwortete das SalamandermÃ¤nnchen nervÃ¶s.  
Innerlich verlangte die junge Echse fÃ¶rmlich danach, nach einer Verabredung gefragt zu werden, was sich auch schon fast aus seinem Gesichtsausdruck entnehmen lieÃŸ. "Hast du...vielleicht...etwas Zeit um...um einen mit mir zu trinken?", errÃ¶tete der Hirsch, wÃ¤hrend er aufgeregt diese Frage stellte. Wie aus einer Pistole geschossen, antwortete Prahn mit einem deutlichen, ehrlichen und auch erlÃ¶senden "Ja!", was den jungen Hirsch erstrahlen lieÃŸ. "E...ehrlich?", fragte dieser doch leicht unglÃ¤ubig und schaute in das sanft lÃ¤chelnde Gesicht der jungen Echse. "J-ja ich...ich muss nur wissen wann...", antwortete der Salamander, der fast wie ausgewechselt schien. "Ã„hm...vielleicht...jetzt? Nur wenn es geht?", "Gerne", nickte Prahn, "Ich mÃ¼sste aber nochmal kurz zum Tresen", fuhr er fort und schaute in das Gesicht des  
Hirschjungen, der ihn mit einem LÃ¤cheln entschuldigte. Prahn drehte sich um und ging wieder zurÃ¼ck hinter die Theke, wo er am liebsten laut geschriehen hÃ¤tte. WÃ¤re es nicht zu peinlich, beziehungsweise nicht so laut und auffallend, wÃ¼rde er vor Freude die WÃ¤nde entlang laufen. Prahn schlug sich innerlich selbst in die HÃ¤nde. Er freute sich wie ein Kleinkind, dass er sich mit dem Hirschjungen im Prinzip verabredet hatte und auch darÃ¼ber, dass er sich nicht durch die Aufregung zum LÃ¶ffel gemacht hatte. Mit breitem Grinsen im Gesicht, ging er zu Aileen, oder besser gesagt zur Kaffeemaschine gleich neben ihr. "Sag mir ALLES!", Ã¼berfiel die SpÃ¤tzin Prahn, der einfach nur lÃ¤chelnd und vertrÃ¤umt seinen Kaffee vorbereitete. Aileen konnte erkennen, dass Prahn wieder fast am abheben war und zog ihm deshalb leicht an den Ã„rmeln. "Das isÂ´ gemein! Prahn du weist genau das ich hier nichÂ´ schreien kann!", flehte sie nach  
Antwort. Prahn allerdings lieÃŸ sich nicht stÃ¶ren. Nachdem der Kaffee durch die Maschine in die Tasse gelaufen war, nahm sich der junge Salamander eine Untertasse und zwei LÃ¶ffel und schlenderte wieder Richtung Hirsch. Aileens Neugier brachte sie beinahe wieder dazu zu schreien, aber als Prahn sich umdrehte und zu ihr sagte, sie mÃ¶chte ihm bitte ein Zeichen geben falls Fr. Maahr im Anflug ist, wusste das SpatzenmÃ¤dchen eigentlich schon was los ist und machte sich wieder an die GlÃ¤ser ran.  
  

&nbsp; Als der junge Salamander mit seinem Kaffee um die Ecke gebogen kam, zogen sich Mundwickel des Hirschjungen zu einem beruhigten LÃ¤cheln hoch. Es kam ihm wie ein herrlicher Traum vor, als sich Prahn langsam auf ihn zu bewegte und sich dann endlich vor ihm an den Tisch setzte. Das SalamandermÃ¤nnchen rÃ¼ckte sich etwas den Stuhl zurecht und stÃ¼tzte dann den Kopf auf seinen HÃ¤nden ab. Der junge Hirsch tat es ihm gleich und sah mit den gleichen Glanz in den Augen, in die des Salamanders. \*Endlich...\*, dachten sich beide, wÃ¤hrend sich ihre Blicke immer tiefer in ihren Seelen vergruben. Es gab nur ein einziges Problem: Keiner von ihnen wusste, wie es jetzt weitergehen sollte.  
  
"Sorry aber...", unterbrach der Hirschjunge die Stille und sah mit einem entschuldigenden Blick zu Prahn. "Ich weis ehrlich gesagt nicht was ich jetzt sagen soll...", sprach er seinen Satz zuende, woraufhin Prahn ein amÃ¼siertes Kichern von sich gab und in das fragende Gesicht des jungen Hirsches schaute. "Tut mir leid, aber ich hab auch keine Ahnung", grinste die Echse und auch der Hirsch musste etwas lachen. "Wie wÃ¤rÂ´s wenn wir mit unsren Namen anfangÂ´?", fragte Prahn schlieÃŸlich darauf und reichte seinem gegenÃ¼ber die Hand. "Ich bin Prahn...es...freut mich wirklich dich kennzulernÂ´", stellte sich der junge Salamander schÃ¼chtern vor. Ebenso verlegen, nahm der junge Hirsch Prahns Hand und drÃ¼ckte leicht zu.  
"Chris...ich...bin auch froh dich zu treffen, Prahn...".  
  

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Diese Geschichte darf jederzeit privat kopiert und weitergereicht werden, solange das Copyright gewahrt bleibt und die Geschichte in keiner Weise verÃ¤ndert wird. Eine VerÃ¶ffentlichung oder das Einstellen in Story-Archive ist ohne meine ausdrÃ¼ckliche Erlaubnis nicht gestattet.  
  
Everything on this Story belongs to me: Denny Bobsin aka Iron Blade

Source: https://sofurry.com/s/q1xzjAgm
Part of the series Servicekraft - K1
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