{"sf1_id":77677,"sf2_id":"214QvDde","title":"Servicekraft - K3","author":"Iron Blade","words":7904,"posted_at":"2009-02-19T12:38:00.000Z","tags":["Deer","Gay Relationships","German Language","Love","Restaurant Booth","Salamander","Story Series"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/77677-servicekraft-k3","original_url":"https://sofurry.com/s/214QvDde","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/85/3d/853df73c-fea7-473f-b598-2afcfc8efece","description":"#3 of Servicekraft - K1","content":"Diese Story ist rein fiktiv! Ã„hnlichkeiten mit lebenden, existierenden Personen/Orten/Umgebungen sind ZufÃ¤llig und/oder ungewollt. Sie beruht nicht auf der RealitÃ¤t!  \nDies ist eine Story Ã¼ber die Liebe zweier Personen, mÃ¤nnlichen Geschlechts! Solltet ihr unter 18 sein bzw. solches Material als abstoÃŸend, ekelerregend, ect., ansehen,  \nmÃ¶chte ich euch bitten nicht weiterzulesen. Den anderen wÃ¼nsch ich hingegen viel SpaÃŸ und hoffe Ã¼ber Kritik, die allerdings nicht allzu hart sein mÃ¶chte ;-).  \nViel SpaÃŸ euch allen ^^  \nMfG: Iron Blade  \n\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*  \n  \nEndlich. Sie hielten sich die HÃ¤nde und schauten sich leicht errÃ¶tet und verlegen in die Augen. FÃ¼r Beide schien der grÃ¶ÃŸte Wunsch in ErfÃ¼llung gegangen zu sein, den sie je hatten. Allerdings stellten sich Prahn und Chris nur eine Frage: Wie geht es weiter? Langsam machte sich wieder eine Stille breit und vorallem Prahn merkte schnell, dass ihm die richtigen Worte in dieser Situation fehlten. Von AuÃŸen noch ganz ruhig und vertrÃ¤umt, suchte der junge Salamander in seinen Gedanken irgentetwas, um ein vernÃ¼nftiges GesprÃ¤ch in Gang zu kriegen. Noch nie fiel es Prahn so schwer jemanden kennenzulernen, auch wenn er sich Hals Ã¼ber Kopf in den jungen Hirsch verliebt hatte. Chris hingegen genoss es sichtlich, wie sie sich einfach nur anschauten. Ihm Ã¼berkam jedes Mal ein leichter, angenehmer Schauer, als er den GesichtszÃ¼gen von Prahn folgte und dabei auf seine fast blutroten Augen traf. Am liebsten wÃ¼rde der junge Hirsch einfach nur sitzen bleiben und seinen sÃ¼ÃŸen Salamander betrachten, jedoch konnte er die leichte Anspannung, die von Prahn ausging bemerken und suchte deshalb selbst nach einem Thema, um sich mit ihm zu unterhalten und die junge Echse aufzutauen.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Also...entweder du kommst nicht von hier oben, oder deine Eltern sind Fans von den sÃ¼dlichen LÃ¤ndern...stimmtÂ´s?\", entgegnete Chris schlieÃŸlich etwas ratlos und musste leider Prahns Hand loslassen, um einen Schluck aus seiner Tasse zu nehmen. \"Woher weist du das?\", fragte der junge Salamander verwundert, war allerdings sehr erleichtert darÃ¼ber, dass Chris etwas eingefallen ist. \"Prahn ist ein sehr seltener Name hier oben. Im SÃ¼den hab ich den allerdings recht oft gehÃ¶rt\", antwortete der Hirschjunge. \"Du hast recht, meine Eltern lieben den SÃ¼den\", lÃ¤chelte Prahn und fragte darauf, ob sich Chris mit Namen auskennt. \"Mit Namen nicht, aber mit LÃ¤ndern. Meine Eltern und ich waren schon fast Ãberall\", \"Wie genau meinst du das jetzÂ´?\",  \n\"Nun...wir haben schon die ganze Welt umschippert\", beantwortete Chris die Frage des jungen  \nSalamandermÃ¤nnchens und schaute in das verdutzte Gesicht. \"Umschippert...? HeiÃŸt das...ihr reist mit dem Schiff um die Welt?\", fragte Prahn erstaunt und stÃ¼tzte den Kopf auf seinen Armen.  \n\"Soweit eigentlich ja, auÃŸer natÃ¼rlich wenn wir quer durch ein Land reisen\", \"Und...wie lange seid ihr schon unterwegs?\", \"Wir segeln jetzt seid etwa 19 Jahren, wobei meine Eltern schon 5 Jahre vor meiner Geburt die Segel gehisst haben\", \"Wie alt bist du denn jetzÂ´?\", \"19\", antwortete Chris, woraufhin Prahn fast seinen Kaffee wieder ausspuckte und die Tasse abstellte. \"19??!!\", bestÃ¤tigte sich der Salamander nocheinmal die Antwort und sah mit weit geÃ¶ffneten, verblÃ¼fften Augen zu Chris. \"Das heiÃŸt, du bist schon dein Leben lang auf dem Meer unterwegs?!\", \"Klingt komisch, ich weis, aber es stimmt\", sagte der junge Hirsch etwas verlegen. \"Wieso komisch? Ich find das eher total krass!\", entgegnete Prahn, der sichtlich interessiert war. \"Wirklich?\", \"Klar! Du kannst bestimmt ne Menge erzÃ¤hlÂ´n!\", \"Naja also...\", \"Wo wart ihr schon Ã¼berall?\", fragte der Salamander eilig und konnte kaum auf die Antworten des Hirschjungen warten. Chris fing nach kurzem ZÃ¶gern an, von seinem Leben auf dem Meer zu erzÃ¤hlen und langsam begann sich ein vernÃ¼nftiges und vorallem ehrliches GesprÃ¤ch zu entwickeln, in dem sich die beiden nach und nach vertieften.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Scheint ja gut zu laufen\", sagte Markus zu Aileen, nachdem er einen kurzen Blick auf Prahn und Chris geworfen hatte und wieder zu ihr ging. \"Wie gut genau?\", \"Sie sitzen sich gegenÃ¼ber, unterhalten sich und trinken Kaffee...eigentlich so ziehmlich das, was bei nem ersten Treffen passiert...auÃŸer das Prahn in Arbeitsklamotten da sitzt\", lÃ¤chelte der Panther und rÃ¤umte die Flaschen, die er aus dem GetrÃ¤nkelager mitnahm, in die KÃ¼hlfÃ¤cher ein.  \n\"WÃ¼rdÂ´ gerne wissen was die machen und Ã¼ber was sie reden\", entgegnete Aileen und griff sich ebenfalls ein paar Flaschen. \"Ich auch, aber wir warten besser bis Prahn hier isÂ´ und fragen ihn dann\", \"NatÃ¼rlich! Ich mÃ¶cht die Beiden doch jetzÂ´ nichÂ´ unterbrechen!\", \"Ganz ruhig Aileen. Hab das nur gesagt, weil ich weiss wie Ã¼bereifrig du reagieren kannst\", erwiederte Markus mit einem LÃ¤cheln und fing sich einen leichten Knuff gegen die Schulter ein. \"Ey!\", \"Sei nichÂ´ so weich, Markus!\", \"Sei nichÂ´ so hart mit mir, Aileen!\", alberten beide, um zumindest fÃ¼r einen kurzen Zeitraum die Zeit tot zu schlagen. Als sie die Flaschen eingerÃ¤umt hatten, standen Markus und Aileen auf und suchten etwas anderes, womit sie sich beschÃ¤ftigen konnten. Nichts zu finden. Die wenigen GÃ¤ste tranken in aller Seelenruhe ihre GetrÃ¤nke, oder hatten schon gezahlt und brauchten nurnoch aufzustehen und zu gehen. Die Flaschen waren einsortiert, GlÃ¤ser, Geschirr und Bestecke poliert und die Theke wurde schon von der Samstagsschicht gereinigt.  \n\"Aileen...?\", \"Markus...?\", \"...Wir haben nichts mehr zu tun...\", \"Und gleich groooÃŸe Langeweile...\", seufzten Beide, gefolgt von einem perfekt abgestimmten, \"Schlecht...\".  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Pause?\", \"Pause!\", stimmte Aileen fÃ¼r den Vorschlag des Panthers und beide gingen durch das Office, um zum Pausenbereich zu gelangen. Bevor sie jedoch nach rechts in den Pausenbereich abbiegen konnten, schauten sie durch die Glasscheibe in Fr. Maahrs BÃ¼ro und erkannten ihren Freund Jan, der sich gerade mit der KrÃ¤hendame unterhielt. Beide blieben vor der Scheibe stehen und warteten auf einen kurzen Blickkontakt mit Jan, damit sie mit einer kleinen Handbewegung fragen konnten, ob er nach der Unterhaltung in den abgetrennten Bereich kommen kÃ¶nnte. Als Jan die Beiden vor dem Glas bemerkte und auch ihre Handzeichen erkannte, nickte er bestÃ¤tigend und drehte seinen Kopf wieder zu Fr. Maahr, die anscheinend nichts mitbekommen hatte. Aileen und Markus schlenderten weiter zum Pausenbereich und setzten sich an einem Tisch, wo sie auf Jan warteten.  \n  \n\"Entweder labert Frau Maahr Jan grad zu Tode, oder er hat sie wegen ihrem Gequatsche ermordet und isÂ´ jetzÂ´ auf der Flucht\", stÃ¶hnte Markus nach zehn Minuten klagend und rutschte mit seinem KÃ¶rper den Stuhl runter, bis nurnoch seine Ohren hinter der Tischkante hervorschauten. Aileen hatte gerade Luft geholt, um ebenfalls etwas dazu zu sagen, als Jan um die Ecke bog und Beide mit einem freundlichen \"Moin Leute!\", begrÃ¼ÃŸte.  \n\"Da bist du ja! Hallo Jan!\", sprang Aileen ihrer Lieblingsgazelle um den Hals und drÃ¼ckte ihn ordentlich zur BegrÃ¼ÃŸung. \"Hallo Aileen!\", drÃ¼ckte Jan zurÃ¼ck und wante sich dann zu Markus, der ebenfalls aufgestanden war, um ihm die Hand zu geben. \"Moin Markus!\", \"Morgen Jan. Na deine Ohren noch dran?\", fragte der Panther scherzhaft, wÃ¤hrend sich Beide die HÃ¤nde schÃ¼ttelten. \"Sie hÃ¤ngÂ´ am seidenen Faden\", antwortete die Gazelle und nahm auf einen der StÃ¼hle platz. Gleich nachdem sich Markus und Aileen auch gesetzt hatten, fragte die SpÃ¤tzin Jan, warum er gestern nicht da gewesen war. \"Gestern gingÂ´s mir nicht allzu gut, deswegen bin ich zum Arzt gegangen und hab mir n Krankenschein besorgt. Bin hier um den abzugeben\", \"Bis wann bist du krankgeschrieben?\", fragte der junge Panther darauf. \"Ich bin morgen wieder am Start, keine Sorge\", vergewisserte Jan und lehnte sich gemÃ¼tlich in den Stuhl. \"Nur zwei Tage krank? Lohnt sich doch garnichÂ´\", sagte das SpatzenmÃ¤dchen und schaute zu der lÃ¤chelnden Gazelle.  \n\"HÃ¤ttÂ´ ich gewollt, hÃ¤ttÂ´ ich auch lÃ¤nger krank machen kÃ¶nnÂ´, aber dann isÂ´ mir eingefallen, dass ihr ohne mich ja nichÂ´ klarkommt\", scherzte Jan. \"Es kÃ¶nnte auch ohne dich gehÂ´n, allerdings ist es mit dir leichter\", erwiederte der Pantherjunge, woraufhin das GazellenmÃ¤nnchen schmunzelte. \"Nur ihr Beide? Das ganze Restaurant? Vergesst es, zu Zweit funzt das nichÂ´!\", \"Wie kommst du auf zwei?\", \"Naja, Prahn isÂ´ nichÂ´ hier...\", antwortete Jan auf Aileens Frage. \"Warum glaubst du, dass Prahn nichÂ´ hier isÂ´?\", \"Ganz einfach Aileen: weil wir sonst immer zusammen Pause machen und Prahn numal nicht am Tisch sitzt\", \"Das liegt daran, weil Prahn im Restaurant sitzt\", warf Markus dazwischen und die junge Gazelle fragte auch gleich warum. \"Er unterhÃ¤lt sich...\", begann der Panther den Satz, den Aileen mit den Worten, \"...mit seinem Schatz\", beendete.  \n  \n\n\u0026nbsp; Nach diesen Satz und kurzer Verarbeitungszeit in Jans Kopf, Ã¤nderte sich der Gesichtsausdruck des jungen GazellenmÃ¤nnchens schlagartig in einen sehr erschrockenen und man konnte fast erkennen, wie bleich er unter seinem Fell wurde. \"Ihr verarscht mich?!\", fragte Jan in einen sehr misstrauischen und nervÃ¶sen Ton. \"Kannst gernÂ´ nachgucken! Die Beiden sitzen gleich an Tisch 22\", antwortete Markus, woraufhin Jan sich erhob und mit schnellen Schritten zum Tresen ging. \"Was isÂ´ denn nu los?\", fragte Aileen, doch auch Markus konnte sich die plÃ¶tzliche VerÃ¤nderung nicht erklÃ¤ren. \"WollÂ´n wir hinterher?\", fragte der Pantherjunge darauf und die SpÃ¤tzin stimmte mit einem Nicken zu. Beide standen auf und gingen durch den Officebereich zum Tresen, wo die junge Gazelle mit weit geÃ¶ffneten Augen zu Prahn und dem Hirschjungen vor ihm sah. \"Ãberrascht?\", fragte Aileen mit einem LÃ¤cheln, als sie und Markus auf Jan zutapsten. \"Du sagst: mit seinem Schatz...isÂ´ der Hirsch...?\", \"Glaub es ruhig, Jan: Prahn hat  \nsich anscheinend in nem Kerl verschossen\", lÃ¤chelte der Panther ebenfalls und lehnte sich gegen die Wand hinter ihm. \"Ne, vergesst es!\", schÃ¼ttelte Jan leicht mit dem Kopf, wÃ¤hrend er zum Tisch starrte. \"Das kauf ich euch nichÂ´ ab!\", fuhr er fort und drehte sich dabei zu Aileen und Markus, die Beide ihre Schultern hochzogen. \"Deine Sache, wenn duÂ´s nichÂ´ glaubst. Tatsache isÂ´, dass es wahr isÂ´\", senkte Markus seine Schultern wieder und schaute in das unglÃ¤ubige Gesicht des GazellenmÃ¤nnchens, das immernoch zweifelnd den Kopf schÃ¼ttelte. \"Alles in Ordnung bei dir Jan?\", fragte der Panther nach kurzer Zeit etwas besorgt, doch Jan antwortete einfach, \"Ja, ja...alles bestens...\", und tapste in sich versunken an Aileen und Markus vorbei, Richtung Ausgang. \"Irgendwas stimmt mit ihm nichÂ´\", \"Auf jeden Fall...ich werd ihn ma fragen\", erwiederte Aileen auf die Aussage des Pantherjungen und ging vom Tresen- in den  \nOfficebereich, um sich an Jan ranzuhÃ¤ngen. Nach etwa einem halben Schritt ins Office, drehte sich Aileen sofort um und rannte schon fast auf den Tresen zu, wo sie in einen kleinen Korb griff, einen KaffeelÃ¶ffel entnahm und diesen schnell zu Prahn warf.  \n  \n\n\u0026nbsp; Mitten im GesprÃ¤ch, wurden Chris und die junge Echse durch ein lautes Klimpern gestÃ¶rt, welches direkt vor ihrem Tisch seinen Ursprung fand. Beide schauten nach unten und verfolgten einen LÃ¶ffel, der kurz vor Prahns FÃ¼ÃŸen zum Stillstand kam. GleichermaÃŸen verwirrt und amÃ¼siert, schauten Prahn und Chris zum Tresen und erkannten Aileen, die den jungen Salamander eilig zu sich wank. \"ScheiÃŸe!\", erschrack sich die junge Echse erneut und rÃ¼ckte krÃ¤ftig mit dem Stuhl zurÃ¼ck, um aufzustehen. \"Was, was isÂ´ los?!?!\", fragte der junge Hirsch beunruhigt, nachdem Prahn den LÃ¶ffel aufhob und das Kaffeegeschirr zusammensuchte.  \n\"Tut mir leid, meine Ausbilderin kommt! Bitte warte kurz, ich bin gleich wieder da\", bat der junge Salamander und Chris antwortete mit einem erleichterten, \"Kein Problem...mein SÃ¼ÃŸer\", wobei er die letzten Worte leise in sich hinein sprach. Prahn lÃ¤chelte verlegen, als ob er mitgekriegt hÃ¤tte, was der junge Hirsch sagte und drehte sich dann zum Tresen, auf den er auch sofort zuging.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Na, steht das Restaurant noch?\", fragte Fr. Maahr, als sie schlieÃŸlich in den Tresenbereich kam. \"Joa, so halbwegs\", antwortete Markus lÃ¤chelnd und rÃ¤umte einige GlÃ¤ser aus dem Regal vor ihm aus, die Aileen entgegen nahm, grÃ¼ndlich durchspÃ¼hlte und polierte. Fr. Maahr war zwar etwas Ã¼berrascht von der freiwilligen Arbeit der Beiden, jedoch auch gleichzeitig sehr erfreut Ã¼ber die SelbststÃ¤ndigkeit ihrer ~SchÃ¼tzlinge~ und lieÃŸ ihre Blicke weiter durch das Restaurant schweifen. \"Wo ist Prahn?\", fragte die KrÃ¤hendame, doch gleich nachdem sie diese Frage stellte, kam die junge Echse mit zwei Kaffeetassen in der Hand aus dem Restaurant. \"Hallo Frau Maahr, wieder den halben Urwald unterschrieben?\", scherzte der Salamander, mit bewusster Anspielung auf den ganzen Papierkram, den Mrs. Maahr zu erledigen hatte. \"Ich wollte dich gerade suchen! Komm bitte nocheinmal mit in mein BÃ¼ro,  \nPrahn\", \"Ã„hm, also, Ã¤Ã¤hh, kann ich erstmal fix die Tassen in die SpÃ¼hle bring?\", versuchte Prahn ein wenig Zeit zu gewinnen, um Aileen oder Markus irgentwie zu fragen, ob sie dem jungen Hirsch Bescheid geben kÃ¶nnten, dass er vielleicht etwas lÃ¤nger weg sein wÃ¼rde.  \nFr. Maahr willigte ein und sagte, dass sie schonmal vorgehen wÃ¼rde und Prahn sich nicht zuviel Zeit lassen sollte. \"Ich bin sofort bei ihnen\", entgegnete das SalamandermÃ¤nnchen und ging zur SpÃ¼hle, wo er auch gleich das Geschirr in die AbwaschkÃ¶rbe sortierte. Auf dem Weg zum BÃ¼ro, bog Prahn schnell in den Tresenbereich und klopfte gegen einen Schrank, sodass Markus und Aileen zu ihm sahen. \"KÃ¶nnt ihr Chris mal bitte sagen, dass ich mit ins BÃ¼ro muss und es vielleicht n bisschen dauert?\", \"Klar doch!\", antworteten der Panther und die junge SpÃ¤tzin, woraufhin Prahn wieder ins Office verschwand und zum BÃ¼ro latschte.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"So, so...Chris heiÃŸt er also...der Name passt richtig zu ihm\", \"Gehst du hin? Oder soll ich?\", \"Ich geh ja schon...SpaÃŸverderber\", steckte Aileen die Zunge zu Markus aus, nachdem er sie aus ihrer nicht ernst gemeinten SchwÃ¤rmerei holte. Mit einem freundlichen LÃ¤cheln und ihrem sympatischen Auftreten, schlenderte Aileen zum Hirschjungen, der sie schon mit einem fragenden Ausdruck im Gesicht ansah. \"HallÃ¶chen nochma\", zog das SpatzenmÃ¤dchen ihr LÃ¤cheln hÃ¶her und blieb vor Chris stehen. \"Prahn isÂ´ grad mit unserer Ausbilderin im BÃ¼ro. Ich soll sagen, dass es vielleicht ein wenig dauern kÃ¶nnte\", \"Alles klar, dankeschÃ¶n\", erwiederte der Hirschjunge ebenfalls sehr freundlich und wunderte sich dann doch, als Aileen nicht wegging, sondern sich auf Prahns Stuhl setzte. \"Sachma...hast de Bock auf Kino?,  \nÃ¼berraschte sie den jungen Hirsch plÃ¶tzlich, der dadurch beinahe vom Stuhl gerissen wurde.  \n\"Wwwie jetz??\", fragte Chris sichtlich verunsichert und schaute auf das breite Grinsen, welches sich in Aileens Gesicht abzeichnete. \"NichÂ´ nur mit mir\", lachte sie leicht, da sie genau diese Reaktion erwartet hatte. \"Ich mein Dich, Prahn, Markus, Jan und mich\", grinste die SpÃ¤tzin immernoch und wartete, bis sich der Hirsch von dem Schreck erholt hatte.  \n\"Uuuuuuuffffff...jag mir bitte nicht nochmal so ein Schrecken ein...\", \"Tehe, tut mir leid\", entschuldigte sich Aileen mit einem unglaublich sÃ¼ÃŸen LÃ¤cheln, dem Chris einfach vergeben musste. \"IsÂ´ schon gut\", sagte er und fragte das junge SpatzenmÃ¤dchen, was genau ihr im Kopf schwebte. \"Naja, einfach nur ins Kino gehÂ´n... . Du kannst es natÃ¼rlich auch als Date fÃ¼r dich und Prahn sehn, bloÃŸ mit nervigen Gebamsel im Schlepptau\", erlÃ¤uterte Aileen ihren Vorschlag und Chris Ã¼berlegte kurz. \"Klingt eigentlich ganz nett...ich mÃ¼sste nurnoch wissen wann?\", \"Hab mir das so gedacht, dass wir gleich wenn wir Feierabend haben losgehÂ´n\", \"Wann genau habt ihr denn Schluss?\", \"14.45, meisten aber ne viertel Stunde frÃ¼her...wÃ¼rde  \ndas klappen?\", \"Muss das nur mit mein Eltern bereden, dÃ¼rfte aber hinhaun\", sagte Chris und bestÃ¤tigte nocheinmal, dass er mitkommen wÃ¼rde.  \n  \n\n\u0026nbsp; Aileen wollte sich zwar gern noch mit Chris unterhalten, allerdings wurde das durch den jungen Panther am Tresen verhindert, der genau wie das SpatzenmÃ¤dchen einen KaffeelÃ¶ffel fallen lieÃŸ und sie herranwank. \"Schade, Frau Maahr is schon fertig\", seufzte die SpÃ¤tzin und stand von ihrem Platz auf. \"Ist sie so streng?\", fragte Chris. \"Sie isÂ´ wie ne Mutter: Sie meint alles gut, aber es geht ein auf die Nerven\", \"Verstehe\", lÃ¤chelte der junge Hirsch und reichte Aileen die Hand. \"MÃ¶chtest du vielleicht noch n Kaffee? Oder lieber deinen SÃ¼ÃŸen?\", \"Beides, bitte\",  \n\"Alles klar\", grinste Aileen und nahm die Hand des Hirschjungen entgegen. \"Ich sag Prahn, dass er noch n Kaffee machen soll. Wir sehn uns denn heut Nachmittag wieder, freu mich schon drauf. Caio\", \"Ich mich auch und danke fÃ¼r die Einladung. Bis dann\", verabschiedeten sie sich Beide hÃ¶flich von einander und das SpatzenmÃ¤dchen ging etwas schneller zum Tresen zurÃ¼ck.  \n  \nDort angekommen, schnappte sie sich ein Handtuch und polierte weiter die GlÃ¤ser, die Markus  \nmittlerweile alle aus dem Regal gerÃ¤umt hatte. \"Danke Markus\", \"No Prob\", erwiederte der Panther knapp und ging zum groÃŸen Schrank im Officebereich, um sich selbst ein Handtuch zu nehmen und Aileen zu helfen. Vorbei an Markus, gingen Prahn und Mrs. Maahr durch das Office zurÃ¼ck zum Tresenbereich und die KrÃ¤hendame nutzte die kurze Gelegenheit, um einen Blick ins Restaurant zu werfen. \"Hoffentlich werden es zum Mittag mehr GÃ¤ste...sonst hab ich keine BeschÃ¤ftigung fÃ¼r euch\", bangte Fr. Maahr, wÃ¤hrend sie sich umsah. \"WÃ¤rÂ´ doch gut, dann kÃ¶nnÂ´ wir ja frÃ¼her Feierabend machen\", \"Das kÃ¶nnte euch so passen!\", lÃ¤chelte die KrÃ¤hendame amÃ¼siert, nachdem Markus mit diesem Spruch um die Ecke kam. \"Ihr bleibt solange wie ich es sage, oder bis es genau drei-viertel 3 geschlagen hat\", \"Klaro Frau Maahr. Sie wissen doch, dass wir nur SpaÃŸ machen\", \"Ja das weis ich wohl. Aber ihr wisst auch, dass ich es lieber hab, wenn ihr nicht so viel rumalbert\", \"Ja Frau Maahr, tut mir leid\", entschuldigte sich Markus. \"Aber es ist schÃ¶n zu sehen, dass ihr auch eigenstÃ¤ndig arbeiten kÃ¶nnt\", lÃ¤chelte Fr. Maahr die Drei an, als Zeichen dafÃ¼r, dass sie es nicht so ernst meinte, wie es sich angehÃ¶rt hatte. \"Danke\", sagten alle Drei und Mrs. Maahr verschwand wieder ins Office, um zu ihr BÃ¼ro zurÃ¼ck zu gehen. Aileen, Markus und Prahn sagten ersteinmal garnichts, bis sie das Ã-ffnen und nach kurzer Stille das SchlieÃŸen von Fr. Maahrs BÃ¼rotÃ¼r hÃ¶rten.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"...Habt ihr Chris Bescheid gesagt?\", fragte Prahn, nachdem sie sich sicher sein konnten, dass die KrÃ¤hendame in ihrem BÃ¼ro ist. \"Joa, Aileen isÂ´ zu ihm gegangen\", \"Danke euch Beiden\", \"Kein Problem...Ã¼brigens hab ich nach nem Treffen gefragt\", grinste das SpatzenmÃ¤dchen und schaute amÃ¼siert in die fragenden Gesichter von Prahn und Markus.  \n\"Wie jetzÂ´?! Was fÃ¼r ein Treffen???\", fragte die junge Echse verwirrt. \"Ich hab Chris gefragt, ob er, wenn wir Feierabend haben, mit ins Kino mÃ¶chte\", \"Uuu...und was hat er gesagt?\", kam leicht zÃ¶gerlich von Prahns Lippen. \"Er hat zugestimmt, allerdings muss er noch mit seinen Eltern sprechen\", \"Ist er jetzÂ´ etwa schon gegangÂ´?!?!\", erschrack sich das junge SalamandermÃ¤nnchen, doch Aileen beruhigte ihn schnell und sagte Prahn, dass Chris gerne noch einen Kaffee, sowie seine sÃ¼ÃŸe Echse am Tisch hÃ¤tte. \"Booaaah, Aileen echt! Irgendwann krieg ich n Herzkasper durch dich!\", \"Eigentlich mÃ¼sstet ihr euch an so was gewÃ¶hnt haben...was sollÂ´s?\", zuckte sie mit den Schultern und kÃ¼mmerte sich wieder um die GlÃ¤ser. \"Auf jeden Fall schonmal danke fÃ¼r Alles bis jetzÂ´\", sagte der Salamander und wante sich der Kaffeemaschine zu. \"SelbstverstÃ¤ndlich\", erwiederte der Pantherjunge und stellte die schon fertigen GlÃ¤ser zurÃ¼ck ins Regal. \"Du drÃ¼ckst deine Gedanken heute wieder ziehmlich komprimiert aus. Oder hast du keine Lust zu reden?\", fragte das SpatzenmÃ¤dchen den jungen Panther. \"Hmm...so n bisschen was von Beidem...aber ma was anderes...\", antwortete Markus, drehte sich um und sah zu Prahn, der seinen Blick erwiederte. \"Was glaubst du Prahn...wird das was mit euch?\", stellte der Panther schlieÃŸlich seine Frage und stÃ¼tzte sich mit den Ellenbogen auf das Regal hinter ihm.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Also ich...ich hoffe ja\", lÃ¤chelte Prahn sanft und schaute verlegen auf den Boden. \"Ehrlich gesagt...er ist...ich weis nichÂ´ was ich sagen soll... . Er ist so unglaublich sÃ¼ÃŸ...sein Gesicht, seine Augen...einfach Alles zieht mich zu ihm hin...als ob ich - ich weis nichÂ´ - hypnotisiert worden bin... . \", versuchte das SalamandermÃ¤nnchen die richtigen Worte zu finden, um sich verstÃ¤ndlich auszudrÃ¼cken.  \n\"Du bist eindeutig in Chris verknallt!\", sprach Aileen das aus, was Prahn nicht konnte. \"Ohne jeden Zweifel...\", bestÃ¤tigte die junge Echse schÃ¼chtern und schnappte sich die mittlerweile fertig gewordenen Kaffees. \"Kleiner Tipp Prahn: Auch wenn du Angst hast, schnapp ihn dir!\", ermutigte die SpÃ¤tzin den Echsenjungen, der mit einem dankenden und vertrÃ¤umten Gesichtsausdruck an ihr und Markus vorbei, zu seinem sÃ¼ÃŸen Hirschen ging.  \n\"Das wird auf jeden Fall was!\", \"Ich freu mich schon auf das Treffen...du kannst doch hoffentlich auch komm?\", fragte das SpatzenmÃ¤dchen. \"Ich denk ma ja. Werd aber vorher nochma zu Jan ran und ihn abholen...wenn er mitkommt heiÃŸt das\", \"Mach das...und frag ihn denn auch gleich, warum er so plÃ¶tzlich abgehauÂ´n isÂ´!\", \"Jo, jo\", gab Markus wieder knapp von sich und er und Aileen beschÃ¤ftigten sich wieder mit der angefangenen Arbeit.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Sorry, dass es solange gedauert hat\", entschuldigte sich Prahn, als er den Kaffee fÃ¼r Chris und sich abstellte und sich hinsetzte. \"Kein Problem...Hauptsache du bist wieder da\", erwiederte der junge Hirsch etwas schÃ¼chtern und schaute in Prahns Ã¼berraschtem Gesicht, indem sich ein leichtes Rot auf den Wangen abzuzeichnen schien. \"Ã„Ã¤Ã¤hm, i-ich...\", stotterte das SalamandermÃ¤nnchen verlegen und aufgeregt zugleich und wechselte mit seinen Augen immer wieder zwischen Chris und der Tischdecke. der Hirschjunge bemerkte schnell, dass er seine Echse anscheinend leicht nervÃ¶s mit dem Satz gemacht hatte und versuchte auf etwas Anderes umzuschlagen, sodass sich Prahn wieder fangen konnte. \"Hat dir deine Kollegin wegen heut Nachmittag Bescheid gesagt?\", \"...?...Achso, du meinst Aileen!\", fiel dem jungen Salamander nach kurzem Ã¼berlegen ein, \"Joa, hat sie\", fuhr er schlieÃŸlich fort. \"Was hÃ¤lst du von der Idee?\", fragte Chris darauf und nahm einen kleinen Schluck aus seiner Kaffeetasse.  \n\"Ich find die gut!... Vorallem...weil sie auch gefragt hat...ob du mitkommen kannst...\", antwortete Prahn zÃ¶gerlich und schaute wieder verlegen und mit einem leichten Rotschimmer unter den Augen auf den Tisch, wo er seine HÃ¤nde zusammengefaltet hatte und aufgeregt mit seinen Daumen spielte. \"Du kommst doch hoffentlich mit...oder?\", \"Liebend gerne. Muss aber vorher noch mit mein Ellis reden\", erwiederte der junge Hirsch nach Prahns Frage und zog kurz darauf sein Handy aus der Tasche, welches anfing zu vibrieren. \"Kein Ding...ich bin froh, wenn du mitkommen kannst\", lÃ¤chelte die junge Echse sanft und schaute mit trÃ¤umenden Blick in die Augen des Hirschjungen, der nur kurzzeitig diesen erwiedern konnte, bevor er auf das Handy sah.  \n\"Schade...\", seufzte er und sah mit einem entschuldigenden Ausdruck im Gesicht zu dem jungen Salamander vor sich. \"Musst du schon gehÂ´n?\", ahnte der Echsenjunge und Chris musste leider mit, \"Ja...\", antworten. \"Sms von Vadders, er fragt wo ich bin und das ich bitte sofort zum Schiff soll...schlimm?\", \"Nein, nein. Keine Sorge\", entgegnete das SalamandermÃ¤nnchen und schlÃ¼rfte fix seinen Kaffee aus. Der junge Hirsch tat es ihm gleich und leerte seine Tasse mit einem krÃ¤ftigen Schluck. \"Tut mir leid, dass es so schnell gehÂ´n muss\", entschuldigte er sich nocheinmal, doch Prahn sagte ihm erneut, dass es kein Problem wÃ¤re und stand mit aller Ruhe auf. \"Wieviel bekommst du fÃ¼r den Kaffee?\", \"Mach dir darum ma keine Sorgen, der war gratis\", lÃ¤chelte der Echsenjunge, wÃ¤hrend Chris aufstand und  \ngerade seine GeldbÃ¶rse ziehen wollte. \"Sicher?\", fragte er lieber nochmal nach, nicht das sein SÃ¼ÃŸer Ã„rger kriegt. \"Wie gesagt: mach dir keine Sorgen\", lÃ¤chelte Prahn jedoch weiter, woraufhin Chris sich bedankte. \"NichÂ´ dafÃ¼r\", entgegnete das SalamandermÃ¤nnchen und hob etwas zÃ¶gerlich die Hand, um sich vorerst von seinen Hirschen zu verabschieden.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Wir sehn uns denn heut Nachmittag...ich freu mich schon richtig\", gab der junge Salamander schÃ¼chtern von sich, mit einer eindeutigen Andeutung, auf was er sich am meisten freute. Chris jedoch ging einfach schweigend auf Prahn zu, der sein Kopf verlegen gesenkt hatte. Er drÃ¼ckte vorsichtig mit dem Zeigefinger unter das Kinn des Echsenjungen, sodass sich sein Kopf langsam anhob und als er auf der richtigen HÃ¶he war, presste der Hirschjunge leicht seine Lippen auf die von Prahn. Baam!... . Wie von einer elektrischen Ladung getroffen, erstarrte der KÃ¶rper des SalamandermÃ¤nnchens. Doch auch im selben Moment fÃ¼hlte es sich so an, als ob Prahn unter dem sanften Druck schmelzen wÃ¼rde. Alles um ihm herrum wurde still und es schienen nurnoch er und Chris im Restaurant zu sein. Prahns Konzentration galt nurnoch seinem Hirschen und den sich berÃ¼hrenden Lippen. Es fÃ¼hlte sich wie eine herrliche Ewigkeit an, bis Chris den sanften Kuss lÃ¶ste und mit einem unglaublich verliebten Glanz in den halbgeschlossenen Augen, in die der jungen Echse sah, die ebenfalls den gleichen vertrÃ¤umten Ausdruck hatten.  \n\"Bis spÃ¤ter...meine sÃ¼ÃŸe Echse...\", flÃ¼sterte der junge Hirsch und stupste mit seiner Nase gegen die Schnauze von Prahn, bevor er sich zur Seite want und auf die TÃ¼r zuging. Noch immer fÃ¼hlte sich die Echse wie in einem wunderbaren Traum, der allerdings langsam sein Ende fand, als Chris den Ausgang erreichte. Der junge Hirsch drehte sich vor der TÃ¼r nocheimal zu seinem Salamander und lÃ¤chelte ihn verliebt an, bis er dann schlieÃŸlich das Restaurant verlies und zum Schiff ging. Wie ein Countdown, zÃ¤hlte Prahns Unterbewusstsein die Zeit runter, bis sich die TÃ¼r des Ausganges schlossen, um dem Echsenjungen zu sagen, dass er sich freuen, bzw. lÃ¤cherlich machen konnte, was auch nach dem kaum  \nwahrnehmbaren Klacken der TÃ¼r geschah.  \n  \n\n\u0026nbsp; Von DrauÃŸen klang er sehr leise, doch den Freudenschrei des SalamandermÃ¤nnchens konnte Chris bis zu seinem Standort hÃ¶ren. Er drehte sich noch einmal zum Restaurant, allerdings war es durch die Reflektion der Sonne an den Glasscheiben kaum mÃ¶glich, auch nur einen Stuhl darin zu erkennen, wobei er sich eigentlich auch ausmalen konnte, wie sehr sich der Echsenjunge freute. Immernoch etwas traurig darÃ¼ber, dass er zurÃ¼ck zum Schiff musste, trat der junge Hirsch an Bord des Einmasters und rief, dass er wieder da sei.  \n\"Chris! Da bist du ja endlich!\", hÃ¶rte man eine leicht raue Stimme vom anderen Ende des Schiffes und nur wenig spÃ¤ter kam ein groÃŸer und krÃ¤ftig gebauter Hirsch zum Vorschein, der sich mit einem Handtuch sein nasses Fell im Gesicht abtrocknete. \"Hey, Dad! Wieder ins Wasser gefallÂ´n?\", \"Nein, dieses Mal nicht! Sag mal: Wo warst du Chris?\", fragte ChrisÂ´s Vater. \"Ich war im Restaurant da hinten\", antwortete der junge Hirsch und sein Vater schaute ihn mit fragenden Blick an. \"Was willst du im Restaurant?!\", \"Kaffee trinken\", \"Kaffee trinken?! Aber wir haben doch auch Kaffee?!\", \"Mag ja sein, aber wir haben keine Kellner\", erwiederte der Hirschjunge, woraufhin sein Vater lauthals anfing zu lachen.  \n\"HA! Du bist mir einer, Chris. HAHA!\", \"Was denn?\", grinste Chris und musste durch seinen Dad dann doch mitlachen. \"Na dann erzÃ¤hl mal: Schuppen, Federn oder Fell?\", \"Schuppen...um genau zu sein: Er ist ein Salamander\", \"Ein Salamander, so, so. Hoffentlich verbrennst du dich nicht, Chris\", sorgte sich der dunkelbraun befellte, krÃ¤ftige Hirsch und schaute zu seinem Sohn, der sanft lÃ¤chelnd mit dem Kopf schÃ¼ttelte. \"Keine Sorge, Dad. Ich glaub nichÂ´ das er so einer is\", \"Das musst du wissen, Chris! Aber du weist, dass deine Mutter und ich immer da sind\", entgegnete ChrisÂ´s Vater und wuschelte seinem Sohn Ã¼ber den Kopf. \"NatÃ¼rlich weis ich das, Dad. DankeschÃ¶n!\", \"Keine Ursache...und jetzt genug mit der GefÃ¼hlsduselei! Sag deiner Mutter, dass du wieder da bist und dann kannst du mir noch etwas helfen\", klopfte ChrisÂ´s Vater lÃ¤chelnd auf dessen Schulter. \"Na klar, bis gleich\", erwiederte der junge Hirsch und verschwand auch gleich zum unteren Deck.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Prahn, bist du verrÃ¼ckt geworden? Du kannst doch nicht mitten im Restaurant anfangen rumzubrÃ¼llen!! Was ist in dich gefahren?\". Armer Prahn. Aber was erwartet man von einer Chefin, wenn einer ihrer Azubis unerwartet anfÃ¤ngt zu schreien? Der junge Salamander saÃŸ schweigend auf einem Stuhl im BÃ¼ro der KrÃ¤hendame und lieÃŸ sich gehÃ¶rig den Marsch blasen. \"Was sollen die Leute denken, wenn sie hier vorbeikommen und Schreie aus dem GebÃ¤ude hÃ¶ren? Willst du uns die Kundschaft vergrauln? Prahn, du bist auf Arbeit! So kannst du dich drauÃŸen benehmen, wenn du mit den Anderen unterwegs bist, aber doch nicht hier!!\", die KrÃ¤hendame meckerte unermÃ¼dlich weiter, bis sie fast selbst Prahns LautstÃ¤rke von vorhin erreichte. VerstÃ¤ndnissvoll, aber dennoch genervt von der ewig dauernden Predigt der KrÃ¤hendame, nickte die junge Echse immer wieder und versuchte eine kleine Pause zwischen dem Wasserfall aus WÃ¶rtern herrauszuhÃ¶ren, um selbst etwas dazu zu sagen oder sich zumindest zu entschuldigen. Keine Chance. Fr. Maahr stauchte Prahn wutentbrannt zusammen und lieÃŸ ihn nicht ein Wort sagen.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Oha...Fr. Maahr dreht richtig am Zeiger!\", stellte Markus fest, wÃ¤hrend er dem GekrÃ¤chze der KrÃ¤hendame ~lauschte~. \"Prahn tut mir richtig leid\", \"Jap! So sauer war Fr. Maahr lange nichtmehr!\", erwiederte der Pantherjunge. Aileen und Markus sind, nachdem die KrÃ¤hendame Prahn nach seinem Freudenschrei in ihr BÃ¼ro holte, in den Pausenbereich gewandert, um zu hÃ¶ren was Fr. Maahr zu sagen hat und um vielleicht ein wenig Ã¼ber den jungen Salamander zu lachen. Doch mittlerweile fÃ¼hlten sie mit jeder Minute mit, wie Prahn gerade auf dem zweiten BÃ¼rostuhl saÃŸ und sich zur Schnecke machen musste. \"Ein GlÃ¼ck man kann noch auf Durchzug schalten...\", sagte die SpÃ¤tzin und schaute zu Markus, der nur leicht mit dem Kopf schÃ¼ttelte. \"Ich glaub nichÂ´, dass das bei dieser LautstÃ¤rke funzt! Da hilft echt nurnoch komplett abschalten und vÃ¶llige Ignoranz!\", \"Aber dadurch meckert Fr. Maahr nurnoch mehr...\", \"Tja... denn muss sich Prahn wohl oder Ã¼bel zutexten lassen...\".  \n  \nGanze zwanzig Minuten verbrachte die junge Echse in Fr. Maahrs BÃ¼ro und musste sich nach allen Regeln der Kunst ausmeckern lassen. SchlieÃŸlich konnte man hÃ¶ren, wie sich die BÃ¼rotÃ¼r Ã¶ffnete und auch nach kurzer Zeit wieder schloss. Ein vÃ¶llig entnervter Salamander tapste zielstrebig auf einen der StÃ¼hle im Pausenbereich zu und setzte sich, im Zusammenhang mit einem sehr langgezogenen Seufzer, auf die dafÃ¼r vorhergesehene FlÃ¤che.  \n\"...Alles in Ordnung bei dir?\", fragte die junge Spatzendame nach wenigen Sekunden der Stille und sah fragend zu Prahn, der ein leichtes LÃ¤cheln auf den Lippen hatte. \"Oh Mann... die Frau kann ein sowas von zur Sau machen!\", grinste der Echsenjunge, woraufhin Aileen und Markus den selben verwirrten Gesichtsausdruck aufsetzten. \"Richtig, sie hat dich bis aufs schÃ¤rfste zusammgestaucht...aber warum grinst du bitte, Prahn?!\", wunderte sich der Panther. \"Weil ich daran denken, warum ich so geschriehn hab...\", \"Und warum hast du so geschriehn?\", stellte Aileen wie erwartet die Frage und beobachtete ihren Salamander, wie er sich trÃ¤umend in den Stuhl lehnte und die Arme hinter seinem Kopf verschrenkte.  \n\"Chris hat mich vorhin gekÃ¼sst...\", antwortete Prahn entspannt und rutschte gemÃ¼tlich ein kleines StÃ¼ck nach unten. Beide Kiefer von Aileen und Markus klappten beinahe auf den Boden, als der junge Salamander ihnen die Antwort gab und es brauchte etwas Zeit, bis sich Beide wieder fangen konnten.  \n\"IsÂ´ nichÂ´ wahr?!\", \"Doch...isses\", \"Ach, red nichÂ´?!\", \"HÃ¤ttÂ´ ich sonst so geschriehn?\", \"Ohne ScheiÃŸ?!\", fragten der junge Panther und die SpÃ¤tzin immer wieder unglÃ¤ubig nach, obwohl ihnen kein anderer Grund einfiel, aus welchen Prahn solch einen plÃ¶tzlichen Freudenschrei loslassen wÃ¼rde.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Wenn ichÂ´s euch sage: Chris hat mir vorhin zum Abschied n Kuss gegeben...\", \"Ne jetzÂ´... wirklich?\", \"Verdammt, JA!\", \"...So richtig mit Zunge?!\", \"Nja-nu-ne, mit Zunge nicht...\", \"Also warÂ´s n Bussi!?\",  \n\"Nein. Bussis gibt man auf die Wange. Chris hat mich aber auf die Lippen gekÃ¼sst\", \"Aber warÂ´s n Kuss, auch wennÂ´s ohne Zunge war?\", \"Mit Zunge isÂ´ n Zungenkuss. Ohne isÂ´ n ganz normaler Kuss!\", \"Hat er dich denn sanft gekÃ¼sst? Oder mit mehr Druck?\", \"Er hat ganz sanft seine Lippen auf meine gepresst\", \"Kann man das als Kuss bezeichnen?\", \"Also ich sagÂ´: Das war n Kuss!\", \"Aber er war ja nur ganz sanft...zÃ¤hlt das auch?\", \"FÃ¼r mich ja!\", \"...Oder warÂ´s n Bussi auf die Lippen?!\", \"Ein Bussi auf die Lippen? Das isÂ´ doch eigentlich wieder n Kuss\", \"Vielleicht...aber Bussis sind doch sanft...und Chris hat ganz sanft deine Lippen berÃ¼hrt...wie lange?\", \"Leider nur ein paar Sekunden...\", \"Dann warÂ´s n Bussi auf die Lippen!\", \"Was zur HÃ¶lle ist ein Bussi auf die Lippen!?\", \"Eine sanfte, kurze BerÃ¼hrung zwischen den Lippen des Einen und den Lippen des Anderen...?\"... . Wiedereinmal verfingen sich Markus und Prahn  \nin einer Ã¤uÃŸerst sinnlosen, aber dennoch sehr amÃ¼santen Diskussion, bei der sie sich gleichermaÃŸen verwirrten, aufklÃ¤rten, unterhielten und zum lachen brachten. Aileen war sowas schon gewohnt. Sie kugelte sich jedes Mal vor Lachen, wenn ihre beiden Freunde damit anfingen und gar nicht mehr aufhÃ¶ren konnten, bis sie sich auf irgendeinen Schwachsinn geeinigt hatten, den sie selbst nicht richtig verstanden. Je lÃ¤nger die Diskussion des jungen Salamanders und des Panthers dauerte, umso mehr mussten sie sich selbst das Lachen verkneifen, bis sie schlieÃŸlich aufgaben und sich Aileens Lachkrampf anschlossen. Es verging einige Zeit, bis sich die Drei sammeln und zumindest fÃ¼r 2 Minuten Luft holen konnten, bis Markus und Prahn weiter diskutierten, damit sie sich endlich auf etwas einigten, womit Beide zufrieden waren.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Ok! Prahn, ich habÂ´s!\", Na denn: erzÃ¤hl!\", \"Es war ein Busskuss!\". Nichts ging mehr. Aileen, Markus und Prahn lachten von ganzen Herzen und krÃ¼mmten sich folgend vor Bauchschmerzen. Den LÃ¤rm den sie dabei verursachten, war ihnen relativ egal. Als dann aber doch Fr. Maahr aus dem BÃ¼ro stapfte und in den Pausenbereich ging, wurden alle Drei mit einem Schlag ruhig. Ein weiteres Mal musste die KrÃ¤hendame ihre Stimme erheben, allerdings nicht nur gegen Prahn, sondern auch gegen Aileen und Markus.  \n\"Dreht ihr jetzt alle durch!? Prahn, hab ich dich nicht schon genug ausgemeckert? Musst du unbedingt noch Ein draufsetzen!? Aileen, Markus, was ist mit euch?! Habt ihr das mit Prahn nicht mitgekriegt?? Eigentlich war ich doch laut genug, oder?!\", krÃ¤chste Fr. Maahr. \"Ihr habt heute Morgen so gut gearbeitet, warum mÃ¼sst ihr jetzt aus der Reihe tanzen?\", \"Komm sie Fr. Maahr, wir lachen doch nur, was ist so schlimm daran?\", \"Die LautstÃ¤rke, Markus! Ihr kÃ¶nnt euch unterhalten und lachen wie ihr wollt, aber in einer angemessenen LautstÃ¤rke!\", \"Es kommt nicht wieder vor, tut uns leid Frau Maahr...\", entschuldigte sich Aileen fÃ¼r alle, damit Mrs. Maahr so schnell es ging in ihr BÃ¼ro verschwand. \"Ausnahmsweise werd ich mal nicht weiter drauf einreden...aber falls sowas nochmal vorkommt, werd ich euch gehÃ¶rig die Leviten lesen, darauf kÃ¶nnt ihr bauen!\", \"Versprochen Frau Maahr!\", \"Wir werden uns zusammreiÃŸen\", versicherten der Pantherjunge und das SalamandermÃ¤nnchen nochmals und die KrÃ¤hendame ging, nach einem bestÃ¤tigenden Nicken, dass sie das Versprechen registriert hat, zurÃ¼ck ins BÃ¼ro.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Gut, dass du dich entschuldigt hast, Aileen\", \"Ihr hÃ¤ttet ja nur genickt und ~ja~ gesagt und dadurch wÃ¤rÂ´ Frau Maahr noch lÃ¤nger hier geblieben...\", \"Schon gut, Leute. Wir haben alle irgendwo Schuld\", warf Prahn in die Runde und Aileen und Markus nickten rechtgebend.  \n\"WÃ¼rdÂ´ vorschlagen, dass wir wieder an die Arbeit gehÂ´n. Wir finden bestimmt noch was\",  \n\"Prahn, warum sagst du sowas?\", fragte die SpÃ¤tzin, mit einem verwunderten Gesichtsausdruck. \"Weil dadurch die 4 Stunden, die es noch dauert, bis wir mit Chris weggehen schneller vergehen!\", grinste der junge Salamander und stand von seinem Stuhl auf, um zum Tresen zu gehen. Markus und Aileen taten es ihm gleich und folgten Prahn nach vorne, damit sie sich Arbeit suchen und sich bis zum Feierabend beschÃ¤ftigen konnten, sowie sich damit bei der KrÃ¤hendame zu entschuldigen.  \n  \nDie Stunden vergingen und ehe es sich alle versahen, stand die Sonne an dem Punkt, den man auf Uhren als 14.15 Uhr betrachten konnte. Aileen, Markus und Prahn hatten sich wie gesagt Abreiten gesucht und Chris half seinem Vater bei den Vorbereitungen fÃ¼r das Fest am Wochenende. \"Ã„Ã¤hm, Dad?\", \"Was gibtÂ´s, Chris?\", \"Ich mÃ¼sste gleich los. Schlimm wenn ich schon gehe?\", fragte der junge Hirsch und sein Vater stieg vom Mast herrab, an dem er gerade das Segel Ã¼berprÃ¼fte. \"Was sagtest du?\", erwiederte er darauf und sah zu seinen Sohn. \"Ich mÃ¼sste gleich los. Wir wollten doch noch ins Kino\", \"Kino?...Achso, ja, stimmt ja! Du und dein Salamander!\", \"Richtig...wÃ¤re es schlimm, wenn ich schon  \nlosgehe?\", \"Mach dir kein Kopp, Chris! Die anderen Arbeiten mach ich dann alleine\", \"Danke, Dad!\", \"Kein Problem\", lÃ¤chelte ChrisÂ´s Vater und der Hirschjunge ging in seine KajÃ¼te, um seine Sachen zu packen und sich danach von seiner Mutter zu verabschieden.  \nWenig spÃ¤ter, kam er mit einem Rucksack auf dem RÃ¼cken wieder aufs obere Deck und sprang auch gleich aufs ~Festland~. \"Sachma, Dad...\", drehte Chris sich nocheinmal um und schaute zum dunkelbraunen Hirschen, der auf den Rest des Satzes wartete. \"Ist es ok, falls ich heut nichmehr wiederkomme?\", stellte der junge Hirsch seine Frage. \"Also ich hab kein Problem damit und ich denk mal deine Mutter auch nicht... . Ich werd ihr nachher Bescheid sagen\", \"Super! Ich danke dir, Dad!\", lÃ¤chelte der junge Hirsch glÃ¼cklich und sallutierte scherzhaft vor seinem Vater, um sich zu verabschieden. Mit einer einfachen Handbewegung und einem LÃ¤cheln, gab ChrisÂ´s Vater diesen den Freischein und entlieÃŸ  \nihn vom Schiff.  \n  \n\n\u0026nbsp; Es war soweit. Aufgeregt schlenderte der junge Hirsch zum Eingang des Restaurants. NatÃ¼rlich freute er sich auf die Verabredung mit Prahn, allerdings stiegen wieder die NervositÃ¤t und Anspannung in ihn an, was den Hirschjungen jedoch nicht davon abhielt, durch die DoppeltÃ¼r und folgend darauf zum Tresen zu gehen und nach seiner Echse Ausschau zu halten. Das junge SalamandermÃ¤nnchen kam, immernoch in seinen Arbeitsklamotten, vom Office aus zum Tresen getapst und fand nach einer kurzen Suche seinen Hirschen schon wartend an der Theke. \"Hi, Chris!\", zogen sich Prahns Lippen nach oben, wÃ¤hrend er den Hirschjungen grÃ¼ÃŸte und auf ihn zuging.  \n\"HallÃ¶chen, Prahn!\" erwiederte dieser in einem sehr erfreuten Ton und beugte sich mit seinem OberkÃ¶rper nach vorne, um sich mit seinen Armen auf den Tresen abzustÃ¼tzen. Es sah eigentlich vÃ¶llig normal aus, wie Chris es sich etwas bequemer machte, doch im Hinterkopf hoffte er, dass Prahn seine Bewegung und seinen verliebten Blick richtig deutete und ihn so begrÃ¼ÃŸte, wie er sich vor ein paar Stunden von ihm verabschiedet hatte. Die junge Echse dachte sich nichts dabei, als Chris sich auf die Theke stÃ¼tzte, doch in dem Moment, in dem Prahn in die Augen des jungen Hirsches sah, schien die Zeit nurnoch sehr langsam zu laufen. \\*Dieser Blick...mÃ¶chte er gekÃ¼sst werden...? Hat er sich deswegen nach vorn gebeugt? Oder hat er es sich wirklich nur bequem gemacht? Verdammt, was soll ich machen? Ihn kÃ¼ssen? ...Ich wÃ¼rdÂ´ ja schon...sehr...gerne...aber mÃ¶chte er auch?\\*. Jeder Schritt lief wie in Zeitlupe ab, in der Prahn sich fragte, wie er jetzt auf Chris reagieren sollte. \\*Seine Bewegung: Das AbstÃ¼tzen auf den Tresen...war es nur, um es sich gemÃ¼tlicher zu machen? Aber warum sieht er mich jetzt so erwartungsvoll an...?\\*. Nun doch etwas verunsichert, wurden Prahns Schritte ein wenig kÃ¼rzer und zÃ¶gerlicher und mit ansteigender NervositÃ¤t, nÃ¤herte er sich seinem Hirschen. Prahn bemerkte natÃ¼rlich, dass der Abstand zwischen ihm und Chris immer kÃ¼rzer wurde und bevor er sich zusehr in seinen Gedanken vertiefte, beschloss er das wahrscheinlich einzig Richtige zu machen und seinen Kopf auszuknipsen. Wie auf  \nAutomatik umgeschaltet, wurde der KÃ¶rper der jungen Echse von seinem Herzen gesteuert, bis der Salamander schlieÃŸlich die Theke erreichte und sich ebenfalls, direkt vor Chris, abstÃ¼tze.  \n  \n\n\u0026nbsp; Ihre vertrÃ¤umten Blicke trafen wieder aufeinander, doch ab jetzt lief fÃ¼r keinen von Beiden die Zeit langsamer, sondern stand gÃ¤nzlich still. Zwar war Chris von diesem eigenartigen GefÃ¼hl nicht so stark betroffen wie Prahn, doch auch er merkte, wie aufgeregt und leicht angespannt er war.  \n\\*Ich liebe ihn...\\*, dachten sich die Beiden und ergriffen gleichzeitig die Initiative, indem sie sich langsam nÃ¤her kamen. Mit jedem Millimeter, schlossen sich ihre Augen um ein kleines StÃ¼ck und der unglaublich vertrÃ¤umte und verliebte Glanz in ihnen wurde immer stÃ¤rker. Prahns Kopf hatte sich derweil wieder eingeschaltet, damit die junge Echse dieses herrliche GefÃ¼hl auf keinen Fall verpasste und es in vollen ZÃ¼gen genieÃŸen konnte. Er kam sich wie in einer wunderbaren Traumwelt vor, doch als sich ihre Lider komplett gesenkt hatten und sie sich endlich den ersehnten BegrÃ¼ÃŸungskuss gaben, wachte der junge  \nSalamander nicht auf, was ihn Ã¼berglÃ¼cklich machte. \\*Es...fÃ¼hlt sich so schÃ¶n an...\\*, schwÃ¤rmte Prahn in seinen Gedanken und genoss dieses GefÃ¼hl ebenso sehr wie Chris.  \n  \n\n\u0026nbsp; Immerhin dauerte der Kuss 5 Sekunden, was fÃ¼r eine BegrÃ¼ÃŸung doch schon recht lange ist, bevor der junge Hirsch und das SalamandermÃ¤nnchen ihre Lippen voneinander trennten und sich gegenseitig verliebt in die Augen schauten. \"KÃ¶nnÂ´ wir?\", \"Klein Moment...wir warten nurnoch auf den SchlÃ¼ssel\", antwortete Prahn, mit genau demselben, vertrÃ¤umten Ton und genau der gleichen FlÃ¼sterlautstÃ¤rke, in der Chris ihm die Frage stellte. Beide waren immernoch fasziniert von den Augen des Anderen und wollten sich eigentlich einen weiteren Kuss geben, als Markus in den Tresenbereich kam, um Prahn zu sagen, dass sie den SchlÃ¼ssel zur Umkleide hatten und sie sich umziehen konnten. \"Mist...\", seufzte die  \nEchse, lieÃŸ sich aber schnell von seinem Hirschen aufmuntern, der ihm sagte, dass ihnen dafÃ¼r noch genÃ¼gend Zeit zur VerfÃ¼gung steht. \"Warte bitte vorm Restaurant\", bat der junge Salamander, nachdem er Chris dankend Ã¼ber die Schnauze leckte und tapste schnell zu Markus und Aileen, damit sie hochgehen und sich fÃ¼r den Alltag fertig machen konnten. Der junge Hirsch machte sich derweil lÃ¤chelnd auf den Weg nach DrauÃŸen, um wie gebeten auf seine Echse zu warten.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Na, schon aufgeregt?\", fragte Aileen den jungen Salamander, der mit einem schlichten \"Ohja!\", antwortete, wÃ¤hrend das Trio auf die Umkleide zuging. \"Siehste, Prahn! Kann ich mir gleich ma dein Fahrrad leihÂ´n?\", \"Wozu denn das?\", \"Ich wollt nochma nach Jan rumfahrÂ´n und fragen warum er heut so schnell abgehauÂ´n isÂ´\", erwiederte Markus, woraufhin der Salamanderjunge etwas verwundert war.  \n\"Jan war heutÂ´ hier?\", \"Joa, glaubÂ´ gegen 7 Uhr 30 oder so\", \"Und dann begrÃ¼ÃŸt er mich nicht?\", fragte sich Prahn und der Pantherjunge und die SpÃ¤tzin erzÃ¤hlten ihm, was heute Morgen genau passiert ist. \"Dann ist er einfach gegang?\", wiederholte die junge Echse fÃ¼r sich, als Aileen und Markus zuende erzÃ¤hlt hatten und sie bereits in ihrer Umkleidekabine angekommen waren. \"Schon merkwÃ¼rdig... . Normaler Weise unterhÃ¤lt er sich doch sonst noch n Bisschen mit uns...\", \"Weis auch nicht warum er so plÃ¶tzlich abgehauÂ´n isÂ´, deswegen wollt ich nachher auch fix zu ihm, dann kann ich auch gleich fragen, ob er mit ins Kino kommt\", \"Bin ich mit einverstanden. Kannst denn das Fahrrad haben, kein Problem\", erlaubte das SalamandermÃ¤nnchen seinem Freund, der sich natÃ¼rlich bedankte. 2 Minuten. LÃ¤nger dauerte es nicht, bis sich alle Drei umgezogen hatten und die Treppen runter zu Fr. Maahrs BÃ¼ro schlenderten, da Prahn auch diesesmal seine Schuhe nicht anzog.  \n\"Bis morgen Frau Maahr, schÃ¶n Tag noch!\", \"Danke, euch auch!\", verabschiedeten sich Aileen, Markus und Prahn von der KrÃ¤hendame und gaben ihren SchlÃ¼ssel wieder ab.  \n  \n\n\u0026nbsp; SehnsÃ¼chtig wartete Chris vorm Restaurant auf die Drei, damit er sich endlich in Ruhe mit Allen, vorallem mit seiner Echse unterhalten konnte. \\*Da sind sie\\*, freute er sich, als das Trio aus dem Restaurant kommen sah und ging ihnen entgegen. Der junge Hirsch staunte nicht schlecht, wÃ¤hrend er auf die Drei zutapste, da Aileen, Markus und Prahn vom Kleidungsstil her nicht unterschiedlicher sein konnten. Aileen trug ein kurzen Jeansrock, zusammen mit einer Jeansjacke und einem luftigen, rosafarbenen Shirt, das perfekt zu der kleinen Handtasche passte, die sie unterm Arm trug. Markus hingegen gelang es, mit einer langen schwarzen Hose und einem weiÃŸen, eng anliegenden Hemd, seiner Figur einen sehr attraktiven Auftritt zu verschaffen. Doch sein Hauptaugenmerk widmete Chris seinem Salamander, der mit der Tarnhose und dem schwarzen, mit dem bizarren Motiv versehenden T-shirt etwas mehr herrausstach. Ein wenig verblÃ¼fft war er zwar schon Ã¼ber den Stil seiner Echse, aber innerlich zuckte der Hirschjunge mit den Schultern, schlieÃŸlich hatte er sich nicht in die Klamotten verliebt.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"So sieht man sich wieder\", lÃ¤chelte Aileen, als alle Vier voreinander stehen blieben. \"Hallo nochmal\", grÃ¼ÃŸte Chris zurÃ¼ck und reichte der SpÃ¤tzin seine Hand, die sie auch freundlich entgegen nahm. Eine knappe Drehung und der junge Hirsch stand vor Markus, der ihn ebenfalls mit einem LÃ¤cheln und ausgestreckter Hand begrÃ¼ÃŸte. \"Wir kennÂ´ uns noch nicht, ich bin Markus, moin, moin!\", \"Ich bin Chris, servus!\", gaben sie sich einen kurzen HÃ¤ndedruck, bevor sich Chris zum Schluss zu Prahn drehte und ihn sanft lÃ¤chelnd ansah.  \n\"Hey, mein SÃ¼ÃŸer\", flÃ¼sterte der junge Hirsch schon fast und verfÃ¼hrte sein SalamandermÃ¤nnchen zu einem zÃ¤rtlichen, wenn auch leider etwas kurzen BegrÃ¼ÃŸungskuss, auf den sich Prahn jedoch nur zu gerne einlieÃŸ.  \n\"Wow...das war das erste Mal, dass sich zwei Kerle vor mir gekÃ¼sst haben...\", warf Markus nach dem Kuss in die Runde. \"Dann makierÂ´ dir den Tag rot im Kalender...schreibÂ´ dir aber auch die Uhrzeit dazu auf...\", sagte Prahn und sah seinem Hirsch wieder in die Augen. \"...Ich glaubÂ´ das wird heutÂ´ noch Ã¶fter passierÂ´n...\", fuhr er mit dem Satz fort und kÃ¼sste Chris erneut kurz auf die Lippen, der mit einem sanften LÃ¤cheln und einem sehr verliebten und Ã¼berzeugten, \"Hoffentlich\", Prahns Aussage bestÃ¤tigte.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"Na dann wollÂ´n wir ma los, oder was?\", fragte Aileen froh gestimmt und alle antworteten mit einem eindeutigen, \"Jawoll!\". \"So, Markus, aber machÂ´ mir das Rad nichÂ´ im Arsch!\", \"Dont worry, du weisst wie vorsichtig ich bin!\", \"Ja, ja, das sagtest du auch, als ich dir mein Skateboard geliehÂ´n hab und wie hab ichÂ´s zurÃ¼ck bekomm?\", \"IsÂ´ ja gut. Ich werd schon aufpassen!\", grinste der Pantherjunge.  \n\"Falls Jan nicht mitkommt, frag ihn dann wenigstens warum er abgehauÂ´n isÂ´!\", \"Ich gebÂ´ mein Bestes\", erwiederte der Pantherjunge auf Aileens Bitte und machte sich Startklar. \"Bis spÃ¤ter\", sagte er nocheinmal und trat krÃ¤ftig in die Pedale. \"MARKUS!\", brÃ¼llte Prahn dem Panther hinterher, doch hÃ¶rte er nurnoch ein  \nleises, \"Sorry\", bevor Markus schon hinter der Einkaufsfiliale verschwand.  \n\"Oh Mann... . Ich hoffÂ´ das geht gut...\", seufzte der Echsenjunge. \"Wie hast du denn dein Board zurÃ¼ckbekomm?\", fragte Chris darauf. \"In 3 Teilen...\", \"Wieso in 3?!\", \"Markus hat noch versucht auf der einen HÃ¤lfte Â´n Trick zu zaubern...\", \"Und die isÂ´ dann nochmal zerbrochen?\", \"Jop! Hatte eigentlich vor, ihn das Board bezahlen zu lassen, aber er hat sich den Arm gebrochen, das war EntschÃ¤digung genug\", lachte der Salamander und auch Aileen kicherte in sich hinein, als sie sich an diese Szene erinnerte.  \n\"Tat ihm das nichÂ´weh?\", \"ACH! Der Idiot hat total gefeiert! Er fands Ã¼belst lustig, wie sich sein Arm verdreht hat!\", \"Wie jetz!?\", reagierte Chris etwas verwirrt, nachdem die SpÃ¤tzin diesen Satz gesprochen hatte.  \n\"NatÃ¼rlich ham wir Â´n Krankenwagen gerufen, aber in der Zeit hat sich Markus total kaputt gelacht, weil er seinen abgeknickten Arm so lustig fand\", erwiederte Prahn.  \n\"Ist er so...ganz leicht schmerzpervers?\", \"Nene, er hÃ¤lt sich bloÃŸ an den Leitsatz: Lachen ist die beste Medizin\", lÃ¤chelte das SpatzenmÃ¤dchen und Chris atmete  \nberuhigt auf. \"Wenn du dir jetz sagst, dass Markus kein Freak ist, muss ich dich enttÃ¤uschen, Chris...\", grinste das SalamandermÃ¤nnchen seinen Hirschen an und nÃ¤herte  \nsich ChrisÂ´s rechten Ohr. \"Wir sind beide Freaks\", flÃ¼sterte er und das Gesicht des jungen Hirsches Ã¤nderte sich zu einem etwas schockierten. WÃ¤hrend er sich von ChrisÂ´s Ohr entfernte, kÃ¼sste Prahn ihm nocheinmal auf die Wange und streichelte ihm leicht Ã¼ber die Schulter. \"Lasst uns los, sonst verpassen wir die ganzen guten Filme!\", ging die junge Echse grinsend vorraus, blieb aber doch nach einigen Metern stehen und wartete auf seinem Hirsch und Aileen.  \n\"Das meint er nicht ernst...oder?\", fragte Chris Aileen. \"Naja...so richtige Freaks sind se nichÂ´, aber sie haben schon ein Paar interessante Eigenschaften\", entgegnete sie  \ndaraufhin. \"Da heiÃŸt genau?\", \"Also Markus isÂ´ Metaler, hÃ¶rt gern sehr laut Musik und sammelt Waffen und Prahn war maÂ´ in der Gothic-szene, isÂ´ jetz aber mehr als Metaler unterwegs, hat aber seine ganzen alten Klamotten noch bei sich zu liegen, sich etwas von MarkusÂ´s Sammelleidenschaft anstecken lassen und hat Â´n Fable fÃ¼r Tarnfarben...reicht das?\", \"Aaaa-, also ich, Ã¤Ã¤hm\", stotterte der junge Hirsch ziehmlich verdattert vor sich hin und wusste nicht genau, was er jetzt sagen sollte.  \n  \n\n\u0026nbsp; \"HÃ¶rt sich ein wenig abschreckend an, ich weiss. Aber Markus isÂ´ voll in Ordnung und mit Prahn hast du n richtig Lieben erwischt\", beruhigte das SpatzenmÃ¤dchen Chris und Beide setzten sich langsam in Bewegung. \"Dann isÂ´ gut, dachte schon ich mÃ¼sste Angst bekommÂ´\", lÃ¤chelte der Hirschjunge. \"Prahn erschlÃ¤gt nur MÃ¼cken und wehrt sich, wenn es wirklich sein muss, aber ansonsten ist er richig witzig, lieb und fÃ¼rsorglich\", versicherte Aileen nochmals.  \n\"Wo bleibt ihr denn?\", fragte Prahn ungeduldig, als er zu Aileen und Chris zurÃ¼ckging. \"Ganz ruhig, wir sind doch schon ins rollÂ´n gekomm\", sagte die SpÃ¤tzin und das  \nSalamandermÃ¤nnchen stellte sich an ChrisÂ´s Seite. \"Wir fahren erst mit dem Zug und steigen dann in die StraÃŸenbahn um, dann sind ma eigentlich direkt vorm Kino\", erklÃ¤rte die Echse die Rute, auf die Aileen einstimmte.  \n\"Ok, dann auf in den Nachmittag!\", erklÃ¤rte Prahn den StartschuÃŸ fÃ¼r den Rest des Tages und das Trio machte sich gemÃ¼tlich auf den Weg zum Bahnhof.  \n  \n\n\u0026nbsp; \\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*  \nDiese Geschichte darf jederzeit privat kopiert und weitergereicht werden, solange das Copyright gewahrt bleibt und die Geschichte in keiner Weise verÃ¤ndert wird. 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