{"sf1_id":82455,"sf2_id":"yndLg5vn","title":"Digimon - New Generation - Kapitel VI Gefangen","author":"Claine-kun","words":3665,"posted_at":"2009-04-02T14:35:00.000Z","tags":["Digimon","Fanfiction","German Language","No-Yiff"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/82455-digimon-new-generation-kapitel-vi-gefangen","original_url":"https://sofurry.com/s/yndLg5vn","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/a4/c1/a4c18c03-1436-4a36-9dac-8a8222951cb2","description":"#6 of Digimon - New Generation","content":"Sorry, dass es ein wenig lÃ¤nger gedauert hat ^^\". Ich hab ne kleine Kreartivpause gahabt ^^\".  \n  \nKapitel VI  \nGefangen  \n  \n  \nMarc wachte im Licht der Morgensonne auf. Er hatte schlecht geschlafen, weil er erst alles hatte verarbeiten mÃ¼ssen, was er erlebt hatte. So verrÃ¼ckte Tage wie die letzten Beiden hatte er noch nie erlebt. Erst jetzt, in einem fremden Haus, unter der Aufsicht eines Dschinndigimons, begriff er, wo er war. Mein Gott, er war in der DigiWelt! In der Welt, von der er schon sooft getrÃ¤umt hatte und in die er wollte! Er stand unter Schock. Irgendwie hatte das irgendwas verhindert, seit er ihr angekommen war...  \n  \nAgumon neben ihm regte sich und schlug die grÃ¼nen Augen auf. Es fuhr sich mit der Klaue Ã¼ber die Augen, um die MÃ¼digkeit wegzuwischen und setzte sich dann auf, Jetzt bemerkte es, dass Marc auch auf war.  \nâ€žMarc, du bist auch schon wach? Wollen wir was Essen gehen? Ich habâ€˜ Hunger!\", sagte es.  \n  \nMarc rieb sich auch die Augen und stand auf. Er reckte sich, ging zum Waschbecken und wusch sich das Gesicht mit kalten, frischen Wasser. Danach trocknete er sich das Gesicht mit einem weichen, flauschigen Handtuch ab. Als er fertig war, drehte er sich zu Agumon herum, das sich eine freche Bemerkung nicht verkneifen konnte.  \nâ€žEndlich fertig mit der ManikÃ¼re?\", fragte es gehÃ¤ssig und die Schadenfreude blitze in seinen Augen auf. Marc seufzte nur und stupste es freundschaftlich in die Seite.  \n  \n\n\u0026nbsp; Erstaunlich, wie sehr sich Marc in den zwei Tagen mit dem Digimon angefreundet hatte. Was man in so kurzer Zeit alles bewerkstelligen konnte... Je lÃ¤nger er darÃ¼ber nachdachte, desto mehr fand er, dass Agumon wahrlich sein Freund war, und kein bloÃŸer Partner.  \n  \nAgumon musste es bemerkt haben, dass Marc Ã¼ber das nachdachte, denn es tat jetzt etwas, das so gar nicht zu seinem sonstigen wesen passte. Es umarmte Marc und schmiegte sein Gesicht an seine Brust.  \nâ€žAgu... Agumon. Was ist denn in dich gefahren!\", stotterte Marc verlegen. Doch legte er trotzdem seine Arme um Agumon. Seine Haut war schuppig aber warm. Als wÃ¼rde sie von innen gewÃ¤rmt.  \n  \nDoch dann war der Augenblick vorÃ¼ber und Agumon lÃ¶ste sich aus der Umarmung.  \nâ€žSo, gehen wir nun?\", fragte es wieder im gewohnheitsmÃ¤ÃŸigem, schroffem Ton. Doch Marc entdeckte eine FreudentrÃ¤ne in einem seiner Augen. Marc ging zur TÃ¼r und versuchte, sie zu Ã¶ffnen.  \n  \nDoch... es ging nicht. Sie war abgeschlossen! Er rÃ¼ttelte an der Klinke, doch sie ging trotzdem nicht auf! Marc sah nach dem SchlÃ¼sselloch... kein SchlÃ¼ssel steckte drin. Jinomon musste sie eingesperrt haben. Marc sackte gegen die TÃ¼r und setzte sich auf den Boden.  \nâ€žWir... wir sind eingesperrt, Agumon!\", flÃ¼sterte er.  \n  \n\n\u0026nbsp; Agumon trat ein paar Schritte nach hinten.  \n  \nâ€žMarc, bitte zur Seite!\", sagte es. Marc wich Agumon aus und Agumon sammelte Feuer in seinem KÃ¶rper. Als sein Kopf hochrot war, rief es:  \n  \nâ€žBaby Burner!\"  \n  \nund ein Feuerstrahl kam aus seinem Maul, der direkt auf die TÃ¼r zuschoss. Doch bevor der Strahl auf die TÃ¼r treffen konnte, baute sich ein... blaues Netz vor sie auf, das den Feuerstrahl zurÃ¼ckwarf. Der Strahl prallte gegen Agumon und schleuderte es gegen den Nachttisch.  \n  \nâ€žAgumon!\", rief Marc und lief zu seinem Partner hinÃ¼ber. Agumon stÃ¶hnte leise und hob ein Auge.  \nâ€žEs... geht schon... Man, kann die eigene Attacke Ã¤tzend sein!\", sagte es und rappelte sich auf.  \n  \nDa erklang eine gedÃ¤mpfte Stimme aus dem Nebenzimmer, welches rechts lag.  \nâ€žMarc? Agumon? Alles in Ordnung bei euch?\", fragte Yamato. Marc lief an die Wand und rief zurÃ¼ck:  \nâ€žWir wurden eingesperrt! Jinomon hat auÃŸerdem die TÃ¼r mit einem Abprallsystem gesichert. Wie sollen wir hier rauskommen?\"  \nâ€žWeiÃŸ ich nicht. Aber irgendwo MUSS es einen Ausgang geben! Vielleicht einen geheimen Tunnel oder so was...\", rief Yamato zurÃ¼ck. Das brachte Marc auf eine Idee und er wies Agumon an:  \nâ€žDurchsuch den ganzen Raum und jede noch so kleine Nische nach einem Schalter oder Hebel!\"  \nAgumon wollte erst protestieren, doch Marc wies es mit einer scharfen Bemerkung zurecht und am Ende gehorchte es doch.  \n  \n\n\u0026nbsp; Sie begannen, systematisch den Raum zu durchsuchen. Die Beiden durchwÃ¼hlten den Schrank und die Kommode, fanden dort aber nichts. Danach schoben sie den Teppich zur Seite... und dort war ein versteckter Schalter!  \nâ€žDas ging aber schnell!\", rief Agumon.  \nâ€žHabt ihr was gefunden?\", fragte Yamato.  \nâ€žJa, einen Schalter unter dem Teppich!\", sagte Marc. Danach hÃ¶rte er, wie etwas im Nebenzimmer zur Seite geschoben wurde und ein Ã¼berraschter Ausruf folgte.  \nâ€žDa ist ja wirklich was!\", rief Yamato.  \n  \nSie betÃ¤tigten den Schalter. Auf einmal bewegte sich der Boden und sie mussten zur Seite springen, um nicht in die Tiefe zu stÃ¼rzen. Agumon konnte nicht rechtzeitig ausweichen und fiel ein StÃ¼ck nach unten. Es schrie erschrocken auf und hielt sich im letzten Moment am Rand des Bodens fest. Marc schÃ¼ttelte nur den Kopf und half ihm nach oben.  \n  \nNun schoben sich, wie von Geisterhand bewegt, Treppenstufen nach auÃŸen. Eine nach der anderen, bis das Dinodigimon und sein Partner ein Klick hÃ¶rten und nach unten sahen. Der Schacht war so tief, dass die Beiden den Grund nicht sehen konnten. Da schrie Marc auf, denn ein Fledermausschwarm flog nach oben. Besser gesagt... es waren 3 Digimon, die FledermÃ¤usen Ã¤hnelten. Der DigiAnylzer reagierte wieder:  \n  \n\n\u0026nbsp; â€žBatmon - Typus: Datei - Level: Child - Fledermausdigimon - Attacke: Ultrasonic.\"  \n  \nDie Batmon versammelten sich auf der Lampe und schrieen ohrenbetÃ¤ubend. Eines schwang sich hinunter, Agumon machte sich derweil bereit zum Kampf.  \n  \nâ€žWir werden euch nicht durchlassen!\", schrie das Batmon mit schriller Stimme. Marc musste sich die Ohren zuhalten, so hoch war sie.  \nâ€žWir werden durchkommen, das versichere ich euch schon!\", sagte Agumon, dem die hohe Stimme anscheinend nichts auszumachen schien.  \nâ€žDann muss wohl ein Kampf her!\", schrie das andere Digimon.  \nâ€žGut, ich werdâ€˜ euch sowieso zu DigiEiern machen!\"  \nâ€žDass du dich mal da nicht tÃ¤uscht!\", schrie das Fledermausdigimon zurÃ¼ck.  \n  \nDer Kampf begann. Zuallererst schleuderte Agumon eine Baby Flame auf eines der Batmon, dass geschickt auswich. Das gegnerische Digimon startete seinerseits eine Attacke:  \n  \nâ€žUltrasonic!\", rief es und etwas wie Wellen kamen aus seinem Maul, die Agumon erfassten. Dieses ging in die Knie und hielt seine HÃ¤nde an die Ohren. Es hatte die Augen zusammengekniffen, sowie die ZÃ¤hne und stÃ¶hnte noch dazu.  \n  \n\n\u0026nbsp; Die LautstÃ¤rke war unertrÃ¤glich. Es war, als zerreise jemand Agumons Trommelfell. Es schrie gepeinigt auf. Da tat Marc etwas sehr riskantes und auch tÃ¶richtes. Er griff das Batmon an und verpasste ihm einen Schlag, der es meterweit gegen die Decke taumeln lieÃŸ.  \nâ€žNiemand tut Agumon was, kapiert?\", schrie er und ballte die FÃ¤uste. Agumon richtete sich wieder auf und sah Marc dankend an.  \nâ€žVielen Dank!\", murmelte es. Marc nickte nur und sagte:  \nâ€žVerpass diesen FledermÃ¤usen eine!\"  \n  \nAgumon nickte ebenfalls und griff sogleich wieder an. Marc zog eine Karte durch das Digivice Card.  \nâ€žCard Shlash! - FirePowerUp A!\", rief er. Diese Karte wÃ¼rde Agumons FeuerbÃ¤lle um einiges stÃ¤rken.  \n  \nAgumon spÃ¼rte die neue Kraft und sprang ein wenig in die Luft.  \nâ€žKuuchuu Baby Flame!\", rief es und feuerte eine Salve von Feuer auf die drei Batmon. Eines wurde getroffen und lÃ¶ste sich in Daten auf. Die anderen wichen schnell zur Seite aus.  \n  \nâ€žBodycheck!\", rief eines und versuchte, Agumon mit seinem KÃ¶rper seitlich zu rammen. Dieses jedoch wich aus und schlug mit seinem rasiermesserscharfen Klauen nach dem Feind. Das Batmon ging zu Boden, wo es sich auflÃ¶ste.  \nâ€žKinderspiel!\", grinste Agumon und passte einen Moment nicht auf, wodurch es getroffen wurde und ein StÃ¼ck nach hinten taumelte, auf den Nachtschrank zu.  \n  \n\n\u0026nbsp; â€žJetzt reichtâ€˜s! Marc, die Battle-Hawk-Karte!\", rief es und Marc zog die gewÃ¼nschte Karte durch den Shlasher.  \n  \nâ€žCard Shlash! - Battle Hawk!\", rief er und in den HÃ¤nden von Agumon materialisierte sich eine groÃŸe, eiserne Streitaxt.  \n  \nDas Dinodigimon schrie auf und stÃ¼rmte auf das letzte verbleibende Batmon zu. Es versuchte, das Fledermausdigimon mit der Streitaxt zu treffen, was ihm auch fast gelang, doch im letzten Sekundenbruchteil reagierte es und wich aus. Agumon fluchte und schlug nun nach rechts aus. Letztendlich traf es Batmon und dieses lÃ¶ste sich wieder in Datenresten auf.  \n  \nAgumon jaulte vor Siegesfreude und sprang in die Luft, wÃ¤hrend sich die Streitaxt in Luft auflÃ¶ste.  \nâ€žWir haben es geschafft, Marc\", rief es und tanzte freudig um Marc herum. Marc war zwar auch begeistert, zÃ¼gelte sich aber.  \nâ€žMensch, Agumon! Geht's vielleicht noch ein wenig lauter? Vielleicht hÃ¶ren uns sogar noch andere Digimon, die da unten lauern!\", schelte er seinen Partner. Agumon verstummte abrupt und zuckte mit den Schultern.  \nâ€žNa gut, wie du willst...\", nuschelte es.  \n  \n\n\u0026nbsp; Marc ging hinÃ¼ber an die Wand, wo auf der anderen Seite Yamatos Zimmer lag.  \nâ€žYamato? HÃ¶rst du mich?\", rief er. Prompt kam die Antwort.  \nâ€žJa. Habt ihr eben gekÃ¤mpft? Und was waren das fÃ¼r Digimon? Ich musste mir die Ohren zuhalten, weil die so fÃ¼rchterlich geplÃ¤rrt haben...\"  \nâ€žDas waren Batmon.\", antwortete Marc ihm.  \nâ€žBatmon? Scheinen ja neue Digimon zu sein.\", sagte Yamato. â€žBei uns ist eine Treppe zum Vorschein gekommen, als ich einen Kerzenhalter runterdrÃ¼ckte. Gabumon und ich gehen jetzt runter, vielleicht finden wir eine Kreuzung wo wir uns treffen kÃ¶nnen.\"  \n  \nDann hÃ¶rte man Schritte auf Teppich. Danach Ã¤nderte sich der Klang, als liefe Yamato auf Stein.  \nâ€žAlso, bis gleich!\", rief er, nun deutlich gedÃ¤mpft.  \n  \nMarc atmete tief durch und schloss fÃ¼r einen Moment die Augen. Er beruhigte sich auf diese Weise immer. Als er die Augen wieder Ã¶ffnete, war er um einiges entspannter als vorher. Marc ging auf die Treppe zu und sagte zu Agumon:  \nâ€žLass uns losgehen. Je weniger Zeit wir hier verbringen, desto besser.\" Agumon nickte darauf und ging voraus.  \n  \n\n\u0026nbsp; Sie stiegen die Treppe hinunter. Das letzte bisschen Licht vom Eingang des Geheimganges verschwand schnell und eine unheimliche Stille legte sich Ã¼ber die Beiden. Marc wagte kaum zu atmen.  \n  \nTiefer und tiefer stiegen sie, solange, bis Marc glaubte, sie wÃ¼rden in den tiefsten Schlund der HÃ¶lle hinab steigen. Doch dann sah man ein mattes, gelbes Licht, wie von einer Fackel oder etwas Ã¤hnlichem. Der Junge und sein Digimon mussten die HÃ¤nde und Pfoten schÃ¼tzend Ã¼ber die Augen legen, so ungewohnt war das Licht nach der ewigen Dunkelheit.  \n  \nSie kamen untern an und hatten sich an das Licht gewÃ¶hnt. Agumon und Marc senkten die HÃ¤nde von den Augen und erblickten einen breiten Gang, der zwei TreppenaufgÃ¤nge auf der rechten Seite besaÃŸ. Aus einem waren sie gekommen. Die einzigste Fackel im Raum brannte ruÃŸend und gab nicht viel Licht ab.  \n  \nVor ihnen stand Yamato mit Gabumon an seiner Seite.  \nâ€žMarc! Du hast aber lang gebraucht!\", rief er und ging auf Marc zu.  \nMarc sagte:  \nâ€žDer Weg muss lÃ¤nger gewesen sein, als euer. Was habt ihr in der Zwischenzeit getrieben?\"  \nâ€žNichts... gewartet.\", lachte Yamato, beruhigte sich aber sofort wieder. â€žLass uns mal weiter gehen.\", sagte er und nahm die russende Fackel in die Hand. â€žDie kÃ¶nnen wir sicher gebrauchen.\"  \n  \n\n\u0026nbsp; Sie marschierten los. Der Gang wollte nicht aufhÃ¶ren und erstreckte sich, so kam es den Teenagern und ihren Digimon vor, Ã¼ber Meilen.  \nâ€žAh... wann hÃ¶rt denn der Tunnel mal auf!\", meckerte Agumon.  \nâ€žDas wird schon irgendwann passieren, Agumon!\", sagte Marc entnervt, da das schon eine Weile ging.  \nAgumon schwieg jetzt. SchlieÃŸlich, nach Stunden, so schÃ¤tze Marc, hÃ¶rte der Tunnel tatsÃ¤chlich auf. Er endete in einer steinernen Treppe. Die Stufen waren schon abgewetzt, das verriet, dass doch schon so einige Digimon diesen Tunnel benutzt hatten. Die Kinder blieben stehen.  \nâ€žJetzt wird es wohl ernst...\", sagte Yamato in die Stille hinein. â€žWir mÃ¼ssen aufpassen, dass Jinomon uns nicht erwischt.\"  \n  \nDie Treppe war nicht so lang, wie die vorherige. Als sie endlich, verstaubt wie sie waren, am oberen Ende ankamen, freuten sie sich, die Sonne zu sehen. Was ja nicht bei jedem der Fall sein konnte...  \n  \nDas Licht fiel durch die Fenster der Eingangshalle, durch die sie am vorherigen Tag dieses GebÃ¤ude betreten hatten. Also musste der Tunnel ihnen lÃ¤nger vorgekommen sein, als er wirklich gewesen war. Wie trÃ¼gerisch doch die Dunkelheit war. Yamato seufzte.  \nâ€žIch hatte ehrlich gedacht, dass ich die Sonne nie wieder sehen wÃ¼rde...\", murmelte er und sah Marc und Agumon an. Diese schienen ebenfalls erleichtert zu sein. Die ewige Dunkelheit war doch anstrengender gewesen, als sie sich weismachen wollten.  \n  \n\n\u0026nbsp; â€žAi, ai, ai!\", erklang eine wohlbekannte Stimme, Jinomon. Der Dschinn schwebte hinter einer der SÃ¤ulen hervor, grinste und hob tadelnd einen Finger.  \nâ€žDas ist aber gar nicht artig, einfach so aus euren Zimmern zu verschwinden, meine Kinderlein!\", sagte es. â€žDas wird aber meinem Meister gar nicht gefallen!\"  \nEs schnippte mit den Fingern und zwei Bakemon kamen ebenfalls hinter den SÃ¤ulen hervor. Sie zogen etwas an Seilen.... Es waren die Anderen! Sie waren aneinander gebunden, wie eine Kolonne von Gefangen... was sie auch waren. Ayako schaute Ã¤ngstlich in die Runde, sein Alraumon versuchte fieberhaft, einem der Bakemon ins Gesicht zu spucken, was dieses aber nur mit einem boshaften Lachten erwiderte. Chichiro schien das alles egal zu sein, sie starrte nur gelangweilt auf die Geister. Ihr Monodramon grinste Ã¼berheblich, wogegen das Leormon von Rene versuchte, sich aus den Seilen zu winden, was mit einer Kopfnuss von Bakemon bestraft wurde. Es fauchte. Rene warf ihn einen warnenden Blick zu.  \nâ€žIch habe mir erlaubt, eure Freunde ein wenig... zu dressieren... Sie waren aufmÃ¼pfig, als ich sie herausbringen wollte. Und so habe ich sie eben bestrafen mÃ¼ssen, man hintergeht nicht einfach Jinomon! Ich habe euch meine Gastfreundschaft angeboten und ihr vergeltet das es mir mit Ungehorsam!\", fauchte der Dschinn. Danach warf es einen Blick zu Marc. â€žDein DigiVice, wenn ich bitten darf...\", flÃ¼sterte es. Marc verkrampfte sich und sah das Digimon mit einem Blick an, der Eis zum schmelzen gebracht hÃ¤tte.  \nâ€žNiemals werde ich dir mein DigiVice geben!\", fauchte er.  \nJinomon seufzte nur und schnippte abermals mit dem Finger.  \nâ€žBakemon...\", meinte es. â€žWenn ich bitten darf...\"  \nEines der Bakmon kam angeschwebt und versuchte, in Marcs Tasche zu greifen, wo dieser sein DigiVice Card hatte. Agumon schob sich zwischen ihn und dem Geist, was dieser mit einem Grinsen kommentierte.  \nâ€žWillst du dich wirklich mit mir anlegen, du halbe Portion?\", fragte das Digimon.  \nAgumon nickte grimmig. â€žKomm Marc bloÃŸ nicht zu nahe, du Bettlaken!\"  \nBakemons Gesicht verzerrte sich vor Hass und es wollte eine Attacke starten, als Jinomon dazwischen ging. Es seufzte wieder und sagte leise:  \nâ€žMagic Glowers.\" Woraufhin sich weiÃŸe, grosse Handschuhe vor Marc bildeten, die anfingen, ihn zu kitzeln. Er musste unwillkÃ¼rlich loslachen, als das Kitzel-GefÃ¼hl in durchstrÃ¶mte. Jinomon lÃ¤chelte sanft.  \nâ€žWillst du nun endlich dein DigiVice mir geben?\", fragte Jinomon gelangweilt. Marc keuchte und versuchte zu sprechen.  \nâ€žNie...mals...\", brachte er zwischen zwei Lachern heraus. Es war schrecklich, diese Foltermethode am eigenen Leibe zu erfahren. Er musste an das Mittelalter denken, wo man den Folternden auf eine Streckbank gelegt, ihn gefesselt und ihm die Schuhe ausgezogen hatte. Damals hatte man ihn dann mit einer Daumenfeder an der empfindlichen Sohle gekitzelt. Jinomon schien diese Art von Folter wohl zu lange zu finden, sonst hÃ¤tte es ihn wohl erst in seinen persÃ¶nlichen Folterkeller gebracht...  \nEs dauerte ganze fÃ¼nf Minuten, bis es Jinomon zu langweilig wurde und es die Handschuhe verschwinden lieÃŸ.  \nâ€žNun gut, wenn es nicht anders geht, muss man wohl...\", wollte es anfangen, doch dann ertÃ¶nte eine Stimme.  \nâ€žPetit Fire!\" Es war Gabumon, dass sich leise an Jinomon herangeschlichen hatte, um es von der Seite her anzugreifen. Doch der Dschinn sah es in der letzten Sekunde und brachte sich mit einem Schlenker in seine wabernde Gestalt in Sicherheit. Die Flamme traf Bakemon, dass einen erschrockenen Schrei ausstieÃŸ und nach hinten, gegen eine der SÃ¤ulen, flog.  \nYamato kam zu Marc geeilt und stellte sich neben ihn.  \nâ€žGib unsere Freunde frei!\", rief er zu Jinomon, das nur auflachte.  \nâ€žEinen schÃ¶nen Mist werde ich tun!\", rief es Ã¤rgerlich und schwoll bedrohlich an. â€žJetzt habt ihr es mit meiner Gastfreundschaft zu weit getrieben! Mich, Jinomon, anzugreifen, wagt ihr nicht mehr!\", schrie der Dschinn.  \nDas Bakemon, welches Chichiro und die anderen bewachte, passte einen Moment nicht auf. Auf diesen Augenblick hatte Monodramon gewartet. Mit einer einzigen Kraftaufwendung zerriss es die Fesseln. Ãberrascht sah das Bakemon zu ihnen, konnte aber nicht rechtzeitig reagieren, als auch schon Monodramon angriff.  \nâ€žBlue Fire\", rief es und ein blauer Feuerstrahl kam aus seinem Maul, der Bakemon gegen die TÃ¼r krachen lies, die quietschend ein StÃ¼ck nach auÃŸen aufging.  \nBeide Bakemon waren auÃŸer Gefecht gesetzt, aber einen Gegner hatten sie noch vor sich. Jinomon, das jetzt mit wutverzerrtem Gesicht vor ihnen stand und sie anfunkelte. Es strÃ¶mte eine beÃ¤ngstigende Aura aus, die so intensiv war, dass sogar Agumon zusammenzuckte. Das GefÃ¼hl war unheimlich, fand Marc.  \nâ€žIch werde euch allesamt auslÃ¶schen! Es ist mir egal, was Exarchaemon dann mit mir macht, wer sich mit mir anlegt, der muss sterben! Keiner kommt Jinomon ungestraft davon!\", brÃ¼llte Jinomon und startete eine Attacke.  \nâ€žBlue Destruction!\", rief es und eine ungeheuere Energiemasse kam aus seinem KÃ¶rper geschossen, die sich nach allen Seiten ausbreitete. Einige Strahlen trafen die SÃ¤ulen, die die Decke trugen. Der Stein lÃ¶ste sich in Datenresten auf. Agumon sowie Alraumon wurden von einen der Energien getroffen und flogen gegen die Wand und die TÃ¼r.  \nâ€žAgumon!\", schrie Marc und duckte sich unter der Attacke von Jinomon hinweg. Er rannte auf seinen Partner hin, der stÃ¶hnend auf dem Boden gegen die TÃ¼r gelehnt dalag. Agumon hatte ein paar Kratzer abbekommen, aber es schien schwÃ¤cher zu werden.  \nJinomon lachte auf. Es schien grÃ¶ÃŸer zu werden, als sauge es Energie ab. Da begriff Marc, das der Feind sich von den Energien der Digimon nÃ¤hrte!  \nâ€žWir mÃ¼ssen hier raus!\", schrie er. Die Anderen lieÃŸen sich das nicht zweimal sagen und nahmen ihre Digimon entweder bei der Hand oder trugen es.  \nâ€žBleibt hier! Ich habe noch lange nicht mit euch abgerechnet!\", brÃ¼llte Jinomon voller Zorn. Rene aber war schon als Erster an der TÃ¼r und stieÃŸ sie auf. Alle traten in den Sonnenschein, der sie blendete.  \nMan hÃ¶rte von Drinnen Geschrei und GebrÃ¼lle und die DigiRitter sprangen ein StÃ¼ck nach hinten. Alle machten sich zum Kampf bereit. Marc dachte:  \nâ€žEntweder, wir besiegen jetzt Jinomon... oder wir sterben...\"  \nAgumon vor ihm baute sich schÃ¼tzend auf und blickte entschlossen auf die TÃ¼r, wo sich langsam der Schemen von Jinomon aus der dieser schÃ¤lte. Es schÃ¤umte fÃ¶rmlich Ã¼ber vor Wut. Die Luft unter dem Rumpf waberte hin und her und schien der Wut noch mehr Ausdruck verleihen zu wollen...  \nDie Digimon der Kinder spannten alle ihre Muskeln an. Jetzt wÃ¼rde es um ihr Leben gehen, sie durften auf gar keinen Fall verlieren!  \nâ€žIhr wollt also kÃ¤mpfen?\", fragte Jinomon hÃ¶hnisch und lachte. â€žIch werde euch allesamt platt machen!\", schrie es und stÃ¼rmte vor. Agumon war zuerst vor Jinomon und schrie:  \nâ€žBaby Flame!\"  \nDie Flamme flog auf Jinomon zu, aber der Gegner wich einfach aus. Das Feuer prallte gegen die Mauer des GebÃ¤udes, wo sie eine ruÃŸgeschwÃ¤rzte Stelle zurÃ¼cklieÃŸ. Mit einer Handbewegung, als wÃ¼rde Jinomon eine lÃ¤stige Fliege beiseite schlagen, wische es Agumon einfach weg. Das Dinodigimon flog gegen den nÃ¤chsten Baum und stÃ¶hnte auf. Marc kam zu ihm gelaufen.  \nâ€žVerdammt... das ist schon das zweite Mal, dass ich mir fast alle Knochen breche, heute...\", Ã¤chzte Agumon.  \nAlraumon sprang vor und versuchte ebenfalls, Jinomon etwas anzuhaben.  \nâ€žNemeis Ivy!\", rief es und lieÃŸ seine Ranken ausfahren, die sich um Jinomon schlangen. Diese aber streifte es mit einer lÃ¤ssigen Handbewegung ab, kurz darauf folgte Alraumon und landete neben Agumon. Ayako rief erschrocken auf und wollte zu Alraumon, doch Jinomon packte ihn bei der HÃ¼fte und hob ihn hoch.  \nâ€žDu kleiner Wicht wirst als erstes dran glauben!\". fauchte Jinomon.  \nâ€žNein!\", schrie Ayako und wand sich im Griff des Monsters. Jinomon aber lachte nur und wollte ihn schon zerdrÃ¼cken als... Ayakos DigiVice aufleuchtete! Kurz darauf leuchtete auch Alaraumon auf.  \nâ€žAlraumon! - Shinka! - Woodmon!\", rief Alraumon und vollzog die Adult-Shinka.  \nVor Jinomon stand nun ein Digimon, dass wie ein... Baumstumpf aussah. Es sah mit entschlossen blickenden Augen Jinomon an, das grosse Augen machte.  \nâ€žEs... es ist digitiert...\", flÃ¼sterte es und lieÃŸ Ayako fallen. Leormon sprang vor und fing den Jungen auf, der dankbar Leormon ansah.  \nâ€žVielen... Dank...\", flÃ¼sterte er und stand auf. Schnell rannte er zu Rene und den anderen hinÃ¼ber.  \nWoodmon grinste, was bei seinem Aussehen verdammt komisch aussah und stellte sich breitbeinig hin.  \nâ€žWuhh, ein Baumstumpf, habâ€˜ ich aber Angst!\", spÃ¶ttelte Jinomon und griff abermals an. â€žMagic Glowers!\", rief es und seine magisch erschaffenen Handschuhe hoben Woodmon hoch... jedenfalls versuchten sie es. Jinomon machte grosse Augen, als sich sein Gegner keinen Millimeter in die Luft erhob. Es war im Boden verwachsenen. Woodmon grinste noch breiter und sagte:  \nâ€žNa, da hast du jetzt aber schlechte Karten, was?\" Das Pflanzendigimon lachte und entwurzelte sich dann wieder. Mit einem Wisch mit den Armen segelten die Handschuhe davon und verschwanden mit einem Plopp Nun machte Woodmon sich ebenfalls bereit fÃ¼r eine Attacke:  \nâ€žWood Dance!\". rief es und drehte sich im Kreis. Seine Beine kamen immer nÃ¤her, das vor Angst erstarrte Jinomon konnte sich nicht rÃ¼hren und wurde von der Attacke frontal an der Brust erwischt. Das Geisterdigimon stieÃŸ einen spitzen Schrei aus und torkelte nach hinten. Es hielt sich den Bauch, Splitter von Woodmon stecken in ihm. Dieses ging ein StÃ¼ck zurÃ¼ck und rief den Anderen zu:  \nâ€žJetzt, Freunde! Machen wir dem Kerl den Gar aus!\"  \nSofort kamen Agumon, Gabumon, Monodramon und Leormon angelaufen und griffen alle gleichzeitig an.  \nâ€žBaby Flame!\"  \nâ€žPetit Fire!\"  \nâ€žClaw Dance!\"  \nâ€žMight of the Nature!\"  \nâ€žLion Claw!\"  \nSo vielen Attacken konnte Jinomon nicht mehr widerstehen, es wurde getroffen und ging zu Boden. Dort blieb es liegen und schluchzte vor sich hin.  \nâ€žVerdammt...\", flÃ¼sterte es. â€žIch wollte doch nur... ein wenig Anerkennung... verdammt!\"  \nDann wurde es bewusstlos...  \n  \n\n\u0026nbsp; Nach einigen Minuten Schweigens, indem auch Woodmon zu Alraumon zurÃ¼ckdigitiert war, sagte Ayako:  \nâ€žDanke... euch allen. Ohne euch hÃ¤tte Woodmon Jinomon nie schlagen kÃ¶nnen.\"  \nMarc grinste und erwiderte:  \nâ€žFreunden hilft man in der Not, stimmtâ€˜s, Yamato?\"  \nYamato grinste ebenfalls:  \nâ€žNa Logo!\"  \nDanach kamen weitere Minuten der Stille, als Leormon meinte:  \nâ€žWir sollten von hier verschwinden, bevor der Dschinn wieder aufwacht.\"  \nMarc nickte und alle stimmten zu... Sie mussten weg, wenn Jinomon zu sich kam, wÃ¼rde es wohl einen Trupp Digimon hinter sie losschicken.  \nâ€žUns bleibt wohl nichts anderes Ã¼brig, als durch den Sumpf zu waten...\", meinte Rene. Marc und die Anderen waren zwar nicht gerade begeistert, aber was getan werden musste, musste getan werden...  \n  \n\n","series":{"name":"Digimon - New Generation","previous":"https://fse.anthro.fr/stories/70185-digimon-new-generation-kapitel-v-der-aufbruch.json"}}