{"sf1_id":847436,"sf2_id":null,"title":"Máella Twins - Prolog","author":"silverstripe","words":278,"posted_at":"2015-04-13T19:48:00.000Z","tags":["German Language"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/847436-maella-twins-prolog","original_url":"https://sofurry.com/view/847436","image_url":"https://www.sofurryfiles.com/std/thumb?page=847436\u0026ext=.jpg","description":"","content":"Prolog\n\nIch\nzog die Mütze tief in mein Gesicht, sodass es im Dunklen verborgen\nblieb. Der junge Mann würde mich nicht erkennen. Er würde gar nicht\nwissen, wie ihm geschah.\n\nIch\ndrückte mich grinsend in den Schutz der Sträucher und wartete, bis\nin der Ferne ein hohes Quietschen der Metalltür die Ankunft des\nJungen ankündigte.\nJetzt\nhieß es abwarten und den richtigen Moment zu erwischen.\n\nDer\nJunge kniete sich zu einem der beschrifteten Steine hinab, in der\nHand hielt er ein rotes Licht.\nPlötzlich\ndrehte er den Kopf.\n\nIch\nsah weg und drückte mich geräuschlos tiefer in die Dunkelheit.\nHatte er mich gesehen?\nEs\nwar still. Jedes Rascheln in den Sträuchern würde sich verdächtig\nmachen, daher konzentrierte ich mich darauf, keine Bewegung zu\nmachen.\nNach\neinigen Atemzügen warf ich einen Blick aus dem Schutz der\nDunkelheit. Offenbar hatte der Junge mich nicht bemerkt. Er sprach\nein paar für mich unverständliche Worte und zog sich zurück.\n\nJetzt\nmusste ich aufpassen. Er trug kein Licht mehr bei sich, wenn er zu\nschnell fortging, bestand die Gefahr, dass ich ihn aus den Augen\nverlor, doch wenn ich jetzt auf ihn losging, würde er mich zu\nschnell bemerken und wegrennen. Sein Geschrei würde Aufmerksamkeit\nin der angrenzenden Stadt erregen, was meinen Plan zum Scheitern\nverurteilen würde.\nLangsam\nkroch ich aus dem Schutz und schlich an dem Zaun entlang, darauf\nbedacht, keine Geräusche zu verursachen. Wenn ich schnell war, würde\nich den Jungen am Gittertor abfangen.\nAuf\nhalber Strecke blieb der Junge plötzlich stehen. Ich tat es ihm\ngleich. Er drehte seine spitzen Ohren in meine Richtung.\nVerdammt!\nEr wusste, dass ich hier war.\nJetzt\ngab es keinen anderen Weg.\nIch\nmusste handeln!"}