# Start a new life 10

Author: Future-Dreamer
Tags: Action, Bad Language, Dragon, Dragoness, German Language, Love, Mild Drama

Kapitel 10: MissverstÃ¤ndnis  
  
Der erste Weihnachtstag fing wohl gesonnen und entspannt an. Ich stand auf und versuchte Cynder, die neben mir im meinem Bett schlief, nicht zu wecken. Es war noch sehr frÃ¼h â€" 9:00 Uhr morgens zeigte die Uhr an meinem Wecker, als mir eine gute Idee in den Sinn kam, die Cynder bestimmt gefallen wÃ¼rde. Ich stand langsam auf und schlich mich aus meinem Zimmer, um mich auf den Weg in die KÃ¼che zu machen. Mir fiel auf, dass noch niemand wach war und es in der Wohnung eine ruhige Stille herrschte. Ich stand in der KÃ¼che und durchforstete leise die SchrÃ¤nke nach einer grÃ¶ÃŸeren Ablage. Ich fand eine, die an einem zu groÃŸen Brettchen erinnerte. Ich nahm es aus dem Schrank und stellte es auf den Tisch. Ich Ã¶ffnete darauf den KÃ¼hlschrank und suchte nach etwas, was man zum FrÃ¼hstÃ¼ck servieren konnte. Ich wollte Cynder mit einem ergiebigen und satt machenden FrÃ¼hstÃ¼ck Ã¼berraschen, was mir in den Gedanken leicht vorkam, bis ich jedoch nur Milch, Marmelade und Obstsaft in dem KÃ¼hlschrank fand, was fÃ¼r das FrÃ¼hstÃ¼ck in Frage gekommen wÃ¤re. Ich Ã¼berlegte kurz und nahm die drei Sachen raus und stellte es neben dem Brettchen. Ich schaute mich um und fand MÃ¼sli und Brot Ã¼ber der Herd-Ablage. Ich nahm es vorsichtig runter und nahm eine SchÃ¼ssel zusÃ¤tzlich aus dem Schrank. Langsam begann ich MÃ¼sli in die SchÃ¼ssel zu schÃ¼tten und danach kam die Milch dazu. Direkt danach nahm ich zwei Scheiben Brot und schmierte etwas von der Marmelade drauf. Als alles fertig war, legte ich es auf das Brettchen und nahm noch ein Glas aus dem Geschirrschrank. Ich stellte es mit auf das Brettchen und schÃ¼ttete etwas von dem Obstsaft ein.  
â€žEs ist zwar nicht viel, aber ich habe es versucht." Sagte ich leise zu mir selber.  
Ich nahm die Sachen in die HÃ¤nde und trug es vorsichtig in mein Zimmer. Ich Ã¶ffnete vorsichtig mit dem Ellenbogen die TÃ¼r, als ich plÃ¶tzlich meine Mutter im Wohnzimmer stehen sah. Ich starrte sie etwas erschreckt an.  
â€žGuten Morgen." Sagte meine Mutter leise, als sie mich mit noch mÃ¼den Augen erblickte.  
â€žWas machst du denn da?" fragte sie verwundert und starrte auf das Tablett in meinen HÃ¤nden.  
â€žAch, ich habe nur was fÃ¼r Cynder gemacht." Sagte ich leise mit einem kleinen LÃ¤cheln auf dem Gesicht.  
â€žAch so..." sagte meine Mutter, als sie mich nachdenklich anschaute.  
â€žWas ist denn?" fragte ich vorsichtig.  
Sie blickte mich plÃ¶tzlich ernst und besorgt, aber auch etwas wÃ¼tend an.  
â€žNico, bring eben das Essen zu ihr und komm dann sofort wieder. Ich muss mit dir reden." sagte sie mit Sorge im Unterton.  
Ich schaute Ã¼berrascht und etwas zÃ¶gernd, als ich mich langsam zu meinem Zimmer begab. Ich Ã¶ffnete leise die TÃ¼r mit dem Ellenbogen und sah sofort nach, ob Cynder wach geworden war. Ich schaute ihr ins Gesicht, als ich auch schon sah, wie sie noch am schlafen war. Ich lÃ¤chelte kurz und stellte das Brettchen neben meinem Wecker und glitt vorsichtig mit den HÃ¤nden durch ihre Haare. Ich kÃ¼sste sie auf die Wange und lieÃŸ dann wieder mit einem weichen LÃ¤cheln von ihr ab. Mit vorsichtigen und leisen Schritten ging ich wieder zurÃ¼ck ins Wohnzimmer und setzte mich gegenÃ¼ber von meiner Mutter auf die Couch.  
â€žWas willst du denn bereden?" fragte ich leicht beunruhigt.  
Es herrschte kurz Stille, wÃ¤hrend meine Mutter mich ernst anschaute.  
â€žIch will mit dir Ã¼ber die Sache mit eurem Kind sprechen."  
  

&nbsp; Ein genÃ¼sslicher und Ã¼berraschender Duft breitete sich in den NÃ¼stern von Cynder aus, als sie von dem Geruch, der sie leicht irritierte, wach wurde. Sie schaute sich mit verschlafenen Augen um und suchte nach dem Essen, was so stark und lecker roch. Ihr Blick blieb an dem Schrank am Bett, wo drauf der Wecker stand, stehen, als sich auch schon ein weites LÃ¤cheln Ã¼ber CynderÂ´s Wangen ausbreitete.  
â€žOoooh... Wie sÃ¼ÃŸ." Sagte sie frÃ¶hlich und lieb.  
Mit strahlenden Augen nahm sie sich die Platte und stÃ¼rzte sich langsam erst auf das MÃ¼sli. Der erste Bissen lieÃŸ sie murren, wÃ¤hrend der Geschmack sie Ã¼berraschte und sie ihn genoss. Ein unbekannter Geschmack, den sie zum ersten Mal spÃ¼rte. Nach fÃ¼nf Minuten essen, schien sie fast fertig zu werden mit dem MÃ¼sli, als sie plÃ¶tzlich meine Mutter leise und undeutlich sprechen hÃ¶rte. Sie blieb kurz ungerÃ¼hrt sitzen, um die Stimme meiner Mutter zu verstehen, aber die TÃ¼ren und Mauern verdunkelten die GerÃ¤usche. Sie nahm sich schnell den letzten LÃ¶ffel MÃ¼sli und aÃŸ es auf, bis sie dann auch schon langsam die Platte zurÃ¼ck stellte und vorsichtig aus meinem Zimmer ging. Im Flur angekommen und an der Wand neben der WohnzimmertÃ¼r gelehnt, versuchte Cynder uns zu verstehen. Sie hÃ¶rte gespannt zu und versuchte Still zu sein.  
â€žWieso ist Cynder schwanger?" fragte meine Mutter.  
Cynder erstarrte leicht und war verwundert, dass jemand schon davon erfahren hat. Keiner wusste bisher davon, dass wir ein Junges erwarteten, weswegen Cynder leicht unruhig wurde und nicht wusste, wie sie jetzt reagieren wÃ¼rden. Sie hÃ¶rte wieder deutlich zu, um nichts zu verpassen.  
â€žNaja... Wir sind uns einfach nÃ¤her gekommen und dann war es halt passiert. Sie ist fÃ¼r mich nÃ¤mlich schon mehr als nur eine Freundin geworden..." antwortete ich selbstsicher und ruhig.  
â€žDas ist auch schÃ¶n, nur du weiÃŸt ja, dass es auch mit einem Kind schwer wird, oder?" fragte meine Mutter leicht besorgt.  
â€žJa, ich weiÃŸ es, aber solange Cynder dabei ist, wird es sicher klappen." Sagte ich gelassen und war mir sicher, was ich sagte.  
â€žHm... Na gut, es ist eure Entscheidung, aber ich wÃ¤re gegen das Kind, an deiner Stelle." Sagte sie.  
â€žWieso? Glaubst du etwa, dass ich so was nicht schaffe, oder was?" fragte ich etwas sauer.  
â€žJa, weil du noch fÃ¼r so was zu jung bist. Genauso auch Cynder." Sagte sie laut.  
â€žWas hat das mit dem Alter zu tun? Ich bin froh, dass wir ein Junges bekommen. Mir egal, wie schwer es wird und was ich fÃ¼r eine Zeit durchmachen muss. Mit Cynder wird es sicher nicht so schlimm." Sprach ich mit leicht lauterer Stimme.  
â€žOkay, macht was ihr wollt. Wenn ihr Probleme bekommen solltet, dann braucht ihr nicht zu mir zu kommen, um euch Hilfe zu erbitten. Wenn ihr meint ihr schafft es, dann macht es auch alleine." Sagte meine Mutter wÃ¼tend.  
Sie stand auf und ging an mir vorbei und schaute mich nicht mehr an. Sie ging in die KÃ¼che und schloss laut die TÃ¼r. Ich schaute deprimiert zum Boden, nachdem meine Mutter aus dem Zimmer ging.  
â€žWarum vertraut meine Mutter mir nicht...?" dachte ich mir.  
  

&nbsp; Cynder fÃ¼hlte sich mies. Sie wollte am liebsten weg gehen. Sie fÃ¼hlte sich schuldig, weil ich Ã„rger bekam. Gerade als wir lauter wurden, schaute sie zu Boden und bewegte sich in mein Zimmer. Ihr liefen ein paar TrÃ¤nen aus den Augen, als sie zurÃ¼ck ging und sich umziehen wollte. Sie versuchte sich zu beruhigen und zog nur eine Jeans und einen dicken Pulli an. Sie schlich vorsichtig bis zum anderen Ende des Flurs und Ã¶ffnete leise die TÃ¼r. Mit einem traurigen Blick schaute sie noch ein Mal zurÃ¼ck. Ihre SchuldgefÃ¼hle breiteten sich weiter in ihr aus und lieÃŸen sie nun ganz durch die TÃ¼r gehen. Eine kleine TrÃ¤ne tropfte noch von ihrer Wange, als sie auch schon die TÃ¼r hinter sich zugehen lieÃŸ. Ihr einziger Gedanke war nur noch, dass sie uns in Ruhe lassen und nie wieder zurÃ¼ckkommen wollte.  
  
Ich saÃŸ da, wie versteinert, nachdem das GesprÃ¤ch mit meiner Mutter zu Ende war. Meine Mutter hatte kein Vertrauen zu mir, so wie es mir schien. Ich dachte an das Vergangene und Ã¼berlegte.  
â€žNein, meine Mutter hat mir so oft geholfen und hat mir alles anvertraut... Das kann also nicht sein." Sprach ich zu mir selber.  
PlÃ¶tzlich wurde ich aus der Couch gerissen, als mir ein vertrautes GerÃ¤usch in den Ohren kam. Die WohnungstÃ¼r wurde geschlossen. Ich war Ã¼berrascht. Mein Stiefvater und meine Schwester waren noch am schlafen und meine Mutter ist gerade in die KÃ¼che. Alle waren also noch von meiner Familie da.  
Ich wurde etwas nervÃ¶s und bewegte mich schnell zum Flur. Ich machte mir Sorgen, dass Cynder verschwunden war.  
Ich rannte in mein Zimmer und sah niemanden. Ein AngstgefÃ¼hl breitete sich aus.  
Ich wusste jetzt, dass Cynder verschwunden war. Meine Angst wurde immer stÃ¤rker und ich fing an zu schwitzen. Ich zog mich schnell um und rannte sofort aus der Wohnung, mit einem lauten Knall der zugeschmissenen TÃ¼r. Ich sprang die Stufen im Treppenhaus runter und lief auf die TÃ¼r zu und Ã¶ffnete sie. Ich stand dann vÃ¶llig angewurzelt da und versuchte nachzudenken, wo sie vielleicht lang gegangen sein kÃ¶nnte. Ich hatte keine Ahnung...  
Ich rannte los, ohne einen kleinen Funken wissen, wo sie hin ist. Ich rannte durch die ganze Stadt. Es vergingen Stunden, ohne ein Resultat. Ich verzweifelte mit jedem Versuch, Cynder nÃ¤her zu kommen, was aber nicht geschah. Das Atmen fiel mir schwer und es schmerzte in der Lunge, da ich fast nur ununterbrochen gerannt bin. Ich verlangsamte mich immer mehr, als ich plÃ¶tzlich auf meine Knie fiel und ich mitten auf dem Gehweg war. Manche Leute kamen zu mir und fragten, ob mir was passiert ist, doch ich war zu sehr in Gedanken vertieft.  
â€žCYNDER!!" schrie ich mir dann nur noch von der Seele, als ich in TrÃ¤nen ausbrach und nicht mehr aufhÃ¶ren konnte. Ich fiel in Einsamkeit, die nur ohne Cynder passierte.  
â€žCynder... Wo bist du...?" fragte ich mich vÃ¶llig fertig.  
Ich fÃ¼hlte mich wie ein Haufen Nichts ohne sie. Mein Leben hatte eine gebrochene Stelle. Eine Verbindung ist verloren gegangen, die vielleicht nie wieder neu geknÃ¼pft werden konnte. Vollkommen verzweifelt brach ich zusammen und weinte... weinen um den Verlust meiner einzigen Geliebten.  
  

&nbsp; Es verging viel Zeit, nachdem ich langsam wieder runter kam und mir die TrÃ¤nen wegwischte. Ich schaute mich um, um zu sehen, wo ich mich eigentlich befand. Ich suchte nach bekannten Hinweisen, doch ich fand nichts. Ich sah dutzende Schilder, aber keins, was mir bekannt vorkam. Ich stand auf und fragte die nÃ¤chstgelegenen Personen die mir am nahsten waren. Jedoch wusste keiner von ihnen, wo ich lang gehen konnte. Ich bekam langsam Panik, da um mich rum nur fremdes war.  
Meine Aufmerksamkeit wurde auf einen weit entfernten Schrei gelegt, der mir bekannt vorkam. Ich hielt inne und schaute perplex in die Gegend. Der Schrei schallte immer wieder durch meine Ohren. Es war nicht schmerzhaft, dafÃ¼r klang es, als wÃ¼rde es immer weiterkommen. Nun war ich mir sicher, dass ich die Stimme kannte.  
  
â€žC... Cynder...? CYNDER!!" schrie ich.  
Mein Schrei schallte durch die unbekannten StraÃŸen, so stark, dass die WÃ¤nde bebten und die meisten Fenster in nÃ¤chster NÃ¤he einen Sprung bekamen. Ich schaute mich um, als plÃ¶tzlich ein Fenster klirrte und die Scherben auf den Boden schepperten.  
VÃ¶llig Ã¼berrascht starrte ich zu den Scherben. Ich wunderte mich Ã¼ber mein Geschrei. Die meisten Leute um mich rum starrten mich erschreckt an. Ich kÃ¼mmerte mich jedoch keinen Moment mehr darum, sondern suchte nach dem Ort, von dem aus Cynder geschrien hatte. Ich rannte so schnell meine Beine mich tragen konnten zu dem Ort an dem sie sich aufhalten konnte. Mit jedem Schritt den ich rannte, erholte ich mich immer mehr obwohl mein Herz auf 180 war. Mich jedoch interessierte es nicht und ich rannte nur, bis ich endlich bei ihr wÃ¤re.  
  

&nbsp; Etwa nach einer Minute langen Rennens, hÃ¶rte ich wieder Cynder rufen, diesmal jedoch klarer und lauter.  
â€žCynder...! Ich bin gleich bei dir!" rief ich ihr in meinen Gedanken zu, mit der Hoffnung es wÃ¼rde etwas bringen.  
Nach dem endlos scheinenden Sprint der Suche, hÃ¶rte ich plÃ¶tzlich eine etwas tiefe jedoch noch junge Stimme, die aus einer der Wohnhausgassen kam. Derjenige dem die Stimme gehÃ¶rte schien auch in meinem Alter zu sein. Ich ging langsam zur Ecke und lugte mit einem Auge in seiner Richtung. Erschrocken blieb ich bewegungslos stehen. Zwei Jungen in Jeans und Lederjacken standen um jemanden herum. Und ich erkannte sofort wer es war:  
  
â€žCynder..." flÃ¼sterte ich.  
Direkt begann ich zu Ã¼berlegen wie ich sie befreien wollte. Einfaches reinrennen ging nicht... Bevor ich jedoch anfing zu Ã¼berlegen, bekam ich mit wie die Beiden mit ihr redeten. Mit einem Ohr hÃ¶rte ich noch hin bevor ich begann.  
â€žSo ein geiles Weib wie dich gibtÂ´s nicht Ã¼berall. Wie wÃ¤r's, wenn du uns ein bisschen SpaÃŸ gÃ¶nnen wÃ¼rdest, hm, Kleine? Na los, sei nicht so zimperlich."  
Nun war endgÃ¼ltig Schluss damit. So was konnte ich mir nicht mehr mit anhÃ¶ren.  
â€žDiese Ã„rsche..." flÃ¼sterte ich sauer.  
WÃ¼tend und mit den FÃ¤usten geballt kam ich in die Gasse. Die beiden Jungs in etwa meiner GrÃ¶ÃŸe drehten sich zu mir um. Sie sahen muskulÃ¶s wie zwei Bodybuilder aus. Ich fing leicht an zu schwitzen. Jedoch stellte ich mich mit zornigen Gesicht und geladenen FÃ¤usten vor ihnen hin.  
â€žWas willst du kleiner SchwÃ¤chling hier?!" fing einer von ihnen an.  
â€žDu solltest gehen bevor du was mitbekommst, wofÃ¼r du noch nicht reif bist." Er fing an zu lachen.  
Wie hirnlose Trottel lachten alle beide.  
â€žHalt deine Fresse!" sagte ich wutentbrannt.  
Beide hÃ¶rten innerhalb einer Sekunde auf zu lachen. Sie starrten mich mit unglÃ¤ubigen Gesichtern an.  
â€žWas? Sag das bitte noch mal." Sagte er mit einem Grinsen im Gesicht.  
â€žDu hast mich schon verstanden, du Mistkerl!" sagte ich.  
Er starrte mich plÃ¶tzlich an.  
â€žWillst du SchlÃ¤ge, oder was?" fragte er mich grinsend, als er auf mich zu rannte.  
Er holte im Rennen mit seiner Faust aus, bis sie abrupt vor mir stehen blieb. Ich hielt seine Faust fest in meiner Hand. Er schnaufte genervt und tritt mit seinem Bein zu. Ich wehrte es ab und hielt sein Bein in der Luft. Er schaute verwundert, als sich mein Griff um seine Faust verstÃ¤rkte. Ich drÃ¼ckte mit Gewalt seine Faust zusammen, bis man ein leises Knacken hÃ¶rte und der Junge aufschrie. Er fiel auf die Knie und seine Hand schwellte blau an. Er atmete geschwÃ¤cht und legte sich auf den Boden.  
Ich starrte den anderen Jungen mit zornigem Gesicht an. Er jedoch starrte mich still an.  
â€žDu und dein komischer Freund sollt euch aus dem Staub machen. Sonst passiert hier noch was Schlimmeres." Sagte ich ruhig, aber wÃ¼tend.  
â€žHahaha, soll das ein Witz sein?" er grinste.  
â€žNein. Es ist mein voller Ernst." Sagte ich mit blitzenden Augen.  
Er zuckte kurz zusammen, als er erschrak. PlÃ¶tzlich rannte er auf mich zu und holte ebenfalls aus. Ich seufzte leise und traurig.  
â€šWie kann man nur so stur sein...?' dachte ich mir. â€šHoffentlich verletzt ich ihn nicht zu heftig.'  
Ich duckte mich und sein Faust glitt Ã¼ber mir durch die Luft. Diesmal langte ich zu und schlug ihn mit halber Kraft in den Magen. Er rekelte sich am Boden und rang nach Luft. Er schaute mich genauso wie der andere an: vÃ¶llig unterwÃ¼rfig.  
â€žJetzt verpisst euch!" schrie ich und schaute sie wÃ¼tend, dennoch etwas traurig an.  
Mit schwachem StÃ¶hnen standen sie auf und gingen an mir vorbei. Ich schaute ihnen hinterher und atmete auf, als sie auf die Strasse verschwanden.  
â€šWarum muss es solche Leute geben...?' fragte ich mich.  
Ich drehte mich um und schaute zu meinem Schatz... Cynder. Es war ein GlÃ¼cksmoment fÃ¼r mich. Ich ging schnell auf sie zu und nahm sie in meine Arme. Sie jedoch zwÃ¤ngte sich aus der Umarmung und schaute traurig zu Boden.  
â€žWarum bist du mir nach gelaufen?"  
â€žWeil ich mir Sorgen machte, dass dir was passiert." Sagte ich bedrÃ¼ckt.  
Sie schaute weiter zu Boden.  
â€žAber... ich mach euch doch nur Ã„rger... Deine Mutter findet ja, dass die Geburt unseres Kindes nur ein Problem sein wird..." sagte sie.  
Ich schaute Ã¼berrascht.  
â€žDu hast das GesprÃ¤ch also heute Morgen mitbekommen, oder...?" fragte ich zÃ¶gernd.  
â€žJa und deine Mutter ist gegen das Kind..." sagte sie traurig.  
â€žAch, meine Mutter macht sich nur Sorgen um uns. Sie hat nur Angst, dass wir das beide nicht alleine durchstehen werden... Aber gegen die Geburt hat sie nichts... sie findet sogar, dass die Geburt schÃ¶n ist." Sagte ich ihr und trÃ¶stete sie.  
â€ž...Wirklich...?"  
â€žJa..."  
â€žAber du hast wegen mir Ã„rger von deiner Mutter bekommen wegen mir..."  
â€žEin wenig... aber das ist verstÃ¤ndlich, da wir ja meiner Mutter nichts frÃ¼her gesagt haben."  
Sie nickte traurig.  
â€žAber meine SÃ¼ÃŸe... du hÃ¤ttest doch nicht direkt abhauen mÃ¼ssen..." sagte ich leise.  
â€žIch mÃ¶chte nicht das dir und dem Kind was passiert... Du bist das beste was ich habe und so jemanden wie dich, will ich ungern verlieren..." sagte ich und umarmte sie wieder und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.  
â€žTut mir Leid... ich werde so was nicht mehr machen." Sagte sie etwas aufgemuntert.  
Ich lÃ¤chelte und kÃ¼sste sie.  
  

&nbsp; Nach einer Zeit des KÃ¼ssens wurden wir durch lauten Trubel auf der Strasse gestÃ¶rt. PlÃ¶tzlich rannten viele Leute mit Kamera auf dem RÃ¼cken und mit Mikrofone in den HÃ¤nden an die Gasse vorbei.  
â€žOh... verdammter Mist..." sagte ich erschreckt und besorgt.  
â€žWer sind die Leute, Schatz...?" fragte mich Cynder etwas verÃ¤ngstigt.  
â€žDas sind Personen, die nach neuem auf der Suche sind... und wenn die uns finden, und ins Fernsehen kommen, werden wir keine ruhige Minute mehr haben."  
â€žWieso das denn?" fragte sie mich etwas unglÃ¤ubig.  
â€žWeil du der bisher einzige Drache auf der Welt bist, den die Menschen je lebend und in der RealitÃ¤t gesehen haben..." antwortete ich.  
Sie schluckte Ã¤ngstlich und versuchte still zu bleiben. Doch plÃ¶tzlich schaute einer der Leute in die Gasse.  
â€žHey, Leute, ich habe ihn!" schrie er den Anderen zu.  
Meine Augen weiteten sich und Cynder hielt sich vor Angst an mich fest.  
â€žDer anonyme Anrufer hatte Recht! Der Drache ist echt!"  
â€žVerdammt, wir mÃ¼ssen hier weg... aber wie...?" flÃ¼sterte ich verzweifelt.  
Cynder starrte Ã¼berlegend zu Boden.  
â€žNa los, ein Kameramann muss herkommen!!"  
Ich zitterte wie Estenlaub, als Cynder meine Aufmerksamkeit auf sich zog.  
â€žSchatz, ich weiÃŸ wie wir hier wegkommen..." flÃ¼sterte sie mit einem weichen LÃ¤cheln im Gesicht.  
â€žWie denn...?" ich schaute verwirrt.  
â€žVertraue mir... es wird klappen..."  
Ich schaute in ihre Augen und sah nur Sicherheit in ihrem Gesicht.  
â€žIch vertraue dir..." flÃ¼sterte ich und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie griff plÃ¶tzlich unter meine Arme, als auch schon ein Kameramann um die Ecke schoss.  
â€žNun los! Film es!!" schrie der Mann.  
â€žDann los..." flÃ¼sterte Cynder und breitete ihre FlÃ¼gel aus.  
Ich schaute Ã¼berrascht, als ich plÃ¶tzlich von der Erde gehoben wurde.  
â€žVerdammt! Die Kamera will nicht angehen!"  
â€žDann versuch es weiter! Der Drache ist gleich weg!"  
Ich atmete tief ein, als wir so hoch wie ein Hubschrauber flogen. Mir wurde etwas Ã¼bel, doch unterdrÃ¼ckte ich es. Cynder schlug mit ihren FlÃ¼geln Ã¼ber mir, als sie mich mit aller Kraft trug.  
â€žJetzt geht sie wieder!" schrie der Kameramann und bewegte die Kamera zu uns, als wir mit jeder Sekunde kleiner wurden.  
â€žMist." Sagte der Mann, als wir hinter den HÃ¤usern verschwanden.  
â€žDie Aufnahmen sind gut, aber der Drache war zu weit weg."  
â€žSir, wir sollten es trotzdem der Presse und dem Fernsehen die Bilder weitergeben."  
â€žJa. Sie haben Recht. Keiner soll diese Nachricht Ã¼bersehen. Ein Drache auf unserer Welt."

Source: https://sofurry.com/s/B1QYv5Z1

Previous: https://fse.anthro.fr/stories/72314-start-a-new-life-9.md
Next: https://fse.anthro.fr/stories/107249-start-a-new-life-11.md

