{"sf1_id":89475,"sf2_id":"0mv0aqW1","title":"Die Begegnung","author":"Altarion","words":1790,"posted_at":"2009-06-04T02:51:00.000Z","tags":["Dragon","German Language","No-Yiff","Non-Anthro","Short","Story Series"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/89475-die-begegnung","original_url":"https://sofurry.com/s/0mv0aqW1","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/00/b9/00b90f58-0e4f-4e7e-bbe9-d255905fa155","description":"#1 of UnerwÃ¼nscht","content":"Ist meine erste allein geschriebene Story, hab aber einige an RP-Erfahrung. Wird eine Fortsetzung geben, also keine Sorge wenn ihr einen Yiffpart vermisst ;) Die werden dann auch lÃ¤nger, kann aber etwas dauern  \nNatÃ¼rlich gilt das Ãbliche: Nutzung der vorkommenden Figuren in Storys und Bildern, nur mit meiner Erlaubnis.  \nNun, viel SpaÃŸ mit der folgenden Geschichte!  \n  \n  \nDie Begegnung  \n  \n  \nEs war noch relativ frÃ¼h am Abend als der Drache Althrus sein Spiegelbild im See betrachtete. Er war von der Nasen- bis zu Schwanzspitze mit schwarzen Schuppen bedeckt. Man kÃ¶nnte fast meinen er sei ein Schwarzdrache, dies stimmte aber nur zur HÃ¤lfte. Althrus war ein Mischling aus einem Schwarz- und einem Feuerdrachen. Dies war ein hartes Los fÃ¼r ihn - ein sehr hartes, denn Mischlinge waren, dort wo er lebte, unerwÃ¼nscht. Warum das so war verstand er nicht, er war nur sehr traurig darÃ¼ber. StÃ¤ndig wurde er davon gejagt und nur in seiner eigenen HÃ¶hle hatte er Ruhe. Nachdem er ein wenig getrunken hatte, ging er dorthin zurÃ¼ck und weinte seinen Kummer heraus.  \n  \n\n\u0026nbsp; Kalriin war eine junge Eisdrachin reinem Blutes. Sie hatte gerade eine Debatte mit einigen anderen Drachen, darunter auch ein paar Mitglieder ihrer Familie. â€žJetzt denkt doch mal darÃ¼ber nach, er ist doch ein Drache, wie alle anderen ....\"  \nâ€žAber er ist ein Mischling!\" wurde sie von ihrem Bruder Talril unterbrochen. â€žWarum nimmst du ihn in Schutz, er hat das doch gar nicht verdient.\"  \nâ€žIch kann einfach nicht verstehen, warum Drachen in Mischlinge und ReinblÃ¼ter aufgeteilt werden und die Mischlinge verpÃ¶nt werden!\" rief und wurde dabei etwas lauter.  \nâ€žSie gehÃ¶ren einfach nicht zu und versteh' das doch.\" Diesmal war es der Ã„lteste, der das Wort erhob.  \nâ€žAch, Alrak! Von Ã„ltesten habe ich immer erwartet, dass sie weiÃŸe und vernÃ¼nftig sind. Doch davon ist bei dir keine Spur. Du scheinst dich der Meinung der anderen anzupassen und fÃ¤llst so gut wie keine eigene Entscheidungen. Ich werde an meiner Meinung festhalten, mir egal wenn ich deswegen auch verstoÃŸen werde.\" Sie flog davon.  \n  \n\n\u0026nbsp; Althrus war in Gedanken versunken. Er vermisste seine Eltern. Seit es publik geworden war, dass sie ihn zu Welt gebracht hatten, waren sie spurlos verschwunden. Der Drache fragte sich, warum er ihnen Ã¼berhaupt noch nachtrauerte, so ein Verhalten war nÃ¤mlich feige, aber irgendwie wÃ¼nschte er sich sehnsÃ¼chtig sie irgendwann einmal wiederzusehen. Er machte sich daran einen Hirsch zu essen, den er gerade gejagt hatte. Jagen war fÃ¼r ihn zwar sehr gefÃ¤hrlich, da er immer damit rechnen musste, dass ihn Mitglieder des Stammes Ã¼ber der Weg liefen, aber irgendwie musste er sich ja versorgen. Er horchte auf, als er ein GerÃ¤usch hÃ¶rte, aber er wollte seine HÃ¶hle trotzdem nicht verlassen, da es sein kÃ¶nnte, dass dort drauÃŸen ReinblÃ¼ter sind und auf solche Begegnungen versuchte Althrus seit lÃ¤ngerem zu verzichten. Es verwunderte ihn sehr, dass das was vor der HÃ¶hle war, diese auch betrat. Es war Kalriin.  \nâ€žHallo, wie geht's,\" begrÃ¼ÃŸte sie in im freundlichen Tonfall. \\*Wer ist das und warum verhÃ¤lt sie sich so freundlich?\\* Fragte der Schwarze sich.  \nâ€žAch, frag nicht!\" \\*Sicher nur eine Finte,\\* dachte er wieder. â€žIch mÃ¶chte gerne alleine sein, also wÃ¼rdest du bitte meine HÃ¶hle verlassen? SchlieÃŸlich ist mein Zuhause, das einzige, was von euch noch respektiert wird.\"  \nâ€žHey, ich will dir helfen, dich ein bisschen aufbauen\", erwiderte sie, â€žich halte nÃ¤mlich nichts von diesen Regeln.\"  \nâ€žAch wirklich? Was meinst wie oft ich in dieser Weise schon rein gelegt wurde. Ich lerne dazu, also verschwinde bitte.\"  \nâ€žIch will dich nicht rein legen, ich meine es ernst!\" Althrus erwiderte nichts darauf und wandte sich ab. â€žGut, wenn du unbedingt weiter TrÃ¼bsal blasen willst â€\" bitte. Ich habe vorgeschlagen, dir zu helfen. Wenn du dies nicht annehmen willst, ist das nicht mein Problem.\" Mit diesen Worten verlieÃŸ sie Althrus HÃ¶hle.  \n  \n\n\u0026nbsp; Sie war eine Weile gegangen, als sie eine hÃ¤mische Stimme hÃ¶rte. Sie gehÃ¶rte Rizak, einem Eisdrachen, der sie begehrte. Kalriin aber wollte nichts von ihm wissen.  \nâ€žNun, Kleine, hast du es dir Ã¼berlegt?\" sagte dieser wÃ¤hrend auf sie zu lief. Er war jung und doch stattlich gebaut, trotzdem konnte Kalriin ihn nicht leiden.  \nâ€žGeht das nicht in deinen SchÃ¤del rein, dass du lange warten kannst, bevor ich deine so genannte Liebe erwidere? Hau ab, ich kann deine Art nicht ab!\"  \nâ€žDu wirst mich noch zu schÃ¤tzen wissen, SchÃ¤tzchen!\"  \nâ€žHÃ¶r auf, mich so zu nennen, ich hasse dich. Und das einzige von dir, was ich je zu schÃ¤tzen wissen werde ich dein Abgang, aber zackig.\"  \nRizak bewegt sich noch ein StÃ¼ck nÃ¤her. â€žAch Liebes, du machst einen groÃŸen Fehler\", sagte er und streckte seine Pranke nach ihr aus. Kalriin schlug diese weg. â€žFass mich nicht!\" rief sie.  \nDoch plÃ¶tzlich wandten beide Drachen den Kopf in eine andere Richtung, wo sich eine dritte Stimme einschaltete. â€žHast du nicht gehÃ¶rt? Sie will nicht!\" sagte diese. Es war Althrus, er selbst wusste nicht was ihn dazu verleitete einzugreifen und trotzdem tat er es.  \nâ€žWas machst du den hier?\" rief Kalriin Ã¼berrascht.  \nâ€žDas selbe kÃ¶nnte ich fragen\", kam es von Rizak, â€ždu hast hier gar nichts zu melden, also verschwinde besser, bevor ich dir noch wehtun muss!\"  \nâ€žDie Frage ist\", rief Althrus, â€žwer hier gleich wen wehtut.\"  \nâ€žOho, da ist aber einer mutig. Was geht dich das eigentlich an?\" Das wusste Althrus selber nicht und schwieg. â€žGenau\", erwiderte Rizak seien unausgesprochene Antwort, â€žes geht dich gar nichts an, also ...\" Weiter kam er nicht, denn Althrus kam wie der Blitz auf ihn zugeschossen und schlug ihn mit der Pranke direkt auf den Kopf, wobei er zu Boden ging. Kalriin blickte Ã¼berrascht auf. Warum tat er das?  \nâ€žDas bÃ¼ÃŸt du mir!\" sagte der Eisdrache, wÃ¤hrend er sich etwas Blut von Maulwinkel wegwischte. â€žIch habe bis jetzt immer gegen dich gewonnen, warum nicht auch jetzt\", sagte er bevor er ebenfalls angriff. Eine Weile lang kÃ¤mpften die beiden Drachen miteinander und Kalriin nutzte die Gelegenheit um zu verschwinden. Nach einem lÃ¤ngeren Schlagabtausch schien Althrus zu unterliegen. Doch Kalriin konnte verschwinden, das allein war sein Ziel.  \nAls er bemerkte, dass er den Kampf wieder nicht gewinnen konnte, zog er sich zurÃ¼ck. Irgendwann, dachte er, irgendwann werde ich dich besiegen. â€žJa, hau' ab du Feigling!\" rief Rizak Althrus hinterher, doch die Worte kÃ¼mmerten ihn kaum, er wollte nur zurÃ¼ck zu seiner HÃ¶hle.  \n  \n\n\u0026nbsp; Einzig und allein, weil Althrus ihr half, kÃ¶nnte sie Rizaks AnnÃ¤herungsversuchen erfolgreich entkommen. Warum tat er das? Hatte er nicht vor kurzem gesagt, dass er ihr nicht traute? Eins war ihr klar: Althrus ist echt in Ordnung und hilfbereit. Sie Ã¼berlegte ihn bald wieder einen Besuch abzustatten, doch erst wollte sie schlafen und dabei den widerwÃ¤rtigen Rizak vergessen. Bevor sie ein schlief ertappte sie sich mehrfach dabei, wie sie an den Mischling dachte, immer und immer wieder. Noch wusste sie nicht warum. Es verging einige Zeit, bis sie friedlich ein schlief.  \n  \nEr hatte ihr geholfen, die der er kurz zuvor misstraute. ZufÃ¤llig war er gerade in der NÃ¤he und bekam das Spektakel mit und schnell wurde ihm klar, dass das kein Einzelfall war. Die Drachen, die ihn versuchte aufzumuntern, wÃ¼rde anscheinend Ã¶fters von denen belÃ¤stigt. Der Schwarze half ohne lÃ¤nger nachzudenken obwohl er wusste, dass er Rizak unterlegen war. Althrus lag in seiner HÃ¶hle und betrachtete die Kratzer die er sich im Kampf zugezogen hatte. Das war alles Alltag fÃ¼r ihn, er verrannte sich nÃ¤mlich ziemlich oft in einem Drachen aus der Umgebung. Oft gewann er auch, aber Rizak war ihm deutlich zu Ã¼ber.  \nImmer wieder kam ihn der Gedanke ob sie es wirklich ernst meinte, dass sie ihn helfen wollte. Na ja, vielleicht kommt sie ja wieder, vor Allem wegen dem Zwischenfall.  \nBald schlief auch er ein.  \n  \n\n\u0026nbsp; FrÃ¼h Morgens, als die Sonne gerade aufgegangen war und den anliegenden See zu wunderschÃ¶n zum GlÃ¤nzen brachte, erwachte der Mischling aus einem nicht gerade ruhigen Schlaf. Althrus wagte einen Spaziergang und beschloss zusÃ¤tzlich am See zu relaxen. Sein Leben kÃ¶nnte so schÃ¶n sein, wenn es diese Defizite nicht gÃ¤be. Er dachte lÃ¤nger Ã¼ber verschiedene Dinge nach, wÃ¤hrend er sich die Sonne auf seine schwarzen Schuppen scheinen lieÃŸ.  \nStunden vergingen so und er hÃ¤tte schon fast GlÃ¼ck, dass nicht irgendein Reinblut vorbei kam und ihn diesen Platz streitig machte, doch bald kam auch eins, ein ganz bestimmtes.  \nAlthrus schaute auf, als er ein GerÃ¤usch hÃ¶rte. â€žAch, du bist es!\"  \nâ€žHallo GroÃŸer\", erwiderte sie. â€žWie geht's dir denn heute?\"  \nâ€žDem UmstÃ¤nden entsprechend, gut\", antwortete er. Er schien jetzt mehr Vertrauen in ihr zu haben.  \nâ€žOha, die erste richtige Antwort, die du mir gibst. Vielleicht kommt noch eine Zweite: Warum hast du mir geholfen?\"  \nâ€žDas weiÃŸ ich selbst nicht so richtig, das Einzige was ich weiÃŸ ist, dass ich es tat. Und das fand ich schon seltsam genug. Warum sollte ich welchen helfen, die mir nichts Gutes wollen?\" war seine Antwort.  \nâ€žAber ich bin nicht so wie die anderen, wirklich. Ich wÃ¼rde dir liebend gerne ein bisschen Gesellschaft leisten. Die hast du bitter nÃ¶tig. Komm, lasst uns an einen etwas abgeschiederenen Ort gehen, wo wir uns in Ruhe unterhalten kÃ¶nnen.\"  \nâ€žSo langsam habe ich auch das GefÃ¼hl, dass du die Wahrheit sagst\", erwiderte er. â€žGut, ich vertraue dir erstmal. Wir gehen in meine HÃ¶hle, dort mÃ¼ssten wir Ruhe haben.\"  \nâ€žEinverstanden, geh vor.\"  \nAlthrus lief zu seiner HÃ¶hle und Kalriin folgte ihn, nach kurzer Zeit kamen sie an.  \nâ€žUnd die willst mir wirklich helfen?\" fragte der Mischling, als sie sich es drinnen gemÃ¼tlich gemacht hatten.  \nâ€žJa klar! Und erst jetzt Recht jetzt, wo du mir bei diesem Ekel geholfen hast.\"  \nâ€žWas war eigentlich genau los?\" wollte Althrus wissen, â€žnicht gerade gewÃ¶hnlich, dass sich zwei ReinblÃ¼ter streiten.\"  \nâ€žWas er will ist auch kein Streit, Rizak will mich.\"  \nâ€žOha!\"  \nâ€žGanz Recht 'Oha', dieser Drache ist wirklich das Letzte. Er sieht gut aus, das ist klar, aber er hat einen Charakter, da krÃ¤uselts dir die Schuppen.\"  \nâ€žKann ich verstehen, ich kenne ihn gut genug. Und er gibt dich einfach nicht auf? War eine Abfuhr nicht genug fÃ¼r ihn?\"  \nâ€žDas ist es ja, der ist Ã¼belst stur. Ich kann lange auf seine Kapitulation warten. WÃ¤re ja auch zu schÃ¶n um wahr zu sein.\"  \n  \n\n\u0026nbsp; Lange Zeit unterhielten sich die beiden Drachen. Es war Althrus erste richtige Unterhaltung, seit einer halben Ewigkeit. Sie dauerte auch dementsprechend lange. Sie vergasen ganz die Zeit und es war in nu wieder Abend.  \nâ€žIch muss gehen\", sagte Kalriin. â€žWir sehen uns.\"  \nSie verabschiedeten sich voneinander und Kalriin verlieÃŸ seine HÃ¶hle. Althrus beschloss noch etwas jagen zu gehen, er hatte schlieÃŸlich den ganzen Tag nichts gegessen.  \n  \nAls Kalriin alleine war, dachte sie, schon wieder, an Althrus. Durch die Unterhaltung hatten sie viel voneinander erfahren und sie fand ihn sehr nett. Ja, sie hatte das GefÃ¼hl, dass sie ihn sogar richtig mochte. PlÃ¶tzlich erschrak sie, denn es wurde ihr schlagartig klar.  \nâ€žKann es sein.... das ich ihn liebe?\"  \n  \n\n","series":{"name":"UnerwÃ¼nscht","next":"https://fse.anthro.fr/stories/93418-ein-herz-und-eine-seele.json"}}