{"sf1_id":904731,"sf2_id":null,"title":"Eine Flüchtige Bekanntschaft","author":"Lorddaventry","words":8269,"posted_at":"2015-08-30T09:06:00.000Z","tags":["Cum","Dragon","Dragoness","Fantasy","Feral","Five Dragons Storyline","German Language","M/F","Magic","Mirnehviir","Oral","Passion","Story Series","Vaginal","fight","straight"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/904731-eine-fluchtige-bekanntschaft","original_url":"https://sofurry.com/view/904731","image_url":"https://www.sofurryfiles.com/std/thumb?page=904731\u0026ext=.jpg","description":"","content":"\nEine flüchtige Bekanntschaft\n \n \n \nHoch\nam Himmel flog ein grosser schwarzer Drache durch die Lüfte. Zwei lange, weisse\nHörner krönten seinen imposanten Kopf, aus dem zwei rubinrote Augen\nherausstachen. Schmale, dunkelgraue Ohrenkämme rahmten sein Gesicht ein. Die\ndarüber liegenden Ohren streckten sich unterhalb der Hörner nach hinten. Über\nden Kopf hinweg, den Nacken herunter verlief ein ebenfalls dunkelgrauer Stachelkamm,\nwelcher bis in die Hälfte seines Schweifes reichte. Die einzelnen Stacheln\nwaren weiss, wie seine Hörner. Sein Körper war in schwarze Schuppen gehüllt. Im\nrichtigen Lichtschein lag sogar ein leichter, matter Glanz darauf. Die Platten\nam vorderen Hals, der Brust und des Unterleibes wiesen eine dunkelgraue Färbung\nauf. Ebenso die Flugmembrane seiner langen, kräftigen Flügel. Die Klauen an\nseinen wuchtigen Pranken konnte er beliebig ein und ausfahren. Sein Schweifende\nhatte eine Keilform und war von ähnlicher Beschaffenheit wie die ledernen\nFlughäute. \n \nMit\neinem weiteren, kräftigen Flügelschlag stieg der schwarze Drache etwas höher\nund liess sich sogleich wieder vom Rückenwind tragen. Während des leichten\nGleitfluges warf er seinen aufmerksamen Blick über die Landschaft. Kurz\nschnellten seine Augen zu der gut befestigten Ledertasche an seinem rechten\nVorderlauf.\n \nEr\nschickte ein leicht herablassendes Schnauben nach vorne und verdrehte seine\nAugen leicht. „Das sie ausgerechnet mich in die Wüste schicken.\" meckerte er\ngedanklich und blickte voraus zur Hügelkette am Horizont, welches die Grenze zur\ngrossen Wüste und dem Reich Sullfar bildete. „Die Ältesten haben aber leider so\nentschieden.\" diskutierte er mit sich selbst.\n \nNeugierig\nbetrachtete er den ledernen Behälter erneut. „Was da wohl drin ist?\" fragte er\nsich gedanklich und schnupperte einmal daran. „Anscheinend etwas wichtiges, sonst\nwürden sie wohl kaum alle losschicken.\" fügte er dem hinzu, während seine\nErinnerung zum Zeitpunkt seiner Abreise zurückfiel.\n \n.....\n \n \nEin\nheller Sonnenstrahl traf auf sein schwarz geschupptes Gesicht, als er aus dem\nhohen Torbogen trat. Kurz zog er seine Augenlieder zusammen, als der helle Schein\nin seine rubinroten Pupillen traf. Ein leichter heller Schleier fiel dabei über\nsein schwarzes Schuppenkleid. Neugierig funkelten seine roten Augen, als er mit\naufgewecktem Blick die anderen Gestalten auf dem grossen Platz musterte. Zwei\nseiner Artgenossen waren bereits in der Luft. Einer flog nach Norden, die\nAndere nach Westen. Weiter vorne erkannte er seinen blauen Kollegen, wie er\nsich sogleich mit wenigen Flügelschlägen elegant in die Höhe katapultierte. \n \nKurz\ndarauf kamen die Ältesten auch schon auf ihn zu. In ihre grauen Roben gehüllt\nnäherten sie sich ihm. Einer hielt eine braune Ledertasche in den Händen,\nwelche er auch schon an dem rechten Vorderlauf des Drachens befestigte. „Es ist\nein langer Flug nach Stormwind.\" sprach einer der Männer und hob zuversichtlich\nseine Stirn. Der schwarze Drache senkte langsam seinen Kopf und erwiderte den\nmüden Blick des Ältesten. Der alte Mann legte ihm seine Hand auf die Wange, was\ndem Drachen ein leises Gurren entlockte. \n \nDie\nLedertasche festgezogen nickte ihm der Mann bestimmend zu bevor er sich dem\nÄltesten zuwandte. „Es ist alles Bereit Meister Atlas.\" sprach er gelassen.\n„Lass dich nicht aufhalten Mirnehviir.\" sagte Atlas zuversichtlich und zog\nseine Hand zurück. \n \nKurz\nschnupperte der schwarze Drache an der Tasche, bevor er ihm zunickte und an den\nRand des Platzes schritt. Stolz hob er seinen Kopf in den leichten Wind. \n \n......\n \n \nMit\nausgebreiteten Flügeln trieb Mirnehviir immer noch auf dem Rückenwind. „Naja,\neine Stadt ist immerhin leichter zu finden als ein Luftschiff.\" dachte er\namüsiert weiter. Aufmerksam schaute er voraus zur Hügelkette. Hinter dem\nGebirge kamen bereits die braunen Dünen von Sullfar zum Vorschein. \n \n„Nicht\nmehr lange und ich....\" Plötzlich surrte ein schnelles Objekt an seinem Kopf\nvorbei. Erschrocken machte er eine hektische Drehung zur Seite und hielt seine\nPosition in der Luft. „Was war das?!\" dachte er mit einem leisen Knurren in der\nKehle. Sein scharfer Blick schnellte über die Baumkronen des Waldes am Fusse\nder Hügelkette. \n \nNervös\nwich sein Kopf hin und her. Ein metallenes Knacken drang aus dem Blätterdach,\ngefolgt von dem leisen Surren einer fliegenden Fessel. Mit schweren Gewichten\nraste sie drehend auf ihn zu. Elegant wich Mirnehviir dem Geschoss aus und\nversuchte den Ursprung zwischen den Bäumen zu finden. Doch schon flogen die\nnächsten drehenden Projektile auf ihn zu. Hektisch machte der Drache eine\nweitere Rolle und entging so der zweiten Fessel. Die Dritte erfasste ihn jedoch\nund wickelte sich schwunghaft um seine Hinterbeine. Die schweren Gewichte daran\nzwangen ihn langsam nach unten. \n \nNur\nMühselig gelang es Mirnehviir die Flughöhe zu halten. Doch erneut hörte er\ndieses metallische Knacken unterhalb des Blätterdaches. Zwei weitere Fesseln\nschnellten auf ihn zu. Die trägen Gewichte um seine Beine schränken seine Beweglichkeit\nin der Luft zu sehr ein, als dass er noch grossartige Ausweichmanöver\ndurchführen konnte. Schnell wickelten sie sich um seine Brust und fesselten\nseine Flügel, was ihn unverhofft in das Blätterdach des Waldes stürzen liess. \n \nMit\neinem lauten Fauchen fiel er nach unten in die Bäume und mit einem dumpfen\nKnall wurde es dunkel.\n \n......\n \n \nLeicht\nbenommen kam Mirnehviir wieder zu sich und blickte erschöpft zwischen dicken\nMetallstangen hindurch. Das Atmen fiel ihm schwer. Eine merkwürdige\nMetallkonstruktion war ihm über die Nase und das Maul gezogen. Harte\nLederbänder hielten diesen Maulkorb auf seiner Position. Die kleinen Löcher\ndarin liessen ihm nur wenig Luft zum Atmen. Langsam hob er seinen Kopf und\nstellte mit einem starken Schnauben fest, dass er sich nicht richtig bewegen\nkonnte. Schwere Eisenketten hielten seinen Körper am Boden des Käfigs fixiert.\nSeine Flügel waren mit dicken Lederriemen auf seinen Rücken geschnallt. \n \nIn\neinem flüchtigen Moment weiteten sich erschrocken seine Augen. Hektisch blickte\ner zu der Tasche an seinem rechten Vorderlauf. Zu seinem Glück war sie noch da,\nwo sie die Ältesten angebracht hatten und immer noch versiegelt. „Dann haben\nsie es nicht darauf abgesehen.\" dachte er sich erleichtert. „Aber worauf dann?\"\nfragte er sich selbst.\n \nEinen\nleicht traurigen Blick warf er zum Himmel. Die Sonne war bereits untergegangen\nund einige einsame Sterne zeigten sich am Nachthimmel. In der Nähe seines\nKäfigs brannte ein grosses Lagerfeuer, an dem sich zahlreiche Schatten\nversammelt hatten. Hinter den Flammen erkannte er die dunklen Umrisse von einem\nweiteren Käfig. Dieser war jedoch mit einer Plane abgedeckt. Zwei Schatten kamen\nlangsam auf den gefesselten Drachen zu. \n \nMit\ngeschlitzten Pupillen sah er die fremden Männer knurrend an. „Wen haben wir\ndenn da?\" fragte einer der Männer ernst. „Es war doch nur von einem Drachen die\nRede.\" „Und?\" fiel ihm sein Kollege ins Wort. „Ja was, und?! Wo kommt der hier\nher?\" hakte er bestimmend nach und trat kräftig mit dem Fuss einmal gegen den\nKäfig. \n \nMirnehviir\nantwortete darauf mit einem dumpfen Knurren. Mehr liess der Maulkorb nicht zu.\n„Den haben wir am Fusse der Hügelkette runtergeholt. Nicht unweit, wo wir den Anderen\nerwischt hatten.\" erklärte einer. Der Erste kniete sich vor Mirnehviirs Gesicht\nund blickte ihm in die leuchtenden, roten Augen. „Die Belohnung ist zwar nur auf\nden Anderen ausgeschrieben, aber die zahlen sicher was extra wenn wir zwei\nabliefern.\" „Was machen die eigentlich mit denen?\" fragte einer der Männer\nunsicher. „Töten, Häuten, was weiss ich!\" begann der andere etwas genervt.\n„Solange der Preis stimmt, stell ich keine Fragen.\" meckerte er weiter. „Hoffen\nwir mal das die was extra zahlen.\" sprach der zweite erneut. „Sonst bleiben wir\nnoch auf diesem Ding sitzen!\" fuhr er fort und zeigte herablassend auf den\nKäfig. Einer der Schatten blickte den Drachen ernst an. „Auf dem will ich nicht\nsitzen!\" begann er zu lachen und trat erneut gegen den Käfig. \n \nMit\ngeschlitzten Pupillen und einem dumpfen Knurren beobachtete Mirnehviir die\nbeiden, wie sie zu dem Lagerfeuer zurückschritten. \n \n„Das\nklingt gar nicht gut!\" dachte er laut in sich. „Es muss doch einen Weg geben,\num hier raus zu kommen!\" hallte seine Gedankenstimme weiter, während er sich\nkräftig gegen seine Fesseln stemmte. Doch diese gaben in keiner Weise nach.\nMehr noch schienen sie sich enger zu schnallen, je mehr er sich dagegen wehrte.\nErschöpft liess er davon ab und schnaubte kräftig in den Maulkorb. \n \nAufmerksam\nbetrachtete er sein Gefängnis. Zumindest so aufmerksam wie es seine Ketten\nzuliessen. „Die Gitterstäbe sind aus gehärtetem Obsidianstahl.\" sprachen seine\nGedanken. „Die würden selbst meinem Feueratem standhalten. Und mit diesem\nvermaledeiten Maulkorb liegt das ohnehin nicht drin!\" argumentierte er weiter.\n„Der Boden besteht aus einer massiven Stahlplatte.\" Leicht enttäuscht sank sein\nGesicht nach unten. „Da würd ich mir nur die Krallen brechen.\" dachte er als\nsein Blick nach oben fiel. Die Decke ist nicht so massiv und auch die\nScharniere sind nicht sonderlich stabil.\" Neugierig hob er seinen Kopf wieder.\n„Wenn ich doch nur aufstehen könnte!\" fluchte er gedanklich und gab ein tiefes\nKnurren von sich. „Diesen Deckel könnte ich aufstemmen.\" \n \nDoch\nschon spürte er erneut das träge Gewicht seiner Fesseln, als er sich bewegen\nwollte. Erschöpft sank sein Kopf auf den Boden zurück und er blickte traurig zu\nder Feuerstelle. „Ach, wäre ich doch nur schneller geflogen.\" meckerte er in\nsich hinein. „Dann hätten mich diese Dreckskerle nicht erwischt.\" hallten seine\nWorte weiter während er müde die Augen schloss. \n \n„Scheisse!\"\nkam eine laute Stimme vom Feuer her. Verwundert hob Mirnehviir seinen Kopf und\nblickte mit einem neugierigen Funkeln in den Augen zu dem Ursprung der Stimme.\nPlötzlich herrschte ein reges Treiben um den anderen Käfig herum. Die\nAbdeckplane des Gefängnisses lag zur Hälfte im Feuer und brannte lichterloh. \n \n„Verdammt!\nSeht zu, dass ihr diesen Bastard wieder ruhig stellt!\" fluchte einer der Männer\nbestimmend. Zu viert standen sie um den Käfig und zogen kräftig an den Ketten\naus dem Gitter, während andere mit Holzstäben ins Innere stiessen. Der ganze\nKäfig schlug hin und her. Mirnehviir konnte durch das helle Flackern des Feuers\nnicht erkennen, wer oder was darin eingeschlossen war. Doch wehrte sich dieses\nWesen mit beachtlicher Kraft. \n \nAngespannt\nbeobachtete der schwarze Drache dieses Schauspiel. „Passt auf den Schwanz auf!\"\nschrie einer der Männer panisch. Kaum hatte er die Worte vernommen sah er wie\nein langer Schweif aus dem Käfig kam und in einer schwunghaften Bewegung\nherumwirbelte. Zwei Männer wurden getroffen. Der Schlag hallte wie das\nSchmettern einer Peitsche, dessen Kraft beide vom Käfig wegschleuderte. Die\nSpitze des Schweifes blitze im flackernden Licht mit einem kurzen hellen\nSchimmer auf, als sie sich erhob. Von Oben schnellte sie herab, direkt auf\neinen der Männer zu. Dieser wich in letzter Sekunde aus. „Himmel! Arsch und\nHurensohn!\" fluchte einer der Männer wütend. „Wo zum Henker sind die\nBetäubungspfeile!?\" \n \nDort\nwo der peitschende Schweif auf den Boden auftraf entlud sich eine Schockwelle,\nwelche bis zum Feuer reichte. Die kräftige Druckwelle schleuderte die Glut\nhoch, bis in die Baumkronen und erhellte für einen flüchtigen Moment den\nNachthimmel. In diesem Augenblick konnte Mirnehviir die Umrisse im anderen\nKäfig erkennen. Ein braun geschuppter Drache wehrte sich erbittert gegen seine\nPeiniger. Kräftig stemmte er sich gegen die Ketten und fauchte, was der\nMaulkorb hergab. Gelbe Augen leuchteten bedrohlich in seinem Gesicht. Etwas\nkleines, silbernes blitzte an seinem Hals auf, doch schon war der Lichtschein\nverpufft. \n \nWieder\nschwang sich der Schweif von Oben herab und traf in die Leere. Erneut entlud\nsich eine Schockwelle, welche den Stamm des nahe stehenden Baumes mühelos\nspaltete. Mit einem lauten Knacken fiel eine der Baumhälften zu Boden.\nMirnehviir konnte die Erschütterung deutlich in seinem Käfig spüren. Völlig\nerstaunt betrachtete er den gespaltenen Stamm. „Was für eine Kraft!\" dachte er\nverblüfft in sich.\n \nWieder\nschwankte der Käfig, als sich der braune Drache gegen seine Fesseln warf. Doch\nplötzlich wurden seine Bewegungen träge und er sankt erschöpft zu Boden. Völlig\nentkräftet liessen die Männer die Ketten los. „Meine Fresse!\" fluchte der\nAnführer. Mirnehviir konnte es nicht genau sehen, aber er erkannte, wie der\nMann etwas Kleines in seiner Manteltasche verschwinden liess. „Das Zeug wirkt\nbei dem Vieh nicht so lange!\" meckerte er laut. „Hoffentlich reichen sie noch\nbis wir ankommen.\" fiel ihm einer ins Wort. „Besser wäre es!\" schimpfte der\nMann und schlug dem Zwischenrufer auf den Hinterkopf. „Und jetzt beweg deinen\nArsch! Und zieht diesem Ding eine neue Plane über!\" fluchte er weiter und\nzeigte bestimmend auf den Käfig. \n \n„Betäubungspfeile?!\"\nhallte es in Mirnehviirs Gedanken. „Deswegen bin ich so schlapp.\" dachte er\nweiter. Er hörte wie sich einige schnelle Schritte seinem Käfig näherten. Nur\nmit einem Auge leicht geöffnet beobachtete er die Gestalt. Kräftig trat der\nAnführer dieser Männer gegen das Gitter. „Willst du auch noch ne Dosis oder was?!\"\nschrie der Mann wütend. Ohne zu reagieren verharrte der schwarze Drache in\nseiner Haltung. Lange schaute ihn die Gestalt ernst an. \"Hmpf!\" räusperte sich\nder Mann kopfschüttelnd und schritt energisch zum Feuer zurück. „Ich hoffe\ndiese Wichser zahlen auch anständig für diese Biester!\" meckerte er vor sich\nhin. Mit einem verstohlenen Blick schaute ihm Mirnehviir hinterher. „Nein\ndanke.\" dachte er sich sarkastisch und versuchte sich in dieser beklemmenden\nHaltung zu entspannen. Nur mühsam gelang es ihm Schlaf zu finden. \n \n......\n \n \nTräge\nkam Mirnehviir wieder zu sich. Er spürte ein leichtes Hin- und Herschwanken.\nMüde öffnete er seine Augen und erblickte zwischen dicken Stahlstangen einen\nblauen Himmel. Es war bereits Tag und die Männer waren im Gänsemarsch auf der\nStrasse unterwegs. Hinter ihm zogen sie eine doppelläufige Balliste her, und\ndahinter befand sich der andere Käfig mit der Plane darüber. Aufmerksam\nbetrachtete er die Balliste und die Männer, die daneben hergingen. Nachdenklich\ngurrte er vor sich hin. „Eine Drachenjägerballiste.\" dachte er verwundert in\nsich. „Seit den Jägerkriegen habe ich keine mehr gesehen.\" Sein Blick wich aber\nskeptisch zu den Männern. „Doch diese Männer tragen keinerlei Zeichen oder\nUniform des Jägerordens. Das sind bestimmt nur einfache Söldner der\nKopfgeldjäger?\" fragte er sich selbst und blickte zu der doppelläufigen Waffe\nzurück. „Aber wie kamen sie zu dieser Fesselschleuder?\" fragte er sich erneut. \n \nDoch\nbevor er weitere Gedanken darauf verwenden konnte bemerkte er einige Bewegungen\nim anderen Käfig. Der Drache darin kam langsam wieder zu sich. Aus einem Reflex\nheraus versuchte Mirnehviir aufzustehen. Doch die Ketten hielten ihn immer noch\nstramm. Er bemerkte nur, dass sie sich nicht mehr so schwer wie letzte Nacht\nanfühlten. „Die Wirkung hat wohl endlich nachgelassen!\" dachte er sich\nerleichtert. Doch durfte er sich seiner wiedergewonnen Stärke nichts anmerken\nlassen. Er wollte keine weitere Dosis riskieren, zumindest bis er aus diesem\nKäfig raus war.\n \nDoch\nwenn er diese Ketten nicht sprengen konnte wäre es ohnehin bedeutungslos. \n \nNeugierig\nhob er seinen Kopf wieder und betrachtete den zweiten Käfig. Die Bewegungen\ndarin schienen hektischer zu werden, doch plötzlich standen sie still. Unter\nder Plane erkannte er zwei gelb leuchtende Augen, die ihn ansahen. Kurz\nblinzelten sie ihm zu und verschwanden darauf hin wieder im Schatten der\nAbdeckung. Neugierig versuchte Mirnehviir diese Augen wiederzufinden, doch\nvergeblich. Stattdessen tauchte ein langer Schweif unter der Plane auf, schob\nsich zwischen die Gitterstäbe und hob sich hoch. Die Luft um die Spitze schien\nzu vibrieren.\n \n„Nicht\nschon wieder!! ACHTUNG!\" schrie einer der Söldner panisch. Doch schon schnellte\nder Schweif wie eine Peitsche nach Unten. Die darauffolgende Schockwelle raste\ndirekt auf Mirnehviir zu. Krampfhaft stemmte er sich gegen seine Ketten um\ndieser Kraft zu entgehen, konnte sich aber nicht rühren. Hektisch zog er seinen\nKopf nach Unten und hielt seine Augen fest geschlossen.\n \nEr\nspürte eine gewaltige Erschütterung, gefolgt von dem hellen Scheppern von\nMetallstangen. Schnell hatte er seine Augen geöffnet und erkannte, dass eine\nSeite seines Käfigs aufgerissen war. Selbst die Verankerung seiner Ketten lag\nauf der Strasse. Ein dumpfes Knurren drang aus seinem Maulkorb, als er sich mit\naller Kraft gegen seine Fesseln stemmte. Dieses Mal hielten sie seiner Wucht\nnicht stand und wurden regelrecht weggeschleudert. Eine Kette traf einen der\nSöldner und riss ihn schmerzhaft zu Boden. \n \n„Scheisse!\nEr ist frei!\" brüllte der Zweite. Mirnehviir sprang von dem zerstörten Wagen\nherunter und schaute sich kurz um. Von Vorne stiegen bereits mehrere Männer von\nden Wagen herunter. Hinten befanden sich die Balliste und der zweite Käfig. \n \nDen\nzweiten Söldner traf er kräftig mit seinem Schweif und schleuderte ihn hart\ngegen den nächsten Stamm, wo er regungslos liegen blieb. Vorne liefen bereits\ndie nächsten Angreifer auf ihn zu. Sein schneller Blick wich zu dem Wagen\nvoraus, dieser hatte einige Kisten mit kleinen Flammensymbolen darauf geladen. Anschliessend\nblickte er zu dem demolierten Käfig, als es kurz in seinen roten Augen\naufblitze. Mit dem Kopf stemmte er sich kräftig gegen eines der Wagenräder. Er\ndrehte ihn um 90 Grad und kippte in leicht auf die Seite. Schnell liess er von\ndem Käfig ab und drehte ihm geschwind den Rücken zu. Die Klauen ausgefahren\nstemmte er seine Vorderpfoten in den Boden und hob seine Hinterbeine. Mit einem\nwuchtigen Abstoss schleuderte er den Käfig nach vorne in den anderen Wagen. Ein\npanisches „SCHEISSE!\" war noch zu hören, bevor das Gefährt mit einem enormen\nKnall aufschlug und eine grosse, dichte Rauchwolke erzeugte. Dies gab ihm genug\nZeit um zu dem zweiten Käfig zu gelangen. \n \nMit\nzwei kräftigen Schlägen seiner Pranken zerfielen die Scharniere in ihre\nBestandteile. Ein weiterer Schlag löste die Ketten. \n \nWuchtig\nfiel der Deckel des Wagens auf und zum Vorschein kam zum Erstaunen von\nMirnehviir ein elegantes Drachenweibchen. Ihre Flügel waren ebenso wie seine\ngefesselt. Doch hatte er im Augenblick keine Zeit die Landschaft zu geniessen. \n \nEin\ndumpfes Fauchen drang aus ihrem Maulkorb. Die geschlitzten Pupillen ihrer gelb leuchtenden\nAugen auf die Staubwolke gerichtet spurtete sie auch schon direkt hinein.\nMirnehviir wollte hinterher, konnte ihr Tempo aber nicht erreichen. „Sollten\nwir nicht das Weite suchen?\" dachte er sich schnell als sie im dichten Schleier\nverschwand. Panische Schreie und das Klingen von Waffen drangen durch die\nDreckwolke. Ein lauter Knall hallte durch die Luft und der schwarze Drache sah,\nwie eine Balliste und zwei Söldner auf die linke Seite geschleudert wurden. Davon\nblieb nicht mehr übrig, als ein Haufen Schrott. „Lass mich los du VERDAMMTES...!\"\nhallte die Stimme eines Mannes nach hinten. \n \nVerwundert\nblieb Mirnehviir stehen und sah, wie der Anführer der Söldner in hohem Bogen\nüber ihn hinwegflog. Dabei verlor er ein kleines Metallrohr, welches vor ihm\nauf der Strasse liegen blieb. Der Söldnerführer landete schmerzhaft im Käfig\nder Drachin. Mit einer schnellen Kopfbewegung liess Mirnehviir den Deckel\nzufallen und verbog mit seinen Pranken den Rahmen des Gitters, weswegen sich\nder Käfig nicht mehr öffnen liess. In der Zwischenzeit kam auch die braune\nDrachin aus der Rauchwolke zurück. Mit einem wütenden leuchten in den Augen\nstarrte sie das kleine Metallrohr an, bevor sie es knurrend mit ihrer Pranke\nzerquetschte. \n \nEinen\nflüchtigen Blick und ein kurzes Nicken schickte sie zu dem schwarzen Drachen, bevor\nsie mit schnellen Schritten in den Wald lief. „Na warte, wenn ich hier raus komme!\"\nfluchte der Mann im Käfig. Mit einem gedämpften, herablassenden Schnauben sah\nMirnehviir ihn an. Knurrend und mit geschlitzten Pupillen schlug er mit seiner\nPranke einmal gegen das Gitter, was den Menschen darin erschrocken\nzusammenzucken liess. „Willst du noch ne Dosis, oder was?!\" dachte sich der\nDrache amüsiert.\n \nAnschliessend\nund ohne weiteres Zögern folgte Mirnehviir der Drachin, denn mit allen Söldnern\nkonnte er es nicht aufnehmen. \n \n„Holt\nmich hier raus, ihr ARSCHLCHER!!\" Vernahm er noch die Stimme des Anführers als\ner zwischen die Bäume spurtete.\n \nEtwas\nmehr als eine Stunde folgte der schwarze Drache ihren Spuren durch den Wald.\nMirnehviir wusste nicht, wohin er flüchtete. Er folgte stur den Abdrücken\ndieses Weibchens, welche bei ihrem Tempo sicherlich schon über alle Berge war.\n \nSchlussendlich\nsackte er erschöpft zusammen. Kräftige Atemstösse zischten durch die kleinen\nLöcher des Maulkorbes. Zu seinem Pech verloren sich auf dem steinigen Boden auch\ndie Spuren der braunen Drachin. \n \n„Ok.\nEins nach dem anderen.\" dachte er zuversichtlich in sich. „Erst mal diesen\nMaulkorb loswerden.\" fuhr er gedanklich fort. Er griff sich mir einer Pranke an\nden Hinterkopf, war aber nicht in der Lage die kleinen Schnallen zu öffnen. Er\nfuhr seine Krallen aus und versuchte den Riemen zu trennen. Spürte aber gleich,\nwie sich die Spitze seiner Klaue leicht in seine Schuppen bohrte. Weshalb er\ndiesen Versuch abbrach. Er würde sich nur unnötig selber verletzen. „MIST!\"\nklagte er in sich und senkte niedergeschlagen seinen Kopf. \n \nEin\nlauter metallischer Schlag war von weitem zu hören. Alarmiert stand Mirnehviir\nschnell auf den Beinen und blickte hektisch hin und her. „Haben sie mich\ngefunden?!\" hallte es in seinen Gedanken. Doch tauchten keine Söldner auf. Und\nwieder war ein Schlag zu hören. Neugierig begann der schwarze Drache dem Echo\nentgegen zu gehen. \n \nNach\nwenigen Schritten erblickte er verwundert die braune Drachin. Still beobachtete\ner sie aus der Distanz. Leicht erschrocken betrachtete er ihren blutenden\nNacken. Sie hatte versucht den Maulkorb mit den Krallen zu lösen, was einige\nblutende Schnitte nach sich zog. Mit dem Kopf schlug sie gegen einen Felsen.\nDoch löste sich die Metallkonstruktion nicht. Es entstand nur eine weitere\nDelle darin. Kurz darauf warf sie sich seitlich gegen einen Baum. Der Stamm\nknickte ein, die Gurte um ihre Flügel lösten sich jedoch nicht. Völlig\nerschöpft lag sie neben dem gefällten Baum am Boden und schnaubte kräftig durch\nden Maulkorb. \n \nMirnehviir\nmachte einen weiteren Schritt nach vorne. Trat dabei unglücklicherweise auf\neinen Ast. Durch das leise Knacken alarmiert, stand das Weibchen blitzschnell\nauf und blickte knurrend zu dem schwarzen Drachen. Etwas eingeschüchtert blieb\ner stehen und erwiderte das drohende Leuchten ihrer gelben Augen mit einem möglichst\nunschuldigen Blick. Zuversichtlich machte er einen weiteren Schritt auf sie zu.\nWas die Drachin mit einem dumpfen Fauchen konterte. Zusätzlich hob sie\nbedrohlich ihren langen Schweif. Die Spitze schimmerte mit einem schnellen\nFunkeln auf, ebenso ihre Augen. Um das Schweifende herum begann die Luft zu\nvibrieren und bewegte sich in kleinen Kreisen. \n \nMirnehviir\nriss erschrocken die Augen auf und wich schnell ein Stück zurück. „Sie kann\nMagie einsetzen!\" stellte er fest. „Und zudem vertraut sie mir nicht.\" dachte\ner weiter. Lange starrte sie den schwarzen Drachen an. Leicht angespannt blieb\nMirnehviir stehen und konterte ihren sturen Blick. \n \nIn\neinem flüchtigen Moment wichen ihre Augen zur Seite. Kurz darauf war ein\nmetallenes Knacken zu hören. Mit einem zischenden Surren flog eine Fessel auf\ndie Drachin zu. Zu spät reagierte sie. Die Wucht des Geschosses schleuderte sie\ngegen den Felsen, wo sie benommen liegen blieb. Ein zweites Knacken kam von\nhinten und schleuderte ein weiteres Geschoss nach vorne. \n \nGerade\nnoch rechtzeitig konnte sich der schwarze Drache ducken. Die Gewichte flogen\nknapp über seinem Kopf hinweg und streiften leicht seinen Maulkorb. Sich wieder\naufgerichtet, sprang er nach vorne und drehte sich zu den Angreifern um.\nMehrere Söldner kamen aus den Büschen und sahen die Drachen mit wütenden\nGesichtern an. Die Bögen gespannt und die Speere gehoben, zielten sie auf ihn. Einer\nschritt mühselig aus der Mitte. Er zog dabei sein linkes Bein leicht hinterher.\n„Das war ein riesen Fehler!\" brüllte der Söldnerführer drohend und zeigte\nzornig auf Mirnehviir. \n \nDer\nschwarze Drache senkte seinen Vorderkörper leicht nach unten und hob\nkampfbereit seinen Schweif etwas. Mit ausgefahrenen Klauen und geschlitzten\nPupillen knurrte er die Söldner drohend an. Die Drachin hob benommen ihren Kopf\nund warf ihren trüben Blick zu dem Männchen, welches sich schützend zwischen\nsie und die Angreifer gestellt hatte. Zu geschwächt war sie jedoch um\naufzustehen, zudem verdunkelte sich ihr Blick rasch und sie verlor das\nBewusstsein.\n \n„Das\nwird schnell vorbei sein.\" sprach der Anführer selbstsicher. Gleichzeitig\nschoben die Männer zwei Ballisten aus den Büschen und zielten auf Mirnehviir.\nDer Söldnerführer hob seine rechte Hand zu der Waffe. „Den Schwarzen brauchen\nwir nicht.\" sagte er bestimmend und einem fiesen Schmunzeln auf den Lippen. Mit\neinem lachenden Kopfnicken zogen die Männer die Schleuderfessel aus dem Bogen\nund begannen einen grossen Metallspeer einzulegen. \n \nMirnehviir\nmachte einen Schritt auf den Anführer zu. Kurz darauf feuerte die linke Balliste\nihre Schleuderfessel ab. Den Kopf gesenkt und den Schweif gehoben betrachtete\ner das drehende Geschoss. Gekonnt machte er einen Schritt zur Seite und hielt\nseine Schweifspitze in die Flugbahn. Die Fessel begann sich zu verhaken. Genau\nin diesem Moment machte Mirnehviir eine Drehung und schleuderte die Gewichte zu\nder Zweiten Waffe. Bevor die Fessel jedoch einschlug, feuerte sie den schweren\nSpeer ab. Mit einem lauten Knacken brach der Bogen des Gerätes auseinander. \n \nEin\nschnelles Zischen begleitete das tödliche Geschoss, wie es auf den schwarzen\nDrachen zuhielt. Die Augen geweitet wich er reflexartig zur Seite aus. Nur\nknapp verfehlte ihn der Speer. Durchtrennte dabei die breiten Riemen an seiner\nrechten Flanke, welche seine Flügel fesselten. Das Projektil krachte in die\nFelswand hinter ihm und liess einige Steine auf die bewusstlose Drachin fallen.\nEin wütendes Funkeln blitzte in Mirnehviirs Augen auf. Imposant breitete er\nseine grossen Flügel aus und schlug sie vor sich kräftig zusammen. Der wuchtige\nWindstoss warf die Söldner zu Boden, was ihm etwas Zeit verschaffte. Er drehte\nsich zu dem Weibchen um, welches immer noch bewegungslos am Boden lag. Einen\nkräftigen Sprung machte er auf sie zu, spreizte seine langen Flügel und griff\nin dem tiefen Gleitflug nach ihr. Das zusätzliche Gewicht brachte ihn beinahe\nzum Absturz, doch mit weinigen Flügelschlägen glich er dies noch rechtzeitig\naus. Ihren Körper eng an seinen gepresst flog er über dem Wald, möglichst weit\nweg von diesen Männern.\n \nMühselig\nrappelte sich der Söldnerführer wieder auf. Wütend erblickte er die zerstörte\nBalliste und sah den Drachen, wie er davonflog. Die Augenbrauen tief\nzusammengezogen starrte er schwer atmend dem Schatten von Mirnehviir hinterher.\nEine dicke Ader pulsierte an seinem Hals. „Was machen wir jetzt? Phargh!\" kaum\nhatte der Mann seine Frage gestellt schlug ihm der Anführer auch schon die\nFaust ins Gesicht. „Einen feuchten SCHEISSDRECK machen wir jetzt!\" fluchte er\nhalsstark in den Himmel.\n \n......\n \n \nEine\ngute Stunde flog Mirnehviir mit der Drachin der Hügelkette entlang. Plötzlich\nspürte er eine stechende Schmerzwelle in seiner Flanke. Der Impuls liess seinen\nFlügel leicht verkrampfen, was ihn stark an Höhe verlieren liess. Nur mühsam\nkonnte er seinen Gleitflug halten. Etwas voraus erblickte er einen kleinen\nTeich mit einer dichten Grasfläche daneben. \n \nIm\nleicht zittrigen Sinkflug erfasste ihn erneut dieser stechende Schmerz.\nUngewollt liess er das Weibchen los und fiel wie ein Stein vom Himmel. Zum\nGlück fingen die hohen Grashalme und der erdige Boden den niederen Sturz ab. \n \nEntkräftet\natmete Mirnehviir hektisch durch seinen Maulkorb. Er hob seinen rechten Flügel\nund stellte entsetzt fest, dass er eine lange, blutende Schnittwunde über seine\nFlanke hatte. Die Augen zusammengekniffen sank sein Kopf erschöpft zu Boden.\n„Hat wohl mehr als nur den Riemen erwischt.\" dachte er schwer atmend.\n \nMühselig\nrappelte er sich wieder auf und schritt langsam zu dem Weibchen. Vorsichtig zog\ner sie bis an den Rand des Teiches. Am Ufer angekommen, konnte er sie nun in\naller Ruhe etwas genauer betrachten. \n \nMit\neinem leisen Gurren bestaunte er sie. Neugierig schnupperte er an ihr,\nverinnerlichte ihre zarte, feminine Note. Ihr eleganter Körper war mit braunen\nSchuppen bestückt. Ähnlich wie die Sandkörner in der Wüste. Ein schwacher Glanz\nlag darauf, als die steile Mittagssonne darauf fiel. Von der Grösse her war sie\netwas kleiner als er. Zwei lange, leicht gebogene Hörner krönten ihren niedlichen\nKopf und die schmalen Ohrenflügel an den Seiten gaben ihrem wunderschönen\nGesicht den letzten Schliff. Ihre Klauen waren weiss wie ihre Hörner. Ausserdem\nverfügte sie über einen kleinen Zackenkamm der bis über ihren Rücken reichte.\nIhr Schweif war lang und zur Spitze hin sehr schmal. Auf den Ersten Blick glich\ner mehr einer Peitsche. Wie er bereits selbst erlebt hatte. Die grösseren\nSchuppenplatten auf ihrer Unterseite wichen im Farbton einem hellen Braun.\n„Solch ein zierliches Wesen.\" dachte er sich leise gurrend und blickte sie mit\nhalb geschlossenen Augen an. „Mit solch einer Kraft.\" fuhr er fort, als ihm das\nBild des gespaltenen Baumes wieder erschienen war.\n \nSkeptisch\nbetrachtete er ihre Wunden am Nacken, welches sie sich ungewollt selbst\nzufügte. Vorsichtig fuhr er mit einer Klaue unter den Riemen des Maulkorbes.\nMit einem schnellen Ruck glitt seine scharfe kralle hindurch und er konnte ihr\nden verbeulten Eimer vom Kopf ziehen. Einzelne Schuppen auf ihrem Kopf waren\nzur Nase hin weiss. Einen kurzen Moment betrachtete er leise gurrend ihr\nanmutiges Gesicht. Sein Blick blieb an der silbernen Kette um ihren Hals\nhängen. Ein länglicher Anhänger war daran befestigt, auf dem mit kunstvollen\nBuchstaben ein Name eingraviert war.\n \nSahskia.\n \nMit\neinem feuchten Glanz in den Augen sah er sie erneut an. Skeptisch betrachtete\ner wieder ihren noch schwach blutenden Nacken. Leise gurrend leckte er zärtlich\nüber ihre Wunden. Nach wenigen Zungenstreichen hatte sich die Blutung\neingestellt und leise gurrend schaute er wieder in ihr schönes Gesicht.\nUnverhofft zuckte er jedoch wegen seiner schmerzenden Flanke wieder zusammen,\nwas ein leises Knurren hervorrief \n \nZuletzt\ndurchtrennte er mit seinen Klauen noch die breiten Gurte um ihren Rücken und\ngab ihre langen, schmalen Flügel frei. Noch ohne Bewusstsein entfalteten sie\nsich und das Weibchen gab ein erholendes Aufatmen von sich. Ihre Flughäute\ntrugen die gleiche Färbung wie ihre Unterseite. \n \nMüde\nund entkräftet schritt Mirnehviir ans Ufer des Teiches. Er tauchte seinen Kopf\nunter Wasser und trank mehrere grosse Schlucke der klaren Flüssigkeit.\nSchwungvoll zog er ihn heraus und genoss den kühlenden Effekt auf seinen\nSchuppen. Er legte sich neben das schlafende Weibchen ins Gras und schaute sie\nnoch eine Weile an. Anschliessend säuberte er seine rechte Flanke, und hoffte\nauf eine schnelle Wundheilung. Den Kopf über seine Pranken gelegt, fragte er\nsich, wann Sahskia wohl wieder aufwachen wird. Mehr und mehr übermannte ihn\naber die Müdigkeit und leise gurrend döste er weg.\n \n......\n \n \nEtwas\nerschrocken riss Sahskia ihre Augen auf und stand reflexartig auf. Überrascht\nund erleichtert zugleich stellte sie fest, dass sie von ihren Fesseln befreit\nwar. Elegant breitete sie ihre langen Flügel aus und betrachtete sich in der\nspiegelnden Fläche des Teiches. Etwas skeptisch blickte sie die Wunden an ihrem\nNacken an. „Wer hat...?\" Auf einmal vernahm sie einen wimmernden Laut von hinten\nund ihre Gedankenstimme brach ab. Verwundert drehte sie sich um und betrachtete\nden vor ihr liegenden, schwarzen Drachen. „Was? Er?\" dachte sie erstaunt. Leicht\nzitterte er, während er schwerfällig durch seinen Maulkorb atmete. \n \nAufmerksam\nhorchte das Weibchen in die Luft und sah hektisch hin und her. Nachdenklich\nblickte sie zur Sonne und schaute anschliessend zur Hügelkette. „Ich bin schon viel\nzu lange weg!\" dachte sie laut in sich. „Wie kann ich mich Hüterin nennen, wenn\nich nicht mal einen Schrein bewachen kann!\" meckerte sie gedanklich weiter.\n \nSie\nmachte einige grosse Schritte von Mirnehviir weg und entfaltete startbereit\nihre Flügel, blieb aber ruckartig stehen und warf einen feuchten Blick ihrer\ngelben Augen zu dem schwarzen Drachen zurück. „Ich sollte nicht....\" dachte sie\nunsicher in sich. Leise gurrend schnaubte sie kräftig aus, während sie ihn\nweiter betrachtete.\n \n......\n \n \nUnruhig\nbewegte sich Mirnehviir hin und her. Seine verletzte Flanke machte es ihm zunehmend\nschwerer die Ruhe seines Schlafes zu halten. Ein stechender Impuls liess ihn\naufschrecken. Mit einem leisen Knurren im Hals kam er zu sich und warf seinen\nerwachten Blick in den Himmel. \n \nDem\nStand der Sonne nach, hatte nur er ein paar Stunden geschlafen. Leicht\nniedergeschlagen stellte er fest, dass Sahskia verschwunden war. „Ich wollte\nmich doch noch für ihre Hilfe bedanken.\" dachte er enttäuscht. \n \nZu\nseiner Verwunderung war auch sein Maulkorb weg. Das lästige Stück Metall lag\nvor ihm im Gras. Der lederne Riemen daran war durchgebissen. „Immerhin etwas.\"\ndachte er müde vor sich hin. Erleichtert atmete Mirnehviir tief ein, genoss den\nungehinderten Luftstrom in seine Lunge. Ein schwacher Windhauch flog in seinen\nRücken und liess die hohen Grashalme in wellenden Bewegungen tanzen. \n \nUnd\ndann landete plötzlich ein Wildschwein vor seinen Pfoten. Erschrocken richtete\ner sich auf und beobachtete erstaunt, wie ein braunes Drachenweibchen elegant\nzur Landung ansetzte. Mit einem steilen Sturzflug stach sie herab und spreizte\ndicht über dem Boden ihre Flügel. Bei dem Windstoss ihres Anfluges neigten sich\ndie hohen Grashalme und beinahe lautlos setzten ihre Pfoten auf dem Boden auf. \n \nIm\nMaul hatte sie ein weiteres Wildschwein. Völlig sprachlos sah er sie an. Mit\ngeweiteten Pupillen betrachtete er ihre beinahe fliessenden Bewegungen. Sie\nlegte sich ihm gegenüber auf den Boden und riss ein grosses Stück Fleisch aus\nihrer Jagdbeute, welches sie genüsslich runterschlang. Kurz angebunden Blickte\nsie ihm in die roten, funkelnden Augen. Sie schnaubte einmal stark in seine\nRichtung und hielt anschliessend ihren Kopf leicht zur Seite gedreht, während\nsie ihn leise gurrend ansah. \n \nMirnehviir\nschaffte es unterdessen seinen Kiefer wieder zu schliessen und erwiderte leicht\nverlegen, diesen warmen Blickkontakt. In ihren gelben, funkelnden Augen erkannte\ner einen schwachen Hauch von einem dunklen Grün. Direkt um ihre nun rundlichen\nPupillen. In ihrem magischen Blick gefangen griff er mit seiner Pranke zunächst\nins Leere, was ihr ein vergnügliches Murren entlockte. Etwas verlegen wich sein\nBlick zur Seite wo er kurz seine Augen schloss. „Idiot.\" bezeichnete er sich\ngedanklich selbst und schaute zu dem Wildschwein vor seinen Pfoten. \n \nWährend\ner seinen Hunger stillte versuchte er so wenig Blickkontakt mit Sahskia zu\nhaben wie es nur möglich war. Obwohl es ihm bewusst war, dass sie ihn die ganze\nZeit über nicht aus den Augen liess. Zwischen den Bissen versuchte er immer\nwieder einen kurzen, schüchternen Blick. Leise gurrend beobachtete sie ihn.\n„Eigentlich ist er ganz süss.\" dachte sie sich mit halb geschlossenen Augen.\n \nEs\nwar wohl mehr Wildschwein, als Hunger da. Etwas weniger als die Hälfte des Tieres\nwar noch übrig. Mirnehviir bekam jedoch keinen weiteren Bissen herunter. Leicht\nverwundert sah ihn Sahskia an. Er versuchte aufzustehen um einen Schluck Wasser\nzu trinken, sank aber wieder verkrampft auf den Boden. Mit einem schwachen\nKnurren im Hals kämpfte er gegen den Schmerzimpuls aus seiner Flanke. Die\nDrachin sah in skeptisch an, bis er schliesslich seinen Flügel hob. \n \n„Ahh.\nVerdammt!\" fluchte Mirnehviir gedanklich, als er seine Flanke ansah. Die Schnittwunde\nwar wieder aufgerissen und färbte sein schwarzes Schuppenkleid dunkelrot. „Oh\nnein!\" stellte Sahskia entsetzt fest. Ohne Zögern stand sie auf und kam schnell\nauf ihn zu, während sie die blutende Wunde ansah. Etwas erschrocken zuckte der\nschwarze Drache zusammen und verdeckte leicht zittrig seine Verletzung wieder\nmit seinem Flügel. Mit geschlossenem Blick hielt er seinen Kopf gesenkt,\nkämpfte gegen den stechenden Schmerz. \n \nPlötzlich\nspürte er eine angenehme Schwingung neben sich. Eine warme Berührung an seiner\nWange. Sahskia stand neben ihm und presste sanft gurrend ihre Nase gegen seinen\nKopf. Er spürte ihren warmen Atem, wie er langsam über sein Gesicht flog, den\nSchmerz linderte. Erleichtert legte er sich seitlich hin und hob leicht\nzögerlich seinen rechten Flügel. Ihrem sanften Gurren horchend, spürte er ihre\nangenehme Berührung. Einen langen, warmen Zungenstreich liess sie über seine\nWange gleiten, was ihn entspannt ausatmen liess. \n \nSanft\nstrich sie mit ihrer Pranke über seinen Hals und warf einen prüfenden Blick auf\ndie Wunde. Der Schnitt war nicht so tief, wie sie zuerst befürchtet hatte. Doch\nmusste sie trotzdem etwas gegen die Blutung unternehmen. Langsam öffnete\nMirnehviir seine Augen und blickte dieses Weibchen lange an. In ihren gelben\nAugen strahlte für einen kurzen Moment ein heller Funke auf, wie er es zuvor\nschon einmal gesehen hatte. Er sah, wie sich ein kleiner Wasserstrom aus dem\nTeich erhob und auf magische Weise auf ihre linke Pranke ging. Es wirkte, als\nhätte sie einen Handschuh übergezogen. \n \nMirnehviir\nspürte die sanften Schwingungen ihres Gurrens über ihre Rechte Pfote, welche\nsie sanft auf seinen Hals gelegt hatte. Mit der Linken näherte sie sich langsam\nder Wunde. Wieder blitzte dieses Funkeln in ihren Augen auf und ein tiefes\nMurren drang aus ihrem Hals. Mirnehviir zuckte kurz zusammen, als er die Kälte\ndes Wassers in seiner Wunde spürte, was ein schwaches Brennen nach sich zog.\nSanft presste sie ihre Pranke gegen seinen Körper und fuhr langsam der\nVerletzung entlang. \n \nEin\nschwaches Kribbeln begleitete den langsam abklingenden Schmerz. Das Wasser um\nihre Pfote verdampfte und hinterliess eine saubere, geschlossene Wunde.\nErleichtert beruhigten sich Mirnehviirs verkrampfte Zuckungen und er schloss\nschwer ausatmend die Augen. Leicht stupste Sahskia mit ihrer Nase gegen seine verheilte\nFlanke und strich sanft mit ihrem Kopf dem helleren Streifen in seinem\nSchuppenkleid entlang. Ihr schwaches Gurren begleitete ihre liebevolle\nBerührung. Die Augen geschlossen und mit einem schwachen Schnurren im Hals,\ngenoss er die kleinen Streicheleinheiten von ihr. \n \nMit\neinem verträumten Glitzern in den Augen blickte Sahskia ihn an. „So ist es doch\ngleich viel besser.\" dachte sie zufrieden. Leise schnurrend schmiegte sie sich\neng gegen seinen Körper und legte sich an seine Seite. Mirnehviir spürte die\nangenehme Wärme ihres Körpers neben sich und hob langsam seinen Kopf. Er warf\ndem braunen Weibchen einen warmen Blick zu und schnupperte aufgeregt an ihrem\nHals. Strich mit geschlossenen Augen ihrem Nacken entlang, ertastete Schuppe um\nSchuppe. \n \nGeniessend\nhielt Sahskia die Augen geschlossen und schnurrte aufgeregt, als sie seine\nfeuchte Zunge auf ihren Schuppen spürte. Während sein Muskel langsam ihren Hals\nhoch glitt gab sie ein leises, glückliches „Chirp\" von sich. \n \nBeide\nhielten anschliessend ihre Nasen zusammengehalten und blickten sich verträumt\nan. In Mirnehviirs Augen spiegelte sich Sahskias helles Funkeln wieder. In dem strahlenden,\ngelben Leuchten erkannte er einen deutlichen, grünen Schimmer um ihre Pupillen.\nMit halbgeschlossenen Augenliedern blickte sie dieses Männchen verträumt an.\nMirnehviir spürte die sanften Schwingungen ihres leisen Schnurrens über den\nangenehmen Körperkontakt. \n \nEin\nschwacher Geruch stieg ihm in die Nase, welcher seinen Körper mit neuer Energie\nflutete. Ohne Zweifel kam dieser anregende Duft von dem wunderschönen Weibchen\nan seiner Seite. Mit jedem Atemzug wurde dieser anregende Duft beständig stärker.\n\n \nMit\nleichtem Druck lehnte sie sich gegen ihn und fuhr mit ihrem Kopf unter seinem\nVorderlauf hindurch. Gleichzeitig drehte sich Minehviir auf den Rücken. Sahskia\nzog sich über ihn und lag nun auf seiner Brust. Gurrend strich sie mit ihrer\nfeuchten Zunge seinen Hals hoch. Mit geschlossenen Augen genoss er ihre\nzärtliche Berührung. Als sie sein Kinn erreicht hatte fiel ihr funkelnder Blick\nmit einem verträumten Glanz in seine rubinroten Augen. Er spürte das sanfte\nSummen ihres Schnurrens auf seinem Körper und schmiegte seinen Kopf eng an\nihren heran. \n \nGeschmeidig\nbewegte sie ihren eleganten Körper und rieb mit ihren Schuppen über seine.\nIhren betörenden Duft verbreitend, knabberte sie zärtlich an seinem Hals, was\nihm ein geniessendes Murren entlockte. Er spürte die feuchte Hitze an ihrem\nUnterleib und konnte ihrem Geruch nicht mehr länger wiederstehen. Die Spitze\nseines wachsenden Gliedes presste sich bereits leicht gegen ihren Bauch. \n \nVergnügt\ngurrte Sahskia. als sie seine Männlichkeit an ihrem Unterleib spürte. Die Augen\nzur Hälfte geschlossen sah sie Mirnehviir mit einem verführerischen Funkeln an\nund erhob sich langsam von ihm. Leise schnurrend betrachtete sie sein dunkles\nGlied, wie es sich leicht zuckend in die Höhe reckte. \n \nSanft\nlegte sie ihre Nase an die schwach gerippte Oberseite und verinnerlichte seinen\nmarkanten Geruch. Ein wohliger Schauer durchflutete ihren Körper. Tief treib es\ndiesen Duft in jede Faser ihrer Muskeln. Zärtlich legte sie ihre feuchte Zunge\nauf den schwach pulsierenden Schaft und bewegte sie langsam zur Spitze hoch. Der\nschwarze Drache atmete geniessend ein während dieses anmutige Weibchen seinen\nPenis erkundete. Ein vergnügliches Zucken schnellte durch seinen Körper als ihn\neine weitere Welle ihres berauschenden Duftes erreichte. \n \nSpielerisch\nbewegte Sahskia ihre flexible Zunge um Mirnehviirs Glied. Vergnüglich schnurrte\nsie und liess ihren glatten Muskel kreisend über seine Spitze gleiten. Sie\nkostete die ersten Tropfen seiner Lust, was ihre Leidenschaft weiter steigen\nliess. \n \nMirnehviir\nriss kurz erschrocken seine Augen auf, als Sahskia sein Glied komplett in ihrem\nMaul verschwinden liess. Mit feuchtem Blick betrachtete er sie, wie sie neben ihm\nlag und ihn verwöhnte. Gekonnt lag ihre feuchte Zunge um den leicht zuckenden\nSchaft und bewegte sich rhythmisch auf und ab. Was dem schwarzen Drachen ein\ngeniessendes Murren entlockte. Kräftig schnaubte er aus und liess seinen Kopf\nzu Boden fallen. Ihren Duft in der Nase, die feuchte Zunge um sein Glied und\nihr heisser Atem, der darüber floss. Leidenschaftlich liess sich Mirnehviir in\ndiese Emotionen fallen. \n \nEr\nfühlte seinen Höhepunkt näherkommen, was seinen Körper zunehmend versteifen\nliess. Sahskia spürte seine ruckartigen Bewegungen ebenfalls und presste darauf\nhin ihr Maul etwas mehr gegen seinen Unterleib. Mirnehviir atmete tief ein und\ngab ein leidenschaftliches Knurren von sich. Reflexartig fuhren seine Krallen\naus und vergruben sich in der weichen Erde als sein Orgasmus durch seine\nMuskeln rauschte. \n \nSahskia\nfühlte das stärker werdende Zucken seines Penis, zusammen mit dem Anschwellen\nseines Knotens. Kräftig massierte ihre Zunge seinen leicht gerippten Schaft,\nbegierig darauf, seine Flüssigkeit zu erhalten. Die Augen fest geschlossen\npresste der schwarze Drache sich mehr gegen ihre Schnauze und belohnte ihren\nEifer mit zahlreichen Spritzern seines Samens. \n \nDie\nDrachin spürte diese heisse Welle in ihrem Rachen. Wie in Trance schnurrte das\nWeibchen, während sie seinen intensiven Geschmack verinnerlichte. Langsam liess\nsie sein Glied aus ihrer Zunge gleiten. Auch den letzten Tropfen seiner Lust\nwollte sie erhalten. \n \nMit\neinem kräftigen Schnauben stand Mirnehviir auf und kam auf dieses wunderschöne\nWeibchen zu. In seinen rubinroten Augen brannte das Feuer der Leidenschaft,\nwelches sich in dem grünen Schimmer ihrer gelben Augen reflektierte. \n \nZärtlich\nleckte er ihr über den Mund, erhaschte eine kurze Zungenberührung von ihr,\nbevor er seinen glatten Muskel spielerisch ihren Hals herunter gleiten liess.\nEin geniessendes Murren kam aus ihrer Brust, während sie sich vergnügt\nhinlegte. Mirnehviir hielt kurz inne um ihren betörenden Duft aufs Neue einzuatmen.\nWie eine Sucht beflügelte es seinen Puls und verlangte gleichzeitig nach mehr.\nDen Blick in ihre funkelnden Augen geworfen, sah sie ihn mit diesem\nverführerischen Leuchten an, verstärkt durch das rötliche Glitzern der\nuntergehenden Sonne im Teich. \n \nEin\nleises, verspieltes „Chirp\" gab die braune Drachin von sich und drehte sich\nelegant auf den Rücken. Mirnehviir blieb beinahe die Zunge im Hals stecken, als\nihm dieses anmutige Wesen ihre Weiblichkeit präsentierte. Ein schwacher Glanz\nlag auf ihren bereits stark erregten Lippen. Durch ihren unwiderstehlichen Duft\nangezogen, näherte er sich ihr. Vorsichtig strich seine glatte Zunge über die\nfeuchten Lippen, was ihr ein tiefes Murren entlockte. Geniessend schloss die\nDrachin ihre Augen und liess ihren Kopf langsam zu Boden sinken, als sie seine\nZunge spürte. \n \nIhre\nLust zu schmecken, schürte sein Feuer zusätzlich an und weckte seine Instinkte.\nMit einem leidenschaftlichen Knurren schloss er die Augen und presste seine\nSchnauze fest gegen ihren Körper. Zärtlich tauchte er seine Zunge in ihre\nWeiblichkeit und bewegte sie spielerisch in ihrem Inneren. Überrascht weitete\nSahskia ihre Augen als sie Mirnehviirs flexible Zunge in sich spürte. Ein\nfeuchter Glanz lag auf ihren rundlichen Pupillen als sie mit ihrem geniessenden\nMurren dieses schwarze Männchen betrachtete. \n \nGierig\nnach ihrer Lust erforschte er ihre Weiblichkeit, schickte einen wohligen\nSchauer nach dem Anderen durch ihren vergnügt zitternden Körper. Lustvoll\nschnaubte er in ihre Weiblichkeit, sog mehr von ihrem betörenden Duft ein. Die\nZunge tief in ihre Leidenschaft getaucht tastete Mirnehviir sich weiter vor. Er\nkonnte ihren pochenden Herzschlag deutlich hören, und auch ihre intensiver\nwerdenden Zuckungen verrieten ihm ihren lauernden Höhepunkt. Hektisch schwenkte\nihren Schweif hin und her. Ihre Zunge hing lustvoll aus dem Maul während sie\nintensiv ein und ausatmete. \n \nMirnehviir\nspürte wie sich ihre Vagina leicht verengte und seine Zunge mit leichtem Druck\nfesthielt. Rhythmisch begannen sich ihre inneren Muskel zu bewegen. Das\nWeibchen knurrte mit geschlossenem Blick leise und streckte ihren Kopf nach\noben. Ihre Klauen gruben sich in die weiche Erde und mit einem\nleidenschaftlichen Brüllen verschaffte sie ihrem intensiven Orgasmus Gehör,\nwährend ihr Körper erbebte. Eine feuchte Welle ihrer Ekstase ergoss sich\nzwischen ihren zarten Lippen, welche Mirnehviir geniessend über sein Gesicht\nfliessen lies. Ihrem Echo lauschend leckte er leise gurrend um ihre noch leicht\nzuckenden Lippen. \n \nMit\neinem intensiven Schnurren schmiegte sie ihren Kopf ins weiche Gras und genoss\nseine zärtlichen Zungenbrührungen im Nachglühen ihres Orgasmus. Ein verträumter\nGlanz lag in ihren funkelnden Augen, als sie den schwarzen Drachen ansah, wie\ner mit geschlossenem Blick sanft ihre Weiblichkeit liebkoste, das angenehme\nFlackern aufrecht hielt. \n \nEin\ndünner Speichelfaden zog sich in die Länge, als Mirnehviir seine Zunge langsam\nvon ihrem Körper löste. Mit einem schimmernden Funkeln in den Augen stieg er\nlangsam über sie. Sahskia blickte wie verzaubert in seine Rubine und schnurrte\nvergnügt weiter. Sanft stupste er ihre Nase mit seiner an und schmiegte seinen Kopf\neng an ihren. Mit einem intensiven Murren senkte sich der schwarze Drache über\nden eleganten Körper des braunen Weibchens. \n \nEin\nstarkes Aufatmen entlockte er ihr, als sein dunkles Glied sanft über ihre\nfeuchten Lippen strich. Mirnehviir spürte die feuchte Hitze an seinem Penis.\nEin schwaches Zucken schnellte durch seinen Körper während er tief in diesem\ngrünen Schimmer ihrer gelben Augen versank. Schnurrend leckte ihm Sahskia über\nden Mund und schloss ihren Blick zur Hälfte. Er fühlte ihre Zunge und wie sie\nihn mit diesem verführerischen Funkeln ansah. Wie auch ihren betörenden Duft,\nder ihm ein weiteres Mal in die Nase stieg. Leicht zog er seinen Unterleib\netwas zurück, brachte die Spitze seines Penis zwischen ihren feuchten Lippen in\nPosition. \n \nDas\nWeibchen legte ihre Pranken auf seine Flanken. Sanft presste sie ihre Krallen\ngegen seine Schuppen, zog ihn vergnügt schnurrend zu sich. Mirnehviir atmete\ntief ein und begann langsam seinen Penis zu versenken. \n \nSahskia\nliess ihre Zunge lustvoll aus dem Maul hängen, als der schwarze Drache endlich\nin sie eindrang. Zärtlich weitete er ihre Scheide, schickte Welle um Welle von\nberauschenden Gefühlen durch ihren Körper. Die fein gerippte Beschaffenheit\nseines Gliedes verschönerte dieses Empfinden noch zusätzlich. \n \nMit\neinem tiefen, vergnüglichen Murren lehnte er seinen Kopf gegen ihren, als er\nsein Glied in ihr versenkte. Ihre Leidenschaft überkam ihn wie ein Wirbelsturm.\nEr spürte ihren rasenden Herzschlag unter sich und verlor sich gänzlich darin.\nDie rhythmischen Bewegungen ihrer Weiblichkeit raubten ihm zusätzlich die\nSinne. \n \nLangsam\nzog er sich aus ihr zurück. Vergnügt zuckte das Weibchen, als sein Schaft\nwieder über ihre zarten Lippen strich. Kurz wartete er, stellte Blickkontakt\nmit ihr her. Und als sich das leidenschaftliche Funkeln ihrer Augen traf,\nstiess er wieder in sie. Geniessend schnaubte Sahskia aus als sein Penis wieder\nin sie eindrang. Mirnehviir senkte seine Brust mehr auf ihre, rieb geschmeidig\nüber ihr braunes Schuppenkleid, während er erneut in sie stiess. Mit jedem\nweiteren Mal überkam ihn ihre Hitze mehr. Zusammen mit seinem Puls steigerte er\nbeständig sein Tempo. \n \nSahskia\nliess ihren Kopf nach hinten zu Boden fallen und schnaubte stark mit offenem\nMaul. Mirnehviir schlang seine Vorderläufe um ihren eleganten Körper und leckte\nihr zärtlich über den Hals. Ihre Muskeln versteiften sich zunehmend, wie auch\nseine Bewegungen immer ruckartiger wurden. Beide waren ihrem Höhepunkt nahe.\n \nEr\nspürte es genau, als sich ihre Vagina leicht verengte. Die rhythmischen\nBewegungen ihrer inneren Muskeln massierten sein Glied kräftig und zogen ihn\nmehr in ihren Körper. Sein Knoten begann anzuschwellen und mit einem finalen\nStoss versenkte er seine Männlichkeit in ihrem bebenden Körper.\nLeidenschaftlich biss er ihr sanft in den Hals, während sich sein zuckendes\nGlied in ihr entlud. Spritzer um Spritzer der warmen Flüssigkeit schenkte er\nihr. Ein Tiefes Murren drang aus seinem Hals, während er sich eng an dieses\nwunderschöne Weibchen schmiegte. \n \nSahskia\nspürte den zarten Schmerz seiner Zähne am Hals, als ihr Orgasmus durch ihre\nMuskeln rauschte. Ihr langer Schweif wickelte sich eng um den Seinen und hielt\nin ihn fest. Sie fühlte seinen pulsierenden Knoten in sich und den warmen\nSchauer seines Samens. Tief atmete sie ein, als diese Ekstase in ihren Kopf\ndrang. Mit geschlitzten Pupillen und einem leidenschaftlichen Brüllen befreite\nsie ihren Rausch. \n \nVerträumt\ngurrte das Weibchen vor sich hin und warf einen warmen Blick in zwei funkelnde,\nrubinrote Drachenaugen. Eng von seinen Pranken umschlungen spürte sie noch\nimmer sein Glied in sich. Sanft pulsierte es mit seinem Herzschlag. Mit leichtem\nDruck pressten die Drachen ihre Stirn aufeinander und horchten im Nachglühen\ndem sanften Summen des Anderen.\n \nEin\nschwacher Windhauch flog über ihnen hinweg und zog ein leises Rauschen durch\ndie hohen Grashalme. Einzelne Blätter tanzten in dem kurzweiligen Windspiel und\nfielen auf die spiegelnde Fläche des Teiches. Kleine Wellen flossen über das\nschwimmende Bild von Sahskia und Mirnehviir, wie sie eng umschlungen\neinschliefen.\n \n......\n \n \nLeise\ngurrend lehnte Sahskia ihre Nase gegen Mirnehviirs Stirn. Der schwarze Drache\nschlief friedlich weiter. Langsam schloss das Weibchen die Augen und leckte\nihrem Retter liebevoll über die Wange, was ihm ein sanftes Gurren entlockte.\n„Ich werde dich nie vergessen. Und das, was du für mich getan hast.\" dachte sie\nleise gurrend. Niedlich zuckte er zusammen und gab ein leises „Chirp\" von sich.\nSahskia hielt mit halbgeschlossenen Augen ihren Kopf leicht zur Seite geneigt.\n„Mein süsser schwarzer Drache.\" fuhr sie gedanklich fort und rieb sanft ihre\nNase an seiner. \n \nAnschliessend\nrichtete sie entschlossen ihren Blick in den Horizont, wo die Sonne ihren Aufgang\nstartete. Ein letztes Funkeln ihrer gelben Augen warf sie zu ihm zurück, bevor\nsie sich elegant in die Luft erhob und in der aufgehenden Sonne verschwand.\n \nDie\nwarmen Strahlen der Morgensonne kitzelten Mirnehviir langsam aus dem Schlaf.\nMüde gähnte er und streckte seine Beine genüsslich aus. Doch drang auch ein\nenttäuschtes Wimmern aus seinem Hals. Vergeblich schnupperte er in der Luft und\nim Gras. Sahskia, und auch ihr anmutiger Duft waren weg. Mit einem leicht\ntraurigen Blick starrte er in sein Spiegelbild im Teich an. Leise gurrend\nbetrachtete er den hellen Streifen an seiner rechten Flanke. Es schien ihm, als\nspüre er noch immer ihre sanfte Berührung. Doch dann fiel sein Blick auf die\nLedertasche an seinem Vorderlauf. \n \n„Oh!\nDas hätt ich beinahe vergessen!\" dachte er sich hektisch, bewegte sich ins Gras\nund sprang nach wenigen Schritten in die Luft. Die Flügel ausgebreitet erhob er\nsich mit wenigen Schlägen in den Himmel, wieder seinem ursprünglichen Ziel\nentgegen. Die sandigen Hügel im Blick flog er zuversichtlich in Richtung der\nsullfarischen Grenze. „Ob ich sie eines Tages wiedersehe?\" fragte er sich noch\nund rief sich ihr anmutiges Erscheinungsbild in Erinnerung. \n \nIrgendetwas\nliess ihn hoffen, dass er sie erneut treffen wird.......\n"}