{"sf1_id":96159,"sf2_id":"ve3aEdAn","title":"Digimon Data Story - Episode II: Wie es begann...","author":"Claine-kun","words":6685,"posted_at":"2009-07-27T18:22:00.000Z","tags":["Digimon","Fanfiction","German Language","M/M"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/96159-digimon-data-story-episode-ii-wie-es-begann","original_url":"https://sofurry.com/s/ve3aEdAn","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/01/84/0184d395-f907-4f97-b7db-574acfd3e4f5","description":"#2 of Digimon Data Story","content":"Die bislang lÃ¤ngste Episode. Ich hoffe, es macht euch SpaÃŸ, zu lesen ;).  \n  \nEpisode II  \nWie es begann  \n  \nMarc Scott  \n  \nDer Nachmittag verging ereignislos und langweilig. Da es zu regnen anfing, konnte ich drauÃŸen nichts machen. Schon seltsam, dass es erst brÃ¼tend heiÃŸ war und im nÃ¤chsten Moment ein Regen losbrach, als wÃ¼rde die Sintflut hereinbrechen. So war das Wetter aber in der letzten Zeit. Es spielte einfach verrÃ¼ckt.  \nAm nÃ¤chsten Tag traf ich auf den Weg zur Schule Yamazaki. Eigentlich war er immer vor mir und als Erster in der Klasse. Aber dieses Mal schien er auf mich gewartet zu haben. Ich grÃ¼ÃŸte ihn und beide gingen wir los.  \nâ€žHeute gibt es die Zeugnisse.\", meinte Yamazaki.  \nâ€žJa, endlich. Morgen kann ich mal so richtig ausschlafen. Das habe ich schon seit einiger Zeit vermisst.\"  \nDie StraÃŸen waren schon um diese Zeit sehr voll, da die meisten Menschen zur Arbeit fuhren. Auf den BÃ¼rgersteigen tummelten sich allerlei Leute, von Arbeitenden Ã¼ber SchÃ¼lern, bis zu Hausieren. Einer wollte uns sogar etwas andrehen, ein Haarwuchsmittel. GlÃ¼cklicherweise konnte ich ihn abwimmeln.  \nDann trafen wir an der Schule ein. Vor dem Eingang herrschte aber ein Gewimmel, wo man sich gegenseitig auf die FÃ¼ÃŸe trat. Ich fragte einen der SchÃ¼ler, was denn los sei.  \nâ€žAngeblich wurde ein Monster in einer der Abstellkammern gefunden, als der Hausmeister die SchlÃ¼ssel holen wollte.\"  \nâ€žEin Monster? Das kann doch nur ein Scherz der Abschlussklasse sein.\"  \nDa schrie plÃ¶tzlich jemand und die Menge teilte sich. Ich und Yamazaki traten auch zur Seite und sahen zwei Polizisten, die ein blaues, drachenÃ¤hnliches Monster zwischen sich fÃ¼hrten. Der Schrei war offensichtlich von diesem Wesen gekommen.  \nâ€žLasst... mich!\", schrie der kleine Drache. Doch da kam ein MÃ¤dchen angerannt, dass sich einen Weg zwischen den SchÃ¼lern bahnte.  \nâ€žHalt!\", rief es. â€žBitte, fÃ¼hrt ihn nicht weg. Er... ist mein kleiner Bruder!\" Das kurze Stocken schien nur ich zu bemerken.  \nâ€žDein kleiner Bruder?\", fragte einer der Polizisten zweifelnd.  \nâ€žEr hat sich nur verlaufen, als ich ihm die Schule gezeigt habe. Heute ist in seiner Schule ein KostÃ¼mwebbewerb...\"  \nDer Polizist sah den anderen fragend an, der offensichtlich sein Chef war. â€žWas tun?\"  \nDer Kommissar blickte das MÃ¤dchen durchdringend an und sie schauderte kurz.  \nâ€žSagst du auch die Wahrheit, MÃ¤dchen?\", fragte er ernst.  \nâ€žJa, natÃ¼rlich!\", bekrÃ¤ftigte sie ihre Worte. â€žKÃ¶nnte jetzt... Mo zu mir kommen?\"  \nDer Polizist schien mit sich zu ringen, doch dann lieÃŸ er den â€žBruder\" des MÃ¤dchens los und dieser stolperte auf sie zu. Beide verzogen sich wieder in die Menge, an einem Punkt, wo sie keiner stÃ¶rte.  \nDie Polizisten redeten kurz miteinander, dann wandte sich der Kommissar wieder an die SchÃ¼ler.  \nâ€žGut!\", rief er. â€žDas SchulgebÃ¤ude ist wieder freigegeben!\"  \nSofort strÃ¶mten die SchÃ¼ler auf das GebÃ¤ude zu und der Unterricht wurde wieder aufgenommen. Kurz warf ich einen Blick auf das MÃ¤dchen, dessen â€žBruder\" nun seltsamerweise verschwunden war. Aber ich sah eine Beule in ihrem Rucksack, die sich ab und zu bewegte.  \nDer folgende Unterricht war langweilig, abgesehen von den Videos, die wir uns ansahen, da es sich nicht mehr lohnte, irgendwas anzufangen. Die Zeugnisausgabe aber war wieder ein Highlight fÃ¼r sich, denn es passierte etwas, das mal wieder fÃ¼r GesprÃ¤chstoff sorgen wÃ¼rde. Und zwar fÃ¼r massig GesprÃ¤chsstoff.  \nUnser Klassenlehrer, ein Deutscher mit dem klangvollen Namen Rosenkranz, wollte uns gerade die Zeugnisse geben, als die TÃ¼r aufgerissen wurde. Verwundert hielt er inne und sah nach unten. Dort stand wieder der â€žBruder\" des MÃ¤dchens und keuchte. Da sah man auch schon um die Ecke die â€žSchwester\" flitzen. Sie war ebenso auÃŸer Puste und fluchte, was das Zeug hielt. â€žMo, was sollte das?\", fragte sie.  \nâ€žIch spÃ¼re etwas, Nanako-chan!\", erwiderte Mo mit seiner piepsigen Stimme. â€žEin Digital Gate wird hier aufgehen!\"  \nâ€žRed' nicht so einen Unsinn!\", fuhr sie ihn an. Erst jetzt schien sie die anderen in der Klasse und Rosenkranz zu bemerken. â€žOh... Ã¤h...\", murmelte sie.  \nDann geschah noch etwas Seltsameres. Auf einmal begann die Luft hinter dem Lehrerpult zu flimmern. ZunÃ¤chst war es, als ob man an einem heiÃŸen Tag durch die Luft sÃ¤he, oder durch Feuer. Doch dann begann sie zu flackern und die Luft verdichtete sich. Sie formte sie zu einem Loch, das an den RÃ¤ndern golden schimmerte und innen seltsame Zeichen zu sehen waren. Mo keuchte und rief:  \nâ€žIhr mÃ¼sst hier raus!\"  \nDoch es war bereits zu spÃ¤t. Ein Summen drang aus dem Loch und wurde schnell lauter. Dann schoss eine Biene aus dem Hohlraum heraus und Ã¼ber unseren KÃ¶pfen hinweg.  \nâ€žVerdammt!\", schrie das MÃ¤dchen, was das seltsame Wesen â€žNanako\" genannt hatte. â€žMo, wir mÃ¼ssen etwas tun!\"  \nâ€žAber doch nicht hier, bei dem vielen Menschen!\", entgegnete er und blickte sie an.  \nâ€žDu hast Recht...\", meinte sie und sah sich um. â€žWas tun?\"  \nDie Biene drehte um und stand nun in der Luft.  \nâ€žHier kommt ihr nicht mehr raus!\", summte sie. Anscheinend waren diese beiden Monster in der Lage zu sprechen, fuhr es mir jetzt durch den Kopf. Ich hatte die ganze Zeit nur auf das Drachenmonster gestarrt und erst jetzt registrierte ich, wie gefÃ¤hrlich unsere Situation war. Wenn diese beiden Monster, wie angekÃ¼ndigt von Mo, miteinander kÃ¤mpfen wÃ¼rden, wÃ¼rden wir hÃ¶chstwahrscheinlich getroffen werden.  \nâ€žMacht, dass ihr verschwindet!\", rief Nanako und lief zu mir herÃ¼ber. Ich blickte sie Ã¼berrascht an und sprang dann auf. Rosenkranz sah uns verblÃ¼fft an, besann sich dann aber auf seine Rolle als Lehrer und gab Anweisungen.  \nâ€žAlle raus!\", rief er uns zu. â€žKeine Panik, und alle in Reih' und Glied!\"  \nDie Klasse stand geschockt auf, die Ansage wÃ¤re wohl nicht nÃ¶tig gewesen. Einzig und allein Yamazaki schien ruhig zu sein, denn er folgte den Anweisungen sachlich und berechnend.  \nWir alle folgten unserem Lehrer hinaus, wÃ¤hrend das Bienenmonster Ã¼ber uns dieses Schauspiel mit kaltem Interesse beobachtete. Ich fragte mich, was das MÃ¤dchen mit ihrem Monster gegen dieses Vieh ausrichten wollte. Vermutlich besaÃŸ es einen giftigen Stachel oder etwas in der Art. Doch bevor ich weiter darÃ¼ber nachdenken konnte, waren wir drauÃŸen und Rosenkranz schloss die TÃ¼r.  \n  \n\n\u0026nbsp; Nanako Ishida  \n  \nIch wandte mich wieder dem HoneyBeemon zu, was nun geringschÃ¤tzig die TÃ¼r ansah.  \nâ€žWenn ich euch erledigt habe, werde ich mich um die da kÃ¼mmern. Sie kommen nicht weit.\", sagte es summend und lachte dann. Ich schnaubte.  \nâ€žDas du dich da mal nicht irrst!\", sagte ich entschieden und sah zu meinem V-Mon. â€žMo, bist du bereit?\"  \nâ€žImmer doch, Nanako-chan!\", grinste er und ballte die FÃ¤uste.  \nIch nickte und holte mein DigiVice Card heraus, welches ich die ganze Zeit, seit Mo aus meinem Rucksack entkommen war, in der Tasche hatte.  \nNun begann der Kampf. Mo stÃ¼rmte vorwÃ¤rts und begann, um das HoneyBeemon herumzulaufen. Damit versuchte er, es zu verwirren. Ich hoffte, dass dies klappen wÃ¼rde. Sonst musste ich wohl mit einer Karte nachhelfen.  \nDas HoneyBeemon schien nur kurz verwirrt zu sein, denn nach einigen Sekunden, in denen es nur dumm vor sich hingestarrt hatte, grinste es und meinte:  \nâ€žSo kannst du mich nicht tÃ¤uschen. Ich zeig dir mal jetzt, was ich kann!\"  \nEs flog ein StÃ¼ck nach hinten und wendete dann. Mit hohem Tempo flog es auf Mo zu begann, Giftstachel auf es abzufeuern. Mo aber wich geschickt aus und verpasste, als es nah genug heran war, ihm einen Kinnhaken, der es nach hinten donnern lieÃŸ. Es knallte gegen die Wand und war kurz benommen. Darin sah ich unsere Chance.  \nâ€žCard Shalsh!\", rief ich und zog eine Schnelligkeits-Karte durch mein DigiVice. â€žSpeed-PlugIn H!\"  \nMos Geschwindigkeit wurde damit kritisch erhÃ¶ht und somit konnte er das HoneyBeemon ausschalten, bevor es wieder zur Besinnung kam. Mit voller Wucht traf er mit einem V-Kick das Bienenmonster, dann ging Mo zum finalen Angriff Ã¼ber.  \nâ€žV-Tornado!\", rief er und drehte sich, dank der Speed-PlugIn-Karte, mit sehr hoher Geschwindigkeit und rotierenden FÃ¤usten auf HoneyBeemon zu. Es wollte gerade die Augen Ã¶ffnen, doch da wurde es schon getroffen und stieÃŸ einen spitzen Schrei aus. Die Daten, die es bei seinem Tod zurÃ¼ck lieÃŸ, kehrten in die Digital World zurÃ¼ck. Mo seufzte und ging auf mich zu.  \nâ€žDas war knapp.\", meinte er. â€žGut, dass wir gerade noch rechtzeitig kamen. Nicht auszudenken, wenn Menschen von HoneyBeemon vergiftet worden wÃ¤ren.\"  \nâ€žJa, das hast du gut gemacht.\", lobte ich mein Digimon. Dann gingen wir nach drauÃŸen.  \n  \n\n\u0026nbsp; Marc Scott  \n  \nKurz hÃ¶rten wir Stimmen hinter der TÃ¼r und einen Ruf, dann schrie jemand. Ich sah besorgt zu Yamazaki, doch der war hÃ¶chst konzentriert und schien den Schrei nicht bemerkt zu haben. Oder er wusste mehr als ich. Dann kam auch Nanako aus dem Klassenzimmer. Sie sah sehr zufrieden aus, fand ich. Sofort sprang Rosenkranz auf sie zu.  \nâ€žWas war das fÃ¼r ein Monster?\", fragte er aufgebracht. Das war eine von seinen wenigen SchwÃ¤chen. War eine Gefahr Ã¼berstanden, regte er sich viel zu sehr darÃ¼ber auf. Als ob das dann noch von NÃ¶ten wÃ¤re.  \nâ€žNichts, nur eine Biene, die sich verirrt hat.\", erwiderte Nanako.  \nâ€žDas war aber eine ziemlich groÃŸe Biene!\", rief jemand aus der Menge heraus. Die anderen nickten zustimmend.  \nâ€žÃ„h... ja, sicher, eine neue Generation von Riesenbienen.\", meinte Nanako, etwas unsicher. â€žMuss wohl... aus einem Labor ausgebÃ¼chst sein.\" Sie lachte nervÃ¶s.  \nRosenkranz sah sie kritisch an, doch dann drehte er sich um.  \nâ€žIch werde euch die Zeugnisse geben, danach geht ihr bitte heim!\", rief er. â€žIch werde mit dem Rektor Ã¼ber diese Angelegenheit reden.\"  \nNanako wischte sich die Stirn ab und blickte dann auf ihren Rucksack. Anscheinend war da drin ihr Monster, oder was das darstellen sollte. Als sie wieder den Kopf drehte, konnte sie meinen Blick aufschnappen. Sie fuhr kurz zusammen und ich merkte, dass ich wohl zu finster vor mich hingesehen hatte. LÃ¤chelnd wandte ich mich um und seufzte. Hoffentlich ging dieser verrÃ¼ckte Tag schnell vorbei...  \nNach einiger Zeit hatten wir alle unsere Zeugnisse bekommen. Nanako war verschwunden. Ich fragte mich, ob sie wieder in ihre Klasse gegangen war, oder ob sie sich auf den schnellsten Weg nach Hause begeben hatte. Dieses MÃ¤dchen war etwas komisch. Wie sie mit diesem Bienenmonster umgegangen war... Ob sie es getÃ¶tet hatte?  \nJedenfalls wurden wir danach nach Hause geschickt und der Rektor sprach mit der Polizei. Yamazaki und ich stellten uns so, dass wir deren GesprÃ¤ch aufschnappen konnten. Wir waren ja nicht vom SchulgelÃ¤nde verwiesen wurden, also sprach nichts dagegen, uns noch ein wenig auf dem Schulhof aufzuhalten.  \nâ€žUnd Sie glauben, dass es zu noch mehr diesen VorfÃ¤llen kommen wird?\", fragte gerade der Rektor.  \nâ€žSicher.\", meinte der Kommissar. â€žEs ist nur noch eine Frage der Zeit, bis noch mehr Digital Gates aufgehen.\"  \nâ€žKann denn das DPC nichts tun?\"  \nâ€žNur, wenn es stichhaltige Beweise gibt, dass eine LÃ¼cke im GefÃ¼ge vorhanden ist.\"  \nDer Rektor seufzte und wandte sich dann um. â€žLassen Sie mich wissen... wenn es soweit ist.\", bat er.  \nâ€žJa, Rektor.\", sagte der Kommissar. Danach drehte er sich auch um und ging davon.  \nIch blieb noch eine Weile mit Yamazaki da stehen und schaute ihn an. â€žVon was haben die da gefaselt?\", fragte ich mit einer Stimme, die mehr als Worte sagte, wie viel ich Ã¼ber das Gesagte verstand.  \nâ€žKeine Ahnung.\", meinte Yamazaki und zuckte mit den Schultern. â€žIrgendwas von digitalen Toren. Das ist das Einzigste, was ich verstanden habe.\"  \nMein Blick verriet, dass ich jetzt noch weniger wusste, als zuvor. Auch, wenn mir die beiden WÃ¶rter â€žDigital\" und â€žTor\" etwas sagten. Aber was sollte ein digitales Tor sein? Etwa ein Tor, das in ein Computerspiel fÃ¼hrte? So ein Unsinn...  \nYamazaki war aber schon voraus gelaufen und ich konnte mir keine Gedanken mehr darum machen. Eben spÃ¤ter. In der letzten Zeit war soviel passiert, dass ich dies erst einmal verarbeiten musste.  \nAn meiner HaustÃ¼re hielt ich Yamazaki noch mal auf und fragte ihn etwas.  \nâ€žWas hÃ¤ltst du denn von der Geschichte heute?\"  \nEr sah mich ernst an und seufzte dann.  \nâ€žNaja, ziemlich komisch das Ganze. Diese beiden Monster und dann das, was der Rektor mit dem Polizisten geredet hatte.\", meinte er.  \nâ€žJa, das ist mehr als seltsam.\", pflichtete ich ihm bei, bevor mir etwas einfiel. â€žSag mal... kann ich vielleicht heute Abend mal zu dir kommen?\"  \nYamazaki lÃ¤chelte und lehnte sich gegen die Hauswand. â€žSicher, wieso nicht?\", meinte er und ich lÃ¤chelte ebenfalls. Aber er sah etwas deprimiert aus, fand ich. Besorgt. Weshalb nur?  \nâ€žDanke. Ich muss mal mit jemanden in Ruhe Ã¼ber das alles reden.\"  \nYamazaki sah mich verwundert an.  \nâ€žWieso? Kannst du nicht mit deinen Eltern darÃ¼ber reden?\"  \nIch winkte ab und zog ein Gesicht, als hÃ¤tte ich in eine Zitrone gebissen.  \nâ€žWenn die erfahren, dass ich an der Sache beteiligt war, wÃ¼rden die mich nicht mehr zur Schule schicken. Die machen sich doch schon so Sorgen.\", meinte ich. Die Wahrheit war, dass ich mich mit meinen Eltern nicht sonderlich gut verstand, einmal wegen meinen Noten und wegen meiner kleinen Schwester. Emily kam bald in die Schule und, anders als bei mir, stritten meine Eltern darÃ¼ber, ob sie auf eine private oder eine Ã¶ffentliche Schule gehen sollte. Da sie von meinem Stiefvater das Kind war, bestand er auf eine Privatschule. Aber meine Mutter hatte nicht das Geld dazu und mein Stiefvater wollte keinen Yen fÃ¼r sie bezahlen. Etwas abgedreht war dieser Streit schon, aber ich und Emily litten darunter, unter diesem stÃ¤ndigen hin und her. Hoffentlich nahm das bald alles ein Ende.  \nâ€žAch, so ist das.\", sagte in diesem Moment Yamazaki und riss mich damit aus meinen Gedanken. â€žJa, gut, kann ich verstehen.\"  \nEr drehte sich um und winkte mir noch hinterher.  \nâ€žWir sehen uns dann heute Abend.\", meinte er und grinste. Ich winkte und schloss dann die TÃ¼r auf.  \nMit einem Seufzer der Erleichterung lieÃŸ ich den Rucksack in eine Ecke gleiten und fuhr mir durch die Haare. Was fÃ¼r ein Tag...  \nâ€žMarc, bist du das?\", hÃ¶rte ich meine Mutter rufen.  \nâ€žJa, Mum, ich bin es!\", entgegnete ich und zog meine Jacke aus. Diese hÃ¤ngte ich dann an den Harken. Gerade da kam auch schon meine Mutter aus der KÃ¼che, mit einem Teller in der Hand. Sie sah etwas besorgt aus, aber als mein Blick sie traf, lÃ¤chelte sie.  \nâ€žKomm, gehen wir in das Wohnzimmer. Ich habe mein Essen schon dort.\", meinte sie und deutete mit der freien Hand auf die TÃ¼r zum Wohnzimmer. Nickend nahm ich den Teller. Sushi mit einer deftigen SoÃŸe. Genau das richtige, was ich jetzt brauchte. Zusammen gingen wir in das Wohnzimmer, wo ich den Teller auf den Tisch stellte, direkt neben den von meiner Mutter. Dann setzten wir uns.  \nâ€žMarc...\", begann sie. â€žIch habe heute einen Anruf von der Polizei bekommen. Heute scheint etwas in der Schule los gewesen zu sein.\"  \nIch legte die StÃ¤bchen nieder und schaute sie an.  \nâ€žWar eine SchlÃ¤gerei von einer Klasse mit einer anderen.\", log ich. â€žWieder das Typische, was alle zwei Tage vor dem Ende der Schule und am letzten Schultag passiert.\"  \nSie sah mich besorgt an, doch dann sprang sie auf ein anderes Thema.  \nâ€žWie ist denn dein Zeugnis ausgefallen?\"  \nIch hÃ¼stelte und sah sie Mitleid erheischend an. â€žNicht... sehr gut, fÃ¼rchte ich.\"  \nSie krauste die Stirn und sah mich streng an.  \nâ€žDoch nicht eine FÃ¼nf darunter\", fragte sie scharf.  \nâ€žNein.\", protestierte ich. â€žNur... Naja, nicht nur. Eine Vier in Englisch.\" Etwas mulmig im Bauch blickte ich auf meinen Teller und betrachtete sehr genau die PfefferkÃ¶rner, die in der SoÃŸe schwammen.  \nâ€žEine Vier in Englisch?\", rief meine Mutter aus und sah mich entsetzt an. â€žDas darf doch nicht war sein, Marc!\"  \nIch sah auf und zog eine Grimasse. â€žLeider kann ich es jetzt auch nicht mehr Ã¤ndern, ja?\", sagte ich genervt.  \nâ€žAber Marc, wir kommen aus England. Als EnglÃ¤nder dÃ¼rftest du doch keine Vier haben!\"  \nIch winkte ab und stand auf. Noch einen Streit musste ich mir nicht anhÃ¶ren. Davon hatten wir schon genug, in der letzten Zeit... Das zerrte an meinen Nerven und ich wollte nach den heutigen Ereignissen in der Schule nur noch meine Ruhe. Gut, dass ich nachher zu Yamazaki gehen wÃ¼rde. Da wÃ¼rde ich wenigstens ein bisschen Ruhe bekommen...  \nâ€žHey, hier bleiben!\", sagte meine Mutter scharf und deutete auf den Stuhl. â€žIch bin noch nicht mit dir fertig, Marc.\"  \nâ€žIch bin aber fertig, und zwar mit meinen Noten.\", murmelte ich und lachte. â€žMir sind die Noten wirklich sehr egal.\"  \nâ€žMir aber nicht, Marc.\", meinte meine Mutter.  \nNoch einmal sah ich sie kurz an und in ihrem Blick sah ich eine tiefe Besorgnis. Fast schon bereute ich meinen Entschluss Fast. Ich lÃ¤chelte traurig und ging dann nach oben in mein Zimmer.  \nUnterwegs kam ich am Zimmer meiner kleinen Schwester vorbei. Sie steckte den Kopf heraus und sah mich fragend an.  \nâ€žHattest du wieder Streit mit Mama?\", fragte Emily. Ich blieb stehen und ging dann auf sie zu.  \nâ€žNein.\", versuchte ich sie zu beruhigen. â€žEs war... nichts.\"  \nEmily schaute mich zweifelnd an und dann zur Treppe.  \nâ€žIch hÃ¤tte schwÃ¶ren kÃ¶nnen, dass ihr gestritten habt.\", murmelte sie. Dann lÃ¤chelte sie mir zu und verschwand wieder im Zimmer. Bevor sie die TÃ¼r schloss, konnte ich ihren Fernseher sehen. Es lief Digimon, eine Kinderserie, die sich mit digitalen Monstern beschÃ¤ftigte. Ich schÃ¼ttelte nur darÃ¼ber den Kopf. Als ob es so was je geben kÃ¶nnte... NatÃ¼rlich fielen mir in diesem Moment nicht die zwei Monster ein, die ich vorher gesehen hatte...  \nNoch immer Ã¼ber Digimon nachdenkend, ging ich zu meinem Zimmer und machte die TÃ¼r auf. Dann warf ich mich auf das Bett, lieÃŸ die TÃ¼r auf. Ich drehte den Kopf und stelle mir umstÃ¤ndlich den Wecker. Unbedingt brauchte ich etwas Schlaf. Meinen Kopf wollte ich damit reinigen. Hoffentlich klappte das...  \nDas Piepsen meines Weckers weckte mich. Ich hÃ¤mmerte darauf, sodass er herunterfiel und zersprang. Fluchend schwang ich die Beine aus dem Bett und hob die Reste des Weckers auf. Seufzend warf ich sie gekonnt in den MÃ¼lleimer. Ich hatte einen wirren Traum gehabt, in dem es um diese Kinderanimeserie gegangen war. Wieso spuckte mir so was durch den Kopf? War ich denn noch ein Kind, oder was? Ich rieb mir die Augen und stand auf. Mit einem kurzen Blick aus dem Fenster bemerkte ich, dass es regnete. Kurz darauf blitzte es schon. Nach einigen Sekunden folgte auch der Donner.  \nâ€žNa toll, hoffentlich hat Mum einen Regenschirm\", dachte ich missmutig, denn ich hatte keine Lust, pitschnass bei Yamazaki anzukommen.  \nDann ging ich hinunter. Unten angekommen blieb ich im TÃ¼rrahmen zur KÃ¼che stehen und blickte auf meine Mutter und Emily, die beide am KÃ¼chentisch saÃŸen.  \nâ€žHi Marc.\", sagte meine Schwester frÃ¶hlich. â€žAuch schon ausgeschlafen?\"  \nâ€žJa, ja...\", murmelte ich und nahm mir einen Keks. Die Dose stand offen auf den Tisch und jeder durfte sich nehmen. â€žWo isch denn Dad?\", fragte ich mit vollem Mund.  \nâ€žEr muss heute Ãberstunden machen, weil einige Klienten noch etwas wissen wollten. AuÃŸerdem... mit vollem Mund spricht man nicht, Marc.\", antwortete Mutter. Vater betrieb eine Kanzlei im Zentrum von Tokio.  \nâ€žAh.\", machte ich und sah aus dem Fenster. Mein Vater war kaum zu Hause und wenn, dann stritt er sich meistens mit Mutter. â€žDu hast nicht zufÃ¤llig einen Regenschirm?\"  \nMutter deutete nach drauÃŸen. â€žAm KleiderstÃ¤nder mÃ¼sste einer hÃ¤ngen.\"  \nâ€žDanke.\", bedankte ich mich und schluckte den letzten Bissen hinunter. Dann stand ich auf und lÃ¤chelte beide an. â€žIch gehe mal zu einem Klassenkameraden, wir wollen ein bisschen miteinander reden.\"  \nâ€žJa, bleib aber nicht zu lange weg.\", meinte Mutter und lÃ¤chelte. Anscheinend hatte sie entweder den Streit vergessen, den wir heute Nachmittag hatten, oder sie schob ihn erst einmal zur Seite.  \nIch nickte und ging auf den Flur, wo ich mir meine Jacke anzog, meine StraÃŸenschuhe und mir einen Schirm schnappte. DrauÃŸen spannte ich ihn auf. Probeweise hielt ich die Hand heraus und schrak zurÃ¼ck. HagelkÃ¶rner waren auf meiner Hand zu sehen. HagelkÃ¶rner im Sommer? Spielte das Wetter nun vollkommen verrÃ¼ckt?  \nSeufzend setzte ich mich in Bewegung und wandte mich in die Richtung, in der Yamazakis Haus lag. Durch die dunklen Wolken war es sehr dunkel und ich zog eine Grimasse, da ich nicht an eine Taschenlampe gedachte hatte. Aber ich wÃ¼rde trotzdem den Weg finden.  \nUnterwegs liefen mir noch ein paar Passanten Ã¼ber den Weg, die noch Besorgungen zu erledigen hatten, oder es waren Jugendliche, die mir nur einen kurzen Blick zuwarfen und dann weiter gingen, fuhren oder skateten. Insgeheim war ich froh, dass mich niemand ansprach. Momentan wollte ich nur noch zu Yamazaki und Ã¼ber die letzten beiden Tage reden. Mein Hirn brannte regelrecht auf Antworten und die sollte es, hoffentlich, bekommen.  \nNach einem zwanzig Minuten FuÃŸmarsch sah ich die StraÃŸe, in der Yamazaki wohnte. Ich hatte einmal nach den Adressen aus einem meiner Klasse gefragt und bei der Gelegenheit gleich alle gemerkt. Beziehungsweise aufgeschrieben, denn derjenige hatte mir einen Zettel gegeben. Ich ging Ã¼ber einem Zebrastreifen zur anderen StraÃŸenseite und bog dann in die StraÃŸe ein.  \nDie StraÃŸe war nicht gerade ein Luxusort, was anderes hatte ich aber auch nicht erwartet. Yamazaki hatte einmal selber gesagt, dass er nicht reich war und ich hatte nicht weiter nachgefragt, aus HÃ¶flichkeit. Jetzt dachte ich daran, dass wir beide vielleicht heute doch noch Freunde werden kÃ¶nnten. So, wie ich ihn einschÃ¤tzte, brauchte er einen Freund. Einen, der ihm beiseite stand und ihn durch die Mobbingphasen der anderen leitete. Ich musste Ã¼ber solche Gedanken lÃ¤cheln. Normalerweise war es gar nicht meine Art, so poetisch zu denken...  \nNun ging ich auf das Haus zu, was die Nummer trug, die auf den Zettel mit den Adressen der SchÃ¼ler gestanden hatte. Es sah nicht besser aus als der Rest der StraÃŸe. Heruntergekommen und kaum gepflegt. Es regte sich Mitleid in mir mit Yamazaki. Dass er so arm war, hatte ich nicht gewusst. Naja, woher auch? SchlieÃŸlich wusste ich eigentlich kaum etwas Ã¼ber ihn. Leider. HÃ¤tte ich frÃ¼her doch nur mehr mit ihm geredet... Am Haus angekommen drÃ¼ckte ich auf den Klingelknopf. Ich musste ein paar drÃ¼cken, bevor ich im Haus die Klingel hÃ¶rte. Diese Ã¤rmlichen VerhÃ¤ltnisse war ich nicht gewohnt und Mitleid zerfraÃŸ meine Eingeweide bis in den letzten Winkel.  \nIch musste nicht lange warten, da wurde schon die TÃ¼r geÃ¶ffnet. Von einem Mann, der ungefÃ¤hr im Alter meines Vaters war. Er trug dreckige Kleidung und verfilztes, wirr abstehendes Haar. Zudem stank er schon aus dieser Entfernung nach Zigaretten, Alkohol und altem SchweiÃŸ. Ich musste mich zusammenreiÃŸen, um nicht eine Grimasse des Ekels zu ziehen. Der Mann Ã¶ffnete den Mund, musste aber erst einmal rÃ¼lpsen, bevor er sprechen konnte.  \nâ€žJa~, was isch...?\", fragte er nuschelnd. Ihm fehlten einige ZÃ¤hne und er war wohl betrunken. â€žWer bist'n du?\"  \nâ€žMarc Scott. Ein Klassenkamerad von Yamazaki...\"  \nIch schaute auf das Namensschild, denn bisher wusste ich nicht seinen Nachnamen. Wieder ein VersÃ¤umnis mehr, stellte ich bekÃ¼mmert fest.  \nâ€ž...Juno. Juno Yamazaki.\"  \nIch sah den Mann an, der mich etwas dÃ¼mmlich anstarrte.  \nâ€žWie, wasch haste gesacht, Junge?\", fragte er und blinzelte.  \nIch seufzte und deutete auf das Namensschild. Der Kerl war wohl so betrunken, dass er fast nichts mitbekam.  \nâ€žYamazaki.\", sagte ich langsam und deutlich. â€žIch...will...zu...ihm.\"  \nDa blinzelte der Mann einmal und schien zu begreifen.  \nâ€žAh.\", murmelte er. â€žYamazaki-san.\"  \nâ€žJa, danke.\", seufzte ich und drÃ¤ngte mich an dem Mann vorbei. Als ich oben ankam, wurde die TÃ¼r geÃ¶ffnet und Yamazaki stand darin. Er sah mich unglÃ¼cklich an und richtete den Blick dann nach unten. Ich lÃ¤chelte ihn an und ging an ihm vorbei in die Wohnung.  \nDiese sah auch nicht viel besser aus als das Haus und die StraÃŸe. Dreck lag Ã¼berall herum, stellenweise so dick, dass man regelrecht hindurchwaten musste. Der KleiderstÃ¤nder war umgeworfen wurden und die Kleidung, schmutzig wie der Rest, war Ã¼ber den Boden verteilt. Die einzig saubere Jacke war die von Yamazaki. Es schien einmal hier gebrannt zu haben, denn die WÃ¤nde waren stellenweise ruÃŸgeschwÃ¤rzt.  \nâ€žEntschuldige, Marc-kun...\", murmelte Yamazaki und stelle den StÃ¤nder wieder auf. Hinter uns hÃ¶rte ich den Mann die Treppe hinaufpoltern.  \nâ€žYama~zaki~-san!\", rief er lang gezogen. â€žBring mir Â´nen Bier!\"  \nYamazaki seufzte und deutete auf eine TÃ¼r am hinteren Ende des Flures. â€žGeh bitte schon mal vor.\", sagte er und verzog sich in die KÃ¼che. Ich wurde verwirrt stehen gelassen. BeschÃ¤mt ging ich auf das Zimmer zu und musste unterwegs MÃ¼llberge zur Seite schieben, um vorbei zu kommen.  \nYamazakis Zimmer war um Einiges sauberer als der Rest des Hauses. An den WÃ¤nden hingen Poster verschiedener J-Pop-Stars und anderer SÃ¤nger. Zudem entdeckte ich ein Digimon-Poster. Anscheinend war er Fan dieser Serie. Ich setzte mich auf das Bett und schaute den Computer an, der in einer Ecke stand. Ein etwas Ã¤lteres Modell, ich schÃ¤tze es auf ein Alter von drei bis fÃ¼nf Jahren. Dann blickte ich wieder nach unten und dachte nach. Ãber Yamazaki und den Mann. War er sein Vater? Onkel? Oder sein Cousin? Wieder fiel mir betrÃ¼bend ein, dass ich fast nichts Ã¼ber Yamazaki wusste. Zu viele Male hatte ich es versÃ¤umt, mit ihm zu reden.  \nNach einer kleinen Weile ging wieder die TÃ¼r auf und ich hÃ¶rte kurz ein Geschrei, was nicht gerade leise war.  \nâ€žJetzt mach' doch verdammt noch mal den verdammtien Ball ins Tor, verdamm~t noch mail!\"  \nYamazaki schloss die TÃ¼r und blickte mich an.  \nâ€žAlso.\", fing er an. â€žJetzt weiÃŸt du, wie ich lebe... Marc-kun.\"  \nIch sah ihn an und wieder zu Boden.  \nâ€žIch wusste nicht...\", sagte ich, aber mir blieben die Worte im Hals stecken.  \nYamazaki lachte. Ein bitteres Lachen, voller Selbsthohn. â€žDass es so schlimm ist?\", fragte er schonungslos und setzte sich neben mich. â€žIch hÃ¤tte vielleicht nicht mit Beschreibungen meines Hauses... sparen dÃ¼rfen, dann wÃ¤rest du auf das hier vorbereitet gewesen.\"  \nIch schÃ¼ttelte den Kopf und drehte mich um.  \nâ€žIst schon gut, Yamazaki-kun.\", meinte ich. â€žLass uns Ã¼ber etwas anderes reden.\"  \nYamazaki lÃ¤chelte schwach und nickte. â€žEines nur noch.\", sagte er. â€žDer Mann... das ist mein Onkel. Er ist Witwer, ein NEET und ein Hikikomori. Eigentlich sollte er auf mich aufpassen... als meine Eltern starben. Aber... du siehst ja. Er sÃ¤uft nur den ganzen Tag und schaut fern.\"  \nâ€žHikikomori? Ist es wirklich so schlimm?\"  \nJuno schaute mich fest an.  \nâ€žFÃ¼r was hÃ¤ttest du ihn denn gehalten, Marc-kun?\"  \nIch schaute ihn verwirrt an. NatÃ¼rlich wollte ich nichts Falsches sagen, aber mir fiel nichts anderes ein, als Hikikomori. Einen Hikikomori erkannte man auf den ersten Blick, denn er fÃ¼hlte sich unter menschlicher Gesellschaft sehr unwohl, was ich auch an Yamazakis Onkel bemerkt hatte, denn er hatte gezittert. â€žNun ja...\", stotterte ich. â€žJa... einen Hikikomori.\"  \nYamazaki lachte wieder dieses bittere Lachen. â€žSiehst du? Man erkennt einen Hikikomori auf den ersten Blick, jedenfalls die wirklich schlimmen. Onkel Ken ist schon seit meinem achten Lebensjahr einer.\"  \nEr stand auf und machte die TÃ¼r auf.  \nâ€žMÃ¶chtest du etwas zu Trinken? Ich habe einige Flaschen Coca Cola vor Ken-san retten kÃ¶nnen. Wenn das Bier alle ist, trinkt er gerne mal die restlichen GetrÃ¤nke, die er finden kann.\"  \nâ€žJ-...ja, sicher.\", meinte ich unsicher. Dann war er auch schon wieder drauÃŸen.  \nDas, was ich gerade eben von Yamazaki erfahren hatte, versetzte mir einen gewaltigen Schock. Ich wusste nicht, wie man mit Verwandten umging, wo ein Hikikomori-Fall bekannt war. NatÃ¼rlich konnte ich mich nicht in solch einen Menschen hineinversetzten, denn in meiner Familie war ja nie ein Hikikomori gewesen, oder wie man solch einen Menschen in England wohl nennen wÃ¼rde.  \nNach einer Weile ging wieder die TÃ¼r auf und Yamazaki kam wieder herein. Er trug bei sich zwei Flaschen Coca Cola und stellte diese auf den Tisch vor uns, dann schloss er die TÃ¼r wieder. Auf die Flaschen deutend setzte er sich wieder.  \nâ€žNimm dir ruhig eine, Marc-kun.\", meinte er und nahm sich selber eine. Ich griff nach einer Flaschen und drehte den Verschluss auf. Danach nippte ich daran, die Cola war noch kÃ¼hl.  \nâ€žAlso, worÃ¼ber wollen wir zuerst reden?\", fragte Yamazaki, nachdem er einen tiefen Schluck aus seiner Flasche genommen hatte.  \nIch zuckte mit den Schultern und stellte mein GetrÃ¤nk wieder auf den Tisch. â€žVielleicht hast du irgendwelche Spekulationen Ã¼ber das, was heute passiert ist?\", fragte ich gespielt scherzend.  \nYamazaki zog die Stirn kraus und sah dann auf den PC. â€žNa ja, spekulieren kann man viel... nicht?\", fragte er.  \nIch sah ihn fragend an. Was konnte er den vermuten, dass so abwegig war, dass er so... geheimnisvoll tat? â€žWie meinst du das?\", antwortete ich.  \nYamazaki sah mich wieder fest an, durchdringend. UnwillkÃ¼rlich durchfuhr mein KÃ¶rper ein Schauer.  \nâ€žDass dies alles schon einmal gewesen war, Marc-kun.\", sagte er dann.  \nIch zuckte zusammen und sah Yamazaki mit Ã¼berraschtem Gesicht an. â€žWie kommst du denn darauf?\", fragte ich vorsichtig. Schnappte er denn jetzt vollkommen Ã¼ber, dass er solch einen Kram zusammenspekulierte? So was war doch vÃ¶llig abwegig und abnormal. Das konnte nicht wahr sein.  \nYamazaki stand auf und ging zu dem Computer.  \nâ€žWas hast du vor?\", flutschte es mir heraus und stand ebenfalls auf.  \nâ€žIch will dir etwas zeigen, Marc-kun.\", meinte Yamazaki und startete den Personal Computer. Der Desktop erschien sofort und ich nahm an, dass Yamazaki den PC in den Ruhezustand verfrachtet hatte. Anscheinend hatte er die ganze Zeit vorgehabt, mir das zu zeigen, was er jetzt mir zeigen wollte, was immer es auch war. â€žNun, ich habe etwas sehr Interessantes im Internet gefunden. Wie du sicherlich weiÃŸt, sind auf den Seiten der Tageszeitungen Datenbanken Ã¼ber alte Ausgaben dieser Zeitungen.\"  \nâ€žJa, das weiÃŸ ich.\", meinte ich und zog die Stirn kraus. Was wollte er damit andeuten? â€žUnd was heiÃŸt das nun, bitteschÃ¶n?\"  \nYamazaki Ã¶ffnete den Browser und gab eine Adresse ein. Danach wurde einige Sekunden spÃ¤ter eine Seite der â€žTokio Newspaper\" angezeigt, eine der groÃŸen Tageszeitungen. Kurze Zeit spÃ¤ter sah ich auch das Archiv fÃ¼r alte Ausgaben der Jahre 1999 bis 2002.  \nVerwundert las ich eine Ausgabe, die im August 1999 angefertigt wurden war. Darin hieÃŸ es:  \nâ€žEine seltsame Nebelwand umgibt die Innenstadt von Tokio. Bisherigen Augenzeugenberichten zufolge lÃ¤sst sie sich nicht durchdringen, weder per Boot, noch mit einem Flugzeug oder Ã¤hnlichem. Zudem wurden Berichte laut, dass nachts Frauen und MÃ¤dchen angegriffen, die dann am nÃ¤chsten Morgen mit akutem Blutmangel in das Krankenhaus eingeliefert wurden.\"  \nFragend sah ich Yamazaki an. â€žDa hat das Wetter mal verrÃ¼ckt gespielt, na und?\", meinte ich.  \nâ€žUnd was sagst du zu dem akutem Blutmangel?\", entgegnete er.  \nVerunsichert blickte ich auf das Foto der Nebelwand, die sich um die ganze Stadt zu kringeln schien, wie eine lebende Anakonda. â€žNa ja, da hat jemand vielleicht... Vampir gespielt.\", meinte ich, nicht ganz sicher.  \nYamazaki kehrte zum Archiv zurÃ¼ck und Ã¶ffnete das Jahr 2002.  \nâ€žMal sehen, was du dazu sagst.\", meinte er selbstsicher. Ich sah ihn nur zweifelnd an. Danach wurde ein weiterer Bericht geÃ¶ffnet, von Weihnachten 2002. Was ich da las, war schon etwas anders.  \nâ€žSeit kurzem tauchten Ã¼berall auf der Welt schwarze TÃ¼rme auf. Keiner weiÃŸ, woher sie kommen und was sie bewirken sollen. Abrissversuche schlugen fehl und sprengen kann man sie ebenso nicht.\"  \nVerwundert blickte ich auf die Randzeile und fragte mich, was das sollte. Was hatte das bitteschÃ¶n mit unserem Fall zu tun? â€žKannst du mir mal...\", wollte ich anfangen, doch da hatte Yamazaki schon den nÃ¤chsten Artikel parat, einen Tag spÃ¤ter.  \nâ€žGestern berichteten wir Ã¼ber die massive Erbauung Ã¼ber Nacht von schwarzen TÃ¼rmen. Heute Nacht tauchten Ã¼berall auf der Welt Monster auf und verbreiteten Schrecken und Angst. Keiner weiÃŸ, was diese UngetÃ¼me wollen und woher sie kommen. Dennoch sprach sich der Sicherheitsrat dafÃ¼r aus, dass keinerlei Panik von NÃ¶ten sei. An dem Fall werde noch gearbeitet, hieÃŸ es.\"  \nMonster auf der ganzen Welt aufgetaucht? Was sollte das denn bedeuten?  \nâ€žGenau das ist auch jetzt wieder der Fall, Marc-kun.\", meinte Yamazaki ernst. Ich starrte ihn nur an und dachte, er wÃ¤re nicht ganz dicht im Kopf.  \nâ€žWoher willst du denn wissen, dass die Berichte nicht gefÃ¤lscht sind?\", fragte ich anklagend.  \nEr grinste und Ã¶ffnete eine Datei auf seiner Festplatte.  \nâ€žIch habe von einem Bekannten im Internet diesen Artikel bekommen.\", sagte er. â€žEr ist aus einer Regierungszeitung. Sie wird normalerweise nicht an AuÃŸenstehende verteilt, aber sein Vater arbeitet fÃ¼r den Sicherheitsrat und mein Bekannter konnte die Zeitung stibitzen.\"  \nZweifelnd begann ich zu lesen. Irgendwie wollte ich das Ganze nicht begreifen, weil mein Hirn mir sagte, dass dies alles nicht real passiert sein kÃ¶nnte. Sonst wÃ¼rden sich meine Eltern noch daran erinnern. Aber da fiel mir ein, dass auch Eltern ihren Kindern nicht alles erzÃ¤hlten...  \nâ€žWegen der erneuten VorfÃ¤llen mit den Digimon...\"  \nZuerst hielt ich ab dieser Stelle inne und blinzelte.  \nâ€žDigimon?\", hauchte ich Yamazaki an.  \nâ€žJa, Marc-kun. Lies weiter.\"  \nâ€ž... wurde nun eine Sicherheitseinheit der Polizei ins Leben gerufen. Sie soll sich mit solchen FÃ¤llen auseinandersetzten und die Digimon, soweit mÃ¶glich, festnehmen. Die Einheit wurde Digital Protecion Command, also Digitales Schutzkommando, getauft. KÃ¼nftig soll es auch solche Einrichtungen in anderen LÃ¤ndern geben.\"  \nâ€žMeine Fresse...\", murmelte ich und sah meinen Freund an. â€žSoll das heiÃŸen...?\"  \nâ€žJa, die DPC, von der der Kommissar gesprochen hat, ist diese Einheit, nur abgekÃ¼rzt.\"  \nYamazaki stand auf und ging auf seinen Kleiderschrank zu. â€žIch mÃ¶chte dir jemanden vorstellen, Marc-kun.\"  \nAls er sich umdrehte, konnte ich meinem Augen kaum trauen. Er hielt ein Wesen in den Armen, das wie ein Hase aussah. Es starrte mich an und dann zu Yamazaki.  \nâ€žOb das eine wirklich so gute Idee war?\", fragte es, seine Stimme war rauchig und kratzig.  \nâ€žNatÃ¼rlich, Chop. Er wird es schon verstehen.\", antwortete Juno und lieÃŸ das Wesen herunter. â€žMarc-kun, dies hier ist ein Digimon. Ein Gazimon, um genau zu sein. Wie du mitbekommen hast, ist Chop sein Name.\"  \nâ€žDi-di-digimon?\", stotterte ich und stolperte rÃ¼ckwÃ¤rts auf das Bett zu. â€žDas k-k-kann doch nicht wahr sein!\" Versuchsweise kniff ich mich in den Arm, aber ich wachte nicht auf. Trotzdem hielt ich hier das noch immer fÃ¼r einen wirren Alptraum, aus dem ich schnell aufwachen wollte.  \nâ€žDoch, Marc-kun. Es ist war. Die Digimon existieren nicht nur als Fernsehserie. Wenn du sie mal aufmerksam verfolgt hÃ¤ttest, hÃ¤ttest du mitbekommen, dass sie die Ereignisse von 1999 und 2002 behandelt.\"  \nNun stotterte ich unzuhÃ¤ngenden Zeugs, das keinen Sinn ergab. Irgendwie begriff ich alles nicht ganz, oder ich stand unter Schock. Yamazaki beugte sich hinunter und fasste mich bei beiden Schultern. Eindringend sah er mich an, seine Augen schienen fÃ¼r mich in meine tiefsten Winkel meiner Seele zu sehen. Vielleicht bildete ich es mir auch nur ein.  \nâ€žMarc-kun, du wolltest doch Antworten, oder? Jetzt hast du sie und...\"  \nDa piepte auf einmal der Computer und Chop sagte etwas zu Juno. Dieser drehte sich um und sah auf den Bildschirm. Sein Blick wurde kurz Ã¼berrascht, dann entschlossen. Ich stand zitternd auf und trat neben ihn. Auf dem Bildschirm war folgende Botschaft zu lesen:  \nâ€žWillst Du das Spiel starten?  \n  \n\n\u0026nbsp; Ja Nein\"  \nâ€žWas soll das nun wieder heiÃŸen?\", fragte ich Yamazaki und schaute von ihm zu Chop und dann wieder zurÃ¼ck.  \nâ€žEine Nachricht aus der Digital World, denke ich.\", sagte Chop. Sein Gesichtsausdruck war nicht zu deuten, oder mir fiel es schwer, aus einem Hasengesicht etwas herauszulesen. Yamazaki sah hinunter und nickte. Dann nahm er das Digimon hoch und sah mich an.  \nâ€žNun Marc-kun.\", meinte er entschieden. â€žWillst du mitkommen?\"  \nâ€žW-Was?\", stotterte ich verwirrt und blickte wieder von einen zum andern.  \nâ€žOb du mit willst, in die Digital World.\", sagte er noch einmal. â€žAber ich warne dich, es kÃ¶nnte gefÃ¤hrlich sein. Und nachkommen kannst du wohl auch nicht.\"  \nIch trat einen Schritt zurÃ¼ck und stotterte wieder. Yamazakis Gesicht war sehr ernst und ich begriff nur allmÃ¤hlich, dass er in diese digitale Welt gehen wÃ¼rde. Vielleicht war es das, was er sich schon die meiste Zeit gewÃ¼nscht hatte. Dorthin zu gehen, in diese andere Welt. Abenteuer zu erleben. Sie vielleicht sogar zu retten. Aber andererseits wurde man auch aus ihm nicht schlau. Was er nun im nÃ¤chsten Moment tun wÃ¼rde, wusste man nicht, ebenso, was er noch spÃ¤ter tun wÃ¼rde.  \nMein Gehirn ratterte und ich war hingerissen zwischen der Erkenntnis, das es jetzt entweder hieÃŸ, mitgehen oder Yamazaki wohlmÃ¶glich nie mehr wieder zu sehen. Andererseits machte ich mir Sorgen um meine Familie. Was wÃ¼rden sie tun, wenn ich nicht heimkommen wÃ¼rde? WÃ¼rden sie sehr traurig sein? Wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich sogar. Meine arme Mutter... Aber dennoch, alleine wÃ¼rde Yamazaki wohl zu Grunde gehen, in der Digital World...  \nIch nickte und trat einen Schritt vor. Nun gab es kein ZurÃ¼ck mehr. Entweder sterben, dort drÃ¼ben, oder... ja, oder was eigentlich?  \nâ€žIch komme mit, Yamazaki-san.\", sagte ich und fasste ihn bei der Schulter. â€žIch kann dich doch nicht alleine lassen, bei den Sachen, die da wohlmÃ¶glich auf uns lauern!\"  \nYamazaki lÃ¤chelte dankbar. Chop sah mich an und ich lÃ¤chelte. â€žDanke... Marc-kun.\", sagte da Yamazaki. Danach sah er wieder auf den Bildschirm. â€žDu sollst wissen, dass ich dir sehr dankbar bin, dass du mitkommst. Alleine... hÃ¤tte ich es wirklich nicht geschafft.\"  \nDanach drÃ¼ckte er auf den â€žJa\"-Button. Der Bildschirm erleuchtete in einem grellen WeiÃŸ und aus dem Monitor heraus kam eine starke BÃ¶e, die uns nach innen zog. Den letzten Gedanken in dieser Welt widmete ich meinen Eltern... und meiner Schwester.  \n  \n\n\u0026nbsp; Nanako Ishida  \n  \nEtwas gelangweilt hatte ich den restlichen Tag Zuhause verbracht. Mo hatte sich damit die Zeit vertrieben, BÃ¼cher zu lesen. Ich bewunderte immer wieder, wie es dieses Digimon zu begeistern schien, die BÃ¼cher zu lesen. Er war mit einem Eifer dabei, den ich kaum vermutet hÃ¤tte. Ihn mochte ich sehr. Er war ja auch alles, was mir noch geblieben war, nach dem Feuer, was vor einigen Wochen im Haus meiner Eltern gewÃ¼tet hatte... Seufzend sah ich wieder auf die Notizen, die ich mir gerade machte. Ãber die Vorkommnisse in den Jahren 1999 und 2002. In ihnen versuchte ich, ein en Hinweis darauf zu finden, wieso schon wieder sich Digimon in der realen Welt aufhielten.  \nâ€žKommst du vorwÃ¤rts?\", fragte Mo mich und sah von seinem Buch auf.  \nâ€žNa ja...\", meinte ich und lÃ¤chelte schwach. â€žNicht wirklich. Die Informationen sind sehr spÃ¤rlich gestreut.\" Ich strich mir eine HaarstrÃ¤hne aus dem Gesicht und sah wieder auf den Laptopbildschirm.  \nâ€žNa ja, in die Digital World kÃ¶nnen wir ja nicht.\", meinte Mo.  \nâ€žLeider.\", seufzte ich wieder. â€žDie DPC hat ja alle Tore schlieÃŸen lassen, nach 2002. Nur alle paar Monate werden die Tore geÃ¶ffnet und das nur, um den verbleibenden Digimon Erholung zu bieten.\"  \nGenervt klappte ich das Notebook zu und verstaute es unter das Bett.  \nâ€žIch werd mal ein bisschen schlafen.\", gÃ¤hnte ich und winkte meinem Digimon zu. Dieser lÃ¤chelte.  \nâ€žMach das. Schlaf schÃ¶n.\", sagte er und schaute dann wieder auf das Buch.  \nIch schloss die Augen und lieÃŸ noch einmal den Tag Revue passieren. Hoffentlich lieÃŸ es sich bald klÃ¤ren, warum dieses HoneyBeemon aufgetaucht war. Ich wollte Antworten haben, die wÃ¼rde ich auch bekommen, um jeden Preis der Welt! Und wenn ich bis an das Ende der Welt reiÃŸen musste...  \nAm Abend wurde ich vom Mo geweckt, der mich schÃ¼ttelte.  \nâ€žWach auf, Nanako-chan!\", rief er leise. â€žWach auf!\"  \nâ€žWas... ist denn los?\", murmelte ich noch etwas schlaftrunken. Dann schlug ich die Augen ganz auf. Das Gesicht meines Partners trug einen besorgten Ausdruck.  \nâ€žDas Laptop gibt seltsame Laute von sich!\", meinte er.  \nMo ging einen Schritt nach hinten, sodass ich die Beine aus dem Bett schwangen konnte und deutete unter es, wo ich das Notebook verstaut hatte. Mir die Augen reibend griff ich danach.  \nEs war seltsam, ja. Das Laptop gab seltsame GerÃ¤usche von sich, andauernd schien es zu... schreien oder so etwas in der Art. Verwundert klappte ich es auf. Der Bildschirm blendete mich im ersten Moment, also musste ich kurz die HÃ¤nde vor die Augen nehmen. Dann sah ich die Ursache des Tumults. Auf dem Monitor sah man eine Nachricht, welche aber stÃ¤ndig und immer wieder aufgerufen wurde. Da dies einen Warn-Ton verursachte, hatte das Laptop diesen immer und immer wieder abgespielt. Im ersten Moment war ich so sehr Ã¼berrascht, dass ich die Nachricht gar nicht las.  \nâ€žWas ist da los?\", riss mich Mo aus meinen Gedanken.  \nNun las ich den Text vor.  \nâ€žMÃ¶chtest Du dem Spiel beitreten?  \n  \n\n\u0026nbsp; Ja Nein\"  \nMisstrauisch sah ich mein V-Mon an, das genauso ratlos mich ansah.  \nâ€žWas soll das heiÃŸen?\", fragte ich.  \nâ€žWoher soll ich das bitteschÃ¶n wissen, Nanako-chan?\"  \nNachdenklich ignorierte ich die empÃ¶rten Rufe des Laptops und dachte nach. Was das wohl hieÃŸ, â€žMÃ¶chtest Du dem Spiel beitreten?\". Und vor allem, was fÃ¼r ein Spiel? Und woher kannte der, der mir die Nachricht geschickt hatte, meine E-Mail-Adresse? Das war doch mehr als nur sehr komisch...  \nâ€žWollen wir es riskieren?\", wandte ich mich an Mo.  \nMo schaute unglÃ¼cklich auf den Bildschirm, dann zu mir. â€žMir ist das aber nicht ganz geheuer.\", meinte er.  \nSeufzend blickte ich im Zimmer umher. â€žIch wÃ¼rde gerne wissen, was mit dem Spiel gemeint ist.\"  \nâ€žIch auch... trotzdem...\", gestand Mo.  \nKurz entschlossen drÃ¼ckte ich auf den â€žJa\"-Knopf. Bevor Mo einen Schrei ausstoÃŸen konnte, waren wir auch schon verschwunden...  \n  \n\n","series":{"name":"Digimon Data Story","previous":"https://fse.anthro.fr/stories/96158-digimon-data-story-episode-1-schule.json","next":"https://fse.anthro.fr/stories/96162-digimon-data-story-episode-iii-willkommen-beim-spiel.json"}}