{"sf1_id":96162,"sf2_id":"Zeq4QK41","title":"Digimon Data Story - Episode III: Willkommen beim Spiel!","author":"Claine-kun","words":2571,"posted_at":"2009-07-27T18:27:00.000Z","tags":["Digimon","Fanfiction","German Language","M/M"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/96162-digimon-data-story-episode-iii-willkommen-beim-spiel","original_url":"https://sofurry.com/s/Zeq4QK41","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/73/5c/735c8bc8-1674-4dc0-8a48-cd73b7e3d643","description":"#3 of Digimon Data Story","content":"So, die vorvorletzte Episode fÃ¼r heute, die sechste ist schon in Arbeit ;).  \n  \nEpisode III  \nWillkommen beim Spiel!  \n  \nMarc Scott  \n  \nIrgendwas kitzelte mich an der Nase. Es fÃ¼hlte sich warm an... und... feucht. Ich Ã¶ffnete die Augen... und schrak zusammen. Ãber meinem Gesicht hing eines, das einem Dinosaurier nicht ganz unÃ¤hnlich war. Das Wesen lag bÃ¤uchlings Ã¼ber mir und kniff nun freudig die Augen zusammen, als ich diese Ã¶ffnete.  \nâ€žMarc-kun!\", rief es und schleckte mir wieder das Gesicht ab. â€žDu bist wach!\"  \nErschrocken rollte ich mich zur Seite und starrte dort das seltsame Wesen an. â€žWer... was... bist du?\", stotterte ich. Das Monster schaute mich an. In seinem Blick schien etwas Trauriges zu liegen.  \nâ€žErkennst du mich nicht?\", fragte es mit einer Stimme, die einem das Herz zerreiÃŸen kÃ¶nnte. Ich schaute es nur weiter verwirrt an.  \nâ€žNein...\", murmelte ich, worauf der Dinosaurier die Ohren an den Kopf drÃ¼ckte. â€žWoher... denn auch?\"  \nDas Wesen schaute mich wieder direkt an und sagte:  \nâ€žIch bin es doch... Guilmon.\"  \nDieser Name sagte mir rein gar nichts, aber ich wusste schon mal, wie der Dinosaurier hieÃŸ. â€žGuilmon?\", echote ich etwas dÃ¼mmlich und betrachtete das Monster genau.  \nâ€žIch bin dein Digimon-Partner, weiÃŸt du das denn nicht?\"  \nâ€žIch sage noch mal, woher denn?\"  \nGuilmon zog eine Grimasse, die wohl auf einem menschlichen Gesicht Ãberraschung ausgedrÃ¼ckt hÃ¤tte. â€žOh.. das habe ich ja ganz vergessen...\"  \nâ€žWas hast du ganz vergessen?\", fragte ich und blickte mich um. Soweit ich beurteilen konnte, befanden wir uns in einem Wald. Auf einer Lichtung, um genau zu sein. Sie war sonnendurchflutet und an der Nord- sowie Ostseite offen, sodass ich den Wald, der dahinter lag, sehen konnte.  \nâ€žDass dein GedÃ¤chtnis gelÃ¶scht ist.\", sagte Guilmon und betrachtete mich von Kopf bis FuÃŸ genau.  \nIch drehte mich wieder um und sah ihn an. GedÃ¤chtnis gelÃ¶scht? Was sollte das nun wieder heiÃŸen? Und wo war ich Ã¼berhaupt? Etwa in dieser Digital World, von der Yamazaki geredet hatte? Ich erinnerte mich, dass das Letzte, was ich sah, grelles Licht gewesen war und ich danach hier aufgewachte. Nun fuhr ich mir Ã¼ber die Augen und blinzelte einmal. Wo war Yamazaki eigentlich?  \nâ€žSag mal...\", fragte ich Guilmon, der zu einem Teich gegangen war, um dort zu trinken. â€žHast du einen Jungen gesehen, etwas kleiner als ich und ein Jahr jÃ¼nger?\"  \nGuilmon nahm zuerst eine maulvoll Wasser, bevor er sich wieder umdrehte und antwortete.  \nâ€žYamazaki-san?\", fragte er und deutete auf den Nord-Ausgang der Lichtung. â€žDer ist dahin. Er sagte, er wollte das Gebiet erkunden und hat uns beide dann alleine gelassen. Naja, ich weiÃŸ nicht genau, wohin er ist... Aber er wollte das Gebiet erkunden.\"  \nâ€žSeit wann habe ich eigentlich geschlafen?\"  \nGuilmon zuckte mit den Schultern. â€žWeiÃŸ ich nicht.\", war seine ernÃ¼chternde Antwort. â€žIch fand euch Drei vor einigen Stunden hier und habe zuerst Yamzaki-san und Chop geweckt, bevor ich auf dich aufgepasst habe.\"  \nâ€žAha~\", machte ich lang gezogen und ging dann auf das nÃ¶rdliche Ende zu.  \nâ€žWohin willst du?\", fragte mich Guilmon und folgte mir. Seine Stirn war gekraust und er fragte sich augenscheinlich, was ich da wollte. â€žDu verlÃ¤ufst dich noch, wenn du nicht hier bleibst.\"  \nIch winkte ab und meinte: â€žHat Yamazaki-kun denn gesagt, das wir hier bleiben sollen?\", fragte ich und blickte mich um. Der Weg, auf den wir kamen, war sehr seltsam. Rechts und links standen StraÃŸenschilder, die â€žAchtung, Auto!\" oder andere, sinnlose Warnungen preisgaben. Wozu standen sie hier? Und wer hatte sie aufgestellt?  \nâ€žEigentlich nicht...\", sagte Guilmon. â€žAber... Na ja, gehen wir halt.\"  \nNach einer Weile, wo wir nur schweigend nebeneinander gelaufen waren, sah ich den Ausgang des Waldes. Ein trÃ¼ber Lichtfleck, der allmÃ¤hlich grÃ¶ÃŸer wurde. Ich war froh, die Sonne zu sehen, denn das grÃ¼ne Licht des Waldes wurde nach einiger Zeit lÃ¤stig. Guilmon hatte ab und zu mich anklagend angesehen, aber geschwiegen. Die Schilder waren nach einiger Zeit weniger geworden und ich hatte mir keine Gedanken mehr darum gemacht. Im Moment wollte ich nur noch Yamazaki-kun finden und wissen, was wir hier nun tun wollten.  \nDas Licht wurde heller und bald schon sahen wir auf eine Grasebene hinaus, die hier und da mit wenigen BÃ¤umen besprenkelt war. Telefonmasten standen herum, allesamt in einer Reihe, als wÃ¼rden sie eine StraÃŸe oder so etwas bilden. Ich runzelte die Stirn und sah mich dann noch weiter um. Mitten Ã¼ber diese GraÃŸebene verlief eine StraÃŸe, die in westlicher Richtung fÃ¼hrte, um den Wald herum. Weit dahinter sah man schemenhaft Berge und einige weitere, kleine WÃ¤lder. Im Osten eine Ansammlung von HÃ¤usern, undeutlich. Die StraÃŸe fÃ¼hrte zu diesen hin. Ob Yamazaki-kun dahingegangen war?  \nâ€žDa hinten ist ein Dorf.\", meinte ich und zeigte in die Richtung. Guilmon drehte ich um und sah ebenfalls dahin.  \nâ€žAh, das.\", meinte er und lÃ¤chelte traurig. â€žDas ist ein kleines Dorf mit einigen Menschen.\"  \nâ€žMenschen?\", fragte ich Ã¼berrascht. â€žSind wir also nicht die Einzigen?\"  \nGuilmon schien etwas bedrÃ¼ckt zu sein. â€žNaja, solche wie euch gibt es nicht mehr.\"  \nâ€žHÃ¶h?\", machte ich und schaute meinen Partner verwirrt an. â€žWie meinst du das?\"  \nGuilmon antwortete nicht, sondern ging stattdessen auf das Dorf zu.  \nâ€žHey!\", rief und rannte hinterher. â€žAntworte doch mal.\"  \nâ€žSpÃ¤ter.\", meinte Guilmon und sah weg. Verwirrt Ã¼ber diese GemÃ¼tsumstellung sah ich wieder nach vorn und seufzte. Was hatte er denn mit â€žsolche wie wir\" gemeint? Und was waren das fÃ¼r Menschen, die in dem Dorf dort lebten?  \nNa ja, darum konnte ich mir immer noch spÃ¤ter Gedanken machen. Jetzt hieÃŸ es erstmal, Yamazaki finden und in Erfahrung bringen, wer diese Menschen da waren.  \n  \n\n\u0026nbsp; Yamazaki Juno  \n  \nFluchend schaute ich auf den Platz, wo vor wenigen Minuten noch Marc-kun gelegen hatte. Wo war er hin? Hatte ihn Guilmon Ã¼berredet, irgendwohin zu gehen? Oder war er selber ausgebÃ¼chst?  \nâ€žVerdammt!\", fluchte ich. Darauf folgte eine erlesene Auswahl von FlÃ¼chen, die ich mir schnell zusammenklauben konnte.  \nâ€žHey, hey!\", versuchte Chop, mein Gazimon, mich zu beruhigen. â€žSie sind bestimmt nur in den Wald gegangen.\"  \nIch drehte mich um und ging zu dem Teich, um mir einen Schluck eiskalten Wassers zu genehmigen. Das beruhigte mich wenigstens ein wenig. So konnte ich wieder zu klarem Verstand kommen.  \nâ€žHatte ich Guilmon nicht gesagt, dass er auf Marc-kun aufpassen sollte?\", fragte ich, einfach so in den Raum hinein, ohne jemanden anzusprechen. Chop antwortete trotzdem.  \nâ€žNein, hast du wohl nicht.\", meinte es und seine Augen funkelten vor lauter Schadenfreude. â€žSo was sollte man halt machen, nicht?\"  \nSeufzend setzte ich mich fÃ¼r einen Moment auf einen Baumstumpf, der hier aus dem Boden ragte. Das grÃ¼ne Sonnelicht tat mir gut und entspannte meine Nerven. Der Wald hatte schon immer eine beruhigende Wirkung auf mich ausgeÃ¼bt. Nichts tat der Seele mehr gut, als einmal durch den Wald zu laufen und seine Sinne zu entspannen.  \nâ€žWeist du, was wir jetzt machen?\", sagte ich und sah Chop wieder an. â€žWir werden Marc-kun und dieses Guilmon suchen gehen.\"  \nChop stellte die Ohren auf und sah mich aufmerksam an.  \nâ€žAlleine ist es fÃ¼r die zwei zu gefÃ¤hrlich hier.\", meinte ich. â€žWer weiÃŸ, auf fÃ¼r Typen sie treffen wÃ¼rden.\"  \nChop nickte und drehte sich um. â€žNa dann.\", meinte er und grinste. â€žDann lass uns sie mal suchen gehen, nicht?\"  \nIch lÃ¤chelte und beide machten wir uns auf den Weg.  \nWir liefen eine Weile in nÃ¶rdlicher Richtung in dem Wald, bis wir den Ausgang sahen. Die StraÃŸenschilder ignorierte ich, da ich schon daran gewÃ¶hnt war. Ich war ja vorher im Ã¶stlichen Teil des Waldes gewesen und da gab es Unmengen von diesen Teilen. Die waren genauso sinnlos wie die hier. Teilweise wirklich hirnverbrannt. Na ja, konnte man nicht Ã¤ndern. So musste es den Kindern, die schon einmal hier gewesen waren, auch gegangen sein.  \nDann kam auch schon der Ausgang deutlich in Sicht und kurz darauf blickte ich mit Chop auf eine weite GraÃŸebene. Ich sah nach rechts und stellte mit Ãberraschung fest, dass ich ein Dorf sehen konnte. Mit der Hand darauf deutend, winkte ich Chop zu mir.  \nâ€žWas glaubst du, sind sie dahin gegangen?\", fragte ich und sah ihn an.  \nChop schirmte seine Augen mit der Hand ab und sah ebenfalls in die Richtung.  \nâ€žKÃ¶nnte gut mÃ¶glich sein.\", spekulierte er. â€žImmerhin wird Marc-san wohl jedes GebÃ¤ude ansteuern, was er finden kann.\" Er blickte wieder zu mir hoch und machte ein fragendes Gesicht.  \nâ€žWir gehen dahin.\", sagte ich entschlossen. Marc-kun wÃ¼rde wohl auf wirklich jedes Dorf zulaufen, was er finden konnte. Aber ob er dort Antworten auf Fragen finden wÃ¼rde, wÃ¼rde sich vermutlich noch zeigen.  \nWir gingen also auf das Dorf zu. Da es bequemer war, auf der StraÃŸe zu laufen, bemerkte ich bald, dass diese in Schleifen zum Dorf fÃ¼hrte. Das war aber mehr als seltsam. Aber ich hatte schon festgestellt, dass es so einiges Seltsames in der Digital World gab. Nicht nur diese StraÃŸenschilder im Wald und die seltsam gebaute StraÃŸe. Wahrscheinlich wÃ¼rden wir noch auf mehr treffen, als das.  \nNachdem wir eine geschÃ¤tzte Stunde auf der StraÃŸe in Richtung des Dorfes gelaufen waren, rÃ¼ckte dieses nÃ¤her und nÃ¤her. Erleichterung durchflutete mich, denn die Hitze war inzwischen rasch angestiegen und machte das Gehen schwerer, als es von NÃ¶ten war. Mir schmerzten die FÃ¼ÃŸe und die Sonne brannte mir auf den RÃ¼cken, denn ich hatte inzwischen das Hemd ausgezogen. Meinem Digimon ging es auch nicht besser, es schwitzte unter seinem Fell noch mehr als ich.  \nWir mussten noch zwei Stunden bei dieser kochenden Hitze laufen, bevor wir im Dorf ankamen. Ich musste kurz stehen bleiben und mich an einen der Masten stÃ¼tzen, bevor ich weiter gehen konnte. Mein Herz raste und meine FÃ¼ÃŸe waren bleischwer, zudem musste ich mir wohl eine Verbrennung zugezogen haben, denn mein RÃ¼cken glich einem brennenden Gluteisen, als einem StÃ¼ck Haut. StÃ¶hnend stieÃŸ ich mich ab und blickte hinab zu Chop. Er trottete auf mich zu und fiel dann auf die Knie. Dort stÃ¼tze er sich schwer auf den Armen ab.  \nâ€žIch... kann nicht mehr.\", krÃ¤chzte er und ich hob ihn auf, setzte ihn auf einen Stein und holte aus dem RÃ¼cksack, den ich in der Hand hielt, eine Wasserflasche. Diese schraubte ich auf und trank erst die HÃ¤lfte aus, bevor ich sie meinem Digimon gab. Er trank so schnell, das ein wenig des kÃ¼hlen Wassers ihm auf das Brustfell tropfte, wo es erst liegen blieb, wie ein glitzernder Edelstein, und dann von der Sonne verdunstet wurde.  \nSeufzend gab mir Chop die Flasche wieder und hÃ¼pfte vom Stein herunter.  \nâ€žDanke.\", sagte er und lÃ¤chelte mich dankbar an. â€žDas habe ich dringend gebraucht.\"  \nâ€žIch aber auch!\", antwortete ich. â€žDiese Hitze ist mÃ¶rderisch.\"  \nSeufzend setzten wir uns wieder in Bewegung und marschierten schnurstracks auf das Dorf zu. Nach einiger Zeit hÃ¶rte man Rufe und Kommandos, die ausgetauscht wurden. Danach lieÃŸ sich auch ein Mensch blicken. Es war, wie ich spÃ¤ter erfahren sollte, der AnfÃ¼hrer der Leute, hier im Dorf.  \nIch schÃ¤tzte den Mann auf Mitte vierzig. Er hatte Haar, das glatt an dem Kopf gekÃ¤mmt war, von der Farbe Blond. Der Mann trug eine Brille, zudem einen Kittel, der irgendwie an einen Forscher erinnerte. In der Hand hielt er ein Klemmbrett, worauf er nun etwa schrieb. Dann kam er weiter auf uns zu.  \nâ€žWie ich sehe, noch mehr NeuankÃ¶mmlinge.\", sagte er, seine Stimme war irgendwie... zischend. Einer Schlange Ã¤hnlich, fiel mir ein. â€žMein Name ist Professor Sugigawa. Ich heiÃŸe dich und dein Digital Monster willkommen.\"  \nWieso nannte er es nicht Digimon? Ich legte die Stirn in Falten und nahm die Hand, die mit entgegengestreckt wurde, schÃ¼ttelte sie. â€žVielen Dank fÃ¼r die BegrÃ¼ÃŸung, Professor Sugigawa. Ich suche jemanden. Einen Jungen in meinem Alter, mit blonden, stacheligen Haaren.\"  \nSugigawa lÃ¤chelte und deutete auf das Dorf. â€žJa, so einer ist auch schon eingetroffen. AuÃŸerdem ein MÃ¤dchen.\"  \nâ€žEin MÃ¤dchen?\", fragte ich Ã¼berrascht und fragte mich, wer wohl noch in die Digital World gelangt war. Kurz fiel mir diese Nanako ein, aber ob sie es war?  \nDer Forscher, wenn es einer war, fÃ¼hrte mich in das Dorf hinein. Die HÃ¤user, erklÃ¤rte er mir beilÃ¤ufig, konnte man abbauen, um so von einem Ort zum anderen zu kommen. Ich fragte mich aber, was Forscher hier in der Digital World zu suchen hatten? Ab und zu sah ich andere Forscher aus der Gruppe von Sugigawa, die mir zuwinkten, aber dann sich wieder ihrer Arbeit widmeten, was immer sie taten. Anscheinend waren es alles nur MÃ¤nner, denn ich sah keine Frau im Team.  \nâ€žWieso haben Sie eigentlich keine weiblichen Kolleginnen, Professor?\", sprach ich meinen Begleiter daraufhin an.  \nSugigawa lÃ¤chelte daraufhin und antwortete:  \nâ€žDie Arbeit hier in der Digital World wÃ¤re zu schwer fÃ¼r sie. Deswegen hat man nur MÃ¤nner an dem Projekt zugelassen.\"  \nNach einiger Zeit kamen wir an einem Haus an, dass ziemlich in der Mitte des Lagers war. Ãberrascht stellte ich fest, dass es bewacht wurde. Von einigen MÃ¤nnern in seltsamen AnzÃ¼gen, die Waffen in den HÃ¤nden hielten.  \nâ€žWarum wird das Zelt bewacht?\", fragte ich Ã¼berrascht und drehte den Kopf wieder zu Sugigawa. Doch an seiner Stelle stand jetzt jemand anders da. Einer der AnzugmÃ¤nner, der mich nun packte und vorwÃ¤rts schob.  \nâ€žDamit ihr keinen Ã„rger macht, deshalb.\", meinte er. Seine Stimme war dumpf hinter der Maske. Ich fluchte innerlich, hielt aber erst einmal meine Klappe. Drinnen wÃ¼rde ich schon sehen, was los war...  \nDrinnen war es dunkel, sehr dunkel. Meine Augen brauchten einige Augenblicke, um sich an diese diesige Helligkeit zu gewÃ¶hnen. Aber als ich wieder sehen konnte, traute ich meinen Augen kaum.  \nDas Haus, in das ich gefÃ¼hrt worden war, war in der Mitte abgetrennt. Nur ein kleiner Spalt war frei, sodass man zwischen den Abschnitten des Hauses wechseln konnte. Es befanden sich zwei KÃ¤fige in einem Abschnitt des Raumes, im Ã¤ndern so etwas wie HÃ¤ngeketten in einem mittelalterlichen Kerker. In diesem Abschnitt wurde ich verfrachtet. Dort hockte ein MÃ¤dchen, angekettet und schaute zu Boden. In dem anderen Abschnitt, in einem der beiden KÃ¤fige, befand sich ein drachenÃ¤hnliches Digimon, ihr V-Mon. Nachdem ich auch angekettet worden war, wurde Chop in den anderen KÃ¤fig eingesperrt.  \nLange Zeit hÃ¤ngten wir so da, jeder mit seinen eigenen Gedanken beschÃ¤ftigt. Ich Idiot hÃ¤tte doch gleich misstrauisch werden sollen. Forscher in der Digital World... so was war doch schon unnormal. Und dann dieser Sugigawa... seine Stimme hatte mir einen Schauer Ã¼ber den RÃ¼cken gejagt.  \nâ€žAlso haben sie dich auch noch gefangen?\", sprach da auf einmal Nanako mich an. Ich drehte den Kopf und blickte ihr in das Gesicht. Sie sah traurig aus, aber auch resignierend. Aber sie schien nicht verletzt zu sein, das war schon einmal gut.  \nIch seufzte. â€žJa, scheint so.\", meinte ich. â€žWie bist du denn in die Digital World gelangt?\"  \nNanako blickte zu der Trennwand, wohinter sich die KÃ¤fige mit unseren Digimon verbargen.  \nâ€žWahrscheinlich so wie ihr.\", meinte sie. Sie musste nicht erklÃ¤ren, wen sie mit â€žihr\" meinte. Marc-kun und mich. â€žIch drÃ¼ckte einfach auf diesen Knopf und bin dann auf dieser Ebene aufgewacht. Nachdem wir beide, Mo und ich, ein bisschen umhergelaufen waren, trafen wir auf dieses Dorf mit den â€šForschern'.\", erzÃ¤hlte sie. â€žSie brachten uns hierher und sperrten Mo in den KÃ¤fig und mich ketten sie an.\"  \nMeine Stimme wurde sarkastisch. â€žEine sehr tolle Gastfreundschaft, die sie hier haben.\"  \nNanako musste lachen. â€žJa.\", meinte sie traurig.  \nIch seufzte wieder und da fiel mir Marc-kun ein. â€žHaben sie auch Marc-kun gefangen genommen?\", fragte ich.  \nâ€žEr kam vor einer Stunde hier an. Zuerst wollten sie ihn zu mir stecken, aber dann haben sie ihn in ein anderes GebÃ¤ude gebracht. Die WÃ¤chter haben sich untereinander gestritten, sehr laut, sodass ich es hier hÃ¶ren konnte.\"  \nHoffentlich ging es ihm gut... Nicht auszudenken, was sie mit ihn anstellen kÃ¶nnten. Armer Marc-kun...  \n  \n\n","series":{"name":"Digimon Data Story","previous":"https://fse.anthro.fr/stories/96159-digimon-data-story-episode-ii-wie-es-begann.json","next":"https://fse.anthro.fr/stories/96164-digimon-dara-story-episode-iv-lieben-und-geliebt-werden.json"}}