{"sf1_id":97627,"sf2_id":"RnoYJRAe","title":"Ein Retter und Freund","author":"N3k0","words":1516,"posted_at":"2009-08-07T21:41:00.000Z","tags":["German Language","No-Yiff","Romance","Short","Vampire","Werewolf"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/97627-ein-retter-und-freund","original_url":"https://sofurry.com/s/RnoYJRAe","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/54/00/54004581-a4b5-488f-93ef-0754060cf44b","description":"","content":"Ein Retter und Freund  \n  \nEs regnete in StrÃ¶men und eine vermummte Gestalt ging nichts ahnend ihres Weges im fahlen Mondlicht. PlÃ¶tzlich hÃ¶rte er einen lautstarken Schrei. Der Mann rannte in die Richtung von wo er vermutete das der Schrei kam und sah eine junge WerwÃ¶lfin, die verletzt am Boden lag. Ein Vampir war gerade dabei sich auf sie zu stÃ¼rzen und sie zu tÃ¶ten. Der Vermummte zog sein Schwert und rannte auf die beiden zu. Bevor der Vampir wusste wie ihm geschah wurde seine Verteidigung auch schon durch die todbringende Klinge des Vermummten zunichte gemacht. Sie war wie erstarrt als sie ihn sah, der Schock saÃŸ noch tief. Der Vampir sprang zurÃ¼ck, nicht fassend was geschehen war. Die Unfassbarkeit war ihm ins blutbesudelte Gesicht geschrieben. Das machte sich der Unbekannte zu nutzen und rannte auf den Vampir zu. Ein gellender Schmerzenslaut war zu hÃ¶ren, ehe der Kadaver des Blutsaugers leblos zu Boden sank. Er ging zur jungen WerwÃ¶lfin hin und fragte sie, ob sie verletzt sei. â€žEs geht schon\" sagte sie, doch ihre LÃ¤ufe zitterten beim Aufstehen und sie fiel wieder hin. â€žDu bist verletzt. So kommst du nicht weit und du wÃ¼rdest eine leichte Beute fÃ¼r diese Blutegel abgeben. Wohnst du hier in der NÃ¤he?\", fragte der Unbekannte. Ein Hauch von Sorge lag in seiner Stimme. Sie sagte ihm ,dass ihr Dorf nicht weit von hier liege. Dort wÃ¤re auch ihr Clan zu finden: die Anti-Christliche-Vampir-Front, unter den Mitglieder nur ACVF genannt. Da sie selbst mit seiner Hilfe kaum laufen konnte nahm er sie huckepack und trug sie das WegstÃ¼ck bis dorthin. Als die beiden im Dorf ankamen setzte er sie auf einem Brunnenrand in der Mitte des kleinen Platzes ab. Prompt eilten einige Mitglieder ihres Clans auf die junge WÃ¶lfin zu und lÃ¶cherten sie mit Fragen. â€žWo warst du denn?\" und â€žWas ist passiert?\".  \nâ€žEine Gruppe von Vampiren hatte mich angegriffen. Einer hatte mich verletzt so, dass ich nicht mehr kÃ¤mpfen konnte. Er hatte mich gerettet\" und die WerwÃ¶lfin wies dabei auf den Unbekannten, von dem bis dahin noch keiner Notiz genommen hatte. Sie waren zu sehr um ihre Mitstreiterin besorgt. â€žMir fÃ¤llt grad ein, das ich mich ja noch gar nicht bei dir bedankt habe. Wie heiÃŸt du eigentlich? Ich heiÃŸe Agrona\", sagte sie freundlich lÃ¤chelnd. â€žRichthofen ist mein Name.\" Sie reichten sich die HÃ¤nde und mit leuchtenden Augen sprach Agrona zu ihm. â€žIch danke dir Richthofen. Ich danke dir sehr fÃ¼r deine Hilfe.\" Wenige Augenblicke spÃ¤ter krÃ¼mmte sich Richthofen und fasste sich an die Brust. Blut war an seinen HÃ¤nden. Auch sein Mantel hatte etwas abbekommen. Er taumelte und brach zusammen. Man sah eine klaffende, stark blutende Wunde unter seinem Mantel. Als Richthofen wieder erwachte brauchte er erst mal einen Augenblick um sich zu orientieren. â€žWas ist passiert?\", fragte er. â€žDu bist auf einmal umgefallen und ich sah, dass du eine klaffende Wunde hattest. Du hast mich trotz der Wunde bis hierher getragen. Das war nett von dir.\" â€žKein Problem\", sagte Richthofen leicht lÃ¤chelnd.  \nâ€žUnser Werwolf Ã„ltester Grevioux mÃ¶chte dich sehn. Er mÃ¶chte dir fÃ¼r meine Rettung danken.\" Sagte Agrona.  \nSie gingen beide zu einer HÃ¼tte wo zwei Wachen davor standen. Drinnen war ein groÃŸer Holztisch mit sechs StÃ¼hlen Drumherum. Je einer am Tischende und zwei an den Seiten. An einem Tischende saÃŸ Grevioux und bat die beiden sich zu setzen. â€žich danke dir das du Agrona gerettet hast. Eigentlich hÃ¤tte sie schon lÃ¤ngst wieder hier sein sollen. Von wo kommst du eigentlich? Deiner Kleidung nach zu urteilen kommst du nicht von hier.\" fragte Grevioux. â€žDas stimmt. Ich bin weit gereist auf der suche nach einem Clan.\" Richthofen nahm seine Maske ab. Jetzt sah man das er auch ein Werwolf war. â€žEs werden leider immer weniger. Irgendwer lÃ¶scht die Clans systematisch aus.\" Sagte Richthofen. â€žAuf dem weg hierher bin ich auf drei niedergebrannte DÃ¶rfer gestoÃŸen. Ich habe keine Ã¼berlebenden gefunden. An den HÃ¤lsen der toten fand ich zwei LÃ¶cher wie von Vampiren. Aber seit wann sind Vampire so brutal?\" â€žSie greifen immer hÃ¤ufiger unsere jungen unerfahrenen KÃ¤mpfer an, wenn diese allein unterwegs sind.\" sagte Grevioux. â€žAber nun genug fÃ¼r heute. Ruh dich weiter aus. Wenn du einen Clan suchst wÃ¼rde ich dich gerne aufnehmen. Jemanden wie dich kÃ¶nnen wir immer gebrauchen.\" â€žDa ich im Moment sowieso nicht hier weg kann, kann ich auch eurem Clan beitreten.\" Nach ein paar tagen ging es Richthofen wieder besser, so das er auch ein paar aufgaben Ã¼bernehmen konnte. Da die Ã¼bergriffe der Vampire immer nÃ¤her ans Dorf kamen, wurden die JungwÃ¶lfe auch am SteinschloÃŸgewehr trainiert. Und das war die Aufgabe von Richthofen, da er als einzigster damit umgehen konnte. Nach drei Wochen Dauer Training konnten alle mit dem Gewehr gut umgehen. Es war Nacht und Richthofen ging oben an den Palisaden entlang und schaute in den dunklen Wald. Auf einmal sah er einen Schatten der sich schnell durch den Wald in Richtung des Dorfes bewegte. Er sah etwas rotes im fahlen Mondlicht blinken und wusste sofort das das nur ein Vampir sein konnte. Also gab er Alarm und schoss auf den Vampir. Die anderen WerwÃ¶lfe die Wache hatten schossen ebenfalls. Der Vampir schrie auf einmal kurz auf, was bedeutete das er getroffen wurde. Grevioux kam gerade angerannt und fragte was passiert sei. Richthofen erklÃ¤rte ihm was passiert war und Grevioux befahl noch mehr wachen aufzustellen. Nur zur Sicherheit, denn das war nur ein Kundschafter. Das hieÃŸ das die Vampire dem Dorf schon sehr nah waren. Grevioux lieÃŸ am nÃ¤chsten Tag eine Versammlung einberufen wo er allen Dorfbewohnern die Lage schilderte und das er einen Entschluss gefasst hÃ¤tte. â€žWir werden das Dorf evakuieren. Wir werden diese Nacht noch hier bleiben und morgen frÃ¼h aufbrechen. Unser Ziel ist das Schloss Rosgarten. Nehmt nur das nÃ¶tigste mit und packt heute abend schon alles ein was nicht benÃ¶tigt wird.\" Sagte Grevioux mit fester stimme. â€žAlle die nicht kÃ¤mpfen kÃ¶nnen verlassen morgen das Dorf. Nur Agrona, Richthofen, Chaos, A2Mini und ich werden hier bleiben und die Vampire aufhalten so gut wir kÃ¶nnen. Die Wachen gehen mit euch als Schutz vor Vampiren. Ihr mÃ¼sstet in einem Tag da sein.\"  \nSo endete die Versammlung und alle packten schon mal ein was nicht mehr gebraucht wurde. Die Sonne war gerade aufgegangen und der letzte Pferdewagen hatte soeben das Dorf verlassen und alle bereiteten sich fÃ¼r die Nacht vor. Richthofen und Agrona schÃ¤rften ihre Schwerter und machten die Gewehre fÃ¼r die kommende Nacht einsatzbereit. â€žSag mal Agrona, wie lange bist du jetzt schon in diesem Clan?\" fragte Richthofen etwas verlegen. â€žSo etwa seit 3 Monaten, also noch nicht wirklich lange.\" Sagte Agrona mit freundlicher stimme. â€žIch leg mich noch fÃ¼r ein paar stunden hin.\" â€žMach das. Ich bleib solange hier sitzen.\" Sagte Richthofen. Endlich brach die Nacht Ã¼ber das Dorf hinein und alle machten sich bereit diese elendigen Blutsauger gebÃ¼hrend â€žzu begrÃ¼ÃŸen\". Alle 5 WerwÃ¶lfe verteilten sich auf der Palisade und warteten das die Vampire kamen. Sie hÃ¶rten ein Horn und sofort kamen von Ã¼berall aus dem Wald Vampire und sofort schossen die 5 WerwÃ¶lfe so viele Vampire nieder wie sie konnten. Irgendwann gab Grevioux das Signal sich zur Dorfmitte zu bewegen. Leitern klatschten gegen die Palisaden und Vampire kamen dadurch Ã¼ber die Palisaden. Richthofen zog sein Hansui Schwert und Agrona ihre Turmalindolche. Auch die anderen zogen ihre Schwerter und stÃ¼rzten sich auf die herannahenden Vampire. Nach etlichen stunden und einer unaufhÃ¶rlichen flut von Vampiren passierte Agrona ein fehler. Sie rutschte aus und fiel hin. Ein Vampir stÃ¼rzte sich auf sie und traf sie in der Schulter mit seinem Schwert. Sie schrie laut auf vor schmerz und Richthofen sah sie auf dem boden liegen. Der Vampir wollte gerade zum Finalen StoÃŸ ansetzen doch Richthofen erwischte den Blutsauger vorher. Der ging langsam zu boden. Er zog sein Schwert aus dem Vampir heraus und eilte zu Agrona. â€žJetzt hast du mir schon zum zweitenmal das leben gerettet.\" Sagte Agrona mit leicht schmerz verzerrter stimme. â€žAllmÃ¤hlich wird das zur Gewohnheit bei dir.\" Erwiderte er mit aufmunternder stimme. â€žMacht euch fertig zum RÃ¼ckzug. Richthofen es tritt plan B in Kraft.\" Schrie Grevioux Ã¼bers Schlachtfeld. Richthofen half Agrona auf Chaos Pferd. Grevioux und die anderen ritten auf ihren Pferden davon. Nur Richthofen war dageblieben um das Schwarzpulver das Ã¼berall im Dorf verteilt war zu zÃ¼nden. Die anderen waren gerade ungefÃ¤hr 800m vom Dorf entfernt als das Schwarzpulver in die Luft flog.  \nâ€žRichthofen\" schrie Agrona und fing an zu weinen. Doch auf einmal sah man einen Schatten in den Flammen und Agrona lÃ¤chelte gleich wieder. Sie und die anderen erkannten Richthofen der, auf sein Schwert stÃ¼tzend, aus dem brennenden Dorf kam. Sie ritten zu ihm hin und er sagte: â€žWie ich an Agrona sehe habt ihr wohl gedacht ich sei tot.\" Mit einem grinsen fÃ¼gte er hinzu â€žIch kann Agrona doch nicht allein lassen. Wer soll sie den sonst beschÃ¼tzen?\" und wischte ihr die trÃ¤nen aus dem Gesicht. Richthofen stieg zu Grevioux aufs Pferd und so ritten sie zum Schloss Rosgarten.  \nEs vergingen Wochen und es wurden keine Angriffe von Vampiren mehr verzeichnet.  \nDer ACVF ist im Schloss geblieben und Richthofen und Agrona haben sich besser kennen gelernt und sind glÃ¼cklich.  \n  \n\n"}