{"sf1_id":97702,"sf2_id":"YnLbGAYe","title":"Pech gehabt","author":"Pattarchus","words":1561,"posted_at":"2009-08-08T17:20:00.000Z","tags":["Death","Dragon","German Language","Human","Other/Herm","Short"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/97702-pech-gehabt","original_url":"https://sofurry.com/s/YnLbGAYe","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/45/87/4587eadd-1821-4d97-b57d-daa43b02cd10","description":"","content":"Diese Geschichte enthÃ¤lt explizite gewalttÃ¤tige Passagen. Wenn du als Leser damit Schwierigkeiten hast, wir dir empfohlen, diese Seite zu schlieÃŸen.  \nSolltest du unter 18 Jahre sein, darfst du ab diesem Punkt nicht mehr weiter lesen.\n* * *\nDiese Geschichte darf jederzeit privat kopiert und weitergereicht werden, solange das Copyright gewahrt bleibt und die Geschichte in keiner Weise verÃ¤ndert wird! Eine VerÃ¶ffentlichung oder das Einstellen in Story-Archive ist ohne meine ausdrÃ¼ckliche Erlaubnis nicht erlaubt.  \nJedwede Ã„hnlichkeiten zu mÃ¶glicherweise existierenden Charakteren sind rein zufÃ¤llig und nicht beabsichtigt, auÃŸer, es wird explizit von mir als Autor auf eine Figur hingewiesen.  \nDes Weiteren wÃ¼rde ich mich Ã¼ber RÃ¼ckmeldungen sehr freuen.  \n  \nUnd nun, viel SpaÃŸ mit der Geschichte!  \n\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*\\*  \n  \nWeiÃŸe Wolken zogen ruhig Ã¼ber den hellblauen Himmel. Ein sanfter Wind wehte und brachte den Geruch von Wiesen und Sommer mit sich. Die NÃ¼stern des Drachen bewegten sich sanft als dieser den Kopf weit anhob um die verschiedenen DÃ¼fte tief einzuatmen. Das warme Sonnenlicht brachte seine Schuppen zum Schimmern und seine beiden langen HÃ¶rner glÃ¤nzten regelrecht.  \n  \n\n\u0026nbsp; Sein Blick glitt Ã¼ber das weite offene Land und es war beinahe so, als ob ein Schmunzeln sich Ã¼ber die Lefzen des Drachen legte, als dieser den schÃ¶nsten Teil seines Reviers begutachtete. Er bewegte die Krallen seiner Pranke und spÃ¼rte wie das saftige Gras sich bog und Ã¼ber seine Schuppen strich. Langsam lieÃŸ er sich erst auf seine Hinterbeine nieder, nur um dann sich gÃ¤nzlich zu strecken und sich bÃ¤uchlings auf die Wiese zu legen.  \n  \nSein kraftvoller Schwanz bewegt sich ruhig hinter ihm und er genoss die WÃ¤rme und Stille um sich herum. Der klangvolle Gesang der VÃ¶gel entspannte ihn immer weiter, soweit dass er langsam anfing etwas zu dÃ¶sen. Immer weiter glitt in diesen angenehmen DÃ¤mmerzustand bis es ihm schien, als wÃ¼rde er sich nicht mehr bewegen kÃ¶nnen. Seine Muskeln spannten sich zwar etwas an, doch sie wollten seiner Bewegung nicht wirklich folgen. Ihm erschien es nicht weiter wichtig in diesem Moment, so vernahm er doch weiter die GerÃ¤usche der VÃ¶gel.  \n  \nGerade als er sich auf einen der vielen GesÃ¤nge konzentrierte hatte, schien es ihm als wÃ¼rde er ein seltsames GerÃ¤usch hÃ¶ren. Er versuchte das GerÃ¤usch zu fassen, doch da drang ihm wieder der sÃ¼ÃŸe Duft von Blumen in die NÃ¼stern und stieg in ihnen hoch. Es waren viele verschiedene GerÃ¼che, er kannte sie gut, hatte er doch so hÃ¤ufig in den Wiesen sie wahrgenommen.  \n  \n\n\u0026nbsp; Doch etwas war anders. Er konnte es nicht genau bestimmen, denn fÃ¼r einen kurzen Moment glaubte er den Geruch von Rauch wahrgenommen zu haben. Es schien ihm dann aber doch nur Einbildung gewesen zu sein, denn er spÃ¼rte wie er sich immer weiter entspannte. Seine Augen wurden schwerer und er spÃ¼rte das GefÃ¼hl der MÃ¼digkeit ihn ihm aufsteigen.  \n  \nJeder Gedanke den er fassen wollte schien ihm weiter davon zugleiten, und je mehr er darÃ¼ber nachdachte umso mÃ¼der wurde er. Er entschloss sich dazu erst einmal ein wenig zu ruhen, dann kÃ¶nnte er noch immer Ã¼ber diese EindrÃ¼cke nachdenken. Dann wurde es dunkel vor seinem inneren Auge.  \n  \n  \n  \nEin stechender Schmerz durchzuckte die Schnauze des Drachen. Noch bevor er darauf reagieren konnte spÃ¼rte er wieder einen heftigen Schmerz, diesmal von seinen empfindlichen NÃ¼stern. Immer mehr Sinne regten sich wieder, dennoch fÃ¼hlte er sich wie benommen und sein ganzer Geist fÃ¼hlte sich an wie von Blei beschwert.  \n  \nEr versuchte seine Pranken zu bewegen, doch sosehr er seine Muskeln anspannte â€\" nichts geschah. Irgendetwas schien einen Wiederstand auf ihn auszuÃ¼ben und ihn am Boden festzuhalten.  \nDoch da war noch etwas, wo war die Wiese, die VÃ¶gel? Er spÃ¼rte nur nackten und kalten Felsen unter sich.  \n  \n\n\u0026nbsp; Seine Gedanken waren dumpf und er konnte sie kaum in die Bahnen lenken wie er wollte. Hatte er das alles nur getrÃ¤umt, war das alles nur Einbildung gewesen? Er musste in seiner HÃ¶hle eingeschlafen sein, ja natÃ¼rlich... dies wÃ¼rde Sinn ergeben. Doch warum konnte er sich bewegen....  \n  \nBevor er eine Antwort dazu finden konnte, spÃ¼rte er wieder diesen Schmerz in seinen NÃ¼stern. MÃ¼hsam versuchte er die Augen zu Ã¶ffnen und ein dumpfes StÃ¶hnen drang aus seinem Maul.  \n  \nâ€žAahh! Endlich bist du wach, ich habe mich schon gefragt wie lange du Drecksvieh weiter schlafen willst!\", donnerte eine menschliche Stimme ihm entgegen. Das Licht einer Fackel brannte in den Augen des Drachen, obwohl es in der HÃ¶hle nur sehr gedÃ¤mpft wahrzunehmen war.  \n  \nâ€žWillst du wohl endlich wachwerden?!\", brÃ¼llte es wieder und kurz darauf spÃ¼rte der Drache wieder den Schmerz. Diesmal sah er jedoch, wie der Mensch ein Schwert mit der breiten Seite auf seine Schnauze mit voller Kraft schlug.  \n  \nâ€žEs macht doch Ã¼berhaupt keinen SpaÃŸ, wenn ich nicht beachtet werde. Na, gut geschlafen? Wie erbÃ¤rmlich du hier rumgelegen hast, selbstsicher und ungeschÃ¼tzt. BetÃ¤ubt habe ich dich mit verschiedenen Harzen die ich abgebrannt habe, nichts hast du gemerkt! Und nun habe ich dich genau wo ich dich haben wollte, endlich....\", der Mensch schien fast schon zu geifern als er sich in Rage redete und immer wieder die Schnauze des Drachen traf.  \n  \n\n\u0026nbsp; Dieser war noch immer sehr benommen und vernahm die Worte nur sehr gedÃ¤mpft, die Bedeutung zu begreifen war fÃ¼r ihn allerdings noch weitaus schwieriger. Noch wÃ¤hrend er versuchte zu verstehen was der Mensch gesagte hatte, spÃ¼rte er diesmal eine ganz andere Art von Schmerz.  \n  \nIrgendwas bohrte sich in seinen Hals, er spÃ¼rte wie etwas immer mehr gegen seine Schuppen drÃ¼ckte und der Schmerz wurde immer unertrÃ¤glicher. Der Drache brÃ¼llte so laut es ihm mÃ¶glich war, doch genau dadurch spannten sich seine Muskeln an und drÃ¼ckten sich zusÃ¤tzlich gegen die Schwertspitze.  \n  \nLachend drehte der Mensch die Schwertspitze in der Wunde um diese weiter zu vergrÃ¶ÃŸern und zu weiten. Als mit einem Ruck das Metall aus seinem Hals gezogen wurde, spÃ¼rte der Drache wie es feucht an seinem Hals wurde. Ein stetiger Strom seines Bluts floss aus der Wunde heraus und tropfte auf den Boden.  \n  \nDer Drache versuchte sich gegen die Ketten zu stemmen, doch konnte er nichts ausrichten. Die geschmiedeten Eisenglieder hielten ihn fest am Boden und machten ihn nahezu bewegungsunfÃ¤hig.  \n  \n\n\u0026nbsp; â€žWehre dich ruhig, dadurch geht es nur schneller\", grÃ¶lte der Mensch vor Lachen und stieg auf den RÃ¼cken des wehrlosen Drachen. Kurz danach spÃ¼rte dieser wie Ã¼ber die dÃ¼nne Flughaut seiner Schwingen die Klinge strich.  \n  \nâ€žOch...was haben wir denn da...\", kicherte der Mensch vor sich hin, â€žein Loch!\". In diesem Moment stieÃŸ er zu und riss das Schwert in der Membran herunter um diese zu zerschneiden. Da die FlÃ¼gel geschlossen waren lag die Haut gefaltet Ã¼bereinander, so dass alle Lagen gleichzeitig verletzt wurden.  \n  \nBlind vor Schmerz brÃ¼llte der Drache auf und stieÃŸ seine Krallen in den Boden, sein warmes Blut schoss aus den dÃ¼nnen Kapillaren seiner Membran heraus und lief Ã¼ber seinen RÃ¼cken und seine Flanke. Der Mensch stocherte immer wieder in der Flughaut herum und verletzte diese immer weiter. Der Drache wusste, dass dies nie wieder verheilen wÃ¼rde... er wÃ¼rde nie wieder fliegen kÃ¶nnen...  \n  \nDoch in dem Momentan durchbohrte die scharfe Klinge sein rechtes FlÃ¼gelgelenk nah an seiner Schulter. Die hÃ¶llischen Schmerzen lieÃŸen den Drachen fast verrÃ¼ckt werden, er zerrte immer mehr an den Ketten doch sie wollten nicht nachgeben. Die stÃ¤ndige Bewegung fÃ¼hrte dazu, dass das Schwert sich weiter durch das Gelenk arbeite und dieses letztendlich durchtrennte.  \n  \n\n\u0026nbsp; Unmengen an Blut schossen dem Menschen entgegen und trÃ¤nkten dessen Kleidung. Er hob seinen Arm weit an und mit einem schwungvollen Schlag durchtrennte er auch das andere Gelenk.  \n  \nDie abgetrennten Schwingen rutschten etwas an ihm herunter, wurden aber von den Ketten einigermaÃŸen an Ort und Stelle gehalten. Der gesamte Drache war von seinem eigenen Blut Ã¼berstrÃ¶mt und keuchte heiser.  \n  \nDer Druck auf seinem RÃ¼cken nahm ab als der Mensch von ihm herabstieg. Er wusste nicht wie lange er diese Erniedrigung noch ertragen musste, die Schmerzen waren unertrÃ¤glich doch anscheinend sollte es noch nicht vorbei sein.  \n  \nDie Spitze des Schwertes bohrte sich in diesem Moment in die Schwanzwurzel und zerschnitt die feinen Nerven und Sehnen. Der Drache stÃ¶hnte vor Schmerzen laut auf und sackte zusammen. Immer weiter drÃ¼ckte sich das scharfe Metall in den Schwanz und beraubte den Drachen von sÃ¤mtlichen GefÃ¼hl.  \n  \nDer hohe Blutverlust machte ihn immer benommener und die Schmerzen wurden immer dumpfer und schienen weiter entfernt zu sein, mit letzter Kraft konnte der Drache noch einmal die Augen Ã¶ffnen und sah den Menschen vor sich stehen. Dieser grinste nur siegessicher und nÃ¤herte sich dann dem Kopf des Drachen.  \n  \n\n\u0026nbsp; Dieser sammelte noch einmal alle Kraft und hauchte ein â€žWieso...\" seinem Peiniger entgegen. Dieser drÃ¼ckte grinste nur und sah dem Drachen in eines seiner Augen.  \n  \nâ€žWeil es mir SpaÃŸ macht.\" In diesem Moment bohrte sich mit einem festen Ruck das Schwert zum letzten Mal in den KÃ¶rper des Drachen. Hinter seinem Unterkiefer am Halsansatz drang es in das weiche Fleisch ein und wurde fest nach oben durchgeschoben.  \n  \nBlut floss aus dem Maul des Drachen und er sackte zusammen. Mit einem Mal schien das Leben aus den Augen des Drachen verschwunden zu sein, als sein letzer Atem aus seinen Lungen gewichen war.  \n  \nMit einem festen Ruck zog der Mensch das Schwert wieder heraus, musste sich aber mit einem Bein gegen den leblosen Drachen stemmen um es endgÃ¼ltig aus dem Knochen herauszuziehen. Mit ein paar gezielten Handgriffen lÃ¶ste er dann auch die schweren Fesseln die zu Boden fielen.  \n  \nâ€žPech gehabt. WÃ¼rd ich mal sagen.\", schmunzelte der Mensch als er seine Fackel nahm und noch einmal die leblosen Ãberreste des Drachen ansah.  \n  \n  \n\n"}