{"sf1_id":997221,"sf2_id":"r17djake","title":"Ein neues Leben? - Kapitel 4","author":"Drayum","words":1244,"posted_at":"2016-05-09T18:29:40.000Z","tags":["Dragon","Dragoness","Friendship","German Language","Human","new life"],"url":"https://fse.anthro.fr/stories/997221-ein-neues-leben-kapitel-4","original_url":"https://sofurry.com/s/r17djake","image_url":"https://cdn.sofurryfiles.com/submissions/thumbnails/8b/45/8b4526de-395f-493a-8df0-f1cd3c1faf85","description":"Ein früherer Upload als sonst, da ich den Aufenthalt beim Tempel gerne als neues Kapitel haben möchte. Kapitel 5 wird interessant :)  \n  \nViel Spaß beim lesen  \nund danke für Kritik!","content":"Die Sonne schien schon durch die Blätterdecke, als wir –natürlich angeführt von Vir, da ich den Weg nicht wusste- durch den Wald wanderten.\n\n„Wow ich bin immer wieder beeindruckt von dem Anblick. Der sich mir bietet.“\n\n\u0026nbsp;„Das wird auch noch lange so bleiben, denn wir haben noch einiges an Waldstrecke vor uns…“\n\nOhje, dann kommen wir ja viel zu spät an. Ich war schon gespannt was der Alte von uns wollte.\n\n\u0026nbsp;„… und währenddessen erzähle ich dir etwas über diese Welt.“\n\n„Das wäre toll. Kann ich mit einer Frage anfangen?“\n\nWir waren an einer schönen Strecke angekommen, die ungewöhnlich gerade verlief. Links und rechts wurden etliche Bäume gepflanzt,\n\n\u0026nbsp;„Kein Problem. Was willst du denn wissen? Übrigens: Wir sind auf dem direkten Weg zu einem Tempel.“\n\n„Ein Tempel? Das wird bestimmt interessant. Ach und meine Frage! Seid ihr die einzigen Drachen in diesem Gebiet?“\n\nIch hatte bisher keine anderen Drachen gesehen. Die Frage war also berechtigt! Was für ein schöner Tag! Die Wanderung mit Vir, ein Tempel über dessen Nutzen ich noch nichts weiß und eine hoffentlich spaßige Aufgabe des Alten. Nein… eigentlich verdränge ich nur meinen ganzen Kummer…\n\n„Nein nein! Wir sind nicht allein. Wir werden gleich einer Drachin begegnen. Wir halten nur etwas Abstand voneinander, aber sie ist eine alte Freundin. Sie ist etwas speziell…“\n\nNa das verspricht interessant zu werden…\n\n„Was hat es mit dem Tempel auf sich?“\n\nEr überlegte kurz, wie er es mir erklären sollte.\n\n\u0026nbsp;„Es ist ein Ort, wo man Kontakt mit unserer Herrin aufnehmen kann. Nun man vermutet zumindest, dass sie eine Herrin ist, da sie… nicht mit uns spricht. Die Leute mit denen sie Kontakt aufnimmt behaupten aber eine weibliche Stimme zu hören. Alles ein bisschen kompliziert, nicht wahr? Sie ist die Kraft in allen Lebewesen und Pflanzen.“\n\nWow. Diese Welt überrascht mich wirklich! Sie ist ganz anders als meine Welt. Viel magischer, schöner, abenteuerlicher und sie weckt in mir eines… Hoffnung. Ich begann zu lachen vor Freude. Wie sollte ich in meiner Welt lachen? Egal das ist jetzt meine Welt.\n\n\u0026nbsp;„Hm? Was ist los du lachst ja auf einmal?\n\nIch verwirre wohl gerne…\n\n„Ich bin einfach so glücklich hier zu sein. Hier ist alles so schön und bei den Menschen ist alles so grausam. Ok ich muss jetzt komplett neu anfangen und habe einen neuen Körper aber…“\n\nEin lautes Knacken ließ mich aufschrecken und etwas so Riesiges, das es dunkel wurde fiel auf den Boden. Als ich gerade nach oben schaute sah ich, wie ein Baum auf mich krachte! Ich erwartete meinen Tod und hielt die Augen zu. Aber es passierte nichts! Ich war wie gelähmt und atmete heftig. Warum passiert nichts? Langsam machte ich die Augen auf und sah alles in Zeitlupe… nein der Baum fiel \u0026nbsp;nur sehr langsam. Er wurde von etwas Magischen festgehalten. Wie eine Schlinge wickelte sich etwas Grünes um den Stamm.\n\n\u0026nbsp;„Drayum beeil dich! Schnell!“\n\nIch konnte mich nicht bewegen. Vir's Blick war nicht wie immer beruhigend, nein er war entsetzt und hatte Angst.\n\n\u0026nbsp;„Mach schon ich kann das nicht lange halten!“\n\n-Ok Nick willst du wieder in Krankenhaus? Nein! Dann beweg deinen Arsch! - sprach ich zu mir. Meine Blockade war wie gelöst und ich konnte hastig wegspringen, bevor der Baum auf den Boden aufschlug und der ganze Wald erzitterte. Na toll jetzt versperrte er den Weg!\n\nVir brüllte.\n\n\u0026nbsp;„Pass doch das nächste Mal besser auf du Trampel!“\n\nDas hatte mich wirklich verletzt. Wie kann er mich so anbrüllen? Es ist doch nicht meine Schuld! Ich wurde sauer.\n\nDoch er sah\u0026nbsp;mich gar nicht\u0026nbsp;an, sondern schaute\u0026nbsp;gen Himmel.\n\n\u0026nbsp;„Ich habe es genau gesehen! Ein Großer hatte den Baum mit seinem Schwanz erwischt!“\n\nDa es ein Missverständnis war, hatte ich mich schnell wieder beruhigt.\n\n„Danke, dass du mich gerettet hast. Ich stehe tief in deiner Schuld.“\n\nEr lächelte freundlich.\n\n„Das ist doch selbstverständlich gewesen. Aber wenn du mir einen Gefallen tun willst, dann mach jetzt genau das was ich sage.“\n\n„Och wenn es nichts Blödes ist. Sag mal… seit wann kannst du zaubern? Wo lernt man sowas?“\n\n\u0026nbsp;„Ach ich kann nur ein paar wenige, hauptsächlich damit ich meinen Job besser erledigen kann. Der Alte hatte es mir beigebracht. Er ist wirklich sehr weise.“\n\nEr sprang auf den Stamm und hielt mir eine Hand entgegen.\n\n\u0026nbsp;„Komm ich helfe dir. Ich glaube nicht, dass du alleine da drüber kommst.“\n\nDankbar packte ich seine Hand und zog mich hinauf. Anstand hatte er ja…\n\n„Danke.“\n\nDanach führten wir unsere Wanderung fort, bis er plötzlich stoppte.\n\n\u0026nbsp;„Tu jetzt was ich sage ok? Wir müssen gleich Hand in Hand laufen, als wären wir ein Paar. Du wirst schon sehen warum.“\n\nIch nahm seine Hand und sie war sehr weich und warm. Wir kamen an einer weiteren Lichtung vorbei und ich bemerkte erst gar nicht die tannenfarbene Drachin, die uns musterte. Ich fand das unheimlich…\n\n„Oh! Guten Tag, Vir. Wen hast du denn da mitgebracht?“\n\nSie kam extrem elegant auf uns zu und sie war wirklich hübsch. Die Drachin mustere mich jetzt genauer und ich wurde etwas verlegen… Sie sah einer Frau schon ähnlich nur, dass sie Schuppen hatte und halt ein Drache war. Das was mich eher störte war die Tatsache das sie nichts anhatte… Kleidung wird hier nicht getragen. Verzweifelt suchte ich mir einen Fixpunkt über ihrem Kopf aus und versuchte mich abzulenken.\n\n\u0026nbsp;„Das ist mein Partner, Du kennst mich Zar'ah. Wir haben es leider eilig, da wir schnell zum Tempel wollen.“\n\nHört sich an wie Sahra. Ich werde sie Sahra nennen.\n\nSie schaltete irgendwie im Hirn um und wirkte leicht enttäuscht.\n\n\u0026nbsp;„Schade. Du bringst mir auch nie Männchen für mich mit…“\n\nOh jetzt verstehe ich, sie ist auf Partnersuche.\n\n\u0026nbsp;„Ich werde dich bald mal wieder besuchen kommen, Schwesterherz!“\n\nSie ist also Vir's Schwester?\n\n„Ist das deine Schwester?“\n\nSahra war die, die antwortete.\n\n\u0026nbsp;„Nein Schätzchen, wir sind WIE Geschwister. Man kenn sich halt seit der Geburt. Wir waren leider nie zusammen, da er früh feststellte, dass er auf Jungs steht.“\n\nWir verabschiedeten uns und Vir umarmte Sahra nochmal.\n\n\u0026nbsp;„Macht's gut ihr beiden.“\n\nEtwas weiter des Weges flüsterte er mir zu.\n\n\u0026nbsp;„Jetzt verstehst du warum ich wollte das wir Hand in Hand laufen oder? Ich wollte dir ersparen, dass sie dich anmacht.“\n\nOh das hätte sie auch geschafft… apropos Schwester!\n\nWo ist eigentlich deine Familie? Hast du überhaupt ein festes Zuhause?“\n\nEr wurde wieder wie bei der Beziehungsfrage gestern ganz traurig und sein Blick trübte sich.\n\n„Das… erzähle ich dir wenn wir uns besser kennen.“\n\nOhje da muss ja was Schlimmes passiert sein. Ich legte ihm eine Hand auf die Schulter.\n\n„Dann erzähl mir ein anderes Mal davon, aber sag es mir! Es wird dir helfen es zu verkraften. Ich habe dir auch von meinen Problemen erzählt und es ging mir besser.“\n\n\u0026nbsp;„Mhm.“\n\nIch versuchte ihn aufzuheitern, indem ich vom Thema ablenkte.\n\n„Erzähl mir jetzt etwas von dieser Welt bis wir da sind Ok?“\n\nEr erzählte mir alles über die Territorien, die Herrin, seinem Job als Waldhüter, wie er den Alten kennengelernt hatte und was Sahra schon alles angestellt hatte. Bei Letzteren musste ich lachen und ich denke ich hatte ihn auch schon wieder lächeln sehen.\n\n\u0026nbsp;\u0026nbsp;„Danke, dass du mich auf andere Gedanken bringst. Was würde ich ohne dich nur machen?“\n\n„Selbstverständlich. Ich will ja nicht das du unglücklich bist.“\n\n\u0026nbsp;„So wie du?\n\nEr sah mich fragend an.\n\n„Nein ich bin überglücklich! Uns erwartet noch ein toller Tag.\n\n\u0026nbsp;„Ok auf einen tollen Tag!\n\nEr hielt mir seine Hand hin und ich erwiderte seinen Handschlag.\n\n\u0026nbsp;„Wir sind gleich da.“\n\n…","series":{"name":"Ein neues Leben?","previous":"https://fse.anthro.fr/stories/994425-ein-neues-leben-kapitel-3.json","next":"https://fse.anthro.fr/stories/1005240-ein-neues-leben-kapitel-5.json"}}