Elvira und Seth - Kapitel 7

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 7

„Na ja, das sieht ganz annehmbar aus“, hub Elvira an, als sie ihr neues Zuhause betrat.

„Das beste was wir bieten können“, entgegnete Seth und schob sie durch die Tür, „Du solltest dich einrichten und vor allem draußen bei den anderen blicken lassen. Je mehr dich kennen, umso unwahrscheinlicher wird es, dass du an den falschen gerätst.“

„Hast du eine besondere Empfehlung?“

„Halt dich einstweilen an Anubis und auch Bastet. Die beiden werden dir alles zeigen und erklären. Außerdem quatscht die Katze sehr gern und ist immer über alles und jeden im Bilde. Je offener du mit ihr umgehst, umso schneller kennt dich jeder. Auf dem Marktplatz im Zentrum findest du alles an Nahrung was das Herz begehrt.“

„Willst du mich jetzt etwa allein lassen?“, knurrte Elvira.

Seth seufzte. „Eigentlich sollte ich so schnell wie es geht alles vorbereiten für deine Ausbildung. Aber ich denke, dass es erstmal mitkomme und dich vorstelle.“

„Genau das wollte ich hören“, erwiderte die Wolfs-Frau etwas besänftigter.

„Dann packen wir erstmal deine Sachen aus“, hub der Schakal-Muli an und öffnete eine von Elviras Taschen, „Nun sieh sich das jemand an. Wofür brauchst denn den ganzen Krempel?“

„Das sind Öle für meine Haut und Shampoo für mein Haar. Kann ja nicht jeder im Vollpelz herumlaufen wie du“, ereiferte sich Elvira gekünstelt.

„Bis jetzt hat dich mein kurzes Fell nicht gestört.“

„Es ist kuschlig.“

„Na schön. Wenn du meinst, dass du das Zeug brauchst …“, lenkte Seth ein und wurde von seiner Partnerin unterbrochen, „… ja. Außerdem muss ich ja etwas Duft auflegen, wenn ich mich unter Menschen begebe.“

„Der Punkt geht an dich. Wobei du keinen zusätzlichen Duft benötigst. Du riechst wundervoll und betörend, mein Schatz.“

„Danke für die Blumen, aber ich will trotzdem nichts dem Zufall überlassen.“

„Vielleicht sollte ich mir auch sowas ins Fell schmieren?“

„Das lässt du schön bleiben. Erstens verklebt dann dein Fell und zweitens riechst du nach Hengst und das gefällt mir. Also, lass es so.“

„Oh. Das erfreut meine Ohren“, erwiderte Seth und wackelte zur Bestätigung damit.

„Wir sollten jetzt aber alles fertig machen und raus gehen, sonst überlege ich es mir noch anders und falle über dich her.“

„Ja, das sollten wir wirklich. Ich kann schon eine Wölbung unter deinem Lendenschurz erkennen und wenn der sich erstmal in die Luft erhebt, dann kann ich auch nicht anders und muss den wieder glatt bügeln“, hielt Elvira dagegen.

„Du weißt, dass ich zu keiner Zeit etwas dagegen habe.“

„Ja, zu gut und daher lass uns jetzt sofort gehen. Du beginnst nicht mehr nach Hengst zu riechen, ich nehme noch deutlich einen anderen Duft wahr und der heißt für mich, dass du in Bereitschaft kommst.“

„Hach, wie schön du das gesagt hast.“

„Ich hätte auch was anderes sagen können, aber das wäre zu vulgär.“

„Ich bitte dich …“, forderte Seth sie auf.

„… nein. Nicht jetzt“, brachte Elvira ihn zum Schweigen.

„Ich wollte doch nur …“, setzte der Schakal-Muli erneut an.

„… ich weiß was du nur willst. Ich will es ja auch, aber dann, wenn es passt und jetzt passt es gar nicht. Außerdem habe ich hinterher das Problem, dass es aus mir herausläuft und nicht mehr aus dir“, wiegelte Elvira ab.

„Stimmt auch wieder. Lass uns gehen.“

Sekunden später waren beide vor die Hütte getreten und sahen sich um.

„Wo willst du zuerst hin?“, fragte Seth.

„Lass uns den Weg zur rechten nehmen“, überlegte Elvira laut, „da scheinen sich die meisten Götter zu sammeln.“

„Eine gute Wahl. Ich sehe dort auch Anubis herumlaufen.“

„Dann los“, sagte die Wolfs-Frau noch und zog Seth an ihrer Hand mit sich.

Bereitwillig ging er mit seiner Angebeteten in Richtung Marktplatz. Warum auch immer fand er als Sucher alle Zielpersonen auf Marktplätzen oder in der Nähe solcher. Elvira machte da keinen Unterschied und sie zog es förmlich zu Menschenaufläufen. So auch diesmal, auch wenn es keine Menschen waren.

„Hallo Seth“, grüßte ein vorbeigehen Centaur und winkte freundlich.

„Hui“, hub die Wolfs-Frau an, „wer war das?“

„Das war Chiron.“

„Sollte der nicht tot sein?“

„Mythologie. Wenn es danach ginge dürfte ich auch nicht mehr leben, immerhin hat mich Anubis mit kochendem Öl übergossen und anschließend gehäutet.“

„Autsch! Das tut doch weh.“

„Und wie. Siehst du irgendwas Verbranntes oder eine nackte Stelle Fleisch an meinem Körper?“

„Ab und zu, ja. Wobei das nicht nach Verwundung aussieht, sondern eher sehr gesund.“

Seth wurde tatsächlich verlegen und kratzte sich an der Nasenspitze.

„Hallo Seth, wer ist denn deine reizende Begleitung“, fragte ein Satyr der geradewegs auf beide zuging.

„Ich bin Elvira und Seths Partnerin. Und mit habe ich das Vergnügen?“

„Ich bitte dich, das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite. Mein Name ist Dionysos. Ich bin …“

„… der Satyr des Weines, der Leidenschaft und Lust“ unterbrach die Wolfs-Frau den Gott.

„Ich bin beeindruckt. Du bist nicht nur anmutig, sondern auch gebildet und intelligent. – Sag an Seth, wo hast du dieses traumhafte Geschöpf erbeutet?“

„Erbeutet? Ich darf doch sehr bitten. Ich bin weder Beute, noch bin ich eine Trophäe. Ich bin sehr wohl in der Lage auf mich selbst aufzupassen.“

„Und doch befindest du dich in den Händen dieses Halb-Hengstes?“

„Den habe ich mir selbst ausgesucht oder besser gesagt, er lief mir zu.“

„Eher bin ich gekrochen. Meine Verletzungen waren nicht ohne“, hub Seth an und kratzte sich hinter den Ohren, „Wobei mir einfällt. Diese Verletzungen hätten so nicht sein dürfen, zumindest nicht in dieser Schwere. Es sei denn, da hat jemand gewusst, dass ich auftauchen würde.“

„Du hast mal wieder nicht aufgepasst, was?“, knurrte Elvira, „Der Elf sagte doch, dass ich das Lockmittel war, weil man dich kriegen wollte. Ergo, da ist jemand hinter dir her.“

„Stimmt, da war was“, lenkte Seth ein.

„Sag an“, mischte sich Dionysos ein, „wer sollte hinter dir her sein, wenn nicht Isis?“

„Das wissen wir nicht und Isis ist auch nicht mehr so erpicht darauf mich zu vergiften wie früher. Vor allem Horus wichst mir nicht mehr auf meine Salatbeete.“

Elvira schaute Seth entsetzt an. „Er hat auf deinen Salat masturbiert?“

„Ja, diesmal keine Mythologie, sondern leider Wahrheit. Der Vogel ist manchmal ein typischer Wichser. Ständig muss er seinen Samen herumspritzen.“

„Ich dachte, dass du sexsüchtig wärest?“

„Sex hat nichts mit der reinen Ejakulation zu tun. Sex ist mehr als das reine Resultat. Es ist Liebe, Zuneigung, Vertrauen, Hingabe, aber auch ein gutes Vorspiel und nicht nur das einfache Reinstecken und abspritzen.“

„Aber auch das macht Spaß.“

„Natürlich macht das Spaß, darum treiben wir es ja auch so intensiv miteinander. Aber wir tun auch sehr viel mehr als das“, mahnte Seth.

„Bevor es mir zu erregend wird, werde ich euch jetzt allein lassen“, mischte sich Dionysos wiederholt ein und entfernte sich mit weit abstehendem Lendenschurz.

Die Wolfs-Frau grinste und sah ihm hinterher, „Er scheint da ordentlich was drunter zu haben.“

„Er ist ein Bock, lang und dünn.“

„Das wollte ich jetzt so genau nicht wissen. Mein Hengst mit Rüdenknoten reicht mir vollkommen aus und ist immer wieder eine Herausforderung.“

„Ich danke für die Blumen. Aber lass uns weitergehen und Anubis suchen.“

Sie wühlten sich durch die umherlaufenden Götter der verschiedensten antiken menschlichen Religionen.

Als ihn ein Centaur entgegenkam, blieb Elvira stehen und sah ihm im Vorbeigehen auf den muskulösen Körper, dann auf den Hintern.

„Denk nicht mal daran“, flüsterte Seth.

„An was soll ich gedacht haben?“

„Der ist zu groß.“

„Daran dachte ich gar nicht.“

„Dann bin ich beruhigt. – Ah, da drüben ist Anubis.“

Auf der anderen Seite des Platzes stand der Schakal-Gott und unterhielt sich mit Isis.

Als die beiden die sich nähernden Elvira und Seth bemerkten, schienen beide ihr Gespräch zu unterbrechen und konzentrierten sich auf deren Ankunft.

„Merkst du was?“, fragte der Schakal-Muli.

„Du meinst, dass die beiden getuschelt haben?“

„Genau. Das hast du gut bemerkt.“

„Hallo Isis, hallo Stiefsohn“, floskelte Seth.

„Hallo ihr beiden“, grüßte Isis zurück.

„Mein Name ich Elvira und …“, hub die Wolfs-Frau an und wurde von Isis unterbrochen: „… bist die Wölfin die sich der Halbesel geangelt hat. – Herzlichen Glückwunsch. Du hast da einen tollen Fang gemacht.“

Seth räusperte sich und knurrte bedrohlich.

„Ganz ruhig Langohr. Ihr beide gebt ein tolles Paar ab. Sagt an, was führt euch zu uns?“

„Seth wollte zu Anubis, weil er mich ihm anvertrauen wollte.“

„Was bringt dich auf diese Idee?“, fragte Anubis erstaunt.

„Du bist so ziemlich der Einzige dem ich vertraue.“

„Vertrauen, wobei?“

„Dass du dich nicht an ihr vergreifst und auf sie aufpasst.“

„Lass mich raten?“, hub Isis an, „Osiris?“

„Genau um den geht es wohl“, entfuhr es Elvira.

„Eine gute Wahl“, bestätigte Isis und nickte zustimmend.

„Na schön. Ich werde auf deine Süße aufpassen“, erwiderte Anubis, „Was machst du in der Zwischenzeit?“

„Ich bereite das Training in den Katakomben vor.“

„Meinst du, dass sie dafür bereit ist?“, hakte Isis nach.

„Wann sonst, wenn nicht jetzt?“

„Du weißt schon, dass sich dort unten alles Mögliche herumtreibt was ihr gefährlich werden könnte“, mahnte Anubis.

„Ich bereite alles vor und bin beim Training dabei, aber wenn du möchtest, dann darfst du uns gerne Gesellschaft leisten.“

„Nicht unbedingt“, hub Anubis wiederholt an und wandte sich schließlich an Isis, „Aber ich gebe Elvira gerne an dich weiter, liebe Isis. Ich werde mit Seth in die Katakomben gehen und den Härtegrad der Herausforderungen dämpfen.“

„Ich werde sie schon nicht opfern“, entrüstete sich Seth.

„Opfern? Was ist da unten, was erwartet mich dort?“, fragte die Wolfs-Frau entsetzt.

„So wie ich Anubis kenne gar nichts“, antwortete Seth.

„So wie ich Seth kenne und wenn ich ihn nicht bremsen würde, würde dich dort unten das Chaos erwarten“, hielt Anubis dagegen.

„Soll ich ehrlich sein?“, hub Elvira an, „der Schakal-Gott gefällt mir, während ich an meinem Partner langsam zu zweifeln beginne.“

„Schatz!“, knurrte Seth, „Ich würde dir bestimmte Aufgaben in den Katakomben gar nicht erst zumuten, wenn ich nicht wüsste, dass du diese bestehen kannst.“

„Ich mag mich zwar etwas verteidigen können …“, fing Elvira an und wurde von Seth unterbrochen, „und dafür bin ich dabei und Anubis jetzt wohl auch.“

„Wenn es euch Jungs nicht stört, dann komme ich auch mit und Elvira am besten ebenfalls und sofort.“

„Aber ich wollte erstmal alles …“, versuchte Seth sich zu erklären.

„… nichts da! Wir gehen jetzt gemeinsam in die Katakomben und fangen am besten gleich an. Keine Widerrede, ihr verliert eh gegen mich“, brachte Isis den Schakal-Muli zum Schweigen.

Anubis sah Seth an und hob die Arme, während Seth die Augen verdrehte.