Der letzte Engel 7: Lektionen eines Succubus

Story by Highlight on SoFurry

, , , , , ,

Nach ihrem eigenartigen Traum sieht sich Alyssa wieder mit der Realität konfrontiert. Ihr Dilemma mit Rebeccas Gefängnis führt sie direkt in ein anderes, noch viel verzwickteres Dilemma. Der Rätsels Lösung scheint einfach, sie bräuchte nur etwas Geld dafür. Geld welches sie sich jedoch erst verdienen muss. Sehr zu Alyssas Unbehagen muss sie es sich sogar ziemlich schwer erarbeiten. Mit ungeahnten Folgen.


Mit schmerzenden Gliedern wachte Alyssa auf. Sie fühlte sich als hätte sie jemand durch eine Wäschemangel gedreht. Noch während sie sich aufsetzte roch sie bereits den Rauch. Sie kannte das Aroma mittlerweile, die Schlange rauchte immer den gleichen Tabak. Sofort sprang sie auf und brachte einige Schritte zwischen sich und die Schlange. Interessiert sah die Schlange ihr zu. Etwas überrascht aber dennoch nicht aus der Ruhe. Alyssa und die Schlange musterten sich gegenseitig für eine Weile. Sie wirkte wie sonst auch. Langsam aber sicher kam ihr der Verdacht, dass es wirklich nur ein Alptraum gewesen war. Die Schlange schien abzuwarten. Sie studierte Alyssa eindringlicher als ihr lieb war aber ergriff nicht selbst das Wort.

„Habe ich nur schlecht geträumt oder hast du wirklich …“, sie ließ den Satz offen doch es musste ihrer Meinung nach auch nicht ausgesprochen werden. Die Schlange schüttelte nur langsam den Kopf. Ein amüsiertes Grinsen lag auf ihren Zügen welches Alyssa nur schwer deuten konnte. Es war kein boshaftes, aber dennoch war es auch nicht freundlich.

„Ich hätte nicht gedacht dass du bereits von mir träumst“, sprach die Schlange und Alyssa spürte wie ihre Wangen erröteten.

„Das … das war nur ein Alptraum!“, verteidigte sie sich hastig, trug damit aber nur zur Unterhaltung der Schlange bei.

„Ich habe Rebecca gefunden!“, wechselte Alyssa das Thema.

„Ich konnte sie aber nicht befreien, ihre Ketten werden von einem Edelstein gehalten!“, erklärte sie und beschrieb der Schlange anschließend so genau es ging was sie gesehen hatte.

„Der Stein beherbergt das Schloss, das hast du richtig erkannt. Wie der Schlüssel jedoch aussieht, dass kann ich dir hier nicht sagen. Ich brauche den Edelstein hier um einen Schlüssel anzufertigen. Bevor du fragst, nein, du kannst den Stein nicht einfach herbringen. Dazu bedarf es eines etwas kostspieligem Tricks“, erklärte die Schlange.

„Kostspielig?“, fragte Alyssa beunruhigt. Sie hatte bereits ein ungutes Gefühl bei der Frage.

„Ja, man braucht einen zweiten Edelstein, einen ganz speziellen, diesen hält man an den ersten und er verwandelt sich in eine exakte Kopie des Originals. Allerdings sind diese speziellen Steine sehr teuer und ich selbst besitze nur einen einzigen. Ich kann ihn dir also nicht schenken. Ich müsste mir einen neuen kaufen wenn ich dir meinen einzigen gebe und diese Steine sind teuer. Für zehn Goldmünzen gehört er allerdings dir“, bot ihr die Schlange an doch sie hätte genau so gut ein ganzes Königreich als Gegenleistung verlangen können. Zehn Goldmünzen waren mehr als selbst ein ganzes Leben im Kloster einbringen könnten. Damit konnte man ein ganzes Dorf kaufen und hätte noch genügend Geld übrig um die umliegenden Felder gleich mit zu kaufen. Alyssa konnte unmöglich so viel Geld auftreiben. Schon gar nicht hier im Schloss. Stehlen wollte und konnte sie nichts. Das wäre mehr als nur falsch gewesen.

„Aber … aber wo soll ich denn so viel Geld her bekommen?“, fragte Alyssa verzweifelt und ließ sich auf die Knie fallen. So nahe war sie ihrem Ziel und doch rückte es in diesem Moment wieder in unerreichbare Ferne.

„Ich bin kein großer Freund von Gold. Ich besitze nicht mehr als das was ich brauche und das meiste ist von materiellem Wert und nicht in Münzform. Daher kann ich ihn dir auch nicht schenken, ich könnte ihn selbst nicht ersetzten und er ist zu wertvoll für mich. Du musst also jemanden finden der dir die zehn Goldmünzen leiht und ich würde dir empfehlen es schnell zu tun, du hast nicht ewig Zeit“, riet ihr die Schlange.

„Ich kenne doch niemanden hier im Schloss außer dich“, seufzte Alyssa niedergeschlagen.

„Ich dachte die Kirche ist so reich“, warf die Schlange ein und schien sich dabei zu amüsieren den bösen Blick von Alyssa zu sehen.

„Die Kirche hat viel Geld, aber ich kann schlecht bis in den Vatikan laufen und es holen“, entgegnete ihr die Maus schnippisch.

„Ich bin mir sicher du findest auch hier im Schloss eine … nennen wir es einfach mal Zweigstelle der Kirche“, korrigierte sie die Schlange und Alyssa sah auf. Es dauerte einen Moment bis ihr klar wurde was die Schlange meinte. Die junge Maus schluckte als sie daran dachte. Das wäre eine schlechte Idee, eine ganz ganz schlechte Idee. Zu ihrem Leidwesen jedoch, war es die einzige Möglichkeit die ihr blieb. Hilfesuchend sah sie zu der Schlange doch fand keinen Trost in ihren Augen. Ein tiefes Seufzen drang an das Ohr der Schlange als sich die Maus mit ihrem Schicksal abfand.

„Was bedeutet es eigentlich wenn man von einem Succubus gebissen wird?“, fragte sie ohne zur Schlange aufzublicken.

„Hat Lilith dich gebissen?“, fragte die Schlange und Alyssa nickte.

„Interessant. Ich weiß es nicht um ehrlich zu sein. Bisher habe ich nicht davon gehört das sie mit ihren Bissen etwas bezwecken. Ich kann dir deine Frage also nicht beantworten. Du musst sie schon selbst fragen“, kam die wenig zufrieden stellende Antwort der Schlange. Langsam raffte sich Alyssa auf und begann den Raum zu verlassen. Sie sah nicht noch einmal zurück auch wenn sie die Augen der Schlange in ihrem Rücken spüren konnte. Wie auf Schienen ging sie durch die Korridore die sie mittlerweile auch ohne Karte schon kannte. Niemand kam ihr entgegen und selbst als sie die Kapelle betrat begegnete sie niemanden. Sie ging gerade aus direkt zu dem Raum mit dem Altar. Sie vermutete das Lilith dort am ehesten zu finden sei. Mit hängenden Schultern betrat sie den Raum.

„Das verlorene Schaf kehrt zurück zur Herde!“, rezitierte Lilith aus einem Gebetbuch welches sie danach kurzerhand wegwarf und sich Alyssa zuwandte.

„Ich hätte dich nicht so schnell wieder hier erwartet. Hast du schlecht geträumt? Brauchst du Trost? Du armes Ding! Komm in meine Arme und alles wird gut werden“, sprach sie und breitet beide Hände aus als würde sie ihre Worte wirklich ernst meinen.

„Ich …“

Es war beinahe unmöglich auszusprechen. Wenn sie nur daran dachte formte sich bereits ein Kloß in ihrem Hals.

„Ich brauche Geld“, presste Alyssa beinahe flüsternd hervor. Irritiert sah Lilith zu ihr, kam dann ein paar Schritte näher an sie heran. Dicht an dicht beugte sie sich zu Alyssa hinab um ihr ins Gesicht zu blicken.

„Was willst du?“, fragte sie verständnislos.

„Gold. Ich brauche zehn Goldmünzen. Würdest … würdest du mir welches leihen?“, fragte sie den Succubus die sie ansah als hätte sie ihr gerade ins Gesicht getreten.

„Gold …“, wiederholte sie gedankenverloren.

„Von all den Dingen … Gold … ich …“, stotterte sie kurz bevor sie verständnislos den Kopf schüttelte. Sofort kehrte ihre Selbstsicherheit zurück.

„Du willst also Gold von mir, zehn Münzen um genau zu sein?“, fragte sie und überspielte ihre Verwunderung über Alyssas eigenartigen Wunsch. Sie nickte mit dem Kopf.

„Das ist eine ganze Menge. Nicht für mich, für mich ist es nicht mehr wert als das Gebetbuch auf dem ich gerade stehe aber für dich? Wie viel sind zehn Goldmünzen für dich wert, Alyssa?“, fragte sie und beugte sich wieder nahe an sie heran.

„Ich brauche sie wirklich dringend“, presste Alyssa hervor. Das raubtierhafte Grinsen des Succubus gefiel ihr ganz und gar nicht. Auf ihre Antwort hin wurde es noch deutlich breiter und die scharfen Zähne blitzen zwischen ihren Lippen hervor. Es schien genau die Antwort gewesen zu sein, auf die Lilith gehofft hatte.

„Das sehe ich, andernfalls würdest du mich doch niemals darum bitten, nicht wahr? Ich gebe sie dir“, erklärte sie lächelnd. Mit schwingenden Hüften ging sie zu einem Regal am Rand des Raumes und durchsuchte ein paar Schubladen. Nach einer kurzen Weile hatte sie einen braunen Lederbeutel herausgefischt und warf ihn Alyssa zu. Es waren deutlich mehr als zehn Goldmünzen aber Lilith schien sich wirklich kein bisschen um das Vermögen zu kümmern das sie gerade achtlos auf den Boden vor ihr geworfen hatte. Selbst ein Fürst würde einen solchen Beutel schmerzlich missen.

„Aber?“, fragte Alyssa. Sie ließ den Beutel noch vor ihr auf dem Boden liegen. Sie wollte das Gold, brauchte es wirklich aber sie wollte zumindest wissen was sie dafür bezahlen müsste.

„Welch kluges Mädchen. Ich will das du mich begleitest. Nicht lange, für eine kurze Weile nur. Ich werde dir sage was ich von dir will wenn wir dort sind. Komm!“, forderte sie Alyssa auf und packte die Maus an der Hand. Energisch zog sie die Maus hinter sich her und in einen der verwinkelten Gänge die aus dem Raum hinaus führten. Ähnlich wie die Schlange schon benutzte sie Gänge die erst durch Magie offenbart wurden und es Alyssa daher unmöglich machten alleine den Weg zurück zu finden. Sie machte es bestimmt absichtlich dachte Alyssa. Wie ein aufgeregtes Schulmädchen zerrte Lilith sie durch die Gänge bis hin zu einem Lagerraum in dem sie endlich stehen blieb. Kurz sah sie sich um bevor sie Alyssa an den Rand des Raumes zog wo einige große Holzkisten standen. Ohne zu zögern kletterte sie auf eine der Kisten hinauf und verschwand in dieser. Alyssa zuckte kurz mit den Schultern und folgte ihr anschließend. Die Kiste selbst war mehr als geräumig und leer. Alyssa konnte problemlos aufrecht stehen auch wenn es sich nicht ganz ausging, dass sie beide Hände von sich strecken konnte. Obwohl genug Platz wäre in der Kiste, wurde dieser doch zum größten Teil von Lilith in Beschlag genommen. Diese Succubus hatte ein fast unausstehliches Bedürfnis sie permanent zu berühren. Nach einer Weile begann sich Alyssa zu wundern was sie in dieser Kiste hier machen würden.

„Ähm … was mac-“

„Pssst!“, verlangte die Succubus und Alyssa hielt den Mund. Sie hörte Schritte in den Raum kommen und Leute begannen scheinbar die Kisten zu bewegen. Es dauerte jedoch noch eine Weile bis eine dicke Holzplatte auf ihre Kiste gelegt wurde und mit mehreren dicken Nägeln befestigt. Für einen Moment geriet Alyssa in Panik als es plötzlich dunkel wurde. So seltsam es auch war, Lilith zu spüren half ihr etwas damit klar zu kommen. Eine überraschend weiche Hand landete auf ihren Mund kurz bevor ihre Kiste angehoben wurde und Alyssa kurz aufschreien wollte.

„Pssst!“, wiederholte Lilith und auch wenn es stockdunkel war, so konnte sie sich bildlich das dämliche Grinsen in ihrem Gesicht vorstellen. Wohin sie mit ihrer Kiste jedoch wanderten, das konnte Alyssa nicht einmal raten. Es dauerte zum Glück nicht lange. Alyssa hätte geschätzt dass es nicht mehr als eine Viertelstunde war in der sie hin und her geschaukelt wurden. Eine Viertelstunde in der die Hände des Succubus so ziemlich jeden Zentimeter ihres Körpers begrapscht hatten. Alles nur versehentlich, wie Lilith jedes Mal grinsend geflüstert hatte. Als ihre Kiste endlich wieder abgestellt wurde, atmete Alyssa erleichtert auf. Lilith jedoch schien vor Vorfreude beinahe zu platzen. Mit ein paar fremden Worten die sie flüsterte erschien ein kleines rotes Wehrlicht vor ihnen. Die dumpf glühende Kugel schwebte zur Decke der Kiste und verharrte dort stillschweigend. Endlich konnte Alyssa wieder etwas sehen. Es hatte zwar ihrer Umgebung einen klaren Rotstich gegeben und ließ die Dämonin vor ihr noch deutlich böser wirken als sie ohnehin schon war, doch sie war dankbar endlich wieder etwas sehen zu können.

„Wo … wo sind meine Sachen!“, fragte Alyssa hastig als sie durch das Licht auf ihren nackten Körper sah. Ein schelmisches Grinsen auf Liliths Gesicht ließ ihren Blick zur Hand der Frau wandern wo ihre gesamten Sachen lagen. Mit einem weiteren Wort ließ sie ihren Umhang und die Unterkleider verschwinden. Alyssa knurrte genervt als ihr klar wurde warum Lilith sie in der Kiste permanent angefasst hatte. Noch mehr jedoch ärgerte es sie, dass sie es nicht einmal bemerkt hatte während die Dämonin sie in der Dunkelheit komplett ausgezogen hatte. Sie war gut, das musste Alyssa ihr lassen.

„Beeindruckend, ehrlich aber was tun wir hier?“, fragte Alyssa.

Ein breites Grinsen zog sich auf Liliths Gesicht.

„Wir sind jetzt in den Baracken. Hier leben die Soldaten von Madame Liavannia. In einem ihrer Schlafsäle um genau zu sein. Meine Herrin hat eine der furchterregendsten Armeen dieser Welt hier versammelt. Jeder einzelne Krieger eine neue Ausgeburt der Hölle. Jeder tödlich, brutal und absolut gehorsam. Glaub mir, in dieser Burg sind mehr Soldaten als sich jeder Feldherr von euch auch nur vorstellen kann!“, lachte sie. So beunruhigend diese Information auch war, sie half Alyssa in ihrer aktuellen Lage nicht weiter. Mit einer ihrer Fingernägel tippte Lilith auf die Holzwand der Kiste und sofort begann die Stelle kurz zu leuchten. Mit ihrem Finger zog Lilith einen kleinen Kreis und stieß anschließend ein kreisrundes Stück Holz nach außen. Durch das kleine Loch, in etwa so dick wie Alyssas Unterarm, kam kaum Licht. Alyssa wollte nicht hindurchsehen also blieb sie still sitzen.

„Weißt du Alyssa, als Eindringling hier im Schloss solltest du eines wissen. Es gibt hier viele Sklavinnen, viele davon nur Spielzeug für irgendwelche Vorsteher, Ranghöheren oder ähnliche in Liavannias Diensten. Eines gibt es allerdings nicht. Frauen für die normalen Soldaten. Sie kommen nur selten in den Genuss des Fleisches wenn sie nicht gerade bei einem Raubzug jemanden finden den sie vergewaltigen können. Solltest du also jemals darüber nachdenken dich durch die Baracken oder auch nur in die Nähe davon zu schleichen, dann wirst du dort vermutlich nie wieder herauskommen. Und genau deshalb sind wir hier!“, sprach sie als würde das sämtliche Fragen beantworten. Kurz steckte Lilith ihre Hand durch das Loch und schien etwas mit ihrem Finger zu bedeuten, anschließend zog sie ihre Hand wieder zurück in die Kiste und wartete. Nicht lange.

Kaum eine Minute später kamen Schritte in ihre Nähe und jemand versuchte durch das Loch zu blicken. Mit rollenden Augen hielt Lilith die Hand vor das Loch um es zu verschließen. Als das Auge wieder weg war steckte sie erneut ihre Hand hinaus, allerdings nicht so weit wie beim ersten Mal und dieses Mal sah sie was die Succubus deutete. Mit ihrem Finger winkte sie jemanden zu sich.

„Jetzt meine liebe Alyssa, wirst du gleich sehen warum wir hier sind!“, sprach sie und war sich ihrer Sache ziemlich sicher. Zu recht wie Alyssa gleich feststellen durfte. Kaum einen Moment nachdem Lilith ihre Hand von dem Loch weggenommen hatte wurde auch schon ein nicht zu knapp bemessener Schwanz durch das Loch gesteckt. Langsam aber sicher verstand Alyssa worauf Lilith aus war.

„Nun, er wartet!“, forderte sie Lilith mit einem schelmischen Grinsen auf. Alyssa jedoch zögerte.

„Es sei denn natürlich du willst warten bis er ungeduldig wird und vielleicht auf die Idee kommt die Kiste kaputt zu hauen“, zwinkerte sie doch die Drohung war klar herauszuhören. Nach der Beschreibung die Lilith ihr vorhin von dem Ort gegeben hatte an dem sie waren, wollte sie dieses Szenario auf keinen Fall testen. Im schalen roten Licht von Liliths Wehrlicht kroch Alyssa auf den Schwanz zu und mit einem resignierenden Seufzer schloss sie ihre Hand um den noch schlaffen Schaft. Langsam beginnend, aber schnell ihr Tempo steigernd begann Alyssa den Schwanz zu beglücken. Lilith sah ihr aufmerksam zu und ignorierte oder besser gesagt genoss dabei Alyssas Unbehagen dabei beobachtet zu werden. Als wären ihre Augen nicht schon genug begann Lilith sehr zu Alyssas Unmut auch noch ihre Technik zu kommentieren. Mal beschwerte sie sich, dass sie zu schnell, mal zu sanft sei. Egal was sie tat, sie hatte ständig etwas zu meckern. Einzig dem Besitzer des Schwanzes schien es kommentarlos zu gefallen. Zumindest wenn sie nach dem Stöhnen ging welches durch die Holzwand drang.

„Du verfehlst hier total die Aufgabe“, beschwerte sich Lilith seufzend.

„Du sollst ihn nicht einfach nur zum abspritzen bringen. Das könnte jede Dorfhure genauso. So ist es klar das es dir keinen Spaß macht. Wenn du es richtig machen würdest, so wie ein echter Succubus, dann würde dir das auch einiges an Vergnügen bringen“, belehrte sie der Dämon neben ihr.

„Ich bin aber kein Succubus und ich will auch gar keiner sein“, jammerte Alyssa während ihr langsam der Muskel im Oberarm müde wurde. Kurzerhand wechselte sie ihren Arm und begann erneut.

„Du musst auch gar kein Succubus dazu sein. Du wärst vermutlich auch ein grauenhafter aber das tut nichts zur Sache. Was ich meine ist: Du hast zwei Möglichkeiten das hier durchzustehen. Entweder so wie jetzt wo dir beinahe schon der Arm abfällt, oder aber du machst es auf meine Art und hast dabei auch noch Spaß. Es liegt an dir.“

Alyssa zweifelte zwar stark daran, dass Lilith ihr wirklich eine Wahl lassen wollte, doch ihre Optionen waren auch nicht gerade rosig.

„Und wie würde ein echter Succubus es machen? Mit dem Mund?“, fragte Alyssa abfällig.

„Vermutlich, aber nicht zwangsweise. Nein, es geht dabei weder um deine Technik noch ob du Mund oder Hand verwendest. Es geht dabei um deine eigene Einstellung. Im Moment benutzt er dich. Du bist das Werkzeug für ihn. Das ist das Problem. Ein Succubus ist nie das Werkzeug. Die Männer sind das Werkzeug für uns! Du musst also als allererstes einmal festlegen ob du oben oder unten liegst wie man so schön sagt“, lächelte Lilith.

„Das ist gar nicht so leicht wenn ich hier auf meinen Knien vor diesem Kerl rutsche“, meckerte Alyssa doch Lilith winkte ihre Einwand einfach beiseite.

„Das tut nichts zur Sache. Du musst die Kontrolle haben. Egal in welcher Position du bist, du hast immer die Kontrolle. Das ist das Wichtigste. Du kannst angekettet vor einer ganzen Meute wilder Bestien stehen und trotzdem noch immer die Zügel in der Hand halten. Das ist alles eine Frage deiner Einstellung und deiner Ausstrahlung. Eine echte Succubus ist immer Herrin der Lage. Vergiss das niemals. Sie hat immer Mittel und Wege, egal wie gefesselt und hilflos sie scheint. Genau das macht uns so gefährlich“, lächelte sie verschlagen.

„Hier, nimm ihn so!“, sprach Lilith und legte ihre eigene Hand um den Schaft um ihr zu zeigen was sie meinte.

„Dann massierst du leicht mit dem Daumen hier unten. Nicht einfach nur rauf und runter, versuch dein Handgelenk etwas zu drehen. Genau so, siehst du!“, zeigte ihr Lilith und sofort wurde das Stöhnen um eine halbe Oktave höher. „Jetzt du!“, forderte sie Lilith auf und Alyssa versuchte so gut es ging ihre Anweisungen zu beachten. Tatsächlich war es für ihren Oberarm so um einiges einfacher die Bewegung durchzuführen.

„Wenn er anfängt sich zu bewegen dann machst du ihm klar wer das Sagen hier hat. Du bestimmst das Tempo, nicht er!“, forderte sie Lilith auf als der Kerl etwas ungeduldiger wurde.

„Nicht so zimperlich, der hält schon was aus. Du kannst ihm ruhig etwas weh tun, dann merkt er schneller dass er sich nicht zu bewegen hat wenn du es nicht willst.“

Mit Liliths Anweisungen ging es deutlich besser aber ein Ende war dennoch nicht in Sicht. Der Schwanz war zwar steinhart aber wie lange er durchhalten würde oder ob er überhaupt so jemals zum Höhepunkt kommen würde stand in den Sternen.

„Atme ruhiger“, forderte sie Lilith auf.

„Lass dich etwas auf ihn ein, fühl das Pulsieren in seinem Schwanz. Das ist pure Lebensenergie die du da spürst. Wenn du dich darauf einstellst, dann gehört sie ganz dir. Spürst du es? Konzentriere dich, Alyssa, wenn du dich genau darauf fokussierst dann kannst auch du es spüren!“, forderte sie Lilith aufgeregt auf. Was sie daran so spannend fand wusste Alyssa zwar nicht doch sie gab der Sache eine Chance. Sie tat was Lilith von ihr wollte doch spüren konnte sie nichts.

„Nicht entmutigt sein, das ist schließlich dein erster Versuch, versuch es einfach weiter“, munterte sie Lilith überraschend unterstützend auf. So wirklich schlau wurde sie aus dem Dämon einfach nicht.

„Hast du das Zucken eben gespürt?“, fragte Lilith und Alyssa nickte.

„Sehr gut, du wirst besser, mach weiter, gleich ist er so weit!“

Wie Lilith es vorhergesagt hatte dauerte es nicht mehr lange und es war tatsächlich so weit. Dickflüssige weiße Striemen flogen durch die Luft. Der erste Schwall überraschte Alyssa und erwischte sie an der Wange doch die nächsten landeten weit weg von ihr auf dem Boden. Ohne zu warten zog der Kerl seinen Schwanz aus dem Loch und verschwand.

„Gar nicht mal so schlecht aber leider das Thema etwas verfehlt“, lachte Lilith.

„Was?“, fragte Alyssa verständnislos.

„Nun, wir sind nicht hier nur damit du deine Technik zum Wichsen verbessern kannst. Wir sind hier weil du mich füttern sollst!“, erklärte Lilith ihr als wäre es von Anfang an selbstverständlich gewesen.

„Ich soll was tun?“

„Mich füttern. Ich bin ein Succubus meine Liebe. Ich brauche mehr als nur Brot und Käse zum überleben“, lachte sie bevor ihr Tonfall etwas ernster wurde.

„Nun, auf ein Neues!“, sprach sie und deutete auf den nächsten Schwanz der bereits durch das Loch geschoben wurde. Seufzend machte sich Alyssa ans Werk. Sie konnte förmlich spüren, dass ihr Lilith noch immer nicht die ganze Wahrheit erzählte aber sie zu fragen, da war sie sich absolut sicher, würde nichts bringen. Dieses Mal begann sie direkt so wie Lilith es ihr gezeigt hatte und versuchte wirklich sich auf den Puls einzustellen. Es kam ihr vor als wäre dieser Schwanz deutlich wärmer als der letzte doch zumindest ging es mit ihrem Arm deutlich besser. Er wurde bei weitem nicht so schnell müde. Lilith blieb überraschend stumm. Alyssa nahm sich Zeit, probierte Verschiedenes, hörte auf das Stöhnen und achtete auf die Zuckungen des Schwanzes wann immer sie etwas versuchte und passte sich an. Mit der Zeit fand sie tatsächlich eine Art kindisches Vergnügen daran zu testen wie sich eine gewisse Berührung auswirken würde. Ein kurzer Schauer durchfuhr Alyssa als sie spürte wie ein Funken von ihrem Finger der gerade auf der Eichel des Schwanzes lag auf sie über sprang. Die Temperatur in der Kiste stieg um gefühlte zehn grad als Alyssa immer wärmer wurde. Ihre Hände hörten nicht auf, bewegten sich jedoch beinahe gänzlich ohne ihr zutun. Ein Keuchen brach aus Alyssa hervor als ihr klar wurde dass sie die Luft angehalten hatte. Warum ihr auf einmal so heiß wurde wusste sie zwar nicht, doch sie wusste, dass ihr der Speichel beinahe schon aus dem Mund tropfte. Als sie Liliths zarte Finger an ihrem Kopf spürte dachte sie, sie müsste verbrennen. Wie eine Marionette ließ sie sich von den Fingern führen die ihren Mund öffneten und auf den Schwanz schoben. Kaum war der Kontakt hergestellt begann Alyssa die Eichel zu lutschen. Ein lautes Stöhnen von draußen drang an ihre Ohren doch sie musste es nicht mehr hören. Sie konnte genau spüren wie gut es sich für den Kerl anfühlte von ihr behandelt zu werden. Mit leicht wippenden Bewegungen schob sie sich den Kopf seines Schwanzes immer wieder in den Mund. Mit ihrer Zunge liebkoste sie die Unterseite während ihre Finger sich um den Schaft kümmerten den sie nicht in den Mund bekam. Lilith hatte sie ganz vergessen und das war auch gut so. Hätte sie noch immer die Dämonin im Kopf gehabt, so wäre es ihr deutlich peinlicher gewesen, als sie die Feuchtigkeit gespürte hatte, die sich zwischen ihren Lenden ausgebreitete. Auch wenn sie nicht schwitzte so fühlte sich Alyssa plötzlich wie in einer Saune. Es war unbeschreiblich warm geworden, nicht heiß sondern nur warm aber genau an der Grenze zu heiß. Ihre steifen Nippel schmerzten beinahe schon doch Alyssa ignoriere sie und kümmerte sich gänzlich um den Schwanz in ihrem Mund. Sie konnte fühlen wie nah dieser bereits am abspritzen war und wollte es so schnell beenden wie möglich. Kaum eine Minute später geschah es und Alyssa zog den Schwanz aus ihrem Mund. Mit der einen hielt sie ihn und versuchte mit der anderen das Sperma aufzufangen welches dieser in kraftvollen Spritzern überall verteilte. Überall außer auf ihrer Hand. Alyssa war sich ziemlich sicher dass jeder Teil ihres Körpers mehr abbekommen hatte als das kleine Bisschen welches sie mit der Hand aufgefangen hatte. Dennoch, es war ein Anfang. Nun endlich blickte sie wieder zu Lilith. Die Dämonin grinste auf eine kryptische Art wie es Alyssa bisher noch nie bei ihr gesehen hatte.

„Beeindruckend. Wirklich Alyssa, ich bin schwer beeindruckt. Du hast tatsächlich angewendet was ich dir erklärt habe. Ich hätte nicht gedacht das du es beim zweiten Mal schon schaffst. Ich selbst habe damals sogar länger gebraucht. Ein echtes Naturtalent wie mir scheint“, zwinkerte sie ihr anzüglich zu und Alyssa konnte schwören dass ihr ohnehin schon gerötetes Gesicht noch ein paar Töne dunkler wurde. Das war nicht gerade die Art von Kompliment die sie jemals hören wollte doch es war trotzdem nett es zu hören. Auch wenn sie nicht stolz darauf war. Mit der Hand hielt sie ihre kümmerliche Ausbeute zu der Dämonin hin, konnte jedoch an ihrem Lächeln schon sehen, dass sie wieder etwas falsch gemacht hatte.

„Alyssa wirklich, sehe ich aus wie ein Pferd?“, tadelte sie Lilith.

„Ich fresse dir nicht aus der Hand, sehe ich denn aus wie dein Haustier? Wobei die Vorstellung schon ganz amüsant ist. Vielleicht sollten wir das einmal versuchen, aber nur wenn du auch einmal meines sein willst“, zwinkerte sie ihr zu.

„Aber wie soll ich sonst …“, Alyssa hielt inne als sie sah wie sich Lilith betont langsam über die Lippen ihres geöffneten Mundes leckte. Sie hätte es wissen müssen dass es noch mehr war. Offenbar würde sie aus dieser Nummer nicht so einfach heraus kommen. Mit einem Kopfnicken deutete Lilith zu dem Loch und dem nächsten Schwanz der bereits für Alyssa bereit stand. Erneut seufzend begann Alyssa wieder von vorne. Es fiel ihr dieses Mal deutlich schwerer sich wieder so darauf einzustellen doch nach wenigen Minuten spürte sie wieder die Wärme die sie vorhin schon gespürt hatte. Es hatte etwas länger gedauert weil sie sich noch über Lilith ärgeren musste gestand sich Alyssa selbst ein. Erst als sie es ruhen gelassen hatte funktionierte es. Man brauchte scheinbar einen freien Kopf. Sie versuchte sich diese Lektion zu merken. Während sie mit ihrer Zunge an der Unterseite des Schwanzes leckte wurde es immer schwieriger für sie beide Hände an dem Kerl zu lassen. Ihre Brustwarzen waren hart und sehnten sich nach Berührung, genauso wie ein anderer Teil von ihr. Sie versuchte ihre eigenen Bedürfnisse so gut es ging zu ignorieren und sich weiter zu konzentrieren. Es machte ihr die Sache deutlich schwieriger und schnell verlor sie ihren Fokus. Es wurde wieder kälter und sofort begann sich Alyssa wieder zu ärgern.

„Du bist kein Werkzeug Alyssa!“, mischte sich Lilith wieder ein.

„Er ist dein Werkzeug. Er ist nur dazu da um dich glücklich zu machen! Deine Bedürfnisse stehen an vorderster Stelle also befriedige sie. Du kannst nicht mit dir selbst im Reinen sein, wenn du dich selbst ignorierst“, tadelte sie und Alyssa stöhnte entnervt auf. Sie hatte nicht gewusst das sie, während sie einem unbekannten Monster einen bläst, dabei war die innere Erleuchtung zu finden. So surreal die Situation auch war, sie verdrängte diese Gedanken aus dem Kopf. Es half ihr nichts und wenn sie den Kopf wieder so weit frei bekommen könnte, dass sie es zumindest ein bisschen genießen konnte, dann war das die beste Alternative. Mit einem feuchten Schmatzen zog sie den Schwanz aus ihrem Mund und ließ ihre Hände übernehmen während sie ruhig ein und ausatmete. Es half ein wenig und nach ein paar Momenten ließ sie ihre Zunge schon wieder über die Eichel des Fremden kreisen. Sie spürte kurz wie Liliths Finger ihr die Haarsträhnen aus dem Gesicht strichen bevor sie weiter zu ihrem Nacken fuhr. Ein kurzer Schauer durchfuhr sie als Lilith das Fell an ihrem Nacken berührte. Wie ein Inferno breitete sich wieder die Hitze in ihr aus. Liliths Finger war wie der Funke gewesen und ihr Körper war das Ölbecken. Ein lautes Stöhnen drang unterdrückt aus ihrem vollen Mund hervor. Dieses mal gab sie nach und eine Hand löste sich von dem Schwanz des Fremden. Sofort fand sie ihren Platz auf ihrer Brust und begann mit dieser zu spielen. Zwischen zwei Finger presste sie ihren Nippel und stöhnte laut auf als eine Welle der Befriedigung durch sie zog.

„Siehst du, wenn du selbst die Sache genießt, dann geht es viel einfacher. Wenn du es wirklich willst kannst du dein Verlangen sogar auf andere projizieren, so wie ich gerade bei dir. Du kannst sie zu deinen sabbernden Sklaven machen, aber so weit bist du noch nicht“, lachte Lilith während sie weiterhin Alyssas Nacken mit ihren Fingern streichelte.

Ihre Augen schlossen sich und die Welt um sie herum verschwand für den Moment. War sie von der Kiste ohnehin schon abgeschottet, so verschwanden nun auch sämtliche Gedanken die jemals außerhalb der Kiste existiert hatten. Für Alyssa gab es nur noch sich selbst, ihre schmerzend harten Nippel, ihre feuchten Schenkel und ihre Zunge die sich um den Schwanz schlängelte und diesen leckte. Alles andere war für sie nicht länger von Bedeutung. Die Geräuschkulisse stieg deutlich an als Alyssa lauthals zu stöhnen begann. Es kümmerte sie dabei nicht länger das Lilith dabei zusah, die Dämonin existierte in diesem Moment nicht länger. Sie spürte jedoch dass die Vibration ihrer Lippen einen mehr als deutlichen Effekt auf den Schwanz in ihrem Mund hatten. Instinktiv musste sie kurz lächeln. Offenbar hatte die Succubus tatsächlich recht gehabt. Wie bei allem wenn es um dieses Thema ging. Sie spürte wie der Kerl immer näher zu seinem Höhepunkt kam und Alyssa konnte es dieses Mal kaum erwarten. Hungrig verschlang sie seinen Schwanz und wartete gierig auf alles was sie ihm entreißen konnte. Ihre Anstrengungen verdoppelten sich und ihre Hand wanderte wieder zurück von ihrer Brust an den Schwanz. Mit einem lauten Schrei von draußen kündigte sich der Höhepunkt des Monsters an und Alyssa konnte es kaum erwarten. Der erste Schwall war nur noch eine Sache von Sekunden und sofort verschloss sie mit ihren Lippen fest die Eichel um auch nichts zu verschwenden. Der Schwall kam und ein lautes Stöhnen drang aus Alyssas Kehle. Sie schluckte die erste Ladung ohne überhaupt nachzudenken. Es fühlte sich so unglaublich köstlich an, dass sie nicht anders konnte.

Eine starke Hand legte sich plötzlich um Alyssas Kehle und drückte diese zusammen. Geschockt aber dennoch unwillig ihren Mund von dem Schwanz zu lassen erstarrte Alyssa. Die Luft zum Atmen blieb ihr weg. Wieder und wieder spritze der Kerl ihr in den Mund, füllte ihn weiter während der stählerne Griff von Lilith ihr weiterhin die Luft abschnitt. Der Schwanz wurde ihr aus dem Mund gerissen und mit einem lauten Aufschlag schien der Kerl in Ohnmacht gefallen zu sein. Alyssa sah mit ängstlichen Augen in Liliths grinsendes Gesicht. Noch immer konnte sie nicht atmen und langsam aber sicher wurde ihr die Luft knapp. Sie war nie gut darin gewesen die Luft anzuhalten.

„Na na! Wer wird den hier gierig werden“, tadelte sie Lilith und ließ demonstrativ den Zeigefinger ihrer freien Hand hin und her wackeln. Mit ihrer überraschend kräftigen Hand zog sie Alyssa zu sich und presste ihre Lippen auf die der jungen Maus. Alyssa öffnete sofort den Mund Liliths Zunge stürzte sich gierig auf den Saft in ihrem Mund. Alyssa war es egal, sie konnte sich kaum konzentrieren da Lilith ihr noch immer die Luft abschnitt. Der Kuss war aggressiv, fordernd und Alyssa war wie Butter in Liliths Händen. Sie konnte nichts tun, war wie erstarrt. Kurz nachdem die ersten blinkenden Punkte am Rand ihres Sichtfeldes erschienen ließ sie die Dämonin los und stieß sie mit der Hand zurück. Alyssa landete unsanft auf ihrem Rücken. Kaum hatte sie sich orientiert war Lilith über ihr. Mit ihren Beinen fixierte sie Alyssa und die Hände packte sie neben Alyssas Kopf. Eingeschüchtert von dem plötzlichen Vorstoß der Dämonin blieb Alyssa mit schreckensgeweiteten Augen am Rücken liegen. Lilith machte ihr Angst doch es war nicht nur Lilith. Was Alyssa noch viel mehr Angst machte war, wie unfassbar erregt sie in diesem Moment war. Liliths grinsendes Gesicht nur wenige Zentimeter über ihr zu sehen war beinahe schon zu viel.

„Gib dich mir hin, Alyssa! Sei mein und ich verspreche dir Vergnügen jenseits aller Vorstellung! Das gerade eben war nur ein Appetithäppchen im Vergleich zu dem was ich dir alles geben könnte wenn du dich mir hingibst!“, forderte sie Lilith auf und presste anschließend sofort ihre Lippen auf die von Alyssa. Hilflos unter dem Ansturm der Dämonin ließ Alyssa es geschehen. Lilith war wie ausgewechselt. Sie begann ohne auf eine Einladung zu warten damit Alyssas Zunge mit der ihren zu umspielen und der jungen Maus wurde klar, dass sie bisher wirklich nur mit ihr gespielt hatte. Was Lilith ihr in diesem Moment zeigte war jenseits aller Vorstellung und sie war sich beinahe sicher das der Kuss alleine sie schon zum Höhepunkt bringen würde, wenn sie noch eine Minute weiter machen würde. Alyssas Herz pochte so laut, dass sie es beinahe hören konnte doch es war mehr als das. Sie spürte auch Liliths Puls und konnte fühlen wie heiß dieser durch ihren Körper brannte. Während sie bei den Kerlen vorhin nur eine einfache Wärme vernommen hatte als sie ihre Lebensenergie gespürt hatte, so war Lilith wie die brennenden Höllen selbst. Alyssa wagte es kaum sich auf sie genau so einzulassen wie auf die Kerle. Sie befürchtete, dass sie dabei zu einem Häufchen Asche verbrennen würde. Offenbar war es kein einfaches Gerede gewesen als die Schlange ihr gesagt hatte, dass Lilith mächtig war. Alyssa fühlte sich wie ein Funken neben einem Feuersturm. Besagter Feuersturm ließ ihr nun endlich für einen kurzen Augenblick ihren Mund wieder für sich. Keuchend starrte Alyssa ins Gesicht von Lilith und sah dort den Hunger einer Bestie die schon seit Monaten gehungert hatte. Es machte ihr Angst, unglaubliche Angst sogar doch es machte sie auch feucht. Unglaublich feucht.

„Sei mein!“, hauchte ihr Lilith entgegen bevor sie ihren Hals küsste.

„Gib dich hin, du weißt du kannst nicht ewig dagegen ankämpfen!“ Lilith hatte ja keine Ahnung wie recht sie damit hatte. Alyssa wand sich unter ihr doch Lilith ließ ein Entkommen nicht zu. Während Alyssa unter ihr förmlich schmolz hauchte ihr Lilith immer wieder Versprechungen ins Ohr. Eine süßer und verruchter als die andere und jede einzelne davon so endlos verlockend dass sie am liebsten sofort zugesagt hätte. Sie wusste es selbst nicht genau warum sie es bisher nicht einfach getan hatte. Jede Faser ihres Körpers schrie sie an es zu tun, sich dem endlosen Genuss hinzugeben doch irgendwo tief in ihr gab es einen winzigen, kaum hörbaren Teil in ihr der sagte sie solle widerstehen. Bei allen Himmeln, Alyssa hasste diesen Teil in sich mehr als alles andere auf der Welt.

„Gib auf Alyssa!“, forderte sie Lilith lächelnd auf kurz bevor sie ihren Kopf über Alyssas Brust zog. Ihr Mund öffnete sich über ihrer Brustwarze und Alyssas sehnsüchtiges Stöhnen wurde um eine Oktave höher. Lilith fletschte die Zähne und brachte sie näher. Alyssas Körper bebte vor lauter Erwartung. Sie hatte gespürt was Lilith mit ihrem Mund anstellen konnte und das war nur ein simpler Kuss gewesen. Nur wenige Zentimeter trennten sie noch von unendlichem Vergnügen als ihre Hände plötzlich seitlich an Liliths Kopf waren und sie festhielten. Genauso überrascht wie Lilith sah Alyssa auf ihre eigenen Hände die die Dämonin festhielten.

„Nein“, keuchte Alyssa und hasste sich selbst am meisten für dieses eine Wort. Erschöpft ließ sie sich auf den Boden zurück fallen als Lilith lächelnd aufstand und sie zurück ließ. Für einen kurzen Moment hatte sie Wut, Zorn und sogar Enttäuschung in ihrem Blick gesehen, schnell jedoch waren diese Züge verschwunden und Lilith setzte wieder ihr altbekanntes lüsternes Lächeln auf. Alyssa lag keuchend auf dem Boden. Wieso nur hatte sie das getan? Sie hätte sich Lilith einfach hingeben sollen. Während ihre Gedanken langsam aber sicher wieder klarer wurden, schlug ihr Herz umso schneller. Es dauerte beinahe drei Minuten bis ihr klar wurde wie knapp sie eben ihr Leben verwettet hätte. Jetzt wo sie wieder einigermaßen klar denken konnte, war ihr vollkommen unklar wie das geschehen konnte. Wieder sah sie zu Lilith die sie eindringlich musterte.

„Du überraschst mich immer wieder, kleine Alyssa“, lächelte sie die Dämonin an. Alyssa ließ den Kopf zurückfallen und versuchte sich auszuruhen. Sie fühlte sich als wäre sie einen Marathon gelaufen.

„Weißt du, es gibt nicht viele Wesen die in der Lage sind einem Succubus zu widerstehen. Das gilt nicht nur für Männer. Frauen sind zwar schwieriger, aber auch sie haben selten eine Chance. Am wenigsten jedoch haben sie gegen mich eine Chance. Du bist eine der ersten in einer sehr sehr sehr langen Zeit die die Kraft hatten mich abzuweisen. Weißt du was das bedeutet Alyssa?“, fragte Lilith und beugte sich zu ihr hinab. Hockend saß sie neben ihrem Kopf und starrte sie eindringlich an. Alyssa jedoch schüttelte nur den Kopf.

„Du bist eine Herausforderung, Alyssa“, begann Lilith, „eine Herausforderung auf die ich schon verdammt lange warte und bei Lucifer, ich werde dich jagen und nicht aufgeben bis du mir gehörst. Mir ganz alleine, dein Körper, dein Herz, dein Verstand und deine Seele. Ich will sie haben, alles und ich werde sie haben! Du gehörst mir, Alyssa. Es ist nur noch eine Frage wie lange du davonlaufen kannst“, drohte ihr Lilith mit honigsüßer Stimme. Mit ihrem langen Schwanz strich Lilith über Alyssas Handrücken und ließ sie zusammenzucken. Alyssa zitterte am ganzen Körper als sie Liliths Worte hörte. Wie lange sie davonlaufen konnte? Vermutlich nicht lange. Nicht vor Lilith.

„Hier!“, sprach Lilith und ließ zwei kleine Steine in ihrer Hand entstehen. Sie legte sie neben Alyssa und stand auf.

„Du kannst hier bleiben so lange du willst. Ich bin mir sicher die Soldaten würden sich freuen“, zwinkerte sie ihr zu.

„Wenn du gehen willst, dann nimm die beiden Steine und schlag sie zusammen. Heute hast du gewonnen Alyssa aber bilde dir nichts darauf ein, du wirst jedes Mal gewinnen müssen wenn wir uns sehen. Dir darf niemals auch nur ein einziger Fehler passieren und du musst jedes einzelne Mal gewinnen. Mal ums Mal, während ich, tja, während ich nur ein einziges Mal gewinnen muss“, zwinkerte sie ihr drohend zu bevor sich Lilith in Luft auflöste. Für einen Moment blieb Alyssa am Boden der Kiste liegen und versuchte wieder zu Atem zu kommen. Es war gar nicht so einfach. Ihr Körper fühlte sich noch immer ziemlich heiß und ausgelaugt an. Ihr Blick fiel auf das Wehrlicht welches noch immer an der Decke hing und die Kiste weiter in rotes Licht tauchte. Es war nett von Lilith es ihr zu lassen

° ° °

„Du kommst alleine?“, fragte die Schlange und blies einen Rauchkringel in die Luft vor ihr. Sie machte sich nicht die Mühe ihren Besuch anzusehen, sie konnte deutlich genug spüren wer da gerade gekommen war. Außerdem hatte sie von Anfang an zugesehen und war somit wie immer auf dem Laufenden.

„Du hast sie unterschätzt, das weißt du doch oder?“, fragte sie.

„Das stimmt. Ich habe sie wirklich unterschätzt“, antwortete Lilith und schnappte sich ein Kissen. Den bösen Blick der Schlange, als sie das Kissen aus ihrem Berg heraus zog, ignorierte Lilith und setzte sich ihr gegenüber.

„Sie hat ziemliches Talent. Ich habe noch nie erlebt das jemand so schnell lernen kann wie man jemanden Lebenskraft entzieht. Auch wenn es an der Kontrolle noch etwas fehlt. Was sie wohl sagen würde wenn ich ihr erzählen würde, dass sie den letzten Soldaten glatt leergesaugt hat?“, lachte Lilith und griff nach dem Schlauch der Wasserpfeife. Kurz zögerte die Schlange, gab den Schlauch dann aber doch weiter.

„Sie wäre vermutlich am Boden zerstört dass sie jemanden getötet hat. Selbst wenn es nur ein seelenloser Fußsoldat aus der Hölle war“, erklärte die Schlange und Lilith nickte. Sie wusste dass es keine gute Idee gewesen wäre es ihr zu sagen.

„Du warst aber auch nicht gerade bescheiden wenn ich mir ansehe wie viel Energie du ihr entzogen hast“, merkte die Schlange an und Liliths Mundwinkel krümmten sich nach oben.

„Sie ist wie ein bodenloses Fass. Ich habe keine Ahnung wo sie diese Kraft her nimmt, aber selbst wenn ich es gewollt hätte, ich hätte keinen Tropfen mehr davon geschafft. Zu schade das sie einen Moment länger durchgehalten hat als ich“, beschwerte sich Lilith halbherzig. Es war ihr anzusehen, dass sie dem verlorenen Spiel nicht nachtrauerte. Im Gegenteil, sie freute sich bereits auf die nächste Runde.

„Würde es dir besser gehen, wenn ich dir sage, dass sie sofort gekommen wäre, wenn du ihren Nippel auch nur berührt hättest. Dann wäre sie dein gewesen“, lächelte die Schlange.

„Natürlich nicht! Wieso sollte das auch helfen?“, beschwerte sich Lilith aufbrausend.

„Es würde mir bei meinem Amüsement helfen“, erklärte die Schlange grinsend und fing sich damit einen bösen Blick von der Succubus ein.

„Du warst zu forsch. Zu aggressiv. Das funktioniert bei Alyssa nicht. Aber ich kann es dir nicht verdenken. Sie hat großes Potenzial und eine ganze Menge noch freier Energie die ungebunden in ihr ruht.“

„Du denkst doch wohl nicht wirklich das, was ich gerade denke, dass du denkst?“, fragte Lilith grinsend.

„Es wäre ein Novum. Zugegeben, es wäre wirklich paradox aber warum nicht? Es könnte funktionieren und das weißt du auch!“, beharrte die Schlange auf ihrem kryptischem Plan.

„Du hast den Verstand verloren. Ihr beide! Wenn du wirklich denkst das könnte funktionieren dann irrst du dich. Sie ist zwar voller Potenzial aber das alleine reicht nicht. Es wäre vernünftiger abzuwarten. Vielleicht etwas mehr in Erfahrung zu bringen bevor wir etwas Dummes tun“, schlug Lilith vor und blies eine Rauchwolke aus dem Mund. Den Schlauch der Wasserpfeife gab sie wieder an die Schlange und stand auf, bereit zu gehen.

„Vernunft? Abwarten? Was ist aus der alten Lilith geworden die ganze Legionen von Dämonen gegen die Armeen des Himmels angeführt hat nur weil ihr ein Engel böse zugerufen hatte?“, fragte die Schlange verwundert.

„Sie ist erwachsen geworden“, antwortete diese knapp.

„Wer’s glaubt“, blockte die Schlange ab.

„Was regst du dich eigentlich so auf, du hast doch selbst gesagt sie würde einen grauenhaften Succubus abgeben?“

„Das war gelogen. Sie würde einen beängstigend guten Succubus abgeben. Sieh sie dir nur an! Sie sieht verführerischer aus als der Apfel der Schöpfung selbst. So unschuldig dass mir das Wasser im Mund zusammenläuft wenn ich nur an sie denke und so grenzenlos naiv! Würde sie das richtig nutzen dann wäre sie in Rekordzeit eine der gefährlichsten Succubi die die Hölle je gesehen hätte!“, beschwerte sich Lilith. Genervt stand die Dämonin auf und streckte ihren gebräunten Körper bevor sie sich auf machte zu gehen.

„Ich hätte nie gedacht das es funktioniert aber wie es scheint hat die alte Dame noch immer Tricks auf Lager die selbst ich nicht kenne. Das war ziemlich riskant, das Ganze. Ich hoffe das wisst ihr!“

„Wohl wahr“, sprach ihr die Schlange nach aber die Worte verhallten ungehört. Kopfschüttelnd widmete sie sich wieder ihrem Spiegel in dem sie dabei zusah wie sich Alyssa gerade wieder aufrappelte. Sie würde es vermissen der Maus zuzusehen. Das schneeweiße Fell und die blonden Haare der Maus hatten es ihr wirklich angetan die letzten Tage über. Ihre innere Stärke war ein anderes Thema. Bei diesem wusste sie noch nicht ob sie Segen oder Fluch war. Es kam alles darauf an, in welche Richtung sie sie lenken würde.