Ein Arzt, Polizei und ein Unwetter

Story by Moppelwolf on SoFurry

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#2 of Endlich Liebe


Ein Arzt, Polizei und ein Unwetter

Dominik wachte langsam auf. Die ersten Sonnenstrahlen fielen auf sein, mit schwarzem Fell bedecktes Gesicht und er reckte sich genüsslich, bevor er tief einatmete und den Duft von Torsten genoss der ganz leicht in der Luft lag. Noch etwas verschlafen öffnete der Wolf seine bernsteinfarbenen Augen, schaute zur Seite und wunderte sich, dass Torsten nicht mehr neben ihm lag. Träge raffte sich Dominik auf und sah sich im Raum um. Die Jalousien waren immer noch runtergelassen, was ihm das sehen nicht grade erleichterte. Grade, als er aufstehen wollte, um nach seinem Freund zu suchen, öffnete sich die Tür und Torsten kam in den Raum geschlichen. Er trug ein Tablett in den Pfoten und das einzige, was er anhatte waren seine Boxershorts. „Morgen Süßer, na wie hast du geschlafen?" fragte er freundlich lächelnd und ging zum Bett, wo er sich neben Dominik setze und das Tablett abstellte. Ohne auf die Antwort zu warten, nahm er ein Brötchen mit Nutella und hielt es vor Dominiks Schnauze. Dieser sah ihn erst verwundert an, biss dann aber ohne zu fragen ab und genoss es, gefüttert zu werden. Dem Husky machte es Spaß sich so um Dominik zu kümmern und ihn etwas zu verwöhnen.

Als das Essen endlich aufgegessen war, mit dem sich beide gegenseitig gefüttert hatten, umarmte Dominik Torsten und küsste ihn innig. Dieser erwiderte den Kuss nur zu gerne und stieß mit seiner Zunge gegen das Wolfsmaul und bat um Einlass. Dominik gewährte ihm den glücklich murrend und umspielte die Zunge seines Freundes sofort. Im Rausch des Moments fing sein Freund an ihn zärtlich hinter den Ohren zu Kraulen und ihn sanft zu streicheln, was er direkt mit einem glücklichen Murren quittierte. „Wir müssen uns anziehen und zum Arzt gehen. Ich habe die Wunden zwar versorgt, aber er soll sich lieber alles noch mal genau ansehen und danach müssen wir auch noch zur Polizei um die Anzeige zu machen. Wenn wir schon mal unterwegs sind, dann können wir das auch gleich machen. Dann haben wir alles erledigt und haben den restlichen Tag ganz für uns." meinte Torsten und schaute dem Wolf verliebt in die Augen. Der sah ihn erst skeptisch an, nickte dann aber zustimmend. Widerwillig zogen sich beide an, zogen die Jalousien hoch und gingen raus. Am liebsten wären sie noch den ganzen Tag im Bett geblieben, aber was sein muss, muss sein. Dominik führte ihn zu einem nahe gelegten Arzt, und ging mit ihm zum Empfang wo auch umgehend eine junge Tigerin ihrer Annahm und sie begrüßte: „ Guten Morgen was kann ich denn führ sie tun" „Mein Freund wurde gestern Abend überfallen und ihm wurden mehrere Schnittwunden zugefügt. Ich habe sie zwar schon notdürftig versorgt, wollte aber sicher gehen das sich nichts entzündet." erklärte Torsten und man hörte ihm deutlich an, dass er sich sehr sorgte.

Die Tigerin schaute verdutz und sagte leicht skeptisch: „Okay dann setzt dich ins Zimmer 1 und mach dich soweit frei, wie nötig. der Arzt kommt sofort.", bevor sie aufstand und nach hinten, in den Weiten der Gänge verschwand. Torsten und Dominik gingen sofort in den Untersuchungsraum 1, wo sich Dominik auf die kleine, bläuliche und etwas unbequeme Liege setze und sich sein T-Shirt auszog. Gerade als sein Husky den ersten Verband entfernt hatte, kam der Doc auch schon rein und setzte sich freundlich lächelnd auf seinen Platz.

„Guten Tag, ich bin Doktor Hiddensee. Was ist denn genau passiert?" stellte sich der Gepard vor, reichte erst Dominik und dann Torsten die Pfote.

„Gestern Abend war ich noch spät unterwegs, als ich von 5 Leuten angegriffen wurde. Erst haben sie mich nur Beleidigt und mich rumgeschupst, doch als ich mich wehren wollte, zückten sie ihre Messer und haben mir einige Wunden zugefügt, bevor sie mich schließlich zusammenschlugen. Schwer verletzt versuchte ich mich nachhause zu schleppen, brach aber dann irgendwo zusammen." sagte Dominik und seine Stimme war von Wut und Trauer durchzogen. Einen Moment kam Stille auf, bevor der Doc seinen Blick von Dominik auf Torsten lenkte. Dieser verstand den blick des Arztes und begann das ganze aus seiner Sicht zu Ergänzen: „Ich wollte gegen Mitternacht ins Bett und war gerade dabei die Jalousien runterzulassen, als ich ihn draußen liegen sah. Ich rannte sofort hin und holten in rein. Mir war erst nicht klar, was mit ihm passiert war, doch als ich das ganze Blut sah begann ich ihm schleunigst die durchweichten Sachen auszuziehen und seine Wunden zu versorgen, zu reinigen und sie zu verbinden." Der Gepard sah beide abwechselnd leicht geschockt an, sammelte sich jedoch schnell wieder und nahm Dominik die restlichen, von getrocknetem Blut durchdrungene, Verbände ab, um ihn gründlich untersuchen zu können. Nach über einer Stunde, legte er dem Wolf neue Verbände an, nachdem er die Wunden mit einer Salbe eingerieben und behandelt hatte.

„Okay, das war's. Ich muss sagen du hast wirklich sehr gut Erste Hilfe geleistet. Alles ist richtig, ja für einen Laien nahezu perfekt! Woher kannst du das?" fragte Herr Hiddensee voller Begeisterung und Bewunderung. Torsten grinste leicht und antwortete: „Meine Mutter ist Ärztin und sie hat mir einiges beigebracht." Herr Hiddensee nickte und füllte noch ein Dokument aus, bevor er schließlich sagte: „So das bringt ihr der Polizei. Ich werde mich nachher erkundigen, ob ihr wirklich da wart, denn solche Leute müssen hinter Gitter!" Der Tiger gab Torsten das Dokument, welcher es entgegen nahm und es in seiner Tasche verstaute. „So zum Schluss geb ich dir noch diese Salbe. Die musst du alle 2 Tage auf die Wunden geben und die Verbände wechseln. Am besten lässt du dir von deinem Freund hier dabei helfen.", erklärter er und gab dem Husky die Salbe. Dieser nickte nur kurz, steckte sie ein und schaute zu Dominik, der sich schon wieder anzog, von der Liege stieg und Herrn Hiddensee die Pfoten gab, bevor beide aus dem Zimmer tapsten. „Ach und ich möchte dich in einer Woche zur Kontrolle wieder sehen!" rief der Doc ihnen noch hinter. Mit einem kurzen Okay antworteten die beiden und verließen die Praxis. Von dort war es nicht weit bis zum Polizei Präsidium, wo ihr nächstes Ziel lag. Dort angekommen, wurden sie von einem jungen Tiger freundlich begrüßt: „Hallo kann ich ihnen helfen?", fragte er weiter. „Ja bitte. Wir möchten eine Anzeige wegen schwerer Körperverletzung machen.", sagte Torsten und deutete auf seinen, noch etwas mitgenommen aussehenden, Freund. Der Tiger sah sich Dominik kurz an und nickt dann. „Kommt dann mal bitte mit in mein Büro, dort können wir die Anzeige aufnehmen.", entgegnete er und ging einen Gang nach rechts, in welchen ihm die beiden sofort folgten. Sie betrat eine Raum zu ihrer rechten und als alle drin waren, schloss er die Tür und ging hinter seien Schreibtisch. „Setzt euch doch bitte.", meinte er freundlich und deute auf zwei Metallstühle, mit gelber Sitzfläche, vor ihm. Sie taten wie ihnen geheißen und setzten sich wortlos. Der ganze Raum wirkte sehr warm, trotz der Tatsache, dass die meisten Außenstehenden ihn nur unfreiwillig betraten. An den beige gestrichenen Wänden hingen Bilder, in einer kleinen Ecke stand eine Topfpflanze und auch der etwas unaufgeräumte hölzerne Schreibtisch, auf dem ein Schild mit der Gravur „Officer Schulz" stand, ließen den Raum einladend wirken. Herr Schulz tippte kurz auf seiner Tastatur rum und öffnete ein Protokoll, bevor er sich beiden wieder zuwandte und sagte: „Also als erstes brauche ich deinen Namen." „Mein Name ist Dominik Fernando Mayer.", sagte Dominik eilig. Sofort begann der Beamte es in seinen Rechner zu tippen und das Klackern der Tasten unterbrach die etwas bedrückende Stille, bevor er weiter fragte: „Dann erzähl mir bitte mal, was genau passiert ist."

„Also gestern Abend gegen 20 Uhr verließ ich meine Wohnung in der Mendener Straße 12 und wollte ein wenig spazieren gehen. Ich weiß nicht genau, in welche Richtung ich gegangen bin. Ich war in Gedanken. Als ich ca. 45 Minuten unterwegs war, kam ich an den Waldrand, an dem ich gemütlich entlang ging. An der Kreuzung, wo es zum Naturschutzgebiet geht, kamen mir fünf Gestalten entgegen. Sie kamen direkt auf mich zu und als sie nah genug waren, erkannte ich, dass es Jürgen, Volker, Jens, Sven und Stefan aus meiner Klasse waren. Sie grölten laut und lachten über etwas, waren anscheinend betrunken. Ich störte mich nicht dran und dachte mir, dass sie mich vielleicht nicht erkennen und so senkte ich den Kopf und wollte wortlos an ihnen vorbei gehen, doch als sie mich erkannten, kreisten sie mich ein. Sie stanken nach Bier oder generell nach Alkohol. Sie pöbelten mich an, schubsten mich und als ich versuchte mich zu wehren, zückten sie ihre Messer und meinten, dass ich jetzt meine gerechte Strafe dafür bekomme, das ich mich in der Schule eingemischt hätte. Ich versuchte mich weiter zu wehren, hatte aber keine Chance, gegen fünf auf einmal. Sie fügten mir zahlreiche Schnittwunden, schlugen auf mich ein, bis ich zu Boden ging und als ich da lag, traten sie noch einige Male auf mich ein, bevor dann endlich abzogen. Ich versuchte dann irgendwie nach Hause zu kommen. Ich ging orientierungslos durch die Gegend und als ich wieder auf einer befestigten Straße war, fing es auch schon an heftig zu Regnen. Die Tropfen wurden immer größer und schlugen in meine offenen Wunden. Die Schmerzen wurden immer schlimmer. Als ich dann in der Berliner-Straße war, brach ich zusammen. Das nächste, an das ich mich erinnern kann ist, dass mich Torsten versorgt hat und ich bei ihm lag." schilderte Dominik, mit gesenktem Kopf und schaute anschließend zu Torsten, der ihm Die Pfote auf die Schulter gelegt hatte. Herr Schulz tippte alles hastig mit und wirkte sehr konzentriert. Ohne ein Wort schaute er dann zu dem Husky-Jungen rüber und nickte ihm kurz zu, um ihm zu zeigen, dass er nun seine Sicht schildern sollte.

„Als ich gegen Mitternacht ins Bett wollte und die Jalousien runterlassen wollte, schaute ich noch einmal kurz aus dem Fenster. Ich sah ihn unter einer Laterne liegen und konnte meinen Augen kaum glauben. Sofort rannte ich raus und erschrak, als ich seine ganzen Verletzungen sah. Ich brachte ihn natürlich sofort ins Haus und versorgte seine Wunden gründlich, während ich darauf wartete, dass er aufwachte, was er auch nach einiger Zeit tat. Ich fragte, ob ihm noch was weh tut, doch er sagte das es im soweit gut ging. Ich war erleichtert das zu hören und wir legten uns schlafen. Heute Morgen dann, gingen wir erst zum Arzt und kamen dann hier her.", berichtete Torsten und übergab Herr Schulz das Dokument. Dieser las es kurz durch, nickte wieder und füllte dann noch die restlichen Zeilen des Dokumentes aus, bevor er es vorlas und es von beiden bestätigen und unterschreiben ließ.

„Hast du einen Anwalt?", fragte der Tiger mit einer besorgten Mine im Gesicht. „Ja, mein Vater ist Rechtsanwalt. Er hat eine kleine Kanzlei hier in der Gegend und übernimmt das sicherlich gern.", antwortete Torsten, bevor sein Freund antworten konnte und grinste ihn an. Herr Schulz nickte zufrieden und meinte „Okay, er soll sich bitte morgen bei mir melden.", bevor er dem jungen Husky eine Visitenkarte in die Pfote drückte und die beiden zur Tür geleitete. Sie verabschiedeten sich von dem netten Polizisten und gingen in Richtung Supermarkt, da sie sich noch etwas für heut' Abend zum Essen kaufen wollten. Pfote in Pfote schlenderten sie durch die Gänge, kauften sich ein paar Knabbereien und Getränke und genossen es, einander zu haben. Dass sie von allen Seiten seltsam angestarrt wurden und man über sie tuschelte, interessierte sie jedoch nicht. Mit ihren Einkäufen in den Pfoten machten sie sich wieder auf den Weg zu Torstens Haus, doch als sie an einer Pizzeria vorbei kamen und den herrlichen Geruch warnahmen, konnten sie nicht widerstehen und traten ein. Sie bestellten sich jeweils eine große Salami-Pizza zum mitnehmen und nach endlos wirkenden 25 Minuten hatten sie ihre frisch gemachte und unwiderstehlich riechenden Pizzen in den Pfoten. Nach kurzem Weg hatte sie das Haus erreicht und machte es sich dort gemütlich, um sich den Action Film Tripel XxX anzuschauen. Eng aneinander gekuschelt und sich gegenseitig fütternd, genossen sie den Film und ihre leckeren Pizzen. Als sie satt waren und die Kartons bei Seite gelegt hatten, legte Torsten seien Kopf vorsichtig auf Dominiks Brust, um von dort aus weiterden Film anschauen und dabei seinem Freund langsam über seine Flanke streicheln zu können. Dieser kraulte dem Husky auf seiner Brust, hinter den Ohren, während beide langsam einschliefen. Durch die Wärme und Gemütlichkeit, die sie einander spendeten, kuschelten sie sich noch mehr an den Körper des Anderen. Sie schliefen so fest, dass sie nicht einmal bemerkten, dass die Haustür aufgeschlossen wurde und Torstens Eltern reinkamen. Diese sahen sich die beiden an, während sie friedlich und glücklich aneinander gekuschelt schliefen. Torstens Mutter konnte sich ein grinsen nicht verkneifen, als sie die beiden zudeckte und anschließend mit ihren Mann auch schlafen ging.

Langsam füllte sich der Raum mit einem herrlichen Duft. Torsten wachte zeitgleich mit Dominik auf und beide schnüffelten instinktiv. „ Mhh, meine Mutter macht Pfannkuchen zum Frühstück." meinte Torsten und murrte glücklich, während er sich wieder zu seinem Wolf drehte und sich an seine Seite schmiegte. Dieser wirkte jedoch eher leicht panisch als glücklich. „Habe sie uns etwa gesehen? Ich hoffe du bekommst jetzt keinen Ärger." fragte er leicht ängstlich, als er den fragenden Blick von Torsten bemerkte. „ Nein, meine Eltern wissen, dass ich schwul bin. Keine Angst", beruhigte er ihn.

Wie aufs Stichwort, kam auch schon eine Husky Dame im mittleren Alter rein. „Ah, guten Morgen ihr beiden. Also seid ihr endlich wach, das ist gut. Kommt Frühstücken.", sagte sie freundlich und ging wieder in die Küche. Die beiden standen auf und gingen etwas träge hinter ihr her. Dort angekommen, setzten sie sich mit an den Tisch. „Guten Morgen ich bin Dominik Mayer, der Freund ihres Sohns", sagte Dominik und reichte erst Torstens Mutter dann seinem Vater die Pfote. „Freut mich, dich kennen zu lernen. Tut mir leid, wenn ich so direkt frage, aber wo hast du die ganzen Verbände her? Ist was passiert?" fragte Torstens Mutter etwas besorgt und auch Torstens Vater sah sich Dominik nun genau an, auch ihm stand die Sorge ins Gesicht geschrieben.

„Ja, er wurde von einigen aus unserer Klasse zusammengeschlagen und hat einige Schnittwunden abbekommen. Ich habe ihn, als er vor unserem Haus zusammenbrach, gefunden und versorgt. Gestern waren wir erst beim Arzt und dann noch bei der Polizei. Ach, Dad? Du übernimmst doch seinen Fall, oder? Er kann sich sonst keine Anwalt leisten." erklärte und fragte Torsten.

„Klar mach ich das. Ist doch Ehrensache. Soll ich mich irgendwo bestimmtes melden?" fragte er und nahm einen Schluck von seinem Kaffe, woraufhin Torsten ihm die Visitenkarte reichte. „Bevor du dich darum kümmerst, essen wir erst mal." sagte Torstens Mutter und reicht einen Korb mit Brötchen rum. Gemeinsam aßen sie und unterhielten sich, wie es passiert ist und über alle möglichen anderen Themen. Alle verstanden sich prächtig und mittlerweile sprach Dominik die Eltern von Torsten auch mit ihren Vornamen an.

Der Tag zog ins Land und einige Zeit verging nach dem gemeinsamen Essen. Die beiden hatten es sich derweil in Torstens Zimmer gemütlich gemacht, als plötzlich Dirk, Torstens Vater, rein kam und freudig verkündete: „So Dominik, die Anzeige steht und ich habe auch schon Forderungen wegen Schmerzenzgeld gestellt." „Danke, dass du mir hilfst.", meinte Dominik dankbar und ein Lächeln huschte über sein Gesicht. „Ach, für den Freund meines Sohns tue ich das gerne. Aber wir sollen deine Eltern anrufen, nicht das sie sich sorgen machen.", antwortete Dirk, doch Dominik lies nur den Kopf hängen. „Sie machen sich sicher keine Sorgen um mich. Sie hassen mich, weil ich schwul bin. Sie würden es vermutlich eher schade finden, dass ich nicht gestorben bin." meinte er traurig und schaute auf seine Pfoten, während er mit den Tränen kämpfte. Als Torsten den anblick seines Freundes sah, nahm er ihn sofort in den Arm und kraulte ihn sanft den Nacken, um ihn etwas zu beruhigen. „Ohh, tut mir leid das zu hören." meinte Susanne, die auch hochgekommen war und nun schräge hinter ihrem Mann stand. „Schon gut. Torsten, was machen wir Heute?" fragte er, während er sich unmerklich eine Träne aus dem Auge wischte und seinem Freund liebevoll in die Augen. „Wenn du willst, können wir es uns gemütlich machen und ein paar Filme schauen oder Schwimmen gehen." Doch wie auf Stichwort erhellte ein gleißend heller Blitz das Zimmer und kaum eine Sekunde später grollte ein lauter Donnerschlag durchs Haus. „Okay schwimmen fällt aus, also Filme? Wir haben ja eh noch unsere Knabber-Sachen von gestern.", ergänzte er und kicherte leise. Mit einem Nicken, wurde die Sache beschlossen und die beiden gingen ins Wohnzimmer, holten sich ihre Sachen und gingen wieder zurück in Torstens Zimmer. Der Husky schloss sein Notebook an seinen Fernsehen an und an diesen wiederum seien externe Festplatte.

„So, such dir einen Film aus, ich überlasse es dir." meinte er freundlich lächelnd und Dominik fing an zu suchen. Nach nur einer Minute, hatte er was Passendes gefunden und startete sofort den Film. Gemütlich setzte er sich neben seinen Freund und stellte die Schüssel mit Chips auf seinen Schoß. Torsten schmiegte sich an ihn, kraulte ihm sanft den Nacken und es dauerte nicht lange, bis beide komplett in den Film vertieft waren. Auch wenn sie den Film offiziell nicht sehen dürfen, da er ab 18 war, störte sie das nicht im Geringsten. Der Film hatte gerade seinen Höhepunkt erreicht, als es plötzlich extrem laut donnerte, gleichzeitig blitzte und alles stock dunkel wurde. Nur die Augen der beiden schimmerten noch in der Dunkelheit. Es dauerte nicht lange, bis die Tür mit einem Schwung aufging und Dirk mit einer Taschenlampe rein kam und ihnen direkt in die Gesichter leuchtete. „Bei euch alles in Ordnung?" fragte er und sah die beiden an. „Ja klar. Habe wir bald wieder Strom?", fragte Torsten, etwas von der Situation genervt, da es grade so spannend wurde. „Nein, die Oberleitung gegenüber wurde getroffen. Das wird bis morgen oder noch länger dauern." erwiderte Dirk, während Susanne mit Kerze reinkam und diese auf den Tisch stellte. „Denkt daran, sie auszumachen, bevor ihr schlafen geht." mahnte sie noch, bevor sie wieder mit Dirk rausging. Die beiden kuschelten sich wieder aneinander und ein leises Murren erfüllte den stockfinsteren Raum. „Dann halt ohne Film. Morgen ist ja eh wieder Schule.", flüsterte Dominik, während er seine Pfote vorsichtig unter Torsten T-Shirt wandern lies und anfing seine Brust zu kraulen, was Torsten sofort zufrieden murrend mit sanftem Streicheln beantwortete. Doch als Dominik die Narbe auf der Brust des Huskys erreichte, stutze er und fragte: „Sag mal, woher kommt die narbe eigentlich?" „Skiunfall vor zwei Jahren. Ich habe mich in der Kurve lang gelegt und ein anderer Skifahrer konnte nicht ganz ausweichen. Sein Stock fuhr über meine Brust und hat bleibende Erinnerungen hinterlassen." erklärte Torsten und lachte. Dominik sah ihn an und gab ihm dann einen Kuss, bevor er sagte: „Du Armer. Das ist bestimmt ziemlich unangenehm." „Ja war es, aber ist jetzt egal. Tut nicht mehr weh." meinte Torsten und legte seinen Kopf auf Dominiks Schoß, welcher ihn sanft anfing zu kraulen. Die beiden wurden immer müder und so beschlossen sie, ins Bett zu gehen. Sie machten die Kerzen aus, zogen sich aus und legten sich ins Bett, wo sie sich dich aneinander kuschelten und schell einschliefe.