Das Haus Rosé 2 - Umzug ins neue Zuhause
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Umzug ins neue Zuhause
Die Wiedervereinigung mit Andreas und seinen zwei Kindern war das schönste, was Tom in den letzten Tagen gesehen hat. Besonders Alex, der vorher so negativ und impulsiv aufgetreten war, hat sich stark gewandelt. Kevin der eher passive von den zwei Jungs, war stark traumatisiert und wollte immer seinen Vater, oder Tom um sich haben und am besten war für ihn, das einer von ihnen beiden seine Hand hielt.
Das war das, was Tom in der ersten Stunde festgestellt hat, während er den sieben anderen das Lager zeigt. Lofar der Greif, in seinen viel zu engen Hosen und Hemd, kannte Tom noch von damals, als sie beide noch in den Käfigen bei den Sklavenhändlern waren. Er musste dann mitansehen, wie Tom von Frau Rosé gekauft wurde und wie sie dann davongeritten sind, während sein Herz nach Tom schmachtete. Nach 20 Jahren ändern sich die Gefühle und aus der damaligen Liebe, wurde was anderes, aber da Lofar sich Tom offenbart hatte, und Tom genau wusste das Liebe nicht so einfach verschwindet, wollte er wegen dem abwarten und schauen was noch zwischen ihnen rauskommen wird.
Und die sechs Soldaten und der Truppenführer, kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Gruppen haben sich gebildet und die älteren Jungs und Sartesh haben das Lager sozusagen in zwei gespaltet. Die eine Hälfte mit den Gruppen, lernte nun wie man richtig bläst, während die andere lernt, wie man mit dem Gast umgehen soll.
Bein den Blas-Gruppen wurde jeder Penis erklärt. Es gab gewisse Haupttypen, wo zum Beispiel Heki erklärte, wo man wie was machen soll. Die erste Regel hieß immer: Am geilsten ist es wenn man den Penis tief im Maul, oder Rachen hat. Dort ist man am geschmeidigsten und dort werden die Gäste gleich den Reiz für den Orgasmus ausgesetzt. Alles andere, war nicht das richtige und deswegen, während sie zusahen und lernten, mussten alle mit einem Ast ihren Würgreflex abtrainieren. Zwar wusste Heki und sagte es auch, dass die paar Tage die ihnen noch blieben zu wenig seien um ganz den Würgreflex zu entfernen, aber sie werden es dann merken, um wie viel geiler das Blasen wird, wenn sie jeden Tag daran arbeiten.
Bei der Anbaggern-Gruppe, zeigte Leon was er kann. Er schnappte sich zufällige aus der Gruppe und erklärte wie man sich selbst verkauft. Wichtig dabei sei aber, das man seine eigene Stärke ausspielt und gleich erkennt, was für ein Typ der Gast war. Es gab die Gäste, die auf schüchterne Jungs und Erwachsene standen und es gab die, die erobert werden wollen. Alles zeigte er ihnen, wie man schauen soll, wann, wo und wie man jemanden am besten berühren soll und wann es Zeit war, um den nächsten Schritt zu machen, oder zu wagen.
Nachdem bei den zwei Gruppen alles gezeigt wurde, gingen sie über zur Praxis und bei der Blas-Gruppe, kam nun der große Vorteil hervor, wenn man die Zweite Phase gemacht hatte. Jeder konnte mehr als einmal abspritzen, da der schmerz zwischen den, oder nach den Orgasmus verschwunden war. Die Erwachsenen hatten zwar noch ein paar kleine Probleme damit, aber spätestens nachdem dritten Orgasmus, erinnerte sich ihr Körper daran, wie geil es war mehrere Orgasmen zu haben und der Schmerz verschwand dann völlig.
Sie haben nur noch diesen Tag im Lager und am nächsten Tag, würden alle, die die Eingewöhnungsphase hatten, ins Haus Rosé übersiedeln. Dann waren nur noch Andreas und seine Freunde und die Jungs hier, und natürlich die Sechs Soldaten und der Truppenführer. Sie werden dann jeden, der vom Staat zu ihnen gesendet wird, aufnehmen und eintrainieren.
In den Abendstunden hat Tom dann mit Albrecht und seinen Freunden ausgemacht, dass noch die restlichen Tiere trainiert werden. Da es aber jetzt noch Vormittag war und Tom gerade jeden das Lager gezeigt hat und die Verträge mit ihnen ausgefüllt und sie ihnen unterzeichnen ließ, standen sie danach wieder am Eingang.
„So meine Lieben, jetzt wird es Zeit für euch, euch auszuziehen. Wir treffen uns dann drüben beim Strandabschnitt, wo Andreas mit seiner Gruppe ist.“
Tom ging mit Andreas Söhnen, Adelbert und Chris rüber und dabei sah er, wie Adelbert auch noch angezogen war.
„Du Adelbert, wo ist eigentlich Gertrude?“
„Meine Frau hat den Vertrag gestern Abend unterzeichnet und ist heute Morgen zum Haus gereist, weil sie die Wohnung vorbereiten und sich ihren Arbeitsplatz anschauen wollte.“
Tom wollte sich unter dem Baum setzten, doch dort war es schon komplett voll. Es war ein sehr schönes Bild, wie Andreas und die anderen, beisammen lagen und tief schliefen. Also entschloss er sich das sie gemeinsam einen Sonnenbad nehmen und da es sowieso bald wieder Regnen wird, sollten sie alle den Tag unter der Sonne genießen.
Sie saßen sich im Kreis hin, wobei nur Tom auf den Bauch lag und sie einen nachdem anderen ansah.
„Heute ist der letzte Tag hier, morgen reisen wir ab. Adelbert, hast du noch was Bestimmtes vor?“
Der Löwe ächzte, als er sich etwas noch vorne schob und sich dann einfach vor Tom hinlegte. Genüsslich schloss der Löwenvater die Augen und Tom nutzte sie Chance und legte sich mit dem Oberkörper auf den Unterkörper des Löwen rauf. Er lag dann genau so auf ihm drauf, dass seine Hände, worauf sein Kopf lag, direkt auf dem Schritt lagen.
„Ich wollte etwas Entspannung genießen…“
Als sich die Beine etwas öffneten, ahnte Tom schon was Adelbert meinte. Keiner sah, wie er langsam einen Knopf nachdem anderen bei der Hose aufmachte, damit eine Hand reingleiten konnte.
Chris aber roch was er vorhatte und der Junge, stand gleich auf und zog sich vor allen aus. Das Fell im ganzen Schritt war verkrustet und der kleine schlaffe Penis, mit der recht dünnen Vorhaut, baumelte mit den dicken schweren Hoden umher, während er zu Tom ging und sich bäuchlings auf ihm lag. Nach etwas herumrutschen vom Jungen, lag der Penis direkt zwischen den Po Backen drauf und als Chris sich auf Tom entspannte, drang der Penis beim steif werden langsam zwischen die Po Backen rein.
„Ok, ich denke wir wissen, was Chris mit mir vorhat.“
Adelberts Penis war schon dick und wurde immer fester, sodass er den Penis aus der Hose führen musste.
All das sahen sich Kevin und Alex an und es kam Tom komisch vor, dass die zwei Brüder sich bis jetzt nicht einmal angeschaut haben. Beide waren auch nicht steif, was Tom verwunderte, aber gleich fiel ihm ein, dass die Jungs noch viel zu verarbeiten haben.
„Alex, Kevin, geht euch jetzt ausgiebig im See baden. Wäscht alles aus, wascht euch sauber und schaut nach vorne.“
Alex stand gleich auf und Kevin sah ihn hinterher, bevor der dann auch aufstand und zum See ging.
Mittlerweile hatte er unter sich Adelbert steifen Penis, wo er langsam und mit dem Blick auf den Jungs, die Vorhaut runterzog, um dann voller Genuss, einmal mit der Zunge die Eichel ableckte. Murrend gab Adelbert zu verstehen, dass es ihm gefiel was er da macht. Gleichzeitig bewegte sich Chris Hüfte wieder und als die Heiße Eichel des Jungen sein Ziel fand, drückte die Hüfte nach vorne. Kurz schloss Tom die Augen, als die Eichel seine Rosette weitete und in ihn eindrang. Als dann der halbe Penis in ihm steckte, fing Chris ganz leicht in ihm zu stoßen an. Sachte hob der Junge die Hüfte, um dann ganz langsam wieder runterzufahren. Dabei lag Chris völlig entspannt auf Tom und bearbeitete seinen Rücken mit der Zunge und mit den Lippen.
Adelbert Penis, der dick und breit war und einen leichten Schwung hatte, drückte aus der vollgepumpten Eichel einen Tropfen Vorfreude raus, der gleich von der Zunge aufgeleckt wurde. Tom indessen wollte mehr von Adelbert haben und somit hob er die zwei großen Hoden aus der Hose, um sie mit einer Hand leicht zu streicheln, während die andere Hand den Penis Schaft hielt. Seine Gier nach frischen Samen erwachte langsam und als seine Lippen sich über Adelberts Eichel stülpten, seufzte der Löwe laut und schien sich auf das kommende zu freuen.
Langsam senkte Tom den Kopf und ließ den geilen Löwenpenis tief in seinen Rachen gleiten und als er den Kopf wieder hob, erbebte Adelbert am ganzen Körper.
„Deine Schnauze ist ja der Hammer!“, seufzte Adelbert glücklich und vor Lust und das seufzten wiederholte sich, als Tom wieder den Kopf senkte und hob. Andreas Söhne wuschen sie langsam und auf der Distanz, sahen ihre Penisse wirklich klein aus. Aber zumindest Alex sein Penis kannte er schon recht gut und er stellte sich gerade vor, wie er Alex stundenlang einen blasen würde, während er nun Adelbert einen blies.
Der starke alte Löwe erbebte in regelmäßigen Abständen. Der Penis in seinen Rachen Vibrierte stark und die süßliche Vorfreude die aus der Eichel austrat, ließ die Eichel nur noch besser im Rachen gleiten. Und kurz bevor Adelbert kam, hörte er noch ein gepresstes *SCHEIßE…* von ihm, bevor er die Luft anhielt. Gleichzeitig hob Adelbert die Hüfte hoch und schoss sein heißes, frisches, wohlschmeckendes und flüssiges Sperma in Toms Maul. Tom sammelte das Sperma in seiner Schnauze, bevor er es mit einen großen Schluck, schluckte. Noch währen Adelbert seinen Orgasmus hatte, hob er die Schnauze und ließ das restliche Sperma auf sein Gesicht schießen. Am Eichelrand leckend, stimulierte er Adelberts Körper, das gesamte Sperma aus dem Körper rauszuschießen. Als nach einigen Sekunden, nur noch ein weißes und warmes Rinnsal aus der Eichel kam, verrieb er sich den Frischen Samen im Gesicht und nahm sich noch den Rest, der am Penis runterrann.
Das machte ihn wirklich geil.
Das hat er schon lange nicht gemacht und es fühlte sich noch immer so gut an, wie damals. Sein Gesicht fühlte sich feucht-frisch an. Er spürte den Wind am Gesicht besser und das wichtigste war, dass er nun den ganzen Tag Adelberts Sperma riechen konnte, der übrigens einfach nur geil schmeckte, wie ein alter süßer Wein. Und jeder andere konnte riechen worauf er wirklich stand.
Nachdem er den letzten Tropfen verrieben hat, steckte er sich Adelbert Penis wieder in sie Schnauze und behandelte die Eichel wie ein Lutscher. Natürlich bearbeitete er die Eichel ganz sanft, aber so war zumindest seine Gier nach einem geilen Schwanz gedeckt. Noch einige Minuten bekam er Spermareste zum auflecken, während gleichzeitig der Penis langsam schlaff wurde. Doch dann überrascht ihn Chris. Der Junge Biss in sein Rücken und knurrend, drückte der Junge die Hüfte gegen sein Hintern und pumpten ihn dann mehrere Sekunden mit frischen heißen und jungen Löwensperma voll.
Chris hat ihn so schön gefickt, dass er es nur ganz sachte mitbekam, aber das stimmte nicht wirklich. Er hat jede Sekunde Wahrgenommen, jede Bewegung und es fühlte sich so an wie das erste Mal. Aber er hat die Reize, den Fick für Adelberts Penis benutzt, was seine Gier um ein vielfaches angeheizt hatte.
Geschafft lag dann Chris auf ihm und steckte viele Sekunden noch in ihm drinnen. Da nun beide gesättigt waren, überlegte er sich, was er noch mit den zwei Jungs machen soll, die nun einfach im Wasser standen und in die Leere schauten.
„Tom!“, kam es von hinten rechts und er erkannte Lofars Stimme, die laut seinen Namen aussprach.
Die Sieben verdeckten alle ihren Schritt und sahen sich sehr schüchtern um, als sie ihn erreichten. Tom hob den Kopf und ließ den schlaffen fingerlangen Penis aus der Schnauze gleiten.
„Hey!“
„Ja Hey… ähm… was können, oder sollen wir jetzt machen?“
Tom grinste, weil seine Gier noch immer nicht gestillt war, doch er wollte sich zuerst um die Jungs kümmern und deswegen, sollte die Gruppe eine Gruppenübung machen.
„Ok, du hast gefragt und nun hört zu. Ich möchte, dass ihr rüber zum Baum geht und den Dalmatiner weckt. Sagt ihm, dass ich euch schicke und, dass ihr neu seid. Er soll euch aufteilen und dann, redet mit dem, zu dem ihr zugeteilt werdet. Sie werden sich von nun an um euch kümmern und heute Abend, werden wir dann alle gemeinsam am Abend essen. Genießt den Tag. Schlaft einfach und habt euren Spaß. Das ist das, was ich von euch möchte.
Lofar sah ihn nicht wirklich begeistert an, während die anderen schon davongingen und leise miteinander sprachen. Da hatte er mit ihm erbarmen und er musste schnell seinen Plan ändern.
„Kannst du Chris von mir aufheben? Aber sei vorsichtig, er schläft schon.“
Mit einer Hand hob er den schlafenden Chris auf und als Chris Penis aus ihm rausfuhr, stand er auf und nahm Chris von seiner Hand. Sanft küsste er ihn auf die Wange, bevor er ihn zu seinen Vater legte, der am weg dösen war. Sachte umschlang Adelbert seinen Sohn und entspannte sich völlig.
„Schlaft doch ein wenig, ich wecke euch, wenn es Mittagessen gibt.“, Adelbert hob nur ganz leicht die Finger, um ihn zu sagen, dass er ihn gehört hatte und damit einverstanden war. Grinsend wandte er sich an Lofar und sagte: „Komm.“
Lofar folgte Tom zu Strand und kurz bevor ihre Pfoten das Wasser berührten, blieben sie stehen. Tom fand Lofar sehr heiß. Kopf, Brust und Teil des Bauches war voll mit dunkelbraunen Federn, wobei das Gesicht mit weißen Federn geschmückt war. Arme, Beine und der Unterköper, hatten dieselbe Fellfarbe wie Adelberts Fell, wobei bei den Pfoten und den Händen, die Fellzeichnung eines Leoparden rauskam. Und der Greif war wie Adelbert, sehr gut gebaut. Schmale Hüfte, breite Schultern und einzelne Muskel Partien an den Beinen, vollendeten das Bald eines sexy Greifs.
Offensichtlich betrachte er ihn genau und das schien Lofars Schüchternheit nur noch mehr anzuheizen.
„Du brauchst doch nicht schüchtern sein, Lofar. Schau mich an, schau mir in den Schritt. Ich bin steif, heiß und gerade ziemlich geil.“, Lofar tat es, nachdem seine Stimme verklungen war. Sehr langsam wanderten die Augen an seinen Körper runter und als der Blick im Schritt stehen blieb, weiteten sich die Augen und laut, schluckt der Greif, um gleich darauf wieder in seine Augen zu sehen.
Lächelnd, weil er sah, dass sein Körper Lofar sehr gefiel, ging er den einen Schritt auf ihm zu und legte die Hand direkt auf den bebenden Unterbauch des Greifens.
„Tom… Ich…“, fing Lofar an, doch Tom legte einfach einen Finger auf den Schnabel und befahl ihn so zu schweigen. Gleichzeitig wanderte seine Hand am Bauch runter und als sie Lofars Hand erreichte, drückte er einfach gegen den Bach und rutschte unter die Hand rein.
Zuerst spürte er die feuchte Hitze, als gleich darauf die Schambeharrung zu spüren war. Sie war nicht wirklich lang, aber auch nicht wirklich kurz. Die Schambeharrung glitt zwischen seinen Fingern, bis er nach wenigen Zentimeter das erreichte, was er haben wollte. Er spürte eine feste, angespannte und feuchte Felltasche, die mindestens so groß und breit war, wie die von Albrecht.
Lofar schloss langsam die Augen, als Tom die Greifen Eichel in die Hand nahm, die feucht und extrem heiß war und steif aus der flauschigen Felltasche raus sah. Die Felltasche wurde von der Hand zurückgezogen, während er am Penis runterfuhr und dabei wurde der glatte Schaft immer dicker und erst, als die Eichel sein Unterarm berührte, hatte Tom den gesamten Penis von der Felltasche befreit und der Penis ging flüssig zur Felltascheninnenseite über. Lofar Penis war also zwei Finger dick und eineinhalb Mal so lang wie Tom Hand. Doch anders als Albrechts Penis, war Lofars Eichel deutliche ausgeprägter und hatte eine Eichel, die man wirklich mit den Lippen umschließen konnte.
Dann ließ er seine Hand weiter runterwandern, dabei schnurrte Lofar laut, weil der Penis am Arm rieb und Tom stellte fest, dass sich der Greif wirklich nicht schämen müsste für die zwei festen und Zitronengroßen Hoden, die im gestrafften und flauschigen Hodensack ruhten.
„Hat dich schon mal wer so berührt?“
Lofar erzitterte am ganzen Körper als Tom den Penis wieder in die Hand nahm und daran rauf zur Eichel fuhr.
„N-Nein…!“, wurde träumerisch rausgehaucht und Tom wusste in dem Moment, dass Lofar noch überhaupt keine Erfahrungen mit anderen Männchen hatte, bis die mit ihm vor ein paar Stunden. Das reichte ihm auch, da er zwei Baustellen im See hatte, um die er sich kümmern sollte, dringend.
„Hey ihr zwei, kommt aus dem Wasser raus, sonst erkältet ihr euch noch!“
Gerade als die Jungs langsam zurückkamen und zu ihm rüberschauten, geschah etwas womit er nicht gerechnet hat und das seinen ganzen Plan über den Haufen schmiss.
Qadir
Es musste so sein.
„TOM!“
Sein Anzug zwickte ihn im Schritt und da merkte er, wie lange er schon nichts mehr anhatte. Verwundert sah er sich dem Greifen neben Tom an, der, so fand er, ziemlich heiß war. Toms Hand, die im Schritt des Greifens war, ignorierte er im Moment, weil es so aussah, dass Tom ahnte das nun was Großes anstand.
Im Hintergrund sah er zwei Jungs, die nass aus dem See zu ihnen gingen und sich zu Tom hinstellten. Auch die kannte er nicht.
„Können wir reden? Es ist Wichtig!“
Für einen kurzen Moment konnte er sehen, was der Greif verdeckte und was er sah, war richtig, richtig heiß und deswegen konnte er einfach ein Grinsen nicht zurückhalten, während er dem Greifen kurz in die Augen sah.
„Dich werde ich heute noch ficken!“
Das dachte er sich und wollte es mit dem Blick vermitteln, den er ihn dann beim Umdrehen gab. Sie beide gingen ein paar Meter von den anderen davon, doch auf Schritt und Tritt, folgten Tom die beiden Jungs, die sehr wahrscheinlich Brüder waren.
Nachdem sie stehen blieben, hielt sich der kleinere an Toms Hand fest und schmiegte sich ganz fest an ihn ran.
„Also Qadir, was ist so wichtig das keiner es hören soll?“
Qadir sah in Toms Augen.
„Wir reisen jetzt ab.“
Diese Reaktion hat er erwartet. Tom wirkte wie erstarrt und starrte ihn in die Augen. Er konnte in den Augen sehen, wie dahinter es am Arbeiten war.
„Was… ist mit den Tieren?“
„Machen wir trüben Tom.“
„Und… wieso jetzt? Wir haben doch noch den ganzen Tag Zeit dafür?
„Nicht mehr.“
„Ok und… das heißt?“
„Das Anwesen ist fertig und… wir werden langsam belagert. Man sieht es zwar nicht von hier, aber oben am Hügel, haben sich Hunderte, wenn nicht sogar tausende Echsen versammelt. Ich vermute, dass sie wissen, wer wir sind und, das ist jetzt nur eine Annahme, dass sie auch wegen dir da sind.“
Verwirrt sah ihn Tom an und Sekunden später, erhellte sich das Gesicht und die Augen wurden so rund wie eine Kugel.
„Genau und deswegen, müssen wir gleich aufbrechen. Wenn wir bis heute Abend oder bis in die Nacht warten, könnten wir vielleicht nicht mal mehr von hier wegkommen.“
Der Haus und Hofmeister biss sich auf die Unterlippe und stieß ein Fluch raus.
„Ok Qadir, ich sag meinen Leuten das wir aufbrechen müssen.“
„Gut Tom und ich kümmere mich gleich darum, dass die Verträge die wir ausgehandelt haben, in der Stadt überprüft und akzeptiert werden. Ich weiß schon gar nicht mehr, welche Gesetze unser König in Stundentakt raushaut. Ich muss mich da rechtlich absichern.“
Mit festen Schritten ging Tom davon und als er seinen Rücken sah, fiel ihm noch was ein.
„Tom, du wirst staunen wie sich unser Anwesen verändert hat!“
Tom blieb stehen und sah nach hinten.
„Wie sehr hat sich alles verändert?“
„Einfach alles, bis auf der Eingang, der zur Einsicht für die Gäste offen ist. Sie können dort sehen, wie wir früher gelebt haben.“
Qadir musste grinsen, als er Toms nachdenkliches Gesicht sah.
„Dann bin ich ja gespannt…“
Qadir machte sich überhaupt keine Gedanken, dass es Tom nicht gefallen würde. Er selbst war am Anfang völlig überwältigt von dem, was er alles sah. Und er freute sich alles andere noch zu erkunden, was er noch nicht gesehen hat.
Am Zelt traf ihn Kajal, der angezogen war. So wie er war sein liebste angezogen und er sah einfach nur phänomenal aus. Der schwarze Anzug betonte natürlich seine Figur und im Schritt besonders, sah man was sein Liebling nicht zu verstecken brauchte. Zwar sollte das beim Anzug nicht so hervorstechen, aber dennoch, weil sie im Haus Rosé arbeiten und leben, passte dies umso mehr zum ihren Auftreten.
Besonders war er auf die rosa Hemden stolz die er sich vor längerem in der Stadt gekauft hat, weil es einfach perfekt für sie passte. Sie waren schwul, sie wollten es zeigen und besonders bei Kajal, sah die Farbe einfach nur zum Anbeißen aus.
„Können wir Qadir?“
Sachte legten sich Kajals Arme um ihn, als er rauf sah und nickte. Bevor die Welt Verschwand, sah er wie sich alle im Lager um Tom am Platz versammelten.
Dann verschwanden sie und für einen Brauchteil einer Sekunde, sah er eine völlig andere Welt. Dann wurde es laut, sie hörten Stimmen, sie hörten die Lastentiere auf der Straße. Krallen kamen auf der Backsteinstraße auf. Es lachte jemand und seine Nase roch beim ersten Einatmen die Stadt.
Als er als nächstes die Augen aufmachte und sich umsah, standen sie in einer Seitenstraße und neben ihnen, stand Karl. Aber nicht der König, sondern der Weiß-Braune Wolf Karl, der schon seit Jahren ihr Stammkunde war. Auch war er der Schulleiter einer sehr renommierten Schule und von daher, so haben sie ausgemacht, darf keiner erfahren, dass er seit Jahren Jungs fickt.
„Danke Karl.“, sprach Kajal leise seinen Dank aus.
„Keine Ursache.“, kam die brummige Antwort zurück und gleichzeitig sah sich Karl um.
„Keine Sorge Karl, hier ist keiner der uns kennt.“
Qadir war verwundert über diese Aussage, doch dann fiel ihm ein, dass Kajals Fähigkeit etwas mit Personen zu tun hat, die sie kennen.
„Auch ich sage Danke Karl. Und wie versprochen, bekommst du den Eintritt zum alten Preis.“
Noch einmal sah sich Karl vorsichtig um, bevor er sich entspannte und sich Qadir und Kajal vollends zuwandte.
„Was musst du eigentlich hier machen?“
„Habe hier ein Termin bei der Registration. Und wie du siehst, muss Kajal schwer tragen.“
Halb drehte sich Kajal um und zeigte Karl, wie groß seine Tasche war, die er am Rücken trug.
„Nun denn, nochmal Danke Karl und wir sehen uns in einer Woche.“
„Darauf kannst du Wetten. Ich vermisse jeden Jungen bei euch und meine Eier platzen fast, weil ich schon so lange nicht mehr abgespritzt habe.“
Qadir fing breit zu grinsen an.
„So sollte kein Schulleiter sprechen!“
„Ich bin aber jetzt nicht in der Schule.“, trocken, aber ebenfalls grinsend, antwortete Karl darauf. Karl, der ebenfalls einen Anzug trug, der nicht annähernd so schick und teuer war, wie ihrer, sah dennoch gut am Körper aus beim Gehen.
„Dann wollen wir einmal.“
Gesagt, getan.
Sie gingen auf die Straße und die Wand rechts von ihnen, war schon die Registration, wo sie gleich reingingen. Oder reingehen wollten. Denn, es war einfach völlig überfüllt. Auf normalen Wegen, war einfach kein Durchkommen. Es waren so viele Echsen vom Archaischen Reich in der Halle, vor dem Gebäude und am Platz, die vermutlich sich als Bürger, Arbeiter, oder als sonst was registrieren wollten, dass sie beide vor einer unüberwindbaren Mauer aus Fleisch standen. Ganze Familien warteten hier und die Kinder, sahen schon müde und durstig aus.
Auch sah er einige Pärchen hier, die Männliche, Weibliche, oder normal waren. In der Registration konnten auch Anträge für eine Adoption abgeben werden und vermutlich wollten einige Paare, die kein Nachwuchs zeugen konnten, ein Kind adoptierten. Die restlichen Paare wollten, oder mussten wohl, ein Kind adoptieren, um nicht gegen das Gesetz zu verstoßen.
Im Grunde fand Qadir das Gesetz hervorragend, weil somit jedes Kind eine Familie und eine Ausbildung bekam. Doch wie es in Wirklichkeit im Haushalt dann aussehen wird, ist eine völlig andere Angelegenheit. Plötzlich und das fand Qadir jetzt nicht so toll, drängte sich Kajal nach vorne und ließ die Ellbogen sprechen.
„Was machst du?!“, stieß Qadir von sich und folgte Kajal, der sich einen Weg durch die Massen bahnte.
„Wir haben einen Termin. Wir können nicht warten!“
Das stimmte. Dennoch war die Art, wie sich Kajal verhielt, alles andere als Zivilisiert. Zumindest, war er vorsichtig bei dem, wie er die Ellbogen nutzte. Im Geiste entschuldigte sich Qadir bei jedem und sein schlechtes Gewissen meldete sich bei jedem, der aufgebracht hintern hinten zu schimpfen begann.
In der Halle stand die Luft still. Es stank nach Schweiß, alten Schweiß. Und einige hatten wohl auch noch einen Blähbauch. Hier und da, hörte man einen langen feuchten Furz und dann kamen noch ein paar dazu. Es war eine Kettenreaktion, was Qadir fast zum Lachen brachte, aber auch er würde einfach Furzen, wenn er stundenlang hier stehen müsste.
Nach etlichen Minuten schafften sie es dann zu einem Schalter und dort sah er, wie es wirklich zuging. Bei jedem Schalter, war eine Echse, die bei der Beamtin übersetzte. Die Beamten und Beamtinnen gingen nicht, sie rannten. Am Boden, auf den Schränken, auf den Schreibtischen, überall standen Berge von Dokumenten. Rechtsbücher, lagen offen herum und einige Schlugen eilig nach, um sich etwas durchzulesen. An manchen Schaltern wurde es laut, wenn die gut gekleideten Beamten fast mit den Antragsteller schrien. Er sah bei allen Augenringen, manche sahen verzweifelt aus, andere pfiffen schon aus dem letzten Loch.
Jugendliche, fast erwachsene brachten Tabletts mit Becher nach vorne von einem Raum hinter den Beamten. Als er dann ein „Danke dir Schatz!“ hörte, mussten es wohl die Kinder der Beamten sein, die ihnen halfen. Auch reichten die Jugendlichen die Tabletts an die Menge weiter, und zumindest waren alle so zivilisiert, dass die Becher weiter nach hinten gereicht wurden und gleichzeitig nahmen sie die leeren Tabletts von den Echsen vor ihnen entgegen.
Kurz gesagt, es herrschte völliges Chaos.
„Wir haben einen Termin beim Herrn Leue Martin!“, musste Kajal schreien, doch keiner Reagierte wirklich. Da wusste Qadir, dass er einen Schritt weiter gehen musste. Den erst besten Jugendlichen, der ein Tablett in die Menge gab, schnappt er sich am Oberarm.
„Kannst du Marin Leue sagen, dass Abd-al-Qadir al`Sharif hier ist. Oder nur Qadir?“
Der fast erwachsene braun-weiße Wolf sah ihn gestresst an und als dessen Blick runter zu seiner Hand ging, ließ er ihn gleich los.
„Bitte!“
Der Stresspegel des Jungen sank und noch im gleichen Atemzug, schrie der einfach: „PAPA, DA WILL DICH EINER SEHEN!“
Neben der Tür, wo der Junge das Tablett mit dem Wasserbecher geholt hat, ging auf und ein Wolf, der dem Jungen wie aus dem Gesicht geschnitten war, kam in einem grauen Anzug raus.
Qadir schüttelte den Wolfen die Hand.
„Qadir nehme ich an?“
„Der bin ich Herr Leue.“
Der Wolf lächelte breit und hob plötzlich den Tresen an, wo er und Kajal dranstanden.
„Bitte kommen sie in mein Büro.“
Hinter ihnen wurde der Tresen gleich wieder runtergelassen und in dem Moment, wo sie im Gang standen, wo die ganzen Beamten arbeiteten, fühlten sie sich gleich besser. Qadir mochte es einfach nicht, wenn er von allen Seiten bedrängt wurde und auch Kajal, mochte das nicht.
Nachdem sie dann das Büro betraten und Herr Leue hinter sich die Tür zu gemacht hat, staunte Qadir nicht schlecht. Das Büro war nicht klein und kein Quadratzentimeter an der Wand wurde ausgelassen, weil ein Bücherschrank neben den anderen Stand. So roch es auch hier im Raum. Es roch für Qadir herrlich nach Büchern und Pergamenten und es war angenehm still, während ein Fenster eine frische Brise ins Büro brachte.
„Herr Abd-al-Qadir al`Sharif und Kajal, bitte setzten sie sich doch.“
Kajal nahm die Tasche vom Rücken ab und zog den einen von zwei Stühlen für Qadir zurück. Sie lächelten sich liebevoll zu, nachdem Kajal ihn beim hinsetzten geholfen hat. Und als sich Kajal hinsetzte, nahm auch Herr Leue am Schreibtisch Platz.
„Da ich Kajal schon kenne, möchte ich mich ihnen Vorstellen Herr Abd-al-Qadir al`Sharif. Mein Name ist Martin Leue und ich bin der Leiter der Registration. Mir wurde mitgeteilt, dass sie eine Überprüfung ihrer Arbeitsverträge haben möchten. Da ich auch weiß, wo sie arbeiten, werde ich mich persönlich darum kümmern.“
Kajal grinste und hievte die Tasche auf dem Schreibtisch. Es knarzte beunruhigend, als die Tasche auf dem Tisch lag und völlig verwundert und überrascht wurden sie angesehen, nachdem die Tasche von Herrn Leue geöffnet wurde.
„W-Wie viele… Verträge haben sie da?“
„Es müssten 898 sein… nein… 909 sind es jetzt.“
Herr Leue fiel fast nach hinten in den Stuhl und atmete völlig überfordert aus.
„Wenn ich pro Vertrag eine Minute brauche, dann brauche ich knapp über 15 Stunden für alle…“, der Wolf sah völlig resigniert die Tasche an.
„Das hat keine Eile Herr Leue. Wir sperren erst in knapp acht Tagen auf.“
„Vielleicht haben sie keine Eile, aber bei uns geht es seit zwei Tagen drunter und drüber.“
„Ja, das haben wir selbst festgestellt.“
„Dann wissen sie auch, dass ich es nicht in acht Tagen schaffen kann. Ich muss mir alles durchlesen, die Gesetze zu dem Alter der Jungs überprüfen. Und noch so vieles mehr…“
„Auch das wissen wir Herr Leue. Doch die Jungs, die noch als Sklaven zu uns bekommen sind, sind zu dem Zeitpunkt zu uns gekommen, als das „Gesetz“ frisch rausgekommen ist. Also können sie 311 Jungs wegrechnen, die ich in einem blauen Band umwickelt habe. Dann sind noch 321 Erwachsene zu uns gekommen, die auch in diesem Zeitraum zu uns gekommen sind. Die sind mit einem grünen Band umwickelt. Die im weißen Band, sind 116 Echsen aus dem Archaischen Reich, die uns König Richard persönlich geschenkt hat. Dennoch musste ich für sie einen Vertrag aufsetzen, um sie hier zu registrieren, die auch zu dem Zeitpunkt gekommen sind...“
„Zum Glück hat mrt Totec dabei geholfen und hoffentlich muss er jetzt nicht so viel mit seinem Gleichen bei Tom nachholen…“, dachte sich Qadir dabei.
„Also sind es nur noch 161 Verträge die sie anschauen und prüfen müssen. Den Rest können sie Prüfen, müssen aber nicht, da ich mir sicher bin, dass alles in Ordnung ist. Die Registration können sie dann irgendwann machen. Hauptsache für mich ist, dass alles mit den Verträgen passt und das nicht plötzlich die Stadtwache vor der Tür steht und sage: „Nope, die dürfen nicht arbeiten, weil ihre Arbeitsverträge nicht mit dem Gesetz übereinstimmt.“
Sie beide konnte mitansehen, wie der Wolf erleichtert einatmete und dann grinsend wieder ausatmete.
„Gut, das kling schon mal besser. Dann… ich vermute die 161 Verträge sind in Gelb umbunden?“
Qadir nickte.
„Sehr gut, wenn sie mir dann schnell helfen würden, dann können wir das vielleicht sogar in unter einer Stunde schaffen.“
Selbstverständlich halfen sie Herrn Leue beim Sortieren der Verträge. Sie sortierten nach den Gründen und den Alter, aber nicht nachdem Geschlecht, was Qadir zum auflachen brachte, weil das das Erste war, was Herr Leue zuerst sortierte haben wollte. Als er ihn wieder in Erinnerungen rufen musste, was hier für Verträge lagen, schmunzelte der Wolf leicht und revidierte die bitte der Sortierung der Geschlechter. Bei einigen Verträgen fehlte der Grund und Qadir gab einfach ein *Wollte ein neues Leben beginnen* ein. Was zumindest beim Rest immer stand. Die, die er nicht kannte und vermutlich von Tom überzeugt wurden, gab er ein *Bezirzt* an.
Sogar schneller als Erwartet, nachdem sich Herr Leue alle notwendige Gesetzte durchgelesen hat, reichte ein schneller Blick, um nickend den Vertrag zu zustimmen. So schafften sie pro Minute vier Verträge und knapp 50 Minuten später, war sie auch schon fertig.
„Phuuu… das ging ja recht schnell.“, stellte der Wolf fest und sortierte die Verträge zusammen. Qadir war erleichtert, dass wohl alles zu stimmen schien und so, konnten alle rechtskonform bei ihnen arbeiten gehen. Deswegen kam Qadir zum nächsten Punkt.
„Da dies erledigt ist, können sie auch ein Paar Arbeitsstellen von uns aushängen.“
„Natürlich, bitte füllen sie das Formular aus.“
Der Wolf holte ein Pergament aus dem Schreibtisch raus und überreichte dies Qadir. Sofort fing Qadir zu schreiben an und es dauerte doch einige Minuten, weil ein paar Punkte hinzugekommen sind, die der Staat wissen möchte. Nachdem er das Formular vollgeschrieben an Herrn Leue überreicht hatte, sah der sich das sofort an.
„Ihr sucht also… 30 Köche. 45 Reinigungskräfte. 18 Barmänner. 34 Reinigungskräfte in der Küche und… 32 Kellner… Und die Kellner sollten am besten Schwul sein?! Und… ihr gebt jeden 2 Gold im Monat als Lohn?!“
Qadir wurde übers Blatt von dem Wolf fixiert, der nachdenklich und verwundert wirkte.
„Ja, die Arbeitszeiten sind es, wieso wir so viel geben. Es kann gut und gerne mal sein, dass sie 12 Stunden arbeiten müssen. Und es gibt kein Trinkgelt.“
Die Augen verschwanden wieder hinter dem Formular.
„Ihr such Hausmeister, Gärtner… und jeder würde zwei Gold im Monat verdienen…“
„Genau, wir empfinden es als eine gerechte Entlohnung für das, was wir von ihnen fordern werden. Ah, hab was vergessen, wir werden die Arbeiter auch von der Stadt abholen und wieder zurückbringen, falls sie es so wollen. Können sie das auch bei der Stellenausschreibung hinzufügen?“
„Kann ich…“, der Wolf legte das Pergament auf dem Tisch und schrieb es gleich hinzu. Qadir fiel dabei gleich auf, das der Wolf plötzlich missgelaunt auf das Formular unter sich sah.
„Stimmt was nicht?“, wollte er gleich wissen. Herr Leue sah auf, lehnte sich zurück in den Stuhl und seufzte laut.
„Wissen sie, ich verdiene 3 Gold und 28 Silbermünzen. Ich habe 3 Jahre Rechte studiert, 2 Jahre Aristokratie und weitere 4 Jahre Handel und Wirtschaft. Also habe ich, nachdem ich mit 18 die Schule als bester abgeschlossen habe, weitere 9 Jahre studiert. Und ich bekomme nur 3 Gold und 28 Silbermünzen für das. Früher, vor einer Woche, hat es leicht ausgereicht für mein Haus und für ein gutes Leben. Doch jetzt, sind die Preise für Lebensmittel verdoppelt worden und das nur für die Bürger der Stadt. Alle anderen müssen das drei, oder vierfache Zahlen. Anders gesehen, kann ich mir nur noch die Hälfte leisten, was ich mal hatte. Zwei Goldmünzen damals, vor einer Woche, waren ein wirkliches vermögen, wenn man kein Haus bezahlen musste, doch jetzt, muss sogar ich richtig auf jede Münze schauen. Da es eine große Nachfrage für den Kauf eines Hauses in der Stadt gibt, muss ich seit gestern fast Drei Goldstücke für mein Haus zahlen. Und ich bin mir ganz sicher, dass es nächste Woche Vier Goldstücke sind. Ich habe zwar schon einen Antrag auf Lohnerhöhung gestellt, aber vor dem Ende diesen Monats, werde ich bestimmt keine Rückmeldung erhalten.“
„Tragisch…“, Qadir war dies auch bewusst, dass alles teurer geworden ist, seit das Archaische Reich ein Bündnis und Freundschaftsvertrag mit Karl van Helm abgeschlossen hat. Die grenzen standen quasi offen zwischen den zwei Reichen. Und Unmengen an Gold wurde in ihr reich gespült. Natürlich musste deswegen alle teurer werden, da er auch gehört hat, dass einige Clans ein Haus nachdem anderen aufkaufen und dafür fast alles bezahlen, was der Eigentümer verlangt. Von seinen persönlichen Zwei Wachen weiß er auch, dass König Richard sich ein Haus im Adelsviertel gekauft und es zu einer Botschaft umfunktioniert hat. Anscheinend, wird die Botschaft als Residenz für die Zukünftigen Könige aus dem Archaischen Reich bereitgestellt, falls sie zu Besuch kommen sollten.
„Sie sagen es und nun muss ich lesen, wie eine Reinigungskraft, die nicht einmal lesen muss, Zwei Goldstücke verdient. Bitte verstehen sie mich nicht falsch, aber langsam glaube ich, dass ich den falschen Beruf gewählt habe und, dass ich mich langsam als Freudenmännchen umschulen lassen sollte. Denn die anscheinend, verdienen fast das doppelte als ich es tue.“
„Herr Leue, machen sie sich deswegen keine Sorgen. Es dauert eben eine gewisse Zeit, bis sich die Preise einpendeln. Wie sie auch wissen, reagiert der Staat immer verzögert mit allem und sie werden schon noch ihre Gehaltserhöhung bekommen.“
„Natürlich, aber dennoch ändert das nichts am Umstand, dass ich nicht weiß, wie lange ich warten muss und ich bin mir auch ziemlich sicher, das, wenn ich meine Miete nicht am dem Tag zahle, wo es fällig ist, ich mein Haus verlieren werde und somit mit meinen Jungen auf der Straße lande.“
Der Wolf stand langsam beim Sprechen auf und ging zum Fenster rüber, um es langsam zu schließen und sich an die Fensterbank zu lehnen.
„Deswegen frage ich sie jetzt, ob sie einen Rechtsberater brauchen.“
„Danke Herr Leue, aber wir brauchen keinen.“
„Ich erfülle auch… den sekundären Punkt.“
„Welchen meinen sie?“
„Nun… das ich schwul bin.“
Langsam wusste Qadir wie sich Tom immer fühlte, wenn er wo hinging und sich alle um ihn herum als Schwul offenbarten. Aber er war nicht Tom und fürs Schwul sein gab es kein Freiticket ins Haus. Besonders nicht, da Herr Leue wohlhabend war und nur sein Lebensstandard nicht aufgeben wollte.
„Das ist doch völlig ok, aber wir brauchen keinen Rechtsberater, wirklich.“
„Schauen sie Herr Abd-al-Qadir al`Sharif. Ich und mein Lebenspartner sorgen uns gemeinsam um meinen Jungen Niki. Er soll einmal studierten gehen, was er eigentlich nächstes Jahr machen wollte. Doch mit dem Preisen von heute, können wir es uns nicht leisten. Und ich möchte mich nicht so hoch preisen, aber ich kenne mich in der Aristokratie wirklich gut aus, auch in den Gebräuchen der anderen Länder. Was bei uns als Normal angesehen wird, könnte bei anderen Kulturen als nicht so freundlich, oder sogar als feindselig aufgenommen werden. Ich und mein Partner haben auch kein Problem damit, wenn ich bei euch im Haus arbeiten soll.“
„Das klingt ja schon alles toll, aber wir kennen uns selber schon Recht gut aus. Und der Staat unterstützt uns in der Hinsicht auch indem wir nicht die Kosten für das alles hier tragen müssen. Ehrlich gesagt, hätten wir auch keine Arbeit für sie und gerade sie wissen, wie dringend jede Hand und jeder kluge Kopf hier gebraucht wird. Familien warten bis zur Erschöpfung dort draußen. Pärchen warten auf ein, Ihr Kind, dass sie in ihre Familie aufnehmen können. Ihre Aufgabe hier, ist viel, viel wichtiger und sie werden vermutlich draußen dringen gebraucht, als fast ohne Arbeit im Haus Rosé herumzusitzen. Sie haben studiert, um genau so eine Situation, die jetzt herrscht, zu bewältigen. Also, reden sie sich nicht klein und beißen sie die Zähne zusammen, denn dort draußen…“, Qadir zeigte mit den Finger auf die Tür.
„…können sie andere Glücklich machen!“
Sei beide starrten sich an, bis der Wolf den Blick abwandte.
„Ich… würde nicht nur für sie arbeiten wollen…“, fing der Wolf zu flüstern an und drehte sich langsam um. Nun verstand Qadir auch, wieso der Wolf das Fester zu gemacht hat. Der nächste Satz der kam, sollte nicht dessen Sohn hören, falls der im Nebenraum war.
„… ich würde mich ihnen… auch anbieten… jederzeit…“
Die Hose samt Unterwäsche lag am Boden und der braun-weiße Hintern, wurde ihnen entgegengestreckt. Qadir musste schon zugeben, dass der Hintern verlockend war, weil der fest und knackig aussah und weil er einen guten Blick auf die rote und rosarot schimmernde Rosette hatte, die tief zwischen den Po Backen am Talgrund lag. Die Beine waren Athletisch und zwischen den zusammengepressten Beinen, wurden die zwei Hoden im weißen und flauschigen Hodensack rausgepresst. Sie sahen schön Oval aus und waren so groß, wie eben für seinen Geschmack Hoden sein sollten.
„… Mein Partner… hätte damit kein Problem… auch nicht… wenn sie einmal in der Nacht nach mir rufen.“
Qadir war wirklich in Versuchung. Es war der Gedanken, wenn er und Kajal einmal auf etwas neues Lust hätten, dann hätten sie den Wolfen zu Verfügung, der vermutlich auch alles mit sich machen ließ.
„Und ihr Sohn? Hätte er kein Problem damit?“
„Niki ist selber schwul und weil ich es auch bin, hat uns deswegen meine Frau verlassen, als wir gemeinsam es ihr vor 5 Jahren gestanden haben.“
Da besann sich Qadir auf seine eigene Worte, die er vor zwei Minuten gesagt hat.
„Ziehen sie dich Hose bitte wieder an. Wir… Ich, lehne ihr Angebot ab. Sie werden hier dringender gebraucht, Herr Leue.“
„Kann ich sie denn überhaupt nicht überzeugen?!“, fassungslos richtete sich der Wolf auf und drehte sich zu ihnen um. Die dunkelrote, aufgeblähte und dicke rote Penisspitze sah aus der weißen Felltasche raus und spritzte fröhlich die Vorfreude aus sich raus.
„Herr Leue…“, fing Qadir an und stand auf. Gemütlich sortierte er alles auf dem Schreibtisch und nahm die Tasche in die Hand.
„… wenn sie nicht so dringend gebraucht werden, dann würde ich tatsächlich ihr Angebot annehmen. Auch wenn sie mich angelogen haben, wegen ihren Partners. Ich weiß tatsächlich, dass sie alleine mit ihren Sohn leben und sie ihr Partner vor kurzem verlassen hat, weil er einen anderen gefunden hat. Ich habe auch meine Leute und ich schau mir jeden genau an, mit dem ich zu tun habe. Falls sie ihren Partner Peter, der nun mit einer Echse aus dem Archaischen Reich zusammen ist, sehen, dann sagen sie ihm zumindest, dass es ihnen leidtut, dass sie Fremdgegangen sind.“
„Woher…“, hauchte der Wolf und seine Stimme war kurz vor dem Kollaps.
„Wie gesagt, ich habe gute Leute um mich herum und sie Herr Leue, haben auch Nachbarn, die ziemlich alles über sie wissen. Sie wissen zum Beispiel, dass sie beim Baden sich immer selbst befriedigen. Sie wissen, dass Ihr Sohn in der Nacht sich aus dem Haus stiehlt, um sich von alten Männchen einen blasen zu lassen. Besonders zugetan ist er dem Männchen der Familie Brand, der ihnen gegenüber wohnt, denn der lässt ihren Sohn ziemlich hart mit der Zunge kommen. Dann weiß ich, von einem Nachbarsjungen, den ihren Sohn regelmäßig im Zimmer besucht, um ihn einen zu blasen, dass Niki nur zu gern sich als Sklave bei uns anschreiben lassen möchte, weil er eigentlich nicht studierten möchte und vom ganzen lernen die Nase voll hat.“
Fassungslos setzte sich der Wolf auf die Fensterbank, weil er für ihn ein offenes Buch war. Qadir wusste ziemlich alles über ihn und auch, dass er heimlich an der Unterwäsche seines Sohnes schnüffelt, was er jetzt nur beiläufig erwähnt.
„Ich kenne auch ihr dunkles Geheimnis, wenn sie die Wäsche machen. Daher konnte ich sie schon ziemlich gut einschätzen. Nun, da sie das wissen, entschuldige ich mich für mein gespieltes Unwissen und frage sie daher, ob sie noch immer so weit gehen möchten, da ich das alles weiß?“
Schämend schloss der Wolf die Augen und seufzte laut.
„Da sie… das alles wissen, halten sie noch immer eine Tür für mich offen…?“
„Ich würde jetzt nicht sagen *offen lassen*. Wenn sie also noch immer für mich arbeiten möchten, dann müssen sie durch diese Tür gehen und wenn sie das tun, dann gestehen sie sich selbst und jeden anderen ein, was sie für eine Person sind.“
„Dann wissen sie auch, Herr Qadir, das ich gekündigt wurde und das ich verzweifelt bin.“
„Das… wusste ich nicht. Was…?“
„Meine Mitarbeiter… haben mich gesehen, mit meinen Ex-Partner. Sie haben das gemeldet und… ich habe heute Morgen meine Kündigung erhalten. Heute Mittag kommt mein Ersatz und… ich soll mein Schreibtisch bis dahin aufgeräumt haben.“
Qadirs Informationen reichten nur bis gestern Abend weit. Was heute geschah, war alles unbekannt für ihn gewesen. Und nun kannte er den wirklichen Grund, wieso der Wolf so weit ging und wieso er im Büro nichts Persönliches vom Wolfen sah, wie dessen Namenschild. Oder wieso auf der Tür nicht dessen Name stand, wogegen auf jeder anderen Tür was draufstand.
„Und der Grund war?“
„Das in solch einer Position keiner offen seine sexuellen Neigungen zeigen soll. Meine noch Kollegen, fühlen sich deswegen unwohl und deswegen, wurde ich gekündigt. Sie… sind zwar alle tolerant, aber sie wollen keinen männlichen Vorgesetzten haben, der auf Männchen steht.“
Kajal legte langsam seine Hand auf die von Qadir am Schreibtisch. Sie sahen sich kurz an und Qadir spürte deutlich beim Kribbeln, dass Kajal den armen Wolfen eine Chance geben möchte.
„Und haben sie schon eine andere Arbeit in Aussicht?“, wollte Qadir wissen und setzte sich wieder neben Kajal hin.
„Nicht in der Stadt…“, mit hängendem Kopf und mit der rechten Hand an der Felltasche spielend, sah sich der Wolf seinen völlig erigierten Penis an, der immer mehr aus der Felltasche rauskam.
„Wissen sie… da nun der Staat von mir und meiner Neigung weiß, werde ich keine andere Arbeit als Beamter bekommen. Es ist nicht wegen dem, dass ich auf Männchen abfahre, sondern weil es deswegen eine Beschwerde über mich gibt. Sowas wird sehr ernst genommen und da ich weiß, dass es zwei andere Kollegen gibt, die auch auf Männchen stehen und hier arbeiten, und weil ich ihnen geraten habe, dass niemanden bei der Arbeit zu zeigen, weiß ich ganz genau, dass ich alles verlieren werde. Ich würde in keiner Stadt eine Arbeit als Beamter bekommen. Ich könnte mich selbstständig machen, was vermutlich nicht so schlecht wäre, aber die Umstände sind Momenten zu sprunghaft. Ich brauche Kapital für die Miete meiner Praxis. Ich muss Kunden gewinne, was am Anfang dauern würde und ich brauche gut zahlende Kunden, da alles immer teurer wird. Es würde vermutlich Ein bis Zwei Monate dauern, bis ich schwarze Zahlen schreibe und bis dahin, hätte ich schon alles verloren.“
Es sah zu ehrlich aus um gespielt zu sein. Das war nämlich das erste, was sich Qadir fragte.
„Könnte es gelogen sein?“
Das Gesicht sah tatsächlich traurig und mitgenommen aus. Die Haltung war angespannt und die Hände zitterten stark. In der Stimme war kein Zögern zu hören und somit sprach der Wolf einfach das aus, was er schon einmal durchdacht hatte.
Diese Frage stellte er sich deswegen, weil er ganz genau wusste welche Stellung das Haus Rosé in ihrem Staat einnehmen wird. Sie werden der Dreh und Angelpunkt für alles werden. Schon jetzt müsste die Staatskasse aus allen Nähten springen und ihr Anwesen, wo dann tausende Goldmünzen am Tag fließen werden, ist noch nicht mal offen. Ihm würde es nicht wundern, wenn sie mal die Steuern überstellen, dass vier, oder sogar Acht Drachen die Karawane begleiten, weil einfach Tonnen von Gold, auf vier Rädern fahren würden.
Deswegen überlegt sich Qadir ganz genau, was er mit Martin Leue machen sollte. Cibeleus hat er schon durchleuchten lassen und der war tatsächlich ein schwuler Hirsch mit ein paar gewissen Neigungen, von den keiner erfahren sollte und die er bei ihnen ausleben wollte.
„Und da du sonst auf die Schnelle keine Arbeit findest, bietest du uns deine Dienste und deinen Körper an?“
Der Wolf nickte traurig.
„Hatte auch lang kein Sex mehr…“, kam es flüsterleise hinterher.
Auch das wusste Qadir. Dessen Ex-Partner hat den Sex verweigert, nachdem der herausgefunden hat, dass sein Partner im Bordell gewesen ist. Seitdem herrschte eisige Kälte und vor zwei Tagen hat er ihn dann endlich verlassen. Die Nachbarn sagten, dass Herr Leue mehr als 8 Monaten keinen Sex gehabt hatte und das ihr zusammenleben, reiner schein und trug war und das sie nur ein glückliches Pärchen für den Sohn gespielt haben.
„Herr Leue. Sprechen sie bitte einmal alles aus, was sie im Kopf haben, damit einmal alles gesagt wurde.“
Seufzend richtete sich der Wolf etwas auf und sah sie beide an.
„Also… ich würde gerne bei ihnen Arbeiten, weil ich sonst keine Arbeit finden würde. Ich biete ihnen meine Loyalität, mein Wissen und meine Erfahrung an. Zusätzlich biete ich ihnen die Möglichkeit, mich jeder Zeit zu rufen, falls sie mich… haben wollen. Falls sie mich für eine Stunde, eine Nacht, einen Tag oder eine Woche brauchen, spielt in der Hinsicht keine Rolle, sofern ich von ihnen mein Gehalt bezahlt bekomme, was 5 Goldstücke wären.“
„Das bezahlen wir nicht.“, eiskalt sagte dies Qadir, weil es einen einfachen Grund gab, das er gleich sagte, als er das schockierte Gesicht sah.
„Sie sind keine Fünf Goldmünzen Wert, Herr Leue. Das liegt daran, dass sie ziemlich wenig zu tun haben werden. Wir zahlen nicht für eine Frage in der Woche, oder im Monat, fünf Goldstücke. Wir werden Abwäscher und Reinigungskräfte und noch viele mehr haben, die viel schwerer arbeiten müssen, als sie. Besonders, da sie als Angestellter das Recht auf eine Wohnung, oder ein Haus haben werden und sie somit keine Miete zahlen müssen. Deswegen bekommen sie wie die anderen nur Zwei Goldmünzen als Gehalt.“
„Und wie soll ich meinen Jungen ernähren? Das Haus bezahlen? Ihn auf die Uni schicken?“, kam es gleich empört raus.
„Essen gibt es bei uns. Wohnen können sie bei uns und wir haben auch vor eine kleine Universität zu errichten. Also kann ihr Junge auch bei uns zur Schule gehen.“
Da wurde Herr Leue gleich still.
„Dann ist aber nur noch die Frage, was mit ihren Sohn ist.“
„Was soll mit ihm sein?“, beim Fragen sah der Wolf zu ihnen hoch.
„Nun, er möchte nicht zur Uni gehen, soweit meine Informationen stimmen und das sollten sie. Also stellt sich mir die Frage, was er dann den ganzen Lieben tag macht. Was für ein Berufswunsch hat ihr Sohn noch, außer, dass er bei uns arbeiten möchte.“
„Das… habe ich ganz vergessen…“
„UND, Herr Leue. Ich möchte gerne wissen, wieso sie sich selbst und anbieten?“
Der Wolf lächelte traurig und senkte den Blick wieder.
„Ich dachte mir, dass ich so eher eine Stelle bei ihnen bekomme.“
Verwundert sah Qadir ihn an.
„Aber sie wissen doch, dass ich ein Edelbordell von Männchen für Männchen führe. Woher also kam der glaube, dass sie mich damit eher überzeugen würden?“
Der braun-weiße Wolf sah an sich runter und schluckte schwer, als der Penis nun vollkommen angeschwollen und dunkelrot mit violetten Adern war. Beim raufschauen schoss ein langer Strahl Vorfreude aus der mittlerweile kurzen Spitze durch die Luft und landete fast vor Qadirs und Kajals Pfoten.
Als der Wolf wieder aufsah, sah Qadir die pure Scham in seinen Augen.
„Weil ich… gerne wieder mal Sex haben wollte… mit ihnen. Ich… habe die letzten Neun Monate keinen Sex mehr gehabt. Ich musste die letzten Neun Monate lächeln, obwohl ich weinen wollte. Ich kann nicht mehr den glücklichen Leue spielen, während meine Welt stück für stück auseinanderfällt. Zuerst mein großer Fehler mit dem Bordell, wo ich Peter verloren habe. Dann die Neun Monate, wo er mich ignoriert hat, weil er das herausgefunden hat. Und dann habe ich meine Arbeit verloren, weil ich Peter draußen vor dem Haus angefleht habe, zurück zu mir zu kommen und das war der Grund, wieso sich meine Kollegen beschwert haben. Ich… mein Leben fällt vor mir auseinander und alles was ich noch habe, bin ich und mein Junge, der mir am letzten Tag zur Seite steht und mir Hilft irgendwie den Tag zu überstehen. Er weiß genauso gut wie ich, das wir vor dem nichts stehen werden und wissen sie was? Er war es, der mit gesagt hat, dass alles wieder gut wird. Nicht ich, der Vater, hat es gesagt, sondern mein Sohn zum Vater. Deswegen Herr Abd-al-Qadir al`Sharif, möchte ich bei ihnen anfangen, weil ich meinen Sohn heute noch sagen möchte: Das alles gut ist und das ich eine Arbeit gefunden habe. Zumindest das, dieses kleine Ziel habe ich mir gesetzt, und nun, frage ich sie, ob sie mir dabei helfen wollen…“
Kajal sah Qadir an und Qadir blickte zurück. Sie fingen gleichzeitig zu lächeln an und gaben sich am Ende einen sanften Kuss, nachdem sie sich warm angeschaut haben.
„Ich hole ihn.“, flüsterte Kajal völlig verliebt und stand dann gleich auf. Auch Qadir stand auf und ging in die entgegengesetzte Richtung. Als er sich nach der Hose bückte, war nur Zentimeter vor seiner Nase der Penis des Rüden entfernt und der nächst Strahl Vorfreude, schoss über ihm hinweg. Beim Hochziehen der Hose, stand Herr Leue auf und überaus vorsichtig, knöpfte er ihn die Hose vorne zu. Der Rüde schnaufte ihn an und er sah an seinen Lippen, wie kurz davor der Wolf war, ihn zu küssen, als er die Hose zuknöpfte.
„Ich weiß wie Sie sich fühlen, Herr Leue. Solange keinen Sex zu haben, obwohl man davor ein gutes Sexualleben hatte, ist was Fürchterliches und man möchte das nie mehr missen. Deswegen, kann ich ihnen nicht mit guten Gewissen eine Arbeit als Rechtsberater anbieten. Um ehrlich zu sein, bräuchten wir wirklich keinen, da wir alles mit der Zusage des Königs und seines Schatzmeisters Stellvertreter klären können. Deswegen, können sie sich zu einen der Arbeiten, die ich aushängen möchte, bewerben, oder sie gehen gleich einen Schritt weiter und verschreiben sich dem Haus völlig und Arbeiten für uns als *Sexsklave*. Sie müssen sich um nichts mehr kümmern, wie sie vielleicht in den anderen Verträgen gelesen haben. Und sie würden das bekommen, was sie gerade so dringen brauchen.“
Qadir sprach leise und eindringend zum Wolf und ihre Nasen berührten sich fast dabei.
Die Lippen des Wolfs bewegten sich und er hörte ein sehr leises *Ich…*, bevor die feuchte Zunge über die trockenen Lippen fuhr. Doch bevor der Wolf weitersprechen konnte, ging die Tür auf und zwei Personen betraten den Raum.
„Papa?“
Als sie beide den Jungen hörten, brach die Spannung zusammen, die sich zwischen ihnen aufgebaut hat und auch der Wolf schien es gespürt zu haben, als der ein stotterndes *Ha-Hallo N-Niki!* sprach.
Bevor sich Qadir umdrehte, sah er unten bei der grauen Hose einen feuchten Fleck, der immer größer zu werden schien.
„Hallo Niki.“, sagte Qadir freundlich und sah sich den jungen Rüden an, der ein orangenes teures Hemd und eine schöne blaue kurze Hose trug. Das braun im Fell umrandete das Gesicht und war auch an den Ohrspitzen zu sehen. Am Rest des Körpers, war das braun auf der Außenseite und innen das weiß. Die schönen grau-blauen Augen sahen zuerst zum Vater, bevor sie zu ihm gingen.
„Mein Name ist Abd-al-Qadir al`Sharif, oder einfach nur Qadir für dich. Dein Vater hat mir viel von dir erzählt und er sprach nur Gutes. Doch bevor wir reden, möchte ich, dass du dich hinsetzt.“
Kajal drehte die Stühle zueinander und nervös, setzte sich der ältere Junge hin und sah fragend rüber zum Vater. Als Qadir den Blick kurz folgte, sah er Herr Leue in gedankenversunken, während eine Hand den Fleck in der Hose verdeckte, den sie beide gesehen haben.
Nachdem sich Qadir gegenüber vom Jungen setzte, krallte der sich nervös im Stuhl fest und starrte ihn direkt in die Augen. Die Atmung ging schnell und bevor Qadir sprechen konnte, schoss Niki ein Satz raus, der ihn wirklich zu Lachen brachte.
„ICH WEIß WER SIE SIND UND WO SIE ARBEITEN HERR QADIR!“
Qadir klopfte sich beim Lachen auf die Schenkel und nachdem sein Lachkrampf vorbei war, sah er Niki verschwitzt lächeln und wie der fragend zum Vater sah.
„Gut, dass du weißt wer ich bin und wo ich arbeite. Das macht das folgende Gespräch viel leichter.“
„Habe ich… habe ich irgendwas falsch gemacht Herr Qadir? Möchte mich deswegen mein Vater an euch verkaufen?“
Das fand er nicht so lustig und deswegen sagte er mit aller Ernsthaftigkeit die er hatte, ein einfaches *NEIN!*, bevor er warm zu lächeln anfing.
„Nein, das hast du nicht. Du hast gar nichts falsch gemacht. Doch bevor wir weiter machen können, habe ich ein paar Fragen die ich gerne beantwortet von dir hätte.“
Der Jugendliche setzte sich stocksteif hin und die Fäuste wurden auf die Beine gepresst, bevor ein nicken zu sehen war.
„Ok, erste Frage: Ich weiß das du nicht mehr lernen möchtest und ich möchte gerne wissen, wieso?“
Bevor der Junge antwortete, sah der kurz zum Vater rüber und Qadir reichte das nun.
„Herr Leue, können sie bitte solange draußen warten, bis ich mit ihren Sohn alles geklärt habe?“
Qadir sah beim Sprechen den Jungen an und nachdem der Vater nach etwas zögern wortlos den Raum verließ, konnte er endlich in Ruhe mit den Jungen reden.
„So, bitte beantworte mir die Frage.“
Entspannter sah der Junge einmal zurück zur Tür und beim Zurückdrehen, fing er leise zu sprechen an.
„Weil ich genug vom Lernen habe. Immer muss ich lernen und lernen und ich lerne schon seit ich Sechs bin, also schon seit fast elf Jahren. Dann soll ich noch auf die Uni gehen, während all meine Freunde schon arbeiten werden. Ich kann keine Buchstaben mehr sehen, keine Zahlen, einfach nichts mehr davon. Ich lerne und werde auf die Uni gehen, weil es mein Vater so will. Aber wie es aussieht, muss ich sowieso nicht mehr auf die Uni gehen.“
„Ja, das hat mir dein Vater erzählt. Es tut mir wirklich leid, dass er sein Job wegen seinen Gefühlen für Peter verloren hat.“
„Das hat er ihnen erzählt?“, sprachlos sah ihn der Junge daraufhin an.
„Ja und er erzählte mir auch, wie du ihn heute zur Seite stehst, was ich sehr schön und toll von dir finde.“
„Tja… ähm… wir haben… nur noch uns zwei… seit Peter weg ist.“
„Du vermisst ihn, oder? Ich meine Peter?“
Nikis Augen wurden feucht, bevor der Kopf nickte.
„Das verstehe ich. Bestimmt war er ein wichtiger Teil deines Lebens gewesen.“
„Er… war wie eine Mutter zu mir. Aber ich komme schon klar.“
„Das sehe ich! Deswegen sollten wir dieses Thema nicht mehr anschneiden. Ok?“
Wieder nickte der Junge und wischte sich mit den Handrücken über die Augen.
„Gut. Also willst du lieber Arbeiten gehen, als zu lernen? Du weißt aber, dass, wenn du jetzt nach der Schule arbeiten gehst, du nicht so viel Gold verdienen wirst, wie dein Vater?“
„Ist mir egal. Münzen machen einem nicht Glücklich. Egal wie viel man davon hat. Sie bereiten einem sogar nur Probleme. Immer muss man aufs Geld achten. Die Miete muss bezahlt werden, das Essen muss bezahlt werden, die Schule, die Uni, die Steuern und was bleibt einem am Ende, nur Münzen, die man auf die Seite legt, damit der nächste Monat nicht so schwer wird.“
„Weise Worte mit dem Glück und das Geld. Was würdest du gerne arbeiten gehen wollen?“
Der Junge starrte ihn an und bevor die Schultern hoch und dann runtergingen, sah er ihn nervös schlucken.
„Weiß nicht.“
Qadir fing zu grinsen an.
„Weißt du Niki, ich habe ein paar Sachen gehört.“
„Welche denn?“
„Willst du sie hören?“
Der Junge zuckte wieder mit den Schultern.
„Na gut, dann verrate ich dir nur zwei davon. Zum einen, gehst du in der Nacht zum Nachbarn, um dir einen blasen zu lassen und zum anderen, bietest du anderen Männchen einen zu blasen an.“
Niki war wie erstarrt, als das letzte Wort im Raum verklang.
„Deswegen weiß ich also, dass du auf andere Männchen stehst und das führt mich zur nächsten Frage.“
Niki sagte nichts und bewegte sich keinen Millimeter.
„Also, mein zweite Frage lautet: Würdest du zusagen, wenn ich dir das Angebot mache bei mir als *Sexsklave* zu arbeiten? Denn ich glaube, dass es das ist, was du in Wirklichkeit arbeiten möchtest.“
Jetzt bewegte sich der Junge und auch, wenn es nur ein klimpern der Augenlider war.
„Hallo? Niki, bist du da?“, grinsend klopfte Qadir leicht mit den Zeigefinger auf der Stirn des Jungen rum, bis der ganz langsam, ein breites Grinsen zusammenbrachte.
„Also ja…“, antwortete er statt den Jungen und lehnte sich nun gemütlich nach hinten in den Stuhl.
Plötzlich riss der Junge die Arme in den Himmel und unterdrückte zu schreien, während aus der Schnauze ein rausgepresstes *JAAAA!* rauskam. Doch dann sahen ihn die blau-grauen Augen voller Sorge an.
„Und was ist mit mein Papa? Weiß… weiß er irgendetwas davon? Hat er… hat er schon zugestimmt?“
„Ich weiß nicht, das kommt ganz auf dich an. Ich denke aber, dass er zustimmen wird.“
Niki riss abermals die Arme hoch und dann kam wieder eine Frage rausgeschossen.
„Können meine zwei Freunde auch mit?!“
„Kommt drauf an, was ihre Eltern dazu sagen.“
„Sie haben keine Eltern. Sie leben auf der Straße und verdienen sich ihr Essen mit blasen.“
„Oho… und wie hast du sie dann kennengelernt?“
„Das… Also… ich war für sie einer der größten Konkurrenten in den Gassen. Wir haben uns oft geprügelt und gestritten, bis wir unser *Territorium* ausgemacht haben. Über die Wochen wurden wir dann Freunde und erzählten uns, welche geilen Schwänze wir blasen konnten. So wurden wir wirklich dicke Freunde und ich bringe ihnen auch regelmäßig was zum Essen, wenn bei uns was übrig blieb.“
„Und läuft auch was zwischen euch?“
„Nicht wirklich. Wir drei stehen auf Erwachsene und weil das so ist, wollten wir schon immer im Haus Rosé arbeiten.“
„Wie lange seit ihr schon befreundet?“
„Es… sind schon… tatsächlich drei Jahre… unfassbar.“
Niki war wirklich erstaunt über diese Tatsache.
„Gut. Dann wirst du mit meinen Kajal deine Freunde holen, während ich nochmal mit deinen Vater sprechen werde.“
Niki atmete einmal tief durch, bevor er aufstand und zu Kajal rüberging, der neben der Tür gemütlich wartete. Sekunden nachdem sie den Raum verließen, kam Herr Leue rein und schloss schnell die Tür hinter sich. Schnell erkannte Qadir auch, woran es lag. Der Fleck auf der Hose, war noch größer geworden und man konnte ihn nicht mehr mit einer Hand verdecken. Von selbst setzte sich der Wolf auf dem Stuhl, wo vorhin sein Sohn saß.
„Also Herr Leue. Ich möchte jetzt hören, was ihre Antwort ist.“
„Ja.“
„Ja? Was ja?“, bohrte Qadir grinsend nach.
„Ich möchte das werden, was sie vorher gesagt haben.“
„Was genau, sprechen sie es aus.“
Noch einmal atmete der Wolf tief ein und aus, bevor endlich die sieben Worte kamen.
„Ich möchte bei ihnen als Sexsklave arbeiten.“
Qadir stand gleich auf und reichte Herrn Leue die Hand. Kurz sah sich der Wolf die Hand an, bevor er selbst aufstand und sie schüttelte.
„Dann Willkommen in der Familie. Wir warten jetzt auf ihren Sohn, der auch als Lust Bube arbeiten möchte und noch seine zwei besten Freunde mitnimmt. In der Zwischenzeit können sie die Verträge vorbereiten und die jetzigen Archivieren, beziehungsweiße das Ok für jeden geben.“
Herr Leue fing gleich an, aber man sah ihn an, wie abwesend er war. Viele Handgriffe wirkten so automatisch. Stempel wurden auf die Verträge raufgedrückt, dann kamen die Wachssiegel und so arbeitete sich der Wolf durch den ersten Stapel.
In der Zeit fragte sich Qadir, ob es bei Tom auch so war. Wie solche Gespräche, Bitten, Wünsche und Sehnsüchte verlaufen sind und ob alle bei Tom, auch so völlig nervös und nachdenklich waren, wie Herr Leue jetzt. Irgendwie fühlte sich Qadir einfach schlecht Herr Leue und seinen Sohn mitzunehmen, wenn er eigentlich doch nur die Verträge offiziell abgeben und auf ihre Gültigkeit überprüfen wollte. Diese Situation wäre nicht gekommen, wenn sie noch Privat das Haus Rosé geführt hätte. Aber da sie nun unter staatlicher Hand geführt werden, muss der Staat auch die Verträge erhalten und nur deswegen, kam es zu dieser Situation und zu den vielen Fragen, die sich Qadir stellte, um sein Gewissen zu entlasten.
„Herr Qadir… mache ich das Richtige?“
Diese Frage hat er sich auch gestellt und er sagte die Antwort zu dem er selbst gekommen war.
„Ich weiß es nicht.“
„Hmm…“, kam es gleich zurück und leise setzte sich der nervöse Wolf ihm gegenüber wieder auf dem Stuhl. Der Fleck an der Hose sah jetzt so aus, als ob der Wolf sich ein Becher Wasser auf die Hose gekippt hätte.
„Ich… fühle mich unwohl, weil ich nicht weiß, was mich alles erwartet. Ich… habe Angst, weil ich das normale Leben was wir hatte, einfach zurücklasse. Ich wusste bis jetzt wie mein Tag ablaufen würde. Ich hätte nach der Arbeit was fürs Abendessen gekauft und wie jeden Tag, würde ich auch eine Suppe für mich und meinen Sohn kochen, bevor es zum Hauptgang weitergeht. So viele Jahre… ich bin 38 Jahre alt und… erst jetzt… sehe ich wie schön mein Leben bis jetzt wirklich war.“
Der Wolf vor ihm plagten Zweifel und er nahm es ihm überhaupt nicht übel. Er wusste sogar sehr gut, wie sich das anfühlte. Wenn von einem Moment auf den nächsten das alte leben endet und ein neues startet, dann plagen einen immer die Zweifel.
Doch dann fiel ihm etwas ein, was wirklich helfen kann und aus deshalb beugte er sich vor und nahm die verkrampfte linke Hand des Wolfen und legte sie auf die eigene linke Hand. Mit der anderen, fuhr er mit den Fingern über den Handrücken. Das braun-weiße Fell war kurz und geschmeidig. Die Finger waren etwas kürzer als seine und auch etwas dicker, aber das war normal unter den Wölfen. Die spitzen Krallen, die Kurz und gepflegt waren, sahen nur ganz knapp über die Fingerkuppen drüber.
Dann drehte er die Hand um und er sah keine Schwielen. Der Wolf hatte in seinen Leben noch nie körperlich hart arbeiten müssen und aus diesem Grund, war die Handfläche zart und weich. Während er so die Hand runterfuhr, fuhren die Fingerkuppen des Wolfs über Qadirs Handfläche. Das wiederholte er einige Male, bis das nervöse und aufgeregte Zittern verschwand und erst dann, sah er in die grau-blauen Augen rauf.
„Du wirst auf jeden Fall nicht alleine sein. Man wird dich führen und du wirst dort sein, wo jeder das fühlt, was du fühlst. Dein jetziges Leben hast du mehr mit den Kopf gearbeitet, aber dein kommendes, wird nun rein körperlich werden.“
Qadir stand auf und zog an der Hand, bis der Wolf ebenfalls stand. Dann trat Qadir einen Schritt nach vorne und beide Körper schmiegten sich fest aneinander. Er legte eine Hand um die Hüfte von Herrn Leue und drückte ihn so noch fester gegen sich. Die Lippen berührten sich und Qadir gab ihn einen langen und sanften Kuss. Beide Felltaschen pressten sich gegeneinander, wobei der vom Wolfen hart und breit auch noch gegen seinen Unterbauch drückte.
Beide Hände legte Qadir dann auf den runden und festen Hintern des Wolfen und mit gespreizten Fingern, drückte er die Hüfte noch fester gegen die eigene und lehnte sich dabei etwas nach hinten, um den völlig überraschten und unregelmäßig atmenden Wolfen in die Augen zu sehen.
Während sie sich ansahen, pochte es stark in Schritt des Wolfen und er spürte, wie auch seine Hose langsam feucht wurde.
„Fühlt sich das gut an, Martin?“
Der Wolf bekam kein Wort raus, doch zumindest sah er ein leichtes Nicken.
„Nun stellt dir vor, dass jeder Gast so sein wird. Jeder wird dich verschlingen wollen, wenn du ausgewählt wirst. Und du weißt jetzt ganz genau, was als nächstes kommen wird, oder?“
Eifrig nickte der erwachsene Wolf.
„Dann sag es.“
„S-S… Sex…!“
Nun nickte Qadir breitlächelnd und rieb fest die eigene angespannte Felltasche an der des Wolfen entlang.
„Willst du so ein Leben führen, wo du nur noch Sex hast? Wo du Blasen, Ficken und Lecken kannst, wo du mit den Fingern und Händen alles berühren und dich den anderen völlig hingeben kannst? Du wirst nämlich das gleiche spüren. Du wirst überall an deinem Körper eine Zunge, eine Hand und ein heißes und steifes Glied spüren. Die Person wird sich dir öffnen, wird dich mit den ganzen Körper haben wollen und ihr beide werdet dann Stunden und Tage zusammen verbringen, wo nur das eine das wichtigste sein wird, nämlich immer höhere Ektasen erreichen. Ihr werdet euch wie eine Einheit winden, ihr werdet gemeinsam stöhnen und mit Leib und Seele verbinden. Du wirst die anfangs unbekannte Person, oder Personen, so kennenlernen, wie noch kein anderer zuvor. Du wirst von ihm Sachen zu hören bekommen, die noch kein anderer zuvor gehört hat. Gleichzeitig öffnest du dich und du wirst sehen, wie ihr zu Freunden werdet und wie der Sex, das Blasen immer schöner wird. Und wenn die Zeit gekommen ist, um Abschied zu nehmen, hast du einen Freund gewonnen, der alles machen und bezahlen würde, um dich wieder zu sehen. Dann kommt der nächste Gast und alles fängt von vorne an. Nach ein paar Wochen, siehst du dann überall nur noch Freunde und alle möchten dich wieder für ein paar Stunden, oder Tage für sich haben.“
Qadir erzählte das, während er gemütlich die Arme um den Hals des Wolfen umschlungen hat. Sie beide pressten die Felltaschen aneinander und während er so erzählte, tanzten sie fast im Raum und der Wolf hatte die Augen geschlossen und stellte sich das alles bildlich vor.
Nachdem das letzte Wort verklungen war, standen sie still und lächelten breit.
Dann ging die Tür auf und völlig überrascht riss der Wolf die Augen auf und sah nach links.
Kajal kam rein und dahinter kamen Niki und seine zwei besten Freunde ins Zimmer. Die Tür ging zu und Niki starrte sie beide einfach nur an. Qadir aber sah sich die zwei kleinen Jungs an, die einen Kopf kleiner als Niki waren.
„Willst du mir nicht deine Freunde vorstellen?“, warm und lächelnd fragte er dies den Sohn von Herrn Leue, der schon fast neidisch dreinblickte.
„Ähm… ja klar… Der rote Bangaajunge ist Basti und der Wildhundjunge ist Berni.“
„Hallo Sebastian und Bernhard!“, sagte Qadir freudig und löste sich nun von Herrn Leue, der wiederum gar nicht so glücklich darüber war und sich gleich hinsetzte und das eine Bein über den anderen legte. Qadir ging vor den zwei Jungs in die Hocke und sah sich einmal die etwas verdreckten Gesichter von beiden an. Unter den Schmutz der Straße, sah er zwei niedliche Jungs, die ihm gerade mal bis zum Bauch reichten. Beide hatten ein leichtes Lächeln auf dem Gesicht, aber schienen vor Glück von innenheraus zu strahlen.
Die Kleider die sie trugen, waren alt, verschmutzt und hatten überall Löcher. Beim Wildhundjungen lief die Nase, was ihn nicht verwunderte, da es in den letzten Tagen viel geregnet hat und es recht kühl und feucht war.
Beide waren am Körper gezeichnet vom Leben. Schürfwunden, die schlecht verheilt waren. Einige Schnitte an Zehen und Armen und einige waren erst frisch verheilt. Die Pfoten waren schmutzig und verdreckt und dennoch, haben sie es bis jetzt geschafft zu überleben.
„Mein Name ist einfach nur Qadir und wie ich hörte, habt ihr beiden den gleichen Traum wie Niki, stimmt?“
Basti der Bangaajunge nickte und vom Berni, hörte er ein „JA!“. Aber als er die Stimme von Berni hörte, klang sie noch wirklich Kindhaft.
„Darf ich wissen wie alt ihr seid?“
„13!“, sagte Basti und die Brust schwoll vor Stolz an.
„Fast 14.“, Berni klang etwas verunsichert und gleich darauf, musste der Wildhundjunge husten und wischte sich dann mit den Handrücken die Nase und säuberte sich den Handrücken an der Hose.
Besorgt sah er hoch zu Kajal, um dann freundlich Niki anzusehen.
„Ihr seid schon seit vier Jahren befreundet. Das bedeutet das ihr beide mit Neun in den Gassen euren Lebensunterhalt verdient habt.“
„Wir haben schon zwei Jahre vorher damit angefangen Schwänze für Kupferlinge zu blasen, bevor Niki fast unser Geschäft kaputt gemacht hat.“
Innerlich war Qadir wirklich erschüttert wegen dieser Aussage, aber äußerlich grinste er, weil die beiden Jungs stolz wegen der Tatsache wirkten.
„Wow!“, mehr fiel Qadir nicht ein was er dazu sagen soll. Aber seine Antwort führte dazu, dass beide Jungs wirklich stolz die Brust rausstreckten und zu grinsen anfingen.
„Ok, ich habe eine paar Fragen an euch beiden.“
„Leg los Qadir!“, kam es vom Wildhundjungen, der gleich darauf wieder Husten musste.
Bevor Qadir fragte, legte er jeweils eine Hand auf die Wangen der Jungs und strich sanft mit dem Daumen den Schmutz der Stadt weg. Wie erwartet zuckten beide nervös zusammen bei der Berührung und in ihren Augen sah er schon, dass sie kurz davor waren weg zu laufen.
„Ich weiß das ihr viel miterlebet habt. Ihr fühltet euch allein gelassen, keiner hat euch geliebt, sich um euch gekümmert, bis auf Niki. Doch das ändert sich nun…“, als das letzte Wort im Raum verklang, umschlang er beide am Hals und drückte sie beide an sich.
Die Jungs waren völlig angespannt und deswegen, hielt er sich einfach nur noch fest. Es dauerte einige Minuten, viele Minuten, bis Basti sich rührte und ihn ganz langsam, umarmte. Sofort glitt sein Arm runter zum Rücken und drückte den Jungen noch fester an sich und gleichzeitig gab er ihn einen Kuss auf die Stirn, als sich dessen Kopf auf seien Schulter legte.
Nachdem das Berni sah, übermannten den Wildhundjungen die Gefühle eines Kindes, das schon zu lange die Vertrautheit einer Familie vergessen hat. Schluchzend legte sich dann auch Bernis Kopf auf seine Schulter, um dann Sekunden später die kleine schmutzige Schnauze in Qadirs Hals zu drücken und laut los zu heulen.
Vorsichtig hob er beide Jungs auf, die sich gleich um ihn schlangen, damit er sich mit ihnen auf den Stuhl setzen konnte. Auf jeweils einen Bein saßen die Jungs auf ihm drauf, während sie all ihre Ängste, Sehnsüchte und Glücksgefühle freien Lauf ließen.
Kajal sah sie drei mit feuchten Augen an und Qadir sah viel mehr in seinen Augen, als nur Mitgefühl für die Jungs. Niki sah so aus, als ob er sich für seine zwei Freunde wirklich freuen würde. Herr Leue, grinste und sah sie ebenfalls mit feuchten Augen an.
„Nana, jetzt ist aber genug. Keine Tränen mehr, verstanden?“, mit freundlicher, euphorischer Stimme, ließ er sie auf seinen Beinen reiten, während er das sagte und glitt gleichzeitig mit den Armen runter zu ihrer Taille, um sie dort zu umschlingen.
Beiden Jungs lief einfach nur die Nase, als sie sich langsam aufrichteten. Die Gesichter sahen nun noch schmutziger aus wegen den vielen Tränen und als Qadir mit dem Ärmel Bernis Gesicht trockenrieb, musste der Junge schwer Husten und man hörte, wie verstopft die Lunge war.
Nachdem beide Gesichter schon fast sauber waren und von den vielen Tränen nichts mehr zu sehen war, fingen sie drei zu Lächeln an.
„Also, bevor wir von hier verschwinden, möchte ich wissen, ob ihr beiden auch wirklich auf Männchen steht.“
„Voll!“, schoss es gleich aus Basti raus und Berni nickte lächelnd.
„Sehr schön. Also nächste Frage. Habt ihr schon ein Glied in euch gehabt?“
„Meinst du im Arsch?“, fragte Basti und Berni fing lange und laut zu husten an, worauf Qadir den Wildhundjungen gleich die Nase mit dem Ärmel abwischte.
„Ja.“, sagte er lächelnd.
„Wir… haben es einmal versucht, aber es tat schrecklich weh.“
„Verstehe. Denn darauf basiert nun meine nächste Frage. Würdet ihr es nochmal versuchen wollen? Es wird wehtun, am Anfang, aber schnell werdet ihr es zu lieben anfangen.“
Die Jungs sahen sich verunsichert an und zuckten fast gleichzeitig wie Zwillinge mit den Schultern.
„Also… ich denke das ich und Berni… es nochmal versuchen würden… Bist du dir da ganz sicher Qadir?!“
Langsam stand es fest, dass Basti der Bangaajunge die Führerrolle innehatte, während Berni am liebsten im Hintergrund sein wollte.
„Glaubt mir, ihr werdet es lieben lernen.“
„Dann… werden wir es noch einmal versuchen.“
„Sehr schön. Dann die letzte Frage: Wisst ihr was wir im Haus Rosé machen?“
Wieder war es Basti, der sprach.
„Ihr habt den ganzen Tag nur Sex und blast jeden Männchen den Schwanz.“
„Dann wisst ihr was Sex ist?“
„Natürlich! In den Gassen sieht man das überall!“
„Dann hattet ihr schon mal Sex?“
Diesmal zögerte Basti und fing Berni anzustarren an.
„Wir… wollten es einmal miteinander versuchen… *HUST*… aber wir hatten Angst wegen den Schmerzen… *HUST!*.
„Können wir jetzt doch nicht mit?!“, Basti sah ihn mit flehenden Augen an und war kurz davor wieder loszuheulen.
„Sex zu haben ist keine Voraussetzung, um in unsere Familie aufgenommen zu werden. Ich wollte nur wissen, was ihr alles schon einmal gemacht habt. Ihr blast doch so gerne Schwänze und das eine kann schnell zum anderen führen, wie zum Beispiel zum Sex.“
Lächelnd, weil die Jungs beruhigt seufzten, sah Qadir rüber zu Martin. Nachdem sich ihre Blicke trafen, holte der Wolf ihre Verträge hervor und legte sie nebeneinander hin. Zwei unterschrieb er gleich und als der Wolf ihn die Feder entgegenstreckte, sah er nochmals runter zu den Jungs.
„Wollt ihr für immer im Haus Rosé bleiben?“
„Ja…“, flüsterte Basti, während er sich entspannt an Qadirs Brust anlehnte. In derselben Haltung, nickte Berni nur und hustete mit geschlossener Schnauze.
„Dann darf Nikis Vater für euch beide Unterschreiben?“
Beide Jungs nickten und zögerlich, zog Martin die Feder zurück und unterschrieb die restlichen zwei Verträge.
„Dann ist es vollbracht. Martin und Niki, geht beide jetzt nach Hause. Organisiert alles und ich warte solange hier auf euch. Achso… ihr braucht keine Kleider mitnehmen.“
„Wir sind… in einer halben Stunde wieder da.“, schon fast flüsternd sprach es der Wolf aus und gemeinsam mit seinen Sohn, der völlig aufgeregt war, verließen sie schnell den Raum.
„Wann habt ihr denn das letzte Mal was gegessen?“
„Gestern, Qadir…“, Bastis Stimme war schon fast nicht mehr zu hören und schnell sah er auch, woran das lag. Beide Jungs waren so müde und Berni schlief schon, während Basti noch dagegen ankämpfte, aber am Verlieren war. Deswegen lehnte er sich langsam nach hinten und ließ beide schon fast auf seiner Brust liegen, während er Basti ins Ohr flüsterte.
„Schlaf etwas. Ich wecke euch, wenn es losgeht.“
Bevor Basti ins Traumland eintauchte, hörte er ein leises *Hmmm…*. Fünf Minuten später schlief dann auch Basti leise pfeifend ein und Qadir sah lächelnd rauf zu Kajal, der nun zu ihm schritt und sich auf dem Stuhl vor ihm setzte.
„Du wärst so ein guter Vater, Qadir.“
Qadir übermannten die Gefühle. Kurz lächelte er, lachte kurz und leise auf, bis er selbst einige Tränen vergoss, als er runter zu den zwei Jungs sah. Kajal stand auf, stützte sich am Stuhl ab und legte die Stirn auf Qadirs.
Im Geiste vereint, spürten beide was der andere fühlte und dachte. Qadir fühlte Kajals unglaublich große und ehrliche Liebe zu ihm. Doch dann sah er vor sich, was Kajals größter Wunsch wäre und sie beide weinten, als es auch zu Qadirs größten Wunsch wurde.
Sie beide wollten eine wirkliche Familie haben. Stolz waren sie, während sie ihren zwei Kindern am Spielplatz zusahen. Sie lachten und spaßten am Tisch beim Abendessen. Gute Nacht wünschten sie ihren Kindern im Bett und gaben ihnen einen Gutenachtkuss. Es spielte für sich keine Rolle, welche Rasse ihre Kinder hätten. Nur eines machten sie sich aus und das war, dass Ihre Kinder höchsten zwei Jahre alt sein sollen, damit sie, sie in Zukunft als Eltern sahen und nicht als Adoptiveltern im Hinterkopf ansahen. Aber beide wussten, dass es noch zu früh war. Sie wollten warten, bis Frau Rosé zurückkommt, bis das Haus Rosé zum normalbetrieb wechseln kann. Und erst dann, wenn beide Sachen erfüllt waren, würden sie eine Familie gründen wollen.
„Qadir?“
Ihre Verbindung brach ab und es fühlte sich so an, als würden sie mitten in der Nacht, im schönsten Traum aller Träume, einfach geweckt werden. Qadir Gesicht war ganz von den eigenen und von Kajals Tränen nass, während er rüber zu Tür blickte.
„Ja?“, seine Stimme war heiser und schwach.
„Wir wären soweit.“
Herr Leue und sein Sohn standen nebeneinander und zitterten am ganzen Körper vor Aufregung. Der Vater hatte eine kleine Tasche in der Hand, die leicht aussah und wo womöglich nur die wichtigsten Sachen eingepackt waren.
„Was ist in der Tasche?“, wollte Qadir wissen.
„Nur… unsere Zeugnisse und Urkunden. Damit können wir beweisen, was wir im alten Leben alles geleistet haben.“
Zufrieden nickte Qadir.
„Sehr intelligent. Dann… zieht euch doch schon aus.“
Vater und Sohn sahen sich an für einige Sekunden, bis plötzlich die Tür aufging. Eine Löwin im engen schwarzen Hemd und im Knielangen weißen Rock, stand überrascht in der Tür und sah sie alle an.
„Frau Kabril!“, sagte verwundert Herr Leue.
„Herr Leue! Ich… Entschuldigung… Ich dachte, dass sie schon weg wären.“
„Wir… wollten gleich gehen und… kümmern sie sich gut um alle. Ich… wünsche ihnen wirklich nur das Beste.“, lächelnd sagte dies der Wolf und reichte der Löwin die Hand. Mit festem Blick erwiderte sie die Geste und Qadir sah, wie ernst sie ihre neue Stelle nahm.
„Herr Leue, wie lange werden sie noch brauchen?“
„Geben sie uns zehn Minuten.“
Die Löwin sah sich alle an und ihr Blick haftete auf die zwei Jungs die schliefen, als sie nickte und leise die Tür schloss.
„Qadir, sollen wir nackt… das Gebäude verlassen?!“
Grinsend nickte Qadir und sagte auch gleich: „Aber nicht wie ihr denkt. Zieht euch einfach aus und dann, werdet ihr schon sehen.“
Vater und Sohn sahen sich wieder an und die Sekunden vergingen. Doch keiner wollte zuerst und deswegen, wählte Qadir einen aus.
„Niki, fang du zuerst an.“
Niki der junge Wolf, riss die Augen auf und sah ganz langsam rüber zu Qadir. Als der Junge aber Qadir festen Blick und das breite Lächeln sah, wusste er, dass es kein Entkommen gab und zog sich langsam das Hemd über den Kopf aus. An der Brust hatte Niki einen braunen Fellfleck, der dann wie eine Träne runter in die Hose sich zog. Das Fell wurde kürzer in Richtung Hüfte und als dann der Junge in Unterwäsche vor ihnen stand, zitterten die Hände, als sie den Hosenbund der Unterwäsche runterzogen.
Natürlich sah Qadir, wie Martin zu seinen Sohn schielte und wie es in dessen Hose pochte. Die Augen wurden dann größer, die Hände ballten sich zu Fäusten und man sah Martin tief ein und ausatmen, als Niki nackt vor ihnen stand und angestrengt nach vorne Starrte.
Das braune Fell endete Spitz an der Peniswurzel. Halbsteif sah der Handlange und Fell lose menschliche Penis, der einen schönen Braunton und einen Touch rosarot hatte, nach unten. Die rosarote Eichel, die langsam violett wurde, weil der Penis pochte und somit langsam steif wurde, sah nach wenigen Sekunden fast gänzlich raus, als der leicht nach oben geschwungen, nach vorne weg stand. Die Vorhaut war sehr dünn und zog sich dann gänzlich hinter die Eichel, als die Adern am Penis hervorstanden und der Junge völlig erregt vor ihnen stand.
„Nun der Vater.“, sagte Qadir und winkte Niki zu sich, der sich gleich zu ihm bewegte und laut schluckend neben ihn hinstellte. Als sich der Vater langsam auszog, hob er langsam den Arm von Basti und umschlang stattdessen Niki an der Hüfte, um dann von unten die zwei Walnussgroßen Hoden in die Hand zu nehmen, die in ebenfalls Felllosen Hodensack hingen, der etwas dunkler als der Penis war.
Niki erbebte schwer bei der Berührung, aber dann kam er noch etwas näher zu Qadir und das sagte ihm, dass der Junge es wohl mochte, wie er ihm die Eier massierte und von unten mit einem Finger über den Penis Schaft fuhr. Der altbekannte und geliebte Duft der Jungend stieg ihm in die Nase, das seine Ursprung von Nikis Schritt hatte.
Dann fing der Penis sehr schwer zu Pochen an, bis der dann völlig steif stillstand, als Martin die Unterwäsche auszog und vor ihnen allen, wieder nackt dastand. Das ganze weiße Fell war nass und verklebt von der Vorfreude, die noch immer aus dem dunkelroten und dicken Penis rausschoss. Die Hoden sahen dicker aus und auch geschwollen. Limettengroß schätze er sie ein, doch um es genauer zu bestimmen, musste er sie doch in die Hand nehmen.
Qadirs Hand zog sich von den Hoden zurück und glitt zum Hintern des Jungen, der klein, aber Rund war. Überaus langsam und genussvoll, glitten seine Finger zwischen die zwei heißen Po Backen, bis er mit seinen Mittelfinger sein Ziel erreichte. Rauf und runterstreichend, glitten seine Fingerkuppen über die feuchte und heiße Rosette und nur er nahm war, wie sich langsam der Junge gegen seine Hand drückte.
Qadir nahm sich ein paar Sekunden und gab Vater und Sohn die Zeit, um sich gegenseitig zu begutachten.
„Ich denke… ihr wisst was der andere gerne mal in der Schnauze haben möchte.“
Qadir achtete nicht auf den gespielten und völlig befremdeten und verstörten Blick des Vaters, da er schon sein Geheimnis kannte. Was ihm aber auffiel und worauf er wohl insgeheim wirklich gestoßen war, war wohl Nikis dunkles Geheimnis. Denn der Junge drückte nun mit beiden Po Backen auf seine Hand, als gerade Zeige und Mittelfinger auf der Rosette waren. Daraufhin drückte er langsam nach vorne und gleich darauf, Niki dagegen. Die Rosette öffnete sich ganz langsam, doch sie war zu trocken, damit Niki überhaupt verstehen konnte, was auf ihm zukommen würde, wenn er sich darauf einlässt. Deswegen zog er seine Finger zurück und hielt stattdessen nur die Po Backe in der Hand.
„Dann wollen wir Mal die zwei Jungs wecken.“, sagte er und ließ dann Nikis Po Backe los, um die beiden Jungs sachte an der Schulter rüttelnd zu wecken. Sie wachten zwar auf, wollten aber nicht die Augen öffnen. Also hob er zuerst Basti den Bangaajungen auf und ließ ihn auf den Pfoten runter. Der Junge gähnte und rieb sich die Augen, während ihn Qadir das alte und löchrige schmutzige Hemd auszog. Und es schien den Jungen überhaupt nicht zu interessiert, als gleich drauf die Hose lautlos zu Boden fiel und dann nackt vor Qadir stand. Der Junge war an der Brut, am Bauch und im Schritt weiß, wobei überall der Dreck der Straße zu sehen war. Der weiße und menschliche Penis, der gerade einmal so groß wie sein kleiner Finger war und so dick wie sein Zeigefinger, umhüllte mit einer ebenfalls sehr dünnen Vorhaut die kleine und Fingerkuppen große Eichel. Wie bei Niki, waren die Hoden im weißen und weichen Hodensack Walnussgroß und schön oval.
Nachdem Basti nackt war, hob er ihn wieder auf seinen Schenkel und ließ ihn wieder an seine Brust anlehnen.
Dann kam Berni dran und der Junge war typisch für einen Wildhund gezeichnet. Nur, das der Junge statt eine Felltasche, einen menschlichen Penis hatte. Aber anders als Bastis, war der so dick wie sein Daumen und dunkelbraun, genauso eine Farbe hatte der Hodensack, der zwei kleine Hoden hängen ließ. Und ebenfalls so dünn war auch die Vorhaut, die die Eichel umschloss und schützte.
„Kajal, du nimmt Basti und ich schnappe mir Berni.“
Sogleich nahm Kajal den Bagaajunge hoch und ließ ihn auf seinen Arm Platz nehmen, um den Jungen dann Brust an Brust an sich zu drücken. Das gleiche tat Qadir beim Aufstehen und spreizte dann sogar Berni die Biene, damit es der Junge durch seine Körperwärme schön warm hatte.
„Also dann, jeder legt eine Hand auf Kajal Schulter und schließt die Augen.“
Qadir machte es vor und dann schritt Martin und Nikie zum Kater, um es Qadir gleich zu tun.
„Entspannt euch.“, flüsterte Kajal und schloss die Augen.
Einige Sekunden später, lächelte Kajal und da ging die Tür langsam auf.
„Wo sind sie?“, fragte sich die Löwin leise und betrachtete die Kleider auf den Boden.
Tom
Lächelnd winkte Tom zu den Kutschen zum Abschied. Die Kutschen und Wägen fuhren den Hügel auf der Straße hinauf und alle waren darin. Die Kutschen waren allesamt voll. Es wurde gelacht, während das Gewitter ihnen noch ein oder zwei wunderschöne Tage gab, bevor es dann mit aller Gewalt hereinbrach.
Nur noch vereinzelte Personen waren im Lager am See geblieben. Bertl und Dominik, der Bertls Sous Chef und sein momentaner Sexsklave war, und Andreas Gruppe, die nun das Lager übernehmen. Doch wieso er da blieb, war einerseits wegen Andreas und seiner Gruppe und wegen dessen zwei Söhnen.
Bertl kümmert sich zusammen mit Dominik darum, dass Andreas und seine Gruppe genug zum Essen für die nächsten Tage hatten, bis sein Ersatz eintraf.
Andreas Gruppe wollte er nochmal alles genau erklären. Ihnen jede Phase bis ins Detail erläutern und ihnen noch ein paar wichtige Tipp geben. Und dann waren noch die zwei Jungs, Alex und Kevin. Diese beiden bereiteten ihn Kopfzerbrechen. Sie sprachen nicht mehr untereinander, sie sprachen kaum noch, außer er fragt sie irgendetwas. Und wenn sie Antworten, dann nur sehr knapp. Dann hingen sie auch die ganze Zeit an ihm und ließen ihren Vater komplett in Ruhe, sodass es schon aussah, als wollten sie nicht zu ihm gehen.
Aber nun hatte er die Möglichkeit mit den zwei Jungs zu sprechen. Sie hatten Ruhe, fast völlige. Man hörte nur noch den Wind über den See kommen. Vögel zwitscherten auf den Bäumen um sie herum und auf den Dächern. Das Schilf am See und die Schilfwände an den Häusern, bogen sich und man hörte, wie sie sich wegen des Winds bewegten.
Es war absolut ungewohnt so alleine da zu sein und es erinnerte ihn ein wenig an die alten Zeiten im Haus Rosé, bevor sie zum See aufgebrochen waren. Wann sie nur aus 47 Jungs und Vier Stellvertretern bestanden. Mit ihm mitgerechneten, waren sie also damals nur 52 Personen, die das ganze Haus Rosé aufbieten konnte.
Gemütlich ging er mit den Jungs zum Strandabschnitt, wo Andras Gruppe sein sollte und dabei, gingen sie an den vielen leeren Gehegen vorbei. Er fand es schade so wenig Zeit für die Tiere gehabt zu haben.
Doch zum Glück war sein Plätzchen am Baum frei, da sich wohl Andreas und die anderen entschlossen haben, in der Sonne die zweite Phase durchzuführen. Steffen lag mit weit gespreizten Beinen auf den Rücken und fauchte laut, während Andras die Schnauze im Schritt rauf und runterbewegte. Neben Andreas tat es Saru mit seinen Jungen, der ein niedlicher grauer Husky war.
Sie stöhnten, murrten, fauchte, schrien, und jammerten als Gruppe. Jeder schien es schon als völlig normal zu sehen, was die Erwachsenen mit den Jungs taten und die Jungs, die nicht dran waren, beschäftigten sich miteinander. Natürlich spielten die Lenden die Hauptrolle und von seiner Sicht aus, sah es einfach nach einer Massenorgie aus.
Gemütlich setzte sich Tom zum Baum und genoss im Schatten den Wind, der über ihn wehte. Rechts setzte sich Alex zu ihm und zog die Beine bis zur Brust an. Links setzte sich Kevin und lehnte sich an seine Schulter an. Gleich als sie saßen, überlegte sich Tom wie er was ansprechen sollte. Denn das Schlimme war, das sich sein Gewissen meldete. Wenn er sie nicht davongeschickt hätte, wäre all das nie passiert. Andererseits, hätten sich die Jungs nicht in der Nacht rausgeschlichen und sich in Goldnirs Gehege geschlichen, wäre das alles nicht passiert.
Natürlich sah er ein, dass die beiden Jungs einfach zu weit gegangen sind und er sie nicht hätte aufhalten können.
„Also… Kevin, Alex, wieso wollt ihr nicht zu euren Vater gehen?“
Kevin sah rüber zu seinen Vater für einige Sekunden und nachdem der Blick wieder zum Boden ging, hörte er ihn grummeln. Alex hingegen starrte seinen Vater unentwegt an.
„Alex?“, fragte er ihn nun direkt. Doch Alex schwieg und Tom fragte sich immer mehr, was mit den beiden Jungs los war.
„Redet mit mir. Ich möchte doch nur helfen.“
Nachdem er das den zweien sagte, rührte sich Alex.
„Passt schon Tom. Ich…“
„Was passt schon?“
Alex drehte mit den Pfoten seinen Körper in Toms Richtung und starrte nun ihn so an, wie zuvor seinen Vater.
Nach einem tiefen seufzen, fing Alex zu sprechen an.
„Ich wusste von Anfang an, dass es eine beschissene Idee war zu Goldnir zu schleichen. Aber Kevin… hat mich überredet. Wenn er nicht gewesen wäre… Ich… spüre noch immer die Hand an meinen Schwanz… die Klinge…“
Alex spreizte die Beine kurz und knapp über der Peniswurzel, sah man wie der Dolch das Fell gestutzt hat.
„… war so Scharf… und das alles nur wegen dir KEVIN!“
Kevin auf der anderen Seite drückte sich nun fest gegen Toms Schulter und presste die Lippen aufeinander. Alex Gesicht war nun wutverzerrt.
„Ich höre noch immer, wie sie über meinen kleinen Schwanz lachen. Wie sie mich auslachen, weil ich einfach Angst um mein Leben hatte und ich einfach ohne es zu wollen, lospisste. Ich spüre ihre Blicke auf mir, auf meinen Schwanz und ihn ihren Augen sah ich, wie sie mich tot sehen wollten.“
Tränen rannten nun Alex beiden Wangen runter.
„Ich habe verstanden… dass wir nur Dreck sind. Wir haben was Schreckliches gemacht. Wir wurden auf der Straße bespuckt, mit Scheiße wurden wir beworfen… und wenn nicht du gewesen wärst… Tom… dann wären wir jetzt tot.“
Toms gewissen schrie und tobte, während sich Alex die Tränen wegwischte.
„Und wieso geht ihr nicht zu euren Vater rüber und bleibt stattdessen bei mir?“
„Weil er mein Vater ist.“, sagte Alex leise und wischte sich noch immer die Tränen weg, weil sie unaufhörlich kamen.
„Willst du mir das nicht erklären?“
„Ich… weiß nicht… wie sich Kevin fühlt… aber ich schäme mich… was ich ihn angetan habe.“, die Tränen wurden immer mehr und mit jedem Wort, hörte sich die Stimme immer verweinter an, bis am Ende ein verweintes Seufzen rauskam und Alex verstummte.
„Deswegen gehst du nicht zu ihm, weil du eingesehen hast was du getan hast und du dich deswegen schrecklich schämst.“
Laut weinend nickte Alex und drückte nun fest das Gesicht auf die Knie. Tom sah zu Kevin und als sich ihre Blicke trafen, sah er das gleiche in den verweinten Augen.
Tom seufzte traurig, weil beide Jungs schwer mitgenommen von den Ereignissen waren.
„Wisst ihr… euer Vater hat nie gesagt dass… er es nicht mochte. Er fand es einfach nur sehr traurig und Schade, dass ihr drei nie wirklich eine gute Vater-Sohn Beziehung hattet. Und obwohl ihr ihn das alles angetan habt, wollte er euch bei sich haben. Ich… wünsche mir wirklich, dass ihr zu ihm geht und ihr einfach mit ihm sprecht. Redet was euch leidtut, öffnet euch ihm und ihr werdet sehen, wie ihr euch gleich besser fühlt. Ihr zwei werdet es mit euren Vater gemeinsam schaffen das erlebte zu verarbeiten. Ihr werdet… euch leichter und besser fühlen, wenn alles einmal aus und angesprochen wurde. Aber, ich möchte euch nicht zwingen. Wenn ihr nicht zu euren Vater wollt, dann nehme ich euch mit mir und ihr werdet drüben bei mir bleiben und auch dort alles lernen.“
Nachdem Tom zu Ende gesprochen hatte, stand Kevin langsam auf und ging ein paar Schritten nach vorne, um sich ein letztes Mal zu ihnen beide umzudrehen, bevor er dann zu Andreas ging.
Andreas schaute auf, als Kevin bei ihm war und Sekunden später, schloss der Vater seinen Sohn in die Arme.
„Was ist mit dir Alex?“
„ICH KANN NICHT…!“, presste Alex aus sich und schluchzte laut beim Weinen. Als er das sah, wusste er welchen Weg Alex gehen wird und das war nicht gemeinsam mit Kevin.
„Dann komm… gehen wir zu unseren neuen zu Hause…“, warm und mitfühlend sprach das Tom aus und stand gleichzeitig auf. Nachdem er stand, streckte er Alex die Hand entgegen. Doch Alex reagierte überhaupt nicht auf das was er gesagt hat und auf seine ausgestreckte Hand und deswegen, hob er ihn sachte auf und wie jeden seiner Jungs, ließ er ihn auf einen Arm Platz nehmen, um ihn mit dem anderen Arm um den Bauch zu umschlingen.
Kevin und Andreas unterhielten sich leise, während er zu ihnen ging.
„Andreas, ich werde Alex mit mir nehmen. Er… schämt sich schrecklich für alles, was er getan hat und kann deswegen nicht unter deinen Augen treten.“
Anders als erwartet, sah ihn Andreas mitfühlend und freundlich an.
„Gut Tom… dann… danke für alles, was du für mich und meine beiden Söhne gemacht hast.“
Tom erwiderte das Lächeln und setzte sich zu Andreas.
„Du brauchst mir nicht zu danken und nun hör zu.“
Ausführlich und genau erklärte er Andreas jede Phase und worauf er besonders achten sollte. Nachdem das erklärt war und einige Fragen beantwortet wurden, ging er gleich über zur Verwaltung. Er erzählte ihm, dass in paar Tagen Köche kommen sollten, die nur noch für sie da sein werden. Andreas soll ruhig das Lager so umgestalten, wie es ihm passte. Wenn es grobe Änderungen und Baumaterialien brauchte, dann sollte er gleich einen Brief senden und innerhalb von ein paar Tagen, würde alles geliefert werden. Einige organisatorische Grundfragen wurden noch geklärt und als die geklärt waren, war alles gesagt worden, was wichtig wäre.
„Hast du noch irgendwelche Fragen?“
Andreas sah ihn nachdenklich an und massierte nebenbei Steffen die Eichel. Steffen war schon vollkommen weggetreten und, nur noch ein ganz leises seufzen war zu hören, wenn der Junge einen trockenen Orgasmus hatte. Die Eichel des Jungen leuchtete grellrot und wurde langsam trocken.
„Nur noch eine.“
„Dann sag!“
„Können wir euch auch besuchen kommen?“
„Wann immer ihr wollt. Für euch haben wir immer Platz übrig und wir werden uns sowieso in sechs Tagen sehen.“
Nun sah Andreas seinen Sohn Alex an, der sich mit Beinen und Armen um Tom geschlungen hat. Sanft legten sich Andreas Hände auf Alex Kopf und noch sanfter war der Kuss auf dessen Stirn, der folgte.
„Ich liebe dich mein Sohn und vielleicht kannst du mir in sechs Tagen unter die Augen treten und mir das gleiche sagen.“
Alex konnte einfach nicht den Kopf zu seinen Vater drehen. Alles was er erlebt hat, spielte sich wieder vor seinen Augen ab. Er war es nicht Wert sein Sohn zu sein. Das war das, was er fühlte und er wollte nur noch weg von hier.
„Na dann…“, sagte Tom und stand auf. Kurz ließ er seinen Blick über die Gruppe schweifen und sah am Ende wieder runter zu Andreas.
„Hiermit übergebe ich dir das Lager, Andreas.“
Andreas stand auf und sah mit festem Blick Tom in die Augen.
„Danke Tom, hiermit übernehme ich das Lager und ich werde auf jeden und alles aufpassen. Ich werde persönlich mit jeden alle paar Tage bei euch vorbeischauen, damit ihr uns nicht vergesst.“
„Wie wäre es, wenn ihr jedes zweite Wochenende vorbeikommt und übers Wochenende bleibt, damit die Jungs die anderen kennenlernen. Und ich habe auch Magnus und Lucius Mutter versprochen, dass ich mich um sie kümmere und das wäre die perfekte Gelegenheit, um mich darüber zu erkundigen, ob bei ihnen auch alles passt.“
Andreas grinste und dann Tom. Sie nickten sich zu und nachdem, drehte sich Tom um und ging davon.
Andreas
Andreas drehte sich zu seiner Gruppe, zu seiner neuen Familie um. Er spürte den Frieden das im Lager herrschte. Er sah wie heiß jeder war. Er wusste nun, wie sein restliches Leben ablaufen wird. Und er war glücklich, dass zumindest Kevin bei ihm war. Obwohl er ihn jetzt kaum kannte, so erinnert er sich, wie er ihn jede Nacht alle paar Stunden die Flasche gab. Wie er ihn die Windeln gewechselt hat und wie er ihn in den Schlaf gesungen hat.
Diese Erinnerungen wühlten ihn so sehr auf, dass er ihn einfach wieder in die Arme nehmen musste. Es war ihn egal, dass er nackt war und wie sich Kevin Körper an ihn anschmiegte. Kevin kannte ihn doch schon längst nackt und deswegen spielte es überhaupt keine Rolle mehr. Liebende Küsse gab er ihn auf die Stirn und in dem Moment, war er der glücklichste Rüde auf der ganzen weiten Welt.
Tom
Gemütlich ging Tom die Straße rauf, während Alex auf seinen Arm saß. Doch sein Arm tat ihn langsam weh, als er langsam oben am Hügel den Echsen näher kam. Es war wie erwartet, wie befürchtet. Sie standen alle in einer Reihe, zumindest sah es so aus, als er von unten die Straße raufging. Es waren viele, sehr, sehr viele Echsen, die vor ihm standen, als er stoppte.
In dem Moment dachte er an Chris und Adelbert, die mit den Kutschen rüber zum Haus Rosé mitfuhren. Adelbert wollte mit Chris und Felix ihr neues zu Hause sehen und auch Gertrude würde sich freuen sie wieder zu sehen. Er konnte wirklich jetzt sagen, dass er lächelnd seine Zukunft entgegentreten konnte.
Die allermeisten hatten entweder ein Grünes oder Blaues Schuppenkleid. Doch bei jedem waren die Brust und Bauch und die Schenkelinnenseiten cremefarbig bis weiß. Die Kopfform erinnerte ihn an seinen Allosaurus. Während die Echsen sprachen, sah er die Zähne, die wie die seines Sauriers waren, nur kleiner, aber sicher genauso gefährlich. Die Beine waren stark und breit, die Arme waren voller Muskeln und hatten Gold und Silberreife. Ob sie nützlich waren wusste Tom nicht, aber sie sahen sehr schön auf den ganzen Echsen aus. Die meisten waren mit Narben überseht und das machte sie noch anziehender, als er sie jetzt schon fand.
Er fand sie deswegen so anziehend, weil sie breit gebaut waren und weil er wusste, was sich unter dem Tuch, der beim breiten und schönen Gürtel an der schmalen Hüfte angebracht war, verbarg.
Aber auch er, wurde gemustert. Dutzende, Hunderte Augenpaare starrten seinen ganzen nackten Körper an und natürlich auch Alex, der mit den Rücken zu den Echsen auf seinen Arm saß und vor Scham die Augen geschlossen hat und das Gesicht in seine Brust drückte.
Vor ihm stand eine Echse, die alt und Kriegsgezeichnet war und diese, wie viele andere auch, war bemalt oder sogar Tätowiert. Die Tätowierung strahlte Aggressivität aus. Fingerdicke schwarze Linien, die die Konturen des Gesichts hervorbrachten, gingen über die Schulter zu den Armen. Vom Hals gingen sie runter über die durchtrainierte Brust und den Bauch. Dann von der Taille runter zu den starken und muskulösen Oberschenkeln, bis sie zum Schluss zwischen den drei starken Zähen aufgeteilt wurde und dort endete. Meistens ging sie Zickzack, an den Schultern waren aber die einzigen Kreise gezeichnet, oder tätowiert worden.
Die alte Kriegsgezeichnete Echse, hatte Goldringe an den geschlitzten Nasenlöchern durchstochen und zwei Ketten verbanden jeden der zwei Ringe, mit den Ringen an den zwei gekrümmten Hörnern, die hinten am Kopf waren und nach hinten gingen. Die Hörner bemerkte Tom das erste Mal und es hat ihn verwundert, dass er sie nicht bei seiner Gruppe aufgefallen war. Dieses Detail, was er bis jetzt das erste Mal sah, machte die Echsen des Archaischen Reichs noch urzeitlicher, noch gefährlicher, noch wilder und, noch attraktiver.
Die Lederketten mit den goldenen Anhängern um den Hals rasselten Leise beim Schlucken, während die geschlitzten braunen Augen an ihm runterwanderten. Die Pupillen verengten sich zu einem Strich, als sie stoppten und das brachte Tom zum Grinsen, weil die Echse ungeniert zwischen seine Beine starrte und vermutlich nur noch seine Felltasche in Kopf hatte.
Tom ging so viel durch den Kopf was er mit ihnen allen machen wollen würde, aber eines wusste er und das rief er sich jetzt ständig in den Kopf. Egal was er sagt, was er tun würde, hätte nun richtige Konsequenzen. Ihm machte es wirklich nichts aus für dieses Volk ein Apostel zu sein, weil sie ihn so sehen wollten und nicht, weil er es für sie sein wollte.
Zufällig erfüllte er nur einige Merkmale, die sie als erotisch empfinden. Er war weiß, bis auf die paar schwarzen Punkte auf der rechten Schulter. Auf der linken Schulter hat er Bissnarben von Max, als er vor zwei Wochen Sartesh von den Raptor geschützt hat. Und, wegen dieses Bisses, verlor er sein Leben. Doch Frau Rosé hat ein Zauber gewirkt, der ihn wieder zurück ins Leben gebracht hat.
Es war ein alter und völlig unbekannter Zauber gewesen, denn niemanden den er fragte, hat einmal von einem Zauber gehört, der einen Toten zurück ins Leben bringen konnte. Er hat auch nichts darüber gelesen und sogar in den Sagen und Mythen, hörte man nichts von so einem Zauber, oder von so einer Legende.
Deswegen hat er jeden schwören lassen, bevor sie zum See aufbrachen, dass niemand davon irgendjemand erzählt. Aber dennoch verbreiteten sich Gerüchte und zum Glück, ging dem keiner wirklich hinterher.
Aber Gerüchte sind langlebig und er stand nun vor den Konsequenzen davon.
Zwar waren die Echsen einen halben bis ganzen Kopf kleiner als er, doch wo er nun hinsah, sah er nur noch ein Meer aus Leibern und Augen, die um ihn herum waren und ihn schweigend anstarrten. Aber es gab auch Ausnahmen, wie die Echse vor ihm. Denn diese Echse mit den zwei Hörnern, war fast einen Kopf größer als er. In dem Moment fand er es nicht so praktisch größer als die meisten zu sein. Da fiel ihm ein, dass jeder kleiner als er war, bis auf zwei und das waren Albrecht und Lofar. Nur die zwei Greifen waren gleichgroß wie er und er glaubte sogar, dass Albrecht ein, oder zwei Zentimeter größer als er war.
Langsam und behutsam legte Tom die freie Hand auf die Brust der alten Echse. Die Echse schnaufte und die Muskeln an der Brust erzitterten bei der Berührung. Alle Augen waren auf seine Hand gerichtet, die langsam über die starke Brust rauf zu Schulter fuhr und als er einen Schritt nach vorne ging, drehte sich die Echse zur Seite und machte ihm den Weg frei zur nächsten Echse, die dahinter stand.
„Schaz`zalar!“
Dieses schöne Wort, flüsterte die alte Echse dann, als seine Hand von der Schulter runterglitt.
Und dann geschah es. Von den Hunderten Echsen, hörte er das Wort flüstern. Und das Wort wurde immer lauter geflüstert und ein Korridor wurde vor ihm geöffnet, wo es nach zehn Metern vor zwei Echsen endete.
Dann legte die alte und Kriegsgezeichnete Echse die starke und breite raue Hand auf seine Schulter. Aber Tom nahm die Hand kaum war, genauso wenig wie die andere Hände, die sich auf seine Schultern und auf seinen Rücken legten. Denn er hatte nur die zwei Echsen im Auge, die am Ende des Ganges waren und ihn einfach nur anstarrten. Der eine war breit und Muskulös. Das wunderschöne grüne Schuppenkleid glänzte auffällig wegen der Sonne, die auf sie alle runterschien. Aber anders als alle Echsen die er bis jetzt gesehen hatte, hatten diese Echse, zwei Sachen die sich von den anderen unterschied.
Zum einen war sie bemalt und die weiße Bemalung, war zum einen wunderschön und zum anderen extrem erotisch. Sie hob die Konturen der Muskeln hervor und zeigte jedem, was ein Männchen haben sollte. Besonders, da die Bemalung einen Ausgangspunkt, oder einen Abschlusspunkt hatte, das zwischen den Beinen der Echse lag.
Da kam er dann zum anderen Punkt, wie sich diese Echse von den anderen unterschied.
Diese Echse hatte im Unterschied zu den anderen, einen seidenen weißen Lendenschurz, der genau alles eingewickelt hat und das dann gerollt, um die Hüfte und über den kräftigen Schwanz getragen wurde.
Wieder einmal fiel ihm so auf, wie mächtig die Genitalien der Echsen waren, da diese Echse darauf verzichtete das Glied im der Hauttasche zu verwahren und das Glied offensichtlich draußen im Lendenschurz verwahrte. Und auch die zwei gigantischen Hoden waren so umwickelt, dass man sie eigentlich sofort unter der Seide sehen konnte.
Die dunkelgrünen geschlitzten Pupillen im weißbemalten Gesicht, starrten ihn an und gerade als Tom einen Schritt nach vorne ging, machte es die Echse auch und die andere neben der Echse, machte das gleiche.
Die andere Echse, das wusste Tom sofort, war ein Weibchen. Sie war schmaler als die anderen Echsen. Sie war gleich bemalt und angezogen, aber anders als das Männchen neben ihr, war sie im Schritt eben und zeigte auch offen für jeden, dass sie ein Weibchen war. Der Lendenschurz war so eng gerollt und getragen, dass sie einen Schlitz zwischen den Beinen hatte und jeden zeigte, wie der seidene Stoff die Schamlippen hervorhob. Die Brust war nicht annähernd so stark wie beim Männchen und doch traten die Brüste hervor. Aber nicht ansatzweiße so stark, wie er es bei Weibchen gewohnt war und somit, hatte das Weibchen auch ein recht männliches Auftreten.
Sie trafen sich in der Mitte und sofort wurde Tom gemustert von dem Männchen. Das Weibchen wiederum schritt um ihn und sah sich genau die Schulter mit den Bissnarben an. Und während sich das Weibchen die Narben ansah, nahm das Männchen seine Hand und sah sich die Handfläche an.
Ein süßer Duft stieg Tom in die Nase, nachdem das Weibchen einmal tief ein und dann ausgeatmet hat. Der Duft war erotisch und er fragte sich, ob es ihr Atem, oder ihr Köperduft war, von dem der Duft kam.
„Zilq-Zilze.“, flüsterte das Weibchen dann mit einer sanfte Stimme und das Männchen vor ihm, sah dann langsam von der Hand rauf zu seinen Augen.
„Zilq-Zilze.“, wiederholte das Männchen. Dann nahm ihn das Männchen mit einer Hand die Hand, während die andere Hand seinen Arm abtastete. Die Finger mit den spitzen Klauen bohrten sich währenddessen schmerzhaft in sein Fell und langsam fragte sich Tom, was das alles sollte.
Doch dann ging es richtig los, als das Weibchen von hinten fest zwischen seinen Beinen die Hoden in die Hand nahm und zudrückte. Nur mit größter Mühe konnte er ein schmerzvolles Stöhnen unterdrücken, während das Männchen vor ihm seine Hand losließ und die Felltasche in die Hand nahm und sogleich den Penis vor allen entblößte.
Unweigerlich, während sich das Männchen seinen Penis ansah, wurde er wegen der Hand am Knoten, langsam hart. Es lag am Duft des Weibchens, am schmerzvollen Griff an seinen Hoden, an der zarten Hand, die zwischen seinen Po Backen wanderte und an der zarten, aber breiten Hand des Männchens am Knoten, das ihm hart und steif werden ließ.
Tom ahnte das sie ihn nicht erregen wollten, denn sonst wären sich zärtlicher mit ihm umgegangen. Sie hatten eine Absicht und einen Grund das zu machen und er vermutete, dass es was mit der Apostel Sache zu tun hatte.
Und als sein ganzer Körper begutachtet und abgetastet wurde, nickte das Männchen und ging einen Schritt zurück. Und das Weibchen hinter ihm, ließ von ihm ab und umschlang ihn und Alex dann. Sanft rieb sie die Wange an ihm und drückte sich mit dem ganzen Körper von hinten an ihn ran, während sie gemeinsam das Männchen vor ihnen ansahen.
Und wenige Sekunden später, hörte Tom die tiefe und rauchige Stimme des Männchens.
„Wir zwei folgen dir und währenddessen, müssen wir sprechen.“
Das Männchen sprach völlig akzentfrei und Tom ahnte, dass nun ein sehr interessantes Gespräch kommen wird. Und während er lächelnd nickte, zog er sich mit der freien Hand die Felltasche über den Knoten, was wiederum von allen beobachtet wurde.
Das Starren wurde langsam recht unangenehm und das war der Grund, wieso er langsam losging und dabei, ließ das Weibchen von ihm ab. Diese zwei Echsen folgten ihn und Alex durch die Menge, die sich vor ihnen teilte. Zwei drei Minuten ging er an unzähligen Echsen vorbei, die ihn voller Hoffnung, voller Liebe und Gier und Zuneigung anschauten, bevor er vor sich wieder die große Wiesenlandschaft sah.
„Was ist los Tom?“, hörte er Alex fragen, der voller Angst flüsterte.
„Hast du Angst?“, flüsterte er zurück und wollte wissen, wieso Alex Angst hatte.
„J-Ja…“
„Wieso?“
„W-Weil… ich nicht das Lager verlassen darf… bitte… ich möchte zurück…!“
Tom umschlang Alex mit den anderen Arm und so versuchte er den Jungen zu beruhigen.
„Solange du bei mir bist und das tust, was ich sage, wird dir niemand ein Haar krümmen. Das verspreche ich dir. Ich werde jetzt und in der Zukunft, wie dein Vater Andreas, für dich da sein.“
Alex sah langsam rauf zu ihm und in seinen Augen, sah er nur noch ein Schatten von seiner damaligen Zuversicht. Der Junge war gebrochen, seelisch beschnitten und in Stücke geschlagen worden. Das alles sah er in der ersten Sekunde und er musste es sagen, weil es sein Gewissen verlangte.
„Es… tut mir Leid Alex, dass ich dich und Kevin davongeschickt habe. Ich… habe es nur getan, damit euch bewusst wird, was ihr alles hattet und wie die Welt wirklich aussieht, wenn man nichts mehr hat. Ich wollte euch zeigen, wie es ist, wenn man alles Luxus, alle Dinge verliert, die man mochte und das ganze Leben lang hatte. Ich… habe zu voreilig gehandelt…“
Alex presste die Lippen zusammen, um dann nur ein Wort zu sagen.
„Arschloch…“
Sowas ähnliches hat er geahnt, was er aber nicht geahnt hatte, war was als nächstes folgte.
„Ich… war ein Arschloch… Tom. Ich weiß jetzt was ich alles falsch gemacht habe. Ich… es tut mir leid…!“
Tom hob Alex mit dem Arm hoch, bis sie auf Augenhöhe waren.
„Willst du nun zurück zu deinen Vater?“
Dem Jungen kullerten wieder die Tränen über die Wange, während sie sich in die Augen sahen.
„Nein…“, schüttelt der Junge mit dem Kopf.
„Ich… kann nicht… Ich… sehe… nur seine Augen, wie enttäuscht er wegen mir ist. Ich höre seine Stimme… die völlig enttäuscht klingt. Tief… in mir drinnen… hasse ich mich… hasse ich mich… was ich getan habe… was ich ihn im Schlafzimmer… angetan habe. Und dennoch… würde ich es wieder tun… ich… weiß es einfach… deswegen… hasse ich mich und kann es nicht. Ich… bin krank Tom.“
Diesmal lächelte Tom nicht, sondern sah ernst zu Alex runter. Der Junge hasste sich selbst wegen dem was er getan hat, wegen dem, was er alles seinen Vater angetan hat. Und dieser Hass, hatte kein Platz im Haus Rosé.
„Alex… hasse dich nicht. Akzeptiere was du getan hast und lass es hinter dir.“
„Ich kann nicht…“, presste Alex zwischen den zugepressten Lippen raus und stand kurz vor einem Weinanfall.
„Doch, das kannst du. Du hast deinen Vater über die letzten Jahre im Schlaf die Kornjuwelen geleckt, weil du eben Schwul bist. Das du es aber gemacht hast, ohne das es dein Vater wusste, ist was anderes. Doch diese Schuld hast du abgesessen und das Leben hat mehr als genug zurückgeschlagen. Und nun solltest du auch akzeptieren, dass du ein neues Leben vor dir haben wirst, wo du den ganzen Tag Hoden vor der Schnauze haben wirst.“
Einen Anflug von einem Lächeln sah Tom beim Jungen und das genügte ihm, um dann auch zu lächeln.
„So ist das schon besser. Ich weiß was der König gesagt hat und welche Auflagen du hast. Du kannst nicht mehr das Anwesen verlassen, doch dafür wirst du nun für immer an meiner Seite sein und ich, an deiner. Du wirst Freunde finden, die du nicht nur einen Blasen kannst, oder sie dir. Sie werden deine Brüder werden, mit denen du aufwachsen wirst. Dein Papa kommt regelmäßig zu Besuch und schaut, wie es euch geht. Und mit der Zeit, wirst du akzeptiert haben was du alles gemacht hast und daraus stärker hervorgehen und dich sogar trauen, mit deinen Vater, der dich wirklich über alles liebt, zu sprechen. Du wirst nicht alleine sein. Du wirst niemals mehr das ertragen, was du in der Stadt ertragen musstest. Denn jeder, wird auf dich aufpassen und dich, so wie ich es getan habe, in die Arme nehmen. Weil jeder so ist wie du und ich. Wir sind Schwul, wir stehen auf Männchen, auf Penisse, auf Hoden und auf geile Hintern.“
Der Anflug von einem Lächeln, wurde zum Lächeln, bis es aber in der nächsten Sekunde verschwunden ist.
„Glaubst du… sie werden auch Lachen… wegen meinen kleinen Schwanz…?“
Tom schüttelte den Kopf und grinste dabei einfach.
„Nein. Ich finde im ihm im schlaffen Zustand süß und zum Anbeißen, genauso wie die Eichel.. Also ist er perfekt als Lutscher.“
Voller Scham sah Alex zur Seite und flüsterte als nächstes.
„Also… magst du ihn…“
„Ja, ich finde er ist genau richtig zum Blasen.“
Das Lächeln des Jungen verschwand.
„Das… hat Kevin auch immer gesagt…“
„Findest du deinen Penis etwas zu klein?“
Alex nickte und sah traurig rauf.
„Sie alle haben immer gelacht. Jeder in der Schule wusste das ich einen kleinen Schwanz habe und deswegen, bin ich nicht mehr hingegangen.“
Das erklärte einiges fand Tom. Das erklärte, wieso der Junge nicht mehr wirklich zur Schule ging und wieso sich Vater und Sohn soweit auseinandergelebt haben.
„Also hat dann nur Kevin dir…“, noch bevor Tom zu Ende gesprochen hat, nickte Alex gleich und konnte noch immer nicht in seine Augen schauen.
„Wir sind Halbbrüder, weißt du und… als ich noch klein war… habe ich Kevin im Schlaf… befummelt, bis er eines Nachts aufgewacht ist.“
Alex zögerte und Tom hob am Kinn den Kopf, bis sie sich in die Augen sahen.
„Was ist dann passiert?“, fragte er Grinsend und wenige Sekunden später, kam wieder der Anflug von einem Lächeln auf Alex Gesicht.
„Er… hat nur runter zu mir gestarrt, während ich kurz davor war seine Eichel abzulecken, die ich zuvor von der Vorhaut befreit habe. Ich war… völlig nervös und hatte Angst, dass er nach unseren Papa ruft. Aber er roch so gut und bevor er vielleicht schrie, wollte ich nur einmal in meinen Leben seine Eichel ablecken. Also habe die Eichel mit den Lippen voran, in mein Maul gesteckt und fuhr mit der Zunge drüber. Und dann im nächsten Moment, hat sich Kevin mit mir wieder zugedeckt. Da wusste ich, dass ich seine Erlaubnis hatte und seit dieser Nacht, legte ich mich jeden Abend zu ihm. Wir lagen beide nackt im Bett und in der zweiten Nacht, hat er mir dann… hat er mich geleckt. Er war richtig… richtig gut darin und ich genoss nur noch, was er zwischen meinen Beinen machte. Das… ging zwei Jahre so, bis ich meinen feuchten Traum hatte. Ab diesen Moment, leckte er mich bis ich abspritzte und das war auch ungefähr der Zeitraum, wo wir gemeinsam entschieden, unseren Papa den Tag lang einen Besuch abzustatten. Wir in der Nacht und… dann am Tag bei… Und… wegen der scheiß Schule und so… haben wir das… sehr lange gemacht…“
Alex wollte wieder anfangen zu weinen und deswegen, umschlang er ihm dem Kopf und rückte ihn fest an sich. Er wollte ihn nicht mehr weiter ausfragen und ihn so zum Weinen bringen und aus dem Grund, wandte er sich an seine zwei Begleiter, die ihn schweigend begleiteten.
Die leichte Geste seines Körpers, der Blick der zu ihnen ging, reichte aus, dass sie sich neben ihn gesellten.
„Wir wurden von König Richard zu dir gesendet, damit du die Riten der Priester von Alzsass lernst.“
„Warum sollte ich das lernen?“
„Weil man sagt, dass du der Schaz`zalar bist, der Apostel.“
„Habt ihr mich deswegen so genau *begutachtet*, damit ihr mich… akzeptiert?“
„Nicht akzeptieren, überprüfen. Wir haben überprüft, ob das was unser König gesagt hat, mit dem alten Tafeln und unseren Legenden übereinstimmt. Und wir beide sind zu dem Schluss gekommen, dass Ihr es sein könnt.“
„Könnt?“
„Ja Könnt. Denn in unseren Tempel und den Schriften, steht nichts davon, dass eine nicht Echse von Archia ein Apostel sein kann. Aber… du trägst die Merkmale und ich sah in deinen Blick, wie du die Männchen angesehen hast und auch, wie du meine Begleiterin ansahst. Du begehrst beide Geschlechter, wobei man sagen kann, dass du deutlich das männliche Geschlecht zugetan bist. Dann hast du noch… die 43 Narben eines Gebisses… genauso viele hatte nämlich auch Alzsass. Das… das ist… ein deutliches Zeichen.“
„Aber du bist nicht überzeugt, stimmt’s?
„Stimmt.“, sagte die Echse und sah sich die wunderschöne goldene Wiesenlandschaft links an.
„Weil?“, und statt den männlichen Priesters, sprach nun das Weibchen.
„Weil es noch nie zuvor einen Apostel gab.“, ihre Stimme klang wie Honig und so weiblich, wie er selten zuvor eine weibliche Stimme gehört hatte. Es klang schon fast unwirklich, surreal und absolut betörend. Sein Herz pochte von einem Moment auf den nächsten und er stellte sich vor, wie er sie einfach am Wegesrand ficken würde.
„Verschließ dich!“, strafte das Männchen den Weibchen und in dem Moment, fand er einfach die Stimme des Männchens unwiderstehlich heiß und erotisch. Das Männchen hatte einen Klang, das er ebenfalls noch nie zuvor gehört hatte und genauso, stellte er sich die Stimmen der Götter vor.
„Verzeih meiner Begleiterin. Sie ist wegen dir völlig erregt und… kann deshalb nicht die Stimme von Alzsass zurückhalten.“
Grinsend sah er zum männlichen Echse rüber, die wieder tief und rauchig zu ihm sprach.
„Dann bist du ebenfalls erregt, oder?“
Kopfschüttelnd verneinte es die Echse und erklärt sich gleich.
„Nein, ich bin nur erbost gewesen. Wir dürfen die Stimme von Alzsass nur bei den Riten verwenden und wer sie außerhalb eines Ritus verwendet, wird hart bestraft werden.“
„Aber ich sehe was anderes.“
Die Echse sah ihn mit den braunen geschlitzten Augen an und es fühlte sich so an, als würde seine Seele erkundet werden.
„Unser… damaliger König Richard… hat den Sex mit dem gleichen Geschlecht verboten. Doch unser jetziger, hat das Verbot aufgehoben und dich zum Apostel ausrufen lassen. Gleichzeitig hat er dich als Männchen dargestellt, der andere Männchen verführt. Somit… kann jeder in Archia mit jeden anderen das Bett teilen, was die Bevölkerung am Anfang sprachlos machte. Doch langsam zeigt es Wirkung und die Gruppe die du vorhin gesehen hast, ist nur ein winziger Bruchteil davon, was noch kommen wird. Wir beide sollen dir unsere Gebräuche zeigen und dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.“
„Also zeigt es bei dir auch Wirkung?“
Auf diese Frage bekam Tom keine Antwort.
„Komm schon, sag es mir! Wenn du schon für die nächste Zeit mit deiner Begleiterin an meiner Seite stehst, möchte ich auch etwas von dir wissen.“
Die männliche Echse sah langsam zur Landschaft und für einige Minuten, herrschte absolute Stille und man konnte nur das wiegende Gras und den Wind hören.
„Haslar. Haslar ist mein Name und ich bin der erste Priester von Alzsass, der dieses Land betritt.“
„Hallo Haslar und willkommen und wenn ich fragen darf, wieso sagst du mir das du der erste Priester bist, der dieses Land betritt?“
„Weil, Thomas, ich dieses Land als gesegnet ansehe. Überall herrscht leben. Überall sieht, hört und riecht man es. Genauso, war einmal unser Land.“
Tom sah sich die Landschaft an und in der unendlichen Landschaft, konnte man sich selbst verlieren.
„Ja, unser Land ist wunderschön.“
„In unseren Schriften steht auch, dass Alzsass unser Land gesegnet hat, damit wir erblühen können. Unser Gott… mein Lieber Gott ist das Leben selbst und… jetzt… da ich das selbst mit eigenen Augen sehe, glaube ich schon fast, das uns Alzsass verlassen hat.“
„HASLAR!?“, kam es schockiert von der weiblichen Echse und die Stimme klang noch immer so wundervoll, wenn auch nicht mehr so göttlich.
„Siral, ich habe es auch in deinen Augen gesehen, den Zweifel. Ich sah auch, wie du erblüht bist, als wir das Portal betraten und wir das erste Mal dieses Land sahen. Leugne es nicht, denn genau jetzt, sehe ich es wieder in deinen Augen.“
Schweigen trat ein und man hörte neben der Natur auch ihre Schritte auf der Straße.
„Also, was mach denn so ein Priester von Alzsass so?“
„Wir vergeben den Segen der Furchtbarkeit. Wir führen das Ritual der Bindung und beten für diejenigen, die glauben, dass sie Alzsass verlassen hat.“, sprach die weibliche Echse, deren Namen wohl Siral war.
„Siral, oder?“, fragte Tom sicherheitshalber nochmal nach und die weibliche Echse nickte freundlich und erhaben.
„Ich vermute mal, dass das Ritual der Bindung eine Heirat ist.“
„Das ist richtig. Die Bindung ist für zwei Echsen das Wichtigste in ihren Leben und erst dadurch, kann das Weibchen in den Clan des Männchens kommen. Es ist auch ein Zeugnis der Liebe füreinander und besiegelt sie auch für allezeit.“
„Verstehe, dann ist das Ritual wohl das Zeugnis ihrer Liebe. Und was ist das Ritual der Fruchtbarkeit?“
„Davon gibt es viele, aber übersetzt heißt jedes gleich. Es kommt drauf an, wann man kommt, mit wem man kommt und was das Ziel ist.“, sprach nun Haslar weiter.
„Ok… also… Totec und seinen Echsen habe ich die Hoden weiß bemalt und sie sagten, dass es für sie wichtig war, weil erst danach, sie sich völlig ihren Gelüsten öffnen konnten.“
„Das… ist nur ein Teil eines Rituals der Furchtbarkeit und auch nur der erste Schritt. Und das sagt mir, wie dringend du unsere Rituale und Gebräuche kennenlernen musst.“, sprach Haslar mit ruhiger Stimme und er klang auch leicht verärgert.
„Wieso? Habe ich was Falsches gemacht?“
„Alles.“, antwortete Siral sofort und sprach dann gleich weiter.
„Wir Slarzar, die benannt wurden nach dem größten Champion von Alzsass, der im Krieg die Streitmächte anführte und dann heldenhaft am Ende der finalen Schlacht fiel, müssen zuallererst unseren Gott huldigen. Ein Blut, oder Samenopfer wird immer zuerst gefordert, das wir dann verbrennen, damit das Opfer unseren Gott erreicht. Danach kommen die rituale Waschung und die Bemalung. Und erst wenn das gemacht ist, tritt das Männchen, oder das Weibchen zum Priester um die Segnung zu erhalten. Die Farbe Weiß, symbolisiert den Samen und wird aus Samen und Pflanzensäften hergestellt. Diese Samenfarbe wird fest eingerieben auf die Genitalien und ich meine auf alles und nicht nur auf die Hoden. Es wird solange eingerieben, bis frischer Samen aus den Männchen kommt, damit man weiteren Samenfast herstellen kann. Bei den Weibchen ist es nicht so anders. Der Samensaft wird in sie verteilt und verrieben, bis sie den zweiten Bestandteil des Samensaftes hergibt. Es ist wichtig, dass sie vor ihren Gott kommen, denn so huldigen sie Alzsass und geben ihre Säfte für den Nächsten weiter. Nachdem dieser Schritt gemacht wurde, steht es ihnen Frei mit den Priester das Bett zu teilen.“
„Das klingt… wirklich nach einem sehr erotischen Ritual, aber wieso steht es ihnen Frei mit euch zu schlafen?“
„Es soll sehr erotisch sein, weil wir die Priester von Alzass sind und um deine Frage zu beantworten: Es kommen meistens die zu uns für dieses Ritual, die noch nie Sex hatten und zum ersten Mal dieses Ritual und die Segnung der Fruchtbarkeit haben wollen. Deswegen ist es üblich mit den Priester das Bett zu teilen, um auch die allererste Erfahrung von ihnen zu erhalten.“
Tom staunte nicht schlecht, als er das hörte. Neben ihnen gingen zwei Priester von Alszass, die vermutlich mit mehr Echsen in Bett waren, als er in seinen Leben mit Gästen.
„Wie viele Rituale der Fruchtbarkeit gibt es?“
„Fünf Tom und diese fünf sind etwas spezieller.“, sprach nun Haslar und diese Antwort machte Tom recht neugierig.
„Dann fang an, ich möchte sie alle hören.“
„Nein Tom.“
„Wieso nicht?“, so neugierig wie ein kleines Kind war er nun und er schmollte schon fast wie eines, als Haslar einfach verneinte.
„Weil wir dir die Rituale zeigen werden und du sie dann selbst durchführen musst.“
„Deswegen habe ich deine Hoden begutachtet.“, Siral klang ganz aufgeregt und Tom schwamm böses. Langsam bekam er eine böse Vorahnung auf das, was noch auf ihn zukommen wird. Doch da fiel Tom etwas ein und er fragte sich, wieso ihn das nicht schon früher aufgefallen war.
„Sag mal Haslar… diese ganzen Rituale… sind doch eigentlich nur auf Paare mit gegensätzlichen Geschlecht ausgelegt, oder?“
Da hat er wohl etwas erwischt, was ziemlich heikel für sie beide war. Denn kurz, aber intensiv, sahen sich beide Priester kurz an und das ging so schnell, das, wenn Tom geblinzelt hätte, er es nicht gesehen hätte.
„Wusste ich`s… also…?“
„Also was?“, Halsar klang leicht nervös und Tom bekam langsam ein besseres Bild von allem.
„Ihr seid nicht nur hier um mir die Rituale beizubringen, ihr seid auch noch wegen was anderem hier.“
Haslar seufzte leise und sah nun offenkundig und nachdenklich Siral an, die dann leise flüsternd die Antwort gab.
„Thomas… es gibt… etwas… was… nur die Priester wissen, sonst keiner. Der… wenn ein Apostel von Alzsass auf der Welt erscheint… dann soll der momentane Hohe Priester… die Vereinigung mit den Apostel vollführen, um dessen Segen zu erhalten. Haslar, ist der momentane Hohe Priester und… hat den Schwur, wie jeder Priester, geschworen. Denn erst wenn der Hohe Priester mit dem Apostel vereint war, durfte er weiterhin sein Amt unter dir ausüben. Wenn er es nicht täte, würde er sein Amt verlieren und sein Glauben leugnen und dann läge es an mir, den zweiten Hohen Priester, die Vereinigung mit dir zu vollführen.“
Immer mehr vervollständigte sich das Bild und als er dann Haslar ansah, sah die Echse auf die Seite und er sah auch, wie sich Haslar auf die Lippen biss.
„Aber… Haslar, stimmt es?“
Die Echse straffte sich und sah dann langsam in Toms Augen.
„Ja. Wenn ich an Alzsass glaube und mein Amt als Hoher Priester behalten will. Dann muss ich… dann verlangt mein Glaube von mir das ich… das ich mit dir… d-das… d-das B-Bett… teile.“
„Dann hast du soeben mit mir das Bett geteilt.“
„Das geht so nicht Tom.“, sagte Siral sanft und legte eine Hand auf seine Schulter.
„Aber ich möchte Haslar zu nichts zwingen. Ich sehe doch, dass er nicht auf Männchen steht, das er nicht schwul ist. Wieso soll ich also mit jemand das Bett teilen, der es nicht möchte?“
„Weil, wenn er es nicht tut, er selbst den Glauben aufgibt.“
„Das ist einfach nur dumm. Wieso verlangt euer Glaube, dass ein Männchen, das überhaupt nicht mit einem anderen Männchen das Bett teilen will, es teilen soll? Wenn einer von beiden es nicht möchte, was soll dann der Schwur in Wirklichkeit bewirken? Und wenn es beide nicht wollen, dann zwingt euch der Schwur zu einen homosexuell Akt, das je nach Rechtslage, sogar geahndet werden kann.“
„Du verstehst es einfach nur nicht, Tom.“, Haslar sah ihn von er Seite an und Tom bemerkte, wie der Echsenkörper leicht zitterte.
„Alzsass… unser Glaube führt bis zur den Göttern zurück und damals, vor so vielen, vielen Jahren, gab es kein Verbot für den Akt zwischen zwei gleichen Geschlechtern. Wir waren damals auch nicht viele und die Natur war damals viel rauer als jetzt. Deswegen schwand sogar unserer Zahl und deshalb, hat der damalige König Richard das Verbot überhaupt ausgesprochen. Wir waren kurz davor von dieser Welt zu schwinden. Aber jetzt… gibt es dieses Verbot nicht mehr. Unser Glaube ist nun wieder völlig frei. Wir können die anderen zwei vergessenen Rituale von Alzsass wieder einführen und… unser Gott, ist der der Erotik, der Liebe und der Vereinigung. Es… wäre… mir eine Ehre… mit dem Apostel das Bett zu teilen.“
„Ja… schön für dein Glaube. Aber du willst es in Wirklichkeit nicht und das ist das eigentliche Problem und wenn du es nicht möchtest, dann möchte ich es auch nicht.“
„Tom.“, lenke Siral dazwischen.
„Du weißt nicht wie schlimm es ist, wenn der Apostel den Hohen Priester zurückweißt. Es ist nicht nur eine persönliche Schmach für Haslar, sondern auch gegenüber mir und jeden Priester. Und somit gegen jeden Slarzarner. Du würdest unser Handeln, unsere Rituale… unser Glaube an Alzsass zurückweisen. DU-BIST-DER-ERSTE-APOSTEL! Du bist der erste Apostel auf Erden, der unter uns geht und mit uns spricht. Du bist Alzsass und wenn du ihn zurückweißt, dann heißt es, dass uns unser Gott zurückweißt.“
Tom seufzte laut und er fühlte sich wieder wie ein Sklave. Er fühlte sich wieder, als wenn er 15 war und vom damaligen Stallmeister missbraucht wurde. Er wurde gezwungen mit ihm zu schlafen, seinen grässlichen Samen zu trinken, um sich danach zu Erbrechen, wenn der damalige Stallmeister mit ihm fertig war.
Sowas wollte er nie mehr fühlen und er wollte auch nicht mehr in so eine Situation geraten.
„Dann…“, er sah hoch zum blauen Himmel und spürte Alex Körper in seinen Armen.
„Dann… such euch einen anderen Apostel…“
Mit diesen Worten, ließ er sie stehen und schritt nun deutlich schneller die Straße entlang. Doch dann hörte er jemanden hinter sich rennen und bevor er reagieren konnte, wurde er fest an den Schultern gepackt, herumgerissen und nach hinten gedrückt. Er verlor sein Gleichgewicht und es war ihm im diesen Moment, wo er fiel, alles egal, bis auf Alex. Schützend umklammerte er den Jungen, als er schwer auf die Wiese fiel, die deutlich sein Fallen abfederte.
Sein Rücken und sein Kopf taten ihm vom Sturz weh und als er die Augen öffnete, wollte er gleich losschreien, aber er hielt sich zurück. Denn über ihm, sah er Sirals Gesicht und er sah auch, wie sie Tränen vergoss.
„Siral…“, flüsterte er mitfühlend, weil er genau sah, was sie bedrückte und was für einen Schmerz sie in den Augen hatte.
„Tu es ihm nicht an. Bitte… Tom.“
Er sah den Schmerz eines Weibchens, die einem Männchen völlig verfallen war und für ihn alles tun würde.
„Wir… haben uns einen ganzen Tag lang vorbereitet. Ich ging mit ihm alle Möglichkeiten unseres Gesprächs durch. Ich habe ihn eingeölt, gewaschen und Mut zugesprochen. Ja, er hat Angst, das gestand er mir, MIR! Ich… bin noch nicht lange Priesterin, aber er hat mich gewählt, mich von der Straße aufgehoben und mir ein zu Hause geschenkt. Er… ist der Hohe Priester der Slarzarner und von Alzsass. Und unter seiner Führung, seines netten und freundlichen Gemüts, stieg ich schnell auf und wurde zur zweiten hohen Priesterin. Weise ihn nicht zurück, weise mich nicht zurück, weise unser Glauben und unser Volk, nicht zurück.“
Bevor er überhaupt an eine Antwort dachte, vergewisserte er sich zuerst ob alles mit Alex in Ordnung war. Alex ging es gut und bis auf den kleinen Schock, hatte der Jungs nichts.
„Du liebst ihn innig, oder? Sonst hättest du nicht den Apostel von Alzsass auf den Boden mitgerissen.“
Sie lächelte breit und fröhlich und dabei, flüsterte sie ein einfaches „Ja“.
„Und er liebt dich nicht.“
„Er kann nicht. Er ist der hohe Priester. Er ist Alzsass unterstellt und liebt sein Volk und wenn er ein einfaches Weibchen wie mich lieben würde… dann wäre er seines Amtes nicht würdig.“
„Und wieso willst du dann, dass ich mit ihm schlafe?“
„Weil ich ihn noch nie so aufgeregt erlebt habe. Zum ersten Mal sah ich ihn zögern. Du hast es selbst beim Gespräch gesehen und gehört und so, kenne ich ihn überhaupt nicht. Er hat normal immer, wirklich immer eine Antwort parat. Doch bei dir… bei dir… ist er nicht mehr der Haslar, denn ich kenne und Liebe. Ich… spüre es auch. Du hast eine Ausstrahlung Tom… von der du nicht mal weißt. Sogar jetzt… fühle ich deine Präsenz wie wenn ich darin schwimmen würde. Es ist so dicht, dass ich kaum Atmen kann. Du hast ein Lächeln, in das ich mich verlieben kann. Und mit jeder Sekunde, glaube ich immer fester daran, dass du der Apostel bist. Nein… ich bin sogar davon fest überzeugt. Deswegen Tom, sind wir hier. Wir wollten dich kennenlernen, uns davon überzeugen und wenn es wirklich wahr wäre, dann würde Haslar dir Dienen, nachdem er mit dir… die drei Tage der Bindung vollzogen hat.“
Tom sah an Sirals Kopf vorbei und sah in Haslars Gesicht.
„Aber ändern tut es dennoch nicht, was du fühlst, Haslar.“, erschrocken drehte Siral den Kopf nach hinten und stieg gleich von Tom auf. Verneigend vor dem hohen Priester, wischte sie sich die Tränen davon und Haslar sah sie traurig an.
Vermutlich hat Halsar ihr kurzes Gespräch mitangehört und auch wie Siral gestand, dass sie in ihn verliebt war. Tom sah ehrliche Reue ins Haslars Augen, während die Augen auf der Priesterin ruhten. Tom setzte sich langsam auf und hob Alex von sich auf. Als der Junge stand, klopfte er ihm den Staub aus dem Fell und nachdem er selbst aufgestanden war und sich den Staub abgeklopft hatte, hielt sich Alex gleich an seiner Hand fest und sah sich ängstlich um.
„Haslar…“, fing Tom an doch er wurde gleich von Haslar unterbrochen.
„Es tut mit so schrecklich Leid was Siral getan hat. Bitte verzeih ihr und mir, dass ich sie nicht aufgehalten habe.“
Tom sah zu Siral und legte ihr gleich eine Hand auf die Schulter.
„Ich verzeihe dir, aber nur, weil Alex nichts geschehen ist.“, daraufhin verbeugte sie sich noch tiefer und bedankte sich mit zittriger Stimme.
„Also Halsar, das dies nun geklärt war, möchte ich nur eines wissen.“
„Das wäre… Tom?“
„Bist du dir wirklich sicher mit deiner Entscheidung.“
Haslar sah runter zu Siral, um dann leicht grinsend wieder aufzusehen.
„Wie Siral, bin auch ich nun völlig überzeugt, dass du Tom, der Apostel von Alzsass bist. Und meine Entscheidung steht fest, auch wenn ich Angst verspüre.“
„Wieso hast du Angst?“
„Weil… ich das erste Mal das Bett mit einem anderen Männchen teilen werde und weil du der Apostel bist. Ich werde dir danach Dienen, ich werde an deiner Seite sein und dir jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Ich würde unter dir mein Amt fortführen, an deiner Seite. Und was du auch wünscht, werde ich auch machen.“
„Habe ich das richtig verstanden, dass du immer an meiner Seite bleibst?“
„Ja. So lautet der Schwur, dass jeder Priester schwören musste, wenn er mal selbst zum Hohen Priester wird. Ich an deiner Seite, werde die Riten abhalten, weil die Priester die Diener, die Stimme und die Hand von Alzsass sind. Und besonders der Hohe Priester, ist diese Verpflichtung und den Schwur eingegangen, einen Apostel lebenslang zu dienen.“
„Und wenn ich das nicht will?“
„Dann würde ich dennoch an deiner Seite bleiben, Tom. Diesen schwur bin ich eingegangen und wie es Siral gesagt hat, bin ich deswegen ziemlich nervös.“
„Wird man dich nicht auf der anderen Seite, also in deinem Land vermissen? Was ist mit dem Priester dort? Was wird aus Siral?“
„Uns wird es gut gehen, weil wir alle für dich da sein werden. Und wo wir sind, sind auch die Slarzarner, die Echsen aus Archia. Wir haben bereits einen Tempel errichtet, beim Anwesen. Mit Hilfe von Magie und von hundert Priestern, sind wir darauf vorbereitet, dir zu Dienen.“
„M-Moment… stopp!“, Tom brauchte einen Moment, um sich zu sammeln. Gerade waren es zu viele Informationen auf einmal, die durch seinen Kopf gingen.
„Welcher Tempel? Welche Priester?“, Tom merkte, wie er unter Schock stand. Ihm wurde kalt, sein Herz raste und das alles nur, weil so vieles über seinen Kopf entschieden wurde und weil er das Thema mit dem Apostel, viel zu sehr auf die leichte Schulter genommen hat. Seine Knie zitterten und er musste sich einfach hinsetzen und bevor er einfach nach hinten umkippte, sah er noch, wie Haslar zu ihm geeilt kam, bevor es Schwarz wurde.
Richard
Richard staunte, während er durch die vielen Straßen und Gassen ging. Mit Absicht hatte er nicht sein Gefolge dabei und auch keine Wachen. Er hat sich sogar seinen pompösen Gürtel entledigt und ihn gegen einen schlichten eingetauscht. Nur seinen Siegeling und seine Ringe im Kiefer, was die Bewohnter hier als Priecings bezeichneten, hatte er an sich, damit ihm nichts entging und, wenn es sein musste, seinen Status hatte.
Karls Hauptstadt war am Feiern und dieses Gefühl von Anonymität und die feierliche Laune der Bevölkerung und seine Echsen, wollte er ungefiltert genießen. Gestern wurde es öffentlich bekannt gegeben, dass ihre zwei Länder ein ewiges Bündnis eingegangen waren. Das die Prinzen verheiratet wurde und das John, Karl Sohn, schwul war und seinen Sohn Katosh, heiraten wird. Und das auch Axel, der momentane Thronfolger, seine Tochter heiraten wird und somit als Siegel für den Bündnis galt.
Alles war perfekt und morgen schon, würde er sich mit seinem Gefolge zum Haus Rosé bewegen. Voller Ungeduld konnte Richard nicht mehr abwarten und musste sich einfach Karls Land nochmals anschauen. Rax müsste morgen auch das Portal betreten, wo ihn dann seine Wachen zu ihm bringen werden. Falls Rax nicht auftauchen sollte, dann wäre es geschehen um seinen Clan und das würde niemand wollen.
Aber es hatte noch einen anderen Grund wieso Richard nicht mehr warten konnte. Er konnte nicht mehr stillstehen oder sitzen und mit seinen Gedanken alleine sein. Er musste sich ablenken und das, ohne etwas Erotisches um sich zu haben. Momentan würde er sogar einen Baum ficken wollen, so sehr taten ihm seine Hoden weh. Sieben Tage. So lange hat er schon nicht mehr einen Orgasmus gehabt und sein Körper war eigentlich auf Dauer Produktion von Samen gestellt. Seine ohnehin schon großen Hoden, waren jetzt so gewaltig, dass sie bei jedem Schritt gegen seine Schenkel klopfen würden. Deswegen hat er sich, wie die Priester, ein Lendenschurz zugelegt, dass seine Hoden und seinen Penis, fest an den Körper drückten. Und darüber hat er seinen Gürtel und den Hängenden Stoff angezogen. Dennoch sah man wie erigiert er war, wenn man genauer in seinen Schritt sah.
Aus diesem Grund, ging er seinem zweiten Hobby hinterher. Nämlich Baukunst und Geschichte. Da er seinen ersten Hobby, nämlich Sex, nicht machen konnte, genoss er was er sah. Gleichzeitig las er im Buch nach, welches er in einer Hand aufgeschlagen hatte, wenn er vor einem imposanten Gebäude stand.
Das Haus Graumähne ist im Jahre 534 gebaut worden, nachdem Herr Geribald Graumähne, König Gustav van Helm von einem Überfall von der Räuberbande *Roter Turban* gerettet hat. Als Dank dafür, bekam der einstmals Bäuerliche Geribald seinen Nachnamen Graumähne und den Titel Lord. Der damalige Titel *Lord* kann heutzutage mit dem Adel verglichen werden. Herr Graumähne überzeugte König Gustav, dass jeder Bauer das Recht auf Freiheit hatte und somit, war jeder Bauer nun Frei und war nicht mehr als Sklave des Staates anzusehen. Gleichzeitig zur Freiheit mussten aber die Bauern einen Anteil ihres Ertrages dem Staat entrichten und Steuern zahlen. Herr Graumähnes Sohn, Theodor Graumähne, war der erste Ritter, der zur persönlichen Wache von König Gustav van Helm wurde. Und somit wurde Theodor der Urvater der Palastwachen und wird bis heute namentlich beim Schwur der Palastwachen erwähnt.
„Höchst interessant…“, flüsterte Richard und sah rauf zum Haus. Das Haus bestand aus roten Ziegelsteinen und hatte ein weißes Dach. Vierstöckig und somit das Höchste Haus in der Straße, sprang es jedem ins Auge der daran vorbeiging. Der kleine und umzäunte Vorgarten, wurde von vier Wachen in Plattenrüstung gesichert, die vorne am Tor und an der Haustür stillstanden und jeden der vorbeiging, genau beobachteten.
Richard fand es wirklich interessant, wie diese Stadt nur vor Geschichte geprägt war. Jedes Haus hier im Adelsviertel, hatte einmal was mit einem König zu tun und als Dank, bekamen sie alle das Grundstück und einen Titel verliehen. Einmal hat ein Händler ein Handelsvertrag abgeschossen, das dem Staat so gut kam und somit sogar bis heute galt, sodass der Händler zum Adel befördert wurde. Die Kinder, die der Händler dann auf die Welt brachte, bauten ein Handelsimperium auf, das bis jetzt seines gleichen sucht.
Und so ging es die ganze Straße so weiter. Und so verging Stunde um Stunde und erst als seine Magen zu knurren begann, merkte er, wie spät es war. Die Sonne war am Untergehen und er hat fast den ganzen Tag im Adelsviertel verbracht und die Geschichte einzelner Häuser gelesen. Vielleicht hat er sogar alle Häuser und ihre Geschichten gelesen.
Aber nun hat er genug Geschichte studiert und es war nun Zeit zu Essen. Natürlich kamen nur Speisen der Region in Frage und aus diesem Grund, verließ er das Adelsviertel und ging runter zum Handelsviertel.
Wie näher er dem Handelsviertel kam, desto mehr Echsen aus seinem Reich schritten an ihn vorbei. Und weil sich keiner von ihm, vor ihren König verbeugte, fühlte er sich das erste Mal so richtig sicher. Und das war einer der Gründe, wieso sein ganzer Unterleib zu schmerzen begann. Die anderen Gründe, waren die Pärchen. Er sah wie sie sich die Hände hielten, wie sie sich küssten und da war es ihm egal, ob es normale Paare, oder Schwule Paare waren. Doch besonders bei den schwulen paaren, fühlten sich seine Hoden so an, als würde ein Hammer auf sie einschlagen.
Sein Penis, der schon fast seiner einer Woche raushing, zerriss schon fast den Stoff, weil er komplett heiß und notgeil war. Mit einem Auge sah er auf die Straße und suchte sich einen Platz, wo er was zum Essen bekommen kann, während das andere Auge, vor sich hinträumte.
Immer wieder sah er sich im Haus Rosé und wie er von Karl benutzt wurde. Der anfängliche Gedanke, dass er das Männchen in der Beziehung war, war nun komplett gedreht und er wollte nun unbedingt das Weibchen in der Beziehung sein. Diese Vorstellung brachte ihn nicht selten fast um den Verstand und er war schon dutzende Male davor in den Palast zu stürmen und sich Karl komplett hinzugeben. Seine Gefühle für Karl, für diese wunderschöne und göttlich heiße Hyäne, sprengten fast sein Herz und gleicheizeitig wuchs auch seine Angst davor an.
Was er fühlte, war das genaue Gegensatz davon, wie er aufgezogen war. Und sein Großteil des Lebens, war er auch so. Männlich, stark, aggressiv und autoritär. Das war das, was ihn sein Vater vermittelt hat und so wuchs er auf und wurde Richard, König. Doch die Seite, die sich unendlich in Karl verliebt hat, war kurz, sehr kurz davor die Oberhand zu gewinnen und er fragte sich nur eins: „Hat Karl dieselben Gefühle und wird er dann, auch ja sagen?“
Denn Karl hat nicht auf seine Frage wirklich geantwortet. Und er hatte noch eine Frage, die in seiner Seele brannte. Würde ihm Karl verzeihen, weil das Gerücht um Tom in seinem Reich die Runde machte und er schon zwei Priester von Alzsass zu Tom gesendet hat.
Diese und noch viele anderen Fragen brannten ihn auf der Seele, während er draußen vor einer Taverne saß und hoch zu den Wolken sah und aß.
Tom
Jemand rüttelte an seiner Schulter, sogar kräftig. Dann hörte er jemanden seinen Namen sagen, sogar laut.
„Ich… bin… wach…“, nur Momente später nachdem er das fühlte und hörte, konnte er sprechen und daraufhin die Augen öffnen. Alex sah ihn fast weinend und voller Sorge an und das erste was Tom tat, war zu lächeln, um den Jungen die Sorgen zu nehmen.
Im nächsten Moment wurde er vom Andreas Sohn umarmt und er hörte ein erleichtertes Seufzen. Ihm war noch immer kalt, als er sich langsam aufstemmte, um aufrecht zu sitzen. Gleichzeitig als er Alex mit dem rechten Arm umschlang, hörte er wie sich zwei Echsen stritten. Links hinter ihm standen die zwei Priester von Alzsass und waren hitzig am Diskutieren.
„Sag mal Alex, wie lange war ich weg?“
„Einige Minuten, vielleicht eine halbe Stunde.“, hörte er ihn in seine Brust flüstern.
„Und wie lange streiten sie sich?“
„Kurz nachdem du ohnmächtig wurdest fingen sie an.“
Tom ignorierte einmal die zwei Echsen und kümmerte sich zuerst um Alex.
„Mach dir keine Sorgen mehr. Mir geht’s gut.“
„Sicher?“
„Ja, absolut.“
„Ihr Götter…“
„Ist schon gut…“, flüsterte er ihn nun direkt ins Ohr und gab ihn gleich einen saftigen Kuss auf die Stirn. Nachdem er sich um Alex gekümmert hat, stand er langsam mit ihm in den Armen auf und nutzte den jungen gleichzeitig als Wärme Kissen.
„HEY IHR ZWEI!“, rief er rüber zu den Priestern und die hitzige Diskussion endete abrupt und sie eilten gleich zu ihm, als sie ihn hörten. Zwei sorgenvolle Gesichter sahen ihn an und noch bevor sie ihn erreichten, fing schon Haslar zu sprechen an.
„E-Es tut mir L-Leid Thomas. Ich dachte du wusstest das alles schon.“
Auch Silar entschuldigte sich gleich, doch was ihn interessierte, war was er in Haslars Augen sah und was er dort sah, reichte ihm fürs Erste.
„Ok… ihr habt einen Tempel für mich, für uns… gebaut.“, fing er langsam das gehört zu verarbeiten an und er brauchte lange, um das zu verarbeiten, weil sein Kopf noch nicht ganz da war. Deswegen sah er sich um, orientierte sich und wusste im nächsten Moment, als er die Straße einige Meter neben sich sah, wo er war und somit, ging er jetzt Landeinwärts. Seine Schritte waren unbeholfen und vermutlich haben das die zwei Echsen auch gesehen und hackten sich auch deswegen unter seinen Armen ein. Links Haslar und rechts Silar und auch beide, haben einen Arm um seine Hüfte geschlungen und hielten ihn so noch fester auf den Beinen.
Da bemerkte er, wie zart ihn Haslar an der Hüfte hielt und vergleichsweise fest, hielt ihn Silar fest.
„Und dort soll ich wohnen.“
Beide Priester nickten und gaben Tom die Zeit, die er brauchte.
„Soll ich dort alleine Wohnen, oder wie ist das jetzt gemeint?“
Silar antwortete auf seine Frage.
„Es ist dein Domizil. Im obersten Stockwerk wird dein großes Gemach sein. Dort wirst du mit König Karl van Helm zusammen wohnen. Dort wirst du mit deinen Stellvertretern leben und unter dem Gemach, wird deine Familie leben.“
„Moment, woher wisst ihr das mit Karl?“
„Unser König hat es uns gesagt und den Umbau beim Anwesen befohlen. Mit Hilfe der Magier dieses Landes, und der tausend gläubigen, die schon in dieses Land geströmt sind, konnten wir den Tempel errichten.“
„So viele…?“, Tom konnte nicht glauben was er hörte, geschweige denn vorstellen.
„Und es werden viel mehr kommen. Doch darum musst du dich nicht kümmern. Dafür sorgen wir uns darum, die Priester.“, sprach nun Haslar und lächelte Tom zuversichtlich zu.
„Aber wie konnte das alles schon geschehen? Sollte ich nicht erst in einem Monat als Apostel ausgerufen werden?“
„Das… stimmt. Doch leider kamen Gerüchte auf und schnell, wurde das Gerücht zu Tatsache umgeformt und bevor unser König was dagegen unternehmen konnte, blieb ihn nur noch eine Wahl übrig.“
„Er hat es preisgegeben.“
Haslar nickte abermals.
„Ihm blieb keine andere Möglichkeit, denn nur so, konnte er den Zustrom regulieren. Tom, als wir heute Morgen das Portal betraten, gingen wir an tausenden Slarzarnern vorbei. Wenn nicht zehntausende, die darauf warten, dich und das Land hier zu sehen. Unser Land baut um das Portal eine Stadt, weil nur so vergewissert werden kann, dass jeder der durch das Portal reisen möchte, auch sicher von der Natur und den Bestien war. Wir haben nur tausend Gläubigern erlaubt das Portal zu durchschreiten und diese, warten schon vor dem Anwesen auf dich. Aber mach dir keine Sorgen, sie wollen dich nur sehen und wenn du das willst, kannst du sie dann auch empfangen. Das liegt ganz bei dir. Es ist völlig deine Entscheidung, wie weit du gehen möchtest. Doch diese Tausend, haben wir nur ausgesucht, damit sie beim Tempelbau helfen, mehr war nie ausgemacht worden.“
„Und was ist mit den Priestern?“
„Die Priester… werden für deine Sicherheit sorgen. Es ist mit deinen König abgesprochen worden, dass diese Hundert, zu den Wachen von Haus Rosé werden. Nur ich werde dann an deiner Seite bleiben und immer für deine Sicherheit sorgen.“
„Das wollte ich sowieso mit dir besprechen. Was wirst du dann sein, wenn wir… die paar Tage im Bett verbracht haben? Wirst du mein Diener, mein Sklave oder mein Partner werden? Es hört sich nämlich schon fast so an, als würden wir das Bund der Ehe eingehen.“
„Für mich ist das alles was du gerade gesagt hast und noch viel mehr. Doch du bist frei von allem. Du kannst mich… sogar wegschicken… wenn… du das willst. Doch ich würde denke ich… diesen Befehl einfach ignorieren, wenn du mich zurück in mein Land schicken solltest. Mein Schwur bindet mich an dich, für immer.“
„Und da sind wir wieder, am Anfang.“
Haslar seufzte und sah runter auf dem Boden.
„Halsar ist sich seiner Sache sicher.“, sprach nun Silar.
„Woher willst du das wissen? Ich sah es vorhin in seinen Augen. Er ist sich seiner Sachen völlig unsicher!“
Silar verstummte als Toms Stimme laut wurde und für einige Minuten gingen sie schweigend weiter.
„Tom.“, fing Halsar langsam aus dem Nichts wieder zu sprechen an.
„Ich bin ein Priester… ich bin der Hohe Preister von Alzsass. Und als Amt des Hohen Priesters, habe ich schon mit tausenden Weibchen das Bett geteilt. 20 Jahre habe ich das Amt schon inne und noch kein einziges Mal… habe ich den Gedanken gehabt mit einer männlichen Echse das Bett zu teilen. Doch jetzt… ist das Verbot gefallen. Der Apostel ist erschienen. Er ist ein Männchen und dazu noch kein Slarzarner, also keine Echse aus dem Archaischen Reich. Meine Unsicherheit beruht darauf, wie es sein wird… mit einem anderen Männchen, mit einer nicht Echse, mit meinen Apostel, das Bett zu teilen. Ich denke andauernd daran, ob ich deinen Vorstellungen erfüllen werde, ob die Tage die wir zusammenverbringen werden, schöne Tage für dich werden. Findest du mich mit den eingeölten Schuppen anziehend, habe ich für dich zu viel an, oder zu wenig. Bin ich zu aufdringlich, oder magst du eher, dass ich schüchtern bin. War mein erster Auftritt als Hoher Priester angemessen, oder war ich dabei vermessen? Das alles geht mir durch die Kopf und noch so vieles mehr. Ich gehe mit dir den Bund ein, der das Erste Mal in unserer Geschichte eintritt. Als was werde ich in die Geschichten eingehen, wenn unsere Knochen zu Staub zerfallen sind. Was wird man über mich schreiben, habe ich treu gedient, habe ich dem Apostel im Bett gefallen? Das sind meine Gedanken und Taten, was ich meinem Volk hinterlassen werde.“
Als Tom die Gedanken von Haslar hörte, fühlte er sich schlecht und schuldig. So weit hat er noch nicht gedacht, wenn überhaupt wahrgenommen. Bis jetzt hat er nur an sein Umfeld gedacht und das Haslar sich gegen die Tage mit ihm im Bett sträubte. Doch das Sträuben hatte viele Gründe und die meisten beruhten auf seine Vorstellungen, wie er Haslar sah und aufnahm. Und was er bis jetzt gehört hatte, stimmte mit dem überein, was Silar vorher gesagt hat. Das nämlich Halsar sich seiner Sache sicher ist.
„Also hast du nur Angst vor dem ersten Mal, oder?“
Schüchtern blickte Haslar gleich runter und die Augen hielten nicht still und sahen andauernd nach links und rechts.
Und wegen dieser Schüchternheit, wegen der Scham einer Antwort, konnte Haslar nicht darauf antworten, zumindest nicht jetzt.
„Da ist er… dein Tempel, Tom.“, zu mehr kam Silar nicht, das es ihr selbst die Sprache verschlug, wie den anderen zweien bei ihr. Tom verschlug es so sehr die Sprache, dass er sich abermals setzen musste.
„Ist… ist das Gold dort oben?“
„Ja, das ist alles Gold, was die Priester von Alzsass hatten.“
Zum ersten Mal sah Tom das neue Haus Rosé und er war einfach nur sprachlos. Das Haupthaus, hatte noch Ähnlichkeiten mit dem alten, aber es war nun um einige breite und um ein vielfaches höher. Vielleicht 30, 40 oder sogar 70 Meter war nun das Haupthaus hoch und ganz oben, war eine völlig offene Etage, wo die Vorhänge im Wind wähnten. Man sah bis hierhin, wie etliche Brunnen ein Becken füllten, das wohl die ganze Etage umspannte. Das Dach über dieser Etage und von vom Haupthaus, bestand aus einer goldenen Pyramide, dass sie sogar hier drüben blendete.
„Wie hoch?“
„Dein Tempel der Lust und Erotik ist 15 Stockwerke hoch. Ohne dein Schlafgemacht und das Dach eingerechnet und somit genau 60 Meter hoch.“
„Doch… Was… Wie habt ihr das geschafft?“
Tom war einfach nur sprachlos, wieso das Gebäude nicht einfach zusammenfiel. Es war gerade nach oben gebaut worden und rein vom Gewicht des Daches, sollte das Gebäude sofort zusammenstürzen.
„Mit Magie. Die Kräfte die, dein Tempel zusammenhält, wurde von dutzenden Magiern gewirkt. Nur durch ihre Hilfe konnten wir das Bauen, was dir gerade Mal gerecht wurde. Insgeheim hat es dein König mit unseren geplant und eigentlich, solltest du es viel später sehen, doch eine Person Namens Qadir, hat unser schönes Geheimnis verraten.“
Tom sah sich die vielen Balkone an, die bei jedem Stockwerk zu sehen waren. Vier auf jeder Seite und somit waren 240 Zimmer, die vermutlich ziemlich groß waren, mit einen großen Balkon versehen, wo man auch die Vorhänge im Wind tanzen sah. Dann sah er sich die Nebengebäude an, die mit einem Gang mit dem Hauptgebäude verbunden waren und in der Luft zu schweben schienen. Vermutlich 15 Meter rauf und runter vom Gang aus gesehen, waren die runden Nebengebäude groß und somit, waren sie 30 Meter groß, oder hoch, so genau konnte er es jetzt nicht genau sagen.
„Wieviel Zimmer haben die schwebenden Gebäude?“
„Ich sage dir die Ausmaße. Das Hauptgebäude ist 50 mal 50 Meter groß und wie gesagt 60 Meter hoch. Das Süd und Nordgebäude haben einen Durchmesser von 20 Meter und eine Höhe von 35 Meter. Von Gang ausgesehen, gehen Fünf Stockwerke rauf und runter und jedes Stockwerk, hat Zehn Zimmer. Somit haben alle drei Gebäude 440 Zimmer, wobei die im Hauptgebäude am Luxuriösesten eingerichtet sind. Auch haben diese Zimmer ein großes Bad, wo Zehn und mehr Personen reinpassen. Also kann alleine das Hauptgebäude, mehr als 2400 Gäste fassen. Doch das ist nicht alles. Das Archaische Reich hat neue Verträge geschlossen und gerade in diesem Moment, werden die letzten *Aufzüge* fertiggestellt.
„Was ist ein Aufzug?“
„So genau kann ich dir das jetzt nicht erklären, aber es ist ein komplizierter Mechanismus mit Gewichten und Gegengewichten und damit kann man Personen rauf und runter befördern. Doch leider hat nur das Hauptgebäude solche Vorrichtungen.“
„Dann sind die Nebengebäude für die nicht ganz so reichen, vermute ich mal?“
„Gut erkannt. Unser Gedanke war, dass dort die Adel und die Clanführer ihren Spaß haben werden. Das Hauptgebäude aber, wird für die Könige aller Länder bereitstehen, oder für die, die wirklich sehr viel Gold übrig haben. Auch kann man dort für einige Wochen oder Monate einziehen, sofern es in voraus bezahlt werden kann, weil der Monat ein reines vermögen kosten wird, sogar für einen König.“
„Und meine Familie? Meine ganzen Jungs und die Erwachsenen, wo werden sie Leben und schlafen?“
„Unter deinem Stockwerk. Wir gingen davon aus, dass nicht alle gemeinsam, also knapp die tausend auf einmal schlafen werden und deswegen, haben wir nur ein Stockwerk einberechnet. Aber es werden dennoch leicht 400 dort Platz haben und wenn das nicht reicht, dann haben wir noch ein Stockwerk darunter, wo eigentlich die Priester schlafen werden. Dort können noch weitere 200 Plätze zum Schlafen freigemacht werden.“
„Dann… werde sie ziemlich eng beieinander liegen.“
„Das taten sie ja jetzt auch schon, soweit ich es gesehen habe.“
Tom grinste und stimmte mit einem nicken einfach zu.
„Ansonsten können sie auch bei mir oben schlafen.“
Da nickte nun Haslar und in dem Moment merkte Tom, dass nur noch Haslar eine Hand um seine Hüfte geschlungen hat.
„Was sagt du Alex?“
Der Junge sah einfach nur auf die Spitze des Gebäudes und schluckte schwer.
„Kann… man nicht leicht von den Balkonen runterfallen?“, fragte Alex und sah dann neugierig zu Haslar.
„Das kommt dir nur von hier so vor. Die Balkongeländer sind eineinhalb Meter hoch und somit schauen die meisten gerade mit der Brust übers Geländer, höchstens.“
„Aber dann fallen sie ja dennoch runter, oder?“
„Das geht nicht, weil am Beckenrand eine Wand aus Glas besteht, damit man die Aussicht genießen kann, aber nicht runterfällt.“
Tom wollte sich nicht einmal ansatzweiße vorstellen wieviel tausende Goldstücke in die Renovierung geflossen sind. Vermutlich hat es den Staat, beide Staate so viel Gold gekostet, wie ein kleiner Krieg. Doch, wenn wirklich 2600 Gäste auf einmal in dieses magische Konstrukt der Leidenschaft und Erotik passten, dann würden summen am Tag fließen, von dem jeder andere Staat nur Träumen konnte.
„Und wo werden die Reittiere und meine Tiere ihren Schlafplatz haben?“
„Das sieht man von hier nicht, aber wir haben als Eingang eine Pyramide bauen lassen und in dieser Pyramide und darunter, werden die Tier der Gäste ihre Gehege haben. Doch sehr viele haben wir nicht berechnet. Nur 300 Ställen sind es geworden.“
„Das klingt aber ziemlich wenig im Vergleich zu der Anzahl der Gäste.“
„Das stimmt, aber wir gehen auch nicht von viel mehr aus. Viele Gäste werden in Kutschen kommen und wir vermuten das pro Tier um die Fünf Gäste anreisen werden. Und die, die von der Stadt kommen, werden in der Kutsche kommen, die stündlich von der Stadt abfährt, oder wenn sie voll ist dann abfährt. Somit vermeiden wir zu viele Tiere und somit die kosten für Futter. Es ist viel billiger die Gäste selbst zu fahren, als sie selbst anreisen zu lassen. Und wenn es doch mehr Tiere werden, dann können sie ja frei auf der Wiese im Anwesen freigelassen werden, bis der Herr des Reittieres fertig mit seinen Spaß ist. Und natürlich ist diese Wiese separiert von dem, wo deine Tiere sein werden.“
„Was meinst du damit?“
„Komm, ich möchte es dir selbst zeigen, Tom.“
Sie gingen gemeinsam den Hügel runter und während sie den nächsten hinaufgingen, wollte Tom etwas wissen.
„Woher weißt du so viel über unser Anwesen? Ich dachte, ihr seid erst seit heute Morgen hier!“
Haslar grinste und Tom sah in seinen Augen die Aufregung.
„Ich habe neben meinem Amt auch noch was anderes. In eurer Sprache nennt man das Hobbys. Ich zeichne gerne und lasse meinen Geist freiem Lauf. Ich zeichne was ich sehe und wenn ich wirklich im Element bin, dann übernimmt meine Kreativität meine Hand. Dieses Gebäude, habe ich entworfen. Die Zeichnungen lagen schon Jahre in meinem Gemach und über die Zeit habe ich immer mehr Details hinzugefügt. Ich habe mich inspirieren lassen von den Geschichten, die ich von den Kriegern beim Ritus der Fruchtbarkeit gehört habe. Da ich das selber nie sehen durfte, überließ ich es meinen Geist die Feder zu führen. Da ich aber auch Hoher Priester von Alzsass bin, ist es nur nahe, dass ich einen Tempel für meinen Gott zeichne. Als ich dann erfuhr, wie mein König, Baumeister in dieses Land schickt, um dieses Gebäude zu renovieren, habe ich ohne nachzudenken die ganzen Zeichnungen geschnappt und bis losgerannt. Beim Portal habe ich den Baumeister Zickler getroffen und als ich ihn meine Zeichnungen überreichte, war er einfach begeistert. Aber leider hatte das Gebäude einen großen Nachteil und der war, wie man ohne viel Kraftaufwand zwischen den Stockwerken gehen kann. Diese Lösung wurde erst heute Morgen gelöst, als wir von unseren Nachbarland Ostwald, die Skizzen für den *Aufzug* bekamen. Also halfen uns die Magier abermals und die vielen Treppen, wurden durch die Aufzüge ersetzt. Als Dank für die schnelle Hilfe, überreichte unser Tempel jeden Magier eine kleine Kiste Gold.“
„Du hast das Gebäude entworfen? Wahnsinn!“, Tom war wirklich begeistert und er konnte es kaum noch abwarten, alles selbst zu sehen.
„Ja, aber nicht alles wurde übernommen. Vieles blieb erhalten und das habe ich selbst noch nicht gesehen, weil, wie gesagt, ich erst heute Morgen das Land betrat.“
Sie blieben oben beim Hügel stehen und zum ersten Mal, konnte Tom das ganze Haus Rosé sehen. Und es war einfach unbeschreiblich, wie sich alles verändert hat.
Die Außenmauer war nun so lang, dass sie einen bewaldeten Hügel einnahm. Und wie Haslar gesagt hat, war der Eingang eine Steinpyramide mit einem großen Tor, wo jeder Gast zuerst durch die Pyramide gehen muss, bevor man das Anwesen betrat. Hinter der Pyramide ging es dann in eine Runde Senke, von wo man dann durch den Untergeschoss, das Haus Rosé betreten konnte. Hinter dem Haupthaus sah er dann drei weiße Wege und von den Wegen gingen regelmäßige Wegen aus, die dann in weiße runde Flächen endeten. Dort standen dann große Betten, glaubte er zumindest zu sehen. Am Ende der großen Hauptwege, gingen dann wieder fünf kleine Wege, wie auch wieder in große Flächen endeten, wie vermutlich abermals Betten im Kreis standen. Was ihn so faszinierte war, dass sie mitten in der Wiese lagen und aus seiner Sicht tatsächlich wie weiße Inseln in grün-braunen Gras aussahen. Und auf einer anderen riesige Wiese, standen vereinzelte offen Häuser.
„Wow…“
„Ja.“, sagte Silar genauso sprachlos wie Tom.
„Schau Tom, am Hügel!“, sagte Haslar ganz aufgeregt und zeigte rüber zum bewaldeten Hügel.
„Ich sehe da überhaupt nichts…“
„Ok, dann sag ich es dir. Ich sehe dort Becken. Vermutlich können dort die Gäste dann schwimmen gehen, wie in meinem Land die hängenden Gärten.“
„Kannst du mir das genauer beschreiben?“
„Die Schwimmbecken werden in das Gebäude, oder in den Hügel reingebaut, damit man das Gefühl hat, als ob man ein Teil von allem sei, ohne das Gefühl zu verspüren eingeschlossen zu sein. Es soll sich flüssig anfühlen in das Becken rein und dann wieder rauszugehen.“
Es war schwierig für Tom sich das vorzustellen und deswegen freute er sich immens, wenn er es selbst sehen darf.
„Siehst du noch etwas, was ich nicht sehe?“, Haslars geschlitzte Pupillen verengten sich und er ließ dann den Blick schweifen.
„Ich sehe Häuser außerhalb der Mauer, die direkt an der Mauer grenzen, weit links vom Pyramideneingang entfernt.“
„Das müssen die Häuser für die Angestellten sein.“, vermutete Tom.
„Vermutlich, weil sie nach dem Stil dieses Landes gebaut worden sind.“
Nun schirmte der Hohe Priester die Augen mit einer Hand von der Sonne ab und die Pupillen waren nur noch ein Strich.
„Ich sehe… ich denke es sind… Wanderwege… die um den Hügel gehen und in den kleinen Wald… es muss noch etwas im Wald sein, bestimmt, aber mehr kann ich nicht mehr dort sehen. Dann… es wird noch an den Becken etwas gebaut… es sieht nach einer… Hütte aus… ja… mehr kann ich nicht mehr sehen, da müsste ich schon noch näher rangehen um mehr Details zu sehen.“
Also gab es noch ein paar Sachen zu entdecken und immer mehr freute sich Tom wie ein kleines Kind alles zu finden.
„Herrlich, aber etwas ist mir aufgefallen. Wo werden die Tiere, also meine Tiere sein? Ich sehe keine großen Gehege oder sowas ähnliches.“
„Was ich gehört habe ist, dass sie frei rumlaufen werden. Die Gäste suchen sich dann einfach eines auf der Wiese aus.“
„Das ist viel zu gefährlich.“, sagte Tom gleich und da muss er was daran ändern.
„Ich denke nicht, dass es notwendig ist. Diese Bereiche der Wiese sind separiert worden und nur die, die dafür bezahlt haben, dürfen die Wiese auch betreten.“
„Schön und gut, aber die Tiere sind da das Problem. Da kommt ein betrunkener Gast, macht etwas falsch und schon gibt es verletzte, oder sogar tote.“
Haslar verstummte und fing nachzudenken an. Doch Tom hatte plötzlich eine ganz einfache Idee.
„Wie wäre es… wenn man die Tiere von Archia von den anderen Tieren separiert!“
„Und das bringt was?“, mischte sich Silar ein und sah interessiert Tom an. Grinsend sagte Tom nur „Zeqtec“.
Haslars lachen klang wunderschön und er spürte, dass es aus dem Herzen kam.
„Das ist eine sehr gute Idee.“, sagte Silar lächelnd und sah dann wieder zum Anwesen.
„Denke ich auch und so kann man sogar noch eine Klasse hinzufügen. Die Tiere aus Archia, sind zahm und tuen einen nichts, wenn man das Losungswort sagt. Doch die anderen Tiere, muss man Trainieren, kennenlernen und ihnen beibringen, dass jeder Gast nur mit ihnen schlafen möchte. Und wenn sie einmal verstanden haben, dass ihr Leben nur noch aus Orgasmen und Sex besteht, dann werden sie auch nicht davonlaufen oder fliegen, weil sie hier das bekommen werden, wo man es sonst nirgendwo bekommt.“
Tom wollte nicht mehr warten und konnte auch nicht mehr stillstehen. Auch Alex an seiner Seite war völlig aufgeregt, auch wenn man es nicht am kleinen Körper sah. Denn der Junge drückte nur fest seine Hand und zog ihn leicht nach vorne. Und bei jedem Schritt, baumelte der kleine schlaffe Penis hin und her.
Der Weg den sie aber noch gehen musste, bis sie das Anwesen erreichten, war noch lange und sie mussten über viele Hügel gehen und Haslar nutzte die Zeit, um sich noch mit Tom zu unterhalten.
„Jetzt da du mich etwas kennst möchte ich wissen, wie du über mich denkst.“
„Bevor ich darauf Antworte, möchte ich von dir wissen, wie du über MICH denkst. Stört es dich nicht, dass ich Sex mit Jungs habe? Stört es dich, dass ich Sex mit Tieren habe? Ich heiße sogar gut, wenn sich Vater und Sohn lieben und es in Sex gipfelt. Das alles ist und war teils in eurem Land komplett verboten ist und es vermutlich heute noch ist. Kannst du dir Vorstellen so einen Apostel zu folgen, ihm die Treue zu schwören und mit guten Gewissen seinen Anweisungen zu folgen? Mir ist klar, dass, egal was ich mache und gemacht habe, es Auswirkungen in euren Land auch hat.“
„Damit… habe ich mich noch nicht auseinander gesetzt.“
„Man muss sich nicht damit auseinander setzten, um einen ersten Eindruck zu erhalten. Sag es einfach freiheraus, bitte.“
Tief atmete Halsar ein und das Ausatmen klang wie ein langgezogenes Seufzen.
„Es wird definitiv auswirkengen auf Archia haben. Weireichende Folgen, die ich bis jetzt noch nicht einschätzen kann. Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich Angst habe, dass mein Land in einen bösen und lüsternen Sumpf rutscht. Deswegen muss ich auch mit dem König sprechen, dass die Gesetzte in unserem Land verschärft werden müssen, damit das nicht geschieht. Ich… finde es völlig ok, wenn man es nur im Anwesen darf und das die Gäste für ihre dunklen Begierden dafür zahlen müssen. Aber kein Land… darf es zulassen, das solche Punkte legal werden und weil unser Land so groß ist, kann sich das sehr schnell im Untergrund verbreiten, ohne, dass es jemand mitbekommt.“
Danach seufzte Haslar wieder und sah Tom direkt in die Augen.
„Und was ich über dich denke… ich denke…, dass du vielschichtig bist. Alzsass gab uns und alles andere das Leben. Somit sind wir ein Teil von allem. Diese Regel steht an Erster Stelle. Und so wie ich das sehe, liebst du alles was Lebt. Wenn man es also so betrachtet, erfüllst du den nächsten Punkt des Apostels von Alzsass und, dass ist gleichzeitig der letzte Punkt. Du hast alle körperlichen Merkmale, du wurdest in der Vergangenheit von den Toten zurückgeholt und du liebst das Leben. Ja Tom, auch dieses Gerücht wurde von Richard bestätigt. Du erfüllst alle drei Punkte, aber besonders der zweite Punkt, dass du von den Toten zurückgeholt wurdest, konnte in meinen Augen nur Alzsass selbst vollführen. Es gibt keine Magie auf der Welt, die die Toten zurückholen kann und nur die Götter selbst, dürfen das, oder haben überhaupt die Macht dazu. So steht es in unseren Schriften. Das bedeutet, egal wer dich zurückgeholt hat, war ein Gott, oder hatte Gottähnliche Macht.“
Endlich hatte Tom eine Antwort erhalten, wie Frau Rosé es geschafft hatte ihn zurückzuholen. Diese Frage hat sich in seine Seele gebrannt und immer wenn er einige ruhige Minuten hatte, kam diese Frage auf. Aber er wusste eines ganz genau, nämlich, dass Frau Rosé keine Göttin war. Denn, sie ist über die Jahre gealtert und Götter können nicht altern, so sagt man sich das zumindest. Das wiederum bedeutet aber, dass sie Fähigkeiten besitzt, die Gottähnlich sind und das erklärt vieles, was sich Tom nicht erklären konnte. Zum Beispiel ihre starke Empathie, oder das wissen, welcher Junge zu ihnen kommen wird. Oder manche Situation, wo er glaubte, dass sie seine Gedanken lesen konnte. Da diese Frage endlich beantwortet war, kam gleich die nächste auf und die war: „Woher hat sie die Fähigkeiten bekommen!“
„Also erfülle ich alles, was der Apostel von Alzsass ausmacht, doch du hast nicht meine Frage beantwortet.“
„Ich… ich weiß und ich würde die Frage gerne Beantworten, wenn wir alleine sind.“
„Gut. Damit bin ich einverstanden und wenn du dann meine Frage beantwortest hast, dann werde ich auch deine Frage beantworten.“
Sie Vier standen nun vor dem geöffneten Tor vom Anwesen und standen im Schatten der braunen und aus Stein gehauenen Pyramide. Grinsend nickte Haslar und Tom sah hoch zur Pyramide. Sie war vermutlich 20 Meter hoch, oder sogar noch höher und auf der Oberfläche, waren Männchen reingemeißelt worden, die es in jeder erdenklichen Stellung trieben. Direkt über das Tor, stand auf dem Stein „HAUS ROSÈ“.
„Dann wollen wir uns einmal umsehen, oder?“
Tom und Alex sahen sich aufgeregt die Pyramide an. Man musste durch den ganzen Gang der Pyramide gehen, um nach unten zum Platz zu gelangen. Und im Gang konnte man schon seine Tiere übergeben. Links und rechts vom Gang ging es nämlich hoch in die Pyramide und als sie dann reingingen, staunte Tom wirklich nicht schlecht. Die Pyramide war Hohl und über mehrere Etagen, waren Abteile für die Tiere eingebaut worden. Während sie in der Pyramide herumgingen, merkte Tom, dass sogar unter der Pyramide die Gehege bebaut worden sind. Aber etwas ist ihm aufgefallen, nämlich das die zwei Gänge in die Pyramide recht breit und hoch waren. Zu hoch und breit, um nur Reittiere durchzulassen und deswegen machte er sich auf die Suche und er folgte dabei den breiten Hauptgang, von dem mehre Gänge hoch zu den Etagen mit den Abteilen führte. Und er musste nicht lange suchen, bis er vor einem großen Tor stand. Er glaubte das das Tor vor dem Eingang der Pyramide sein musste und als er hinter sich sah, sah er einen langen und breiten Gang, der zum Hof führte, wo man weiter hinten den großen Haupteingang zum Haupthaus sah.
Da er neugierig war, öffnete die kleine Tür beim großen Tor und der Raum war wie die ganze Pyramide, mit Fackeln beleuchtet. Und von einem Augenblick zum anderen, spürten sie alle, dass sie nicht mehr alleine waren.
Der Raum, der einem riesigen Saal glich, hatte riesige Gehege, die mit festen Gitterstäben versehen waren. In einem dieser Gehege, von denen es Acht in dem Raum gab, sah er den Ravager. Das Tier war so groß wie Tanos, hatte aber längere Ohren und eine längere Schnauze. Der Körper des Tiers war vollkommen von braunem Fell bedeckt und, das Tier schien zu schlafen. Aber als sie weiter in den Raum gingen, wussten sie, dass das Tier nicht schlief. Die Ohren zuckten in ihre Richtung und sie sahen anders aus, als die von einem Anubis. Eher wie die einer Fledermaus, als die buschigen und schönen langen Ohren von Tanos. Der Ravager öffnete dann die Augen und sie schimmerten, oder strahlten Orange und gleichzeitig hoben sich die Lippen und zeigten jeden von ihnen, dass mit ihm nicht zu spaßen war. Die zwei Reißzähne ob am Kiefer, waren mindestens so lang wie seine Hand. Genauso sahen dann die unteren aus und jeder weitere Zahn, sah gefährlicher und spitzer als der vorherige aus.
Tom freute sich die Zeit mit dem Tier zu verbringen und ihn dann zu zeigen, wieso er hier eingesperrt war und was er hier alles lernen wird. Im anderen Käfig, neben dem Ravager, lag der Managarmr. Das Tier war ein Wyvern hatte seitlich und oben am Rücken weißes Fell. Und das Fell ging dann Richtung Bauch in Schuppen über, die von hellblau bis dunkelblau direkt am Bauch übrrgingen. Der Kopf, der eine Kombination von Tiger und Wolf war und so, sehr ähnlich den Kopf eines Anubis glich, hatte oben eine dicke blaue Hornplatte, wo zwei Hörner leicht seitlich nach hinten ginge, die wie Ohren aussahen. Aber er wusste, dass es keine Ohren waren, da sie nämlich darunter unter dem dichten weißen Fell lagen.
Weil er diese Tiere immer faszinierend fand, ging Tom gleich zum Wyvern, der tief und fest schlief. Das Tier lag auf der Seite und der Kopf lag gemütlich auf dem dicken Heu, während sich der Brustkopf aufblähte und beim ausatmen fast schon zusammensackte. Das Tier, so glaubte Tom, musste gewaltige Lungenkapazitäten haben.
Das Tier schlug langsam die Augen auf, als Tom bei den Gitterstäben stehen blieb.
„Guten Morgen mein Schöner…!“
Katzenähnle grüne Augen sahen ihn kurz an, bevor sie sich schloss, weil der Wyvern lange gähnen musste. Dabei zeigte das Tier sein Gebiss und das erinnerte ihn an das Gebiss einer Katze, wenn auch proportional viel größer.
Vieles hat er über die Managarmr gehört und eines davon, stellte sich gleich als die Wahrheit heraus. Sie waren sehr neugierig und bestens dafür geeignet als Reittiere zu fungieren. Aber weil sie so selten waren, sah man nur sehr selten jemanden, der einen Managarmr ritt. Die Großen warmen und neugierig grünen Augen sahen ihn misstrauisch an, als die Schnauze näher zu seiner ausgestreckten Hand im Käfig kam. Alleine die Nase war fast so groß wie seine Faust und Tom roch das Tier, das einen sehr reinen Duft hatte. Aber auch der Managarmr roch an Tom und er hat innig gehofft die Reaktion zu verursachen, die nun das Tier zeigte.
Der Managarmr starrte mit den schlitzen Pupillen auf seine Hand und feucht und neugierig, fuhr die Nase seinen Arm entlang und da traute sich Tom einen Schritt in den Käfig zu gehen. Natürlich schreckte der Managarmr etwas zurück, doch Tom blieb einfach stehen und war einfach nur noch beeindruckt, wie groß das Tier war. Die Schulterhöhe war mindestens zwei Meter und auf den Gelenk am Flügel, ging der Wyvern um ihn herum, um dann wieder mit den Kopf näher zu kommen. Tom entspannte sich völlig, als der Managarmr nur noch wenige Zentimeter von ihm entfernt war.
Die große Feuchte Nase berührte leicht seine Hand, während die großen Augen ihn auf schärfste beobachteten. Langsam und mit einem süßen warmen Atem, fuhr die Nase wieder den Arm hoch. Und Tom wusste wieso der Managarmr so neugierig war. Er hat sich schon länger nicht mehr gewaschen und der Geruch und die ganzen Düfte von den Männchen, die er in den letzten Tagen berührt und mit dem er Sex gehabt hatte, hafteten noch alle an ihm dran. Besonders Viktors Duft, haftete stark auf ihm drauf, da der auf ihn abgespritzt hat und dann nachdem Liebespiel, seine Blase zwischen ihnen erleichtern musste.
Dann roch der Managarmr Alex an seinen Händen und was das Tier da roch, war der reine Duft von Alex Penis und dessen Hoden.
„Es gefällt dir was du riechst, oder?“, flüsterte Tom leise, als die große Nase an seiner Wange angelangt war und nun sachte gegen ihn drückte, bevor sie dann den Hals runterfuhr zur Burst. Das Tier bewegte sich und war wieder vor ihm kurz bevor die Nase zwischen den Beinen angelangt war.
Die Augenlieder des Managarmr flatterten kurz, die Lunge blähte sich auf und Tom traute sich nun eine Hand auf die große und breite Schnauze zu legen, als der Wyvern voller Genuss an seiner Felltasche und seinen beiden Hoden roch und sogar die Nase dagendrückte.
Die Augenlieder schlossen sich, kurz nachdem er die Schnauze zu kraulen anfing und mit den Fingern durch das dichte und glatte Fell fuhr. Dabei legte sich der Wyvern langsam hin und nur der Kopf am langen Hals verharrte bei der gleichen Position.
„Wusste ich doch, dass du ein kleiner schwuler Managarmr bist.“, als er dies sagte, graulte er ihn schon den ganzen Kopf und fuhr zärtlich über die geschlossenen Augen.
Da nun das auch geklärt war drehte sich Tom langsam um und sah seine drei Begleiter an, die völlig sprachlos ihn anstarrten. Es überraschte ihn nicht, als kurz danach die Nase des Managarmr in seinen Hintern verschwand. Was ihn aber überraschte war, wie liebevoll die glatte und nasse Zunge zwischen seinen Po Backen reinfuhr und ihn dort abzulecken anfing.
„Der kleine steht sowas von auf mich und ist ein kleiner schwuler Lüstling!“, stellte Tom laut fest und sah dabei Alex und die zwei Priester an. Und um seine Feststellung zu untermauen, setzte sich nun Tom auf die Nase des Managarmr und in dem Moment, fing die Luft um sie herum zu vibrieren an und ein Geräusch war zu hören, das wie schnurren klang, nur tiefer und stärker als jedes schnurren, das sie alle je gehört haben.
„Das… ging aber schnell…“, sagte Haslar schon fast sprachlos und war teils in Gedanken versunken.
„Das liegt an ihrer Natur. Sie sind Neugierig und am Anfang sehr scheu. Doch wenn sie die Neugier gepackt hat, dann kann es schnell passieren, dass man sie als Freund gewinnen kann. Denn sie sind auch sehr verspielt und sie lieben neues zu probieren und zu sehen. Und wir vertrauen uns jetzt schon so sehr, dass ich mit ihm alles machen kann, was ich möchte, sofern ich ihn nicht wirklich wehtue. Was ihr da jetzt hört, machen die Managarmr nur dann, wenn sie sich völlig wohl und sicher fühlen. Das war sein Zeichen, das wir Freunde sind und das er mir nichts mehr tun wird. Ich als Zeichen habe ihn mich riechen lassen. Wisst ihr, die Managarmr haben auch was Katzenartiges an sich und bei ihnen ist der Bauch die Schwachstelle, deswegen haben sie dort so feste Schuppen. Ihr Instinkt diktiert es ihnen den Bauch zu schützen und gleichzeitig sehen sie bei anderen den Bauch als Schwachstelle an. Wenn man also das Neugierige Tier an sich riechen lässt und die Nase am Bauch erlaubt und ihn dabei sogar leicht streichelt, dann wissen sie gleich, dass man von ihnen keine Angst hat und auf diese Geste kann man sein Vertrauen gewinnen. Da er mich sogar im Schritt gerochen hat, sagte mir wiederum, dass er an mich wirklich interessiert ist und nun, sitze ich auf seiner Nase und er leckt mit seiner Zunge über meine gutriechende Rosette, was ihn vermutlich schon längst hart werden ließ. Ich zeige es euch schnell…“
Tom stand von der Nase des Managarmr auf und halb verträumt und mit hängender Zunge sah ihn der Wyvern hinterher. Zärtlich strichen seine Finger am Körper des Wyvern entlang und als er am Bauch angekommen war, legte sich der große Körper auf die Seite und Tom blieb stehen.
„Und wie er steif ist.“
Tom strichelte den Oberschenkel und ging dann langsam wieder zurück. Schon fast enttäuscht sah in der Wyvern an, als der den Kopf hob und zusehen musste, wie Tom aus dem Käfig stieg.
Alex atmete erregt aus und ein, aber Tom fiel gleich auf, das der Kleine körperlich überhaupt keine Anzeichen zeigte. Die zwei Priester aber, schienen nicht erregt zu sein, was Tom erwartet hat. Einen letzten Blick warf er in die Ecke, wo kein Fackelschein hin schien. Dort war das letzte Tier und vermutlich das gefährlichste ihr im Anwesen. Er spürte, wie eine unausgesprochene Bedrohung aus der Ecke ausging und für dieses Tier, brauchte er mehr Zeit und Ruhe, besonders Ruhe.
„Na kommt, schauen wir uns weiter das Anwesen an.“
Sie verließen den riesigen Saal und gingen den Gang geradeaus bis sie am Platz waren. Toms Augen strahlten, er drehte sich im Kreis und war einfach nur überwältigt von dem was er sah. Vom Platz aus konnte man durch eine Glaswand in eine riesige Bar sehen die in die Erde gebaut wurde und, die sich kreisrund bis zum Haupteingang erstreckte.
Aber es war keine normale Bar, von der man vom Platz sehen konnte. Der Boden bestand aus feinen und braunen Sand. Unbekannte Pflanzen standen überall und es war vollkommen Farbenbund. Man konnte gemütlich zu zweit an der Glaswand sitzen, oder an der Bar. Vermutlich konnte man sogar von der Pyramide reingehen. Die ganze Inneneinrichtung schrie nach Sonne und nach einer Feier.
Dann stürmte er zum Haupteingang, öffnete einer der Doppeltüren, die überaus leicht aufging und kam nicht mehr aus dem Staunen raus. Er stand in einem großen Raum, der Boden bestand aus Glas und darunter konnte man feingearbeiteten Marmor sehen. Mitten im Raum standen mehrere Starturen und er war richtig erschrocken, als er in sein Gesicht sah. Mit weitgeöffneten Armen saß er auf einen Anubis, und sie beide sahen wirklich lebensecht aus.
Links und rechts waren die Eingänge für die beiden Bars und als er um die Statuen vorbeiging, sah man den eigentlichen Eingang zum Haus der Gelüste. Vier Pulte standen links und rechts neben einen Gang, der recht kurz schien, weil sie eine Wand als Sichtschutz in der Mitte hatte. Er ging um den Sichtschutz vorbei und dann fielen ihn fast die Augen aus. Nach einer Glastür stand er auf einen Gang, der nun vollkommen aus Glas bestand und unter ihnen war die riesige Dusche. Zwei Treppen am Anfang und am Ende des Ganges waren zu sehen und die gewaltige Dusche war wunderschön Meer blau gefliest.
Seine Schritte hallten während er die Treppe runterging, die ebenfalls aus Glas bestand, und hinter sich sah er das „Lager“. An der Gesamten Wand konnten die Gäste ihre Kleider und Wertsachen abgeben und man hatte sogar einen guten Blick zu den ganzen Spinten, wo die Sachen verstaut werden. Das Lager war einfach nur gewaltig und vermutlich war es so groß, wie der Platz und die Pyramide zusammen.
„Kein Wunder…!“, dachte er sich, weil hier tausende Gäste ihre Sachen abgeben werden. Was ihn aber verwundert ist, dass man hier kaum Fackeln brauchte. Durch komplizierte Spiegeltechnik wurde das Sonnenlicht in die Dusche gelenkt und somit sah einfach alles natürlich aus. Als er sich weiter die Dusche ansah, sah er wie weitere Räume an der Dusche grenzten. Kleine und große Bäder, Saunen und sogar Massageliegen waren auf den einzelnen Räumen verteilt und er dachte sich, dass sich die Gäste so am besten für das bevorstehende Liebesabenteuer entspannen können. Vermutlich war der Hintergedanke auch, dass sich die Gäste hier immer wieder entspannen können, bevor sie was anderes Ausprobieren.
Nachdem er die Dusche und alles was es noch bietet gesehen hat, stürmte er wieder zurück und die Treppen hinauf, die gegenüber den Treppen waren, wo sie vorhin runtergegangen waren. Nach einer weiteren Doppeltür, stand er im großen Foyer. Vor ihm konnte er in eine Bar gehen, die extrem groß war. Und ab hier, wurde man regelrecht von Erotik erschlagen. Die Wände waren bemalt und zeigten seine Jungs in jeder erdenklichen Stellung und natürlich waren sie nackt und extrem erregt. Es hing ein Schild über den Eingang an der Bar und dort stand nur „Die Bar.“.
Sofort kam ihn alles vertraut vor. Gemütliche breite und gut gepolsterte Lederstühle standen im Kreis um eine moderne Feuerstelle. Schwere und ebenfalls aus Leder bestehende Liegestühle, wo mindestens zwei Personen raufpassten, standen an den Wänden. Tische für Zwei oder Mehrere Personen waren gut verteilt worden. Und dann natürlich die zwei Bars. Links und rechts die Wand entlang, konnten die Gäste an der Bar sitzen und was Trinken. Doch diesmal sah man keine Löcher, wo die Gäste ihr Glied reinstecken konnten, damit die Jungs sie verwöhnten.
Ihm persönlich gefiel die Idee sehr und die Bar war einfach eine Bar, wo man einen ruhigen Moment haben konnte und den Ausblick der Landschaft genoss. Denn die ganze Wand ihm gegenüber, war eine Glaswand und er konnte nun sehen dass es weiße Kieswege waren, die zu den Betteninseln führten.
Dann sah er bei den Türen hinter der Bar rein und dort waren die Lagerräume für die ganzen edlen Tropfen. Also war die Bar tatsächlich nur eine Bar und somit ging er wieder zum Foyer zurück, wo er sich weiter umsah. Links neben dem Bareingang, ging eine Treppe runter und am Schild das über der Treppe hing stand: „Die Höhle“ und „Die Pools“.
Sofort ging er runter und breit grinsend, sah er sich die Vier Pools an, die um ihn waren. Zwischen jeden Pool ging ein Gang zur Wand und bei jeder Wand, sah er einen weiteren kurzen Gang, wo man am Ende in einem Raum stand, das wohl die Höhle sein musste. Natürlich gab es in den Raum eine Tür und als er die Tür öffnete, schossen ihm die ganzen Erinnerungen in den Kopf. Fahrbare Liegen standen an den Wänden, wo die Jungs und die Erwachsenen in Zukunft draufliegen werden und sich mit dem Unterkörper rausschieben lassen konnten.
Handtücher, Bänke an den Wänden und bei den Pools, wobei die Bände an den Wänden mehrere Etagen hatten und sogar Adelberts Gleitgel standen überall bei den Pools und Bänken bereit und Tom freute sich jetzt schon zu sehen, wie hier das Leben einkehrt.
Zurück im Foyer, sah er sich ein weiteres Mal um und er las an den Schildern. Rechts neben der Bar war eine Treppe die raufführte und am Schild darüber war zu lesen: „Aufzüge“. Was ihn aber neugierig machte, war das Schild wo draufstand: „Speisesaal“.
Der Gang rechts beim Foyer führte zum Speisesaal und den ging er entlang. Die Glaswand links vom ihm zum Speisesaal, gab einen wunderschönen Ausblick auf die Landschaft. Aber anders als erwartet, ging die Glaswand mit ihm mit und umfasste fas den kompletten Speisesaal. Nur die Wand rechts von ihm bestand nicht aus Glas und zeigte wie im Foyer, seine sexy Jungs. Und genau an dieser Wand im Speisesaal, waren Abteile für Gäste, die unter sich und Privat essen wollten, ansonsten waren im ganzen Saal Tische mit Stühlen verteilt, oder lange und große Bänke, das an eine riesige Tafel erinnerte. Es war pragmatisch eingerichtet und ihm gegenüber war die Essensausgabe. Die Gäste konnten von der Karte bestellen, oder schnell bei der Kantine sich was aussuchen. Wenn man aus dem Speisesaal blickte, standen auch Tische und Stühle draußen und waren überdacht. Tom Schätze das der Saal an die 100 Tische hatte, wo mindestens 4 Personen pro Tisch sitzen konnten. Wobei bei den Tafeln, ja, es gab drei, leicht über 1200 Personen Platz hatten.
Kurz gesagt, der Saal war einfach riesig.
Zufrieden mit dem was er sah, ging er wieder zurück zum Foyer wo der letzte Gang war, das zum „Theater“, den „Bankettsaal“ und zum „Polsterzimmer“ führte. Dieser Gang war lange und mitten drinnen, war rechts eine große Doppeltür und darüber stand: „Polsterzimmer“ und „Theater“.
Als er die Doppeltür aufmachte, sah er in einen gewaltigen Raum, dass am Ende eine Bühne hatte und von dort aus ging ein Steg bis zur Mitte des Raumes. Im Raum verteilt waren 10 Tanzstangen, die auf einem Podest befestigt waren und eine Runde Couch samt Tisch, stand dicht neben der anderen. Links an der Wand neben der Tür wo er stand, war eine 20 Meterlange Bar. Der Raum wurde mit Fackeln an den Wänden und mit Kronleuchter an der Decke beleuchtet und der polierte braune Boden, die Rot tapezierte Wände und die weiße Decke, lud förmlich sich zu entspannen und zu genießen ein. Neugierig wo das Polsterzimmer war, ging Tom in den Raum rein und schnell sah er, wo das Polsterzimmer war. Über der Bar, im nächsten Sock, war das Polsterzimmer und rechts an der Bar war die Treppe die raufführte. Der Grund wieso er so schnell das Polsterzimmer entdeckt hat war, dass man ungehindert durch eine Glaswand in das Theater sehen konnte.
Das Polsterzimmer bestand fast ausschließlich aus Polstern, die allesamt rot waren und perfekt zur roten Wand und zur weißen Decke des Zimmers passten. Die Eigenheit des Zimmer war aber, dass stufenartig aufgebaut war und um den ganzen Theater ging. Zwei Meter breit, oder tief, je nachdem wie man stand, und einen Meter hoch, war jeder Gang des stufenartigen Raums gebaut worden. Somit saß jeder Gast über den anderen und keiner behinderte den anderen die Sicht. Und alle zwei Meter stand ein kleiner Tisch, wo wieder Gleitgel, Handtücher und sogar eine Wasserpfeife stand.
Also muss das Konzept so sein, dass man unten ungehindert die Show genießen konnte und hier im Polsterzimmer, sich dann zurückzieht, um Sex zu haben, oder sich erotisch bei der Wasserpfeife entspannen konnte.
Beim Umsehen im Polsterzimmer fiel ihm auch auf, dass die Polster unterschiedliche Größen hatten und manche waren so groß, dass man sich komplett reinsetzten konnte. Auch das fand er einfach nur genial und er selbst, würde vermutlich viel Zeit in diesem Zimmer verbringen wollen. Als er dann ganz oben stand, sah er eine Tür die mit „Aufzüge“ beschriftet war.
Jetzt wollte er diese *Aufzüge sehen und somit ging er den Gang entlang, die von der Tür nach links führte. Der Gang war recht komisch. Doch während er noch ging, verstand er, dass er über die Bar direkt zu den Aufzügen gehen konnte und das somit das Polsterzimmer und der Raum mit den Aufzügen, dass er am Ende des Gangs sah, verbunden war. Am Ende des Gangs stand er in einem hellbeleuchteten runden Raum. Anders wie erwartet, konnte er nicht nach oben bis zur Decke sehen. Doch was er an der Decke sah, erinnerte ihn gleich an das Abenteuer. Er sah sich und Kai, den Allosaurus. Staunend sah er sich an, wie eine Malerei flüssig in die nächste ging und beschrieb, was sein Lieber mit ihm alles durchmachen musste. Er sah sich stehenden im alten Hof und vor ihm wurde Kai auf einer Karre reingezogen, natürlich gefesselt. Dann sah er wie er ihn fütterte, mit ihm sprach und ihn im großen Gehege streichelte. Der Maler hat perfekt Kais Augen dargestellt, wie sie am Anfang kalt und misstrauisch waren, bis sie am Ende warm und zutraulich wurden. Und es gipfelte dann in der Mitte des Raumes, wie er Kai einen Bläst. Der frische Samen spritzte ihn an und Kai verrollte die Augen und ließ die Zunge draußen hängen.
Alex hatte bei dieser Malerei große Augen und nahm das erste Mal seiner er hier war den Penis in die Hand. Bis jetzt hat keiner seiner Begleiter etwas gesagt, weil jeder am Staunen war. Sogar Haslar, der das Gebäude entworfen hat, staunte mit feuchten Augen. Aber da Tom diese Geschichte selbst geschrieben hat, war sein Augenmerk nun auf die Aufzüge gerichtet. Es waren 17 Gitter zu zusehen, wo, wenn man sie zur Seite schob, man dann in einen kleinen Raum stand. Und in diesen kleinen Raum, war ein Hebel zu sehen, den man umlegen konnte.
„Du musst den Gitter wieder zuschieben, damit der Aufzug funktioniert.“, hörte er hinter sich Haslar sagen, aber Tom wollte noch nicht den Aufzug benutzten. Zuerst wollte er sich alles anschauen. Über den Aufzügen stand eine Zahl und da fragte er gleich nach.
„Wofür sind die Zahlen?“
„Die Zahlen zeigen an, in welches Stockwerk der Aufzug fährt. Die zwei ganz links, sind aber ganz besonders. Der linke der zwei fährt in dein Stockwerk, und wird den ganzen Tag von zwei Priestern bewacht werden. Der Linke fährt zum Stockwerk, wo deine Familie Schlafen und Wohnen wird. Aber er hält im Stockwerk der Priester an, von wo aus deine Familie die paar Treppen rauf zu ihrem Stockwerk gehen muss.“
Tom war völlig fasziniert von alldem und konnte sich einfach nicht vorstellen, dass sowas funktionierte. Aber seine Neugier war noch nicht gestillt und somit wollt er sich noch den Bankettsaal anschauen. Als er sich umdrehte, sah er, wie man aus diesem Raum ja auch in das Foyer gelangen konnte.
Aber er entschied sich denselben Weg wieder durch den Polsterzimmer und den Theater zurückzugehen. Deswegen ging er den Gang zurück, über die Bar zum Polsterzimmer. Noch immer völlig staunend, schritt er die Stufen beim Polsterzimmer runter, um dann die Treppe runter zum Theater zu gehen. Als er sich nach rechts wandte, stand er im Hauptgang. Im Gang wandte er sich wieder nach rechts und diesmal behinderte ihn keine Doppeltür in den Saal zu gelangen. Und als er den Blick schweifen ließ, wusste er nun auch, wieso der Saal *Bankettsaal* hieß. Hier konnten sich die Gäste aussuchen, was sie wollten.
Eine zwei Meter hohe Wandreihe nach der anderen stand mitten im Raum, wo nach jedem halben Meter Seile und stahlfesseln runterhingen. Bänke standen dazwischen, wo Seile und Schnurre drangebracht waren. Und auf diesen Bänken standen wieder Gleitgel und Handtücher bereit. Tom schätze den Saal auf 30 Meter breit und ungefähr 20 Meter lang. 15 Wandreihen waren aufgebaut worden die 26 Meter breit waren und somit könnte seine gesamte Familie für alle Gäste zur Verfügung stehen. Und sie hätten sogar noch Kapazitäten übrig.
Was ihn etwas später ins Auge fiel war, dass die Wand gegenüber vom Eingang aus zwei riesigen Toren bestand und grinsend fiel ihn dann ein, dass man hier auch große *Tierische* Feiern abhalten konnte. Besonders, da die Wände nur im Boden stecken und somit aufgehoben und weggetragen werden konnten.
Alles was er bis jetzt sah, übertraf seine Vorstellungen bei weitem, doch jetzt war es an der Zeit die Aufzüge zu testen und deswegen, ging er schnell hoch zum Raum wo sie vorhin waren. Sie vier passten gut in den Aufzug in den ersten Sock und nachdem das Gitter zugeschoben wurde, legte Tom den Hebel um. In der ersten Sekunde geschah gar nichts, doch dann fühlte er sich schwerer und der Eingang zum Aufzugsraum wurde kleiner, bis er dann sah, wie die Wand hinter dem Gitter sich bewegte. Kurz nachdem er sich wieder normal fühlte, kam von oben ein weitere Eingang in Sicht und dann blieben sie lautlos stehen. Haslar schob das Gitter zur Seite und trat in den gut beleuchteten Gang rein. Der Gang war rund. Ein schmaler roter Teppich auf den polierten braunen Holzboden ging einmal im Kreis und hier waren die ersten zehn Zimmer. Natürlich waren die Wände bemalt und zeigten sehr heiße Szene zwischen seinen Jungs und den Gästen. Interessant fand er auch, dass die Decke genauso war wie der Boden auf den sie gingen. Denn ein roter Teppich war an der Decke zu befestig und das fand Tom mehr als nur interessant. Natürlich ging Tom gleich ins erste Zimmer rein und was er sah, war purer Luxus. Ein großes, wirklich großes Bett stand mitten im Raum. Es war ein hölzernes, schwarzes Himmelbett und die Seide die oben war und auf allen Seiten am Bett runterhing, bewegte sich im Wind. Links war ein großer schwarzer Tisch mit schwarzen Stühlen. Es waren 10 Stühle an der Zahl, die weiß gepolstert waren. Zwei Kerzenständer standen neben den Betten, die aus waren, weil genug Sonnenlicht durch den großen Balkon reinkam. Dann hörte Tom ein leise plätschern und als er sah, woher es kam, wollte er schon gleich reinsteigen. Hinter dem Bett im Boden war ein kreisrunder Pool eingebaut worden. Und aus dem Maul eines Löwen, plätscherte das warme Wasser runter und im kreisrunden Pool stand ein Tisch, wo man seine Getränke abstellen konnte. Was ihn im ins Auge stach, war der schwarze, hölzerne und polierte Boden, der perfekt zu den weißen Wänden und der weißen decke passte. Sogar Schränke und Waschbecken waren eingerichtet worden und das war vermutlich für die Gäste gedacht, die sich hier einmieten wollten. Nun war der Balkon dran, aber auf den Weg zum Balkon, sah er an der Wand eine Tür, die er selbstverständlich aufmachte. Dort sah er was Eigenartiges. Es war ein steinerner Stuhl mit einem Loch in der Mitte.
„Was ist das Haslar?“
„Die Ostlinge nennen das *Toiletten*. Man macht hier sein Geschäft und drückte auf diesen Hebel.“, Haslar zeigte es auch gleich und unter dem Rand des Stuhls, also der Toilette, schoss Wasser raus und verschwand in einem Wirbel im Loch.
„Wie?“, wollte Tom einfach nur wissen.
„Dafür… mussten wir ein Nichtangriffspakt von 300 Jahren mit den Westlingen abschließen. Es ist Runenmagie im Spiel und das einzige was ich weiß, ist dass sie die Hauptwasserleitung mit Runen versehen haben und wenn man gewisse Schalter betätigt, die Runen das Wasser mit Druck in das Gebäude pumpen. Somit hat jedes Stockwerk, sogar die kleinen Pools in den Zimmern, immer frisches Wasser. Man kann sogar aussuchen, ob das Wasser kalt, oder warm ist.“
Das übersteigt Toms Verständnis. Nie hätte er geglaubt, dass es so eine Magie gibt und bis vor wenigen Wochen, hat er Magie sogar als ein Gerücht abgestempelt. Mit eigenen Augen wollte er es sehen und ging zum Waschbecken rüber, weil er dort vorhin was sah, was erst jetzt für ihn einen Sinn ergab. Zwei gekrümmte und auf Hochglanz polierte Rohre mit einem Umlegschalter, sahen aus der Wand raus und zeigten ins Waschbecken. Er legte den Schalter um, wo „Warm“ draufstand und sogleich fiel lautlos das Wasser ins Becken und verschwand im Loch darin.
Vorsichtig tat er seine Hand in den Wasserstrahl das runterfiel und erschrocken zog er sich gleich zurück.
„Unfassbar…“
„Was?“, fragte Alex und ging zu Tom hin.
„Das Wasser ist richtig warm!“, Alex hielt gleich die Finger unters Wasser und wie Tom zuvor, zog der gleich die Hand wieder zurück und sah völlig erstaunt Tom von unten an.
In Gedanken legte Tom den Schalter wieder um und ging Richtung halbrunden Balkon. Die wehenden weißen Vorhänge zeigten vier gepolsterte und aus schwarzen Leder bestehende Liegestühle. Und zwischen jedem Liegestuhl, stand ein kleiner runder Tisch mit vier Weingläsern und zwei Flaschen Wein. Der Balkon war vom Balkon darüber überdacht. Der Boden bestand aus rauem Stein, sowie das Geländer. Aber wie Haslar gesagt hat, bestand die Wand unter dem Geländer aus dickem Glas und man konnte vermutlich sogar auf dem Liegestuhl liegend die Aussicht genießen.
Vom esten Stock aus sah man schon über die Mauer, dass das Anwesen umspannte. Unter ihnen war direkt der Platz und vor ihnen die Pyramide wo die Gehege und Ställen der Tiere waren. Und nun verstand er auch, was Haslar mit den freilaufenden Tieren der Gäste meinte. An der Pyramide waren zwei große Tore und von dort aus, waren links und rechts vom Platz ausgesehen, zwei Wiesen die von einer Hohen Steinwand vom restlichen Anwesen getrennt waren.
Tom sah so viel und noch viel mehr gab es zu entdecken und einiges davon, würde wohl viel Zeit brauchen um es zu verstehen und noch mehr Zeit wird er brauchen, um sich das alles zu merken. Doch Wehmütig sah er wieder zurück zur Pyramide. Er hat es nicht bemerkt, nicht gesehen, als er zum Platz gegangen war, aber da ist es, seine Vergangenheit. Direkt über den Eingang runter zum Platz, sah er die Treppe, die zu seiner und zur Sartesh alten Schlafstätten führte. Er sah die Tür und die Fenster, wo dahinter damals seine 47 Jungs geschlafen und gelebt haben.
Es hat sich alles geändert und der Anblick seines alten Zuhauses, stach ihm schmerzhaft ins Herz. Als er sich umdrehte, sich nach hinten lehnte und den Kopf nach hinten fallen ließ, sah er sein neues Zuhause. Es war riesig und gewaltig. Es war das neueste vom neusten. Und die kosten, mussten astronomisch hoch gewesen sein.
Die Last der Verantwortung die er damals schon deutlich gespürt hatte, schien ihn wie dieses Gebäude, zu zerdrücken wollen. Er war so unglaublich Glücklich, aber weil er von Anfang an dabei war, sah er mit Wehmut zurück. Seine Erinnerungen gingen zurück zu Heki, zu Flo, zu seinen ganzen Jungs, die er Gepflegt hatte. Sich ihrer annahm und all ihre Tränen auffangen musste. Das alles und noch viel mehr, brachte ihn fast wieder zum Weinen, weil er keine Träne bis jetzt vergessen konnte. Immer war er für sie da und mit einem lächeln sah er vor sich, zu welchen Personen alle geworden waren.
Er wollte sie jetzt sehen und umarmen und gerade als er sich zusammenriss und wieder in den Raum blickte, sah er Qadir und Kajal mit zwei Wölfen im Raum stehen.
Ohne was zu sagen, ging er zu Qadir, der schon was sagen wollte und dann verstummte, als er ihn in die Arme nahm. Er drückte die Schnauze ins Jaguarfell, nahm den wohlriechenden Duft in die Nase auf und seufzte leise.
„Es ist umwerfend, Qadir.“, als er dies flüsterte, umarmte ihn dann auch Qadir und es war sehe lange her und er hat die Erinnerung eigentlich schon vergessen, aber sie tauchte plötzlich wieder auf. Es war nur einmal passiert und sie haben seit diesem Abend auch nicht darüber gesprochen, doch gerade jetzt erinnerte er sich daran, wie sie eine Nacht heißen Sex hatten, nachdem sie völlig betrunken waren. Qadir stand, und tut es vermutlich jetzt noch, nur auf Jungs und natürlich jetzt auf Kajal. Er hingegen, fand Qadir schon immer anziehend. Doch er hielt sich immer zurück und akzeptierte Qadirs Vorlieben völlig.
Doch seit dieser Nacht, verstanden sie sich prächtig und der Sex den sie hatten, hat sie beide noch enger zusammengeschweißt. Seit dieser Nacht, waren sie beste Freunde, obwohl sie das niemals wirklich offenlegten vor den anderen.
Deswegen tat die Umarmung von Qadir so gut, weil sein Freund ihn zurück ins hier und jetzt brachte. Seufzend löste sich Tom von Qadir und sah sich die vier Neuankömmlinge an. Ein großer und ein kleinere weiß-brauner Wolf standen vor ihm und es musste einfach ein Vater mit seinen Sohn sein, weil sie zum Verwechseln ähnlich aussahen. Und beide waren völlig erregt. Beim Sohn stand der Penis schief nach oben und die nasse Eichel tropfte, während bei Vater der halbe Penis aus der Felltasche raus sah und währenddessen pochend, die Vorfreude aus dem völlig aufgeblähten, dunkelroten Penis schoss.
„Darf ich vorstellen, Martin und Niki Leue, Vater und Sohn.“
Tom ging zu ihnen hin und umarmte Vater und Sohn fest.
„Willkommen ihr beiden. Mein Name ist Tom und ich freue mich, dass ihr nun hier seid.“
„UND!“, sagte Qadir und hob lächelnd ein Finger.
„Das sind Basti und Berni.“, hinter Qadir kamen zwei kleine Jungs hervor und der eine war ein roter Bangaajunge und der andere war ein kleiner Wildhund. Beide sahen abgemagert und müde aus.
„Stellt euch doch Tom vor.“
Gähnend hörte er vom Bangaajunge ein „Basti“, während vom Wildhundjungen nur ein Husten zu hören war. Beide fand er süß und genauso süß fand er deren zwei kleine Penisse, die jeweils weiß, oder dunkelbraun waren. Das gleiche war auch mit dem Hodensack, wo darin kleine Hoden runterhingen.
„Ich bringe die zwei kleinen gleich zu Benjamin. Er soll sie mal anschauen und für ein oder zwei Tage für sich behalten.“
„Mach das.“, sagte er, nachdem er auch die zwei kleinen Jungs in die Arme nahm und ihnen einen Kuss auf die Stirn gab.
„Ich nehme auch Martin und Niki mit und schicke sie dann zu dir. Ähm… wo wirst du sein?“
Tom erhob sich und sah sich die Landschaft hinter sich wieder an.
„Ich… suche meine Familie.“
„Sie sind gerade am Laufen.“, meldete sich Kajal plötzlich und als Tom zu ihm sah, hatte der schwarze Puma die Augen geschlossen.
„Bill!“, sogleich erschien der verhüllte Wolf aus einer dunklen Ecke und verneigte sich leicht vor Tom.
„Kannst du Albrecht und allen anderen sagen, dass wir uns draußen auf der weise in zwei Stunden treffen? Ähm… ich werde auf einer der Betten liegen und dort auf euch warten. Und… weißt du wo Adelbert und Chris sind?“
„Werde ich und die beiden sind in einem Haus draußen vor der Mauer mit Gertrude und richten sich das Haus ein.“
„Schön und wie läuft es mit dir und Gale?“
„Wir… wir sind verlobt, Tom!“
Freudig nahm er Bill in die Arme und ignorierte dabei die ganzen verstecken Wurfgeschossen in der Kleidung.
„Das ist super! Ich freu mich so für euch!“, Bill erwiderte die Umarmung herzlichst.
„Ich habe eine Bitte an dich Bill.“
„Alles Tom. Sag es einfach und ich mach es.“
„Es ist alles so groß und… neu geworden. Ich brauche einen von euch zwei für meine Botengänge. Und in Zukunft werden mich Priester von Archia beschützen, deswegen muss nur noch einer von euch zwei auf mich aufpassen.“
„Ich mach das liebend gerne. Ruf mich, oder hinterlass einfach ein Zettel und ich werde mich darum kümmern.“
„Bist ein Schatz!“, als Dank dafür, gab er ihn einen freundschaftlichen Kuss auf die Nase und entließ ihn aus der Umarmung.
Bill winkte ihn zum Abschied, bevor er in einer schwarzen Wolke verschwand.
„So, ich verschwinde jetzt auch mit meiner kleinen Truppe Tom und wir sehen uns später für eine Besprechung.“
Mit einem breiten Lächeln verabschiedete er sich von Basti und Berni, Niki und Marin und Qadir und Kajal, bevor sie alle in einer schwarzen Wolke verschwanden.
„Bei Alzsass…“, hörte er Haslar hinter sich staunen.
„Das wirst du jetzt öfters sehen.“, sagte er ohne zu ihm zu schauen und ging dann Richtung Bett. Die Bettlacke waren so sanft wie eine Wolke. Die Matratze passte sich seinen Körper perfekt an und hypnotisierend, bewegte sich der seidene Baldachin über ihm.
„Willst du nicht dein… Stockwerk sehen, Tom?“, nachdem er aufgeschaut hat und Haslars aufgeregte Augen sah, nickte er grinsend.
„Ja, unbedingt!“
Sie verließen das Zimmer, fuhren mit dem Aufzug wieder nach unten und stiegen in die Kabine ein, die in sein Stockwerk führte. Die Fahrt dauerte fast drei Minuten, aber als der Aufzug stehen blieb, glaubte er zu fliegen.
Er sah die Landschaft vor sich und wie sie bei den Bergen endete, die ihr Land umschloss. Er sah Felder, Höfe, Dörfer und von hier aus, konnte er sogar die Hauptstadt sehen, obwohl sie weitentfernt und klein war.
Doch das andere was er sah, ließ ihn verstummen. Ein Becken war um sein Stockwerk eingelassen, wo er von überallaus reinsteigen konnte. Hinter dem Schacht, wo sein Aufzug war, stand sein Bett. Es war gewaltig, vermutlich 7 mal 7 Meter und über dem Bett an der Decke waren Stangen montiert, wo diverse Seile und andere Sachen leicht runterhingen. Links und rechts am Bett waren zwei kleine Schränke, Wo Handtücher, Gleitgel und sogar diverse *Spielzeuge* bereitstanden. Neben den Bettschränken standen Kerzenständer und würden genug Kerzenlicht in der Nacht spenden. Hinter dem Bett war wieder ein Pool eingebaut und glich wie dem vorherigen Pool im ersten Stock, nur das der etwas größer war und schon einige Getränke auf dem Tisch standen. Links vom Bett stand ein langer rechteckiger Tisch und es war eine Tafel, wo bis zu 12 Personen dransitzen konnten. Es lagen sogar schon Teller und Besteck bereit und zum allen Überfluss, bestand der Boden aus polierten schwarzen Marmor. Vereinzelte kleine und große Polsterinsel waren verteilt und in der Mitte stand immer eine Wasserpfeife.
Und das schöne war, dass trotz des schwarzen Bodens, alles hell war. Das lag daran, weil der Schwarze Marmor die goldene Decke spiegelte. Sein Bett war sogar noch weicher und die weiße Bettlacke, stand im schönen Kontrast zur seinen schwarzen Polstern und zur schwarzen Decke.
Die wehenden weißen Vorhänge vor dem Becken, die sein Stockwerk umrundete, waren hauchdünn und eine angenehme kühle Brise war immer vorhanden. Perfekt also für den Sommer und so hätten es auch seine Gäste immer wohl. An jeder Eckse des Stockwerks, war eine dicke und massive Säule und dort sah er dann auch, dass Trennwände da waren, damit man das Stockwerk vor der Natur verschließen konnte. Zehn an der Zahl für jede Seite und weil er eben Neugierig war, zog er an der Trennwand vor ihm und völlig mühelos, konnte er die Trennwand mit sich ziehen. Fünf Meter zog er sich mit sich und plötzlich ruckelte die Wand und die zweite Trennwand zog er plötzlich mit sich. Das sah er sich genauer an und er war erstaunt wie einfach das System funktionierte.
In Zehn Schienen waren die Trennwände gesteckt worden und wann immer eine Trennwand komplett daraus fuhr, nahm sie mit einem Keil die nächste mit. Grinsend ging er wieder zurück und zog wieder an der Ersten Trennwand und eine nach der anderen wurde in dieselbe Schiene zogen, bis die eine Seite komplett von den schwarzen Trennwänden verschlossen war. Dann machte er es umgekehrt und die hinterste ging automatisch in seine Schiene zurück und alle paar Sekunden machte es laut *Klack*, nachdem jede Trennwand wieder in seine Schiene gedrückt wurde, bis alle Zehn wieder nebeneinander standen.
„Wahnsinn…“, hauchte er und sah sich einfach nur um und dabei, sah er die Treppe, die in den Boden eingebaut war. Schnell ging er dorthin und schritt die Stufen runter. Es war pure Nostalgie was er sah. Decken und Stroh waren ordentlich auf dem Boden verteilt worden. Die Treppe war mitten im Stockwerk eingebaut worden und als er sich umsah, sah er einige Toiletten in einen kleinen Raum und die Fenster, von wo aus man alles sehen konnte. Nur die Mitte des Raumes konnte man nicht betreten, weil wohl dort der Schacht war, wo wohl sein Aufzug und das für diese Etwage fuhr. Als er sich etwas genauer umsah, sah er an einer Wand eine Treppe, die er gleich runterstieg und da wusste er, dass hier die Priester schlafen werden. Hier konnte man nur in einem engen Gang um das Stockwerk gehen und rechts an der Wand, waren nur zwei Türen pro Seite. Als er kurz rein sah, sah er nur Betten die nebeneinander eingereiht waren.
„Wieviel Priester werden hier sein?“, fragte er gleich, nachdem er die Tür schloss.
„In den vier Räumen werden insgesamt 100 Priester für deine Sicherheit und für deine Bedürfnisse da sein.“, sagte Halsar trocken.
„Wie meinst du Bedürfnisse?“
„Nun… ähm… sie wissen natürlich dass du auf andere Männchen stehst und deswegen, sind nur Männliche Priester hier, die… alles machen würden, was du sagst.“
„Also meinst mit alles, wirklich alles?“
Haslar nickte.
„Aber sie werden nicht nur dafür da sein. Sie werden dir das Essen bringen, dich waschen und alle Formalitäten erledigen, die du ihnen aufträgst. Wenn du also jemanden den Ritus der Fruchtbarkeit geben möchtest, dann werden sie die Ansuchenden zu dir bringen. Wenn du mit jemanden das Bett teilen willst, dann sag es ihnen und sie bringen dir die gewünschte Person mit den Merkmalen, die du dir gewünscht hast. Und natürlich machen sie auch alles andere was du ihnen aufträgst“
„Und wo wirst du sein und schlafen, wenn ich dich brauche?“
„Das… ist noch nicht ganz geklärt. Normal müsste ich immer an deiner Seite sein, damit du nicht die Priester aufsuchen musst.“
„Dann machen wir das ganz einfach. Du schläfst mit mir im Bett. Ich werde sowieso nicht alleine sein und im Bett werden mindestens immer Fünf Personen sein.“
Haslars Arme spannten sich und zitterten leicht bei der Verbeugung und trocken hörte Tom ein „Wie du Wünscht.“.
„Und wann werde die Priester kommen?“
„Kurz vor der Eröffnung. Sie sind gerade am Portal und kümmern sich um die, die mitgeholfen haben das Gebäude zu bauen. Viele Wünschen sich von dir ein Ritus der Fruchtbarkeit zu erhalten. Andere würden gerne mit dir das Bett teilen wollen und wieder andere, wollen mit dir Sprechen. Aber es gibt einen, der wird mit dir reden und er wird dich in den nächsten Tagen aufsuchen.“
„Und wer wird das sein?“
„Das darf ich nicht sagen. Doch es hat mich sehr überrascht, als die Person vor mir stand und mich darum bat, dir das auszurichten.“
„Also eine kleine Überraschung, von mir aus.“
„Es wird dich überraschen.“
„Gut, dann sollen alle die zu mir kommen und mit mir sprechen wollen, in vier Tagen kommen. Ich möchte das gerne vor der Eröffnung erledigt haben, damit ich dann einen freien Kopf habe.“
„Es werden viele sein, mehr als 200. Wie wäre es, wenn wir ein oder zwei am Abend zu dir schicken?“
„Jaaa… das geht auch. Dann wollen wir uns weiter umsehen und Haslar?“
„Ja Tom.“
„Das ist der pure Wahnsinn. Du solltest wirklich stolz auf dich sein!“
Breit grinsend verbeugte sich Haslar wieder und gemeinsam gingen sie zurück zum Aufzug und während sie runterfuhren, hob er Alex wieder auf und setzte ihn auf seinen linken Arm ab.
„Bist du noch immer erregt?“
Wegen der Scham konnte Alex nicht den Blick erwidern und sah an sich runter. Der kleine Penis wurde freigelassen und sie beide sahen einen schlaffen kleinen weißen Penis an.
„Was ist?“, fragte er leise nach.
„Sie… werden nur wieder starren… lachen…“, hörte er ihn flüstern.
„Mach dir deswegen keine Gedanken.“, sagte er noch leiser als Alex und gab ihn dann zum ersten Mal einen sanften Kuss auf die Lippen, um danach den Jungen an der Hüfte zu sich zu drücken.
„Jetzt kannst du loslassen.“, deutlich konnte er spüren, wie die zwei kleinen Hoden und der schlaffe Penis gegen seinen Bauch drückten, nachdem der Junge sich entspannt an Tom anlehnte und den Kopf auf dessen Brust legte.
Seine Sorgen wegen Alex wuchsen an. Eigentlich hätte er geglaubt, dass Alex mit einem Ständer herumlaufen würde, aber dem war nicht so. Alex war im Kopf erregt, das hörte er bei atmen und schnaufen, aber der Körper spielte nicht mehr mit.
Sie gingen aus der Kabine und betraten den Aufzugsraum und sein nächstes Ziel, waren die Inselbetten draußen auf der Wiese. Dafür nahm er den kürzesten Weg dorthin und der war durch die Bar.
Die Sonne schien stark auf sie herab. Der weiße Kies hörte man bei jedem ihrer Schritte und sie mussten nur einige Meter gehen, bis sie bei der ersten Abzweigung zu einer Insel vorbeigingen. Von nahem konnte er auch sehen, dass in der Mitte jeder Insel eine kleine Bar war und das sie aus dem gleichen weißen Stein bestand, wie der Kiesweg, wobei der Dach aus schönen dunklen Holz bestand. Sie war rundherum offen und hatte ein schräges Holzdach, das weiß bemalt war. Er konnte schon einige Flaschen sehen und Gläser hingen von der Decke herab.
Während sie den Kiesweg weitergingen, sah er links und rechts die Häuser auf der Wiese stehen, die wirklich offen waren und von wo man von jeder Seite reingehen konnte. Dafür war der erste Stock verschlossen.
„Weißt du zufällig was mit den Häusern auf der Weise gedacht war?“
„Natürlich. Im Erdgeschoss können sich die Gäste, die für Sex mit den Tieren bezahlt haben, sich mit ihren Tier zurückziehen, falls sie es möchten. Der erste Stock aber wird für die sein, die sich dort eingemietet haben.“
„Wie soll ich das genau verstehen? Werden dort nur die Superreichen mit ihren Tieren schlafen und wohnen?“
„So genau weiß ich das nicht. Ich kann nur das sagen, was die Gläubiger und Priester zu mir gesagt haben.“
Diese Fragen wird er wohl erst bei der Besprechung beantwortet bekommen und deswegen schob er sie erst einmal zur Seite, weil er vor sich ein neues Ziel ausgemacht hat. Nachdem sie die letzte Betteninsel hinter sich gelassen haben und am Ende des Kiesweges standen, standen sie nun vor dem Hügel und eine eingebaute Treppe führte plötzlich rauf.
Noch während sie die Treppe raufgingen, kam ein großer Poolbereich zum Vorschein. Sonnenliegen, eine kleine Bar, Massageliegen und natürlich der erste große Pool, kam zum Vorschein. Alles war dafür konzipiert das mindestens zwei Personen draufpassten, bis auf die Massageliegen. Der Pool passte sich perfekt zum Hügel an und hatte seine eigene Form. Der Boden in dem Bereich war etwas rau, was gut passte, wenn man nass aus dem blauen Pool rausstieg und nicht ausrutschen wollte. Einige Meter weiter ging die nächste Treppe zum nächsten Poolbareicht hoch und es kam dasselbe Bild zum Vorschein.
Insgesamt waren es fünf Poolterrassen und als sie ganz oben waren, glaubte Tom den Hügel zu erkennen, von wo aus sie die Terrassen zuerst gesichtet haben. Doch das war noch nicht das Ende. Es führte ein Weg von den Pools davon und ging in den Wald am Hügel rein.
Dieses Geheimnis wollte er lüften und er beschritt nun den Weg, der fast unangetastet aussah. Man hat wohl nur die großen Steine und das Gras entfernt und als er den Wald betrat, fühlte er sich wie in der wilden Natur. Er hörte Insekten Zirpen, Vögel sangen für ihn ein Lied und die Luft war feucht und leicht stickig. Und mitten im Wald, fand er Sechs Holzhäuser, du um einen großen Lagerfeuer herum aufgebaut waren. Sie waren dreistöckig, aber waren aus Baumstümpfen gebaut worden, nicht aus Planken. Er sah zwei Kochstationen, an zwei Treppen, die hoch zu den Häusern führten. In der Mitte am kalten Lagerfeuer, sah er, dass jedes Haus erhöht war und, dass sie drei bis vier Meter über den Erdboden aufgebaut waren. Der Platz war fast 20 Meter im Durchmesser und um das Lagerfeuer herum, sah man Bänke, die aus halbierten Baumstümpfen bestanden.
Vermutlich konnten ihr leicht an die 200 Personen sitzen, wenn nicht sogar mehr, weil die groben Bänke reihenweiße um das Lagerfeuer aufgebaut waren.
„Hier könnte man wirklich unter sich feiern.“, stellte Tom fest und ging gleichzeitig eine Treppe hoch zu einen der Häuser. Die Einrichtung war schlicht und pragmatisch. Sie beinhaltete alles was ein Haus zum Koch und zum Waschen brauchte. Es hatte sogar einen Raum, wo man Wäsche waschen und aufhängen konnte. Danach sah er sich den ersten und zweiten Stock an und was er sah, war sehr interessant. Der erste und zweite Stock bestand aus mehreren Räumen und in jeden Raum waren drei bis vier Stockbetten, wobei sie etwas breiter waren, als er sie kannte. Auch eine Toilette war in jedem Stockwerk und das gleiche sah er in jedem Haus. Wobei es in jedem Haus, in jedem Stockwerk ein Zimmer gab, das nur zwei Betten hatte und er fragte sich, nachdem er das festgestellt hat, wofür das die Häuser wirklich gedacht waren. Im obersten Stockwerk waren pro Haus nur vier Zimmer und diese Zimmer hatten ein Doppelbett und waren sonst so eingerichtet, wie ein normales Zimmer.
Wieder zurück am Platz, fiel ihm etwas auf. Es führte ein weiterer Weg hierher und den ging er nun entlang. Zehn Minuten gingen sie den gewundenen Weg entlang und als er aus dem Wald raustritt, hob er verwundert eine Augenbraue. Denn der Weg führte zu einem Tor bei der Mauer und in dem Augenblick, als er sich umdrehen wollte, sah er fünfzig Meter vor sich seine Familie am Rennen. Markus und Keny führten und sie waren ganz nass vom Schweiß. Danach kam Bernhard und Albrecht und dann, der ganze Rest. Der Boden bebte wegen ihren Schritten.
Seine riesige Familie lief an ihm vorbei und keiner hat ihn bemerkt.
„Ist das… deine Familie?“, hörte er Silar fragen und er nickte ganz stolz.
„Ja und ich liebe sie alle.“
„Gehen wir zurück.“, sagte dann Tom lächelnd, nachdem sie verschwunden waren.
Tom wollte sie wiedersehen, obwohl sie nur ein paar Stunden getrennt waren. Sie gingen durch den Platz am großen Lagerfeuer vorbei zurück zu den Poolterrassen. Und während sie bei den Polls runterstiegen, ergoss sich eine Flut aus Arbeitern aus dem Haupthaus. Sie hatten Baumaterial bei sich und er schätzte an die 200 Arbeiter verteilten sich auf die Wiesen.
„Hab mich schon gefragt, wo die Zäune sind.“
„Welche Zäune?“
„Na, für die Tiere natürlich. Es muss ja geregelt sein, wer zu ihnen darf, und wer nicht.“
„Aber das wird die wunderschöne Aussicht verunstalten!“
„Mach dir deswegen keine Sorgen. Sie wird nicht hoch werden, vermutlich gehen sie nur bis zur Hüfte.“, da fiel Tom gleich eine Frage ein, die aber Halsar vermutlich nicht beantworten kann. Nach wenigen Minuten waren sie auf den Weg zur nächstgelegenen Bettinsel und gerade als sich Tom hinsetzten wollte, erschien Qadir und Kajal von ihm.
„Hey Tom, wollen wir zur Besprechung?“
Anstatt sich vollends hinzusetzten, setzte er Alex aufs Bett, der sich schnell den Schritt mit beiden Händen verdeckte.
„Wartet hier, ich versuche so schnell wie möglich zurückzukommen.“
Qadir, Kajal und Tom wollten schon losgehen, als sich Haslar zu ihnen gesellte.
„Darf ich fragen wer das ist?“, wurde er von Qadir gefragt und schnell erklärte er, dass dessen Name Haslar und das er der Hohe Priester von Alzsass war und in Zukunft immer an seiner Seite bleiben wird, bis er was anderes befahl. Qadir sah aber nicht so glücklich aus.
„Tom, es sind vertrauliche Informationen.“
Da verstand er, dass es nicht jeder zuhören kann und deswegen, wandte er sich an Haslar.
„Könntest du bitte warten, bis ich wieder da bin?“
Diesmal sah Haslar nicht so glücklich aus, aber nickend folgte er seiner bitte und gesellte sich zu Silar.
Auf den Weg zum Haupthaus wurde er gefragt, was das mit Halser war und Tom erklärte in groben Sätzen, was ihn der Hohe Priester erklärt hatte. Schweigend nahm das Qadir hin und stand in der Bar vor einer leeren Wand. Nachdem Qadir eine Hand auf die Wand legte, öffnete sie sich lautlos und sie drei betraten einen spärlich beleuchteten Gang. Er führte gleich runter und nach wenigen Metern betraten sie einen Raum. Er sah mehrere Türen und jede Tür war beschriftet, wohin sie führte.
„Die Türen sind alle verborgen, damit sie nicht das Erscheinungsbild der einzelnen Räume verdirbt.“, dabei öffnete Qadir eine Tür, die mit *Büro* beschriftet war. Dieser Raum wurde ebenfalls mit Spiegeltechnik beleuchtet und sie war so hell, als ob der Raum mehrere Fenster hätte, was nicht der Fall war.
„Hier werden unsere Besprechung abgehalten. Mein eigentliches Büro ist im ersten Stock, gleich rechts neben dem Aufzug.“
Der Raum war nur spärlich eingerichtet und es hatte einen großen Runden Tisch, ein paar Stühle und einen Glasvitrine, wo ein paar Flaschen Wein und ein paar Gläser drinnen standen. Und sie waren nicht alleine. Auf Hochglanz poliert war die Plattenrüstung, die der Ritter trug und geduldig an der Wand angehlehnt war. Nachdem Tom die Tür hinter sich schloss, bewegte sich der Ritter und ein stolzer Hengst mit breiter Brust und intelligenten braunen Augen starrte ihn an.
„Darf ich Vorstellen, Sir Conrad von Rodenstein. Beschützer des Landes von König Karl van Helm. Hauptmann der Drachenbrigade, erster General der Armee und nun, der Schutzbeauftragte von Haus Rosé. Sir Rodenstein wird die Wachen und Verteidigung unseres Anwesens koordinieren und perfektionieren.“
Tom hatte einen sehr bitteren Geschmack in der Schnauze, weil er das erste Mal vor der Person stand, die die Hetzjagd auf die Schwulen organisiert hat und dementsprechend schlecht gelaunt nur mit einem Nicken ihn begrüßte. Dennoch vergaß Tom nicht seine Manieren und begrüßte den General mit einem „Sir Rodenstein.“
„Sir Rodenstein, das ist…“
„Ich weiß wer das ist, also, können wir anfangen?“, er bewunderte Qadir für das Lächeln, was nach der absolut unhöflichen Unterbrechung kam.
„Sehr wohl. Wollen sie ein Glas Wein Sir Rodenstein?“
„Nein. Können wir beginnen?“
„Sofort, ich schenke uns übrigen dreien nur noch ein Glas ein, dann beginnen wir.“, Tom sah wie Qadirs Hände Zitterten beim Einschenken, also konnte sein Freund auch kaum den Zorn zurückhalten. Nachdem Tom den Glas Wein in die Hand überreicht bekam, nahm er sich gleich einen großen Schluck und er war überrascht, wie gut der Wein war. Auch Kajal und Qadir nahmen einen Schluck, wobei das eher ein Nippen war.
„So, dann beginnen wir.“, sagte Qadir, nachdem er sich gemütlich nach hinten in den Stuhl gelehnt hat.
„Es stehen mehrere Punkt zur Tagesordnung, wobei wir gleich mit den Punkt beginnen, was sie am meisten Interessieren wird, Sir Rodenstein. Es haben sich einige Königsfamilien gemeldet, die sich am Tag der Eröffnung, und einen Tag davor, hier einfinden werden. Diesbezüglich möchte ich wissen, Sir Rodenstein, wie die Ritter und Wachen eingeteilt sind.“
Der Hengst knirschte mit den Zähnen, bevor die Antwort kam.
„Meine RITTER… werden am Tor stehen und jede Kutsche sorgfältig überprüfen. EURE WACHEN… sind im Anwesen und werden die Hausordnung im Blick haben. Zusätzlich werde ich MEINE RITTER, oben auf der Mauer patrouillieren lassen. Ich werde fünf Greifen Ritter und zwei Drachenreiter abstellen, die den Luftraum über und um das Anwesen sperren werden. Keiner Darf Fliegen in dem Zeitraum, weil alles andere nur Fahrlässig wäre. Frau Matilde wird mit zwei ihrer Kollegen einen Bann um das Haus legen, der jeden, der Feindlich gesinnt ist, den Bannring am Finger zum Aufleuchten bringt. So kann jeder der drei Magier vom ersten Rang sich auf die Suche nach der Person machen, Beziehungsweiße die Person gleich abfangen und sie MEINEN RITTERN überstellen. Es wird in drei Schichten gearbeitet, wobei MEINE RITTER mit dem Wagen von der Stadt kommen werden, um die die Wacht abzulösen. EURE WACHEN haben eine zwölfstündige Schicht, da sie ja HIER leben…“
Wenn man die mehreren kurzen Wutausbrüche übersah, hat der General wohl an alles gedacht, dachte sich Tom.
„Und wie sieht der Plan aus, wenn doch eine Person mit den Fähigkeiten eindringt, von denen ich ihnen erzählt habe, Sir Rodenstein?“
„Dafür sind die drei Magier zuständig, die im Haupthaus ihre Wacht haben.“
„Der Fluchtplan, Sir Rodenstein?“
„Per Greif und Drache für die mit königlichen Blut, ansonsten ist der Jungenlager der Versammlungsort, von wo aus MEINE RITTER die Gäste sicher aus dem Anwesen begleiten.“
„Und wie können wir sie am schnellsten erreichen, falls ein Angriff droht?“
„Die drei Magier wissen Bescheid.“
„Darf ich genaueres wissen?“
„NEIN!“
Spätestens jetzt, würde Tom den General den Hals umdrehen wollen, aber Qadirs Hand auf seinen Knie, hielt ihn zurück, obwohl die Hand mit aller Kraft zudrückte.
„Danke Sir Rodenstein, das wäre erstmal alles, falls ich noch Fragen habe, werde ich einen Brief senden.“
Die gepanzerten Hände schlugen mit voller Wucht auf den Tisch und als sich der General erhob, hörten sie ihn noch *Götter sein Dank, endlich kann ich dieses Drecksloch verlassen* von ihm. Sekunden später, öffnete sich die Tür und schlug mit ach und krach wieder zu.
„Das lief besser… als erwartet…“, süffisant grinste Qadir und kippte sich den Wein in den Schlund.
„Und was haben wir zu besprechen?“, wandte sich Tom an Qadir und nahm wieder einen großen Schluck aus dem Glas.
„Kajal, kannst du die anderen holen?“
„Mache ich Liebling.“, und im nächsten Moment, war schon Kajal neben Qadir verschwunden.
„Kajal holt deine Stellvertreter und danach gehts auch gleich los.“, während Qadir sprach, schenkte er in mehreren Glasern den Wein ein und verteilte sie vor jedem leeren Stuhl. Auch Tom schenkte er nach und stellte die letzte Flasche Wein mitten auf dem Tisch.
„Er war ein Arschloch.“, er musste es sagen.
„Ja, aber zum Glück nur das. Ich hatte eher Angst, dass er gegen uns das Schwert erheben wird, anstatt nur die Stimme. Kajal war schon vorbereiten mit diesen Ritter den Schattenritt zu machen und ihn zum Königs selbst zu bringen, aber zum Glück musste er nicht so weit gehen.“
Qadir setzte sich wieder zu ihm und rückte ziemlich nahe an ihm ran.
„Tom… es war schon ziemlich lange her, dass du mich so umarmt hast.“
Tom nickte.
„Ich erinnerte mich dabei an unsere Nacht und… wollen wir das nicht einmal wiederholen?“
„Meinst du das ernst?“
Qadir nickte.
„Kajal kennt mich in und auswendig und er würde auch gern mal… mit dir das Bett teilen wollen.“
Sein Lächeln war breit, aber deutlich war sein Kopfschütteln.
„Nicht in nächster Zeit. Wir beide haben so viel um die Ohren.“
„Ach komm schon Tom! Wir haben einen Schatzmeister, du hast deine Stellvertreter. Wäre es nicht geil, wenn wir einen ganzen Tag…“, Qadir bewegte den Arm mit den Weinglas in der Hand vor und zurück.
„Ich muss gestehen Qadir, dein Arsch wurde mit der Zeit auch immer runder und geiler und, ich erinnere mich gerade, wie laut du gefaucht hast, als ich dich mit meinen Knoten gefickt habe.“
„Bis heute spüre ich ihn in meinen Träumen. Ab und zu waren es Alpträume, aber meistens waren es wirklich geile und sehr feuchte Träume.“
„Habe ich so einen guten Eindruck hinterlassen?“
„Du hast einen bleibenden Eindruck hinterlassen, Tom.“
„Das ehrt mich Qadir.“
„Sollte es auch, es gab nur drei Erwachsene, mit denen ich das Bett geteilt habe und zwei von drei waren meine Liebe des Lebens, doch du… du warst der Einzige, den ich nicht geliebt habe und dennoch phänomenalen Sex hatte.“
„Qadir…“
„Meine Tür steht dir offen Tom, immer. Du kannst jederzeit kommen und ich und Kajal werden dir eine unbeschreibliche Zeit geben.“
Wegen dieser Einladung musste Tom schwer schlucken und er sah sich das erste Mal seit langem wieder diesen wunderschönen Jaguarkörper an, der leicht Muskulös war und den er für eine Nacht für sich haben durfte.
Bevor die Tür aufging, gab ihn Qadir noch schnell einen überaus feuchten Kuss auf die Lippen und dabei, stieg ihn Qadirs Körpergeruch in die Nase, der schwer männlicher und voller Moschus war. Als Sartesh zuerst reinkam, stand Tom gleich auf und nahm ihn in die Arme. Ihre Schnauzen verbanden sich gleich und es war schon zu lange her, dass er ihn schmecken und fühlen konnte. Gleich danach kam Barbos dran und die braune Echse, wollte ihn schon verschlingen. Bei Ratahl tauschten sie sich Küsse aus und warm und freudig wurde er angelächelt. Danach kam Bernhard, mit dem er kurz aber heftig züngelte. Totec wollte ihn auch verschlingen und bei der Umarmung, wanderte der große Penis zwischen ihnen rauf und drückte am Ende gegen seinen Bauch.
Dann kamen Viktor und Albrecht dran. Viktor umarmte ihn fest mit dem ganzen Körper und er hörte von ihm ein „Tom Vermisst! Und dann sein neuer Liebster, mit dem er mit Sartesh zusammen, heiraten würde. Albrecht schlang die Arme um seine Hüfte, drückte den Schritt in seinen und frisch verliebt, sahen ihn die braun-gelben Augen an.
„Estolfo?“, fragte er dann leise, doch Albrecht schüttelte nur den Kopf.
„Er ist noch nicht bei Bewusstsein und Tom, wir alle wollte dich noch was fragen.“
„Ich höre.“, beim Sprechen legte er seinen Kopf auf Albrechts Brust und schloss voller Genuss die Augen, weil er ihn am ganzen Körper spüren konnte.
„Also… deine Stellvertreter möchten gerne, dass Banestra auch einer wird. Besonders Viktor pocht darauf.“
„Von mir aus…“, Tom war es nur Recht das Banestra auch einer wird, besonders da sie alle ihn vorschlugen und er nicht der sein wollte, der ihre Bitte abschlug.
„Danke Tom.“, hörte er plötzlich neben sich Banestras Stimme und Tom drehte den Kopf auf die andere Seite, um lächelnd den roten Drachen anzuschauen.
„Haben dir die anderen gesagt was deine Aufgaben sind?“
„Ja, haben sie und ich werde sie nach besten Gewissen erfüllen.“
„Sehr schön, das wollte ich hören. Na dann, beginnen wir mit der Runde.“
Nur sehr widerwillige löste er sich von Albrecht und ging zurück zu seinem Stuhl. Rechts neben ihn setzte sich Albrecht hin und bevor dann endlich die Besprechung anfing, hob er Albrechts Beine und setzte sie auf seinen Schoß ab. Er hat einen Pfotenfetisch und diesen, wollte er bei Albrecht ablassen.
Er fing seine Zehen mit einer Hand zu massieren an, streichelte die Ballen und die Pfoten an sich und das, rief eine Reaktion hervor. Albrecht stützte den Kopf mit einer Hand am Tisch ab und sah sich die Runde an, tat so, als ob nichts wäre. Doch die dicke Felltasche blähte sich langsam auf und aus der schwarzen runden Öffnung, kam eine hellrosarote Penisspitze hervor.
„Gut, dann wären jetzt alle zusammen. Banestra, willkommen und nun an alle: Was hier besprochen wird, bleibt geheim und es gibt keine Ausnahmen.“
Alle nickten und sahen sich aufgeregt an.
„Also… wir sind für die nächsten drei Tage ausreserviert. Unser Haus wird 2400 Gäste beherbergen. Doch leider haben wir nur knapp 950… ähm… ich bleibe einfach bei den alten Titeln, Ok? Also… wir haben nur 950 Sklaven. Unser Glück ist der, dass dabei einige größere Gruppen sein werden und die haben schon angefragt, ob sie einen oder Zwei Jungen bekommen können, damit sie etwas Gruppensex haben. So gesehen, haben wir dann genug damit wir auch die Höhlen bereitstellen können.“
„Hast du schon erste Zahlen über die Nachfrage?“, fragte Sartesh gleich.
„Wenn du meinst, was unsere Gäste präferieren, dann ja. Unser Glück ist der, dass für den Gruppensex die meisten Gruppen einen Erwachsenen und einen Jungen haben wollen. Und die, die alleine einreisen, einen Jungen haben möchten.“
„Vermutlich wollen sie den anderen nicht zeigen, was sie in Wirklichkeit haben wollen.“, stellte Banestra fest und Qadir nickte gleich.
„Ja, so wird es auch in den Briefen und Reservierungen beschrieben. Ich muss euch nicht sagen, wie heikel alles sein wird. Könige und Kaiser, Barone und Landesherren, werden zu uns reisen und die meisten werden in großer Begleitung kommen. Einige werden Inkognito kommen und werden sich kaum vorstellen. Sie werden gleich mit „Es war ein weiter Weg und eine schöne Reise“ vorstellen und das ist der Losungssatz. Damit wissen wir, dass ein Kaiser oder ein König vor uns steht und, dass ihn keiner damit ansprechen soll. In 60% aller Reservierungen steht drinnen, dass wir sie nicht so anreden und sie wie normale Gäste behandeln sollen.“
„Wie lange sind wir so vollkommen ausgelastet?“, warf Barbos ein und lehnte sich dabei an Sartesh ran, der gleich einen Arm um ihn schwang.
„Bis jetzt sind es sieben Tage und immer noch trudeln weitere Reservierungen rein. Vermutlich gibt es deswegen so eine große Nachfrage, weil in den meisten Ländern jetzt Ferien sind. Wir dürfen nicht vergessen, das einheitliche Ferien jedem Land guttut. Demensprechend müssen wir uns darauf vorbereiten, dass wir über die ganze Ferienzeit ausgebucht sein werden.“
„Das ist sehr schlecht…“, warf nun Albrecht ein.
„Wie meinst du das?“, fragte Qadir zurück.
„Weil dann keiner über die Ferien frei haben wird.“
„Seien wir mal ehrlich. Sie müssen nicht in einer Mine arbeiten. Alle werden Sex und andere Sachen machen und alle die hier sind, können viel länger durchhalten und Sex haben, als jeder Gast. Dementsprechend werden sie auch genug Zeit haben um sich zu erholen, besonders weil der Gast noch viel mehr Zeit brauchen wird.“
„Das stimmt.“, warf nun Tom ein und sah sich in der Runde um.
„Wir alle sind hier, weil Sex unser Leben ist und sein wird. Sartesh weiß wovon ich rede.“, und wie erwartet, nickte seine liebe gelbe Echse.
„Wie sieht es aber mit der Schule aus?“, wollte Tom kurz das Thema anschneiden.
„Die Schule ist am Aufbau und Julia spricht gerade mit einem Lehrer, der mit ihr die Jungs die Stunden machen wird.“
Er nickte.
„Also nun zum wesentlichen. Zuerst, es trudelten auch Reservierungen ein, die… sagen wir mal, sehr Exotisch sind.“, Qadirs Augen fingen zu strahlen an und Tom wusste, dass der Kater kaum die Nachricht zurückhalten konnte.
„Sag es doch Qadir!“, und sofort schoss es nur so aus Qadir heraus.
„Wir haben Reservierungen von Minotauren und Einhörnern bekommen. Der König der Minotauren kommt mit Gefolgschaft zu uns, sowie einige Einhorn Hengste. Dann haben wir noch einige Reservierungen der östlichen Drachen bekommen und… unser Schatzmeister ist noch dabei die restlichen exotischen Briefe zu entschlüsseln, aber… wir sollten uns auf ein paar Überraschungen gefasst machen.
Tom war wenig überrascht deswegen, aber dennoch musste er pfeifen.
„Das nenne ich seltenen Besuch…“
„Genau! Und deswegen werden wir nur drei Zimmer freihalten für die Überraschungsbesucher. Der Rest ist vollkommen ausgebucht.“
Tom hat noch nie ein Einhorn Hengst gesehen, oder einen Minotauren, weil sie sehr zurückgezogen leben und sich eigentlich nicht offen zeigen und lieber unter sich blieben. Von den östlichen Drachen hatte er bis jetzt nur zwei gehabt und es war jedes Mal ein Erlebnis gewesen.
„Ich freu mich schon so drauf!“, Qadir konnte nicht still sitzen wegen der großen Vorfreude.
„Ok… ich versuch mit zusammenzureißen. Nun… ähm… wo war ich. Achso… ja. Es gab auch eine Änderung bei den Klassen. Es gibt nur noch drei Klassen. Die normale, die 20 Goldstücke pro Tag kostet. Diese Klasse bekommt einen blauen Band am Handgelenk und ein Jungen, oder ein Erwachsener ist im Preis inkludiert. Dann noch die Biestklasse und die Drachenklasse. Die kosten 50 und 100 Goldstücke am Tag. Die erste darf sich bei den Reittieren auch Archia austoben und die andere bei allen. Der Preis der Drachenklasse ist deswegen so hoch, weil Tom und ihr natürlich, erst die Tiere für die Gäste bereit machen müsst. Einige haben mit der Reservierung auch Tiere mitgeschickt, um sich damit einen besseren Preis zu sichern. Natürlich habe ich zugesagt und sie warten mit unseren anderen Tieren bei den Priestern von Achia, die so nett waren und gerade außerhalb der Mauer die Tiere waschen. Heute Abend werden sie dann in den Ställen und auf die Wiese geführt. Achso… die Biestklasse und die Drachenklasse bekommen ein rotes und ein goldenes Band. Die Bänder sind für den Zutritt gedacht und wenn sich ein Gast jemanden im Bankettsaal aussucht, soll er sich das Band unseres Sexsklaven an sein Handgelenk binden. Wie ihr schon alle gesehen habt, werden alle im Bankettsaal gefesselt und festgekettet sein. Um die Ketten zu lösen, bekommen die Gäste einen keinen Schlüssel beim Einchecken, den sie auch am Handgelenk tragen sollen, weil drauf die Nummer ihres Spints und des Zimmers draufgraviert ist. Jeder weitere Sexsklave den sie haben wollen, kostet sie 20 Gold am Tag und es gibt keine Gruppenrabatte mehr.“
„Gibt es auch schon ein paar Mieter?“, fragte Tom nach.
„Ja, die gibt es. Zum einen unser Axel mit seinen Freunden, die werden im 15ten Stockwerk einquartiert werden. Zusammen natürlich. Sie haben auch schon namentlich zwei Sklaven reserviert.“
„Darf ich raten? Keyn und Markus?“
„Erfasst. Und der Rest, von denen es nicht so viel gibt, weil der Tag 35 Goldstücke kostet, ohne den Eintritt einberechnet, werden alle im Nordturm einquartiert.“
„Wie siehtsss das Verhältnis aus zwischen meinen Land und diesen hier?“, Tom war erstaunt welch große Fortschritte Totec mit der Aussprache gemacht hat.
„Nun einen Moment…“, Qadir schloss die Augen und rieb sich die Schläfen. Einige Sekunden mussten sie warten, bis sie eine Antwort bekamen.
„Ausgeglichen würde ich sagen. 20 Prozent der Gäste kommen aus Archia und dementsprechend auch den Nachlass, weil sie alle Generäle und Clanführer sind und im Krieg gedient haben. Das wollte ich euch noch wissen lassen. Ähm… Der Nachlass wird umgeändert und ich habe beschlossen, dass jede Echse aus Archia den Nachlass bekommt, sozusagen als Verbündeten Bonus.“
„Das ist aber sehr kulant!“
„Ich wurde schon fast dazu gezwungen, Tom. Weil du in ihren Augen der Apostel bist, wäre es nur unfair, wenn nur die Krieger einen Nachlass bekommen und der Rest nicht. Somit bevorzuge ich keinen und jeder hat die Chance mit dir zu sprechen, sofern das nötige Kleingeld vorhanden ist.“
„Gut… habt ihr noch Fragen?“
„Die habe ich, sogar einige.“, meldete sich gleich Tom und schoss auch gleich die erste Frage raus.
„Was hat es mit den Häusern auf der Wiese auf sich?“
„Dort können sich die Biest und Drachenklasse zurückziehen und falls reserviert, im ersten Stockwerk einmieten. Damit haben sie einen kurzen Weg zu ihren Tieren, die sie sogar in den ersten Stock mitnehmen können, sofern es keine großen sind.“
„Ok, meine nächste Frage drehte sich um die Häuser im Waldstück, oben am Hügel.“
„Das wird ein Ferienlager für Jungs werden. Wir bieten in den Ferien und übers Wochenende in der Stadt und dessen Umgebung den Familien an, dass sie ihre schwulen Jungs zu uns schicken, damit sie dort eine wunderschöne Zeit verbringen können. Sie haben keinen Zutritt zu den Pools und zum restlichen Gelände und es werden Tagesausflüge zum Lager am See geben, wenn das Wetter es zulässt. Am Abend gibt es immer ein großes Lagerfeuer, wo sie dann gemeinsam essen, bevor sie… vielleicht auch gemeinsam ins Bett gehen. Es können auch Eltern mitkommen, aber nur 12 an der Zahl, um auf die Jungs aufzupassen, ansonsten werde ich ein paar Studenten für den Job anheuern, die die Jungs nicht anfassen dürfen und für sie verantwortlich sind. Natürlich habe ich auch noch, wenn auch nachträglich, feste Stellenausschreiben dafür aushängen lassen.“
„Und der Zweck ist?“
„Das ist ganz einfach. Bevor die Jungs in der Schule jeden bespringen, können sie in der Zeit bei uns sich etwas austoben. Gleichzeitig haben die Eltern etwas Zeit für sich und schicken uns die Jungs zu, von denen sie glauben, dass sie schwul sind. Und wenn die Eltern ihre Kinder abholen, werden wir mit diesen Eltern auch ein Gespräch führen, ob es auch wirklich so ist und falls es so ist, werden wir sie auch deswegen beraten.“
„Schöne Idee, Qadir.“
„Das… ist mein persönliches soziales Projekt. Ich möchte in der Hinsicht eine bessere Aufklärung für die Eltern geben und natürlich auch für die Jungs.“
„Und was ist, wenn sich ein, oder mehrere Jungs zu uns schleichen?“
„Dann werden die Wachen sie nett zurückeskortieren. Was wir aber nicht beeinflussen können ist, wenn sie sich verstecken und runterspannen. Von meiner Seite wäre das kein Problem, sollen sie sich selbst befriedigen, dann können sie nachhinein besser schlafen. Hast du noch Fragen Tom?“
„Die zwei Bars am Platz.“
„Stimmt! Ja, das habe ich fast vergessen. Also, ihr habt am Platz die zwei runden Bars gesehen. Dort können *Nicht Gäste* bei uns feiern gehen und es ist für jedes Geschlecht gedacht. Ich wollte, dass wir so mehr Personen zu uns locken und sie ihr Silber bei uns lassen. Einige Gäste würden vielleicht, bevor sie bei uns Einchecken, etwas trinken wollen, um sich zu entspannen und die Nervosität zu vergessen.“
„Auch eine gute Idee und ich habe gesehen, dass beim Festsaal nicht alles fix montiert war. Vermutlich hast du da auch was geplant, oder?“
„Ja natürlich. Es ist so, wir haben… ich würde jetzt nicht sagen, ein Problem, aber es könnte sich zu einem entwickeln, in paar Wochen. Das mit den Fesseln und Ketten und den ganzen Schnickschnack, ist nur für den Tag der Eröffnung gedacht. Wir können nicht unsere Sexsklaven wieder anbinden, oder fesseln, wenn der Gast ausreist. Mir gefiel da das alte System besser, wo sich die Gäste zu ihren Zeitpunkt einen Jungen aussuchten. Deswegen wird dann nach den Tagen der Eröffnung der Bankettsaal geschlossen und auch umgebaut werden. Da der Saal zwei große Tore hat, wird der Saal in die Schlafstätten für die großen Tiere umgewandelt, wo die Drachenklasse dann zutritt hat. Rath, Kai, Kibo und Tito, also alles ab einen Greifen, werden dort ihre Ställen und Ecken bekommen.“
„Das wollte ich dich ja auch Fragen. Ich dachte mir nämlich, wo die großen Tiere schlafen werden.“
„Tja, da hast du die Antwort. Und wie euch bestimmt aufgefallen ist, ist unser Gelände ziemlich weitläufig und hat noch genügend Platz für weitere Neubauten. Was mir etwas sauer aufstößt ist, dass wir recht wenig Platz für unsere Sexsklaven zum Schlafen haben. Deswegen werde ich, wenn unsere Anzahl steigt, das alte Gebäude, wo Tom und seine Jungs zuvor geschlafen haben, bei Bedarf aufpeppen, damit man dort wieder schlafen kann.“
„Glaubst du, dass unsere Zahl noch so weit steigen wird?“
„Bestimmt Tom. In vier oder fünf Tagen können die Ritter und Wachen nicht das Gesamte Land durchkämmt haben. Andreas wird noch einiges zu tun haben, vermute ich. Und wenn unser Haus überquillt, dann werden wir noch viel mehr Sexsklaven bekommen, weil sich das in den anderen Ländern rumsprechen wird. Es wird ganz bestimmt auch so sein, dass einige Sklavenhändler zu uns reisen werden, um unter dem Tisch ihre Sklaven zu verkaufen, natürlich für viel Gold.“
Tom dachte kurz darüber nach und sah nun rüber zu Banestra.
„Banestra, du bist doch viel umhergereist, was meinst du?“
Der rote Drache wurde ganz nervös, als sich alle Augenpaare zu ihm richteten.
„Nun… es… kann sein. Das Archaische Reich hat auf dem Kontinent richtig gewütet… und… viele ihrer Nachbarländer… hat es schwer erwischt und sind gerade am Organisieren für den Wiederaufbau. Es kann sein, dass die anderen Staaten ihre Gefangenen zu uns schicken, um sie an uns zu verkaufen. Ob offiziell, oder per Sklavenhändler, so genau kann ich es nicht sagen. Auf jeden Fall werden sie unsere Kosten sehen und da bin ich mir sicher, möchten einige Staaten auch einen Teil davon haben.“
„Das stimmt, leider.“, kam es gleich von Qadir und sein Blick wurde ernst.
„Ich wollte es jetzt nicht erwähnen, aber… ich habe mit den Reservierungen auch einige Briefe mitbekommen. Darin steht, dass sich einige Staaten in unser Haus einkaufen möchten. Sprich, sie möchten uns finanzieren, um dann in regelmäßigen Abständen eine Auszahlung zu erhalten.“
„Aber das brauchen wir ja nicht, weil wir ja ein Teil unseres Staates sind.“, erwiderte Albrecht und erwiderte mit den gleichen Blick Qadir.
„Stimmt… aber das ist ein ganz heikles Thema. Ich kann nicht einfach per Brief andere Könige und Kaiser eine Absage schreiben. Da muss ich mindestens persönlich mit ihren sprechen und ihnen unsere Situation erklären.“
„Und wieso schickst du die Briefe nicht an Karl weiter?“, das wäre die einfachste Lösung fand Tom.
„Weil so Karl herausfinden wird, welcher König und Kaiser zu uns kommen wird und wie ich schon sagte, möchten sehr viele von ihnen unerkannt bleiben. Sie sehen uns eher als Neutral an und versuchen über uns, sich einen Stück vom Kuchen abzuschneiden.“
„Ja schon Qadir, aber sie wissen bestimmt, dass wir jetzt ein Teil vom Staat sind. Wir können und dürfen eigentlich nicht mit ihnen darüber verhandeln. Da muss der Schatzmeister oder unser König mit ihnen verhandeln.“
„Und genau deswegen Tom, werde ich mit jeden einzelnen, oder wir, sprechen. Sie sollen sich an den König wenden und nicht an uns. Doch das Problem ist, dass Karl und Axel bei uns sein werden über die Ferien. Und vielleicht wollen manche nicht so lange auf eine Antwort warten.“
„Du weißt aber schon, dass wir auch nicht darauf Antworten müssen? Wenn es nicht offiziell ist und sie mit den Reservierungen das Angebot mitgeschickt haben, und da wir nicht das Recht haben eine Entscheidung zu fällen, müssen wir auch nicht darauf eingehen. Und wenn wir nicht darauf antworten, dann werden die, die wirklich daran Interesse haben, auch einen Gesandten schicken, der die Vollmacht hat zu Verhandeln und spätestens da, verweisen wir ihn dann zum König.“
„Das ist ein gewagtes Spiel und könnte politische Erdbeben auslösen, Tom.“
„Das glaube ich nicht. Sie wollen ja was von uns! Also sollten sie mit unsren Vorgesetzten reden und das ist Karl. Meine Meinung ist, dass wir auf solche Briefe überhaupt nicht reagieren und einfach ein Edelbordell bleiben.“
Qadir lehnte sich nach hinten und verschränkte die Arme.
„Ich gebe da Tom Recht.“, meldete sich Banestra und Qadir sah langsam zu ihm rüber.
„Wenn wir so ein Angebot annehmen, dann umgehen wir den König. Und nur er weiß wie sein Staat, wie die Kassen und die laufenden Verträge aufgebaut sind. Wenn wir also so ein Angebot annehmen, dann könnten wir im schlimmsten Fall mehr Schaden als Nutzen verursachen.“
Qadir schnalzte mit der Zunge und sah hoch zu Decke.
„Gut… dann spielen wir dieses Spiel. Aber ihr werdet es Karl dennoch sagen müssen, dass solche Angebote bei uns reingekommen sind. Noch irgendwelche Fragen?“
Es war still und jeder sah den anderen an.
„Dann ist die Besprechung beendet.“, Qadir legte eine Hand auf seine Schulter bei Aufstehen und nur er wusste, was diese Geste in Wirklichkeit bedeutete.
Nachdem Qadir mit Kajal das Zimmer verlassen hat, stand Sartesh auf und sah sie alle an.
„Na kommt, ihr habt bestimme noch nicht alle Übungen hinter euch.“
Nach diesem Satz stand jeder langsam auf und auch Tom tat es und sah hoch zu Albrecht, der fast einen Kopf größer als er war.
„Schönen Tag noch mein Liebster.“
„Wir sehen uns heute Abend.“, gab der Greif breit grinsend zurück und als er allein im Raum stand, nachdem er sich von den anderen verabschiedet hatte, freute er sich auf die Zeit, wo er wieder einen ganzen Tag für sich haben kann.
Auf den Weg zurück, dachte er über die Besprechung nach und all seine Fragen waren beantwortet. Das sie für mindestens drei Tage ausgebucht waren, fand er jetzt nicht so schlimm. Denn, er stimmte Qadir zu. Seine Jungs und Erwachsenen können sich in der gleichen Zeit ausruhen wie ihr Gast. Was ihn aber sehr gefiel war, dass Qadir schon alles geplant und in die Hand genommen und sie nur informiert hat und das er, sich vollkommen auf die anderen Sachen konzentrieren kann. Wie zum Beispiel Chris. Chris wollte er persönlich in die Eingewöhnungsphase führen. Da aber jetzt Haslar da war, musste sich das schon wieder nach hinten verschieben. Und die neuen Tiere musste er für die Gäste bereit machen. Das bedeutet, dass er drei Tage mit Haslar zusammenverbringen wird und dann zwei Tage bei den Tieren und am darauffolgenden Tag, sperren sie schon auf.
Also musste er schon heute Anfangen.
Die Sonne tat gut auf sein Fell und die dunklen Wolken am Horizont, sind kaum näher gekommen. Haslar und Silar saßen auf dem Bett und zwischen ihnen, lag Alex leblos auf dem Bauch und war zugedeckt.
Die beiden Priester sahen ihn an, als er langsam Alex aufhob. Der Junge schlief sogar weiter, nachdem er ihn auf dem Arm gelegt hatte und so wurde der kleine noch süßer.
„Haslar, wollen wir?“
Zuerst verstand die weißbemalte Echse nicht, doch als Silar sanft eine Hand auf dessen Schulter legte und leicht zu lächeln anfing, bekam die starke Echse ganz große Augen und fing schon beim Aufstehen zu zittern an.
Ihr Ziel war der Aufzug, sein Aufzug und auf den Weg dorthin, wurde Haslar immer nervöser. Die Atmung war unregelmäßig, die Lippen sahen ausgetrocknet aus und die Augen fanden keine Ruhe. Tom indessen sah sich einfach nur Alex an, der auf seinen linken Arm lag und mit dem Gesicht an seiner Brust, tief schlief.
Der kleine schlaffe Penis, sah senkrecht nach oben und sogar jetzt, konnte man die Eichel unter der sehr dünnen Vorhaut sehr gut erkennen.
Es war für ihn ganz ungewohnt zu spüren, wie schwer er sich fühlte, wenn der Aufzug hochfuhr und als sich der Aufzug verlangsamte, fing Haslar schnaufend zu atmen an. Tom ging um den Aufzug rum, am Bett vorbei und legte Alex auf eine Polsterinsel. Nachdem er das tat und sich umdrehte, starrte ihn Haslar völlig nervös und am ganzen Leib zitternd an.
Tom ging an ihm vorbei und durchquerte den ganzen Stock und konnte sich dabei immer noch nicht vorstellen, dass er hier wohnen und leben wird. Der seidenvorhang glitt über ihn und seine Pfoten tauchten ins leicht warme Wasser ein. Stufen gingen in den Becken, das um sein Stockwerk gebaut worden ist. Seine Hüfte tauchte unter und als das Wasser ihn bis zur Brust ging, konnte er bis zur anderen Seite schwimmen. Zwei Meter breit war das Becken und dann spürte er an seinen Pfoten wieder Stufen. Er konnte also bis zur Brust im Wasser sitzen, oder rauf bis zum breiten Rand steigen und sich auf dem Rand hinlegen. Eine ein Meter hohe Glaswand hinderte ihn daran runterzufallen, die er zuvor nicht gesehen hat.
Er entschied sich auf den Beckenrand zu sitzen und die Beine ins Wasser zu tauchen.
Haslar folgte ihn und als der Echsenkörper im Wasser war, tauchte die Echse unter und als sie wieder auftauchte, war keine Spur mehr von der weißen Bemalung zu sehen. Langsam, schon fast erotisch, stieg Haslar aus dem Wasser und setzte sich gleich neben ihm.
„Hast du aus deinem Samen die Farbe hergestellt?“, fragte er ihn und sah ihn dabei direkt in die Augen.
„Nein. Ich… es ging alles zu schnell. Die Samenfarbe bestand vermutlich aus 100 Kriegern.“
Tom nahm Haslar Arm in seine Hand und hob ihn auf. Mit der Nase fuhr er den Arm hoch und roch an ihm.
„Ich rieche nichts, ist das gewollt?“
„Ja.“, langsam senkte er den Arm und legte ihn dann direkt auf seinen Schenkel ab.
„Und wieso ist dein Glied die ganze Zeit aus der Hauttasche? Hat es auch etwas mit dem Priesterdasein zu tun?“
Schmunzelnd sah ihn Haslar kurz an, bevor der Blick runterging.
„Du bist aber sehr neugierig…“
„Also nicht.“
Der Priester bestätigte dies mit einem Kopfnicken.
„Ich… ähm… seit ich weiß, dass es dich gibt, wusste ich, was meine Pflicht ist. Ich habe noch nie…“
„Aber du hast doch die Männlichen Krieger beim Ritus der Fruchtbarkeit begleitet. Also hast du auch deren Penisse in der Hand gehabt und sie solange massiert, bis sie abspritzten.“
Nun sah ihn Halsar mit großen Augen an.
„Natürlich nicht! Das haben die weiblichen Priester gemacht!“
„Achso… es hat sich nämlich so angehört, als ob du es auch selbst gemacht hast.“
„Entschuldige wenn es falsch rübergekommen ist.“
Sanft legte Tom seine Hand auf Haslar Arm am Schenkel.
„Dann ist das deine Erste Erfahrung?“
Laut schluckte die Echse und stammelte ein „J-Ja…“, von sich. All das sah er und immer mehr fragte er sich, ob das richtig war.
„Wir haben das Thema schon besprochen, aber Haslar, wegen mir musst du das nicht machen. Ich sehe doch, wie du mit dir kämpfen musst.“
„Du hast mich gefragt, ob die Abschaffung des Gesetzes mich beeinflusst. Und meine Antwort ist… vielleicht. Tom, wenn wir das machen… dann breche ich nicht das Gesetz.“
Wieder erhielt er eine Antwort das nicht aussagekräftig war. Alex schlief so ruhig während leise der Wind über sie herzog. Es war still und es schien, als ob die Zeit in seinem Land stehen geblieben war. Die Sonne brannte herunter und seine Augen sahen die Pracht der Landschaft.
„Haslar, du hast mich gefragt wie ich über dich denke und jetzt, wo wir alleine sind, beantworte ich dir die Frage. Du bist eine Echse, die sehr Sorgfältig agiert. Deine Pflichten sind dir genauso wichtig, wie dein Glaube zu Alzsass. Du bist nett, wobei dein erster Auftritt sehr bestimmend war. Und ich vermute auch, wieso du dir meinen Penis angeschaut hast. Schon von erstem Moment warst du darauf eingestellt mit mir ins Bett zu gehen. Ich glaube dir, dass du noch nicht mit einem Männchen im Bett warst und ich der erste sein soll, oder werde. Deswegen hast du abgeschätzt, oder überprüft, ob es dir mit mir wehtun wird. Und langsam auf dem Punkt zu kommen: Wenn du es wirklich willst, dann sag es. Es gibt keine halben Sachen bei mir. Wir werden uns Küssen, unsere Zungen werden sich verknoten. Wir werden heißen, wilden Sex haben. Ich zumindest, werde mich nicht zurückhalten. Wir werden den Körper des anderen auswendig kennenlernen. Ich werde mit dir Sachen machen, dir mir besonders gefallen und du wirst das gleiche mit mir machen. Du willst für immer an meiner Seite sein, meine Wünsche von den Augen ablesen. Wenn du so weit gehen willst, dann sollte zwischen uns keine Mauer mehr sein. Und… ich fange damit an.“
Zärtlich legte Tom die andere Hand auf Haslar grüne Wange.
„Ich finde dich sehr attraktiv, sehr männlich. Du riechst gut und ich liebe dein Moschusduft, das von unten zwischen deinen Beinen zu mir raufsteigt. Du bist heiß gebaut, hast an dir trainiert, obwohl du kein Krieger deines Volks bist. Bis jetzt warst du ehrlich zu mir und ich würde gerne die drei Tage mit dir im Bett verbringen wollen. Ich würde dich gerne über mein Bett aufhängen wollen, um dir am zweiten, oder dritten Tag das Sperma aus dem Körper raus zu melken. Ich würde mich von deinem Sperma über die drei Tage ernähren wollen. Ich würde dir die zwei faustgroßen Eier solange massieren, bis du vor Geilheit in mein Gesicht abspritzt. Ich würde dir meinen Knoten tief in den Rachen schieben, und dich mit meinem Sperma füttern. Deinen Hintern würde ich solange ficken, bis der brennt. Dann würde ich ihn behandeln, sanft küssen, streicheln und mit Salben versorgen, bis das brennen aufhört, nur um dich wieder stundenlang zu ficken.“
Nachdem Tom verstummte, streichelte er die Schenkelinnenseite von Haslar und sah die Echse tief in die Augen. Haslar sah sich die Hand an, die schon ziemlich nahe am Schritt war. Toms Hand war so weich und warm und das was er von ihm gehört hatte, war das erotischste, was er in den letzten Jahren gehört hatte. Niemals zuvor hat jemand sowas zu ihm gesagt, niemand hat zu ihm gesagt, wofür er benutzt werden wird. Der Gedanke, als er kurz zu den Stagen über den Bett sah, dort aufgehengt zu werden, benutzt zu werden, ließ ihn innerlich erbeben. Er war sehr konservativ eingestellt und Sex war für ihn mit einem Weibchen ganz normal. Er nahm sie von hinten, oder sie ritten ihn und abschließend leckten sie ihn immer sauber. Doch sowas exotisches, sowas absolut neues, konnte er sich kaum vorstellen. Das in seinen Leben ein Apostel erscheinen würde und dazu noch ein Männchen, das auf andere Männchen stand, hätte er sich vor paar Tagen auch nicht vorgestellt. Doch, als er es herausfand, ging alles so schnell. Die versteckten alten Schriftrollen grub er aus dem Erdreich im Tempel aus, die er vor mehr als 20 Jahren dort eingegraben hat. Abermals las er sich die Texte durch, die alles beschrieben, bevor der damalige König Richard den gleichgeschlechtigen Sex verboten hat. Dort stand auch geschrieben und eingemeißelt, welche Aufgaben der Hohe Priester beim Apostel hatte. Mit schrecken las er durch, dass er für das seelische und körperliche Wohl des Apostels verantwortlich war. Doch zuvor soll er sich drei Tage mit dem Apostel das Bett teilen, weil jeder Tag für einen Gott stand. Drei Götter, drei Tage, das stand geschrieben. Der erste Tag war zum Kennenlernen gedacht, der zweite Tag für die Liebe und der dritte, war dafür gedacht, um die zurückgehaltene Lust und Emotionen freien Lauf zu lassen. Geist, Sex und Wildheit.
„Jetzt, da ich nun weiß wie du über mich denkst, verrate ich dir auch, was ich über dich denke, Tom. Wir sind im ersten Tag, wo wir uns kennenlernen und unsre Gedanken austauschen. So soll es sein, laut den Texten der Vergangenheit. Und ja… ich habe Angst, ob es wehtuen wird und du hast richtig vermutet. Und es tut mir leid, dass mein erstes Auftreten für dich bestimmend war. Doch da kannte ich dich nicht und ich wollte es nicht wahrhaben. Doch langsam kenne ich dich, sehe wie nett und zuvorkommend du bist. Ganz anders, als ich mir dich vorgestellt habe. Ich dachte zuerst, dass du die Leute um dich herum ausnutzt, also körperlich. Ich hörte, wie die Gefangenen zu dir als Sklaven geschickt wurden. Ich dachte sie würden mit körperlicher Gewalt gefügig gemacht, um dann im diesen Haus zu arbeiten. Doch alles was ich damals dachte, war genau das Gegenteil zu dem, was ich bis jetzt sah. Ich… beantworte dir auch die eine Frage, die ich nicht beantwortet habe. Die Frage war, ob mich das Gesetz beeinflusst, das es nun nicht mehr gibt uns somit den Sex zwischen zwei gleiche Geschlechtern erlaubt. Ja Tom, es beeinflusste mich immens. Ich… ich…“
Haslar traute sich nicht über seine Vergangenheit zu sprechen. Er hat es immer als verdorben abgestempelt und wann immer es hervorkam, sogleich versucht zu vergessen und wieder zu vergraben. Aber, wie länger er die Hand zusah, die ihm am Schenkel streichelte, wo ihn noch kein anderes Männchen dort berührt hatte, realisierte er ganz langsam, dass dieses Männchen, auf andere stand.
„Ich… es ist kein Ding des Priesterdasein, sein Glied draußen hängen zu lassen. Mich… erregt es. Mich erregt der Gedanke, mit einem anderen Männchen das Bett zu teilen. Ich bin seit heute Morgen, erregt und… es wird immer schlimmer. Ich wünschte, dass du ein Männchen wärst, das keine Erfahrung mit anderen Männchen hat, damit ich mich nicht schämen muss, wenn ich unabsichtlich was Falsches oder Unerotisches mache. Aber andererseits, kann ich mich von dir leiten lassen, weil du die Person von uns beiden bist, der die meiste Erfahrung mit anderen Männchen hast. Ich… verurteil nicht, dass du auf Jungs und Tiere stehst. Denn, ich habe gesehen, wie der Wyvern es wollte, ich habe gesehen, wie du Alex nicht bedrängt hast und auf sein Einverständnis gewartet hast, und noch tust. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man manche zu seinem Glück zwingen muss. Deswegen werde ich es auch nicht verurteilen, wenn du bei Alex den ersten Schritt machst. Sofern sich der Junge nicht am Anfang dagegen sträubt, was ich nicht glaube, da deine Hand… sehr verführerisch ist.“
Langsam sah er hoch und die Augen die ihn anstarrten, verzauberten ihn. Silar hat die Wahrheit gesagt. Allein Toms Ausstrahlung, ist die Verführung selbst. Der weiße Dalmatiner mit seinen schwarzen Punkten an der Schulter, kommt absolut willensstark und selbersicher rüber. In seinen Augen kann man die Lust sehen und man kann sich kaum dagegen sträuben. Das Atmen fiel ihm in seiner Anwesenheit schwer, weil jede Bewegung, absolut anziehend war und sein Herz durchgehend zum Rasen brachte. Und schon die kleinste Berührung von ihm, schmerzte pochend in seinen Lenden.
„Und deswegen Tom, möchte ich das machen. Es ist nicht mehr ein Muss, sondern ein wollen geworden. Es ist mir eine absolute Ehre, mit dir, mit meinen Apostel, die ersten Erfahrungen zu machen. Ich will mit dir das Bett teilen, ich will mit dir Sex haben, ich will… meine jugendlichen Gedanken, mit einen anderen Jungen Sex zu haben, nicht mehr als verdorben ansehen. Ich war vielleicht so alt wie Alex, als in mir den Wunsch aufkam, mit einen anderen Jungen Sex zu haben. Ich… suchte heimlich nach einem Jungen, der es auch so wollte. Aber bevor ich einen fand, wurde ich von den damaligen Hohen Priester aufgenommen und da wurde mir gelehrt, dass solche Gedanken verdorben und schlecht sind. Ich akzeptierte es und vergrub den Gedanken ganz tief in mir drinnen. Doch jetzt… ist es erlaubt. Ich darf es machen und ich… fühle mich nicht mehr verdorben, weil ich diese Gedanken hatte und… habe. Also… willst du mit mir… Sex haben wollen?“
Sein Herz drohte zu zerspringen nachdem er das fragte, was er immer schon einmal einen anderen Männchen fragen wollte. Keiner außer ihnen war hier, sie waren komplett unter sich und Alex schlief noch immer tief und fest. Sie waren ehrlich zueinander und dieser Moment, war für ihn der intimste in seinen ganzen leben. Doch es war nicht die Frage, was sein Herz zu zerspringen drohte, sondern Toms Lippen, die für ihn, unglaublich langsam näher kamen. Einen Kuss würde er gleich bekommen, nämlich auf den Lippen. Und als sich die warmen Lippen auf seine legten und er die Wärme und die Feuchtigkeit der Lippen spürte, stieg ihn nun auch bewusst der starke männliche Duft von Tom in die Nase. Dieser Cocktail von dem war er spürte und roch, ließ ihn dazu verleiten, ebenfalls Tom zu küssen. Aber, es war nicht nur ein einfacher Kuss den er zurückgab. Es war der Kuss, wo er seine unterdrückte Seite, seine schwule Seite, freiwillig die Oberhand übergab.
Es fühlte sich herrlich an Tom zu küssen, es fühlte sich wundervoll wie die Sonne an, von einem Männchen geküsst zu werden und so einen zu küssen. Er musste lächeln beim Kuss und in dem Moment, wo die Lippen fest gegeneinander drückten, fühlte er sich so leicht wie eine Feder.
„Nur Sex?“, fragte ihn Tom, nachdem sich ihre Lippen voneinander gelöst haben und als er sein Lächeln, seine freundlichen und gierigen Augen sah, wusste er, dass er in sicheren Händen war und sich Tom nun wirklich und völlig öffnen konnte. Jetzt wollte er mit Tom das Bett teilen, sogar unbedingt. Seine Angst war wie davongewischt und ein Leben an seiner Seite, war nun klar wie ein Diamant. Sein Leben würde sich noch mehr als zuvor um Sex drehen. Und nun verstand er auch, wieso vor so vielen Jahrhunderten sein Volk mit dem gleichen Geschlecht einen Bund eingegangen war. Es fühlte sich für ihn normal an, es fühlte sich gut an, er fühlte sich jetzt, einfach unglaublich Glücklich. Und aus diesem Grund und weil es Tom war, sein Apostel und die Person, die ihn von den geistigen Ketten befreit hat, schlang er seine Arme um ihn und drückte ihn fest zu sich.
Während er die Augen schloss und mit der Wange an Toms rieb, spürte er seine Körperwärme, spürte er seine Arme, die sich um ihn legten und da wurde ihm klar, dass er nicht nur Sex mit ihm haben wollte. Er wollte all das ausprobieren, was Tom gesagt hatte, was er in seinen eigenen Vorstellungen schon seit Jahren träumte und bis vor kurzem, geheim und vergraben hielt.
„Alles Tom… einfach alles würde ich machen.“
Der alte Hohe Priester in ihm war schockiert über diesen Satz, doch der Neue, explodierte vor Glück. Und weil es so war, machte er den nächsten Schritt. Seine Arme ließen Tom los und beim Aufstehen, legte er eine Hand an seinen Lendenschurz.
Sein Penis pochte schmerhaft, als Tom in seinen Schritt unverhohlen starrte und mit ansah, wie er sich vor ihm auszog. Die Wärme von Toms Hand, war sogar noch wärmer, als sie sich blitzschnell um seine nasse Eichel schloss, noch bevor der Lendenschurz im Wasser herumtrieb. Die andere Hand tat sein besten ihn nicht vor Schmerzen stöhnen zu lassen, während sie seine beide Hoden in der Hand hatte und sie sachte massierte.
Er war so erregt, das sein Unterarmlanger Penis dunkelrot nach oben zeigte, als er sich wieder neben ihn setzte. Seine salzige und durchsichtig wässrige Vorfreude, rann über Toms Hand runter, als sie einmal runter und dann wieder rauf fuhr.
Tom glaubte Feuer in der Hand zu halten. Festes, pochendes und dunkelrotes Feuer. Haslars Intimgeruch raubte ihm den Atem. Seine Zitzen förmige Eichelspitze schimmerte und lief durchgehend aus. Die beiden Hoden waren wohlgeformt, oval und steinhart. Voller Genuss und mit der Zunge voran, sog er schon die Spitze und die Eichel in seine Schnauze und was er schmeckte, war einfach nur noch geil. Die Höcker um den Eichelrand massierten seine Zunge auf wundervollster weise beim Einverleiben und gleichzeitig, fuhr er mit der Hand runter bis zur Wurzel, wo der Penis fast faustdicke war.
Gleichzeitig fing er mit dem Gaumen die Penisspitze aus zu melken an und massierte den Penis von unten nach oben mit der Hand. Seine Hand erreichte gerade seine Lippen, als etwas Unvorhergesehenes geschah. Haslar verkrampfte sich und schoss mit der Hüfte nach oben, sodass die Eichel seinen Gaumen passierte und unter einen lauten, brummigen stöhnen, hatte Haslar einen spontanen Orgasmus. Tom hätte schon längst gewürgt, wenn er nicht schon längst den Reiz wegtrainiert hätte.
Die lavaheiße Eichel in seinen Hals explodierte. Das Sperma der Echse wurde direkt in seinen Hals gepumpt, aber er konnte nicht schlucken, er konnte nicht Atmen und deswegen, ließ er das Sperma langsam in seinen Magen gleiten.
Er spürte jeden Zentimeter das das Sperma hinter sich ließ. Und es war so gewaltig viel davon, dass er Angst hatte doch noch zu ersticken. Aus diesem Grund zog er seinen Kopf ganz langsam zurück, während der Körper von Haslar alles rausspritzte und drückte, was bis jetzt produziert wurde. Nachdem die Eichel in seiner Schnauze etwas zurückgelitten war, dankte er der Eichelspitze mit der Zunge streichelnd und das, während sie noch immer Sperma aus sich schoss, das wiederum sehr lecker und cremig war, ließ Haslar nach Luft schnappen und brachte den Körper vollends zum Erbeben. Die Echse stützte sich mit den Händen am Beckenrand ab, drückte die Hüfte soweit es ging nach oben und in dieser Haltung, hatte Haslar die Augen geschlossen und war zittrig verkrampft. Es dauerte einige Sekunden, bis der Hohe Priester seufzend die Luft aus den Lungen ließ und dann im nächsten Moment, zusammensackte. Noch einige Sekunden danach, sog Tom fest am Penis, um ja jeden Tropfen des Echsenspermas trinken zu dürfen. Er tat es solange, bis nur noch einige Tropfen seine Zunge befeuchteten und Haslar vor Überreizung an der Hüfte zu zittern anfing.
Dann erst, hob er seinen Kopf langsam an und entließ die geile und heiße Eichel aus seiner Schnauze. Noch dunkler als zuvor pochte der geil riechende Penis unter ihm und er betrachtete ihn solange, bis der Penis an Festigkeit verlor und sich wippend langsam senkte.
Nach hinten angelehnt und einfach nach oben zur Decke starrend, lag nun Haslar nur da und versuchte wieder zu Atem zu kommen.
Wenig später machte sich Tom mit dem Kopf auf Haslar Unterbauch gemütlich und betrachtete einfach dessen Hoden, wo darauf der schlaffe und handlange rote Penis lag. In seiner ganzen Schnauze spürte er noch den dickflüssigen und herb-würzigen Samen der Echse und er fragte sich, wieviel die Lenden unter seiner Wagen noch davon hatte.
„T-Tut… mir leid… es… kam so plötzlich…“
„Ist schon ok.“, noch während er das sagte, nahm er den Penis von Haslar in die Hand und hinderte so daran, dass sie sich in die Hauttasche zurückziehen konnte. Dabei leckte er noch jeden Tropfen ab, das aus der Spitze rauskam.
„Wir machen heute Abend weiter und du wirst die erste Person sein, die über meinen Bett hängen wird!“, der Blick den er nachdem Satz zugeschossen bekam, machte ihn noch heißer, als er schon sowieso war. Aufgeregt, angstvoll und kaum erwartend, sah ihn Haslar von oben an und der Penis in seiner Hand, erbebte einmal als eine Ladung Blut reingepumpt wurde.
„Oh… wie ich sehe kannst du es kaum noch erwarten!“, und tatsächlich, wenige Sekunden später, wippte der Penis vor seiner Schnauze auf und ab und war wieder bereit sich zu ergießen.
„Vielleicht sollte ich gleich damit anfangen und dich bis heute Abend hängen lassen?“, Haslar schluckte gleich schwer darauf und als er das sah und hörte, konnte er ein Kichern nicht zurückhalten.
„Keine Sorge, ich lasse dich nicht den ganzen Tag hängen. Aber du weißt was auf dich heute Abend zukommen wird. Doch bevor das geschieht, bin ich nun an der Reihe, also… umdrehen und Hintern rausstrecken.“
Während sich der Oberste Priester langsam umdrehte, beschleunigte sich die Atmung. Da er wusste, dass es das erstes Mal für ihn sein wird, wollte er es so zärtlich wie nur möglich machen und er wusste gleich wie, nachdem er sich aufgerichtet hat und lächelnd mit ansah, wie Haslar zu ihm aufblickend, den breiten und durchtrainierten Hintern präsentierte.
Der starke und lange Schwanz erhob sich und zeigte dann vollends das Schmackhafte Bild was Tom so sehr mochte. Unter dem Spalt des geilen Hinterns, lagen die zwei massiven Hoden fest am Körper an und darunter zeigte der feste und dunkelrote Penis des Männchens steif ins Wasser.
Noch bevor Tom die Hand auf die linke und warme Po Backe legte, zitterte Haslar vor Aufregung. Um ihn zu beruhigen, wanderte er mit der Hand runter und streichelte sanft die zwei Hoden im weichen Hodensack. Noch immer hatte er den Geschmack des herben und warmen Echsensamens im Maul und er freute sich auf die Tage die kommen werden, wo er die zwei Faustgroßen Hoden ausmelken kann. Die beiden Freunde in seiner Hand werden sehr viel zu tun haben und dieser Gedanke, zauberte ihm noch ein breiteres Lächeln auf Gesicht, was Haslar natürlich auch sah.
„Wieso grinst du so?“
„Wie oft bist du an einem Tag gekommen?“, fragte Tom zurück und massierte immer ausgiebiger die beiden Hoden, was Haslar wohl zu genießen schien, da der auch langsam und genüsslich zu lächeln anfing.
Bevor Haslar Antworten konnte, ließ er von den Hoden ab und gesellte sich dann in der gleichen Stellung neben ihn. Auch er streckte den Hintern nach oben und legte sich auf den warmen Stein rauf, um durch das Glas die Landschaft zu beobachten.
„Wir Priester müssen stündlich kommen können.“
„Nur einmal pro Stunde?“
Haslar nickte und rückte näher zu Tom, bis fest ihre Oberarme gegeneinander drückten.
„Wir müssen auch unsere Kräfte schonen, obwohl wir auch alle paar Minuten können, doch dann wären wir nach einer Stunde völlig erschöpft.“
Tom nickte erfahrungsvoll. Er wusste was damit gemeint war. Es lag nicht nur am Sperma eines Männchens, was von einem verlangt wird, sondern auch an der Lust selbst. Nach jedem Höhepunkt war die Lust völlig verschwunden und hatte im Grunde genommen genug. Sich selbst aber zu zwingen, noch einmal zu kommen, noch einmal zu ficken, war ein großer Akt der Überwindung. Nicht nur, dass man völlig überreizt rangeht, sondern, dass man sich überhaupt dazu zwingen musste, ging völlig gegen die Natur eines Männchens. Besonders, wenn man schon so alt wie er war. Das war auch der eigentliche Hauptgrund, wieso er nicht weiter im Haupthaus arbeitet tut.
Er konnte und wollte nicht mehr.
Als er noch jung war, hat sein Penis so viel Sperma verschossen, dass er Mägen damit gefüllt hat und er konnte und wollte noch mehr.
„Als ich… als ich noch im Haus selbst gearbeitet habe, habe ich einen Orgasmus nachdem anderen gejagt. Unzählige Schnauzen brachten mich zum abspritzten. Und noch viel mehr Zungen leckten meinen steifen Penis voller Gier ab. Ich sah ihre Lust, ihre Gier nach einem Penis eines Jungen und weil es dort draußen verboten war und hier drinnen, toleriert wurde, kamen sie zu uns. Ihr Blick und die Lust, die sie dann rausließen, brachten mein Blut zum Kochen. Weil wir beide, also ich und der Gast, was völlig verbotenes taten. Es… war eine wirklich geile Zeit im Haus. Mein Leben bestand nur noch aus Sex und Penissen. Damals konnte ich noch alle paar Minuten kommen und das über Stunden hinweg. Wenn nicht sogar über Tage. Einmal… wurde ich für drei Tage gebucht und das Ehepaar, das übrigens ein Hyänen Männchen und ein Weibchen war, hat mich an meine Grenzen gebracht. Während mich das Männchen von hinten nahm, musste ich das Weibchen unter mir ficken. Und wie jedes Männchen, hatte es nach dem Orgasmus erst einmal genug und der lange und dünne heiße Penis zog sich aus mir raus. Doch, das Weibchen… sie hatte nicht genug. Man zwang mich sozusagen, sie zu ficken. Drei Tage Haslar, lag ich sozusagen auf ihr und wann immer ich wach wurde, musste ich sie unter mir wieder ficken. In diesen drei Tagen, lag ich nur auf ihr, steckte nur in ihr und wurde regelmäßig von hinten in den Hintern gefickt vom Männchen. Ich… brauchte zwei Tage um mich zu erholen und gleichzeitig bekam ich feuchte Träume, weil ich sogar noch im Traum glaubte auf ihr zu liegen uns sie zu ficken. Zum Glück für mich, kamen sie nie wieder, aber… das war nur eines meiner Erlebnisse in diesem Haus.“
Das blau und das Gold der Landschaft war so schön und in diesen ruhigen Moment war es so still und angenehm, dass Tom sich am Liebsten nur hinlegen und im Bett schlafen wollte, obwohl er vor Lust und Geilheit überkochte.
„Wieso erzählt du mir das?“, wurde er gefragt und Tom wusste es selber nicht so genau.
„Keine Ahnung… vielleicht weil das was du gesagt hast, diese Erinnerung hervorrief.“
„Sowas… würde ich auch einmal erleben wollen…“
Grinsend schoss Toms Kopf mit den Lippen voran zur Seite und nachdem er Haslar einen Kuss auf die Wange gedrückt hat und ihn Augenzwinkernd ansah, lächelten sie sich schon fast verliebt an und sie beide wussten gleich, dass der eine den anderen sowas erleben lassen wird.
„Tom!“
Qadirs Stimme war zu hören und es war ihm auch ganz Recht und er war auch darauf vorbereitet, dass bis zu Eröffnung seine Privaten Sachen hinten anstünden.
Tom drehte sich um und setzte sich auf die Steinkante im Wasser.
„Was gibt’s?“
„Ich brauche noch deine Meinung für etwas. Mir kommt es so vor als wären wir noch nicht wirklich vorbereitet für so viele Gäste und deswegen, brauch ich deine Meinung für etwas.“
„Ich komme.“
Tom stand auf und stieg aus dem Wasser und dabei, schnappte er sich den seidenen Lendenschurz von Haslar aus dem Wasser und warf es ihm zu.
„Anziehen, die Arbeit wartet.“