Begegnung mit dem Leprechaun oder St. Patrick Nacht
So das ist eine Story welche ich gestern, am St. Patricksday, zwischen den vielen Guinness gefunden habe. Viel Spaß beim Lesen
Begegnung mit dem Leprechaun oder
St. Patrick Nacht
Die Tür vom Pup flog krachend auf und ein Schatten fiel auf den nächtlichen Weg.
Mach das du nach Hause kommst du betrunkener Kerl, war zu hören.
Ja ich gehen schon, ihr seit ja doch nur neidisch das heute mein Tag war.
Patrick ging schwankend auf die Straße und lies die Tür mit einem lauten Knall ins Schloß fallen. Eine Melodie vor sich hinsummend machte er auf den Heimweg, er hatte keine Lust den lagen weg durch das Dorf zu nehmen also lief er quer über den Friedhof Richtung Hügel , wo auf der anderen Seite des Dorfs seine Hütte stand.
Patrick war ein Nichtsnutz, Arbeit und ehrlich sein Geld verdienen war nicht seine Sache, dagegen Feiern, Trinken und Schabernack. Sein Geld verdiente er mit Gelegenheitsjobs und Geige spielen im Pup, wobei dort die Bezahlung meist gleich in Guinness umgesetzt wurde. So auch heute am St. Patricksday , sein Namenstag und so war er auch, wie gewohnt, wieder total betrunken. Er durchquerte den Friedhof und macht auf der Bank an der Mauer kurz rast, er blicke auf den Hügel der mitten im Dorf lag und demnächst bebaut werden sollte. Es waren neue Zeiten angebrochen und niemand glaubte mehr das es Gnome, Kobolde oder Leprechaun in diesem Hügel geben soll, ha warum soll man etwas glauben was man nicht sieht.
Patrick horchte auf, am Rande des Hügels wurde eine merkwürdige Gestalt sichtbar, sie schien einen schweren Karren hinter sich her zu ziehen. Die Gestalt war knorrig wie ein alter Eichenstamm gebogen und trug einen riesigen Busch von Haaren auf dem Kopf und einen Bart auf den jeder Ziegenbock neidisch geworden wäre.
Er stöhnte und schien kaum voran zu kommen so schwer war der Karren beladen.
He du da, wand er sich an Patrick, komm und hilf mir mal beim ziehen, ich muß noch heute Nacht zum großen Berg hinter den Dorf. Was bekomme ich dafür? War Patricks Antwort. Ein Goldstück, aber wir sollten uns beeilen bevor es hell wird muß ich dort sein, sagte die Gestalt. Gut für ein Goldstück würde er es machen, es war immerhin so viel wie er in einem halben Jahr zusammen brachte. Er stand auf und ging hinüber um mit anzufassen. Der Karren war wirklich sehr schwer und Patrick kam bald ins schwitzen, ja bin ich denn ein Zugtier um mir das anzutun, frage sich Patrick überhaupt wenn der es so eilig und dringend hat wir der wohl für die Arbeit wohl mehr geben müssen.. Sie waren fast auf den Hügel angekommen und die Straße am unterem Ende war schon zu erahnen. Patrick ließ den Griff der Karre fallen und streifte das Seil von der Schulter, mit dem er zusätzlich gezogen hatte. Puh das ist sehr schwer und ich kann kaum noch weiter, ich brauche eine Pause, überhaupt ist ein Goldstück für diese Last zu wenig ich will zwei.
Ok du bekommst zwei aber wir müssen weiter, bekam er zur Antwort. Patrick nahm den Griff wieder auf und legte das Seil über die Schulter. Sie kamen an der Straße an und gingen Richtung Dorfende, Patricks Haus kam in Sicht, er ließ den Griff los und sagte, Fünf Goldstücke. Bin ich ein Esel der so ein schweren Karren zieht ohne gute Bezahlung? Die Gestalt richtet sich auf und ihre Augen begannen zu glühen.
Doch Patrick, du bist ein Esel und weil du versucht hast mich zu betrügen wirst du mir jetzt kostenlos helfen den Umzug meiner Sachen aus dem Hügel zum großen Berg zu machen. Patrick begann zu lachen. Hahaha warum soll ich etwas so dummes tun? Ha ha iha ha iha iha ia iiiaaaaaa. Patrick verstummte und hielt sich die Hand vor dem Mund. Der schwoll langsam an und auch die Hände veränderten ihre Farbe.
Dunkle Haar begann auf ihnen zu wachsen und die Finger zogen sich bis auf einen zurück. Auf dem Kopf begann etwas an der Ohren zu ziehen und ein strecken und schiebendes Gefühl lief durch das Gesicht. Seine Haut begann zu jucken und die Schuhe platzten auf, stat Füßen und Zehen wurden dunkle Hufe und Fell an den Beinen sichtbar. Seine Nase verlängerte sich und wuchs mit den Lippen und dem Unterkiefer gemeinsam nach vorne, große braune Zähne und eine raue schwere Zunge ergänzten das Bild. Die Haare zogen sich zurück und nur ein dunkler Kamm blieb stehen der als Mähne auf dem Rücken auslief.Das Hemd und die Hose begannen in ihren Nähten zu stöhnen und platzten langsam auf.
Neii iiihaa iiihhaaaaa, Patrick viel nach vorne und auf seine neuen Hufe der Rücken streckte sich und die Kleidung verschwand an ihrer Stelle kam dichtes und robustes Fell zum Vorschein.Als letztes kam ein mächtiger Zargel mit dichten dunklem Buschen zum Vorschein, Patrick stand mit offenem Maul da und erstarrte.
So nun wird es zeit deine Arbeit aufzunehmen, sagte die Gestalt und es erschienen Zaumzeug und Zuggeschirr an Patrick, er wurde angespannt. Hüha, los, Patrick stand stocke steif da und wollte nicht. Ein scharfer Knall und ein noch schärferer Schmerz auf seiner Hinterkeule ließen ihn vor lauter Schreck loslaufen. Knarrend setzte sich der schwere Wagen in Bewegung und die Gestalt sorgte dafür das es flott voran ging. Jedes mal wen Patrick langsamer wurde, bekam er die Peitsche zu spüren und lief vor Schreck erneut schneller. Bald waren sie am Berg angekommen und ein Tor tat sich auf, sie fuhren in eine weite Halle wo der Leprechaun sofort mit dem abladen begann. Danach fuhren sie erneut zu dem Hügel im Dorf wo der Karren in Windeseile wieder beladen wurde.
So fuhren sie noch drei mal durch die Nacht zwischen dem Hügel und dem Berg.
Die Sonne färbte langsam den Horizont als die letzte Last abgeladen wurde und Patrick endlich verschnaufen konnte. So wie heute Nacht hatte er noch nie gearbeitet und wollte es auch nie wieder tun.
Der Leprechaun spannte ihn aus und führte in vor den Berg.
So Patrick ich laß dich jetzt gehen und du wirst jetzt für die nächste Zeit dir ehrliche und anständige Arbeit suchen. Komm in einem Jahr wieder vorbei und wenn du sie ordentlich und ehrlich getan hast, bin ich bereit dir deine alte Gestalt zurück zurückzugeben.
Patrick sah die Sonne aufgehen und blickte in den neuen Tag und ein neues interessantes, arbeitsreiches Leben.