Das Haus Rosé 2 - Auf den Frieden

Story by Bluewing on SoFurry

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Auf den Frieden

„Wie geht es ihm?“

Tom war mit vielen anderen und mit Matilde in Karls Zimmer im Palast. Matilde hatte beide Hände auf Karls Kopf gelegt und ihr rann der Schweiß in Strömen herunter. Das halb raushängende Auge von Karl konnte sie noch retten. Die besten Juwelenschleifer der Stadt waren dabei für Karl ein neues Gebiss zu machen und wie er hörte, würde das Verpflanzen so wehtun, dass Karl dabei nicht bei Bewusstsein sein dürfte.

Laut hörte Tom Sorak vor der Tür weinen. Karl hat der Echse das Leben gerettet, indem er ihn ein neues Bein schenkte.

Drei andere Magier schenkte Matilde die Kraft, um Karl am Leben zu erhalten und ihn noch irgendwie zu heilen. Richard saß am Schreibtisch und hat das Gesicht in beide Hände vergraben.

Dann atmete Matilde auf und öffnete langsam die Augen.

„Zum… zum glück hast du mich gleich geholt. Wenn ich nur eine Minute später gekommen wäre… nein, Sekunden später… dann…“

Sie stand vom Bett auf und Tom kam es so vor, als ob sie acht Kilo an Gewicht verloren hat.

Stattdessen setzte sich nun Tom dorthin, wo woher Matilde saß und nahm Karls Hand, um sie in beide Hände halten zu können.

„Es… Es war ein Blutgerinnsel.“, sagte sie monoton und ausdruckslos.

Tom kannte sich etwas aus und er wusste, wie heimtückisch sowas war.

„Und was nun? Was wird mit Karl passieren.“, wollte Tom wissen und legte sich nun in einer einfachen kurzen Hose, die er aus einer seiner Kisten geschnappt hatte, zu Karl aufs Bett.

„Ich… ich… glaube… ich weiß es nicht. Er… braucht Zeit. Er kann jederzeit erwachen. Aber wann… das kann ich nicht sagen.“

„Wird… wird er der alte Karl sein?“, davon hat Tom auch gehört. Es gab vereinzelte Fälle wie diesen hier, dass jemand gleich zur stelle war mit Magischen Fähigkeiten, der gleich helfen konnte. Doch in allen Fällen war die Person, die dann aufwachte, anders. Sie verhielt sich anders, oder konnten nicht mehr sprechen, oder konnten sich nichts mehr merken.

Egal was es war, Karl hätte sowas nicht verdient.

Dann plötzlich bebte der Boden und in selben Augenblick zerbracht etwas lautstark. Tom war es egal, nur Matilde mit den Magiern sahen erschrocken nach hinten.

„WAS IST MIT DIESEN JUNGEN!? WANN WIRD ER HINGERICHTET?“, schrie Richard seine Wut aus sich raus und warf dann den zu Bruch gegangenen Tisch gegen die Wand.

„Markus…“, flüsterte Tom und allein den Gedanken Markus zu sehen, wie er ihn Karls Zähne aus der blutigen Hand zog, wie zerbrochen der Junge war, wie ihn die Augen voller Schuldgefühle ansahen, ließ sein Herz in zwei brechen.

„ER MUSS STERBEN!“

Tom sprang vom Bett auf und lief. Mit den Händen voran prallte er gegen Richards stählerne Brust und trieb ihn gegen das Bücherregal, weswegen einige Bücher runterfielen.

„SOWAS WAGST DU ZU SAGEN?! DU, DER AN ALLDEM SCHULD IST?! WER HAT KARL DAS ULTIMATUM GESTELLT? WER HAT…“, Tom versagte die Stimme und auch seine Beine gaben den Geist auf. An Richard glitt er runter und fing einfach nur noch zu weinen an. Er weinte wegen Karl, wegen Axel, wegen Markus und dessen Eltern. Er weinte wegen all den Toten. Wegen John, wegen Katosh, wegen Matilde. Er weinte wegen alle jene, die darin involviert waren.

Dann ließ sich Richard am Bücherregal runtergleiten und drückte das Gesicht in die Hand, dessen Arm er am Knie abstützte. Matilde sah sich das alles teilnahmslos an und wandte sich dann wieder Karl zu. Sie setzte sich auf ihre gewohnte Stelle, wo sie schon einige Stunden gesessen hat.

Sie nahm dieses wunderschöne Gesicht wieder in beide Hände und schloss die Augen. Als sie die Hände ihrer Magier auf der Schulter spürte und die Kraft in ihr gelangte, sah sie wieder Karl. In einer schwarzen Welt, sah sie Karls Umriss und seine Adern, seine Nerven, seine Sehnen. Sie sah was sie musste, was sie wollte. Karls Herz machte Probleme. Etwas stimmte nicht und jetzt sah sie auch, was es war. Es war noch ein Gerinnsel, das sich erst jetzt soweit vergrößert hat, dass sie es sehen konnte.

Sie legte eine Hand auf seine Brust und im nächsten Moment, löste sich das Gerinnsel in Nichts auf. Das Hirn von Karl machte ihr auch Probleme. Der Strohm war nicht gleichmäßig. Normal sollte es einer Welle gleichen, das von hinten nach vorne rollte, aber jetzt ist das unregelmäßig und sie wusste nicht wieso.

Wieder tauchte sie in das Universum von Karl Hirn ein und soweit einzutauchen, verbrauchte Unmengen an magischer Kraft. Sie sah Schnipsel seiner Vergangenheit, während sie durch seine feinen Adern wanderte, die Nerven stimulierte und wie ein Kämpfer, am ganzen Körper schwitzte.

„Karl, kannst du mich hören?“

Sie tauchte schon so tief in ihn rein, wie sie es noch nie zuvor bei jemanden getan hat. Sie weinte fast, weil keine Antwort kam.

„Du musst mich doch hören! Sag was!“

Doch es kam nichts.

„Hast du mich… hast du uns verlassen Karl?“, dieser Tatsache stellte sie sich jetzt das erste Mal. Vielleicht hat sie Karls Körper gerettet, aber versagt darin, seinen Geist zu retten. Vielleicht war Karl schon längst verschwunden, für immer und ewig.

Während sie nach jeder Ungereimtheit ausschauhielt, tauchte plötzlich ein Bild auf, wie Karl sie einmal sah. Sie erinnerte sich selbst an den Moment, aber sie wusste nicht, dass an dem Tag der Sonnenuntergang so rot war, oben am Balkon und, dass sie so ein nettes Lächeln hatte.

Ihr Körper weinte, aber sie musste den Grund dieser Störung finden. Sie musste herausfinden, wieso Karl nicht antwortete, wieso Karl nicht wollte. Bilder blitzen an ihr vorbei und dann, blieb sie stehen. Sie folgte den Nerv wieder zurück und sah sich ein Bild an.

Sie tauchte ein.

Die Vögel zwitscherten. Die Sonne brannte runter im Garten.

„KARL!“, sogar ihr Geist weinte, als sie Karls Geist und Seele umarmte.

„Was machst du hier Matilde?“, fraget er sie teilnahmslos und starrte einfach runter zu der Bank. Karl hatte seine samtige rote Weste, seine braune gegerbte Lederhose samt Strümpfen an. Dann sah sie auch runter zur Bank und sie verstand, wieso er hier war.

„Deine Frau…“

„Ja… da habe ich sie zum ersten Mal getroffen.“

„Sie… sie ist Bildhübsch.“

Karl Antwortete nicht darauf.

„Komm zurück zu uns Karl.“, hauchte sie ihn zu, aber Karl rührte sich nicht und plötzlich, wich sie vor schrecken zurück. Sie standen in der Stadt, umgeben von Leichenbergen. Teils waren die Leichen nackt, deren Schädel waren eingeschlagen worden, oder sie wurden zu tote stranguliert.

„Wieso siehst du dir das an?“

„Weil das meine Schuld ist.“

„Aber… du hast es für den Frieden gemacht!“

„Ein König… soll immer seine Bevölkerung beschützten.“

„Aber das hast du ja!“

Karl schüttelt den Kopf.

„Ich habe sie geopfert, weil ich Angst hatte.“

„Aber… aber… schau dir dann das an, was du damit gemacht hast.“, sagte sie nun streng und machte sich vor ihm groß, sodass er sie anschauten musste.

„Du hast tausende Leben gerettet im Archaia. Du hast ein Bündnis mit ihnen geschlossen, Freundschaft auf Ewig. Zählt das nicht?“

Wieder änderte sich die Landschaft und nur zu gut, erkannte sie das Zelt, den Ort und die Zeit.

Karl saß auf dem Stuhl, vor ihm waren Tom, Albrecht und Sartesh. Dann bewegte sich das Szenario etwas und die drei verschwanden, die Szene änderte sich wieder und sie saßen in der Kutsche.

„Hier war der Moment, wo ich Markus Eltern töten ließ.“

„ABER… das wusstest du nicht in dem Moment…!“

„Das ändert nichts an der Tatsache!“

„Karl… mein König… lass die Vergangenheit ruhen…“, sagte sie ihm und fasst ihn wieder mit beiden Händen am Kopf und diesmal, waren sie beide in ihren Kopf und Karl sah sich um.

„Siehst du wie Tom weint, siehst du wie Richard am Boden zerstört ist?“

Das Szenario änderte sich schon wieder und sie waren oben am Turm. Sie zeigte das Bild, wie Markus leeren Augen sie ansahen, kurz bevor sie mit ihm verschwand.

„Wenn du jetzt aufgibt, wenn du nicht zurückkommst, dann wird sich der Junge für immer die Schuld für deinen Tod geben.“

„Ich habe doch gesagt, dass es nicht seine, sondern meine Schuld ist.“

„Glaubst du noch immer, das Worte schwerer als Taten wiegen?!“

Da schwieg Karl und Matilde wurde bewusst, was nicht stimmte.

„Karl… BITTE! BITTE KOMME ZURÜCK ZU UNS! Wenn… wenn du noch länger abwesend bist, dann gibt es kein Zurück mehr.“

Karl schnalzte mit der Zunge uns sah gen Boden.

„Lass Axel und John nicht zurück. Du hast John noch nicht einmal begrüßt, seit du ins Haus gezogen bist.“

Da änderte Matilde das Szenario und sie standen im Kinderzimmer. John und Axel lagen gemeinsam im Bett und John schlang beide Arme um den schlafenden Axel.

„Deine Kinder brauchen dich, deine Führung und deine Liebe. Egal wie John jetzt ist, oder wie er dazu geworden ist, er hat dennoch geweint, als alle glaubten, dass wir gestorben wären. Das hat mir Sartesh erzählt. Dann sagte Tom, wie er für Axel da war, wie er alleine mit ihm in der Kutsche saß und all seine Tränen aufgefangen hat! Willst du tatsächlich das nochmal sowas geschieht?“

„Natürlich nicht…“

„Also… was ist dann der Grund… sag es mir!“

Karl sah langsam wieder hinauf in ihre Augen.

„Wann immer ich in Markus Augen sehe, sehe ich mich selbst. Ich sehe durch seine Augen den Mörder seiner Eltern, den Mörder von Kindern, von Eltern, von Geschwister… die Welt wäre besser ohne mich dran.“

„Das stimmt nicht! Jeder in seinen Leben hat schon einmal die Falsche Wahl, die falsche Entscheidung getroffen, genauso wie ich. Ich habe Marcell verloren, mein einziges Kind, weil ich blind vor Liebe war. Jetzt bin ich nicht mehr ein Teil seines Lebens, sondern nur noch… ein Zuschauer. Verdammt… sogar Sartesh weiß mehr über Marcell, als ich es tue. Und das, bereue ich zutiefst. Auch du hast eine falsche Entscheidung getroffen, aber das war nicht die, wieso so viele sterben mussten. Die falsche Entscheidung die du getroffen hast war die, wieso du jetzt hier stehst. Aber du hast noch die Chance diese Entscheidung zu korrigieren. Wenn du jetzt nicht zurückkommst… dann wird Richard den Jungen töten lassen, da bin ich mir ganz sicher. Das wiederum würde Axel das Herz zerbrechen und wer weiß, was dann geschieht. Vielleicht wird er nach Rache sinnen, vielleicht wird er die Drachen und Goldnir senden, um das ganze Archaische Reich in Schutt und Asche zu legen. Karl, du kannst noch alle retten, du kannst sie noch alle Glücklich machen. Also entscheide dich!“

Karl dachte an Markus, der wirklich keine Schuld an alles hatte.

„Ich wünschte… dass ich dich vor ihr getroffen hätte!“, hauchte Karl ihr zu und gab ihr dann den ersten Kuss, bevor er in blaues Licht aufging.

Wie erstarrt stand Matilde da und ganz verwirrt von dem was sie gerade gehört hatte, drehte sie sich wieder zum Kinderbett um. Sie gestatte sich vorzustellen, nur für einen kurzen Augenblick, dass diese zwei ihre Kinder wären und das der Vater, Karl war.

Mit einem Lächeln verschwand sie langsam. Sie spürte ihre Körper wieder. Sie machte ihre Augen auf. Das erste was sie sah und dann auch spürte, war wie Karl tief einatmete. Daraufhin schloss sie die Augen wieder und tauchte in seinen Körper ein. Das Herz schlug fest und gleichmäßig. Das Blut floss ungehindert in seinen Körper. Das Gehirn funktionierte wie es sollte, aber sie konnte sich nicht sicher sein, weil es ein eigenes und ein unergründlicher Kosmos war. Aber auf den ersten Blick, wallten die blauen Wellen von hinten nach vorne und dann wieder zurück, so wie es sein sollte.

„Karl, hörst du mich?“, sie spürte seine Anwesenheit und auch, wie ihr König fast in Panik geriet.

„Gut, du kannst so nicht Antworten, also beruhig dich. Du spürst mich, du hörst mich und wir machen jetzt ein paar Schritte um herauszufinden, ob du… ob es dir auch wirklich gut geht.“

Matilde hat dies in der sechsten Stufe ihrer Ausbildung gemacht. In der Zeit lernte sie das Heilen eines Körpers, das verändern dessen und auch, wie man einen Geist formte. Es war, wenn man es richtig betrieb, eine schreckliche Waffe, oder es kam ein Wunder gleich. Doch es war auch etwas, wovon sie sehr großen Respekt hatte. Denn, wenn man nur einen Fehler macht, dann kann man diesen Fehler nicht mehr rückgängig machen.

„Karl, zeige mir deine erste Erinnerung überhaupt. Zeig mir das erste wovon du dich in deinen Jungen Jahren erinnerst.“

Sogleich sah sie ein Bild, das so wunderschön und soweit in der Vergangenheit lag. Aber sie wollte sich nicht das Bild anschauen, wie Karl seine kleinen Hände hochhielt und wie über ihm das Gesicht seines Vaters zu sehen war. Sie wollte sehen, wo die Region im Gehirn war, wo auch das Bild gespeichert war.

Wie ein Gewittersturm tobte es dort und sie tauchte genau dort ein. Sie konzentrierte sich auf seine Nervenbahnen. Vielleicht ein paar Sekunden sah sie sich um, als sie was entdeckte. Sie sah eine Stelle, eine Bahn, die nicht verbunden war. Sie überlegte lange, ob sie das machen sollte, wirklich lange. Doch dann entschied sie sich nichts zu machen, weil es nur eine Nervenbahn und weil das Gerinnsel in einer anderen Region war.

„Gut, dann erinnere dich an die Person, die du am meisten Liebst.“

Da sah sie so viele Gesichter, bis eines extrem hervorstach. Sie grinste und freute sich für Karl ungemein und bewegte sich in die Region, wo nun das Gewitter stattfand. Zwei Minuten sah sie sich gewissenhaft um, aber es schien alles in Ordnung zu sein.

„Gut gemacht und ich freue mich für dich. Dann erinnere dich daran, was dich am meisten aufgeregt hat.“

Wieder in einer anderen Region kam das Gewitter auf und es war wie erwartet John, der ihn am meisten aufgeregt hat. Doch dann kamen so viele Bilder, das Matilde kaum wegschauen konnte. Sie sah Natahns Vater, den alten Kommandanten, Alex und seinen Bruder, wie sie nackt und gefesselt waren. Und noch so, so viel mehr. Allein von dem was sie sah, brauchte sie die Region nicht zu überprüfen.

„Ist schon gut Karl, beruhige dich. Denk jetzt an das erotischste, was du erlebt hast.“

Eine Flut von Bildern kam über sie und sie musste grinsen, als sie sich selbst sah, wo sie im Archaischen Reich ihre Energie aufgeladen hat und wo die Echsen sie mit ihren Samen vollgespritzt haben. Das war aber nur eines der vielen hundert Bilder. Das meiste war normal, aber bei ein paar, bekam sie ganz große Augen. Doch sie konnte schweigen und niemals wird sie darüber je sprechen. Auch durch die Flut der Bilder in dieser Region, wusste sie nun das alles in Ordnung war

„Erinnere dich jetzt an was Schönes.“

Wieder brach eine Flut von Bildern über sie herein. Die Geburt seiner Kinder, das erste Treffen mit seiner damaligen Frau. Wie er zum König gekrönt wurde. Tom, der Strand mit ihm. Die Neu-Neueröffnung. Richard.

„Wunderschön Karl. Dann gehen wir zum letzten Schritt über. Bitte versuch dich daran zu erinnern, was du als Letztes gesehen hast.“

Sie schaute nachdem Gewittersturm und wo es sein sollte, kam aber nichts. Sie spürte plötzlich Karls Unruhe.

„Ok Karl, nur ruhig Blut.“

Damit hat sie gerechnet, denn genau dort, war das Gerinnsel. Genau jetzt, fing ihre Arbeit an. Alles davor, war die die Liste die sie Abarbeiten musste, um sicher zu gehen, dass alle Regionen im Gehirn ordnungsgemäß funktionierten.

Zuerst musste sie sich auf die Suche machen, wo das Kurzzeitgedächtnis mit dem restlichen Gehirn verbunden war. Allein das, war schon eine Mammutaufgabe. Und es fühlte sich eine Ewigkeit an, bis sie es gefunden hat. Die Nervenstränge vom Gehirn zum Kurzzeitgedächtnis waren dunkel und nicht blau, wie die anderen Nervenstränge.

„Karl, ich werde jetzt an dir Arbeiten müssen. Dein Kurzzeitgedächtnis funktioniert nicht mehr. Das bedeutet, dass alles was du in den letzten Stunden erlebt hast, du für immer vergessen hast. Aber mach dir keine Sorgen darüber. Richard war immer an deiner Seite und wird dir dann alles erzählen, was passiert war. Er kann dir auch sagen, mit wem du gesprochen hast und mit der Person kannst du das Gespräch durchgehen. Es kann auch sein, dass du dich, nachdem ich fertig bin, an ein paar Sachen, oder an das meiste erinnern kannst, doch die Chancen dafür, sind leider sehr gering. Doch nun beruhige deinen Geist, versuch dich nicht an etwas zu erinnern. Am besten wäre es, wenn du dich auf ein Geräusch, an einen Geruch erinnerst. Denk nicht an etwas, was du gesehen hast, denn das würde mich stören, weil ich es auch sehe.“

Im nächsten Moment hörte sie leichte Wellengeräusche, wie es im Kies und im Sand versank. Der Wind brachte die Blätter an einen Baum zum Bewegen. Es waren beruhigende Geräusche und sie war zutiefst beeindruckt, wie disziplinvoll Karls Geist war. So konnte sie in Ruhe anfangen. Sie stimulierte nun die Nervenbahnen. Sie strich an ihnen entlang und mit ihrer Magie, konnte sie die Nerven wieder zum Leuchten bringen. Doch es war eine mühevolle und lange Arbeit. Sie musste quasi die Nerven berühren, um sie wieder funktionsfähig zu machen. Doch dabei musste sie äußerst gefühlvoll vorgehen. Einmal zu festgedrückt, wäre die Nervenbahn für immer gekappt und Karl hätte überhaupt kein Kurzzeitgedächtnis mehr.

Des Weiteren, musste sie Nerven stimulieren, das eine Fläche eines Hundert jahrealten Baumes hatte. Äste, Zweige und lose enden musste sie stimulieren, wo vielleicht andere Zweige entstehen konnten im Leben von Karl. Sie wusste nicht wie lange sie das machen musste, aber es dauerte lange, sehr, sehr lange. Bis zum Rande der Erschöpfung und weit darüber, machte sie ihre Gewissenhafte Arbeit.

Aber dann, nach vielen, vielen Stunden und kurz vor dem Zusammenbruch, war sie fertig. Drei, viermal noch überprüfte sie alles, sogar noch ein fünftes Mal.

Karl…“, sie hatte kaum noch Kraft in Gedanken zu sprechen. Aber sie spürt seine Anwesenheit und dann sah sie es. Das Kurzzeitgedächtnis ging in einen Gewittersturm unter und sie spürte, wie Karl vor Freude fast explodierte.

„Kannst… du dich… an was… erinnern…zeig… es mir…“

Sie sah, wie König Richard seinen wohlgeformten, durchtrainierten und zum Anbeißen runden Hintern vor ihr Wackeln ließ. Sie sah die zwei riesigen weißen Hoden, die zwischen den Beinen nach hinten gedrückt waren und zum streicheln einluden. Dann hörte sie jemanden laufen und dann gefror das Bild. Sie spürte seine Trauer, seinen Schmerz. Markus war in der Luft gefroren, mitten im Sprung, mitten in der Luft. Und das, an was sich Karl an meisten erinnerte, waren die traurigen Augen und das Gesicht, das vor Wut und Hass verzerrt war.

Dann bewegte sich alles zurück, immer schneller, immer weiter und plötzlich sieht sie einen Schakal und einen Jaguar vor sich am Tisch sitzen.

Das was sich in dem Moment in Karls Gedächtnis eingebrannt hatte, waren die Goldendstrahlenden Augen, die ihn wie ein von oben herab ansahen und wie er sich selbst als Wurm fühlte und nicht als König.

Doch dann ging es weiter zurück, bis es schwarz wurde.

„Karl?“, sie machte sich sorgen, dass sie doch was übersehen hatte, doch dann, begann es. Sie sah es durch seine Augen und sie spürte seine Sorgen, seinen Kampf. Sie sah, wie Axel die Hand auf ihn hatte und es fehlten nur ein paar Millimeter, dann hätte ihn sein Sohn im Schritt berührt.

Mit letzter Kraft zog sie sich etwas zurück und umarmte Karls Geist. Im nächsten Moment standen sie sich wieder gegenüber und sahen runter zu diesem Bild, was er ihr gezeigt hatte. Das projizieren von zwei Geistern verbraucht ungemein viel Kraft und ihre Kollegen speisten alles, was sie noch hatten.

„Wieso zeigt du mir das?“

Karl starrte auf Axel Hand hinunter.

„Weil ich kurz darauf etwas gesagt habe, was ich nicht sagen sollte.“

„Und das wäre?“

„Das es mir nichts ausgemacht hätte, wenn er mich noch etwas tiefer berührt hätte.“

Matilde zwang sich, nicht Karl in seiner Gesamtheit Nacktheit anzustarren. Aber sie verstand wieso er sich sorgte.

„Mach dir darum keine Sorgen. Was gesagt wurde, wurde gesagt und was daraus hervorkommt, kannst auch du nicht ändern.“

„Du… du hast Recht.“

Die sorgen in Karl verschwanden und sie spürte, dass sie nicht länger kann.

„Komm Karl, es wird Zeit das wir zurück in die Realität gehen und das vergangene hinter uns lassen.“

Karl nickte und das Bild verschwand, Karl verschwand in einer blauen Wolke und nun endlich, konnte sie sich auch komplett aus ihrem König zurückziehen.

Jeder Muskel, jeder Knochen taten ihr weh. Ihre Augen brannten, ihre Lungen brannten und sie hatte solch starke Kopfschmerzen, dass sie nur mit Mühe es schaffte, sich nicht auf dem Bett, sondern auf den Boden zu übergeben. Vor Erschöpfung fiel sie auf die Seite ins Bett und bevor sie einschlief, sah sie ihre Magier Kollegen und dann, hörte sie Karls Stimme.

Karl

Nicht nur Matilde war zusammengebrochen auch ihre zwei Kollegen. Sie drei ließ er nun in seinem Bett schlafen und starrte sie an, während er im Stuhl vor dem Kamin saß und ins Feuer starrte. Er wusste nicht was für ein Tag es war, nur das es Nacht war, sah er am Fenster.

Er hatte neue Zähne und sein rechtes Auge tat etwas weh, aber das war auch schon alles. Vielleicht zwei Stunden saß Karl so da und dachte über das geschehene nach. Doch dann bekam er großen Hunger und Durst. Auch brannten seine Muskeln und deswegen stand er auf und streckte sich. Als nächstes ging er zu seinem Schrank und öffnete es.

Im Spiegel, das innen an der Schranktür befestigt war, sah er sich an und er sah ein leicht geschwollenes Gesicht, der restlicher nackter Körper war sonst Gesund. Nur die Lederhose zog er sich an und dabei, merkte er, wie seine zwei Hoden ziemlich fest waren und leicht wehtaten bei der ersten Berührung.

„Zwei, drei Tage…“, es mussten zwei oder drei Tage gewesen sein, seit er das letzte Mal einen Orgasmus hatte. Um sicher zu gehen, dachte er an was sehr Erotisches und Heißes und tatsächlich, sein Körper reagierte sofort darauf und es wurde schnell eng in der Hose.

Dann bemerkte er ein Krug und zwei Becher am Nachttisch und er trank das Wasser gleich aus dem Krug raus, bis zum letzten Tropfen. Endlich konnte er seinen Durst stillen und auch sein Hunger, verschwand.

Während er zur Tür schritt, bemerkte er, dass die Hose nun etwas weiter war.

„Hab wohl doch ein paar Kilos verloren.“, er machte die Tür auf und draußen auf dem Gang war keiner zu sehen. Sicherheitshalber ging er den Gang links entlang und bei der ersten Tür blieb er dann stehen. Vorsichtig öffnete er die Tür und als die Kerze im Gang in das dunkle Zimmer reinschien, sah Karl traurig auf die Gestalt runter, die auf dem Bett saß.

„Wieso schläfst du nicht Markus?“

Der junge Wolf hatte ein komplett verweintes Gesicht und starrte ihn mit leeren Augen an. Leise ging er zu ihm und setzte sich zu ihm aufs Bett und als er sich neben ihn setzte, fiel dessen Kopf in Karls Brust. Still flossen Markus Tränen, während er den Kopf umschlang.

„Du brauchst dir keine Sorgen mehr zu machen Markus. Ich bin wieder völlig gesund… außer… dass ich ein neues Gebiss habe.“, vielleicht hätte er es nicht sagen soll, da Markus nun zu schluchzen anfing.

„KARL…!“, stieß Markus plötzlich voller Leid in seine Brust.

„… es… TUT MIR SO LEID!“

Dann fing Markus zu weinen an. Laut, voller Qualen, voller Reue. Das einzige was er tun konnte, war ihn festzuhalten, bis irgendwann, vielleicht nach ein oder zwei Stunden, der Junge langsam aufhörte und still das Gesicht in seine Brust vergrub.

„Weißt du wo Tom ist?“

Markus schüttelte den Kopf.

„Weißt du wo die anderen sind?“

„Nein… keiner hat in den… letzten vier Tagen… mit mir gesprochen…!“

„VIER TAGE!“, schoss es aus Karl raus.

Markus nickte.

Vier Tage war wohl Markus alleine gewesen und hat sich alleine mit allem gequält.

„Wieso bist du hier?“, wollte er nun wissen, denn vielleicht hatte alles einen Grund.

„Wegen… Richard… Tom sagte… das ich hier sicher bin…“

„Also doch!“

Es war nun Zeit alles zurückzubiegen, alles zurechtzubiegen und mit Markus fing er als erstes an. Deswegen packte er ihn nun an den Schultern und zog ihn von sich weg, um ihn dann fest in die Augen zu schauen.

„Markus, egal wer was gesagt hat, dich trifft keine Schuld. Dich hat nur der Zorn übermannt und ich verstehe das völlig. Wie du siehst, ist sonst nichts Schlimmes passiert. Wichtig ist jetzt nur, dass du dir selbst vergibst. Hast du mich verstanden?“

Markus konnte nicht in seine Augen schauen.

„Markus! Jetzt wird endlich erwachsen und schau mir in die Augen!“

Da hörte Markus zu weinen auf und die unendlich traurigen grünen Augen sahen ihn nun an.

„Ich vergebe dir als Karl, als König, als… dein Freund.“

Daraufhin, sah und hörte er es, das schluchzen. Doch Markus riss sich zusammen und nickte. Karl sah ihn fest in die Augen für ein paar Sekunden, bis er zu lächeln anfing und Markus fest umarmte. Markus machte es dann auch und Karl legte die Lippen auf den Kopf des Jungen und gab ihn einen Kuss.

„Dann komm! Gehen wir wieder zurück in unser altes Leben.“

Gemeinsam standen sie auf vom Bett und verließen Händehaltend das Zimmer. Karl hatte eine Ahnung und er führte Markus wieder zurück in sein Zimmer. Dort gab er ihn einer seiner Hosen, da Markus nackt war und nachdem die Hose angezogen wurde, aber doch etwas weit war, sodass sich Markus mit der anderen Hand den Hosenbund hallten musste, gingen sie durch die andere Tür.

Sie beiden hörten den Wind heulen in der Nacht, als sie die Wendeltreppe hochgingen. Oben angelangt, sah sich Karl etwas um, bis er was sah, woraufhin er zum Rand des Plateaus ging, das der Landeplatz für die Flugreittiere war.

„Beten sie?“, fragte ihn Markus und als nächstes drückte sich der Jungen an ihn.

„Wie es scheint, tun sie es.“

Karls Gedanken überschlugen sich. Es musste wohl nach draußen gelangt sein, dass er verletzt in den Palast gebracht wurde. Denn tausende, abertausende Leute, saßen, oder standen vor den Palasttoren und hielten eine Kerze in den Händen. Bis hier oben hörten sie die Gebete, den Singsang und noch vieles mehr.

Dann durchbrach ein heller schrei die Nacht und Wind kam auf. Etwas landete auf dem Plateau und dann, grinste Karl breit, als er Toms Stimme hörte.

„KARL!“, voller Hoffnung, voller Freude hörte er Tom das sagen und Sekunden darauf, schlang sich Toms Arme um sie beide.

„Seit wann bist du wach? Wie geht es dir? Wieso bist du hier oben?!“

Doch Karl beantwortete keiner dieser Frage, sondern stellte selbst eine.

„Wieso hast du Markus vier Tage allein gelassen?“

Darauf verstummte Tom und Karl drehtn sich zu ihm um. Obwohl er kaum sein Gesicht sehen konnte, so konnte er doch erkennen, dass Tom traurig und völlig erschöpft zu Markus runter sah. Dann, im nächsten Moment, ging Tom in die Hocke und ließ sie beide los.

„Mein… mein Sohn…“

„PAPA!“, rief dann Markus und schmiss sich in Toms Arme.

„Es tut mir leid Markus, dass ich nicht für dich da war. Es… ist so viel passiert währenddessen. Ich musste mich um so viel kümmern, aber das ist keine Entschuldigung dafür, dass ich dich alleine gelassen habe.

„Papa…!“, abermals fielen Markus tränen, doch diesmal vor Glück und Freude, seinen Papa wieder bei sich zu haben.

„Gut, also dann Tom, was ist alles in der Zwischenzeit passiert?“

Bevor Tom antwortete, hob der seinen Jungen auf den Arm auf und drückte ihn fest an sich.

„Wir mussten Richard fesseln. Er ist vor Wut, Trauer und wegen der Verzweiflung wahnsinnig geworden. Dann werden unsere Tore überrannt, weil jeder wissen will, wie es dir geht. Gleichzeitig kam auch heraus, wer der Übeltäter war, deswegen… durfte keiner zu Markus, durfte keiner mit ihm sprechen, weil sonst die Gefahr bestand, dass Richards Spione davon Wind bekamen und sie hätten ihn sofort getötet.“

Als er dann zu Ende gesprochen hat, hörte sie drei eine unbekannte Stimme und sie drei, zuckten vor Schreck zusammen.

„Wir würden das nie machen. Unser Herr… ist in den Wahn verfallen. Seine Gedanken sind wirr und er kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. König Karl, wir, seine Freunde und Bekannten, das Volk von Archaia, bitten euch unseren König wieder zurückzubekommen. Nur ihr könnt seinen Wahn beenden, denn jetzt gerade, herrscht völliges Chaos in unserem Land. Jeder stellt sich die Frage, ob das Bündnis noch gilt. Die Clans versammeln sich und ihre Truppen für einen Krieg. Die Grenzen und die Portale sind geschlossen. In eurer Stadt brodeln auch die Gefühle auf und die ersten Handgemenge unter der Bevölkerung und uns, sind aufgetreten. Die anderen Länder haben das auch gesehen und gehört und das ganze Machtgefüge auf dem Kontinent bröckelt gerade zusammen. Eure Truppen sammeln sich auch gerade, aber nur für den Fall, falls es zum schlimmsten kommt. Ihr müsst sofort verkünden, dass ihr genesen und wohlauf seid. Ihr müsst unseren König zurückbekommen, unserer Herrscher Richard.“

Es war sogar viel schlimmer als sich Karl das alles ausgemalt hat.

„Weißt du wie es meine zwei Söhnen geht?“

„Ja… sie… trauern, aber brodeln vor Wut und… Markus sollte hierbleiben. Axel… ist auch nicht mehr er selbst. Er ist auch kurz davor… was sehr Dummes zu tun.“

Karl drehte sich zum Rand um und blickte wieder hinab.

„Dann… machen wir uns an die Arbeit. Tom, mit welchem Tier bist du hier?“

„Mit Kibo und… Adelbert ist sein Reiter.“

„MEIN KÖNIG!“, voller Ehrfurcht und Freude schwor so Adelbert seinen König abermals die Treue.

„Gut, dann last uns aufbrechen, denn ich möchte meinen Ehemann zurückhaben.“, sein Satz saß und jeder wusste, was dies zu bedeuten hatte. Schnell stiegen sich auf den schwulen Greifen Kibo auf und in den nächsten Sekunden, hoben sie schon ab.

In der Luft, sah er dann auch, was Tom meinte mit den Toren überrannt. Ein Meer aus Lichtern war beim Anwesen von Haus Rosé zu sehen.

„Seit es bekannt wurde… steht das ganze Land still. Es hält buchstäblich den Atem an und keiner weiß, was als nächstes geschieht. Viele glauben es kommt zum Krieg, während die anderen auf ein Zeichen von euch warten.“, sprach Tom und Karl konnte es verstehen.

„Wie sieht es mit den Echsen bei euch aus?“

„Wir beherbergen sie gut. Die, die am Tag da waren, wo ich meine Fünf ausgesucht habe, sind alle im Anwesen und verhalten sich ruhig. Sicherheitshalber lassen wir aber keinen mehr rein, oder raus und die, die nur für einen Tag gebucht haben, freuen sich deswegen ziemlich.“

„Also läuft bei euch noch das Geschäft?“

„Halb, die Hälfte hat sich in ihr Zimmer verbarrikadiert, die andere Hälfte nutzt die Zeit. Wir haben alle Echsen auf die Wiese untergebracht, damit sie sicher sind. Auch meine fünf, Garuru, Totec und Haslar sind bei ihnen, um sie zu beruhigen und für sie da zu sein.“

„Das… alles nur wegen mir…!“, sagte dann Markus und Tom wollte darauf nicht Antworten. Karl tat es aber dafür.

„Da… hast du Recht Markus. Jede Tat hat seine Konsequenz, dessen bist du dir nun bewusst. Doch mach dir keine Gedanken mehr darüber, wir, die Erwachsenen, sind dafür da um für euch da zu sein. Ihr seid unsere Zukunft, die wir beschützen müssen, die wir leiten müssen. Und nur mit Taten, kann man wieder alles zurückbiegen.“

Das war dann alles was sie im Flug sprachen.

Sie landeten dann im Innenhof, wo es einfach nur Leer war. Auch in den Bars, wo sie durch die Fensterwand reinschauen konnten, war es leer.

„Wo ist Richard?“, fragte dann Karl und Tom zeigte mit dem Finger nach oben.

„Adelbert, ich brauche dich heute Nacht mit Kibo. Du musst mich später dann wieder zurück in die Stadt fliegen, einige Briefe zu den Grenzen bringen.“

„Mein König!“, Adelbert verbeugte sich und als der sich wieder aufrichtetet, schritten sie voran. Nur vereinzelte Leute sahen sie. Der Empfang strahlte sie vor Freude an, als sie Karl sahen. Darunter war auch Qadir, der sehr mitbenommen aussah und Kajal, der nicht minder so aussah.

„Tom, komm schnell mit Markus mit!“, flüsterte Qadir dann von hinten Tom ins Ohr.

„Karl, ich muss kurz mit Markus weg, wir kommen gleich nach.“

Karl ging unbeirrt weiter zu den Aufzügen, wo er vor dem 16ten Aufzug, die zwei Leibwachen von Tom sah. Sie waren müde, dass sah er gleich, aber dennoch konnte er sie strahlend lächeln sehen, als sie ihn erblickten.

„Tom ist wieder da, schaut beim Empfang nach.“, die zwei Wachen verbeugten sich tief für diese Information und rannten gleich los. Im Lift war er nun alleine mit Adelbert und er wollte unbedingt was wissen.

„Hat dich schon Tom gefickt?“

„ÄHM… noch nicht mein König.“

„Hör auf damit mich so zu nennen Adelbert. Ich freue mich zwar das du da bist, aber dein wahres Ich ist mir tausendmal lieber.“

„Götterscheiße… danke. Ne, bis jetzt hat sich das noch nicht wirklich ergeben. Er war auch fast nie da und Chris weint schon fast die Nacht durch, weil er ihn nicht besucht hat, obwohl er es gesagt hat.“

„Wie angespannt ist die Lage wirklich?“

„Es ist echt scheiße momentan. Die Wachen hier haben alle Hände voll zu tun. Einige Gäste hatten von irgendwoher ein Messer und wollten sich zu den Echsen schleichen.“

Karl schnalzte mit der Zunge.

„Dann gebe ich dir meinen ersten Auftrag. Das Haus Rosé soll alle Könige und Prinzen zusammentrommeln, sie alle sollen sich in der Bar versammeln und die Bar verhüllen. Dort möchte ich mit allen sprechen und was verlautbaren.“

Adelbert hielt sofort den Aufzug an, um dann wieder runterzufahren. In Gedanken vertieft hatte Karl plötzlich Adelberts Hintern vor sich und er musste sich eingestehen, dass er diesen männlichen Löwen, der nicht auf Männchen stand, gerne auch einmal ficken wollen würde.

„Nur schauen, nicht anfassen.“

Karl lachte auf, weil er einmal den gleichen Spruch zu Axel gesagt hatte.

„Über Tom komm ich schon da ran… mach dir da keine großen Hoffnungen!“, sagte er ihm, als sie wieder unten angekommen waren und kurz bevor die Tür zuging. Dann legte Karl den Schalter um und er fuhr wieder hoch.

„Wie geht es meinen Mann?“, fragte er in dem Raum und es kam sogar eine Antwort.

„Momentan verhält er sich ruhig und es war die richtige Entscheidung von Tom gewesen, ihn anzuketten.“, und im nächsten Moment, sah er auch dann die Gestalt. Schon einmal hat er einen von ihnen gesehen, aber sein Kopf hat nicht verstanden, was er da gesehen hatte, doch diesmal war es anders. Er sah tatsächlich den Spion von Richard und die Gestalt war nur so groß wie ein Kind. Der Kopf war das eines Chamäleons, die Arme und Beine waren dünn und der Brustkorb glich wie den eines Kindes.

„Ihr habt wohl zumindest als Volk eines gemeinsam.“, flüsterte Karl grinsend und der Spion verdeckte sich langsam den Schritt.

„Tut mir leid. Ich wollte es nicht so offen ansprechen.“, doch der Spion schüttelte den Kopf und sah hoch zu ihm.

„Ihr als mein… zukünftiger König, habt das Recht uns… mich zu sehen, wann immer ihr es verlangt.“

In dem Moment fiel Karl etwas ein.

„Richard sieht doch durch eure Augen, oder? Müsste er dann nicht sehen, dass ich wieder auf den Beinen bin?“

„Er… er glaubt das es nur ein Wahnschub ist. Wie gesagt… er ist nicht mehr er selbst. Markus hat durch seine Tat etwas ins Rollen gebracht, was keiner von uns… erahnen konnte.“

„Wird… wird er ihn je verzeihen können?“

Der Lift hielt langsam an und bevor die Tür aufging, verschwand der Spion allmählich vor seinen Augen.

„Das wissen wir nicht…“

Wenn sogar die engsten Vertrauten es nicht wussten, was könnte er schon sagen und tun, damit Markus Leben verschont wurde.

Mit dieser Sorge stieg er aus dem Lift aus und es war Leer im Stockwerk. Kein Alex, kein Priester, einfach keiner war da, der ihn willkommen heißen konnte und wollte. Dann hörte er Ketten rascheln hinter dem Aufzug.

„Weißt du wo alle sind?“

Es war so leise wie ein Geflüster im Wind.

„Im Untergrund…!“

Ein schrei durchbrach die Stille und dieser Schrei, hatte so viel Trauer in sich, dass man die Verzweiflung kaum noch raushören konnte.

„ICH BRINGE IHN UM! TÖTEN IHN! ICH BEFEHLE EUCH IHN ZU TÖTEN!“

Nun schnell ging er zu seiner Liebe hin, aber als er ihn dann sah, seine starke breite Echse, erstarrte er vor Schreck und sah dabei zuerst die Blutlache, die sich unter Richard gebildet hat.

König Raul

Seit dem Tag, wo Sebastian voller Hass Kubu und Benjamin angesehen hat, hat sich Kubu nicht mir ins Zimmer getraut. Benjamin tat auch schnell was er machen musste und dann, als er fertig war, kam dann auch der Schneider.

Nachdem König, kamen noch weitere Gäste dran, die schon sehnlichst auf ihn warteten. Hauptsächlich waren es Drachen aus dem weiten Norden, die alle dasselbe Problem hatten.

Und gerade als er mit den letzten fertig war, schrie jemand im Gang.

„DER KÖNIG IST VERLETZT!“

Schnell stellte sich heraus, welcher König es war und für Benjamin ungewöhnlich, traf ihn das recht hart. In seinem Studium hat er auch ein paar Seminare Rechtskunde und Staatskunde besucht, weil er einfach wissen wollte, wie diese Fächer waren. Und es war dieser Moment, wo er sich wieder daran erinnerte. Sofort packte er seine Sachen zusammen und ging von einem Gast zum nächsten, die alle seine Patienten waren. Er konnte sie jetzt nicht im Stich lassen, also mussten sie alle zu ihn nach Hause kommen.

König Raul war gerade fertig mit dem Schneider geworden, als er in das Zimmer gestürmt kam und ihn aufgefordert hat, die Sachen zu packen und, dass er ihn in 20 Minuten abholen würde. Zwei andere Patienten, die seine Behandlung für eine Woche brauchten, sagte er auch, dass sie die Sachen packen mussten.

Dann ging es schnell, zu fünft gingen sie durch das Haus, wo schon die Gäste vor Aufregung den Empfang stürmten. In dem Moment, für einen Sekundenbruchteil, sah er dann Tom und Markus und wie sie aus dem Haus stürmten.

Markus war voll mit Blut verschmiert und von dessen Fäusten, tropfte frisches Blut.

Dann waren sie auch schon verschwunden.

Nur einen Atemzug hatte Benjamin Zeit um das gesehene zu verarbeiten und um sich dann wieder seinen Patienten und seiner Familie zu kümmern. Er brachte seine Patienten zu sich nach Hause über den unterirdischen Gang. Julia war ganz überrascht wieso er und die Gäste da waren und mit knappen Worten, sagte er was geschehen ist und was er gesehen hatte.

Er hatte ein großes Zimmer mit Fünf Betten, die ausschließlich für seine Patienten da waren. Dort ließ er sie dann zurück, um zurück ins Haus zu laufen. Schreiend im Haus, rief er nach Julian, Marcell und Elias. Seine Jungs, seine Söhne, musste er finden und es dauerte fast eine geschlagene Stunde, bis er die drei bei sich hatte und mit ihnen zurück ins Haus lief.

Es sind drei Tage vergangen, wo er sich mit allen verbarrikadiert hat. Und seit diesem Tag, konnte er kaum noch schlafen. Auch Julia übermannten die Tränen, wenn die Angst zu groß wurde und er war für sie da, wenn das geschah.

Die Stimmung war bedrückend bei Essen, beim gemeinsamen sitzen, oder wenn sie draußen im Garten saßen.

Jetzt gerade saß Benjamin draußen in der Nacht und er hörte seit drei Tagen, wie tausende Kehlen nach dem König verlangten. Das führte zusätzlich zu seiner Schlaflosigkeit hinzu. Aber er war nicht alleine, König Raul saß neben ihm in der Liege.

„Hast du… schon mit Sebastian gesprochen Raul?“

„Ich habe es versucht, aber er blockt ab.“

„Wie geht es deinen Rücken?“

„Gut, und ich freue mich, dass ich so schnell Fortschritte mache.“

„Du machst aber auch gewissenhaft deine Übungen, dass muss ich dir sagen.“

„Mit deiner Hilfe läuft es gut Benjamin und ich kann dir nicht genug dafür danken.“

„Ach… passt schon. Es ist dank genug, dass ich… passt schon.“

Es wurde kurz still und König Raul fing zu schnurren an.

„Ist es wieder soweit?“, fragte Benjamin leise nach und das Schnurren wurde noch lauter. Zumindest hatte diese Zeit etwas Gutes. Er hatte drei Patienten, die oft seinen Dienst in Anspruch nahmen und sonst auch die Beine spreizten, wann immer er sie besuchte.

Benjamin fing Raul richtig zu mögen an, nicht nur weil der ihm immer erlaubten den schlaffen Penis mit der Hand so lange zu massieren, bis er das frische Löwensperma trinken durfte, sondern auch, weil König Raul ein wirklich guter Gesprächspartner war und viel von der Welt gesehen hat.

Doch jetzt gerade braucht der König seinen Orgasmus und den gab ihn Benjamin. Neben der Liege sitzend, fuhr er direkt mit der rechten Hand in den Schritt des Königs und nahm gleich die beharrte Felltasche in die Hand. Als er anfing, zog sich Raul die Hose runter und Benjamin konnte nun die Schnauze und seine Zunge benutzten. Mit einer Hand hat er die Felltasche runtergezogen, während die andere an den königlichen Kornjuwelen spielte.

Mit auf und Abwärtsbewegungen der Hand an der Felltasche und mit der Zunge am Penis und an der spitzen und dezenten Eichel, verkrampfte sich Raul gleich. Benjamin trank gierig die Vorfreude die in seinen Rachen gespritzt wurde und er fand es immer belustigend, wie sich der König verkrampfte, wenn es losging.

Er mochte es sehr den König einen zu blasen, wirklich gerne. Es störten ihn überhaupt nicht das er einen schlaffen Penis in der Schnauze hatte, denn so konnte er sogar besser mit dem Stück Fleisch in der Schnauze spielen. Saugend fing er dann auch an direkt die Eichel zu bearbeiten und immer fester krampfte sich Raul an der Liege fest, bis der König und die Liege zu zittern anfingen und in derselben Frequenz, schoss dann auch schon das heiße Löwensperma in seine Schnauze.

Alles schluckt er was ihm gegeben wurde und Anfangs schmeckte ihn das Sperma von Raul nicht. Es war zu säuerlich, hinterließ einen ekligen Geschmack im Mund. Doch nach drei Tagen und dutzenden Orgasmen, fing er den Geschmack zu schätzen an. Denn der war einzigartig und das machte es so schmackhaft.

Nachdem er den Penis saubergleckt hatte, zog er die Felltasche über den Penis und half Raul sich die Hose wieder anzuziehen.

„Ich mache jetzt meine Runde Raul.“

„Dann viel Spaß noch dabei.“

„Du solltest jetzt auch ins Bett.

„Soll ich dich am Ende wieder besuchen?“

„Wenn du noch Platz im Magen hast und ich nicht schlafe, dann komm vorbei, mein Schwanz ist in letzter Zeit ziemlich spritzfreudig.“

Beim reingehen legte Benjamin noch eine Hand auf Rauls Schulter, die kurz und fest gedrückt wurde. Drinnen im Haus war es dunkel, aber er kannte sich schon sehr gut aus, sodass er keine Kerze entzünden musste. Leise stieg er die Treppe hoch ins Patientenzimmer und dort hörte er seine Zwei Patienten schlafen. Sie lagen beide gleich links von der Tür in einen Einzelbett. Leise schloss er die Tür und kniete sich vor dem ersten Bett hin.

Unter der Decke war es heiß feucht und er bekam gleich einen steifen, als er mit dem Finger die Hüfte berührte. Seine Finger strichen durch das dichte und sanfte Fell und wie näher er seinem Ziel kam, umso heißer wurde es.

Sein Patient erwachte dabei und richtete sich ganz kurz auf, nur um sich dann wieder hinzulegen und für ihn die Beine zu spreizen. Grinsend schlüpfte er mit dem Kopf unter die Decke und nahm gleich die Felltasche in die Hand, um den Penis davon zu befreien. Er hörte ein leises stöhnen und ein Spritzer Vorfreude traf seine Nase, bevor er den langen und heißen geilen Penis ins Maul stopfe.

Wie bei Raul nahm er die zwei Hoden in die Hand, die von einem dichten Fell beschützt waren. Schnell und gierig, damit er den heißen Wolfssperma trinken wollte, fing er den noch älteren König einen zu blasen an.

Der Knoten konnte nicht mehr vollgepumpt werden, weil der König den er einen Blies, ohne Hilfsmittel nicht mehr steif werden konnte. Das fand Benjamin so geil, weil er so den ganzen schönen geilen Penis ins Maul bekam.

Anders als bei Raul, drückte dieser König seine Hüfte nach hinten, um dann, wie jetzt nach zwei Minuten, einmal den Penis in seinen Rachen zu schieben und wie ein Springbrunnen das Wolfssperma zu verteilen.

Es war viel war er trinken durfte und vor Geilheit schnaufte er und der König aus, bevor er ihn dann auch sauber machte und die Felltasche über den Penis zog.

„Schlaf jetzt gut, ich komme am Morgen wieder vorbei.“

Zufrieden schnaufte sein Patient aus und drehte sich auf die Seite, um weiter zu schlafen.

Der nächste Patient war ein weißer Tiger. Der lag leider auf der Seite und war ein Prinz, der es mit den Gelenken hatte. Sachte setzte sich Benjamin zu ihm aufs Bett und ließ die Hand hinten unter die Decke gleiten. Es wurde gleich heiß und feucht und das erste was er ertastete, waren die wohlgeformten ovalen Hoden, die unter dem Hintern und hinten an den Beinen runterhingen. Sachte fing er sie zu massieren an und ließ sie in der Hand herumrollen.

Es dauerte ein, oder zwei Minuten, bis der Prinz vor Schreck aufwachte, aber dann, als der Benjamin sah, grinsend sich wieder hinlegte.

„Bereit?“

„Jetzt nicht Benjamin… mir tun die Gelenke zu sehr weh, um es zu genießen.“

„Dann gebe ich dir was dagegen.“

Da kam der Arzt aus ihm raus und er wusste genau, wo dessen Medizin war. Auch wusste er, wo das Glas Wasser war, wenn einer seiner Patienten was in der Nacht trinken wollte. Eine Tablette hier, das Glas weiter dort und im nächsten Moment nahm der Prinz sein Mittel ein.

„Schlaf gut Prinz Andreas. Ich werde am Morgen wiederkommen und schauen, ob es dir besser geht und ob du dann noch schmerzen hast.“

„Danke Benjamin… für alles!“, hauchte der junge Kater ihm zu und seine Runde war fast vorbei. Nachdem er das Patientenzimmer verlasen hat, ging er den Gang runter und blieb vor Julians Zimmer stehen. Sie trieben es den ganzen Tag und auch die Nacht, wenn er sie nicht zum Schlafen aufforderte.

„Jungs, es ist Zeit schlafen gehen!“, sagte er belustigt, als er die Tür aufgemacht hatte und sah, wie Elias und Julian den armen Marcell rannahmen. Der kleine Greif wurde in den Hintern und in den Rachen gefickt, während der gefesselt war.

„Noch…*schnauf*… fünf Minuten!“, stöhnte schon fast Julian ihm entgegen und Elias drückte die Hüfte gegen den Hintern von Marcell und Wandt sich vor Glücksgefühlen.

„Ok, wenn ihr in Zehn Minuten nicht schläft, dann wird eure Mutter das erfahren.“, sie stießen und fickten Marcell gleich doppelt so schnell, weil jeder wusste, wie schlimm momentan Julia aufbrausen konnte. Seit Elias zu Julia Mama gesagt hatte, kam das nicht mehr wieder vor, doch, wenn er Julia als Mama, oder Mutter vor ihnen bezeichnete, dann akzeptierten es alle drei gleich und zumindest in ihren Augen, sah er auch, dass sie Julia auch so ansahen.

Nachdem er die Tür geschlossen hatte und sich umdrehte, um eine weitere Tür zu öffnen, pochte schon sein Schritt. Das Kinderzimmer war erleuchtet von Sonnen und Monden. Eine einzelne große und dicke Kerze brannte in Daniels Zimmer und beim Kerzenschirm waren die Sonnen und Monden rausgeschnitten worden.

Leise ging er zum Bett uns zog sich dann die kurze Hose aus, um sich dann vorsichtig ins Bett zu legen. Daniel schlief tief und fest und lag mit dem Rücken zu ihm auf der Seite. Er umschlang seinen kleinen Sohn vorsichtig und zog sich dann etwas rauf und dabei, zog er ihn zu sich. Jede Nacht war Daniel dafür vorbereitet und wie jetzt, hatte sein Junge sich die Hose bis runter zu den Knien runtergezogen.

Zuerst sachte, dann aber fest, drückte er seine Nase von oben auf Daniels Kopf und danach, suchte seine Hüfte sein Ziel. Etwas rauf, etwas zur Seite und dann, lag seine Eichel dort an, wo sich die zwei Po Backen trafen.

Laut schnaufte er aus, weil er richtig geil war und ganz sachte, drang er dann zwischen die Po Backen ein. Es war jedes Mal so geil, wenn er das machte und Daniel liebte es auch, sogar mehr als er. Als dann seine nasse breite Eichel die Rosette seines Sohnes Berührte, überlegte er ihn nun zu wecken. Doch diesmal, machte er es nicht. Stattdessen erhöhte er nun den Druck und dann, ganz überraschend für ihn, ging die Rosette auf und seine Eichel steckte schon in Daniel drinnen. Er liebte dieses Gefühl in Daniel zu stecken, dessen Hitze zu spüren und dann auch, an seinen Bauch runterzufahren und ihn den Schritt zu halten.

Daniel war steif, so wie immer, wenn er schlief und er konnte nicht vom Penis seines Sohnes genug bekommen. Als er dann langsam immer weiter in ihn hineinglitt, hielt er dessen Penis in der Hand und erst als seine Hüfte fest gegen den Hintern drückte, also komplett in ihn steckte, fing er den Penis zu massieren an.

Zuerst zuckte Daniel nur, doch dann wurde Benjamins Hand im Schritt von Daniel gepackt, wo er daraufhin noch schnell und fester Daniel massierte.

Daniel drückte die Schnauze in den Kissen und stöhnte laut, um gleich darauf den Hintern fest nach hinten gegen ihn zu drücken.

Das liebte Benjamin so an seinen Sohn und deswegen, packte er dann dessen Schnauze und riss sie auf die andere Seite. Sie beide sind nun in einem Stadium angelangt, wo sie es nun sehr heftig trieben. Er riss ihm die Schnauze auf und steckte gleich die Zunge rein. Als sich ihre Schnauzen verbanden, fing er ihn zu ficken an.

Daniel hörte nicht mehr zu stöhnen auf. Er fickte seinen Sohn hart, massierte ihn hart und auch dann noch, wenn er schon gekommen war. Was wiederum Daniel noch geiler auf seinen Schwanz im Hintern machte.

Nach ein paar Minuten, lag Benjamin unten und auf ihm saß Daniel und ritt ihn erbarmungslos. Der Penis seines Jungen klatschte dabei auf seinen Bauch, genauso wie die zwei kleinen süßen Hoden. Kurz darauf, weil Daniel dadurch schnell müde wurde, lag er auf ihn und fickte ihn von oben herab.

Sein Orgasmus kündigte sich an und er nahm immer fester und schneller den Hintern seines Sohnes. Und als er ihn sagen hörte: „Ich komme…!“, machte er die Augen auf und er sah dann, wie Daniel das zweite Mal nur durch den Fick, abspritzte. Das gab ihn den Stoß für seinen Orgasmus und er kam sehr, sehr heftig.

Geschafft lagen sie dann nebeneinander und es war Daniel, der sich von ihm zog, um ihn dann im Schritt sauber zu machen. Das gleiche tat er bei ihm, nachdem sein Sohn fertig war. Sie küssten sich innig und er sah in den Augen seines Sohnes, wie der sich auf den nächsten Besuch von ihm freute.

Benjamin war müde, aber zufrieden vom geilen Fick und deswegen, ging er grinsend runter in die Küche, um sich ein Kaffee zu machen. Zwei Löffel Kaffee in die Kanne, den Herd einschalten und dabei, auch eine Kerze anzünden. Dies hat er in den letzten Tagen immer, und immer wiederholt, sodass er genau wusste wo seine Hand hinmusste.

Als der Kaffee fertig war und er sich eine Tasse einschenkte, zuckte sein ganzer Körper vor Schreck auf, als Sebastian plötzlich auf der Couch zu sehen war.

„Tut mir leid, wenn ich dich erschreckt habe.“

„Ist schon… gut.“, sagte Benjamin und sah sich den Kaffeefleck auf dem Hemd an.

„Kannst du wieder nicht schlafen Sebastian?“

Der Gepard nickte.

„Ich auch nicht und ich habe genug was zwischen euch zwei abläuft. Deswegen…“, Benjamin kam zur Couch und setzte sich neben den großen Geparden hin und zog die Beine an, was seine Frau hasste, wenn er das macht.

„… reden wir jetzt von Männchen zu Männchen.“

Überrascht sah ihn deswegen Sebastian an.

„Da du nie wirklich einen Vater hattest, werde ich jetzt die Rolle übernehmen.“

„Woher…!“, flüsterte der Kater und bedeckte das Gesicht mit beiden Händen.

„Erstens, ich kann lesen und du hast ziemlich viel von dir in der Zeitung verraten. Zweitens, Raul ist ein guter Gesprächspartner und er hat mir von dir und der ersten Begegnung erzählt.“

„Dann… brauchen wir auch nicht zu sprechen, wenn du schon alles weißt…“

„Ich weiß vieles, aber nicht alles. Sebastian, wieso sagt du ihn nicht einfach, was du fühlst?“

Der Gepard seufzte tief und langatmig.

„Schau, ich weiß was das für ein Blick wirklich war. Du warst sauer auf Kubu, weil er was machte, was tat, was du schon längst möchtest. Ich weiß das du Raul geholfen hast, aber das war alles unter einer Fassade. Du hast nie dich selbst akzeptiert und das, was du fühlst und somit, warst du nie du selbst, wenn du es gemacht hast.“

„Das… spielt doch keine Rolle mehr… denn… ich habe alles für ihn kaputt gemacht.“

„Ach Quatsch! Er macht sich sorgen um dich, sogar große und weil du nicht mit ihm offen reden kannst, machst du alles kaputt.“

„Ich… ich kann das nicht!“

„Doch, das kannst du… sag es mir, offen und ehrlich, dann wirst du sehen, dass es leichter ist als gedacht.“

Sebastian senkte die Hände und sah langsam zu Benjamin rüber. Das verweinte Gesicht, die traurigen Augen, sahen ihn direkt an, als der Satz fiel.

„Na bitte, geht doch. Und jetzt mein lieber Junge, sagst du es Raul.“

„NEIN… nein… ich kann es nicht. Wenn ich ihm das sage… wer weiß was er dann von mir hält?!“

„Ok… wenn du es nicht sagst, dann tu ich es für dich.“

Noch bevor Sebastian regieren konnte, sprang Benjamin schon auf und lief mit der Kaffeetasse in der Hand aus dem Haus. Sebastian folgte ihn und er hätte ihn überholt, wenn Sebastian nicht den Vorteil hätte, dass es sein zu Hause war und er ganz genau wusste, wo was stand.

Als ihn Sebastian endlich eingeholt hatte, stand er schon neben Raul und setzte sich dann unverfroren auf dessen Schoß in der Liege.

Raul war überrascht wegen all dem und war noch überraschter Sebastian zu sehen.

„Raul, Sebastian ist…“

„NICHT!“, schrie der Diener und kam auf Benjamin zu, nur um sich dann vor ihn und seinen König auf den Knien zu setzten.

Raul sah ihn mit den einen heilen Auge an und Sebastian, weinend zurück. Dann hob Raul eine Hand und legte sie auf den Geparden Kopf.

„Ich… weiß es schon. Darüber wollte ich schon die ganze Zeit mit dir sprechen. Ich… ich wollte dir sagen das es in Ordnung ist und… dass du mir weiterhin an die Eier gehen kannst. Sebastian… mein vierter Sohn…!“

Beim letzten Satz, brach Sebastian weinen zusammen und legte sich halb auf Raul auf. Und während des Gepards schluchzte, umarmte ihn der König und zog ihn zu sich rauf.

„Danke Benjamin für deine Unterstützung. Mit deiner Hilfe habe ich meinen Sebastian wieder und… wir werden die Nacht hier draußen verbringen.“

Benjamin stand auf vom König und nickte zufrieden.

„Gut, aber versaut nicht die Liege und schaut, dass ihr nicht so laut seid, denn gleich dort oben ist mein und das Schlafzimmer meiner Frau.“

„Wir… versuchen es…!“, sagte Raul grinsend im Sternenlicht und Benjamin war noch zufriedener als zuvor, als er das Haus wieder betrat, in den ersten Stockwerk ging und in sein Schlafzimmer schlüpfte.

„Benjamin, hast du deine Runde gemacht?“

„Ja mein Schatz. Es schlafen jetzt alle zufrieden.“

Julia hatte ein Buch in der Hand, während eine Kerze brannte, sie im Schlafrock war und las. Sie grinste und das war ein gutes Zeichen, deswegen zog er sich nackt aus und schlüpfte unter die Decke. Gezielt legte er seine Hand auf ihren Schenkel und wanderte lüstern hoch.

„Du kannst noch immer, obwohl du bei Daniel warst?“, fragte sie ihn recht überrascht.

„Natürlich, ich kann jetzt viel öfters, aber ich schaue auch auf dich und wie du drauf bist.“

Sie grinste noch breiter und dabei legte er sich auf ihr und zog den Rock an ihr hoch. Gleich darauf wurde er von ihren Beinen umschlungen und dann, jagte er seinen wieder steifen Penis zwischen die Beine rein.

Sie stöhnte auf und sie wurde noch lauter, als er sie unerbittlich zu ficken anfing. Nach wenigen Stößen zog er ihr den Rock über den Kopf aus, legte die linke Hand auf die linke Brust und die rechte fing er abzulecken und dran zu saugen an.

Julia bewegte sich wie eine Schlange im Bett. Sie spürte jedes Mal die Eichel, wenn sie ins sie getrieben wurde. Sie spürte seine Hoden auf den Intimlippen klatschen, wann immer er sich runterfallen ließ. Als plötzlich von draußen ein lautes „ROOOOAARRRR“, zu hören war, fing zuerst Benjamin und dann auch Julia zu lachen an.

Sie machten eine kurze Pause und küssten sich kurz und innig.

„Anscheinend sind wir nicht die einzigen, die Sex haben.“, hauchte er ihr zu.

„Dann schauen wir mal, wer lauter stöhnen kann!“, flüsterte sie ihn zu und dann, als ob nichts gewesen war, fing ihr Liebster wieder an. Es war der beste Sex den sie seit Tage hatten. Er nahm sie in fast jeder Stellung und sie kam ganze viermal in den zwei Stunden zum Orgasmus, bis dann auch er kam und ihre Scheide voll mit seinem Sperma vollpumpte.

Schwer atmend lag am Ende Benjamin auf ihr und sie streichelte ihn den Kopf. Alles was in diesem Moment zählte war ihre Liebe.

Nach wenigen Minuten wollten sie einschlafen und Benjamin war schon am Einschlafen, als es an der Tür klopfte. Irgendwie schaffte es Benjamin sich zu erheben, obwohl er jetzt nur noch schlafen wollte. Dennoch schaffte er es irgendwie runter zu gehen und die Tür aufzumachen.

„Ähm…“

„Was ist Kubu, wieso bist du hier?“

Der jung kleine Komodowaran Junge starrte in seinen Schritt, als die magischen Worte gesagt wurden.

„König Karl verlangt das jeder König und Prinz jetzt in die Bar kommt… er hat was zu sagen…“

Benjamin fiel ein wirklich großer Stein von Herzen als er das hörte und als er sich umdrehte schrie er in sein Haus rein.

„ALLE AUFWACHEN!“

Hator und Otto

Seit sie das Zimmer betreten haben, haben sie es nur einmal am Tag verlassen und das war bei Frühstück. Den restlichen Tag verbrachten sie fickend. Gleich am ersten Tag, nahm ihn Hator so lange und hart ran, dass ihn sein Arsch zu brennen begann. Doch das gab er ihn am zweiten Tag zurück, als er ihn fesselte und alles gab, um den Hintern des Pharaos weichzuklopfen. Am dritten Tag brauchten sie neue Bettwäsche und es war ihnen sowas von Egal, was mit welchem König passiert war. Der dritte Tag war auch der Tag, wo sie den Tag am Balkon verbracht haben.

Sie lagen beieinander auf der Liege unter einer Decke, engumschlungen und den steifen des anderen spürend, küssten sie und sprachen sie den ganzen Tag miteinander. Dabei floss auch viel Alkohol und sie verrieten sich gegenseitig die tiefsten und auch die schmutzigsten Gedanken.

Hator zu Beispiel, stand entweder auf ältere, oder auf Jungs. Das was gerade mit Otto geschah, war für ihn eine ganz neue Erfahrung. Otto verriet ihn dann seinerseits, dass er es nun liebt genommen zu werden und sich am wohlste fühlt, wenn er sich wie ein Weibchen fühlt. Aber er verriet ihn auch, dass er nur von Hator genommen werden wollte, weil er auch weibliche Züge hatte und dass machte ihn richtig scharf und geil.

Am vierten Tag sprachen sie über die Welt und über die Götter. Sie diskutierten auf der Liege liegend über alles und dann, in einer Pause, schmiegte sich Hator ganz fest an ihn ran und sagte dann etwas, womit Otto nicht gerechnet hat.

„Ich liebe dich Otto!“

Stillschweigend nahm er es an und dachte über die Konsequenzen dieses Satzes nach. Aber dann entschärfte es Hator wieder, was wiederum einfach nur Blödsinn für Otto war, weil es unmöglich war.

„Ist schon ok, wenn du nicht das gleiche fühlst und wir am Ende getrennte Wege gehen. Doch zumindest hier, möchte ich dich wahrlich Lieben Otto.“

Otto umschlang Hators Kopf und machte sich bewusst, dass sie noch 10 Tage hatten. 10 Tage hören sich viel an, aber wenn er darüber nachdenkt, wie schnell die letzten drei vergangen waren, dann machte er sich darüber sorgen, wie Hator reagieren wird, wenn die zwei Wochen um sind.

„Wieso sagst du mir das Hator. Was soll ich jetzt dazu sagen?“, es waren nicht nur Floskeln die er aufsagte, sondern, er erwartete tatsächlich etwas von Hator, womit er arbeiten konnte. Es war doch nur über die zwei Wochen eine wieder Auffrischung von dem, was er vermisst hatte. Doch Hator hat das jetzt richtig verkompliziert.

„Ich… habe oft gelesen, wie manche es bereuten seinen Liebsten, nicht seine wahren Gefühle offenbart zu haben. Ich wollte nicht auch den Fehler und jetzt, da du es weißt, weiß ich wiederum, dass ich das im Nachhinein nicht bereuen werde.“

„Aber… wenn liebe im Spiel ist, dann wird alles so kompliziert…“, nachdem Otto seine Sicht mit dem Satz dargestellt hat, zog sich Hator etwas rauf, sodass sie auf Augenhöhe waren. Allein die braun-goldenen Augen, den frischen und verführerischen Atem, die wunderschönen Gesichtszüge, ließen Otto seinerseits fast das Herz an Hator verlieren.

„Wir… wir liegen jetzt den halben Tag hier. Wir reden über alles und hatten ziemlich guten Sex Otto. Also… du warst echt gut…! Aber du kannst mir nicht sagen, das nicht mehr dahintersteckt. Ich spüre doch deine Hände, wie sie mich berühren, wie sie sich nach mir sehnen. Du… bist der Erste, der an mir wirklich ohne zu fragen das getan hat, was er wollte. Du gibst dich mir hin und ich gebe mich dir hin. Heute ist der vierte Tag und du hast heute öfters meinen Penis berührt, als in den letzten drei Tagen zusammen. Ich will dich nicht drängen, das wollte ich nie. Aber wenn heute der vierte Tag ist, was wird dann am Zehnten sein, oder am 14ten?“

„Du kannst ziemlich fiel quatschen.“, grinsend sagte das Otto, um dann gleich vorzufahren.

„Aber worauf willst du hinaus?“

Liebevoll legte Hator den Kopf auf Ottos Schulter und gab ihn einen Kuss auf den Hals, bevor er zu Antwort ansetzte.

„Worauf ich hinausmöchte ist… dass ich dich einfach nur Liebe. Und ich weiß jetzt schon, dass du mich mehr als magst und wenn wir dann getrennte Wege gehen, du ganz sicher an mich und die Zeit hier, denken wirst.“

„Das stimmt…“, flüsterte Otto den schwarzen Schakal zu und legten dann seinerseits den Kopf auf Hators.

So lagen sie einige Minuten da, bis Hator laut schnaufte und dann etwas sagte.

„Ich habe Lust einen Penis in der Schnauze zu haben. Wollen wir nicht Pestos gemeinsam zum Höhepunkt bringen?“

Otto fand einen Penis in der Schnauze zu haben, wirklich widerlich. Aber gleichzeitig fand er es ziemlich schmutzig geil, wenn er mit seiner Zunge über Hators fuhr, während der jemanden einen Blies.

„Wieso Pestos? Wir können uns doch einen vom Haus schnappen?“

„Weil er… weil er eben nicht auf Männchen steht. Und ich finde es jedes Mal geil, wenn ich ihn in meiner Schnauze zum Orgasmus bringe. Und dann… dann ficken wir ihn. Er sagt es zwar nicht, aber das mag er auch sehr.“

„Aber… findest du wirklich das er mich ranlässt? Ich meine… ich und er kennen uns schon etwas und er ist jetzt nicht der Typ… der jemand fremdes an sich ranlässt.“

„Ach, mach dir DESWEGEN keine Sorgen. Wenn er deinen geilen Penis sieht, dann drückt er den Hintern automatisch in deinen Schritt. Zwar wird er dich nicht anschauen, aber er weiß es zu schätzen, von sowas großen gefickt zu werden.“

„Eine Frage Hator.“

„Du brauchst nicht zu fragen, ob du mir eine Frage stellten darfst.“

„Fickt er dich auch?“

„Regelmäßig. Was ich gerne in der Schnauze habe, habe ich auch gerne hinten drinnen.“

Das war mal ein Satz dachte sich Otto und fing den Hintern von Hator zu streicheln an, wo schon seit stunden seine Hand drauf war. Der schnaufte nur, schloss die Augen und zog sich langsam auf Otto drauf, um dann den Hintern gegen die Hand raufzudrücken.

Wie ein williges Weibchen lag Hator auf ihm und es raubte Otto schon fast den Atem, obwohl er das nie zugeben würde, wie sein steifer Penis, seitlich gegen den von Hator drückte. Kurz darauf, tropfte was auf seine Eichelwurzel und da wusste er, wie heiß Hator war und wie dringen es der Schakal brauchte.

„Gut, lass ihn kommen.“

Gleich danach rief Hator nach Pestos und es brauchte nur einen Blick und die Ausgestreckte Zunge von Hator, dass dessen Diener wusste, was von ihm verlangt wurde.

Pestos starrte beim ausziehen des Bademantels Otto an. Natürlich fühlte er sich durch dessen Blick unwohl, bis er in dessen Augen die Neugierde sah und da fragte er sich, wieso Pestos auf ihn Neugierig war.

„Schau dir diesen Penis an… einfach nur prächtig. Deswegen kann ich all die Jahre nicht genug davon bekommen.“, da ließ Otto den Blick runterwandern und Pestos war gerade dabei sich den Lendenschurz auszuziehen. Was er sah, erregte ihn noch mehr, ohne es zu wollte. Vermutlich war der Grund dieser, dass er gleich das erste Mal einen Penis schmecken und blasen wird.

Als der braune Puma nackt war, stieg der mit einem Bein über sie hinweg und lehnte sich dann mit den Händen oben an der Lehne an und gleich darauf, kamen die Lenden bei der Vorwärtsbewegung der Hüfte nach vorne. Nur wenige Zentimeter von ihren Schnauzen entfernt, kam die rote Penisspitze raus, die glänzend glasig war. Doch Hator wollte nicht warten und packte die Felltasche mit einer Hand, um gleich den Penis von der Felltasche zu befreien.

Da hing er dann. Die rot-violette Spitze mit ganz kleinen Widerhacken. Der violette Schaft und dann ganz zum Schluss, wieder der etwas dickere violette Schaft, dass übergangslos zur Felltasche ging.

„Er ist nervös, weil du da bist. Aber mach einfach das gleiche, was ich jetzt mache.“, völlig begeistert saugte sich Hator den Penis von Pestos in die Schnauze und kurz sah es so aus, als würde ein Säugling an der Zitze seiner Mutter saugen. Nur ein paar Sekunden später ließ Hator den Penis aus der Schnauze gleiten, der nur nass vom Speichel und komplett glänzend deswegen war.

„Na mach schon!“, feuerte ihn Hator an und Otto musst seinen Ekel, seine Abscheu und den Mageninhalt zurückhalten, um der Aufforderung nachzukommen. Zuerst berührte er mit der Zungenspitze die Penisspitze, um sie dann auf seine Zunge zu legen. Mit einer langsamen Vorwärtsbewegung seines Kopfes, glitt dann der Penis samt Schaft über seine Zunge, in seine Schnauze. Nach einer gefühlten Ewigkeit, schloss er dann die Lippen an der Peniswurzel um das Glied und zum ersten Mal, hatte er einen Schwanz in der Schnauze.

Mehrere Sachen stellte er dann überrascht fest. Zum einen, fühlte sich der Penis glatt und sauber in seine Schnauze an. Zum anderen, schmeckte der Penis nicht nach Pisse, wie er immer erwartet hatte. Es schmeckte gerade so, wie Hator und Pestos im Schritt rochen, nämlich Männlich. Und dann zum Schluss, fand er es ziemlich geil, wie pochend der Penis in seiner Schnauze größer, härter und dann steif wurde.

Nachdem er seinen ersten steifen Penis in der Schnauze hatte, tröpfelte etwas auf seinen Gaumen runter und da schmeckte er es doch. Er schmeckte Urin, aber es war sehr dezent und das was Pestos in seine Schnauze tröpfeln ließ, schmeckte auch salzig und leicht säuerlich.

Otto konnte sagen, dass es doch nicht so schlimm war wie immer gedacht und, dass er recht zufrieden über diese neue Erkenntnis war. Deswegen zog er dann seinen Kopf zurück um zu sehen, was er bis vor Kurzen in der Schnauze hatte.

„Was für ein Prachtpenis. Ich könnte den ganzen Tag daran lutschen, wenn Pestos nicht irgendwann das Gesicht vor Schmerz verziehen würde.“

Vor ihnen ragte ein Handlanger, fingerdicker und dunkelroter Penis, dessen Spitze dunkelviolett war und flüssige und durchsichtige Tropfen aus sich ließ, das runter auf ihre Decke tropfe.

„Seine Vorfreude… ist wie Wasser für mich…“, flüsterte ihm Hator zu und streckte die Zunge aus, um die Vorfreude auf die Zunge tropfen zu lassen. Bis sich Hator etwas aufrichtete und anfing, mit der Zunge den Penis von der linken Seite, abzulecken. Gierig umschloss der mit der Zunge den Schaft, um dann die Zunge in der Schnauze verschwinden zu lassen.

Dabei sah ihn dann langsam Hator an und dessen Blick war die Einladung, auch langsam anzufangen. Nun war Otto nervös, denn gleich würde er jemand anderen mit seiner Zunge zum abspritzen bringen. Nachdem er sich dann ebenfalls aufgerichtet hat, legte er die Zunge auf die Stelle am Penis, wo Hator dort ableckte.

Dann fuhr auch schon Hators Zunge über seine und als er die Zunge wieder zurückzog, schmeckte er Hator und Pestos gleichzeitig.

Es war geil, so richtig geil und er wollte mehr von allem.

Also fing er dann auch an und ganz schnell, wurde Pestos Penis für sie beide zum Hindernis. Doch Pestos genoss es auf höchster Ebene so behandelt zu werden. Sein Schnurren feuerte sich beide an und immer mehr Vorfreude tropfte von der dunkelroten Penisspitze auf ihre Decke runter, bis es dann rausgespritzt wurde.

Sie beide waren schon längst in einem Rausch der Gefühle und der Lust. Sogar Otto gab sich seiner Gier hin und nahm dann auch den geilen, harten und heißen Penis von Pestos in die Schnauze und ließ dabei genug von Schaft übrig, damit Hator noch am Schaft lecken konnte. Als er den Penis dann wieder rausließ und einen großen Schluck Vorfreude schluckte, nahm Hator den Penis in sich auf und da, nahm dann Otto was ganz anderes in die Schnauze, was Pestos zum Beben brachte.

Er hatte nun die Hoden eines anderen Männchens in der Schnauze und sie waren hart im weichen und flauschigen Hodensack. Vorsichtig fing er sie leicht zu kauen an, was Pestos zum Lauten stöhnen brachte. Gleichzeitig knirschte auch die Liege, weil Pestos sich so fest und hart an der Liege festhielten, sodass fast das Holz bracht.

Der Hodensack war speichelnass, ihre Gier kannte keine Grenzen und als sie dann gemeinsam die Eichel zum Ablecken anfingen, fing Pestos laut zu schnaufen an und hielt dann, den Atem an.

Beim beben des Beckens, beim erzittern des Hinterns, drückten sie dann gemeinsam die Köpfe zueinander und öffnete die Schnauzen.

Das Holz knirschte noch lauter und dann, als Pestos gepresst ausatmete, fing es warm zu regnen an. Es war ein starker Regen, ein herb riechender Regen. Es traf ihre Gesichter, ihre Nasen und natürlich traf es auch ihre Zungen und Schnauzen. Nur ein paar Sekunden ging es so und dann, als es aufhörte atmete Pesto tief ein und sie beide öffneten langsam die Augen.

Weiße wässrige Tropfen flossen aus der Penisspitze raus, und fielen auf ihre Decke runter. Und erst als Otto das sah, schloss er die Schnauze und zum ersten Mal, schmeckte er das Sperma eines anderen Männchens.

Das war das beste was er in den letzten Tagen schmecken durfte. Das gleiche sah er in Hators Gesicht und er sah auch noch am Gesicht die vielen, vielen weißen Spermatropfen, die über das ganze Gesicht verteilt waren.

Er musst einfach anfangen zu lachen und Hator, fing vermutlich über das gleiche zu lachen an. Aber dann im Lachen öffnete Hator die Decke für Pestos und still, aber schweratmend, kroch Pestos zwischen sie rein.

„Soll ich euch beide sauber machen?“, brummte Pestos leise und Hator schüttelte nur das Gesicht.

„Das macht Otto später. Jetzt brauchen wir dich für uns. Also, gib dich zuerst Otto hin, dann komme ich dran.“

Ohne Otto anzusehen, drehte er sich vom Rücken auf die Seite. Dabei nahm Hator dessen Kopf in beide Arme und kurz darauf, spürte Otto schon, wie Pestos Hüfte gegen sein Becken drückte.

„Du kannst ihn reinjagen, oder langsam einführen, beides mag Pestos sehr.“, nach diesem Satz sah Pestos langsam nach hinten.

Ihre Blicke trafen sich und Otto wusste, was Pestos wollte. Er wollte mit ihm Augenkontakt haben, während es geschah. Langsam legte und drehte sich Otto zu ihm, umschlang ihn von unten und oben mit beiden Armen um die Brust und auf perfekter Höhe, spürte er an der Eichel wo sich die beide Po Backen trafen und genau dort, versank er langsam.

Von unten und oben drückten die Po Backen auf seinen Penis und es fühlte sich schon fast so an, als ob sein Penis zum Eingang geführt wird.

Es pulsierte an seiner nassen und dicken Eichel. Es war heiß und feucht gleichzeitig und Pestos Augen schlossen sich dann, als er den Druck erhöhte. Der Eingang öffnete sich für ihn. Der Ring glitt über seine Eichel und das, ziemlich mühelos, bis er dann endlich mit der Eichel, ins Pestos heißen Körper steckte.

Etwas rückte er noch nach vorne, um dann seine gesamte Länge in den Puma zu versenken, was den alten Kater ziemlich laut zum Schnurren brachte.

„Sagte ich doch, dass er es auch langsam liebt. Also, nimm ihn endlich. Ficke Pestos und spritz in ihn ab, damit ich dann dein Sperma um meine Eichel spüren kann!“

„Er kann ziemlich schmutzig reden!“, flüstert er Pestos in Ohr, bevor er die Hüfte zurückzog.

„Mein Pharao hält sich ziemlich zurück!“, kam es zurückgeflüstert. Das brachte Otto fast um den Verstand und die nächsten fünf Minuten, nahm er Pestos so hart ran, wie seine Geilheit war. Mitten drinnen zog Hator die Decke davon. Fing sogleich Pestos Penis wieder zu massieren an und verband seine Schnauze mit der des Pumas.

Otto war so heiß und wollte gleich jetzt abspritzen, dass er beim ficken in Pestos Nacken biss und ihn so hielt. Sein Fortpflanzungstrieb hat alles übernommen und als das Klatschen lauter und schneller wurde, stöhnte Pestos auf und kam hechelnd in Hators Hand.

„Braver Pestos und nun, lass Otto dich vollspritzen.“

Dieser eine Satz ließ den Vulkan explodieren. Otto jagte die Hüfte nach vorne, es klatschte so laut, dass nur sein folgendes Stöhnen noch lauter war. Kreisend drückte er die Hüfte nach vorne, drückte Pestos fest an sich und entleerte seinen heißen und frischen Jaguar Samen in dessen Hintern rein.

Es war so ein harter und geiler Höhepunkt, dass sich Otto nachdem erschöpft auf den Rücken rollen musste. Aber er konnte Pestos nicht aus den Augen lassen. Der Kater lag tatsächlich Elegant auf der Seite. Der Körper war tatsächlich anziehend für ihn und was am geilsten war, wie nass die Po Backen waren, wo noch vor kurzen sein Penis dazwischen steckte.

Hechelnd vor Geilheit, beugte sich Hator über Pestos Becken und zog die obere Po Backe hoch. Nun konnte Otto dessen Rosette sehen, die außen rosarot war und dann zur Mitte immer roter wurde. Hator drückte links und rechts auf die Rosette und da, kam dann langsam Otto Sperma rausgeflossen. Es waren nur ein paar Tropfen die Hator rausließ, aber das war für den Schakal schon fast zu viel.

Wie ein Raubtier sprang Hator auf und landete zwischen ihnen. Sofort legte der sich auf die Seite, umschlang Pestos und jagte dann die Hüfte nach vorne.

Es folgten dann Minten von hartem und geilem Sex zwischen zwei Männchen. Pestos ging dabei völlig auf und umschlang seinen Pharao am Kopf, während sie beide ihre Hitze und Gier aus sich stöhnten.

In der Zeit, lag Otto auf der Seite und hatte eine Hand auf Hators Körper. Während Hator hart fickte, glitten seine Finger über dessen Körper. Über jede Stelle des Körpers strich er, alles nahm er in die Hand, das erreichbar war. Zum Schluss lag dann seine Hand auf den Unterbauch, über der Eichelwurzel, wo er das kleine und dichte Büschel Intimfell kraulte.

Als dann Hator schreiend und verkrampften kam, stand Otto auf und legte sich vor Pestos hin. Dabei nahm er auch die Decke in die Hand und während Hator, Pestos festumschlungen hat, lagen sie drei auch schon unter der Decke und Otto drückte sich gegen Pestos und schlang beide Arme um sie.

Er musste es nicht fühlen, wie Hator noch immer in Pestos steckte, aber was ihn dann überraschte war, wie ihn Pestos einen Kuss auf die Nase drückte und dann, erschöpft die Augen schloss und seine Beine zu sich zog, wo sich dann von den dreien die Beine verknoteten.

„Das… war richtig geil…“, hauchte Hator zufrieden und Otto konnte nur mit einem Nicken beipflichten.

„Machen wir eine kurze Pause, dann wird uns Pestos einen blasen.“, doch zu einer Antwort kam Otto nicht mehr. Denn Pestos glitt schon breit grinsend unter die Decke, so, dass Otto in die gold-braunen Augen blicken konnte.

„Pestos ist wirklich nicht schwul?“, wollte Otto wissen und da, zuckte Hator grinsend mit den Schultern.

„Das spielt keine Rolle. Denn er macht seine Rolle sehr gut als mein Lehrmeister.“, in den Moment, spürte er Pestos Arm um seinen Hintern fahren und kurz darauf, dessen heißen Atem am Penis.

„Er kann wirklich gut blasen.“, Otto schloss die Augen, als sein Penis in die Schnauze glitt.

„Das… das spüre ich…“

In den nächsten Stunden, wurde Pestos zum Werkzeug ihrer Lust. Sie beide nutzen ihn für fast alles. Und wie mehr Zeit verging, umso mehr glaubte Otto, dass Pestos für die nächsten Tage zu einem festen Bestandteil für sie zwei werden wird. Als dann die Sonne am Untergehen war, hatten Ottos und Hators Zunge jeden Quadratzentimeter von Pestos erkunden und ausgiebig ausgeleckt.

Nachdem die Sonne untergegangen war und sie neben einer Kerze auf der Liege lagen, fickte nun Pestos seinen Pharao und Otto würde darauffolgen, als eine Kindlich Stimme zu hören war.

„OTTO, ICH MÖCHTE HIER WEG!“

Otto bekam den Schreck seines Lebens, als er plötzlich den weinenden und zerbrochenen Mika neben der Liege stehen sah. In dem Moment, war ihm alles egal. Es war ihm egal das er nackt war, dass er vollgespritzt von Sperma war, das er hart und vollkommen Geil war.

Er stand auf und nahm Mika fest in die Arme.

Weil Mika weinte und schluchzte, konnte Otto seine Liebe für Mika nicht zurückhalten und musste deswegen auch laut weinen.

Da klopfte die Tür. Und mit Mika in den Armen tragend, ging er zur Tür.

Ein kleiner weißer Wolf mit blauen Augen und mit einem Lendenschurze um die Hüfte geschnallt, stand vor ihm.

„König… König Karl möchte das Mika… runter in die Hauptbar kommt, denn er… er hat was zu sagen…!“

Axels Zimmer

Als Axel erfuhr, was seinen Vater widerfahren war, natürlich von Tom selbst, zerbrach was in ihm. Etwas wichtiges hat er verloren. Denn schnell konnte er eins und eins zusammenzählen, da Markus verschwunden war. Aber Tom hat nicht gesagt wer es war und ehrlich gesagt, wollte er es auch nicht wissen. Denn wenn es Tom gesagt hätte, wäre es zur Gewissheit geworden. Nachdem er den ersten Schock überwunden hat, rannte er aus dem Zimmer und gerade als er beim Lift war, wallte unermesslicher Zorn auf.

Von oben nach unten fuhr ein Lift und im Lift, sah er Blutige Hände, glasige weitaufgerissenen blaue Augen und beides, gehörten Markus. Und neben Markus, stand Tom und für einen kurzen Augenblick trafen sich ihre Blicke und da wusste er, dass es schlimm war, sehr schlimm.

Ohne es zu wissen, vergoss er Tränen auf dem Rückweg ins Zimmer. Er wollte nicht sehen, wie es um seinen Vater bestimmt war. Aber dann wurde ihm bewusst, dass er ihn verlieren könnte, endgültig.

Laut weinend brach er zusammen, bis er von jemanden aufgehoben wurde und er nahm kaum war, dass er von den anderen Gästen umstellt war und wie Lancel auf ihn einsprach, dass sein Vater sich erholen wird.

Kurz darauf prasselten die Fragen auf sie ein und es war wieder Lancel, der die Fragen beantwortete und dann, kamen die Schreie und innerhalb von Sekunden, machte es die Runde, dass sein Vater schwer verletzt von Matilde in den Palast transportiert wurde.

Mika machte sich schreckliche Sorgen um Axel und um seinen Vater. König Karl war so nett zu ihm gewesen und er fand ich auch sehr hübsch für einen erwachsenen. Sie haben den ganzen Tag auf ihn eingeredet, doch Axel konnte nicht aufhören zu weinen. Auch als sie vier ihn in die Arme nahmen, mit ihm im Bett lagen, hörte der nicht zu weinen auf.

Bis spät in die Nacht waren sie für ihn da, bis er dann endlich einschlief. Mika war der Einzige, der in der Nacht noch wach war und es lag daran, weil er sich daran erinnerte, wie Axel in Markus verliebt war und das Markus seit dem Vorfall nicht mehr gesehen wurde. Irgendwann in der Nacht konnte er dann auch einschlafen und gleich am Morgen, zog er sich an und ging runter zu Otto.

Sie aßen zusammen, aber Mika sprach nicht über Axel. Stattdessen erzählte er ihn endlich, was er oben im Camp erlebt hat und Otto hörte überraschend für ihn, aufmerksam zu. Doch dann, vielleicht eine Stunde später, verließ ihn Otto, obwohl Mika am liebsten den Tag mit Otto verbracht hätte.

Denn seine gute Laune hielt nur solange an, bis er wieder auf dem Rückweg war. Sie sank sogar noch weiter, als er das Zimmer betrat und sie alle sah. Axel saß alleine auf dem Bett und seit diesem Tag, sprach er auch nicht mehr, schlief kaum noch und hat aufgehört zu essen und zu trinken. Auch Tom, der ein Lichtblitz in dieser dunklen Stunde war, kam nicht mehr an Axel ran.

Ein paar Mal hat er versucht zu Axel durchzukommen, aber es war alles vergebens. Stattdessen sahen ihn Axel Augen voller Hass, Verzweiflung und vollkommender Trauer an. Das war der Moment, wo Mika dann Axel in ruhe ließ und sich zu den anderen setzte, die einfach nur still dasaßen.

In stille und ohne das kaum ein Wort gewechselt wurde, verging der zweite Tag.

Am dritten Tag, wollte schon Mika sie alle verlassen. Er war nicht mehr dabei, Axel war nicht mehr dabei, Mario, Boris und Lancel waren nicht mehr dabei. Sein Gefühl sagte ihm, dass nur ihre Freundschaft noch an Axel hielten. Schon fast weinend, schlief Mika auf der Liege alleine ein.

Und weinend, begann dann der vierte Tag. An dem Tag, saß Axel in einer dunklen Ecke und seine Augen brannten vor Hass.

Auch beim Frühstück erzählte er davon nichts Otto. Aber seine Laune besserte sich schlagartig bei ihm, weil Otto grinste und fröhlich wirkte. Nun fragte er seinen Otto alles aus und er erfuhr ziemlich viel von Hator. Zum Glück verbrachten sie vier Stunden miteinander, aber dann war es wieder soweit.

„Hator wird kalt und du hast bestimmt auch noch was zu tun, oder mein Junge?!“, sagte Otto zu ihm und verließ ihn mit einem Zwinkern. Doch anstatt zurück zu gehen, blieb er sitzen. Er wollte nicht mehr rauf ins Zimmer und da fiel ihm dann auf, wie die Stimmung im Haus war.

Die Stimmung war schrecklich.

Doch dann fiel ihm was ein und er fuhr dann doch hoch. Aber nicht in Axel Zimmer wollte er zurück, sondern Bonzo besuchen. Soweit er sich erinnern konnte, hatte Bonzo Zimmer 212. Er klopfte an die Tür und er hörte Stimmen und dann sagte eine Stimme laut: „Wer ist da?“

„Mika!“, antwortete er zurück.

„Ok Mika… ich weiß das ich gesagt habe, dass du mich Besuchen kommen sollst, aber… ich… ich… mein süßer… wenn die Lage sich etwas entspannt hat, dann komm wieder ok?“

Weinend schritt er davon. Er hat vier Tage nichts mehr erlebt, kaum noch gesprochen und egal wo er jetzt hingehen würde, es würde nur noch schlimmer werden. Weinend stand er vor Axels Tür, aber er konnte und wollte nicht mehr rein. Er wollte jetzt nur noch zu Papa und weil es leider so war, weinte er noch lauter und heftiger und er fühlte sich so verloren hier, dass er sich neben der Tür an die Wand setzte, weil er nicht wusste, wohin er gehen sollte.

Überrascht machte er die Augen auf, weil er auf der Seite lag und eingeschlafen war. Doch innerhalb von Sekunden bracht die Wirklichkeit über ihn ein. Keiner hat sich ein Gedanken über ihn gemacht. Lancel, Mario und sogar Boris, hatten sich keine Sorgen um ihn gemacht und haben nicht nach ihm gesucht. Da wusste er, dass er nie mit dabei war, sondern nur Gepäckstück, dass für die Belustigung da war.

Verzweifelt, weil der erste Tag doch so super war, er geglaubt hatte, dass er vier super Freunde gefunden hatte, ging er zu letzten Person hin, um dann das auszusprechen, was er jetzt am liebsten wollte.

Die Tür war offen, er sah sie am Balkon liegen und Otto wärmte gerade Hator, als er noch immer weinend das sagte, was er nie geglaubt hatte je einmal zu sagen.

„OTTO, ICH MÖCHTE HIER WEG!“

Ottos Arme spendeten ihn Trost, sie spendeten ihn das Licht, was er jetzt, so unbedingt brauchte.

Qadir und Tom

„Worum geht es Qadir?“, fragte Tom nach.

„Bist du bescheuert Markus so offen zu zeigen?! Jeder im Haus weiß was er gemacht hat!“

Tom wusste das Qadir recht hatte und, dass jede Widerrede sinnlos wäre. Aber sein Junge war wieder da, sein Sohn, den er in den letzten Tagen so vermisst hatte.

Qadir sah nach links, wo plötzlich eine kleine Gruppe die Treppe von Polsterzimmer runtergekommen war und bevor sie Markus sehen konnte, öffnete Qadir eine Geheimtür, dass in eine Besenkammer führte und dort, drückte er Tom und Markus rein und ging dann selbst rein.

Nur einen winzig kleinen Spalt hielt er offen und wartete ab, bis die kleine Gruppe an ihnen vorbeigegangen war. Als die Stimmen leiser und dann verschwunden waren, atmeten er und Tom erleichtert aus.

Markus Augen waren erfüllt von Reue und absoluter Trauer, sah Qadir, nachdem er sich dann umgedrehte hat.

„Tom, jetzt da König Karl wieder gesund und hier ist, musst du dich um alles kümmern! Die Gäste wollen alle weg. Die Stimmung ist im Keller, wenn wir jetzt nichts tun, dann warst das mit Haus Rosé und deiner großen Familie. Denn dann fangen wir wieder ganz klein an, wenn überhaupt! Du musst jeden sagen das König Karl wieder gesund und munter ist und das alles wieder seinen gewohnten Lauf nehmen wird. Wir müssen das feiern und den Gästen den besten Tag ihres Lebens schenken. Gleichzeitig aber müssen wir noch vermitteln und jede aggressive Handlung gegenüber den Echsen auf der Wiese verurteilen! Die nächsten Stunden sind ganz wichtig und wenn uns das nicht gelingt, dann wird sich ein Graben aufmachen, den wir nie wieder schließen können.“

„Wir haben noch Zeit Qadir. Karl ist auf dem Weg zu Richard und wird sich hoffentlich auch um den Rest kümmern.“

Sie hörten wieder Stimmen. Diesmal war es die Stimme von Adelbert und er sprach mit ein paar Jungs.

„Hier ist die Liste und verliert sie nicht. Sagt jeden König, jeden Prinzen, dass König Karl sie bittet… nein verlangt, dass sie in die Bar kommen. Er möchte was sagen und verlautbaren.“, als nächstes hörten sie wie Krallen über den Boden klackten und die Personen rannten in ihre Richtung. Qadir sah Talus und Radus an der Tür vorbeirennen.

„Tja… du hast noch Glück gehabt Tom, wie es ausschaut, will Karl das Ruder rumreißen!“

Breit grinsend drehte sich Qadir langsam von der Tür um und sah Tom im dunkel in die Augen.

„Dann ist deine nächste Aufgabe mit allen Gästen zu sprechen. Fange an besten oben in den Zimmern an und noch was… du musst John und Axel unverzüglich Bescheid sagen, dass Karl wohlauf ist!“

Tom fiel fast das Herz in das rechte Bein. Bei allen hat er ganz vergessen Axel Bescheid zu sagen wegen Karl.

„Gut, ich geh gleich los Qadir, aber du kümmerst dich um Markus!“

Noch bevor Qadir was sagen konnte, schlüpfte Tom durch die Tür und ließ ihn allein mit Markus. Eine bedrückende Stille senkte sich über sie zwei und entnervt und sogar wütend, rutschte er an der Wand entlang und setzte sich einfach hin. Markus setzte sich dann auch hin, ihm gegenüber und so weit wie nur möglich entfernt.

Er wollte niemanden die Schuld zuweisen, aber egal wie man es drehte oder wandte, der Verursacher für all das Chaos hier und auf den ganzen verdammten Kontinent, saß ihm jetzt gegenüber und war kurz davor wieder zu weinen.

Gerade jetzt hatte er unzählige andere Sachen zu tun und jede Sache ist viel, viel wichtiger als jetzt das Kindermädchen zu spielen. Dennoch war er jetzt hier und musste auf Markus aufpassen. Nicht nur weil ihn Tom deswegen bat und Markus dessen Sohn war, sondern weil auch Markus für die meisten hier im Haus die Ursache ist, wieso sie die Zeit nicht so genießen konnten, wie sie wollten. Natürlich gab es auch andere Gründe, die weitaus höher standen als nur die vermieste Zeit, wofür Markus wieder schuldig war.

Der ganze Zorn ballte sich bei den Gästen zusammen und jeder Einzelne würde nur zu gern für ein paar Minuten mit Markus alleine sein.

Deswegen war er noch hier, um Markus von den anderen zu beschützen. Und obwohl er nicht minder so wütend auf Markus war, wie die anderen, konnte sein Herz nicht weghören, als Markus zu schluchzen anfing. Mit einen genervten schnaufen stand Qadir auf und setzte sich neben Markus, um ihn dann fest in die Arme zu nehmen.

„Es wird schon alles gut werden… hoffe ich…“

Axels Zimmer

Tom nahm den Aufzug ins 13 Stockwerk, wo Axels Zimmer war. Es war still und doch, als er die Tür aufmachte, hörte er einen Gast mit einem anderen sprechen. Sie sprachen über Karl und dass er wieder zurück sei.

„Mundpropaganda ist noch immer das beste!“, dachte sich Tom und ging schnell den kreisrunden Flur entlang, weg von den Stimmen. Als er dann die Zimmertür erreichte, sah er plötzlich Mika auf den Armen eines Jaguars. Beide waren in Bademäntel gekleidet.

Aber als er dann Mikas Gesicht sah, das nass von den vielen Tränen ahnte, ahnte er schon wieso Mika soviel geweint hatte.

„Prinz Axel, ich verlange das du die Tür aufmachst!“, schrie schon fast der Jaguar und klopfte mit der freien Hand an der Tür. Tom stellte sich neben den Jaguar und sah runter zu Mika, der mit geschlossenen Augen noch Tränen vergoss. Das störte den Jaguar so dermaßen, dass der jetzt so richtig hochfuhr.

„WAS GLOTZT DU SO? VERSCHWINDE BEVOR ICH DIR DIE NASE BRECHE!“

„Wie geht es Mika?“, der Jaguar wollte gleich weiterschreien, aber diese Frage ließ ihn innehalten.

„Du… kennst Mika? Woher?!“, stotterte schon fast der Jaguar und Mika sah langsam hoch zu Tom. Doch der Junge wandte dann gleich das Gesicht von Tom weg und drückte es stattdessen in den Hals des Jaguars.

„Mein Name ist Tom und ich bin der „Haus und Hofmeister“ hier, im Haus Rosé. Ich habe Mika… am ersten Tag getroffen und wir haben etwas miteinander geredet.

„O…Otto ist mein Name, Sir Otto. Jetzt weißt du auch meinen Namen und über meinen Namen haben wir hier zwei Wochen gebucht. Wir werden heute wieder abreisen und ich verlange mein Gold zurück.“

„Ah ja… jetzt erinnere ich mich… Sir Otto… der Diener von Mika und… nun Träger eines schwarzen Armands, weil du über Nacht mit einem Gast gefickt hast… ich denke so war das!“

Mikas Ohren zuckten neugierig in Tom Richtung und dann ganz langsam, sah Mika hoch in Ottos Gesicht, das wie versteinert mitten in der Bewegung war.

Doch bevor die Situation aus dem Ruder lief, was Tom natürlich nicht beabsichtig hat, beugte er sich runter zu Mika.

„Mika, ich ahne schon wieso du hier weg möchtest und ich verstehe dich. Aber… aber gibst du mir und allen anderen hier noch eine Chance? Axel… Axel ist… es geht ihm momentan sehr schlecht. Sein Vater wurde schwer verletzt und man konnte nicht sagen, ob er das überlebt. Versetz du dich mal in seine Situation, stell dir vor das Leben deines Vaters würde an einem seidenen Faden hängen. Doch nun ist sein Vater zurück, gesund und munter und er möchte alles wieder zurückbiegen. Er möchte das alle hier wieder ihren Spaß haben und er würde das auch dir sagen, wenn ihr ihn unten in der Bar treffen würdet. Und ich wollte jetzt zu Axel um ihn die freudige Nachricht zu überbringen.“

„Mein Prinz Mika möchte hier weg und bevor wir ausbuchen, wollte ich noch ein Wörtchen mit Axel sprechen, weil der daran schuld ist, wieso Mika weinte und weg möchte!“

„Sir Otto! Bitte fahren sie sich nicht so fest. Bleiben sie noch über Nacht mit Mika hier. Schauen sie selbst ob es besser wird, oder schlechter.“

Aber bevor Otto darauf Antworten konnte, erhob Mika die Stimme.

„Ok Tom, ich bleibe. Aber… aber ich weiß nicht ob ich noch bei Axel bleiben möchte und… und ich würde… Otto wohl auch stören…“

„Blödsinn Mika. Natürlich kannst du über Nacht bei mir und Hator bleiben!“

Da richtete sich Mika auf Otto Arm auf und wischte sich die Tränen davon.

„Ich weiß doch was ich gesehen habe Otto! Ich habe das nicht so wahrgenommen, weil ich so geweint habe, aber jetzt ist mir das klar. Du bist auch Schwul!“

Otto riss das Maul auf, um es wieder gleich zu schließen. Nach Worten suchend sah Otto hoch zur Decke.

„Ist schon Ok Otto. Vergessen, ich bin auch Schwul.“

„Nein Mika… ich bin nicht schwul… es ist nur… sehr kompliziert…!

„Also in meinen Augen bist du schwul Otto! Was kann daran so kompliziert sein?“

Tom hatte endlich wieder einen Grund zu grinsen. Mika war so offen und ehrlich wie am ersten Tag und das brachte seinen Diener fast komplett aus dem Konzept.

„Ich rieche auch deutlich Sperma in deinen Atem, also hast du auch geschluckt! Das machen nur richtig schwule Männchen!“

„MIKA!“, der Kater versuchte mit letzten Mitteln Mika verstummen zu lassen, doch der Junge wusste es nun und rief es laut im Gang.

„OTTO IST SCHWUUUULLL! OTTO IST SCHWUUULLL! OTTO IST SCHWUUULLL!“

Schnaufend drückte Otto die freie Hand aufs Gesicht und gab dann nach.

„OK JA! ICH BIN SCHWUL! BIST DU NUN LEISE?!“

Mit einen dicken fetten grinsen verstummte Mika und sah triumphierend zu Tom. Daraufhin wurde Mika runtergelassen und Tom überreicht.

„Kümmere dich um Mika, ok? Erledigt eure Sachen bei Axel. Mika, wenn du noch immer wegwillst, dann soll Tom dich zu mir bringen und wir reisen noch heute ab.“

Mika nickte und der Jaguar sah dann Tom an.

„Tom, wenn Mika was passiert, dann schwöre ich dir, dass ich dir nicht nur die Nase breche!“

Ernst und elegant, verbeugte sich Tom vor Otto und das so lange, bis der Jaguar davonging. Als sie dann nur noch zu zweit waren, setzte sich Tom vor Mika hin.

„Also, wieso möchtest du weg?“

Mika sah runter zum Boden und fing mit den Pfoten zu spielen an.

„Seit… seit das mit Axels Vater passierte, redeten sie kaum noch. Sie sitzen jetzt nur rum und gelacht haben wir auch nicht in den letzten Tagen. Als ich dann für ein paar Stunden weg war, weil ich das nicht mehr ausgehalten habe, weinte ich so sehr und da ich nicht wieder ins Zimmer wollte, habe ich mich neben der Tür gesetzt… und bin dann weinend eingeschlafen. Tom… *Schluchz*… sie haben nicht einmal nach mir gesucht… ich bin denen egal! Ich… ich bin nicht mehr dabei!“

Bevor Mika völlig zu weinen anfing, schnappte er sich ihn und drückte ihn fest an sich.

„Mika, sie haben deswegen nicht nach dir gesucht, weil sie Axel beistand geleistet haben. Bestimmt machten sie sich schreckliche Sorgen und du wirst sehen, dass sie gleich zu dir gerannt kommen, wenn wir das Zimmer betreten.“

Während ihn Tom die Tränen wegstrich, fragte ihn der kleine Junge mit fast gebrochener Stimme: „Wirklich?“

„Da bin ich mir ganz sicher. Und wenn dem nicht so ist, dann verbringst du die Zeit mit mir, wäre das in Ordnung für dich?“

Mika sah zur Seite und dachte nach.

„Ich weiß nicht Tom…“

„Hast du schon die paar Minuten draußen auf der Wiese vergessen? Das war nur ein Bruchteil von dem, was wir gemeinsam machen können…!“

Tom wollte es nicht detailliert erzählen, was Mika alles bei ihm erleben könnte. Er wollte das der Rest in Mika Kopf geschah.

„Dann… dann habe ich aber eine Bitte!“

„Sprich.“

„Also… im Zimmer 212 ist Bonzo… kannst du mit ihm dann sprechen? Er hat mich eingeladen und ich war vor kurzem vor seiner Tür… aber er hat gesagt, wenn sich alles wieder beruhigt, kann ich wiederkommen…“

„Ich spreche mit ihm, wenn sich alles beruhigt hat, was wahrscheinlich nach dieser Nacht der Fall sein wird.“

„Ok… dann habe ich noch eine Bitte, wenn das mit Axel… und seinen Freunden nicht mehr passt.“

„Sag es einfach.“

„Darf ich dann deinen Penis lecken?“

„Mika… du wirst so viele Penisse lecken, dass du nach einer Nacht genug haben wirst…“

Mika fing von innen zu strahlen an und stand von Tom Schoß auf. Das war für Tom das Signal, Axel von der Genesung seines Vaters zu berichten. Doch das war nur eines, das andere aber wird sein, was noch viel schwerer sein wird, mit ihn über Markus zu sprechen.

Da er ahnte das die Tür zu war, nahm er den Generalschlüssel, den er immer am rechten Armband bei sich hatte, um die Tür aufzusperren. Nachdem die Tür aufging, fühlte er mit Mika gleich mit. Boris, Mario und Lancel saßen auf den Boden in einer Ecke um eine Kerze, während auf der anderen Seite des Zimmers, in einer Ecke, wo es stockfinster war, ein lautes Schluchzen zu hören war.

„Könnt ihr nicht schlafen meine Jungs?“, sagte Tom mitfühlend und Axels Freunde standen gleich auf und rannte zu ihm und auch, zu Mika. Zuerst nahmen sie Tom in die Arme und schließen Mika. Und wie erwartet, fragten sie ihn gleich wo er war, wieso er nicht Bescheid gesagt hatte, dass er länger weg war. Mika grinste, weil der Junge ihn ihren Blicken die Sorge sah.

„Jungs, wartet draußen auf mich, ich muss jetzt privat mit Axel sprechen. Und… und entschuldigt euch bei Mika ordentlich! Ihr habt wirklich seine Gefühle verletzt und… Mika. Ich möchte danach deine Entscheidung hören.“

Mario, Boris und Lancel, sahen zuerst Tom und dann Mika entschuldigend an, bevor Tom alleine mit Axel im Zimmer war.

Das Bett war weich und er konnte keine Flecken auf der Bettwäsche von Sperma, oder von Vorfreude sehen.

„Weißt du Axel… es ist echt traurig, dass die Bettwäsche nicht versaut von dir und deinen Freunden ist.“

Stille.

„Komm doch zu mir… bitte Axel.“

Stille.

Tom wollte schon aufstehen und sich Axel schnappen, doch dann hörte er seine Stimme, einen Satz und er konnte nicht mehr aufstehen.

„Dein Sohn… hat… wieso? Wieso muss es immer Papa treffen? Ich… kann das nicht mehr Tom. Ich hasse ihn so unendlich dafür und gleichzeitig… liebe ich ihn noch so ungeheuerlich.“

Tom vergrub das Gesicht in beide Hände.

„Ich… weiß nicht was er sich in den Moment gedacht hat. Er… wollte eigentlich nur mit Karl sprechen, doch dann… er kann sich kaum daran erinnern, was er gemacht hat.“

„Er muss… er muss dafür bestraft werden Tom…“

„Muss er das? Gerade du weißt es jetzt am besten, was in Markus vorging.“

Stille.

„Ich… bin selbst noch ganz geschockt Axel. Wirklich… ich hätte das wirklich nicht erwartet. Aber… wie ich bereits sagte, hat dein Vater gesagt, dass ihn keine Schuld trifft.“

„ABER PAPA LIEGT IM STERBEN!“

„Nein Axel, das tut er nicht… außer du willst ihn solange umarmen, bis er keine Luft mehr bekommt.“

„E…E-ER LEBT!?“

„Also soweit ich weiß ja, erst vor kurzem hat er mich umarmt und wir haben uns im Foyer getrennt.“

Da bewegte sich Axel und eine dürre, abgemagerte Gestalt kam aus dem Schatten getreten. Axel Augen waren dunkelrot vom Schlafmangel und von ganzen Weinen. Das Gesicht war voller Furchen wegen den ganzen Sorgen und wegen der ganzen Wut. Es tat Tom im Herzen weh, Axel so sehen zu müssen und auch, weil still die Tränen flossen.

Mit unsicheren Schritten kam Axel immer näher und auch der Geruch kam ihm jetzt entgegen. Doch trotz allem, nahm er dann Axel in die Arme, als der vor ihm stand.

Völlig aufgelöst fing der Junge in seinen Armen zu weinen an.

„Axel, mein lieber Axel und mein zukünftiger König. So kannst du deinen Vater nicht unter die Augen treten.“

„Ich… *HEUL!*…“

„Ich…“, Tom zog Axel zu sich auf den Schoß.

„Ich möchte das du Markus vergibst. Es tut ihm so schrecklich leid und er leidet auch schrecklich unter seiner Tat. Dein Vater hat keinen Schaden davongetragen davon. Mein Sohn… hat so schreckliches erlebt. Vor seinen Augen wurden seine Eltern erhängt, vor seinen Augen Axel. Sowas… sowas nimmt einen wirklich mit… bevor sie erhängt wurden, sagten sie zu ihm, dass sie ihn lieben. Axel… bitte… ich flehe dich innständig an… bitte, bitte vergib Markus diese Tat. Er wird schon von allen gehasst und er braucht jetzt jemanden… er braucht dich jetzt. Du bist Karls Sohn, der Prinz, der… König. Er würde alles machen, damit du ihn vergibst.“

„Ich… *Schnief*… kann nicht!“

„Weißt du Axel… er ist gleich doppelt bestraft worden in seinen kurzen Leben. Nicht nur das seine Eltern vor seinen Augen gehängt wurden, er wird sich sein Lebenslang nicht selbst verzeihen können, was er in seiner Wut, in seinen Wahn, gemacht hat. Karl hielt ihn in seinen Armen, bevor er zusammenbracht und das letzte was er sagte war, dass Markus keine Schuld hat. Dein Vater, hat ihn schon gleich verziehen. Er nahm seine Wut, seinen Zorn, seine unendliche Trauer auf und wehrte sich nicht, als Markus… ihn schlug.“

„War das wirklich so?!“

„Ja… er hat sogar Richard zurückgepfiffen. Zuerst hat Richard ihn von Karl gezogen, aber Karl hat gesagt, dass er ihn loslassen soll. Weißt du… dein Vater leidet auch darunter, nicht nur wegen Markus Eltern, sondern auch wegen der vielen Toten, die durch seinen Befehl hin auf den Straßen starben. Eltern, Söhne, Töchter… es starben so viele und Markus ist nur ein Opfer von so vielen … zumindest diese Wut, wollte er auflösen. Er wollte das ihn Markus schlug, weil er so hoffte, dass ihn Markus verzieh. Doch jetzt… klebt auch Blut auf Markus Händen und dass… damit kommt er nicht klar. Er flehte deinen Vater um Verzeihung an und es wurde ihm verziehen. Nun ist es an dir. Dein Vater lebt, seine Eltern sind tot. Du hast strahlendweiße Hände und auf seinen, lastet nicht nur das Blut deines Vaters… Markus… wollte ja nur mit deinem Vater sprechen… nur sprechen… mein Sohn… mein Junge… der nun von alles gehasst wird… der so… so lieb…*schnief*… ist… ich… Axel… zumindest du… bitte…“

Seine Tränen flossen in Strömen und er hatte wirklich Angst um Markus. Er wird doch erst 16 und er musste schon so viel erleben. So viel schreckliches, so viel Negatives. Markus kann seine Tat nicht mehr ungeschehen machen und die Folgen daraus, werden sich erst in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Doch bis das gesamte ausmaß aufgedeckt wird, wird Markus ein Leben in Abgeschiedenheit leben müssen.

„Tom.“, sprach ihn Axel mit fester Stimme an.

Weinend sah er runter zu seinem zukünftigen König.

„Bevor ich… *Schnief*… verzeihen kann… möchte ich mit ihm reden…!“

Voller dank nahm er Axels Hand auf und küsste sie.

„Danke Axel…*Schluchz*… danke…!“

Das sein Vater am Leben war und sogar schon wieder auf den Beinen ist, hob Alexs Laune so dermaßen, dass er sich sogar bereit erklärte mit Markus zu sprechen. Tom hatte Recht damit, dass er genau wüsste was Markus fühlt. In den letzten zwei Tagen hat er an nichts anderes Gedacht. Die Liebe zu Markus war so extrem und genau so extrem war das Bedürfnis ihn wehtun zu müssen. In den letzten Tagen hat er fast an nichts anderes Gedacht, wie er Markus bestrafen würde, wenn er aus der Versenkung auftaucht.

Aber jetzt gewann seine Liebe zu ihm wieder die absolute Oberhand. Er freute sich sogar Markus wieder zu sehen, soweit besserte sich seine Laune von einem Moment auf den nächsten. Aber was ihm nicht gefiel, war wie Tom noch immer weinte.

Würde auch sein Vater so um ihn weinen, ihn so beschützen wollen?

„Tom?“, fragte er ihn und sah in seinen Armen hoch.

„Ja mein König… *schnief*?“

„Würde Karl, also mein Vater… auch so reagieren, wie… du es gerade tust?“

Tom wischte sich die Nase und das Gesicht mit der Decke ab, damit er halbwegs Ernst Axel in die Augen sehen kann. Daraufhin packte er ihn an den Schultern, um diesen Moment einmalig zu machen.

„Er würde die Welt in einem Flammenmeer tauchen, wenn dir was passieren würde. Gerade jetzt habe ich gehört, versammelt er alle Könige und Prinzen, um ihnen was Wichtiges zu sagen. Was er sagen wird, kann ich nicht erahnen, aber er tut es für dich. Er hat gleich nachgefragt, wie es dir und John geht. Sein erstes Handeln macht er für euch. Aber auch für sein Land. Ihr seid ihm wichtiger als sein Land, aber er ist noch immer König. Ich… verstehe ihn nur zu gut. Das… das wirst du auch machen.“

„Ich… verstehe ihn jetzt schon.“

„Wirklich?“

Axel nickte.

„Ich Führe Lancel und die anderen hier, ich sage was wir als nächstes machen und wenn ich sehe, wie viel Spaß sie haben, macht es mir auch Spaß.“

„Apropos Freunde Axel… du solltest… dich nicht entschuldigen, sondern eher erklären und ihnen danken, dass sie bei dir geblieben sind. Mika… der kleine, du solltest mit ihm sprechen. Er hat es nicht verdient, wie er behandelt wurde.“

„Ich weiß Tom!“

„Du hast ihn verletzt… das wollte ich nur sagen.“

„ICH WEIß… Tom… ich weiß es doch…! Aber… was soll ich ihm sagen? Wie kann ich ihm das erklären?“

„Das Axel… mein König, weißt du bereits.“

Erschöpft lehnte sich Axel wieder an Tom ran und schnaufte traurig aus.

„Dann… kümmere ich mich zuerst um meine Freunde, bevor ich meinen Vater begrüße.“

„Begrüß deinen Vater mit Liebe Axel. Denn er wird dich auch so begrüßen, das verspreche ich dir. Und nun gehen wir und im Bad redest du mit deinen Freunden, ok?“

„Ok… und Tom?“

„Ja?“

„Grüß auch John von mir… auch wenn er es nicht hören möchte.“

„Das werde ich und zwar gleich jetzt, nachdem ich euch im Bad abgesetzt habe.“

Axel rutschte von seinem Schoß und Tom nahm ihn an der Hand, während sie zu Tür gingen. Die Tür ging auf und Mika wurde von allen dreien umarmt, fest stellte Tom noch dazu. Als sie dann Axel Lächeln sahen, fingen sie auch alle zu lächeln an, sehr breit, stellte Tom fest. Sie zwei führten die Gruppe zum Lift und die Stimmung bei den Gästen war euphorisch und lüstern romantisch. Im Lift wo sie einstiegen, hämmerte ein grau-brauner Wolf seine Lenden gegen den Hintern eines Jungen, der dazu noch ein schwarzer Puma war. Zwar versuchten sie es zu ignorieren, aber das stöhnen und schnaufen der beiden, brachte ihr Blut auch wieder vollkommen in Wallung.

Etwas länger als eine Minute mussten sie alle das aushalten und als endlich der Lift stehen blieb und die Tür aufging, standen bei allen der Penis waagrecht.

„Viel spaß noch Flo!“, verabschiedete sich Tom von dem fickenden Pärchen und als sie im Lift Raum waren, sah es hier nicht anders aus.

„KÖNIG KARL IST GESUND UND WIEDER IM ANWESEN!“, hallte es von unten durch die Treppe. Die Gäste lagen mit einem anderen auf dem Boden, fickten an der Wand im stehen und ihre Gruppe mussten fast eine ganze Runde im Raum machen, um die Treppe zu erreichen.

Im Foyer sah es nicht anders aus. Der Boden war schlierig von Sperma und von der Vorfreude und der säuerliche Geruch nach frischem Sperma drang tief in ihre Nase ein.

Alle staunten was sie sahen, nur Tom nicht. Er fragte sich nur, wer das erlaubt hat! Dann aber sah Tom wer es erlaubt hat.

„Ok Jungs, geht euch jetzt alle gründlich waschen und wartet oben bei mir im Stock. Falls oben Wachen sind, oder Priester, dann wird Alex schon wissen, was zu sagen ist.“

Da wandte sich Axel an seine Freunde und insbesondere an Mika.

„Mika, bist du noch immer dabei? Ich weiß… das ich nicht… es tut mir leid wegen der letzten Tage, wirklich. Ich möchte… es wieder gut machen und deswegen… gewähre ich dir einen Wunsch.“

Mika sah zuerst Boris, dann Mario und als nächstes Lancel breit grinsend an. Sie grinsten breit zurück und sie vier sahen dann Axel an.

„Ist der alte Axel wieder da?“, fragte Boris und schmiegte sich genüsslich von der Seite an Axel ran.

„Nach dem Waschen sicher. Also Mika, hast du einen Wunsch?“

Mikas Augen fingen sprichwörtlich zu strahlen an.

„JA!“

„Und… sagst du ihn auch?“

Da winkte ihn Mika zu sich runter und Axel, beugte sich mit seinem Ohr voran zu Mika runter. Grinsend und kichernd erhob sich Axel wieder nach ein paar Sekunden.

„Das ist dein Wunsch?“

„JA!“

„Dann Mika… Mario, Boris, Lancel, darf ich euch unseren neuen besten Freund vorstellen!“

Sie vier begrüßten Mika aufs herzlichste und gaben ihn Küsse, Umarmungen und kraulten ihn auch den Kopf. Tom sah nun eine Gruppe von Freunden, die alles schaffen konnten, wenn sie zusammenhielten.

„Ok Jungs, ich muss jetzt los. Geht auch Waschen und schaut euch danach die Eventtafeln an. Wir sehen uns dann oben!“

Sie verabschiedeten sich alle von Tom mit einer festen Umarmung und Mika, der zum Schluss kam, hauchte ihn auch noch ein herzliches „Danke!“ ins Ohr. Lachend rannten sie zur Glastür wo das Bad dahinter war und sie gingen im Wasserdampf verloren.

Nun kam der zweite Sohn, der im Untergrund auf die gute Nachricht wartete. Aber bevor er sich umdrehte, begrüßte er lächelnd seine zwei Wachen, die vom Speisesaal zu ihm gelaufen kamen. Sie schnauften schwer und ihre Schuppen glänzend nass, als sie sich tief vor ihm verbeugten.

„Habt ihr mich endlich gefunden?“, ein Lächeln konnte er sich bei dem Satz nicht verkneifen.

„Bitte tut uns das nie wieder…*Schnauf*… an. Wir… *Schnauf*… haben uns die größten Sorgen gemacht…*Schnauf*…“, Radus wirkte schon fast, als hätte der Atemnot, so sehr rang der Echsenkörper nach Atem.

Doch noch etwas wollte er machen, nachdem er ihnen beiden eine Hand auf die Schulter gelegt hatte, damit sie sich erheben durften. Er ging zu Kajal, der auf den Tafeln schrieb und jeden der vorbeiging, konnte so die frohe Kunde von Karls Genesung lesen.

„Kajal, hat dir Qadir das aufgetragen?“

„Natürlich! Er möchte, dass sich die Gäste so schnell wie möglich wieder entspannen können. Auch die drei abgesagte Event vor drei Tagen werden ab Morgen stattfinden.“

Tom las es nun auch und persönlich freute er sich darauf. Denn ab morgen, wird der Betrieb wieder normal geführt, sofern Karl alles bis morgen soweit schaffen kann.

„Gut, sehr gut. Dann… soll er auch meinen Jungen nach oben bringen. Dort werden wir uns dann alle treffen.“

Kajal nickte erfreut und schrieb dann gleich weiter.

„Also los meine starken Freunde, suchen wir John auf.“

Hator und Otto

„Was mache ich nur hier?“, fragte sich Otto, nachdem er wieder in Hators Zimmer war und sich nach hinten gegen die Tür lehnte. Immer wieder dachte er darüber nach und sein Gewissen biss ihm nicht nur wegen dem, was er gesagt hatte bei Mika, sondern auch, weil Hator draußen auf der Liege saß und das Gesicht mit beiden Händen verbarg. Beim Schluchzen bewegten sich Hators Schultern.

Nicht einen Moment hat er an Hator gedacht, als Mika weinend neben ihm stand. Nicht einen Moment hat er an Hators Gefühle gedacht, die ihm vor paar Stunden offenbart wurden.

„Ich sagte ja das es Blödsinn ist!“, wollte er ihn sagen, aber er konnte nicht. Pestos saß neben Hator und hielt ihn die Hand, während er auf ihn leise einsprach.

„Zumindest das sollte ich machen!“

Mit dem Ziel vor Augen, raffte er sich zusammen und schritt selbstsicher quer durch den Raum. Als er nur noch Zwei Meter von der Liege entfernt war, sah Hator überrascht hoch und fing breit zu lächeln an, als er erkannt wurde. Stille setzte er sich neben Hator und nahm ihn fest in die Arme.

„Es tut mir leid. Ich musste für Mika das sein, ich werde immer für Mika da sein, weil er mich noch braucht. Solange er mich braucht, werde ich für ihn da sein und leider… hast du bis dorthin… nur den zweiten Platz in meinen Herzen.“

Hator atmete auf und nahm nun ihn in die Arme.

„Ich… dachte nicht das es so… schmerzlich wird…!“

Pestos sah ihn vernichtend an, aber in seinen Augen sah er, dass er ihn auch verstand. Otto konnte nicht anders, als auch Petos in die Umarmung einzuschließen.

„Ihr beide seid mir sehr wichtig und deswegen entschuldige ich mich nochmal.“

Sich zu entschuldigen half dabei, dass die Gewissensbisse fast verschwanden.

Für Hator kam Otto verschwinden, wie ein Faustschlag ins Gesicht vor. Von einem Moment auf den nächsten war er einfach weg und er wusste nicht einmal, ob er ihn überhaupt noch einmal zu Gesicht bekam. Diese Erkenntnis verursachte fast einen Schock. Er war so aufgebracht, so zerrüttet gewesen, weil der Traum den er in den letzten Tagen geträumt hatte, auf einmal, vorbei war.

Seine Aussage, dass es ihm nichts ausmachen würde, wenn sie dann nach den zwei Wochen getrennte Wege gehen, revidierte er schlagartig. In dieser halben Stunde, wo Otto aus seinen Leben trat, wurde ihm bewusst, dass er ohne ihn nicht mehr konnte. Er konnte ohne Otto nicht mehr zurück ins sein Land reisen, er konnte nicht mehr sein altes Leben aufnehmen. Ohne Otto konnte er sogar kaum noch Atmen.

Doch dann trat er wieder rein, in sein Leben und es war da schönste, was er je gespürt hatte. Er konnte ihn nicht mehr loslassen, denn ohne ihn, konnte er nicht mehr Glücklich werden.

„Bitte Otto… verlass mich nie wieder!“

„Aber ich muss…!“

„Bitte…!“

„…!“

In dem Moment, wurde auch Otto bewusst, was er für Hator empfand. Es war mehr als nur Freundschaft, dass wusste er gleich, als sein Herz sagen wollte: „Ich werde dich nie wieder verlassen!“

Es war wie beim letzten Mal. In den letzten Monaten hat er es genossen mit seinem Ritter das Bett zu teilen, mehr sogar, er hat es zu lieben gelernt. Aber dann war seine Ausbildung vorbei und sein Ritter suchte sich am nächsten Tag den neuen Knappen in einem Dorf aus. Von einem Tag zum nächsten, war er Ritter geworden und hat sein Herz an seinen Ritter verloren.

Die ersten Wochen als Ritter waren das schlimmste, was er je gefühlt hatte. Sein Herz sehnte sich nachdem Ritter, aber weil er nicht da war, konnte er nichts anderes machen, als zu weinen. Heimlich, in dunklen Zimmern und Ecken, weinte er und sein Herz. Mit den Jahren wurde es besser und als das mit Mika geschah, hat er diesen Teil seines Lebens komplett vergessen können.

Doch Hator hat es wieder aufflammen lassen. Mehr noch, Hator wollte ihn unter allen Umständen bei sich haben und er hatte JETZT die Möglichkeit, Glücklich zu lieben, und zu leben.

Aber diesmal stand ihn seine Pflicht, seine Treue im Weg. Wenn er Mika hängen lassen würde, dann würde er sich selbst anfangen zu hassen.

„Es muss doch eine Möglichkeit geben, beides zu haben!“, dachte er angestrengt nach. Aber er fand keine Lösung für sein Problem und weil das so ist, konnte er Hator nicht die eigenen Gefühle aussprechen, die er für ihn hatte, weil er ihn sonst noch mehr verletzten würde, wenn sich ihre Wege endgültig trennen.

„Ich möchte dich haben Otto! Bleibe bei mir, für immer!“, flüsternd sagte dies Hator, während er am Hals geküsst wurde.

„ICH WERDE FÜR IMMER BEI DIR BLEIBEN!“, wollte Otto schreien, aber er konnte nicht.

„Hator…!“, zu mehr war er nicht in der Lage.

„NEIN OTTO! ICH…“, Hator brauste auf vor Gefühlen, doch als sich ihre Blicke trafen und er Otto unendlich traurigen Augen sah, beruhigte er sich, weil er auch den Kampf hinter den Augen sah.

„Was kann ich tun? Was muss ich tun, damit du bei mir bleibst? Soll ich mit deinem König sprechen? Vielleicht würde dein König wollen… nein… Vielleicht… vielleicht…“, Hator wurde immer leiser beim Sprechen, weil eine Idee in ihm aufkeimte, wie er Otto bekommen kann.

„Ich werde Mika heiraten, Otto!“

Dieser Satz haute fast Pestos um. Entsetzt, Schockiert, starrte der seinen Pharao an und auch Otto, fiel die Kinnlade runter.

„Wenn du an Mikas Seite bleibst, dann muss ich Mika zu mir holen, damit ich dich bekomme.“

„MOMENT!“, Otto gefiel die Idee irgendwie, aber dennoch ging es viel zu weit.

Pestos nickte eifrig, als Otto das sagte.

„ABER… ich sehe sonst keine Möglichkeit mehr Otto! Ich kann mein Land nicht zurücklassen, um bei dir zu bleiben. Mika ist ein Prinz, ist schwul und kein anderes Land würde sich mit einem schwulen Prinzen vermählen. Aber ich würde es machen! Ich sehe kein Problem dabei!“

„Mein Pharao, bestimmt gibt es eine andere Möglichkeit. Mika könnte bei uns… etwas lernen, vielleicht würde er ein paar Jahre bei uns bleiben wollen, bis das Land aufgebaut war… oder sowas ähnliches…!“, Pestos suchte verzweifelt nach einer Möglichkeit, damit sein göttlicher Pharao nicht einen kleinen Jungen, von irgendeinem kleinen Land, von dem er nicht einmal gehört hatte, heiraten muss, um glücklich zu werden.

Hator ignorierte das was Pestos sage und stattdessen starrte er in Ottos Augen, um die Entscheidung zu sehen.

Doch Otto hat was gehört, was alle Probleme lösen könnte und es war Pestos, der diese Idee hatte.

„Ein Auslandsstudium! DAS IST ES!“

„Auslandsstudium? Pestos?“

„Man… man geht da in ein anders Land… OHHHHHHH! MAN GEHT DA IN EIN ANDERES LAND, UM DORT ZU LERNEN!!!!!“

Außer Rand und Band sah Hator zwischen Pestos und Otto hin und her.

„Kann es sein, dass das die Lösung ist?!“, schoss es durch Hators Kopf.

„Das ist es Hator! Wenn du das meinen König anbietest, dann wird er es mit Kusshand annehmen. Ich werde dabei bei Mika sein und somit…“

„Und somit bei mir sein…!“

Wie ein Traum kam ihm das vor, als sie doch eine Lösung gefunden haben, wie Otto bei ihm bleiben konnte. Vor Glück fing Hator zu kichern an und drückte gleich das Gesicht in Ottos Hals.

„Pestos… sende gleich einen Brief zu Ottos König. Schreib alles wichtige rein wegen dem Auslandsstudium. Auch kann sein Vater für ein Paar Wochen mitkommen, solange Otto mitkommt.“

Pestos stand gleich auf und Otto betrachtete den Pumakörper. Pestos sah gleich seinen Blick und zurück, kam nicht nur ein Lächeln. Pestos streckte ihm die Faust entgegen und mit einem Grinsen, schlug Otto mit der Faust dagegen.

Dann wurde er nach hinten in die Liege umgeworfen und wie ein wildes Tier, zog ihn Hator gleich den Bademantel aus und drückte dann die Zunge in seine Schnauze.

Sie beide hatten jetzt nur eines im Sinn und das war, FICKEN!

Albrecht

Ihm kam es wie eine Ewigkeit vor. Mit John in den Armen verbrachte er Tage, oder sogar Wochen. John sprach seit dem Tag, als es bekannt wurde, nicht einmal ein Wort mehr und Albrecht verstand ihn so gut. Schon das zweite Mal musste John um das Leben seines Vaters bangen. Diesmal aber war es viel intensiver. John sah seinen Vater, als er etwas später nach Tom oben ankam. Matilde war außer sich vor Sorge, bevor sie mit dem König in einen Lichtblitz verschwand. Dann übergab ihm Tom an ihn und all seine Trauer und Tränen, musste er auffangen.

Sowas schreckliches musste Albrecht bis jetzt noch nicht erleben. Bei einer Schlacht wusste er, dass es auch ein Ende hatte. Doch dieses in der Dunkelheit ausharren, mit John in seinen Armen, war schrecklich fürs Gemüt und für die Seele. Aber John wollte nicht raus und somit, konnte er nur bei ihm bleiben. Zwar besuchte sie Tom mindestens einmal am Tag, doch jedes Mal, als Tom sie besucht hat und ohne Neuigkeiten zu sagen dann ging, brach das fragile Kartenhaus der Hoffnung von John zusammen.

John schlief im Moment und er wollte nun auch einschlafen, aber konnte nicht, weil seine Blase fast am Platzen war. Aber er wollte nicht aufstehen, weil er John nicht wecken wollte, also konzentrierte er sich, entspannte sich und der Harndrang ging allmählich zurück.

Plötzlich ging die Tür auf und er musste seine Augen verdecken, weil schon eine einzelne Kerze ihn blenden konnte. Er hörte wie Pfoten über den steinernen Boden gingen und bevor er ihn sah und fühlte, roch er ihn.

„Danke Albrecht… danke für alles, was du für John gemacht hast.“, als er Toms Stimme hörte, lachte sein Herz vor Glück. Toms weiche Lippen legte sich auf seinen Schnabel und er bekam den Kuss, den er braucht um wieder breit zu grinsen.

„Tom, leg dich zu John, ich muss wirklich dringend pinkeln!“

„Bleib… einfach liegen… Albrecht…!“, bevor er was sagen konnte, legte sich Toms Hand auf seine Felltasche und gleich darauf, zogen seine Lippen die Felltasche langsam zurück und sein Penis tauchte in Toms nasse und warme Schnauze ein.

Wenn er nicht so dringend Pinkeln müsste, dann wäre er innerhalb von Sekunden steif geworden. Mit einem schnurren entspannte er sich noch weiter und seine Blase reagierte sofort. Er dankte Tom so sehr in Gedanken für dieses Geschenk. Seine Blase tat beim Entleeren so weh, dass er beim Schnurren auch vor Schmerz schwer Atmen musste.

Eine Ewigkeit dauerte es, bis sich seine Blase völlig entleert hat und solange, hörte er Tom schlucken.

„Danke!“, flüsterte Albrecht Tom zu und atmete erleichtert auf. Die Schnauze zog sich von seinem schlaffen Penis davon und stattdessen nahm Tom seine Hoden und die Felltasche in die Hand, um beides festzuhalten.

„Wie geht es John?“

Albrechts Katzen Penis erwachte sofort zum Leben, als Toms Finger in die Felltasche tauchte und um den Penis zu kreisen anfing.

„Nicht… *Schnauf* … besser.“

Da zog Tom den Finger aus der Felltasche und nahm stattdessen seinen Penis in die Hand und zog gleich die Felltasche ganz runter.

„Karl geht’s gut und ist wieder hier. Er… er kümmert sich gerade um alles und man sieht es ihm nichts mehr an.“

Das freute Albrechts Herz sehr, dass sein König wieder völlig genesen ist. Aber gerade freute ihn etwas noch mehr und es wurde auch langsam Zeit. Denn bevor Tom zu sprechen anfing, glitt schon dessen Hand über seinen harten Penis und Tom wusste mittlerweile Genau, wo er ihn angreifen musste.

Er konnte nicht anders, als Toms Hand Platz zu machen und ihn seine Lenden zu präsentieren. Doch dann kam noch die nächst Stufe hinzu, als sich abermals die weichen und nassen Lippen um seine Eichel schlossen. Der immerhin schon in großen Schritten kommende Höhepunkt, kam nun rasend auf ihn zu und er konnte nicht schnell genug die Hüfte heben, bevor sich sein Sperma unter einen unkontrollierten stöhnen in Toms Schnauze ergoss.

Sein Samen wurde aus ihm gemolken, weil seine Hoden fest massiert wurden. Sein Sperma wurde fester aus ihm gesaugt, als er spritzen konnte. Er spürte den Druck deutlich in seinen Unterleib und währenddessen, machten Toms Hand und Zunge solange weiter, sodass ihn der Orgasmus völlig überwältigte.

Er verlor die Kontrolle über seinen Körper, der sich nun völlig dem Glücksgefühl hingab, was aber sein Körper nicht schaffen konnte. All seine Muskeln verspannten sich und immer höher, wurde sein Becken und sein Penis, der aufrecht stand und ausgesaugt wurde, nach oben gedrückt. Bis sein Körper völlig verkrampfte und er am ganzen Leib zu zittern anfing.

Im selben Moment, wo Toms Hand und Zunge sich zurückzogen, fiel er aufs Bett und im selben Moment, wachte John auf.

Gähnend erhob sich John von Albrechts Schulter und sah sie zwei fragend an.

„John, dein Vater ist wieder gesund und ist hier im Haus.“, sagte gleich Tom und wie erwartet erstarrte John.

„Du verarscht mich doch nicht?“, sagte John leise und Albrecht sah, wie Tom den Kopf schüttelte. Sofort stieg John über ihn und als er ihn endlich wieder Lachen sah und hörte, ging für Albrecht eine Sonne auf.

„Geh dich nun waschen John und warte oben in meinen Stock auf mich. Und… ich soll dich von deinem Bruder grüßen.“

Es schien, als ob John das überhört hätte, weil der Junge nicht einmal mit dem Gesicht zuckte.

„Weißt du was, geh dich doch mit Albrecht waschen, ihr beide braucht es jetzt. Ihr stinkt gewaltig und das geht nicht nur aus eurem Schritt aus.“

John, der sich an Toms festgeklammert hat und über beide Ohren grinste, nickt nur und ließ ihn dann langsam los, um sich neben ihm aufs Bett zu setzten.

„Gut, ich muss jetzt gleich weiter zu… zu den Echsen, die bestimmt auch auf diese freudige Nachricht gewartet haben.“

Tom verabschiedete sich von ihnen beiden mit einem Kusshauch und als er dann weg war, fing John vor Glück zu lachen an und ließ sich einfach so nach hinten fallen.

Nur knapp verfiel John Albrechts Schritt, wo erst sein Penis langsam schlaff wurde und gerade dabei war, sich in die Felltasche zurückzuziehen.

„Danke Albrecht… danke das du für mich da warst…!“

„Ich werde immer für dich da sein, wenn du mich brauchst, John. Aber Tom hat Recht, du stinkst.“

„DU AUCH DU SCHEIß SCHWULER GREIF!“

Da fing Albrecht zu lachen an und setzte sich auf, um John einfach in die Arme zu nehmen.

„Endlich bist du zurück, John.“

John schwieg und grinsend schmiegte sich der Junge in seine Brust.

„Gehen wir.“, er hob ihn beim Aufstehen auf und es war nun John der sich die Augen verdeckte, als sie das Zimmer verließen und ein paar Türen später, in eine kleine Dusche gingen.

Karl

Es war etwas womit er nicht gerechnet hat. Was Tom erzählt hat, war nicht übertrieben. Was er vom Spion erzählt bekommen hat, konnte nicht die Wirklichkeit widerspiegeln. Richard war von purer Verzweiflung vollkommen zerfressen. Vor Wut schäumte die große und breite Schnauze. Sein Richard sah nicht einmal zu ihm runter, als er vor ihm stand. Die Muskeln an den Armen und Beinen zerrten an den Ketten und wann immer das Richard tat, floss das Blut. Schon längst hat sich Richard durch den Kampf gegen die Ketten blutig gescheuert.

Vom Wahnsinn getrieben schrie Richard und befahl alle paar Sekunden Markus zu töten.

„Was ist nur mit dir geschehen…?“, fragte er sich und gab sich auch selbst die Antwort.

„Waren… sind deine Gefühle zu mir… habe sie das mit dir angestellt?“

Als er vorsichtig seine Hand auf die starke Brust von Richard legte, hielt die große und brutal aussehende Echse inne. Zum ersten Mal seit er vor ihm stand, sah Richard zu ihm runter.

„DU BIST NICHT ECHT! WIE OFT SOLL ICH DIR SAGEN, DASS DU VERSCHWINDEN SOLLST! WIE… wie oft!?“

Eine einzige Träne rann aus Richard linkem Auge und er tat das Einzige, was ihm einfiel. Er fing sie mit dem linken Zeigefinger auf, um sich dann auf die Zehen zu stellen und Richard einen wirklich langen und liebevollen Kuss zu geben.

Für einen Moment küssten sie sich wie vor ein paar Tagen, doch dann schnellte Richards Kopf zurück und der Wahn, ergriff ihn wieder.

„TÖTET DIESEN SCHEIßKERL! TÖTET IHN! TÖTET IHN!!!“

„ES REICHT RICHARD! REIß DICH ZUSAMMEN! ICH BIN DOCH DA…!“

Er war noch da, sein Richard und deswegen, mahnte er ihn sich jetzt zusammenzureißen. Dabei packte er seinen Kopf mit beide Händen und zwang ihn in seine Augen zu sehen.

Langsam kroch Richard hinter den Wahn hervor. Die Muskeln spannten sich und die Ketten klirrten. Viel zu lange meinte Karl, hatte Richard im Wahn gesteckt. Viel zu lange, musste sein geliebter der Verzweiflung und der Wut ausgesetzt gewesen sein. Deswegen klärten sich nur langsam die Augen. Aber er sah auch, wie der Wahn dagegen ankämpfte. Vermutlich glaubte sein Wahn, dass er es doch nicht sei, dass er wahrscheinlich nur eine Vorstellung war.

Doch mit jeder Sekunde die verging, wo er ihn den Kopf hielt, wo ihre Lippen aufeinander lagen, gewann sein Richard die Oberhand. Und gerade wo Karl glaubte, dass sein Richard zurück sei und die Hände zurückzog, schrie Richard vor Wut auf und riss mit aller Kraft an den Ketten.

„TÖTEN IHN SOFORT! ICH BEFEHLE ES EUCH!“

Karl verlor fast seine Hoffnung und ihm fiel nur noch eines ein, um seinen Richard zurückzubekommen. Es war etwas, was er ihn später sagen wollte, aber nun hatte er keine Wahl, weil er sonst keine Optionen mehr sah.

Mit nassen Augen schlang er seine Arme um Richards Hals und drückte seine Wange auf die von Richard, um es dann zu sagen.

„Du hast mich gefragt, ob ich dich Heiraten möchte, dass wir ein Ehepaar werden und meine Antwort lautet: „JA!“. Ich möchte dein Partner fürs Leben werden. Nicht nur weil du ein Gemächt hast, wo ich immer noch große Augen bekomme, oder weil du einen Körper aus Stahl hast, wo jeder auf mich und dich neidig sein wird. Ich möchte dein Ehemann werden, weil ich dich liebe Richard. Ich liebe deinen Humor, deine Raue und aufbrausende Seite. Ich liebe es wie du alles selbst in die Hand nimmst. Wie du mit guten Gewissen dich und dein Volk in eine neue Ära bringst. Ich… liebe dein Lachen, deinen Geruch und… deine Augen. Ich liebe deine starken grünen Augen und wie sie immer glitzern, wenn du lachst. Wenn… wenn du das gleiche empfindest für mich… dann frag mich noch einmal. Frag mich ob ich dich heiraten möchte. Geh runter auf die Knie und frage mich, halte meine Hand an.“

Nach wenigen Sätzen, beruhigte sich Richard und stand dann still da, während er dann langsam zum Schluss kam. Als die letzten Worte seine Schnauze verlassen haben, drückte sich Richard schon gegen ihn und da wusste Karl, dass es nun Zeit war die Ketten zu lösen.

Er tat es mit Vorsicht und unter den verliebten Blick von Richard. Die wunden sahen nicht so schlimm aus, aber es wird sicher seine Zeit brauchen, bis sie verheilt sind. Und als dann die letzte Kette gelöst wurde und sie klirrend und hell auf dem Boden fiel, standen sie sich gegenüber.

Ihre Blicke sagten mehr als tausend Worte und als dann Karl schnaufend vor Schmerz runter auf ein Knie ging, tauchte der Spion neben Karl auf.

„König Karl van Helm. Seit ich dich das erste Mal gesehen habe, wollte ich dich schon als mein Weibchen haben. Nicht nur, weil du so klein und niedlich am Anfang für mich warst, sondern weil du Geistig über mir standest. Ich kannte nur den Krieg, du aber den Frieden und wusstest auch, wie man ihn verteidigen konnte. Du hast dich durch meine Anwesenheit, durch meine Macht die ich hatte, nicht einschüchtern lassen. Weil du mir mindestens Ebenbürtig bist, obwohl du das kleinste Land auf dem Kontinent regierst, verstand ich auch langsam, was es heißt zu Herrschen. Es heißt ohne Tadel zu regieren. Mit edlen Vorsätzen sollen die Bürger von dir Inspiriert werden. Und allein als ich dein Land sah, wie friedfertig und Lebensfroh es war, sagte es mir gleich, wer du warst. Dich an meiner Seite zu haben, würde mich ergänzen, würde mich antreiben, ein genauso guter König zu werden, wie du einer bist. Und hiermit frage ich dich, in Beisein eines Zeugen: Karl, willst du mein Ehemann werden? Willst du mich Heiraten, auf dass wir bis ans Lebensende glücklich und gesund, unsere Lebenstage verbringen?“

Karl ergriff die Hand, die ihm von unten gereicht wurde.

„Ja ich will!“

Richard erhob sich und als der etwas verloren zu seinem Spion sah, packte ihn Karl mit der anderen Hand hinten am Kopf und zog ihn zu sich runter. Sie küssten sich sachte, doch schnell verwandelte sich das in einen Sturm der Gefühle zueinander. Als sich Karl dann sicher war, seinen Richard zurückzuhaben, wusste er, dass sie noch sehr viel zu besprechen haben, doch das musste nun warten.

Nach so vielen Jahren, zog er seinen Lippen wieder von einem Ehepartner zurück und die Vorstellung wie wieder auf den Partner zu legen, war genauso schön zu wissen, wie beim ersten Mal und er hoffte dass Richard an seiner Seite bleiben wird und diesmal, bis zu seinem Lebensende.

„Ich muss mich jetzt um was kümmern. Deswegen… werde ich jetzt dann für uns beide sprechen, wenn ich darf.“

Tränen des Glücks flossen von Richard grün geschlitzten Augen runter und Karl bekam ein ehrliches und absolut glückliches „Ja!“ zu hören.

Daraufhin wandte sich Karl an den Spion.

„Kläre bitte Richard über alles auf und komm dann zu mir, damit er es auch selbst sehen kann! Aber zuvor soll sich jemand um die Wunden meines Gatten kümmern.“

Als sich Karl selbstbewusst von beiden abwandte und zum Lift ging, sah er schon die kleine Echse, die sich selbst um die Wunden an den Gelenken kümmerte und leise mit Richard sprach. Kurz vor dem Lift, wurde er aber aufgehalte, weil die kleine Echse zu ihm gelaufen kam.

„MEIN KÖNIG!“, es kam ihm komisch vor das der Spion, diese kleine Echse, als sein König bezeichnet zu werden und daran musste er sich schnell gewöhnen, genauso, wie er Richard nun als sein Gatten bezeichnen kann und auch wird.

„Richard möchte das ihr das in der Hand hält.“

Die kleine Echse öffnete die kleine Hand und ein goldener Ring kam zum Vorschein.

„Was ist das?“

„Das ist… das ist dein Ring. Er hatte ihn dabei, für den Fall… für den Fall das ihr in der Zeit hier… das „Ja“ Wort sagt.“

„Nicht gerade… sehr Romantisch muss ich sagen.“

Die kleine Echse schnalzte mit der Zunge.

„Ich meine… die Sprache ist kompliziert. Es ist nicht der Ring, sondern dein Ring. So werdet ihr verbunden sein, im Geiste. Aber nicht so, wie ich es mit ihm bin. Wenn du ihm im Geiste Rufst, ihn einladest, dann wird er da sein. Genauso kann er es machen.“

Karl verstand was die kleine Echse sagen wollte und als er den Ring in die Hand nahm, spürte er schon darin eine Präsenz. Fest umschloss er den Ring, nachdem er sich mit einem „Danke.“ erkenntlich zeigte, in die Faust und betrat den Aufzug.

„Tazi. Mein König“

„Und was bedeutet das?“, fragte er gleich nach, während die Tür zuging.

„Mein Name!“, hörte er noch, bevor sich die Tür schloss. Er hatte nun etwas Zeit und er sah sich deswegen den Ring aus purem Golde an. Es war ein schöner Goldring, doch als er etwas genauer hinsah, erkannte er innen feine Linien. Als er noch genauer hinsah, waren es Runen, die er sah. So fein und so schön geschwungen, so, als ob jemand auf dem Gold geschrieben hätte.

Sowas hat er noch nie gesehen. Es war zu fein, zu schön, dass es gegossen werden konnte. Kein Werkzeug das er kannte, war imstande auf Gold zu schreiben und da fragte er sich unweigerlich, ob es Magie war. Das Archaische Volk hatte keine Magier, das kam aus den Aufzeichnungen hervor, dass er von überall her gesammelt hat.

Plötzlich wurde der Ring warm und schwer und von weit, weit entfernt, rief jemand seinen Namen. Flüsterleise und doch schien es, als ob die Person neben ihm stehen würde.

„Richard?“, genauso leise antwortete er flüsternd und da, spürte er ihn deutlich im Kopf. Es fühlte sich so an, als ob gleich ein Gewitter aufkommen würde. Es baute sich ein Druck auf, vorne an der Stirn. Zwar tat es nicht weh, aber ignorieren konnte er es auch nicht.

Doch dann verschwand der Druck innerhalb von Sekunden und er war verbunden. Er konnte durch Richards Augen sehen, hören, was er hörte. Auch spüren, wenn er wollte. Aber er musste es nicht, es war so, als ob er auch den Kopf von alldem wegdrehen konnte und es war dann nicht mehr vor ihm. Wenn er aber wieder hinsah, war wieder alles da, als ob er selbst dort stehen würde.

Aber dann spürte er im Kopf, wie Richard seine Aufmerksamkeit auf ihn lenkte. Daraufhin hieß er ihn willkommen.

„Mein Gatte.“

„HAHAHAHA! Ich denke ich bin eher dein Weibchen!“

„Nein Liebling, du bist mein Lieber Gatte.“

„So siehst du es, aber ich war der schwache und … verlor mich, als ich in den Abgrund blickte.“

Karl Antwortete darauf nicht, weil er plötzlich Richards riesengroße Schuldgefühle spürte und auch, was dahintersteckte. Richard gab sich auch die Schuld an allem, was zu alledem geführt hat. Das er Stärke zeigen musste und das Ultimatum aufgestellt hat, das er nicht gleich Markus von ihm gezogen und festgehalten hat und auf ihn gehört hat, als er ihm befohlen hat Markus wieder loszulassen.

„Es… es wird schon wieder. Mach… lass dich nicht von deiner Schuld zerfressen Richard.“

Doch seine Worte fanden kaum Gehör. Zu tief war Richards Schuld schon ihn ihm und da wusste er, dass sie beide daran arbeiten mussten. Tazi kümmerte sich währenddessen um die Gelenke von Richard und sie waren schon Bandagiert, wobei ein paar Polster deswegen glauben mussten.

Plötzlich sah Richard etwas hoch und Karl spürte weitere Präsenzen neben der von Richard. Karl spürte weitere Fünf und er konnte durch jedes Augenpaar sehen, hören was sie hörten und sogar hören, was sie in diesem Moment dachten.

„Das ist mein Lieber Karl, mein Männchen. Er hat ebenfalls einen Herrscherring.“

Er wurde fast schon überwältigt von Ehrfrucht, von Freude und von der überwältigten Erheiterung. Ihre Freude Karl kennenzulernen, mit ihm verbunden zu sein, die Person zu begrüßen und ihn danken zu können, der ihnen allen ihren alten Richard wiedergab, war für einen Moment zu viel für Karl gewesen. Der Familiäre Bund den sie alle hatten, war etwas Außergewöhnliches. Schlagartig spürte er, wer von den Fünf schwul war, wer ihn im Bett kennenlernen wollte, in ihre innersten Gedanken eintauchen zu können, war dann das nächste, was er fühlte und machen konnte und sogar durfte.

Er sah Hazh, der in einer Ecke saß und zuhörte, wie alle verbliebenen Clanführer tagten. Sie stellten die Truppen an den Grenzen und bei den Portalen in den Schreinen auf. Ihre Unsicherheit, ohne Führung dastehen zu müssen und ungewiss, wie lange sie so verbleiben, konnte er deutlich durch seine Augen sehen. Obwohl sie nicht alle mit Richards Entscheidungen zufrieden waren, so waren sie ohne ihn verloren.

„Wissen sie noch nicht, dass du wieder bei Sinnen bist Karl?“

Es kam nichts Gesprochenes, sondern nur eine Gewissheit wurde ihm übermittelt.

„Verstehe, dann sollten wir das gleich ändern.“

„Warte noch Karl, bevor du Hazh darum bittest. Wir beide sehen, wie das erste Mal unser Volk zusammenarbeitet. Sie stehen vor schweren Entscheidungen und bis jetzt, verhalten sie sich ruhig und defensiv. Ich möchte sehen, was sie noch machen werden.“

„Egal was sie machen werden, sie in Ungewissheit stehen zu lassen, ist etwas, was ein König nicht machen sollte.“

Zwar stimmte Richard dem überein, aber Karl spürte auch, wie eisern die Entscheidung von Richard war.

„Gut, stell sie auf die Probe, aber wir sollten dann eingreifen… du solltest dann eingreifen, wenn sie eine verehrende Entscheidung am Treffen sind.“

Dem stimmte Richard nicht zu.

„DU solltest das machen Karl. Du bist mein Männchen und nun auch König von Archaia. Du hast genauso viel zu sagen, wie ich es habe.“

„Aber… die Heirat ist noch nicht vollzogen!“

„Bei meinem Volk gibt es sowas nicht wirklich. Zusammen gehen wir zu den Priestern von Alszsass und sie werden uns dann vor unseren Gott ehren und zusammenführen. Wir machen da nichts Großartiges draus, aber wenn sie wissen, dass du mein Männchen bist, ist das schon alles was sie wissen müssen, um zu gehorchen und um zu wissen, dass du über sie herrschen kannst.“

Karl wurde ganz aufgeregt als er das hörte und nun wusste, dass er nun ebenfalls über das ganze Archaische Volk, Land und Streitkräfte herrschen kann.

„Alles was meins ist, Karl, ist nun auch deins. Solange bis John und Katosh den Thorn besteigen.“

„Leider kann ich dir nicht dasselbe geben, da Axel bald einmal den Thron besteigen wird.“

„Wer hat denn gesagt, dass ich das wollte? Ich bin absolut Glücklich damit, mit dir zusammen sein zu dürfen. Und es ist wunderbar zu spüren, dass wir nun gemeinsam mein, unser Land führen können bis es weitergereicht wird an unsere Söhne.“

„Apropos Söhne, willst du Katosh nicht wiedersehen?“

„Ich habe schon bei Qadir angefragt und wann ich möchte kann ich Katosh sehen. Ich… er weiß bestimmt von alldem noch nichts und ich wollte erst… ich wollte erst ihn sehen wollen, wenn wir…, wenn wir für immer vereint sind. Ich wollte meinen und deinen Sohn seinen neuen Vater zeigen, der neben seinen leiblichen Vater steht.“

Karl spürte wie aufgeregt Richard auf das erste Treffen, nachdem sein Sohn als Sklave verkauft wurde, war und dass sich Katosh bestimmt über alles freuen wird. Dass er mit John in zwei Jahren vermählt wird, dass sie dann gemeinsam über das Archaische Reich herrschen werden und auch freute er sich auf das Gesicht von Katosh, wenn der erfährt, dass Karl sein neuer Vater sein wird.

Die Aufzugstür ging auf und Karl sah, wie der ganze Raum von fickenden Leibern gefüllt war. Da spürte er, wie sich die Fünf Spione auf ihn konzentrierten und wie alle nur so ihre Lüsterne Gedanken freien Lauf ließen.

„Karl, zieh dich zurück. Wir werden da sein, aber konzentrier dich nun auf deine Aufgaben.“

Karl tat es und die Präsenzen waren soweit verschwunden, dass er sie nur noch spüren konnte, wenn er es wollte. Als er dann den Lift verließ und in den Raum schritt blieb er wieder stehen und ihm kamen die Tränen. Axel und seine Freunde, John und Albrecht, kamen die Treppe auf der anderen Seite des Raumes raufgeschritten und blieben dann so wie er, als sie ihn sahen, einfach stehen.

Sekundenlang sahen sie sich nur an und der erste der gleich loslief, war John. Sein Junge sprang über die Leute am Boden und mit einem gewaltigen Satz, sprang er dann in die offenen Arme von Karl. Mit Tränen purer Freude begrüßten sie sich und es war ihm egal, dass sein ältester Sohn nackt war und sich fest an ihm schmiegte.

„John! Wie schön dich zu sehen, wie schön das es dir besser geht!“, flüsterte er ihn ins Ohr, aber John konnte nur mit Tränen darauf Antworten. Karl gab ihn einen festen Kuss auf die Wange und drückte ihn mit einem Arm an sich, um dann zu Axel zu sehen. Sein jüngster sah kränklich und noch dünner als sonst aus. Aber als sich ihre Blicke trafen, bekam Axel ganz feuchte Augen und lief schon fast Bild vor Freude, quer durch den Raum. Keiner murrte auf, oder nahm es kaum wahr, als Axel auf den Leibern trat, um zu ihm zu kommen.

„AXEL!“, stieß er vor Freude zwischen den Lippen durch und drückte ihn genauso fest wie John an sich. Doch anders als John, drückte Axel seine Lippen auf seine Wange, nur um gleich darauf die Schnauze in seinen Hals zu drücken.

Das fühlte sich für Karl etwas komisch an, aber sie beide hatten auch was ganz Besonderes und er spürte, dass noch nicht alles ausgesprochen war, was zwischen ihnen noch in der Luft hing.

Dann gab er ihnen beiden einen Kuss auf die Stirn und sah sie daraufhin an.

„Ok ihr beiden. Machen wir es kurz, damit ihr auf dem laufenden seid. Ich habe mich mit Richard vermählt. In seinem Land ist das schon ziemlich fix, bei uns muss noch die Heirat gefeiert und die Zeremonie gemacht werden. John, du wirst wie besprochen Katosh in zwei Jahren als Gatten bekommen. Axel… du wirst König werden, aber ich habe mich Entschieden, dass es noch eine Woche länger dauern wird… weil… ich offiziell die Ferien um eine Woche verlängern werden. Diese Woche wird offiziell zur Staatsfreunde Woche getauft werden. Da feiern wir, dass wir mit dem Archaischen Reich einen ewigen Bündnisvertrag haben werden. Gleichzeitig gebe ich am ersten Tag offiziell bekannt, dass ich mich mit Richard vermählt habe und drei Tage darauf die Heirat vollziehen werde. Ich weiß, das ist ziemlich viel auf einmal für euch, aber leider fehlt mir jetzt die Zeit. Ich muss jetzt mit allen wichtigen Personen die hier im Anwesen sind, sprechen und alles wieder zurechtbiegen, was durch meinen Ausfall geschehen ist.“

Seine Söhne sahen sich gegenseitig an, sahen dann ihn an und er musste bei beiden die Schnauze schließen. Doch dabei, sah er noch die lodernde Wut in ihren Augen brennen und er wusste, um wem es ging.

„Und noch etwas… Markus hat euren Hass nicht verdient. Er ist nur das Opfer. Er hat keine Eltern mehr und sie wurden ihn einfach vor den Augen entrissen. Deswegen werde ich ihn als Mündel aufnehmen. Es ist nur rechtens, dass die Person, die seine Eltern töten ließ, sich nun um ihn kümmert. Ich weiß das kommt schnell, aber… nur so… können wir uns gegenseitig verzeihen.“

Wieder sahen sich beide an und es schien, als ob sie nur mit ihren Blicken diskutierten.

„Von mir aus Paps. Markus… ich denke das wird ihn helfen.“, sagte John, bevor er rauf zu seinem Vater sah. Axel schloss die Augen und schnaufte dann aus, als er dann ebenfalls rauf sah.

„Wenn das deine Entscheidung ist, soll es dann so sein. Aber… wer garantiert mir, uns, dass sowas… sowas schreckliches nicht noch einmal geschieht?!“

Zwar sprach Axel wie es sich für einen Prinzen gehört, aber Karl konnte deutlich sehen, wie aufgewühlt Axel noch war.

„Im Leben gibt es keine Garantien. Es gibt nur Zuversicht und Hoffnung und ich bin zuversichtlich, dass es nie wieder passieren wird.“

„Aber wie kannst du dir da so sicher sein!“, Axel wurde immer aufgewühlter und die Stimme wurde immer mehr emotionaler. Bevor Axels Gefühle vollends ausbrechen, ging er in die Hocke und legte ihm beide Hände auf die Schultern.

„Weil er momentan mehr leidet als ich. Er hasst sich dafür was er mir angetan hat in seiner Wut. Er hat die Konsequenzen seiner Tat gesehen. Kurz gesagt, ich habe es in seinen Augen gesehen und wenn ich ihn nicht von Toms Armen reißen müsste, würde ich ihn sogar in die Familie aufnehmen wollen, nur damit er ein besseres und schöneres Leben erhält. Wenn… wenn ihr ihn dann sieht, werdet ihr es verstehen.“

John hörte kaum zu, weil es nicht um seine Person ging, was Karl in Erinnerung rief, dass John doch sehr eigen war. Und weil er eben so eigen war, liebte er ihn als sein Sohn und würde, wenn es sein muss, auch das eigene Leben auf dem Spiel setzen.

Axel hingegen kämpfte noch mit sich. Obwohl er gesund vor seinem Sohn stand, sah er ihn noch so sehr mit sich selbst kämpfen.

„Axel, beruhige dich. Wir müssen jetzt einen kühlen Kopf bewahren und unsere Schritte wohlüberlegt setzten. Ich bin gesund, du bist gesund, John ist gesund. Ich habe… nur leichte Kieferschmerzen, die bald aber verschwinden werden, Markus hingegen wird sehr lange mit seiner Tat leben müssen. Und wann immer er mich sieht, wird er sich an dem Moment erinnern und das… möchte ich ihn ersparen und deswegen möchte ich ihn als Mündel aufnehmen. Er ist zu jung, um das so lange mit sich tragen zu müssen. Ver-… Verstehst du meine Entscheidung? Zumindest etwas?“

Schnaufend sah Axel seitlich auf den Boden und nickte dann.

„Ich… ich kann dich nur zu gut verstehen Vater. Aber dennoch möchte ich ihn einen reinhauen für das, was er dir angetan hat.“

„Dann mach das. Aber sei dir bei dem Schlag bewusst, was du da tust. Schlag nur einmal zu und wenn du das tust, dann soll es ein Schlag der Entschuldigung sein. Nach diesem Schlag wirst du ihm verziehen haben, dann wird das vergessen sein. Kannst du so seinen Schlag ausführen?“

Leicht verwirrt sah Axel runter zu seinen Pfoten. Doch Sekunden später, klärte sich das Gesicht auf und Axel hat verstanden was er damit sagen wollte.

„Ja, das kann ich.“

„Siehst du. Auch dafür gibt es keine Gewissheit das du das kannst, aber ich setzte all meine Hoffnungen in dich. Nur wenn man keinen Groll mehr hegt, kann man die Spirale der Gewalt verlassen mein Sohn.“

Axel sah nun komplett verwirrt zu ihm auf, was er aber so stehen ließ. Axel musste selbst herausfinden, was er in den letzten zwei Sätzen in Wirklichkeit meinte. Bevor er losging, drückte er beide fest an sich.

„Wo geht ihr hin?“

„Rauf. Tom meinte wir sollen in seinem Stockwerk warten, bis er kommt.“

„Gut!“, während er das sagte, sah er Albrecht an und Albrecht verstand gleich und nickte. Ohne ein weiters Wort ließ er seine zwei Söhne los und ging davon. Mehr als deutlich konnte er ihre Blicke am Rücken spüren, als er vor Mika stehen blieb. Der Junge sah sehr mitgenommen aus, aber das grinsen auf dem Leopardengesicht verriet ihm, dass es ihm gut geht.

„Mika, Michael, Prinz von Otterland. Folgt ihr meinen ruf?“

Verunsichert sah sich Mika um, sah zu den Axels drei Freunden, die sich nicht einmischten, aber durch ihr Grinsen zu ihm standen. Da hörte Mika auf zu grinsen und sah dann ernst zu ihm rauf.

„Das werde ich König Karl van Helm.“

„Das freut mich zu hören.“, nun grinste Karl, als er ihn aufhob und wie Tom es immer Tag, ihn auf seinen Arm sitzen ließ. Mika sah überrascht und aufgeregt in Karls Augen und Karl war sich dessen auch bewusst, dass es eine recht Intime Sitzposition für den Jungen war. Aber nachdem er den kleinen Prinzen etwas zugeflüstert hat, fing Mika wieder zu grinsen an und umarmte Karl sogar am Hals.

„Danke das du für meine Sohn da warst, dass du sein Freund bist. Ich werde deinen Vater einen Brief zukommen lassen, wo ich ihn darum bitte, dass du als sein Stellvertreter an meiner Hochzeit teilnimmst. Natürlich werden wir die Hochzeit in der Stadt stattfinden lassen, aber gefeiert wird hier!“

„AXEL! Ich muss zu einer Besprechung! Ich komme später rauf!“, rief Mika freudig, als er von Karl die Treppen runtergetragen wurde.

Als Albrecht durch den Raum geschritten kam, über die fickenden Leiber schritt und die zwei Prinzen und Könige erreichte, sah er, wie sie sich gegenseitig anstarrten. John, der einen runden und geilen Körper und Hintern hatte. Einen wunderschönen braunen Penis mit einer sehr dünnen Vorhaut, starrte seinen Bruder an, der halb vom Bademantel verdeckt und spindeldürr war. Axel hatte einen etwas längeren Penis, aber die Vorhaut war genauso dünn und man konnte ziemlich gut die Eichel darunter sehen, während der Penis halbsteif war.

Mit sachtem Druck führte er sie zu Toms Lift und dabei fragte er sich, was zwischen den Brüdern passiert war, dass sie nicht miteinander sprachen. Den wahren Grund.

Karl sah wieder hin zu den Präsenzen und als er zu ihnen kam, diskutierten alle Sechs wild miteinander. Sie diskutierten mit Gefühlen und Wörtern und als sie spürten, dass er da war, waren alle kurz still und schwiegen.

„Stör ich?“, fragte er sie und sie alle verneinten es vehement und es war Hazh, der sich kurz in den Vordergrund drängte. Karl sah wie zwei Clanführer noch im Ratssaal saßen. Sie tranken, sprachen und Hazh zeigte ihm dann, worüber sie diskutiert haben. Die zwei Clanführer haben die Klauenbewährten Pfoten vereint und waren aufs höchste erregt.

„Sie sprechen über sich, über Richards Gesetzesänderung und darüber, ob sie den Schritt wagen sollen.“, kommentierte Hazh und Richard fuhr gleich weiter.

„Ich wusste natürlich darüber Bescheid, aber sie waren bis jetzt noch nicht gemeinsam im Bett. Sie möchten ihre Gefühle zueinander aussprechen und überlegen sich, ob sie nicht heimlich heute Nacht zum Schrein reisen sollen, damit sie von Tom und Haslar geweiht und auch von ihnen die alten Riten erhalten sollen. Wenn sie das machen würden, würden sie vielleicht als Verräter gebrandmarkt werden, so denke ich das. Die anderen sehen es eher so, dass es für unser Land ein Zeichen wäre. Ein Zeichen von Alszsass, dass man ungehindert seinen Gefühlen folgen soll und darf.“

„Wieso glaubst du das sie als Verräter gebrandmarkt werden?“

„Weil sie die ersten Clanführer seit mehr als tausend Jahren wären, die einen Bund eingehen würden und somit… somit würde ein Clan entstehen, der so groß wäre, dass kein anderer Clan mehr sie was anhaben kann. Auch wenn sie ein paar Clans verbünden würden, wäre ihr Clan noch immer der Sieger.“

„Dann soll einer der beiden einen Nachfolger bestimmen, der den Clan dann stattseiner Führen soll, damit sie beide Glücklich zusammenleben können. Ist doch leicht gelöst, finde ich.“

Da schweigen alle darauf und Richards lachen war so laut und ehrlich, dass alle anderen mitlachten.

„Habe ich was falsches gesagt?“

„HAHAHAHA…! Keineswegs, du hast Recht, es ist einfach, wenn du dabei bist. Wir hingegen diskutieren schon seit zwei Minuten darüber, wie man es am besten lösen sollte. Gut Karl, wenn du ein paar Minuten Zeit hast, nachdem das bei dir erledigt ist, dann kannst du mit den beiden Clanführer sprechen.“

Die letzten Worte hörte Karl kaum noch, weil er in begriff war, die Bar zu betreten. Die Bar war wie von ihm gewollt geschlossen und die Glaswände und Türen verhüllt. Doch bevor er die Bar betrat, ließ er Mika runter und unter dem Grinsen des Jungen, rückte er den Bademantel zurecht.

„Ok Mika, du wirst nun viele wichtige Personen sehen. Du wirst vielleicht ein paar wiedererkennen, aber ich möchte, dass du nicht zwischen ihre Beine starrst. Sie sind alle Könige, Kaiser und Prinzen. Manche werden auch dich erkennen und wenn du starrst, werden sie dich dann in schlechter Erinnerung behalten, was deinen Vater schaden kann.“

Der kleine Junge schluckte laut und nickte.

„Schaffst du das?“, fragte Karl sicherheitshalber nach.

„I-Ich weiß nicht…“

Mika war ein wirklich süßer Junge und deswegen, weil er jemanden an der Seite brauchte, fragte er ihn etwas, was er einen Prinzen niemals fragen würde.

„Willst du dann lieber bei mir bleiben?“

Zwar bekam er keine Antwort zurück, aber er sah in den Augen, dass es Mika wollte. Also hob er ihn wieder auf dem Arm, bevor er den Raum betrat. Ganze 200 Kaiser, König und Prinzen vom ganzen Kontinent, starrten sie an, als sie den Raum betraten und zu Adelbert gingen.

Tom

„Bonzo, es wird wieder alles so werden, wie am ersten Tag, das ist so sicher, wie der Sonnenaufgang. Wenn du dich selbst überzeugen willst, dann geh runter und du wirst sehen, wie ausgelassen alles ist. Gerade jetzt, wurde für zwei Tage erlaubt, dass man überall Sex haben kann, außer in der alten Bar. Und alle Gäste, so meine ich, nutzen dies gerade spritzfreudig aus.“

Bonzo der wirklich große blaue Drache, öffnete etwas mehr die Tür und sah hinaus. Hörbar sog die Brust und die Lungen darin, den Duft im Gang ein. Dabei sah Tom etwas, was Qadir einmal erzählt hat, dass auch solche Gäste kommen werden.

„Du hast Recht Tom. Also… gut. Mika kann vorbeikommen und ich werde ihn freudig empfangen.“, zu spät sah Tom zu ihm hoch und Bonzo sah, wohin Tom vor einem Bruchteil einer Sekunde geschaut hat.

„Nun weißt du es, aber bitte sag es keinem weiter.“, flüsterte ihn Bonzo von oben zu und machte die Tür wieder so weit zu, dass keiner mehr reinsehen konnte.

„Versprochen. Mir wurde gesagt, dass wir auch Gäste erwarten, die ihre alten Traditionen weiterführen wollen.“

„Gut. Dann verrate auch Mika nichts, es soll eine Überraschung werden.“

„Machst du dann mit?“

„Klaro. Nur selten habe ich dazu die Möglichkeit und die werde ich nutzen.“

„Verstehe, dann bereite Mika auch gut darauf vor, damit es ihm in guter Erinnerung bleibt.“

„Werde ich, werde ich. Also… danke Tom für das Gespräch und vielleicht sieht man sich später.“

Tom verneigte sich und gleich darauf, ging die Tür zu.

Das war die letzte Tür, wo noch Gäste darin waren. Alle anderen Räume im Hauptturm waren verlassen und somit, waren alle Gäste im Anwesen verteilt und feierten mit ihrem Körper des Königs Wiederkehr.

„Was habe ich da gerade gesehen?“, fragte ihn Talus, der direkt hinter ihm stand und da sah Radus, der sich neben der Tür anlehnte, seinen Bruder an.

„Das würdest du nicht wirklich verstehen. Aber es ist verboten und nur hier, kann man es machen. Deswegen brauchst du dir keine weiteren Gedanken darüber zu machen Talus. Unser nächstes Ziel, ist Chris.“

„Um was zu machen?“, fragte Radus grinsend gleich hinterher.

„Ihn abzuholen. Es sind noch Ferien und ich habe mein Versprechen gebrochen. Er soll selbst sehen, womit ich beschäftigt war und gleichzeitig werde ich mich natürlich bei ihm entschuldigen.“

Radus stieß sich von der Wand ab und stand wie eine Vorbereiter Krieger mit dem Rücken zu Tom da. Das war das übliche Zeichen, dass sie nun bereit waren zu gehen. Sie traten auf Sperma, auf Vorfreude und seit fast einer Stunde, brannten ihre Nasen vor Männlichkeit. Schlimm war es dann im Lift, wo drei Paare, die um die Wette fickten, komplett ihre Lust zueinander ausließen. Zwei seiner Jungs stöhnten mit einem seine Erwachsene bei jedem stoß von einem Gast. Und es war so eng im Lift, dass sich Tom ganz fest gegen Talus drücken musste und dass sogar Radus, sich mit dem Rücken fest gegen Tom drücken musste, damit die Lifttür zugehen konnte.

Tom spürte am Rücken, wie gut bestück Talus war und auch wollte, dass er es spürte. Es war eine offene Einladung mit ihm zu machen, was und wann immer er es wollte. Radus hingegen genoss es, dass er sich so fest nach hinten gegen Tom drücken durfte. Seit Tom ihm einen runtergeholt hatte, weil er seine Lust am ersten Tag nicht zurückhalten konnte und seitdem, vermisste er von Tom berührt zu werden. Jede kleine Berührung, jeder Blick, ließ ihn erschaudern. An dem Tag, als Tom mit dem Finger über seine Narben am Körper fuhr, wusste er tief im Herzen, dass Tom tatsächlich der Schazzalar war. Nur der Schazzalar konnte ihn so elektrisieren, in so sehr zum Erschaudern bringen und das nur, mit einer Berührung.

Der Lift kam zum Stehen, die Tür ging auf und was sie nun sahen, war eine pure Orgie am Boden. Es war größtenteils leise, aber der Boden bewegte sich. Es war sinnlich, verführerisch und voller Lust, wie sich die Gäste und seine Jungs und Erwachsenen, am Boden liebten. Sie hatten Sex, sie küssten sich, sie leckten sich und egal wohin man die Schnauze bewegte, man hatte immer etwas, woran man lecken konnte.

Nur am äußersten Rand konnte sie vorbeigehen und das auch nur sehr vorsichtig. Aus weiter Ferne hörten sie noch immer, wie es verkündet wurde, dass König Karl gesund sei und auf den Beinen ist. Bei der Treppe runter zum Foyer, mussten sie besonders Vorsichtig sein. Denn da floss das warme Sperma herunter und man konnte leicht ausrutschen.

Seine zwei Begleiter schnauften jetzt unentwegt und er konnte sich nur ausmalen, wie sie sich zusammenreißen mussten. Sie nahmen ihre Pflichten ernst und seit sie bei ihm waren, hatte er nur Radus einmal erleichtert. Das heißt auch, dass sie seit über zwei Wochen, nicht einmal abgespritzt haben und, dass sie nun all ihre Willenskraft sammeln mussten, um noch bei Sinnen zu bleiben und nicht komplett der Lust zu verfallen.

Pärchen saßen am Rand der Treppe und da sah er Elias. Der weiß-blaue Polarfuchsjunge saß auf dem Schoß eines weißen Tigers, der ihn gerade sehr gemütlich rannahm. Weiter unten saßen wohl zwei Löwenbrüder, die gerade mehr als genüsslich Elias Pfoten in der Schnauze hatten und den Jungen mit den Händen die Beine streichelten bis rauf zum Schritt, um dort die Hoden und den wunderschönen roten Penis mit seinen tollen Knoten zu streicheln.

Elias war schon längst weggetreten und beim Runtergehen der Treppe sah Tom die vielen MAX-Fläschchen.

„Elias wird wohl die ganze Nacht rangenommen werden.“, sagte das Tom mehr zu sich selbst, als zu seinen zwei Wachen, die nun noch lauter schnauften. Ganz unten an der Treppe sah er Michael, Bernhards Jaguar Sohn. Der ließ sich gerade von einem anderen Jaguar von hinten ficken und es warteten noch drei andere auf einen geilen und heftigen Fick. Einer war eine Grün-gelbe Echse, die komplett ausrann. Der andere war ein Labrador, dessen Knoten fast zu platzen schien und der dritte war ein Schäferhund, der schon fast nur beim Anblick vom Michaels Hinter abspritzte.

Schnaufend zog der Jaguar seinen Katzenartigen und dunkelroten Katzenpenis raus aus Michael. Nachdem die dezente und leuchtendrote Eichel mit seinen starken widerhacken rausgezogen wurde, kam ein Schwall warmes und gutriechendes Sperma aus dem Jungen raus und bevor der Schwall den Boden erreichte, jagte der Schäferhund den Penis samt Knoten, der fast Faustdick war, in Michael rein und der Junge stöhnte laut auf und rollte die Augen vor Schmerz und Geilheit weit nach hinten.

„Tom… können wir schnell zu Chris gehen.“, mehr schnaufend als sprechend hörte er dies Talus sagen und er verstand schnell, worum er gebeten wurde. Es war gerade zu viel für beide, besonders für Radus. Der starke Krieger ging nun breitbeinig und er konnte sich nur vorstellen, welche große Schmerzen der Krieger vor ihm im Lendenbereich haben musste. Talus aber ging noch normal, aber auch der, verzog vor Schmerz das Gesicht.

Dann wurde es ihm klar. Sie wollten ihn beschützten, konnten es aber langsam nicht mehr, weil sie ihr Körper betrug, oder am Betrügen war.

Aber im ganzen Haus, egal in welche Richtung er sah, zu welchen Saal er mitten im Foyer er sah, sah man das gleiche Bild.

Es blieb ihm nur noch einen Weg, damit seine Wachen noch bei Verstand bleiben konnten und der war durch den Untergrund zu gehen. Mit Vorsichtigen Schritten stiegen sie über die warmen und heißen Körper. Sie wurden von fickenden Paaren angerempelt. Ihre Hände und Hüften streiften Penisse in jeder Form und jeder war heiß, feucht und steif. Bis sie endlich seinen Lift erreichten, das von zwei Priestern, was sehr komisch für ihn war, bewacht wurde.

„Passiert?“, fragte einer der Priester ihn in ihrer Sprache und er schämte sich, dass er keinen ganzen Satz formen konnte, zumindest noch nicht. Für ein paar Sekunden kam keine Antwort, bis sich einer der beiden Priester an Radus wandte und in der zischenden Sprache sprach.

Noch während der Priester sprach, übersetzte Radus.

„Gäste haben sich in den Lift getraut, um… um ungestörter zu sein. Dabei sind auch viele rauf ins Stockwerk gelangt und sie vergnügen sich gerade noch im Bett. Da du ihnen aber keine Befehle gabst, entschuldigen sie sich, dass sie nun dein Stockwerk abgeriegelt haben.“

„Sag ihnen, dass mein Stockwerk für die nächsten zwei Tage offensteht. Aber nur die, die ein goldenes Armband haben. Und sie dürfen nichts mitnehmen, außer das, außer dies, was sie bei sich hatten. Und, dass es in der Nacht still sein muss.“

Radus drehte schnaufend den Kopf zur Seite und sah Tom mit einer geschlitzten braunen Pupille an.

„Willst du das wirklich?“

„Natürlich und sag ihnen auch, dass egal wer dort oben ist, in der Zeit mein ist. Mein Wort ist dort Gesetz. Wer damit nicht einverstanden ist und dennoch nach oben fährt, der wird für immer vom Haus verbannt werden.“

Radus schnaufte diesmal so fest und tief aus, dass man sogar eine Wolke vor dem Gesicht sah. Nachdem ausschnaufen, konnte Radus kaum noch normal einatmen, so sehr bebte der Körper vor absoluter Geilheit. In dem Moment wollte Tom nur zu gerne wissen, was in Radus Kopf vorging, als der alles übersetzte.

Die zwei Priester in Weiß grinsten sich an, bevor sie sich verneigten und der linke schitt dann in den Lift und wollte gleich hochfahren, aber da stürzte schon Radus nach vorne und hielt ihn dabei auf. Tom verstand Großteiles was Radus den Priester sagte, dass er zuerst mit ihnen runterfahren muss. Da wurde Tom plötzlich von hinten in den Lift geschoben und als er drinnen war und nach hinten sah, sah er Talus und in den Augen den inneren Kampf.

Erleichtert schnauften die Brüder aus und weil es so still war, konnte er dann hören, wie etwas tropfte. Beim runtersehen wusste er, wer tropfte. Alle drei Echsen Tropfen hinter dem Stoff vom Schritt und es war eine flüssige und durchsichtige Vorfreude, die alle drei von sich tropfen ließen, die sehr dickflüssig aussah.

Nachdem sie unten angekommen waren und in die leeren Gänge gingen, redete keiner was. Sie sahen die Küchencrew, die gemütlich saßen und redeten, weil gerade nichts los war und sie somit eine Pause hatten. Die knapp 50 Köche verstummten, als sie drei an ihnen vorbeigingen und dann hörten sie das Geflüster.

Nach ungefähr einer Minute, stöhnte Radus plötzlich laut auf und musste sich an der Wand kurz abstützen. Doch nach wenigen Sekunden konnte Radus wieder gehen und es tat Tom sehr leid, dass sie keine Zeit haben, sonst hätte er sie schon längst auf den unterschiedlichsten weißen geholfen. Es dauerte nicht lange, bis sie endlich die große Treppe nach oben hochgingen zur Wohnsiedlung, wo jeder Hausbesitzer und dessen Familie, vor dem Eingang standen und rüber zum Haupttor starrten.

Die ersten Personen die ihn entdeckte, waren überraschenderweise Gertrude und Julia. Sie beide liefen schon fast zu ihm und er begrüßte sie unter einer Laterne mit offenen Armen.

„Stimmt das, dass König Karl wieder gesund und munter ist?“, fragte Gertrude die Löwin, die im Nachthemd in seinen Armen fast weinte.

„Ja Tom, stimmt das?!“, auch Julia war ganz aufgeregt und voll von Sorge und die letzten Tage haben bei ihr dicke Augenringe verursacht.

Aber sie beide waren nicht die einzigen, die auf eine Antwort warteten. Die Familien seiner Arbeiter, seiner Familie, und das waren mehr als 300, warteten ebenfalls auf die Antwort dieser einen wichtigen Frage.

Deswegen wandte er sich an alle.

„Es stimmt! KÖNIG KARL IST GESUND UND WIEDER ZURÜCK. UND… UND ER VERZEIHT MARKUS FÜR ALLE TATEN! ER MÖCHTE, DAS GEGEN MARKUS KEIN GROLL MEHR GEHEGT WIRD! UND WER HAND AN MARKUS LEGT, WIRD MIT DEM GESETZ BESTRAFT!“

Sie alle kannten Markus, kannten seine Geschichte von Julia und Gertrude und von den „Lustsklaven“, die bei ihm im Haus arbeiten. Markus war genauso für sie ein Sohn, wie ihr eigener Sohn und deswegen, atmeten alle erschöpft und freudig auf. Dann, fingen sie laut zu jubeln an und die ersten Tränen flossen, weil ihre schlimmsten Befürchtungen nicht wahr geworden sind. Denn sie kannten Markus auch, weil sein Junge in den letzten Tagen für das Training verantwortlich war und somit kannten sie ihn nicht nur über drei Umwege.

Julia wandte sich von Tom ab, um Tränen des Glücks fließen zu lassen. Gertrude aber drückte sich nun fest an Tom und sah ihn Hoffnungsvoll an. Sie brauchte es nicht auszusprechen, als er ihre Sorgen in den Augen sah.

„Darf ich Chris für ein oder zwei Tage zu mir nehmen?“

Da find sie zu grinsen an.

„Sicher und willst du nicht für ein Kaffee zu mir kommen? Auch Felix würde gerne mit dir sprechen und sich nochmals Entschuldigen.“

Tom sah Radus und Talus an.

„Lust auf ein Kaffee?“, beide nickten eifrig und das lag nicht nur an den Augenringen, die auch Tom hatte. Denn seine zwei Wachen würden dann endlich mal was anderes vor die Augen bekommen außer sich fickende Männchen sehen zu müssen und ein Kaffee, war genau das, was sie nun brauchten, um etwas runterzukommen.

„Tom, ich gehe wieder zurück. Ich muss die Nachricht niederschreiben und kümmere mich auch darum, dass jeder der vor dem Tor steht, davon hört.“, sagte Julia und lief schon vor. Gertrude hackte sich dann bei Tom ein, als sie losgingen und ein verführerischer Duft nach Blumen stieg in seine Nase, als sie gemütlich den Kopf auf seine Schulter legte.

Schwach schnauften beide Brüder genervt aus, was Tom einfach überhörte und stattdessen sogar den Arm um ihre Hüfte legte.

„Adelbert meinte, dass du in letzter Zeit ganz gierig nach ihm bist.“

„Liegt nur daran, weil ich jetzt im Haus arbeite und das aufwische, was mein Schatz in letzter Zeit zu selten von sich lässt.“

„Also gefällt es dir bei uns?“

„Ja, es ist zwar schwer und es war wirklich schlimm vor der Eröffnung, aber Christin hat alles sehr gut im Griff.“

„Kommt sie mit der Verantwortung zurecht?“

„Sie wächst rein, sehr schnell. Ihre Pläne sind gut durchdacht und Mütter haben auch genug frei und Zeit nach der Arbeit, um mit ihrer Familie was zu unternehmen.“

„Hat sie auch etwas gesagt, wie es Saru und den anderen am See geht?“

„Ja, erst heute hat sie einen Brief vorgelesen… verdammt! War sie noch nicht bei dir?!“

Tom blieb stehen und sah Sie nun ernst an.

„Was ist passiert?“

„Steffen und die anderen Jungs, sie kommen bei Tageanbruch mit allen zusammen, um einen Tag hierher zu kommen. Andreas möchte dann mit dir sprechen, wenn er sein und mein Sohn an dich überreicht! Das bedeutet… das du nicht den Brief gelesen hast!?“

„Es… ist schwierig Momentan, wir haben uns verbarrikadiert und nichts geht raus, oder rein.“, zum ungünstigsten Zeitpunkt kam nun die Nachricht. Andreas und alle anderen würden vor verschlossenen Türen stehen, weil sie nicht wussten, dass man auch von hier rein kann.

„Kannst du dich um sie kümmern Gertrude? Kannst du sie Empfangen und ins Haus führen? Ich habe Momenten kaum noch Luft zu atmen, weil jeder mich braucht, etwas von mir will und meine Verpflichtungen gerade sind mehr, als mein alter Körper aushält.“

„Ganz sicher nicht, aber ich weiß wer das machen kann!“

Überrascht wegen dieser Antwort, hob Tom eine Augenbraue und im selben Moment wo er den Namen hörte, schoss es ihm auch gleich.

„Sartesh!“

Doch gleich darauf, überkamen ihm die Schuldgefühle. Seinen Sarti hat er Tagelang nicht gesehen.

„Wenn du willst Tom, hole ich ihn dann, wenn du mit Chris und Felix alleine bist.“

Kurz dachte Tom über diesen Vorschlag nach, aber es wäre nur unfair gegenüber Sartesh, wenn er ihn nicht persönlich abholen kommt. Zwar müssten schon die Tage und Kindermütter da sein, aber das ganze Land ist in Chaos versunken und somit musste sein Sarti noch länger ausharren bei den Kindern.

„Ich mach das schon selber, danke Gertrude.“

„Wie du willst, aber nun kommt, der Kaffee wartet.“, weit brauchten sie ja nicht zu gehen, weil ihr Haus gegenüber vom Eingang zum Anwesen war. Sie gingen rauf zur großen Veranda, wo ein großer Tisch mit mehreren Stühlen standen und wo darüber ein Großer Schirm gespannt war. Auf der anderen Seite vom Eingang standen zwei gemütliche Liegestühle, wo dazwischen ein kleiner Tisch war und wo zwei benutzte Weingläser und eine offene Flasche Wein standen.

„Ich und mein Schatz genießen es ein Glas zu trinken, doch heute konnten wir es ja nicht, da du wieder gekommen bist, damit dich mein Schatz zu Karl fliegt.“

Tom Entschuldigte sich mit einem Lächeln, bevor sie dann das Haus betraten.

„Pfoten waschen, bevor ihr das Haus betreten.“

Sie standen im Vorraum zum Haus und Tom kam so viel bekannt vor. Sei haben dieses Haus wie ihr altes aufgebaut und eingerichtet. Nur das es nicht ganz so alt und verschleißt rüberkommt. Zwei Hocker links und rechts and er Wand, waren für diejenigen, die reingehen wollten da, damit man sich hinsetzten konnte, während man die Pfoten wäscht.

„Wieso müssen wir uns die Klauen waschen?“, fragte Radus leise Tom, während gut gelaunt es auch Gertrude tat. Und statt Tom, antwortete Gertrude.

„Ich mag es, wenn mein Haus sauber bleibt. Wenn sich keiner die Pfoten wäscht, dann kommt der ganze Schmutz der Straße rein und wer darf es wieder Putzen?! Genaaaaaaauuuuuu… ich!“

Tom kicherte, weil er Gertrudes ehrliche und ironische Art mochte. Doch statt sich selber zu waschen, kniete sich Radus vor Tom hin. Als sich ihre Blicke trafen, bat Radus nur mit dem Blick, ob er das durfte. Nachdem Tom ihn zugelächelt hat, nahm Radus gleich eine Pfote in die Hand, um mit der anderen die Pofte zu waschen.

„Hab ganz vergessen, was du für sie bist.“

„Das vergesse ich auch oft.“

„Gut Tom, bevor ich dann meine zwei Lieblinge wecke, wechselt du gefälligst die Hose und deine zwei Freunde sollten sich im Bad im Schritt sauber machen. Ihr wisst gar nicht, wie ihr vor Männlichkeit stinkt!“

Gertrude war schon fertig und ging die paar Schritt zur Küche, dass der nächste Raum war. Von hier konnte Tom links von der Küche das Esszimmer sehen, wo ein Runder Tisch mit sechs Stühlen war. Dann beugte sich Tom nach vorne, um zu sehen, was Rechts von der Küche für ein Raum war. Er sah womöglich eine Couch, also musste dort das Wohnzimmer sein.

Da roch und spürte Tom einen warmen Atem und als er den Kopf noch vorne drehte, berührten sich fast seine und Radus schnauze. Die grün-gelben geschlitzten Pupillen starrten ihn direkt in die Augen.

„Die andere… bitte.“, hauchte ihn Radus zu und da war Talus schon fertig, als Tom ihm die zweite Pfote gab. Gewissenhaft nahm sie Radus in die Hand und goss etwas Wasser über sie, das dann runter in die Schale lief.

„Keine Waffen. Der Schrank für die Waffen ist gleich hier und hier ist der Schlüssel für den Schrank. Tom sah zur Seite und Gertrude schob eine Schublade aus den Arbeitstischen raus und holte nach etwas suchen einen kleinen Schlüssel hervor. Talus nahm den Schlüssel mit der Schildhand entgegen und starrte dann zum großen Schrank, der links an der Wand in der Küche war. Es machte *KLACK* und als Talus den Schrank öffnete, pfiff er leise.

Tom konnte sehen wieso Talus so große Augen bekam. Der Schrank war nicht umsonst so groß. Eine komplette polierte und überaus teure Ritterrüstung stand im Schrank drinnen. Wie ein Spiegel war sie poliert und der Helm, war ein wilder und furchteinflößender Löwenkopf.

„Ist das nicht etwas selbst verlieb Gertrude? Ich meine Adelbert ist ein Löwe und der Helm… wirklich? Ein Löwenhelm?!“

Nachdem Gertrude eine Kanne auf die Feuerstelle gestellt hat, wandte sie sich mit verträumtem Blick zur Rüstung.

„Er… er war damals so Tom. Er war ein Ritter, ein wilder und ungestümer Löwe. Er erzählte mir, dass der Plattner den Helm nach ihm gefertigt hat. Und so war er eben und der Helm… der Helm erinnert mich immer daran, wenn ich ihn sehen, welch wunderschönen Männchen ich heiraten durfte. Und seit er hier arbeitet, kommt dieser Löwe langsam wieder zurück. Natürlich sind wir auch älter geworden, aber seine aggressive Ader, sein Lebenswillen, sie kommt zurück, genauso wie du es gesagt hast Tom.“

Tom erinnerte sich an das Gespräch mit ihnen beiden und wie sehr Adelbert ausgebrannt war. Aber der Helm sagte noch etwas aus, was er bis jetzt nicht wusste.

„Vermutlich, aber nur vielleicht Gertrude, brauchte er einfach was anderes. Seine Neven lagen Blank als Stadtwache, das tragen einer Rüstung zehrte an den Kräften und macht den Körper kaputt. Das alles braucht er jetzt nicht mehr. Er hat kein Stress mehr, muss keine Rüstung mehr tragen und darf auch er selbst bei dir sein.“

Sie stimmte ihn mit einem Nicken zu und ging langsam zur Rüstung. Sachte fuhr sie mit den Fingern über die Rüstung, während Talus Waffe und Schild verstaute.

„Es ist nun ein Zeugnis davon, was er alles durchmachen musste, um hier zu landen.“

Radus war nun fertig und legte Toms zweite Pfote neben der ersten hin. Als Dank dafür strich er ihm mit einer Hand einmal quer über den Kopf, was Radus am ganzen Körper zu erzittern brachte.

„Beeil dich Radus, sie kann wirklich guten Kaffee kochen.“, flüstert er ihn dann zu, bevor er Aufstand und in die Küche ging. Rechts war tatsächlich der Wohnzimmer und wo er gerade in der Küche stand, fand er das Haus umwerfend.

„Es… es ist wirklich wunderschön hier Gertrude.“, sagte er leise und begeistert. Obwohl es mitten in der Nacht war, konnte er sich nur vorstellen, wie hell das Haus war. Mehrere große Fenster sah er im Wohn und Esszimmer. Als er dann ins Wohnzimmer ging, sah er das links ein weiters Zimmer war und dort, wo in der Mitte eine Feuerschale stand und brannte, waren vier weitere Liegestühle, wo man dann gemütlich und in Ruhe lesen und lernen konnte. Unter den Fenstern, waren kleine Bücherschränke in die Wand eingebaut worden, wo schon einige Bücher und Schulbücher darin verstaut waren.

Dann wieder links, standen er in einem Lager, wo in der Mitte und an den Wänden Holzregale standen, wo unzählige Gläser mit eingelegten Sachen standen, oder frisches Obst und Kräuter zum Trocknen gelagert wurden. Und als er wieder nach links sah, sah er das Esszimmer. Er konnte somit einmal im Kreis gehen, weil jedes Zimmer offen gestaltet wurde und auf Türen wurde komplett verzichtet. Auch Talus ging einmal im Kreis und nickte anerkennen.

„Und wo ist das Bad?“, fragte der dann Gertrude.

„Was ihr nicht sieht, ist dann im ersten Stock. Kommt ich zeige es auch!“, ihre Augen strahlten, als sie ins Wohnzimmer ging und sich im Zimmer nach links wandte. Denn Treppenaufgang hat Tom völlig übersehen. Das lag wohl an den Farben. Der Boden war aus sehr dunklem poliertem Holze und somit spiegelte sich jede Lichtquelle. Die Wände waren komplett weiß gestrichen worden, während die Fassade draußen himmelblau gestrichen war. Es war spärlich, schon fast spartanisch eingerichtet worden und das gefiel Tom sehr. Jedes Zimmer war weit offen und bestimmt auch sehr hell, wenn die Sonne scheint. Es ist ein Haus geworden, dass nicht so überfüllt wie das letzte war und wo man sich eben wegen der Einrichtung, entspannen kann.

Sie warteten darauf das Radus fertig wurde, was der dann nach einigen Sekunden auch war und als sie wieder vollzählig waren, stieg Gertrude die Treppe hinauf.

„Bitte leise jetzt, Chris und Felix sind erst vor kurzem eingeschlafen.“

Während sie die Treppe raufgingen, musste Tom etwas rauslassen.

„Du hast wirklich toll das Haus eingerichtet.“

„Ich wollte schon immer einmal sowas probieren. Ich war es Leid im alten Haus, wo kein Platz war, jeden Quadratzentimeter dreimal umzudrehen, damit wir überhaupt das allernötigste lagern und haben konnten. Doch jetzt haben wir den Platz dafür und… hier ist dein Zimmer Tom.“

„Mein?!“, verwundert standen sie oben bei der Treppe und vor der Treppe, machte Gertrude langsam die Tür auf. Es war ein großes Zimmer und das Bett darin, war größer als ein Doppelbett. Über dem Bett an der Wand ihnen gegenüber, waren zwei riesig große Fenster, die die ganze Wand einnahmen. Links neben den Eingang, war eine breite Liege mit zwei Decken drauf und vor der Liege stand eine Wasserpfeife. Rechts vom Eingang lagen mehrere große Polster, die so dick und weich aussahen, dass man darin versinken konnte. Dann waren links und rechts an den Wänden zwei Schiebetüren aus dem gleichen Holz, aus dem der Boden stand.

„Ja, wir haben uns zusammen entschieden, dass du jederzeit bei uns schlafen kannst. Es ist nicht nur wegen Chris, der links sein Zimmer hat, sondern auch… wegen mir und meinen Schatz. Christin, Saru, Julia und Benjamin, sie alle haben ein Zimmer für dich vorbereitet, falls du… falls du zu Besuch kommst.“

Tom schluckte bei der Vorstellung, was in Zukunft hier alles gechsehen könnte.

„Und Felix…? Hat er nichts dagegen?“

„Besprich das mit ihm.“, wie sie das sagte, war sehr geheimnisvoll.

„Dann seid ihr beide rechts?“

Sie nickte und sah ihn dann von der Seite an, um dann ganz leise zu flüstern.

„Aber bitte nicht, wenn du mit Chris…“

„Natürlich!“, gab er gleich flüsternd zurück.

Daraufhin zog sie eine Halskette von ihrem Hals hervor und zog den Schlüssel raus, der daran hing.

„Das… das ist für mein Haus. Wenn was passieren sollte, wenn du uns… egal wann… besuchen kommst um mit uns etwas *ZEIT* verbringen willst… oder uns normal Besuchen kommen willst… du bist immer Willkommen Tom, immer!“, das letzte Wort hauchte sie ihm ins Ohr und die zwei Brüder schnauften genervt.

Tom schluckte wegen dem was er vernommen hat und natürlich bewegte sich deswegen auch ihre Nase, als sie roch, was sich noch neben seinen Kehlkopf bewegte.

„Soll ich beide wecken?“

„N-Nein… ich gehe zuerst zu Felix, doch zuvor sollten sich Radus und Talus im Bad entspannen.“

„Gut.“, sie schloss die Tür wieder und links und rechts ging ein Gang um die Treppe. Sie wandte sich nach links und auf der großen ersten Tür stand „CHRIS LIEBT TOM!“ auf einer Tafel. Nicht nur Tom schmunzelte wegen dem was draufstand.

Vor der Tür blieb sie stehen.

„Achso Tom, noch etwas wegen Chris.“

„Ich höre.“

„Also… er lag uns in den letzten Tagen damit im Ohr und… wir verstehen ihn langsam. Weißt du… du hast uns alle in eine neue Welt geführt. Und davon entrissen zu werden, will ich mir nicht einmal vorstellen. Ich kenne schon ein paar Gäste, die mich auch schon … wollten. Ich habe natürlich nein gesagt, aber… es wird nicht mehr lange dauern, bis das ja kommt. Du aber hast Chris das schönste vom Himmel versprochen und hast dann, mit unserem Einverständnis, ihm alles entzogen. Das… das er jetzt so voller Kummer und Trauer ist, ist also unsere Schuld. Er sieht das Anwesen und er weiß, dass er kein Teil davon ist… nicht mehr. Er bettelte und weinte die letzten Tage fürchterlich. Du… weißt nicht wie schlimm es war. Er schrie uns an, er verfluchte uns als Eltern aufs schlimmste, nur um dann weinend zu betteln.“

„Was…“

„Warte, es kommt noch mehr… Also, wir machen uns wirklich große Sorgen um ihn und seit gestern, kommt er nicht mehr aus dem Zimmer raus. Sowas… schlimmes hat er noch nie getan. Da habe ich dann mit Adelbert gesprochen… wie es den Jungs im Anwesen so geht. Er ist ja Barmann und sieht so einiges und als er mir davon berichtete, haben wir nochmal miteinander gesprochen und sind uns dann einig geworden. Wir wissen natürlich über Steffen und auch wenn er dich liebt Tom, so können wir auch seinen Blick zum Anwesen deutlich sehen. Deswegen haben wir uns entschieden das Chris wieder zu dir kommt. Natürlich wird er in die Schule gehen, aber wenn die Schule aus ist, gehen die meisten der Schüle zurück zum Anwesen und mein lieber Chris, bleibt alleine. Er wird sie sprechen hören, was alles im Haus passiert ist und er kann nicht einmal mitsprechen. Er wird… er wird ausgegrenzt sein. Privat, wie auch bei uns. Deswegen, soll er selbst entscheiden, ob er in der Freizeit im Haus sein möchte und wir bitten dich inständig, deine Entscheidung, Chris lieber bei uns zu lassen, nochmals zu überdenken.“

„Also wollt ihr das Chris in der Freizeit im Haus arbeitet?“

Sie sah zur Tür und dann zur Tafel.

„Ja. Zum einen ist er im selben Gebäude wie du und er weiß, dass du da bist und nicht *Dort drüben* und zum anderen… kann er mit den anderen Jungs mitsprechen, mitmachen und auch Steffen kommt dann ins Haus, auch wenn er bei uns wohnen wird, so wird er nicht von ihm getrennt sein. Und… erinnere dich, was er alles gemacht hat, wie er sich zusammengerissen hat, damit er uns überzeugen konnte. Die ganze Arbeit die er in das Gespräch gesteckt hat, war umsonst gewesen und das… es würde ihm nicht guttun. Das würde ihn für immer im Leben zeichnen und das wollten wir Chris auch nicht antun, möchten wir nicht antun.“

Tom dachte darüber nach und schon nach ein paar Sekunden, meldete sich Talus.

„Ich sehe es genauso.“, da sahen ihn alle an.

„Schau Tom, ich und Radus sahen und sehen viel und… als mein Bruder davon berichtet hat, wie Chris in seinen Armen geweint hat, als er ihn nach Hause trug, war mir schon von Anfang an klar, dass es schlecht für Chris war. Der Junge ist unendlich in dich verliebt und die Tage die du mit ihm verbracht hast, haben diese Liebe nur noch mehr angefeuert. Ich persönlich glaube auch nicht daran, dass Steffen deinen Platz einnehmen kann und deswegen, solltest du dir im Klaren sein, was du ihn angetan hat, als du ihn fortgeschickt hast. Nimm die Liebe dieses Jungen an und wenn er sich in einen anderen verliebt, dann soll es ebenso sein. Doch bis dahin… lass ihn bei dir und nur so, kann er sich normal entwickeln.“

Tom seufzte laut und sah dann ebenfalls zur Tür.

„Ich habe gehofft, dass er besser damit klarkommt. Doch was ich so gehört habe… gut. Ok, Chris kann zurückkommen. Der alte Vertrag tritt wieder in Kraft und Chris wird zum Sexsklaven werden. Ich Tom kümmere mich um seine Ausbildung und schicke ihn dann nach Hause, wenn die Arbeit vorbei ist. Bist du damit zufrieden Gertrude?“

Vor Freude wegen seiner Entscheidung, konnte sie die Tränen der Freude nicht zurückhalten.

„Ja Tom… danke vielmals.“

Um ihren Dank auch zu zeigen, legte sie eine Hand auf die Stelle, wo Toms Herz schlug.

„Ok, gehen wir zum Bad.“, sagte sie fast mit gebrochener Stimme und führte sie weiter den Gang entlang.

„Das ist Felix sein Zimmer.“, es war auch nicht zu übersehen, denn mit dicken Buchstaben stand auf der Tafel auf der Tür *FELIX SEIN REICH* drauf. Das kam Tom etwas sonderbar vor, aber das würde er später erfragen. Genau hinter der Treppe, war das Bad.

Es war wirklich, wirklich groß und wunderschön. Komplett weiß gefliest waren der Boden und die Wände und vier Höcker mit Kübel voll von Wasser, standen vor dem Hocker, um sich zu waschen, bevor man in den großen Badebecken stieg. Der weiße Badebecken war in den Boden gearbeitet worden und somit konnte man reinsteigen. Nun erinnerte sich Tom auch daran, dass er links vom Haus eine Kuppel aus dem ersten Stock rausragen sah. Das Becken hing halb aus dem Ersten Stockwerk raus und als er sich das genauer ansah, sah er eine Plane die über den Becken montiert war.

„Ich wette man kann es aufmachen, oder Gertrude?“

„Natürlich. Man kann die Sterne genießen, oder die Sonne auf sich scheinen lassen.“

Tom fand es wundervoll und die zwei dicken großen roten Kerzen am Beckenrand, gaben den Raum eine sehr sanfte und ruhige Atmosphäre.

„Ziemlich romantisch… Talus, Lust auf ein romantisches Bad?“, flüsterte Radus lüstern und bevor Talus seine Verachtung ausschnaufen konnte, musste Tom anfangen zu lachen. Klar hallte sein Lachen von den Wänden zurück, bis plötzlich Gerdrud seine Schnauze schloss.

„PSSSST! Nicht so laut!“, sagte sie breit lächelnd und Tom verneigte den Kopf entschuldigend.

„Also Jungs, ich lasse euch alleine und wenn ihr fertig seid, dann wartet unten auf mich und… genießt euren Kaffee und sprecht ruhig mit Gertrude, sie ist ein wundervolles Weibchen und eine wundervolle Person.“

Die beiden Brüder nickten und hatten schon die Hände am Gürtel, als Tom und Gertrude den Raum verließen und die Tür zumachten.

„Was ist mit Felix?“, fragte er nun direkt. Sie sah daraufhin etliche Sekunden nachdenklich Felix Zimmertür an und solange, wartete Tom.

„Er… er hat sich verändert, seit du ihn das Hausverbot gabst. Ich meine, er hat es verdient, weil er sich für paar Tage unter deiner Familie gemischt hat und sich so… einige Dienste erschlichen hat, wie es Qadir sagte. Aber er hat auch viel von sich selbst entdeckt, so wie ich und Adeli, als du uns in diese wunderschöne Welt geführt hast.“

„Adeli? Echt jetzt?“, Tom wollte wieder laut zu lachen anfangen, aber Gertrude überhört dies.

„Ich bin mir sicher, dass er nicht schwul ist, aber ich bin mir nicht mehr zu hundert Prozent sicher. Ich meine… Qadir und du, habt uns nicht erzählt, was er alles… gemacht hat. Er spricht nur noch sehr wenig mit uns und… ich wasche noch immer seine Hosen und ich sehe sehr viel, weißt du… ich denke die Zeit die er bei euch verbracht hat, lässt ihn nicht mehr los. Ich weiß wirklich nicht was in seinen Kopf vorgeht, aber ich bin mir sicher, dass nur du ihn helfen kannst. Er ist schon alt genug zu wissen, wann er das Maul aufmachen sollte und er wird bald 16 werden. Laut Gesetz, wird er dann über sich selbst entscheiden können, obwohl er dann noch immer als Junge gilt. Tom, auch Adeli kommt nicht zu ihm durch, obwohl jeder hier im Haus weiß, dass seine Lenden und sein göttlicher Hintern dir gehören. Und wegen diesem Wissen, können wir sogar sehr offen zu Hause miteinander reden, oder… konnte sehr gut reden.“

Tom kam nur ein Gedanke, den er gleich aussprach.

„Es tut mir leid, dass ich eure Familie in dieses Chaos gestürzt habe…“

„Das hast du nicht!“, sagte sie sofort, nachdem er das aussprach und sie nahm sogar seinen Kopf in beide Hände.

„Wir sind glücklicher als vorher, viel Glücklicher! Felix war schon immer still gewesen und was du bis jetzt bei uns gesehen hast… das spiegelte nicht wider, wie es normal bei uns ablief. Ich schrie damals viel, weil wir Geldprobleme hatten. Adelbert war fast nie zu Hause und wenn er da war, hatte er keine Lust auf uns alle. Nur sehr selten, nahm er sich die Zeit für uns und seine Kinder. Felix machte uns nur Probleme in der Schule und Chris… war noch ruhiger als Felix, wenn wir nicht laut gestritten haben. Immerzu hat er die Nase in seinen Büchern gehabt und… ich habe das Adelbert nie erzählt, aber damals schon habe ich ein sehr… sehr schmutziges Heftchen in eines seiner Bücher gefunden. Ich geriet in Panik und schmiss das Buch samt Heftchen ins Feuer. Du kannst dir ja vorstellen was für ein Krieg es danach gab, als ich ihm gesagt habe, dass mir das Buch ins Feuer gefallen ist. Tom… was ich sagen wollte ist, dass wir nicht die perfekte Familie sind und auch nie waren. Was du gesehen hast, war, als wir uns alle wirklich zusammengerissen haben.“

Er sah ihr in die braunen Augen und sie studiert seine.

„Und was ist, wenn Felix auch gehen möchte?“

„Dann soll er es. Er ist alt genug und wenn… falls er auch… dann mach doch die Pläne so, dass wir auch gemeinsam was unternehmen können. Das ist meine einzige Bitte als Mutter. Lass uns im Haus arbeiten, wenn jeder es so möchte, aber lass uns auch in Freizeit die wunderschöne Familie bleiben, wie du sie bis jetzt gesehen hast.“

„Gertrude…,“, fest nahm er sie nun in die Arme.

„… ihr seid schon immer eine wunderschöne Familie gewesen. Egal wie schwer es war, am Ende habt ihr zusammengehalten. Nur durch eure Liebe konnte alles zusammengehalten werden. Das ist das, wie ich euch immer gesehen habe und ich werde nun mit Felix sprechen. Ich werde herausfinden, was ihn beschäftigt.“

„Mach das Tom, bitte. Auch um Felix mache ich mir große Sorgen. Wenn es in meiner Macht steht, werde ich ihn alles tun, was er möchte und Adeli auch, das haben wir auch so beschlossen.“

Still standen sie umarmt da und Tom wie auch Gertrude, sogen den Körperduft des anderen ein.

„Ok Tom… ich muss mich um den Kaffee kümmern, bevor er noch komplett zum Sirup wird. Und vergiss nicht, du kannst uns jederzeit besuchen kommen.“

Er sah ihr hinterher und sie hatte wirklich einen atemberaubenden Körper. Und sie konnte ihn auch einsetzen, als sie die Treppe runterschritt.

Kurz musste er sogar einmal durchatmen und sich darauf besinnen, dass er auf Männchen stand. Aber es reichte schon aus Albrecht vor sich zu sehen, ihn zu schmecken, um hart und steif zu werden.

Leise machte er die Tür auf und der Mond war aufgegangen. Das Mondlicht tauchte das Zimmer in ein Silber, dass er nur selten zuvor gesehen hat. Und unter der Fensterwand, stand Felix Bett und tauchte den Körper, der halb unter der Decke war, ebenfalls in ein wunderschönes Silber. Felix war schon fast so groß wie Adelbert. Auch die Mähne war schon deutlich ausgeprägt, aber noch nicht so stattlich, wie bei einem erwachsenen Löwen.

Das Zimmer war kaum eingerichtet. Der Schrank war offen und vor dem Schrank lagen Körbe voll mit Sachen zum Anziehen.

„Siehst du es überhaupt als dein zu Hause an?“, fragte er sich leise und schritt zum Bett, um sich aufs Bett zu setzten. Halb auf der Seite und auch dem Bauchliegend, schlief Felix ruhig und hatte dabei das obere Bein nach vorne gewinkelt.

Mit dem Handrücken fing er dessen Wange zu streicheln an und er erinnerte sich daran, wie diese Wange gegen sein gedrückt wurde, wie Felix aufgelöst weinte, als er ihn fand und zurück zu seiner Familie schickte. Qadir sprach das Verbot aus und er hat zugestimmt. Nicht eigentlich, weil er sich so ein paar Dienste erschlichen hat, sondern, weil der Junge, wenn der weiter in die Richtung ging, für immer ein Schaden erleiden würde.

Nun strich er ihm auch über die Lippen, was ein Zucken verursachte, bis plötzlich die Augen aufgeschlagen wurden und sich Felix mit einem stummen Schrei herumdrehte und sich aufrichtete. Fassungslos starrte ihn der Junge atemringend an. Doch im nächsten Moment beugte er sich gleich nach vorne und schlang beide Arme um Tom.

Einige Minuten später, ließ ihn dann Felix los und wischte sich die Tränen davon, um aufrecht sitzend vor ihm im Schneidersitz zu sitzen.

„Tom…“, fing Felix an und die Stimme war noch etwas tiefer geworden, als er es in Erinnerung hatte.

„Was ist los Felix? Deine Mutter macht sich schreckliche Sorgen um dich. Du hast dich komplett zurückgezogen, du hast nicht einmal ausgepackt. Was geht in deinen Kopf vor, sag es.“

Nur aus Sorge um Felix nahm er einen rauen Ton an.

„Ich… ähm…“

„Sag es einfach!“

Im nächsten Moment biss sich Felix auf die Lippen und sah vor Scham hoch zur Decke.

„Ist es so schwierig auszusprechen? Du kennst mich, ich kenne dich, ich weiß… was dir angetan wurde. Wieso du es haben wolltest. Also… was beschäftigt dich so sehr, dass du es sogar mir nicht sagen kannst.“

Schwer seufzend rang Felix nach Worten und dann, nachdem der Junge einmal schwer ausgeatmet hat, erfuhr Tom alles.

„Kann man süchtig danach werden… kann man süchtig gefickt zu werden, werden? Seit… ich in der Schule missbraucht wurde… und der Wunsch kam, wieder so benutzt zu werden… wurde mir klar… dass ich ein Problem habe. Ich liebe es benutzt zu werden Tom. Es macht mich ganz scharf und ich kann nicht mehr aufhören daran zu denken. Ich wedle mir fast jede Stunde einen runter. Aber dann… dann… kam etwas anderes Hinzu… etwas… was mich nicht mehr loslässt.“

„Sag es schon.“

„Ähm… ich… ähm… bitte sag es keine und schwöre es mir!?“

Tom legte seine Hand auf die dünne Schulter von Felix.

„Ich schwöre, dass es keiner erfahren wird, was du jetzt zu mir sagst!“

Wieder seufzte Felix, nur um dann erleichtert aufzuatmen.

„Ich möchte von euch Benutzt werden.“

„Wer ist euch?“, fragte Tom warm nach.

„Von dir und… und… meinen Paps.“

Tom sah ihn nachdenklich an und wie länger er ihn in die Augen sah, umso mehr wurde ihm eines Bewusst.

„Du willst also, dass dein Paps dich benutzt?“

„Du auch!“

„Ach komm schon… lass es…!“

Felix schluckte laut und es kamen schon die Tränen. Doch lächelnd fing er dann zu erzählen an.

„Seit ich zurück bin… schaue ich Paps bei Baden zu. Das liegt daran, weil mich am See ein Löwe… es war wirklich traumhaft. Dann kamen wir hierher in dieses Haus und Paps kam immer… mit diesem Lendenschurz zurück, der so nass und so… göttlich roch. Ich… ich weiß das es nicht normal ist… ich träume von seinem geilen und harten Schwanz und sogar jetzt, werde ich so richtig hart.“

„Ok, um eines gleich klarzustellen. Ist es, weil er ein Löwe ist, oder ist es das er dein Paps ist, was dich so heiß macht.“

„Beides… beides…!“, hauchte Felix schluchzend von sich und drückte die Hände aufs Gesicht, um still zu weinen.

Diesmal legte er seine Hand mitfühlend auf die Schulter des Jungen. Er wusste um den Kampf, den der Junge austrug und er wusste nun auch, wieso Felix kaum noch sprach. Der Junge machte ihn wirklich Sorgen. Alles zusammen, was der Junge ertragen hatte, was er bekommen hatte, trug dazu bei, dass sein sexuelles Vorbild gestört war.

Er war wahrlich die falsche Person um zu helfen. Obwohl er die einzige Person war, die am meisten Erfahrung in der Situation hatte.

„Soll ich mit Adelbert reden?“

Was als nächstes geschah, zeigte umso mehr, wie Felix gespalten war. Er sah ein Kopfschütteln, aber der Junge hauchte ein heißeres „Jaa!“ von den Lippen.

Ohne was Weiteres zu sagen, nahm er Felix in die Arme. Daraufhin zerbrach der Junge in seinen Armen und weinte alles aus sich raus.

„Felix hör mir mal zu.“, flüsterte er und wartete solange ab, bis der Junge zu weinen aufhörte und schweigend auf seine Worte wartete.

„Du brauchst jemanden, und damit meine ich nicht mich, der dir wirklich helfen kann. Alles was du erlebt hast, hat dein verzerrtes Bild von Sexualität nur weiter angefacht. Ich sag nicht, dass du Krank bist, denn das bist du nicht. Aber du wurdest gegen deinen Willen sexuell missbraucht. Nicht die Tatsache das es dir gefallen hat ist das schlimme daran, sondern das es gegen deinen Willen geschah. Du kannst es nicht selbst sehen, dafür kann ich es. Ich kenne jemanden… der bestimmt jemanden kennt, der dir in der Sache helfen kann. Doch dafür musst du es selbst wollen. Willst du Hilfe erhalten Felix?“

Diesmal war die Antwort ganz eindeutig.

„Ich flehe dich an Tom. Bis vor dem Missbrauch, habe ich andere Männchen… habe ich sie nicht so angesehen… ich… ertrage das nicht mehr… meine Freundin erträgt das nicht mehr.“

„Bist du dir auch ganz sicher?“

„Ja Tom! Ich bin nicht schwul und ich will meinen Vater nicht mehr so ansehen!“

„Gut, dann zieh dich an Felix und geh zur Familie Rivär, frag nach Julia und erzähl ihr alles. Sie ist meine beste Freundin und sie wird dir weiterhelfen.“

„JETZT? UND WAS IST MIT MUM?!“

„Ja jetzt und um sie kümmere ich mich. Mach dir darum keine Gedanken, ich werde ihr auch nichts erzählen, sofern du es nicht willst. Obwohl sie es sollte.“

„… erzähl ihr nichts Tom, bitte!“

„Gut, du weißt wo Familie Rivärs Haus ist?“

„Meinst du die Fuchsfamilie?“

„Ja.“

Er spürte ein Nicken an der Brust.

„Gut, dann geh ich runter zu deiner Mutter und ich werde mir ihr sprechen. Du ziehst dich an und lächelst ihr zuversichtlich zu, ok?“

Wieder spürte er ein Nicken an der Brust.

Tom ließ Felix los und stand vom Bett auf und bevor er das Zimmer verließ, flüsterte ihn Felix ein „Danke!“ zu. Zurück gab er ihn ein sehr freundliches und hoffnungsvolle Lächeln.

Schnell ging er runter, weil Felix jederzeit aus dem Zimmer kommen konnte. Unten hörte er Radus und Talus sprechen und Gertrude lachte leise.

„Hey Tom! Wir sprechen gerade, wie dieser Wolf gegen Talus verloren hat.“, Tom lächelte Radus zu, wandte sich aber gleich an Gertrude, die sofort sein ernstes Gesicht sah.

„Hör jetzt genau zu Gertrude. Ich darf dir nicht sagen weshalb, aber Felix hat ein sehr gestörtes sexuelles Bild von sich. Ich schicke ihn jetzt zu jemanden, der ihn helfen kann und das letzte was er jetzt braucht, sind Fragen. Wenn er runterkommt, umarme ihn, sag ihm, dass du im Geiste bei ihm bist und, dass du ihn mit offenen Armen empfangen wirst. Sag ihn auch, dass du nicht weißt weshalb er fortgeht, was ja die Wahrheit ist. Und, sag ihn auch, und das ist ganz wichtig, dass er dein Sohn ist und, dass du ihn vertraust, egal was kommt.“

Gertrude geriet in Panik, sie suchte nach Worten, aber gerade als sie die ersten fassen konnte, ging oben eine Tür laut zu.

„Beruhig dich Gertrude und steh jetzt auf.“

Sie schnappte nach Luft und in dem Moment, wo sie aufstand, kam auch Felix mit hängendem Kopf runter. Ihr Sohn hatte eine lange Hose und ein langes braunes Hemd an. Kurz blieb er dann stehen und lächelte ihr gezwungen zu. Im nächsten Moment brauste sie zu ihm, nahm ihn ganz fest in die Arme und hauchte ihm die Worte zu, die sie von Tom diktiert bekam. Felix umschlang sie langsam am Bauch und fing wieder zu weinen an.

Minuten standen sie dann so da, bis sich Mutter und Sohn voneinander lösten.

„Egal was kommt Mum?“, fragte er so herzzerreißend, dass sie ihn wieder umschlang um es voller lieber zu wiederholen.

„Egal was kommt mein Junge! Wir warten auf dich, egal wann du kommst. Bleib stark, denk an uns, denn wir denken auch an dich.“

Mit Zuversicht löste sie sich dann von ihrem Sohn und zum Abschied, fuhr sie einmal sanft mit ihrer Hand über seine Wange. Da fing Felix zu lächeln an und sah sich einmal zuversichtlich um.

„Ich mag das Haus.“, mit diesen Worten verließ Felix sein zu Hause und als die Tür zuging, brach Gertrude weinend zusammen. Tom war natürlich sofort zur Stelle und half ihr dann beim Aufstehen und mit seiner Hilfe, konnte sie auch wieder zurück zum Tisch gehen.

Es dauerte einige Minuten, bis keine Tränen mehr geflossen kamen und sie voller Leid in seine Augen sah.

„Es musste so sein. Wie länger wir gewartet hätten, umso schlimmer wäre es geworden.“, mehr konnte Tom nicht sagen, denn sonst müsste er Details erzählen, worum ihn Felix gebeten hat, darüber Stillschweigen zu bewahren.

Sie starrte ihn wirklich lange in die Augen, bis sie endlich wieder tief einatmen konnte.

„Sag mir Tom, ob es wirklich notwendig war und auch, ob es ihm helfen wird.“

„Beides Gertrude. Es war notwendig und wird ihm helfen. Er hat ein großes Problem und allein die Einsicht, der Weg dorthin, zur Heilung, hilft schon enorm. Aber wir können jetzt nichts mehr tun, als zu warten.“

„Ich… verstehe… und wie lange?“

„Ich weiß es nicht. Es könnte Tage, oder Wochen sein. Aber wenn es geschafft ist, wird er zurückkommen, das ist so klar, wie der Sonnenaufgang.“

Sie seufzte schwer, biss sich auf die Lippen, während sie nachdenklich zur Decke starrte.

„Ok Gertrude, denk daran, dass es nur das Beste für Felix ist.“

„Das mache ich ja schon und nun geh zu Chris rauf, zumindest möchte ich sein Lachen und sein fröhliches Gesicht sehen.“

Tom nickte und stand lächelnd auf, weil nun auch Gertrude lächelte.

„Tom, danke dass du Felix geholfen hast.“

„Ach… für meine Freunde tu ich alles!“, gab er im gleichen freudigen Ton zurück und ging zurück zur Treppe. Beim raufgehen hörte er die zwei Brüder, die zuversichtlich mit ihr zu sprechen begannen. Doch Tom hörte nicht zu, weil er sich Gedanken machte, wie wohl Chris reagieren würde, wenn er plötzlich auf seinem Bett sitzt.

Es könnte gut, oder ziemlich schlecht laufen und deswegen, ging er ohne Erwartungen zur Tür, was ihn aber doch lächelnd eintreten ließ, war als er wieder das Schild sah und las. Das Zimmer sah verwüstet aus. Kleider, Stifte, Bücher und Hefte lagen überall am Boden. Wie im Felix Zimmer, war Chris Bett direkt unter der Fensterwand und sein Junge schlief wie immer, tief und fest und fiepte dabei leise.

Auf den Rücken liegend, hatte der Junge die Decke ganz nach unten getreten im Schlaf, wie er es immer tat. Ein Arm lag über den Kopf auf dem Polster, während der andere auf dem Bauch lag. Das linke Bein war gestreckt, während das rechte Bein seitlich angewinkelt lag.

Den Anblick hat er tatsächlich vermisst. Chris war so ein lieber und niedlicher Junge und sein Herz hüpfte vor Freude auf, als er sich auf dessen Bett setzte. Die Zweifel die er hatte, als ihn Talus davontrug, waren doch angebracht gewesen. Er hätte Chris nicht von sich reißen sollen, das haben sogar Adelbert und Gertrude erkannt.

Es war so wie bei jedem Jungen den er bei sich gehabt hatte, wie bei jedem Jungen, der zu seiner Familie gehörte. Er liebte ihn vom Herzen und er konnte sich nicht vorstellen, wenn jemand Heki von ihm riss. Das musste wohl auch Chris gespürt und gefühlt haben.

„Was habe ich nur getan…!“, schimpfte er leise mit sich selbst und betrachtete den schlafenden Jungen neben sich.

Mit einem gehauchten „Tom!“, das sehr traurig klang, drehte sich Chris zu ihm und rollte sich fast komplett ein. Aber einige Sekunden später, rollte sich Chris auf die andere Seite und Tom konnte hören, wie er „Nicht!“, flüsterte. Gleich darauf legte sich Chris auf dem Bauch und hauchte ein „Verlassen!“.

Seelisch hat er ihn verletzt, das wurde ihm jetzt klar. Und diese Erkenntnis raubte ihm fast den Atem. Denn es ging noch weiter. Chris fing zu wimmern an, dass dann in ein weinen überging. Langsam und laut weinend, rollte sich Chris mit dem Rücken zu ihm ein und wusste noch nicht, dass er direkt neben ihm saß.

„Wieso?!“, fragte sich Chris beim Weinen selbst und Tom kamen selbst die Tränen. Immer wieder hörte er ihn das sagen und immer mehr, hörte sich das verzweifelter an. Aber als er ihn dann sah, wie er vor weinen am ganzen Körper bebte und der Schmerz den ganzen Körper erfasste, konnte er nicht mehr zusehen.

Seine Arme glitten unter den Knien und unter der bebenden Schulter. Chris bemerkte nicht einmal das er es war, der ihn vom Bett hob, denn der kleine Löwe glaubte, dass es wer ganz anderes war.

„ICH HASSE EUCH! ICH HABE EUCH GESAGT DAS IHR MICH IN RUHE LASSEN SOLLT! VERSCHWINDET AUS MEINEN ZIMMER!“

Da fing Tom zu lächeln an und hauchte ihn dann mitten im Zimmer ins Ohr: „Soll ich wirklich gehen mein lieber kleiner Löwe?“

Chris schlug die Augen auf, erzitterte bei seinem Anblick am ganzen Körper und dann schrie er „TOM!“, was vermutlich auch die Nachbarn gehört haben. Als nächstes wurde er am Hals umschlungen und weinend fing ihn Chris das komplette Gesicht abzuküssen an.

„Ist gut gelaufen!“

„Ja Chris und ich bin hier, um die abzuholen!“

Daraufhin schrie Chris noch laute seinen Namen und fing sofort danach vor Glück zu lachen und zu weinen an. Doch dann verstummte Chris schnell und sah ich mit nassen Augen an.

„Wieso bist du nicht bekommen, wie du es versprochen hast? Wieso hast du mich nicht einmal besucht? Wieso… musste ich dich verlassen? Wieso warst du nie da, wenn ich zu dir wollte?“

Als die ersten Tränen fielen, küsste er sie gleich weg, was Chris zum breiten Grinsen brachte.

„Radus und Talus werden es dir erklären.“

„Und wieso du nicht?!“, wollte Chris jetzt unbedingt wissen.

„Weil es sich anders anhören wird. Ich möchte, dass du es von ihnen hörst, denn, wenn ich das erzählen würde, klingt es nach einer Entschuldigung, aber wenn sie es erzählen, dann wirst du verstehen, unter welchen Umständen wir alle hier im Haus standen und noch stehen.“

„Ich bin… nicht mehr im Haus…!“

„Sagst du…!“

Es brauchte ein paar Sekunden, bis Chris die Augen aufriss und dann flüsternd zu ihm sprach: „WILLST-DU-MICH-VERARSCHEN!“

„Keineswegs. Du wirst in deiner Freizeit im Haus arbeiten gehen. Ich werde mich persönlich um deine „Ausbildung“, also um deine Eingewöhnungsphase kümmern. es werden geil werden, aber auch sehr schmerzhaft. Doch am Ende, wirst du dich nach denen sehnen.

Fassungslos starrte ihn Chris an und er konnte nur zu gut mit dem Jungen mitfühlen.

„W-Wann… fangen wir an?!“, wollte Chris sofort wissen.

„Wenn die Sonne aufgeht, doch bis dahin, bleibst du an meiner Seite und trinkst zuerst einen Kaffee mit mir und den anderen.“

Chris konnte nicht mehr, als Tom am Hals zu umarmen und laut vor purer Freude zu schnurren. Mit dem ganzen Körper drückte er sich gegen ihn, aber noch fester, drückte er sich mit seinem Penis und den Hoden gegen Tom.

Tom nahm natürlich alles wahr und auch, wie schnell der Junge steif wurde.

„Ok, gehen wir erst einmal runter und trinken den Kaffee.“

Noch lauter als zuvor, fing Chris zu schnurren an und Tom freute sich auch sehr, Chris wieder in den Armen halten zu können. Sie hörten schon, nachdem sie das Zimmer verließen haben, wie Chris Mutter lachte. Noch bevor sie die Treppe erreichten, schrie Gertrude zu ihnen beiden rauf: „UND CHRIS, JETZT WIEDER GLÜCKLICH!“

Und Chris antwortete drauf natürlich,

„JAJAJAJAJAJA!! VIERTAUSEND MAL JA! EINE MILLION MAL JA! JAJAJAJA!“

Mehr als das bracht Chris nicht mehr zur Stande vor Glück. Nur dieses eine Wort konnte Chris noch sagen und hörte nicht einmal auf, als er sich mit Chris auf dem Schoß, zwischen Talus und Radus setzte. Voller Elan drehte sich Chris zum Tisch und vergaß gleich, dass er nackt war, was aber Tom nicht vergessen hat und schnell mit einer Hand das Gemächt des kleinen Löwen verdeckte. Das wiederum brachte dann Chris endlich zum Schweigen.

Gertrude sah darüber hinweg, dass Chris nackt war und wie Tom ihren Jungen auf dem Schoß die Hand auf dem Schritt legte. Das Einzige was sie etwas störte war, wie ihr Sohn mit weit gespreizten Beinen auf Toms Schoß saß, mehr aber auch nicht.

„Radus, Talus. Ich möchte von euch, dass ihr Chris erzählt, wieso ich ihn nicht besuchen gekommen bin, was in den letzten Tagen passiert war und alles andere auch. Lässt nichts aus und spricht die Wahrheit.“

„Tom, nicht alles sollte Chris hören.“, sprach Talus dagegen, doch Tom wollte es.

„Chris hat gefragt wieso und es ist nur fair, wenn er die Wahrheit erfährt.“

Nun wurde auch Gertrude Neugierig, denn auch sie wusste nur das allergröbste. Es war dann Radus, der nach einem Seufzen Toms bitte nachkam und von dem Tag erzählte, als sich Tom als der Schaz`zalar vor seinem Tag präsentierte.

Aufgeregt hörten Gertrude und Chris zu. Chris Erregung ging durch die Decke, als das aufkam, was Tom in der Menge der Echsen tat. Tom sah auch, wie Gertrude heimlich die Beine zusammenpresste und die Unterlippe zu kauen anfing. Dann kam alles Schlag auf Schlag. Das mit Karl, sein Sohn Markus, der Wahn von Richard, das alles erzählt Talus, während Radus von den folgenden Tagen erzählte und wie die Stimmung im Haus wegen des verletzten Königs in den Bach runterging. Das sogar der Kontinent am destabilisieren war, ließ die beiden den Atemanhalten. Als das Wort Krieg fiel, sah Gertrude besorgt Chris an und wie jede schöne Geschichte, hatte auch diese ein schönes Ende und Talus erzählte dann weiter, wie Karl zurückkam. Zumindest das, was er selbst gesehen hat. Dann endete die Geschichte, als sie vier vor der Tür standen.

Chris lehnte sich nach hinten und schon längst war sein Junge nicht mehr steif, obwohl ihm liebevoll beide Hoden gestreichelt wurden.

„Und… wie geht es jetzt weiter?“, wollte Chris wissen und sah hoch zu Tom.

„Das werden wir bald wissen. Aber… allein das Karl wieder da ist, wird seine Welle verursachen. Und jetzt kennst du die ganze Geschichte Chris und du weißt nun wo wir hingen müssen?“

Chris nickte.

„Zu Sartesh, oder?“

„Genau!“, und mit diesen Worten stand er mit ihm auf dem Arm auf.

„Du willst schon gehen Tom? Ich dachte… du bleibst etwas länger…?“

„Tut mir leid Gertrude, aber ich muss weiter. Sartesh muss ich vorbereiten können, ich muss mit Markus sprechen und Qadir ablösen. Dann sind noch John und Axel dran und natürlich unser König. Es gibt so viel zu tun und ich weiß nicht, ob ich bis morgen Abend überhaupt ein Auge zu tun kann.“

Sie biss sich fest auf die Lippen und stand dann Ebenfalls auf.

„Gut, ich weiß nun auch Bescheid. Zwar habe ich nicht Dienst, aber Adelbert wird noch länger weg sein, glaube ich und meine Kolleginnen haben bestimmt so viel zu tun, dass sie meine Hilfe brauchen werden.“

„Also gehst du zur Arbeit?“

Gertrude nickte.

„Aber ihr braucht nicht auf mich zu warten. Geht ruhig vor und pass mir ja auf Chris auf!“, Gertrude kam um den Tisch und gab Chris einen feuchten Kuss auf die Nase, was der Junge mit ausgestreckter Zunge sofort wegwischte. Doch dann sahen sie sich kurz in die Augen und Chris schlang nun beide Arme um ihren Hals.

„Danke Mama…!“, flüsterte er ihr zu und daraufhin gab sie ihn noch einen feuchten Kuss auf die Nase, was der Junge nicht wegwischte.

Was vermutlich nur er sah, als Gertrude sie verließ und die Treppe rauf ging, war, wie sie zwischen den Beinen glänzte.

Sartesh

Sartesh genoss woran seine Lippen lagen. Er genoss die Zärtlichkeit der Schnauze an seinen Beinen. Den warmen Saft wollte er wieder trinken und er verleibte es sich wieder ein. Zuerst begann er mit der Zunge, bevor der Kopf wieder drankam. Sein tierischer Geliebter schnaufte schnell und heiß aus, um gleich darauf wieder seine klauenbewehrten Pfoten sich einzuverleiben. Seine Lippe drückte er bei jeder Vorwärtsbewegung fest gegen die Intimlippen und dabei badete er im männlichen Echsengeruch.

Schneller als vorher, verkrampfte sich das Bein auf dem sein Kopf lag und das was auf seinem Kopf lag. Sie wurden angezogen, die Ballen wo die zwei Zehen mit der langen Klaue waren, rollten sich zusammen und kurz darauf, durfte er die männliche Milch trinken, die zuerst schnell, aber dann langsam in die Schnauze floss.

Währenddessen wurde er beknabbert, abgeleckt und als der verkrampfte Körper einfach zusammensackte und sein Kopf zwischen den Schenkel eingeklemmt wurde, war es nun Zeit für eine Pause und auch für einen Rundgang.

Es hatte auch was Positives der Aufpasser für die Kinder und auch schon für einige Jungs zu sein. Er hatte viel Zeit für sich und für Max und mittlerweile war die Ausdauer seines geliebten Raptors, bestimmt schon besser als die der meisten Jungs. Und es hatte noch einen Vorteil. Sie beide hatten nun einen Band geknüpft, den niemand, den er kannte, je hatte mit einem anderen Tier. Sogar Tom, der der Tierflüsterer war, würde vor Neid erblassen, wenn er sie beide für einen Tag beobachten würde.

Sie beide kannten sich jetzt so gut, dass Max ihn wirklich lesen konnte. Auch er, konnte Max vollkommen lesen. Sie schafften es sogar in gewissen Situation miteinander nur durch Gestik und Mimik zu sprechen. So wie jetzt. Max hatte die Augen geschlossen, schnaufte und lag entspannt da. Sartesh sah es so, dass Max nur ein paar Minuten ruhe brauchte, weil der die Ruhe nachdem Orgasmus genießen wollte.

Aber als er dann aufstand und zur Tür im kleinen Raum gehen wollte, schnaufte Max lange und laut aus und das war, dass ihn der Raptor vermissen tut, schon bevor er ihn überhaupt alleine im Raum ließ.

„Ich komme gleich wieder, dann geht’s weiter!“, flüsterte er ihn zu und Max rollte sich auf den Rücken und das konnte Sartesh sogar schon vor paar Wochen lesen. Max wollte dann gefickt werden.

„Echt? Schon wieder?“, er sah in der Tür zu Max rüber, der die Spitze vom Schwanz bewegte und das war das Zeichen, dass er es schon kaum erwarten konnte. Auch wurde Max violetter und roter Penis wieder steif, was wiederum dafürstand, dass der Raptor es wirklich nötig hatte.

„Nene. Jetzt bin ich dran zu genießen, wenn ich also zurückkomme, erwarte ich von dir, dass du mich so richtig besteigst mein Lieber.“

Da machte Max die Augen auf und blinzelte ihn zu.

„Ich werde das bereuen? Du müsstest mich schon besser kennen!“

Max schloss die Augen und schlug leicht mit dem Schwanze auf den Boden.

„Abwarten mein Lieber, ich mag es hart von dir genommen werden, aber es ist noch Luft nach oben!“

Wieder schlug Max mit dem Schwanze auf den Boden, doch diesmal fester und lauter. Lachend schloss Sartesh hinter sich die Tür und betrat den ersten Raum. In diesem Raum lagen Neun Jungs nebeneinander und noch bevor er den Raum betrat, hörte er ein Rascheln, aber als er hinsah, bewegte sich keiner.

Die Reihe runtergehend, sah er sich jeden Jungen genau an und wie zu erwarten, waren bei drei Jungs vor dem Schritt die Decke nicht mehr unter dem Körper. Als er etwas genauer Hinsah, sah er sogar noch das Loch bei der Decke, die die Hand des anderen Jungen geformt hatte, um den Jungen zu befummeln. Fest deckte er die drei Jungs zu, die ein Loch vor dem Schritt hatten und sagte dann leise, aber bestimmt: „Schlaft jetzt, oder ihr müsst morgen Nackt über die Straße laufen und bekommt einen auf dem Po.“

Das reichte immer aus, dass dann Ruhe einkehrte und die herumfummelten aufhören. In diesem Raum lagen die Jungs, die ihren ersten feuchten Traum hatten. Sie alle waren noch vor ein paar Wochen Kinder, aber nun waren sie seine Jungs. Klein und wirklich teils sehr Jung, aber sie waren jetzt geschlechtsreif und es war an der Zeit, dass er mit ihnen deswegen sprechen muss.

Komischerweise bekamen die letzten drei Jungs, in den letzten zwei Tagen den feuchten Traum. In der Zeit wo alle beschäftigt waren, hat er auch Benjamin befragt und er gab ihn ein Buch, das sehr aufschlussreich war. Es stand darin, dass man schneller geschlechtsreif wird, wenn man sexuellen Reizen ausgesetzt wird. Da spielt das alter nur eine recht kleine Rolle. Natürlich muss schon alles ausgebildet sein und das wird erst bei den meisten ab 10 Jahren sein, doch ab dem zehnten Lebensjahr, kann es dann jederzeit passieren. Und die ganzen Jungs und Kinder, sind jetzt dauernd sexuellen Reizen ausgesetzt. Er lässt sie nackt spielen, sich gegenseitig befummeln und sogar mehr tun, wenn sie sonst nicht den ganzen Tag spielen.

Doch traurig aber es war auch wahr, hatten die Eltern der Kinder auch recht gehabt. Bis jetzt hat sich jedes männliche Kind für ein anderes männliche Kind interessiert. Besonders was zwischen den Beinen war, wurde ausführlich erkundet. Auch er ließ es zu, wenn ein Kind auf ihn neugierig war. Mit dem Kind zog er sich etwas zurück in eine Ecke, bevor die Finger ihn erkundeten. Am Ende leckten alle Kinder mit der Zunge über seine Intimlippen und er wusste deswegen, dass sie dem männlichen Geschlecht zugetan waren.

Aber auch sein Gewissen meldete sich täglich. Denn es könnte auch gut sein, dass er sie poolt. Wenn ein Männchen unter Männchen aufwächst, dann ist man natürlich an sie interessiert. Und deswegen hat er bei Qadir angefragt, ob ein Weibchen einmal für ein paar Stunden zu ihm kommen kann, aber bis jetzt hat sich keine freiwillig gemeldet.

Im Nachhinein betrachtet, war es auch eine sehr dumme und kindliche Bitte gewesen. Welches Weibchen würde sich freiwillig von kleinen männlichen Kindern befummeln lassen. Nur damit er feststellen kann, ob das Kind oder der Junge doch auf Weibchen steht.

Im nächsten Raum warteten an die knapp 50 Kinder und seine Aufgabe war jetzt nachzuschauen, ob ein weiters den feuchten Traum hatte und falls dem so ist, dann müsste er wieder ein Gespräch führen, dass er schon an die Hundert mal geführt hatte.

In drei Reihen schliefen die Kinder nebeneinander und in dieser Nacht, schliefen auch tatsächlich alle und befummelten keinen. Eine Decke nach der anderen wurde vorne aufgehoben und sachte legte er seine Hand auf dem Schritt des Kindes.

Er war überrascht, denn schon dieses Kind, das erste, steif geworden war und das Heu klebrig nass war. Der Penis pulsierte und war steinhart und bevor er seine Hand zurückzog, ergoss sich ein weiterer Schwall jugendliches Sperma über seine Hand.

Martin hieß der kleine süße graue Wolf, den er sachte an der Schulter weckte. Der Junge war gerade einmal 12 und deswegen, wimmerte der kleine, weil er glaubte ins Bett gemacht zu haben. Doch dann war er überrascht, dass sein Penis so groß, dick und dunkelrot war.

Samt der Decke hob er ihn auf und setzte ihn dann auf die Pfoten, um ihn die Decke umzuhängen.

„Martin, geh doch in mein Zimmer und warte dort. Du bist heute erwachsen geworden und wirst jetzt bei den anderen neun schlafen.“

Der Junge hatte rote Augen, weil er ihn in der Nacht geweckt hatte, aber die Freude in den Augen und auf dem Gesicht, war etwas, was Sartesh immer wieder zum Kichern brachte.

Man konnte sagen, dass es unter den Kindern eine Legende geworden ist. Wenn sie von ihm aufgeweckt werden, dann werden sie Ausgewählte sein. Sie würden Geheimnisse erfahren, die sonst nur die Erwachsenen kannten. Man würde zum König gebracht, der sie zu Ritter schlägt.

Viele solcher kindlichen Gerüchte sind hier im Umlauf, wie auch das die Ausgewählten in den Turm gebracht werden, wo man den ganzen Tag spielen kann, das beste Essen bekommt und dort für immer und ewig glücklich sein wird.

In all dem Gerüchten steckt ein Körnchen Wahrheit drinnen, aber wenn er ihnen erzählen würde, was wirklich dahintersteckt, dann würden es die Kinder nicht verstehen. Doch die *Auserwählten*, verstehen es, weil der Körper soweit war.

Leise aber Schnell, verschwand Martin aus dem großen Schlafsaal und Sartesh seufzte genervt, weil er wieder dieses Gespräch führen muss, obwohl er am liebsten was ganz anderes machen würde. Die nächsten Jungs kamen dran, doch in dieser Reihe war bei keinem das Heu nass, oder der Penis steif.

Auch bei der zweiten Reihe war keiner dabei. Doch dafür war dann die dritte Reihe etwas sehr überraschend. Der erste Junge war steif geworden und erst bei seiner Berührung, ergoss sich ein gewaltiger Schwall warmes und flüssiges Sperma auf seine Hand. Der kleine Drache mit seinen zwei kleinen Hoden, ergoss sich mehrere Sekunden lang über seine Hand und als er sie aus der Decke zog, war sie ganz nass vom Sperma, dass auf den Boden tropfte. Santi war sein Name und der kleine rote Drache mit seinen scharfen Zügen, war nur der erste von dreien, die ebenfalls heute den feuchten Traum hatten, oder erst haben, als er sie berührte.

Santi konnte gar nicht mehr aufhören auf den menschlichen langen und wunderschönen cremefarbigen Penis zu starren, der fast seinen Bauch berührte.

Die anderen zwei waren aber ein Problem für ihn. Sie waren Kinder von Archia, wilde Echsen, die doppelt so stark waren wie die anderen Kinder. Das Problem aber war, dass sie nur rudimentär ihre Sprache sprechen konnten, obwohl Finn jeden Tag kommt und ihnen für zwei Stunden seine Sprache beibrachte.

Deswegen war es eigentlich mit Qadir ausgemacht worden, dass er sie zu Haslar bringen würde, wo sie für ein paar Tage mit Tom und Haslar alles durchgehen und die Riten erhalten. Doch das Haus Rosé war eigentlich abgeriegelt worden. Die Echsen aus Archia wurden zu ihrer eigenen Sicherheit auf die Wiese zusammengetrommelt worden und standen unter den Schutz der Wachen. Das andere Problem, was eigentlich in dieser Situation rauskommt ist der, dass es für die anderen Jungs nicht gut wäre, wenn die zwei Jungs aus Archia hierblieben. Haslar hat ihm gesagt, dass Kinder, die geschlechtsreif werden, gerne mal den Penis in jemand anderen stecken und das ist bei der Dimension des Penis, wirklich gefährlich für die Kinder.

Bis jetzt hat er sich deswegen keine Gedanken gemacht, wenn diese Kinder den feuchten Traum haben, doch er hat die Wette verloren und es geschah gleich zweimal. Es gab nur eine Lösung für das Problem und diese war, dass die zwei Kinder solange bei ihm im Zimmer bleiben, zumindest in der Nacht, bis die Krise vorüber war.

„Hey Santi, nimmst du Zaq und Harst mit in mein Zimmer? Ich komme gleich nach.“

Santi der Drache konnte nicht aufhören zu starren, was seine zwei Echsenfreunde zwischen den Beinen hatten. Sartesh war zum Teil erschrocken, als er die Penisse von Zaq und Harst sah, weil sie doppelt so lang und dick wie Santis waren. Selbst konnten die zwei auch nicht aufhören zu starren, was zwischen ihren Beinen nach vorne stand.

Aber als Santi die anderen zwei fortführte, sah er dann bei den restlichen Jungs nach, die in der dritten Reihe waren.

Erleichtert das kein weiterer einen feuchten Traum hatte, schlicht er wieder aus dem Zimmer raus zum ersten. Er kontrollierte die neun Jungs und wie erwartet, schliefen nun tatsächlich alle tief und fest.

Überrascht war er dann zu sehen, wie die vier *Auserwählte* mit Max im Kreis saßen und vom Raptor keine Angst mehr hatten. Vermutlich lag es daran, dass Martin freudig und aufgeregt die Raptorschnauze streichelte.

Und er war stolz auf Max, der gerade seine Lüsterne Ader zurückhielt und mit erhobenem Kopf und überkreuzten Armen auf dem Bauch lag und die Streicheleinheit mit geschlossen Augen und leisen Murrend genoss.

Erst als er die Tür zumachte und Max die Augen öffnete und ihn ansah, sprangen die vier Jungs auf.

„Sartesh! Sartesh! SIND WIR JETZT AUSGEWÄLTE? WERDEN WIR ZUM TURM GEBRACHT?“, sagte Martin der süße Wolf und drückte sich mit dem ganzen Körper an sich und erschrak mit einem Zucken an der Hüfte. Während Martin an sich runter sah, umschlang ihn Santi am Oberschenkel und sah ihn flehentlich von unten an.

„BITTEEEEE!!!“

Zaq und Harst kamen nun auch und schlangen die Arme um seinen Bauch und das andere Bein, aber wie Martin, zuckten sie erschrocken zusammen und sahen an sich runter.

Sartesh fand es so süß, wie die vier Jungs langsam ihren Körper anders wahrnahmen. Sie sie jetzt am Anfang ihrer Sexualität und werden einen Weg beschreiten, der sie alle zum Stöhnen bringen wird.

Sartesh setzte sich auf Ort und Stelle hin und drückte seine vier Jungs an sich.

„Ihr habt euch selbst Ausgewählt. Wisst ihr… die neun Jungs dürfen deswegen nichts sagen, weil sie mir es versprochen haben und ihr müsst es mir auch versprechen, dass egal was jetzt geschehen und besprochen wird, es unter uns bleibt. Wenn ihr es verspicht, dann werdet ihr was sehr Tolles erleben und ihr seid dann auf der Warteliste.

Die zwei Echsenkinder, oder Jungs, haben ihn nicht ganz verstanden, aber das machte nichts. Mit ihnen wird er noch etwas Zeit verbringen und in der Zeit, werden sie es dann verstehen.

„Was ist die Warteliste?“, fragte Santi und die anderen drei Jungs sahen ihn dann fragen an.

„Eine Liste, wo euer Name draufsteht und wenn es soweit ist, werdet ihr mit jemanden mitgehen, der auch auf alles vorbereiten wird. Er wird euch trainieren, euch stärker machen, dass ihr dann im Turm, oder wie ich es sage, im Haus Rosé kommt.“

Die Jungs sahen sich ganz aufgeregt an und das war der Zeitpunkt für Sartesh, um den Jungs alles zu zeigen und zu erklären. Dafür schnappte er sich Santi und setzte ihn auf den Schoß ab, um ihn dann gleich darauf die Beine zu spreizen.

Fragend sah ihn Santi an und die erste Schüchternheit kam in den blauen geschlitzten Augen auf. Die anderen Jungs machten etwas Platz und starrten nun offen Santis cremefarbigen Penis an.

„Also meine Vier. Ihr seid nun geschlechtsreif geworden. Das bedeutet, dass euer Penis jeden Morgen so hart und groß sein wird, wie jetzt.“, Sartesh nahm Santis Penis in die Hand und der Drache sog scharf die Luft ein und wirkte schon fast panisch, als er langsam die Vorhaut runterzog und den Jungs die violette und runde Eichel zeigte. Bevor er dann fortfuhr, nahm er mit der anderen Hand die kleinen süßen Hoden und präsentierte sie den anderen drei.

„Also, ihr braucht euch nicht mehr zu wundern, wenn euer Penis hart und lang wird. Er wird es nun mehrmals am Tag werden, wann immer ihr etwas… heiß findet, also riecht, seht, oder berührt.“

„Wie meinst du das?“, Martin fragte, während die Augen die Eichel anstarrten.

„Ganz einfach. Du schaust dir gerade Santis Penis an. Du spürst deswegen bestimmt, wie dein Penis pocht, oder?“

Martin sah an sich runter und alle anderen sahen, wie die Felltasche wippte und kurz darauf, schoss ein feiner strahl Vorfreude aus der Spitze des Penis raus, der zwei Zentimeter aus der Felltasche rauslugte.

„Was war das gerade Sartesh?“

„Ich erkläre es gleich, doch zuvor musst ihr still sein und einfach zuschauen.“, sagte er zu den anderen drei und beugte sich dann runter zu Santi, der aufgeregt atmete und die Eichel anstarrte.

„Ok Santi. Ich werde jetzt etwas mit dir machen, etwas sehr Schönes und es wird dir sehr gefallen. Doch zuvor musst du dich entspannen und schau dir den Penis der anderen drei an und stell dir vor, wie du mit der Zunge darüberfährst. Ok?“

Santi schluckte laut, leckte sich über die Lippen während sie sich in die Augen schauten, um dann langsam runter zu Martin zu schauen. Die Augen wanderten weiter runter und als sie dann zu starren anfingen, fing Sartesh an.

Er umschloss die Eichel mit der Hand, die so schön warm und glatt war. Die Vorfreude die dickflüssig schon runterrann, verrieb er sachte mit der Hand, was Santi schon an der Hüfte zum Erzittern brachte. Dann fuhr die Hand runter und er nahm den Penis knapp unter dem Eichelrand in die Hand. Sarti fing gleich zu stöhnen an, umschlang Sartesh von unten am Hals und spreizte die Beine noch weiter auseinander.

Man hörte ein leises „FAPP“ und es klang schmutzig glitschig. Die drei Jungs starrten auf Sartesh Hand, wie die rauf und runter über Santis Eichel fuhr. Im stetigen Tempo, fuhr er rauf und runter und er sah, wie die anderen drei Jungs noch härter wurden und wie langsam die Vorfreude aus ihnen floss. Die zwei Echsenjungen fingen nun sich selbst langsam zu massieren an. Was sie wiederum überraschte, weil es sich vermutlich sehr gut und toll anfühlt.

Und dann, geschah es. Hörbar atmete Santi aus und sah an sich runter und beim schnellen einatmen, hielt der Junge die Luft an und erzitterte leicht an der Hüfte. Beim Erzittern, schlossen sich die Augen, die Lippen wurden aufeinandergepresst und die Hüfte erhob sich noch schwerer erzitternd. Die drei Jungs fingen lüstern zu grinsen an, wie sie Santi beim ausatmen stöhnen hörten. Ihre Augen glänzten im Kerzenschein, als warmer Drachensamen in einem bogen durch die Luft flog und Martin auf der Brust traf.

Der typische Geruch von Sperma erfüllte gleich den Raum, was die drei Jungs zuerst kaum wahrnahmen, dann aber genüsslich aufsogen. Es war nicht fiel was aus Santis Körper war, doch das war für den Jungen komplett egal. Denn der stöhnte noch lauter vor Entzückung und verkrampfte sich dann in Sartesh Händen, als schon längst nichts mehr rausgeschossen kam.

Sartesh hatte ihn in der Hand, aber das war nur ihm klar. Denn, er massierte noch immer über die Eichel und der Drachenjunge stöhnte, Wandt und verkrampfte sich eine Minute lang, während Santi von seiner Hand am Penis gefangen war.

Der Junge war vollkommen von dem besessen, was er mit ihm machte, was man ihm antat und was er zum ersten Mal fühlte. Gierig nach mehr von dem, gab er ihm was gewollt wurde, was verlangt wurde und er nutzte das Sperma an und in seiner Hand, um Santi in seinem Schoß zum völligen erbeben zu bringen.

Aber dann verlor der Junge seine ganze Kraft und sackte zusammen, um dann nur leicht mit den Schultern zu zucken, wann immer die Hand über die Eichel fuhr. Mit geschlossener Schnauze murrte und stöhnte Santi weiter, die Augen waren schon geschlossen, als dann ganz leicht die Hüfte erbebte und nur einige Tropfen Sperma aus der Eichel rausmassiert kamen.

Danach fuhr er nur noch für einige Sekunden über den wunderschönen Penis und dessen Eichel, um dann ganz langsam aufzuhören und die glühendrote Eichel in der Hand zu halten, die von Drachensamen glänzte.

Der Schleier der Stille legte sich langsam. Der magische Bann fuhr langsam herunter und die drei träumerischen Jungs, erwachten langsam. Das war der Moment, wo er die Hand in Santis Schritt entfernte und den Jungen einfach so mit gespreizten Beinen so dasitzen ließ, damit sie sich alles anschauen konnten, alles einverleiben und einprägen konnten.

Der Penis von Santi war schon längst schlaff geworden und die kleine glühende Eichel war noch immer zu sehen, beim Fingerlangen Penis.

„Jetzt fangt ihr an. Massiert euren Penis.“

Sofort setzten sich die drei Jungs breitbeinig hin, stützten sich teils mit einer Hand nach hinten ab, oder fing gleich mit beiden Händen den Penis zu massieren an. Doch gerade als es heiß wurde, als die Lungen gepresst durch die Lippen die Luft einsogen und dann wieder stöhnend rausließ, ging hinter ihm die Tür auf. Da er aber vor der Tür saß, knallte sie aber gegen sein Rücken und bevor er sah, wessen Kopf durch die Tür kam, roch er ihn schon.

Grinsend rutschte er etwas näher und vor schreck haben die drei Jungs ihren Schritt mit den Händen verdeckt, was das erste Anzeichen von Scham war, das Sartesh in den letzten Tagen und Wochen bei den Jungs sah.

Max der gemütlich dalag und Sartesh fixiert hatte, stand langsam auf, um seinen alten Freund zu begrüßen.

„Was haben wir denn hier…“, grinsend kam Tom herein und zur Sartesh Überraschung, war auch Chris dabei, der auf Toms Arm saß. Dann kamen seine zwei Leibwächter rein und die zwei Echsenjungen wurden von den zwei Leibwächtern regerecht eingeschüchtert.

„Sie hatten heute ihren feuchten Traum und sind nun geschlechtsreif geworden. Deswegen haben wir jetzt unseren Spaß und die Erklärstunde ist dran.“

Sein Tom setzte sich neben ihm mit Chris auf dem Schoß und natürlich sah sich der Junge Santis Penis und dessen Körper an, bevor der Blick zu den anderen drei Jungs ging. Und die ganze Zeit über, grinste der kleine Löwe wie verrückt.

Gleich als sie sich in die Augen sahen, legte Sartesh seine Lippen auf die von Tom. Innig und heiß begrüßte er ihn und schlang sogar einen Arm um seine Hüfte, um an sich wieder an die Hüfte zu erinnern, die er schon so lange nicht mehr an sich gespürt hatte.

Da aber ging Max dazwischen und drückte die Schnauze zwischen ihre Schnauzen, was Sartesh und Tom zum Lachen brachte. Doch er lachte nicht lange, denn Max die Lippen auf seine und da fing der Raptor mit ihn innig und heiß zu schmusen an. Natürlich starrten alle ziemlich geschockt deswegen sie beide an, aber nur Tom verstand es, akzeptierte es und lächelte sie beide wegen der Liebe von Max an.

Dann, als sie sich mit einem Kuss lösten, hauchte Sartesh träumerisch und mit geschlossenen Augen, Max etwas zu.

„Jaja… wir machen gleich weiter mein heißes Männchen, mein heißer Partner!“

Das reichte aus um Max milde zu stimmen. Denn er wusste ganz genau, wie Max nicht mit Eifersucht umgehen konnte. Sie hatten erst ein paar Stunden miteinander rumgemacht und der heiße und leckere rote Raptor, braucht noch ein paar Stunden, bis der für ein paar Stunden genug hatte und Sartesh ziehen ließ, bis er wieder Lust bekam und sich auf die Suche nach Sartesh machte.

„Muss ich mir Gedanken machen?“

„Als ob du dir wegen mir Gedanken machen würdest…!“

„Ouch!“

„Sollte es auch. Lässt mich einfach für paar Wochen Kinder hüten, während du genau weißt, dass ich Spitz auf dich bin. Bestimmt hast du schon hunderte Stunden mit Albrecht und den anderen DEIN Bett eingeweiht, nur ich musste hier warten und warten und warten…“

Sartesh Frustration kam hervor, obwohl er das nicht wollte, aber sie kam. Nur durch Max konnte er die Tage und Wochen aushalten und sein Raptor, wusste gleich, was jetzt in Sartesh geschah. Deswegen legte sich Max in der Mitte von allen einfach auf den Bauch und setzte den Kopf auf Sartesh linken Schenkel ab.

„Sartesh…“

„Nein Tom. DAS-IST-NICHT-FAIR! Ich will wieder an deiner Seite sein… ich habe… lass mich an deiner Seite sein, wieder… ich bitte dich.“

„Du braucht mich nicht anzuflehen. Du bist und bleibst an meiner Seite. Aber glaub ja nicht, dass die anderen eine bessere Behandlung erhalten haben.“

Dann fing Tom an und erzählte von dem, was in den letzten fünf Tagen passiert war. Obwohl sein Liebster nur mit knappen Worten alles erzählte, so dauerte es immer noch 15 Minuten, bis Tom an den Punkt gelangt war, als er hier die Tür aufgemacht hat.

Am Ende saßen sie schweigen da und Sartesh war froh, nicht an Albrechts Stelle gewesen zu sein. Tatsächlich sah er es nun so, dass er den gemütlicheren Job erhalten hatte. Obwohl er mit teils nervigen Kindern zu tun hatten, so waren die Kinder doch alle Lieb und Nett. Und das Beste war, dass er eben nicht die politischen Ränkespiele mitmachen musste.

„Markus?“

„Tja… zu ihm wollte ich als nächstes, nachdem ich bei dir war.“

„Gut, kümmere dich um unseren Sohn und… ich werde Andres und alle anderen begrüßen.“

„Mach das Sartesh. Führe sie rauf in mein Stockwerk und da werde ich dann mit allen sprechen, nachdem ich mit Karl und Qadir gesprochen haben.“

„Und sie nehmen dann… nehmen sie dann die Jungs von hier mit?“

„So habe ich mir das gedacht, sofern du nichts dagegen hast.“

Sartesh sah seine vier Jungs hier im Raum an, die still und brav ruhig waren und nur zuhörten.

„Sie sind noch… sehr jung Tom. Ich denke das könnte zu früh sein.“

„Mal schauen, das überlasse ich Andreas. Wenn die Jungs es wollen, sofern darunter kein Junge ist, der hier seine Eltern hat, dann können sie soweit in die Eingewöhnungsphase reingehen, dass sie nur bestimmte Dinge machen. Wie zum Beispiel in die Höhlen, wo sie nur Blasen oder so. So bekommen sie das was sie wollen.“

Sartesh war nicht so ganz überzeugt davon und deswegen, fragte er sie ganz einfach.

„Hey, wollt ihr lernen was man im Turm alles macht? Ihr werdet es lieben und könnt wie Santi nicht genug davon bekommen. Aber es wird dauern und erst wenn ihr etwas älter seid, werdet ihr ganz in die Geheimnisse eingeführt werden.“

Martin der graue Wolfsjunge spitzte die Ohren und sah ihn gleich breit grinsend an.

„Wirklich?! Werden wir dann in den Turm kommen und so viel essen, wie wir nur können?!“

Sartesh grinste breit und kraulte Martin den Kopf.

„Das werdet ihr und ihr werdet den ganzen Tag das fühlen, was ihr vorher selbst gefühlt habt und das machen, was ich mit Santi gemacht habe.“

Martin sprang auf und mit einem kleinen Umweg, umarmte er fest Sartesh am Hals und lehnte sich an ihm an.

„JA SARTESH!“

Doch die zwei Echsenjungen starrte verständnislos Sartesh an, was Tom natürlich nicht entging.

„Talus, kannst du den Jungs sagen, was Sartesh gerade gefragt hat und ihnen gleich erklären, was ein Vater seinen Sohn erklären sollte.“

Talus schnaufte genervt aus.

„Ich weiß Talus, aber du bist doch Vater und hast bestimmt schon sowas durchgemacht. Auch weißt du viel besser als ich, was bei eurem Volk als Tradition gilt, und wie man damit umgeht.“

Talus schnaufte schon wieder aus, aber diesmal nicht so genervt.

Sartesh fand es gut, dass eine erwachsene Echse aus Archai sich den beiden Jungs annahm. Zuerst schüchtern, dann aber aufmerksam, hörten sie Talus zu, als der sich neben ihnen setzte und in ihrer Muttersprache zu erzählen und zu erklären anfing.

Sartesh aber lehnte sich mit der Schulter an Tom an, als ihm klar wurde, wie viel Tom in den letzten Tagen zu tun hatte. Er wollte sich nicht vorstellen, wie viel Sorgen Tom im Kopf hatte. Wenn er in seiner Situation gewesen wäre, wäre er absolut überfordert gewesen. Und deswegen fühlte er sich schlecht, weil er Tom nur Vorwürfe gemacht hat, ohne wirklich zu wissen, was vor sich ging.

Doch als sich Toms Lippen auf seinen Kopf legten, den er nun auf dessen Schulter ruhe ließ, verschwanden seine Gewissensbiss wie Rauch im Wind. Eine Berührung, ein Kuss von Tom reichte aus, um alles wieder zwischen ihnen ins Lot zu bringen.

So langsam verstand er auch, was Tom wirklich auf den Schultern trug. Das Haus, das Anwesen, die Probleme hier und sogar Markus und Karl, sind nichts im Vergleich zu den tausenden, zehntausenden, hunderttausenden Leben, die alle zu seinen Tom aufblickten. Er verstand nun Tom Entscheidung mehr mit dem Archaischen Reich zu tun haben zu wollen und er sah nun seine Aktion bei der Besprechung, als Selbstsüchtig an.

„Tom?“

„Ja mein Liebster?“

„Kümmere dich gut um die Echsen aus Archia, denn ich werde mich gut um dich kümmern, wenn du müde und gestresst ins Bett kriechst.“

Da legte Tom die Schnauze auf seinen Kopf und atmete lange und laut hörbar aus.

„Ich weiß nicht ob ich das kann, aber du gibst mir gerade die nötige Motivation…!“

„Ich gebe dir alles was du brauchst. Meinen Körper, meine Hände, oder ein paar aufmunterte Worte.“

„Darf… ich alles haben?“

„Da brauchst du nicht zu fragen. Nimm es dir einfach…!“

Tom murrte leise, was er nur sehr selten und nur beim Orgasmus machte, was Sartesh noch geiler machte, sodass sogar sein Penis rausgleiten wollte, den er normal immer sehr gut unter Kontrolle hatte.

„Ok Tom, ich werde Andreas und die anderen willkommen heiße und sie zu dir raufbringen. Du kümmerst dich um den Rest und schaust, dass das Haus wieder normal läuft, sodass Andreas und die anderen einen guten ersten Eindruck bekommen.“

Nach viel zu kurzer Zeit, wo sie einfach die Ruhe zusammen genossen haben, stand Talus auf und verabschiedete sich bei den zwei kleinen Echsenjungen.

„Ich muss los Sarti, es wartet noch Arbeit auf mich.“

„Ich habe auch noch was zu machen, also verstehe ich dich.“

„Gut, also dann… bis dann!“

Tom gab ihm einen Abschiedskuss, bevor er aufstand und mit Chris und den zwei Leibwächtern den Raum verließ und, ihn.

„Also Jungs, wo waren wir?“

Tom

Sie gingen wieder den ganzen Weg zurück und bevor sie seinen Lift betraten, hat sich Tom zu etwas entschlossen.

„Chris, ich weiß das es vielleicht etwas unfair sein wird, aber ich lege dich jetzt ins Bett.“

„WAAAAS!“, stöhnte Chris auf und sah ihn schmollend an.

„Ja. Was jetzt kommt wird für dich langweilig sein und du würdest sowieso einschlafen. Dann solltest du dich jetzt am besten hinlegen und ich hole dich dann ab.“

„Versprichst du es mir?“

„Ich verspreche es dir!“

„Aber diesmal brichst du es nicht!?“

Da ließ Tom seinen lieben kleinen Löwen runter und ging vor ihm in die Hocke. Sie sahen sich in die Augen, als er die Hände auf seine Schultern legte.

„Chris, bitte verstehe mich. Ich habe so viel zu tun und es ist leider wahr, dass alles was noch gemacht werden muss, wichtiger als wir zwei sind. Du… du würdest dich nur langweilen, du würdest… mich ablenken. Eigentlich möchte ich keinen Jungen mehr in die Eingewöhnungsphase mehr aufnehmen, weil diese Zeit für mich vorbei ist. Normal würde ich dich jetzt zum Lager am See schicken, wo Andreas und die anderen die Jungs trainieren und ausbilden. Dort könntest du ungehindert, ungestört, deinen Körper völlig auskundschaften, neu finden und Sachen erleben, von denen du noch nicht mal geträumt hast.“

„Aber Tom… Ich liebe dich… ich möchte für immer bei dir sein… aber… aber… ich verstehe dich auch… es ist wie in der Schule oder? Wenn ich Mathe habe und ein nervt nur rum… dann stört mich das auch gewaltig. Ist das so?“

„Ja. Ich liebe dich auch Chris, wie jeden Jungen und erwachsenen hier, aber leider ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, dass wir beide uns Lieben. Aber wenn die Sonne aufgeht und ich alles erledigt habe, was zu erledigen ist, dann wirst du stöhnen mein Junge. Laut und lange und die nächsten Tage werden die schlimmsten und schönsten in deinen Leben werden. Doch bevor das passiert gibt es schon das erste Verbot.“

„Und… was ist das?“, fragte ihn Chris und Tom sah am Jungen herunter und sie beide sahen zur dicken violetten Eichel, die halb von der Vorhaut befreit war. Liebevoll legte er seine Hand auf die Eichel, fuhr dann runter am großen und steinharten Penis, der lang und einen leichten Schwung hat, bis er an den Hoden angelangt war, die klein und fest waren.

„Kein Abspritzen mehr.“

Chris atmete schnell und flach, als Tom die Hoden sachte, dann aber immer fester zu massieren anfing. Chris fing laut zu stöhnen an und packte mit beiden Händen seine Hand, als der Schmerz für den Jungen uns unermesslich stieg.

„Vergessen, dein Penis und deine zwei Hoden hast du mir Geschenkt und ich kann tun und lassen, was ich will.“

Hauchte er ihn zu, während das stöhnen fast ins schreien überging. Nachdem ersten schrei, hörte er auf die Hoden zu kneten und hielt sie stattdessen nur in den Händen. Seinen Chris kamen die Tränen, als die Augen aufgingen und gleich darauf, wurde er umarmt.

Sie gaben sich einen intensiven Kuss, als er ihn aufhob und wieder zurückging. Chris sah ihn grinsend tief in die Augen, als er eine Tür aufmachte und sie einen der fünf großen Schlafsäle betraten. Es schliefen hier ein paar und deswegen war er leise, als er Chris gleich ins linke Bett bei der Tür hinlegte.

Dann deckte er ihn zu, ganz fest und gab ihn wieder einen Kuss.

„Schlaf jetzt Chris. Schlaf ruhig und ohne Alpträume. Ich werde dich dann wecken, wir werden dann gemeinsam Frühstücken und dann…“

„Kommt die Eingewöhnungsphase?“

Tom nickte und stand vom Bett auf.

Mit einem breiten Grinsen verabschiedeten sie sich, bevor er leise die Tür wieder zumachte.

„Was ist die Eingewöhnungsphase?“, fragte gleich Radus, nachdem die Tür zu war.

„Etwas, wovon sogar der hohe Priester Respekt hat, obwohl er nur zwei Schritte davon erlebt hat.“

Die beiden Brüder schluckten sehr laut. Denn sie konnten sich nicht ausmalen, dass Haslar, der Hohe Priester von Alszass, der dem Gott von Sex und Erotik sein Leben schon dient, von der Eingewöhnungsphase Respekt bekommen hat.

Auch wenn es nur Blasen und Ficken war, was aber die zwei Brüder nicht wussten, da sie erst nachdem vier Tagen, wo er mit Haslar das Bett geteilt hat, kamen.

Sie betraten den Lift und sie fuhren noch ein Stockwerk hoch und deswegen lehnte er sich nicht nach hinten gegen Talus, wie sonst immer. Als die Tür vom Lift aufging, war es sogar noch schlimmer geworden. Überall lagen die Fläschchen von MAXI herum und sie wateten durch warmes Sperma und Vorfreude.

Der Weg zu Markus war lange und beschwerlich. Sie stiegen über fickende Laiber, wurden andauernd angerempelt von den Paaren, die an der Wand fickten, oder von Paaren, die sich an andere Paare anlehnten die fickten.

Kurz gesagt, sie hatten kein Platz und es war sogar schlimmer, als beim großen Saal bei der ersten Eröffnungsfeier. Natürlich machte er sich Gedanke um Radus und Talus und er konnte sehen, welch großen Schmerz sie ertragen mussten.

Aber auch Tom musste was aushalten. Seine Nase brannte förmlich. Es stank richtig nach Sperma und Urin. Die Gäste entleerten ihre Blase in denen, die sie fickten, um dann noch weiter zu ficken. So gesehen war die Stimmung bombastisch, aber die Reinigungskräfte würden bestimmt streiken, wenn sie das sehen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, kam Tom mit seinen Leibwächtern an der Stelle an, wo Markus mit Qadir sein musste. Aber er sah nichts. Die Tür war perfekt eingearbeitet worden in die Mauer und deswegen, klopfte er einfach an. Viermal musste er klopfen, als plötzlich die Tür aufging und er fast hineinfiel, weil er genau in dem Moment von hinten angerempelt wurde. Radus und Talus standen gleich bei der offenen Tür wache und ließen keinen in die Nähe kommen.

Tom ging gleich in die Knie und umarmte beide. Qadir und Markus grinsten, als sie von ihm umschlungen wurden und von beiden, bekam er dann einen Kuss auf die Wangen.

„Ok Markus, ich hoffe es hat für dich nicht zu lange gedauert, aber nun… wird es Zeit für dich diesen dunklen Ort zu verlassen.“

„Darf ich auch gehen?“, Qadir klang gerade etwas schlecht gelaunt, was Tom natürlich verstand.

„Ja natürlich und du hast haufenweise Arbeit… glaube ich. Denn gerade wird überall gefickt und die Gäste sind deswegen schwer beschäftig.“

„Das hören und riechen wir schon seit geraumer Zeit.“, antwortete Qadir nun nicht mehr so schlecht gelaunt.

Nun wandte sich Tom völlig Markus zu, der müde und komplett nass von den Tränen im Gesicht war.

„Markus. Ich habe mit Axel gesprochen und er würde gerne mit dir sprechen. Er… er versteht dich. Er kann gewissermaßen mitfühlen, aber du musst dich dem Stellen, was du gemacht hast. Du hast nicht nur Karl verletzt, sondern auch Axel und John. Seinen zwei Söhnen, die fast ihren Vater verloren haben.“

Markus schoss nach vorne und klammerte sich an seinen Hals fest.

„Ich weiß Papa…“, heißer und leise klang die Stimme von Markus und Tom nahm ihn nun auch in die Arme, um ihn die nötige Kraft zu spenden.

„Qadir, bitte bring Markus mit Kajal als Unterstützung, in mein Stockwerk. Dort warten schon Axel und John. Pass auf das nichts geschieht und bleibe an Markus Seite.“

„Und wieso machst du das nicht Tom?!“, nun klang Qadir besorgt und schlecht gelaunt.

„Weil ich mich um die Gäste kümmern muss, die seit vier Tagen bewacht werden, oder unter Schutz stehen und das sind knapp 2000! Und… öffne dann die Tore für die, die gehen müssen. Julia kümmert sich gerade vor den Toren darum, damit jeder Bescheid weiß, dass Karl gesund ist. Aber nimm ein paar Wachen mit, von mir aus auch ein paar Priester, damit wir nicht überrannt werden, falls das passieren sollte.“

Qadir nickte, stand auf und richtete sich den Anzug.

„Endlich wieder was, womit ich glänzen kann.“

„Du glänzt ja schon die ganze Zeit in dem Anzug.“

„Ich glänze noch mehr, wenn der ausgezogen ist. Das solltest du mal sehen! Ich lade dich dann auf ein Glas Wein ein, wenn der das alles vorbei ist, dann kannst du es mit eigenen Augen sehen!“

Tom grinste, weil er gleich verstand was das zu bedeuten hatte.

„Gern, aber ich möchte davor, dass noch was in meinem Stockwerk umgebaut wird.“

„Das wäre?“

„Ein Pfoten Bad für diejenigen, die mein Stockwerk betreten. Ich finde die Idee gut, wenn jeder Besucher sich vorher die Pfoten wäscht!“

Qadir schnurrte kurz auf.

„Dann werde ich noch überall Wasserpfeifen verteilen, damit man sich bei dir auch sehr gut… entspannen kann!“

„Mach das, denn dann werde ich Adelbert gleich miteinladen.“

Da schnurrte Qadir noch lauter auf und mit einem Grinsen, notiert er sich das und verstaute das Stück Papier im Jackett.

„Ich werde es gleich morgen veranlassen und umbauen lassen. Ich vermute mal das die Priester sich um die Besuchers Pfoten kümmern sollen?“

„Natürlich, sie brauchen noch was zu tun, sonst langweilen sie sich.“

Grinsend sah Qadir zu Markus runter und als er ihm die Hand ausstreckte, war das grinsen zu einem milden Lächeln geworden.

„Komm Markus. Ich bleibe an deiner Seite.“

Langsam sah Markus hoch und bevor sie sich trennte, flüsterte Tom ihm was ins Ohr.

„Du schaffst das. Stelle dich dem allem und sei ehrlich. Mehr wird von dir nicht verlangt… Bis später… mein lieber Sohn.“

Tom sah den beiden hinterher, als sie zwischen Radus und Talus schlüpften und bevor sie gänzlich verschwanden, sah er als letztes Markus wunderschönen grünen Augen, die zu ihm sahen. Seufzend stand dann auch Tom auf und lehnte sich mit dem Rücken an Radus und Talus Rücken an.

„Glaubt ihr das wird funktionieren?“

Sie Antworteten nicht und das war auch das, was er fühlte.

Er war sich nicht sicher.

„Gut, dann zu Haslar meine Freunde.“

Sie mussten durch den Ganz zurückwaten, und es war genauso beschwerlich, wie vor ein paar Minuten. Doch jetzt schien jetzt es so, als ob der Höhepunkt der Massenfickerrei erreicht wurde. Jeder fickte nur noch den anderen. Ein Penis wurde in den Hintern des anderen gesteckt. Es gab keine Paare mehr, sondern nur der nächste Orgasmus in einem geilen Hintern. Und wenn kein Penis im Hintern steckte, dann steckte eine Schnauze zwischen den Backen. Es war nun so laut vom Stöhnen, vom *FLAPP* und *POP*, dass jegliche Konversation unmöglich war.

Sie drei und besonders Talus und Radus, waren heilfroh den Speisesaal und das Haus hinter sich zu lassen und raus auf die Terrasse gehen zu können. Hier bei den hunderten Liegen, wurde auch gefickt und geblasen, aber zumindest wurden sie nicht mehr angerempelt. Und wie weiter sie gingen, rüber zu den Leinenwänden, wo hunderte Wachen und Ritter standen, umso weniger war los.

„Archeus, wie schauts aus?“

Der ältere und seit langem im Haus tätige Hauptwachmann, sah müde und geschafft aus, als er ihn erreichte und gleich fragte.

„Ruhig, sehr ruhig. Sie verhalten sich Diszipliniert und warten auf dich.“

„Sehr gut.“

„Und wie läuft es drinnen? Gibt es irgendwas Neues? Ich habe da etwas gehört, aber ich habe noch nichts Konkretes herausfinden können.“

Grinsend fing Tom zu erzählen an, dass Karl gesund und munter ist und sich gerade alles annahm. Das ließ Archeus erleichtert aufatmen und die Anspannung beim Dobermann fiel in sich zusammen.

„Den Göttern sei Dank. Vielleicht bekomme ich jetzt etwas schlaf ab.“

„Du kannst auf jeden Fall die Hälfte der Ritter und Wachen abziehen und ihnen schlaf und rast gönnen. Denn ich denke, dass sich schnell wieder stabilisieren wird.“

Archeus nickte erleichtert und wandte sich zu seinen Männern und den Rittern des Reichs. Da alles besprochen zu sein scheint, ging Tom an Archeus vorbei und schlüpfte unter der Leinenwand durch. Schlagartig roch es nach Echsen und der verführerische Duft aus Archia tat seiner Nase gut.

Wie gesagt wurde, war es sehr ruhig hier im Lager der Echsen. Hunderte Zelte standen in reih und Glied und in jedem lagen mehrere Echsen. Dutzende Lagerfeuer spendete noch Licht und wärme und um die Feuer lagen auch die Echsen und schliefe friedlich unter ihren Schutz.

Einige waren aber wach und als sie ihn entdeckten, schlichen sie sich gleich zu ihm. Er nahm jeden in die Arme, ob es ein kleiner Junge, ein schmaler Handwerker, oder ein Krieger war. Er begrüßte jeden, wie er selbst begrüßt werden wollte und da sie alle nur das eine wollten, glitten seine Hände auch runter zu deren Hintern und noch weiter zwischen die Beine, was jeden dazu brachte, ihn noch fester zu umarmen. Er liebte es einfach Hoden in den Händen zu halten, denn das war einfach das Zeichen, das erkennungsmerkmal, eines Männchens.

Natürlich hätte er auch mehr machen können und er wurde auch darum gebeten, sogar von manchen darum angebettelt, aber er hatte gerade was anderes im Kopf, als sich durchs Lager zu ficken.

Sein Ziel war das ganz große Zelt, wo seine Fünf auserwählten waren und wo auch Haslar für alle da war. Um das Zelt herum, standen die weißen Priester und als sie ihn sahen, kam Bewegung um das Zelt rum auf. Fünf zogen sich gleich zurück und Tom wusste, was sie jetzt machen werden.

Vor dem Zelt, stand ein großer Tisch mit mehreren Stühlen. Zwei Lagerfeuer brannten links und rechts am Zelt und am Tisch, saß der Clanführer, der sein fünfter auserwählte war. Auch der stand auf, als er ihn entdeckte und um die roten geschlitzten Augen, sah er dunkle.

Gleich ging er zu ihm und nahm den schönen dunkelblauen Körper in die Arme und diese Umarmung, wurde noch fester erwidert.

„Sopek, schön dich wieder in den armen zu haben.“

„Schaz`zalar…“, hauchte ihm der Clanführer ins Ohr und löste sich gleich darauf von ihm, um ihn an der Hand zum Tisch zu führen. Tom wurde angeboten sich auf Sopek Schoß zu setzten, was er aber persönlich nie mochte. Deswegen setzte er sich einfach neben ihn hin.

Sopeks stählerner Körper war nicht mehr von der goldenen Traditionsrüstung beschützt und stattdessen, hatte der nur noch den prächtigen Gürtel mit dem teuren Stoff vorne an und jeweils ein Muskelringe an den Waden und Oberarmen.

Was er aber tat war, die Pfoten und Beine auf Sopkes linkes Bein zu legen, um so gemütlicher sitzen zu können.

„Wann hast du das letzte Mal geschlafen?“, fragte er ihn und bevor der stolze und massive Krieger antwortete, nahm der seine rechte Pfote in die Hände und fing sie gemütlich zu massieren an.

„Talus, Radus, setzt euch zu mir. Hier bin ich nicht in Gefahr.“

Während sich die beiden Brüder neben ihm setzten, kam plötzlich ein weißer Prieser zu ihnen gelaufen, der ganz außer Atem war. Knieend bot der Tom einen Krug und ein Becher auf einem Tablett, worauf er beides entgegennahm und sich gleich etwas einschenkte.

Beim einschenken sah Tom, wie der weiße Priester hinter dem Schleier zwischen den Beinen etwas Tropfte.

Diesmal roch es stark männlich und säuerlich, ohne Gewürze oder mit was anderem vermischt. Grinsend hob er den Becher und der Priester sah ihn entschuldigend und hoffnungsvoll an.

Es war herbes, frisch warmes und sehr leckeres Echsensperma und er liebten den Geschmack seiner Priester. Aber etwas fehlte.

„Radus, kannst du den Priester sagen, dass es sehr gut schmeckt, aber ich möchte dazu etwas Hartes zu trinken haben.“

„Warte!“, rief Sopek und sagte Radus etwas, was Tom nicht ganz verstand. Es waren ein oder zwei Wörter die er verstand, und deswegen konnte er sich den Satz nicht zusammenreimen. Radus nickte und gab es gleich den einen Priester weiter, der gleich fröhlich zu grinsen anfing und noch freudiger, schon fast davonhüpfte.

„Schaz`zalar, was trinkt ihr denn?“

„Etwas, was die Priester nur für mich vorbereiten. Es schmeckt am besten, wenn es frisch ist.“, Tom trank den Becher leer und schenkte sich gleich wieder den Becher voll. Doch leider war im Krug nicht genug drinnen um den nächsten Becher voll zu machen und da, kam ihn eine Idee.

„Radu, Talus, bitte füllt selber den Krug wieder auf.“

Sofort verspannten sich beide Brüder und sahen Tom völlig überrascht an.

„Talus, du zuerst und dann Radus.“

Tom nahm sich noch einen großen Schluck und er genoss es aufs höchste, was seine Kehle runterrann. Talus hatte einen festen Blick, aber die leicht zittrige Hand, verriet wie aufgeregt der beste Krieger war.

„Musst es nicht hier machen. Zieh dich doch zurück und reich es dann an Radus weiter.“

Die Augen von Talus starrten runter zum Krug, der in seinen Händen war und Tom sah grinsend hinterher, als Talus hinter dem Zelt verschwand.

„Also Sopek, wo sind die anderen?“

„Sie sind mit dem Hohen Priester Haslar hinter uns im Zelt. Er führt sie gerade in die vergessenen Rituale ein.“

„Alle vier?“

Sopek nickte und massierte noch etwas fester Toms Pofte, was ihn murren ließ, weil sich das so schön anfühlte.

„Und wann hast du das letzte Mal geschlafen? Darauf hast du noch nicht geantwortet.“

Da hörte Sopek mit der Masur auf und nahm stattdessen beide Pfoten in die Hände, um sie einfach festzuhalten.

Ein lautes und erlösendes Stöhnen durchbrach die Stille und kurz darauf, kam Talus wieder zurück und reichte Radus den Krug.

„Der… der ist ja fast voll!“, flüsterte Radus erschrocken zu seinem Bruder, der sich einfach grinsend hinsetzte und unschuldig mit den Schultern zuckte. Nun stand Radus mit großen Augen auf und mit zittrigen Beinen, schritt der dann davon.

„Besser?“, fragte er Talus leise und der große stolze Krieger nickte einfach einmal und ließ den Blick wachend schweifen.

Sopek seufzte laut und atmete tief wieder ein.

„Also… ich kann nicht schlafen. Ich mache mir gerade zu viel Gedanken über mich und meine zwei Söhne.“

„Was geht dir durch den Kopf…“, Tom wurde unterbrochen, als ein lautes Stöhne in der Nähe zu hören war. Er und Sopek sahen zu Radus, als der etwas schnaufend, aber leicht grinsend zurückkam und den vollen Krug, der übergelaufen und völlig voll war, sachte vor Tom auf dem Tisch stellte. Tom beugte sich nach vorne zum Krug, um einen Schluck zu nehmen und bevor er ihn dann in die Hand nahm, grinste er den beiden Brüdern zu. Denn das was er schmeckte, war besser als der teuerste Wein, den er bis jetzt getrunken hat.

Es schmeckte nämlich so richtig nach Männchen und Moschus. Nur leicht säuerlich und salzig, war der Geschmack genau das, was er sich vorgestellt hat, wie die beiden Brüder schmecken würden und er ist jetzt wirklich auf deren Geschmack gekommen.

Sein Becher füllte er bis zum Rand auf und nahm mehrere große Schlucke raus, bevor er nochmal anfing.

„Was geht dir durch den Kopf? Welche Sorgen hast du, dass du nicht schlafen kannst?“

Sopek saugte einmal die Luft durch die Nasenlöcher ein, bevor er antwortete. Doch bevor er sprechen konnte, kam der Priester zurück und hatte einen großen geschlossenen Tonkrug in beiden Händen. Sopek öffnete den Krug, als der auf dem Tisch gestellt wurde und nahm sich einen großen Schluck raus. Nachdem er etwas vom Inhalt in Toms Becher goss und den Tonkrug auf dem Tisch stellte, hatte die Echse plötzlich das Ende einer Wasserpfeife in der Hand und es gurgelte laut, als der tief mit den verführerischen und grün-blauen Rauch, die Lunge fluten ließ.

Hustend ließ er dann alles wieder raus und bot Tom dann ebenfalls die Wasserpfeife an.

„Eigennssss *HUST*… für Tagenssss *HUST*… wie diesen gemacht.“, die letzten zwei Worte wurden aus dem Körper gepresst und der nächste Atemzug war laut und ging tief in den Bauch.

Es war selten, aber ab und an, brauchte er sowas, um sich zu entspannen. Also nahm er die Einladung an und beugte sich vor und nahm einen sachten Zug. Es gurgelte und seine Lungen brannten. Er nahm nur die Hälfte von dem, was er sich gedacht hatte zu nehmen, weil er schon jetzt kurz vor einem Hustenanfall stand. Doch er schaffte es danach tief einzuatmen und kurz die Luft anzuhalten, bevor er mit weit aufgerissener Schnauze, das herbe und heftig gute Kraut rausließ.

Ihm wurde gleich schwindelig, dass aber schnell verschwand, als er mehrmals tief einatmete. Grinsend nahm Sopek wieder einen tiefen Atemzug von der Wasserpfeife und machte es so wie Tom, nachdem er nach fünf Sekunden dem Atem angehalten hat.

Dann wurde die Wasserpfeife weggelegt und zärtlich fing Sopek seine Pfoten wieder zu massieren an.

„Ich war der Clanführer eines Clans, der die besten Rüstungen und Waffen herstellte. Ich habe fünf Söhne… *hust*… und die, die jetzt da sind, sind die jüngsten. Meine anderen Drei… wollten nicht mitkommen, denn sie sind schwer beschäftigt damit, die Pläne, die wir von diesem Reich erhalten haben, für uns anzupassen. Ich meine da Rüstungspläne. Einer von den Drei, vermutlich mein zweitältester, wird nun die Führung übernehmen, wenn meine Nachricht den Clan erreicht. Doch… ich mache mir Sorgen um meine zwei jungsetn Söhne Schaz`zalar.“

„Und wieso?“

Sopek seufzte und sah hoch zum Sternenhimmel, wo groß und rund der Mond auf sie niederschien und alles in ein Silber tauchte.

„Du weißt um mich… ich fühlte mich schon immer auch zu Männchen hingezogen und deswegen… war ich auf dich Neugierig und als du mich berührt hast… als du alles in mir geweckt hast, hast du mich zum Träumen gebracht. Nun lebe ich den Traum und ich bin Glücklich. Meine zwei jüngsten Söhne… sie wollten dich auch unbedingt sehen, obwohl sie nicht so gläubig sind, wie ich. Das aber fiel mir erst vor paar Tagen ein, kurz nachdem ich deine Einladung, mein altes Leben hinter mir zu lassen, um das neue neben dir zu führen, annahm. Ich habe mich mit Körper und Seele an dich verschrieben und da fragte ich mich… *Hust*… ob sie es nicht auch wollten, wollen, oder… was ganz anders im Kopf hatten.“

Tom fiel auf, wie Sopek einfach seine Gedanken freien Lauf ließ. Man konnte sagen, dass der Clanführer ein kleiner Philosoph war und das gefiel Tom sehr an ihm. Deswegen ließ er ihn reden, obwohl die Zeit begrenzt war, weil es bald einmal hell werden wird.

„Doch kommen wir zum Punk Schazzalar. Meine beiden Söhne wollten auch mit dem Schazzalar sprechen, sagten sie mir kurz bevor wir dich trafen. Durch das ganze…“, Sopek ließ den Kopf Kreisen.

„… sagen wir Problem, was auftauchte mit dem König hier… habe ich das ganz vergessen. Doch jetzt ist mir das wieder eingefallen. Ich bin nicht dumm, wirklich nicht und das scheinen meinen zwei Söhne immer wieder zu vergessen. Vielleicht hast du davon gehört, oder auch nicht… aber… ich kennen alle Schriften und ich schäme mich so sehr für meine Söhne. Sie… haben starke Körper, der ältere von den beiden hat einen starken Geist, doch ich vermute das er den jüngeren… zu sehr beeinflusst.“

„Wie meinst du das?“, wollte Tom nun wissen.

„Nun…“, Sopek studierte die Sterne und sah dann seufzend zu Tom hinunter.

„Ich denke das es Zeit ist. Komm.“

Sopek ließ seine Pfoten sachte hinunter und stand langsam auf. Tom wunderte sich was jetzt kommen würde, als ihn Sopek die Hand reichte und Talus und Radus zu ihnen stieß. Sie gingen an einigen Zelten vorbei, aber nach wenigen Meter blieb Sopek wieder stehen.

„Leise jetzt und versucht keine Geräusche zu machen.“

Schleichend gingen sie langsam weiter und Tom bemerkte, wie Sopek schon etwas Probleme beim Gehen hatte, aber dennoch es schaffte, fast komplett lautlos zu schleichen. Dann, blieben sie neben einem kleinen weißen Zelt stehen, der gerade einmal so hoch war, dass es ihm zur Brust ging. So waren die meisten Zelte.

Sie horchten und atmeten ganz leise, als sie Geflüster hörten. Talus und Radus schlossen die Augen und konzentrierte sich auf das, was zu hören war. Tom verstand leider nichts von dem allen was geflüstert wurde, aber er sah, wie schockiert die beiden Brüder war und auch Sopek, wirkte ganz entsetzt.

Das ganze Schauspiel dauerte nur ein paar Sekunden, als sich Sopek einfach abwandte und davonschritt. Tom wurde davongezogen und er verstand gerade nichts. Radus und Talus flüsterten aufgeregt miteinander, bis sie wieder auf ihren alten Plätzen saßen.

„Kann mich wer aufklären?“, fragte er in die Runde, aber Sopek war so tief in Gedanken, dass er ihn wohl nicht gehört hatte und eher automatisiert einfach einen Zug von der Wasserpfeife nahm. Doch die Brüder haben ihn gehört und sie rutschten mit den Stühlen dich zu ihm hin, sodass sich fast seine Beine berührten.

„Tom…“, fing Radus an und Talus verzog angeekelt das Gesicht, weil das nun zur Sprache kam.

„Der ältere Bruder… begehrt den jüngeren. Er versucht den jüngeren zu überzeugen… sich ihm hinzugeben und das Bein zu heben, damit er… damit er ihn…“, Radus stieß theatralisch mit der Hüfte nach vorne und Tom bekam dann ganz große Augen, als er alles verstand.

Radus sprach dann gleich weiter.

„Doch der jüngere will das nicht und muss wohl… die ganze Zeit hören, wie sein Bruder ihn begehrt…“

Wieder nahm Sopek einen sehr tiefen Zug und beim Ausatmen, fiel ihm fast der Stiel von der Wasserpfeife runter. Schon fast betrunken wirkte Sopek, als der den Stiel vom Boden aufheben wollte, es aber nicht schaffte, weil es Tom für ihn tat.

„Und… wie lange geht das schon so?“, fragte er ihn leise und mitfühlend.

Tom reichte ihn den Krug mit Branntwein, als Sopek die Hand danach streckte, sich aber leider kaum noch bewegen konnte. Er half ihm dann sogar beim Trinken und er verstand, wieso der Vater von den beiden sich am liebsten vollsaufen und rauchen wollte.

Aber er half ihm nur bei zwei großen schlucke, um dann den Krug außerhalb der Reichweite der Echse auf dem Tisch zu stellen.

„Talus, kannst du etwas Wasser für uns alle holen?“

Sofort stand Taluss mit angewidertem Gesicht auf und eilte davon. Währenddessen legte Tom beide Hände auf Sopeks Gesicht und drehte den Kopf so, dass sie sich anschauen konnten.

„Wie lange?“

„Mo-…Monate… oder… länger“

Radus stieß zischend die Luft raus und lehnte sich geschockt nach hinten.

„Das ist schrecklich. Wenn ich…“, Radus konnte kaum sprechen, aber Tom konnte nur teils mitfühlen.

„Soll ich mit ihnen sprechen? Was wirst du machen? Hast du einen Plan?“

Radus erhob das Wort und es klang schon sehr traurig.

„Tom. Wenn irgendwer hier im Lager davon erfährt, dann werden seine Söhne auf der Stelle hingerichtet werden. In den alten Schriften steht, dass kein Familienmitglied den anderen begehren soll, sonst würde Alszass über sie richten. Auch in unseren Gesetzestexten wird es so gehandhabt. Wer dabei erwischt wird, dass ein Familienmitglied den anderen begehrt und mit ihm Verkehrt, werden beiden Personen an Ort und Stelle von den Wachen der Kopf abgeschlagen. Und wenn wir das hören konnten, dann könnten das andere auch jederzeit.“

Sopek seufzte und sackte in sich zusammen.

„Schaz`zalar… was soll… ich… machen… Ich… kann nicht mehr… ich weiß davon…“

Talus kam zurück und stellte mehrere Becher und einen großen Krug mit Wasser auf dem Tisch. Tom goss gleich etwas vom Wasser in einen Becher und gab das den Clanführer zum Trinken. Sopek trank gleich alles aus.

„Sie beide… er… schläft jede Nacht bei ihm… er sagt… dass nur so… sein jüngerer Bruder… schlafen kann. Doch… ich… wir wissen es… die Wachen wissen es… und jederzeit… jederzeit…“

Die roten geschlitzten Augen, die von einem roten Muster am Gesicht verziert waren, litten. Sie litten so stark, dass Tom Angst bekam gleich ein paar Tränen fließen zu sehen.

Da wandte sich Tom an Radus.

„Steht es wirklich so, genauso in euren Gesetzen?“

„Ja Tom, genauso steht es drinnen.“

Laut sog Tom die Luft ein und ließ den Kopf von Sopek hängen.

„Kein Alkohol und keine Wasserpfeife mehr. Du hast genug für heute.“, sagte er ihm beim davongehen. Talus und Radus sahen ihm nach, wie er in das große Zelt hinter sich reinging. Es roch nach Räucherstäbchen und vier große Kohlebecken spendeten ausreichend Hitze und Licht, dass er fast sofort zu schwitzen begann.

Aber er wusste es besser. So heiß war es bei ihnen im Land, wenn Sommer herrschte und was für ihn zu heiß war, war für sie gerade so angenehm. Seine vier hingen mit dem Rücken zu ihm an Seilen, sie waren nackt und Haslar malte gerade beim kleinen Waisenjungen ein Muster der Spende auf die linke Brust.

Der Kaufmann, der Deserteur und sein Krieger waren schon dran gewesen, weil er sah, wie unter ihnen eine kleine Pfütze von Vorfreude war. Silar, die Eschendame und Stellvertreterin von Haslar, rührte gerade die weiße Paste zusammen und sie hatte neben sich am Boden einige Wurzel und Kalk liegen.

Seine Auserwählten wurden die Augen zugebunden, damit sie die Anwesenheit von Alszass spüren konnten. Haslar hat ihn schon bemerkt und Tom wusste, dass Haslar für die kleine Echse nicht das Ritual beenden wird.

Silar war so vertieft ihn ihrer Aufgabe, dass sie ihn erst bemerkte, als er sich neben ihr setzte.

„Schaz`zalar! Was kann ich für dich tun?!“, voller begehr sah sie ihn an und legte Mörser und Stößel beiseite, damit sie beide Hände auf seine Schulter legen konnte.

Ein extrem verführerischer Duft stieg ihm in die Nase, das ihn sofort an sonnengereifte Pfirsiche erinnerte.

„Ich wollte wissen und nachfragen, wie Alszass über… richtet. Wie richtete UNSER Gott über Familienmitglieder, die andere begehren und mit ihnen verkehrten.“

„Alszsass richtet sie.“

„Ja schon, aber…“

„Natürlich mit dem ewigen tot!“

„Schon aber…“

„Auch in unseren Gesetzen steht es so geschrieben.“

„Silar!“, schoss es schon fast giftig aus Haslar Schnauze raus, als der sich vor Tom setzte.

„Lass unseren Schaz`zalar doch einmal aussprechen, bevor du etwas sagst, was vielleicht nicht stimmt!!!“

Haslar begrüßte Tom voller Zuneigung und Tom tat es auch und sie Beide legten die Lippen aufeinander und ließen den Kopf am Kopf des anderen entlanggleiten.

Das war eine Sache, was sie sich beide ausgedacht haben. Es schickt sich nicht, dass der Hohe Priester und der Schazzalar sich küssten, nicht, wenn jemand zuschaut. Wenn sie alleine waren, dann küssten sie sich innig und wirklich vor Gier, aber wenn jemand anderes dabei war, mussten sie Distanz wahren. Denn vom Schazzalar wird erwartet, dass der den Hohen Priester und seine bisherige Arbeit schätzte und deswegen, haben sie sich auf diese Geste geeinigt, das schon fast als Bruch gegen die Traditionen galt, weil sie so gerade an der Grenze balancierten.

„Es ist so Tom, Schaz`zalar. Silar hat Recht. Alszsass richteten über solche Echsen und geht mit ihnen sehr hart ins Gericht. Genauso steht es in den ganz alten Texten. Sie-geht-mit-ihnen-sehr-hart-ins-Gericht. Dieser Satz, der so an sich sehr wichtig ist, wurde später dann weggelassen.“

„DAS GLAUB ICH NICHT!“, stieß Silar aus sich und stand protestierend auf. Haslar sah zu ihr auf und stand dann ebenfalls auf. Sie starrten sich in die Augen, doch dann wandte sich Haslar ab und ging auf die andere Seite des Zeltes zu einer Truhe, die er gleich öffnete. In weißer Seide eingeschlagen, hob der Priester etwas aus der Truhe und auf dem Weg zu ihnen, sahen sie dann, wie ein Stück von einer Tafel enthüllt wurde.

Silar bekam ganz große Augen und setzte sich gleich neben Haslar, als der sich wieder Tom gegenübersetzte. Ihr stockte der Atem, ihre Hände zitterten und ehrfurchtsvoll glitten ihre Finger über die Tafel runter.

„Das ist… aus der ersten Zeit… ich dachte… es gäbe keine mehr… dass sie alle vernichtet wurden!“

Sie war so geschockt von dem was sie sah, dass sie die Hände auf die Schnauze legen musste, um nicht vor Begeisterung zu lachen.

„Das ist nur eine von Zwölf, Silar. Tom… das sind alle Tafeln, die der erste Priester, der von Alszass persönlich ausgewählt wurde, niedergeschrieben hat. Darauf sind seine Gedanken, seine Schlüsse und schlussendlich auch, die ersten Gesetze von Alszass drauf.

„Aber… wie kannst du das lesen? Ich… erkenne kaum was wieder…“

„Da erhob sich Alszsass mit Blutender Wunde und blickte auf sie hinab. Sie erblickte sie, sie liebte sie, sie hoffte auf sie. Sie nahm den Ersten aus ihren Reihen, die sie innig liebte. Er, der von sie stammte, war keiner mehr. Alszass schenkte ihn das Licht, er, der keiner mehr war, war erleuchtet worden und war wie der Mond. Sie liebten sich bei jedem Vollmond und der, der keiner mehr war, verlor ein Meer aus Tränen, als Alszass nie mehr kam. Das Meer ließ seine Augen trocknen und als er den Mond nicht mehr erblicken konnte, war er, der keiner mehr von sie war, wieder einer von sie.“

„Denk Text kenne ich Haslar, worauf willst du hinaus?“

„Silar, sieh dir die Tafel an und denk nochmal an den Text. Was siehst du.“

Sie starrte auf die Tafel und sah dann gleich verwirrt zu ihm rauf. Haslar grinste und sah dann rüber zu Tom.

„Hast du eine Ahnung Tom worauf ich hinauswollte.“

Tom war einfach überfragt, aber es fiel ihm was Grundlegendes auf.

„Kein Ahnung, aber vielleicht kannst du mir erklären, wie ein *Bilder?* einen Text schreiben kann.“

„Also hast du verstanden, dass der Erste Priester der ist, der von Alszsass auserwählt wurde. Sehr gut Tom, ich habe dafür 5 Jahre gebraucht. Und, du hast die richtige Frage gestellt. Wie kann ein Blinder schreiben, wenn er nicht sieht, was er schreibt.“

Tom Lippen formten sich zu einem O, als ihm plötzlich die Erkenntnis kam.

„Er hat nicht gesehen, sondern gefühlt!“

„Ganz Recht Tom und welche Frage käme wohl als nächstes?“

Silar hat nun vollkommen den Faden verloren und sah sie verständnislos an.

„Ich… weiß nicht so genau… da kenne ich mich in eurer Geschichte zu wenig aus.“

Haslar räusperte sich.

„Gehen wir mal davon aus, dass alles einen Ursprung hat. Wir wurden für den Krieg erschaffen, wir gewannen den Krieg der Götter und uns wurde der Geist und die Gefühle geschenkt. Doch welche Sprache hat man damals gesprochen? Natürlich sie Sprache der Götter, aber das war nicht die Schrift. Silar, du kannst nur ein paar Zeichen erkennen, aber ich erkenne alle. Weil ich die Sprache aller Länder studiert habe.“

„Haslar, wenn das Stimmt, dann…?!“, flüsterte Silar erschrocken und sah nachdenklich den Hohen Priester an.

„Es stimmt. Alle Sprachen, alle Schriften von allen Ländern, stammen von der Sprache der Götter ab. Mit der Zeit veränderte sich die Sprache, die Schrift, sodass man es heutzutage nicht mehr zusammenführen kann, weil es sich so verändert hat. Aber wenn man die Geschichte der Sprachen zurückverfolgt, von jedem Land und von jeder Rasse, versteht man Plötzlich, was da darauf steht. Das war aber erst die Erste Hürde. Die zweite… hat mich weitere 5 Jahre gekostet.“

„Welche meinst du?“, er war regelrecht fasziniert davon was er hörte. Tom hörte etwas, was wohl Hand und Pfote hatte. Diese Tafel würde quasi die Existenz der alten Götter bestätigen, wenn es bekannt gemacht wird. Aber es hatte auch das Potential, das Land ins Chaos fallen zu lassen. Glaubenskrieger gab es schon immer und sie waren die Schlimmsten, deswegen darf es eigentlich keiner Erfahren.

„Die zweite Hürde war die Schrift zu lesen. Man kann sie nicht mit dem Auge lesen und das hat mich weitere zwei Jahre und meinen Vorgänger, fast 20 Jahre gekostet. Man musste sie fühlend Lesen und man konnte sie erst lesen, wenn man alle alten Sprachen kannte und, wenn man das Feingefühl in den Fingern hatte. Die Tafel ist tausende Jahre alt und dementsprechend brauchte ich lange, um sie zu entziffern. Aber ich habe es geschafft und hier steht, was ich gelesen habe.“

Haslar legte die Tafel vorsichtig neben sich auf den Boden und nahm das seidene Umschlagstuch in die Hand. In feinen Linien und so klein, dass es Tom kaum lesen konnte, sah er einen Text, der einfach nur gewaltig war.

„Ich habe es in der Allgemeinen Sprache niedergeschrieben, damit es jeder lesen konnte, wenn es einmal so weit ist.“

Silar schnappte sich gleich das Tuch und fing sofort zu lesen an.

„Um zurück zu deiner Frage zu kommen. Alszass ist der Gott der Liebe und der Liebe zweier. Er richtet hart über die, die im Familienkreis Sex hatten. Denn so war das nicht von ihm, von ihr, vom ES gewollt. Dennoch konnte ES sich nicht selbst richten. Denn die zwei vom Familienkreis, haben nur das getan, was ES für sie wollte. Alszsass richtete deswegen so, wie die zwei fühlten. Wenn es wahre Liebe war, war es das, was Alszsass wollte. Wenn es nur ein begehr war, dann wurden sie beide unter tränen Vernichtet, denn diese Saat, wollte Alszsass nicht auf uns freilassen.“

„Ich lese es gerade…“, flüsterte Silar und sah sie beide an.

„Wenn es tatsächlich Stimmen sollte… dann… ja… was dann?!“

Haslar sah tief in Toms Augen.

„Alszsass richtet. Der Schaz`zalar richtet, weil er der Auserwählte von Alszsass ist.“

Silar und Tom waren in Gedanken versunken und das nutzte Haslar, indem er wieder aufstand und zurück zum Kind ging.

„Möchtest du Alszsass deinen Samen spenden?“

Der Junge nickte eifrig und Haslar grinste, weil er gleich das vierte Zeichen auf die Brust des Kindes malen durfte.

Hator und Otto

„Willst du nicht auch gehen?“

„Ich weiß nicht… sollte ich?“

„Es wäre bestimmt interessant, wenn du einfach auftauchen würdest.“

„HIHIHIHI… das hast du natürlich recht.“

„Und wir hätten auch eine kleine Pause. Pestos würde sich bestimmt auch über eine Pause freuen!“

Sie beide starrten Pestos an, der mit dem Kopf zu ihren Pfoten auf der Decke lag und für sie beide die Beine gespreizt hatte, damit sie gemütlich zu allem Zugang hatte, was zwischen seinen Beinen war. Der ältere Kater war schon seit fast einer Stunde so geschafft und Leer, dass der schlaffe Penis nicht mehr steif werden wollte. Auch hatte sich Pestos seit Minuten nicht mehr gerührt, was für Hator ein weiteres Zeichen war, dass Pestos nicht mehr konnte.

Es war Otto, der Pestos schlaffen Penis mit streichelnd liebkoste und so zum Ausdruck brachte, dass er eigentlich noch mehr wollte. Hator ist aufgefallen, wie lockerer Otto war, nachdem er zurückkam. Sie hatten wirklich geilen und hemmungslosen Sex gehabt und es war lange her, seit er spüren konnte, wie voll sich sein Bauch anfühlte.

Ihre drei Bäuche rumorten, weil sie so viel zu verarbeiten hatten und Hator hatte wegen Otto sogar ein kleines Bäuchlein bekommen, weil der Jaguar wohl alles aus sich, in ihm geschossen hat. Hator könnte vielleicht noch einmal in dieser Nacht Otto rannehmen, aber dann hätte er für viele Stunden genug.

„Kommst du mit Otto?“

„Nein. Ich bin nicht dein Diener, ich bin kein König. Ich bin ein niemand im Vergleich.“

„Du… bist mein Niemand Otto. Und mein Niemand, ist die wichtigste Person auf dem Kontinent!“

Als Otto das hörte, machte sein Herz einen Freudensprung.

„Otto, komm einfach mit. Es wird bestimmt ganz lustig werden.“

Doch Otto schüttelte leicht den Kopf.

„Ich werde mich und Pestos waschen und ihn ins Bett führen. Du solltest aber gehen. Wenn wirklich alle zusammengerufen werden, dann muss es wichtig sein.“

Hator dachte nach und er gab Otto im Recht. Es war die einmalige Gelegenheit, so viele wichtige Personen in einem Raum zu sehen. Und alle würden ihn sehen, was noch viel wichtiger war. Sein Land bereitete sich gerade auf eine Gefahr vor, die er nicht ignorieren konnte. Es waren noch unbestätigte Gerüchte, aber man sollte dennoch vorbereitet sein, wenn es dazu kommen sollte. Und falls sie dem nicht gewachsen sein sollten, dann könnte er vielleicht auf Verbündete hoffen, die er hier bekommen hat.

„Na gut.“, Pestos rutschte in seine Position runter, als Hator von der Liege aufstand und sich erst einmal ordentlich streckte.

„Du hast so einen geilen Hintern Hator!“, flüsterte ihn Otto zu und er schenkte ihn deswegen ein Grinsen.

„Du ebenfalls Otto und ich nehmen ihn wieder dran, wenn ich zurückkomme!“

„Er wird für dich bereit sein!“

Hator bekam wegen der Vorstellung, wieder in Ottos Hintern mit dem Penis reinzufahren, einen richtig harten Ständer.

„Schau was du angerichtet hast Otto!“, noch breiter grinsend drehte er sich um und ließ seinen Körper im Mondlicht erstrahlen.

„Ich sehe nur was ich begehre Hator!“

Da hüpfte Hators Herz vor Freude und absoluter Liebe auf und er wollte sich schon wieder zu Otto legen und einfach mit ihm kuscheln und schmusen.

„Nun geh mein Pharao, meine Liebe meines Lebens.“

Hator hörte auf zu grinsen und verbeugte sich leicht vor Otto, um sich schwungvoll umzudrehen und elegant den Bademantel, der auf dem Bett lag, anzuziehen.

Während er den Raum durchquerte, hörte er Otto, wie er leise mit Pestos sprach. Die Tür ging auf und bevor er das Zimmer verließ, das er seit vier Tagen nicht verlassen hat, hatte Otto den völlig ausgelaugten Pestos auf den Armen und trug ihn zum eingelassenen Becken.

Die Tür ging leise zu und Hator liebte es hier zu sein, zu dieser Zeit, in dieser Epoche. Nie hätte er geglaubt, sich eines Tages zu verlieben. Nie hätte er gelglaubt, wie schön die Liebe sein konnte. Wegen dieser Liebe, waren seine Schritte so federleicht. Die Liebe zog ihn zurück ins Zimmer. Er liebte Otto so schlimm, dass allein der Gedanken einen Tag ohne Otto zu verbringen, ein Alptraum für ihn wäre.

Alles wollte er mit ihm teilen. Sein Leben, sein Palast, seine Reichtümer und sogar seinen Titel. Wie gerne würde er ihn heiraten, mit ihm auf demselben Thron sitzen und wie gerne würde er mit ihm ein Kind zeugen, was leider nicht ging. Doch er würde ein Weibchen aussuchen, das sie beide mochten und sie beide würden das Weibchen solange ficken, bis sie ihr Kind austrug. Vier oder fünf Kinder, mindestens so viele wollte er mit Otto zeugen wollen. Zwei Schakale und drei Jaguare, oder vielleicht auch umgekehrt.

Er war so blind vor Liebe, dass ihm das ganze geficke um ihn herum schon fast nicht interessierte. Natürlich sah er hier und dort jemanden, den er ficken wollen würde, aber nur mit Otto zusammen. Diese Person würde Pestos für ein paar Tage ersetzen. Doch dann sah er, wie ein kleiner Greif, einen ausgewaschenen Raptor ritt, mitt auf dem Boden und der Raptor bettelte um Gnade, während der Greifenjunge immer schneller den Penis des Raptors ins sich fahren ließ.

Da fiel ihn dann ein, was dieses haus bot. Was es so einmalig macht und mit was es die ganzen Gäste zu sich warb. Vielleicht wurde es an der Zeit mal zu schauen, ob alles stimmt, was das Haus so einmalig machte. Dieser Gedanke, machte Hator ganz wuschig. Er, Otto und Pestos, sie zu dritt gefesselt am Bett und drei Jungs, die sie einen ganzen Tag benutzen konnten.

Die Entscheidung war sofort gefällt und er müsste mit dem Inhaber des Hauses sprechen, weil er nur die besten, die geilsten und die süßesten Jungs haben wollte. Dafür würde er sogar noch einmal 1000 Goldstücke bezahlen, doch dann sollten es schon ein paar Tage werden, wo er die ausgewählten Jungs bei sich haben konnte.

Auf jeden Fall würde er den Greifenjungen haben wollen, denn der hatte einen viel zu geilen und runden Hintern und der würde sich bestimmt geil auf seinen Schritt anfühlen.

Dann stand er vor der Tür und er konnte nicht hineinschauen, weil die Tür und die gläserne Wand von leinen verhüllt war.

„Dann wollen wir uns mal in die Schlacht stürzen…!“

Karl

„Habt ihr so viele Könige im Haus?!“

„Es sind sogar noch nicht einmal alle hier!“

„Oh ihr Götter… wir sind alle so verdorben…!“

Da fingen die fünf Spione zu lachen an und Karl musste sogar auch Grinsen, als er sie alle betrachtete. An die knapp 200 König, Kaiser und Prinzen saßen im Raum und starrten ihn alle an. Einige sahen sehr unzufrieden aus und Karl wusste auch warum. Aber es war vorgesorgt worden. Die, die nicht erkannt werden wollten, haben von Adelbert eine Maske bekommen, die, wie er gehört hatte, bei einem Event für diese Woche geplant waren.

„Es freut mich sehr euch alle zu sehen. Um eines klar zu stellen: Ich nenne keine Namen, weil einige Anonym bleiben möchten. Die anderen, die sich offen zeigen, werde ich dann zur Verfügung stehen, falls Fragen aufkommen sollten.“

Da erst ließ er Mika von seinem Arm gleiten und der Junge war so eingeschüchtert von allem, dass der sich kein Zentimeter von ihm wegbewegte.

„Wie sie alle sehen, bin ich gesund und munter.“, Karl sah wieder jeden fest in die Augen und die Könige und Kaiser, die bei den Tischen saßen und ein Glas oder ein Krug vor sich stehen hatten, erwiderten den Blick mit gleicher Festigkeit.

Der letzte den er ansah, war König Raul mit seine Diener Sebastian und hinter dem König, sah er den Fuchsarzt, der im Bad sich sein Gemächt angeschaut hatte. Wenn der Fuchs nicht den Kittel eines Arztes anhätte, hätte er ihn sogleich gebeten zu gehen. Dann aber sah er neben den Fuchsarzt, einen alten schwarzen Wolfen, der schon vom hohen alter fast graues Fell bekommen hat. Und neben dem Wolfen, einen jungen weißen Tiger, der in einem Rollstuhl saß und ihn gepeinigt ansah.

„Ich bedanke mich bei jedem fürs kommen. Einige haben bestimmt Strapazen auf sich genommen, um meinen Ruf folge zu leisten, denen bedanke ich mich herzlichst. Bestimmt fragen sie sich alle, wieso ich euch kommen ließ. Manche können sich schon bestimmt denken wieso, doch damit keine Ungereimtheiten auftreten, möchte ich es dennoch sagen.“

Wieder sah er einem nachdem anderen im Halbkreis vor sich an und er sah, dass sie alle an seinen Lippen hingen.

„Mir ist zu den Ohren gekommen, dass mein Unfall, weitreichende Folgen hat, beziehungsweiße, hatte. Deswegen kommt jetzt meine erste Bitte. Ich bitte euch einen Brief aufzusetzen, der dann gleich zu eurem Land gesendet wird. Meldet, dass es mir gut geht, dass es die Aufrüstung nicht notwendig ist und, dass das Archaische Reich auch nicht versucht in eure Länder einzufallen. Im Gegenteil sogar, sie versammeln sich nur, weil sie befürchten angegriffen zu werden.“

„Woher wollen sie das wissen König Karl?“, ein Gepard stand auf und dabei verrutsche der Bademantel und Karl konnte deutlich sehen, dass der König der stand, noch feucht war vom Liebesspiel.

„Weil ich mit König Richard gesprochen habe.“

„Der ist doch verrückt geworden?! Wie konnten sie mit ihm sprechen?“

„Er ist nicht verrückt, nicht mehr.“

„ICH HABE MEIN ZIMMER GANZ OBEN UND ICH MUSSTE SEINE SCHREIE VIER TAGE AUSHALTEN!“, der Gepard war kurz vor einem Wutausbruch und gestikulierte dementsprechend auch heftig mit den Händen.

„Er ist nicht…“, Karl konnte nicht einmal diesen Satz zu ende aussprechen, bevor ihn der Gepard unterbrach.

„BLÖDSINN! Wir können es nicht leisten noch einmal Krieg gegen das Archaische Reich zu führen. Mein Vater ließ sein Leben letztes Jahr im Krieg und erst vor einem Monat haben wir etwas von unserem Territorium vom Archaischen Reich zurückerhalten, sodass unser hungerndes Volk wieder so viel anbauen kann, dass wir nicht alle verhungern im Frühling!“

Der Gepard hat so heftig gestikuliert, dass der Bademantel komplett aufging und jeder der neben ihn saß, die Lenden sehen konnte. Karl ging zu ihm hin und der Gepard, der in der ersten Reihe war, starrte ihn vor Sorge schon fast wahnhaft an.

Zumindest stieß er ihn die Hände davon, als er ihn den Bademantel richtete und auch zumachte.

„König Wilhelm. Ich will mir nicht vorstellen, wie schlimm die letzten Jahre für sie waren. Natürlich habe ich die Berichte erhalten, wie euer Vater den letzten Angriff persönlich angeführt hat und wie er dann, mit einem Schlachtruf auf den Lippen, sein Leben ausgehaucht hat. Ich weiß auch, wie euer Volk gelitten hat, wie schwer das letzte Jahr für Sie und für jeden war.“

Karl sah ihn in die wunderschönen Bernsteinfarbenen Augen und legte dann eine Hand auf die schmale Hüfte und die andere auf die Brust, wo das Herz schlug.

„Aber ihr müsst nach vorne blicken, nicht zurück. Ihr versteht nicht mit euren knappen 21 Jahren, was ein Krieg ist!“

Da schritt der Gepard auf ihn zu und drückte Brust und Schnauze gegen die von Karl.

„ICH WIEß SEHR WOHL WAS EIN KRIEG IST! KÖNIG K-A-R-L!!!“

„Nein, das wisst ihr nicht. Aus einem ganz einfachen Grund. Euer Land war zu klein und das Archaische Reich hat nur ein tausendstel seiner Truppen, nur Soldaten geschickt und nicht einmal die, konnten sie abwehren. Was aber würde geschehen, wenn die Kriegsbestien kommen würde, die so hoch wie ein Fünfstöckiges Haus sind? Sie können mit einen hieb ein Truppe Soldaten qauer durchs Schlachtfeld fliegen lassen. Was würde passieren, wenn sie nur einen Drachen schicken würden?“

Karl sah nach links.

„Kaiser Amber, erzählt diesen Jungen König, was ein totaler Krieg gegen das Archaische Reich bedeutet.“

Es war der weiße Tiger im Rollstuhl, der vor Schmerzen laut zu stöhnen anfing, als der sich ganz langsam und mit Hilfe vom Fuchsarzt, vom Rollstuhl erhob.

„Es.. bedeutet… *GRRRR*…*SCHNAUF*… den Tod. Das Archaische Reich… ist zu mächtig… zu stark… *SCHNAUF*… der Friede… ist ein Geschenk… nicht vergeuden…“, völlig erschöpft vom Kraftakt, sackte der junge Tiger zusammen und der Fuchsarzt, sah ihn voller Mitleid an, während er ihn etwas einflößte.

„Kaiser Eduard, Ambers Vater hat ein Land regiert, dass auf der anderen Seite des Kontinents lag. Es war so groß und so stark wie das Archaische Reich. Im ersten Jahr konnten sie die Wellen der Krieger und Kriegsbestien aufhalten, doch das Reich hat sich angepasst und die Verteidiger haben am Tag mehrere Kilometer an Land, tausende Bürger und noch mehr Soldaten verloren. Das Archaische Reich war wie eine Welle und nichts konnte sie dann mehr aufhalten, bis Kaiser Eduard bei der Verteidigung der Hauptstadt starb. Dann fiel das Reich und jeder, sogar Kaiser Amber, wurde zum Sklaven. Zehn Jahre musste der damalige Prinz Kohle und Erz im Tagebau schürfen und erst vor knapp 2 Monaten, ließ ihn das Archaische Reich frei, ließ 2000 Bürger frei und gab ihnen etwas Land zurück. Sie haben jetzt so viel Land, das gerade einmal so groß wie ein Herzogturm ist. Kurz gesagt, Kaiser Amber, ist kein Kaiser mehr, sondern höchstens der Dorfvorsteher, oder Bürgermeister einer kleinen Stadt.“

Kaiser Amber schloss die Augen, als alle zu ihm sahen.

„Kaiser Amber hat so viel erlitten, so viel schmerz, so viel Folter und die Schlechte Ernährung führte dazu, dass er mit seinen 20 Jahren an schwerer Gicht leidet. Ich persönlich habe ich dann eingeladen hier her zu kommen, um sich zu erholen und später dann, mit den Archaischen König zu verhandeln. Wenn die Verhandlung scheitern sollte, hätte ich ihn und sein Volk aufgenommen und das Kaiserreich Sanktum, würde aufhören zu existieren. Ich würde Amber zum Adeligen schlagen, sein Volk müsste nicht schwer arbeiten und hungern, wobei man 2000 Mann nicht als Volk mehr bezeichnen kann. Er hat keine Kinder und wird vermutlich auch keine Zeugen, zumindest nicht, bis es ihm viel besser geht.“

Nun drehte Karl den Kopf zurück und Nase rieb an Nase.

„Also König Wilhelm, wollt ihr noch immer das Säbeln rasseln lassen? Oder vertraut ihr auf den Vertrag, den ihr mit König Richard geschlossen habt!“

In den bernsteinfarbenen Augen sah er wie zerrissen der Gepard war. Ängste und Sorgen verleiten vielen zu unüberlegten Entscheidungen und König Wilhelm stand kurz vor einer. Daraufhin ließ er die Hand um die Hüfte gleiten und die Hand an der Brust, glitte rauf Hinterkopf. Im nächsten Moment drückte er ihn und den Kopf in seinen Hals.

„Euer Vater ist zwar nicht hier, aber ich vermute das er sowas sagen würde: „Wilhelm, sei kein Narr. Du hast einen Friedenvertrag mit dem Archaischen Reich! Wieso setzt du dich und dein Volk in Gefahr, nur weil ein anderer König einen Unfall hatte? Siehst du Truppen an unserem Grenzen stehen? Hast du irgendwelche Briefe erhalten, dass Truppen auf dem Marsch sind? Schalte endlich deinen Kopf ein und biete dem Archaischen Volk stattdessen deine Hilfe an, um die ganze Sache zu klären, als Truppen an der Grenze zu positionieren, die auch noch versorgt werden müssen, obwohl das Volk hungert.“

Der Gepard schluchzte genau nur einmal. Der Körper in seinen Armen erbebte nur für wenige Sekunden und Karl hielt ihn nur solange fest, bis er sicher war, dass man nicht sehen konnte, wie knapp König Wilhelm den Tränen gewesen war.

Als sie sich voneinander trennten, sah ihn das Gesicht des Königs eisern an, aber die Augen dankten ihm für die Worte und für den ruhigen Moment.

Karl nickte und ging mit festen Schritten zurück zu Mika, der wie verloren dastand und aufrichtig lächelte, als er wieder bei ihm war.

„Sie alle haben Angst, das verstehe ich. Ich verstehe es nur zu gut. Auch ich hatte Angst, als etwas geschah und ich einen Fehler machte. Für diesen Fehler… habe ich teuer mit Blut bezahlt und bis heute, sucht mit dem Fehler noch heim. Aus Angst für einem Krieg mit dem Archaischen Reich, floss in meinem Land das Blut meines Volkes. Doch sieht euch um. Ich sprach mit König Richard, wir wurden Freunde und Verbündete. Lasst euren Urteilsvermögen nicht von Angst blenden. Wir alle Leben auf dem Kontinent, wir alle Lieben auf dem Kontinent, wir SIND DAS KONTINENT. Also sollten wir auch versuchen in Frieden zu leben. Alles andere wäre Narretei. Wer auf Krieg aus ist, gegen dem sollte sich der ganze Kontinent stellen. Wer auf Frieden aus ist, dem sollte man die Hand reichen.“

Es wurde stille als er verstumme und in den Augen aller, sah er Hoffnung aufflammen.

„Aber Karl…?“, da meldete sich Mika zu Wort und der Junge sah aufgeregt jeden an, der nun zu ihm sah.

„Ja Mika?“

„Stimmt da auch? Ich… Ich… Wenn ich an Papas stelle wäre… würde ich… ähm… Beweise fordern?“, Mika grinste entschuldigend und Karl ging vor ihm in die Hocke.

„Du hast Recht Mika. Wenn dein Papa da wäre, würde er bestimmt irgendwelche Beweise von mir verlangen. Und ich habe sogar einen Beweis, dass das Archaische Reich frieden möchte.“

„We-Welchen denn?“

Grinsend hob Karl den kleinen Mika hoch und ließ ihn auf seinen Arm Platz nehmen und er richtete seine Worte an alle, die zu ihnen sahen.

„Ich, König Karl van Helm, gebe hiermit meine Verlobung mit König Richard bekannt!“

Er ließ die Bombe platzen. Die meisten standen auf, vor Schock. Sekunden war es totenstill, als plötzlich alle gemeinsam zu reden anfingen. Könige wandten sich an Prinzen. Kaiser an Könige. Und auch Mika starrte ihn einfach mit offener Schnauze an.

Dann aber schloss Mika die Schnauze und ließ etwas raus, was alle zum Verstummen brachte.

„BOAH! WIE GEIL IST DAS DENN…! DU UND DIE GEILE ECHSE! ICH MÖCHTE EUCH JETZT WEN HEIRATEN!!!“

Ein Gelächter brach los, als Mika Worte verhallten.

„WIESO LACHT IHR ALLE? ICH MÖCHTE ALS KÖNIG AUCH EINEN MÄNNCHEN HEIRATEN, ABER STATTDESSEN WILL JEDER DAS ICH EIN WEIBCHEN HEIRATEN SOLL!“

Die Tür ging auf und Karl sah wem, der sie alle hier im Raum, in den Schatten stellte, einfach nur durch dessen Anwesenheit.

Alle fingen noch lauter zu lachen an, manche konnten sich nicht auf den Pfoten mehr halten und mussten sich weinend vor lachend hinsetzen. Aber Karl war nicht der Einzige, der den neuen Gast erkannte. Die, die ihn erkannten, verstummten Augenblicklich und ganz langsam, wurde es wieder komplett still im Raum.

„Begrüßt Pharao Hator, Neith Sohn.“, Karl und alle anderen Könige, Kaiser und Prinzen, neigten den Haupt vor Hator.

„HATOR!“, rief Mika und winkte voller Elan. Die Anspannung verflog im Raum, als sich Hator grinsend erhob und schnell zu Mika ging. Hator nahm einfach Mika auf seinen Arm und legte die Lippen auf die Stirn des kleinen Prinzen.

„Was hast du Otto angetan?“

„HÄ? NICHTS, ICH SCHWÖRE ES!“, Mika wusste wirklich nicht, was er Otto angetan haben soll und er sollte, dass es Hator auch gut hörte.

„Wieso ist er dann so nett zu mir?“

„OOOOOHHH! Das meinst du… tja… Otto hat zugegeben das er schwul ist, das ist aber auch alles, ich schwöre es!“, verschwitzt sah Mika rauf zu Hator und der Pharao, der ein Reich regiert, dass doppelt so groß wie ihr Kontinent war, fing lauthals zu lachen an.

„Wieso lachst du… wieso lachen alle über mich…“, schmollend und kurz vorm weichen, sah Mika zu Karl. Kurz sah Karl den Pharao an, bevor er Mika die Antwort gab.

„Sie lachen nicht über dich, sondern über deine ehrlichen Worte. Als König und Kaiser, kann man nur selten das sagen, was man sich wirklich denkt. Denn, wenn man sagt was man denkt, zeigst du deinen gegenüber eine Blöße, die er dann gegen dich verwenden kann.“

„Das verstehe ich nicht Karl…!“, Mika bekam schon feuchte Augen und der junge war so verzweifelt wegen sich selbst, weil er es einfach nicht verstand.

„Das brauchst du auch nicht Mika. Bleib einfach wie du bist und das ist schon das größte Geschenk, das du für jeden hier machen kannst, Ok!“

Hators Worte brachte Mika zum Grinsen und dankend für die aufmunterten Worte, umarmte Mika einfach Hator.

„Hator?“

„Ja Mika?“

„Hat dir Otto schon den Penis gelutscht?“

„Vielleicht…“, gab er zwinkernd zurück.

„Darf ich dann auch einmal?“

„Vielleicht…“, gab Hator lachend zurück und ging dann mit Mika zurück zum Sitz, wo er vorher gesessen hat.

Diese kurze Konversation, ließ so ziemlich jeden grinsen und es war ein sehr lüsternes Grinsen. Mit einer lässigen Geste der Hand, gab Hator zu verstehen, dass Karl weitermachen soll, womit auch immer er gerade dabei war.

„Ähem… also… um es langsam auf dem Punkt kommen zu lassen, möchte ich noch mit allen hier anwesenden etwas besprechen. Wegen meiner Vermählung mit König Richard, werde ich in meinem Land die Ferien um eine Woche verlängern lassen. Das bedeute, dass auf alle Zeiten die Herbstferien drei Wochen andauern werden. Ich werde sie Bündniswoche nenne und in dieser Woche feiern ich und mein Land das ewige Bündnis mit dem Archaischen Reich. Diesbezüglich möchte ich auch, dass dies ein Grund ist, um auch in euren Ländern diese Woche einzuführen. Natürlich wird auch diese Woche im Archaischen Reich eingeführt und da wir alle auf den gleichen Kontinent leben, wäre es nur logisch, dass jedes Land mit einem Schulsystem diese Woche einführt.“

„Und was soll das bringen? Wir sind nicht mit dem Archaischen Reich verbündet, sondern haben nur einen Nichtangriffsvertrag geschlossen.“

Ein Löwe mit einem erblindeten Auge, der alt war und wo die Mähne langsam grau wurde, erhob sich und starrte Karl an.

„Sie haben Recht, sie haben keinen Bündnisvertrag, aber wer sagt, dass es so bleiben soll? Ist es schon nicht Grund genug einen Nichtangriffsvertrag mit dem Archaischen Reich zu feiern? Könnte das nicht als eine Wende in der Geschichte dieses Kontinents werden? Wie werden unsere Kindeskinder auf uns blicken, wenn sie das lesen und mit ihren Kindern die drei Wochen genießen?“

Der Löwe wirkte nicht so ganz überzeugt.

„Wie ich bereits gesagt habe, müssen wir nach vorne blicken, aber was ich noch nicht gesagt habe ist, dass wir auch nicht still stehen bleiben dürfen. Wie länger wir alle stehen bleiben, umso mehr holt uns einer ein, oder hat es schon längst. Wir dürfen uns nicht nur in Kriegshandwerk weiterentwickeln, sondern auch innerlich und staatlich. Eine Woche längere Ferien, würde die Kindheit von jedem glücklicher machen. Wie glücklicher man in der Kindheit ist, umso glücklicher ist man als Erwachsener.“

Karl hielt inne und sah König Wilhelm an, den Geparden.

„Der halbe Kontinent brannte die letzten Jahrhunderte unter dem Krieg. Es wird nun Zeit für den Frieden, wonach sich jedes Land sehnt. Lassen wir diesen Frieden mit einem Paukenschlag erklingen, Feiern wir den Frieden auf den Kontinent mit einer Woche, die jedes Jahr stattfinden und die keiner so leicht vergessen wird. Lassen wir den Frieden mit meiner Hochzeit feiern, wo ich jeden hier einlade zu kommen. Jeder kann im Brief seine Verwandten und Freunde kommen lassen. Gefeiert wird hier, doch ausgelassen… werden wir im Haus Rosé feiern, wo jeder König, Kaiser und Prinz, die ganze Woche über kostenlos hausieren und machen kann, was immer einem beliebt!“

Es war totenstill, bis jemand klatschte.

Es war Mika.

Der zweite war dann Hator, der dazu noch was sagte.

„Auf den Frieden König Karl!“

Als die Stimme verklungen war, erhoben sich alle, die es konnten und es war dann ohrenbetäubend, als der Applaus erklang.

** Tom**

Seine Gedanken überschlugen sich jetzt nicht, aber es bereitete ihn dennoch Kopfzerbrechen, weil die Geschichte ihn nun auch als Richter ansah. Er KONNTE was machen, aber SOLLTE er auch? Das ist die Frage die er sich stellte, als er das Zelt verließ und von Radu und Talus empfangen wurde.

„Sopek hat sich… wie man es hier so schön sagt, weggeschossen.“, als er das von Talus hörte, sah er an ihnen beiden vorbei. Sein Mitgefühl sprang alle Grenzen, als er sich neben Sopek auf den Boden setzte. Die starke Echse rührte sich nicht mehr, atmete nur sehr flach und hatte die Augen geschlossen, während das Kinn auf der Brust lag. Die Arme hingen schlaff herunter, die er dann auf den Beinen gleich rauflegte.

„Was machen wir mit ihm?“, fragte Radus und Tom fiel nichts ein. Doch dann fiel ihm was ein.

„Besorgt eine Decke und etwas, worauf er seinen Kopf legen kann. Er sollte sich hier ausruhen und morgen, werde ich mal mit ihm reden.“, die beiden Brüder gingen besorgt davon, während sich Tom den Wasserbecher schnappte und Sopeks Kopf hob.

„Das ist Wasser mein Lieber. Trink etwas.“, die Hälfte vom Wasser die er ihm gab, rann aus der Schnauze, während die andere Hälfte nur langsam geschluckt wurde. Nachdem er den Becher auf dem Tisch abstellte, hielt er den Kopf mit einer Hand aufrecht, während er ihn mit der anderen Hand die Wangen streichelte.

Sie waren rau und doch weich und er musste dann grinsen, als die starke Echse schnaufte.

„Gefällt dir, oder?“, kurz danach flackerten die Augen, aber Sopek war so eingeraucht, dass der sich sonst nicht rühren konnte. Dann kamen Talus und Radus zu ihm geeilt und bevor sie ihm erreichten, flüsterte er ihn was zu.

„Ich kümmere mich um deine zwei Söhne. Ich darf als Schaz`zalar über sie richten. Das wurde mir vorhin von Haslar berichtet. Aber da es nicht öffentlich ist, oder noch nicht, werde ich sie hier Richten. Das bedeutet, wenn sie das Anwesen verlassen, gilt mein Wort nicht mehr und vielleicht wird es auch zu spät sein, bei euch zu Hause.“

Sopek schnaufte abermals, diesmal aber entließ er die ganze Luft aus der Lunge.

„Kein Sorge, ich werde gerecht sein, du kennst mich ja!“

Sie zwei Brüder waren nun bei ihm und zu dritt, legten sie den ehemaligen Clanführer auf dem Boden. Tom drehte ihn dann auf die Seite damit er dann nicht beim erbrecht daran erstickt, falls es dazu kommen sollte. Radus hatte einfach eine zweite Decke zusammengefaltet, dass er dann unter den Kopf von Sopek schob. Tom nahm die Decke von Talus entgegen und bevor er ihn dann schlussendlich zudeckte, richtete er den Stoff vorne, damit nicht keiner den Clanführer in den Schritt sehen konnte, falls die Decke verrutscht.

„Und was jetzt?“, fragte Talus.

„Ihr wollt immer wissen, was jetzt kommt.“

„Entschuldige Schaz`zalar.“, flüsterte gleich der größere Bruder zurück und Radus schlug seinen Bruder mit der Faust auf die Schulter.

„Nein, ist schon gut. Ich bin nur hier um noch Alex abzuholen, der Rest… der Rest liegt in Karls Händen.“

Tom stand auf und sah sich um.

„Sollte er eigentlich nicht hier sein?“

Die Brüder sahen sich verwundert an und mit dem gleichen Gesicht, sahen sie sich wie Tom um.

„Also… vor paar Stunden habe ich noch gehört, dass er hier sei.“, sagte Radus und sog stark die Luft ein. Plötzlich ging er davon und Tom sah fragend Talus an, aber der zuckte nur mit Schultern. Sekunden darauf kam auch Radus wieder zurück und grinsend trug er Alex unter dem Arm.

„Was hast du jetzt wieder angestellt?“, wollte Tom wissen und ging vor dem hängenden Alex in die Knie.

„Er hat nur in das Zelt gespickt.“, kicherte Radus mehr als er sagte.

„Tz.Tz.Tz. Böser Junge.“, dabei wackelte Tom mit dem Zeigefinger und nahm Alex von Radus entgegen. Beschämt entdeckt worden zu sein, schämte sich Alex dafür gespickt zu haben und konnte daher nicht in Toms Augen sehen.

„Habe ich nicht gesagt, dass du nicht in die geschlossenen Zelte spicken sollst?“, der Junge auf seinen Arm krallte sich in sein Brustfell ein, ballte die Hände zu Fäusten, nur um sich dann an ihn zu lehnen.

„Schauen wir mal, ob Karl was erreicht hat.“, als sie losgingen, drückte er Alex fest an sich und der Junge fing wieder zu grinsen an.

Larion

Am vierten Tag war er am Ende seiner Kräfte. Anstatt zu schlafen, haben sie sich geliebt. Anstatt zu Essen, wurde er geliebt und anstatt einer Pause zu machen, hat er geliebt. In den letzten Tagen wurden sie zu einem Körper, der sich wandte und aus einer Kehle stöhnte. Es waren die intensivsten Tage seines Lebens und er bereute es, diese Erfahrung nicht schon früher gemacht zu haben. Es war das schönste, was er bisher erleben durfte und er hatte noch so viele Tage vor sich.

Sascha lag auf ihm, ebenfalls völlig erschöpft und sie beide badeten in ihren eigenen Säften. Wie die sterblichen sagen würden, bräuchte das Zimmer eine komplette Renovierung. Sie haben es auf jedem Möbelstück getrieben, Stühle, Schränke, Tische und das Bett, gingen dabei nach der Zeit zu Bruch.

Sie beide lagen schief im Bett, weil das Bett halb eingebrochen war. Doch wie das Zimmer aussah, so sahen sie ebenfalls aus. Sie haben an Gewicht verloren, die Wangen waren eingefallen und die Augenringe waren dunkel und zeigten jeden, dass sie kaum geschlafen haben.

Es wurde an der Zeit für eine längere Pause, wo sie schlafen und Essen konnten. Dennoch, obwohl er das wusste, es fühlte und brauchte, lag seine Hand auf der linken Hinterbacke von Sascha und der junge Raptor wurde deswegen, wieder ganz hart.

„Ich kann nicht mehr Larion…!“, als er das hörte, dankte er zuerst seinen Vater. Er wusste nicht wieso er ihn zuerst dankte, aber gleich danach kamen die Götter dran.

„Dann schlafe jetzt und ich hole mir was zum Essen.“

Noch bevor er zu Ende gesprochen hat, schlief Sascha schon tief und fest. Er schlief sogar so tief, dass es ihn nicht aufweckte, als Larion ihn auf die Seite rollte und eine Decke auf ihn legte. Obwohl er keine kraft für irgendwas hatte, schaffte er es irgendwie aufzustehen. Todmüde von den letzten Tagen, sah er kaum was um ihn geschah, vielleicht lag es auch daran, dass es ihm egal war. Denn sein Ziel war Essen. Er brauchte was zum Essen und das war keine Kräuter oder frisches Gras, was er sonst immer zu sich nahm.

Er brauchte was Nahrhaftes und die Sterblichen hatte so viel, weil es so gut roch und aussah. Er und zwei anderen sahen sich an, was angeboten wurde im Speisesaal. Niemals würde er Fleisch essen, aber alles andere, von allem anderen nahm er gleich die dreifache Portion.

Als er saß und aß, geriet er in einen Fressrausch. Er kaute kaum noch, sondern stopfte nur noch in sich rein. Doch schnell blieb ihm das Essen im Hals stecken und er schnappte sich einen Krug und trank was auch immer drinnen war. Es schmeckte nach Orange und brannte im Hals, aber da es lecker war, trank er die ganzen drei Liter aus. Er aß und aß und holte sich sogar noch zwei Teller, die voll von Köstlichkeiten war.

Am Ende aß er genüsslich, was die Sterblichen als Eis bezeichneten. Im Grunde genommen war es Schnee, dass nach süßen Himbeeren schmeckte. Danach nahm er das gleich, nur das es leicht gelb war und er wieherte fast, weil sein Gaumen vor süßer Zitrone explodierte.

„Vater… du verpasst was…!“

Nachdem er sich nochmals zwei große Becher von diesem Zitroneneis in den Bauch stopfte, konnte er sich nicht mehr bewegen. Sein Bauch tat ihm schrecklich weh, weil er sich überfressen hat.

Stöhnend vor Schmerz stand er auf und wollte schon zurückgehen, als er sich umentschieden hat.

„Ein kleiner Spaziergang würde bestimmt helfen.“

Und gerade als er sich entschieden hat, hörte er lauten Applaus hinter sich. Doch der Raum woher der Applaus kam, war geschlossen und von Leinen für andere unersichtlich. Dennoch, seine Neugier trieb ihn an und leise öffnete er die Tür, bevor er einschritt.

Einige Personen erkannte er, weil sie ihm hier über den Weg gelaufen sind. Andere erkannte er von Beschreibung, die er gehört hatte. Aber mehr als die Hälfte, kannte er nicht, oder waren so unbedeutend, dass sie ihm schlichtweg egal waren.

Doch dann regte sich etwas ihm ihn. Etwas, dass nur in der Nähe seines Vaters sich regte. Es war ein Gefühl der Allmacht, das in seiner Nähe war. Und als er die Person sah, verstand er es. Es ruhte, war aber schon einige Male aufgebrochen. Von dieser Person musst er sich hüten, denn sie war sogar stärker als sein Vater, vielleicht sogar stärker als seine Mutter.

Aber da es ruhte, wollte er es auch nicht aufwecken. Doch dann kam es ganz anders. Es kam alles anders. Plötzlich spürte er den Blick eines Gottes auf sich ruhen.

Es war erwacht.

Er hatte Angst.

Er hatte unendliche Angst.

Er traute sich nicht hinzusehen und um den Gott Tribut zu zollen, kniete er sich hin.

Allein was seine Augen am Boden sah, war fast schon zu viel für seinen Verstand. Die Spiegelung des Gottes am polierten Boden, war Feuer und Flamme. Der Gott war umringt davon und anstatt mit Augen, sah ihn der Gott mit zwei Sonnen an.

Der Kopf des Gottes bewegte sich. Es schien ihn schief anzusehen. Zuerst die eine, dann auf die andere Seite, drehte sich der Kopf leicht. Im nächsten Moment stand der Gott direkt vor ihm und es war nicht sein Körper der brannte, sondern seine Seele, die vor Ehrfurcht schrie und vor Schmerz fast zersprang. Dann erklang eine Stimme, die er vielleicht schon einmal in seinen Träumen gehört hatte.

„Larion… dass ich dein Blut einmal wiedersehen würde, überrascht mich. Ich verstehe… auch mein Blut ist dem zugetan. Aber dich hier zu sehen, ist wahrlich eine Überraschung, die ich in den letzten 5000 Jahren nicht hatte. Ihr hättet so viel mehr werden können, aber ihr habt den falschen Weg eingeschlagen. Wir werden dann sehen, wie die dritte Blutlinie mit dieser Information umgehen wird, wenn sie über das alles hier, hereinbricht.“

So schnell es kam, so schnell ist es wieder verschwunden.

Panisch stand er auf und rannte. Er rannte so schnell, wie ihn seine Hufe tragen konnten. Die worte hallte ihm immer und immer wieder im Kopf nach und erst, als er sah, dass er auf einer Lichtung stand, die weit, weit entfernt vom Turm war, konnte er sich beruhigen.

In seiner Panik verwandelte er sich in seine ursprüngliche Gestalt zurück.

Dann schlug er einmal auf dem Boden. Etwas in ihm wusste was er da tat, doch sein wacher Geist, sein Ich, wusste nicht was er gerade getan hat. Doch Sekunden später, spürte er ihn, bevor er ihn sah.

Ein silberner Schein erschien zwischen den Bäumen und Sträuchern und lautlos, wischte die lange weiße Mähne über das Gras, als sein Vater die Lichtung betrat. Aufgeregt lief er zu ihm und tänzelte nervös mit den Hufen, bis sein Vater den Kopf erhob. Ein Blick reichte und sie beide sahen besorgt zum Turm.

„Hast du ihn gesehen?“

„Nicht direkt, nur seine Spiegelung.“

Sein Vater sah ihn wieder an.

„Wie geht es dir?“

„Ich weiß… nicht. Mein Körper brennt, obwohl mir nicht heiß ist.“

„Dann hast du nochmal Glück gehabt.“

„Vater?!“

„Ja mein Sohn?“

„Er sprach irgendetwas von eine Blutlinie oder sowas und er erwähnte auch die dritte Blutlinie, die über uns hereinbrechen wird.“

„Hat er das wirklich gesagt?!“

„Ja!“

„Dann ist es soweit…“

„WAS IST SOWEIT?!“

„Der Krieg der Götter findet wieder statt.“

„Aber die Götter sind fort, oder starben im ersten Krieg. Wie kann also nochmal ein Krieg der Götter stattfinden?!“

„Denk doch nach Larion. Jeder Gott hat seine Nachfahren gezeugt. Sogar du stammst von Blut eines Gottes ab, aber die meisten Blutlinien sind verendet. Ausgetrocknet. Doch manche blieben bis jetzt bestehen.“

„Das… das ist gerade zu viel für mich… Habe ich jetzt mit einem Gott gesprochen, oder nicht?“

„Das hast du nicht. Wenn es tatsächlich ein Gott gewesen wäre, der vor dir erschienen ist, dann wäre hier nichts mehr, als nur Asche. Es war ein Bruchstück seiner Kraft. Das, was er seinen Kindern vererbt hat und von Generation zu Generation weitergereicht wurde.“

„Und was ist mit Tom? Ich spüre… er wurde von einem Gott berührt und… er hat etwas an sich… aber es ist so klein… fast schon Mild.“

Sein Vater bekam ganz große Augen und sah wieder zum leuchteten Turm.

„Das kann nicht sein Larion. Sowas durfte nicht einmal mehr passieren!“

„Wie meinst du das?“

Zum ersten Mal in seinem kurzen Leben, sah er seinen Vater aufgeregt mit dem Hub schaben.

„Die Götter haben uns sich selbst überlassen. Sie haben sich komplett zurückgezogen und sind verschwunden. Nur noch deren Erben haben noch etwas ihrer Kraft in sich. Doch… wenn das wirklich stimmen sollte, dass dieser Tom von einem Gott berührt wurde… wer sagt dann, dass nicht doch noch ein paar Götter hier sind und jetzt gerade, uns zuschauen!“

„Wirst du jetzt mit Mutter darüber sprechen?“

„Das werde ich und ich freue mich auf ihre zwei Hände.“

„Wann hast du sie das letzte Mal gesehen?“

„Vielleicht 40, oder 50 Jahre sind es her, seit ich sie das letzte Mal gesehen habe.“

„Bitte grüß sie von mir und sag ihr, dass es mir gut geht.“

„Das werde ich und Larion…?“

„Ja?“

„Treib es nicht zu wild mit den Sterblichen, sonst kommt mein Blut noch wieder in Wallung, wenn wir uns wiedersehen.“

Diesmal trat sein Vater mit dem Huf auf den Boden und wo er hingetreten hat, teilte ein Blitz den Himmel, der so gewaltig war, wie ihn dieses Land noch nicht erlebt hat. Das Grollen wanderte bis zu den Bergen, das dieses Land umschloss und warf es wieder zurück.

„Es wäre nicht gut, wenn mein Blutt in Wallung geratet, obwohl ich gerne mal wieder im Sturm der Zeit stehen wollen würde.“

Larion sagte nichts, hielt die Luft an, die so stark nach Ozon roch, bis sein Vater wieder in den Wald schritt und dann, verschwunden war.

Er wusste wie mächtig sein Vater war, aber, dass er mit einem Hufschlag einen Blitz rufen konnte, der so gewaltvoll war wie ein ganzer Sturm, ließ ihn nur erahnen, welche Kräfte in seinen Vater schlummerten. Gleichzeitig fragte er sich, welche Kraft der Gott hatte, also die vererbte Kraft, mit dem er sprach.

Nun hatte er Angst um die Sterblichen. Es war kein Gerücht mehr, sondern eine Warnung. Die dritte Blutlinie würde kommen, über sie. Doch ihm stellte sich die Frage, wer oder was die dritte Blutlinie war und er hatte gerade die beste Gelegenheit gefunden, um an paar Informationen zu kommen.

Diesmal in seiner ursprünglichen Gestalt lief er zurück zum Turm der Gelüste, wo er hoffte ein paar Antworten zu bekommen.

Karl

„Wer war das Hator?“

„Ich weiß es nicht Mika.“

„Wieso hat er sich vor dir hingekniet, als du ihn angeschaut hast?“

„Ich… weiß es nicht…“

Doch Hators Haut kribbelte und das tut es jetzt noch.

Karl hob die Hände und bat so den Applaus einzustellen. Lange musste er nicht warten, als alle wieder saßen und zu ihm raufblickten.

„Meine Herren, ich verdiene diese Anerkennung nicht, denn es waren nur meine ehrlichen Gedanken, die ich schon so lange verschlossen habe. Wir sitzen schon ziemlich lange hier und ich bin mir schon sicher, dass einige zurück zu seinen Jungs oder zu den heißen Hintern möchten, die warten.“

„Du sagst es König Karl!“, warf König Wilhelm ein und sie beide grinsten sich kurz gegenseitig an.

„Gut, es kommt noch ein Punkt der für mich wichtig ist. Er ist deswegen wichtig, damit der Frieden überhaupt entstehen kann und das wird für euch alle, ein wichtiger Schritt sein, der aber auch sehr schwer sein wird. Es geht darum… dass die Echsen aus Archia, auch dieses Haus nutzen werden. Vielleicht habt ihr schon gesehen, dass in meinen Städten einige… sehr viele Bordelle eröffnet wurden, die von den Echsen aus Archia geleitet werden. Da ich mit König Richard vermählt bin und die Hochzeit stattfinden wird, sind wir zu einem Volk geworden. Nun ist es auch Zeit, dass ihr die alten Zeiten, die alten Konflikte und den Hass, hinter euch lässt.“

König Wilhelm stand auf und man konnte gut am Geparden Körper sehen, dass er zurück ins Bett und zu seinem Liebhaber wollte. Kurz ließ der König den Blick über die anderen Herrscher schweifen, bevor er das Wort ergriff.

„Ich denke das ich für alle sprechen, wenn ich sage, dass ihr ziemlich viel verlangt. Es sind gerade einmal vier Wochen vergangen, seit die Kriegshandlungen eingestellt wurden. Wir lecken noch unsere Wunden. Die Weibchen weinen noch über die Verstorbenen und wir alle, die vom Krieg betroffen waren, sind gerade noch am aufräumen und zählen die toten auf den Straßen.“

Der Großteil nickte König Wilhelm zustimmend zu und Karl atmete tief ein, weil er nun wusste, dass die eigentlichen Verhandlungen, jetzt erst kommen werden.

„Das ist mir klar König Wilhelm. Doch man muss den ersten Schritt auf diesen Weg irgendwann einmal gehen und wie früher man damit anfängt, umso schneller kann man akzeptieren, dass der Krieg vorbei ist. Ich verlange nicht, ich bitte nur den ersten Schritt zu gehen und der erste Schritt ist, sie zu tolerieren. Aus Toleranz kann Freundschaft entstehen und aus der Freundschaft, kann etwas entstehen, dass zwei Länder eng zusammenschweißt.“

König Wilhelm ließ den Blick wieder über alles Schweifen und sah dann Karl an. Sofort wusste Karl, dass er an einem Wendepunkt angelangt war. Die nächsten Sekunden würden über den Kontinent entscheiden und dann, sah er es. König Wilhelm schnaufte aus, sah Karl tief in die Augen und ging dann auf ihm zu.

Sie sahen sich erst dann wieder in die Augen, als König Wilhelm neben ihn stand und sich gleich darauf an die anderen Herrscher wandte.

„König Karl hat Recht. Ich… spüre das König Karl die Wahrheit spricht. Die Zeiten des Krieges sind vorbei und wir sollten alles daransetzten, dass es auch so bleibt. Deswegegen möchte ich etwas Vorschlagen und ich möchte das alle Anwesenden ihre Stimme abgeben.“

„Was wollt ihr Vorschlagen König Wilhelm?“, brummte König Raul laut und der Gepard neben ihm, wandte sich wieder an alle.

„Ich schlage ein Staatenbündnis vor.“

Sofort erhoben sich alle wieder und fingen laut miteinander zu diskutieren an, doch schnell aber wandten sich alle 200 Stimmen und mehr, an sie beide vorne.

Doch dann ertönte wieder Rauls Stimme, die sich brüllend über alle erhob.

„UND WER SOLL DAS BÜNDNISS ANFÜHREN? WIRD ES WER ANFÜHREN?“

Schnell wurde es wieder leise, weil die wichtigste Frage gestellt wurde.

Es sprach wieder König Wilhelm.

„Ich schlage König Karl vor. Er hat gezeigt, dass er Tolerant und mitfühlend ist. Sein Land hat noch nie Schulden aufnehmen müssen. Sein Land gedeiht von Jahr zu Jahr und das Bildungsniveau im Land, ist höher als in manch anderen Staaten, die vom Krieg verschont blieben. Aber nicht nur das, auch hat er König Richard dazu bewogen den Krieg gegen uns alle einzustellen. Wenn nicht er, wer soll es sonst sein?!“

Karl fühlte sich geehrt wegen den vielen schönen Worten über ihn und er war dann sprachlos, als alle anderen leise miteinander zu sprechen anfingen. Aber es gab einen Kandidaten, der weitaus besser geeignet war.

„Ich schlage König Wilhelm vor!“, rief er laut und wandte sich dann zu den Geparden neben ihm, der ihn sprachlos ansah.

Als es dann wieder still im Raum wurde, sprach Karl dann weiter.

„König Wilhelm sollte das Staatenbündnis anführen. Er ist jung, aber nicht dumm. Er hat alle Weisheiten seines ehrenvollen Vaters geerbt. Er hat den Krieg miterlebt, aber hat nicht den Schrecken am eigenen Leib erlebt. Deswegen hat er Respekt vom Krieg und von dessen Leid erfahren. Des Weiteren, weiß er, weil sein Land den Krieg erlebt hat, was die anderen Länder jetzt am dringendsten brauchen. Er weiß das der Wiederaufbau an erster Stellte steht und hat auch die Eier, um seine Entscheidungen zu rechtfertigen.“, Karl wandte sich an die anderen.

„Wir alle… sollten die zukünftige Generation die Entscheidungsgewalt überlassen. Wir sollten unsere Kinder durch rat unterstützten und in ihnen, unserer Hoffnungen setzten. Genauso wie ich es bei meinem Sohn machen werde, der in etwas mehr als zwei Wochen zum König gekrönt wird und wo ich dann, nur noch die Beraterrolle spielen werde, falls mich mein Sohn aufsuchen sollte.“

Ausnahmslos alles sahen König Wilhelm an, der wegen dieser Rede die Sprache verloren hat.

„Wäre es dann nicht besser jemanden zu wählen, der mehr Erfahrung hat?“, sprach ein König, oder Kaiser, der maskiert war.

„Vielleicht, aber dieser jemand würde WIE sein Land und die, der anderen Aufbauen? Genau, er würde die Länder wieder so aufbauen, dass sie auf den nächsten Krieg vorbereitet sind. Ich… war mit König Wilhelms Vater befreundet, als… als wir zusammen studiert haben, hier in meinem Land. Wir… wir waren sehr gute Freunde und sprachen viel. Immerzu sprach er von seinem Sohn, Wilhelm, der gerade die ersten Schritte gemacht hat.“

Karl sah Wilhelm an und legte wieder eine Hand auf dessen Schulter.

„Wenn ich dich anschaue, dann sehe ich ihn, Wilhelm. Er war Stolz, Gerissen und kannte jeden Winkelzug in der Diplomatie. Eines Tages sprachen wir im Park miteinander und als ich ihn fragte, wie er seine Zukunft sieht, sagte er darauf: Ich sehe meinen Sohn. Er wird das schon alles schaukeln, ich weiß es einfach. Ich dachte mir damals, dass es sehr wenig Worte waren.“, die anderen Herrscher lachten leise über den Kommentar.

„Aber ich war noch nicht soweit, wie er es war. Er sah seinen Sohn, wie ich meinen. Er sah die Zukunft, so wie ich es dann sah. Wir haben alles getan, damit es uns und unserem Land gut geht, aber es liegt nun an der nächsten Generation, an unseren Söhnen und Töchtern, dass sie unser Vermächtnis weiterführen und es noch heller zum Glänzen bringen. Wilhelm, dein Vater starb im Vertrauen, dass du alles Schaukeln kannst. Ich als der Freund deines Vaters, glaube auch fest daran, dass du das kannst. Du wirst meinen Sohn führen können, du wirst die Söhne und Töchter aller hier führen können, weil ich an dich glaube!“

Mit der Hand auf König Wilhelms Schulter, wandte er sich an die anderen Herrscher.

„Wer König Wilhelm wählen möchte, der das Staatenbündnis führen wird und alles daran setzten wird, dass jeder Staat und jedes Land gleichberechtig behandelt wird, hebt die Hand!“

Wilhelm kam schlussendlich doch die Tränen und weil er nicht wusste, dass sein Vater, König Karls Freund war, schämte er sich selbst ihn so behandelt zu haben. Er sah ihn schon als Onkel, als den grinsenden Onkel, bevor er ihn dann umarmte.

„Dann ist es beschlossen. Alle Anwesenden haben einstimmig König Wilhelm, als Führer des Staatenbundes gewählt. Daher Lade ich jeden ein, nach der Feier meiner Hochzeit und der Woche hier im Haus Rosé, den Vertrag des Saatenbundes zu ratifizieren. Natürlich kann sich bis dahin noch jeder umentscheiden, doch ich sehe in euren Augen, die Hoffnung aufleuchten, die ihr in König Wilhelm setzt.“

Der kommende Applaus war noch lauter, als der zuvor und diesmal, applaudierte Karl auch und er freute sich zu sehen, wie nah es König Wilhelm ging. König Wilhelm verbeuge sich tief vor den Herrscher, die ihn ausgewählt haben, sie alle in eine neue Zukunft zu führen.

Aber für Karl war der Abend noch nicht vorbei.

„MEINE HERREN!“, rief er laut und hob die Arme, so wie es Tom gemacht hat. Doch es dauerte geschlagene zwei Minuten, bis der Applaus langsam abebbte und Karl wieder zu ihnen sprechen durfte.

„Hinter mir am Tresen sind die Briefe vorbereitet worden. Auch habe ich Siegel vorbereiten lassen, damit die Briefe versiegelt und ungeöffnet bei ihnen allen ankommen wird. Ich werde sie noch heute Nacht aussenden lassen, damit euer Land so schnell wie möglich von den Entscheidungen erfährt, die heute Nacht eine neue Zukunft einläuten wird. Doch bevor ihr alle ans Schreiben geht, bitte ich euch alle darum, die Echsen aus Archia, im Staatenbund willkommen zu heißen und auch hier, im Haus Rosé!!!“

Ein Jubel brach aus unter den Herrscher aller Länder, die ins Haus Rosé bekommen sind. Nicht nur, dass fast der ganze Kontinent zum Frieden kam, oder, dass das Archaische Reich auch mit dabei war. Sondern, weil jeder fühlte, dass eine neue Zukunft für jeden in Sicht kam, von dem niemand bis jetzt etwas erahnen konnte und nun, geboren war.

Larion

Es hatte schon was, wenn die Hufe keine Geräusche verursachten. Aber er war überrascht, dass dieser Hort des Wissens, nicht geschützt war. Ein Bücherregal neben dem anderen stand einfach so offen an der Wand. Der Schreibtisch war voller Staub und das große und weiche Bett, war schon lange unbenutzt. Das große und Barocke Fenster hinter dem Schreibtisch ließ genug Mondschein rein, damit er die Bücher durchwühlen konnte.

Vor Aufregung zitterten seine Hände, als er endlich das richtige Buch in den Händen hielt und langsam zu lesen anfing. Seine schlimmste Befürchtung wurde bestätigt. Es stand hier, schwarz auf weiß und er konnte nicht glauben, wie naiv die Sterblichen waren und diese Information nicht nutzten. Alles stand schon geschrieben, alles war schon vorausgesagt worden und darauf, lag eine dicke Schicht Staub.

Wie mehr er las, umso weniger konnte er glauben, was darinstand. Doch eine Wut kam dann auf, die er nicht für möglich gehalten hat.

„Vater… wieso lässt du sie in ihr verderben stürzen…“

Er musste was unternehmen und zum Glück aller, hatten sie noch Zeit. Sie hatten noch Zeit sich vorzubereiten auf das kommende, was die Welt zum Brennen bringen könnte. Sie alle hatten noch genug Zeit, sodass er die Zeit hier im Haus noch ausnutzen wollte, bevor er auf reisen ging.

Als er den Raum verließ, war alles wieder beim Alten, aber ein Buch fehlte nun.