Reif für die Insel 2 Ein denkwürdiger Urlaub

Story by P999P on SoFurry

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Nach Floras Feldzug bin ich mit der Insel noch nicht fertig. Da hatte sich doch auf meiner Festplatte eine Geschichte

bereits ein paar Jahre versteckt, die nun endlich veröffentlicht werden sein will.

Nach ein paar entscheidenden Umarbeitungen, die sein mussten, um in den Canon der Praxis zu passen.

Viel Spaß!


Reif für die Insel Teil 2

09.02.2013 ? 04.03.2013 Umarbeitung 18.01.2017 ? 30.04.2018

Vorwort

Hallo Werter Leser, erinnerst du dich noch an Bastian, Bastian Mahees? Nein! Komm schon, Du musst dich einfach an ihn erinnern! Der weiße Löwe auf zwei Beinen, schwarze Mähne, gepiercte Ohren und ein Ring mit rotem Stein in der Nase? Und da unten ausgestattet mit, oh junge, doppelt so viel wie ein nor­maler Mann. Ah, jetzt sehe ich bei Dir, dass der Groschen gefallen ist. Ja genau den meine ich. Ist in einem super-exklusiven Ressort für besonders wohlhabende Menschen am Arbeiten. Schonmal von „Der Insel“ gehört? Ja! He, he, he. Jedenfalls erfüllt er da den Urlaubern deren Wünsche. Und ich spreche da von sexu­ellen Wünschen und Fantasien, manchmal, nein fast immer von der perversen Sorte, du verstehst? Ja gut, wie eine männliche Hure, Callboy, ist doch egal. Von etwas muss man doch leben, oder etwa nicht? Dafür zahlen die Gäste aber auch ein gutes Sümmchen, aber das hast du nicht von mir. Je­denfalls hat er neue Gäste zugeteilt bekommen. Das Ehepaar Marten und Saskia von Lorenz. Sie haben den Urlaub ihres Lebens gebucht. Der Witz an der Sache ist die Tatsache, dass Bastian Saskia von Lorenz von früher her kannte, damals als er noch Sebastian war, da war sie nämlich seine Freundin gewesen. Sie hatte ihm einen ziemlich hässlichen Laufpass gegeben und für ihren jetzigen Gatten abserviert, und nun sollte ausgerechnet er ihren Urlaub betreuen. Was für eine Ironie, oder nicht? ^^

Ein denkwürdiger Urlaub

Bastian Mahees hatte sich im Ressort, das im Allgemeinen nur „Die Insel“ genannt wurde, gut ein­gelebt. Seine Arbeit, wenn man es überhaupt als Arbeit bezeichnen konnte, machte ihm großen Spaß und befriedigte ihn ungemein. Auch im zweideutigen Sinne! An diesem Tag hatte er sich mor­gens ein paar Stunden freinehmen können, die er am Strand verbrachte. Dort machte er dem Aus­druck Beach-Boy alle Ehre. Er trug nur Bermudashorts, die mehr zeigten als verbargen, ein weites T-Shirt und hatte Sanda­len an den Füßen. Ein Handtuch hatte er lässig über eine seiner breiten Schultern geworfen und er trug einen goldenen Stirnreif, den ihm einer seiner Klienten verehrt hat­te. Er ging entlang der Strandpromenade in Richtung einer Bar, betont langsam, so dass jeder ihn gut sehen konnte. Er spürte die Blicke der Gäste auf sich ruhen und die meisten sahen ihn dabei nicht unbedingt ins Gesicht. Es gab nicht viele männliche Besucher des Strandes, die besser be­stückt waren als er. Bis seine neuen Gäste kommen sollten würde er noch ein paar Stunden Zeit ha­ben und vielleicht würde für diese Zeit sich noch jemand finden um, …, da hörte er wie sein Name gerufen wurde.

„Bastian! Bastian hallo, endlich finde ich dich!“

Bastian blickte in die Richtung aus der er gerufen worden war. Es war Sato Ikeban ein Mitarbeiter des Ressorts, der für das Gästemana­gement arbeitete und am Strand die Oberaufsicht hatte.

„Sato? Warum brüllst du so herum? Was ist denn?“

„Eine Nachricht von Gloria. Du sollst in zwei Stunden zum Empfang kommen, um deine neuen Kli­enten zu übernehmen. Sie werden früher eintreffen als geplant!“

„Wie denn schon in zwei Stunden? Und ich dachte ich hätte noch ein paar Stunden mehr frei. Da kann man wohl nichts ma­chen. Dann werde ich mich mal auf den Weg machen. Doch sag mal, wie geht es der Familie?“

„Bestens, Alice hat sich von der Geburt wunderbar erholt und Zora ist das schönste Baby der Welt!“

„Das freut mich. Wir unterhalten uns bei Gelegenheit weiter, sonst wird die Chefin sauer, wenn ich nicht bald aufschlage.“

„Besser ist das! Bis später mal Basti! Und viel Spaß mit deinen neuen Gäs­ten.“

Sato verließ Bastian und kümmerte sich dann um ein paar Gäste, die hilfesuchend um sich blickten. Bastian begab sich von der Strandbar zu seinem persönlichen Umkleideraum im Hauptge­bäude. Dort hatte er die Möglichkeit sich auf seine Arbeit vorzubereiten. Als Erstes der Sand, es war schon eine Last den Sand aus seinem Haarschopf, den Stulpen und seinem Fell auszubürsten, aber er musste damit leben, andererseits konnte es auch herrliches Erlebnis sein, von einem Partner das Fell ausgebürstet zu bekommen. Nachdem er den Sand beseitigt hatte, duschte er sich. Dann kam der nächste Knackpunkt, das Abtrocknen und die weitere Fellpflege. Immerhin musste er auf seine neu­en Gäste einen guten Eindruck machen. Endlich war er fertig und begann sich anzukleiden. Sei­ne Gäste hatten ein Rollenspiel bestellt. „Master and Slave“, die ägyptische Variante. Bastian liebte das alte Ägypten. Und als „Der ägyptische Master“ konnte er sein volles Potential entfalten und die Er­wartungen seiner Gäste erfüllen. Er schlang sich dafür einen weißen Lendenschurz aus feinem Lei­nen um die Hüften, der ihm bis zu den Knien reichte und von einem breiten goldenen Gürtel gehalt­en wurde. Seine Haare hatte er geölt, um sie etwas besser zu bändigen, dann legte er als Kopfbedec­kung ein Nemes-Tuch an, es mochte vielleicht anmaßend wirken, aber es unterstrich auf jeden Fall seinen maßgeblichen Rang als Master. An seine Füße schmiegten sich lederne Sandalen und um sei­nen Hals trug er einen breiten Halskragen, der aus vielen Glasperlen bestand und zu gu­ter Letzt leg­te er sich zwei goldene Armbänder und ein Pektoral an, dieses bestand auch aus Gold und blauem Achat und zeigte einen Löwenkopf der mit seiner Namens-Kartusche und dem Symbol für Bastet verziert war. Ein Geschenk von Al Bhawri, das Bastian in hohen Ehren hielt. Bastian bewund­erte sich kurz in einen Spiegel, ja so geht es!

Dann sah er sich noch einmal das Resümee seiner Gäste an. Er war zuerst etwas enttäuscht gewesen, denn es waren ein Mann und seine Frau, die er für drei Wochen betreuen sollte. Zwei Männer wären ihm lieber gewesen, aber auch mit einer Frau konn­te er seinen Spaß haben, wenn er es wollte. Doch seine Enttäuschung verwandelte sich gespannter Erwartung, nachdem er das Resümee zum ersten Mal gelesen hatte.

Das Ressort erstellte von allen Gästen ein Resümee. Ehe ein Gast auch nur das Informationsmateri­al bekommen konnte, wurde er vollkommen durchleuchtet und überprüft. Entweder war er durchge­fallen, dann bekam er das Material für ein ganz normales Ressort, das teuer ab eben normal war oder er war vertrauenswürdig, dann bekam er die richtigen Dokumente und konnte dem Urlaub sei­nes Lebens buchen. Eine verständliche Vorsichtsmaßnahme. Dass Ressort war ein Platz an dem die Gäste einen ausgesprochen privaten Urlaub verbringen konnten, um ihrer geheimsten Laster frönen zu können, ohne Anstoß zu erregen oder Angst haben zu müssen von Paparazzi und anderem Ge­socks belästigt zu werden. Oder sie ließen sich hier endgültig nieder, um einen ruhigen Lebens­abend zu verbringen, ohne Starrummel. Es gingen Gerüchte um, dass einer der alten Stammgäste den Spitznamen „Der King“ gehabt haben soll, auch wenn er von allen nur Aaron genannt worden war. Soll ein guter Sänger gewesen sein, aber das waren nur dumme Gerüchte.

Bastian blätterte durch die Seiten, um sich zu vergewissern alles richtig vorbereitet zu haben.

Von Lorenz, so war der Name des Paares, Marten und Saskia von Lorenz. Seit 2 Jahren verheiratet, noch keine Kinder. Beide stammten aus derselben Stadt wie er. Das Paar war typische Klientel des Ressorts.

Der Mann, Marten von Lorenz, war ihm nicht bekannt gewesen. Er war Eigentümer einer kleinen aber verhältnis­mäßig erfolgreichen Beratungsfirma und Erbe eines größeren Vermögens, das er ge­schickt angelegt hatte. Selbst ohne die Einnahmen aus seinem Unternehmen, könnten die beiden ein angenehmes Leben führen.

Doch seine Frau, Saskia, Saskia von Lorenz, Bastian war wie vom Donner gerührt gewesen, als er ihr Bild sah. Er hatte sie sofort wieder erkannt. Es war wirklich Saskia, seine verflossene! Wie heißt es so schön, man sieht sich immer zweimal im Leben! Fuck! Saskia! Seine alte Flamme Saskia! Die Sas­kia, die ihm vor Zeiten, als er noch Sebastian Maneska war, einen fiesen Laufpass gegeben hat­te. Wenn er es sich recht überlegte, an ihrer Stelle hätte er das damals auch gemacht, denn er war damals wirklich nicht in Form gewesen. Nun vielleicht nicht ganz so fies.

Doch das war Vergangenheit, dazu noch Sebastians Vergangenheit, nicht seine. Trotzdem hatte es ihm einen Stich an die Art und Weise ge­geben zu denken, wie sie es getan hatte. Und dann war ihm eine Idee gekommen. Eine Idee, wie er sich ein wenig revanchieren könnte. Keine Rache, dafür war sein aktuelles Dasein zu schön und das hatte er in gewisser Weise ja Saskias Abfuhr zu verdanken. Nein mehr ein Scherz, ein schöner kleiner, vielleicht etwas gemeiner Scherz, und es würde viel­leicht etwas Geld kosten, doch ja, das war es ihm Wert.

Und für diese süße Revanche war das Resümee, über das er verfügte, ein wahrhaft hilfreiches Mit­tel.

Der wichtigste Punkt war natürlich das Szenario gewesen, das die beiden für ihren Urlaub ausge­wählt hatten. Es war ein einfaches Master and Slave Rollenspiel. Ihre Anforderungen waren recht banal gehalten und beinhaltete unter anderem Unterwerfung, Erniedrigung und als drittes, und das spielte in Bastians Hände, die Erweiterung ihres sexuellen Horizontes. Wie schon gesagt war es wirklich nur ein banales Szenario.

Doch mit etwas Fantasie und Hirnschmalz modifizierte er das Szenario im Rahmen ihres Auftrages. Die Änderungen waren recht subtil und es würde kaum auffallen, doch der Effekt würde kolossal sein. Die notwendigen Mehrkosten für die Änderungen konnte Bastian mit seinem Guthaben beglei­chen, das war zwar nicht ganz billig, aber das war es ihm Wert. Aus ihrem Spiel hatte er nach den Anpassungen sein eigenes Spiel gemacht und seine beiden Gäste hatten keinen blassen Schimmer was ihnen bevorstand.

Auf der letzten Seiten des Resümees hatte er in kurzen Sätzen seinen Plan notiert. Er ging diese Lis­te ein letztes Mal durch.

Punkt 1. Neue Namen Sasa, Mara

Als Erstes wird er ihnen neue Namen verpassen.

Saskia würde er Sasa nennen. Das war ihr alter Spitznamen. Und Marten von Lorenz, aus dem wird Mara, der Name klang sehr weiblich, erotisch und exotisch.

Punkt 2. Untersuchung.

Bastian würde die beiden eingehend untersuchen, sehr eingehend. Und auf Schamgefühle würde da keine Rücksicht genommen werden. Er hatte entsprechende Kurse besucht. Einige Klienten bestan­den auf regelmäßige Untersuchungen.

Punkt 3. Neue Kleider braucht der Mann.

Sie werden neu eingekleidet, beide bekommen natürlich Frauenkleider. Anfangs noch standesgemäß, schlicht, passend für Sklaven. Je weiter der Urlaub fortgeschritten sein wird, umso offener bis kaum noch vorhanden wird die Bekleidung sein, Lasziv, knapp geschnitten, verführerisch, genau passend für Huren, und natürlich für beide gleichermaßen, passend zu ihren Rollen.

Punkt 4. Besuch bei Madame Thao.

Madame Thao, die Besitzerin des Sommergartens in der Mall, war mehr als nur eine einfache Be­treiberin eines Asia Ladens. Sie war zugleich eine diplomierte Medizinerin für TCM und wird in dieser Funktion die beiden Gäste erneut untersuchen. Sie hatte darauf bestanden, wie jeder Arzt wollte Sie nur das beste für ihre Patienten und eine Medizin zu verschreiben. Ohne vorherige Diagnose ging Madame Thao gegen den Strich. Das hatte Sie ihm deutlich zu verstehen gegeben. In der Beziehung unterschied sie sich nicht von westlichen Ärzten. Verdammte Quacksalber.

Da kommen wir zu Punkt 5. Die Medizin kaufen.

Von Madame Thao wird er dann eine Droge bekommen, die beide für Suggestionen empfänglich machen sollte, natürlich auch nur dann, wenn sie es zuließ. Das war der einzige Schwach­punkt in seiner Planung auf den er keinen Einfluss hatte. Ohne die Droge würde er eben nur die Suggestion benutzen können, das würde vielleicht nicht ganz so effektiv sein, aber dennoch würde er auf sein Vergnügen nicht ver­zichten müssen. Soweit Bastian informiert war stammte das Zeug von der neuen Apotheke, wurde aber auch schon in Asien verkauft und nur dort. Bei Gelegenheit sollte Bastian die Apothekerin besuchen, denn wenn die Gerüchteküche stimmte, dann war sie auch eine Furr.

Punkt 6. Das Domizil.

In der ersten Woche sollten die beiden das Domizil auf Vordermann bringen. Als Erstes sollte das Haus aufgeräumt werden, danach war der Garten an der Reihe. Ohne Pause und mit gerade ausreichend Futter um durchzuhalten und wenn sie schlafen, dann bekommen sie eine gehö­rige Dosis an Einflüsterungen, bis ihre kleinen süßen Köpfchen gefüllt waren mit dem Drang ihm zu willen zu sein und einigem mehr. Es hatte Bastian selber überrascht, als er erfuhr was man alles damit machen konnte und noch viel überraschter, als er von einem Kollegen ein Programm bekam, mit dem man die gewünschten Scripte erstellen konnte. Während dieser Woche gäbe es für die beiden zudem keine frische Wäsche und auch keine Möglichkeit sich mit Seife zu reinigen, kein Bad, keine Dusche, sondern nur einfaches kaltes Wasser aus einem Trog. Damit können sie dann versuchen den gröbsten Schmutz zu entfernen, mehr aber auch nicht. Am Ende der Woche würden die beiden geradezu vor Dreck starren und sollten zudem einen ziemlich natürlichen Duft verbreiten. Bastian schüttelte sich, seine feine Nase würde etwas leiden müssen, was man nicht so alles ertragen musste um seinen Spaß zu haben. Zum Ende der Horror-Woche, würden die beiden jedenfalls nach Sauberkeit lechzen. Es dürfte für sie geradezu einem ersten Höhepunkt gleichkommen sich dann mit heißem Wasser, Seife und allem was sonst noch dazugehört waschen zu dürfen.

Punkt 7. Die Schulung.

In der zweiten Woche wollte Bastian sich besonders an Marten, dann natürlich Mara, erfreuen und die Zeit nutzen den Mann in die Freuden und Abartigkeiten der fleischlichen Vergnügung einzuweihen, allerdings andere als es der Mann gewohnt sein dürfte. Laut Resümee soll er hetero sein, nun das lässt sich ändern. Sasa würde dann auch soweit sein und eine aktive Rolle bei der Schulung übernehmen können. Immerhin sollte die Programmierung abgeschlossen sein, Mara würde zu einer Art Sissy geworden sein und Sasa eine etwas dominantere Rolle spielen.

Und zu guter Letzt Punkt 8 auf der Liste. Party.

Mara und Sasa sollten in der dritten Woche so weit erzogen worden sein, um bei einigen Events mitzumachen. Events, die bei den wirklich abenteuerlustigen Gästen beliebt waren und Akte mit einbezogen, die in den meisten sogenannten zivilisierten Ländern verpönt, oder gleich ganz verbo­ten waren. In der vierten und letzten Woche war das Spiel zu Ende und die beiden sollten sich an ihre neue Ausrichtung gewöhnt haben und danach?

Bastian schloss das Resümee. Ja danach, danach würden sie die Welt mit anderen Augen sehen, ja das würden sie.

Eine Glocke ertönte und auf einem Bildschirm an der Wand erschien das Gesicht einer Frau.

„Bastian! Wie passend, Sie sind bereits fertig!“

„Gloria? Ist es schon soweit?“

Gloria Estevez, seine direkte Vorgesetzte war eine attraktive Latina mittleren Alters. Sie hatte langes schwarzes Haar, das ihr in Wellen bis hinunter zum Rücken fiel. Herrliche dunkelgrüne Augen, in de­nen man sich verlieren konnte. Und ihre Haut hatte einen leichten Hauch von Olive und musste sich samtweich anfühlen. Nicht das Bastian bereits die Ehre gehabt hätte. Sie war glücklich verheiratet und hatte ihre Prinzipien, die respektiert wurden.

„So ist es, Ihre Gäste sind eingetroffen.“

„Dann werde ich mich wohl besser aufmachen. Sie sind schon in der großen Empfangshalle? Neh­me ich mal an.“

„Ja, der Direktor persönlich hat Herrn und Frau von Lorenz in Empfang genommen. Sie sollten sich wirklich beeilen. Allerdings wird das Anwesen erst in einer Stunde bereit sein, aber wie ich Sie ken­ne, werden Sie schon einen Lückenfüller finden.“ Gloria lachte und Bastian stimmte mit ein.

„Die beiden müssen vorbereitet und eingekleidet werden. Also wird das Team für das Anwesen ge­nügend Zeit haben. Vielleicht kann ich sogar zwei Stunden für die Kollegen herausschinden“

„Das wäre wirklich eine gute Sache, ich werde da Team informieren, also zwei Stunden mehr Zeit. Sie sind zu nett zu den Kollegen!“

„Eine Hand wäscht die andere!“

Bastian wandte sich vom Bildschirm ab. Er nahm noch einen Langen Holzstab an sich, der reich verziert war. Und damit war sein Outfit komplett. Nun war er „Der ägyptische Master“ bereit um seine Sklaven in Empfang zu nehmen.

„Man sieht sich Gloria!“

„Vergessen Sie den Tagesbericht nicht!“

Bastian seufzte, manche Dinge änderten sich nie.

Bastian verließ seine Kammer und ging durch die weit­läufigen unterirdischen Gänge des Hotels, um zur Empfangshalle zu gelangen.

Diese Gänge waren weit verzweigt und verliefen unter dem gesamten Ressort, einige führten sogar bis in die kleine Stadt oder gar auf die andere Seite der Insel zu einem zweiten kleinen Hafen.

Doch jetzt wollte er nur zur Empfangshalle, die er wenig später auch er­reichte. Bastian sah, das Di­rektor Al Bhawri am weitläufigen Tresen des Empfangs stand und sich mit einem jungen Paar un­terhielt, wahrscheinlich seine Klienten.

Seine Gäste wandten ihm noch den Rücken zu, so dass die beiden ihn nicht sahen. Bastian nutzte diese Gelegenheit und schätzte sie ab. Der Mann war et­was kleiner als Bastian und normal gebaut. Er hat­te braunes lockiges Haar, das er mit Gel gebändigt hatte. Er trug legere Kleidung, die aber von ei­nem guten Geschmack zeugte, aber nicht von viel zu viel Geld auf dem Konto schließen ließ. Sas­kia erschien neben ihrem Mann zierlich, aber ihre Hüften waren breit. Sie trug ein bequemes Reisekostüm, das Ihre Figur genau richtig betonte. Bastians mittlerweile geübter Blick erkannte, dass es gehobene Konfektionsware war, die aber von einem Schneider perfekt angepasst worden sein musste. Saskias leuchtend rotes Haar, reichte ihr wie schon damals bis an ihre Schulterblätter. Es war dieses Haar gewesen, warum sich Bastian in sie verknallt hatte. Ob es immer noch nach Ap­fel roch? Bastian leckte sich erwar­tungsvoll die Lefzen. Er trat an die drei heran und Al Bhawri be­grüßte ihn auf Deutsch.

„Ahh, Bastian, da sind Sie ja endlich, wir warten auf Sie schon eine gefühlte Ewigkeit.“

„Entschuldigen Sie meine Verspätung Herr Direktor. Ich, ich, wurde aufgehalten.“

„Sie sind jetzt hier Bastian, nur das zählt.“

Das Paar drehte sich nunzu ihm um und Bastian setzte sein freundlichstes Lächeln auf und bemühte sich seine Ex nicht zu offensichtlich anzustarren. Nicht das sie ihn erkennen könnte. Er hatte sich viel zu sehr verändert.

„Darf ich Ihnen Bastian Maahes vorstellen. Er wird Sie während Ihres Urlaubes betreuen,“

Der Mann reichte ihm die Hand zuerst entgegen. Immerhin gab er sich keine Blöße und war von Bastians Erscheinung nicht eingeschüchtert worden. Bastian ergriff die dargebotene Hand drückte sie kräftig.

„Marten von Lorenz.“ stellte der sich vor. „Dies ist meine Frau, Saskia von Lorenz!“

Saskia dagegen hatte ihre Augen weit aufgerissen. Sie war scheinbar ganz und gar überrascht von Bastians Aussehen, wie in Trance reichte sie ihm ihre Hand entgegen. Bastian ergriff sie sanft und gab ihr einen Handkuss, nur gehaucht, nicht geschmatzt, ganz alte Schule. Das machte auf seine weibliche Klientel immer einen guten Eindruck. Manchmal war es der beste Eisbrecher um die eine oder andere Verklemmung zu lockern.

„Bastian Maahes zu Ihren Diensten.“ säuselte er.

„Sehr erfreut.“ hauchte sie verschüchtert.

War da eine leichte Röte? Bastian war mit sich zufrieden, Saskia war früher ziemlich direkt gewe­sen, manchmal richtig kratzbürstig und gemein, ein Aas, doch davon war jetzt wenig zu spüren, die letzten Jahre hatten wohl auch sie verändert. Und die Reaktion Ihres Mannes erst! Diesem fielen bald die Augen aus dem Kopf. Eifersucht konnte eine Beziehung zerbrechen oder kitten, wenn man die Karten richtig ausspielte und auch das war seine Aufgabe. Marten würde kochen und Saskia später um so mehr lieben! Bastian liebte seine Arbeit.

Saskia von Lorenz blickte erwartungsvoll auf die kommenden Wochen auf der Insel. Es war vielleicht die letzte Chance für ihre Ehe mit Marten.

Marten war Anfangs ihrer Ehe noch ein toller Liebhaber gewesen, mit einem Schwanz, der sie drei-, viermal hintereinander befriedigen konnte, aber dann, nach einer Weile hatte ihr Mann abge­baut. Seine Manneskraft schien aus unerfindlichen Gründen zu schwinden. Schließlich bekam er keinen mehr hoch, trotz Viagra. Zuletzt befriedigte er nur noch ihre Bedürfnisse. Orale Befriedigung war zwar für Saskia ganz OK, aber nicht gerade für ihn. So ging das ein paar Wochen, dann hatten sie getrennte Schlafzimmer und Marten hatte sich stattdessen mehr um seine Firma gekümmert, als um Saskia. Sie selber hatte sich eine Sammlung von Dildos und Vibratoren zugelegt, aber die waren auch nur ein bemitleidenswerter Ersatz. Und die Selbstbefriedigung verlor ihren Reiz es wurde für sie immer schwieriger einen Orgasmus zu erlangen, letztlich brachten ihr die Spielzeuge auch nichts mehr. Es war als ob ihr Schatzkästlein betäubt worden sei. Und für eine platonische Ehe ohne sexuelle Befriedigung waren beide zu jung. Sie hatten natürlich Ärzte aufgesucht, doch die konnten keine Ursache finden. Vier Ärzte, zwei Gynäkologen, drei Sexberater und zwei Seelenklempner später hatten sie aufgegeben. Es war fünf nach Zwölf für ihre Ehe. Das Leben war so scheiße!

Zwei Monate vor Ihrer Ankunft auf der Insel kam wohl die Wendung für ihre Misere, denn ein sehr guter Geschäftspartner von Marten hatte Wind von der Sache bekommen, wie es um die Ehe der von Lorenz‘s stand. Bei einem geschäftlichen Treffen hatte dieser Geschäftspartner ihren Mann zur Seite genommen und hatte den Vorschlag gemacht es doch mit einen ganz speziellen Urlaub zu versuchen. So hatte es ihr Marten jedenfalls später erzählt. Unter der Hand und eindringlicher Warnung dieses auch wirklich für sich zu behalten berichtete er Marten von einem ganz speziellen Ressort, das nur als „Die Insel“ bezeichnet wurde, und das zudem nur einem verhältnismäßig kleinem Kreis bekannt war. Marten hatte anfangs nur gedacht, dass er von seinem Kunden gefoppt wurde, und das sagte er diesem auch ins Gesicht. Doch die Art und Weise wie dieser ihm versicherte, dass alles wahr sei und er sogar noch bei seiner Mutter es beschwor, ließ Marten aufhorchen. Er lud seinen Partner zu einem Besuch in ein Etablis­sement ein, das auch für vertrauliche Zusammenkünfte genutzt werden konnte. Nachdem dann auch der Be­dienung ein oder zwei grüne Scheine zugesteckt wurden, war auch die entsprechende Vertraulichkeit ga­rantiert. Dort hörte er sich alles noch einmal genauer an, was sein Geschäftspartner ihm zu erzählen hatte. Was er dabei hörte war kaum zu glauben, doch warum sollte man es nicht versuchen. Er wollte seine geliebte Frau behalten!

Allein schon um die Broschüren zu bekommen, musste Marten 1000 € hinlegen und sie beide muss­ten zusätzlich eine Vereinbarung unterzeichnen, um Stillschweigen über das Ressort zu garantieren. „Die Insel“, ein Ort, der nur den Wohlhabendsten bekannt war und über den nur un­ter der Hand ge­sprochen wurde. Das faszinierte sie bereits. Nachdem sie Broschüre gelesen hatte, musste ihr Mann nicht viel Überredungskunst auf­wenden um sie zu überzeugen es mit einem längeren Urlaub in die­sem Ressort zu versuchen. Das beworbene exo­tische Personal, die Masken und Kostüme sahen so echt aus, und die garantierte Privatsphäre, keine widerlichen Paparazzi und Schmierfinken, garan­tierte Privatsphäre. Sie war begeistert. Be­sonders als sie erfuhr was Marten für ein Szenario ausgew­ählt hatte. Doch nun in der Hotelhalle war es etwa ganz anderes, denn als sie sich umdrehte und wirklich einer der „maskierten Mitarbeiter“ vor ihr stand, da meinte sie ihren Augen nicht mehr trauen zu dürfen.

Ihr Betreuers sah aus wie ein Löwe auf zwei Beinen aus, ein weißer Löwe mit rabenschwarzer Mähne, die unter einem Kopftuch hervorlugte. Das konnte keine Maske sein, keine Verkleidung konnte so detailreich sein. Der war echt! Er war gekleidet, als ob er aus einem Historienfilm gestiegen wäre, doch er trug sein Kostüm, – War das jetzt eine Toga oder nannte man es einfach nur Gewand? –, jedenfalls trug er es mit einer natürlichen Würde, als ob er dafür geboren wäre. Und er hatte einiges zu bieten, wenn sie die Größe der Ausbeulung in seinem Schurz richtig einschätzte. Mehr als ihr Mann zu bieten hatte war es auf je­den Fall, sie versuchte die nächsten Minuten nicht nur auf Bastians Schritt zu starren. Sie hatte ihm ihre Hand automatisch hingestreckt und dann hatte er hatte ihre Hand ergriffen und ihr einen wahrhaft echten Hand­kuss gegeben, man stelle sich mal vor, fehlte nur noch ein „Küss die Hand, Gnä' Frau“ mit Wiener Akzent. Meine Güte absolute Old School, wie cool! Marten könnte sich davon mal eine Scheibe abschneiden.

„Bastian Maahes, zu Ihren Diensten.“ Diese Stimme tief und sanft, ihr wurde ganz kribbelig.

„Sehr erfreut.“ antwortete Saskia verschüchtert. Nicht in den Schritt starren, nicht in den Schritt starren.

Al Bhawri wartete bis sich Frau von Lorenz wieder gefangen hatte, Bastian konnte ein verflucht charmanter Herzensbrecher sein, dann führte er seine kurze Einführung fort.

„Herr und Frau von Lorenz, wie in Ihrer Buchung vereinbart, werden wir Ihnen folgendes Szenario erfüllen. Bastian wird die nächsten drei Wochen ihr Master sein. Sie beide werden ihm treu dienen und zu willens sein. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Sie werden tun was er ihnen befiehlt. Dienen Sie ihm gut, werden Sie von ihm belohnt, erregen Sie sein Missfallen werden Sie bestraft. Ich ma­che sie noch einmal auf den Haftungsaus­schluss aufmerksam und das keinerlei Rückerstattungen möglich sind. Das Szenario endet vorzeitig, wenn sie den Satz sagen: ‚Der Pharao ist kein Gott.‘ Haben Sie das verstanden?“

„Ja das haben wir!“ antworteten beide zugleich.

„Dann möchte ich Ihnen, als Zeichen ihres Standes, den Sie in den nächsten drei Wochen inneha­ben, dieses hier noch anlegen.“

Er hob seine rechte Hand, in der er zwei Halsbänder hielt. Diese Halsbänder bestanden aus unzähli­gen ineinander verwobenen Edelstahlringen, aus der Schließe ragte jeweils ein kleiner Stift, der als Schlüssel fungierte. Al Bhawri legte nun den beiden Gästen diese Halsbänder an und als er die Stif­te herauszog war das klicken der Riegel zu hören. Die Stifte legte er in einen Briefumschlag, den er an Bastian übergab.

„Somit ist es vollbracht, hiermit ist es für jeden sichtbar, was ihr nun seid. Sklaven. Eigentum, wie ein Schrank, ein Auto oder ein Haustier. Eure Rechte als freie Menschen habt ihr abgelegt. Dann möge euer Urlaub beginnen und unvergesslich werden. Bastian, ich überlasse Ihnen Ihr Eigentum!“

„Wie sie es wünschen.“

Bastian verbeugte sich vor Al Bhawri. Sein Chef verabschiedete sich noch von Bastian und begab sich zu einem anderen Gast. Den beiden frischgebackenen Sklaven schenkte Al Bhawri keine weite­re Beachtung. Ihr Status und Rang machte das vollkommen Sinnlos. Bastian wandte sich dann seinem „Eigentum“ zu, denn das Spiel hatte begonnen. Er lächelte und entblöße seine Zähne. Marten und Saskia erschauerten, was hatten sie sich nur dabei ge­dacht?

Vier Wochen später.

Bastian stand an der Rezeption in der Haupthalle des Ressorts und blickte dem Paar hinterher. Er grinste, was für eine Veränderung die beiden durchgemacht hatten. Verglichen mit der Anreise waren Mara und Sasa kaum wieder­zuerkennen gewesen. Die Haare waren etwas ausgebleichter und länger und ihr Anfangs blasser Teint war einem hellem Braun gewichen. Auch hatten beide einige Pfunde verloren, beziehungs­weise hatte eine Umverteilung stattgefunden. Mara hatte etwas Muskelmasse aufbauen können und Sasa hatte einige Rundungen mehr aufzuweisen als zuvor. Die beiden hatten in der vierten und letz­ten Woche ihres Urlaubs deshalb auch die Zeit ge­nutzt um sich neu einzukleiden. Bastians Grinsen wurde breiter. Sie waren gerade im Partnerlook gekleidet, und soweit Bastian wusste, stammte ihre Kleidung durchweg aus Damenboutiquen oder Geschäften, die speziell geschnittene Damenbeklei­dung anboten. In ihren Koffern jedenfalls befanden sich jedenfalls nicht mehr dieselben Kleidungsstücke wie zu Anfang des Urlaubs. Gut das er sie daran erinnert hatte die Quittungen aufzubewahren, der Zoll wird sich freuen.

„Wir müssen uns mal kurz Unterhalten, oder meinen Sie nicht auch Bastian?“

Bastian fuhr erschrocken zusammen.Neben ihm stand Al Bhawri. Der Chef des Ressorts war still und leise neben ihm aufge­taucht, ohne das er es bemerkt hatte.

„Äh, wie, ist irgendetwas geschehen?“ fragte er, bemüht eine Unschuldsmine zu zeigen, wenn man das überhaupt so schnell konnte, wenn man zuvor noch so verschmitzt gegrinst hatte.

„Kommen Sie mal mit!“

Al-Bhawri ergriff Bastians Ellbogen und führte seinen Angestellten in eine ruhigere Ecke der Emp­fangshalle. Eine kleine Sitzgruppe war sein Ziel. Dort angekommen drücke Al Bhawri den weißen Löwen in einen der tiefen Sessel und nahm selber Platz. Nonchalant zückte er ein Zigarettenetui, entnahm eine Zigarette und entzündete diese mit einem silbernen Feuerzeug. Einen Zug nahm er und blies dann den Rauch langsam in die Luft.

„Ich muss schon Sagen Bastian, Sie haben ja Nerven. Machen aus dem Gatten ihrer Exfreundin eine Tunte! Und aus ihr eine Nymphomanin.“ Al-Bhawri sah au seinen Augenwinkel die Reaktion seines Mitarbeiters und zog an der Zigarette. „Nun schauen Sie nicht so entsetzt.“

Bastian war nun wirklich erschrocken.

„Woher wissen Sie…“

„Glauben Sie wirklich Bastian, dass wir nur von unseren Gästen Resümees anfertigen? Auch Sie wurden vorab vollständig durchleuchtet. Und als die von Lorenz‘ sich dann bewarben, da ist natür­lich Ihre Verbindung zu Frau von Lorenz aufgefallen.“

„Aber, aber wenn Sie das wussten, wieso wurde ich den beiden dann trotzdem zugewiesen?“

„Als Mitarbeiter sollten Sie eigentlich über so etwas wie Rache oder Vergeltung stehen. Besonders dann, wenn es Ihre Gäste betrifft. Doch wir haben ihre Aktionen überwacht und Sie haben es nicht zu sehr übertrieben mit Ihrem Spiel. Gloria ist jedenfalls zu der Mei­nung gekommen, dass Sie das Potential hätten, dem Ressort als Rekrutierer zu dienen.“

„Rekru… was?“

„Rekrutierer, Bastian, Sie haben schon richtig gehört. Gloria war der Meinung, dass Sie in den beiden etwas gesehen haben und ers­te Maßnahmen ergriffen haben, um so neues Personal zu gewinnen.“

„Maßnahmen? Ich habe doch …“

„Sie haben den beiden eine kleine, aber doch recht effektive Gehirnwäsche verpasst und die Persön­lichkeiten verändert. Nicht unbedingt viel, aber doch genug, dass die beiden für das Ressort einmal nützliche Mitarbeiter sein könnten. Haben die beiden nicht sogar in der letzten Woche an einigen Events teilgenommen. Als bezahlte Teilnehmer!“

„Das haben sie. Sogar an sieben Stück. Und da waren welche dabei, die, nun ich sage mal so, das auch extreme Praktiken gefragt gewesen, ziemlich Hardcore. Aber die Wirkung der Gehirnwäsche sollte nach ein paar Tagen abflauen. Die Medi­zin die Sie bekommen haben macht nicht abhängig. Das hat mir Madame Thao hoch und hei­lig ver­sichert.“

„Madame Thao hat mir dasselbe versichert und Frau von Rottenbach hat mir Nachweise vorgelegt, die das auch belegen. Doch in diesem Fall ist die Gehirnwäsche nicht so einfach zu überwinden, be­sonders dann, wenn die vorgenommene Veränderung etwas tiefsitzendes befreit hat. Und das ist bei den beiden definitiv geschehen. Übrigens genau das hatte Madame Thao doch auch diagnostiziert, oder? Das in den Köpfen der Beiden etwas tiefsitzendes verborgen gewesen ist. Und Sie Bastian, Sie haben das herausgelassen. Nun deswegen werden Sie jedenfalls ein Auge auf die beiden halten müssen, Bastian, be­enden Sie auch was Sie angefangen haben.“

„Wie sollte ich das von hier aus machen können? Deutschland ist weit weg? Wenn jemand die beiden im Auge behalten könnte, dann ist das Dr van Furr. Zumindest habe ich habe Sasa die Karte von Dr. van Furr mitgegeben. Und den guten Rat er­teilt sich im Notfall dort zu melden.“

„Ein Notfall, na dann kann ja noch was auf Sie zukommen. Aber, Bastian, haben Sie den beiden nur den Rat gegeben oder nicht doch auch einprogrammiert?“

„Es wurde ihnen einprogrammiert“, gab er zu. „Sie werden sich erst an den Befehl erinnern, sobald dieser Notfall eintritt, wenn es überhaupt geschehen sollte.“

„Dann wollen wir mal hoffen, das sich die beiden dann wirklich erinnern. Wäre schade um die beiden. Werden Sie mit dem Doktor sprechen, oder soll ich das machen?“

„Das werde ich machen.“

„Dann fahren Sie am besten gleich noch zur Apotheke in der Stadt.“

„Zu Frau von Rottenbach?“

„Genau zu der. Denn Dr. van Furr hält sich dort gerade auf.“

„Van Furr ist hier?“

„Er wird sicherlich gerne mit Ihnen sprechen.“

Bastians Gesicht musste eine lustige Grimasse gezeigt haben, denn Al Bhawri lachte so laut, das sich einige Gäste und Mitarbeiter verwundert zu ihnen umsahen.