Das Haus Rosé 2 - Schaz`zalar

Story by Bluewing on SoFurry

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Schaz`zalar

„Und du willst sicher mitkommen Alex?“

„Joa, wieso nicht.“

„Aber dann wirst du nur sehr wenig Schlaf abbekommen.“

„Sag doch einfach, wenn du mich nicht dabei haben willst Tom.“

„Das mein ich doch nicht so, nur gleich ist Sonnenaufgang, die Schichten werden getauscht und dann gehen wir ja schon zu Julia.“

„Schlafen kann ich auch nachdem Frühstück.“

„Gut, dann… brauchst du was zum Anziehen…“

Der Aufzug fuhr hoch und etwas besorgt sah ihn Axel von unten an.

„Woher soll ich jetzt was zum Anziehen finden?“

„Ich habe da ein paar Sachen von Chris. Die kannst du Anziehen. Sie sollten dir auch passen.“

„Und du? Hast du was zum Anziehen?“

Tom klimperte mit den Augen.

„Du wirst sehen wie heiß ich in meinen Sachen aussehen werde.“

Der Aufzug blieb stehen und wie üblich, senkten sich zwei Speere und zielten auf sein Herz.

„Tom! Schön dich zu sehen!“

Zwei starke, breite und große Echsen standen links und rechts am Eingang zum Aufzug. Sie hatten prachtvollen Federschmuck am Kopf. Goldringe an den Oberarmen und an den Waden. Der Typische weiße Stoff am Gürtel hing samtig zwischen den Beinen runter. Von beiden war die Brust durchtrainiert und die schwarz tätowierten Körper entspannte sich, als Tom mit Alex aus dem Aufzug ging. Die beiden grün-grauen Echsen verbeugten sich tief und warteten, bis er an ihnen vorbeigeschritten kam, bevor sie sich wieder aufrichteten.

„Schau mal in den Truhen nach Alex, dort sollten die Sachen sein.“, Alex Hand glitt aus seiner und der kleine schwarz gefleckte Dalmatiner ging langsam voraus.

„Hast du schon den kleinen runden Hintern genommen Tom?“

Grinsend sah Tom nach hinten links.

„Noch nicht Radus und wenn du mich nochmals sowas fragst, dann bringen ich die wieder wie ein junges Weibchen zum Stöhnen.“

Rechts hinter ihm hörte er ein leises Kichern und mit erhobenen Haupt und stolzen Augen, starrte ihn Talus an.

„Ich habe und werde solche Geräusche nicht von mir geben!“

Nun wandte sich Tom nach hinten rechts.

„Was sagt der Bruder? Ich habe mich doch nicht verhört Talus, oder? Habe ich nicht Radus vorgestern so zum Stöhnen gebracht, dass er wie einen junges Weibchen klang, dass zum ersten Mal einen Schwanz in sich geschoben bekam?“

Talus, der fast gleich so aussah wie Radus, nur das Radus mehr Narben hatte, weil der Bruder vorne an der Front mitgekämpft hatte, nickte leicht aber eifrig beim Kichern. Radus sah wutentbrannt seinen Bruder Talus an und Tom mochte den Blick nicht, sowas hatte keinen Platz hier im Haus Rosé. Deswegen legte er seinen Zeigefinger auf Radus ziemlich weichen Lippen und fuhr romantisch an ihnen entlang.

„Wie war das Ritual? Wurdet ihr…?“

Radus wutentbranntes Gesicht verschwand augenblicklich, als sich der Finger auf den Lippen lag und zum Vorschein kam ein sanftes Lächeln.

„Wir haben alle Riten bekommen. Die alten und auch die fast vergessenen.“

Toms Finger glitt von den Lippen runter. Sie fuhr über den festen Kiefer, wo ausgeprägte und scharfe Hornstacheln das Gesicht umrahmten. Dann über den breiten Hals, über die feste und muskulöse grau-weiße Brust, wo groß und dick die Sonne rauftätowiert war. Der Bauch war sehr durchtrainiert und die Wölbungen der Muskeln waren wie große Hügel. Wie weiter er runterfuhr, umso mehr erzitterten die Hügel am Bauch. Radus sah nach unten, nachdem die Finger über den breiten Gürtel fuhr. Gemeinsam sahen sie zu, wie der Stoff langsam zur Seite geschoben und der Schritt entblößt wurde. Radus hatte einen wunderschönen weichen und glatten weißen Hodensack und während sich die großen Hoden ganz leicht bewegten, sah man noch die weiße Farbe. Auch an der großen und vollen Hauttasche, sah man die Farbe noch und Tom bemerkte auch, nachdem Radus ihm warm zu schnaufte, wie sich die Hauttasche langsam bewegte und wie sich die geschlossenen Hauttasche langsam bewegte und sich öffnete.

„Habt ihr genug gespendet?“

„Mehr als genug Tom.“

„Und du kannst immer noch?“

„Für dich kann ich den ganzen Tag, Alszsass.“

„Du sollst mich doch nicht so nennen…“

Tom ließ den Stoff los und sah Radus in die grün-geschlitzten Augen.

„Tut… tut mir Leid, Tom.“

„Schon ok. Ist ja nichts passiert. Was ist eigentlich mit Haslar? Wo ist er jetzt?“

„Er ist im Bett und schläft. Er musste… viel arbeiten und ist ganz geschafft ins Bett gefallen.“

„Musste er wirklich so viel Blasen?“

Diesmal senkte Talus den Blick und verweigerte die Antwort.

„Ähm… schon ok. Ich weiß, dass das für dich alles Neu ist, also das mit dem Männchen und so. Aber zu mir kannst du offen sein und mit mir immer sprechen, wenn du soweit bist.“

Radus sah ihn langsam wieder in die Augen und von einem Moment auf den nächsten, verschwand seine aufgewühlte Seele und der feste und stolze Krieger stand wieder vor ihm und verbeugte sich leicht.

„Die Priester haben dein Getränk vorbereitet. Es wurde erst vor paar Minuten für dich vorbereitet und es ist noch ganz warm. Und für heute Abend werden sie für dich das Bad vorbereiten. Sie bitten dich nur ihnen zu sagen, wann du soweit bist, damit sie sich vorbereiten können.“, Tom wandte sich nach hinten zu Talus und bedankte sich lächelnd mit einem Kopfnicken.

„Sag ihnen, dass ich um 17 Uhr für sie bereit bin und auch auf sie warten werde.“

„Natürlich Tom.“

Zum Abschied gab er Radus und Talus einen feuchten Kuss auf die Wangen und Tom konnte sehen, wie der Morgen langsam über den Bergen am Horizont kam. Es war einfach majestätisch, und er konnte sich nicht von der Aussicht sattsehen. Von hier hoben, konnte er tatsächlich fast das ganze Land von Karl und Axel sehen. Aber es war kühl und die Brise hier oben, machte es noch kühler als es unten schon war. Aber bald würde die Sonne aufgehen und sein Stockwerk würde der angenehmste Ort im Anwesen werden.

Leise schritt er um den Aufzug herum, wo dahinter sein riesengroßes Bett stand. Nur für ihn und seine „Besuchter“, haben sie das Bett so groß gemacht und darin lag Haslar und Chris, sein lieber junge Löwe und der Sohn von Adelbert. Chris war so müde vom Vortag, dass der schon beim Sonnenuntergang eingeschlafen war und Tom gab ihn den erholsamen Schlaf, den der junge Körper so dringend brauchte. Haslar lag auf der anderen Seite des Bettes, begraben unter mehreren Decken und das Gesicht in einem großen weichen Polster vergraben.

Alex saß am Ende des Bettes auf der Kante und zog sich gerade ein Hemd über dem Kopf, als sich Tom zu ihm gesellte und in die drei offenen Truhen sah.

„Die Hose ist ganz hart Tom.“, flüsterte Alex und zog dann den Kopf aus dem Hemd raus, um dann runter in den Schritt zu starren. Nachdem er sanft eine Hand auf den Schritt gelegt hat und leicht zudrückte, wusste er gleich, wieso die Hose so hart vorne war.

„Tja, leider ist es zu spät sie zu waschen.“

„Und wieso ist sie so hart?“

„Willst du nicht wissen.“

„Doch Tom, jetzt erst Recht!“

„Ok… wie du willst. In der Hose ist Chris den ganzen Tag herumgelaufen und sie war am Ende nass von seiner Vorfreude und von seinem Sperma. Nachdem ich ihn einen geblasen habe und er schlaff wurde, steckte ich meine Hand in die Hose, glitt mit den Zeigefinger an de Vorhaut vorbei und mit kreisenden Bewegungen um die Eichel, ist er dann nach ein paar Minuten so hart gekommen, dass meine ganze Hand voll von seinen Löwensperma war. Zufrieden?“

„Ähm… ich… möchte es doch nicht wissen…“, ausdruckslos starrte Alex runter und fuhr mit den Fingern über die harte Stelle.

Alex ließ er nun alleine und suchte sich seine Kleidung heraus. Es war eine Einladung gewesen und deswegen, zog er sich schick an. Schwarze enge Hose, ein weißes glattes Hemd und darüber das ebenfalls schwarze Sakko. Es war ein sehr schönes Sakko, wo darauf eine rosarote Rose auf der linken Brustseite gestickt war.

Endlich konnte er seinen Anzug anziehen, den er von Qadir geschenkt bekommen hat. Obwohl der Anlass recht banal für so einen Anzug war, so wollte er es einfach benutzen und es verfehlte nicht seinen Zweck. Alex staune nicht schlecht, als er plötzlich wie ein Adeliger vor ihm stand.

Auch fühlte er sich gut darin und wie immer, war Qadirs Auge und die Schätzung seiner Maße, punktgenau. Mit zwei silbernen Rosen knöpfte er sich die Ärmel zu und war nun bereit zum Gehen.

„Hast du nicht auch sowas für mich?“, ihm verwundert es nicht das zu hören. Alex musste mit einer Hose herumlaufen, wo man noch immer den Rand vom Fleck vorne an der Hose sehen musste und jeder der ihn sah, sich sofort seinen Teil dachte.

Leise setzte er sich neben Alex und lächelte sanft.

„Ich muss doch passend für Staatsbesuche gekleidet sein, wenn es überhaupt zu einem kommt. Du hingegen, wirst später mit deinen kleinen, süßen und breiten Hintern wackeln. Natürlich nackt, oder mit einem Lendenschurz. Aber… du hast Recht. Wenn wir das nächste Mal jemanden besuchen, dann wirst du eine gewaschene Hose bekommen.“

Wieder sah Alex hinunter zu der kurzen Hose.

„Also… ganz ehrlich… bevor ich mit der Hose rausgehen, laufe ich lieber nackt herum.“

„Das geht leider nicht. Wir werden Frau Rivär besuchen gehen und sie wohnt in der Nähe des Kindergartens und natürlich außerhalb der Mauer. Dort gelten leider andere Regeln. Aber ich kann dich ja Tragen, dann sieht es keiner.“

Genervt seufzte Alex und winkte ab.

„Passt schon. Wenn du mich trägst, dann zerknitterst du dir noch den Anzug.“

„Ok.“, sagte Tom zum Schluss und stand auf. Es wurde Zeit für sein Morgenritual, den er seit ungefähr sieben Tagen bei sich eingeführt hat. Auch Alex stand auf und blieb neben ihm stehen, nachdem sich Tom zum Tisch hingestellt hat und sich ein Glas vom Krug einschenkte.

Es war tatsächlich noch warm und musste wohl erst kurz vor seinem Eintreffen vorbereitet worden sein. Den Geruch, als er sich den Rand vom Glas an die Lippen legte, war unbeschreiblich. Herb, würzig, voller Kräuter und so männlich. Und heute roch er sogar etwas Honig darin.

Die Sonne ging auf. Die gleißenden Strahlen wanderten an den vielen Säulen langsam herunter und wie jeden Morgen, spürte er an den Ohren und an der Stirn die Wärme seiner geliebten Sonne. Langsam schloss er die Augen, als die Strahlen ihn blendeten und in dem Moment, nahm er den ersten Schluck.

Es war extrem lecker und nachdem zweiten Schluck, wurden langsam seine Wangen warm.

„Was trinkst du da eigentlich seit einer Woche?“

Zum zweiten Mal fragte ihn Alex dies und zum zweiten Mal, lächelte er ihn nur an.

„Ach komm schon Tom!“, diesmal war Alex wirklich sehr neugierig und in dem Moment, kamen die Priester. Sie waren nur mit einem weißen Lendenschurz bekleidet, und der restliche Körper war fast weiß bemalt, bis auf das Gesicht. Rot war das Muster am Gesicht und sie ahmten so die Gesichtszüge ihres Gottes der Lust nach.

Wie immer fast komplett lautlos, fingen sie zu zehnt sein Zimmer zu kehren und zu putzen an. Frische neue Blumen wurden in die Vasen gesteckt, dass drei andere Priester taten. Vier weitere nahmen den Krug vom Tisch, stellten die Möbel zurecht, wischten jeden Fleck von allen Möbeln davon und polierten sie wieder.

Natürlich verbeugten sie sich tief vor ihm, bevor sie überhaupt mit der Arbeit begannen. Es dauert seine Zeit, aber Tom versucht sich alle Namen zu merken, was natürlich viel Arbeit bedeutete, da 100 Priester nur für ihn da waren. Die restlichen Priester die nicht da sind, beteten zuerst für ihn und kümmern sich dann um die Tiere. Sie wuschen sie, fütterten sie und würden normal auch sein Frühstück vorbereiten, wenn er nicht irgendwo eingeladen wäre.

Auch würde sie ihn jetzt normal waschen, ihn massieren, oder sich ihn anbieten. Er konnte sich jederzeit einen von ihnen schnappen, wenn er wollte. Denn dafür waren sie auch da und es wäre für sie eine Ehre, wenn er mit ihnen das Bett teilen würde. Von Talus und Radus hat er erfahren, dass sich die Priester jeden Tag äußerst gründlich waschen, bevor sie in sein Stockwerkt gehen und auch, dass sie Wetten abschließen, wen er als erstes vernaschen würde.

Noch hat keiner gewonnen oder verloren, weil er so viel zu tun hatte in den letzten Tagen, aber der Pot war nun voll und sogar die zwei Brüder, wetteten mit, ob nicht einer von ihnen beiden der erste sein wird, den er in sein Bett einlud. Was er mit Radus gemacht hatte, war nur etwas Fingerspiel, weil am ersten Tag die große Echse erregt war und so konnte sein Leibwächter nicht herumlaufen.

Die Priester standen auch sie für Albrecht, Sartesh und die anderen zur Verfügung. Haslar hatte er einmal gefragt, ob alle Priester schwul wären und er bekam ein geschocktes Nein zurück. Daraufhin fragte er ihn, wieso er so geschockt reagierte und die Antwort war recht simpel und doch, sagte es so viel über ihren Glauben aus.

„Du bist unser Alszsass. Du bist die Lust, die Romantik und wir alle leben danach. Wenn wir uns dich verweigern würden, dann würden wir unseren Glauben verraten. Und es wäre für jeden eine Ehre, wenn du sie aufforderst, ob Priester oder nicht, mit dir das Bett zu teilen.“

Diese Grundsatzdiskussion hat er schon einmal mit Haslar geführt und es war so, als würde er gegen eine Mauer reden. Er wollte mit keiner Person im Bett landen, die es nicht wollte. Keinen der Echsen hier, die er fragte, ob sie es überhaupt wollten, Antwortete auf seine Frage. Sie alle sagten nur, dass er der Alszsass wäre und, dass es einfach sein Recht ist, sie zu nehmen.

Deswegen hat er es aufgebeben darüber zu reden und seit er es nicht mehr ansprach und akzeptiert hat, fing er ihre Blicke zu sehen an. Es waren vielsagende Blicke und meistens fragende. Langsam konnte er sie deuten und in den meisten Fällen war es so, als würden sie ihn mit ihrem Blick fragen, ob sie sich ausziehen sollen. Die anderen wiederum, war er erst am Deuten und er erkannte langsam den Blick, dass er sie endlich nehmen soll.

Die restlichen waren für ihn noch ein Rätsel, die er aber zu gerne lösen wird.

Schnell trank Tom sein Glas leer und stellte es zurück auf den gläsernen Tisch.

„Gehen wird.“

Alex folgte ihm gleich und nahm seine Hand. Wie es üblich war, folgten ihm nun Talus und Radus auf Schritt und Tritt, die mit einem Speer und einen Schild bewaffnet waren. Sie beide waren die Elitekrieger, die von den Priestern in ihrem Land ausgewählt wurden ihn zu beschützen. Radus hat er einmal gefragt, wieso sein Bruder nicht auch Narben hatte. Die Antwort die er dann hörte, ließ ihn staunen. Talus hat schon unzählige Kämpfe ausgefochten und wurde bis jetzt noch kein einziges Mal getroffen. Das bedeutet, dass Talus nicht nur ungeschlagen war, sondern wohl der fähigste Krieger im ganzen Land war.

Deswegen findet es Tom noch immer zum Lachen, wie er Radus wie ein kleines Weibchen zum Schreien gebracht hatte, weil der so viele Schlachten schon geschlagen hat. Im Aufzug lehnte sich Tom zurück und es war Talus, der ihn die Brust anbot. Talus war sogar größer als Tom, sogar um einen ganzen Kopf größer und genau solche großen und stattlichen Männchen, mochte er besonders.

Und wie so oft lud ihn Talus mit einem Schnaufen vom oben ein, dass er noch viel mehr als nur die Brust haben konnte. Dann machte er etwas, was er nur mit Talus machte und das auch nur im Lift. Keiner bemerkte es bis jetzt, aber immer wenn er sich nach hinten gegen Talus lehnte bei der zweiminütigen fahrt, ließ er eine Hand unter dem Stoff der großen und breiten Echse verschwinden.

Ihn wunderte es jedes Mal, dass sich Talus nicht bewegte, kein Ton von sich gab, wann immer er sich zwischen Radus Beinen wie ein wildes Tier benahm. Alles erkundete er, alles berührte er, alles nahm er in die Hand, drückte es einmal leicht, oder fest und überall, fuhr er bis zum Anschlag rein, um sich dort wie ein Wilderer zu verhalten. Besonders wenn er mit der Hand in der engen und überaus heißen und gedehnten Hauttasche drinnen stecke.

Der Aufzug kam langsam zu stehen und seine Hand zog sich im gleichen Tempo von Talus Intimbereich zurück und wie erwartet, schnaufte ihm Talus wieder von oben zu. Bis jetzt konnte Tom nicht sagen, ob das ein enttäuschendes oder ein glückliches Schnaufen war.

Vermutlich aber war das heute ein dankendes Schnaufen. Denn die Brüder haben heute Nacht alles von sich gegeben und seine Hand war wohl etwas zu viel für den Tag.

Bis jetzt weiß er nicht, ob die zwei Brüder schwul waren, oder nicht. Vermutlich waren sie es nicht, aber er nahm stark an, dass sie sich für ihn völlig hingaben. Dieser Gedanke brachte sein Blut und seinen Schritt zum Kochen und fast zum Explodieren.

Die Tür ging auf und es war viel los. Purer Stress war auf den breiten Gang und die Köche und die Reinigungsdamen und Herren, hatten alle Hand zu tun. Wäschewagen wurden zu dutzenden Gefahren. Die Köche fuhren mit Wägen voller Gemüse, Saucen und geschnittenem Fleisch zu den Kühlhäusern und rüber zur Küche.

Denn sie waren nicht im Erdgeschoss, sondern im Untergeschoss und im Untergeschoss, herrschte das Innenleben vom Haus Rosé. Hier waren die Pausenräume, der Speisesaal für die Angestellten, Lagerräume für die Wäsche, für die Möbel für alles konnte man sagen. Alles was die Gäste nicht zu Gesicht bekommen sollen, spielte sich hier ab. Auch die Duschen für die Jungs und die Erwachsenen waren hier. Hier konnten sich die Schichten waschen, baden, und ankleiden, wenn ein Event bevorstand und es stand eines bevor.

Viele Gäste werden nämlich heute ausreisen, weil sie nur für einen Tag bleiben und es sehr wahrscheinlich genossen haben. Die Echsen aus Archaia werden heute kommen, Beziehungsweiße reingelassen. Und es wird ein Ansturm erwartet und deswegen bereiten sich Totec und seine Echsen für die Willkommensfeier vor. Auch manche Jungs, wobei manche ist weit untertrieben. Denn es waren so an die 200-300 Jungs und genauso weitere Erwachsene, wuschen sich gründlich in den vielen Bädern. Sie alle grüßten ihn und er begrüßte und wünschte ihnen winkend einen guten Morgen. Es gab hier auch einige Schlafsäle, wo man schnell und in Ruhe eine Mütze voll schlaf abbekommen kann, wenn man gar nicht mehr konnte.

Auch die Toiletten waren hier unten für seine Sexsklaven und sie waren durchgehend voll und besetzt. Wer weiß wieviel hunderte von Liter an Sperma über die Nacht in den Toiletten geflossen sind.

Auf jeden Fall bereitete sich das Haus auf die Echsen von Archaia vor und die Kleidung die dafür gewählt wurde, war eigentlich dafür gedacht, zerrissen zu werden. Deswegen bestand der Lendenschurz aus einfachen Leinen und man konnte Totecs Echsen ansehen, dass sie alle sehr nervös waren. Ob jung oder alt, spielte keine Rolle, da jeder seine Rolle zu erfüllen hatte. Hinter Totec entdeckte er Kallal, den klein Echsenjungen, der von der alten Echse, der am ersten Tag Tom vernaschen wollte, den Lendenschurz angezogen bekam. Und bevor sich Tom zum weitegehen schickte, grinste ihn der Junge breit zu und sandte ihm einen Kusshauch zu.

Grinsend schnappte sich Tom den Kuss aus der Luft und drückte dann die Hand auf die Brust.

Alex hat sich an den Anblick schon gewöhnt und es verwunderte Tom, dass der Junge deswegen noch kein einziges Mal einen steifen bekommen hat. Man sah nämlich überall nackte Sexsklaven, Hoden in jeder Größe und Form und natürlich auch die passenden Glieder, die alle Zustände annahmen. Dutzende Meter später, bog er nach rechts ab und der Gang vor ihm war absolut leere und war nur spärlich beleuchtet.

30 Meter später stand er vor einer Leiter, wo er gleich vier Sprossen hochging und oben an die Lucke klopfte. Sie ging gleich auf und ein überraschter Löwe sah ihn von oben an.

„Komm Adelbert, das Frühstück wartet.“

„Ein Moment Tom, ich mach nur schnell die Übergabe, dann komme ich. Gib mir zwei Minuten.“, und da fiel auch schon die Lucke zu. Im selben Moment, fauchten beide Brüder und da wusste Tom, dass sie deswegen auf äußerste erbost waren.

Sie schäumten schon quasi vor Wut und er konnte sie nur beruhigen, indem er bei beiden eine Hand auf die Brust legte. Sie verstummten Augenblicklich und beruhigten sich dann auch langsam wieder.

„Talus was glaubst du, wie viele deiner Landsleute heute kommen werden?“

„Zu viele Tom. Sie alle wollen dich sehen, mit dir sprechen, dich berühren, von dir berührt werden.“

„Und… sie alle würden auch…?“

„Davon gehe ich definitiv aus. Richard hat viel zu früh die Klappe geöffnet. Eigentlich sollte er erst in eine Woche preisgeben, dass es dich überhaupt gibt. Doch schon vor zwei Wochen, konnte er es nicht mehr zurückhalten und hat es preisgegeben. Das ganze Land, das ganze Königreich, möchte dich sehen und… ja. Deswegen warten draußen die Priester und die Priesterlichen Wachen auf die, damit nichts geschieht.“

„Meinst du, dass vielleicht was geschehen kann?“

„Natürlich. Nicht alle werden in guter Absicht kommen. Es werden bestimmt einige kommen, die dich nicht als Alszsass anerkennen werden und deswegen, werden wir nun in den nächsten Tagen, oder Wochen, doch komplett abschirmen, bis sich die Flut gelegt hat.“

Das erste woran Tom dachte war, ob es richtig war Alex mitzunehmen. Die Wachen und Priester waren nur für ihn da, aber ob sie auch für Alex ihr Leben riskieren würden, ist eine ganz andere Frage.

„Werdet ihr Alex auch beschützen?“

„Er sollte auf jeden Fall bei dir sein und nicht von deiner Seite weichen.“

„Ist das deine Antwort Talus?“

„Wenn die Situation außer Kontrolle gerät, dann ist es unsere Plicht dich zu beschützten, egal was kommt. Du bist der Alszsass, du bist der Apostel und wenn Alex, oder wer anders der dir am Herzen liegt bei dir ist, dann werden wir auf jeden Fall versuchen euch beide zu beschützen. Doch im wirklichen Ernstfall…“

„Verstehe, dann Talus befehle ich dir, dass du meine Begleiter beschützt, wenn es zu einem Ernstfall kommen sollte.“

„Ich kann nich-…“

„Wehe du sprichst das aus! Alle hier gehören zu meiner Familie, sogar du und dein Bruder und eine Familie hält immer zusammen, egal was kommt!“

Talus schnaufte laut aus und sah zu seinen Bruder Radus. Beide Brüder sahen sich kurz an und Radus schlug seinen Bruder recht fest, aber freundschaftlich mit der Faust auf die Schulter, die den Speer hielt.

„Hast du ihn nicht gehört?“

„… schon aber…“, Talus war mit dem Befehl überhaupt nicht zufrieden, das sah Radus sofort.

„Was ist denn schon wieder?“

Der Bruder druckste herum und als Tom die Arme öffnete und ihn so sagen wollte „Was ist denn?!“, kam die Wahrheit heraus.

„Also… ähm… wenn dir was zustoßen sollte, während ich einen deiner Begleiter zur Seite stehe, und ich weiß, dass ich es verhindert hätte können, dann könnte ich mir das niemals verzeihen.“

„Dann vertraust du nicht in meinen Fähigkeiten?“, fragte Radus ernst nach.

„Nein das nicht, aber… Tom!“, nun sah er ihn direkt in die Augen.

„Du bist zu Wichtig! Wenn dir etwas passiert, dann werden wir alle uns dafür vor den Göttern verantworten müssen. Denn dich zu beschützen, ist nicht nur meine Pflicht, ich tue es für jeden in meinem Land. Gleichzeitig als das Verbot mit dem Gleichgeschlechtlichen Liebe fiel, wurdest du gefunden. Wenn du fällst, dann fällt unser Land wieder in der Zeit zurück. Du Spaltest unser Land schon tief genug Tom. Die Skeptiker werden immer mehr, immer stärker und wenn dir was passieren sollte, dann würden sie noch mehr an Macht gewinnen und König Richard hat dann keine andere Wahl, als das Gesetz wieder einzuführen. Falls also dir was passieren sollte unter meiner Wacht, dann muss sich König Richard den Clans und der Rest der Bevölkerung beugen, ansonsten gibt es noch einen Bürgerkrieg, der viel länger und blutiger sein wird, als der vorherige!“

Wieder einmal hat Tom das Volk von Archaia unterschätzt. Wieder einmal hat er seine eigene Stellung bei ihnen Unterschätzt. Ihm war es nicht klar gewesen, aber als er es in den Gesichtern der zwei Brüder sah, konnte er sie nicht darum bitte seine Begleiter zu beschützten, wenn seine eigene Sicherheit in Gefahr war und somit das Schicksal eines ganzen Volkes. Doch das stellte ihn vor etwas, womit er nicht gerechnet hatte, womit er nie konfrontiert werden wollet. Und da fiel ihm gerade ein, dass es schon einmal so war, dass er schon in einer ähnlichen Situation war. Frau Rosé hat ihn als das wichtigste im Haus angesehen, wenn er nicht mehr da wäre, würde das Haus fallen. Das gleiche spielte sich jetzt gerade ab, nur in einer viel größeren Dimension und mit viel mehr Konsequenzen.

„Bin bereit Tom, können los!“

Überrascht sahen sie vier nach oben, als die Lucke aufging und Adelbert sie von oben grinsend ansah. Gleich darauf stieg der dann gleich runter und Tom musste einfach grinsen, als er den völlig nassen Lendenschurz sah.

Alle Bediensteten, die auch etwas mit den Gästen machen würden, hatten einen Lendenschurz, das wie ein Slip aussah und bei Adelbert war der Slip zum Zerreißen gespannt. Nun weiß er auch wieder, wieso Adelbert so grinste.

„Später Adelbert, gehen wir zunächst einmal frühstücken und dann schauen wir weiter.“

Die Mundwinkel von Adelbert fielen nach unten und lachend, schritt Tom voran. Das Netzwerk unter dem ganzen Anwesen ist weitläufig und man kann es tatsächlich als das Herz bezeichnen. Kristalle, die durch kristallene Adern mit weiteren Kristallen an der Oberfläche verbunden waren, erhielten durch ihre Verbindung das Licht des Tages und speicherten sie gleichzeitig. So konnten sie Großteiles auf Fackeln verzichten. Das Netzwerk der Kristalle war noch leider im Aufbau und deswegen war die Luft teils stickig wegen der noch immer vielen Fackeln.

Tom Antwortete nur knapp auf den einredeten Adelbert, der gelassen neben ihm ging. Wie zu erwarten, sahen die zwei Brüder mürrisch und teils sogar zornig Adelbert an, was ja verständlich war, wenn er es durch ihre Augen betrachten würde. Doch Adelbert war sein bester Kumpel, sein Freund und er nahm es als selbstverständlich an, dass er von ihm normal behandelt wird.

Alex hingegen schwieg und hielt ihm die Hand, während die andere Hand in der Hosentasche war. Irgendetwas machte Alex in der Hosentasche und Tom glaubte zu wissen was der Junge da tat.

Der Grund wieso er gerade nicht sprechen wollte war, dass ihn das ganze Apostelzeug ziemlich über den Kopf wächst und das, bereitete ihn wirkliche sorgen. Kräfte die er nicht kannte, die außerhalb seiner Kontrolle waren, waren am Werken und er hatte keine Ahnung, wie sie ihn noch betreffen werden.

Er brauchte nun Gewissheit.

„Werdet ihr… ähm… kann ich noch mein normales Leben, mein altes Leben, weiterleben?“

Sie standen vor der Treppe, die zur Wohnsiedlung außerhalb der Mauer war. Es herrschte gerade reges Treiben, weil jetzt Schichtwechsel war. Andauernd wurde er begrüßt und er grüßte mit einem Lächeln und einen Kopfnicken zurück, wobei er sich auf die zwei Brüder konzentrierte und Alex und Adelbert mal links liegen ließ.

Diesmal war es Radus der Antwortete und die Antwort konnte nicht knapper sein.

Radus nickte.

„Nur das ich euch jetzt immer bei mir habe und Haslar, der gerade schläft.“

Beide Brüder nickten.

„Und wann wollt ihr beide schlafen, wenn ihr mich immer beschützten müsst?“

„Wir wechseln uns ab. Heute können wir beide für dich da sein, weil wir uns vor dem Ritual etwas ausgeruht haben.“, sprach Talus und kratzte sich gleichzeitig mit dem Schildarm unterm Lendenstoff.

„Gut, ich werde jetzt mit Julia frühstücken und danach werde ich mich hinlegen. Nur damit ihr etwas planen könnt.“

„Ist schon abgesprochen. Talus wird sich hinlegen, wenn du einschläfst und ich werde Wache stehen.“

Zumindest darüber brauchte er sich keine Sorgen machen. Aber einen Hacken hatte die Sache.

„Wenn du Wache hältst während ich schlafe, dann werden wir uns ja kaum noch wach zu Gesicht bekommen.“

„Also… wenn du irgendetwas, egal was, von mir brauchst, kannst du mich jederzeit Wecken.“

Diesmal kratzte sich Radus unterm Stoff und es war ziemlich offensichtlich mit dem festen Blick, was damit gemeint war. Zuerst Kichernd, dann fast schallend lachend, wandte sich Tom zur Treppe und von hinten hörte er gleich „Wieso lachst du so?!“.

Radus Ehre war leicht angekratzt, weil sie wussten, worüber Tom lachte und auch wieso Talus ununterbrochen kicherte. Tom konnte immer noch nicht fassen, als er Radus so hoch stöhnen und schreien hörte. Die Stimme passte einfach nicht zu dem Körper in dem Moment und zuerst dachte er, dass ein kleines Weibchen neben ihm stand. Aber als er dann realisierte das es Radus war, der das von sich gab, lachte er so heftig und aus dem Herzen, wie selten zuvor.

So hat sich der starke Krieger in sein Gedächtnis gebrannt und auch Talus, schämte sich danach so einen Bruder zu haben, nachdem der Lachanfall vorbei war.

Als endlich wieder die Sonne auf ihr Gesicht schien, atmete Tom die Luft ein und es roch hier unten viel stärker nach Gras und dem Land. Seine Narbe zwickte leicht beim ausatmen und das war ein sicheres Zeichen, dass bald die Sonnenpause vorbei sein wird. Aber noch sah er keine Wolken am Horizont, also wird es vermutlich morgen soweit sein.

Was er hier aber stark roch, neben dem Gras und das Land, waren die vielen neu gebauten Häuser und über alldem, roch es hier nach frischer Farbe. Neben dem hinteren Eingang zum Anwesen, waren die Häuser an der hohen Mauer gebaut worden. Gleichzeitig werden neue Häuser gegenüber der Straße, die vor den jetzigen Häusern war, gebaut und man hörte gleichzeitig das viele Hämmern und Sägen der Holzplatten und Pfeilern. Nebenbei werden Gruben ausgehoben und mit dicken Steinplatten verbaut, damit jedes Haus auch einen Keller hatte.

Auf der Straße war viel los und auch bei den schon errichteten Häusern war einiges los. Die, die in die Häuser eingezogen waren, kümmerten sich um den Anstrich. Blaue, Rote und Gelbe Häuser kamen langsam zum Vorschein. Er kannte einige die sich gerade um ihr Haus kümmerten, doch viele kannte er nicht. Aber sie schienen ihn alle zu kennen. Wie zuvor unten am Gang, grüßten sie ihn alle und es kam ihn wirklich familiär vor.

„WO BLEIBT DU DENN ADELBERT! WIR WOLLTEN HEUTE UNSER HAUS STREICHEN!“

Adelberts Mundwinkel fielen ins Bodenlose und man hörte ihn nur verzweifelt flüstern.

„Natürlich musste ich das Haus gegenüber dem Eingang wählen…!“

Es war Gertrude, Adelbert Ehefrau, die ihm mit einem Pinsel in der Hand zuwinkte. In einer Latzhose und von der hellblauen Farbe teils verschmiert, sah man deswegen seine Frau kaum auf den ersten Blick.

„Geh Adelbert. Ich komme später vorbei und dann reden wir etwas.“

„Ja klar… aber erwarte nicht, dass wir viel reden werden. Meine Frau ist seit Tagen… sehr breitbeinig und ich habe mich ehrlich gesagt sehr darauf gefreut in deine Schnauze zu stoßen.“

„Vielleicht, aber irgendwie ist mir die Stimmung danach ziemlich vergangen. Deswegen solltest du deine Frau beglücken, bevor du Platzt und bevor ich dann komme. So können wir ohne Druck etwas Zeit miteinander verbringen.“

Wenn Adelberts Mundwinkel noch weiter runterfallen würden, dann würden sie den Erdkern erreichen. Es tat Tom regelrecht leid seinen Freund so gehen zu lassen, aber seine Stimmung war ausnahmsweise wirklich nicht lüstern.

„Am Tisch kommt die Hand aus der Tasche Alex!“, erschrocken, schon fast etwas Panisch sah Alex hoch zu ihm und im gleichen Moment zog der Junge die Hand aus der Hose.

„Ist was Alex?“

„N-Nein! Nichts!“

„Wenn man mal eine Hose anhat, fühlt sich das selbst befummeln verboten an…“, ging Tom der Gedanke durch den Kopf und als er dann weiterging, winkte er Gertrude zu, die gerade Adelbert umarmte und ihm mit einem winken grüßte.

Einige Dutzende Meter mussten sie gehen, bis sie das vorläufige Ende der Häuserreihe erreichten und das letzte Haus, war das von Familie Rivär. Es hatte eine große Veranda mit eine großen Markise die Schatten und Schutz auf der Veranda bot. Das Haus hatte auch einen Zaun, dass genau Zwei Meter hoch war und im Garten, war ein kleiner aber feiner Pool, wo sich die Familie zurückziehen konnte.

Das hatte nämlich nur einen Grund, und das waren Julian und Chris. Ihre Familien wohnten ganz in der Nähe und bei denen zwei probierte er gerade etwas aus. Chris schlief zwar gerade bei ihm oben im Turm, aber Julian sollte schon zurück sein.

Sein Projekt, die Jungs bei den Familien wohnen zu lassen und ihnen so ein fast normales Leben zu ermöglichen, bezog sich darauf, dass er das gleiche Markus und Keyn wünschen würde, wenn sie noch eine Familie hätten. Julian und Chris sollen zur Schule gehen, zu Hause lernen und mit der Familie leben und nur zu den gewissen Zeiten im Haus arbeiten. Wobei Chris da wieder ein Sonderfall war. Adelberts Sohn wollte er nicht im Haus arbeiten lassen. Chris war nämlich viel zu intelligent und nur ihn ihm verschossen und deswegen, hat er das der Familie angeboten. Natürlich konnte Chris jederzeit zu ihm kommen, wenn der Körper oder der Geist nach ihm verlangte. Chris nahm es mit gemischten Gefühlen auf, dass er wieder zurück ins Haus und zur Familie musste. Zum einen wollte Chris für immer bei ihm sein und zum anderen, wollte er auch im Haus was machen. Aber nachdem er den Jungen seinen Gedankengang offengelegt hatte, wieso er sich so entschieden hat, akzeptierte es der Junge schlussendlich und heute war der Tag, wo Chris in sein neues zu Hause einziehen wird. Und sie beide haben es heute für ein paar Stunden im Bett gefeiert. Am Ende war der kleine Junge so müde, nachdem er ihn ganz zwei Stunden in allen möglichen Stunden gefickt hatte, das Augenblicklich die Augen zufielen.

Tom bekam fast einen Ständer, als er in Gedanken wieder Chris Hintern sah und wie der Junge ihn auf den Knien im Bett alles Anbot.

Aber er wusste, dass er einen Mitspieler hatte, für den Chris auch etwas empfand, oder wo sich noch was Wirkliches entwickeln wird, aber dieser Spieler war noch nicht bereit und hier und deswegen, übte sich Tom in der Zwischenzeit in Geduld. Steffen würde bald kommen, zusammen mit ein paar anderen und hoffentlich wird auch Andreas dabei sein, der bei der Eröffnung nicht da war und stattdessen eine Entschuldigung sendete, weil zu viel Arbeit war.

Das wunderschöne hellgrüne Haus war frisch gestrichen und gerade als er die erste Treppe rauf zur Veranda nahm, öffnete sich vorne die Tür.

In einem leichten roten Kleid, wo knapp die Knie noch zu sehen waren, schritt Julia auf die Veranda und hielt eine Platte in der Hand. Überrascht blieb sie vor dem Tisch auf der Veranda stehen, als sie ihn entdeckte und die dunkle Sonnenbrille auf ihren Kopf, rutschte ihr dabei fast auf die Nase.

„B-Bist du das Tom?!“

„Im Spiegel konnte ich mich auch kaum wiedererkennen…“, gab er auf den Stufen zur Veranda zurück. Plötzlich wurde hinter Julia die Tür aufgestoßen und ein kleiner Junge flitzte an ihm vorbei.

„UM ZWÖLF BIST DU WIEDER DA JULIAN!“, rief Julia voller Kraft und es kam ein leiser werdendes „WERDE ICH MAMA!“ zurück.

Tom betrat nun die Veranda und sah den reichhaltig gedeckten Tisch. Verschiedene Wurscht und Käseplatten, geschnittenes Obst und Gemüse und sogar Kaffee, war für ihn vorbereitet worden.

„Wer soll noch kommen?“

„OH! Wie hast du das herausgefunden?“

Tom wusste nicht, ob das jetzt gespielt, oder ernst gemeint war.

„Ich nahm es an, weil wir dre niemals alles aufessen hätten können.“

Julia grinste beim hinsetzten und gemütlich setzte sie ihren Kopf auf eine Hand ab.

„Es ist doch ein wunderschöner Tag, mit netten Besuchern und es wäre falsch so einen Tag nicht so zu beginnen. Also setz dich und nimm dir schon einen Kaffee. Die anderen müssten jeden Moment auftauchen und dabei, kannst du den kleinen Schatz vorstellen.“

Sechs Stühle waren am rechteckigen Tisch vorbereitet worden und Tom setzte sich in der Mitte gegenüber von Julia hin. Nachdem sich Alex links von Tom gesetzt hatte und sich gleich das ganze Frühstück ansah, was Julia vorbereitet hat, stellte er den kleinen vor.

„Das ist Alex, der Sohn von Andreas, der im Lager am See nun meine Rolle hat. Er ist 13 Jahre alt und somit noch etwas zu jung für die Arbeit bei uns.“

Traurig und leicht erschüttert sah sie sich den Jungen genau an, der gerade völlig vom Essen auf dem Tisch schwärmte. Dann sah sie Tom in die Augen und als sie sein Nicken sah, stöhnte sie leise vor Trauer und Mitgefühl.

„Er erholt sich gut, doch die Nächte sind noch etwas… es plagt ihn noch etwas.“

Tom wollte nicht zu weit ins Detail gehen. Seit Alex bei ihm war, konnte und wollte der Junge nicht mehr schlafen. Was sein König Karl getan hat, war gerecht in vielerlei Hinsicht, aber es war zu viel für den Jungen. Schreckliche Alpträume plagten Alex jedes Mal im Schlaf sodass er schreiend und weinend aufwachte und sich sofort nach Tom umsah, um sich an ihn festzuhalten.

Die Zeit für das Gespräch war noch nicht da und somit behielt er ihn einfach bei sich. Die kurzen Momente und die Stunden, wo Alex einfach wegnickte, waren dennoch von diesen Träumen erfüllt, aber sie waren nicht ganz so schlimm, wie wenn sich der Junge hinlegt um zu schlafen.

Deswegen leidet Alex auch stark unter Konzentrationsschwäche. Länger als ein paar Minuten konnte sich Alex nicht auf eine Sache konzentrieren, weil es sonst zu anstrengend werden würde. Das und das große Frühstück, war der Grund, wieso er ihn nochmals gefragt hatte, ob er wirklich mitkommen wollte. Denn wenn Alex viel aß, dann war er gleich so müde und schwach, dass er an Ort und Stelle einschlief, nur um dann vielleicht 10 Minuten später wieder schreiend und weinend aufzuwachen.

„Alex mein Schatz, ich bin Julia und wenn du willst, kannst du schon zum essen Anfang. Ich möchte doch nicht deine Augen auf dem Schinkenteller haben, den du gerade zu Tode anstarrst.“

Sofort wollte Alex zulangen, aber kurz bevor die Hand die Gabel für den Schinken berührte, wurde sie gleich wieder zurückgezogen und fragend und mit wirklich bettelnden Augen, sah Alex hoch zu Tom.

Grinsend strich er Alex über dem Kopf und nickte dann. Wie ein wildes Biest sprang Alex auf und dabei wurde der Stuhl nach hinten geschoben. Mit einem Teller in der Hand lud sich Alex etwas von allem auf und stöhnte dann vor Verzückung, als er feststellte, dass die Semmeln frisch gebacken und noch warm waren.

Sogar ein Gemüse Salat mit frischem Apfelkren gab es, was Tom persönlich liebte. Alex schien es auch zu schmecken, sogar sehr und fing gleich an den Schinken mit dem Salat zu belegen und dann Röllchen von beiden zu machen.

Tom freute sich sehr, weil sich Alex so aufs Essen freut und es mit richtigem Hungern aß. Für ihn schnitt er die Semmeln auf und dankend bekam er beim vollgestopften Mund ein Lächeln zurück.

„Also Julia, wo ist der Gast?“

Verwundert sah er zu, wie Julia an ihm vorbeisah und dann nach hinten zum Haus.

„Sie brauchen noch etwas.“

Das kam ihm etwas komisch vor, aber er wollte nicht die Überraschung verderben indem er nachfragte.

„Also Julia, wie läuft es bei dir.“

Laut ausamtend lehnte sich Julia jetzt zurück und grinste leicht.

„Also für die Schule habe ich jetzt alles. Wir werden 10 Lehrer sein, die jeweils eine Klasse unterrichten werden. Fehlt nur noch unsere Schule, aber die sollte in ein paar Tagen fertig sein. Dann… achja, Aron geht es schon viel besser. Er hatte eine kalte Grippe und der arme liegt jetzt beim Pool und genießt die Sonne. Aber ich muss schon sagen, deine Spezielle Bitte war… ziemlich außergewöhnlich. Doch auch das hat Aron überstanden und gewöhnt sich auch langsam daran. Baron hingegen hat nur den Nasenring… sagen wir mal… erlaubt, den Rest ließ er uns nicht machen. Wen wundert es, er ist ja nicht mehr der Jüngste.“

Tom grinste breit.

„Aber er ist mit Abstand der, der am meisten…“

„JAJA…! Ist schon gut, ich möchte es nicht genau wissen. Aber ich kann mir schon vorstellen was du sagen wolltest, denn man kann es auch nicht wirklich übersehen, wenn man sich den Drachen anschaut.“

„Schade aber auch, aber gut Julia, danke, dass ihr es zumindest versucht habt. Ich muss sagen, dass es Baron verdient hat. Was ich so gehört habe, hat er ziemlich viel durchgemacht. Es war die längste Zeit auf einem Hof, musste sehr schwer arbeiten und wurde wirklich schlecht behandelt. Dann, als der Krieg ins Land zog, musste er aufs Schlachtfeld und dabei hat er viele Wunden davongetragen. Und wegen den Wunden, wurde er dann ins Zuchtprogramm genommen und da erfuhr sie, dass er kein Interesse an Weibchen hatte und DESWEGE… *Aufatmen*… wurde er zu uns als Geschenk geschickt, damit der König einen besseren Preis erhält.“

„Das ist… traurig, aber wieso erzählst du es mir?“

„Weil ich… weil ich wollte, dass noch wer Barons Geschichte kennt. Er hat auch eine Seele, eine Persönlichkeit und ist somit ein Teil von unserer Welt. Erst wenn man weiß, was die Seele alles erlebt hatte, kann man sie auch gerecht behandeln.“

Julia dachte darüber nach was Tom gerade gesagt hatte und sie fand seine Einstellung gegenüber zum Leben, richtig offenherzig und sogar Gerecht, wenn man es überhaupt so sagen konnte. Dann sah sie sich die zwei Echsen hinter Tom an, die andauernd die Umgebung im Auge hatten. Sie waren stark, breit und bestimmt hat Tom sie schon um den Finger gewickelt.

Allmählich verstand sie wieso ein ganzes Volk Tom sehen wollte und wie alle um ihn herum inspiriert waren. Er schätzte das Leben aufs höchste und er hatte immer ein offenes Ohr und Herz, für diejenigen, die bei ihm sind. Ohne Selbstsucht machte er alles für die anderen und behandelte jeden, wie er behandelt werden möchte.

„Weißt du Tom, du könntest ein wirklich guter Herrscher sein.“, wollte sie schon sagen, aber es war überflüssig. Er war schon längst ein Herrscher, nur das das Gebiet sehr klein im Vergleich zu den anderen Herrschaftsgebieten war. Und jeder war glücklich hier. Sogar sie. Sie bekam was sie möchte, was sie sich ersehnte. Und das Frühstück war zumindest ein sehr kleiner Teil davon, was sie ihm noch alles zurückgeben möchte.

„Schatz, ich geh mal schon zum Anwesen.“

Sie hat überhaupt nicht mitbekommen, wie die Tür aufgegangen war, so sehr war sie in Gedanken vertieft. Lächelnd schloss sie die Augen, als sie von ihrem Schatz einen sanften und liebenden Kuss auf den Kopf bekam. Der Zorn, dass Benjamin mit Daniel über die ganze Nacht im Anwesen war und weiß die Götter was getrieben haben, war gleich nachdem Kuss verflogen.

„Wie lange wirst du weg sein?“, fragte sie ihren Mann im weißen Kittel und den Ärztekoffer in der Hand haltend.

„Nicht so lange, ich kümmere mich um ein paar Gäste denen ich versprochen habe, dass ich sie noch besuchen komme. Und ich muss mir einmal König Raul anschauen. Ich möchte das er die restlichen 13 Tage noch genießen kann.“

„Grüß ihn von mir Benjamin.“

„Werde ich machen Tom.“

Nachdem sie sich mit einem Lächeln von Benjamin verabschiedet haben, tauchte wieder der rote Blitz auf und schwer atmend und vor Aufregung zitternd, überreicht ihn Julian die Morgenpost.

Julians Augen strahlten als er die mehrblättrige Morgenpost entgegennahm, nur um dann wieder wie der Wind zu verschwinden.

„Was ist mit Julian?“, fragte er Neugierig nach und las sich mal die Überschriften durch.

„Er hat ein paar Freunde hier gefunden, mit denen er gerade etwas Zeit verbringt. Und er möchte Marcell bei der Treppe abholen, denn er wird dann bei uns wohnen.“

Überrascht von dem was er hörte, wurde seine Überraschung noch größer, als er kurz über die zweite Seite las.

„Und vermutlich ist er so Glücklich, weil sein Event heute Nacht sehr gut angekommen ist. Die Meinungen der Gäste die dabei waren, überschlagen sich und sie loben Julian aufs höchste! Willst du es lesen?“, fragte er gleich darauf und bereute es auch gleich sofort, weil die Meinungen mancher Gäste doch etwas waren, was sie nicht mochte.

„Weißt du was Julia, ich lese dir mal etwas vor.“, ruderte er gleich zurück, noch bevor Julia die Hand ausstrecken konnte.

„Also… blablabla, jadajadajada… da. Ich war nicht davon begeistert zu hören, was von uns verlangt wurde und welche Bedingungen gestellt wurden. Doch am Ende konnten ich und mein Sohn tatsächlich sagen, dass es sich gelohnt hat. Ich muss dazu sagen, dass ich der einzige war, der laut protestiert hat, wogegen die anderen einfach nur leise waren und sich ihren Schicksal hingegeben haben. Ich bin von Natur aus eine Person, das sein Umfeld nach eigenen Vorgaben umgestalten und gestaltet. Deswegen kann ich wirklich mit ganzen Herzen sagen, dass ich es wieder machen würde und mein Sohn natürlich auch. Julian, wenn du das lesen solltest, mach weiter so und zwinge jeden der zu dir kommt ihr Glück auf, so wie du es bei mir und meinen Sohn getan hast.“

„Danke Tom.“

„Wofür?“

„Ich möchte nicht die ganzen schmutzigen Sachen lesen, die vielleicht drinnen stehen. Deswegen sage ich danke, weil du das nicht vorgelesen hast.“

Er winkte ab und nachdem er die Morgenpost zusammengefaltet und auf dem Tisch gelegt hatte, ging abermals die Tür auf.

„Elias!“

Tom war wirklich überrascht den kleinen weiß-blauen Polarfuchs zu sehen. Und er war so süß wie eh und je. Als Elias ihn hörte und dann sah, kam der gleich zu ihm gestürmt und umarmte ihn fest und liebevoll.

„Woher kommst du denn jetzt?“, Elias hatte die Sachen von Julian an, denn schon einmal hatte er Julian mit genau derselben braunen kurzen Hose und dasselbe braune Hemd gesehen.

„Er lebt auch bei uns. Er und Julian sind zusammen, so richtig meine ich und sie teilen sich ein Zimmer und ein Bett.“, flüsterte Julia und sah schon selbst etwas verliebt Elias an.

Tom sah sein Grinsen, sein Glück in den Augen und er roch, wieso Elias erst jetzt aus dem Haus kam und nicht mit Julian zusammen.

„Du musst dir nochmals die Zähne putzen Elias, man riecht noch in deinem Atem, wie du Julian einen geblasen hast.“

Elias grinste breit, dann wurde es Schelmisch und dabei, setzte sich der Junge auf Toms Schoß, lehnte sich mit der Schulter an die Brust an und hauchte leise: „Das ist Absicht, weil ich wusste, dass du uns heute Besuchen kommst und so wollte ich dir sagen, dass ich nur noch den Gästen und Julian meine Schnauze zur Verfügung stellen werde.“

Langsam fing Tom zu grinsen an, was dann immer breiter wurde und Sekunden darauf, fing er schallend zu lachen an.

„NA DU BIST MIR EINER…! Aber weißt du was Elias, ich habe es wirklich genossen mit dir Sex zu haben. Du und Julian gehört einfach zusammen, weil ihr beide auf das steht, was der andere bieten kann. Ihr habt mein Segen und ich hoffe, dass eure Beziehung noch viel tiefer wird und ihr wirklich und wahrhaftig glücklich werdet.“

Als Dank für seine Worte, legten sich die Lippen des Jungen auf sein Kinn und er bekam einen leisen und liebevollen Kuss. Beim runterrutschten von seinem Schoß, flüsterte ihn Elias wieder etwas zu.

„Du kannst jederzeit bei uns vorbeischauen Tom.“

Diese Einladung war wirklich verlockend, doch er wollte den zweien nicht dazwischenfunken und ihnen die Zeit geben, was eine gesunde Beziehung brauchte. Wenig überraschend setzt sich Elias neben Tom hin und dann doch überraschend, legten sich beide kleine und süße Pfoten auf die Rechte von Tom. Das aber nahm Tom nur sehr vage wahr, weil Alex kaum noch den Kopf hochhalten konnte. Messer und Gabel sahen in Alex Hände hoch, aber der Kopf bewegte sich gerade Richtung vollem Teller und da musste er sofort einschreiten.

„Na kommt Alex…“, mit besorgtem Blick hob er ihn sachte vom Stuhl und als er ihn in seinen Schoß und in den Armen legte, schlief sein Junge schon tief und fest. Fürsorglich umschlang er ihn liebevoll und drückte den Kopf sachte mit einer Hand auf die Brust.

Elias und Julia sahen rüber zu Alex und sogar Talus und Radus, sahen für einige Sekunden voller Sorge zu ihnen beiden runter. Tom musste nur bis Zehn zählen, bis sich die Lippen langsam bewegten. Der Körper zuckte allmählich und im Schlaf, fing Alex langsam zu jaulen und zu stöhnen an. Tom kamen die Tränen, weil er überhaupt nichts tun konnte. Aber dann stand Julia auf und ging schnell zu ihnen beiden hin. Sie kniete sich zwischen Elias und Toms Stuhl hin und legte ihre Sanfte Hand auf die von Alex und, fing leise mit einer leisen und sehr sanften weiblichen Stimme ein Gutenachtlied zu singen an.

Es dauerte ein, vielleicht zwei Minuten, bis es Wirkung zeigte. Alex entspannte sich langsam und auch das Tränennasse Gesicht vom Jungen, hörte langsam zu zucken auf.

Nach weiteren zwei Minuten lag Alex völlig entspannt in seinen Armen und schlief felsenfest.

„Was ist das für ein Lied gewesen?“

„Das kennst du nicht? Jeder kennt es hier Tom.“, flüsterte Julia leise überrascht

„Aber ich komme nicht aus diesem Land.“

„Dann solltest du es schnellstens lernen. Jede Mutter, oder Vater, singt das Lied vor, wenn Alpträume ihr Kind plagen.“

Tief gerührt stellte Tom fest, dass wohl auch Andreas das Lied Alex vorgesungen hat. Andreas liebte seine Söhne sehr und erst jetzt konnte er einschätzen, wie tief die Liebe wohl wirklich ging.

„Elias mein Schatz, musst du jetzt nicht los?“

Augenrollend stöhnte Elias gleich ein „Ja Mama…!“

Es wurde augenblicklich ganz still am Tisch und alle sahen zum Polarfuchsjungen. Zuerst sah Elias verwirrt zurück, doch dann weiteten sie die Augen und gleich danach, fing Elais den Boden zu Tode zu starren an. Noch bevor Julia, oder irgendwer anderes was sagen konnte, sprang Elias auf und rannte davon.

„Das war… sehr lieb von ihm.“, zerbrach Tom die Stille und Julia stand schweigend auf und setzte sich wieder auf ihren Stuhl hin. Mit feuchten Augen, sah sie ihn direkt an.

„Es… es ist meine Schuld. Ich… behandle ihn wie eines meiner Kinder. Er wohnt unter meinem Dach, mit Julian zusammen und deswegen… ist er ja schon ein Teil meiner Familie.“

„Schuld darfst du es nicht nennen Julia…“

„Doch, das muss ich. Er hat ja noch eine Familie und wenn er mich M-Mama… nennt, dann fühlt er sich bestimmt so, als hätte er seine eigentliche Familie schon vergessen, oder was noch viel schlimmer wäre, verraten.“

Alex wurde wieder unruhig in seinen Armen.

„Du musst ihn die Hand halten Tom.“

Sogleich nahm Tom die kleine Hand von Alex in die eigene und tatsächlich, es half und Alex beruhigte sich wieder schnell.

„Wieso die Hand Julia?“

„Weil Babys sich immer an jemanden greifen, und dieser Reflex verschwinden mit dem älter werden, aber nicht ganz. Wenn man jemanden, in meinen Fall die Kinder, die Hand hält, dann fühlen sie sich sicher und das braucht Alex jetzt mehr als zuvor.“

Das wusste Tom nicht. Diese Information hätte er schon vor 10 Jahren gebraucht und vielleicht hätte es Roland, Flo und den anderen seiner Jungs viel mehr geholfen, als Wochen oder Monate mit ihnen in einem Bett zu schlafen.

Wieder ging die Tür hinter Julia auf und Tom grinste zurück, als er den grinsenden Banestra sah, der nur eine kurze hellbraune Hose trug und mit dem, mittlerweile gut trainierten Körper, zu ihm schritt. Der Rote Drache setzte sich auf Elias Platz hin. Ihre Lippen trafen sich zur Begrüßung und dabei kam ihm der herbe männliche Körpergeruch von Banestra in die Nase.

„Was machst du hier mein heißer Drache?“

„Ich habe mit jemanden gesprochen, der mein Wissen brauchte.“

Langsam hob Tom die rechte Augenbraue und sah an Julia vorbei, die gerade vollkommen in Gedanken versunken war. Und gerade in den Moment, wo Tom den Kopf zu Banestra zurückdrehen wollte, ging abermals die Tür auf. Er unterdrückte den Impuls aufzuspringen, als er jemanden sah, den er schon fast zwei Wochen nicht mehr gesehen hatte.

„Bei dem ganzen Lärm kann man nicht schlafen.“

Sofort fing Tom zu kichern an und konnte seine Augen nicht von der Person abwenden, die langsam zu ihm schritt, hinten an ihm vorbei ging und sich links auf Alex Stuhl setzte.

„Wieso starrst du mich so an Tom? Habe ich was im Gesicht?“

In dem Moment wusste er einfach nicht, was er zu Antwort geben sollte und deswegen, schüttelte er einfach den Kopf.

„Wann…?“

„Er ist heute in der Nacht aufgewacht und Benjamin hat mich sofort holen lassen. Wir… wir haben ziemlich viel zu sprechen gehabt und nun… wollte er mit dir sprechen.“

„Wieso… was?“

„Jaaaaaaaaa… das ist… ziemlich verwirrend und kompliziert in allgemeinen, aber… man kann es auch ziemlich kurzfassen.“

Ganz langsam sah sich Tom den weißen Wolfen neben ihn an. Die dezenten schwarzumranden Ohren zuckten wegen dem Hämmern von den Häusern. Die starken Arme lagen gefaltet auf dem Bauch, wo man noch immer deutlich die Muskeln sehen konnte, genauso wie an der Brust.

„Estolfo… es ist wirklich schön dich wieder auf den Beinen zu sehen. Ich… habe mich immer nach dir erkundigt und wollte dich regelmäßig sehen, aber ich hatte leider keine Zeit wegen der Eröffnung.“

Estolfo grinste mit den makellosen weißen Zähnen und sah ihn mit seinen braun-gelben Augen an.

„Bist… bist du eigentlich… noch der Estolfo… den ich kenne?“

„Ich bin ich!“, kam gleich die Antwort zurück und dabei nickte der Wolf.

„Bist du… bist du jetzt schwul?!“

„Das war mal eine erwachsene Frage Tom.“, schoss Julia dazwischen.

Entschuldigend zuckte Tom kurz mit den Schultern und selbst wusste er, dass die Frage sowas von kindisch war, aber es traf in seinen Augen den Nagel direkt auf den Kopf. Er wollte wissen, ob jetzt Estolfo mehr, oder komplett, das männliche Geschlecht und dessen drei Kronjuwelen zugetan war.

„Ich… ähm… weiß es nicht… oder besser gesagt… ich denke nicht.“

„Tom…“, warf jetzt Banestra wieder ein.

„Er braucht noch Zeit um das alles zu Ordnen. Er war zwei Wochen weg und wenn ich das so feststellen darf, das ist das erste Mal überhaupt, dass es so lange gedauert hat. Vielleicht liegt es daran, dass Viktors natürliche Gabe nicht so ausgeprägt, oder eher schwach ist und war. Aber ich sage dir das jetzt so, wie ich es vorhin Estolfo gesagt habe. Stell dir vor, dass genau diese Schwelle, diese Zurückhaltung, geschwächt, oder gar zusammengebrochen ist. Aber es wird jetzt definitiv so sein, dass alles interessanter für ihn wird. Also… die Eindrückte werden jetzt anders wahrgenommen, oder intensiver und das, was er vorher nicht so sexuelle erregend fand, wird sehr wahrscheinlich erregend für ihn werden. Und das wichtigste wird sein, dass er immer noch derselbe alte Estolfo sein wird, nur das…“

„Ja, ich verstehe. Er wird neugieriger werden und die Hemmschwelle etwas zu machen, ist nun ziemlich niedrig, oder komplett verschwunden.“, unterbrach er Banestra und sah langsam zu Estolfo wieder. Den einen Satz, wollte er schon längst loswerden und deswegen hat er Banestra unterbrochen.

„Es… tut mir Leid. Wenn ich es gewusst hätte…“

„Schon ok Tom. Es… war wirklich nicht schlimm und außer ein paar Kopfschmerzen und die paar Kilos die ich verloren habe und natürlich die paar Tage, sind kaum der Rede wert.“

„Aber… du bist nicht mehr der alte… du sagst es zwar, dass du noch der alte bist, aber dir wurde was Schreckliches angetan und ich weiß nicht… ich weiß nicht… ob ich das jemals wieder gut machen kann.“

„Und genau deswegen wollte ich mit dir sprechen, Tom. Ich wollte dir sagen, dass du dir deswegen wirklich keine Gedanken machen sollst. Mir geht es gut, wirklich. Es ist… nur…, dass es genau so ist, wie es Banestra sagte. Ich… bevor das geschehen ist… habe ich den Schäferhund, Bernd war sein Name glaube ich, beobachtet. Ich hatte mal ein Gespräch mit Qadir und… danach stellte ich mir die Frage, ob das wirklich was werden konnte… also das mit einem anderen Männchen. Ich sah bei ihm, wie er von dem Löwen wirklich geliebt wurde und wie Bernd, die liebe wahrlich erwiderte.

Estolfo atmete tief ein und sah hoch zur Markise. Ein laues Lüftchen kam auf und brachte den Duft der Wiese mit.

„Also… dieser Gedanke ging mir damals nicht mehr aus dem Kopf… bis Viktor kam. Er wollte mich… und eigentlich wollte ich es auch, aber… der Gedanke mit einem anderen Männchen… war damals noch zu fremd. Was wäre gewesen, wenn mich Elias oder Finn gesehen hätten. Würde das erste Mal wehtun? Würde es so heiß werden, wie mit einem Weibchen? Das waren fragen dir mir durch den Kopf gingen, bis… bis die Bilder auftauchten. Sowas… schönes… habe ich noch nie gesehen. Ich… sah uns, also dich, Viktor und mich… zusammen sein. Wir lachten, wir lebten zusammen und… und… liebten uns. All das zusammen, war einfach ein Bild, wie ich mir die Zukunft vorstellen würde. Es war nicht so, als ob mir das aufgezwungen wurde das als schön anzusehen. Ich sah es als Estolfo schön an, als wundervoll und… das wollte ich dir sagen. Viktor zwingt mich zu nichts und hat es auch nicht getan, er hat… sagen wir mal so… er hat mir einen Freundschaftlichen Schubs gegeben.“

Als Tom das hörte, fiel ihm tatsächlich ein Stein vom Herzen. So wie es Estolfo erzählte, wurde er von Viktor nicht komplett umgeschrieben, sondern nur in die Welt der Schwulen geschubst und das auch nur leicht und feinfühlig mit einem Stein.

„Ich…“, fing Tom an, wurde aber selbst dann von Estolfo unterbrochen.

„Es reicht Tom… gib mir die Zeit, damit ich alles verarbeiten kann und weißt du was… ich habe wirklich großen Hunger.“

Noch bevor Tom grinsend die Gabel ergreifen konnte, strichen plötzlich Fingern von hinten über seinen Kopf und sofort erkannte er die Finger, den Duft und dann die Stimme. Als er dann seinen Liebsten und seine Liebe hörte, schloss er seine Augen, um all das zu genießen.

„Ich liebe dich Tom und ich habe dich bei den Kindern wirklich vermisst!“

Seine geliebte gelbe Echse Sartesh ließ die Hand von seinem Kopf gleiten und sie starrten sich in die Augen, während sich Sartesh neben Julia setzte. Julia begrüßte ihn mit einem grinsenden Kuss auf die Wange und wandte sich anschließen zu den anderen.

„Jetzt sind wir vollzählig. Lasst uns Frühstücken.“

Das essen war Ausgezeichnet. Das Gemüse war frisch, das Brot und die Semmeln noch warm und der Schinken und der Salat, das war was, wo Tom darin baden wollte. Obwohl es so lecker war, war Tom schnell satt und genoss zuerst den guten Schwarztee und anschließen den heißen Kaffee. Beim Essen sprachen sie über alles, nur nicht über die Arbeit oder über das Anwesen. Das war schon totgeredet und jeder am Tisch hatte im Moment keine Lust und keinen Nerv mehr darüber zu sprechen.

Dann aber kam Julia zum Thema, wie voll es in der Stadt war, als sie für das Frühstück einkaufen war. Heute war nämlich der Tag der Tage. Die Eröffnung war noch nichts im Vergleich, was heute auf sie zukommen wird. Für dieses Problem hat er noch immer keine Lösung gefunden und auch sonst keiner am Tisch in den letzten Tagen.

Heute werden die Echsen aus Archaia kommen und zu tausenden werden sie das Anwesen belagern, nur damit sie ein Zimmer bekommen, oder zumindest ihn zu Gesicht bekommen. Wobei es so sein wird, dass alle ein Zimmer haben möchten, weil das die Grundbedingung war, um mit ihm kurz sprechen zu können.

Wer weiß was passieren wird, wenn schon die ersten kein Zimmer bekommen konnten und wer weiß was passiert, wenn alle Echsen nur für einen Tag ohne Zimmer reinkommen möchten. Zum einen freute sich Tom tierisch auf die ganzen Echsen und wie sie fauchend in seinen Händen und Armen abspritzen werden. Doch zum anderen Teil wäre das eine Aufgabe, die endlos wäre. Vermutlich würde er nach diesem Tag wieder das Flussufer wechseln und die Männchen hinter sich lassen.

Bei dem Gedanken wurde ihm ganz übel und er verwarf ihn wieder ganz schnell.

Da bemerkte er, wie Estolfo kurz aber intensiv, sich Talus und Radus ansah.

„Das sind meine zwei heißen Beschützer. Beide sind hervorragende Kämpfer und von Talus sagt man, dass er sogar der Beste Kämpfer in Archaia sei.“

Ein Funke wurde entfacht in Estolfos Augen und in denselben Momenten wurde Messer und Gabel hingelegt.

Obwohl Estolfo einen Kopf kleiner und vermutlich nur zweidrittel der Masse von Talus besaß, wirkte er noch immer als ernstzunehmender Gegner. Laut und heiß schnaufte Talus aus und zuckte nur kurz mit dem Kopf. Radus reagiert gleich und übergab Estolfo Schild und Speer.

Imaginäre Trommeln hörte Tom im Kopf, als die beiden auf die Straße gingen. Estolfo leichtfüßig und Flink, selbstsicher grinsend und mit siegessicheren Augen, stand der den starken und schweren Talus gegenüber. Beide blieben mitten auf der Straße stehen und standen sich vier Meter Abstand gegenüber. Talus hob den Speer über den Kopf und das Schild vor sich, während Estolfo zuerst das Gewicht und die Balance des Speers prüfte, bevor auch er in die Kampfhaltung wechselte. Der Speer wurde seitlich gehalten und das Schild wie bei Radus vor sich.

Sie starrten sich an und das Hämmern und Malen um sie herum, wurde langsam eingestellt und es versammelten sich fast an die zweihundert Zuschauer, die den Kampf sehen wollten. Talus wirkte wie ein Fels in der Brandung, während Estolfo langsam nervös wurde. Tom wusste das Talus den größenvorteil ausnutzen wird und auch Estolfo wurde es klar und deswegen, ging er langsam in die Knie und es wirkte schon fast so, als wollte Estolfo lossprinten.

Dann, nach einigen Sekunden, ging es los und Tom und jeder Zuschauer, verzog vor Schmerz das gesamte Gesicht.

Ein einzelnes „Autsch!“ war von den Zuschauern zu hören und das spiegelte sehr wahrscheinlich das wieder, was jeder im Kopf hatte. Für Tom aber ging das alles so schnell, dass er im Kopf die eine Sekunde nochmals durchging. Wie erwartet sprintete Estolfo in der kurzen Hose los und war so schnell wie ein Blitz. In einer sehr tiefen Haltung wollte er wohl Talus unterlaufen, aber der war wohl auf alles vorbereitet gewesen. Zuerst hob Talus das Bein und es wirkte so, als wollte er Estolfo in sein Knie rennen lassen, doch dann kam es ganz anders. Es war ein kleiner Sprung und als das Bein den Boden berührte, hob er das andere nach hinten und der große Talus rammte sein Schild nach unten und somit Estolfo direkt in den Boden.

Bewegungslos lag nun Estolfo mit der Brust auf dem Boden.

„Und wieder ein Sieg für meinen Bruder, aber… der Wolf war gut. Talus hat dreimal die Form in der Bewegung gewechselt, was bis jetzt nur sehr selten passiert war.“

„Dreimal? Ich dachte das war alles so gewollt?“, fragte Tom fassungslos und sah zu, wie Talus den armen Estolfo beim Aufstehen half.

„Ja, dreimal. Zuerst wollte er ihm den Schild einfach ins Gesicht rammen, dann wollte er über ihn springen, als der Wolf immer schneller wurde und Radus realisierte, dass sich der Wolf so nur noch mehr verletzten würde. Doch dann hat er gesehen, wie der Wolf das Gewicht verlagerte und hinter ihm beim Landen den Speer in den Rücken rammen konnte und deswegen stoppte er das alles, indem er in einfach in den Boden rammte.“

„Also… hatte Estolfo von Anfang an keine Chance?“

„Er hatte von Anfang an eine Chance, aber wie jeder andere hat er unterschätzt, dass mein Bruder sehr flink ist und jeden Zug, jeden Schritt schon im Kopf geplant hat. Er ist ein Genie im Kampf und wie gesagt, bis jetzt ungeschlagen und unverletzt aus jedem Kampf rausgekommen.“

Keuchen und sich die Rippen haltend, wurde Estolfo schon fast zurück zum Stuhl getragen und Radus bekam seine Waffe und sein Schild zurück. Kommentarlos positionierte sich Talus wieder hinter Tom, während Tom sorgenvoll Estolfo ansah.

„Hier trink das.“, sagte Julia leicht mürrisch und überreicht Estolfo eine Tasse.

„Was… *Schnauf* ist das?“

„Das ist Kaffee, K-A-F-F-E-E.

„Ich… weiß was Kaffee ist…“

„Gut, dann trink das jetzt und vielleicht schenken dir die Götter ein Gehirn, anstatt mehr Muskeln.“

Estolfo schnaufte aus und schnappte sich mürrisch die Tasse.

Da es Estolfo gut zu gehen schien, sah Tom hoch zu Talus und winkte ihn zu sich runter. Als Talus Kopf vor seiner Schnauze war, flüsterte er ihn etwas zu.

„Das war wirklich beeindruckend gewesen. Und weiß du was noch beeindruckend war?“

Talus schüttelte leicht den Kopf.

„Deine zwei Eier als du am Landen warst. Es schien, als ob sie fliegen würden und sie glänzten schön weiß im Sonnenschein.“

Talus sah ihn kurz von der Seite an, die Mundwinkel zuckten leicht nach oben, bevor sich die Echse wieder aufrichtete und sich sogar dann einen Schritt näher hinter Tom positionierte.

„Das war wirklich beeindruckend Talus!“, diese Stimme zu hören war recht unerwartet, aber doch hat er geahnt, dass die Person, die der Stimme gehört, dadurch kommen würde. Eigentlich wollte er gemütlich bei seinen engsten Freunden sitzen und mal nicht über die Arbeit reden, oder über Intimitäten und Sex. Aber anders als Erwartet, kamen Adelbert und Gertrude in gemütlicher Straßenkleidung zu ihnen und begrüßten sie nur kurz.

„Tom, wir wollten dir nur sagen, dass wir in die Stadt müssen. Felix braucht ein paar neue Sachen für die Schule und ein paar neue Kleidungsstücke. Auch Chris muss neu gekleidet werden. Also wird das leider nichts, dass wir uns gemütlich zusammensitzen.“

„Ist ok, wir werden sicher noch die Tage Zeit dafür haben.“, gab er verständnisvoll zurück und winkte Adelbert und Gertrude zum Abschied. Auch die anderen verabschiedeten sich von dem Löwenpaar mit einem Winken und bevor sie um eine Ecke gingen und verschwanden, fragte Sartesh etwas, was auch Tom immer im Hinterkopf hatte.

„Ich frage mich, wie es wohl jetzt in der Stadt ist?“

Alle am Tisch wussten worauf sich Sartesh bezog, nur Estolfo sah Fragend in die Runde. Banestra erbarmte sich und klärte Estolfo in kurzen Sätzen, dass Tom wohl der Apostel des Gottes von Sex und Erotik im Archaischen Volk ist und, dass ihn jeder sehen und besuchen möchte.

Interessiert hörte Estolfo zu und am Ende wurde Tom von ihm mit großen Augen angestarrt.

„Das finde ich irgendwie ziemlich heiß…!“

Nachdem sie alle am Tisch, das von Estolfo sagen hörten, war wohl nur Tom der, der mit einem schlechten Gewissen dem Wolf ansah, während die anderen es nur mit einem Grinsen kommentierten.

„Spricht da jetzt der alte, oder der neue Estolfo aus dir?“

Überrascht sah ihn Estolfo kurz an und Tom bemerkte, wie der weiße Wolf in sich kehrte und über diese Frage gründlich nachdachte.

„Also…“, fing Sartesh leise zu sprechen an, weil die Stille für ihn doch recht unangenehm war.

„… ähm… ich muss sagen, dass ich diese Runde gerade sehr genieße. Es ist mal eine Abwechslung von dem ganzen Geschrei, den Weinen und immer die Augen für die ganzen Kinder offen zu haben und über sie zu Wachen.“

„Nicht mehr lange Sartesh, nur noch heute und morgen, dann kommen die Tagesmütter und kümmern sie um die… ganzen… Kinder.“

Noch während Tom am Sprechen war, fühlte er Sartesh Krallenbewehrte Pfote am Bein hochstreichen. Sowas hat Sartesh schon sehr, sehr lange nicht mehr gemacht und er stellte sich dabei gleichzeitig vor, wie sie wieder ihre Liebe zueinander einen Tag auslassen.

Ihm war natürlich bewusst, dass er Sartesh ziemlich vernachlässigt hat und er freute sich umso mehr, wenn dann seine geliebte Echse zu ihm hochzieht. Er freute sich darauf beim Schlafen den Penis in Sartesh zu verwahren, der ihn dabei immer fest umschlungen hat.

Und er freute sich noch auf so viel mehr Sachen.

Grinsend hob Tom seinen Kaffee und erwiderte die Streicheleinheit an Sartesh Bein. Das allein reichte aus, um in Sartesh Augen die Vergebung für die Vernachlässigung zu sehen.

„Ich habe dich nicht verdient Sartesh… du bist immer für mich da gewesen, du standst immer hinter mir und hast mir den Rücken gestärkt. Was würde ich nur ohne dich machen…“, gab er seinen Dank und seine Sorgen offen zu. Nachdem es wieder still geworden war und alle Sartesh ansahen, stand der langsam auf und kam leise und elegant um den Tisch zu ihm.

Wie Kinder grinsten sie beim Kuss und er hat schon ganz vergessen, wie Sartesh schmeckte.

„Ich komme dich heute Nacht besuchen.“, hörte er ihn flüstern, nachdem sie sich geküsst haben und bevor er sich aufrichtete.

„Ich muss wieder los, bestimmt sind die ganzen Kinder außer Rand und Band.“

Die anderen verabschiedeten sich wieder mit einem Winken von Sartesh, während Tom ihn grinsend hinterher sah.

Plötzlich klopfte Julia auf den Tisch mit einer Hand und stand schon fast erschrocken auf.

„Ich habe ganz den Käsekuchen vergessen.“, und gleich nachdem sie das gesagt hat, ging sie schnell ins Haus hinein. Es kam wieder eine Brise auf und entspannt sah Tom in die Landschaft.

„Es ist komisch Tom…“, fing Estolfo leise wieder zu sprechen an und blickte langsam zu ihm hoch.

„Ich… kann tatsächlich nicht deine Frage beantworten. Sehr wahrscheinlich hätte ich das auch damals gedacht, nur das es mich heute… wie soll ich sagen… ganz geil macht, wenn ich darüber nachdenke. Damals hätte ich es womöglich nicht laut gesagt und ich würde das nur tief drinnen in mir geil finden, irgendwie. Aber… dennoch… fühlt es sich nicht falsch an das auszusprechen. Es ist tatsächlich das was ich denke und nicht das, was man mir in den Kopf gepflanzt hat.“

Über das gesagt nachdenkend, erinnerte sich Tom plötzlich wieder daran, wie er Estolfo mit der Hand im Schritt erregt hatte. Männchen die nicht auf Männchen stehen, hätte es nicht erregt, doch Estolfo hat es erregt. Das passte ziemlich gut überein zu dem, was er jetzt von Estolfo gehört hatte und zu dem, was Banestra vorhin erklärte.

„Dann Estolfo… möchte ich gerne wissen, ob du, als du noch klein warst, dich für andere Jungs interessiert hast. Und sei bitte ehrlich zu mir und zu dir selbst.“

Noch bevor Estolfo was sagen konnte, kam Julia mit vier Tellern zurück und auf jeden war ein Stück Käsekuchen drauf. Schon von weitem roch man die Zitrone vom Kuchen und Tom freute sich und hatte sogar richtig Appetit auf dem Käsekuchen, als der vor ihm gestellt wurde.

Und es war tatsächlich ein Genuss und eine Gaumenfreude den Kuchen zu essen. Jeder am Tisch aß langsam und genießerisch den Käsekuchen und Tom musste den Kuchen einfach loben.

„Er ist ausgezeichnet. So stell ich mir einen leckeren Käsekuchen vor!“, die anderen stimmten zu und Julia grinste einfach verzückt.

Nachdem die Teller leer waren, verabschiedete sich Banestra von ihnen.

„Ich muss leider wieder los… ich muss mich… naja, die neuen Gäste brauchen bestimmt jemanden, der ihnen bei manchen Sachen zur Hand gehen muss.“

Tom verabschiedete sich von Banestra mit einem feuchten Kuss und er war ziemlich froh, dass die anderen ihn zum weiteren Stellvertreter auserkoren haben. Der rote und wirklich nette und intelligente Drache war tatsächlich für sie alle eine Bereicherung. Ohne ihn, hätten sie die Neu-Neueröffnung nicht so flüssig hinbekommen.

Doch gleichzeitig war das das Signal, dass auch er langsam gehen muss. Er musste seine letzte Runde drehen, bevor er sich endlich hinlegen konnte und wenn es nur für ein paar Stunden war.

„Was machst du jetzt noch Julia?“

Julia lehnte sich zurück, richtete sich ihr Haar und setzte die Sonnenbrille auf, um ungehindert die Landschaft und das wiegende Gras zu beobachten.

„Ich werde die ersten Stunden und Wochenpläne zusammenstellen. Der Lehrstoff muss zusammengetragen werden, dann werde ich Mittagessen kochen für meine vielen Jungs und dann Benjamin eine gute Nacht wünschen, bevor ich mich um die anderen Tiere kümmere. Einige der Tiere die zu uns geschickt wurden, sind in einem schlechten Zustand und ich muss auch sagen, dass mich die Veterinärmedizin doch sehr interessiert. Vielleicht werde ich mich dahingehend weiterbilden und doch noch mein Doktortitel machen. Natürlich nachdem mein Kind auf die Welt kommt.“

Der letzte Satz kam Tom etwas komisch vor, doch als er das ganz dezente Grinsen, die intensiv starrenden Augen sah, wusste er augenblicklich was damit gemeint war und sein Herz rutschte in die Hose.

„Du bist… echt jetzt?!“

Alex bewegte sich in seinen Armen, weil er doch ziemlich laut seiner Überraschung kundgetan hat.

Julia nickte höchst erfreut.

„UND? Ist es…“

Da zuckte sie breitgrinsend mit den Schultern.

„Mal schauen wie die Fellfarbe wird Tom.“

Vaterstolz und die dazugehörigen Gefühle explodierten förmlich in ihm, aber es war noch zu früh und die Ungewissheit, dass Julia wirklich von ihm ein Kind bekommt. Schließlich hatte auch Benjamins Samen an dem Tag reichlich Zeit sich auszubreiten, bevor sein eigener dazukam und deswegen sprang er nicht gleich vom Stuhl mit einem Jubelschrei hoch. Dennoch freute er sich ungemein für sie und er musste einfach ihr einen Kusshauch zusenden.

„Geht jetzt Tom, kümmere dich um deine… unsere Familie und leg dich hin, du hast schon ganz lilafarbige Augenringe.“

Breitgrinsend stand Tom auf und konnte kaum seine Augen von der winkenden Julia lassen. Als sie dann aus seinem Blickfeld verschwand, bemerkte erst dann Estolfo der sie begleitete.

„Ich kenn zwar Julia kaum, aber wie du reagiert hast, bedeutet das du der Vater des Kindes bist, oder irre ich mich gerade?“

„Nun…“, fing Tom grinsend an.

„Es ist etwas… verwinkelter, aber… kurz gesagt: ich könnte der Vater sein.“

„Wie meinst du mit *könnte*… ooooh… du warst nicht der einzige?“

Noch breiter grinsend sah er Estolfo kurz an und als er wieder nach vorne blickte, sah er die kleine Truppe von Jungs bei der Treppe in der Mauer, die zum Anwesen führte. Als ihr Trupp die Jungs erreichte, sah Tom dorthin, wo die Jungs hinsahen und er sah in weiter Ferne, wie sich grün-blaues Gras bewegte.

Doch, seit wann gibt es blaues Gras, fragte sich Tom und er sah nochmal genauer ihn.

„Sie sind da Tom.“, flüsterte Julian und sah dann zu ihm hoch.

Tom wurde richtig bange und er hoffte, dass sich gerade irgendjemand um „DAS“ kümmerte.

Aber seine Sorgen sollen nicht die der Jungs sein und deswegen sah er runter zu Elias, Marcell und Julian. Zwei weitere Jungs, der eine ein kleiner Schakal und der andere ein schwarzer Puma, kannte er nicht und das müssten die Freunde von Julian sein.

„Macht euch keine Gedanken darüber. Wie ich es euch bereits gesagt habe und natürlich allen anderen, werden die ersten Wochen ziemlich anstrengend werden, also Marcell, geh dich hinlegen und schlaf dich etwas aus, bevor du dann am Abend wieder kommst.“

Der kleine Greif wirkte sichtlich erschöpft. Nicht nur das er in der Nacht Julian zur Seite stand, danach war abgemacht gewesen, dass er sich noch einen Gast schnappen sollte und diesen nochmal so richtig durchvögeln sollte. Doch wie es schien, hat sich Marcell etwas übernommen. Schon fast breitbeinig ging Marcell davon, nachdem er müde genickt hat.

Zur gleichen Zeit umarmten sich Elias und Julian, küssten sich innig und verabschiedeten sich flüsternd.

„Du hast schon dein zweites Projekt am Laufen, oder Julian?“

Julian sah Elias breit lächelnd hinterher, wie der runter die Treppe ging.

„Ja, alles ist vorbereitet. Fehlen nur noch Aron und Baron, dann können wir heute Nacht weiter machen.“

„Sehr gut. Hab übrigens die Morgenpost gelesen. Hast dich gut geschlagen und die, die dabei waren loben dich in den Himmel.“

„Ich weiß…!“, Julians lächeln wurde noch breiter.

„Dann mach weiter so!“, sagte Tom und kraulte Julian am Kopf, bevor er auch langsam die Treppe runterging.

„KOMMST DU HEUTE MICH BESUCHEN TOM!“, rief Julian noch hinterher.

„VIELLEICHT!“, rief er zurück.

Als sie den langen Gang wieder zurückgingen, fühlte er wie die Last auf seinen Schultern zurückkehrte.

„Also Tom, was ist nun mit mir?“

„Mit dir Estolfo? Wie wäre es, wenn du es mir sagst. Bist du bereit hier zu arbeiten? Bist du bereit für die Gäste da zu sein? Und bevor du dich die vorherigen zwei Sachen fragst, solltest du zuerst über dich im Klaren werden.“

Estolfos Schritte wurden langsamer und Tom ahnte schon, worüber der weiße Wolf nachdenken musste.

Sebastian und König Raul

„Was machst du denn hier Kubu?“

Benjamin hatte alles bei sich für den Löwenkönig, damit sie noch heute die Therapie anfangen konnten. Aber gerade als er den runden Gang zum Zimmer des Königs ging, sah er den Komodowarranjungen vor der Tür stehen, und der sah mitfühlend die Tür an.

„Ich… ich wollte nach ihn sehen…!“

Es war recht süß wie ihn der Junge kurz ansah und dann wieder die Tür anstarrte.

„Wieso gehst du dann nicht rein?“

Während Benjamin zu ihm schritt, hörte er von den geschlossenen Türen, dass es dahinter langsam wieder wild wird. Kubu drehte sich zu ihm um, als er ihn erreichte und grinsend musste er feststellen, wie lustig es aussah, wenn bei Kubu ein Hoden aus dem Lendenschurz runterhing. Deswegen bückte er sich und drückten den linken kleinen Hoden wieder rein.

„Danke… das… passiert mir andauernd.“

„Keine Ursache… ich habe sowieso jetzt die Therapie zu starten, wie wäre es wenn du mit mir kurz reinkommst und hallo sagst?“

Strahlend sahen ihn die zwei grünen Augen an, bevor sie sich zur Tür wandten. Dies nahm Benjamin als ein „Sehr gerne!“ auf und er öffnete die Tür mit dem Generalschlüssel, den er immer am Handgelenk hängen hatte.

„Pssst leise…!“, flüsterte er den Jungen zu, da er schon vorher gehört hatte, dass es im Zimmer noch ruhig war. Aber als er die Tür aufschwang, fiel er fast wegen des schweren Rucksacks nach hinten vor Schreck.

„Guten Morgen ihr zwei.“

Ein paar Momente brauchte Benjamin um den Schreck zu verarbeiten und gleichzeitig festzustellen, dass Sebastian, König Rauls Diener, in Lendenschurz vor ihm stand und sie leicht lächelnd von oben anstarrte.

„Guten Morgen.“, gab Benjamin mit klopfenden Herzen zurück und richtete sich den Rucksack am Rücken.

„Ich vermute, sie sind wegen der Behandlung hier?“

„Sie vermuten Richtig. Ich wollte sobald wie möglich beginnen, damit König Raul die Zeit im Haus Rosé vollkommen auskosten kann.“

Sebastian war damit nicht so ganz einverstanden. Normal würde sein König frühestens in drei Stunden aufwachen und zuerst einmal seine Dienste in Sachen Körperpflege beanspruchen. Und er war noch immer sehr besorgt um ihn, da der sich in der Nacht kaum gerührt und die ganze Nacht über in der gleichen Position geschlafen hat.

„Wolltet Ihr nicht erst am Nachmittag vorbeischauen?“, er versuchte so noch etwas Zeit für seinen König rauszuschlagen, damit der seinen erholsamen schlafe bekam.

„Am besten ist es, wenn ich gleich anfange. Wenn ich ihm erst die Schmerzmittel gebe, kann ich kaum feststellen, wie schlimm es wirklich ist. Und so wird er selbst sehen, dass ich kein Scharlatan wie eurer Heiler bin.“

Sebastians lächeln wurde kleiner und im selben Moment wo er den beiden den Weg freimachte, schnalzte er leise mit der Zunge.

„Ich wollte gerade schauen, was ich meinen König zum Frühstück bringen kann. Daher bitte ich euch, dass ihr ihn sanft weckt.“

Kubu schritt voran und starrte dabei den schlafenden Löwen an, der auf den Rücken lag und von einer dicken und breiten Decke zugedeckt war. Benjamin folgte den Jungen in das Zimmer und auf dem Weg zum Bett, sagte er leise: „Werden wir.“

Sebastian richtete sich den Bademantel und schloss leise die Tür hinter sich. Sofort kam ihn der Gedanke, wie intim die heutige Nacht für ihn war. Noch immer fühlte er Rauls rechte Hand über dem Po und irgendwie wünschte er sich, dass sie 20 Zentimeter weiter unten gelegen hätte.

Seine Gefühlswelt stand seit der letzten Nacht auf dem Kopf. Denn er war von Eifersucht zerfressen. Immer wieder fragte er sich, während er unten am Buffet stand und das ganze Essen begutachtete, wie er auf einen kleinen Jungen, der eigentlich ein Lustsklave war, eifersüchtig sein konnte. Sein König hatte sich dem Jungen völlig hingegeben, in seinen Augen sah es sogar so aus, als ob sich die beiden wirklich liebten. Sowas hat er nie in König Rauls Augen gesehen, wenn sich ihre Blicke trafen, oder wenn ihn sein König verstohlen ansah.

Immer war er für ihn da gewesen, hat alles für ihn gemacht und ihn den Lebenswillen zurückgebracht. Doch anscheinend hat sich sein König doch mehr verändert, als er zuerst gedacht hatte. Das sein König ihn leise gestanden hat, einen kleinen Jungen vögeln zu wollen, nahm er mit einem verständlichen Lächeln auf. Jeder hat seine dunklen und perversen Gedanken. Und er fühlte sich über alle Maße geehrt, dass ihn sein König soweit vertraute, um diesen, für andere, perverse Wunsch zu äußern. Er nahm es so auf, wie jeden anderen Wunsch, dass sein König äußerte. Er fand sogar überhaupt nichts Schlimmes dabei.

Es gab genug Bordelle, sogar in ihrem Land, wo man geheim mit einem Jungen das Bett teilen konnte. Natürlich geheim und keiner sprach darüber, aber so war eben die Welt. Und hier war das das Zentrum der dunkeln Welt. Im Haus Rosé, konnten fast alle dunklen und perversen Wünsche erfüllt werden und wenn diese Wünsche in Erfüllung gehen, dann hat man schon fast alles in Leben erreicht. Man konnte mit einem Lächeln das für immer währt, zurück gehen und sein restliches Leben mit den Gedanken leben, dass der innigste Wunsch erfüllt wurde.

Das wünschte er sich für seinen König. Er wollte dieses Lächeln sehen, wenn er neben ihm im Rosengarten stand und bis zum Lebensende für seinen König da sein.

Doch heute Nacht, veränderte sich etwas in ihm und seine Zukunftsvorstellung hat sich komplett gewandelt. König Raul wird sehr wahrscheinlich wieder gehen können, wenn dieser Arzt die Wahrheit sagt. Er würde nicht mehr so für seinen König da sein können, wie er es in der Vergangenheit war.

Und weil es wahrscheinlich so sein wird, kristallisierte sich tief in ihm etwas, womit er nicht im Geringsten gerechnet hatte. Diese Gedanken, Bilder und Wünsche die plötzlich aufkamen, waren etwas, womit er nicht zurechtkam. Er fühlte sich am ganzen Körper schmutzig, regelrecht dreckig. Sein verstand kämpfte dagegen an, seine Eifersucht auf den Jungen wurde von Sekunden von Sekunde immer größer und der Teller in der Hand zitterte vor Zorn im Lift.

„Was… soll ich nur tun…“, fragte er sich dann still und sah runter zum Braten mit den dampfenden Kartoffeln.

Kubu stand am Ende des Bettes, während Benjamin die Tasche auspackte. Obwohl sein Löwe unter der Decke lag, konnte er deutlich die Beine sehen und auch das, wo sie am Körper zusammenkamen. Genau dort, wollte er jetzt gerade seine Schnauze reindrücken. Fast musste er zu kichern anfangen, weil seine Welt nur noch von solchen Gedanken geprägt war. Sein altes Leben im Dorf, wo er von seiner Familie geflüchtet war, weil sie ihn fast vor Zorn zusammengeschlagen haben, nur weil er ihnen gestanden hat, dass er auf Jungs stand, lag schon so weit zurück.

Nun durfte er es, wollte es und war wurde sogar von ihm verlangt, sowas zu machen.

Er war die glücklichste Echse der Welt. Es interessierte ihn nicht mehr, was Sebastian vorhin gesagt hatte. Er nahm die Decken in beide Händen und fing langsam daran zu ziehen an. Sie glitt an der Brust runter, die breit und stark aussah und er stoppte dann, bevor der Schritt enthüllt wurde. Leise und leichtfüßig setzte er sich aufs Bett, kroch auf allen vieren rauf zum Löwen und stoppte dann, als direkt unter ihm, unter der Decke, der Schritt des Königs war.

„Weck ihn auf Kubu, ich wäre dann soweit.“, hörte er leise Benjamin flüstern und in seinen Gedanken sah er ihn dabei auch breit grinsen.

Stöhnend schloss er die Augen und senkte langsam den Kopf. Seine Nüstern berührten den Stoff der Decke und er spürte schon was Weiches darunter. Es gab nach, wie mehr er den Kopf weiter runtersenkte, bis es nach der nächsten Sekunde an seinen Lippen nach links vorbeiglitt. Dabei spürte was es war und dann zog er die Decke runter und vor seiner Schnauze kam die hellbraune Felltasche mit dem schwarzen feuchten Ring zum Vorschein, dass der Eingang, oder Ausgang von der Felltasche war.

Seine Lippen fuhren gleich über den schwarz feuchten Ring. Er sog den starken, herben männlichen Duft ein. Er roch den ganz leichten Duft vom schweren Urin, von eingetrocknetem Sperma und er spürte mit der linken Hand, wie der Löwenpenis in der Felltasche nur auf ihn wartete. Auch die zwei Hoden, die so groß wie seine waren und in einem elastischen Hodensack darauf warteten, von seiner Zunge bearbeitet zu werden, vervollständigten das Bild, von einem echt geilen Löwen.

Eigentlich liebte er es mit anderen Jungs herumzumachen. Aber mit einem alten Gast, der es auf ihn abgesehen hat, mit dem er alles machen konnte, was er wollte und was der Gast wohl auch wollte, war so exotisch und so derb geil, dass er sich einfach nicht zurückhalten konnte.

Er Hatte die zwei geilen und harten Hoden in der Hand, als er mit den Fingern die Felltasche langsam zurückzog. Er konnte sich von dem rosaroten Penis nicht sattsehen, als der völlig entblößt nach oben sah. Rosarot, glänzend und so elastisch wie ein fester Pudding, umschlang er gurrend mit der Zunge das warme Stück Fleisch, um es dann in die Schnauze zu ziehen. Die Gier übermannte ihn und er nahm dann alles in die Schnauze. Beide Hoden, die Felltasche und er hatte seine Schnauze so fest in den Schritt des Löwen gedrückt, dass die Penisspitze seinen Gaumen kitzelte.

„Das… ist schön…“, hörte er seinen Löwen brummen und da konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Mit all seinen Können fing er den schlaffen Penis zu verwöhnen an, was den Löwen zum Erzittern und leicht zum Stöhnen brachte. Kurze Zeit darauf, spreizten sich die Beine langsam, sodass er sich zwischen seinen Beinen gemütlich machen konnte. Als dann die ersten Tropfen Vorfreude seinen Gaumen benetzten, ließ er den Penis aus dem Maul raus und kümmerte sich nun ausgiebig um die zwei königlichen Hoden.

„Guten Morgen König Raul. Habt ihr gut geschlafen?“

Benjamin setzte sich zum König ans Bett und sah, wie unter einem Grinsen, die Augen flatternd aufgingen.

„Ja… aber wo ist Sebastian? Ich muss nämlich… aufs Klo…“

„Wenn ihr nur Wasser lassen wollt, dann wird sich Kubu darum kümmern. Stimmts Kubu?“

Als Antwort darauf glitten die zwei nassen Löwenhoden aus dem Maul des Jungen und stattdessen, nahm der Löwenpenis den Platz ein. Recht überrascht, aber noch breiter grinsend sah der König an sich runter, nur um dann den Kopf wieder aufs Kissen zu legen, die Augen zu schließen und sich zu entspannen.

Benjamin wurde von Tom unterrichtet, dass die meisten Jungs damit kein Problem hätten, sofern es nicht mehr wird. Selbst fand er es nicht so geil, dennoch war er wirklich fasziniert davon und wartete ab.

Es dauerte ein paar Momente, bis Kubu beide Hände auf die Hüfte legte und dann hörbar und noch lauter stöhnend, zu schlucken anfing. Der Geruch von herbem Urin breitete sich aus und ein paar Sekunden später, glitt der Penis schmatzend aus Kubus Schnauze raus, als der Junge den Kopf grinsend hob.

„Du hast einen echt heftig starken Strahl Raul!“

Nun grinste Raul noch breiter und bevor seine Augen aufgingen, nahm Kubu wieder alles in die Schnauze.

Doch bevor Benjamin etwas sagen konnte, ging die Zimmertür auf und er sah einen Gepard in der Tür stehen, der sie beide mit hasserfüllten Augen ansah.

Hator und Otto

Sie beide waren kurz vorm eindösen, weil sie die Augen geschlossen hatte, während die Sonne auf ihr Gesicht schien. Otto hatte eine Hand auf Hators Brust und der hatte ebenfalls eine Hand auf seiner. Mit den anderen Armen, umschlangen sie sich am Hals und hielten den anderen fest. Ihre Beine waren verknotet und fest drückte Becken gegen Becken, während sie beide gemütlich aufrecht auf der Liege lagen.

Die Tagesdecke war fest um sie geschlungen und sie beide spürten und badeten in der feuchten Hitze, die unter der Decke herrschte. Bei jedem Atemzug rochen sie, was sie unter der Decke angerichtet haben. Das Fell von ihnen beide konnte bei der feuchten Hitze nicht trocknen und somit waren sie beide noch nass vom Schweiß, von Vorfreude von vom ganzen Sperma. Der Duft davon, das als Cocktail von allem ununterbrochen von jeder Ritze zu ihnen beiden raufströmte, war das Einzige was sie rochen, während sie so dalagen.

Sie fingen sich erst dann wieder zu bewegen an, als Hator laut und innig zu gähnen anfing.

„Du solltest jetzt ins Zimmer gehen und dich ausschlafen.“

„Kommst du mit?“, kam die Frage zurück und Otto grinste breit.

„Vielleicht komme ich tatsächlich. Aber ich vermute das Pestos damit nicht ganz einverstanden wäre.“

„Macht dir um ihn keine Sorgen. Er wird uns nur wärmen und wenn du willst, dann kannst du bei ihm jederzeit den Druck rauslassen. Ich blas ihn auch andauernd einen, wenn ich Lust darauf haben. Und sein wohlgeformter Hintern ist immer für mich da, wenn ich erregt bin. Ich bin sogar so gut beim Blasen, dass er ab und an zu mir kommt, damit ich ihn ein Blasen kann.“

„So wie du das sagst, hört sich das schon fast so an, als ob Pestos schwul wäre.“

„Ist doch egal ob er schwul ist, oder nicht. Er genießt es genauso wie ich es tue. Genauso hast du es doch genossen, meinen geilen harten und langen Schwanz in dir zu spüren…!“

Da sprach Hator die Wahrheit. Obwohl er eigentlich auf Weibchen stand, hat er nichts dagegen, wenn ihn ein geiles Männchen jetzt rannahm. Und er hatte Glück das es Hator war, der ihm diese Erkenntnis gab. Zum einen hatte Hator leicht weibliche Züge und zum anderen, fand er ihn richtig anziehend, obwohl er ein Männchen war. Was wohl daran lag, weil Hator schmal gebaut war, wie ein Weibchen, aber das abdecken konnte, worauf er seit heute Nacht so richtig stand.

Und Hator war noch dazu ein schwules Männchen und somit konnte er auch ihn ficken, wenn er wollte.

„Du siehst du männlich aus, während du nachdenkst…“, hörte er Hator plötzlich flüstern und im nächsten Moment spürte er dessen weiche und warme Lippen auf seiner Wange, die ihm einen sanften und völlig liebevollen Kuss gaben.

„Und du küsst so wunderschön, schmeckst so unbeschreiblich gut, wie es nur ein Weibchen sollte.“

„Ich… treffe wohl dein Geschmack…?“

Otto grinste und ließ die Hand auf Hators Brust runterwandern. Hator quittierte es mit einem seufzen, als ihn Ottos Hand im Schritt zu massieren anfing. Sein schlaffer Penis wurde wieder einmal in die Hand genommen und sanft in der Hand massiert. Der Daumen glitt zwischen Vorhaut und Eichel rein und fing die Eichel kreisend zu verwöhnen an. Unter dieser Behandlung braucht es nur kurz, bis sein Penis mit Blutt vollgepumpt wurde und steif in Ottos Hand wurde.

„Willst du ihn wieder in dir spüren Otto?“

Anders als erhofft, schüttelte Otto leider den Kopf.

„Ich wollte ihn nur ein letztes Mal in der Hand halten, bevor ich aufstehe und in den Speisesaal gehe. Ich möchte nämlich dort auf Mika warten.“

Dieser Satz war das letzte was er hören wollte. Schlagartig fragte er sich, was er jetzt tun sollte, was er machen sollte, bis Otto wieder bei ihm war.

„Kommst du dann wieder zurück?“

„Weiß ich nicht Hator. Ich werde mich vermutlich hinlegen.“

„Dann komm doch mit Mika zu mir ins Bett. Legen wir uns doch alle gemeinsam hin und schlafen etwas?“

„Zu Gefährlich. Wie ich bereits gesagt habe, möchte ich nicht, dass Mika von uns beiden erfährt.“

Laut schnalzte Hator mit der Zunge und war alles andere als Glücklich über diese Situation. Doch dann kam ihn eine Idee.

„Lass doch Mika bei diesen Axel. Dann haben wir beide unsere Zeit.“

„Das werde ich erst entscheiden, wenn ich mit Mika und Axel gesprochen habe. Es… tut mir leid Hator, aber meine oberste Pflicht ist es ein Auge auf Mika zu haben. Nur wegen ihn bin ich hier und wenn ich meine Gelüste über meine Pflicht stelle… was wäre ich dann für ein Ritter…“

Noch bevor Hator etwas darauf sagen konnte, wurde es unter der Decke schlagartig kalt. Das lag daran, weil Otto aufgestanden war und die Zweisamkeit unter der Decke beendet hatte. Doch etwas gutes hatte es. Denn nun sah er Ottos stählernen Körper. Er sah das feucht-glänzende Jaguar Fell. Die Muskeln am ganzen Körper und die recht schmale Hüfte und natürlich das, worauf er gerade ziemlich spitz war. Nämlich Otto geilen Schwanz. Halb sah die hellrote Eichel raus, während der hellbraune Penis langsam an Festigkeit verlor und sich absenkte. Es waren vielleicht nur zwei, oder drei Sekunden, wo es ihm erlaubt war, Otto nackt zu sehen und das letzte was er sah, waren die zwei Hoden und den flauschigen Busch über der Peniswurzel, den er schon heute Nacht die ganze Zeit gespürt hatte, bevor sich Otto den Bademantel anzog.

Doch die kühle des Morgens ließ ihn erzittern und schnell deckte er sich fest mit der Decke wieder ein.

„Ich bin im Zimmer 303, Otto.“

Es zerbrach ihn fast das Herz, als er darauf nur ein „Hmpf…“ hörte, während Ottos Augen die Weiten nach seinen Schutzbefohlenen absuchten.

„Ich gehen nun rein Hator, bist natürlich eingeladen mit mir zu frühstücken.“

Otto konnte so grobschlächtig sein und Hators Herz zum Weinen bringen, doch einen Augenblick darauf, konnte der Jaguar mit nur einen einfachen Satz, das alles wieder gutmachen. Grinsend stand er nun auch auf und die Kühle des Morgens biss sich in seine Haut, als er sich streckte. Verstohlen sah er rüber zu Otto, aber der würdigte ihn nicht einmal einen Blick. Innerlich hatte er gehofft, dass Otto zumindest zu ihm rüber schielen würde, aber nicht einmal das tat der.

Dies verletzte ihn und es war ihm egal, dass alle anderen Gäste, die an ihnen vorbeigingen, ein Auge auf ihn hatten und ihn vermutlich für einen Tag ins Zimmer einladen würden. Denn Momenten hatte er nur ein Auge für Otto.

Sehr wahrscheinlich sogar mehr als nur ein Auge.

Noch bevor er sich den Bademantel übergestreift hatte, kam ein schwarzer Puma in einem seidenen Lendenschurz in ihre Richtung marschiert und blieb vor ihnen stehen.

„Mir wurde berichtet was heute Nacht zwischen ihnen vorgefallen war. Und ich weiß auch, Sir Otto, dass sie eigentlich als Diener hier im Haus eingetragen waren. Da sie nun Sex mit einem anderen Gast, außer ihren Prinzen hatten, wurden sie automatisch hochgestuft. Das bedeutet, dass sie jetzt sofort 700 Goldstücke mit einer Unze zu bezahlen haben. Wenn sie das nicht können, dann müssen sie augenblicklich das Anwesen verlassen.“

„Das… ist wohl ein scheiß Scherz… oder?!“

„Können sie bezahlen oder nicht?“

„Natürlich kann ich es nicht! Und keiner hat mir gesagt, dass es überhaupt zu sowas kommen kann!“

„Es steht in der Hausordnung. Sie haben die Hausordnung unterschrieben und waren damit einverstanden. Ich habe mich persönlich erkundigt und die Unterschrift gesehen.“

„WOLLT IHR MICH VERARSCHEN!!!!!!! ICH KANN DOCH NICHT EINFACH SO 700 GOLDSTÜCKE ZAHLEN!!! ICH KANN DOCH NICHT MEINEN PRINZEN ALLEINE LASSEN!!!“

„Sir Otto…!“

„NICHTS DA! ICH ZAHLE NICHTS! ICH HABE MIR KEINEN JUNGEN GESCHNAPPT, ODER WEN ANDEREN EURES HAUSES!! WAS ICH MIT EINEN BEKANNTEN, MIT EINEM FREUND MACHE, IST VERDAMMT NOCHMAL MEINE ANGELEGENHEIT!“

Der schwarze Puma stand einfach nur so da und starrte Otto an, während Otto wutentbrannt am ganzen Körper bebte.

„Paragraph 3, Absatz 1: Wenn ein Diener Sex mit einem anderen Gast hat, dann wird der automatisch als Gast hochgestuft, weil der seine körperlichen Bedürfnisse über die Pflicht gestellt hat und somit das Angebot des Hauses in Anspruch genommen hat.“

„EIN GAST GEHÖRT NICHT DEM HAUS!!!“, Schrie Otto zurück.

„Paragraph 1, Absatz 1: Wenn der Gast die Hausordnung unterschreibt, dann wird er und alles was er bei sich hat zum Eigentum des Hauses, solange der Gast im Haus verbleibt. Diese Regel ist dazu da, damit das Haus nur das Beste für den Gast machen darf. Darunter fallen die Ärztlichen Besuche, die nicht in Rechnung gestellt werden. Auch wegen der Sicherheit des Gastes, nimmt das Haus Rosé jede Verantwortung auf sich, wenn es zu einer Verletzung kommt. Somit wird sichergestellt, dass jeder Gast die bestmögliche Behandlung bekommt, ohne, dass es jemand draußen erfährt. Gleichzeitig hat der Gast auf alles ein Anspruch und wird die bestmögliche Behandlung erfahren, sofern es in der Möglichkeit des Hauses steht. Darunter fällt der Schneider, eine Behandlung gegen chronische Krankheiten und die Behandlung, falls sich der Gast eine Geschlechtskrankheit zuzieht. Ebenfalls fallen darunter Kurse, die das Haus Rosé anbietet, das der Gast auf Kosten des Hauses in Anspruch nehmen kann.“

Ernst aber mitfühlend sprach der schwarze Puma alles aus und zum Schluss ballte Otto, ohnmächtig wegen dieser Situation, die Hände zu Fäusten zusammen.

„Ich… ich kann doch nicht meinen Mika alleine hier lassen… Ich… habe ich irgendwelche andere Möglichkeiten?“

„Wenn… ein anderer Gast sie als Freund aufgeschrieben hätte, dann hätten sie mit dem Freund das Bett teilen dürfen, doch weil es leider nicht so ist… bleibt ihnen nur noch die Gebühr zu zahlen, oder das Haus zu verlassen.“

„Dann schreibe ich ihn als meinen Freund auf!“, ging Hator dazwischen.

„Das geht leider nicht mehr, da sie schon den Vertrag unterschrieben haben.“, sagte der schwarze Puma leise und mitfühlend.

Dann wurde es still und Hator rang mit dem Gewissen. Er hätte leicht das Gold für Otto zahlen können, aber er wusste nicht, ob Otto das überhaupt wollte. Vielleicht würde er ihn so nur beschämen. Doch dann kam ihn ein Gedanke, der das alles aufwog.

„Wir… beide waren betrunken und…“, fing Hator langsam an und sah rüber zu Otto.

„Und… ich war es, der ihn verführt hatte. Weil es meine Schuld war und Otto keine Schuld hat, werde ich die Gebühr bezahlen lassen.“

„DAS WILL ICH NICHT!“, schrie Otto mit zusammengekniffenen Augen und mit geballten Fäusten aus sich raus.

„Ist das in Ordnung?“, Hator ignorierte Otto Geschrei.

„Die Zahlung muss jetzt erfolgen.“

„Dann… nehmt dies als Pfand, bis das Haus die Goldmünzen bekommt.“, Hator steifte sich den Smaragdring vom Ringfinger und bevor er ihn den Puma überreicht, starrte er kurz zum Ring hinunter.

„Sehr wohl Herr Hator. Der Ring wird dann im Spint für sie aufbewahrt werden, nachdem die Zahlung eingegangen war.“

Gleich nachdem das gesagt wurde, sah der schwarze Puma mitfühlend Otto für ein paar Sekunden an, bevor er sich von ihnen abwandte und lautlos davonging.

„Wieso hast du das getan…?“

Für Hator war es offensichtlich, doch nur Otto schien es noch nicht zu verstehen.

„Weil du mein Freund bist, vergessen? Du warst der Erste, der mich als Freund ansah und… was würde ich in den Wochen nur ohne dich machen?“

„Du willst mich doch nur ficken…“

Wie ein Schwert bohrte sich dieser Satz in sein Herz, aber er verstand, dass Otto noch sehr aufgebracht war und noch vor Zorn brannte.

„In erster Linie und sogar in meinem Land, Otto, tun Freunde sowas füreinander. Ist es bei euch nicht so?“

Da sah Otto langsam zu ihm rauf und die braunen Augen sahen ihn entschuldigend an.

„Doch… aber… wie soll ich dir das zurückzahlen? 700 Goldstücke… so viel würde ich in meinen ganzen Leben nicht mehr verdienen können…“

„Eine Freundschaft kann man nicht mit Goldstücken aufwiegen. Das habe ich durch dich in den letzten Stunden erfahren. Ich würde sogar 7000 Goldstücke zahlen, nur damit du hier bei mir bleiben kannst.“

„Wie nur… wie kann ich dir das nur danken, Hator.“

„Da habe ich schon eine Idee…“

„Ich vermute mal, dass hat was mit deinem Bett zu tun…“

Nun sahen ihn die Augen enttäuscht an.

„Natürlich nicht… also ich schließe das nicht aus. Aber du würdest das meiste schon zurückzahlen können, wenn wir jetzt erst einmal Frühstücken gehen und du mich zum Lächeln bringen kannst.“

Als das Otto hörte, ging für ihn eine zweite Sonne auf und er dankte Hator für die banale bitte mit ihm frühstücken zu gehen, indem er ihm sein schönstes und breitesten Lächeln zeigte.

„Allein dieses Lächeln, ist mehr Gold wert, als es auf der Welt gibt. Nun komm Otto, genießen wir ein nicht schwules Frühstück und unterhalten uns wie zwei erwachsene Männchen.

Zwar verspürte Otto noch immer eine Schuld gegenüber Hator, doch mit jeder Sekunde die verging, während sie gemeinsam durch das Frühstücksbuffet schlenderten, wurde diese schuld kleiner. Es gab so viel Gutes und so viel neues beim Buffet. Sein Teller war schon voll, noch bevor er die Hälfte des Buffets gesehen hatte.

Auch Hators Teller war schon recht voll und das meiste vom Platz nahmen die vielen warmen Croissant weg. Es war schon so früh so viel los und bevor sie sich auf die Suche nach einem Platz machten, schnappte sich Hator noch ein ganzes Glas Aprikosenkonfitüre.

Doch wieder wurden sie unterbrochen und diesmal, kam ein Jaguar in einer schwarzen Hose und in einem schwarzen Anzug zu ihnen.

„Sir Otto, Pharao Hator, bitte folgen sie mir zum Separee.“

Sie beide sahen sich fragend an und folgen den gut angezogenen Jaguar zum einen Separee im Speisesaal, das von schönen und erotischen Papierwänden fast gänzlich umschlossen war. Und als sie sich gegenüber vom Jaguar niedersetzten, kam auch der Schwarze Puma hinzu und Otto ballte gleich wieder die Fäuste zusammen.

„Mein Name ist Qadir und das ist Kajal, er ist mein Partner auf Lebenszeit und auch mein direkter Stellvertreter. Ich muss leider zu meinen bedauern gestehen… dass er es zu ernst gemeint hat. Deswegen entschuldige ich mich für das Theater in Namen des Hauses. Doch andererseits waren die Hausregeln klar festgelegt und wir konnten keine Ausnahme machen. Vielleicht hätte euch Kajal auf die Seite nehmen sollen, anstatt es vor den anderen Gästen zu klären.“

„Das hätte er verdammt noch mal tun sollen…!“, brummte Otto vor Zorn brodelnd.

„Dem stimme ich zu… ABER… das habe ich eingeplant. Natürlich würde es zu einer solchen Situation kommen, damit habe ich gerechnet.“

„Wie meinen sie das… achsoooooo!“, zuerst verwundert, dann aber war es so klar wie das Wasser in den Pools.

„Was meint er damit Hator?!“, wollte nun auch Otto wissen.

Grinsend wandte sich nun Hator seinen Freund zu.

„Überleg doch mal… Wenn ein Diener mit anderen Gästen Sex hat… und diese Gäste haben einen „Lustsklaven“, dann…“

„ACHSOOOOO!“, nun dämmerte es auch Otto.

„Genau!“, grinste Qadir.

„Das ist eine Vorbeugung, damit sich nicht ein Gast als Diener ausgibt, nur ein paar Goldmünzen zahlt und sich somit die Dienste des Hauses erschleicht.“

„Deswegen entschuldige ich mich für das Theater, das genau zum richtigen Zeitpunkt kam, damit es nicht andere versuchen.“

„Und… was ist mit Pestos?“, wandte er sich Hator zu und sah ihn fragend an.

„Für ihn habe ich den vollen Preis gezahlt.“

„Aber… er hat kein Armband an!“

„Das ändert nichts an der Tatsache, dass er den vollen Preis gezahlt hat. Denn er würde nur mit mir das Bett teilen und wenn ich einen Jungen bei mir hätte… wer weiß was der Junge mit Pestos gemacht hätte, also habe ich gezahlt. Und natürlich kann ich auch lesen…“, den letzten Satz sagte Hator grinsend und Otto verstand die Andeutung.

Otto ließ einmal diese Andeutung an sich abprallen und wandte sich wieder Qadir zu.

„Und nun bin ich ein Gast des Hauses?“

„Ganz recht. Sie haben alle Rechte wie Hator.“

„Aber Hator hat die höchste Klasse soweit ich weiß. Ich aber die niedrigste.“

„Das… stimmt so nicht ganz. Denn als Entschuldigung, bekommen sie vom Haus das goldene Armband, weil sie leider unfreiwillig als Abschreckung für die Diener stehen werden, damit sie ja nicht mehr machen, wofür sie bezahlt haben.“

„Sie schenken mir also 1030 Goldmünzen… einfach so?“

Qadir schüttelte den Kopf und im selben Augenblick holte Kajal den Smaragdring hervor.

„Ich schenke ihnen 1770 Goldmünzen Sir Otto. Da ich weiß, dass sie eigentlich nur mit ihren Prinzen hier sind und nicht die Dienste des Hauses am Anfang haben wollten, gibt ihnen das Haus nun alle Rechte, als Entschuldigung natürlich und auch, da wir nun wissen, dass sie dem Männlichen Geschlecht nicht ganz abgeneigt sind, können sie in den zwei Wochen hier, sich selbst besser erkunden und testen, ob eine Nacht mit Hator nicht doch noch zu wenig war. Also… genießen sie unser Angebot, stöhnen sie ihre Lust hinaus und genießen sie die Zeit bei uns im Haus Rosé.“

Zwinkernd stand Qadir auf und schritt davon. Kajal hingegen stand ebenfalls auf, aber verbeugte sich dann vor ihnen.

„Es… tut mir leid, dass ich das mit euch machen musste.“, gleich danach richtete sich Kajal wieder auf und zurück blieb ein sprachloser Otto, der gerade so viel am Verstehen

war und so überwältigt vom Haus Rosé und seiner Güte war.

Nun verstand er die Mitfühlenden Blicke von Kajal vorhin. Der Kater wollte es nicht vor den Gästen machen, musste es aber. Vielleicht hat das Haus es gleich mitbekommen, was er mit Hator draußen gemacht hatte und abgewartet, bis es unten vor dem Speisesaal voll wurde, damit sie als Beispiel der Abschreckung dienen konnten.

Die ganze Last der Schuld glitt von seinen Schultern und ganz langsam, drehte er den Kopf zu Hator. Schon fast ehrfürchtig streifte sich Hator wieder den Ring auf den Finger und sah voller Gefühle in den Augen, nur den Ring an.

„Alles in Ordnung?“, fragte Otto, weil er so Hator nicht kannte.

„Ja… weißt du Otto… ich hätte es nicht geglaubt, aber… deine Gesellschaft war mir sogar wichtiger als der Ring.“

„Das heißt?“

„Das heißt Otto… dass du mir sehr wichtig bist. Diesen Ring… hat mir mein Vater geschenkt, an meinen Geburtstag und… es war gleichzeitig sein Sterbetag.“

„Es… was soll ich nur sagen…“, Otto war zutiefst gerührt, als er das hörte.

„Am besten nichts… weißt du… dieser Ringt besteht eigentlich aus zwei Smaragden und zwischen den zweien, hat mein Vater die einzige Träne auffangen lassen, als ich geboren wurde. Diesen Ring ließ er am meinen Tag der Geburt anfertigen und gab ihn mir dann, kurz bevor er mich für immer verließ.“

Das erklärte auch, wieso Hator den Ring als einziges Schmuckstück bei sich trug.

„Das ist eine wundervolle Geste.“

„Finde ich auch Otto. Und ich werde das auch für meinen Sohn machen.“

„Als ob Männchen gebären könnten.“

Da sah Hator auf und die Augen waren Tränennass. Im nächsten Moment fing der Pharao lauthals zu lachen an und legte einen Arm um Otto Schultern. Zwar verstand Otto nicht so genau, was daran so lustig war, aber er lachte mit, weil es Hator tat. Und in dem Augenblick, als er Hator ansah, sah er hinter Hator eine Schar von Jungs in den Speisesaal kommen und darunter, war auch Mika.

„MIKA!“, schrie er und stand mit winkenden Armen schnell auf.




Der Rat

Qadir war bis jetzt sehr zufrieden wie die Eröffnung lief. Und er war noch zufriedener, weil Jeder im kleinen Raum da war, sogar der Neuankömmling, Nathan, war anwesend. Zwar störte es ihm den schlafenden Alex in Toms Armen hier zu haben, aber da es nun so ist, möchte er dennoch Anfangen.

„Also meine Herren. Es gibt ein paar Punkte zu besprechen. Zu aller erst möchte ich Nathan offiziell begrüßen und ihn gratulieren zum neuen Posten als Kommandanten. Wie ich hörte, hat sein Vater die Gunst beim König verloren und wird gerade… sagen wir es mal so… *Bestraft*. Des Weiteren habe ich vernommen, dass die Bestrafung nicht mehr ganz sein Ziel trifft und das sein Vater es mittlerweile zu genießen scheint.“

Alle am Tisch sahen zum braunen Hengst rüber, der deswegen sichtlich aufgeregt wurde und sich recht unwohl unter der Haut zu fühlen scheint.

„Natahn, ich verlange jetzt nicht das du darauf irgendwie antwortest. Wir alle wissen, wie unangenehm es für dich sein muss und deswegen wirst du von uns alle Unterstützung erhalten, die du brauchst. Ich habe vernommen, dass du am Ende der Ferien offiziell das Amt des Kommandanten antreten wirst und bis dorthin, möchte ich das du die Zeit hier genießt und das du an allen Besprechungen teilnimmst, damit du auf den neusten Stand bist. Sofern du damit einverstanden bist.“

Der Hengst versank noch tiefer in den Stuhl und starrte runter zum Tisch. Vermutlich war Qadir nicht der Einzige der gehört hatte, was mit dessen Vater passiert war und was der König als Bestrafung sich ausgedacht hatte.

„Gut, ich gehe mal zum ersten Punkt des Tages. Wir sind für die nächsten drei Monate völlig ausgebucht, ohne die Eintagsfliegen einberechnet zu haben. Deswegen werde ich noch eine weitere Klasse einführen, die wir schon hatte, nämlich die Kupferklasse. Das wird für all diejenigen sein, die nur einen Tag da sein werden, ohne bei uns zu übernachten. Der Preis beläuft sich auf 30 Goldstücke und sie können alles in Anspruch nehmen, sofern überhaupt noch was da ist. Sprich, wir werden unsere Lustsklaven auch verbuchen. So kommt zwar etwas mehr Papierkram auf uns zu, doch dafür werden die Gäste die über Nacht bei uns sein werden, auch das Beste erhalten. Hat irgendwer was dagegen, oder einen Verbesserungsvorschlag?“

Sartesh hob die Hand.

„Also Qadir… können sie dann überhaupt schlafen, wenn sie rund um die Uhr gebucht sein werden?“

„In erste Linie Sartesh gehe ich davon aus, dass sie dann schlafen werden, wenn die Gäste es auch tun. Doch deine Frage spricht gleichzeitig auch ein anderes Problem dar.“

„Die Verfügbarkeit, oder Qadir?“, wandte Banestra ein.

„Ganz Recht. Es ist so, dass wir mehr Gäste als Lustsklaven haben. Deswegen sind schon die ersten paaren Gäste ausgezogen, weil sie keinen Lustsklaven erhalten haben. Natürlich haben wir ihnen das Gold rückerstattet und ihnen sogar noch eine Entschädigung gezahlt, damit sie nicht bei den Grenzen und auf den Rückweg auf ihren Kosten sitzen bleiben.“

„Dann müssen wir das auch den Gästen jetzt und denen, die noch kommen, klippe und klar sagen, dass wir einen Engpass haben.“, brummte Albrecht nachdenklich vor sich hin.

„Zum Teil hast du Recht, ja. Die ersten Briefe sind schon draußen. Aber wir haben in der Hinsicht Glück im Unglück. Es werden weniger Einzelpersonen kommen und viel mehr Gruppen und Paare. Somit halbiert sich die Zahl der nötigen Lustsklaven, die benötig werden, also… grob gerechnet natürlich. Wie es wirklich sein wird, werden wir in den nächsten Tagen und Wochen erfahren.“

„Dann hast du das schon im Griff Qadir, oder?“

Nun sprach Tom und Qadir wusste ganz genau was diese Frage war.

„Ja, ich habe das im Griff, deswegen braucht ihr euch deswegen keinen Kopf zu machen.“

Tom sah zufrieden aus und Qadir war deswegen sehr erleichtert.

„Dann kommen wir zum zweiten Punkt und in diesem Punkt sind die Events. Heute haben wir das Pool Event, draußen bei den Hängenden Gärten. Wie besprochen, werden heute unsere Lustsklaven ihre Gäste dorthin führen, wo sie dann eine erholsame Massage erhalten werden. Ob es auch eine Intime wird, überlass ich es ihnen, aber in erster Linie sollen sich die Gäste dort erholen. Tom, da viele Gäste auch nach dir nachgefragt haben, würde ich bitten, dass du dort auch erscheinst und vielleicht ein, oder zwei Gästen auch deinen warmen Händen zur Verfügung stellst. Ich würde vorschlagen, dass du dir die Aussuchst, die nicht einen Lustsklaven an ihrer Seite haben, damit sie zumindest etwas zufrieden den Tag abschließen können.“

„Kann ich machen Qadir, ich habe nämlich festgestellt, dass die Gäste die momentan hier sind, alle recht heiß sind.“

Wegen diesem Kommentar, fing die ganze Runde breit zu grinsen an und da kam Qadir eine Idee.

„Wie ich sehe sind alle Tom Meinung. Dann schlage ich vor, dass ihr alle euch dort blicken lässt und allen zeigt, was die Führung alles so draufhat!“

Tom sah in die Runde und jeder sah damit einverstanden aus.

„Ich denke, das wird sich einrichten lassen. Dann sollten wir darauf auch ein Wettkampf machen. Vielleicht ein Wettlauft auf 50 Meter und der Gewinner, wird von mir massiert und die Ränge runder dem ersten Platz, dann von meinen Lieben hier.“

„Hervorragend!“

„Dann…! Sollten wir vielleicht noch etwas dazu machen…“, meldete sich Barbos, der das erste Mal überhaupt in dieser Runde was sagte und natürlich, hatte der von jedem sofort die Aufmerksamkeit.

„Also… ich… habe da schon länger einen Tagtraum und ich wollte sehen… ob sowas ankommen könnte.“

„Sag es schon Barbos.“, sagte Ratahl und schlug freundschaftlich die Faust gegen Barbos Schulter.

Von Sekunde zu Sekunde wirkte Barbos immer nervöser und die braunen Wangen bekamen eine leicht rosarote Färbung.

„Ähm… ich wollte schon immer mal sehen, wie jemand so hart kommt, nur dadurch, was man vor sich sieht.“

„Das ist echt geil.“, kommentierte Bernhard und fuhr gleicht fort.

„Zwar ist das eigentlich kaum möglich, aber wie wäre es, wenn man jeden der daran teilnimmt so aufgeilt um dann festzustellen, ob die Person nur durch ein Auf und Abwärtsbewegung über den Penis kommt. Wir könnten das auch zu einem Wettbewerb machen und der Gewinner, der so schnell wie möglich abspritzt, kann eine Nacht oben bei Tom und uns schlafen.“

Qadir dachte darüber nach und eigentlich war das wirklich keine schlechte Idee, doch sowas sollte schon ein paar Stunden vorher angekündigt werden.

„Machen wir das.“, sagte Tom entschlossen und richtig begeistert.

Wieder war Qadir erleichtert, da eigentlich Tom dafür zustimmen musste, dass es sein Stockwerk und somit auch sein Reich war.

„Gut, dann werde ich es gleich nach der Besprechung auf die große Tafel im Foyer aufschreiben lassen.“

Da es nun leiser wurde und der erste Punkt der Besprechung abgeschlossen war, nahm Qadir ein Blatt Papier zur Hand.

„Kommen wir zum Punkt zwei und das sind die Zahlen. Also… wir haben am ersten Tag über 2 Millionen Goldmünzen in die Schatzkammer runtergetragen. Ich denke… das kann sich sehen lassen!“

Kurz hob Qadir den Blick und bei allen fielen die Augen aus dem Kopf raus.

„Die durchschnittliche Zufriedenheit der Gäste beträgt 1,8. Wobei, wie gesagt, die Verfügbarkeit das große Problem darstellt. Dennoch ist das ein sehr guter Wert und ich persönlich hätte mit einer schlechteren Wertung gerechnet. Danke Lofar hierfür, dass er sich die Mühe gemacht hatte.“

Alle sahen rüber zum zweiten Greif, der peinlich berührt, aber stolz in die Runde sah.

„Alle Gäste sind mit der Küche zufrieden, auch mit der Reinheit und der Sauberkeit. Sehr zufrieden sind die Gäste wegen unserer Events und es spricht sich rum, dass wir was zu bieten haben. Besonders die Resonanz auf Julians Event, war groß. Viele Gäste wollten wissen was genau dort passiert war, weil in der Tageszeitung der Junge in den Himmel gelobt wurde. Und, weil die Rückmeldungen so lieb waren, besonders von Boris und Mika. Das hat die Gäste richtig berührt.“

Qadir blätterte um.

„Interessant für Lofar wird es sein, dass seine zwei Geschichten, die er veröffentlich hat, auch auf große Resonanz gestoßen sind und deswegen Totec, wirst du die Tageszeitung in deine Landessprache übersetzten und dich auch darum kümmern, dass einige Geschichten von deinem Volk in unserer Sprache übersetzt werden.“

Da hob Tom die Hand.

„Ich möchte das nicht so regeln. Darum werde ich mich nämlich persönlich kümmern. Mit mir werden sie sprechen und meine Priester und Haslar brauchen sowieso was zu tun, außer mich zu waschen und mein Stockwerk sauber zu halten.“

„Sicher? Willst du dir noch mehr Pflichten auf den Schultern laden, als du ohnehin schon hast?“

„Ich… vielleicht versteht ihr das nicht… aber… ich habe es heute Morgen verstanden. In ihren Augen bin ich ihr Apostel, ihr momentaner geistiger Führer… mit mir werden sie offen reden und so, komme ich immer weiter mit ihnen in Kontakt. Gleichzeitig kann ich so auch das Anwenden, was ich von Haslar beigebracht bekomme.“

„Meinst du damit die ihre Landesprache, die du von Haslar gerade lernst?“

Tom nickte und sprach dann gleich weiter.

„Es ist nämlich so und darüber habe ich die letzten Stunden nachgedacht. Ich… werde mich allmählich vom geschehen hier im Haus zurückziehen. Ich möchte mehr Zeit mit den Echsen verbringen und für sie da sein. Ich habe 8 wundervolle Stellvertreter, wobei Sartesh dann meinen Platz übernehmen wird und sein Stellvertreter wird Albrecht werden. Noch werde ich zwei Wochen bei allem mitmachen, aber schon heute werde ich mich größtenteils um die Echsen kümmern, die vor unserer Tür stehen.“

Es herrschte absolute Stille im Raum und nicht nur Qadir war wegen dieser Information zutiefst geschockt.

„Können… können wir das später ausführlicher besprechen Tom?“

„Können wir, aber das wird nichts daran ändern, dass meine Entscheidung steht.“

Jemand am Tisch stand blitzschnell auf, sodass der Stuhl laut nach hinten kippte.

„Willst du mich alleine lassen! Schon wieder?!“

Tom sah von Alex, der deswegen ungehindert weiterschlief langsam rauf zu Sartesh.

„Ich werde euch nicht alleine lassen, ich werde dich nicht alleine lassen. Ich werde aber meine Blickrichtung zu den Echsen ändern und mich um sie kümmern.“

„Das… das ist sowas von… Tom… bitte… tu mir das nicht an. Ich… bin nicht du! Wir alle brauchen dich! Nimm dir doch zwei oder drei Stunden am Tag für sie Zeit und… lass uns nicht im Stich…*Seufz*!“

Die anfängliche Wut war verflogen und mit immer leiser werdender Stimme, wo dann zum Schluss die ersten Tränen von Sartesh auf den Boden fielen, sah die gelbe Echse bettelnd runter zu Tom.

„Wir… haben es gemeinsam gemacht… alles. Die ganzen Jahre *schnief*… und die, die noch kommen… möchte ich mir dir verbringen… Ich möchte mit dir gemeinsam über das Anwesen gehen, mit den Jungs spaß haben, mit ihnen lachen, gemeinsam, Tom! Es… es ist gerade alles so schön und neu…!“, Sartesh Stimme brach ab und weinend verließ der den Raum.

Sofort hatte Tom ein schlechtes Gewissen und in allen Gesichtern sah er das gleiche, nämlich absolute Trauer. Genau für diesen Fall, hatte er noch was in der Hand. Aber er dachte nicht, dass es so emotional sein wird und zuerst musste Sartesh wieder zurückkommen.

„Gale?“

„Jawohl Tom.“, Gale, der verhüllte Drache erschien direkt hinter Tom.

„Kannst du Sartesh zurückholen?“

„Mache ich.“, und schon war der Drache verschwunden.

Sie alle schwiegen bis Sartesh von Gale zurückgeführt wurde und sich die Tür schloss.

„Sartesh… ich verstehe dich, doch bitte verstehe auch mich. Ein ganzes Volk sieht zu mir auf und beurteilt alles was ich mache und sage. Ein falsches Wort, eine falsche Geste und wer weiß was passieren wird. Deswegen, werde ich dann ein, oder zwei Tage in der Woche mir die Zeit für sie nehmen und die restlichen Fünf Tage, werde ich ausschließlich für euch da sein. Sartesh, könntest du mit dieser Entscheidung Leben?“

Sartesh schritt leise zu Tom und umschlang ihn dann von hinten.

„Ich möchte doch nur bei dir sein Tom. Ich möchte die friedlichen Tage wieder mit dir erleben, in unserem neuen zu Hause. Wenn du zwei Tage nicht für uns da sein kannst, dann ist das so. Denn ich verstehe dich nur zu gut und ich weiß, was auf deinen Schultern lastet. Es war nur… ein Schock, dass es schon jetzt soweit ist.“

„Du packst das schon Sartesh. Du hast Benjamin und seine Familie in die Richtige Richtung geführt. Du hast Marcell gerettet und wenn du das schon geschafft hast, was mich noch immer mehr als schwer beeindruckt, dann schaffst du die paar Jungs, die weinen und zu schüchtern sind um sich auszuziehen, ohne Probleme. Du wirst schon noch in die Rolle reinwachsen und ich werde natürlich immer ein Auge auf dich haben und immer das sein, wenn du Hilfe brauchst. Natürlich nur in den zwei Tagen!“

Sartesh drückte die Wange gegen seine und der verführerische Duft von ihm, stieg in Toms Nase und seine Lenden, erwachte zum Leben.

„Ähem… also… nur zwei Tage?“, unterbrach Qadir die fast schon romantische Stimmung.

„Ja, bis ich mich umentscheide. Aber ich denke das zwei Tage für die ersten Monate ausreichen sollten.“

„Und welche zwei Tage Tom?“, fragte Qadir gleich nach.

„Auf jedenfall nicht das Wochenende. Sagen wir Montag und Dienstag. Wo normal im Haus weniger los sein wird.“

„Gut, von Seiten des Hauses sollte dies in Ordnung gehen.“

Tom leckte Sartesh über die Lippen und flüsterte ihn gleich darauf zu: „Komm, setz dich wieder und wisch dir die Tränen davon.“

Die Mundwinkel formten sich zu einem Lächeln und Sartesh Arme glitten von ihm. Als sich sein Liebster wieder setzte, hackte der sich unter Toms Arm ein und schmiegte sich ganz fest gegen ihn.

Da nun alle lächelten und damit einverstanden zu sein schienen, fuhr Qadir weiter.

„Also… wo war ich…“

Qadir blickte am Dokument runter und sah dann leicht verunsichert auf.

„Also kommen wir zum letzten Punkt des Tages. Ähm… Ich weiß zwar nicht wieso das so ist, aber was mir Albrecht und Barbos erzählt haben, beunruhigt mich. Die Tiere werden kaum genutzt. Bis jetzt waren es nur 50ig Gäste, die bis jetzt etwas mit den Tieren angefangen haben. Deswegen Tom muss du was machen.“

Tom fing ganz breit zu grinsen an und dachte kurz nach.

„Also… bei der letzten Neueröffnung… war das nicht das Problem und ich vermute das lag daran, dass wir sie vorgestellt haben.“

„Darf ich fragen, wie du das meinst?“, fragte Banestra und stützte sich jetzt mit beiden Armen am Tisch ab.

„Nun… ich und Sartesh haben bei der letzten Neueröffnung mit den Tieren etwas gespielt, mit ihnen geschmust und sie ziemlich heftig zwischen den Beinen begrabscht. Vermutlich sind die Gäste nur alle verunsichert und wenn man es so sagen kann: Sie haben einfach nur Angst, dass sie bei den Tieren was falsch machen können.“

„Verstehe und was ist dein Vorschlag?“

„Wir machen daraus ein Riesen Event. Wir laden alle Gäste ein auf die Wiese zu kommen. Wo wir alle, oder die, die darauf stehen, die Tiere vorstellen und dann… überlassen wir die Zügel den Gästen. Jeder der kommt, bekommt eine Nummer und bevor wir an die Gäste übergeben, ziehe ich eine Nummer und der bekommt Rath für den ganzen Tag, kostenlos natürlich.“

„Das… ist eine sehr gute Idee und so könnten auch einige Lustsklaven freikommen, die dann für die Echsen das sein können.“, fügte Bernhard hinzu und alle schienen mit einem Nicken damit einverstanden zu sein.

Qadir legte das Dokument auf dem Tisch und stand auf.

„Wir haben jetzt ungefähr 9 Uhr. Um 12 werden wir das mit den Tieren veranstalten lassen. Am Abend dann die Massagen und den Wettkampf mit dem Abspritzten. Den Wettkampf mit dem Abspritzen werde ich… Rinel, Leon und…“

Qadir dachte nach wer der dritte sein sollte und beim Nachdenken, sah er Albrecht sehr breit und lüstern lächeln. Da trafen sich ihre Blicke und Qadir schoss der dritte Name in den Kopf.

„… John. John wird der dritte werden.“

„Wieso John?“, wollte Tom wissen und bevor Qadir antworten konnte, tat es schon Albrecht.

„Weil er was sehr Dunkles und Neues abdeckt. Er steht auf schmerzen, wogegen Rinel und Leon sinnlich sind. Und der Arme Junge wurde bis jetzt nicht ausgesucht und schmollt oben im dritten Stock.“

Da wurde Tom hellhörig.

„Was? Wieso?“

Da zuckte Albrecht mit den Schultern.

„Vielleicht liegt es an den Tätowierungen, oder wegen der gefärbten Frisur. Doch er ist wirklich traurig das er nicht einmal ausgesucht wurde. Er hat sogar rumgefragt, aber keiner wollte ihn haben.“

„Weint er deswegen?“, wollte Tom wissen und seine Pfoten juckten schon.

„Das würde er nicht machen… aber… innerlich bestimmt.“

Tom stand auf und sah runter zu Alex, der in der Stille leise schnarchte, während das Gesicht gegen seine Brust gedrückt wurde.

„Ok, machen wir das so. Qadir, für die, die zu den Tieren kommen werden, sollten wir einige gemütlichen Stühle, Decken, Getränke und Sonnenschirme organisieren und dass, so schnell wie möglich. Hol jeden der gerade frei ist, der Frei hat und wenn alles steht, sind sie auch wieder frei. Albrecht, du schaust das alles perfekt steht. Sei mein Auge. Barbos, Ratahl, helft Albrecht dabei und schaut, dass die Tiere wegen der Hektik nicht nervös werden. Ich werde derweil raufgehen und mich um John kümmern. Auch habe ich einen Gast, um dem ich mich kümmern muss. Kurz vor Zwölf komme ich dann runter und wehe, es steht nicht alles perfekt.“

„Dann meine Herren, ist die Besprechung nun vorbei. Wir treffen uns Morgen um Acht wieder hier drinnen.“

Sie alle standen auf und fingen sich leise zu unterhalten an, doch Tom verließ gleich den Raum und Radus und Talus, die vor der Tür auf ihn gewartet haben, folgten ihn auf Schritt und Tritt.

Es braucht nicht lange, bis er im Aufzug stand und hörte und spürte, wie sich der Aufzug bewegte.

„Ist was Tom?“, wollte Talus wissen und drückte sich von hinten gegen ihn. Da erst erinnerte er sich, was er mit der Echse bei jeder Fahrt machte und dankend lehnte er sich gegen die feste Brust nach hinten an.

„Heute sind drei spontane Events und bei jeder möchte ich dabei sein. Doch zuvor muss ich mich um einen Jungen und um Rax kümmern. Dann soll ich noch irgendwie etwas schlaf finden.“

Da drehte sich Radus um und sah Tom fest in die Augen.

„Du kannst in meinen Armen immer etwas schlaf finden.“

Talus pfiff leise und schmunzelte.

„Ich wusste gar nicht, dass du dich in Tom verguckt hast!“

Erschüttert sah Radus seinen Bruder an.

„Ich… Es ist meine Pflicht mich um meinen Apostel zu kümmern. Und wenn er schlafen möchte und es ist kein Bett in der Nähe, dann biete ich mich dafür an. Schon viele Weibchen sind in meinen Armen eingeschlafen und hatten einen sehr erholsamen Schlaf!“

„Lag wohl daran, dass du so scheiße im Bett warst, sodass der schlaf besser als der Sex war.“

Augenblicklich fing Radu zu knurren an und die Narben und die Tätowierungen im Gesicht, ließen das Gesicht zu einer Fratze formen, wo sogar Tom das Fürchten kam.

„Das ist jetzt auch egal. Hier werden keine Weibchen sein, sondern nur Männchen. Und Radus… ich würde gerne einmal in dienen Armen einschlafen.“

Das Knurren verschwand, als sich Toms und Radus blick trafen. Auch die Fratze verschwand und stattdessen kam ein mildes und leichtes Lächeln hervor.

„Ich… habe da eine Frage an euch beide und ihr müsst nicht Antworten, wenn ihr nicht wollt.“

„Schieß los Tom.“, sagte Talus selbstsicher hinter ihm und dabei vibrierte der Brustkorb, an dem er sich anlehnte. Radus hingegen sah ihn nun interessiert an.

„Stört es euch nicht, dass ihr in Zukunft kein Weibchen mehr haben werden und stattdessen nur schwule Männchen um euch habt?“

Radu senkte Augenblicklich den Blick und dachte offensichtlich über diese Frage nach. Talus wiederum rührte sich und beugte sich runter zu Tom.

„Nicht im Geringsten.“, hörte Tom den großen Talus in sein Ohr flüstern und als er hochsah, sah er ein leichtes Lächeln und einen Blick, der sehr vielsagend war.

„Wollen wir dann darüber reden Talus?“, fragte Tom und da sprach der Apostel aus ihm. Er wollte wirklich über Talus Gefühlswert Bescheid wissen und wenn es sein musste, ihn auch beraten.

„Ich… ich wollte dich heute sowieso Fragen, ob du etwas Zeit für mich erübrigen kannst, Tom. Aber als ich hörte, dass du heute so viel zu tun hast, wollte ich dich eben morgen fragen.“

„Gut… dann reden wir gleich miteinander, privat natürlich.“

Talus schnaufte laut aus und richtete sich wieder auf.

„Radus? Alles in Ordnung?“, wollte Tom wissen und als Radus den Kopf hob und was sagen wollte, ging die Tür auf und sie wurden von Zehn weiß bemalten Priestern Empfangen. Als dies Radus sah, schloss sich das Maul wieder und Tom wollte zu gerne hören, was Radus sagen wollte, als sie den Aufzug verließen.

Tom war aufgeregt als er stehen bleib und vor den verbeugten Priestern stand.

„Allzarachtut“

Die Priester sahen auf, sahen sich gegenseitig an und grinsten dann Tom an.

„Das war gut ausgesprochen Tom.“, hörte er Talus flüstern, als sie an den Priestern vorbeigingen.

Sie gingen zum Bett und dort lag nur noch einer und das war sein lieber Chris, der kleine, aber geile, Löwenjunge. Gemütlich lag Chris auf der Decke und auf den Rücken. Felsenfest stand der hellbraune Penis aufrecht und ragte in den Himmel. Feucht schimmerte die leicht violette Eichel im Sonnenschein, während sich Chris mit der linken Hand die beiden kleinen Hoden massierte.

„Morgen Sonnenschein.“, grüßte er leise Chris und der Junge, als der seine Stimme vernahm, öffnete die Augen, sah ihn an und fing augenblicklich über beide Ohren zu grinsen an.

Tom setzte sich aufs Bett und sogleich kroch von hinten Chris zu ihm und umschlang ihn fest mit beiden Armen am Hals.

„Morgen Tom! Was wollen wir heute machen? Willst du mir ein Blasen bis ich nicht mehr kann? Mein Hintern juckt mir auch und ich vermissssssse dein Penis so unendlich!“

„Keines vom Beiden, leider mein lieber Chris. Heute ist der Tag.“

„Nein… bitte… ich bin erst eine Woche hier… schick mich nicht fort Tom…!“

„Ich schicke dich doch nicht fort mein lieber. Aber dein Vater und deine Mutter vermissen dich und es war auch mit dir so abgemacht, dass du ab heute bei ihnen wohnst, oder?“

Chris fing laut zu schmollen an und die Umarmung wurde schon fast zu einem Würgegriff.

„Chris… nicht so fest.“

Augenblicklich wurde die Umarmung gelockert und Tom sah Chris tief in die Augen.

„Ich möchte dich nicht deiner Familie entreißen. Du bist viel zu Klug und zu intelligent, um hier als Lustknabe zu arbeiten. Du kannst so viel mehr werden und wie wir bereits besprochen haben, sollten deine Gefühle nicht deine Zukunft vernichten. Du kannst mich ja jederzeit besuchen, wenn du frei hast. Auch komme ich euch jederzeit besuchen und wie besprochen mit deinen Eltern, habe ich doch bei euch auch ein Zimmer erhalten, wenn ich mich entscheide bei euch über Nacht zu bleiben.“

„Das ist… doch nicht das gleiche…“, Chris drückte danach das Gesicht in Toms Hals und zog schwer dessen Duft ein.

„Ich weiß, aber das ist das, worauf wir uns alle geeinigt haben. Weißt du… ich habe dort unten bei unserem Dorf ein paar Jungs gesehen und ich bin mir sicher, sie würden gerne auch deine Freunde werden. Lern sie doch kennen? Unternimm was mit ihnen. In der Nähe ist ein kleiner Bach, wo ihr baden könnt.“

Chris sah langsam auf und die Tränen kullerten ihn schon runter.

Tom küsste jede einzelne Träne davon und als keine mehr nachkamen, sah er zu Radus rauf.

„Kannst du Chris zu sein zu Hause tragen?“

Radus nickte ernst mit dem Kopf und ganz sachte, hob die Echse Chris von Tom auf. Wie Tom es immer tat, saß Chris auf Radus Arm und der kleine Löwe lehnte sich gleich gegen die feste Brust der Echse, während Tom noch mit dem Jungen Augenkontakt hatte.

„Grüße Felix von mir und sag ihn, dass die Sperre ab heute aufgehoben sein wird.“, da drehte sich Radus um und schritt davon. Chris richtete sich gleich auf und starrte über der Schulter Tom an.

„Ich komme euch heute auch Besuchen, aber erst am Abend!“

Chris verweintes Gesicht erhellte sich und mit einem Grinsen, verabschiedeten sie sich.

Es war doch schwerer als Gedacht, Chris ziehen zu lassen und augenblicklich bereute er schon fast den Jungen gehen zu lassen, weil es nun viel leerer in seinem Stockwerk war. Und nicht nur das, auch sein Herz vermisste sofort Chris und er musste sich ordentlich zusammenreißen, sich nicht doch umzuentscheiden. Aber dann schaltete sich sein Gehirn ein und er erinnerte sich daran, was er mit Gertrude und mit Adelbert besprochen hat.

Sie kamen recht schnell zu einer Meinung, dass es schlecht für Chris war, oben bei Tom zu sein. Er war eben doch viel zu alt und Chris viel zu jung. Diese Liebe war nicht gesund für Chris und allmählich musste er nun Distanz zu Chris aufbauen, damit sich der Junge auch weiterentwickeln kann. Zusätzlich haben sie besprochen, dass, wenn Steffen kommt, der Junge bei Chris schlafen sollte für ein paar Wochen. Es war zwar gemein und hinterlistig von ihnen dreien, aber nur so konnte Chris umgepolt werden.

Während Tom seine Gefühle neu anordnete, sah er weiter hinten Haslar am hinteren breiten Beckenrand vor dem Fenster Mauer sitzen. Gemütlich hatte der ein Bein im Wasser, während das andere von beiden Armen umschlungen war und nachdenklich, sah der Hohe Priester raus in die wunderschöne Landschaft.

Er gab ihn die Ruhe und stattdessen legte er nun endlich Alex aufs Bett und zog ganz langsam seine Hand aus der kleinen davon. Alex rührte sich danach und rollte sich dann beim Gähnen ein. Leise stand Tom auf und zog an der riesigen Decke, um Alex damit einzudecken.

„Wollen wir reden?“, bei der Frage drehte er sich zu Talus um und er sah, dass der große und ungeschlagene Krieger von einem Moment auf den nächsten, richtig nervös wurde. Nichts war mehr von der Selbstsicherheit zu sehen und da wusste Tom, dass Talus irgendwas auf der Seele brannte.

Gemütlich Schritt Tom voran zum Tisch, wo er heute beim Sonnenaufgang mit Alex stand und als er sich hinsetzte und dabei die frisch gepflückten Blumen sah, hörte er hinter sich mehrere Schritte. Es waren die Priester, die wieder sein Getränk und ein Becher bei sich hatten.

Der Krug wurde auf dem Tisch gestellt und der zweite Priester stellte eine sehr teure aussehende Tasse vor ihm auf dem Tisch.

„Tzsach.“, sagte Tom und wieder, grinsten die Priester und zum ersten Mal, erwiderten sie etwas.

„Alt`tzsach“

Tom schenkte sich gleich was ein und wie immer, war das Getränk milchig und Körperwarm. Es roch nach Sternanis, Zimt und wieder nach Honig. Doch über alldem, roch er den herben, schweren und starken männlichen Duft, der leicht säuerlich und salzig in seine Nase stieg. Jeden Schluck genoss er aufs höchste und er leckte sich sogar die Lippen ab, weil es so lecker war.

„Sag mal Talus, wieso sagten sie gerade vielen Dank?“

„Weil… weil du sie ehrst, indem du in unserer Sprache sprichst und du sie vorhin einen guten Morgen gewünscht hast und das jetzt, mit Danke, macht sie womöglich ganz wuschig. Deswegen kamen sie auch so schnell mit dein Lieblingsgetränk vorbei, um es dir zu zeigen.“

Da die Priester noch immer dastanden und geduldig auf irgendeinen Wunsch seinerseits warteten, sah er zu ihnen hoch und grinste sie breit an.

„Du weißt schon, dass du geraden den, den du angrinst, mit deinem Grinsen, am Verführen bist?“

„Und zeigt es auch Wirkung?“, fragte er zurück.

„Naja… er grinst zurück, also… ja. Wenn du willst, dann könntest du ihn jetzt haben. Aber ich vermute… das war nicht dein Ziel und deswegen wolltest du ihn zumindest berühren.“

Vielleicht war es zu früh. Es war definitiv zu früh, doch er wollte jetzt nicht zurückrudern, oder die Echse vergrämen. Deswegen entschloss er sich den Priester um die Hüfte zu umarmen und drückte ihn dann anschließen zu sich. Gewollt, berührten seine Finger knapp nicht den dünnen Stoff vom Lendenschurz, sondern verharrten knapp davor.

Leicht überrascht war die Echse deswegen, aber sie grinste noch breiter. Aber bevor noch mehr geschah, zog er sinnlich seine Hand wieder zurück und wandte sich dann schließend wirklich Talus zu. Der Priester verstand seine Geste und tief verbeugte der sich dann neben ihm, bevor er leise rückwärtsging. Dann hörten sie beide ein lautes tuscheln, was schnell leiser wurde, bis es ganz verschwunden war.

„Was haben sie gesagt?“

Anstatt eine Antwort zu hören, grinste Talus nur kurz und Tom verstand.

„Wieviel sind schon im Pott?“

„351 Goldstücke.“

„Wieviel hast du gewettet?“

„Ähm… das möchte ich jetzt nicht verraten.“

„Ach komm schon, ich möchte wissen wieviel du gewettet hast. Bestimmt eine Menge, ich sah es in deinen Augen das du dir sicher bist, dass du der erste sein wirst, den ich mir schnappen werde.“

Talus rutschte etwas am Stuhl hin und her und sah Tom direkt in die Augen.

„200 Goldstücke.“, flüsterte dann Talus nur nebenbei und, dass auch wirklich sehr leise.

Er verkniff sich ein Grinsen und stattdessen wollte er nun das vertraute Gespräch führen.

„Also Talus, fang an.“

Auf so einen schnellen Themenwechsel war wohl Talus nicht vorbereitet gewesen und deswegen, legte der jetzt den Speer und das Schild auf dem Boden, nur um dann beide Hände aufs Gesicht zu legen und dann daran runter zu fahren. Als ihn Talus dann wieder in die Augen sah, stützte der sich mit beiden Ellbogen am Tisch ab.

„Du fragst dich sicher… wieso ich so selbstsicher verneint habe. Und es ist recht simpel. Ich habe dutzende Weibchen gehabt und ich habe auch dementsprechend viele Kinder gezeugt. Doch ich bin nicht ein Familienvater. Ich bin ein Krieger, auch… wenn ich nicht an den vielen Schlachten teilgenommen habe, wie mein Bruder Radus. Ich… als ich erfahren haben, dass wir beide das Land verlassen, war ich glücklich und als wir dann das Portal durchschritten habe und wir von Haslar erfahren haben, dass wir den Neuen Apostel beschützten werden, für den Rest unserer Tage. War ich noch glücklicher. Auf den Weg zu dir, sagte uns dann Haslar, wer und was du bist. Ich war glücklich mein altes Leben hinter mir zu haben. Ich… wollte was Neues sehen, was Neues erleben und ich muss sagen, dass man hier viel neues sehen und erleben kann. Aber zurück zum Thema. Um ehrlich zu sein, habe ich genug von den vielen Weibchen und von dem ganzen Stress. Ich… musste jeden Tag meine Stellung als den Besten Kämpfer im Land verteidigen. Das zehrte schon an den Nerven. Ich musste… meinen Samen weitergeben für die neuen Krieger. Davon hatte ich so genug. Ich musste ein Weibchen nachdem anderen schwängern, damit jeder Clan meinen Samen erhält. Ich durfte nicht mein Leben einfach leben. Ich musste nach den Vorstellungen anderer leben. Und nun… bin ich hier, bei dir, mir Radus. Alle hier sind schwul und haben kein Interesse an Weibchen. Alle machen hier das, worauf sie Lust haben und sie betiteln das als Arbeit. Das ist genau das Gegenteil von dem, was ich bisher leben musste.“

Talus senkte den Blick, dachte für ein paar Sekunden nach und blickte dann wie Haslar in die Landschaft.

„Ich… ich gestehe dir nun etwas, was sogar Radus nicht einmal ahnen würde. Wir beide wissen, dass wir dir gehören. Wir beide wissen und sind auch schon geistig darauf vorbereitet, dass du uns jederzeit nehmen kannst. Eigentlich… wenn es das Gesetzt noch in unsren Land geben würde, dann hätte ich… würde ich… ähm… wie soll ich das nur sagen. Ok, ich sage es frei raus. Wenn du mich zwischen den Beinen berührt hättest, dann hätte ich dir in die Fresse geschlagen.“

Tom nahm sich noch ein Becher vom männlichen Getränk und lehnte sich gemütlich zurück.

„Bestimmt fragst du dich, wieso ich das bis jetzt nicht getan habe. Wieso ich das im Lift immer zugelassen habe.“

„Erraten.“

Talus grinste nun beim Weitersprechen.

„Weil es das Gesetz nicht mehr gibt und weil es sich toll anfühlst.“

Mit einem Mal schluckte Tom den ganzen Inhalt vom Becher runter und der herbe, männliche Geschmack war überwältigend geil.

„Und?“

„Tja… das frage ich mich auch Tom. Ich muss dir sagen… dass ich neugierig bin. Natürlich fühle ich mich geehrt und ich danke dir wirklich, dass es Radus bis jetzt nicht bemerkt hat. Die Neugier… wird immer größer, wie länger ich hier bin, wie mehr ich sehe und höre. Und… wie mehr du mich berührst. Also, um es klar zu stellen. Ich fühle mich nicht wirklich zum männlichen Geschlecht hingezogen, aber ich fühle mich zu dir hingezogen. Vermutlich, weil du das erste Männchen bist, das so anzüglich mit mir spricht, der mich… fast immer im Lift zum Stöhnen und murren bringt. Und… die Priester sehen das fast gleich so. Sie wollen es wirklich ausprobieren, doch am allerwichtigsten ist für sie, dass sie ihr erste Mal mit dir probieren wollen.“

Nun sah auch Tom in die Richtung, wo Talus und wo auch Haslar schauten.

„Sie alle wollen es, oder?“

„Ja Tom. Sie alle…!“

„Und was ist mit Radus?“

„Das müsstest du schon wissen, oder?“

„Ich… habe es vermutet Talus. Sein Satz vorhin, dein Kommentar darauf. Ist er…?“

„Ja… er hat sich nur mir anvertraut und ich habe mit meinem Leben geschworen, es niemanden zu verraten.“

„Hast du es nicht gerade?“

„Nö? Habe ich das?“

Tom fing zu kichern an und gleich drauf kicherte auch Talus. Nach wenigen Sekunden wurden sie beide wieder still und genossen kurz die Ruhe und die Vertrautheit.

„Wieviel hat er in den Pot gesteckt?“

„Nichts.“

„Oh!“, darüber war Tom wirklich erstaunt.

„Wieso?“

„Weil… er neben mir wohl keine Chancen sieht.“

„Ach quatsch.“

„Ist das so? Wem befummelst du im Lift? Wem hast du gesagt, dass die Eier wunderschön im Sonnenlicht glänzten?“

Das ließ Tom verstummen.

„Ich… also Tom. Was ich jetzt sage, darfst auf jeden Fall nicht verwenden. Versprochen?“

„Natürlich.“

„Bitte… sag es.“

„Ich verspreche, dass ich das nicht verwenden werde, was du mir gleich sagst.“

Talus schnaufte aus und atmete laut ein.

„Also… ich und Radus reden wirklich über alles. Er kennt mich genauso gut, wie du mich jetzt kennst. Wir beide haben über dich viel gesprochen und ich habe ihn natürlich gesagt, was du im Lift mit mir machst. So ist er auch zu mir. Offen. Er… macht sich deswegen keine Gedanken und keine Hoffnungen, dass du ihn irgendwann zu dir ins Bett bittest, weil er sich mit den ganzen vielen Narben als hässlich sieht. Für die Weibchen in meinem Volke ist das extrem erotisch, aber für dich… sieht er sich selbst als hässlich an. Er ist schon ganz verzweifelt und ich mache mir Sorgen um ihn. Er hat sich… verändert, seit er hier ist. Kaum noch redet er noch mit mir, weil er immer weiter in den Abgrund fällt. Er sieht dich, sieht keine Chancen, dann sieht er sich, und… es wird von Stunden zu stunde, von Tag zu Tag… immer schlimmer. Ich… weiß nicht was ich tun soll…“

Tief atmete Tom ein und dann wieder aus.

„Also… ich finde Radus wirklich zum Anbeißen wegen den vielen Narben. Ich mag sein Lächeln sehr, ich mag sein Pflichtbewusstsein und ich wüsste nicht, wen von euch beide ich zuerst fragen sollte, mit mir das Bett für ein paar heiße Stunden zu teilen.“

Sie beide drehte den Kopf, bis sich ihre Blicke trafen. Talus fing sehr breit zu lächeln an und ein gehauchtes *Danke Tom*, kam dann über Talus Lippen. Tom nickte und stand auf.

„Ich gehe nun runter zum dritten Stock. Ich muss mich um einen Jungen kümmern, deswegen brauchst du und Radus nicht bei mir zu sein, während ich weg bin. Verstanden?“

Talus nickte.

Die eingelassene Treppe hinter dem Bett führte runter zu den Priesterquartieren und es verwunderte ihn nicht, als fast alle Priester um den einen herumstanden und alle gemeinsam lauthals in ihrer Muttersprache sprachen und den einen Priester mit Fragen bombardierten. Zum Glück war gleich rechts neben der Treppe die Tür zur nächsten Treppe, die runter zu den Schlafstätten seiner Familie führte. Da die Priester alle auf den einen Priester fokussiert waren, konnte er zum Glück ungesehen durch die Tür schlüpfen.

Es war recht Dunkel hier. Die Fenster waren fast alle zu und auf den ersten Blick, war keiner da.

„John?!“, laut sagte er Johns Namen und er musste nicht lange warten, bis er ihn hörte. Es war ein niedliches Schniefen, das so traurig klang.

„John… Ich habe erst jetzt davon gehört…“

Der Raum war riesig und weil es so dunkel war und er nur bis jetzt das einzelne schnief gehört hatte, setzte sich Tom auf eine Stufe bei der Treppe.

„Bitte John… komm zu mir und lass dich umarmen.“

Da kam eine Antwort, auch wenn sie derb war.

„Verpiss dich Tom!“

Es tat weh das zu hören, aber nun wusste er ungefähr wo John war. Also stand er auf und Schritt in die Richtung. Er ging an Stützpfeiler vorbei, an Schlafstätten, die bis jetzt kaum genutzt wurden. Aber er ahnte schon langsam, wo John stecken konnte und das machte ihn sorgen und tat im Herzen weh.

Tom ging in die dunkelste und weit entfernteste Ecke und blieb dann stehen.

„Ich habe gesagt, verpiss dich du Wichser.“

Seine Augen passten sich ganz langsam der Dunkelheit an und direkt vor seinen Pfoten, lag John eingekauert auf der Seite. Mit eingezogenen Beinen, die von den Armen umschlugen waren, lag John wie ein Häufchen Elend vor seinen Pfoten.

Ihm wollten schon die Tränen kommen, als er sich runterbückte und John ganz sachte vom Boden aufhob. Als er zurück mit ihm zur Treppe ging, drückte John das Gesicht in seine Brust und fing lauthals zu weinen an.

Mit den weinenden John in den Armen stieg er die Treppe hoch, wo es still bei den Priestern war, weil sie alle zu ihnen starrten. Dann stieg er abermals die Treppe hoch und sie beide wurden von einer angenehmen Brise empfangen.

Tom sah Radus, der sich mit Talus leise unterhielt. Auch sie starrten ihn dann an, als er an ihnen beiden vorbeiging und zum Becken ging, dass das ganze Stockwerk umschlang. Zum Glück war er so geistesgegenwärtig sich schon vor der Besprechung ausgezogen zu haben und so, genoss er das warme Wasser, das seine Pfoten und dann seine Beine umspülte.

Aber er ließ sich nicht ins Wasser gleiten, sondern durchschritt es, um wie Haslar sich auf den äußeren Beckenrand zu setzten.

Knapp zehn Meter entfernt von Halser setzt er sich mit John hin und was er unten sah, übertraf einfach alles, was er sich vorgestellt hatte.

„Schau dir das an John.“

Erst nach ein paar Sekunden rührte sich der Junge und der Kopf wurde gedreht.

„Kannst… du mir sagen…*Schnief*… was das für ein Scheiß ist, was ich sehe?!“

„Das John… du bist jetzt im obersten Stockwerk, in meinem Stockwerk. Und was du da unten siehst, sind alles Echsen aus dem Archaischen Reich, die mich sehen möchten und mit mir das Bett teilen wollen.“

„Scheiße nochmal… das sind ja tausende!“

„Mehrere Zehntausende… vermute ich.“

John riss den Kopf herum und mit weit aufgerissenen Augen und mit hängendem Kiefer, starrte ihn John nur an. Dann aber drehte sich der Kopf noch weiter und da hörte Tom ein Einfaches, aber alles sagendes „BOAH!“.

„HIER SCHLÄFST DU UND HAST SEX?“

„Ja John.“

„HIER IST ES JA NOCH GEILER ALS BEI MIR IM PALAST TOM!“

Tom kicherte und ließ ein „Ich weiß…!“, flüsternd raus. Noch während John alles mit den Augen aufsog, strich er ihm mit den Fingern die dunkelrot gefärbte Frisur zurecht. Mit der anderen Hand strich er ihm das Heu aus dem kurzen und gepflegten Fell.

„Du bist so ein schöner Junge John.“

Als er das gesagt hat, fiel Johns Köperspannung regelrecht zusammen.

„Dann bist du der einzige… der das glaubt…“

„Definitiv nicht. Albrecht schwärmt von dir.“

„Aber er hat mich noch nicht einmal gefickt.“

„Du weißt wieso, John.“

„Du mich auch nicht! Nicht einmal, als ich dir sogar meine geile Rosette gezeigt habe vor zwei Wochen…“

„Weil ich dich nicht ausnutzen wollte.“

Schluchzend fing John wieder zu weinen an und drehte den Kopf langsam zu ihm.

„Weißt du…*heul*… wann ich das letzte Mal…*Schnief*… gefickt wurde?“

Tom nahm Johns Kopf in beide Hände und wischte ihn die Tränen mit den Daumen davon, wie bei jedem seiner Jungs, die weinten.

„Vor zwei Wochen…*Schnief*… und ich halte mich daran *HEUL*… mir nicht einen zu wichsen…*Schnief*…“

Er gab ihn einen Kuss auf die Nase und für einen Sekundenbruchteil, bewegten sich die Mundwinkel nach oben.

„Ich habe…*Schnief*… meinen letzten Orgasmus vor zwei Wochen gehabt…*SCHNIEF*!“

Tom schloss die Augen und legte die Lippen auf die von John. Er dachte sich, dass John wegen dem überrascht wäre, doch stattdessen war es Tom der überrascht wurde, als sogleich John das Maul aufriss und die Zunge in seinen Rachen drückte.

Augenblicklich fing John ihn auszusaugen und heiß mit ihm zu züngeln an. Dann kam der Sturm und Tom wurde regelrecht nach hinten gerissen, als er umarmt wurde und sich John mit gespreizten Beinen direkt mit den geilen und weichen runden Hintern auf seine Felltasche setzte.

Doch zum Glück konnte Tom den Impuls abfedern und stattdessen glitt er langsam nach hinten, während sich John auf ihn legte. Sachte umschlang er den Jungen als nächstes und eine Hand glitt hoch zu den Schultern und die andere runter zum runden Hintern. Als er ihm dann über den Hintern strich, sachte mit den fingern zwischen den Po Backen entlangstrich und dabei die feuchte Hitze spürte, biss ihm John leicht, aber vor gier, auf die Lippen und ließ dann seine Geilheit am Gesicht mit den Zähnen und Lippen aus.

Immer tiefer wanderte seine Hand, bis er das spürte, worauf er gerade ziemlich Lust hatte. Seine Finger ertastete erst den elastischen Hodensack, bevor er dann die beiden Hoden an den Kuppen spürte. Die andere Hand war schon längst am Kopf angekommen, wo er ihn sinnlich durch die Frisur strich.

Dann biss John zu. Es war ein fester Biss und es fehlte nicht mehr fiel, bis Blut laufen würde. John hat seinen Hals zwischen Unter und Oberkiefer und das geschah erst dann, als er seine beiden dicken, steinharten Hoden in die Hand genommen hat.

Zuerst sachte, und dann immer fester, fing er die beiden Hoden zu massieren an. Der Speichel rann an seinem Hals runter, die Zunge leckte ihn gierig und als er dann beide Hoden richtig zu kneten anfing, fing John so richtig zu stöhnen an.

„Du bist so geil John…! Lass es raus… spritz endlich ab! Zeig mir wie hart du kommen kannst!“, sagte er mit einem befehlenden Ton und seine andere Hand am Kopf strich runter zum Hintern des Jungen, wo er gleich zwischen die zwei weichen Po Backen reinfuhr und ohne Gnade vier Finger in den Jungen jagte.

„Du notgeile Hyäne!“, schrie er ihn nun in Ohr und presste beide Hoden fast mit ganzer Kraft zusammen.

Dann geschah es.

John schrie und im nächsten Moment spritzte John alles aus dem Penis raus, der stahlhart gegen Toms Bauch gedrückt wurde. Mit allen vier Finger massierte er fest die Prostata in John. Er erhöhte noch weiter den Druck an den Hoden und er hatte schon richtig Angst, dass er ihn wirklich Schaden könnte.

Doch das alles was er mit ihm gerade machte, ließ den Jungen noch höher und geiler kommen, sodass die Augen wegen den geilen und wohl den härtesten Orgasmus in den letzten zwei Wochen, verdreht wurden.

Das stöhnen wurde nach einige Sekunden von einem schmerzhaften Jaulen abgelöst und im selben Augenblick, entspannte sich der Körper, der vor wenigen Sekunden komplett angespannt war, völlig.

Kraftlos und ohne sich zu bewegen, lag John auf ihm und der Moment war gekommen, wo er die zwei Hoden aus dem eisernen Griff loslassen sollte und auch seine gesamte Hand aus Johns Hintern zog.

John Jaulte wegen der Hand im Hintern auf, doch neben dem durchgehenden schmerzhaften Jaulen, fing John ganz langsam zu lächeln an, bis der Junge über beide Ohren zu Grinste.

Als sich Tom mit John auf die Seite drehte, rutschten auch der Unter und Oberkiefer von seinem Hals runter und er sah an ihren Bäuchen, was für eine gewaltige Ladung Johns aus dem nun halbsteifen Schwanze geschossen hatte.

Vorsichtig legte er John auf den Rücken, legte dessen Arme über den Kopf auf den Beckenrand, um ihn dann auf die Lippen zu Küssen.

„Braver Junge. Hast gut abgespritzt.“, flüsterte er ihn zu um dann die Zunge auf dessen Kinn zu legen und dann, mit der Zunge, an Johns Körper runterzufahren und das ganze Sperma auf dessen Körper, abzulecken.

Tom genoss jeden Tropfen, jede Schliere und überall am Bauch, Unterbauch und zum Schluss im Schritt, küsste er John innig und ausgiebig. Den mittlerweile schlaffen dunkelbraunen Penis saugte er sich in die Schnauze und in der Schnauze, leckte er dessen Penis und Eichel sauber, um dann die letzten Tropfen Sperma aus dem Körper zu saugen.

In der Zeit, rührte sich John überhaupt nicht. Auch sagte der Junge nichts, sondern ließ alles über sich ergehen.

Nachdem nicht mehr aus John Körper zu saugen gab, rutschte er wieder hoch und da sah er, wie John runter zu den Massen der Echsen sah.

„Du Tom…?“

„Was gibt mein Junge?“

„Das war… so… richtig geil von dir…danke.“

„Warts mal ab, du wirst heute in einem Event einer der drei Hauptdarsteller werden.“

„Du verarscht mich?!“

Nun sah John ihn von unten an.

„Nö, aber… ich befürchte das dein Körper das ganze Training vergessen hat. Kannst du noch mindestens eine Stunde abspritzen? Auch dein Hintern ist recht eng, da muss man auch wieder ran.“

Zum ersten Mal sagte John nichts, sondern drehte sich mit dem Rücken zu Tom hin. Das nutzte er gleich aus und umschlang den Jungen mit einem Arm um den Bauch, um ihn dann fest nach hinten gegen sich zu drücken.

„Ich… es tut mir leid Tom, aber ich denke… du solltest dir einen anderen Jungen suchen… ich… du hast nämlich recht.“

„Das macht nichts John…“, flüsterte er ihn warm zu und legten den Kopf auf den von John.

So lagen sie einige Minuten nur da, bis John leise das Wort erhob.

„Willst du… willst du mich nicht… ähm… willst du nicht mit mir das Training durchmachen…?“

Breit fing Tom zu grinsen an.

„Ich würde es wirklich gerne machen, wenn ich die Zeit dazu hätte. Leider… hat keiner von uns Zeit, um mit dir das Training nochmal durchzumachen. Aber es freut mich, dass du mich gefragt hast.“

„Und… was mach ich jetzt?“

„Jetzt? Erhol dich und bleib an meiner Seite. Du hast den Tag heute frei und mit Alex und mir wird der Tag nicht langweilig. Klingt das ok für dich?“

An den Lippen und an der Wange spürte er, wie John zu grinsen anfing.

„Weißt du Tom… ich stehe echt auf ältere Männchen und du bist gerade mit Albrecht auf einer Stufe.“

„Das ehrt mich aber John, mein lieber geiler, felsenfester, schwuler, Apfelhintern John.“

„Du machst mich ja noch ganz verlegen… aber weißt du was… ich habe das schon Albrecht vorgeschlagen und ich mache das nun mit dir Tom. Darf… darf ich dein Weibchen sein? Darf ich dein und Albrechts Weibchen sein? Ihr dürft auch alles mit mir machen. Mich den ganzen Tag ficken, Blasen, mir ins Maul und in den Hintern pissen. Wann und wo immer ihr wollt. Denn… scheiße nochmal… ich finde euch beide echt scheiße nochmal heiß und zum ficken geil.“

„Willst du das wirklich?“

„Trottel-Tom, klar, wenn ich das doch sage!“

„Ich schlage dir einen besseren Vorschlag vor. Ich finde deinen geilen Hintern wirklich zum anbeißen und auch dein Penis ist echt geil und was der abspritzt…. Wow, sage ich da nur. Also… wie wäre es… wenn du hier im Stockwerk für jeden den Hintern spreizt und du dir einen blasen lässt, wenn es nach einem verlangt. Natürlich wirst du von jedem hier richtig benutzt werden und später werden viele hier rein und raus gehen.“

„Ne… ich möchte das Weibchen von dir und Albrecht sein.“

„John… ich… habe da eine Idee…!“

„Welche?“

„Du magst doch gefickt werden, oder?“

„Joa, ist das geilste überhaupt.“

„Gut… dann wirst du heute an zwei Events teilnehmen, aber ich werde dir nicht sagen, an welchen. Es heißt jetzt ja, oder nein. Entscheide dich.“

„SCHEIßE NOCHMAL, JAJAJAJA UND JAAAAAA!“

„Braver Junge. Wirst hoffentlich brav abspritzen, wenn dich ein Tier nachdem anderen besteigt und dir das Hirn rauficken wird.“

„HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!?“

Larion

Noch nie in seinen bisherigen Leben, war er so müde und geschafft gewesen, wie jetzt. Sascha der rote Raptor, war unersättlich gewesen. Als die Sonne aufging, brannte sein Schritt fürchterlich. Sein Penis tat weh und er hatte keine Kraft mehr aus dem Bett zu steigen. Zum Glück war das Bett sehr breit und gemütlich gewesen und es erinnerte ihn daran, wie sich das Gras immer für ihn geformt hat, wenn er sich schlafen legte.

Völlig hat er unterschätzt, was und wie, die Sterblichen beim Sex leisten konnten. Von Sascha wurde er tatsächlich in eine andere Welt befördert und er wusste nun zu gut was es heißt, genommen zu werden.

Eine Stunde vor und eine Stunde nach dem Sonnenaufgang, wo er schon nicht mehr konnte, hämmerte Sascha seinen menschlichen Penis in ihm rein. Am Anfang war das ungewohnt gewesen, doch wie länger er genommen wurde, umso intensiver wurde es, bis er tatsächlich angefangen hat zu stöhnen. Ab da, hat er es genauso genossen gefickt zu werden, wie wenn er selbst jemanden fickt.

Wann immer Sascha in seine Mähne gestöhnt und in ihm abgespritzt hat, verschwand sein Penis im Besch-Roten Körper. Nur wenige Minuten danach und während sich ihr Speichel verschwamm, bekam er einen wirklich, schon fast schlimmen, Riesen Orgasmus.

Das ging wie gesagt, zwei Stunden so und Larion lag völlig entkräftet wegen den letzten Stunden auf dem Bett und starrte die Decke an, wo sich ein Löwe und ein Sergal engumschlungen küssten. Aber er war nicht alleine im Zimmer. Sascha war hinter dem Bett im Becke und genoss gerade ein entspannendes Bad.

„Kannst du noch einmal bevor wir uns wirklich hinlegen Larion?“

Allein beim Gedanken noch einmal den Kraftaufwand zu betreiben, den Schmerz am ganzen Körper und besonders im unteren Bereich zu spüren, ließ ihn fast erbrechen.

„Ich hoffe du bist mir nicht böse, wenn ich mich jetzt einfach hinlege um zu schlafen.“

„Ach nein, aber wenn du… wir aufwachen, dann hol ich uns einen Jungen, dann wirst du sehen, was ein guter Orgasmus ist!“

„Hatten wir keinen bis jetzt?“

„Doch schon… aber… weißt du… das Liebesspiel ist ihr Beruf und obwohl sie so klein und niedlich sind, sind sie in der Sache ein Meister. Und, sie wurden alle vom Großmeister Tom unterrichtet.“

„Wer ist Tom?“

Das Wasser plätscherte.

„WER TOM IST?!“

Sascha fing zu lachen an, heftig und schon fast unkontrolliert.

„Habe ich was lustiges gesagt?“

Das Lachen hörte augenblicklich auf.

„ECHT JETZT? ICH DACHTE DAS WAR EIN SCHERZ!?“

Das Wasser plätscherte wieder und dann, hörte man Saschas nasse schritte und die Krallen, die auf den Marmorboden klackten. Der nasse und junge rote Raptor, mit den cremefarbigen Bauch und Schenkelinnenseiten kam zum Bett. Larion musste sich eingestehen, dass der nasse Sascha mit den ganzen Wassertropfen am Körper, wie Feuer im Sonnenschein zu glühen schien.

Und das fand er schon sehr anziehend.

„Tom ist die wichtigste Person im Haus. Er hat das oberste Stockwerk nur für sich, wo er aberhunderte willige Personen nur für sich hat. Wenn man ihn im Gang antrifft, dann hat er zwei mächtige Beschützer an seiner Seite, die keinen zu ihm lassen. Er soll ein Gott im Bett sein. Er kann dich nur durch eine Berührung zum Orgasmus bringen. Er soll das schönste und heißeste Lächeln haben. Das ganze Archaische Reich glaubt und ist sich auch sicher, dass er von ihrem Gott der Lust und des Sexes gesandt wurde. Wenn ihn jemand falsch ansprach, dann würde das ganze Archaische Reich für ihn ein Krieg führen. Und wir reden hier von einem Volk, dass die letzten 500 Jahre nur im Krieg lag und den halben Kontinent unter Kontrolle hat. Und man sagt, dass nur wegen ihm, König Karl unser Land in die nächste Epoche geführt hat. Zwar ist nicht jeder damit einverstanden, aber wir wurden über Nacht zu einem Land, dass das toleranteste auf der ganzen uns bekannten Welt wurde. Nicht nur, dass wir die Klügsten Köpfe auf den Kontinent hervorbringen, wir haben uns nun auch vollends der fleischlichen Lust verschrieben. Ich persönlich… bin froh am Leben zu sein, jetzt und mit diesem Alter.“

Larion stellte sich gerade vor, wie dieser Tom noch eine stärkere Aura besaß, als sein Vater. Sowas hätte er gerne einmal gespürt, weil sein Vater selbst als ein Kind der Götter gepriesen wird.

„Kann ich mit Tom sprechen?“

„Versuchen kannst du es, aber du solltest dir keine großen Hoffnungen machen. Also… ich hole uns was Schnelles zum Essen und dann, schlafen wir etwas.“

Sascha stand vom Bett auf und ging rüber zur Tür. Kurz biss sich Larion auf die Lippen, weil er genau wusste und sah, wie Sascha beim Gehen mit den kleinen, aber runden und knackigen Hintern wackelte.

Der Bademantel wurde angezogen und bevor Sascha das Zimmer verließ, bekam er wieder ein Blick, der mehr versprach, als er jetzt im Stande war zu machen. Nachdem die Tür zuging, hörte Larion die Vögel zwitschern, den Wind brausen und natürlich das, was diesen Ort nun für ihn so besonders macht, nämlich das lustvolle stöhnen, wo sich auch ab und an ein entladener schrei hinzumischt.

Zwar tat ihm tatsächlich der ganze Körper weh und beim Aufstehen rann ihm schon der Schweiß am Körper runter, aber er wollte was sehen, und den Grund erfahren, wieso er das roch. Geräuschlos ging er über den fein gearbeiteten Marmorboden und blieb in der Sonne am Balkon stehen.

Der Wind umspielte seinen nackten Körper und die kühle des Morgens ließ den Brad im Lendenbereich deutlich abmildern. Selten hat er so einen schönen Ausblick genießen dürfen und sein Blick reichte weit. Er sah die Felder, wo die letzten Bauern die letzte Ernte einfuhren. Er sah noch weiter entfernt die Banner der Stadt wehen. Schon immer wollte er einmal in die Stadt gehen, doch sein Vater hat ihm immer davon abgeraten das zu machen. Er war der Sohn von Actol, ihr Blut war göttlich und die sterblichen würden fast alles machen, um daran zu kommen. Sein Vater hat lange gebraucht ihm zu erlauben, überhaupt hierher zu gehen. Hier galten andere Gesetze, hier lebten alle anders und es war für alle hier unwichtig, was er war, weil jeder nur den Trieb hier ausleben wollte.

Das hat auch Qadir bestätigt. Er war hier sicher und er spürte die Person, die ein Auge auf ihn hatte deutlich, obwohl er nicht sichtbar war.

Dann senkte er den Blick und sah runter vor die Mauer des Anwesens. Genau von dort kam der Geruch, der so Intensiv und Omnipräsent war. Vom Archaischen Volk hat er viel gehört von seiner Mutter, da sie aus dieser Region stammte. Alles was diese Echsen machten, machten sie wild und mit voller Hingabe. Sie bauten die größten Pyramiden, waren die liebsten Eltern, hatten ein unglaubliches starkes Band im Clan. Wenn man ihren Zorn weckte, dann sollte sich sogar ihre Familie in Acht nehmen.

Und nun standen abertausende vor den Toren. Sie waren ruhig, sahen geduldig aus. Und, es waren Großteiles Männchen, die sehr, sehr erregt waren. Eine Brise kam von unten rauf und der Duft wurde für einen Moment so intensiv, sodass es ihm fast umwarf.

Es gefiel ihm außerordentlich.

Da dachte er sich, wenn Sascha wieder zurückkommt, dann sollten sie sich ein paar von den Archaischen Echsen zu sich holen. Mit diesem Gedanken setzte er sich auf einen der zwei Liegestühle, wo er sich dann zudeckte und die Augen schloss.

John und Tom

„Brauchst nicht so verdattert zu schauen John. Lass dich einfach überraschen und ficken.“, Tom setzte sich auf und ließ die Beine ins Wasser. Kurz sah er zu Haslar, der noch immer so saß, aber ihn im Blick hatte. Radus und Talus unterhielten sich flüsternd, wobei gerade nur Talus sprach. Alex schlief noch immer und was da Schönste war, war das der ruhig und tief schlief. Dann ging sein Blick zur letzten Person auf seinem Stockwerk und seine Neugier wurde geweckt.

„John, geh eine Runde schwimmen. Genieße das Wasser und die Ruhe vor dem Stuhl. Ich muss mich gerade um wem kümmern.“

Als er sich ins Wasser gleiten ließ, spürte er Johns Blick am Rücken. Zu gern würde Tom auch sich im Wasser gehen lassen, aber es war noch so viel zu tun und noch so viel würde in den nächsten zwei Stunden passieren. Und bevor die Tore ein zweites Mal geöffnet werden, wollte er noch ein paar Dinge erledigen.

Als er aus dem Wasser stieg, war schon Talus und Radus an seiner Seite und Radus trocknete ihn gleich ab, während Talus nun wieder sein Schild war. Radus tat es gewissenhaft und in seinem Schritt, spürte er, wie dessen Hände leicht zitterten. Als er dann abgetrocknet war, legte ihm Radus seinen weichen Badeumhang um, in das Tom gleich schlüpfte.

Dann erst setzte er sich wieder in Bewegung und ging zu der Echse hin, die gekettet und grün und blaugeschlagen auf dem mannsgroßen Kissen lag.

„Kennt ihr Rax?“

„Nur vom ihn gehört, aber nie selbst gesehen.“, sagte Radus.

Tom beugte sich runter zur Echse die ruhig zu schlafen schien. Sie war im Vergleich zu seinen Beschützern richtig schmächtig. Aber die blau-weiße Echse hat wohl viel im Bett erlebt. Sanft legte er seine Finger der linken Hand auf den Rücken. Narben die über dem Rücken gingen und wie Krallenspuren aussahen, waren über den ganzen Rücken verteilt. An den Schuppen selbst sah man die zusätzlichen vielen Kratzer.

Dann legte er die andere Hand auf das Becken und dort sah und fühlte er noch mehr Narben und Kratzer am Körper. Und er wusste gleich, woher und wie sie entstanden sind.

„Solche hatte ich auch, nachdem mich Katosh gefickt hat.“

Plötzlich stand der nasse John neben ihm und ließ das ganze Wasser das im Fell war, auf dem Boden tropfen.

„Trockne dich ab John.“, selbstsicher schnappte sich John das Handtuch, das Radus auf dem Arm hatte und trocknet sich schnell ab.

„Dann John, weißt du auch was solche Narben bedeuten für ein Männchen.“

„Klar doch. Er war das Weibchen und wie es aussieht, hatte er im Bett überhaupt kein Recht das Maul aufzumachen.“

„So sehe ich das auch…“

Tom löste den Knoten vom Lendenschurz oben am Becken und als der Stoff fiel, fielen zwei faustgroße Hoden runter auf dem Kissen.

„Das sieht ja schlimm aus…“, auch das dachte sich Tom, als er den Hodensack mit den vielen Narben sah, das wohl einmal bissspuren waren.

„Ich denke, er ist so wie du John.“

„NEEEHEEHEHEHEHE… er ist schlimmer als ich…“

Wenn das John sagte, dann musste es wohl stimmen.

„Tun deine zwei Freunde noch weh wegen vorhin?“

„Du meinst wohl meine Eier? Ja, die pochen so schlimm, als würde ein Hammer drauffallen. Und Wehe du entschuldigst dich! Das war der beste Orgasmus seit Wochen!“

Nachdem er das hörte, wagte er es nicht sich bei John für die grobe Behandlung zu entschuldigen. Stattdessen zog er an Rax Lendenschurz und ganz langsam zog er den Lendenschurz unter den Echsenkörper hervor.

„Was wirst du mit ihm machen?“, fragte Talus und Tom wusste es selbst nicht so genau. Aber dann hatte er eine Idee, die wirklich bescheuert war, aber es könnte daraus für das Haus was Gutes hervorgehen.

„Er ist nicht alleine gekommen, oder?“

„Mein König hat auch sein Tier hierherschaffen lassen. Wenn es das ist, worauf deine Frage gezielt war.“

„Gut, sagt den Priester das sie das Tier hier rauf bringen und es an einer der Säulen festketten sollen.“

Auf den Absatz drehte sich Talus um und ging schnellen Schrittes um das Bett, um in die eingelassene Treppe zu verschwinden. Währenddessen stand Tom auf und drehte sich zur Seite. Haslas und Toms Blick trafen sich und in dem Moment, rutschte Haslar ins Wasser und kam schnell zu ihm.

Wie immer seit Haslar da war, umarmten sie sich nicht, sondern schmiegten nur ihren Körper und legten die Lippen gegeneinander. Bevor sie sprachen, küsste ihn Haslar auf den Lippen, um nach einem Schritt rückwärts, für ihn da zu sein.

„Erholt Haslar?“

„Es muss gehen.“

„Es ist nun soweit.“

Haslar atmete durch und nach ein paar Sekunden nickte er dann.

„Du willst das wirklich alleine machen?“

Tom nickte.

„Dann… führe sie Tom. Es werden bestimmt viele dabei sein, die sich dir schenken würden, die hier leben und arbeiten wollen würden, nur um bei dir zu sein.“

„Ich weiß und ich werde gründlich darüber nachdenken, wen ich auswähle.“

„Tu das. Du weißt wem du wählen musst?“

„Ja, von jeder Gruppe mindestens einen, aber hauptsächlich die Jungen und die, die schwach und gebrechlich aussehen.“

„Und die,…“

„Ich weiß.“

„Gut.“

„Aber vergiss nicht, dir auch mindestens ein Weibchen mitzunehmen.“

„Wenn eins da ist…!“, grinsend zwinkerte er Haslar bei dem Satz zu.

Der Versuch die Stimmung etwas von der Anspannung zu nehmen, scheiterte. Und das lag womöglich daran, dass der heutige Tag der wichtigste Tag der jüngsten Geschichte vom Archaischen Reich war.

„Denkst du, dass es etwas ausmacht, wenn ich John mitnehme?“

Haslar sah nun runter zu John, der selbstsicher rauf sah. Von unten bis oben wurde der Jung gemustert und zum ersten Mal sah Tom, wie die Selbstsicherheit von John schwand und wie beide Hände langsam den Schritt verdeckten.

„Ich mag ihn, er ist stark und selbstsicher, aber du solltest ihn nicht dabeihaben. Jedenfalls nicht von Anfang an. Er sollte hinten warten, bis du ihn zu dir winkst. Das würde ein Bild der Akzeptanz hervorrufen, das egal wer, ob vom Aussehen, Geschlecht, Rasse oder vom Alter, du für sie da bist.“

„Hast du gehört John, du wirst ein Paradebeispiel für meine Akzeptanz werden!“

John schluckte laut und sah noch verunsicherter zum Tom rauf.

„Kann… ich doch lieber hier warten?“

Grinsend legte Tom die linke Hand auf Johns Kopf.

„Dann warte hier bis ich wieder komme. Mach die frisch, sodass du der schönste und geilste Junge im Haus wirst. OK?“

Erleichtert atmete John aus und nickte dann eifrig.

„Gut…“, nun wandte sich Tom an Radus und Talus und ihn ihren Augen sah er schon, dass sie schon für alles vorbereitet sind.

„Die Priester?“

„Warten schon draußen.“

Tom wollte schon gehen, als Haslar ein „WARTE NOCH!“ rausschoss. Der Starke hohe Priester drehte sich zum Bett und holte eine Schachtel hervor.

„Das solltest du anziehen.“

Tom lächelte breit und nickte dann.

„Das steht dir gut Tom!“

„Finde ich auch und es ist so luftig!“

Er hatte etwas an, das wie ein Rock war. Aber es wurde ihm gesagt, dass es eigens für die Apostel erdacht wurde, vor 1000 Jahren. Es war ein Knielanger, Rock aus purer Seide. Es war überaus leicht und vorne am Schritt und hinten über sein Hintern, hing ein langes Stück gepresste Baumwolle. Es war komplett weiß, schon fast strahlend und nur vorne, in der Mitte vom dicken und schweren Baumwollstück, waren in Schwarz alle dre Zeichen der Achaischen Götter raufgemalt worden.

Der Rock war kürzer als die zwei Baumwollstücke und es fühlte sich tatsächlich so an, als würden seine Intimbereiche verdeckt sein, obwohl man von der Seite und nur, wenn man genau hinsah, doch alles sehen konnte.

Sie mussten noch eine Minute mit dem Lift runterfahren und wie immer, lehnte er sich nach hinten an Talus an, doch diesmal, glitt sein rechter Zeigefinger über die vielen Narben am Rücken von Radus. Wo sein Finger glitt, erzitterte die Muskelpartie und er arbeitete sich schnell abwärts. Er war schon am Gürtelrand angelangt, als dann der Lift stehen blieb und die Tür aufging.

Doch diesmal, rührte sich keiner. Talus schnaufte Tom von oben an. Radus blieb einfach stehen und ließ es einfach mit sich machen. Dutzende Besucher sahen zu ihnen hinein, aber Tom war wegen Radus verborgen, weil der vor ihm stand.

Die Tür ging zu.

„Tom?“, hörte er Radus aufgeregt flüstern.

„Ja Radus?“, sein Finger glitt über den Gürtelrand weiter hinunter.

Sie verstummten.

Dann sah Radus langsam nach hinten, schüchtern. Der Körper folgte langsam, bis Radus Tom gegenüberstand. Sein Finger lag nun am Stoff, knapp über den Lendenbereich, als er dann hinauffuhr. Der Bauch bestand fast nur aus Muskeln. Jede Narbe zeichnete er nach die dort war. Als nächstes kam die Brust dran und da legte er seine Handfläche auf die linke Brust. Nun fest stricht er mit der Handfläche rüber zur rechten Brust, was Radus tatsächlich ein langes Schnaufen entlockte.

Doch dann bemerkte Tom, wie Radus von seiner Hand aufsah und Talus anzuschauen. Da wusste er, dass er zwar weiter machen durfte, aber nicht unter dem Blick seines Bruders.

„Gehen wir.“, flüsterte Tom während er die Hand zurückzog. Doch erst nach ein paar Sekunden, drehte sich Radus um und öffnete die Tür abermals. Nachdem Radus zuerst rausging und bevor er und Talus einen Schritt nach vorne gemacht haben, hörte er von oben ein geflüstertes „Das war schon recht gemein von dir.“.

Es war schon sehr viel los hier im Raum der Lifte. Und sie wurden tatsächlich angestarrt vom jedem. Das muss wohl auch daran liegen, weil Zehn Priester sich zu ihnen gesellte und sich um sie stellten. Mit jedem Schritt den er machte, wurde es immer mehr, bis er von den weiß bemalten Priestern umstellt war. Zum Glück kannte er das Gebäude schon recht gut und jeder wusste wie der Tag ablaufen wird. Nachdem er die Treppe zum Foyer genommen hat, ging die Tür zum Badehaus auf. Es war stickig, es roch nach süßen Früchten. Er hörte die Gäste die laut sprachen, lachten und diskutierten, während sie sich abermals nach der Nacht wuschen.

Unter sich am gläsernen Übergang, sah er sie alle. Jede Rasse war vertreten, jede Art von Penis war vertreten und wenn er nicht so viel zu tun hätte, dann würde er sich am liebsten durch jedes Zimmer fickt. Dann gingen sie aus dem Bad raus und um die Sichtwand, als sie dann vor den vier Pulten mit den süßen Damen am Empfang standen.

Wie gestern, waren sie überbesetzt. Sie nickten ihn lächelnd zu und zeigten ihn so, dass sie bereit waren. Die Haupttier ging auf und er ging runter zum großen Hof mit der großen Statue von sich und Tanos am Brunnen.

Da gesellte sich Qadir zu ihm, der sich nun durch die knapp 50 Priester drängen musste.

„Wie besprochen?“

„Wie besprochen Qadir.“

„Und du bist dir deswegen ganz sicher?“

„Ja. Alle die in das Haus möchten, sollen rein. Jeder bekommt ein rotes Armband, aber sie müssen sich die Zimmer mindestens zu zehnt teilen. Und die Lustsklaven werden gerecht verteilt.“

„Das wird uns an die Belastungsgrenze bringen.“

„Ich weiß. Aber das ist ihr Tag, unserer war gestern.“

„Ich… weiß. Also… die Küche ist bereit und platzt aus allen Nähten. Alle wissen Bescheid was jetzt kommt. Wir haben Zelte aufstellen lassen, wo Stockbetten drinnen stehen.“

„Haben wir auch genug Toiletten für alle.“

„Kübel.“

„Muss für den Anfang reichen. Aber… wir sollten darüber nachdenken, wenn der Strom nicht nachlässt, ob wir nicht doch noch etwas hinzubauen sollen.“

„Ich habe schon alles in die Wege geleitet. Wenn… Tom. Das meine ich jetzt ernst. Wenn wir das durchziehen, dann gibt es kein zurück.“

„Ich weiß… Haslar soll dir dabei helfen. Er ist ein kluger Kopf und hat das Haus hier entworfen. Mit seiner Hilfe wirst du vielleicht Sachen sehen, die du vorher nicht gesehen hast. Du kannst ja etwas bauen, das zwischen den Grenzen liegt, wo sie gemütlich Wohnen können, um nach einer Zahlung in das Anwesen gelangen, oder so etwas.“

„Keine dumme Idee.“

„Also Qadir, noch etwas?“

„Die Kutschen für deine ausgesucht, um sie rüber zu Andreas zu schicken, sind bereit.“

„Ich werde nicht alle rüberschicken. Einige werde ich auch hier bei mir behalten.“

„Das ist deine Entscheidung, wer bei dir leben soll und für dich der persönliche Sexsklave wird.“

„Unser!“

„Unser?“

„Klar doch.“, zwinkerte Tom den Kater im Anzug zu. Nur für einen kurzen Moment sah er Qadir lächeln, bevor es wieder verschwand.

„Ich habe Kajal, das reicht mir und vielleicht schnapp ich mir noch den kleinen süßen Schäferhund.“

„Meinst du Bernds Sohn?“

„Ja den. Ich und Kajal… naja wir drei hatten unseren großen Spaß und… Kajal fand ihn ziemlich zum Anbeißen.“

„Nach dem heutigen Tag werden wir genug Lustsklaven haben.“

„Die noch ausgebildet gehören Tom.“

„Stimmt. Aber dann sind wir vollzählig, um einen normalen betrieb zu gewährleisten.“

Qadir antwortete nicht darauf, sondern sah ihn nun ernst an. Den Blick kannte er nur zu gut und im nächsten Moment, umarmten sie sich.

„Pass auf dich auf Tom. Mach ja keinen Unsinn.“

„Das werde ich und schau das jeder bereit ist.“

Sie lösten sich voneinander und als Tom, Qadir hinter sich ließ, waren nun all seine Priester um ihn. Aber nicht nur sie begleiteten ihn, auch die ganze Ritterschaft.

Bevor die Besprechung anfing, hat er mit Qadir und Natahn darüber gesprochen. In wenigen Minuten stand alles fest und war durchgeplant. Später, wenn der Tag fast um war, müsste er sich bei jedem Bedanken der hier sein Bestes gegeben hat. Und das war jeder.

Plötzlich und unvermittelt, fühlte er sich Wichtig, als das große Tor aufging. Und dann, fühlte er ich so unwichtig, als vor ihm die Priester und Ritter ausscherten und er zum ersten Mal, das Archaische Volk vor sich sah, das nur wegen ihm hier war.

Zuerst war es komplett still. Nicht einmal eine Brise war zu hören. Was er sah, war ein Volk. Ein Volk, dass ihn voller Hoffnung ansah. Ein Volk, das nur ihn sehen wollte, mit ihm sprechen wollte, von ihm berührt werden wollte. Und tatsächlich, sah er auf den ersten Blick kein Weibchen.

„Hast wohl kein Glück mit dem Weibchen.“, hörte er Radus flüstern und Talus kicherte wegen dem Kommentar kurz.

„Dafür bin ich besser im Bett mit ihnen, als du Radus!“, konterte Tom zurück und Talus konnte sich kaum zurückhalten und lachte in den Bauch hinein.

Doch dann war ein einziges Wort zu hören, dass dann von tausenden Kehlen wiederholt wurde.

„Schaz`zalar!“

Es war wie ein tobendes Meer, dass über ihn brannte. Voller Ehrfurcht machte er den ersten Schritt und wie näher er kam, umso lauter wurde es. Während er die Schräge rauf zum Tor ging, seine Pfoten auf dem gerillten Holzboden schritt, ließen sich die ersten auf die Knie vor ihm fallen. Sie drückten ihr Gesicht in den Boden und was er sah, würde er womöglich nur einmal im Leben sehen. Wie eine Welle ließen sich tausende und abertausende Echsen fallen, um ihre Gesichter in den Dreck zu drücken.

Kinder, Heranwachsende, Handwerker, Krieger, Wachen, Händler, sogar ein paar Weibchen sah Tom und alle, waren nur wegen ihm hier. Sie alle waren festlich gekleidet, haben sich auf das höchste schön gemacht, nur um dann im Dreck zu knien.

„Hach´Zast Slazaner!“

Richtet euch auf Slazaner!

Die ersten blickten auf und Tom hob langsam beide Arme. Es war still, völlig still, als sich langsam alle erhoben. Erst als alle standen, schritt Tom weiter und die erste Reihe bestand wie erwartet, nur aus den kräftigsten, stärksten, wildesten und aus den reichsten Clans. Es waren Krieger, und jeder versucht den anderen mit dem Schmuck zu übertrumpfen, der am ganzen gestählten Körper dranhing. Sein Gefolge von Priestern und Rittern ging in Zweierreihe hinter ihm, während Radus und Talus links und reichts vor ihm ging.

Tom blieb dann stehen, als sich der erste Krieger vor ihm kniete und etwas laut sagte, während die ersten Tränen beim stattlichen Krieger fielen. Talus übersetzte gleich und was er gehört hatte, brachte Tom zum Lächeln.

„Für immer dein, Apostel!“

Und schlagartig erkannte Tom den Krieger. Es war der Krieger, den er zuerst bei der Gruppe unten am See gesehen hat. An seinen Narben am Oberkörper, den Ringen an den Armen und am Knöchel, am Federschmuck am Kopf und den Gürtel natürlich erkannte er ihn.

Sanft und Sinnlich legte er Zeige und Mittelfinger unter dem Kiefer des Kriegers und mit leichtem Druck ihm zu zeigen, dass er sich erheben soll. Als der Krieger vor ihm stand, musste Tom raufsehen und er vermutete, dass dieser Krieger genauso groß wie Talus war.

„Verstehst du mich?“, hauchte er ihm absolut erotisch zu.

Der Krieger nickte.

„Azat shut ndu A`klar.“

Wieder übersetzte Talus, aber das brauchte er nicht, denn Tom hat es ziemlich gut verstanden.

„Das ist kein Problem. Ich lerne auch gerade eure Sprache und das sprechen fällt mir genauso schwer.“

Toms Finger am Kinn strichen runter zur Brust und blieben genau dort stehen, wo das Herz war. Alle beobachteten das Schauspiel und er durfte sich kein Fehler erlauben.

„Willst du mir dein Herz schenken und bei mir Leben, oder willst du in meinem Reich dein wahres ich ausleben?“

Noch bevor der Krieger Antworten konnte, wandte sich Tom zu der Menge und das was er nun verkündete, war etwas, was er selbst kaum glauben konnte. Aber es war etwas, was jeder glaubte, was jeder felsenfest glaubte und daran wahrlich glaubte. Selbst glaubte er es noch immer nicht, aber wenn der Hohe Priester, dessen Stellvertreter und alle Slazaner, die er bis jetzt getroffen hat, daran glaubten, dann muss es wohl so sein.

Tom sagte die Worte die ihm Haslar in den Kopf gehämmert hatte und das, was er noch zusätzlich sagen wollte und was dann wiederum in seinen Kopf gehämmert wurde.

„Ich bin euer Apostel, ich freue mich euch alle zu sehen, euren Glauben zu sehen, eure Hingabe zu sehen und ich würde so gerne euch allen mit meinen Lippen begrüßen, doch auch ein Apostel kann nicht tausende Lippen begrüßen, weil der auch seinen Schlaf braucht.“

Ein Sturm aus herzlichen Lachen brach über sie alle ein und ein ganzes Volk sah ihn begeistert an und die Stimmung hob sich so weit an, dass sie auch untereinander sich kurz austauschten. Das genau war sein Ziel. Er wollte nicht über sie stehen, er wollte mit bei ihnen stehen. Das gleiche dachte sich auch Haslar und zusammen mit ihm, wurde die Rede entworfen, die noch nicht vorbei war.

„Ich bin bestimmt nicht das was ihr erhofft habt, aber so hat mich euer Gott entworfen, zu euch gesandt. Und, die Gerüchte sind wahr, ich stehe auf Männchen, und wie ich auf sie stehe. Aber ich liebe auch Weibchen, aber nicht so sehr, wie Männchen. Ich…“

Völlig unerwartet umarmte ihn jemand um die Hüfte und als Tom kurz runter sah und eine dunkelrote Frisur sah, machte er einfach grinsend weiter.

„Ich leben in einem Haus der Gelüste. Ich bin dort groß geworden, dort aufgewachsen und erwachsen geworden. Ich werde Fünf Freiwillige aussuchen, die mit mir Leben möchten. Alter, Rang, Aussehen, das alles spielt keine Rolle. Nur sollen sie es auch wollen. Das soll euch zeigen, dass ich euch alle Liebe, aber leider kein Platz für euch alle habe. Diese Fünf werden mit mir das Bett teilen, somit sollten sie auch auf Männchen stehen. Diese Fünf, werden ein Teil meiner Familie werden.“

Tom drehte halb den Kopf zurück und nickte seinen Priestern zu. Sofort schwärmten sie aus und mischten sich unter das Volk der Echsen. Sie sprachen mit den Leuten, wer hier gerne als Lustsklave arbeiten möchte, hier leben, um ein neues Leben zu beginnen.

Währenddessen sah Tom wieder zum Krieger, der neben ihm stand.

„Bist du einer meiner Fünf Freiwilligen?“, fragte Tom ihn.

Der große und mutige Krieger senkte den Kopf und vereinzelte Tränen fielen auf den Boden. Wenige Sekunden später hob der Krieger den Kopf und unter den Tränen, sah er ein aufrichtiges Lächeln der Hoffnung und des Glücks.

Mehr brauchte Tom nicht zu sehen, um ihn mit einem Kuss auf den weichen Lippen bei sich willkommen zu heißen. Dann nahm er ihn bei der Hand und während er weiter voranschritt, fing der Krieger vor Glück zum Weinen an. 20 Meter weiter blieb er stehen, weil er eine kleine junge Echse sah. Der Junge sah ihn mit großen hoffenden Augen an. Tom versicherte sich, dass nicht ein Elternteil da war, bevor er zu ihm und runter in die Knie ging. Der Junge war stark abgemagert, der zerfetzte Lendenschurz hing ihm lose um die Hüfte. Kein Clanzeichen war dort zu sehen.

„Es muss ein Weise aus der Stadt sein. Vermutlich hat er auch seine Eltern verloren im Bürgerkrieg.“, kommentierte Radus das, was Tom vor sich sah. Tom hob die Hand und bevor er sie auf die Wange des Jungen legen konnte, wurde er schon von ihm umarmt.“

„BITTE!“, sagte der Junge laut und sah mit Tränen in den Augen zu ihm rauf.

„Bist du einer meiner Fünf Freiwilligen?“, die Frage war schon beantwortet, bevor er sie aussprach, das sah er im Gesicht des Jungen, aber musste sie stellen, damit es keine Unklarheiten gab. Der Junge weinte ebenfalls vor Glück, als er ihn aufhob, die Tränen davonwischte und ihn einen sanften Kuss auf die linke Wange gab.

Nachdem Kuss, geschah es dann. Der Junge war nicht alleine. Hunderte Jungs, zwischen 10 und 16, so glaubte Tom, kamen zu ihm. Sie trauten sich nicht ihn zu berühren, aber in jedem Gesicht, bei jedem Körper, sah er das gleiche. Sie mussten viel durchgemacht haben, um hier zu landen und um hierher zu kommen.

„Radus, ruf die Priester. Sie sollen die Jungs mitnehmen. Sie werden zukünftig im Haus arbeiten.“

„Sicher Tom? Ich denke nicht, dass sie alles Schwul sind.“

„Doch, das sind sie. Sonst würden sie nicht darum betteln auch mitgenommen zu werden.“

Radus sah sich die vielen Jungs an und bei jedem, sah er die große Hoffnung auch von Tom mitgenommen zu werden, wie der Junge in dessen Armen, der noch immer vor purem Glück Tränen vergoss und so ein großes Lächeln wie die Sonne auf dem Gesicht hatte.

In den Augenblick konnte er sich in die vielen Jungs hineinversetzen. Wenn er die Möglichkeit hätte, würde er insgeheim auch alles machen, damit er einer der fünf auserwählten wird. Aber das waren nur knapp über die Hundert und sie hatten noch vor, vor tausenden unter die Augen zu treten.

Ein weißer Priester hat es gesehen und er gab ihn die Anweisung, diese Jungs mitzunehmen, damit sie dann später im Haus arbeiten gehen. Der Priester nickte und die Jungs schrien und jubelten wegen des Glücks und der Güte von Tom. Sie fingen dann laut miteinander zu sprechen an, während der Priester sie zusammentrommelte unter den vielen, schon fast eifersüchtigen, Augen der Pilger.

Es dauerte nur wenige Minuten wo sie zusahen, wie die Jungs und Kinder davongeführt wurden und mit teils Tränen im Gesicht zu den Rittern geführt wurden, wo zwei sie alle zum Haus führte. Radus bemerkte jetzt, dass sie fast umstellt waren von seines gleichen und dies war ein Zeichen, dass er nun ganz Aufmerksam seine Umgebung im Auge behalten sollte.

Zärtlich wischte Tom noch immer die Tränen des Jungs im Gesicht weg, der sein Glück nicht fassen konnte und er tat es so lange, bis die Jungs davongeführt wurden, bevor er weiterging. Doch die Pilger, dass Meer von Echsen rückte langsam immer näher, wie weiter er ging. Bauern, Bettler, dann noch vermutlich normale Bürger, alle sprachen sie ihn an und wollten auch auserwählt werden. Wem konnte und durfte er Auswählen, für jeden den er sich entschied, kamen weitere Tausende nicht mehr in Frage.

Aber es blieben drei übrig und diese Drei, wollte er nicht aussuchen. Er wandte sich zum Krieger, dessen Hand auf seiner Schulter lag.

„Ich möchte, dass du den nächsten Auswählst.“

Zuerst fragend wurde er von den wirklich tief grünen Augen angeschaut und mit jeder Sekunde die verging, wurde das Gesicht immer bleicher und das Glück in den Augen wich und stattdessen kam die Unsicherheit.

„Ich habe dich, einen stolzen Krieger. Ich habe einen kleinen Jungen, der ein Waise ist. Wen würdest jetzt noch wählen, was wäre in deinen Augen gerecht, denn ich würde jeden am liebsten wählen wollen, aber ich kann nicht alle mit mir nehmen, sondern nur noch drei.“

Der breite und große Krieger mit einer tiefen Narbe über dem linken Auge, sah sich um und wenige Sekunden später, zeigte er in eine Richtung. Tom folgte der Richtung und sah eine einfache Echse, mit einer einfachen Kleidung. Sie war nicht sonderlich Muskulös, eher gezeichnet von der vielen Arbeit.

„Wieso ihn?“

Der Krieger sprach in seiner Sprache und Talus hinter ihm übersetzte gleich.

„Er ist ein einfacher Arbeiter, oh Apostel. Er würde sein ganzes Leben arbeiten, um dann arm zu sterben. Ich würde ihn wählen, weil ich die Hoffnung auf ein schöneres, besseres Leben deutlich in den Augen sehen kann, mein Apostel.“

Nach einem Nicken, ging Tom zu ihm und die hellgrüne und wildaussehende Echse in der einfachen Kleidung, die teils ziemlich heruntergekommen war, wurde so nervös, als er feststellte, dass er sein Ziel war. Die Menge ging ein Schritt zurück und jeder beobachtete nun die dritte Wahl.

Sanft lächelte er ihn zu, legte noch sanfter die Hand auf dessen Schulter und er spürte schon bei der ersten Berührung, wie der Körper unter seiner Hand erschauderte. Unter der schnellen und schon fast stoßenden Atmung der Echse, fuhr er mit der Hand runter zu Brust. Die Echse war dünn und nicht sonderlich gut ernährt. Die Atmung wurde schnell, als er bei Bauch angelangt war. Die hellgrüne Echse verlor die ersten Tränen, als die Hand langsamer wurde, schon fast schleichend, während sie den billigen Gürtel passierte, dass nur ein kleines Seil war.

Es wurde immer leiser und der Junge auf seinen Arm schluckte schwer und drückte fest die Hand in seine Schulter, bevor Toms Hand dann ganz langsam, aber bestimmt, über den Schritt der Echse fuhr. Die Hauttasche, den dicken und weichen Penis darin, die zwei fast faustgroßen Hoden, alles ertastete er bei der Echse und alle, wirklich alle, starrten nur noch die Hand an.

„Bist du einer meiner Fünf Freiwilligen“, fragte er ihn dann, als er seine Hauttasche in der Hand hielt und den langsam steifer werdenden Penis darin zu massieren anfingt. Erschrocken wurde er auf die Frage von der Echse angesehen. Sie fing zu stammeln an, suchte plötzlich Hilfe bei den anderen, aber als keiner ihn helfen wollte, sondern schon fast für ihn einspringen wollte, kamen doch noch ein paar Wörter raus.

Wieder übersetzte Talus für die Echse.

„Ich kann nicht…! Ich habe eine Familie in meiner Heimat. Ich wollte dich sehen, den Apostel den unser Gott gesandt hatte. Wie gerne würde ich, ich würde so gerne, aber dann würde ich mein Weib und meine zwei Kinder zurücklassen.“

Nachdem das letzte Wort übersetzt war, hatte Tom den harten und steifen Penis durch den in der Hand. In dem Moment wurde er ganz aufgeregt, denn es kam zur nächsten Phase, was er mit Haslar besprochen hatte.

„Tom, während du dir deine Fünf aussuchst, werden die anderen ganz eifersüchtig werden. Es würde mich nicht wundern, wenn sich dann ein paar an deinen Beinen festhalten werden und darum betteln, dass du sie erwählst. Sag aber nicht gleich nein, wenn sowas passiert. Schau sie dir an und wenn sie in die Gruppe fallen, wo du schon einen hast, dann weise sie nett und entschuldigend zurück. Sag ihnen, dass du im Herzen nicht spüren kannst, dass sie einer der Fünf Auserwählten sind.“

„Ok Haslar, hab verstanden. Nett zurückweisen und worauf muss ich mich noch einstellen?“

„Nun… das wird dir gefallen, oder auch nicht. Aber sie sehen dich als der Inbegriff von Erotik und Sex an. Alle hoffen bestimmt, das sowas auch von dir gezeigt wird. Also… hab keine Scheu von Intimität. Zieh sie ruhig aus, wenn du willst. Aber du solltest auf Sex und Blasen verzichten. Alles andere, wird schon fast von dir erwartet. Aber… mach es so erotisch wie du nur kannst… so wie du es bei mir gemacht hast.“

Der Penis drückte von innen gegen die Hose, als mit einer Hand das Seil langsam aufknöpfte. Sekunden später und unter den Augen aller, fiel sie dann runter und wieder starrten alle seine Hand an, als er sie auf die dicke und rotglühende Eichelspitze legte.

Mit sachten Bewegungen an der Eichel, ließ er die Echse erzittern. Dann fuhr er an der oberen Seite am Penis runter und dabei, schloss der Echsenvater die Augen. Er spürte wie das Herz immer weiter Blut in den gut Unterarmlangen und drei Finger dicken dunkelroten Penis pumpte. Bis zur Peniswurzel fuhr er entlang, um mit der Hand um den Penis zu fahren und dann die zwei Hoden im grauen Hodensack leicht zu massieren.

Es war mittlerweile ganz Still und jeder sah gebannt zu, was er machte. Auf seinem Arm der Jungs, atmete mittlerweile stoßweiße und er spürte, dass es ihm aufs höchste erregte, was er da machte.

„Dann wart mal ab, was jetzt kommt!“, dacht sich Tom und ließ die großen und festen Hoden hängen, um den Schaft zu umfassen, direkt unter dem Eichelrand mit den ausgeprägten Höckern.

Es gab eine Stelle bei den männlichen Echsen aus Archia und das hat er bei Halsar herausgefunden, als sie über vier Tage verteilt ziemlich, ziemlich viel im Bett gemacht haben, wo alle männlichen Echsen innerhalb einer Minute schon fast schreiend und explosionsartig kamen. Am Eichelrand, wo unten zwei kaum spürbare Höcker waren, genau dazwischen, legte er seinen Daumen rauf und fuhr fest, aber nur in diesem Areal, rauf und runter.

Augenblicklich presste der Familienvater Augen und Lippen zusammen, erzitterte an der ganzen Hüfte wie ein Erdbeben und presste die Hüfte noch weiter in seine Richtung. Mit jeder Sekunde die verging, verlor der Familienvater immer weiter die Kontrolle über sich. Die Hände suchten eine Stelle um sich irgendwo festzuhalten. Sie umschlangen das Becken, dann die Schulter und als die ersten großen und festen Spritzer Vorfreude aus den Zitzen förmigen Eichel rausgeschossen kamen und Tom auf der Brust trafen, presste der Familienvater die Hände auf der Wange und ließ ein langziehendes Stöhnen von sich, dass dann in einen obszönen Fluch endete. Es gipfelte dann, nachdem der Fluch verstummte, mit einem stoß in seine Hand, gefolgt von einer riesigen weißen, dickflüssigen, frische warmen und herb-salzig riechenden Ladung Spermas. Die erste Ladung klatschte hörbar auf seiner Brust und verteilte durch den Druck das geile Sperma über seinen ganzen Oberkörper und natürlich, auch über den Jungen auf seinen Arm.

Die zweite Ladung traf seinen Bauch und seinen Apostelrock. Die dritte große Ladung traf seine Beine und seine Pfoten und wie immer, war er zum einen ganz begeistert, wie viel die Echsen von Archia von sich spritzen konnten und zum anderen, fühlte er sich gerade wieder zurückversetzt, als er noch im Haus gearbeitet hat und an vielen dieser Tag schon fast im Sperma gebadet hat.

Nachdem die letzten kleinen Spritzer auf seinen Arm gelandet waren und das warme frische Sperma vom Arm runtertropfte, ließ er den Penis los, nahm gleich die Zwei Hoden in die Hand und drückte sich gegen den Familienvater, um ihn die Zunge in den Rachen zu schieben.

Der Familienvater blies ihn Atemringend die warme Lust aus der Nase, als sich ihre Lippen verschmolzen. Einige Sekunden durfte er seinen Speichel trinken, als der Spieß umgedreht wurde und er regelrecht ausgesaugt wurde.

Nachdem die Minute um war, was er dafür geplant hatte, zog er sich von dem Familienvater zurück, doch der wollte nicht die Verbindung ihrer Lippen lösen. So fing die Menge um ihn an zu lachen, als der Familienvater den Kopf vorstreckte und knapp nicht nach vorne stürzte, als Tom immer weiter zurückging.

Da trat Talus ein und drückte die Echse mit der heruntergelassenen Hose und den schlaffen Penis, der komplett draußen war und runterhing, zurück.

„Ich segne dich, du stattlicher Familienvater.“, sagte Tom und Talus übersetzte.

Dieser einfache Satz brachte hunderte zum Jubeln und sofort, als Tom sich abwandte, wurde der Familienvater umringt und mit Fragen bombardiert. Vor den Augen aller und während er weiterging, fuhr er mit dem Zeigefinger über die Brust und kostete das noch warme und schmierige Sperma.

Es schmeckte so lecker, wie es roch und grinsend sah er den von Sperma vollgespritzten Jungen, der jetzt mit den Lenden dachte, anstatt mit dem Kopf und seinen Zeigefinger anstarrte. Wieder fuhr Tom über seine Brust und bot den Jungen den Finger an. Ehe er sich versah, packte der Junge seine Hand und bewegten den Kopf nach vorne.

Geschlossen waren die Augen, während der Junge seinen Finger wie ein Lutscher im Maul behandelte und vor jedem zeigte, was er insgeheim im Maul haben wollte.

Einige Sekunden sah er einfach zu, bis er bemerkte, dass die Menge noch weiter zu ihm kam. Radus drückte schon fast mit dem Rücken gegen ihn und auch Talus, berührte ihn fast mit der Brust am Rücken.

„Kannst du ihnen sagen, dass sie etwas zurückweichen sollen?“, fragte er den Krieger neben sich, dessen hängender Stoff vom Gürtel, nicht mehr ganz glatt runterhing. Doch Talus sagte etwas, was Tom beunruhigte.

„Tom, sie drücken von hinten. Es wird Zeit, sonst können wir deine Sicherheit nicht gewährleisten!“

Er sah es selbst langsam, dass die, die ganz vorne standen, nach hinten drückten, oder eher versuchten nicht nach vorne gedrückt zu werden.

Auch für diese Situation war gesorgt und Tom Pfiff einmal so laut, dass alle um ihn herum sich die Hände auf den Ohr Kanal legen mussten.

Und die Antwort kam sofort. Man spürte zuerst das Beben im Boden, bevor man es hörte. Dann hörte man das Brüllen. Es war tief, bedrohlich, schon fast Lebensbedrohlich. Die tausenden Echsen verstummten, sahen sich verunsichert um und als dann ein Schatten über sie Hinwegflog, sahen sie alle nach oben.

Man hörte ein Schrei, dann schrien alle auf und drückten sich nach hinten.

Tom wurde in Schatten gehüllt, von Schatten geschützt, vom Schatten begrüßt.

Der Anblick des Schattens ließ die Echsen zurückweichen und auch der Krieger und der Junge, pressten sich an ihm ran, als Tom über die Nüstern von Rath am fuhr und ihn so, begrüßte. Rath der schwarze und massive schwarze Drache, schützte ihn nun allein durch dessen Anwesenheit von hinten. Rath schloss gemütlich die Augen bei der Begrüßung und der Echsenjunge, verlor schnell die Angst, weil Tom den Drachen nun über das ganze Gesicht fuhr.

„Zsash`rasch.“

„Keine Angst.“, sagte Tom und der Junge und der Krieger legten nun ihre Hände neben die von Tom auf der Stirn von Rath. Voller Ehrfrucht, aber glücklich grinsend einen Drachen streicheln zu dürfen, fingen sie plötzlich voller Mut Rath zu streicheln an, wie Tom es vorher gemacht hat.

Plötzlich stellte sich Radus vor Tom und hielt das Schild vor sich. Durch diese Bewegung neugierig geworden, sah Tom über Radus Schulter und er sah eine schmutzige, halb verhungernde Echse zu ihm schreiten. Voller Angst starrte die Echse den Drachen an, als sie dann vor Radus stehen blieb.

Es kam ein kurzes Gespräch auf und Tom sah wie erschöpft die Echse war und wie sie voller Mut vor Radus stand. Es war ein älteres Männchen. Die Blüte seines Lebens war schon hinter ihm, aber von alt konnte man nicht reden.

Als das Gespräch zu Ende war, drehte sich Talus halb um, behielt aber die Echse im Auge und auch die Meute, die nun wieder etwas näherkam.

„Er ist ein Deserteur. Er war 20 Jahre im Arbeitslager in seinen Clan.“

Tom dachte darüber nach, wieso ihn Radus nur das gesagt hatte. Aber dann war es offensichtlich. Die Echse hat alle ihren Mut zusammengekratzt und die Gunst der Stunde zu nutzen, um sich hervor zu tun. Um Aufmerksamkeit von ihm zu bekommen. Um sein altes leidvollen Leben hinter sich zu lassen und ein neues, glückliches anzufangen.

„Also ein Sklave?“

„Ja, er müsste noch 20 Jahre als Gefangener und Sklave arbeiten und er ist davongelaufen, als einige vom Clan aufgebrochen sind, um auch hier zu sein.“

„Und ist er auch…?“

Radus wandte sich der Echse wieder zu und sagte nur einen Satz. Die schon fast halbtote Echse atmete entschlossen ein und aus, um danach das zerfetzte Hemd auszuziehen. Achtlos wurde es auf dem Boden geworfen und als die dünnen Finger sich am Gürtel zu schaffen machte, fragte Tom was Radus gesagt hatte.

„Ich sagte ihm, dass er seine Entschlossenheit und seinen Willen zeigen soll. Und auch, dass er jeden hier zeigen soll, was er sich erhofft und allen hier sagen soll, was er fühlt.“

„Das… ist ziemlich viel für so wenig Worte die du gesagt hast. Also, was hast du ihn wirklich gesagt.“

Sogar von hier sah er Radus leichtes lächeln, bevor die Antwort kam.

„Ich… wollte es etwas schöner ausdrücken, aber… ich habe ihn nur gesagt…, wenn er wirklich von dir auserwählt werden möchte, dann soll er auch zeigen, wieso du ihn auswählen solltest.“

„Das kommt schon eher hin.“

Die dürre Echse sagte etwas laut und während Radus wieder übersetzte, sah Tom, wie die Echse unten auf den Knien war, mit der Brust auf dem Boden lag und sich Tom mit gespreizten Hintern darbot. Die Blau-Graue Echse hatte wirklich eine wunderschöne rosarote Rosette, hatte wirklich zwei tiefhängende massive ovale Hoden im dunkelgrauen Hodensack, wo dahinter schon die Eichel immer weiter zum Boden glitt.

„Ich stehe seit ich klein bin auf andere Männchen. Ich bin ein Deserteur, weil ich erwischt wurde, wie ich einen anderen Krieger in der Nacht zwischen den Beinen angefasst habe und dann gefasst wurde, nachdem ich davonlief weil das rauskam. Ich biete mich dem Apostel hier und jetzt an. Ich möchte wieder Glück erfahren, ich möchte wieder ein glückliches Leben führen und ich würde einfach alles dafür machen und alles machen, wenn man es mir sagt.“

Tom dachte darüber nach.

Er hatte einen Weisen, einen Krieger und ein Gefangener, würde passen. Der Junge auf seinen Arm hatte noch immer seinen Finger im Maul und starrte offenkundig die Rosette und die Hoden an, das vor ihnen präsentiert wurde. Dann hat er sich entschieden und er ging zu Rath Seite hin, um den Jungen auf Rath Rücken zu heben, wo schon der Sattel genau dafür vorbereitet war.

Der Junge wollte nicht von Tom getrennt werden, das sah er in dessen Augen. Aber er brauchte nun zwei frei Hände und auch den Krieger zeigte er, dass er sich raufsetzen sollte, doch der zögerte. Er sah die ehrfürchtige Angst in seine Augen, als der rauf zum Drachen sah. Deswegen legte er eine Hand auf dessen Brust. Das veranlasste, dass der Krieger in seine Augen sah und er Antwortete drauf mit einem Lächeln.

„Zsash`rasch.“

„Keine Angst.“, sagte er zu ihm und daraufhin, lächelte auch der Krieger. Mit den Händen zeigte er ihn, wo er rauftreten konnte, um sich auf den Sattel zu schwingen bei Rath, der nun gemütlich mit dem Bauch auf dem Boden lag. Und als der Krieger sich auf den Sattel geschwungen hat, bekam Tom einen guten Blick auf die Lenden des Kriegers, da der Stoff verrutscht war.

Sinnlich legte er daraufhin seine Hand auf den hellblauen Schenkel und fuhr gleich an der Innenseite rauf. Der Krieger schnaufte aufgeregt aus, als er um den Schritt fuhr, wo schon die feuchte Hitze gegen seine Hand strahlte, um dem Stoff vom Gürtel zu richten.

Das lächeln war schon ziemlich breit, dass er oben sah und als Dank dafür, legte er seine Lippen auf den Schenkel und gab ihn einen sinnlichen Kuss, bevor er sich von ihnen dann abwandte. Er wandte sich John zu und ging vor ihm in die Knie. Bis jetzt war John ruhig gewesen und hatte sich mit den Fingern in seinen Gürtel eingehackt.

„John, ich möchte das du dich mit der Schnauze um ihn kümmerst, während ich mit ihm rede.“

Sofort schnellte der Kopf von John zu den Echsen, die alles still beobachteten.

„Ähm… das denke ich nicht Tom.“

„Bist du nervös?“

„Scheiße… natürlich bin ich schieß aufgeregt.“

„Das brauchst du nicht.“

„Sagt sich so leicht.“

Da bemerkte Tom, das John einen Lendenschurz anhatte, der wirklich breit war und da, schoss es ihm.

„Hast du Angst… dass sie das sehen?“

Langsam drehte John den Kopf wieder zu ihm und senkte den Blick.

„Ok, ich verstehe es. Dann setz dich auf Rath rauf, dort bist du am sichersten.“

Noch bevor John was sagen konnte, hatte ihn Tom unter den Achseln gepackt und hob ihn schon auf. Er setzte ihn vor dem Krieger ab und packte dann dessen Hand und legte sie um Johns Brust.

„Pass auf ihn auf, bitte.“

Der Krieger nickte und sah runter zu John, der zum Krieger hochsah.

Da dies erledigt war und seine drei Schützlinge auf den Rücken von Rath in Sicherheit waren, kümmerte er sich nun um die Echse vor ihm, die noch immer die rosarote Rosette allen zeigte. Er fand es nicht so toll, wie sich die Echse erniedrigte und deswegen stellte er sich vor ihr hin.

Die Echse schnaufte den Staub auf, als sie zu ihm mit den Augen hochsah. Mit dem Finger zeigte er ihm, dass er sich erheben soll und als sie vor ihm stand, nur ein paar Zentimeter entfernt, packte er die Echse am Hinterkopf und im selben Moment, bewegten er seinen Kopf nach vorne. Er presste seine Stirn gegen die der Echse und legte die andere Hand auf dessen Unterbauch, um dann runterzufahren.

Ganz entspannt streichelte er um die Peniswurzel herum. Streichelte die beiden harten Hoden und enttäuscht schnaufte die Echse ihn an, während ihn die Augen entschuldigend anstarrten.

Das rosarote stück Fleisch, das nur Handlang und zwei Fingerdick war, hing leblos runter. Es pulsierte nicht, es rührte sich nicht und dann, als eine Minute vergangen war, fielen vereinzelte Tränen der Angst, der Trauer und der Enttäuschung aus den Augen der Echse, dessen Beine vor Anstrengung schon zitterten.

„Talus, kannst du übersetzten?“, fragte er laut und Talus kam gleich zu ihnen.

„Wo liegt das Problem? Willst du doch nicht von mir auserwählt werden? War das jetzt alles nur gespielt und waren deine Worte nur Lügen? Für was hast du das alles gemacht, wenn du nicht einmal steif durch meine Hand werden kannst?“

Sekunden vergingen, bis Talus was sagte.

„Das ist… ziemlich hart Tom.“

„Ich weiß, aber mach es dennoch, bitte.“

„Wie… wie du möchtest mein Apostel.“

Dann übersetzte Talus und schon nach wenigen Worten, brach die Echse in einen Weinkrampf fast zusammen und als alles übersetzt wurde, wurde Tom von der Echse fest umarmt und sie schmiegte sich gegen ihn, als dessen Kopf auf seine Schulter gelegt wurde. Wörter wurden geflüstert, gesagt und über allem, stand die Verzweiflung.

„Er sagt… dass er nicht kann. Er würde wirklich wollen, aber er kann schon seit Monaten nicht mehr. Sein Körper verendet, die Schläge lassen ihn nicht mehr vor Schmerz schlafen. Sein Hunger bringt ihm fast um den Verstand. Er sieht nur noch das als Ausweg und er bettelt darum, dass du ihm das nachsiehst. Wenn du ihm einen rohen Frosch gibst, dann wird er ganz bestimmt etwas… ja… er bettelt um dein Verständnis und um eine Chance… hab Verständnis… hab Verständnis…“

Nun umschlang Tom ihn und drückte die Wange gegen die der Echse.

„Ich habe Verständnis!“, sagte er laut und feierlich in der Sprache von Archia und eine Welle des Jubels brach über sie herein, während die Echse in seinen Armen zu weinen aufhörte und erstarrte.

„ICH WÄHLE DICH ALS DEN DRITTEN!“, schrie er hinterher in ihrer Sprache und der Jubel wurde noch lauter. Tränen flossen bei dem Zuschauen, die das mitangesehen haben und dann, wurde Schaz`zalar!“ geschrien. Von tausenden Kehlen wurde es wie ein Mantra immer wieder wiederholt und alle, streckte nach ihm die Hände aus. Wie jemand, der in der Wüste ein Glas Wasser vor sich hatte.

Grinsend führte er die Echse zu Rath, der ihn mit einem heißen Schnaufen wieder begrüßte. Bevor er ihn hoch half, wischte er ihn ebenfalls die Tränen vom Gesicht, das noch immer erstarrt war. Die Echse konnte ihr Glück nicht fassen, genau mit diesem Blick wurde Tom angestarrt, als er ihn hochhob und der Krieger ihn hochzog.

„Komm Rath.“, sagte er zum Drachen, bevor er weiterging und jede Hand berührte, die sich nach ihm streckte. Minuten ging es so. Die Echsen sahen ihn begeistert an, ihre Blicke bettelten nach seiner Aufmerksamkeit. Nicht selten sah er dann einen, der sich vor ihm entblößte und die fasste er im Schritt an, um ihn seinen Segen zu geben.

Das Meer aus Echsen wurde immer Lüsterner und Minuten danach, hatten fast alle ihre Gürtel in den Händen und standen fast nackt vor ihm. Dann blieb Tom einfach stehen, als er etwas sah, das bis jetzt noch nicht aufgetaucht war.

Es war eine kleine Familie. Sie haben sich nicht ausgezogen, sondern standen einfach begeistern links neben ihm in der vordersten Reihe. Vater und Mutter, die hinter ihrem Sohn standen. Als er sie ansah, sahen sich Mutter und Vater lächelnd an und zu denen ging er hin.

„Schaz`zalar, wir grüßen dich und wir danken dir für die Aufmerksamkeit.“, wurde Tom begrüßt und er begrüßte sie, indem er die beiden Elternteile kurz aber kräftig umarmte und dann vor dem Sohn, der vielleicht 12 Jahre alt war, am Kopf zu tätscheln.

„Wieso seid ihr hier?“, fragte er sie, nachdem er sich wieder aufgerichtet hat. Er erkannte, dass sie aus einer großen Stadt kamen und nicht aus einem Clan, da sie keinen Clanabzeichen auf dem Stoff vorne am Gürtel hatten und Hemd anhatten.

„Wegen euch Schaz`zalar! Wir wollten euch sehen und… wir wollten euch um euren Segen bitte. Besonders unser kleiner… da er uns… vor zwei Wochen gebeichtet hat… was er wirklich fühlt.“

Tom lächelte warm und sah stolz zu dem grün-weißen Jungen runter, der ihm mit großen Augen und offenem Mund einfach anstarrte.

„Gerne.“, hauchte er zurück und die beiden Elternteile kamen breit grinsend zu ihm nach vorne.“

Wie es üblich war, kam zuerst das Männchen dran. Bevor er seine Lippen auf die Lippen des gutaussehenden Vaters legte, strich seine Hand vom Bauch runter, bis sie unter dem Stoff verschwunden war.

„Du bist sehr gut bestückt…“, flüsterte er ihn ganz leise zu und dabei, verschwand ein Finger nachdem anderen in der Hauttasche des Vaters, bis er seine gesamte Hand drinnen hatte, was die Hauttasche problemlos aushalten konnte. Das aber hatte wiederum zur Folge, dass der Vater die Augen nach oben verdrehte und ein leises stöhnen nicht zurückhalten konnte. Und mitten im Stöhnen, verbanden sich ihre Lippen. Der Speichel floss in Strömen von einem Rachen zum anderen. Seine Hand wurde regelrecht gekocht, wie tiefer er in die Lenden eindrang und dabei fest am Penis entlangstrich. Und als sein halber Unterarm im Vater steckte und er so auch im Körper des Vaters war, erbebte der Körper.

Er wusste genau was gerade passierte und deswegen, umschlang er ihn mit der anderen Hand und hielt ihn fest, während der Vater so gut es ging, zurückhaltend und leise in seinen Rachen stöhnte und seine Hand und sein Arm im Vater, von heißem Sperma überflutet wurde.

Kurz nachdem er anfing den Penis auch noch zu massieren, musste er ihn tatsächlich mit ganzer Kraft auf den Beinen halten. Aber alles Schauspiel das zu vertuschen, war umsonst. Jeder sah und wusste was gerade passierte und wer es bis jetzt nicht verstanden hat, hat es verstanden, als Tom seinen Arm zurückzog, dass über und über vom nassen Sperma versaut war.

Erst als der Vater schwer atmend das eigene Gewicht wieder tragen konnte, lösten sich auch ihre nassen Lippen voneinander. Natürlich kostete er das weiße und warme Gold und als er das gekostet hat, legte er diese Hand auf die Wange des Vaters.

„Ich segne dich.“, müde lächelte der Vater als Dank, bevor sich Tom der Mutter zuwandte. Sie atmete schon ganz aufgeregt ein und aus, als er vor ihr stand und die versaute Hand auf ihren linken Schenkel legte und, hinauffuhr.

Es war feucht-heiß zwischen den Beinen, als sich ihre Lippen trafen und sie mit ihm, zu züngeln anfing. Sie war nass, wirklich nass zwischen den Beinen und als er die nassen Intimlippen berührte, spreizte sie etwas die Beine und da, drang er gleich mit vier Fingern in sei ein. Sie fauchte und biss dann vor Ekstase auf seine Lippen.

Nur etwas tat es weh und er schmeckte kein Blut, aber als er dann die andere Hand auf die dezente linke Brust legte, sie fest drückte und dann zwischen den Beinen mit den Fingern zu massieren anfing, lösten sich ihre Lippen von seinen und sie hielt sich mit beiden Händen an seinen Schultern fest, während sie den Kopf nach hinten riss und laut zu stöhnen anfing.

Sie ließ sich völlig gehen, murrte und stöhnte mit geschlossenen Augen völlig offenkundig. So konnte sich Tom darauf konzentrieren, was er zwischen den Beinen machte. Immer schneller massierte er sie und völlig unerwartet, spürte er ihre Krallen, die sich fast in seine Haut bohrten und im nächsten Moment, schrie sie ihren Orgasmus raus und seine Hand wurde überflutet vom weiblichen Sekret.

Daraufhin zog er langsam seine Hand aus sie raus und ein Gemisch vom weiblichen Sekret und vom Sperma des Vaters, tropfte von seinen Fingern auf den Boden. Als sie sich nach einigen Sekunden kaum rührte, zog er auch seine Hand von der Brust davon und daraufhin, bewegte sich der Kopf langsam nach vorne.

„Ich segne dich.“

Mit einem verträumten Ausdruck und noch völlig hin und weg, nickte sie lächelnd, bevor sich Tom nun den Jungen zuwandte. Vor dem Jungen in der Hocke, schloss er zuerst dessen Kiefer mit der versauten Hand, um ihn dann einen Kuss auf die linke und rechte Wange zu geben. Dann sahen sie fast gleichzeitig runter, als sich Toms Hand den Schritt des Jungen näherte und bevor er anfangen konnte, hob der Junge das Tuch an.

Der Junge hatte zwei wunderschöne Limettengroße Hoden im hellbraunen Hodensack und darüber, ragte schon der handlange und recht breite steife Penis. Zuerst nahm er die Hoden in die Hand und fing sie mit dem Gemisch von beiden Elternteilen einzureiben an. Leicht zuckte der Junge zusammen dabei.

„Tut weh?“, fragte er freundlich und warm nach.

„Etwasss.“, kam es zurück und er war erfreut, dass ihn der Junge verstand.

„Hast du schon die Fruchtbarkeitsriten hinter dir?“

Der Junge schüttelte ganz leicht und schüchtern den Kopf.

„Verstehe, dann entspann dich jetzt und halte dich mit den Händen an meinen Schultern fest.“, flüsterte er ihn zu und nahm nun den jugendlichen Penis in die Hand. Sie sahen sich kurz in die Augen, während er den heißen und steifen Penis in der Hand hielt und als der Junge von selbst die Augen schloss, fing er an. Weil noch seine Hand vollbesudelt von Sperma und vom Sekret der Mutter war, glitt seine Hand ohne Probleme über den Penis und über die dezente Eichel des Jungen.

Zum Glück hielt sich der Junge fest, denn der fing gleich mit den Beinen zu zittern an. Anders als beim Arbeiter vorhin, massierte er den gesamten Penis und drehte bei der recht spitzen Eichel um, um dann runterzufahren. Immer schneller schnaufte der Junge und als wenig später die Hüfte zu beben und zu stoßen anfing, konzentrierte er sich nun völlig auf die Eichel. Dass gab den Jungen den Gnadenstoß. Laut stieß der Junge die Luft zwischen den zusammengepressten Lippen raus und drückte die Hüfte nach vorne, als ein einziger fester strahl frisches und junges Sperma seinen Bauch und sein Apostelrock traf.

Der zweite Strahl traf seine Brust und bevor der dritte kam, zeigte er mit der Eichel hoch. Ein regen aus dickflüssigem und warmem Sperma ging über sie herunter. Es roch so intensiv deswegen nach Sperma, dass seine Nase leicht zu brennen anfing.

„Das hast du gut gemacht mein Junge.“, flüsterte er ihn zu, als nur noch ein Rinnsal aus weißem Sperma über seine Hand floss. Flatternd gingen die Augen des Jungen auf und als sich ihre Blicke trafen, ließ sich der Junge nach vorne fallen. Sanft schloss er ihn in die Arme und der Junge schmiegte sich fest an ihm ran und rieb mit dem Kopf gegen den von Tom.

Sie beide genossen es den anderen zu spüren und da schoss Tom plötzlich ein Gedanke in den Kopf und deswegen, hob er den Jungen auf und setzte ihn auf dem Arm, wie den Echsenjungen vorhin. Lächelnd sahen ihn die Elternteile an, als er sich an sie wandte.

„Sie scheinen mir liebende Eltern zu sein und deswegen habe ich ein Angebot. Wie wäre es, wenn sie im Haus Rosé arbeiten gehen? Wir suchen noch Händeringen nach guten Leuten.“

Die Mutter und der Vater sahen sich an und er konnte nicht sagen, was das für Blicke waren.

„Was… was wären denn unsere Aufgaben?“

„Nun… wir suchen noch Reinigungskraft, Lustsklaven und einige, die in der Bar arbeiten.“

„Was ist... eine Bar?“

„Dort schenkt man Getränke und Alkohol aus. Es ist ein Ort zum Feiern, oder ein Ort um sich zu entspannen.“

Wieder sahen sie sich an, als sich der Vater an ihn wandte.

„Wir… wir haben eigentlich ein schönes Leben bei uns. Und… wir danken ihnen wirklich, aber…“

Tom räusperte sich und es wurde schnell wieder still.

„Wir bieten auch Häuser und Ausbildung für den Jungen an. Er kann bei uns zur Schule gehen. Er kann mit anderen Kindern spielen, die das gleiche fühlen. Wir bezahlen auch sehr gut, wenn das Geld ein Problem darstellt.“

Wieder sahen sie sich an und diesmal, berieten sie sich in ihrer Landessprache.

Währenddessen widmete sich Tom den Jungen zu.

„War toll, oder?“

Der Junge schloss ihn noch fester in die Arme und fing ihn die Wange abzuküssen an.

„Also…“, als Tom das hörte, widmete er sich den Eltern wieder zu.

„… wir haben damit nicht gerechnet und unserer Planung sah es ganz anders vor…“, sprach der Vater und kam Tom ziemlich nahe. So nahe, dass der die Brust gegen Toms Oberarm drückte.

„… es ist für uns nicht ganz leicht. Unser Sohn Lasxal… wird es nachdem heutigen Tag nicht ganz leicht bei uns haben. Es ist… zwar nicht mehr verboten, aber immer noch nicht gern gesehen. Und ich… und ich… ich… also… meine Frau hat damit keine Probleme… wenn ich… es tut mir leid das ich so herumtue… aber ich hoffe…“

„Ja. Ich weiß was sie wirklich wollen und sie brauchen das nicht auszusprechen.“

Erleichtert atmete der Vater durch und innerhalb von Sekunden, fing der Vater von innenheraus zu strahlen an. Breit lächelnd dreht der den Kopf zu seiner Frau und nickt ihr zu. Da fing sie zu strahlen an und kam dann ebenfalls so nah ran.

„Wir nehmen ihr Angebot an, oh Schaz`zalar. Mein Mann möchte sein neues Ich ausleben. Mein Sohn… er darf dann selbst entscheiden was er machen möchte, nachdem er die Schule gemacht hat. Und ich… ich putze eh schon den Palast von unserem König, und putzen ändern sich nicht, egal in welchem Land man ist.

„Sehr schön zu hören und… willkommen in meiner Familie! Geht schon zum Anwesen und sagt, dass euch Tom schickt und ihr werdet dann ein Haus bekommen. Wir treffen uns dort wenn ich Zeit um dann in Ruhe sprechen zu können.“

Tom übergab den niedlichen Jungen den Vater. Doch wie der Junge vorhin, wollte der ihn auch nicht mehr loslassen. Erst nachdem der Vater den Jungen ermahnt hat, sie nicht vor ihm lächerlich zu machen, ließ der Junge los. Die Familie verabschiedete sich freudestrahlend von ihm und verschwand in der Menge.

„Tom, das war wirklich sehr nett, aber die Zeit rennt uns davon, wenn du um 12 noch rechtzeitig dort sein willst.

Erschrocken darüber, wie schnell die Zeit verging, war er innerlich richtig enttäuscht, weil er so gerne mehr Zeit mit ihnen allen verbringen würde. Nachdem er sich der Menge wieder zuwandte, wollten ihn wieder jeder berühren, jeder streckte die Hände ihm entgegen. Hunderte Penisse in jedem Stadium wurden ihm präsentiert. Hoden in jeder größer und in jeder Form durfte er massieren und die Person dann segnen, die dann sehr oft vor Glück die Tränen fallen ließ. Manchen brachte er zum stöhnenden Orgasmus und Ladung um Ladung traf seinen gesamten Körper.

Und während er die mittlerweile nackten Körper berührte, fiel ihm eine Echse auf, die in der zweiten, oder dritten Reihe stand. Diese Echse streckte ihm nicht die Hände entgegen, sondern sah ihn nur traurig an. Dann, als sich ihre Blicke trafen, streckte Tom ihm die Hand entgegen und die Menge wurde wieder ruhig und teilte sich vor ihnen zwei.

Sauber gekleidet und normal gebaut und gekleidet, stand eine recht junge Echse drei Meter vor ihm. Es brauchte fast eine Minute, bis diese wahrnahm, dass plötzlich keiner um ihm stand. Sein Fell war nass vom ganzen Sperma und seine Nase brannte deswegen recht stark, als er mit festen Schritten zu ihn ging.

Die Trauer wich und stattdessen sah sie ihn völlig überrascht grinsend an. Mit großen Augen sah die Echse und jeder um sie herum zu, wie er dessen beide Hände in seine nahm und sich die Handflächen ansah.

Sie war voller Schwielen und das zeigte ihm, dass er ein Handwerksberuf ausübte.

„Wie alt bist du? Wieso schaust du so traurig?“, fragte er ihn und Talus fungierte wieder als übersetzter.

„Er sagt, dass er 24 Jahre alt ist und das er so traurig war, weil er nicht geglaubt hätte, dass du ihn überhaupt bemerken würdest.“

Während er zuhörte was Talus sagte, studierte er die Handfläche. Dann sah er langsam den Arm hoch. Sah das einfache Leinenhemd, die einfache Leinenhose und unten bei den klauenbewerten Pfoten, sah er den Dreck und die eingetrocknete Erde an den Knöcheln.

Da kniete er sich vor der Echse hin und hob sachte dessen linke Pfote. Ein Raunen ging durch die Zuschauer, als er ihm die eingetrocknete Pfote mit den Händen so gut es ging, säuberte. Diese Minute hatte was Magisches, das spürten sie alle und als Tom sich wieder erhob, sah er in ein Gesicht, dass ihn mit absoluter Demut dankte.

„Du bist weit gereist um mich zu sehen. Und ich sehe und fühle dich.“, laut und freundlich sagte er dies und legte die Hand, die mit Erde beschmutzt war, auf dessen Burst, wo das Herz schlug. Nachdem auch das Talus übersetzt hat, wurde seine Hand von beiden Händen der Echse umschlossen und dabei, vergoss dann auch diese Echse Tränen.

„Du hast es bestimmt schwer gehabt in deinen bisherigen Leben und ich sehe die Hoffnung in deinen Augen, oder?“

Die Echse nickte eifrig und das Gesicht sah traurig, aber nun auch hoffnungsvoll zu ihm.

„Dann… willst du der vierte sein? Willst du bei mir bleiben?“

Die Hände wurden in den Himmel gereckt und gleich danach, wurde Tom fest umschlugen. Voller dank wiederholte die Echse nur das eine Wort: „Danke!“. Auch Tom nahm ihn in die Arme und beide Hände legte er auf dessen Po Backen, die wunderschön zum Kneten waren und perfekt in die Hände passten.

„Komm!“, sagte er in dessen Sprache und führte ihn an der Hand zu Rath, wo der Krieger und der Deserteur den Handwerker hochhalfen. Dann aber geschah etwas, womit er nicht gerechnet hat. Die Menge jubelte den vieren oben bei Rath zu und er fragte gleich Radus, was die Menge zu ihnen rief.

„Sie wünschen ihnen alles Glück der Welt. Sie sollen an sie alle denken, während sie an deiner Seite leben und die pure Lust erleben. Auch bitten sie die vier, dass sie mit dir sprechen, damit du sie wählst.“

Tom verstand schnell. Sie freuten sich für die Auserwählten, aber alle die nicht ausgewählt wurden, waren auch eifersüchtig und sie betteln darum, dass er sie auch noch auswählt. Es war also nicht so schlimm, wie erwartet. Vielleicht weil er mehr erfüllt, was sie alle erwartet haben. Vielleicht haben sie jemanden erwartet, der nicht bei ihnen war, der sie nicht berührte und arrogant einfach die schönsten und muskulösesten Echsen aussuchte, um diese dann zu seinen Sexsklaven zu machen. Bei den Gedanken sah er zu seinen vier rauf, die alle ihr Glück mit Tränen der Freude zeigten. Der Krieger, der Waise, der Deserteur und nun der Handwerker.

Fehlt nur noch einer.

Und den möchte er nun finden.

Rath folgte ihm auf Schritt und Tritt. Aber auch spürte er dessen Blick am Rücken und er wusste schon, was der Drache am liebsten wollte, besonders da der Geruch von Männchen in dieser Stunde einfach nur überwältigend war. Kurz sah Tom nach hinten und wie erwartet, war Rath auf höchste erregt und zog sehr, sehr viele verwunderte und teils sogar lüsterne Blicke auf sich.

Einige Minuten ging er voran, schüttelte Hände, nahm wieder Hoden und Penisse in die Hand, um dann die Person zu segnen, bis etwas geschah, das er nicht bemerkt hatte, oder geglaubt hatte.

Vor ihm tauchte ein Areal auf, wo die Pilger sich hüteten in die näher der Mitte zu gehen. Als Radus und Talus das sahen, stellten sie sich vor und hinter Tom und nahmen ihn fast die Luft zum Atmen.

„Tom, die hier sind bewaffnet und wie es scheint, ist dort ein Clanführer mit seinem Gefolge. Wir sollten besser umdrehen und nicht das Risiko eingehen, hast du mich verstanden.“, sagte Talus so leise, dass nur er ihn hören konnte.

„Verstehe ich. Doch er ist auch hier und möchte mich vielleicht sehen. Es wäre nicht im Interesse des Apostels, wenn ihn ein paar Waffen abschrecken würden und… ich habe euch beide.“

Kurz wurde es still und für einen kurzen Augenblick, sah Talus nach hinten zu Radus.

„Ok Tom, wir sind bei dir. Aber beim kleinsten Anzeichen von Gefahr, gehst du zu Rath.“

„Talus, wenn Gefahr droht, dann wird Rath die Gefahr einfach auslöschen.“

„Vielleicht, aber die erste Attacke wird er nicht kommen sehen, sondern wir. Also, bei Gefahr zu Rath gehen. Verstanden?!“

„Verstanden.“, sagte er und wurde Ernst. Talus ging auf die Seite und nun sah Tom deutlich was vor ihm war. Auf den ersten Blick konnte er den Clanführer sehen, der auf einer großen Kriegsechse ritt und von Zehn berittenen Wachen beschützt wurde. Wobei zwei etwas klein wirkten.

Der Clanführer hatte reichen bunten Federschmuck auf der goldenen Krone. Die Brust wurde von einer goldenen Rüstung beschützt. Jeweils zwei massive Goldplatten waren auf einen Oberschenkel befestigt, was für den Kampf auf einem Reittier gedacht war. Am Kiefer die Hornstacheln, waren vergoldetet und als Tom langsam zu ihm schritt, spannten sich die Oberarmmuskeln an und es sah schon fast so aus, als ob die Goldringe dort bersten wollten.

Als er nur noch wenigen Meter entfernt war, sah er dann auch seinen Gürtel und vorne war eine große goldene Sonne befestigt worden. Die Kriegsechse und dessen Reiter, sahen ihn ruhig und gemütlich an und Tom blieb erst dann stehen, als ihm die Kriegsechse warm, aber warnend den heißen Atem zu hauchte.

Während er die Hände hob, hauchte er der großen Kriegsechse „Zeqtec“ zu und das Verhalten der Echse wurde augenblicklich zutraulich, sodass Tom das Reittier, dessen Schulterhöhe noch einen Kopf größer als er war, zu streicheln anfangen konnte.

Innerlich seufzte er aber, weil das Wort Zeqtec bei der Echse mit was ganz anderem verbunden war.

„Du musst wohl der Schaz`zalar sein?“, fragte ihn der starke Reiter dessen Narben sich nun zu bewegen schienen, als sich die Echse leicht zu ihm nach vorne beugte.

Bevor Tom darauf antwortete, dachte er darüber nach, was er antworten sollte, während er mit beiden Armen den Kopf der Kriegsechse umschlungen hat.

„Der bin ich… in euren Augen.“

„Also bist du es nicht?“, kam gleich die nächste Frage nach der ehrlichen Antwort.

„Ich… wurde von Haslar, den Hohenpriester und von Silar, seinen Stellvertreter anerkannt als Schaz`zalar. Ich habe alle Riten, alle Auflagen die in eurem Reich niedergeschrieben wurden erfüllt und wurde von eurem König auch als dieser ausgerufen.“

„Das… das ist keine Antwort!“

Da sah Tom hoch zu Echse. Diese Echse sah etwas anders aus. Sie war schön dunkelblau, aber an Brust, Bauch und Schenkelinnenseite hellblau und, dessen Augen waren rot und rote Muster an den Schuppen um die Augen, gaben der Echse einen wirklich animalischen Ausdruck im Gesicht.

„Die Frage ist eher, ob du glaubst.“

Der Clanführer richtete sich wieder auf und in dem Moment, wurden sie langsam von Acht berittenen Wachen umstellt, die so ausgerüstet waren, als ob sie in den Krieg ziehen würden. Wenn alle auf einmal angreifen würden, würden sie innerhalb von Sekunden fallen, bevor Rath überhaupt reagieren konnte. Da war sich Tom sicher.

„Weise gesprochen. Ich glaube an Alzsass. Jeden Tag beginne ich und beende meinen Tag nach Alzsass glauben. Und weil ich ein Gläubiger bin, bin ich hier. Ich wollte mit eigenen Augen sehen, wer, oder was du bist. Doch was ich sehe ist… nicht das, was ich erhofft habe.“

„Was hast du erwartet zu sehen? Oder wie hast du dir bei der ersten Begegnung erwartet?“

„Das… das ist etwas, was nur für den Schaz`zalar bestimmt war.“

„Dann frag mich etwas, was du den Schaz`zalar gefragt hättest.“

„Tom, ich habe mit dem König gesprochen und er hat mir erzählt, was es wirklich mit dem Gesetz auf sich hat. Es ist traurig, dass der erste König das Gesetz erlassen hat, aber ich kennen unsere Geschichte und es war notwendig. Wir waren damals zu wenige und die Clankämpfe, zusammen mit dem gleichgeschlechtlichen Sex, hätte uns irgendwann ausgerottet. Also behalte dies im Kopf, dass es nicht Alzsass Wille war, als das Gesetz eingeführt wurde. Der König hat uns das Recht genommen, ein Teil von uns unter Strafe gestellt und ich persönlich, war mir sicher, dass, wenn nicht das Gesetz erlassen wäre, wir auch anders hervorgegangen wären. Bedenke dies, wenn es zu einer Glaubensfrage kommt.“

„Gut… hier kommt meine erste Frage: Wieso hat unser König das Gesetz aufgehoben, wo der gleichgeschlechtliche Sex unter Todesstrafe war?“

„Weil die Zeit reif war. Weil das Gesetz euch als Person, einschränkte. Weil die Zeit des Krieges, vorbei ist. Es beginnt nun die Zeit des Denkens und nicht des Krieges. Ihr sollt euch als Volk neu finden, deswegen sind alle da, weil sie durch mich, sich selbst akzeptieren können und das, was sie seit sie denken können, schon immer gefühlt haben. Es spielt keine Rolle, welchen Rang ihr im Clan habt, was ihr für ein Beruf ausübt, oder wie alt ihr seid, denn jeder fühlt gleich, jeder fühlt Schmerz, bedauern und… Lust.“

Die starke Echse stieg mit einem Schnaufen vom der Kriegsechse runter und blieb neben dem Tier stehen. Die roten Augen starrten in Toms grüne.

„Meine zweite Frage: Wieso bin ich hier?“

Darüber brauchte Tom nicht einmal nachzudenken.

„Weil du dir unsicher bist. Deswegen bist du hier. Und weil du Angst hast, dass die glorreiche Zeit des Krieges, durch eine Zeit des Friedens, euer Volk zum Ruin führen kann. Und…“, dann dachte Tom doch darüber nach. Er wusste das etwas versteckt war hinter dieser Frage und, dass es nicht so ganz offensichtlich war, wie anfangs gedacht. Er sah sich deswegen den Clanführer nochmals an. Sie war von Krieg gezeichnet, hinter den Augen war er pure Intelligenz zu sehen. Es war also nichts Offensichtliches und sehr wahrscheinlich nichts Sexuelles. Also blieb nur noch eines für ihn übrig.

„Und… weil du glaubst, dass es Alzsass Wille ist, dass du hierher kommst.“

Der Clanführer schnaufte wieder und kam zwei Schritte näher zu Tom. Sie beide waren nur noch Zentimeter voneinander entfernt und Talus war bestimmt kleiner als der Clanführer.

„Dann sag mir noch, was ich letzte Nacht geträumt habe.“

Diese Frage war schwer, weil er keinen Anhaltspunkt hatte, also konnte er nur raten. Also entschied er als der einfache Tom darauf zu Antworten und zu hoffen, dass es nicht schlecht ausgeht.

„Vermutlich etwas so Erotisches, dass es deine Krieger nicht hören sollten.“

Da grinste der Clanführer und an Ort und Stelle, setzte der sich runter in einen Schneidersitz. Die Goldketten und der Ganze Schmuck auf der Krone klimperten dabei und als der die Hand ausstreckte, wurde Tom gebeten sich ihm gegenüber zu setzen.

Natürlich nahm Tom die Einladung an und irgendwie wusste er, dass es erst jetzt losgeht.

„Schaz`zalar… ist nicht nur ein Wort für mich.“, fing der Clanführer zu sprechen an.

„Es symbolisiert für mich der Inbegriff von so viel mehr. Du hast eigentlich keine Frage beantworten können. Bei der ersten, wusste ich nicht einmal das es so gekommen war, also wusste ich die Antwort so gesehen nicht. Bei der zweiten, war die Antwort einfach: Ich war neugierig. Die dritte Frage und dessen Antwort, war auch falsch. Ich träumte davon meinen Clan hierher zu führen, um in diesem Paradies leben zu können.“

„Tja, da hab ich wohl Pech gehabt…!“, dachte sich Tom und zuckte in Gedanken mit den Schultern. Doch dann kam ihn eine Frage auf.

„Und wieso reden wir noch?“

Der Clanführer stützte sich jetzt mit den Ellbogen an den Beinen ab und sah Tom tief ihn die Augen.

„Weil deine Antworten die Fragen beantworten sollten, die ein wirklicher Clanführer, der Angst um die Zukunft seines Clans und seines Volkes hat. Du hast mir gezeigt, wie banal meine Gründe waren hierher zu kommen und was du, über uns, über mich, in Wirklichkeit denkst. Wobei ich noch eine Frage habe: Was genau meintest du bei der dritten Antwort, was hast du da in Gedanken gehabt?“

Tom Brust schwoll vor Stolz an. Obwohl er keine Frage richtig beantworten konnte, so waren seine Antworten so inspirierend gewesen, dass er die wilde und starke Echse überzeugen konnte. Von was überzeugen, hatte er noch keine Ahnung, aber das der noch weiter mit ihm sprechen wollte, zeugte davon, dass es in die Richtige Richtung ging.

„Also… ich stellte mir vor, weil du so einen starken glauben hast und es jeden Tag mindestens zweimal auslebst, dass dich Alzsass aufgesucht hat. Nach einen… recht wilden Ritt, hätte er mit dir gesprochen.“

Der Clanführer hörte mit geschlossenen Augen zu und schon fast grinsend, öffneten sich dann die Augen, als Tom verstummte.

„Ein „ER“… diese Vorstellung war was ganz Neues…“, der Clanführer fing schwer nachzudenken an und dabei, wurde Tom besonders genau gemustert.

„Dann warst du nur Neugierig den Schaz`zalar zu sehen? Aber du wusstest was ich bin, welche Neigungen ich habe. Jeder wusste es der hierher kam. Du hast dich richtig rausgeputzt. Deine Schuppen poliert, trägst unzählige Kilos an Gold an dir… und obwohl ich keine Antwort beantworten konnte, redest du noch immer mit mir.“, fing Tom einfach so zu sprechen an und holte den Clanführer aus den Gedanken hervor.

„Ich denke, dass du hier bist, weil du das gleiche brauchst, wie die anderen.“

„Und… das wäre?“

„Jemanden, der nach vorne zeigt und sagt: Es ist ok, akzeptiere es.“

Daraufhin wurde Tom angestarrt, als dann die Echse vor ihm leicht die Hand hob und mit einer lässigen Bewegung, die Wachen davonscheuchte.“

„So… einfach ist das nicht…“, kam es dann leise von der Echse und da wusste Tom, dass er ins Schwarze getroffen hat.

„Ist es aber. Aber ich verstehe dich auch sehr gut. Du bist nicht der erste, der von den Ketten der Gegenwart festgehalten wird und wo man die Erwartungen anderer erfüllen muss, obwohl man diese Erwartungen vielleicht nicht mehr erfüllen will.“

„Deine Worte sind tröstend… und… ich verstehe nun die anderen. In… deiner Nähe kann ich mich tatsächlich akzeptieren… so wie ich bin. Aber wie du sagtest, ich muss Erwartungen erfüllen. Meine… zwei Söhne warten dort vorne. Sie sehen mich… als den stärksten und wildesten Krieger. Wenn ich also… wenn sie dann erfahren… wenn sie sehen… ich möchte mir nicht ausmalen… wie sie mich dann ansehen werden.“

Tom lächelte mitfühlend und warm.

„Ich verstehe dich. Aber sei dir gewiss, dass auch deine Söhne so eine Seite haben. In den alten Überlieferungen heißt es, dass jede Archaische Echse, ob Männlich oder Weiblich, so eine Seite verspürt. Bei manchen ist sie mehr, bei anderen weniger ausgeprägt. Wenn du also deine unterdrückte Seite akzeptierst und dann auslebst, werden sie es dann später irgendwann verstehen.“

„Und wenn es nicht so ist?“

„Es ist so. Sogar König Richard ist hier.“

„Das… das weiß ich. Wir wurden von ihm eingeladen auch zu kommen.“

„AH! Dann seid ihr seine Generäle?“

Der Clanführer nickte und sah zu den Wachen um sie rum rüber.

„Sie sind nicht offiziell unterwegs. Ich aber schon, weil ich offiziell mit den Schaz`zalar sprechen wollte. Meine zwei Söhne sind auch hier unter den Reitern und sind seit kurzem unter Richard zu Generälen befördert worden.“

„Da du so offen mit mir redest, heißt es wohl… dass du nun glaubst?“

Der Clanführer zuckte mit den Schultern.

„Ich… bin mir da noch nicht ganz sicher.“

„Dann schauen wir mal… was du danach glaubst…!“, hauchte er der Echse zu und beugte sich nach vorne. Zärtlich legte er die Finger auf das Knie des Clanführers und fuhr hoch. Der Clanführer schnaufte aus und es fühlte sich so an, als ob aus der Hand Blitze in seinen Körper gejagt wurden. Automatisch sah er sich plötzlich mit der Person vor ihm im Bett. Wie sein Körper durch diese Berührungen in reine Ekstase wechselt, wie es Tage und Wochen andauert wird, bis ihn endlich die Hände nicht mehr berührten.

Tom fuhr vielleicht nur Zehn, bis Fünfzehn Zentimeter hoch, aber als er dann den Clanführer laut ausschnaufen hörte, an der Hand das zittern der Muskeln spürte, zog er die Hand wieder zurück. Und erst als er die weichen Schuppen an der Schenkelinnenseite nicht mehr berührte, atmete der Clanführer auf.

„Schaz`zalar…!“, hauchte der Clanführer und verneigte den Kopf vor ihm.

„Oh stolzer Clanführer, willst du der Fünfte sein, der bei mir und mit mir Leben möchte?“

„Das… will ich Schaz`zalar!“

Der Tisch mit den drei Königen

Müde gingen sie Sechs zurück. Adelbert war nicht mehr bei der Bar und stattdessen war dort ein grauer Hengst, der sie mit einem Lächeln begrüßte. Mika, Mario, Boris, Lancel, Axel und Markus waren todmüde nach dieser Nacht. Sie haben alles verschossen, haben stunden gefickt und ihr ganzer Körper tat weh. Sie zogen sich schon die Bademäntel an und haben den Speisesaal als Ziel, als Axel stehen blieb. Die anderen brauchten ein paar Sekunden bis sie realisierten, dass Axel stehen geblieben war.

„Uiuiui… sollten wir sie wecken?“, fragte Boris und Axel sah die lüsternen Augen.

„Du schaust jetzt nicht wirklich meinen Vater so an, oder?“

Unschuldig zuckte Boris mit den Schultern und sah hoch in den blau werdenden Himmel. Es war eine sehr komische Situation für Axel und er wusste nicht, was er tun sollte, besonders da Markus neben ihm stand und ausdruckslos rüber zum Bett starrte.

„Markus…“

„Ist schon gut Axel. Alles Check. Ich… Tom ist für mich da… und du auch. Weck deinen Vater… ich warte in deinem Zimmer auf dich…“

Axel wollte einfach nur weinen. Sein Vater hat gerade einfach alles kaputt gemacht und gerade als er vor Frust und vor Zorn aufschreien wollte, umarmte ihn Markus.

„Ich sagte doch… das du nicht dein Vater bist. Check? Ich möchte nicht unseren ersten Tag… so beginnen, also schau das du schnell kommst. Ich möchte dich in meinen Armen schlafen sehen, dich im schlaf berühren… am ganzen Körper…!“

So schnell der Frust und der Zorn aufkamen, so schnell verschwanden sie auch, nachdem gehörten. Sein Herz machte Luftsprünge und er konnte nicht anders, als die Zunge in Markus Schnauze zu stecken, die sofort voller Freude empfangen wurde.

„Könnt ihr das nicht später machen?“

Axel schmeckte Markus ganz deutlich, nachdem er sich von Markus zurückzog. Dann gab er ihn seinen Schlüssel, das am Armband befestigt war.

„Bis gleich Axel!“, verabschiedete sich Markus von ihm und sie vier starrten ihn hinter, weil der wirklich den geilsten Hintern im Haus hatte und gekonnt, es auch zeigen konnte.

„Echt geil das sie alle nur einen dünnen Lendenschurz tragen müssen, so kann man die Arschbacken sehen!“, sagte Mario und pfiff Markus hinterher.

Axel gab Mario in Gedanken recht und als er ihn im Speiseaal verschwinden sah, wandte er sich zum Himmelbett und ging gezielt dorthin. Kurz bevor er das Bett erreichte, wurden seine Schritt langsamer. Was er sah, was er roch, was er sich in den Gedanken gerade ausmalte, ließ ihn innehalten.

Sein Vater lag nackt neben dem König Richard, der an den Beinen und Händen am Bett gefesselt war und ebenfalls ausgestreckt schlief. Alles konnte er bei Richard sehen, die massiven und faustgroßen Hoden im weißen Hodensack. Die Hauttasche, die dick und lang war und so eng, sodass er die Konturen des Penis sehen konnte. Dann bei seinem Vater, konnte er auch alles sehen. Zwar lag sein Vater mit dem Oberkörper halb auf König Richard, dafür lag das obere Bein hinter dem unteren und so wurde Teils der Schritt samt braunen Penis und Hodensack präsentiert. So auch, konnte man auch sehen, wie rund und wundervoll der Po seines Vaters war.

Und da kam es auch schon, der Neid auf den Körper seines Vaters. Im Vergleich zu ihm war er gebrechlich, schmächtig, einfach dünn und hager. Aber König Karl, sein Vater, hatte einfach den perfekten Körper. Traurig setzte sich er auf die Bettkante und legte die linke Hand auf das Becken seines Vaters. Vorsichtig strich er die Seite entlang bis zum Bauch, wo er dann dort runterstrich. Er spürte die Muskeln darunter, die er nie hatte. Dann strich er weiter am Körper runter und er spürte, wie eben und gleichmäßig das Fell war. Und kurz bevor seine Hand in die Intimregion fuhr, spürte er dicke und leicht pochende Andern.

„Sofern du nicht weiter runterfährst… Axel.“

Axel war es egal, dass sein Vater wach war. Es war ihm egal, was nun sein Vater über ihn dachte. Er behielt die Hand am Bauch, auch als sich sein Vater gähnend langsam aufsetzte und fragend die Hand ansah.

„Was ist Axel? Wieso… wieso schaust du so traurig?“

Axel starrte die eigene Hand an und ohne auf die Worte seines Vaters zu reagieren, fuhr er plötzlich mit der Hand hoch zur Brust, wo er wieder deutlich die Muskeln spürte und die ausgeprägte Brust sah.

Da machte sich Karl sorgen. So hat er Axel noch nie gesehen und es war nun Zeit für ein kleines Vater-Sohn Gespräch. Deswegen nahm er Axels Hand in die Linke und setzte sich so wie sein Sohn neben ihn hin. Als er dann so saß, lehnte Axel gleich den Kopf an seine Schulter.

„Ich… ich bin nicht wütend, oder… enttäuscht von dir. Mich hätte es auch nicht gestört, wenn du weiter runtergefahren wärst.“

„WIRKLICH?!“, stieß Axel plötzlich völlig überrascht aus sich und sah seinen Vater an.

„Wirklich. Ich… ich muss es halt sagen, als Vater. Es… schickt sich nicht. Aber hier… hier ist alles erlaubt. Ich fühle das im Herzen und wenn wir das Anwesen gemeinsam einmal verlassen müssten, dann bin ich mir sicher, dass du nicht einmal einen Gedanken darüber verschwenden würdest, mich dort unten zu berühren, oder?“

„Es ist nicht so… es ist… ich… bin nur Neugierig. Ich wollte einmal fühlen… nur in die Hand nehmen… Aber ja, dort draußen… niemals.“

Karl schlang den anderen Arm um Axel und gab seinen Sohn einen Kuss auf die Stirn.

„Also, wieso hast du so geschaut?“

Frustriert schnaufte Axel aus und genoss kurz die Umarmung seines Vaters.

„Ich… möchte auch so einen Körper haben wie du ihn hast.“

„Das ist alles?“, Karl fing zu kichern an und drückte seinen Sohn noch fester.

„Das ist… nicht Witzig Vater.“

„Du bist noch so junge mein Sohn. Schau nicht auf den Körper eines Erwachsenen. Ich habe nach der Schule genauso ausgehen wie du jetzt. Aber dann begann bei mir das Training. Ich lernte Fechten, Schwertkampf, Reiten. Ich musste stunden laufen, Hüpfen, Seilklettern und einen Hindernisparcours nachdem anderen absolvieren und das Jahrelang.“

„Noch während du König warst?“

„Noch während ich König war.“

„Wie hast du das geschafft? Ich meine alles unter einem Hut zu bekommen?“

„Ich hatte deine Mutter, sie half mir bei schweren Zeiten. Ich hatte meinen Vater, der mir mindestens die Hälfte der albernen Aufgabe abnahm, die ein König zu tun hatte.“

„Dann… wirst du mir auch noch helfen?“

„Natürlich, ich werde immer für dich da sein und auch Richard, wird dir so gut es geht helfen.“

„Wieso Richard? Hat er nicht sein eigenes Land zu führen?“

„Das stimmt, aber in zwei Jahren wird er das Land an Katosh weitergeben. John und Katosh werden heiraten und die Kinder, die sie dann zeugen, werden das Archaische Land später regieren.“

„Du hast nicht meine Frage beantwortet.“

„Stimmt… nun mein Sohn, dir kann ich es ja jetzt schon sagen. Richard möchte mit mir den Bund der Ehe eingehen und wenn Katosh das sein Land regiert, dann werden wir beide hier Leben und dir und den anderen zwei Jungs zur Hand gehen.“

Axel fiel die Kinnlade runter und sein Vater lachte lauthals, sodass sich Richard rührte. Als Karl dies bemerkte, ließ er Axel los und löste die Knoten bei den Fesseln. Endlich befreit konnte sich Richard strecken und während er lauthals und sehr müde gähnte, richtete er sich auf und kratzte sich im Schritt. Dabei blätterte der eingetrocknete Samen wie Staub auf und verteilte sich im kompletten Himmelbett.

„Morgen…“, gähnte Richard wieder und begrüßte so seine Liebe und dessen Sohn.

Karl legte beide Hände um Richards Hals und Axel konnte sehen, wie sich beide in die Augen sahen. Sowas ehrliches und wunderschönes, hat er bis jetzt nur bei Tom und Sartesh gesehen. Aber dann sah er noch was anderes und er konnte in letzten Moment seine Hand zurückhalten.

Neben sich, saß sein Vater auf den Knien am Bett und streckte in seine Richtung den Hintern aus. Er sah alles, die leicht braune und rosarote Rosette. Den eingetrockneten Samen um die Rosette und am Hintern. Und dann runterhängend, zwischen den Beinen und fast das Bett berührend, die zwei großen ovalen Hoden, die so ruhig und einladend runterhingen im felllosen und dunkelbraunen Hodensack.

In seinen Gedanken stellte er sich vor, sie in die Hand zu nehmen und sie sich dann in die Schnauze einzuverleiben, doch es kam dann alles anders. Als seine Hand, sah er plötzlich Richards Hand, die über den Hintern seines Vaters fuhr und statt er, nahm Richard von Hinten die zwei Hoden in die Hand, worauf sein Vater laut aufstöhnte. Axel wusste auch gleich wieso. Richard knetete zuerst die Hoden wie ein Bäcker das Brot, bevor sie dann zärtlich gestreichelt wurden.

„Komm Richard, lass uns was essen und dann rauf ins Bett gehen. Hier unten sieht uns jeder und es ist bald einmal Zeit. Bestimmt möchtest du nicht gleich am ersten Tag erkannt werden.“

„Hast recht Karl, gehen wir was mampfen.“

Sie drei standen vom Bett aus und während seines Vaters und… sein Vater, werdender Vater, sich den Bademantel anzogen, ging Axel in Gedanken zu seinen Freunden zurück.

„Und ich sollte nicht so schauen…!“, sagte Boris belustig zurück, als er seine Freunde erreichte. Axel sah sich seine Freunde an und am liebsten hätte er es sofort gesagt, aber er sah nur müde und kleine Augen und solche Neuigkeiten, möchte er erst sagen, wenn alle wach waren. Besonders Mika sah müde aus.

„Na komm!“, Mika war so leicht und dankend legte der kleine Leopardenjunge den Kopf auf seine Schulter, als er ihn aufhob. Kurz darauf kamen sein Vater und Richard und schlossen sich seiner Gruppen an.

„Kommt Jungs, gehen wir was essen.“

Zwar hatten Axel und seine Freunde keinen Hunger, weil sie schon oben im Camp gegessen haben, aber sie mussten den lieben Mika bei Otto abgeben, oder besser gesagt, Otto sollte sehen, dass es Mika gut geht.

Gemeinsam gingen sie los und das Leben im Anwesen erwachte. Sie sahen Pärchen, dreier oder vierergruppen, die das Haus verließen und sich zu den Himmelbetten begaben, oder weiter zu den hängenden Gärten gingen.

Im Speisesaal sah es nicht anders aus. Hier war es schon halb voll und die Gäste, sahen ziemlich alle müde und erschöpft aus und, bei den meisten Gästen sah man keinen Gefährten mehr. Axel hatte den Eindruck, dass das ganze Sperma aller Gäste in dieser Nacht gemolken wurde. So jedenfalls, sah er es in den Augen der Gäste, die nun ihre Ruhe haben wollten und den Tag zum Entspannen brauchten. Doch in ihren Augen sah er auch, wie völlig zufrieden sie waren.

„MIKA!“, rief jemand und der Junge in seinen Armen horchte auf und sah sich um. Von einem Augenblick zum anderen, erwachte der Junge und deswegen, ließ er ihn los und im selben Moment, wo die kleinen süßen Pfoten den Boden berührten, lief der Leopard schon los.

„Süß. Und das ist also Mika.“

„Ja, er ist echt toll! Ich mag ihn sehr!“, Antworte Axel auf die Frage seines Vaters.

„Dann ist er also dabei?“

Axel grinste breit und sah zu ihm hoch.

„Ja, ist er.“

„Gut. Richard? Essen?“

„Da fragst du noch?!“

Gerade als die zwei Könige losgingen, erhob Axel seine Stimme.

„Vater… ähm… wir haben schon gegessen und… wir möchten uns am liebsten hinlegen, also…“

„Mach ruhig, wir können uns auch später treffen und erzählen, was wir in der Nacht gemacht haben.“

Axel dankte seinen Vater mit einem Kopfnicken, dann nickte er seinen Freunden zu, doch bevor er raufging, ging er zu dem Tisch rüber, wo Mika nun saß. Mika saß gegenüber eines Jaguars im Bademantel und neben dem, saß ein schwarzer Schakal, dessen schwarzes Fell lila schimmerte.

„DAS IST AXEL UND BORIS UND MARIO UND LANCEL!“, voller Energie und grinsend über beide Ohren, stellte sie alle Mika vor. Der Jaguar sah sie an, musterte sie von oben bis unten und stand dann auf.

„Prinz Axel, es ist mir eine Ehre euch kennenlernen zu dürfen. Danke das Mika mit euch kommen konnte und ich hoffe, dass er keine Probleme gemacht hat.“

Axel sah zu Mika und zwinkerte ihn zu.

„Es ist auch mir eine Ehre Sir Otto?“

„Otto, einfach nur Otto.“

„Otto, nun… Mika ist ein wohlerzogener Junge geworden. Und ich bin froh ihn als einer meine Freunde nennen zu dürfen.“

Da setzte sich Axel kurz auf den letzten Stuhl hin und wurde etwas ernster, dabei sah er sich kurz den Schakal an, dessen Augen etwas verschmiert vom der Goldenen Schminke waren und irgendwie erinnerte ihn dieser Schakal an was.

„Otto…ich habe ein anliegen an euch.“

„Bitte.“

„Ich bin für zwei Wochen hier und ich würde gern Mika bei mir haben. Er ist sozusagen bei uns „dabei“, wenn sie verstehen. Wir sind auch ziemlich die einzigen hier, die nicht erwachsen sind. Mika ist so wie wir alle… noch recht unerfahren in unserer Sexualität und es würde ihn nur fördern, wenn er mit gleichaltrigen und gleichgesinnten die Zeit hier verbringt. Wäre das für sie in Ordnung?“

Bevor Sir Otto antwortete, sah der rüber zu Mika, der unschuldig die Zähne beim breiten Grinsen zeigte. Plötzlich schlug der Schakal den Jaguar den Ellbogen in die Seite, doch der zuckte nicht mit einem Muskel im Gesicht. Aber gleich darauf kam eine Antwort.

„Gut, ich überlasse Mika euch. Aber ich möchte die nächsten zwei Woche mit ihm Frühstücken.“

„Abgemacht Sir Otto.“

Mika sprang über den Tisch und umschlang seinen lieben Otto am Hals.

„Danke Otto! Du bist der beste!“

Und als Mika zu Ende gesprochen hat, meldete sich plötzlich der Schakal.

„Da jetzt Mika bei Prinz Axel bleibt, bist du ja ganz alleine im Zimmer Otto. Wie wäre es, wenn du das Zimmer frei machst und zu mir kommst. Wir können reden, ein Glas Wein genießen und uns besser kennenlernen.“

Otto schielte rüber zu Hator und zeitgleich spürte er dessen Pfote an seinem Bein raufwandern.

„JA OTTO! Wir brauchen kein Zimmer mehr und Hator ist doch so nett!“

„Ich… überlege es mir…“

„Ach komm Otto, was gibt es da zu überlegen? Willst du ganz alleine die nächsten zwei Wochen verbringen?“

Die Pfote hat sein Knie erreicht und da fragte er sich, wie gelenkig war Hator!

„Nun gut Mika, Hator, ich nehme das Angebot an. Aber Mika, wenn du mich in der Nacht siehst, wie ich Hator in den Armen habe, dann liegt es nur daran, dass Hator unser Klima nicht gewohnt ist.“

„Echt?!“, unschuldig sah Mika rüber zu Hator.

„Ja Mika.“, sagte Hator ganz freundlich und lächelte leicht.

„Hier ist es für mich sehr kalt und Pestos hält mich normal warm. Aber Otto ist sogar noch wärmer und wir werden die Zeit hier vermutlich oft beieinander liegen, wo mich Otto warmhält.“

Hators Pfote wanderte nun gezielt zu seinen Lenden, die langsam am Erwachen waren.

„OH… ok. Das freut mich sehr, dass Otto nicht alleine sein wird.“, Mika rutschte vom Tisch runter und ließ dabei Otto los und er wandte sich schon Axel zu, der auch schon stand.

„Mika!“, hob Hator das Wort und der Junge strahlte im Gesicht, als der sich ihm zuwandte.

„Wir sind im Zimmer 321, wenn du uns brauchst, ok?“

„OK! 321 ist leicht zu merken.“

Hator und Otto sahen zu, wie die Junge schar mit einem Lächeln davonging und er war wirklich erleichtert, dass es Mika so sehr hier und bei Axel gefällt.

„Wie du das ausgenutzt hast Hator… schäm dich!“

„Ach… ich habe nur die Gunst der Stunde genutzt, mein stattlicher Ritter!“

Otto hatte schon seit ein paar Sekunden die Augen geschlossen, weil die Pfote sein Ziel erreicht hat und ausführliche zwischen seinen Beinen sich bewegte.

„Richard, was ist?“

Er und Karl hatten den Teller übervoll, als sein Geliebter stehen blieb und rüber zum Separee starrte.

„Du erkennst ihn doch, oder?“

Da sah Karl auch rüber und er sah einen Jaguar und einen Schakal, die es nicht gerade verheimlichten, was zwischen den Beinen des Jaguars geschah.

„Er kommt mir bekannt vor. Aber mir fällt nicht ein, woher.“

„Das ist Hator, Neith Sohn. Pharao des Südlichen Kontinents.“

Karl bekam ganz kurz große Augen, bevor er sich fassen konnte.

„Meine Spione haben mir berichtet, dass Hator auf Männchen steht, aber das ich ihn hier sehen würde, hätte ich nicht gedacht. Besonders nicht, da das Menschliche Reich gerade dabei ist, sich aufzurüsten und man munkelt, dass sein Kontinent das Ziel ist.“

„Weiß er das auch?“

„Vermutlich nicht.“

„Willst du es ihm sagen?“

„Jedenfalls nicht kostenlos.“

Karl dachte kurz nach und eigentlich war er nicht hier, um Staatsgeschäfte zu machen. Doch so eine Gelegenheit würde sich ihm vielleicht nie wieder bieten und nun als König, schritt er voran. Der Jaguar versuchte das Spiel zwischen den Beinen zu ignorieren und das Essen am Teller irgendwie hinunterzuwürgen, was ihm aber sehr schlecht gelang.

Er nahm sich das Recht, sich einfach gegenüber von Hator zu setzten und erst als sich Richard, die massive und große Echse zu ihm setzte, sah der Schakal und der Jaguar vom Liebesspiel auf.

„Pharao Hator, Neith Sohn, ich heiße euch in meinem Land willkommen. Darf ich vorstellen, Richard, König, und Herrscher vom Archaischen Reich.

Hators Grinsen verschwand und Otto sah das erste Mal so ein erhabenes Gesicht. Auch war die Körperspannung ganz anders, als sich Hator im Stuhl aufrichtete und es war atemberaubend, wie herrschaftlich Hator von oben herab auf die zwei Könige runter sah.

„Zuerst, ich entschuldige mich, euch einfach anzusprechen, doch ich wollte einfach eure Sonne sehen und wie ich es vermutet habe, strahlt sie über das gesamte Land.“

Richard schwieg und war so beeindruckt, wie königlich Karl sich ausdrücken konnte. Mit jeder Sekunde, mit jedem Wort, das verging und gesagt wurde von Karl, verliebte er sich immer mehr in die Hyäne.

„Pharao Hator, Gottkönig, Herrscher über den Himmel und über das Land, ich wollt euch fragen, ob es euch hier gefällt. Gefällt euch was ihr sieht, was das Haus euch zu bieten hat?“

Hator starrte runter zu Karl und Otto sah zum ersten Mal bei Hator, wie berechnet, wie kalt dessen Augen waren. Das war also die Persönlichkeit, hinter den Lüsternen Hator, die herrschaftliche Seite.

„Es genügt.“, nach diesen Worten glaubte Otto und Richard zu sehen, wie Hator immer größer wurde, bis am Ende tatsächlich ein Gott auf einen Wurm runter sah. Doch Karl stemmte sich dagegen, willens, sich nicht unterkriegen zu lassen von so einer herab Lässigkeit.

„Das freut mich wirklich zu hören, ich habe noch an Anliegen, das eine hohe Wichtigkeit hat. Aber ich möchte euch nicht damit behelligen, also werde ich mich bei euren Dienern melden für ein Termin, um das Thema besprechen zu können.“

Hator sah eisern zu ihm runter und da keine Antwort kam, war dies die Zustimmung.

„Danke dass ihr mir ein paar Minuten eurer kostbaren Zeit geschenkt habt, Pharao Hator!“

Da stand schon Karl auf, verbeugte sich kurz, aber recht tief und ging davon. Richard war ganz verwirrt das es schon zu Ende war und winkte Hator und dem Jaguar zum Abschied.

„Das war alles Karl?“

„Das lief super!“

„Blödsinn! Er hat kaum gesprochen!“

„Aber er hat zugehört und das ist bei einen Pahrao schon mehr als erhofft. Richard, die Linie der Pharaonen hat wirklich die Wurzel im göttlichen. Über die Jahrtausende ist das ziemlich verwässert worden, aber als ich in seine Augen gesehen habe, habe ich es gespürt. Diese… Präsenz… war unheimlich. Ich… hatte tatsächlich Angst.“

Richard konnte es nicht spüren, aber als er Karl Hand in seine nahm, spürte er ihn tatsächlich Zittern.

„Essen wir oben Karl.“, flüsterte er ihn zu und Richard führte Karl bei der Hand zu den Aufzügen.

Otto hatte nun noch größeren Respekt vor Hator, als er es ohnehin schon hatte. Dieser Respekt wurde sogar zur Angst, als ihn Hator so ansah, wie der König Karl angesehen hatte. Aber im nächsten Augenblick verschwand der Blick und der alte und lüsterne Hator saß wieder neben ihm.

„Ich… spüre das du Angst vor mir hast Otto…“

„Nein… nur großen Respekt…“

„Du bist ein schlechter Lügner…“, hauchte Hator resigniert und fing dann einfach zu essen an. Da bekam Otto ein schlechtes Gewissen und fing dann ebenfalls zu essen an. Nebenbei sah er sich die Karte für heute Abend an. Die ersten fünf Seiten waren nur Weine aufgelistet und die letzten zwei, waren für die Speisen. Doch was er las, konnte er zum einen nicht verstehen, weil das für ihn ein kauderwelsch war, und wenn er was verstand, kannte er die Speisen einfach nicht.

„Was ist ein „Soupe de poulet aux boulettes de porc.“?

„Hühnersuppe mit einer Hecht Nockerl als Einlage.“

Verwundert starrte Otto Hator an.

„Du verstehst es?“

„Es ist eine Südsprache. Sehr schön, finde ich und so seidig.“

Hator hat sich zurückgezogen, so nahm es Otto auf. Er mochte diesen Hator nicht und deswegen, stand er mit dem Teller auf.

„Komm, essen wir in unserem Zimmer weiter.“

Langsam sah Hator zu ihm auf.

„Bestimmt haben sie auch eine Liege auf dem Balkon, wo man zusammen unter einer Decke liegen kann.“

Hator stand mit einem Croissant in der Schnauze auf und führte sie beide an.

Mika und Axel

„BOAH!“, war alles was Mika andauernd sagte, während er im Laufen das Zimmer erkundete. Es gab eine „Toilette“ wo mit Bildern erklärt wird, wie man aufs Geschäft geht. Und während er sich das ansah, ging Boris auf die Toilette und setzte sich auf die weiße Schüssel rauf.

„Du hast ziemlich in mich abgespritzt kleiner und das muss jetzt raus.“

Während Boris noch sprach, hörte Mika wie was in die Schüssel fiel und er war ganz verunsichert, was er nun tun soll. Soll er sich jetzt entschuldigen, soll er Boris jetzt alleine lassen, oder darf er zuschauen, denn das war das, was er sich gerade tief drinnen wünschte. Aber dann sah das Schwarze und weiß umrandete Gesicht zu ihm hoch und er bekam einen Blick zugeschossen, dass Mika gleich verstand.

„O-Oh… ok…“, mit brennenden Wangen drehte er sich um und schloss die Tür hinter sich. Mika war einfach begeistert von allem. Der runde Pool hinter dem Bett, der schwarze polierte Holzboden, die schönen Stühle und den großen Tisch und natürlich der Balkon. Der war halb rund und so groß, dass zwei Sitzliegen reinpassten und auf jeder Liege, lagen zwei Decken. Aber was besonders im Zimmer hervorstach, war das Bett. Sie alle passten gemütlich ins Bett und es war so weich, dass er glaubte darin zu versinken, was aber nicht so war. Es passte sich perfekt an seinen Körper an und Axel und Markus nutzten das Bett schon ausgiebig.

Axel schwitzte im Gesicht, während er auf Markus lag und seinen Penis in den geilen weißen Hintern hämmerte. Markus grinste breit, stöhnte genießerisch und hob die Hüfte leicht, damit Axel ihn besser ficken konnte.

Lancel und Mario lagen in einer der zwei Liegen. Wie ein Paar haben sie sich zugedeckt und sprachen leise miteinander. Mika konnte sehen, dass sich was unter der Decke bewegte und in seinen Kopf sah er, was dort unter der Decke geschah. Spätestens dann aber, als sich Lancels und Marios Schnauze verbanden, fühlte er sich irgendwie alleingelassen.

Verlassen und ohne zu wissen, was und ob noch was kam, oder sie doch einfach schlafen sollten, setzte er sich aufs Bett rauf. Was hinter ihm geschah, ließ ihn wieder hart werden und irgendwie fühlt er sich gerade unter seinen Bademantel ziemlich wohl.

Plötzlich hörte er Wasser rauschen und die Toilettentür ging auf. Boris kam nackt heraus und das erste was Mika sah, war den leicht braunen und rosaroten schlaffen Penis und die zwei Hoden im schwarzen Hodensack.

„Ich dachte du hast einen schwarzen Pimmel?“, gleich nachdem er das ausgesprochen hat, setzte er sich wieder hin und wollte vor Scham wegen des gesagtem im Boden verschwinden.

„Hast dich wohl verschaut kleiner.“, grinsend kam Boris zu ihm und setzte sich neben ihn hin. Mika konnte nur den Penis anschauen.

„Ok… legen wir uns hin und dann darfst du ihn lutschen.“

Bevor er was sagen konnte, zog sich Boris nach hinten aufs Bett und legte sich mit leicht gespreizten Beinen hin. Mika bekam eine trockne Kehle, als ihn Boris zu sich winkte. Dann, von einem Moment auf den nächsten, siegte seine Gier und wie ein Raubtier kroch er schnell zwischen Boris Beinen, um sich dann endlich einen Penis in die Schnauze zu verleiben. Es schmeckte Urin, was ihn aber nicht störte. Denn neben dem Uringeschmack, schmeckte er plötzlich was anderes, was schlierig war, aber nicht schlecht schmeckte.

Als nächstes nahm er seine Hand dazu und zog an Schaft die Vorhaut in seiner Schnauze zurück, bis seine Hand fest auf die Schamharre drückte.

„Ohja… das ist richtig geil.“, flüsterte Boris und machte es sich noch gemütlicher. Mika ließ sich daraufhin fallen und lebte für den Moment. Das Einzige was jetzt noch wichtig war, war die Eichel, der Penisschaft und die zwei Wallnussgroßen Hoden. Immer mehr und unaufhörlich, leckte, küsste und rieb seine Lippen an allem, was zwischen Boris Beinen war.

„Ok, genug für heute.“

Mika machte langsam die Augen auf und das Zimmer und Boris, sahen irgendwie anders aus.

„Auch du Mika. Du hast Boris in den Schlaf geleckt innerhalb der letzten zwei Stunden.“

Verwirrt sah Mika hoch und Tatsache, Boris schlief tief und fest. Dann sah er sich um und er war mit Boris alleine im Bett. Links am Bett stand Axel und Markus und sie trockneten sich gegenseitig ab. Markus hatte so einen geilen Körper, besonders jetzt, da der nass war und man unter dem Fell noch besser alles sehen konnte. Und natürlich was zwischen den Beinen war. Der dunkelrote Penis, war steif und aufgepumpt. Der Knoten war dezent und ging übergangslos zum Schaft über, aber was ihn fast um den Verstand brachte, waren dessen Hoden. Vorher hat er es nicht gesehen, aber Markus hat sich die Hoden rasiert und sie hingen einladend im weißen Hodensack nur so da.

Lancel und Mario gesellten sich hinter Axel und er sah daraufhin, dass bei Axel die rosarote Eichel rausschaute und irgendwie glühte.

„Der Plan ist, dass wir uns jetzt alle ausschlafen und dann heute Abend und die Nacht die Veranstaltungen wahrnehmen. Zwar läuft jetzt gleich eine an, aber auf die können wir verzichten. Bestimmt wird es in den zwei Wochen noch so eine geben. Weiters, bis heute Abend wird nicht mehr abgespritzt und wir ölen uns jetzt ein.“

Noch während Axel sprach, rieb sich Markus den geilsten aller geilen Penisse mit einem wohldufteten Öl ein, das dann weitergereicht wird. Mika saß schon auf dem Bett zwischen Boris Beinen, als das Öl in seine Hände gedrückt wurde. Kurz sah er hoch und seine Freunde gingen um das Bett rum, oder legte sich schon hin.

Er nutzte dies und entblößte sich. Er war hart, sehr hart und seine Eichel und seine Vorhaut waren ganz nass wegen der Vorfreude. Vor Schreck sah er auf die Stelle hin, wo er wohl zwei Stunden lag und dort war ein riesig großer nasser fleck zu sehen.

Plötzlich spürte er eine Hand im Schritt und es war Mario mit seiner blauen und nassen Frisur, der seinen steifen Penis in der Hand hielt. Im nächsten Augenblick schloss Mika die Augen und schnurrte laut auf. Zum ersten Mal nahm jemand anders seinen Penis in die Schnauze und als die Zunge über und um seine Eichel und den Eichelrand glitt, zitterte seine linke Pfote vor Wonne. Aber dann verschwand die Schnauze wieder und die Flasche wurde aus seiner Hand genommen.

Als er die Augen wieder öffnete, musste er sie gleich wieder schließen, weil eine Hand das Öl auf seinen gesamten Penis verteilte, was eine Flut aus Reizen verursachte, das wiederum sein gesamtes Becken zum Erzittern brachte.

Er wurde so überreizt, dass er sich nach hinten fallen ließ und vor Anspannung stöhnte. Doch dann verschwand die Hand und er stellte fest, dass er schwer am Atmen war. Dann passierte wieder etwas, womit er nicht gerechnet hat. Er wurde unter den Achseln hochgezogen und im nächsten Augenblick, lag er zwischen Markus und Boris. Markus lächeln war so wunderschön, so selbstsicher und seine blauen Augen, hatten die Farbe des Himmels und sahen ihn liebevoll an.

Mika wollte was sagen, doch dann zwinkerte ihn Markus zu und legte sich einfach hin. Nun war er wieder der Einzige der aufrecht saß, alle anderen lagen schon. Ganz links lag Lancel und vor ihm Mario, der wiederum einen Arm um Boris gelegt hat. Dann kam er und als nächstes folgte Markus, der ihm den Rücken zugewandt und Axel, der vor Markus lag, den Kopf umschlungen hat.

Mika schluckte schwer, nicht nur weil er jetzt schlafen musste, aber hellwach war, sondern, weil er sich fragte, wie er nur schlafen soll. Links vom ihm war Boris, der auf den Rücken lag und so er im Schlaf befummeln kann, ohne das der aufwacht. Rechts von ihm war Markus und er sah schon jetzt, wie hinten dessen rasierte Hoden unter dem Hintern runterhingen.

Wieder schluckte Mika seine Nervosität runter und kroch unter die Decke, wo es richtig warm und feucht war. Aber dann, als er lag, übermannte ihn die Müdigkeit und er wusste nun, wie Boris einschlafen konnte. Dann von selbst, legte er sich auf die linke Seite hin und mit dem herben Geruch eines Männchens, das von Markus kam, schlief er ein. Einfach so.

Markus war noch wach, wo schon längst jeder im Bett schlief. Es war die richtige Entscheidung gewesen nicht den König zu sehen. Noch zu frisch war die Trauer um seine Eltern. Dennoch, er lebte hier mit Tom und Keyn bei Paps, also Tom. Und Karl nun auch. Das war eine Tatsache und er musst sich der Tatsache stellen, egal wie und es gab nur eine Möglichkeit diese Tatsache zu akzeptieren. Er MUSSTE nochmal mit ihm sprechen und das gleich.

Sonst würde er es nicht mehr können. Jetzt hatte er den Drang zu sprechen und auch den Mut dazu. Vorsichtig zog er seinen linken Arm unter Axel raus. Als das geschafft war, kroch er unter der Decke am Bett runter. Seine Nase sagte ihm, dass der Junge Mika noch ganz geil war und auch Axels Penis, war hart.

Doch dazu hätte er die nächsten Tage genug Zeit und er wird ihnen dann zeigen, was seine Schnauze alles so kann, besonders da sogar Tom vor ihm Angst hatte. Allein der Gedanke wieder den Schwanz seines Vaters, seiner Liebe fürs Leben in die Schnauze zu saugen, ließ ihn schon fast kommen.

„Gale?“

„Markus, ist was?“, Gale trat nach wenigen Sekunden aus dem Schatten raus und ging lautlos zu ihm. Der verhüllte Drache ging vor ihm in die Knie.

„Willst du zu Tom?“

Markus schüttelte den Kopf und umarmte Gale, der deswegen ganz überrascht war.

„Ich möchte zum König… aber… ich weiß nicht wie ich reagieren werde, wenn ich ihn sehe.“

„Mein lieber Markus… wieso willst du dir das antun?“

„Weil Karl hier leben wird, mit Paps… mit mir. Ich MUSS einfach… ich kann ihn nicht den ganzen Tag ausweichen. Was ist dann in der Nacht, wenn ich frei habe und ich bei Paps schlafe? Karl wird auch da sein und…!“

„Ich… ich verstehe…“

„Was soll ich nur tun…?“

„Vielleicht… habe ich was für dich…“, Markus wurde in die Arme genommen und das war das erste Mal, dass es Gale tat. Gale und Bill waren mittlerweile fast die besten Freunde von Tom, also seinen Paps. Tom, Keyn und er wurden auf Gales und Bills Hochzeit eingeladen, die nächsten Monat stattfinden wird.

„Sieh König van Helm, als den König, ABER… Karl ist Karl. Tom hat mir einmal erzählt… dass du schon mit ihm gesprochen hast, also mit Karl. Da hast du ihn verziehen.“

„Stimmt… aber ich… meine Wut ist…“

„Ja… sie verschwindet nicht so leicht. Aber da hast du den König verziehen. Nun aber ist Karl als Karl da. Wenn du ihn so ansiehst, vielleicht ändert das was in dir. Gib also der Krone die Schuld, dass es dir passierte, und nicht der Person, die sich aus tiefsten Herzen entschuldigt hat.“

Es trat stille ein und die Minuten flogen nur so dahin.

„Ok… ich bin bereit…“, Markus hasste es und deswegen schloss er gleich die Augen als es passierte. Einmal in diesem Schattenschritt, sah er etwas, was er für sein Leben nicht vergessen wird. Es war eine Stadt. Sie bestand nur aus Ruinen und auf diesem Bild, brannte sich etwas ein. Es waren zwei Augen, die ihn direkt in die Seele starrten. Nie wieder wird er diese zwei gelben Augen, die nur aus Hass bestanden, vergessen.

Als er die Augen wieder öffnete, sah er sich wie immer einmal um.

„Hast du echt einmal mit Haslar…“

„Er ist echt gut im Bett.“, sogar unter dem verhüllten Gesicht des roten Drachen, sah er ihn grinsen.

„Ich muss jetzt, Tom ruft.“, bevor er was sagen konnte, war der warme und herzliche Drache schon verschwunden und er stand am Beckenrand, wo gegenüber am anderen Beckenrand Haslar saß und konzentriert runterstarrte.

Wie immer, als er ihn sah, fand er ihn superheiß und er wird nie vergessen, was er in den vier Tagen gesehen hatte, als Tom das Stockwerk gesperrt hat und er sich heimlich raufgeschlichen hat. Gefesselt und geknebelt, hing Haslar über dem Bett. Und sein Paps lag gemütlich unter ihm und brachte ihn nach jedem Orgasmus zum Weinen, während in der Zeit der lange und geile Penis von Haslar ununterbrochen in der Schnauze von seinen Paps steckte.

Auch am nächsten Tag hing Haslar so da und war sogar noch fester gefesselt gewesen. Auch da, weinte und schien Haslar um Gnade zu Betteln, während sein Paps hinter ihm auf den Knien saß und die weit gespreizten Beine hielt beim ficken. Am Abend des gleichen Tages, trugen die Priester die völlig nasse und klebrige Bettwäsche runter in die Wäscherei und sie stank schon fast nach Haslars Sperma.

Nach diesen vier Tagen, hatte Haslar wirklich Respekt vor seinen Paps. Und in Haslar Augen, wann immer Tom nicht da war, sah er einen verträumten und gierigen Ausdruck und wann immer Haslar dachte, dass der alleine war, wurde der hohe Priester mit diesen verträumten Augen so hart, dass er sich im Wasser einen runterwedelte.

Markus hoffte, dass Paps sowas auch mal mit ihm machen würde und er hatte schon die perfekte Gelegenheit dafür. Am selben Tag wo Gales und Bills Hochzeit war, hatte er Geburtstag und sein Wunsch stand schon fest.

„DAS MACHST DU JETZT NICHT WIRKLICH?!“

Es war diese Stimme, das ihm aufhorchen ließ. Es war Karls Stimme und als er in diese Richtung sah, sah er von hinten Karls Kopf aus dem Becken hinter dem Bett rausragen und Richard, der vor dem Gesicht von Karl den Hintern samt riesigen Hoden baumeln ließ.

Dann aber passierte etwas und er erinnerte sich nur noch bruchstückhaft daran. Er rannte, er sprang ins Becken, Karl sah ihn traurig an. Seine Fäuste brannten. Jemand zog ihn von hinten davon. Dann saß er wieder auf Karl und schlug mit ganzer Kraft auf den Kopf ein.

Es machte Klick.

„Ist schon gut Markus… weine… weine…“

Karl und Markus

Fest drückte er Markus an sich, während ihn Richard Stofffetzen in die Nase drücke, um das Nasenbluten zu stoppen. Karl war nicht auf dem jungen weißen Wolfen böse, im Gegenteil sogar. Aus ganzem Herzen verstand er ihn sogar. Er würde sich zusammenschlagen lassen, wenn das den Schmerz des Verlusts verringern konnte.

So konfrontiert mit der jungen Vergangenheit zu werden, war etwas so Schmerzliches, so aufwühlendes, dass er kaum damit zurechtkam. Und Markus war nur einer von so, so vielen.

Er konnte nichts anders tun, als Markus an sich zu pressen und jede Träne des Schmerzes aufzufangen. Richard war zum Glück so geistesgegenwärtig gewesen, nichts zu sagen und vielleicht lag es daran, weil Richard verstanden hat, dass es auch teils seine Schuld war, wieso das passiert war. Damit Karl wegen John und Katosh nicht in einen Krieg rutschten, wurde ein Ultimatum gestellt. Er musste 5000 Schwule töten, ansonsten hätte der damalige König Richard seine Truppen gesandt, um sein Land den Erdboden gleich zu machen.

Markus Eltern, die vermutlich letzten toten an diesem Tag, haben nur ihren Jungen beschützt und mussten deswegen sterben. Er hat es befohlen und es mit einem Winken der Hand ausführen lassen. Er hasste sein altes Ich. Er hasste sich deswegen noch immer.

Aber was kann er schon tun, gegen so einen tiefen Hass und die Trauer, die daraus resultierte. Es ist Tatsache, dass er der Mörder von Markus Eltern ist. Und es gab nichts auf der Welt, das dies ändern konnte. Keine Magie, keine Tat, kein Wort. Nur ein Wunder könnte dies ändern, aber Wunder gibt es nur in den Geschichten der alten Welt.

Irgendwann, hat sich Richard zurückgezogen und ließ sie beide allein. Und irgendwann danach, hörte Markus langsam zu weinen auf uns saß dann einfach nur so auf seinen Schoß da.

„Geht’s wieder?“, fragte er vorsichtig und mitfühlend nach, aber er bekam keine Antwort.

„KARL!“, erleichtert atmete sein Herz auf, als er Toms stimme hörte. Tom rannte, das hörte er und als Tom neben ihn in die Hocke ging und vor Schreck fast nach hinten fiel, sah er entsetzt zu Markus runter.

Tom wollte schon eine Hand auf Markus legen, zögerte aber und zog sie dann zurück.

„Markus… schau dir Karls Gesicht an!“, Toms Stimme war eine Mischung zwischen grenzenloser Wut und bodenloser Enttäuschung. Nur zögerlich sah Markus langsam hoch und Karl grinste, was wiederum dazu führte, dass einige Tropfen Blut auf Markus Gesicht fielen.

Markus Augen wurden wieder feucht und dann drückte der Junge das Gesicht in Karls Brust.

„E-Es… tut mir Leid!“, schniefte Markus aus sich und fing dann laut und aus ganzem Herzen zu weinen an.

„Karl, ich muss Matilde holen, alleine wegen deines Auges! Und vielleicht… meine Götter… wieviel Zähne hat er dir rausgeschlagen!?“

Karl war sich nicht bewusst was mit seinem Auge war und deswegen sah er rüber zu Richard, der vor Entsetzten einfach wegschaute. Da brannte die Wut auf und er schrie Richard an.

„BRING MIR EINEN SPIEGEL!“

Richard fing zu schluchzen an und hob den Mannshohen Spiegel auf, der neben dem Bett stand. Da bemerkte Karl etwas. Er hatte Probleme damit die Entfernung einzuschätzen. Als dann der Spiegel vor ihm gestellt wurde, lächelte er.

„Tja… das habe ich wohl verdient… Richard… du kannst den Spiegel wegstellen… mir wird schlecht, wenn ich mich anschaue.“

Richard weinte nun still beim wegstellen des Spiegels.

„Ist schon gut Markus… ein paar Zähne hast du mir noch gelassen.“, sagte er freundlich, was aber den gegenteiligen Effekt hatte. Markus fing noch lauter zu weinen an.

„Karl?“, als er Matildes Stimme hörte, drehte er den Kopf in die Richtung. Sie schrie vor Schreck auf und fing zu rennen an.

„Du sollst nicht rennen Matilde, du bist schwanger.“, sagte er zu ihr, als sie sich auf den Knien vor ihm setzte und nur schwer die Tränen zurückhalten konnte.

„KARL… ICH VERDECKE JETZT DAS LINKE AUGE, SAG WENN DU WAS SIEHST!“, gesagt getan.

„Ich sehe nichts…“

Sie fluchte so heftig und schlimm, dass er fast zu lachen anfing.

„Was ist da zu lachen!? Ich muss… SCHEIßE! WER HAT DIR DAS ANGETAN!“

„Niemand… ich bin nur gestürzt.“

Da fing Matilde zu weinen an, aber sie war noch bei verstand.

„Ich… muss dich in den Palast bringen… nur da… kann ich vielleicht noch dein Auge retten. Aber das mit den Zähnen… ich werde mein Bestes tun.“

Da hob Karl die Hand und sah runter zu Markus der noch fester das Gesicht gegen seine Brust drückte.

„Es ist nicht deine Schuld. Egal… was mit mir passiert, ich habe das verdient. Du wirst sehen… das… das…“

Karls blick drehte sich um neunzig Grad und sein linker Arm hob sich einfach so und bevor es schwarz wurde, hörte er Tom, Matilde und Richard laut aufschreien.