Der Schulausflug - Kapitel II- Prolog

Story by Bluewing on SoFurry

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Lange hatte ich eine flaute, doch langsam kommt meine Energie zurück und somit schreibe ich wieder bei Stefan, Konrad, Christopher und Safur weiter. Ich hoffe, dass euch die Geschichten gefallen werden, denn es geht da weiter, wo ich zuletzt aufgehört habe.

Konrad verstand und reagierte sofort, als er Stefan zur Tür rennen sah. Christopher, der weinend wegen den Gefühlen den der hatte, auf dem Bett lag, durchwühlte ihn bis auf die Knochen und er verstand, dass es nur eine Person gab, den Christopher, sein Bruder, nun brauchte.

„Zieht euch an…!“ sagte er hektisch, während er sich schon hinunterbeugte und sich seine Boxer anzog. Gerade, als Stefan nackt durch die dunkle offene Tür verschwand, war er angezogen und sah, wie Safur aus dem Bett hüpfte und sich anzog.

Bedrückend war die Stimmung und nur das verzweifelte, leise weinen von Christopher war zu hören, als er sich aufs Bett setze und seinen Bruder die Boxer anzog. Es zerbrach ihm das Herz, als er in das Gesicht schaute, dass nass von Tränen und von Schmerz verzehrt war, nachdem er ihn angezogen hatte. Gerade, als er seine Hand auf Christophers Wange legen wollte, um ihn zu trösten, ihm zu zeigen das er nicht alleine war, hörte er Schritte die Treppe raufkommen, die schnell näher kamen.

Er weinte, ohne es zu wollen, denn er kannte den Schmerz, die Einsamkeit und den Verlust einer Familie. Überglücklich eine neue Familie gefunden zu haben die ihn aufgenommen hatte, war doch das klaffende Loch in seinen Herzen, wo seine eigentliche Familie war.

Die ihn aufgezogen hatte, mit dem er so viele schöne, aber auch schlechte Erinnerungen hatte. Die ihn nun verstoßen hatte. Er vermied es immer an seine Mutter und an seinen Vater zu denken, denn sonst hätte er sofort zu weinen begonnen. Dieses Loch in seinen Herzen, hätte blutige Tränen geweint. Tief in inneren verdrängte er seine Erinnerungen, seine Gefühle und auch seine Vergangenheit und deswegen, fühlt er sich seit er hier ist, verloren.

Sein einziger Anker, nach dem er immer greifen konnte, war Stefan.

So viele schöne, traumhafte Erinnerungen durchfluteten ihn, wenn er Stefan sah. Die Lehrerumkleide, wo sie draußen beim Sportplatz waren und noch viele mehr. Diese Erinnerungen gaben ihm das Gefühl, das er doch nicht alleine auf der Welt war, das er Stefan für immer an seiner Seite haben würde.

Aus dem Augenwinkel sah er Safur, der sich fast geräuschlos zu Christophers Füßen setzte und ihn anschaute. Langsam hob er den Kopf, um den Blick zu erwidern.

Was er in Safurs Augen sah, reichte um ein Buch zu schreiben. Er sah die Zuneigung, die Liebe zu ihnen allen und doch dominierten die Furcht und die Sorge. Gerade, als er zu Safur sagen wollte „Mach dir keine Sorgen“, kam sein neuer Vater, sein Vater, ins Zimmer rein. Schnell blickte er zur Tür und dabei fielen ihm einige Tränen runter. Sein Vater strahlte Stolz und Lebensfreude aus und doch, sah er ihm die Besorgnis ins Gesicht geschrieben. Wortlos schritt und setzte sich sein Vater zu ihm. Dankend, das nun sein Vater da war, krallte er sich gleich in das Fell von ihm fest. Schnell beruhigte sich Christopher, als sein Vater Christopher Kopf in die Hände nahm und ihm mit beiden Daumen die Tränen unter den Augen wegwischte.

Lächelnd sah er zu Stefan hoch und seine Gesichtszüge erstarrten.

Emotionslos und nackt stand Stefan in der Tür. Die Glieder hingen ihm schlaff herunter. Doch das was ihm erstarren ließ, waren nicht die schlaffen Glieder, sondern die leeren Augen. Ihre Blicke trafen sich noch kurz, bevor Stefan mit einem Schritt nach hinten, in die Dunkelheit verschwand.

In diesen Moment wusste er, dass er seinen Anker verloren hatte. Nichtfassend hob er seine rechte Hand und ein stilles „Stefan…“ kam ihm über die Lippen, doch er wusste, dass es seinen Geliebten, seine Liebe, nicht erreichen würde.

Es regnete stark, das hörte er noch, bevor die Haustür knallend zuging.