#10-Familienglück

Story by Bluewing on SoFurry

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Dieser Teil... Als ich das schrieb, vergoss ich viele Tränen weil ich die Charaktere ins Herz geschlossen hatte. Umso schlimmer und besser fand ich die Wendungen in diesem Kapitel.


Familienglück

Am Boden sitzend konnte er nicht fassen was er dort sah, wie die Drei es im Bett genossen. Mit einem traurigen Blick schaute er dann runter auf seine dicke Beule in der Boxer. Mit feuchten Augen schloss er den Spalt in der Tür und ging zurück in Bett. Leise weinend schlief er dann ein.

Übung

Es war noch immer Dunkel als er aufwachte. Zwei warme Köper lagen fest an ihn angeschmiegt dran. Herzhaft gähnte er lange, bevor er dann die Augen aufmachte. Brust an Brust und mit einem Arm um ihn gelegt, schlief Konrad ruhig vor ihm. Lange sah er zu wie Konrad knapp vor seinem Gesicht langsam ein und ausatmete. Die Gesichtszüge, die Ohren, einfach alles prägte er sich ein was er sehen konnte. Gerne würde er ihn einfach auf den Lippen küssen, doch er wolle ihn nicht aufwecken. Schwebend vor Glück, lag er einfach nur da und genoss jede Sekunde. Auch Stefan lag fest an

Ihn dran. Deutlich konnte er das Gesicht und den warmen Atem von Stefan an seinen Rücken spüren.

Das Pech hat sich endlich in Glück verwandelt, endlich war der Weg nicht mehr mit Problemen und Besorgnissen gepflastert. Endlich war er Glücklich. Nicht nur das er Stefan hatte, sondern auch Konrad in den er sich in so kurzer Zeit verliebt hatte. Nie hätte er es für möglich gehalten das es so schnell gehen konnte. Vielleicht lag es daran, dass er es wirklich versuchte und wollte.

Steven.

Ohne dass er es wollte, tauchte das Bild von Steven auf der ihn zulächelte. Leider konnte er das gerade nicht zuordnen. Auch für ihn hatte er Gefühle entwickelt, aber er merkte auch, dass die Gefühle für ihn am Abflachen waren. Nichtsdestotrotz waren sie aber immer noch da.

Zu viert konnte er sich das Bild nicht vorstellen. Allein drei sind schon zu viel, aber dennoch, es funktionierte auf bemerkenswerterweise gut mit Stefan und Konrad. Ja, mehr als er wollte bekam er vom Leben Geschenkt. Mehr wollte er nicht haben, nur verliebt und glücklich wollte er sein ganzes Leben über sein und das hat er in doppelpack bekommen.

Breit musste Safur grinsen, weil er einfach nicht glauben konnte mit Konrad und Stefan zusammen zu sein. Besonders wie sie auf ihn eingingen und das jedes Mal, machte sie so Liebreizend. Mehr wollte und will er nicht mehr haben.

Stefan fing sich zu bewegen an. Nur wenig bewegte der seinen Kopf und drückte sich noch fester an ihn dran, dann war es wieder ruhig. Es bildeten sich Tränen in seinen Augen. Vor Liebe und Glück vergoss er vereinzelte Tränen. Am liebsten würde er sein Glück hinaus in die Welt schreien. Innständig hoffte er, dass seine Zukunft mit Konrad und Stefan geformt werden konnte. Alles, aber wirklich alles würde er für die Zwei machen wollen.

Auch die Intimität fand er berauschend schön. Wie einfühlsam Stefan war, immer fragte er nach ob es ihm gut ginge, einfach alles war für ihn Perfekt. Eigentlich war er immer der Dominate in seinen Phantasien gewesen, wenn er mit Stefan intim war. Doch das hier fand er viel schöner, besonders weil es Real war. Auch da, wollte er nicht mehr haben. Naja eigentlich schon, aber der Zustand war perfekt.

Kurz stellte er sich vor, willig das zu machen was sie sagten, dabei rasselte leise sein Kopf-Kamm.

Unerwartet fing Konrad an sich zu bewegen, gleich darauf jaulte er auf. Der ganze Körper fing an zu zucken. Die Lefzen bebten und zeigten die langen und scharfen Zähne. Besorgt schaute sich das Safur an und wusste nicht ob er Konrad aufwecken sollte. Einige Sekunden später als das mit Konrad anfing, spürte er wie Stefan sich bewegte. Langsam drehte Safur seinen Kopf nach hinten zu Stefan, der aber Blitzschnell reagierte. Schnell drückte er sich auf Safur rauf und ließ sich schon fast auf Konrad fallen. Fest drückte er Konrad an sich, der immer wilder zu zucken anfing.

„Wach auf Konrad…“, flüsterte Stefan der Person ins Ohr zu, den er festhielt. Mehrmals wiederholte er sich, bis dann Konrad die Augen aufriss und panisch um sich schaute. Einige Sekunden jaulte Konrad wegen dem was er geträumt hatte weiter, bis er sich dann beruhigte.

Stefan robbte nun komplett über Safur und schmiegte sich fest an Konrad ran, dabei streichelte er den Kopf seines Liebsten und fing die Wange zu lecken an.

Geschockt was er da sah, drückte sich Safur langsam von den beiden weg. Angst, dass er was Falsches machen könnte überkam ihn nun. Unweigerlich kamen ihn die Tränen, weil er sah wie Konrad ihn mit gepeinigten Augen ansah.

„Bleib hier… bleib bei mir…“, flüsterte dann Konrad mit feuchten Augen, dann schloss er sie und drückte die Schnauze fest an Stefans Schulter. Dann fing er still zu weinen an, genauso wie Stefan. Mit pochenden Herzen und unschlüssig was er nun tun sollte, entschloss er sich doch wieder nach vorne sich zu bewegen. Langsam legte er dann einen Arm um seine Liebsten und drückte sie fest an seine Brust.

Es war die richtige Entscheidung. Er spürte die Trauer und den Pein den die beiden ausstrahlten. So schwer waren die Gefühle, dass sie quasi in der Luft hingen. Instinktiv lag er ein Flügel über sie drei, um sie zu schützen. In völliger Dunkelheit weinten sie nun zu dritt. Der eine wegen der Pein, der andere vor Zorn, der dritte vor Trauer.

Langsam versiegten die Tränen, dann lagen sie nur noch fest angekuschelt da und genossen die Präsenz und die Berührung des anderen. Die Sonne ging langsam auf und tauchte sie in ein dunkles Blau.

„Geht's wieder?“, fragte dann Stefan leise. Mit einen Nicken wurde die Frage beantwortet. Stefan schaute dann rauf zu Safur und gab ihm einen dankengenden Kuss auf die Lippen. Dabei sah er dann den traurigen und ängstlichen blick von ihm. Schwer Seufzend schaute er dann wieder runter zu Konrad dessen Gesicht an seinen Hals gedrückt wurde. Leise flüsterte er ihn was ins Ohr, dann legte er sachte eine Hand drauf. Sofort fing Konrad wieder zu weinen an. Mit gebrochener Stimme fing dann Stefan zu flüstern an.

„Du warst dabei… Er… ist ein Opfer… und konnte es noch nicht… verarbeiten. Jede Nacht… hat er schrecklich Alpträume deswegen. Deswegen… muss ich bei ihn bleiben… müssen wir… bei ihn sein. Das er… damit Leben … und vielleicht irgendwann… es vergessen kann.“, wieder weinend, ließ er das Ohr los von Konrad und drückte das Gesicht von ihm noch fester an sich. Wie früher, wie als wären sie wieder in der Lehrerumkleide, lagen sie da. Doch diesmal mit Safur. Der vor Trauer, Hass und Liebe wieder weinte.

Er konnte sich nicht vorstellen was Konrad für einen Kampf in sich austragen musste. Man sah es ihn von außen nicht an, das einzige was man sah, war das er vielleicht ein paar Kilo verloren hatte, mehr aber nicht.

Der Hass wurde immer größer, am liebsten würde er aufspringen und die Drei der C-Klasse in der Luft zerfetzen, weil sie das Konrad angetan hatten. Seinen Liebsten. Laut rasselte sein Kamm bei dem Gedanken. Doch dann kam die Verzweiflung, wie könnte er ihnen nur Helfen ohne jemanden zu ermorden.

Ihm kam ein Einfall, wie Konrad es bei ihm beim Wald getan hatte, machte er es nun auch. Mit den anderen Arm fuhr er unter seinen zwei Liebten und umarmte sie fest, dann zog er sie beide auf seine Brust. Sachte drückte er beide Köpfe auf seine Brust. Mit beiden Schwingen umhüllte er sie nun und würde über sie Wachen, sein ganzes Leben lang wenn es sein musste. Er wusste nicht wie lange sie so dalagen, aber irgendwann wurde seine Brust vor Dankbarkeit geleckt. Er blickte runter zwischen seine Schwingen und sah, dass es Stefan war. Konrad der noch immer an Stefans Hals gedrückt wurde, schlief wieder. Er hoffte für Konrad, dass ihn diesmal keine Alpträume heimsuchten und dadurch den Schlaf raubten.

Langsam entspannte sich Safur und legte gemütlich seinen Kopf auf dem Kissen.

Immer Heller wurde es im Zimmer. Die Tür zum zweiten Zimmer wurde aufgemacht. Panisch öffnete er seine Augen und sah wie Christopher in der Tür stand und sie anschaute. Die Blicke trafen sich kurz, dann ging der schnell ins Bad. Beschämt das Christopher ihn so sah, blickte er dann nach oben zur Decke.

„War das Christopher?“, wurde er dann leise von Stefan gefragt, der in seinen Schwingen gehüllt war.

„Ja, war er.“, leise antwortete er, damit Konrad nicht aufwachte, denn er wollte ihn jede Minute schenken die sie hatten bevor sie dann schlussendlich aufstehen mussten.

Langsam hörte man auch den Lärm auf den Gängen. Die Tür zu ihrem Zimmer wurde aufgemacht und Frau Papageno kam rein. Sie sah gleich wie sie da lagen, doch bevor sie was sagen konnte, schüttelte Safur bestimmt den Kopf uns sah sie dann traurig an. Sie brauchte nicht lange bis sie verstand was war, dann zeigte sie mit dem Finger zum anderen Zimmer. Als Antwort darauf hörte man die Klospülung, gleich darauf kam dann Christopher raus und blieb erschrocken vor ihrer Lehrerin stehen. Sie aber nickte ihn nur einmal zu und ging leise aus dem Zimmer, um dann ebenfalls leise die Zimmertür zu schließen

Christopher sah wieder zu ihnen hin, diesmal länger als vorhin. Er sah wie seine Augen alles aufnahmen was auf dem Bett war. Nach schier endlosen Sekunden drehte er dann seinen Kopf weg und ging ins andere Zimmer, dabei zog er mit Wucht an der Tür, die dann mit einem Knall zu war.

Erschrocken schnellte Konrads Kopf hoch. Sofort schlug er gegen die Schwingen, schnell öffnete Safur die dann und streichelte mit seiner Klaue die Wange. Wenige Sekunden später beruhigte sich sein Liebster unter seiner und Stefans Liebkosung.

„Tut mir leid“, emotionslos flüsterte es Konrad. Doch als Antwort bekam er gleich wieder von beiden Streicheleinheiten.

„Alles Ok Konrad, habt ihr Hunger?“, frage gleich Stefan und tat so als wäre nichts gewesen. Dann schaute er rauf.

Stefan war müde, doch er war für seine Liebsten immer da. Nickend Antwortete darauf Safur. Mit einen Lächeln im Gesicht schaute er dann runter. Leicht schüttelte er den Kopf in seinen Armen. Auch Konrad nickte dann. Schnell gab er dann Konrad einen Kuss auf den Kopf und robbte dann hoch zu Safur um ihn ebenfalls einen Kuss zu geben. Erschöpft von allem, stand er dann von Bett auf und zog sich die Boxer an. Während er dann auf dem Weg zum Bad war, sah er wie sich Konrad und Safur küssten.

Einer nach den anderen Putze sich dann die Zähne oder war schnell dabei die Morgentoilette zu verrichten. Angezogen und fertig für den Tag, wartete dann Stefan bei der Tür bis jeder fertig war. Die Tür von anderem Zimmer wurde aufgemacht und Christopher kam angezogen raus. Der sah ihn lange in die Augen, deutlich sah man die geschwollene Lippe die er hatte als Stefan ihn mit dem Kopf dort getroffen hatte.

Aber in den Blick war kein Hass, etwas anderes war dort zu sehen, das er nicht wirklich einschätzen konnte. Dann löste Christopher den Blickkontakt und ging mit gesenktem Haupt an ihn vorbei. Mit einem Knall flog die Tür zu.

Stefan war leicht verwirrt, doch es war ihm eigentlich völlig egal. Denn er sah wie seine zwei Liebsten zu ihm kamen. Mit einen Lächeln auf dem Gesicht machte er dann die Tür auf und verbeugte sich leicht wie ein Buttler. Konrad gab ihn gleich ein Kuss auf die Stirn, nur Safur schaute beschämt weg.

Zusammen gingen sie dann wieder runter zu Mensa. Stefan und Konrad hielte sich dabei die Hand, Safur war knapp hinter ihnen.

„Stefan, wir müssen mal…“, Konrad schaute sich kurz um, um sich zu vergewissern das ihn keiner zuhörte, „mit Safur sprechen, weil ich würde ja gern seine Hand halten oder mich an ihn anlehnen, aber er ist zu schüchtern das vor der Klasse zu zeigen.“

Stefan schaute dann nachdenklich zu Konrad, „Ja, machen wir das gleich beim Frühstück.“, gab er sofort zurück. Dann schaute er nach hinten zu Safur, der sie liebevoll anschaute. Er liebte dieses Gesicht. Er liebte sie beide.

Unten an der Mensa angekommen, gingen sie gleich zu Ausgabe. Wie gestern stupsten sie sich neckisch an. Nur Safur machten da nicht wirklich mit, immer wieder schaute er sich um das sie ja keiner beobachtete. Doch das war wirklich schwierig, weil sie eigentlich irgendwie im Mittelpunkt standen wenn sie runterkamen.

Beladen mit frischen Semmeln, Butter und Marmelade, gingen sie dann wieder zurück zur Haupthalle. Sie hatten Glück, ein Tisch abseits und am Rande war frei für sie. Als sie dann saßen, legte Stefan wieder seine Pfoten auf die Pfote und Klaue von Konrad und Safur. Dann spürte er wie Konrad seine zweite Pfote auf seine lag und ihn leicht damit streichelte. Nur Safur schaute schnell wieder das keiner zu ihnen rüber sah.

Unerwartet klopfte sich Safur auf die Stirn und stand auf, „Komme gleich, hab was vergessen“, sagte er noch bevor er wieder zur Ausgabe ging. Zurück mit Nutella in der Hand, setzte er sich wieder hin. Gleich legte Stefan wieder seine Pfote auf die Klaue von Safur, dann fingen sie an zu essen. Mitten beim Essen fragte er ihn dann.

„Hey Safur, wieso schämst du dich eigentlich?“

Safur wollte gerade von der Semmel abbeißen, da stoppte er die Bewegung und legte es zurück auf den Teller, dann sah er zu ihm und Konrad rüber. Er kämpfe, das sah man in seinen Augen. Doch er konnte nur mit den Schultern zucken. Langs schauten sie dann gemeinsam Safur an. Sie starrten ihn so lange an, bis er eine Antwort rausbekam. Doch Stefan und Konrad mussten sich geschlagen geben, sie sahen wie die Augen feucht wurden, weil Safur den Kampf im inneren nicht gewinnen konnte.

„Ok Safur, dann machen wir den ersten Schritt. Du wirst heute den ganzen Tag meine Hand halten. Oder die von Konrad, mir egal.“, lieblich aber auch befehlend gab er nun den ersten Schritt für die Eingewöhnung, was in Safurs Augen immer zu sehen war.

Safur klappte der Kiefer runter, mit leicht panischem Blick wurde Stefan dann angeschaut.

„ABER…“

„Kein Aber.“, zur Bestätigung streckte Stefan dann seine Hand aus. Safur schaute dann Hilfesuchend zu Konrad, doch der nahm nur die andere Hand von Stefan und küsste sie gleich. Da er keine Verbündeten am Tisch hatte, schaute dann Safur beschämt rauf zu Decke. Wie in Zeitlupe legte er dann seine Klaue auf die dargebotene Hand von Stefan.

Fest drückte Stefan dann die Klaue und lächelte so breit wie er nur konnte, weil sein Herz gerade vor Liebe überlief. Er beugte sich dann runter, Leckte einmal über die Klaue und küsste sie fest. Konrad legte den Kopf auf Stefans Schulter und grinste breit.

„Na bitte und wie fühlt es sich an?“, fragte Konrad gleich. Doch Safur schaute sie nicht an, nur ein Nicken war zu sehen. Doch Stefan spürte, dass seine Hand fest gedrückt wurde. Da wusste er, dass Safur Glücklich war, auch wenn man ihn zu seinem Glück zwingen musste. Dann Frühstückten sie weiter, Händehaltend.

Als sie dann fertig waren, kam die erste Mutprobe. Wie gestern, räumte Stefan den Tisch ab und stand dann auf. Safur sah zu ihm hoch, mit einem flehen in den Augen ob er nun wirklich mitgehen soll, sah er in Stefans Augen. Doch er achtete nicht darauf und zog an der Hand. Wiederstrebend stand dann Safur auf und schaute die ganze Zeit beschämt auf dem Boden. Es wurde still, als sie den Raum durchquerten. Doch Stefan ging unbeirrt weiter zum Wagen für das Schmutzgeschirr. Laut wurde dann getuschelt und sie beide wurden einfach nur angestarrt. Safur merkte es und am liebsten wäre er davongerannt, doch die Hand die ihn festhielt spendete ihn irgendwie Trost und gab ihn Halt. Er war einfach nur beeindruckt wie Stefan alles an sich abprallen ließ, so als wäre es ihn egal was über ihn gesprochen wurde. Zu gerne wäre er auch so stark wie Stefan.

Während er so nachdachte, fiel es ihm erst auf das sie zurückgegangen sind, als sie schon wieder am Tisch waren wo Konrad auf sie wartete. Schnell setzte sich dann Safur wieder hin und legte seinen Kopf auf dem Tisch, dann seufze er vor Erleichterung weil es überstanden war.

„Jetzt wissen sie es auch, also mach dir deswegen keinen Kopf mehr.“, sagte dann Stefan als er sich auch wieder hinsetzte.

Den Kopf mit dem Arm am Tisch abgestützt, sah er mit einem Lächeln im Gesicht, lange in die Augen von Safur. Lächelnd sah Safur zurück.

„Sag mal, wie haben wir geschmeckt?“, fragte dann Stefan ungeniert seinen Liebsten den er die Hand hielt. Konrad legte abermals seinen Kopf wieder auf die Schulter von Stefan und spitzte die Ohren.

Doch der schaute nur auf den Boden.

„Antworte deinen Herren.“, gab dann Konrad seinen Senf dazu. Gleich wurde er dann von Stefan an der Schnauze geleckt.

„Genau, Antwort deinen Herren.“, sagte dann Stefan im gleich Ton wie Konrad. Safur schaute gleich rauf in die zwei Gesichter die nebeneinander waren. Schwer schluckte er dann, weil er keine Wahl mehr hatte. Denn er selbst hatte ja gewollt, dass er ihr kleiner Junge war. Dann schaute er wieder langsam auf den Boden.

„Lecker…“

„Braver Junge“, sagten dann Konrad und Stefan fast synchron. Dann fingen beide leise zu Kichern an. „Wenn du weiterhin so Brav bleibst, dann bekommst du heute Nacht mehr zum Trinken.“, Dabei zog er die Klaue von Safur auf seinen Schritt und massierte mit der leicht seine Felltasche. Safur starrte nur auf seine Klaue, dann sah er schnell hoch in Stefans Gesicht, um genauso wieder schnell runter zu schauen.

„So meinen Lieben…“, unerwartet hörten sie Ihre Lehrerin laut reden. Stefan legte dann ihre Hände auf den Tisch und gab seinen kleinen Jungen schnell einen Kuss auf die Lippen, dann drehte er sich um. Mit dem anderen Arm umschlang er dann Konrad der vor ihm war und drückte ihn fest an sich. Dann hörten sie weiter zu was ihre Lehrerin zu sagen hatte.

„Heute gehen wir um den See wandern, wir werden mit dem Bus dorthin gefahren. Die Fahrt dauert etwas länger als eine Stunde. Bei der Wanderung werden wir an mehreren Kioske halten machen und zur Mittagszeit auch bei einem Restaurant halt machen damit wir was warmes Essen können. Jeder von euch hat Taschengeld bekommen, also nutzt es nach Belieben. Der Bus ist schon draußen und wartet auf uns. Also, Hop Hop.“

Ein Missmutiges Murren war von der Klasse zu hören, aber Stefan war glücklich. Hauptsache er konnte mit Konrad und Safur zusammen sein. Das gleich sah er in den Augen seiner Liebsten. Schnell stand er auf und zog Safur mit sich, „Komm Konrad!“, schrie er noch nach hinten, dann war er schon mit Safur an der Haupteingangstür. Rennend waren sie die Ersten im Bus, sofort ging Stefan ganz nach hinten. Er setzte sich gleich zum Fensterplatz und Safur neben ihn. Noch immer Händchenhaltend sah der ihn mit Spannung an. Dann kam schon Konrad angerannt. Der schaute dann traurig zu Stefan als er sah, dass neben ihn kein Platz mehr war.

Doch Stefan drehte sich mit dem Rücken zum Fenster und spreizte seine Beine dann zog er den jungen Drachen an sich, bis er genauso dalag wie er. Beschämt schaute Safur dann hoch zu ihn und gab ein leises Winseln von sich, doch Stefan machte weiter. Ein Bein legte er auf Safurs und drückte es dann runter zwischen den sitzen. Dann deutete er Konrad zu, dass er sich zwischen Safurs Beinen gemütlich machen soll. Aber anders als erwarte, setzte sich dann Konrad so hin das seine Beine über ihren Beinen lagen die unten waren. Damit er sich dann gemütlich seitlich an Safur anlehnen konnte. Fest drückte er dann Safur an sich, als sich dann Konrad setzte. Mit geschlossenen Augen lehnte sich dann sein junger Drache an seine Brust, das gleiche tat nun auch Konrad bei Safur.

Wie erwartet, weil sie nun hinten waren, setzte sich keiner in die Nähe von ihnen hin. Als der Bus startete, Umarmte er dann Safur am Hals und fing die Stirn zu knabbern an. Doch Safur konnte sich nicht wirklich entspannen.

„Was ist los“, fragte er gleich seinen kleinen Drachenjungen.

„Es ist nur… alles neu für mich…“, bekam er dann zugeflüstert. Mit seiner Schnauze rieb er dann die Wange von Safur.

„Dann müssen wir weiter Üben.“, gefühlvoll fing er dann die Brust zu streicheln an. Langsam schloss dann Safur wieder die Augen und gab sich der Zärtlichkeit hin. Konrad indessen rieb seinen Kopf am Kinn von Safur und nahm dann eine Klaue um sie auf seinen Schenkel zu legen.

„Knabbere ihm am Ohr“, flüsterte er Safur dann ins Ohr, der gleich der Aufforderung nachging. Schnell schaute er noch zu Stefan ob er das wirklich durfte, um dann mit einen Nicken von ihm anfangen zu dürfen. Genießerisch schloss er dann die Augen und fing an einem Ohr von Konrad genüsslich zu knabbern an. Murrend bedankte sich dann Konrad und zog die Klaue die auf seinen Schenkel war auf seinen Schritt und drückte sie fest drauf. Liebevoll Umarmte dann Safur mit dem anderen Arm Konrad am Hals und drückte ihm dadurch noch fester an sich.

Stefan holte sein Handy raus und machte ein Foto von sich drei in Schwarzweiß. Dann wischte er einmal zurück und sah das Foto von sich und Konrad im Bus an, als sie hergefahren sind. Schnell zeigte er beide Fotos dann Safur. Lächelnd schaute dann der kurz rauf zu ihm, dann machte er weiter mit dem was er wollte und was ihm befohlen wurde. Auch Konrad zeigte er es, der ihn dann nur zärtlich am Arm streichelte.

Er sah zu wie Safur langsam den Schritt von Konrad streichelte, ein leises Murren war von beiden dann zu hören. Immer wärmer wurde der Körper den er Umarmte. Dann entschloss er sich den nächsten Schritt zu machen. Langsam glitt seine Hand weiter runter bis zum Hosenbund. Ein schweres schnaufen war dann von Safur zu hören, doch der sagte nichts, sondern machte einfach weiter bei dem was er tat.

Doch Stefan überlegte es sich dann anders, er wollte es nicht zu schnell angehen wollen. Also streichelte er nur den Bauch und drückt seine Nase auf die Wange seines Jünglings.

Mit geschlossenen Augen genossen sie die Fahrt, besonders Safur und Konrad. Heiß lag sein liebster in den Armen von ihm. Auch Konrad musste regelmäßig schwer schnaufen.

Da Stefan nicht wirklich Lust drauf hatte weiter die Motorgeräusche zu hören, ließ er dann seine Playlist auf dem Handy laufen.

Nun völlig entspannt genossen sie die restliche Fahrt.

Zu schnell war die Fahrt für sie vorüber. Als der Bus langsamer wurde, machten sie dann die Augen auf. Verwirrt weil sie nun die Augen offen hatte und somit von Ihren Trance in der sie waren, geweckt wurden, sahen sie sich um wo genau sie nun stoppten. Sie sahen einen großen Busparkplatz wo mehrere Buse wie der ihrer dastanden. Hunderte Leute waren draußen und gingen dem nach, was sie wollten. Einige unterhielten sich, andere bildete Gruppen um eine Einzelne Person und wieder andere lehnten sich gelangweilt an die Buse an.

Konrad stand zuerst auf und streckte müde die Glieder zu ihnen gewandt aus. Dabei sah man ganz deutlich die Beule in seiner Hose. Dann setzte er sich einen Sitz weiter weg und beugte sich nach vorne. Mit den Armen auf den Beinen abstützend, wartete er dann bis sie aufstanden.

Safur war als nächster dran, auch er machte das gleich wie Konrad. Leicht konnte man auch bei ihm eine Beule in der Hose sehen, dann setzte er sich neben Konrad und hielt ihn dann die Hand. Leicht musste dann Stefan lächeln als er sie so sah. Man sah, dass sie zufrieden und Glücklich waren. Gemächlich stand dann Stefan auf und streckte sich auch.

Die Türen wurden aufgemacht und die ganze Klasse stieg müde aus dem Bus. Sie ließen sich Zeit damit sie als letztes aussteigen konnten. Hand in Hand ging Konrad mit Safur vor, draußen angekommen sah man das Safur peinlich zu Boden schaute, doch Konrad drehte sich gleich zu ihm hin.

Stefan hörte wie Konrad sagte „Küss mich“. Safur schaute rauf, seine Augen blickten nach links und rechts. Schwer schluckte er dann und gab ihm dann einen kurzen Kuss auf die Lippen. Die Klasse fing gleich zu tuscheln an, einige kicherten sogar, doch es war Konrad egal. Liebevoll schaute nämlich Konrad in die Augen von Safur, der ihm ein leichtes Lächeln schenkte, um dann wieder auf den Boden zu starren.

Stefan fand dieses Bild zu Lieb als er das neben sich sah, dass er gleich zu seinen jungen Drachen ging und ihn einen langen Kuss auf die Wange gab. Abermals war Getuschel zu hören, einige lachten sogar. Doch es war ihn egal.

„Hör nicht drauf, es ist die letzte Woche.“, sagte Stefan gleich, und hielt die andere Klaue mit seiner Hand. Gemeinsam warteten sie nun bis ihre Lehrerin zu sprechen begann.

Es würde heute heiß werden, die Sonne brannte wie eine Mikrowelle auf sie runter. Stefan wusste nun was sie vergessen hatten. Gleich nachdem ihre Lehrerin fertig mit dem sprechen war, würde er sofort zum Shop laufen den er von weitem erspäht hatte.

Wanderung Teil I

„So, willkommen am See. Wir werden in Zehn Minuten aufbrechen, aber zuvor könnt ihr zum Geschäft dort vorne gehen und euch eindecken mit dem was ihr braucht. Wir treffen uns nach den Zehn Minuten wieder hier, dann starten wir die Wanderung.

Froh darüber, dass er nun etwas Zeit hatte für den Einkauf, zerrte er seine zwei Freunde mit sich zum Shop. Dort angekommen schaute er gleich, ob das was er brauchte auch da war.

„Ihr könnt Kaufen was ihr wollt, ich muss noch was suchen.“, sagte dann Stefan und ließ die Klaue von Safur los und marschierte in den Shop rein.

Konrad sah zu Safur rüber und schmiegte sich an ihn ran. Doch Safur schaut dann peinlich gerührt zu Boden, als er dann sah wie sie angewidert von den Gästen die da waren, angestarrt wurden. Konrad bemerkte das es für den jungen Drachen unangenehm war, also löste er sich wieder und führte ihn an der Hand zu den Getränken, die gekühlt im Schaukasten waren. Dort schnappte er sich drei großen Falschen Mineralwasser und zwei Flaschen Softdrinks. Zwei der Fünf Flaschen überreicht er dann Safur. Dann ging er weiter und schnappte sich drei Sandwiches. Gleich darauf kam schon Stefan wieder zurück zu ihnen, mit einem Rucksack in der Hand.

Sie lächelten sich zu als sie dann zur Kassa gingen. Als sie dann anstanden schaute Safur sie mit Tränen in den Augen an. Seine Lippen bebten leicht.

„Was ist denn?“, fragte Stefan gleich, dann wurde er noch trauriger angeschaut. „Könnt… ihr mir… was leihen?“, leise und mit gebrochener Stimme wurde er dann gefragt. Am liebsten hätte Stefan angefangen zu weinen. So lieb und freundlich, obwohl Safur fast weinte, wurden sie dann gefragt. Nie könnte er so ein Gesicht was abschlagen, aber er fragte sich dann, wieso Safur kein Geld bei sich hatte. Er würde ihn später darauf ansprechen.

„Wir leihen nichts Safur.“, sagte dann Konrad mit einen Lächeln im Gesicht. „Wir schenken nur und allein das du fragst beleidigt uns.“, sagte er dann weiter. Stefan schaute dann zu Konrad und leckte ihn einmal über die Wange, denn besser hätte er es nicht sagen können. Safur beruhigte sich und wischte sich seine Tränen die runtergelaufen sind weg. Dankend wurden sie beide dann von ihm Umarmt. Schnell löste er sich dann, damit sie nicht weitere Blicke auf sich zogen.

Sie waren nun als nächste in der Schlange dran.

Stefan bezahlte schnell alles, leider und wie erwartet, war es recht teuer. Aber das war auch seine Schuld, da er vergessen hatte den Rucksack mitzunehmen den seine Mutter ihn mitgegeben hatte. Dann verstaute er alles darin und hing sich den Rucksack um. Schnall packte er nun die freie Klaue von Safur und zu dritt gingen sie dann wieder zurück zum Bus.

Erwartet wurden sie als erstes wieder mit einen Starren der Klasse, besonders Safur stand im Mittelpunkt.

Stefan und Konrad drückten fest die Klaue von Safur, um ihren Liebling zur Seite zu stehen. Dankend wurden ihre Hände auch fest gedrückt.

Gleich darauf fing ihre Lehrerin an die Klasse abzuzählen. Das Starren auf sie hörte auf und die Schüler unterhielten sich langsam wieder miteinander. Glücklich das sie nun nicht mehr im Mittelpunkt des Geschehens waren, standen sie nun entspannt da und warteten bis es losging. Doch Stefan bemerkte gleich, dass sie von Christopher weiterhin angestarrt wurde. Als der sah, dass er bemerkt wurde, drehte er sich gleich um.

Stirnrunzelnd dachte Stefan kurz nach was das zu bedeuten soll, aber ihm fiel nichts ein. Schon den ganzen Tag fiel ihm auf, dass Christopher sie immer wieder lange anschaute.

„So, los geht's. Folgt mir!“, schrie nun Frau Papageno so laut, dass sie über den Lärm der Schüler gut zu hören war. Die Klasse setzte sich in Bewegung und langsam verließen sie dann den Busparkplatz. Minuten später waren sie dann auf einen breiten Wanderweg, rechts von ihnen war der See. Ruhig und genießerisch lud er jeden ein, der darin schwimmen wollte. Hellblau strahlte er ihnen entgegen. Ein frischer und kühler Wind kam vom See zu ihnen herüber, so dachte sich Stefan, konnte man den Tag und die Hitze ertragen.

„Sag mal Safur…“, da sie das Schlusslicht und einige Meter vom nächsten Schüler entfernt waren, konnte er den wahren Namen seines Freundes sagen, „Was machst du in der Freizeit eigentlich?“.

„Ich spiele LoL.“, gab er nun entspannt und ruhig von sich, vergessen war die ganze Anspannung und die Trauer der letzten Zeit.

Konrad drehte sich um, „Echt jetzt? Wir auch! Welchen Rang hast du?“, wurde dann Safur gleich gefragt.

Safur schaute auf den Boden „Nur Diamond 1.“, antwortete er dann. Doch Stefan und Konrad schauten ihn erstaunt und mit heruntergefallenem Kiefer an.

Einige Sekunden brauchten sie, bis sie sich wieder Sammeln konnte. „So gut bist du?“, fragte gleich Stefan, als er wieder reden konnte. Ein schüchternes Nicken bekam er dann zurück. „Aber wie lange müsstest du gespielt haben, dass du so gut wurdest? Du bist wie alt? 14? Das ist ja der Wahnsinn.“, Konrad konnte gar nicht mehr aufhören zu reden.

Safur schaute ihn dann gleich mit einen leichten Lächeln an, um dann wieder traurig auf den Boden zu blicken. „Wenn man keine… Freunde hat, so wie ich, dann hat man… viel Zeit.“

Kurz herrschte Stille auf diese Antwort. Beiden wurde wieder bewusst, dass Safur bis gestern immer alleine war.

Stefan schmiegte sich fest an, fast den Tränennahe weil er es sich nicht vorstellen konnte immer alleine zu sein, wollte er nun zeigen das Safur nicht mehr allein war. Konrad hob gleich Safurs Arm und gab ihn gleich einen festen Kuss auf die Klauenrückseite.

„Und welche Lane spielst du normal?“, fragte Konrad dann weiter, um auf ein anderes Thema zu kommen. Dankend und mit feuchten Augen schaute Safur dann beide an. Ihm wurde wieder bewusst wieviel Glück er doch gleich beim ersten Mal hatte, als er sie beide bekam. „Top und Jungle, reihe ich mich immer als Solo Queue ein.“

„WHAT?“, Stefan schaut überrascht rauf, „Jungle versteh ich noch irgendwie, aber Top? Das ist ja voll beschissen, da wird man immer gegankt.“

„Ja, das ist die undankbarste Lane, wenn man feedet, dann wird mal gleich zur Sau gemacht und falls man doch mal einen guten Run hat, dann ist das restliche Team fürn Arsch. So ist das eben.“, mischte sich Konrad gleich mit ein.

„So ist das eben“, wiederholte Safur das. Vor fast genau einen Tag sagte er fast das gleich, nur das er sich dabei dem Schicksal fügte, dass er alleine fürs restlichen Leben sein würde. Dann sah er Konrad an, für einen kurzen Moment blieb die Welt stehen. Das Bild wie der ihn anschaute, mit einem leichten lächeln und mit offen Mund weil der gerade sprach. Dieses Bild brannte sich in sein Gehirn ein, genauso wie die wunderschönen Augen.

Dann drehte er sich um und sah Stefan an. Wie der an seinem Arm gelehnt zu ihm raufschaute. Die ehrlichen und offenen Augen sahen ihn an, auch er hatte ein leichtes Lächeln im Gesicht. Auch dieses Bild brannte sich in sein Gehirn ein. Dann die Wärme ihrer Hände, die ihn festhielten und das schon seit einigen Stunden. Er dankte Gott, dass er diese zwei Engel zu ihm geschickt hatte, denn sie hielten ihn davon ab diese Welt zu verlassen. Dann lief die Zeit wieder normal.

„Und welche Helden spielst du dann Top?“, wurde er dann von Stefan gefragt.

Vor Liebe fast platzend, sah er hoch in den tiefblauen Himmel. Nach einigen Sekunden schaute er dann wieder runter.

„Darius, Jayce und Jax meistens. Und wenn ich mal Lust habe das ich die Toplane sprengen möchte, dann auch Maokai. Der ist einfach nur fies. Der hält einfach alles aus und macht mörder Damage, obwohl ich ihn auf Tank spiele.“, antwortete er dann mit einen lachen.

Lange unterhielten sie sich dann über das Spiel, dabei erfuhr dann Safur das Konrad und Stefan in der Silberliga sind und beide Spielen entweder Midlane oder Botlane, aber kein Support, das hassten beide nämlich genauso wie Toplane. Lachend erzählten sie auch was die schrägsten Momente waren die sie im Spiel erlebt hatten. Herzhaft lachten sie alle dabei.

Sie kamen am ersten Kiosk vorbei, doch sie wollten nichts, denn sie hatten schon alles Wichtige eingepackt. Gleich beim Kiosk machten sie eine halbe Stunde Pause, da sie schon zwei Stunden unterwegs waren.

Sie setzten sich gemeinsam in die Wiese am See hin und genossen in stillen den kühlen Wind der vom See kam.

„Sag mal, wieso hattest du kein Geld bei dir?“, fragte dann Stefan weil er doch sehr Neugierig auf die Antwort war.

Safur schaute ihn dann etwas Traurig an, „Weil ich alleine zum Busparkplatz gegangen bin, ohne dass meine Eltern mich an diesen Morgen gesehen haben.“

„Wieso?“, wurde er dann von Konrad gefragt. Noch Trauriger schaute er dann Konrad an, dann zog er seine Knie an und legte seinen Kopf darauf. Langsam kamen ihn dann die Tränen.

„Sorry, wir…“, wollte gleich Konrad sagen, wurde aber gleich unterbrochen von Safur.

„Nein, ist schon gut. Es war wegen Steven… er hat… mir sehr wehgetan. Wegen ihm konnte ich nicht an dem Tag schlafen. Und deswegen ging ich dann alleine los zum Busparkplatz.

„Hat er dich geschlagen?“, fragte gleich Konrad weiter. Doch Safur schüttelte leicht den Kopf und er fing dann zu weinen an.

„Er…“, Safur schaute dann zu Stefan, „war mein erster… und echter Freund. Bis er was sagte… das mein Herz…“, doch weiter kam er nicht, zu frisch waren die Erinnerungen und der Schmerz an diesen Moment. Aber Safur beruhigte sich dann wieder schnell, als er spürte, dass Konrad ihn am Kopf streichelte. Dann sah er zu ihm rüber, in ein Gesicht das Mitgefühl zeigte.

Stefan machte dann ein Softdrink auf und trank ein paar schluck daraus, dann reichte er es an Safur weiter. Mit ein dankenden Lächeln ließ er dann Stefans Hand los und trank auch ein paar schluck daraus, dann reichte er es an Konrad.

Sie hörten wie die Klasse hinter ihnen lauter wurde und sich in Bewegung setzte. Schnell nahm Stefan die Falsche und machten sie zu, dann packte er sie ein und stand auf.

Gemeinsam gingen sie wieder als Schlusslicht und unterhielten sich dann über ihre Zukunft. Gleich am Anfang schon, stellte sich heraus das sie alle drei in die gleich Schule gehen wollten. Sie lachten laut als sie das herausgefunden hatten. Jeder wollte in die Akademie auf dieser Schule gehen, denn dann hatte man die besten Chancen einen Beruf zu bekommen. Als eine kurze Pause bei ihren Gespräch eintrat, fragte dann Safur schüchtern was Stefan gemeint hatte mit „an DEM Tag“.

Lüstern schaute dann Stefan zu Konrad, der nur breit Grinste und nickte.

„Erzähl es keinen weiter, bitte. Ok, das war am den Tag wo das passierte. Ich lag mit dem Rücken zu Konrad… Ich war da so… naja.“, man sah an das es Stefan doch sehr peinlich war davon zu erzählen.

„Ich habe da…“, er konnte es nicht sagen, also machte er die Handbewegung die jeder Junge wusste.

„und Konrad, hat mich dabei ertappt… dazu kam dann noch, dass ich… Konrads Schwanz im Po hatte.“

Stefan konnte nicht in das Gesicht von Safur schauen.

„Meinst drinnen?“, wurde er gleich leise gefragt. Doch Stefan schüttelte leicht den Kopf, „kurz davor“.

Dann fing Safur herzlich an zu lachen. Stefan sah langsam hoch und sah sich das fröhliche Gesicht an. Auch er fing dann zu lachen an, weil Safur lachte.

„Tja, ich bin eben Heiß“, fügte dann Konrad noch hinzu und fing ebenfalls zu lachen an. Alle drei lachten so Herzlich, das sie sich lange nicht einkriegen konnten. Dann erzählte er weiter, „Dann, als er mich ertappte, fragte er mich einfach ob ich nicht weitermachen möchte. Dabei drückte er noch fester seinen Schwanz in meinen Po.“

„Und? Hast du?“.

„Klar, aber erst als die Decke über mir war!“, alle bekamen einen Lachflash. Safur musste sogar in die Hocke gehen. Er warnte sie sogar, dass er sich gleich anpissen würde, falls sie noch weiter erzählten sollten. Konrad und Stefan mussten sich an den Knien abstützten, damit sie nicht umfielen. Nach einigen Minuten hörten sie dann langsam auf zu lachen.

Es war so eine schöne Erinnerung, dass er gleich zu Konrad ging und sich fest an ihn anschmiegte, auch sein Schritt drückte er fest gegen den von ihm. Liebevoll sah er ihm in die Augen und fing an mit ihm zu schmusen.

Konrad würde Stefan am liebsten verschlingen, weil er ihn so sehr liebte. Denn sie hatten so viele schöne Momente miteinander erlebt in der so kurzen Zeit, dass er sich auf seine Zukunft freute. Nach schier endlosen Sekunden lösten sie sich dann und sahen, dass sie nur noch zu dritt waren.

Vor Schreck hüpfte Stefan kurz auf.

„Kommt!“, schrie er und lief los, dabei zerrte er sie mit. Sie musste paar Minuten laufen, bis sie die Klasse vor sich sahen.

Außer Atem durch den Sprint, verlangsamten sie langsam ihr Tempo als sie wieder zur Klasse aufschlossen.

Nach ein paar Minuten unterhielten sie sich wieder.

„Safur, wie lange bist du schon in Stefan verknall?“, Konrad schaute genau in Safurs Gesicht als er das fragte. Sein Blick wurde erwidert.

„Paar Monate glaub ich und bei dir seit gestern“, lächelte dann Safur breit.

„Und wissen das deine Eltern?“. Safur blieb stehen als das gefragt wurde. Verwirrt schauten dann Konrad und Stefan zu ihm rüber.

„Stefan, wo ist mein Handy?!“, fragte nun Safur panisch mit weit aufgerissen Augen.

„Das hab ich verloren, kurz bevor ich abgerutscht bin“.

Safur knickten die Beine ein. „Ich muss sie anrufen! BITTE!“, schon fast weinend flehte er seine zwei Liebsten an. Stefan und Konrad sahen die Liebe zu seinen Eltern in den Augen von Safur. Augenblicklich holten beide ihr Handy raus und streckten es ihm entgegen. Safur schnappte sich das von Stefan, doch er versagte dabei die Nummer einzutippen, weil er so stark zitterte. Langsam setzte sich Stefan hin und legte seine Hände auf die Klauen von Safur. Dann nahm er das Handy wieder, „Sag mir die Nummer“.

Weinend diktierte dann Safur eine Handynummer. Noch immer in der Hocke rief er dann dort an.

„Ja guten Tag Frau Hofer, hier spricht Stefan Laritz, ein Schulkollege von Markus.“

„Nein ihm fehlt nichts, es geht ihm einigermaßen gut.“

„Ja, er sitzt gleich neben mir. Natürlich…“

Stefan gab das Handy an Safur weiter. Aber weil der so zitterte, konnte er nicht das Handy halten. Stefan schaltete auf Lautsprechen und wollte schon gehen, doch Safur hielt ihn mit der Klaue am Arm fest. Stefan hielt nun für Safur das Handy, Konrad war gerade dabei sie zwei alleine zu lassen, aber Safur hielt ihn auch fest. Dann ging Konrad in die Hocke und umarmte Safur einfach.

„Safur wie geht's dir?“ weinend wurde er gefragt.

Safur lachte kurz auf während er weiten, denn seine Mutter würde ihn nur so anreden wenn sie alleine in der Wohnung war. Und das war genau das was er jetzt brauchte.

„Ich bin… so glücklich…Kannst du dich noch erinnern was ich dir erzählt habe im Bett?“. Safur hörte auf zu weinen und stattdessen formte sich ein Lächeln auf sein Gesicht.

„Ja…“

„Ich hab mich verliebt. Und… sie lieben mich auch. Ich …“, ihm fehlten die Worte um das zu beschreiben was er ihn sich trug.

„Safur, wo ist dein Handy? Wir haben dich so oft angerufen.“

„Ich hab es verloren…“

„Egal, Hauptsache dir geht es gut mein Schatz. Ich hatte solche sorgen…“, lange weinte seine Mutter einfach.

„Ich bin so… Glücklich, dass du Glücklich bist. Nach so vielen Jahren… ich liebe dich. Wenn du zurückkommst, dann feiern wir das ganz groß. Ich kann es kaum erwarten. Komm bitte schnell zurück nach Hause, ich vermisse dich so sehr.“

Nun weinte Safur wieder, weil er seine Mutter so nicht kannte. Er hatte eigentlich geglaubt das sie ganz Böse auf ihn war. Doch das… verschlug ihn die Sprache.

„Weiß… Papi von mir?“, fragte er dann schüchtern unter Tränen den er vergoss.

„Ja und er ist überhaupt nicht Böse, der hat mir gleich erzählt das es bei Drachen nichts besonders ist. Und sogar geschätzt wird. Natürlich war er nicht glücklich darüber, aber er hat es schnell akzeptiert.“

„Dann darf ich Konrad und Stefan einladen?“, schon fast vor Glück explodierend, fragte er das seiner Mutter.

„Gleich Zwei? Da wird dein Vater aber stolz auf dich sein Safur“.

Safur weinte nur noch vor Glück und konnte nicht weiter sprechen. Schnell Positionierte sich Stefan hinter Safur und machte die Cam an. Sofort war das Bild von Safurs Mutter zu sehen. Man sah das verweinte Gesicht von ihr. Und sie sah zwei junge Rüden die breit grinsten und auf den Schultern von Safur die Köpfe abgestützt hatten. Dann Safur der Freudestrahlend weinte und seine Mutter ansah.

„Hallo ihr Drei…“ sagte sie mit gebrochener Stimme, als sie Safurs Lächeln sah. Zu lange war es für sie her, dass sie das letzte Mal so ein Lächeln von ihren Drachling bekam.

„Ich bin euch so DANKBAR DAS IHR MARK… SAFUR SO GLÜCKLICH MACHT! ICH DANKE EUCH SO SEHR, DASS KÖNNT IHR EUCH NICHT VORSTELLEN!“, noch immer weinend, schrie sie ihr glück heraus.

Als Antwort gaben sie Safur einfach links und rechts einen Kuss auf die Wange und sahen sie dann freudestrahlend wieder an.

Stefan überreicht dann Safur das Handy und hob ihn auf. Damit sie wieder zu ihrer Klasse aufschließen konnten.

Konrad und Safur schauten dann gemeinsam ins Handy und unterhielten sich mit Safurs Mutter. Es wurde alles erzählt, da Safur keine Geheimnisse bei seiner Mutter hatte, wollte er es auch weiterhin so führen. Als dann das Thema mit dem Selbstmord angesprochen wurde, weinte seine Mutter laut und bitter. Aber sie hörte sich alles an. Immer wieder dankte sie Stefan und Konrad laut.

Stefan indessen sah weiter vorne Christopher alleine stehend, der ihn ansah. Kurz trafen sich die Blicke, bevor der dann sich umdrehte und weiterging.

Langsam kam es ihn komisch vor. Durch die Geschehnisse der letzten Tage, hat er einen gewissen Blick entwickelt und achtete darauf wie er angeschaut wurde. Aktiv wurde es erst dann, als Herr Maheiner in erzählt hatte wie lange schon Konrad in ihm verliebt gewesen war. Er ahnte schon was es war, was Christopher in sich trug. Doch er konnte und wollte nicht mehr auf sowas eingehen.

Denn er war überglücklich mit dem was er schon hatte. Zusätzlich hatte er überhaupt keine guten Gefühle für ihn übrig, denn er sah ihn noch immer als Feind. Also finge er mit Absicht Christopher zu ignorieren an.

Als er dann die Klasse langsam vorne erspähte, ging er zurück zu Stefan und Safur und schaute das er wieder ins Bild kam.

„Stefan!“, schrie gleich Safurs Mutter.

„Du Engel, DANKE DAS DU MEINEN SOHN GERETTET HAST!“.

Stefan war so gerührt von dem was er da hörte, dass er nichts drauf sagen konnte. Unter Tränen nickte er ihr einfach zu und gab seinen jungen Drachen einfach einen liebevollen Kuss auf die Lippen.

Doch dann fiel ihm ein Satz ein was er loswerden wollte.

„Ich danke ihnen, dass sie ihn so wundervoll erzogen haben und das er auf der Welt ist. Wir beide, also Konrad und ich, wüssten nun nicht mehr was wir ohne Safur machen würden.“, er wollte nichts mehr sagen. Denn es wurde alles gesagt was wichtig für ihn war.

Als Dankeschön rieb Safur seine Nüstern an Stefans Schnauze.

Konrad sah im Augenwinkel das die Klasse vorne Halt gemacht hatte.

„Wir sollten Schluss machen, die anderen sind vorne.“, sagte dann Konrad damit es jeder von ihnen hörte.

Sie sahen wie Safur Mutter unter Tränen nickte und zum Abschied Winkte. „Wir rufen dich Heute Nacht noch an Mami.“, sagte Safur noch bevor sie dann auflegten.

Safur überreicht Stefan das Handy und umarmte ihn ganz fest.

„Danke.“

Liebevoll leckte er ihn an der Wange, dann drückte er Safur von sich und schaute nach vorne.

„Kommt, dort vorne ist das Restaurant. Ich habe richtig Hunger und Lust auf Fleisch. Schnell gingen sie dann zu ihrer Klasse die auf sie wartete.

Böse schaute Frau Papageno sie an, doch sie sagte nichts.

„Ok, wir machen nun etwas mehr als eine Stunde Pause, guten Appetit.“ Sagte ihre Lehrerin zur Klasse gerichtet.

Die Klasse jubelte auf und verteile sich im Garten. Auch sie liefen freudig los und fanden schnell einen Tisch mit vier Stühlen. Unter einen großen Sonnenschirm und mit dem kühlen Seewind saßen sie entspannt da.

Gegenüber von ihn saßen Konrad und Safur die sich die Hand hielten, genauso wie er es befohlen hatte. Stefan Positionierte sich genau zwischen ihnen mit dem Stuhl gegenüber und legte aus Gewohnheit seine Pfoten auf die der beiden anderen. Gleich bekam er von beiden ein Lächeln zurück. Dann kam auch schon der Kellern und wollet wissen was sie haben wollten.

„Also ich nehme ein Salat als Beilage, einen Grillteller und eine große Cola mit Eis und Zitrone.“

„Das gleiche“, sagt Konrad gleich darauf.

Nur Safur schaute traurig runter. „Das gleiche für den Trottel von einem Drachen bitte“. Gleich wurde er von Safur mit feuchten Augen angeschaut.

„Man du nervst, hör auf zu weinen mein Junge. Wir haben gesagt das es ÜBERHAUPT kein Problem ist, wir machen das sogar gerne. Also hör schon auf, ansonsten bekommst du heute Nacht nichts zu trinken.“, neckisch und freundlich sagte er dies. Traurig wischte sich Safur gleich die Tränen aus den Augen und lächelte dann Breit.

Zufrieden nickte er dann und holte dann sein Handy raus. Einige Minuten musste er suchen, bis er es Gefunden hatte, aber zuvor drehte er sich um und machte wieder ein Foto von sich drei. Jeder Grinste breit und im Hintergrund war der See zu sehen, schnell schickte er das Foto an seine und Safurs Eltern. Dann lehnte er das Handy am Aschenbecher an. Zusammen sahen sie sich dann die neusten Folgen von Family Guy an.

Lachend verging die Zeit wie im Flug, bis die Getränke und das Essen kam. Beim jeden leuchteten die Augen als sie das Essen sahen. Pommes, drei Sorten Fleisch das Rosa gebraten war, frisches Gemüse in Butte geschwenkt, Kräuterbutter, gebratener Speck und ebenso gebratene Frankfurter war beim Grillteller dabei. Auch der Salat war Üppig und Frisch. Ihnen lief schon das Wasser im Munde zusammen. Mit einem lauten „Guten Appetit!“ fingen sie dann zu essen an.

Laut Murrten sie dann zu dritt auf, weil es so lecker war. Sie sahen wie die andern Schüler neidisch zu ihnen Blickten, vereinzelte, sah man bei denen nur eine Portion Pommes oder ein Salat, aber niemand hatte sich das Bestellt was sie hatte. Und vor allem sowas teures.

Schnell nahm wieder Stefan das Handy und machte wieder ein Foto von dem was sie aßen, dann stellte er es wieder zurück um weiter Family Guy zu schauen.

Als sie dann fertig waren, hatte jeder eine Kugel von einem Bauch. Nichts war mehr übrig geblieben. Schwer atmete jeder, weil so voll waren. Genießerisch trank Stefan die letzten Reste seiner Cola aus.

„Boah war das GUT!“, zufrieden sagte Stefan das aus was er sich dachte. „Ja, das war Mega…“, Konrad rülpste dann als er seinen Senf dazugab und Safur murrte nur mit geschlossenen Augen.

Ohne das er es bemerkte stand plötzlich Christopher neben ihn.

„Hey Stefan, ich wollte mich nochmal entschuldigen wegen gestern.“, dann reichte er ihn die Hand. Langsam schaut er auf, kurz sah er ihn in die Augen um ihn dann die Hand zu schütteln. Mit einem Lächeln ging der wieder als Stefan ihn die Hand geschüttelt hatte.

Er sah zu wie Christopher im Restaurant verschwand. Dann erst sah er nachdenklich zu seinen Freunden hin und zeigte ihnen was er in der Hand hatte.

Konrad und Safur sahen ihn nachdenklich an. „Lies mal vor.“, erhob Konrad dann zuerst das Wort.

„Treff mich im Klo.“

Schwer seufzte Stefan dann als er das vorgelesen hatte. Denn am liebsten würde er den Zettel einfach wegschmeißen und es ignorieren. Doch er wartete ob seine Freunde noch was sagen wollten, aber als dann lange keine Antwort kam zerriss er dann den Zettel.

„Geh hin.“, sagte dann wieder Konrad. Verwirrt sah er seinen Freund an, „Wieso sollte ich? Das ist ein Arschloch!“

„Na weil dann kannst du es ihm gleich sagen, dann hast du ruhe.“

Stefan dachte nach was gesagt wurde, unentschlossen sah er dann die beiden am Tisch an. „Nur wenn ihr mir Rückendeckung gibt.“

Gleich nickten beide ihn zu, dann stand er auf. Auf den weg hinein sagte er den Kellner Bescheid, dass sie am Klo seien. Aus dem Augenwinkeln sah er das Konrad und Safur ihn mit Abstand folgten. Mit leicht pochenden Herzen ging er dann ins Klo rein. An einer offenen Tür angelehnt sah er dann Christopher, den Husky mit seinem weiß orangenen Fell. Er ging gleich zu ihm hin. Völlig überrascht war er dann, als er an der Schulter gepackt und ins Klo gedrückt wurde. Schnell schloss der die Tür und drehte sich zu ihm um. Stefan wollte schon was sagen, doch ein Finger legte sich auf seine Lippen.

Einige Sekunden verginge so, dabei sah er in dessen Augen eine Flamme des Verlangens. Langsam entfernte sich der Finger von seinen Lippen, dann machte Christopher langsam die Hose auf. Mit schnell pochenden Herzen sah er dann weiter zu wie die Hose auf den Boden fiel. Langsam wurde dann die Boxer runtergezogen, dabei kam ein langes dickes Glied zum Vorschein. Leicht rann schon die Vorfreude aus der Spitze runter. Dann fiel auch die Boxer auf den Boden. Stefan wusste nicht was er tun sollte, er wusste das seine Freunde im Klo waren, denn er roch sie. Aber er roch nun ganz deutlich wie heiß Christopher war. Das Glied wippte stark. Dann kam dessen Gesicht immer näher, knappt vor seinen Mund hielt es an. Leicht drehte sich dann der Kopf, mehre Sekunden wurde er dann mit geschlossenen Augen beschnuppert.

Christopher entfernte sich dann nach einigen Sekunden, dann schaute der runter. Stefan folgte den Blick und sah dabei zu wie die Felltasche über den Knoten gezogen wurde, es wunderte ihn gleich, dass der Knoten ebenmäßig zum Glied war. Das gestand er sich ein, das schöne und rosarote Glied war groß, roch gut und war dick. Dann drehte der sich plötzlich um und drückte ihn mit dem Rücken zu ihm gegen die Kabinenwand. Genießerisch rieb er sich kurz an Stefan, bis er plötzlich schnell und hart sich zu Pfoten anfing. Gleicht hörte er ein Heißes und Lustvolles Murren von Christopher kommen, dass sie beide zum Vibrieren brachte.

Dann ging die Tür auf.

Stefan wusste, dass nun Konrad und Safur in der Tür standen und sie so sahen. Langsam schritten sie rein und machten die Tür zu. Christopher wich zurück und drückte sich in die Ecke und sah nun Angstvoll zu ihnen rüber.

„Was soll das werden?“, flüsterte dann Konrad zu den Husky. Doch der schaue beschämt auf die Seite. Noch immer wippte das Glied schwer und die Vorfreude tropfte auf den Boden. Konrad wollte schon nach vorne stürmen, doch Stefan hielt ihn zurück.

„Er hat mir nichts getan, lass ihn.“, dann sah er wieder zurück zu Christopher der nun leise weinte. Konrad schaute dann runter zu Christopher der nun am Boden saß und sich noch weiter in die Ecke drückte „Lass uns gehen…“.

Safur und Konrad gingen gleich raus, nur Stefan drehte sich noch um und ging zu Christopher. Er sah sich dessen Glied kurz an, dann schaute er rauf in das Gesicht.

„Chris, keine Ahnung was in dir vorgeht, aber so geht das nicht. Es tut mir leid.“, dann strich er ihn einmal Sanft an der Wange und ging davon, leise machte er die Tür hinter sich zu.

Wanderung Teil II

Schnell ging Stefan zurück zum Tisch wo er schon erwartet wurde. Gleich nachdem er sich hingesetzt hatte, sprach ihn Konrad an.

„Hat er dir wirklich nichts getan?“

Er verneinte gleich und erzählte was sich im Klo abgespielt hatte.

Safur hörte genau zu was gesagt wurde. Und irgendwie verstand er dann Christopher, der war einfach ein gefangener seine Leidenschaft gewesen. Obwohl das falsch war, verstand er ihn einfach irgendwie. Er fand es sogar sehr Mutig, dass er sich traute so weit zu gehen. Doch andererseits war das nichts weiter als Missbrauch gewesen. Und es war gut, dass sie dazwischen gegangen sind. Dabei sah er sich Stefan genau an und hoffte, dass es ihn nicht zu schwer belastete.

Konrad hätte ihn am Liebsten geschlagen. Wie konnte der es wagen seinen Stefan für sowas zu verwenden. Seinen Liebsten, sein Stern. Auf sich selbst war er am wütendsten, weil er nicht sofort dazwischen ging. Doch was passierte, ist passiert. Eine riesige Wut baute sich plötzlich ihn in auf. Vereinzelnde Bilder flackernden auf. Er wusste was das für Bilder waren.

Konrad stand auf und ging.

Stefan sah zu wie Konrad aufstand und in den Wald ging. Er vertraute Konrad jetzt soweit, dass er sich nicht selbst verletzte würde, also setzte er sich zu Safur und gab ihn die Hand. Nachdenklich legte er seinen Kopf auf die Schulter seines jungen Drachens.

„Was hältst du davon Safur?“

Safur überlegte kurz, aber er sprach das aus was er sich dachte.

„Ganz ehrlich, ich fand es Mutig von Chris. Natürlich war es falsch, aber wirklich Mutig.“

Stefan antwortete darauf nur mit einem „Hmm“. Dann küsste er die Klaue seines Liebsten.

„Er tut mir irgendwie leid, bestimmt weint er noch… Das wollte ich nicht“, traurig sprach er das aus, was er gerade dachte.

„Bestimmt tut er das, denn er ist noch nicht raugekommen.“, Safur beobachtete die ganze Zeit den Eingang.

„Weißt du was mich wirklich gewundert hat, auf der Hinfahrt hierher, also vor zwei Tagen, da wirkte er wirklich Proletenhaft und total Hetero. Doch das jetzt, sah mir danach aus das er alles geschauspielert hatte.“, Stefan machte eine kurze Pause. „Das würde dann auch erklären wieso er beim Filmabend nur soweit zubiss, dass ich nur etwas schwerer Atmen konnte. Leicht hätte er mich verletzen können, tat dies aber nicht. Es war eher ein… bestimmender Biss. Er wollte mich eigentlich gar nicht verletzen. Und das was er sagte, war wohl nur um seine Maskerade aufrecht zu erhalten.“

Traurig schaute er dann rauf zu Safur.

„Vielleicht… ist er so wie wir… so… gespalten…“, Stefan dachte bei der Erkenntnis nach. Auch wenn er nichts für Chris übrig hatte, sollte er ihm vielleicht einfach nur beistehen. Jeder von ihnen hatte jemanden der einem geholfen hatte. Stefan hatte Herr Maheiner. Konrad, Stefan und ebenfalls Herr Maheiner und Safur hatte Konrad und wiederum Stefan. Jeder hatte Hilfe von irgendwem bekommen.

Stefan rief den Kellern weil er zahlen wollte. Als das abgeschlossen war, schaute er zu Safur.

„Eine einfach Frage: Würdest du Chris helfen oder nicht?“

Überrumpelt von dieser Frage, dachte Safur lange nach. Er dache über das nach was Stefan gerade gesagt hatte, über seine Situation und die von Konrad nach.

„Zuerst: Nur wenn Konrad das macht und du dich raus haltest und JA. Denn wir sind dran schuld, dass er noch immer im Klo weint. Weil überleg doch mal, gerade als er sich seinen Gefühlen stellte, haben wir ihn dabei unterbrochen und ihn, sagen wir es mal so wie es war: Wir haben ihn Bedroht. Und genau das war falsch, denke ich. Weil jetzt verbindet er seine Gefühle mit was falschen, mit Angst und Schmerz.“

Stefan schaute ihn mit offenem Mund an. „Wow, du kannst ja wirklich reden!“. Safur schaute ihn beschämt an, dann blickte er runter.

„Nein, nein, das war super, bitte bleib so“, breit Grinste Stefan ihn an.

Entschlossen stand dann Stefan auf und zog Safur mit sich. „Dann suchen wir mal Konrad!“.

Zusammen gingen sie dorthin wo Konrad in den Wald gegangen war. Sie sahen ihn sofort. Der stand vor einem Baumstamm und schlug mit den Fäusten dagegen.

Gleich gingen sie dann zu ihm.

„Konrad wir müssen reden!“, fing gleich Stefan an. Langsam drehte sich dann Konrad um und man sah, dass die Knöchel blutig waren. Aber auch er hatte sowas gemacht, also sah er drüber hinweg. Er ging gleich zu ihm und drückte sich fest gegen die Brust, als er das verweinte Gesicht sah das Konrad hatte.

„Konrad, tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber wir sollten Chris helfen. Ich habe mich mit Safur kurz unterhalten und er…“

Konrad löse sich von ihm und ging ein paar Schritte davon, mit dem Rücken zu ihm blieb er dann stehen.

„Er… ist vielleicht in der gleichen Position wie wir vor paar Tagen waren. Nur das wir Hilfe hatten und er nicht. Du hattest mich und Herr Maheiner, ich hatte dich und Herr Maheiner und Safur hatte uns beide. Aber niemand ist jetzt bei Chris.“

Stefan hoffte das würde reichen, doch als er das Gesicht von Konrad der sich dann umdrehte sah, wusste er, dass es nicht gereicht hatte. Purer Hass war darin zu sehen.

„Das Arschloch wollte dich Missbrauchen!“, schrie schon fast Konrad als Antwort zurück.

Jetzt wusste er was in Konrad vorging. Das machte es umso schwieriger, aber es gab eine Lücke darin. Es könnte sogar helfen, dass Konrad damit besser umgehen konnte.

Langsam schritt er mit Safur in der Hand zu Konrad und küsste ihn lange und innig.

„Hör mir jetzt bitte zu. Genau deswegen solltest du gehen. Weil. Du. Es. Ihn. Erklären. Kannst. Sag, dass es falsch war, sag wie falsch es war. Aber ich weiß auch, dass du Jahrelang mit dem zurechtkamst was in dir war. Ich weiß, dass du mich Jahrelang begehrt hast. Deswegen und weil du bei uns allen mitgeholfen hattest damit umzugehen, bist du der Richtige. Sie ihn nicht als Feind, sondern als gebrochener Junge. Der gerade seinen ersten sexuellen Erlebnis haben wollte und wir ihn dabei unterbrochen haben und die Gefühle die er hatte in was Schlechtes gewandelt hatten.

Konrad sah ihn nachdenklich an, dann drehte der sich wieder um.

„Er weint immer noch im Klo…“

Man hörte ein schweres und trauriges schnaufen von Konrad kommen. Langsam drehte der sich wieder um und sah sie beide an.

„Stimmt das?“

Safur nickte.

„Ich habe die ganze Zeit die Tür beobachtet und… wenn ich das gewesen wäre… Ich hätte mich einfach… umgebracht.“, ihm kamen die Tränen, denn er hätte es wirklich gemacht. Mit gebrochener Stimme redete er dann weiter.

„Ich stimme… Stefan zu.“

Safur umarmte Konrad schnell mit dem freien Arm. Stefan machte das gleiche. Konrad schnaufte wieder schwer, dann gab er beiden einen langen Kuss auf die Wange.

„Nur wenn ihr dabei seid.“

Beide sahen ihn an und nickten langsam.

Konrad löste sich dann von der Umarmung und ging zurück zum Garten. Er schnappte sich die Tasche von Stefan und gab sie Safur in die Hand.

„Haben wir schon gezahlt?“, fragte er und bekam gleich ein ja von Stefan zurück. Dann schaute er zu Tür die ins Restaurant führte. Mit schweren schritten ging er ins Restaurant, gefolgt von seinen Liebsten.

Schon als er die Tür zu den Toiletten aufmachte, hörte er ein schluchzen. Mit jeden Schritt den er näher der Kabine kam, wurde das pochen in seiner Brust stärker. Als er vor der Tür stand, schaute er noch schnell zu Stefan und Safur, die ihn zulächelten und ihn damit Kraft gaben. Wieder einmal in so kurzer Zeit musste er eine Person vor dem Abgrund bewahren. Er schloss die Augen und redete sich das ein was Stefan sagte. „Er ist nicht der Feind. Er ist nicht der Feind. Nur ein kleiner Junge!“. Dann öffnete er seine Augen wieder und ging in die Kabine rein.

Wie ein Nebel hing die Verzweiflung in der Luft. In der Ecke und am Boden eingekauert saß nackt Christopher und weinte fürchterlich. Noch immer wippte das Glied zwischen seinen Beinen, aber das ignorierte er sofort. Denn das machte es umso schlimmer für ihn, denn jetzt wusste er, dass Stefan völlig Recht hatte. Wenn ihn Stefan nicht überzeugt hätte, wäre Christopher sein ganzes Leben gezeichnet gewesen.

Langsam und vorsichtig ging er zu ihm hin. Kurz überlegte er was er als erstes tun sollte, doch ihm fiel nur eine Möglichkeit ein, die immer geholfen hatte. Er hob ihn wie eine Gattin auf und setzte sich mit ihm in den Armen auf den Klodeckel. Gleich wurde er fest am Hals Umarmt. Sachte drückte er Christophers Kopf auf seine Brust, dann wippte er ihn wie einen jungen Welpen. Chris weinte in seine Brust und wurde immer lauter. Konrad Umschlang ihm am Kopf, so, dass der so laut schreien konnte wie er wollte, damit ihn niemand außerhalb der Toiletten hören konnte. Der tat dies auch sogleich. Konrads ganzer Körper vibrierte während Chris seine Gefühle rausschrie die er in sich hatte. Immer fester wurde er gedrückt, Liebevoll leckte er nun den Kopf in seinen Armen.

„Weine ruhig, lass alles raus, dann fühlst du dich gleich besser“, flüsterte er ihn zwischendurch in Ohr. Chris tat dies auch gleich wieder, dabei wurde er noch fester gedrückt, so, dass er nur noch flach Atmen konnte. Und nun schrie Christopher auch so laut wie der nur konnte.

Ungewollt kamen ihn die Tränen, sofort erinnerte er sich an Safur, seinen geliebten der draußen vor der Kabine wartete.

Minuten lang schrie Chris, bis ihm die Stimme versagte. Dann erst machte Konrad den nächsten Schritt, während nur noch ein Krächzen zu hören war.

„Chris, wir wissen wie es dir geht und das ganz genau. Aber so wie du es dir Vorgestellt hattest, war es einfach nur falsch. Du kannst niemanden zwingen, glaub mir, ich weiß wie das ist. Stefan hätte dich gehasst wenn du ihn auch nur einmal falsch berührt hättest.“

Chris drückte das Gesicht noch fester in seine Brust und legte die Ohren an. Vor Scham und schlechten Gewissen tat er dies, dass wusste Konrad. Während Christopher noch immer voller Leidenschaft weinte, sprach er dann weiter.

„Chris, du kleiner Junge. Wir sind für dich da. Wir wissen wir schwer es für dich ist. Wir könnten dir helfen wenn du willst.“, doch er bekam keine Antwort. Konrad schaute hoch zu Decke und überlegte angestrengt nach. Doch ihm fiel nichts ein was er noch sagen könnte. Denn ihn wurde bewusst, wie Christopher gerade dabei war an der Liebe zu Stefan zu zerbrechen.

Also entschied er sich es mal bleiben zu lassen und ließ ihm einfach weiter weinen, bis der sich vielleicht mal beruhigen konnte.

Minuten lang weinte er weiter und langsam kam in Konrad die Verzweiflung auf, das er es vielleicht doch nicht alleine schaffte. Die Gewissheit wurde immer stärker bei jeder Minute die verging, also entschloss er sich Hilfe zu holen. Langsam nahm er sein Handy und tippe eine Nachricht die er gleich sendete. Nur kurz musste er warten bis die Tür geräuschlos aufgemacht wurde.

Stefan und Safur kamen in die Kabine rein und machten hinter sich die Tür zu. Konrad nahm Chris wie vorhin auf die Arme und setzte sich am Boden auf seine Knie. Er sah sie beide dann an, damit sie das gleiche machen sollten. Sachte legte er dann Chris auf sich drei. Sofort umarmte Stefan ihn, Safur tat das gleiche.

Als Christopher kurz raufschaute um zu sehen wer das war, fing er noch heftiger zu weinen an. Doch, sehr langsam konnte der sich dann beruhigen. Immer leiser weinte er, bis nur noch ein leises Schluchzen zu hören war.

Kurze Zeit später hörte auch das Schluchzen auf, dann saßen sie gemeinsam auf den Knien am Boden und umarmten Christopher fest.

„Geht's wieder Chris?“, fragte Stefan mitfühlend und mit feuchten Augen. Mit dem Gesicht noch immer fest an Konrads Brust gedrückt, nickte dann der junge Husky.

Gleich darauf kam ein leises „Tut mir leid…“

„Ist nicht so schlimm, vergeben und vergessen.“, flüsterte dann Stefan und fing den Rücken von Christopher zärtlich zu streicheln an. Langsam schaut der dann rauf und sah sich die Gesichter an die zu ihm runterblickten.

„Danke…“, kam es dann kleinlaut von unten.

Doch Stefan wollte es nun wissen, was ihn Christopher vorging. Denn nur so konnten sie ihm wirklich helfen.

„Was fühlst du Christopher, sag es uns.?“.

Doch der drückte sein Gesicht wieder in Konrads Brust.

„Liebe…“, kam es dann nach ein paar Sekunden. Es wurde bestätigt was er sich die ganze Zeit gedacht hatte. Es war kein spontaner Impuls, sondern Liebe und verlangen. Schwer musste er Seufzen, hätte er gewusst das er so attraktiv war, hätte er sich das Gesicht zerschnitten. Liebevoll sah er dann zu Konrad und Safur. Er war so Glücklich mit ihnen, aber Chris tat ihn einfach nur Leid. Denn für ihn empfand er nichts, vielleicht nur was Freundschaftliches nach dem hier. Aber mehr war nicht drinnen.

Leicht verzweifelt dachte er kurz nach, aber es musste gesagt werden. Auch wenn es wehtun wird.

„Ich fühle mich geehrt Chris, doch leider Empfinde ich nichts für dich. Versteh mich nicht falsch, du wirst schon den Richtigen finden in den du dich dann verlieben wirst und er in dich. Doch wie Konrad es sagte, du bist es falsch angegangen. So verschreckst du nur die Leute...“

„Liebe zu euch drei…“

Nun wurde es wieder still in der Kabine, alle drei lösten langsam die Umarmung zu Christopher. Keiner konnte drauf Antworten. Stefan, Konrad und Safur, alle drei waren absolut sprachlos auf das, was gesagt wurde. Minutenlang saßen sie wie versteinert da.

Chris schaute langsam rauf, „wieso… sagte ihr nichts?“. Erst dann fingen sie sich langsam wieder. Jeder Bewegte den Mund, brachten aber kein einziges Wort raus.

Doch Safur konnte das aussprechen was wohl jeder dachte, „es… das… unerwartet war das.“

Konrad und Stefan nickten eifrig.

Chris ließ Konrad los und setzte sich langsam auf, traurig und verzweifelt schaute er dann runter.

„Ich liebe euch eben, ich kann nichts dagegen machen. Schon seit zwei Jahren trage ich das mit mir rum. Nur…“, er schaut wieder rauf in die Gesichter die er so sehr liebte. „… ich konnte… nicht mehr. Ihr ward so Glücklich… heute Nacht…“, ihm kamen wieder die Tränen. Hoffnungslos ließ er sein Kopf hängen, doch dann sah er in Safurs Gesicht.

„Ich liebe dich, weil du so stark warst… so schön… so einsam…“

Dann sah er in Konrads Gesicht.

„Ich liebe dich, weil du so eine tolle Persönlichkeit hast… dein Fell…“, sachte und ganz leicht berührte er das Fell von Konrad am Hals. Dann sah er zu Stefan.

„Ich liebe dich, weil du so schöne Augen hast, weil du so schön lachst…riechst“

Verzweifelt ließ er seinen Kopf wieder hängen.

„Ich möchte nur… das… ihr mich… auch liebt…Es… ist so schön… bei euch…“, Chris fing wieder zu weinen an.

Stefan wusste einfach nicht was oder wie er darauf reagieren sollte, es musst jetzt Diskutiert werden.

Er sah nun Konrad und Safur in die Augen.

„Ok Chris, wir müssen das jetzt erstmal besprechen, du haltest jetzt die Klappe, ich möchte nichts von dir hören. Wenn ich was höre, dann gehen wir sofort und du wirst uns nie wieder sehen. Ich meine es ernst. Ich hatte schon genug Probleme und Sorgen die letzten Tage lang. Mein Herz gehört Konrad und Markus, natürlich auch meine Familie, aber die zwei, die zwei liebe ich. DIE SIND MIR WICHTIG. Und nur weil du jetzt deine Liebe uns gestanden hast, heißt es nicht das wir dich auch Lieben. VER-STAN-DEN?“

Als Stefan das ausgesprochen hatte sah Chris hoch, liebevoll sahen ihn die Azurblauen Augen an. Dann kam das Nicken. Leicht beugte er sich dann zu Stefan und sehr langsam deute er an das er sich an die Brust anlehnen möchte. Mit rollenden Augen und leicht genervt drückte er dann Chris an seine Brust. Danke rieb der das Gesicht an seiner Brust.

„Also Konrad fang mal an bitte.“

Konrad sah Stefan verwirrt an, „Womit? Die erste Frage die wir uns stellen sollten ist eher ob du ihn auch wirklich verzeihst und das meine ich ernst. Kein Hintergedanke darf übrig bleiben, nichts. Sagen wir mal, nur rein hypothetisch, wir würden ihn lieben anfangen, dann darf auch nach Jahren nichts übrige in dir bleiben, von dem was er mit dir vor hatte und wollte.“

Dann sah er rüber zu Safur.

„Ich sehe das genauso. Zusätzlich, solltest du dir auch überlegen, ob du anfangen könntest ihn zu lieben, wenn das vorhin nicht passiert war, auch nicht das was am Filmabend war. Ich meine… versucht es neutral zu sehen, nicht Subjektiv.“

Konrad schaute beeindruckt zu Safur, solange sie zusammen waren, hatte er ihn noch nie so frei sprechen gehört. Safur bemerkte es sofort und schaute beschämt zu Boden, doch lächelte er auch.

Stefan hatte nun eine gewisse Vorstellung was seine Liebsten ihm sagen wollten. Sie hatten Recht, er müsste sich klar werden ob es die Chance GÄBE, dass sich für Christopher überhaupt Gefühle entwickeln konnten.

Stefan schloss die Augen und stellte vor wieder in der Klasse zu sein, wo normaler Unterricht herrschte. Er sah ihn dann in der Pause, wie er sich unterhielt. Leicht proletenhaft war er immer, doch als er zu ihn rüber sah, hatte er immer ein leichtes Lächeln. Das mochte er. Auch sah er, wie dann konzentriert Christopher den Unterricht folgte, so fokussiert. Immer hatte der auch einen Scherz auf den Lippen. Und grundsätzlich glücklich startete Christopher den Tag. Auch das mochte er. Immer verspielt war der in den Pause und diskutierte gerne mit Josef über die Ansicht der Welt. Also war er verspielt und Klug. Und war Mutig, denn an dem Tag als Konrad Missbraucht wurde, war Christopher gleichauf mit ihn.

Da verstand Stefan, dass es nicht Mut sondern Liebe war, wie bei ihn, das ihn so handeln ließ. Christopher hätte sich sofort auf die Drei gestürzt. Dann stellte er sich vor, wie Christopher zu ihm geeilt wäre, wenn er die Position von Konrad gehabt hätte. Diese Augen die Verzweiflung in sich trugen.

Stefan senkte seinen Kopf und drückte fest seine Nase auf Christopher. Nur einmal Atmete er tief ein. Wiese, Sommer und… leicht nach Moschus roch er für ihn. Er mochte Moschus. Langsam öffnete Stefan seine Augen und hob den Kopf wieder auf. Dann nickte er einmal in die Runde.

„Ja kann ich“, sagte er dann schlussendlich.

Konrad und Safur lächelten ihn an, weil er so gütig war. Dann fing Konrad wieder an zu sprechen.

„Also ich heiße das überhaupt nicht gut was Chris mit dir machen wollte. Und falls er das nie wieder machen würde, dann würde ich ihn eine Chance geben. Das heißt aber nicht das ich ihn Liebe.

Langsam nickte Stefan, dann drückte er Christopher von sich.

„Umarm ihn bitte und stellt dir vor, wie er für dich war in der Schule, inklusive den Zeitpunkt wo das mit dir passierte.“

Verwundert schaute er dann Stefan an, aber er vertraute ihm auch, deswegen tat er das dann.

Christopher ließ sich auf die Brust von Konrad fallen. Leicht perplex, umarmte er dann ihn genauso wie Stefan.

Dann schloss er seine Augen.

Er sah Christopher in der Schule, wie er mit ihn über die Mädchen in der Klasse gesprochen hatte. Schon da fiel ihm auf das er fast nur negativ über sie gesprochen hatte. Und immer lächelte er leicht als sie sprachen. Er mochte schon immer sein Lächeln, es zeigte Freude am Leben. Dann wie Disziplinhaft er den Unterricht immer folgte, immer hatte er alles dabei. Immer hatte er die Antwort parat als die Lehrer ihn abfragten. Sehr beeindruckend war dies für ihn. Schon da wollte er so sein wie Chris und beim Sport schien er eine unendliche Ausdauer zu haben. Er war ein typischer Musterschüler. Aber jetzt da er es wusste, dass Christopher in ihn verliebt war, erklärte es viele Kleinigkeiten die ihn zuvor nicht aufgefallen waren. Zum Beispiel das Lächeln oder der häufige Fellkontakt, dass er immer als Brohaft abgestempelt hatte. Oder wie Christopher der einzige war der ihm getröstet hatte, nachdem man ihm gemobbt hatte.

Dann überlegte er sich wie Stefan das meinte mit „Inklusive der Situation“.

Also stellte er sich kurz vor, wie er mit Christopher in der Lehrerumkleide war und nicht mit Stefan. Schwer konnte er sich das vorstellen, aber er versuchte es. Die Zärtlichkeiten, die von ihm kämen. Das Gesicht… Er musste das Gesicht sehen.

Langsam öffnete er die Augen und drückte Chris von sich, dann nahm er dessen Gesicht in beide Hände und sah ihn zuerst direkt in die Augen. Liebe war zu sehen, aber das wollte er gerade nicht sehen. Mit nur noch einer Hand hielt er ihn am Kinn sachte fest, damit er das ganze Gesicht sehen konnte. Es war schön und gleichmäßig. Dann strich er mit der anderen Hand angefangen an der Nase rauf bis zum Stirn und übers Ohr. Schon fast niedlich legte der das Ohr auf die Seite. Flauschig war das Fell. Kurz roch er an der Wange. Stark roch Chris für ihn nach Moschus, dann im Nachgang roch er leicht nach Blättern und zum Schluss war das Wilde zu riechen.

Dann sah er sich wieder die Augen lange an, lange musterte er was er dort sah. Aber das einzige was er sah war völlig Hingabe und Liebe.

Er mochte was er dort sah und fühlte.

„Ich auch…“, sagte er seinen Entschluss.

Lächelnd reichte er Chris dann weiter an Safur. „Markus, du musst selbst einen Weg finden wie du dich entscheiden kannst.“

Doch Safur fiel nur ein Weg ein den er kannte. Beschämt schaute er dann zu Stefan und Konrad.

„Aber seid mir nicht Böse…“

Dann drückte er Chris an sich und umarmte ebenfalls den Kopf wie Stefan und Konrad. Er musterte dann das Gesicht das ihn zulächelte. Dann schloss er die Augen.

Chris war einer der wenigen Personen die immer wieder versucht hatten mit ihn ins Gespräch zu kommen. Schon da… fand er ihn attraktiv, aber nie so sehr wie Stefan. Ein Strudel tat sich auf. Er liebte Konrad und Stefan über alles. Doch Konrad liebte er erst seit gestern. Stefan seit er überhaupt Gefühle für Liebe und Zuneigung hatte. Und Chris… mochte er wirklich und seid Stefan ihn verziehen hatte, ließ er es auch wieder zu. Er mochte seinen aufrechten Gang. Auch wie der ihn immer versucht hatte ihn aufzumuntern, falls er mal einen wirklich schlechten Tag hatte. Immer war er zärtlich und ist auf ihn eingegangen. Dann seine wundervollen blauen Augen. Und jetzt wo der seine Liebe gestanden hatte, verstand er auch wieso er das alles gemacht hatte. Chris hatte von Anfang an ihn den Freiraum zugestanden. Safur war so dankbar… Chris war ein so guter Schauspieler, dass gestand er ihm zu. Denn der wusste wie man Leute aufmuntern konnte, ohne aufdringlich zu sein.

Mit geschlossenen Augen drückte er seine Nüstern auf den Kopf von Chris.

Er roch… nach der Wildnis. Als würde er Fliegen, so roch er für ihn.

Safur machte die Augen auf und sah sich die Blauen Augen an. Voller Liebe sahen sie ihn an. Langsam ließ er den Kopf los und fing ganz sachte an die Brust von Chris zu streicheln an. Flauschick und dicht strich es zwischen seinen Klauen. Er spürte die festen Brustmuskeln, auch spürte er, dass er schwer zitterte. Er fand es lieb. Dann strich er wieder rauf bis zum Kopf. Seine Nüstern rochen Chris an der Wange. Es war das gleich wie zuvor. Wildnis und Freiheit. Sein Herz pochte langsam. Dann sah er ihn wieder in die Augen.

Zärtlich legte er dann seine Lippen auf die von Chris, der ihn überrascht aber voller Liebe ansahen. Sekunden lang tat er dies und wie erhofft oder erwartet wurde er nicht geküsst, sondern Chris wartete bis er anfing. So einfühlsam dachte sich dann Safur. Langsam entfernte er sich von den Lippen und drückte Chris Kopf fest an seine Brust

„Ich auch.“

Alle drei lächelten dann.

„Ok, was machen wir nun?“, fragte Stefan in die Runde. Safur meldete sich gleich.

„Stefan… du… solltest entscheiden. Es kommt nun drauf an, ob du noch Platz in deinen Herzen hättest.“, dann sah er zu Konrad, „Auch du Konrad, wärst du bereit Drei zu lieben, ich meine damit ob Ihr es wollt. Denn ich… würde es… wollen…“, dann sah er wieder runter zu Chris.

„Ohne Eifersucht, ohne Mauern, einfach lieben. Denn… ich kann von der liebe… nicht genug bekommen…“

Dann sah er wieder hoch zu seinen zwei Liebsten und wartete nun ab, was sie zu dem was er sagte antworten würden.

Beide dachten nach. Doch gleich meldete sich Safur wieder.

„Sagt es sofort, ohne nachzudenken!“, schoss es aus ihm raus.

„Ja“

Kam es dann von beiden rausgeschossen. Stefan und Konrad sahen sich verwundert an, doch sie lächelten sich dann liebevoll zu. Denn irgendwie hatten sie nichts anderes erwartet.

„Ok… dann… mach ich den Anfang.“, schüchtern sagte er es während er die Augen von Chris weiterhin bewunderte. Dann legte er wieder die Lippen auf die von Chris. Fast gleichzeitig öffneten sich die Münder von beiden. Zärtlich sagten sie mit den Zungen Hallo zueinander. Leicht streichelten sie sich. Er mochte wie Chris schmeckte. Chris ging perfekt auf ihn ein. Langsam umschlangen sich die Zungen und beide waren einfach zufrieden miteinander verschmolzen zu sein. Spontan fing Safur wild zu züngeln an, aber auch da reagierte Chris wunderschön. Denn der ließ es willkommen zu und gab ihn alles was er verlangte, ohne selbst zu fordern. Safur hörte sofort auf und ließ nun von den Lippen ab die ihn willkommen gehießen haben.

Sein Herz pochte schwer, am liebsten würde er einfach weiter machen wollen. Einem zärtlichen Kuss gab er ihn dann noch, dabei sah er in den Augen von Christopher, Dankbarkeit und Liebe. Langsam rann Safur dann eine Träne runter.

Safur schaute hoch zu seinen zwei Liebsten. Die sahen ihn nachdenklich an. Safur verstand aber nicht wirklich wieso.

„Was ist?“, fragte er dann, damit er Klarheit bekam. Doch sie zuckten nur leicht mit den Schultern. Konrad winkte Safur zu das er nun der nächste sein wollte. Safur reichte nun Chris sachte an Konrad weiter.

Als Konrad ihn in den Armen hatte, strich er kurz durch das Brustfell. Er gab zu das es wirklich schön war. Dann sah er ebenfalls Christopher in die Augen. Es hatte sich nichts geändert, pure Liebe war dort zu sehen.

Zögerlich legte er dann auch seine Lippen auf die von Chris. Er war überrascht, dass der nicht gleich den Mund aufmachte. Doch zur gleichen Zeit als er seine Lippen öffnete, tat dies auch Chris. Völlig davon überrascht drückte er das Gesicht wieder weg und sah abermals in die Augen. Mit feuchten und Liebenden Augen wurde er angeschaut. Ob das wahre Liebe war, fragte sich Konrad dann. Hatte er so eine Person neben Stefan auch noch in der Klasse gehabt. Aber er konnte keine andere Antwort finden als… Ja…

Überwältigt von dieser Erkenntnis, drückte er dann die Lippen fest auf die von Chris wieder rauf und fing einfach zu schmusen an. Beide schlossen die Augen. Chris gab mehr als er wollte, ging auf ihn ein. Chris verstand wirklich mit der Zunge zu reden. Er liebte es… mit Chris zu schmusen, genauso wie mit Stefan und Safur. Stefan war der Wilde, Safur der Schüchterne und Chris… das Mittelding. Ein verlangen tat sich auf, mehr und länger wollte er einfach mit ihm verschmolzen sein.

Langsam löste auch er sich von den Lippen, genießerisch nahm er noch die letzten Tropfen von Chris auf, dann erst öffnete er seine Augen.

Sein Herz klopfte wie Wild.

Er sah in den halb geschlossenen Augen nur Glück und Liebe.

Konrad strich die Arme von ihm runter, und nahm die Hand von Chris in seiner. Er schaute sich lange die Finger und den Bau an. Dann strich er über die Innenfläche der Hand rüber, weich und zärtlich war die Hand. Er führte die Hand zu seinen Mund und gab einen zärtlichen Kuss auf die Innenseite.

Irgendwie wiederwillig reichte er dann Chris an Stefan weiter.

Auch Stefan nahm gleich Chris Kopf in die Hände und sah ihn in die Augen. Beide schauten sich an, aber gleich blickte dann Chris runter. Er sah die Liebe in den Augen, aber er war sehr zufrieden als der dann runterschaute. Dann drückte er fest seine Lippen auf die von Chris, ebenfalls zufrieden das er nicht gleich den Mund aufmachte, drückte er ihn wieder von sich. Dann sah er ihn wieder in die Augen. Doch der vermied den Augenkontakt.

„Schau mich an“, sagte nun Stefan liebevoll. Langsam kam Chris der Aufforderung nach. Dann legte er zärtlich die Lippen auf die von Chris und fing zuerst an ihn zu Küssen. Sachte küssten sie sich mehrmals, dann verschmolzen sie miteinander. Gleich fing Stefan wild an und war wieder zufrieden als Chris für ihn alles gab was er forderte. Dann tauschten sie Zärtlichkeiten aus, liebevoll schmiegten sie sich an, liebkosten sich.

Stefan Herz hüpfte vor Freude auf. Spontan legte er seine ganze Liebe in die Verschmelzung rein und wollte einfach nicht mehr aufhören. Doch er musste es, um sich mit den anderen zu beraten. Ein oder Zwei Sekunden gab er sich beiden noch, bevor er sich langsam von Chris löste. Er sah wieder in die Augen von Chris, die rauf und runter schauten. Mit einen lächeln leckte er ihn über die Nase. Dann drückte er den Kopf ganz fest an seine Brust.

„Also… Ja, ich kann es nicht wirklich beschreiben aber… ich denke… wir könnten zu viert Glücklich werden.“, dann sah er Konrad und Safur an. Beide nickten gleich.

„Ich liebe ihn schon, er ist so… Einfühlsam“, sagte Safur gleich.

Konrad sah zu Safur und nahm ihn gleich als Beispiel.

„Ich auch… und zusätzlich ist er… zuvorkommend.“

Nun war es an Stefan was zu sagen, aber der ließ lieber Taten folgen. Wieder verschmolz er sich mit Chris für einige Sekunden liebevoll. Dann ließ er wieder von ihm ab.

Jeder Lächelte gleich vor Liebe und Glück.

„Jetzt müssen wir nur noch besprechen wie wir ihn in unsere Spielchen einbinden. Also ich will ihn als willigen Sklaven“, dabei sah er wieder runter, als habe er nichts anderes erwarte, nickte Chris eifrig. Dann sah er wieder hoch zu Safur und Konrad, beide nickten zufrieden. Stefans Herz war kurz vorm Platzen. Fest drückte er sein Gesicht auf das von Chris. Vor Glück kamen ihn die Tränen, er konnte es nicht fassen. So schnell, so intensiv… so schön war es.

„Chris… wir lieben dich auch, ab heute wirst du immer bei uns bleiben. Versprich es uns… bitte“, weinend flehte er Chris das zu.

Doch der weinte ebenfalls vor Glück, weil er es nicht fassen konnte. So lange liebte er sie schon und nun...

Chris wusste nicht was er davon halten sollte, als man ihn sagte das er die Klappe halten sollte. Doch er tat dies, für sie. Auch als er rumgereicht wurde, gedrückt wurde und in die Augen geschaut wurde, empfand er nichts anderes als hingebungsvolle Liebe. Zu lange hatte er sich verstellt. Und als er sich dem Hingab was ihn zu zerreißen drohte, bekam er die schlimmste abfuhr die man sich vorstellen konnte. Zerbrochen lag er da, weil gleich alle drei die er so liebte, ihn nun hassten. Zu dem Zeitpunkt war ihm alles egal und er wollte nur sterben. Der Schmerz war zu überwältigend um damit umzugehen. Aber als dann Konrad kam und ihn aufhob, war er so glücklich, aber auch wiederrum so traurig. Denn er wusste, dass alles vorbei war, denn der war nur gekommen um ihn aufzumuntern, nicht um ihn zu lieben. Also schrie er seinen Hass auf die Welt raus. Doch als dann auch Safur und Stefan dazukamen um ihn aufzumuntern, fühlte er zwar nicht die Liebe von ihnen, aber die Zuneigung um seine Person. Sie hassten ihn nicht mehr, sie waren nur Besorgt. Da fing er sie noch mehr zu lieben an, weil sie ihn das verziehen hatten oder seine Situation verstanden haben in der er war.

Seine Eltern waren streng Katholisch und sein Vater war bei der Polizei. Streng und Disziplinarisch wurde er erzogen. Da war wenig Platz für Gefühle. Aber als sich dann seine Gefühlswelt in der Schule entwickelte, fing er sofort sich zu Konrad, Stefan und Markus hingezogen an. Er konnte nichts dagegen machen. Doch weil er so streng erzogen worden war, konnte er lange damit gut umgehen. Nur gelegentlich und mild gab er das raus, was in immer mehr an Volumen zunahm, damit er nicht Platze. Doch als er sie dann ganze drei Tage nicht sehen konnte, wurde der Druck immer schlimmer in seiner Brust. Die Liebe machte ihn Krank. Jede Nacht schlief er schlechter. Dann als er sah wie Stefan und Konrad zusammen waren. Wandelte sich die Liebe in Hass um. Und als dann Safur noch zu ihnen stieß, konnte er es nicht mehr in Zaun halten, deswegen der Aufstand beim Filmabend.

Nur schwer konnte er sich zurückhalten bei Stefan als er ihn am Hals hatte, den am liebsten wollte er ihn einfach nur lecken. Es war ihm egal als der ihn die blutige Lippe verpasste, denn dieser Schlag rüttelte ihn wieder wach. Dann die Nacht… er konnte nicht anders außer weinen, als er die Drei glücklich vereint gesehen hatte. Dann der heutige Tag, immer wieder war er kurz davor zu Stefan zu gehen und alles zu beichten. Doch… er konnte nicht. Im Restaurant kam ihn dann der Einfall und der Mut es zu machen, als er sah wie Glücklich sie lachten und aßen. Er wollte so gern bei ihnen sitzen, mit ihnen… zusammen sein. Glücklich sein.

Und dann kam die zweite Runde wo er rumgereicht wurde. Hoffnung kam da auf, er kannte sie alle. Alles hätte er für sie gemacht, er wollte nämlich nur von ihnen geliebt werden. Beim Küssen stimmte er sich mit ihnen ab, ohne nachzudenken. Mit jeder Person die ihn küsste flammte die Liebe immer heller auf und auch die Hoffnung. Nur bei Stefan war er sich nicht sicher, doch er erkannte, was für eine Person Stefan wurde in der kurzen Zeit wo er ihn nicht gesehen hatte. Er wollte sofort das Sein was Stefan wollte. Und sein Herz zersprang als Stefan sagte, dass er ihn als einen willigen Sklaven haben wollte. Denn das war genau das war er immer sein wollte. Von Anfang an Träumte er davon, deswegen hat er ihn am Klo auch nicht angefasst, denn er wollte, dass Stefan einfach mit ihm machen konnte was der wollte. Doch als er nichts tat, konnte er den Druck, das verlangen nicht mehr in Zaun halten.

Und nun… liebten sie ihn. Er konnte sein Glück einfach nicht fassen. Denn nun war er der Sklave für alle drei. Sein Traum… wurde erfüllt.

Weinend drehte sich Christopher in den Armen von Stefan auf den Rücken und spreizte die Beine soweit er konnte auseinander. Er präsentierte sein dickes Rosarotes Glied allen dreien. Stefan hob seinen Kopf auf und sah Chris in die Augen, liebevoll küsste er ihn wieder.

Doch Chris unterbrach schnell die Kuss.

„Bitte, macht was ihr wollt, ich bin für euch immer da. Immer. Ich liebe euch so sehr…“, weinend sagte er das ganz leise zu seinen Liebsten.

Nun weinten alle, denn sie spürten wie die Lieber über sie flutete. Alle wussten, dass dies die richtige Entscheidung war.

Stefan schüttelte dann langsam den Kopf. „Christopher, nur wenn wir intim sind, sonst… sei bitte du selbst.

„BITTEEEE…“, flehentlich und weinend bettelte er sie alle an.

„Ich wollte es schon immer so! Immer wollte ich für euch da sein… Es… war mein Traum für euch da zu sein.“, nun schloss er seine Augen und drückte das Gesicht fest an Stefans Brust.

Stefan schaute mit Tränen in den Augen zu Konrad und Safur, sie sahen ihn ebenfalls weinend an. Doch keiner sagte oder machte was, alle warteten darauf das er was sagte. Dann sah er sich das Glied von Chris an, wie es stark wippte und wie die Vorfreude daran runterlief. Glänzend bot der ihn das an, was der nun am dringendsten brauchte. Eine Erlösung.

Doch Stefan wollte es nicht so. Er liebte Chris und so wollte er ihn nicht haben, er wollte ihn nicht den ganzen Tag als Sklaven haben, nur im Bett oder wenn sie wirklich Intim sein wollten. Er wollte… mit dem wahren Chris zusammen sein, genauso wie mit Konrad und Safur.

„Chris, mein lieber Chris…“, er drückte ihn so fest er konnte an seine Brust, dann leckte er ihn kurz an der Schnauze.

„… Nur wenn wir Intim sind und jetzt… das ist falsch… sei mir nicht Böse… bitte. Ich will dich so haben wie DU bist, deine… Persönlichkeit. Aber… wenn du nicht kannst… dann Pfote dich doch. Wir warten draußen beim Tisch auf dich.“

Stefan spürte die Verzweiflung die Chris in sich trug, aber auch das Glück endlich geliebt zu werden. Nie hätte er geglaubt das Christopher so eine Persönlichkeit in sich hatte. Doch er liebte ihn deswegen umso mehr. Konrad war für ihn absolut gleichgestellt, sein Meer in dem er schwamm. Safur, der nett und schüchtern war, so gütig und Liebevoll. Und nun Chris, er kannte ihn als lustigen und freundlichen, aber auch ehrlich Charakter. Auch er spielte LoL, regelmäßig spielte er mit ihm zusammen. Doch dicke Freunde wurden sie irgendwie nie.

„Ich… wir möchten das mit Liebe machen beim ersten Mal. Nicht so…“, er drückte seine Schnauze auf Chris und blieb auch so.

Chris entspannte sich langsam in seinen Armen, schlaff hingen nur noch die Glieder an ihn runter.

Safur stand nun auf und hob langsam Chris auf, dabei entließ dann Stefan dessen Kopf den er fest an der Brust gedrückt hatte.

„Zieh dich an, den restlichen Tag… bleibst du… bei uns“, schüchtern flüsterte das Safur zu Chris, dann ließ er ihn auf die Pfoten gleiten. Mit gesagten Kopf und Tränen in den Augen sagte Chris nur „Danke…“, dann zog er sich langsam das T-Shirt an.

Stefan stand dann auch langsam auf, mit feuchten und lächelnden Gesicht verließ er nun die Kabine. Gleich darauf kamen auch Safur und Konrad dazu, die Tür wurde geschlossen und gemeinsam gingen sie wieder zurück zum Tisch. Auf dem Weg bestellten sie vier Cola mit Eis und Zitrone. Gerade als die Getränke serviert wurden, kam auch Chris langsam und schüchtern zu ihnen hin.

Stefan nahm den Rucksack vom vierten Stuhl runter, damit sich dann Chris zu ihnen setzten konnte. Mit gesenktem Blick und Ohren setzte der sich neben Stefan hin, leicht zitternd saß er angespannt da.

Alle Drei sahen ihn an, dann bot ihn Stefan die Hand an. Chris schaute dann rauf zu ihm und legte dann seine Hand auf die von Stefan. Fest drückte er dann die Hand und grinste breit Chris an. Auf dem Mund von Chris sah man langsam das sich ein Lächeln formte, dann schaute der rauf zu den dreien und man sah, dass Glück in den feuchten Augen.

„Trink, den haben wir für dich Bestellt.“, sagte nun Konrad mit liebe in der Stimme zu Chris, den er liebte, weil er so ist wie er ist, nämlich einfach nur Chris. Langsam und mit geschlossenen Augen trank der dann die Cola.

„So weiter geht's. Aufstehen und zusammenpacken bitte.“, sagte ihrer Lehrerin stehend in die Runde.

Unglücklich das die Pause an diesen wunderschönen Ort nun vorbei war, stand die Klasse langsam auf. Einige gingen noch zum Kellner um zu zahlen, andere unterhielten sich dann. Wenige schauten zu Chris rüber der am Tisch mit ihnen saß. Man sah ganz deutlich die fragenden Augen was das nun zu bedeuten haben soll.

Auch Chris sah das, leicht überfordert suchte er mit seinen Augen nach Hilfe am Tisch. Stefan und Konrad sahen sich gleich an.

„Chris, wie hast du dir den Tag mit uns vorgestellt?“, fragte dann Konrad zuerst. Er sah, dass Chris darauf keine Antwort hatte.

„Ich weiß es nicht, ich dachte nicht… darf ich… nur bei euch bleiben?“, als Stefan die Frage hörte und in das verweinte Gesicht sah, dass nur Liebe in sich trug, umarmte er Chris am Hals und drückte seine Nase an dessen Wangen.

„Du darfst…“

Konrad schmiegte sich gleich an Safur als er das sah, noch immer mit ihm Händehaltend, drückte er dann einen liebevollen Kuss auf die Wange seines kleinen Drachenjungen. Schüchtern schaute dann Safur um sich, ließ es aber dann zu und schloss kurz die Augen dabei.

Als die Klasse dann langsam aufbrach, lösten sie sich und tranken schnell die Cola aus. Dann ging Stefan schnell zum Kellner und bezahlte die vier Getränke. Als er sich dann umdrehte, sah er seine Drei Liebsten bei ihm stehen.

Gemeinsam gingen sie dann hinten wieder als Schlusslicht der Klassen.

Stefan musste sich wieder an das neue Bild gewöhnen. Nun war auch noch Christopher dabei. Sein Herz ging schon langsam der Platz aus. Er wusste nicht das er so viel Liebe in sich tragen konnte. Er hielt gleich nachdem sie gezahlt hatten, die ganze Zeit Christopher Hand. Fest wurde er gedrückt, auch er drückte fest zurück. Gleich vor ihm war Konrad und Safur die sich die Hände hielten und sich leise unterhielten über LoL.

Dann sah er rüber zu Chris, der aber nur nach vorne schaute, leicht zuckten seine Ohren. „Chris musste wohl viel zum Nachdenken haben.“, dachte sich dann Stefan. Wie gerne würde er wissen wollen was gerade ihn diesem Kopf vorging. Es war neu für ihn, dieses Gesicht neben sich zu haben. Zu schnell ging es schon fast für ihn, aber dennoch liebte er ihn. Wieder hatte er eine andere Art der Liebe für sich entdeckt. Dieses Neuland war berauschend für ihn und er was schlussendlich doch sehr Glücklich mit Christopher das zu erkunden, das zu probieren. Doch er wollte jetzt unbedingt wissen worüber Christopher nun nachdachte.

„Chris, worüber denkst du gerade nach?“

Als wäre Chris bei irgendwas ertappt worden, schnellte der Kopf in seine Richtung.

„Ich… denke gerade an meine Eltern…“, dabei sah er Stefan schüchtern in die Augen.

„Und an was genau?“

Chris seufze schwer und schaute dabei runter.

„Sie würden mich Hassen, wenn ich ihnen sagen würde was ich fühle… Deswegen denke ich darüber nach wie ich es am besten machen sollte… aber mir fällt nichts ein.“, vor Verzweiflung kamen ihn dann wieder die Tränen.

Stefan verstand ihn so gut, das gleiche hatte er mit Konrad durchlebt. Sofort stellte er sich vor wie Chris bei ihm leben würde. Aber wieder, es war alles so neu, er kannte ihn nicht so gut wie Konrad, den er gesund gepflegt hatte, mit dem er so viele schöne Momente hatte. Und dann Safur, in dessen Händen er so viel erlebt hatte, den er vom Abgrund gerettet hatte.

Stefan wollte Chris kennenlernen, den eigentlich Chris, nicht den Schauspielenden Chris.

Er hat sich entschlossen.

„Konrad, Safur. Ich möchte mit Chris alleine sein, wenn es keine Probleme macht. Bitte sagt Frau Papageno das ich mich schlecht fühle durch meine Wunde am Arm.“, gleich danach ging er zu seinen zwei Liebsten die stehen geblieben waren. Fest gab er jedem einen Kuss auf die Wange. Auch er wurde dann auf die Wange geküsst von beiden.

„Wir… wir sagen ihr das du am Bus dann wartest.“, mit einen traurigen Gesicht sagte es Konrad dann zu Stefan.

Stefan lächelte sie beide an und ging dann zu Chris. Händehaltend verabschiedeten sie sich dann. Als dann Konrad und Safur aus seinem Blickfeld verschwanden, kam eine ihn ungewohnte Traurigkeit hoch. In den letzten Tagen war er nie mehr als ein paar Minuten von Konrad getrennt gewesen. Doch… der hatte nun Safur an seiner Seite, beiden vertraute er Hundertprozentig. Lange schaute er in die Richtung in der seine zwei Liebsten verschwanden. Er spürte dann wie Chris sich langsam an ihn anschmiegte. Er sah zu ihm hin und sah so ein schönes Gesicht, das ihn ansah. Die Traurigkeit verschwand langsam und stattdessen kam reine Liebe und Zuneigung. Stefan hielt ihm die Wange hin, sofort wurde er lange und fest geküsst. Wieder bekam er eine neue Erfahrung, denn so erfuhr er nun wie wirklich Chris ihn liebte.

Entschlossen ging er dann den Weg zurück, dabei hielten sie die ganze Zeit fest die Hand. Sein Herz pochte so sehr, dass er das Blut rauschen hörte.

Als sie beim Restaurant ankamen, fragte er gleich nach dem Besitzer. Ein Koch man raus, auf seiner weißen, aber leicht schmutzigen Kochjacke stand: Küchenchef. In knappen Worten erklärte er ob es wohl eine Möglichkeit gab, dass sie jemand zum Busparkplatz fahren könnte, er würde auch dafür bezahlen. Kurz dachte der Küchenchef nach und nickte einmal. Er führte sie gleich um das Haus zum Auto, dabei erklärte er, dass er sowieso noch einen kleinen Einkauf machen musste.

Schweigend fuhren sie dann den Weg zurück, sie hielten sich hinten zwar noch die Hand, aber Chris vermied weiteren Fellkontakt. Zu Peinlich war es für Chris noch, deswegen ließ er es auch sein. Doch wurde seine Hand ganz fest gedrückt. Bei den Blicken die sie unter der Fahrt tauschen, sah er immer dasselbe, nämlich Scham und Liebe. Für Stefan sah es fast schon so aus, als wäre Christopher komplett in ihn vernarrt. Da wusste er nicht ob er es wirklich verdient hatte so geliebt zu werden.

Ein schlechtes Gewissen kam auf, er wusste nicht wieso, doch es war da.

Dann sahen sie den Busparkplatz vor sich, sie wurden langsamer. Dankend das sie mitfahren durften, stiegen sie dann aus. Heiß brannte die Sonne runter. Beim Parkplatz waren kaum noch Leute zu sehen. Stefan überlegt sich kurz wo sie hingehen konnte. Dann sah er den See. Chris erschien plötzlich vor ihm und küsste ihn leicht auf den Mund, unerwartet von dem, sah er ihn dann an. Mit dem schönsten Lächeln das er bis jetzt sah, wurde er angeschaut. Wieder kam das schlechte Gewissen auf, doch diesmal viel stärker.

Schwer seufzend ging er dann Richtung See. Gleich kam ihm dann die kühle Brise entgegen. Schnell fand er eine schöne grüne Fläche, wo er sich dann hinsetzte. Es war so angenehm, dass er die Augen schloss und sich dann auf den Rücken legte. Nur Sekunden später, setzte sich dann Christopher auf seinen Bauch und schaute ihn voller Liebe an.

„Chris ich…“, doch er unterbrach sich gleich. Denn das liebevolle Gesicht, wandelte sich in eine vor Schmerz und Trauer verzerrte Maske um. Stark schüttelte dann Christopher den Kopf und drückte sich auf ihn. Dann weinte Christopher.

Minuten vergingen und mit jeder Minute wurde das schlechte Gewissen immer größer. Er wurde dann so fest gedrückt, dass er den Herzschlag von Chris spüren konnte. Fest wurde auch das Gesicht auf seine Brust gedrückt.

„Chris… ich weiß nicht… ob ich deine Liebe verdient habe“. Endlich konnte er es aussprechen, es tat so weh beim Aussprechen. Doch der legte nur seine Ohren an, als ob er das nicht hören wollte, oder möchte.

Stefan tat das Herz weh, als er das sah.

„Bitte… sag sowas nicht…“, flüsterte dann Christopher zwischen den Schluchzen raus.

„Ich kann… ohne euch… ohne DICH nicht weiterleben…“, dabei sah er Stefan mit nassem Gesicht in die Augen, dann vergrub er es wieder in die Brust.

Sofort erinnerte er sich an die Nacht mit Konrad im Wald, nun war aber Chris die Person die alles geben würde, für die Liebe. Nun verstand er auch, wie sich wohl Konrad fühlen musste, als er für ihn alles machte, nur damit der ihn nicht verlässt. Wieder kam eine neue Erfahrung dazu, als hätte er die Rollen getauscht. Jetzt verstand er auch, wieso Konrad dachte, dass er nicht die Liebe verdient hatte.

Verwirrt schaute Stefan in den blauen Himmel. Wieder vergingen die Minuten, ohne das er was sagen konnte.

„Verlass mich nicht…“

Als würde er in den Spiegel schauen, sah er runter zu Chris. Ein starker Wind kam kurz auf und blies über sie hinweg.

Stefan spürte die Angst von Christopher und auch das Zittern das darauf kam. Schwer heulte Chris nur noch, weil er Angst hatte, denn das wusste Stefan nun. Er sah sich selbst nun in ihm, er wusste was in ihm vorging.

Stefan hatte nun genug, er wollte das nicht weiter sehen.

„Komm…“ war alles was er dann sagte. Er rollte sich auf die Seite, ließ ihm dabei am Boden liegen und stand dann auf. Dann zog er sich bis auf die Boxer aus und sah runter zu Christopher. Der schaute ihn mit verweinten Augen und unter schluchzen nur an.

Stefan lächelte ihn leicht an, dann ging er ins Wasser. Als er dann drinnen und gerade dabei war das seine Pfoten keinen stand mehr hatten, sah er wie Christopher langsam zu ihm kam. Er wartete bis der bei ihm war, dann lächelte er wieder ihm zu und schwamm etwas weiter raus. Sie schwammen gemeinsam ein paar Runden in der Nähe des Ufers, tauchten, lachten. Dabei berührten sie sich leicht und jede Mal kam bei Stefan ein Prickeln auf, als wäre er… frisch verliebt.

Lächelnd ließ er sich dann nur noch am Rücken treiben. Dann spürte er wie seine Hand gehalten wurde, kurz schaute er rüber und sah wie Christopher das auch tat. Er wusste nicht wie lange sie das machten, aber irgendwann wurde es Stefan doch zu kalt.

„Komm, schwimmen wir zurück.“, sagte er nur knapp, dann schwammen sie wieder zurück. Stefan setzt sich gleich mit eingezogenen Knien hin und umschlag sie gleich. Christopher der neben ihn stand, ging dann hinter ihn. Zuerst sah er die zwei Beine neben sich, dann spürte er wie Christopher von hinten an ihn sich anschmiegte. Fest wurde er von zwei Armen umarmt, dann drückte sich Christopher fest an ihn. Der Kopf von Christopher tauchte neben ihn auf und legte sich langsam auf seine Schulter.

Es war so schön warm für Stefan, er… liebte es in dessen Armen zu sein, fest gedrückt zu werden. Er sah ihn ins Gesicht, mit geschlossenen Augen und einem Lächeln lag der einfach auf seiner Schulter. Langsam und liebevoll, rieb Stefan nun mit seiner Wange die von ihm. Es wurde gleich erwidert, dann rieben sich die Schnauzen. Fest drückten sie dann ihre Gesichter aneinander und waren einfach nur glücklich.

Doch irgendwie kam eine Schüchternheit auf. Stefan traute sich nicht mehr zu machen.

Sein Instinkt war verstummt.

Aber irgendwie wollte er mehr von Christopher spüren, also drückte er nun die Arme um ihn noch fester an sich. Unerwartet fing dann Chris langsam seine Schnauze zu lecken an. Es war so schön für ihn, dass er sich fester gegen die Schnauze drückte. Doch gleich drauf, fing Chris ihn an der Schnauze zu knabbern an. Liebevoll wanderte das Knabbern seiner Schnauze entlang, dann zur seiner Wange um dann an seinem Hals halt zu machen. Immer wilder wurde Chris, ab und zu biss er leicht auch zu.

Für Stefan war es eine wunderschöne Erfahrung so stark geliebt zu werden. Es tat überhaupt nicht weh, auch als er leicht gebissen wurde, das führte nämlich sofort dazu das sein ganzer Körper stark zu prickeln anfing.

Er genoss es … mal nicht die Oberhand zu haben. Immer mehr lehnte er sich zurück, gegen die Schnauze die ihn Liebkoste.

Schlagartig und wie vom Blitz getroffen kam nun eine Erkenntnis.

Er konnte sich in Chris Händen fallen lassen, so eine Person war der also. Sofort wusste er das ihn Chris nie verletzten würde, nur Liebe würde er bekommen und das immer.

Langsam verschwand das schlechte Gewissen, denn die Liebe von Chris war so große und hellleuchtend, das er darin baden konnte und der wollte das auch so. Deswegen bot er sich auch in im Klo, er wollte nur jemanden haben der ihn auch liebte. Auch wenn Chris alles machen würde was man ihm sagte, so wusste er auch wer Chris nun war.

Langsam drückte er sich weiter nach hinten, bis Chris in der Wiese lag, dann drehte er sich um, bis sie Brust auf Brust lagen. Liebevoll und unter Tränen sah er dann in die Augen von Chris, dann ließ er seine Lippen auf die von ihm sinken. Beide atmeten mehrmals durch die Nase und rochen den anderen, der Atem beider umspielten die Gesichter. Voller Liebe und Lust, fing Stefan an mit Chris zu schmusen.

Die Lust beider kam ungezügelt hervor, Wild rangen die Zungen miteinander. Beide wollten mehr, tiefer. Sie murrten laut, weil sie nicht genug bekommen konnten. Chris unterbrach auch manchmal, um Stefan leicht an der Schnauze zu beißen, um dann wieder wild mit ihn zu schmusen. Die Liebe sprudelte aus beiden raus. Stefan drückte sich fest auf Chris, genauso wie sein Intimbereich. Die Köper wandten sich, liebkosten sich im Schritt. Sie konnten nicht genug voneinander bekommen, so sehr leibten sie sich. So sehr wollten sie mehr.

Sie badeten in der Liebe die sie zueinander hatten.

Christopher hatte Angst, pure Angst nach allem doch noch allein gelassen zu werden. Er wollet nicht hören was Stefan zu sagen hatte, denn er sah es im Gesicht. Sofort fing er dann zu weinen an, er wollte es nämlich nicht wahrhaben. Es tat so weh, egal was er sagte, Stefan umarmte ihn nicht. Es war aus.

Immer stärker wurde die Verzweiflung, doch er klammerte sich an die Person fest die er so sehr liebte. Innerlich betete er zu allen Göttern die er kannte, dass Stefan und die anderen ihn doch nicht verlassen würden, dass er nicht mehr alleine mit seinen Gefühlen war. Das er endlich… Glücklich sein darf.

Als er dann unerwartet auf dem Boden alleine gelassen wurde, schaute er rauf. Stefan, wie der wunderschön von der Sonne erhellt wurde und sich auszog. Er wusste nicht wie er damit umgehen sollte, was Stefan vorhatte.

Doch, als der einfach „Komm…“ sagte, kam wieder die Hoffnung. Im Wasser, halb nackt mit Stefan zu sein, war eine wundervolle Erfahrung. Die Gefühle waren weg und man war einfach nur Glücklich am Leben zu sein. Einfach den Tag genießen ohne Sorgen oder Plagen. Auch als sie nur am Wasser sich treiben ließen und sich die Hand hielten, war es für ihn einfach nur schön. Denn es war nun klar, dass Stefan ihn nicht verlassen wollte. Stefan wollte nur mit ihn die Zeit verbringen, kennenlernen wollte er ihn nur.

Und als dann Stefan leicht zitternd am Ufer saß, wollte er einfach bei ihm sein und ihn wieder aufwärmen. Fest drückte er ihn an sich, spürte die Wärme die von ihm ausging. Es war so schön, dass er sich traute seinen Kopf auf die Schulter von Stefan zu legen. Als er aber dann die Wange von ihm spürte, war er so glücklich von dieser Berührung, dass er einfach mehr haben wollte. Als hätte Stefan seine Gedanken gelesen, rieben sie sich im selben Moment die Schnauze und dann das Gesicht.

Da wusste er nun was Stefan für ihn fühlte, sein Herz das so lange darunter gelitten hatte so voller Liebe zu sein, öffnete sich langsam. Vor Glück ließ er sich dann treiben, denn er wollte Stefan um jeden Preis bei sich haben. Deswegen fing er dann an Stefan die Schnauze zu knabbern. Immer mehr öffnete sich sein Herz, immer mehr wollte er ihn haben. Es war so schön, dass er ihn einfach verschlingen wollte.

Als er dann unten lag und Stefan auf ihm, sah er in dessen Augen Glück und Liebe. Zärtlich berührten sich die Lippen als würde er gefragt werden ob er ihn auffinge. Ob Stefan in seinen Armen liegen dürfte. Da öffnete sich dann sein Herz völlig und ließ alles raus. Wild und unter Freudentränen verschmolzen sich die Münder. Es war so schön endlich das was in ihm war rauszulassen, für immer wollte er Stefan in seinen Armen liegen haben. Für immer wollte er für ihn da sein. Denn das gleiche spürte auch Stefan für ihn als sich dessen Schritt an seinen fest andrückte. Lustvoll wand er sich mit Stefan in den Armen. So lange hatte er davon Geträumt mit einen der Drei das machen zu können.

So sehr liebte er Stefan und wollte es nicht wahrhaben mit ihm da zu liegen, dass er ihn auch biss um seine Lust, seine Gefühle freien Lauf zu lassen.

Stefan wusste es nun, er konnte und wollte mit Christopher glücklich werden.

Nach schier endlosen Stunden, löste sich Stefan langsam. Einem zärtlichen Kuss gab er ihn dann noch auf die Nase. Friedlich legte er sich dann auf seine Brust und schloss die Augen. Sofort wurde er am Hals fest umarmt. Dann fing Chris leise zu weinen an.

Stefan ahnte, dass es nicht vor Trauer sondern vor Glück war. Glücklich, dass er so eine wundervolle Person in seinen Herzen gelassen hatte, leckte er die Brust unter sich. Irgendwann beruhigte sich dann Chris und beide lagen sie friedlich beieinander.

„Wirst du es deinen Eltern sagen?“, fragte dann Stefan mit geschlossenen Augen. Er wartete bis sein Liebster Antwortete, währenddessen hörte er dem Herzschlag zu.

„Ja… werde ich…“, kam es dann leise.

„Wann?“, frage Stefan nur aus purer Neugier.

„Jetzt!“, kam es gleich geschossen.

Christopher ließ ihn mit einem Arm los und suchte kurz nach seiner Hose. Schnell fand er sie und holte sein Handy raus.

„Warte! Bist du dir auch… ganz sicher?“, fragte dann Stefan vorsichtig, weil er nicht wollte das es vielleicht schlecht ausginge.

Doch Chris war festentschlossen. Nur Sekunden später hörte man eine Stimme. Auf Lautsprecher war das Telefonat gestellt.

„Hi, Mum.“

„Hey, schön das du anrufst. Wie geht's dir?“

„Wunderbar!“

„Schön, was gibt's denn?“

„Ich bin Schwul… und glücklich verliebt.“

Es trat eine lange Pause ein.

„Das…“, doch seine Mutter sagte dann nichts mehr.

„Was soll ich jetzt drauf sagen? Wieso am Telefon? WIESO!“, seine Mutter war sprachlos und wütend.

„Weil ich es nicht mehr aushalten konnte.“, ruhig sprach dann Christopher weiter.

Stefan wurde noch fester gedrückt.

„WAS KONNTEST DU NICHT!? WAS SOLL DAS HEIßEN? WIESO? BIST DU KRANK? ALSO… NEIN! VERARSCHT DU MICH GERADE?“, schrie sie nun ins Handy

Chris fing zu zittern an, das Herz in der Brust pochte immer heftiger.

„Nein… ich meins ernst.“, Chris versuchte noch immer ruhig zusprechen, aber das Zittern ging auf die Stimme über.

Als nächstes hörte man undefinierbare Geräusche, dann nur noch ein Piepen.

Christopher rief gleich nochmal an, doch gleich wurde gesagt, dass der Benutzer nicht erreichbar wäre.

Das Handy glitt ihm aus der Hand und landete schwer auf dem Boden. Wie erstarrt, lag nun sein Liebster unter ihn, ohne irgendwas zu sagen oder sich zu bewegen.

Dann klingelte sein Telefon.

Schnellt schnappte sich Chris das Telefon und hob ab. Nur Sekunden später fiel der Arm auf die Wiese.

Das wusste Stefan, dass es nicht gut ausgegangen war. Stefan stand langsam auf und bettete Chris Kopf auf seinen Beinen die in Schneidersitz waren. Wie früher, mit Konrad, saß er nun mit Chris da. Er sah die Leeren Augen die durch ihn schauten. Weinend vor Schmerz und Trauer, umarmte dann Stefan den Kopf auf seinen Schoß. Doch Chris reagierte auf gar nichts mehr.

„Wusstest du… Konrad… hatte dadurch… seine Eltern… verloren?“, fing dann Stefan weinend zu erzählen an. Wieder musste er sowas durchmachen. Er verstand nicht wieso die Welt so furchtbar sein musste. Wieso konnte man nicht einfach der sein, der man ist. Wieso muss es so wehtun.

„Jetzt… lebt er bei mir...“, Stefan wollte noch mehr sagen, aber die Erinnerungen waren so grausam, dass er einfach nicht konnte.

„Ist. Schon. Gut.“, sagte plötzlich Chris emotionslos.

„NEIN IST ES NICHT! ES IST NICHT GUT! WIRD ES NIEMALS SEIN! DU WOHNST AB JETZT BEI MIR! SAG JA! SAG JA! SAG EINFACH JA!“, völlig aufgelöst viel dann Stefan auf die Brust von Chris und weinte heftig.

„Was. Ist. Mit. Deinen. Eltern?“, sagte dann Chris im gleichen Ton wie vorhin.

Schlagartig richtete sich Stefan auf. Sofort beugte er sich zu seiner Hose und schnappte sich das Telefon.

„IHR MÜSST KOMMEN! SOFORT! ES IST EIN NOTFALL!“, schrie Stefan verzweifelt ins Handy.

„NEIN! JETZT!“

„WIESO? ICH ZEIG EUCH GLEICH WIESO!“, Stefan machten ein Foto von Chris, dann führte er es gleich wieder ans Ohr.

„DAS IST CHRISTOPHER! MEIN CHRISTOPHER! DEN WIR LIEBEN!“

„JA WIR! WIR! WIR! WIR DREI!“

„ABER…!“

„ER HAT GERADE SEINE ELTERN DUCHT DAS OUTEN VERLOREN!“

„BITEEEEE!“, Stefan flehte seine Eltern an.

„JA WIR. LIEBEN. IHN!“

Dann war es kurz ruhig, schnell machte Stefan was am Handy.

„Denke, bis gleich…“, dann legte er auf.

„Chris, mein lieber Chris… Meine Eltern kommen so schnell sie können. Sie kommen um zu helfen…“ Stefan versuchte verzweifelt seinen Freund aufzumuntern. Schwer seufzte dann Stefan, dann fing er die Wangen mit beiden Händen zu streicheln an. In den Himmel kuckend hoffte er, dass seine Eltern zumindest für kurze Zeit erlaubten das Chris bei ihm bliebe. Er wusste nicht mehr weiter. Dann sah er runter in das Emotionslose Gesicht das ebenfalls in den Himmel starrte.

Stefan wollte nicht die Augen sehen, also schloss er sie mit einer Hand und streichelte das Gesicht von Christopher.

Die Zeit verging. Unendlich lange streichelte er nur das Gesicht in seinen Schoß. So viele Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Die ganze Zeit rannten ihn die Tränen. Die Sonne wanderte immer weiter der Laufbahn entlang.

Das Handy summte.

Stefan hob ab.

Schnell erklärte er wo er war, seine Blicke wanderten dabei über den Parkplatz.

Dann sah er sie.

Schnell winkte er mit einer Hand und fing an zu lächeln. Er sah seine Eltern, die zu ihm rannten. Außer Atem blieben sie dann bei ihm stehen und sahen sich die Zwei an. Stefan schaute mit verweintem Gesicht zu seinen Eltern hoch.

Sein Vater setzte sich dann neben ihn und streichelte seinen Kopf.

„Ist das Christopher?“, fragte er nun freundlich.

Stefan nickte eifrig mit dem Kopf. Dann sah er runter zu seinen Liebsten, „Hey Chris, meine Eltern sind da! Bitte setzt dich auf…“, Glücklich sagte er es nun zu ihm. Das erste Mal seit Stunden bewegte sich Chris wieder. Dann sah er mit seinen Leeren Augen die Eltern von Stefan an.

„Hi Christopher, ich bin Peter Laritz, der Vater von Stefan. Schön dich kennen zu lernen. Mein Sohn hat mir gesagt, dass du Probleme zu Hause hast weil du… dich geoutet hast. Stimmt das?“, gütig fing sein Vater zu sprechen an.

Leicht nickte dann sein Liebster.

„Ok, glaubst du deine Eltern… würden dich in den nächsten Tagen wieder aufnehmen?“

Christopher schaute nun auf den Boden und tat sonst nichts.

Sie warteten paar Minuten auf eine Antwort, aber vergeblich.

„Mein Gott…“, Stefans Vater stand auf und ging zu seiner Mutter. Kurz berieten sie sich, dann ging er ein paar Mal im Kreis. Als der dies ein paar Sekunden gemacht hatte, kam er wieder zurück zu ihnen.

„Hast du irgendwelche Verwandte zu denen du gehen könntest die dich auch aufnehmen würden? Ein Bruder? Tanten? Onkel? Irgendwem?“

Wieder warteten sie einige Minuten lang. Doch wieder, keine Antwort.

Dann mischte sich Stefan ein.

„Paps… er hat uns er heute… seine Liebe gestanden… er liebte uns schon seit Zwei Jahren… so stark… das er nicht mehr konnte… und… nun das. Für was bestraft man so eine gütige Seele, keiner VERDIENT SOWAS! ER LIEBT UNS DOCH EINFACH! ER HAT ES NICHT VERDIENT! BITTE… hilf… uns…“, weinend fing er an, dann kam der Zorn auf die ungerechte Welt, dann die Verzweiflung.

Stefans Vater sah sie lange an. Dann blickte er direkt zu Christopher. Sah sich das Gesicht an, die Leeren Augen die durch ihn hindurch schaute. Er sah einen zerbrochenen Jungen Rüden. So stark erinnerte der ihn an Konrad, seinen neuen Sohn. Auch er hasste nun diese Welt, keiner verdient sowas, jeder hatte eine zweite Chance verdient. Er verstand die Eltern nicht die ihre Kinder so behandelten, er hasste sie.

Mehrmals fuhr er sich mit der Hand übers Gesicht und dachte angestrengt nach. Schnell stand er wieder auf und ging seine Runden.

Dann setzte sich seine Mutter in Bewegung, tadellos bekleidet setzte sie sich zu Christopher auf die Wiese hin und nahm ihn einfach in die Arme. Sie weinte bitter. Dann schaukelte sie ihn wie eines ihrer Kinder und strich ihn dabei über den Kopf. Liebevoll legte sie dann ihre Schnauze auf dessen Kopf.

Seine Mutter beruhigte sich dann ganz langsam.

„Christopher… Ich bin Emilia. Es tut mir so schrecklich leid, dass es nicht geklappt hat. Ich…“, sachte wurde sie unterbrochen als sein Vater ihr eine Hand auf die Schulter legte.

„Du kannst bei uns bleiben…“, sagte dann sein Vater.

Seine Mutter schaute auf und dankte ihm mit einem Wimpernschlag, dann sprach sie weiter.

„Wir werden für dich sorgen, bis das alles geklärt worden ist. Hörst du“, sie schüttelte ihn kurz. „Du kannst bei Stefan und Konrad bleiben… solange es braucht. Und wenn es nicht klappt…“, sie schaute wieder rauf.

„Dann bleibst du!“, sagte dann sein Vater schlussendlich.

Wieder bewegte sich Christopher langsam und sah hoch zu Stefans Eltern. Tränen bildeten sich in dessen Augen, dann umarmte Christopher seine Mutter und fing zu weinen an. Fest wurde er dann an die Brust gedrückt. Sein Vater legte eine Hand auf die Schulter von ihm und streichelte sie auch sanft.

Überglücklich das seine Eltern sich dazu entschlossen hatten, sprang er nach vorne und schloss Christopher und seine Mutter in die Arme. Tränen des Glücks und der Freude rannten dabei. Wieder einmal halfen ihm seine Eltern aus eine schrecklichen Lage, wieder kamen die Erinnerungen hoch von Konrad und dessen Situation. Es war gleich, aber auch anders. Doch der Schmerz und die Verzweiflung blieb die gleiche. Er konnte sich nicht vorstellen wie viele Eltern ihre Kinder verstoßen haben, nur weil sie sind, was sie sind.

Sein Herz bekam zwei neue Pflaster, neben „Liebe“ und „Konrad“, kam nun „Safur“ und… „Christopher“.

„Stefan, wir müssen wieder los, weil wir morgen zur Arbeit gehen müssen. Und wir sind deswegen so schnell gekommen, weil ich die Geschwindigkeitsbegrenzungen ignorierte.“, flüsternd und geheimnistuerisch wurde ihm das gesagt.

Stefan stand gleich auf und umarmte seinen Vater ganz fest. „Danke… Paps, du bist der beste auf der Welt.“

Fest wurde dann auch Stefan von seinen Vater umarmt, dann ließen sie voneinander ab. Seine Mutter kam gleich, auch sie umarmten sich kurz aber liebevoll.

„Ruf uns dennoch an, wir möchten wissen wie es Konrad geht und wie der Tag sonst noch war!“, rief seine Vater noch bevor sie dann hinter einem Bus verschwanden.

Er sah noch einige Sekunden dorthin wo er sie zuletzt gesehen hatte, dann drehte er sich um. Christopher saß auf der Wiese und sah ihn nun mit Tränen in den Augen, lächelnd an.

Sofort rannte er und schmiss sich auf ihm. Sie rollten einige male über die Wiese, bis sie dann langsam stoppten. Er lag auf Christopher, beide sahen sich dann in die Augen, beide sahen sie nur absolute liebe darin. Zufrieden und glücklich legte Stefan wieder seinen Kopf auf die flauschige und gute duftende Brust.

Voller Liebe und Dankbarkeit, legte Christopher die Arme um Stefan und drückte ihn ganz fest an sich.

„Stefan… wieso machst du das für mich… ich versteh das nicht… wir kennen…“, gerührt von Stefans tat und führsorge, versagte dann Christopher die Stimme.

Nie hätte er es für möglich gehalten das eine Person das für ihn machen würde. Er wusste irgendwie, dass es so enden würde mit seinen Eltern, doch er wollte einfach nur, er selbst sein und sich nicht weiter verstellen. In jeder freien Minute die er zuhause in seinen Zimmer alleine war, machte er sein Handy an und schaute sich die Bilder an, die er von Stefan, Markus und Konrad hatte an.

In der restlichen Zeit wo er mit seinen Eltern zusammen war, spielte er den braven Musterschüler. Viel lernte er auch, damit er die Aufmerksamkeit von den Personen bekam in den er so verschossen war. Aber auch, um nicht die ganze Zeit wenn er alleine war, an die Personen der Begierde zu denken. Umso schlimmer was es dann für ihn, als alles lernen nichts brachte. Aber weil er für seine Eltern ein Musterschüler war, lernte er weiter um die Maskerade aufrecht zu erhalten. Zu dem Zeitpunkt, wo ihm dann klar wurde das es nichts brachte, für ihn und seine Gefühlswelt, hasste er sein Leben.

Doch jetzt, wo Stefan in seinen Armen lag, fing er an das Leben zu Lieben. Deswegen rief er sofort an, damit es mit seinen Eltern geklärt war. Ob zum Gutem oder Schlechtem war ihm dann egal. Dennoch, als seine Mutter so reagierte, zerbrach ein Teil seines Herzens. Sie war immer für ihn da, sie liebte ihn über alles. Aber weil seine Eltern so strenge Ansichten über die Welt hatten, war er nie er selbst, sondern die Person die seine Eltern kannten und sehen wollten.

Jetzt wo er nach dem Ausflug bei Stefan sein konnte, liebte er ihn noch mehr als vorhin. Er konnte endlich, er selbst sein. Er durfte endlich Lieben.

„Weil ich es nicht sehen konnte, wie du so geschaut hast. Und weil ich es so wollte.“

Stefan presste sein Gesicht in da Fell, dass er zu lieben gelernt hatte. Es war so flauschig, wohlduftend, genau das wollte er als Polster für sein ganzes Leben haben. Er liebte es so sehr, dass er anfing sein Gesicht daran zu reiben.

Christopher was so überwältigt von dem was er hörte, dass ihn langsam die Tränen kamen. Seine Liebe zu ihm war nun so groß geworden, dass er von nun an, immer an der Seite von Stefan bleiben wollte. Seine Gefühle waren einfach unbeschreiblich die er nun hatte.

Stefan sein Handy summte, schnell schaute er dann wer anrief. Mit einem Grinsen hob er dann ab.

„Hey Konrad.“

„Ok bis gleich“

Dann legte er wieder auf.

Noch immer auf der Brust von Christopher liegend, schaute er rauf.

„Sie sind in ungefähr 10 Minuten da.“

Mit einem Kuss auf die weiche Brust, stand Stefan dann auf und verließ somit die Geborgenheit von Christopher. Gemeinsam zogen sie sich dann an. Zu Zweit und fest angeschmiegt, gingen sie Händehaltend zum Bus. Der Busfahrer machte ihnen die Tür auf, dann führte Stefan ihn nach ganz hinten wo er sich dann auf den alten Platz setzte. Beide sahen sich wieder in die Augen. Schnell wurde Stefan am Hals umarmt, kurz bekam er einen Kuss auf dem Mund, dass dann an einem knabbern an der Wange endete. Genüsslich schloss dann Stefan die Augen und ließ sich langsam fallen. Er wollte nämlich auch für ihn da sein, die ganze aufgestaute Liebe wollte er nun haben und mit den anderen auch teilen. Immer fester wurde Stefan gedrückt, bis er am Fenster ankam. Christopher setzte sich nun mit gespreizten Beinen auf Stefans Schoß, fest drückte er seine Brust an die von Stefan. Dann hörte er auf mit dem Knabbern und hielt ihn nur fest.

„Danke…“

Stefan legte seine Arme auch um Christopher und hielt ihn auch fest, so als wollte er ihn nie mehr loslassen. Beide hörten das schnelle Atmen des anderen. Die Gefühle hingen spürbar in der Luft, als sie mit geschlossenen Augen sich einfach fest drückten. Liebevoll strichen die Wangen aneinander, genauso die Schnauzen von ihnen.

Dann hörte Stefan wie die ersten Schüler einstiegen. Die ersten waren Safur und Konrad. Sie rannten zu ihnen und blieben kurz stehen als sie ihn mit Christopher so sahen. Liebevoll schaute sie sich das Bild an, dann setzte sich Konrad neben ihn und zog Safur auf seinen Schoß. Stefan drückte leicht Christopher von sich damit er seinen zwei Liebsten einen Liebevollen Kuss geben konnte. Doch beide schmusten mit ihm kurz, weil sie ihn so lange nicht mehr gesehen hatten. Stefan gab dann Konrad noch einen Liebevollen Kuss auf die Stirn und dann auch Safur. Zu dritt sahen sie dann zu Christopher, der sie nur leicht beschämt anschaute.

Stefan drückte ihn runter zu Konrad und Safur, dann sah er zu wie sie lange miteinander schmusten. Dabei streichelte er die Brust und den Bauch von Christopher. Minutenlang machten sie das. Der Bus kam in Bewegung und sie fuhren los. Als sie dann fertig waren mit dem Hallo sagen, wurde er wieder umarmten von der Person die auf seinem Schoß saß. Während Konrad und Safur auf der Fahrt schmusten, sah er wie die Hand von Konrad zärtlich zwischen Safurs Beinen strich. Auch Christopher sah es, der sich dann gleich auf seinem Schoß umdrehte und nun mit dem Rücken auf Stefan drauf saß.

Christopher blickte zu ihn hoch und gab ein kleines und leises jaulen von sich. Fest umarmte Stefan ihn dann und legte die Schnauze auf die Schulter von ihm.

„Ich liebe dich…“, flüsterte Stefan ihn ins Ohr. Liebevoll leckte Christopher ihn an der Wange. Dann drückte sich der Körper auf seinen Schoß noch fester an ihn. Genüsslich fing Stefan an die Brust unterm dem T-Shirt zu streicheln. Christopher fing leicht zu zittern an, als Stefan mit leichtem Druck die Brust und den Bauch erkundete. Dabei leckte und knabberte Stefan ihn an der Wange und am Ohr. Mehr wollte Stefan auch nicht, auch nicht als Christopher den Po auf seinen Schritt sachte fest drückte. Denn er wollte ihn einfach nur was Gutes tun. Als das Christopher verstand, lehnte der seinen Kopf auf die Schulter von Stefan an und entspannte sich dann völlig auf ihm.

„So was soll das werden jetzt?“, unerwartet stand plötzlich ihre Lehrerin bei ihnen. Alle Vier hörten augenblicklich auf mit dem was sie taten und schauten erschrocken hoch.

„Stefan, anscheinend geht's dir ja besser und Christopher, deine Eltern haben angerufen. Sie waren fürchterlich wütend, keine Ahnung weshalb, denn das wollten sie nicht sagen am Telefon… Aber sie gaben mir die Schuld deswegen“.

Liebevoll sah sie ihn dann an. „Christopher… Ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber… es hörte sich so an…“, mit feuchten Augen sprach sie dann langsam weiter. „… als wollten dich deine Eltern nicht mehr haben… was ich verstanden habe, glaub ich das sie schon ihren Anwalt angerufen haben… weil sie so einen Sohn… nicht haben wollten…“, ihr versagte die Stimme und sah ihn dann traurig und Liebevoll an.

Alle sahen zu Christopher. Safur und Konrad sahen ihm mit geschockten und vor Trauer verzerrtem Gesicht an, augenblicklich fingen sie leise zu weinen an. Konrad legte gleich die Hand auf die von Christopher und drückte sie ganz fest.

Stefan drückte in dann fest an sich, als er spürte wie der zu beben anfing, denn er wusste, dass der gleich anfangen würde zu weinen. Auch Stefan kamen gleich die Tränen, nochmal musste er sowas miterleben, kurz sah er zu Konrad der ihn auch ansah. Gefühlvoll ließ er dann Christopher von seine Schoß gleiten, so das der auf seinen Beinen liegen konnte. Als dann sein Liebster mit den Beinen auf ihn und den Oberkörper auf Konrad und Safur lag, drückte dann Christopher seine Hände aufs Gesicht und ließ seine Trauer freien Lauf.

Christopher konnte nicht glauben was seine Lehrerin da gerade von sich gegeben hatte. Sein Herz tat so weh. Augenblicklich erinnerte er sich an die schönen Geburtstagfeiern mit seinen Eltern. Jedes Mal, kam sein Vater zur Feier, auch wenn er gerade Schicht hatte. Immer hatte er ein Geschenk für ihn, immer war er für ihn da. Dann seine Mutter, immer hat sie ihn beim Lernen geholfen und jedes Mal wenn er alles beantworten konnte was sie ihn zu Hause abfrage, durfte er sich aussuchen was es am nächsten Tag zu essen gab. Wie er immer in der Nacht geweckt wurde von seinen Vater als der Dienstschluss hatte und ihn fragte wie sein Tag war. Die gute Nacht küsse. Das gemeinsame Fernsehen schauen. Wie er umarmt wurde, wie er geliebt wurde. Alles… verschwand langsam. Die ganze Liebe die er zu seinen Eltern hatte, wandelte sich in Leere um, in einen Abgrund voller Trauer und Pein. 14 Jahre, waren nun dahin.

Fürchterlich weinte Christopher auf ihn, auch Stefan weinte so schlimm wie nie zuvor. Sofort holte er sein Handy raus und rief seine Mutter an, weil er einfach ihre Stimme hören wollte.

„Stefan? Was gibt's?“, fragte sie besorgt als sie Stefan stark weinen hörte.

„Mum…“, Stefan versuchte es, aber schaffte es einfach nicht mehr zu sagen.

„WAS IST LOS“, schrie sie nun auch weinend und besorgt ins Handy.

„sie haben… Chris…“, er konnte nicht mehr. Er beugte sich über Christopher und drückte dann sein Gesicht auf die Brust.

Das Handy wurde ihn sachte aus der Hand genommen.

„Hier spricht… Frau Papageno, Stefans Lehrerin.“, mit gebrochener Stimme fing sie an zu sprechen.

„WO IST STEFAN! WAS IST MIT MEINE SOHN!“ völlig aufgelöst schrie sie nun ins Handy.

„Es ist wegen eines Mitschülers… Ich darf ihnen leider nicht mehr verraten, aber Stefan weint so stark das er nicht mehr bei Sinnen ist.“

„Ist es wegen Christopher? Was ist mit ihm? Ist es wegen den Eltern von ihm?“, nun schaltete sich Herr Laritz ein.

Erst nach einigen Sekunden Antwortete sie darauf. Dann sprach sie ganz leise weiter.

„Ja und seine Eltern werden ihn zur Adoption freigeben…“

„SCHEIßE!“, schrie nun Herr Laritz, dann wurde es für mehrere Sekunden still.

„Wir kommen sofort!“, laut und bestimmt sagte er das nun und man hörte die Reifen quietschen.

„Das brauchen sie nicht…“, wollte sie sagen, doch sie wurde sofort unterbrochen.

„WAS BRAUCH ICH NICHT? ES GEHT DA UM MEINE SÖHNE! SAGEN SIE MIR NICHT WAS ICH DA ZU TUN HABE!“, wutentbrannt schrie er nun.

„STEFAN, KONRAD UND CHRISTOPHER SOLLEN IHRE SACHEN PACKEN. ICH NEHM SIE JETZT MIT!“, schrie er weiter.

„Sie dürfen Konrad und Christopher nicht mitnehmen…“, doch sie wurde dann wieder unterbrochen.

„WAS SAGEN SIE DA FÜR EIN MÜLL! CHRISTOPHER UND KONRAD HABEN IHRE ELTERN VERLOREN WEIL SIE SICH GEOUTET HABEN, WIR WERDEN ALLES TUN DAS SIE BEI UNS BLEIBEN, ODER WOLLEN SIE SIE AUFNEHMEN?“

Nach Hause

„Peter mein Schatz, ich kann es nicht mehr… Stefan… hast du sein Gesicht gesehen… wie können sie…“ weinend sagte sie das zu ihren Gatten.

„Ja… kurz nach Konrads Eltern, haben dann die Eltern von diesen Jungen… die Welt ist nicht normal.“

Er seufze schwer, gerade sind sie dabei, dass Konrad zu ihrer Familie stoßen konnte, da wurden sie wieder mit der gleichen Situation konfrontiert.

Er seufzte, „Und wenn es wirklich stimmt, das alle Drei von ihnen diesen Jungen liebten… Stell dir Konrad vor wie der sich nun fühlt. Am liebsten würde ich bei ihnen bleiben. Aber wie du weißt ist morgen ein Vertragsabschluss…“, Verzweifelt weil er seinen Gefühlen nicht folgen konnte, musst er sich auf die Arbeit konzentrieren, damit sie überhaupt was im Kühlschrank hatten.

„Ja, aber Schatz… was ist, wenn die Eltern von Christopher ihn wirklich nicht haben wollen. Ich meine… klar kann er bei uns wohnen, aber… wie wollen wir das Regeln in Zukunft.“, noch immer weinend, konnte sie langsam keinen klaren Gedanken mehr fassen.

„Meinst du… aufnehmen?“, Sekunden vergingen, während er zurück nach Hause auf einer Landstraße fuhr. Sachte spürte er dann die warmen Hände, die sich auf seine Hand legten, das auf der Gangschaltung war.

Seit sie zurückfuhren, überlegte er sich was er… was sie machen sollten falls das eintreffen sollte. Allein das sie so schnell sich dafür entschieden haben, als sie bei Stefan waren, sagte aus was in seinen Herzen war. Er kannte diesen Jungen nicht, aber Stefan tat dies. Auch wenn sie sich nur erst einen Tag kannten, die Reaktion seines Sohnes war genau gleich oder sogar noch heftiger als bei Konrad.

Und genau deswegen spürte er in seinen Herzen, dass es keine falsche Entscheidung war das zu sagen. Denn mittlerweile vertraute er Stefans Entscheidung und wenn sie schon dabei waren das Konrad zu ihnen kommt und zu einen Laritz wird, konnten sie sich auch diesen Jungen anschauen in der Zeit wo der bei ihnen war.

„Meinst du wir… könnten ihn auch… anfangen zu lieben?“

Völlig überrumpelt von dieser Frage sah er kurz zu ihr rüber. Sein Kopf fing zu rauchen an als er über diese Frage nachdachte.

„Schatz, ich verstehe wieso du das fragst, aber wir sollten und da nicht so weit reinsteigern. Wir sollten uns das erst Fragen, wenn es soweit ist und bis dahin sind sie ja auf den Schulausflug, bis es zu Ende ist, kann noch so viel passieren.“, er wollte nicht mehr sagen, sonst könnte er sich nicht weiter auf die Fahr konzentrieren.

„Halt bitte an…“, sagte sie dann mild und wieder beruhigt zu ihren Gatten.

Er schaute sie dann kurz an. Er sah seine Frau wie sie ihn mit einen Blick ansah, der wirklich aussagte das sie nun sprechen sollten und das in Ruhe.

Mit ernstem Gesicht, wurde er langsamer und blieb am Straßenrand stehen, dann stieg er aus. Es war Abend, die Sonne war fast verschwunden. Links und rechts säumten Gebirge die Landstraße, dichten grünen Wald konnte man sehen soweit das Auge reichte. Selten fuhren Autos an ihnen vorbei, während dann seine Gattin ebenfalls ausstieg. Er ging zu ihr hin und bettete ihre Hände in seine. Zuerst Liebevoll, doch dann ernst sah er sie an.

„Wir sollten wirklich jetzt darüber sprechen was wäre wenn Christopher zu uns kommt.“, fing sie dann leise zu sprechen an.

Er sah ihr in die großen und schönen Augen, dann kamen die Erinnerungen wieder als Konrad zu ihnen kam. Wie er seine Eltern verloren hatte und das untere seinem Dach. Dann das Gespräch mit seiner Frau draußen im Garten. Dann erkundete er seine Gefühle. Er liebte Stefan und fing Konrad ebenfalls wie einen Sohn zu Lieben an. Dann dieser Junge, Christopher. Wie der ihn angeschaut hatte, sein Herz tat unweigerlich weh, da ihn der Blick an Konrad erinnerte. Wieder verstand er die Welt und die Familien nicht, die sowas taten. Jeder hat Glück verdient. Dann erinnerte er sich an seine eigenen Worte, was er zu Konrad sagte im Zimmer des Direktors.

Über all das, dachte er nach und versuchte eine Antwort zu finden.

„Kannst du dich an das erinnern was ich in der Küche zu dir sagte? Wenn Stefan ihn liebte, dann sollte unser Haus für Christopher auch offen sein und wir sollten ihn so behandeln als wäre er ein Teil der Familie.“

Als sie das sagte, sah er hoch zu den Bergen. Ruhe brauchte er nun vor seinen Augen, damit er eine Entscheidung fällen konnte. Wie sollte er mit diesen Jungen umgehen? Was soll er nur machen? Soll er einen weiteren Sohn auf dem Papier bekommen? Einen Sohn sollte man lieben und nicht nur tolerieren. So sah er das zumindest. Er brauchte Hilfe.

„Wie sah er für dich aus? Was fühltest du für ihn? Was sagt dir dein Herz? Denn ich weiß es nicht…“, verloren wirkte seine Stimme als er das sagte, während er weiter den wunderschönen und zugeschneiten Gipfel ansah.

Sie sah ebenfalls hoch zum Gipfel und legte den Kopf auf die Schulter ihres Mannes.

„Wie er für mich aussah? Verloren. Allein gelassen, des Glücks beraubt. Und was ich für ihn fühlte? Er sah… ist ohne Eltern verloren. Das weiß ich. Ich glaube… dass er mich ehrlich umarmt hatte. Weißt du was ich damit meine? Ich meine damit wirkliche Dankbarkeit. Und als es fest war, wusste ich, dass es Liebevolle Dankbarkeit war.“

Sie seufze schwer und schaute dann wieder zu ihren Gatten, der weiterhin hochblickte.

„Ich sollte es lieber so sagen: Was ich fühle und was mir mein Herz sagte ist, das er unsere Liebe verdienen würde. Mein Herz sagt mir nämlich deutlich, als ich dieses Gesicht sah, diese junge Seele, dass es ihn lieben will! Deswegen will ich ihn lieben, egal was für eine Person er ist. Weil wenn es Stefan tut, dann kann und werde ich es auch machen. Oder… noch besser gesagt, ich tue es schon…“

Sie war Glücklich, das Reden mit ihren Gatten, half ihr das zu ordnen was sie in sich hatte.

Es half ihn. Das seine bessere Hälfte es wollte und konnte, half ihn tatsächlich. Denn sie war seine Gefühlswelt. Und er hatte sich immer auf sie verlassen können, wenn es darum ging Gefühle zu deuten. Denn er spürte einen Band zu Christopher den er nicht erklären konnte. Zuerst dachte er, es wäre wegen der Sachen mit Konrads Eltern, aber es traf nicht ganz zu. Er spürte nämlich, dass mehr dahinter steckte.

Dann verstand er es endlich. Als er diese Hoffnungslosigkeit sah, als er Christopher fragte ob es vielleicht eine Chance gab das ihn seine Eltern doch noch wieder aufnehmen würden, oder als er fragte ob er verwandte hatte zu den er gehen konnte… Genau da spürte er, dass er für ihn als Vater da sein wollte. Als der liebende Vater, den Christopher wohl nie wirklich hatte.

Er wusste es nun. Falls es soweit kommt, dann würde auch er für ihm alles machen was er konnte. Eine Träne lief ihn dann die Wange runter. Zwar wusste er nicht wieso, aber er wischte sie schnell weg, damit seine Gattin es nicht sah.

Dann hörte er das Handy seine Frau klingeln. Schnell löste sie sich von ihm und stieg ins Auto. Gleich hörte er, wie sie anfing weinend zu schreien. Schnell stieg er in Auto und hörte gleich wie sie fragte wo Stefan war. Schnell nahm er das Handy und schaltete auf Lautsprecher. Als er dann hörte, dass es wegen eines Mitschülers war, da wusste er schon fast was geschehen war. Und dann kam schon die Antwort mit dem er gerechnet hatte. Fluchend, startete er das Auto und fuhr unter quietschenden Reifen und so schnell er konnte zurück.

Schreiend erklärte er dann was er dachte und fühlte.

„WEIL SIE SICH GEOUTET HABEN, WIR WERDEN ALLES TUN DAS SIE BEI UNS BLEIBEN, ODER WOLLEN SIE SIE AUFNEHMEN?“, als er dies schrie, bekam er lange keine Antwort.

„WIR SIND IN EINER HALBEN STUNDE BEIM JUGENDHEIM, DANN NEHME ICH MEINE SÖHNE MIT!“, dann legte er auf.

Aufgelöst saß nun seine Frau im Sitz und weiten fürchterlich. Auch ihn kamen die Tränen, doch er wischte sie gleich weg, er musste sich nun völlig auf die Fahrt konzentrieren. Denn der Zeiger war weit über der 150iger Marke. Während der ganzen Fahrt weinte seine Frau, nur schwer konnte er sich zurückhalten, dass er nicht fluchend um sich schlug. Wutentbrannt auf Christophers und Konrads Eltern das sie sowas mit ihren Kindern taten, schwor er sich, das er niemals aufhören würde seine Kinder, seine Söhne, seine Familie zu Lieben.

„WIE KONNTEN SIE ES WAGEN… DIESE ARSCHLÖCHER… SOLCHE WICHSER!“, dann schlug er doch einmal fest auf das Lenkrad.

„ICH WUSSTE ES! ICH WUSSTE ES! ICH WUSSTE EEEES!“, wieder und wieder schlug er auf das Lenkrad, um dann seine Wut in einen lauten Schrei freien Lauf zu lassen.

Mehrmals atmete er tief ein und aus, damit er das was er sagen wollte, nicht auch noch schreiend sagte.

„RUF Geri UND Sebi an, Konferenzschaltung!“, nur sehr schwer konnte er seine Wut in Zaun halten, langsam tat dies seine Frau worum er bat. Als die Konferenzschaltung aufgebaut war, fing er gleich an zu reden.

„Geri, Sebi, Ihr müsst das morgen für mich machen. Ja, ich weiß es ist wichtig, aber… Geri du bist mein Anwalt und Sebi, du bist meine Stellvertretung. Deswegen müsst ihr das machen, weil… Es geht um meine Söhne. Ich weiß es ist sehr knapp, aber alle Papiere sind in meinem Büro in der ersten rechten Schublade. Ich bitte euch als Freund und als Vater. Bitte macht das für mich. Denn ich kann das nicht und… ich werde vielleicht für Zwei oder Drei Tage nicht da sein. Deswegen Sebi musst du für mich da auch einspringen und schauen das der Laden läuft.“

Als er dann gleich ein Ja bekam, legte er einfach auf, denn mehr wollte er nicht hören. Beim Gespräch fuhr er nämlich wieder die erlaubte 80, aber er wollte so schnell wie möglich zu seinen Söhnen, deswegen legte er gleich auf, um wieder Vollgas zu geben.

Schneller als geglaubt, kamen sie beim Jugendheim an. Unter rasselten Kies machte er dann eine Vollbremsung vor dem Haupteingang. Dann stieg er aus und lief rein. Rennend kam er bei der Rezeption an und fragte gleich nach, ob die Klasse schon eingetroffen ist. Wieder Fluchend drehte er sich um, als er ein Nein bekam. Dann fragte er wieder der Rezeption zugewandt, wo das Zimmer lag das seine zwei Söhne und Christopher bezogen haben.

Ungeduldig hörte er dann zu wo das Zimmer war, froh das sie alle in einem Zimmer waren, spurtete er los.

Im Zimmer angekommen, holte er sich zuerst einen Überblick, wer wo die Sachen hatte. Kurz brauchte er bis er alles erfasst hatte, dann packte er alles ein, inklusive der Bettwäsche. Schnell sah er noch unterm Bett nach, ob er was vergessen hatte. Vorsichtshalber packte er auch die Sachen von Christopher ein, dabei ließ er sich etwas Zeit, denn er kannte den Duft von Christopher noch nicht so gut. Deswegen beschnupperte er alles genau, was er nicht erkannte. Kurz ließ er den Gedanken zu, dass so sein neuer Sohn roch. Der Duft erinnerte ihn an seinen Opa, er mochte den Duft, da es ihn an schöne Zeiten erinnerte.

Dann nahm er die Taschen von Konrad und Stefan und marschierte zum Auto. Als sie im Kofferraum lagen, hielt er kurz inne. Einige Sekunden später, entschied er sich dann doch auch die Tasche von Christopher mitzunehmen. Als er wieder im zweiten Zimmer war, sah er sich die Bettwäsche an die er vergessen hatte miteinzupacken. Lange starrte er drauf und entschied sich dann dagegen. Denn er wollte nicht das mitnehmen, was Christopher an seine Eltern erinnern könnte. Dann sah er sich die Tasche an. Schnell durchwühlte er die Tasche nach wertvollen durch, dann sah er es. In der tiefsten Ecke der Tasche fand er Fotos. Er setzte sich aufs Bett und sah sie an.

„Er liebt sie wirklich…“, sagte er es zu sich selbst, als er die Fotos von Konrad, Stefan und Markus sah. Stark hing der Duft von Christopher auf den Fotos. Das letzte Foto war ein Familienfoto. Nun weinend hielt er sich den Mund und sah sich die Glücklichen Gesichter an die drauf waren. Besonders Christopher Gesicht, wie er lachte und wie er fröhlich in die Kamera schaute, das ging ihn ans Herz. Er sah so lieb auf dem Foto aus. Und nun das… Er gab sich wieder ein Schwur, nämlich das er Christopher so glücklich machen wollte wie auf diesen Foto.

Liebevoll steckte er dann die Fotos in seine Hosentasche, dann erst konnte er sich langsam wieder beruhigen. Dann sah er sich wieder die Tasche an. Unentschlossen ob er die Tasche mitnehmen sollte oder nicht. Doch da Christopher noch nicht sein Sohn ist… Sein Sohn.

Sein Herz pochte als er dies dachte. Er nahm die Tasche und ging dann wieder zum Wagen. Gerade als er die Kofferraumtür zu machen wollte, wurde die Straße vor dem Heim erhellt in der dunklen Nacht. Dann sah er langsam den Bus reinfahren. Schnell ging er zu Beifahrertür und machte sie auf.

„Sie sind da!“, sagte er gleich zu seiner Frau die noch immer weinte, aber nicht ganz so schlimm wie vorhin, als er sie verließ um die Sachen zu holen. Sie stand gleich auf und schaute sehnsüchtig zum Bus der immer näher kam.

Sie beide gingen zum noch immer fahrenden Bus und folgten dem bis er anhielt. Als die Tür aufgemacht wurde, stiegen sie sofort ein. Unter den verwunderten Blicken aller Schüler suchten sie ihre Söhne. Bevor sie ihre Söhne sahen, hörten sie sie zuerst. Schnell gingen sie in die Richtung und sahen sie dann. Völlig aufgelöst und weinend, lagen sie beieinander.

„SO ALLE AUSTEIGEN, SOFORT!“, schrie eine Frauenstimme, die er sofort als die von Frau Papageno erkannte. Aber nur langsam folgten die Schüler den Befehl. Als dann der Bus leer war, bis auf die Vier vor ihnen. Setzte er sich neben Markus hin.

„Markus…“, sanft und lieb strich er die Schuler von ihm. „Lass mich zu meinen Söhnen, bitte…“

Markus drehte langsam den Kopf den er in Konrads Hals gedrückt hatte, zu ihm um. Ihn kamen gleich die Tränen als er das Gesicht sah. Langsam kam dann das nicken und ebenfalls langsam stieg er dann von Konrad runter. Liebevoll hob er dann Konrad von Sitz auf. Als er ihn in den Armen hatte, bebte Konrad vom Weinen, dabei drückte er die Hände fest aufs Gesicht. Langsam überreicht er dann Konrad seiner Frau, die ihn ebenfalls Liebevoll nahm und dann aus dem Bus ging. Es waren nur noch Stefan und Christopher vor ihn. Stefan sah ihn direkt in die Augen. Zuletzt hatte er dieses Gesicht von Stefan gesehen, als Konrad Ohnmächtig im Direktorzimmer war.

Sein Herz weinte, schnell strich er einmal über Stefan Kopf. „Geh ins Auto, geh zu Konrad…“, flüsterte er dann auch weinend. Doch Stefan sah dann einfach runter zu Christopher, auch er sah dann runter.

Er konnte sich nicht vorstellen, dass dieser Junge so Glücklich und Herzhaft sein konnte wie auf dem Foto das er in der Hosentasche hatte. Bebend mit angelegten Ohren und völlig aufgelöst, lag er einfach nur da. Das Gesicht völlig nass vom Weinen und jaulend vor Schmerz den er hatte, ließ er das raus, was er in sich hatte.

Langsam sah er dann wieder zu Stefan. „Geh bitte, ich mach das schon. Wir werden alle gemeinsam nach Hause fahren, wir nehmen nämlich Christopher mit.“

Sein Sohn, hörte langsam auf zu weinen und sah ihn dann nur noch Dankend an. Dann stand er langsam auf, und legte dann Christophers Beine auf den Sitz. Als Stefan den Bus verlassen hatte, drehte er sich zu Markus um der hinter ihn saß.

„Markus…“, er strich ihn einmal an den Nüstern. „Du kannst gleich vorbeikommen wenn der Schulausflug vorbei ist. Und… es tut mir leid… das wir dich nun alleine lassen, aber… meine Söhne haben jetzt Vorrang.“, dann gab er ihn einen Väterlichen Kuss auf die Stirn und sah ihn dann in die Augen.

Schluchzend und weinend rieb dann Markus seine Nüstern an seine Schnauze, dann ging er langsam aus dem Bus, bei der Tür warf er noch ein Blick nach hinten zu ihnen, dann war er weg.

Dann richtete sich seine Aufmerksamkeit komplett auf Christopher. Unter den Achseln packend, zog er ihn auf sich und drückte ihn dann ganz fest an sich. Gleich drückte der sein Gesicht an seine Brust und schrie nun seine Trauer raus.

„Ssssssht, dein Paps ist da, alles wird gut…“, flüsterte er ihn zu und wiegte ihn im Arm. Langsam stand er dann auf und verließ den Bus. Fest wurde er am Hemd und am Fell gekrallt, fast rennend erreichte er dann sein Auto und schaute schnell hinten rein. Konrad saß auf den Schoß seiner Frau und weinte bitter. Fest umarmte sie Konrad, Stefan drückte sich weinend an beide an. Dann ging er nach vorne und stellte den Fahrersitz etwas nach hinten. Mit Christopher in den Armen setzte er sich dann hinters Lenkrad und schnallte sich beide an. Liebevoll strich er noch ein paar Mal über den Kopf, dass auf seine Brust gedrückt wurde, dann starte er den Motor.

Frau Papageno kam dann angerannt als der Motor startete und blieb beim Fenster stehen. Als er das Fenster runter ließ fing sie gleich zu sprechen an.

„Bitte passen wie sie auf Christopher auf und… könnten sie das Unterschreiben, ich brauch das für die Schule.“

„Natürlich…“, er unterschrieb das Dokument lässig. Am liebsten hätte er sie angeschrien und den Wisch davongeschleudert, als sie sagte das er auf Christopher aufpassen sollte. Wie konnte sie es wagen das zu Christophers Vater zu sagen… Christophers Vater. Langsam legte er die Arme um seinen hoffentlich neuen Sohn und drückte seine Nase auf dessen Kopf. Mehrere Sekunden atmete er einfach dessen Duft ein, um ihn einzuprägen. Dann sah er langsam nach hinten, doch seine Frau war völlig mit Konrad beschäftigt, aber sie waren angeschnallt. Zitternd drückte ihn dann Christopher noch fester und schrie in seine Brust.

Weinend fuhr er langsam los.

Diesmal hielt er sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Auf der Fahrt erinnerte er sich wie Konrad und Stefan hinten saßen, als sie von der Schule losgefahren sind. „Wie Zwei Sonnen“, flüsterte er sich die schönen Erinnerungen zu. Nun herrschte absolute Trauer im Wagen. Ruhig versuchte er zu bleiben während seine Söhne vor Trauer weinten. Er konnte nicht glauben wieviel seine Söhne in letzter Zeit weinten. So viel mussten sie in letzter Zeit ertragen, er fand zu dem Zeitpunkt die Welt einfach nur schrecklich.

Leider wusste er nicht wie es Konrad ging, doch es sah nicht gut aus. Denn der war grade genauso schlimm dran wie Christopher, das hörte er nämlich genau. Weil Konrad auch seine Trauer ausschrie. Wahrscheinlich kam nun die Trauer raus, dass er auch seine Eltern verloren hatte. Es kam ihn schon komisch vor, als Stefan und Konrad es nicht erzählt hatten am Telefon.

Doch das macht es doppelt so schlimm. Nun hatte er zwei zerbrochene Söhne im Wagen . Also versuchte er zumindest einen etwas aufzumuntern.

„Chris, ich darf dich doch Chris nennen. Du darfst mich Paps nennen, du wirst nämlich ab heute bei uns Leben…“, geistig schlug er seine Stirn aufs Lenkrad, weil ihn nichts Besseres eingefallen war. Doch Christopher schrie laut seine Trauer raus und weinte genauso schlimm wie vorhin.

„Also… Chris…“, er überlegte sich was er sagen konnte, ohne das sich Christopher an seine Eltern oder die gewohnte Umgebung erinnerte. Aber es war sehr schwer das richtige zu finden. Also fing er über unwichtige Dinge zu sprechen an. Das sie mal wieder das Haus renovierten musste, da das Dach beim letzten Sturm was abbekommen hatte. Auch der Pool müsste umgebaut und erweitert werden. Dann erzählte er über seine Pläne vom Grill, dass er nämlich einen aus Stein haben wollte und nicht mit Gas. Auch lästerte er etwas über die momentane Auftragslage, dass die meisten Kunden so schwierig waren.

Auch erzählte er wie seine Strecke die er Joggte, sich verändert hatte durch Straßenlaternen und somit alles hell erleuchteten.

Er erlaubte sich sogar den Spaß, wie oft er das Handtuch waschen musste bis es wirklich sauber war. Dabei erntete er ein böses „Peter“ von seiner Frau, doch er lachte nur kurz.

Zu seinem Glück dann, beruhigten sie sich alle etwas. Als die Hälfte der Fahrt hintern ihnen war, hörte das Zittern und Weinen auf seiner Brust auf. Kurz sah er runter und sah wie Christopher eingeschlafen war. Dann bemerkte er wie es auch hinten ruhig war, auch dort sah er beim Rückspielgel das Konrad und Stefan eingeschlafen waren. Mit geschlossenen Augen streichelte seine Frau die Köpfe von Stefan und Konrad. Kurz sah er sich dann das Gesicht von Christopher an, während die Strecke nur geradeaus ging. Trotz Augenringen und nassem Gesicht, sah er nun endlich friedlich aus. Er konnte nicht anders als ihn einen saften Kuss auf die Schnauze zu geben und dann seine Nase auf den Kopf von ihm ruhen zu lassen. Leicht bewegte sich Christopher und drückte das Gesicht gegen seine Brust, dann lag er wieder ruhig angelehnt und festgeschnallt an seiner Brust.

Vatertränen rannten ihn der Wange dann runter, als er dies sah. Nun völlig überzeugt, dass er alles für sie machen würde, fuhr er dann weiter. Langsam fing es zu regnen an. Auch darüber glücklich, dass nun das Geräusch von Regen sie begleitete, konnten seine Söhne in Frieden schlafen.

Als sie zu Hause ankamen regnete es noch immer. Langsam fuhr er in die Einfahrt rein und schaltete den Motor aus.

Der Regen prasselte aufs Auto. Kurz überlegte er sich wie er es machen sollte, aber ihm fiel nichts ein. Also schnallte er sich langsam los und machte die Fahrertür auf. In seinen Armen und fest angedrückt, stand er gebeugt auf und lief sachte zur Haustür. Umständlich schloss er die Tür mit Christopher in den Armen auf. Im Dunkeln ging er ins Wohnzimmer, gelegentlich erhellte ein Blitz das Zimmer dabei auf. Langsam und Vorsichtig legte er ihn dann auf die große Sitzecke. Kurz wartete er ob Christopher nicht aufwachte, doch er schlief weiter, wenn auch nicht mehr ganz so tief wie vor paar Minuten. Dann ging er leise zum Auto zurück. Leise Schloss er gleich die Fahrertür und ging dorthin wo Stefan schlafend lag. Auch ihm nahm er Vorsichtig auf seine Arme und ging ebenfalls gebückt schnell ins Haus. Er trug ihn in sein Zimmer, wie bei Christopher lag er ihn hin. Liebevoll sah er sich die Umrisse seines Sohnes kurz an. Dann ging er wieder runter und schnappte sich ein Regenschirm.

Mit dem Regenschirm in der Hand, ging er zurück zum Auto und schaute dann das Konrad der in den Armen von seiner Frau getragen wurde, trocken im Haus ankamen. Er führte seine Frau in Stefans Zimmer und ließ sie mit einem Kuss auf der Stirn alleine, dann machte er die Zimmertür leise zu. Schnell und leise ging er wieder runter zum Auto und machte die Tür zu, mit einem Klick auf dem Autoschlüssel, schaltete sich der Alarm ein. Dann ging er ins Haus und verschloss die Haustür.

Als die Tür zu war, hörte er ein leises Wimmern aus dem Wohnzimmer. Schnell zog er sich das nasse Hemd aus und nahm sich eine Tagesdecke aus dem Schrank das im Flur stand. Dann ging er schnell ins Wohnzimmer. Weinend und schluchzend lag Christopher dort wo er ihn liegen gelassen hatte. Hastig machte er noch die Terrassentür etwas auf damit die kühle und frische Luft reinkam. Zügig ging er zur Sitzecke und setzte sich langsam hin. Liebevoll zog er dann Christopher das T-Shirt aus, der es einfach mit sich lassen ließ. Schnell legte er sich zu ihm hin. Fest umarmte er seinen neuen Sohn und drückte ihn auf seine Brust, mit nur einer Hand deckte er sich beide fest zu.

Genauso wie im Autor als sie losfuhren, weinte, bebte und schluchzte Christopher in seinen Armen. Langsam krallte sich sein neuer Sohn an ihn fest und drückte das Gesicht auf seine Brust. Fest schmiegte der sich auch an in ihn ran.

„Schlafe nun Chris…“, war alles was er sagte, dann fing er mit einer Hand, ihm am Kopf zu streicheln an.

Er wusste nicht wieviel Zeit verging, wenn er schätzen würde, würde er sagen mindestens Zwei Stunden. Er streichelte so lange Christophers Kopf, bis es wieder ruhig im Wohnzimmer wurde. Als er dann merkte das Christopher am Einschlafen war, konnte er nun auch endlich seine Augen zu machen. Bevor er sich dem Schlaf hingab, achtete er noch drauf das seine Hand auf der Wange seines neuen Sohnes lag. Fast augenblicklich danach, schlief er dann gemeinsam mit Christopher bei sich ein.

Der Tag danach

Das erste was er spürte was Schmerz. Sein Nacken und der Kopf taten weh. Als er seine Augen öffnete, sah er, dass es gerade hell wurde. Langsam drehte er seinen Kopf zu Uhr die über den Fernseher hing. Die Uhr zeigte 6:20. Groggy, sah er dann an sich runter. Dort sah er den Kopf von Christopher halb von der Decke zugedeckt, nur die Schnauze und Stirn von ihm waren zu sehen. Friedlich schlief er auf seiner Brust. Wie gerne hätte er ein Foto davon gemacht. Da fiel ihn ein, dass er mit der Hose eingeschlafen war, doch er wollte lieber doch kein Foto machen, nicht nach dieser Nacht. Er wollte erst wieder ein Foto machen, wenn sein Sohn wieder lachte und glücklich war.

Mit der Hand die noch immer auf Christophers Wange lang, zog er sich dann langsam von der Sitzecke runter, dabei achtete er das dessen Kopf auf seinen Arm lag. Als er schon fast runterfiel, legte er den Kopf langsam und sachte auf seinen Kissen. Als er sich sicher war, dass Christopher tief und fest weiterschlief, stand er auf und ging leise rauf zu Stefans Zimmer.

Geräuschlos machte er die Tür auf und sah hinein. Er sah seine Frau die ihn liebevoll und müde anschaute. Er Lächelte liebevoll zurück als er sah wie Stefan und Konrad links und rechts von ihr, zugedeckt und schlafend in ihren Armen lagen. Er deute an, ob sie was zu trinken haben wollte, gleich bekam er ein nicken. Schleichend ging er in die Küche runter und nahm ein großes Glas mit Wasser. Dann ging er wieder zurück ins Zimmer und machte zuerst die Vorhänge zu, damit es nun dunkel im Zimmer wurde. Bei seiner Frau dann, half er ihr beim Trinken, fast alles trank sie aus. Das Gals stellte er dann auf den Nachtkasten und deutete ihr an das sie nun schlafen sollte.

Danach sah er sich schnell um. Leise ging er dorthin wo die Handtasche war, schnell schaute er das ihr Handy auf Geräuschlos gestellt war und legte es ebenfalls auf den Nachtkasten hin. Mit einem zu gehauchten Kuss, schloss er dann die Zimmertür.

Dann stand er da, und wusste nicht was er machen sollte. Leicht fing er dann zu zittern an. Wieder schleichend ging er dann schnell runter und nahm noch eine Tagesdecke. Liebevoll legte er dann die Decke über den schlafenden Christopher, damit er es schön warm hatte. Das Hemd hob er dann auf, das im Flut auf dem Boden lag.

Mit einem Regenschirm in der Hand und angezogen, ging er dann außer Haus und setzte sich ins Auto. Dann endlich konnte er alle rauslassen. Er tobte, schrie und schlug um sich, bis alles raus war. Verfluchte die eigentlichen Eltern seiner Söhne. Am Ende weinend, lehnte er sich dann gegen das Lenkrad. Es hat gut getan, er fühlte sich leichter danach. Er schaltete den Motor ein und fuhr los.

Sein Ziel, ein Bäcker. Während der Fahrt hörte er sich die Nachrichten an. Dann ließ er Klassische Musik laufen. Dabei konnte er sich etwas entspannen.

Beim Bäcker kaufte er frische und noch warme Bagels, dann fuhr er weiter Einkaufen. Schinken, Speck, Käse und frisch gepressten Orangensaft vom Automaten kaufte er ein, bei der Schlange anstehend, ist ihm eingefallen was sie heute zu Mittag machen konnten. Schnell ging er wieder zurück und nahm sich noch Ketchup, Majonäse und Zwei Packungen Toastbrot mit, dann reihte er sich wieder ein.

Er hasste es zu warte, besonders wenn jeder mit der Bankomatkarte bezahlen wollte, deswegen hatte er immer Bargeld bei sich, es ging einfach viel schneller. Als er dann wieder mit den Zwei Einkaufstüten neben sich im Auto saß, fuhr er wieder zurück. Noch immer regnete es, er dachte sich kurz, dass es gut passte zur Stimmung zu Hause. Abe er verwarf schnell den Gedanken, denn er tat nun alles damit es seiner Familie besser ginge.

Zu Hause angekommen, ging er dann wieder Leise mit den Einkaufstüten in die Küche. Geräuschlos stellte er sie auf der Arbeitsfläche ab. Dann schaute er ob Christopher noch immer schlief. Christopher tat dies friedlich.

Lächelnd ging er dann rauf, um zu schauen, ob oben alles passte. Er sah, dass seine Frau nun auch friedlich schlief, genauso wie seine zwei Söhne. Dann hörte er ein leises Klopfen von der Haustür. Fluchend schlich er runter und machte die Tür auf.

Er sah zwei Drachen.

Perplex erkannte er sofort Markus und neben ihn musste wohl sein Vater stehen. Da er ein Geschäftsmann war, wusste er um die Gepflogenheiten der Drachen. Schnell verbeugte er sich, aber nicht zu tief, dann richtete er sich auf. Auch seine Besucher verbeugten sich, aber tiefer. Dann wartete er Fünf Sekunden bevor er anfing zu sprechen.

„Willkommen, wie kann ich helfen Herr Hofer?“, dabei sah er Markus Vater an.

Mit einen leichten lächeln wurde er angeschaut.

„Es tut uns leid, dass wir so früh vorbeischauen Herr Laritz, aber mein Sohn rief mich gestern von der Rezeption noch an und erzählte mir was vorgefallen war.“

Liebevoll strich er einmal über die Nüstern von Markus.

„Da wir als Eltern wissen, dass mein Sohn in ihren Sohn und Konrad verliebt ist, natürlich akzeptieren, tolerieren wir das und Fördern es sogar, wollte mein Sohn sofort zu ihnen und nach ihren zwei Söhnen schauen.“

Kurz sah er sie überrascht und nachdenklich an, dann nahm er den Regenschirm das an der Wand gelehnt war in die Hand und schloss die Tür hinter sich.

„Bitte folgen sie mir, leider kann sich sie nicht reinbitten, so gern ich das machen würde, aber… Christopher ist erst vor Drei oder Vier Stunden eingeschlafen. Ich möchte nicht… er soll sich etwas ausschlafen.

Nickend wurde es Akzeptiert. Er führte seine Gäste um das Haus herum in den Garten. Von einer Markise geschützt, standen der Gartentisch und die Stühle von der Familienfeier noch immer trocken da. Er bat sie sich hinzusetzten. Schnell schaute er durch die Terrassentür nach, ob Christopher noch schlief. Er sah durch die Spiegelung, dass Markus zu ihm kam, als er bei ihm war, zeigte er auf die Sitzecke. „Christopher schläft noch, das solltest du eigentlich auch …“, flüsterte er dann zu Markus. Dann schloss er ganz langsam die Terrassentür damit sie sich normal unterhalten konnten.

Als sie dann zu dritt am Tisch saßen sah er sie kurz an.

„Es tut mir fürchterlich Leid dass ich sie nicht in mein Haus einladen sondern nur hier bewirten kann. Ich weiß nicht wieviel Markus ihnen erzählt hatte, aber ich möchte sie darüber informieren das Christophers Eltern, ihn zur Adoption freigeben werden. Und wir als Familie Laritz werden ihn aufnehmen. Das gleich wird bei Konrad passieren, doch diese Situation ist noch etwas unklar seitens der Eltern von Konrad.“, dann wartete er ab wie Herr Hofer reagierte.

Herr Hofer musterte ihn lange, bis er was sagte.

„Sie sind Gütig, das muss ich ihnen zugestehen. Ich finde es schlimm wenn eine Familie einen Drachling… ein Kind wegen sowas von der Familie verstößt. Deswegen bin ich auch gekommen, um ihnen meine Hilfe anzubieten. Ich habe diverse und vor allem gute Kontakte, die ich jederzeit anrufen kann, falls sie meine Hilfe benötigen. Und… weil ich will das mein Sohn glücklich ist… sein ganzes Leben lang war er alleine, keine Freunde, niemanden hatte er gehabt mit dem er reden konnte, bis jetzt…“

Überrascht sah Markus kurz zu seinen Vater, dann schaute er wieder schnell nach vorne, doch sein Blick war nach unten gerichtet.

„Als er mich gestern anrief und das vor allem Weinend…“, dabei sah er dann einige Sekunden seinen Sohn an und legte nach etwas Zögern eine Klaue auf die Nüstern seines Sohnes.

„… musste ich als Vater dem folgen, um was mich mein Sohn bat. Und genau deswegen bin ich da, weil sie so gütig sind und weil ich mich bei ihnen bedanken wollte, dass sie diese Liebe zulassen.“

Völlig überrascht von den ehrlichen Worten, lehnte er sich zurück. Dann fing er sich wieder.

„D-Danke für die ehrlichen Worte. Ich weiß das wirklich zu schätzen, aber leider muss ich ihnen sagen, dass meine gesamte Familie schläft, es war… eine schlimme Nacht…“, ihm kamen die Tränen als er sich an alles wieder erinnerte was vor paar Stunden passierte. Gleich wischte er sich die Augen.

„Deswegen kann ich als liebender Vater, Markus leider nicht gestatten zu ihnen zu gehen. Das einzige was ich ihn anbieten kann ist, das er hier mit mir warten kann. Natürlich darauf achtend, das er alles bekommt was er braucht.“, dann sah er zu Markus.

„Wenn du willst, kannst du dich auch etwas ausschlafen, wir haben noch ein freies Bett übrig. Ich sehe nämlich, dass du nicht geschlafen hast. Es ginge dir danach gleich viel besser, dann können wir nämlich auch gemeinsam was essen, wenn jeder sich ausgeschlafen hat.“, dann sah er wieder zu Herr Hofer.

Kurz sah dann Herr Hofer zu seinen Sohn und musterte ihn kurz.

„Das ist nett, er wird das Angebot annehmen.“

Markus wollte schon was sagen, doch sein Vater unterband dies mit der Klaue die noch immer auf seinen Nüstern war, indem er ihn dann einfach den Mund zuhielt. Liebevoll schaute dann Markus zu seinen Vater.

„Gut, dann führe ich Markus gleich zum freien Bett.“, erschöpft stand er langsam auf und wartete bis Markus aufstand. Doch beide standen dann auf.

„Herr Laritz, falls sie was bräuchten, rufen sie mich bitte sofort an, denn ich muss nun los zur Arbeit. Ich habe nämlich meinen Chef gesagt, dass ich mich nur um eine Stunde verspäte, deswegen der frühe Aufbruch.“, dann verbeugte er sich tief mit seinen Sohn in der Klaue. Auch er verbeugte sich dann, tiefer als seine Gäste, weil sie ihn netterweise Hilfe anboten.

Zu dritt gingen sie wieder um das Haus und mit einem Lächeln verabschiede sich dann Herr Hofer von ihnen, dann fuhr er mit dem Auto davon. Als sie alleine und unter seinem Regenschirm standen, drehte er sich zu Markus um.

„Markus… bitte sei so leise du kannst, sie schlafen wirklich alle und das erst seit ein paar Stunden.“, Markus sah dann langsam und müde zu ihn hoch. Deutlich konnte er die Spuren der Nacht in den Augen sehen, auch wirkte das Gesicht eingefallen.

„Wann hast du zuletzt gegessen?“, fragt er ihn dann besorgt. Markus sah schüchtern auf dem Boden und erst nach einigen Sekunden Antwortete er dann.

„Gestern Mittag.“

„Dann komm, du solltest was essen.“, er nahm gleich Markus an der Schulter und stieg mit ihm in den Wagen, gemeinsam fuhren sie dann zum McDrive. Für sich bestellte er einen großen Cappuccino und für ihn eine heiße Schokolade und was Kleines zum Essen, damit er nicht mit vollem Magen ins Bett ging. Entspannt saßen sie im Wagen und auf dem Kundenparkplatz, er sah zu wie Safur mit Appetit den McMuffin Country aufaß den er bestellt hatte. Schnell trank er dann auch die heiße Schokolade aus. Fertig gegessen und getrunken, sah dann Markus zu ihm auf. Mit bebenden Lefzen und Tränen in den Augen, sagte er ein schüchternes „Danke“. Schnell strich er ihn übers Gesicht und wischte die Tränen weg die dabei waren runter zu laufen.

„Weine nicht, davon hatte ich in letzter Zeit genug. Gib mir ein Lächeln, denn davon hatte ich in letzter Zeit zu wenig.“, freundlich und Väterlich sagte er es zum Drachenjungen.

Überrascht von der Geste und von dem was Herr Laritz sagte, Lächelte Markus dann ehrlich.

Zufrieden und noch immer mit dem Cappuccino in der Hand, fuhren sie dann zurück. Als sie dann zu Hause ankamen sah er plötzlich, dass Markus eingeschlafen war. Da er es eh schon genug Erfahrung darin hatte, trug er dann Markus auf seinen Armen, leise in das Zimmer von Gregor. Sachte deckte er ihn zu und sah sich das Gesicht genau an. Man sah deutlich die Spuren der letzten Tage und für ihn wirkte Markus, als würde der nur noch aus Haut und Knochen bestehen. Genauso wie Stefan und Konrad, zu viel mussten sie in letzter Zeit ertragen. Es war wirklich ein wunder, dass sie nicht zerbrochen auf dem Boden lagen. Das Schicksal meinte es wirklich nicht gut mit den Vieren.

Langsam drehte er sich um und verließ das Zimmer leise. Schleichend ging er dann runter und holten den Laptop vom Esstisch, dann setzte er sich auf die Treppe. Gerade so hoch, dass er Christopher im Blicke hatte.

Mit einer Lesebrille auf der Schnauze, las er sich dann die Firmenmails durch und abarbeitete diese auch. Schnell schrieb er auch eine E-Mail ob der Vertragsabschluss gut über den Tisch ging. Dann bewegte sich Christopher leicht, sofort unterbrach er seine Arbeiten und schaute runter. Doch der drehte sich nur um und schlief dann weiter.

Als der sich dann nicht mehr bewegte, machte er weiter mit der Arbeit. Fertig mit der Arbeit, sah er dann auf die Uhr. 12:33 zeigte die Uhr am Laptop. Fürchterlich müde, rieb er sich die Augen und gähnte einmal Herzhaft.

Als er merkte, dass seine Augen schwer wurden, stand er auf und schaute nochmal in Stefans Zimmer, noch immer schliefen alle. Leise zog er sich zurück und ging wieder runter. Als er unten war sah er wie sich Christopher wieder bewegte und sich auf der Sitzecke aufrichtete.

Schnell ging er zu ihm und nahm ihn in den Arm als er sich setzte. Gleich wurde er mit einem verweinten Gesicht angeschaut. Er spürte deutlich wie Christopher zitterte. Dann sah sein Junge beschämt runter.

„Ich muss aufs Klo“, leise sagte das Christopher.

„Kannst du gehen?“, fragte er dann Christopher. Doch der Antwortete nicht. Vorahnend zog er dann die Decken davon und sah die nasse Hose.

„Nichts passiert, ist schon Ok. Davon wird niemand was erfahren.“, langsam kamen ihn wieder die Tränen als er ihn aufhob und mit ihm aufs Klo im Erdgeschoss ging. Mit den nassen Sachen in der Hand, ließ er dann Christopher alleine im Klo. Schnell packte er die Sachen in einen Plastiksack und schnürte es zu. Er warf dann den Sack runter in die Waschküche und ging dann schnell raus zum Auto. Dort nahm er sich dann die zwei Taschen von Stefan und Konrad und holte was zum Anziehen für Christopher raus als er wieder im Haus war.

Mit den Sachen in der Hand klopfte er leise an der Tür. „Bist du schon fertig?“, doch er bekam keine Antwort.

Langsam öffnete er die Tür zum Klo und sah wie Christopher wieder leise weinte. Liebevoll hob er ihn wieder auf und betätigte die Klospülung als er sah, dass die Morgentoilette gemacht wurde. Leise ging er dann hoch ins Bad. Dort setzte er den Hocker an die Wand in der Dusche und setzte seinen Jungen rauf. Dann zog er sich aus und machte die Dusche an. Unterm warmen Wasser wusch er seinen Jungen gründlich sauber, bis alles weg war. Während der ganzen Zeit schaute der auf die Seite und vergoss dabei Tränen.

Er war glücklich, dass sein Junge nicht mehr so weinte und verloren war wie vor paar Stunden. Dann trocknete er sich beide ab, und bürstete das Fell von Christopher, dabei schloss der seine Augen und genoss es etwas. Väterlich zog er ihm die Sachen von Stefan an, doch leider passten die Boxer nicht wirklich. Schnell ging er dann nackt aus dem Bad und zog ihn dann seine Unterwäsche an. Beschämt schloss sein Junge dabei die Augen. Doch er dachte sich überhaupt nichts dabei, alles würde er für seinen Jungen machen. Da gehört sowas auch dazu. Dann zog er sich an, wieder in seinen Armen und angezogen, trug er ihn dann runter. Er legte ihn auf die andere Seite der Sitzecke hin und machte leise den Fernseher an.

Mit zwei neuen Decke aus dem Flur bewaffnet, deckte er ihn wieder fest zu. Dann kümmerte er sich um den Fleck auf der Sitzecke. Auch da hatte er genug Erfahrung durch seine Söhne, dass es nur einige Minuten brauchte, bis das Malheur beseitigt war.

Als alles erledigt war, ging er vor der Sitzecke in die Hocke.

„Hast du Hunger, willst du was warmes Essen?“, frage er ihn Liebevoll und sah ihn genau ins Gesicht. Doch Christopher sagte nichts und schaute nur runter, doch er sah wie sich die Ohren anlegten. Vor Scham sagte sein Junge nichts.

„Ok, ich mache dir Toasts mit Ketchup und Majo.“, in paar Minuten bin ich wieder da, ich bin da hinten und hab dich im Auge, falls du was brauchst, dann sag was bitte.“, sachte streichelte er kurz die Schnauze von Christopher und ging in die Küche.

Alles bereitete er vor für ihn, als dann die Schinken-Käse Toasts im Toaster waren, mache er auch eine heiße Schokolade für ihn. So ziemlich alles wurde gleichzeitig fertig.

Mit einem Teller und der Heißen Schokolade in jeder Hand, ging er wieder zurück. Er sah wie Christopher auf der Seite lag und die Wand anstarrte. Schnell setzte er ihn wieder auf, als er alles auf dem Couchtisch gestellt hatte was er in seinen Händen hatte. Dann nahm er wieder alles auf und legte den Teller mit den heißen Toasts auf den Schoß seines Jungen. Langsam legte er sich zu ihm hin und deckte sich auch unter die Decken zu.

„Komm, iss Christopher, sonst wird es noch kalt.“, langsam fing dann sein Junge an zu essen, dabei gab er ihm immer wieder einen Schluck von der Heißen Schokolade zu trinken. Am Anfang schüchtern, aber mit immer größerem Appetit aß er dann alles auf, dann trank er die Tasse leer. Als er das Geschirr auf dem Couchtisch gestellt hatte, drückte er Christopher wieder fest auf seine Brust und umarmte ihm am Hals. Schüchtern legte sein Junge einen Arm auf seine Brust und krallte sich dann fest. Noch immer still weinend, schloss der dann die Augen und schlief langsam wieder ein.

Auch ihm fielen langsam die Augen zu, und ohne dass er es wollte, überkam ihn der Schlaf.

Er wurde dann von einer Vibration in der Hose geweckt.

Erschrocken und mit geschlossenen Augen nahm er dann das Handy in seiner Hosentasche raus. Müde öffnete er dann die Augen und schaute wer ihn jetzt anrief. Es war Geri sein Anwalt.

Gleich darauf hörte das Summen auf, dann sah er, dass eine Sprachnachricht hinterlassen wurde. Mit dem Handy auf dem Ohr, hörte er sich an was hinterlassen wurde. Langsam tippte er dann die Antwort ein und sendete es gleich.

Dann sah er runter zu Christopher der tief schlief. Seufzend betrachtete er das Bild. Mit tiefen und regelmäßigen Atemzügen schlief er ruhig auf seiner Brust. Er überlegte sich, wie er nun vorgehen sollte. Dann, als Vater, entschloss er sich ihn mitzunehmen. Langsam streichelte er ihn am Gesicht, bis Christopher aufwachte. Der sah müde mit einem traurigen und fragenden Gesicht zu ihm hoch.

Er lächelte ihn gleich freundlich zu.

„Chris, wir ziehen uns an. Ich muss was erledigen, das wichtig ist.“, flüsterte er ihn zu. Die einzige Antwort die er darauf bekam war, dass sein Junge das Gesicht wieder auf seine Brust drückte. Väterlich gab er ihm einen sanften Kuss auf die Stirn und stand dann langsam auf. Er ging zu den zwei Taschen die im Vorzimmer waren und holte eine lange Hose und ein langärmliges Shirt raus, dann zog er Christopher an. Nachdem ging er rauf und zog sich selbst im Elternzimmer an. Als Geschäftsführer stieg er die Treppe runter und ging zurück ins Wohnzimmer. Dann nahm er seinen Jungen wieder auf die Arme und ging mit ihm zum Auto.

Wie gestern Nacht, ließ er ihn auf seinen Schoß beim Autorfahren sitzen. Er sah und spürte, dass Christopher mit geschlossenen Augen weinte. Auf der Fahrt, drückte sich sein Junge dann an ihn ran. Kopfstreichelnd, kam er dann bei seiner Firma an. Er ging mit Christopher in den Armen rauf in sein Büro, wo schon Geri auf ihn wartete, mit der Unterzeichneten Partei. Überrascht schauten die Vertragspartner ihn an, als er mit einem Jungen in den Armen die Glastür hinter sich zumachte, dann saß er sich auf seinen Bürostuhl hin. Bevor er sich um seine Gäste kümmerte, schaute er das sein Junge gemütlich auf seinen Schoß saß, dann erst sah er hoch.

„Also, mir wurde nur gesagt das es wirklich wichtig ist, dass ich bei der Unterzeichnung dabei bin. Vorweg, ich möchte keine Diskussionen haben, denn ich habe wahrlich andere Probleme um die ich mich kümmern MÜSSTE. Deswegen, Entschuldige ich mich hiermit Offiziell. Also können wir das schnell erledigen?“, er versuchte ruhig zu bleiben, aber er konnte den wütenden Unterton nicht unterdrücken. Er wusste, wenn Geri anrief und sagte, dass er wirklich kommen musste für die Unterzeichnung, dann hatte es Gewicht und er musste dabei sein.

Aber weil er Christopher nicht alleine lassen wollte, entschied er sich dann ihn mitzunehmen. Und es war ihn auch egal, wie seine Firma darüber dachte. Denn Christopher war und ist seine Familie.

Geri fing gleich zu sprechen an und erzählte ihn, das er deswegen kommen müsste, weil die Unterzeichnende Partei einen Notar bestellt hatte. Und sie wollten unbedingt, dass er den Vertrag unterschrieb.

Genervt sagte er dann, dass sie endlich anfangen sollen. Als der Notar reingeführt wurde, erklärte Geri ihn schnell die ganzen Abweichungen die kurzerhand gemacht worden waren. Ihn wurde auch auf den Rechentabellen am PC gezeigt, wie die Kalkulationen dafür waren. Mit einem Ohr und Augen hörte und sah er sich das alles an. Denn der Rest seine Aufmerksamkeit galt seinen Jungen auf seinem Schoß der sich nun fest an ihm drückte. Kurz hörte er dann Geri nicht zu und fragte flüsternd Christopher „Musst du aufs Klo?“.

Er spürte wie sein Junge nickte. Ohne auf die anderen im Raum weiter einzugehen sagte er dann, dass er aufs Klo ginge.

Mit seinen Jungen in den Händen, ging er dann schnell aufs Klo. Er half ihm bei Ausziehen und wartete dann vor der Tür einige Minuten lang. Dabei dachte er an seine zwei anderen Söhne die zu Hause waren. Er fragte sich wie es ihnen wohl ginge, schnell schaute er dann ob eine Nachricht auf seinem Handy war. Doch er sah keine, beruhigt steckte er sich das Handy wieder weg. Sachte klopfte er an der Tür und ging rein. Nachdem er Christopher sauber gemacht hatte und die Klospülung betätigte, wusch er seine Hände und die seines Jungen in der Hocke vor der Spüle.

Christopher schaute die ganze Zeit traurig und beschämt auf seine Brust und sagte nichts. Aber er hatte aufgehört zu weinen. Dann hob er ihn wieder auf und ging zurück zum Büro. Dort unterzeichnete er dann alles.

Am Ende entschuldigte sich Geri dann Herzhaft das er kommen musste, denn er hatte alles versucht das die Unterzeichnung ohne ihm vonstattenginge. Mit einer lässigen Handbewegung, sagte er dann das keine Entschuldigung notwendig war, Hauptsache es war nun erledigt.

Als sich alle die Hände geschüttelt haben und dabei waren sich zu verabschieden, sagten noch alle beteiligten das es ihnen leidtue das er kommen musste, denn jeder sah den Jungen in seinen Händen den er beschützend an sich drückte.

Er nutze die Situation aus in seiner Firma zu sein. Mit Christopher auf seinen Armen, trug er ihn dann durch die Firma und zeigte ihn alles. Dabei erzählte er ihn dann, dass es seine Firma war, dass er all die Leute hier beschäftige. Er zeigte ihm die Büroräume, die Lagerhallen die so hoch waren wie ein Dreistöckiges Haus. Draußen zeigte er ihn dann die vielen LKWs die er geleast hatte. Er stelle ihm auch Sebi, seinen Stellvertreter vor. Kurz unterhielt er sich dann auch mit ihm, ob alles gut lief. Er sah, dass sein Junge sich interessiert umsah, dabei konnte er die ganze Zeit ein Lächeln nicht unterdrücken. Dann, als die Führung vorbei war und er auf dem Weg zum Auto war, fing Christopher wieder leise zu weinen an. Schon leicht Verzweifelnd, drückte er seine Schnauze auf dessen Kopf und streichelte ihn am Rücken. Als er mit Christopher auf seinen Schoß sitzend im Wagen war, kam ihn eine Idee was er machen konnte.

Er schaltete das Radio ein und fuhr dann los. Auf der Fahrt sah er das es 15:21 war. Sie fuhren nicht lange, dann waren sie da. Er sah schon von weitem das große Einkaufszentrum. Als er im Parkhaus des Einkaufszentrums geparkt hatte, merkte er sich noch schnell wo er geparkt hatte, dann ging er zum Lift der runter führte in die großen Hallen des Einkaufzentrums.

Es war noch wenig los hier drinnen, er sah einige Familien und Jugendlich die hier flanierten. Entspannt und gemütlich ging er dann mit seinen Jungen in den Händen zum nächst größerem Kleidergeschäft. Dabei sahen ihn alle mit großen Augen an, aber er ignorierte alle. Denn wenn es um seine Familie ginge, dann würde er alles machen für sie.

Er sah das es ein H&M Geschäft war in das er reinging. Er wusste ungefähr welche Größe Christoper hatte. Er nahm sich ein Einkaufswagen und setzte dann seinen Jungen auf die Haltestange, sein Rücken dankte ihn dafür. Aber er hielt seinen Jungen weiterhin fest, weil sein Junge sich auch weiterhin an ihn festhielt. Das Weinen hatte aufgehört und er sah, dass sich Christopher etwas umsah.

Breit lächelte er, als sein Plan aufging. Er entschied sich nun auch Väterlich mit ihm zu reden und hoffte, dass sein Junge nicht wieder anfangen würde zu weinen.

„Ok mein Junge, wir kaufen für dich erstmal ein. Zuerst brauchst du neue Unterwäsche, sagst du mir welche Größe du hast? Oder soll ich alle Größen durchgehen?“, dabei sah er runter. Doch sein Junge sagte nichts, sondern legte vor Scham nur die Ohren an.

„Du willst doch nicht das dein Paps dich immer wieder an und auszieht? Na, sagst du mir endlich deine Größe?“, doch er bekam wieder keine Antwort.

Ihn kamen gleich die Tränen, als er spürte wie sein Junge wieder Anfing zu weinen. Fest drückte er ihn an sich und ließ ihn nicht mehr los, während die Masse der Leute an ihnen vorbeigingen. Nach einigen Minuten hörte dann das weinen auf. Liebevoll kraulte er ihn dann etwas am Ohr und setzte seinen Einkauf fort. Er nahm sich Fünf Boxer in unterschiedlicher Größe und ging zur Umkleide. Auf seinen Schoß sitzend, probierte er alle aus. Dabei drückt Christopher das Gesicht mit angelegt Ohren fest auf seine Brust. Die Fünfte passte gut dachte er sich dann.

„Zwickt es irgendwo? Ist es zu eng im Schritt?“, fragt er seinen Jungen Väterlich. Kurz musste er dann nur warten, bis sein Junge leicht den Kopfschüttelte.

Fest drückte er ihn wieder.

„Chris, du brauchst dich nicht zu schämen. Ich würde alles für dich tun. Ich weiß, dass es für dich sehr schwer ist. Deswegen, bleibe ich die ganze Zeit bei dir und schaue das du alles bekommst was du brauchst. Denn… das ist die Pflicht einen Vater der seinen Sohn liebt. Ich… werde… alles… für dich tun, mein Sohn.“, bitter fing er dann zu weinen an. Sein Junge sah dann hoch und schaute direkt in seine Augen, das erste Mal seit gestern am See. Er sah erstaunen und Liebe im blick seines Jungen, dann wurde er fest am Hals umarmt, schwer und bitter fing dann Christopher auch zu weinen an.

Minutenlang saßen er und sein Junge in der Kabine und teilten die Gefühle die sie zueinander hatten.

Dann löste er sich langsam und schaute in dessen Gesicht, er wischte die Tränen weg und streichelte sachte die Wangen, dabei sah er dann… ein leichtes Lächeln. Unweigerlich lächelte er dann auch. Doch gleich verschwand das Lächeln seines Sohnes wieder und stattdessen kamen wieder die Tränen.

„Ich weiß, du vermiss deinen Papa und deine Mama. Es wird lange brauchen bis du das überwunden haben wirst. Aber… ich… wir sind für dich da. Stefan, Konrad, ich und deine neue Mutter. Wir alle lieben dich, du hast nun eine Familie die dich so sehr liebt, dass du in Ruhe und Geborgenheit, nun du selbst sein kannst. Und, hab ich dir schon erzählt, dass wir einen Pool haben? Achso, Markus ist auch da, er schläft gerade bei uns zu Hause… Er konnte die ganze Nacht vor Sorge nicht schlafen und heute Morgen ist er mit seinen Vater vorbeigekommen.“

Unter Tränen, bekam er dann wieder ein Lächeln von seinen Sohn geschenkt, als er dies alles erzählte.

Er gab ihn einen sanften Kuss auf die Wange als er das Lächeln sah, dann zog er ihn wieder um. Tragend, setzte er ihn wieder auf die Haltestange beim Einkaufswagen rauf und setzte dann den Einkauf fort. Während er nachdachte was er noch kaufen müsste, wurde er fest umarmt. Lächelnd nahm er Sechs Boxer in der Größe die seinem Jungen passte. Kurze Hosen, Hemden, T-Shirt, von allem nahm er mal Fünf stück mit und ging zur Kassa. Dort sah er dann auch Sonnenbrillen, gemeinsam fuhr er dorthin mit seinen Jungen.

„Na, welche würde dir gefallen?“, fragte er ihn fröhlich. Noch immer Christophers Kopf fest auf seine Brust gedrückt, drehte der der Kopf zum Ständer, als er fragte welche Brille wohl ihn gefallen würde. Er bekam zwar keine Antwort, aber er sah wohin sein Junge schaute. Schnell nahm er dann die Brille und setzte es ihm auf. Gemeinsam im Spiegel sahen sie ihn an. Lächelnd gab er ihn einen weiteren Kuss auf die Wange, als er ihn mit einer alten amerikanischen und verspiegelnden Fliegerbrille auf der Schnauze sah. Auch sein Junge lächelte leicht und sah dann zu ihm hoch.

„Perfekt, so können wir den Sommer starten!“

Dann fuhr er ihn zu Kassa. Schnell bezahlte er dann alles und packte die Sachen ein. Zufrieden das nun sein Junge was Eigenes zum Anziehen hatte, fuhr er mit ihm gemächlich durch den Einkaufszentrum. Mit der Brille auf der Schnauze, sah sich sein Junge dann um. Damit sein Junge mehr sehen konnte, drehte er ihn auf der Stange um, so das der dann mit dem Rücken zu ihm war und sich anlehnen konnte. Während der ganzen Zeit, umarmte er ihn mit einem Arm. Dankend wurde seine Hand festgehalten.

Dann hielten sie bei einem Uhrenladen an. Er sah eine wunderschöne und moderne Armbanduhr. Sofort ging er rein und sagte der Verkäuferin, dass er diese Uhr haben wollte. Als er die Uhr in der Hand hielt, sah er zu ihr rüber und deutete an, dass sie näher kommen sollte. Er flüsterte ihr was zu, sie nickte dann und ging nach hinten.

Während er wartete, streichelte er die Brust seines Jungen leicht. Mit der Fliegerbrille auf der Schnauze lehnte der sich entspannt gegen seine Brust an. Er musste nicht lange warten, dann kam sie schon wieder zurück und gab ihn die Armbanduhr. Unter Tränen nahm er die Uhr in die Hände und nahm dann eine Hand von Christopher in seine. Langsam legte er die Uhr auf die Hand die in seiner war.

Sein Junge sah gleich hoch, doch er deutete an das er wieder runterschauen sollte, dann drehte er die Uhr in der Hand um.

Willkommen mein Sohn.

_ 2018_

_ _

Christophers Köper fing zu beben an, dann sah der hoch. Fest drückte sein Junge die Uhr auf die Brust. Er nahm dann die Brille runter und sah wie sein Sohne ihn mit voller Glück und Liebe ansah, dann kamen ihm die Tränen.

„Das ist mein erstes Geschenk an dich, mein Sohn!“, auch er fing sofort zu weinen an. Dann umarmten sie sich wie Vater und Sohn. Er nahm ihn dann wieder auf die arme und trug ihn wieder mit sich. Dankend für alles, drückte sein Junge das Gesicht in seinen Hals.

Da er nun alles für den Moment hatte, ging er gemächlich zurück zum Wagen. Schnell verstaute er die Einkäufe im Kofferraum und setzte sich mit Christopher auf dem Schoß wieder hinters Steuer. Angeschnallt mit ihm, fuhren sie wieder los nach Hause. Irgendwann auf der Fahrt schlief sein Junge wieder ein.

Zu Hause angekommen, trug er mit Christopher der schlafend auf seinem Arm saß, die Einkaufe ins Haus rein.

Tot müde, überlegte er sich nun was er machen sollte. Doch am Ende gewann die Müdigkeit die Oberhand. Schleichend ging er rauf ins Elternschlafzimmer. Ungern weckte er seinen Sohn auf, doch es musste sein. Er legte seinen Jungen aufs Bett und zog ihn aus, dann ging er schnell runter und holte eine Boxer rauf, mit halb geschlossenen Augen sah sein Sohn ihn an, während er ihm die Boxer anzog. Dann zog er sich auch bis auf die Unterwäsche aus und legte sich mit ihm ins Bett. Als die Decke über sie war, schlossen beide wieder die Augen und schliefen gemütlich beieinander ein.

Ein Alptraum riss ihn aus dem Schlaf.

Beim Öffnen der Augen, sah er seinen Jungen wie der mit dem Rücken zu ihm schlief. Groggy und müde, lächelte er dann breit, denn er erinnerte sich sofort an den Blick seines Jungen, als er ihm die Uhr geschenkt hatte. Am liebsten würde er an der Seite seines Sohnes weiterschlafen, doch die Pflichten eines Vaters und Gatten waren zu erfüllen.

Vorsichtig und langsam stand er auf und streckte sich dann. Er spürte wie zermürbend die letzten Stunden waren. Lautlos ging er dann aus dem Zimmer und roch, dass unten gekocht wurde. Dann bemerkte er erst wie weit die Sonne schon vorangeschritten war. Leise ging er runter in die Küche und sah seine Frau, die Toasts machte. Schleichend ging er zu ihr ihn und Umarmte sie Liebevoll von hinten. Gleich lehnte sie sich an ihn ran und strich ebenfalls liebevoll seine Arme.

„Ich will ihn als Sohn haben, komme was wolle.“, flüsterte er ihr ins Ohr dann.

Sie drehte sich langsam in seinen Armen, sah dann in seine Augen und gab ihn einen langen Kuss auf die Lippen. Danach lehnte sie ihren Kopf auf seine Brust an.

„Ich habe gesehen, dass du Einkaufen warst. Wie geht's dir? Wie geht's Christopher?“, fragte sie dann leise und besorgt.

„Es geht und… besser, glaube ich“, antwortete er knapp.

„Wie geht's Stefan und Konrad?“, kam gleich eine Frage zurück.

„Stefan geht's… es geht ihm Ok, aber Konrad… Es hat ihn schwer getroffen. Er sagt einfach nichts und liegt einfach weinend im Bett. Ich bin jetzt gerade dabei für uns alle was zu essen zu machen.“

Er sah sie besorgt an. Aber ihm fiel dann was ein.

„Machst du ein paar Toasts mehr? Wir haben einen Gast. Du wirst nie erraten wer das ist.“, sagte er mit einem Lächeln zu ihr.

Sie sah ihn nur erstaunt und verwirrt an. Noch immer lächelnd, nahm er sie an der Hand und führte sie in Gregors Zimmer. Leise machte er dann die Tür auf. Er sah wie erstaunt sie zu Markus rüber sah, der noch immer tief schlief.

„Wann…“

„Heute Morgen ist er mit seinen Vater gekommen. Sein Vater bot und auch Hilfe an, falls wir was brauchen sollten. Und Markus… gestern Abend hatte er seinen Vater gleich angerufen und ihn alles erzählt. Die ganze Nacht weil er alleine und vor Sorge war, konnte er nicht schlafen. Ich bin dann mit ihm zu McDonalds gefahren und kaufte für ihn was Kleines zum Essen, denn er hatte lange nichts mehr gegessen.“, erzählte er ihr dann leise die Geschichte.

Gleich schaut sie ihn an, dann sah sie wieder zu Markus.

„Wir sollten ihn zum Essen wecken, machst du das? Dann kümmere ich mich um das Essen.“, fragte sie ihn leise.

Gleich nickt er ihr zu. Sachte gab sie ihm noch einen Kuss auf die Wange und ging dann davon. Mit einem Plan im Kopf, wusste er schon was zu tun war. Leise ging er rein und setzte sich aufs Bett. Er streichelte Markus an den Nüstern bis er aufwachte, mit halbgeschlossenen und müden Augen, sah ihn dann Markus an.

„Es gibt gleich Essen.“

Dankend wurde er dann angeschaut. Schnell stand er dann auf und ging zu Stefans Zimmer. Als er die Tür aufmachte, sah er wie Stefan schlief und Konrad leise zu ihm gewandt weinte. Leise schlich er dann ins Zimmer und hob Konrad auf. Mit Konrad in den Händen ging er zurück zu Markus und legte ihn zu ihm. Er sah wie sich beiden anschauten, dann umarmten sie sich fest und drückte die Gesichter aufeinander.

Sein Plan ging auf.

Herr Maheiner gab ihm den Anstoß. Liebe heilt die Wunden.

„Es gibt gleich Essen, aber bleibt liegen, wir bringen es euch dann ans Bett.“

Gleich nachdem er das sagte, ging er aus dem Zimmer und schloss die Tür. Dann ging er ins Elternschlafzimmer. Christopher schlief noch immer tief und fest. So sachte und langsam wie möglich, hob er ihn auf und trug ihn ins Stefans Zimmer. Dort legte er ihn zu Stefan und deckte beide sachte zu. Schleichend verließ er das Zimmer dann und schloss geräuschlos die Tür.

Erleichtert seufzte er auf.

Gleich ging er runter zu Küche und half seiner Frau beim Essen machen. Dabei erzählte er ihr was er gerade gemacht hatte.

Als alles fertig war, ging er mit einem riesigen Haufen Toasts auf einen Tablett, rauf zu Konrad und Markus. Zweimal klopfte er an, bevor er dann die Tür aufmachte. Er sah wie Konrad und Markus küssend sich gegenseitig den Rücken streichelten.

„Essen!“, sagte er dann etwas lauter.

Erschrocken lösten sie sich und sahen ihn dann beschämt an. Er ließ sich nichts anmerken, auch wenn er sich erst daran gewöhnen musste. Doch er sah wie Konrad leicht lächelte. Vor Glück hüpfte sein Herz leicht auf. Lächelnd stellte er das Tablett auf ihren Schoß ab.

„Danke Paps.“, sagte dann Konrad zu ihm. Noch glücklicher als vorhin, küsste er ihn auf die Schnauze.

„Wichtig ist nur das es dir besser geht, wenn du noch was brauchst, wir sind unten in der Küche.“, mit einem breiten Lächeln sagte er das zu seinem Sohn. Dann ließ er die Jungs wieder allein im Zimmer zurück.

Breit Lächelnd gesellte er sich wieder zu seiner Frau, die unten in der Küche war und für sich beide was zu essen machte. Zusammen bereiteten sie das Essen vor, dann gingen sie ins Wohnzimmer und aßen am Esstisch müde und ausgelaugt die Toasts.

Vor Müdigkeit schwiegen sie beim Essen, doch sie tauschten liebevolle Blicke aus. Fertig gegessen, saßen sie dann da und sahen sich nur in die Augen.

„Danke“, sagte er dann an seine Frau gerichtet.

„Wofür?“

„Das du mir den Weg gezeigt hattest, was mein Herz für Christopher fühlte.“, sagte er liebevoll. Sie strich ihn dann zärtlich an der Wange. Mit geschlossenen Augen genoss er die Zärtlichkeit. Als er dann die Augen öffnete, erzählte er ihr was heute war. Sie hörte sich alles unter Freudentränen an. Als alles erzählt war, saß sie auf seinem Schoß und drückte sich fest an ihn ran.

Dann fiel ihn ein, was er noch machen musste. Schnell nahm er sein Handy aus der Hosentasche und tippe eine Nachricht ein.

Kannst du ein Auge beim Adoptionsamt offen halten für Christopher und Konrad?

LG Peter.

_ _

Er zeigte ihr die Nachricht, dann sendete er sie.

Die Münder verschmolzen miteinander als die Nachricht gesendet war.

Stefan wachte langsam auf, leicht bewegte sich das Bett. Als er die Augen aufmachte, war es dunkel und er konnte nichts sehen. Aber er roch ihn, Christopher. Die Wärme strahlte gegen seine Nase. Langsam hob er den Arm und bewegte seine Hand nach vorne. Gleich vor ihm berührten seine Finger das schöne und flauschige Fell von ihm. Leicht und zärtlich strich er über das Fell, dann bemerkte er, dass es das Brustfell war. Gleich legte er seinen Kopf auf die Brust von Christopher. Langsam wurde er dann Umarmt, dann spürte er eine Zunge die Liebevoll über seine Schnauze glitt.

„Wie geht's dir?“, fragte er dann, doch er musste einige Sekunden warten bis er eine Antwort bekam.

„Dein Papa… ist so nett…“, bekam er dann zugeflüstert zurück. Er hörte wie das Herz in der Brust schnell pochte. Dann fing der Körper auf dem er sein Kopf gelegt hatte, zu beben an.

„Jap, er ist der beste Paps!“

Stefan hatte Angst um Christopher, denn das Beben sagte ihn das sein Liebster gleich anfangen würde zu weinen.

Und leider, hörte er dann wie Christopher zu weinen anfing.

„Er… hat… mich…Sohn genannt.“

Er war sprachlos von der Güte seines Vaters. Ihn selbst kamen nun die Tränen, weil er sich nun so freute. Jetzt hatte er neben Konrad, auch Christopher der vielleicht unter diesem Dach wohnen konnte. Liebevoll zog er sich auf seinen Liebsten rauf, bis sie Brust auf Brust aufeinander lagen, dann rieb er mit seiner Schnauze die seines Freundes. Minutenlang tat er dies, dabei leckte er die Tränen weg, die sich unter den Augen gebildet haben. Er wollte, dass Christopher nicht mehr weinte, aber er wusste das es nur ein Wunsch war, deswegen war er nun für ihn da.

Fest Umarmte er den Kopf unter sich und drückte seine Wange auf die seines Freundes. Liebevoll lagen sie beisammen und genossen die Wärme des jeweils anderen.

„Stefan?“, flüsterte dann Christopher nach einer Ewigkeit.

„Ja?“

Stefan gab ihn alle Zeit der Welt die er brauchte um weiter zu sprechen. Dann fing der Körper unter ihn noch schwerer zu beben an und das Atmen seines Freundes wurde schwerer.

„Ich vermiss meine Eltern…“

Schwer vor Trauer, sprach das für ihn Christopher aus. Wie gestern hörte er dann das schmerzende Jaulen das von Herzen kam. Immer lauter wurde sein Freund. Er versuchte ihn zu beruhigen mit allen Mitteln die er kannte. Er leckte ihn, drückte ihn, streichelte ihn. Verzweifelt fing er dann selbst bitter zu weinen an. Er wusste nicht weiter, schnell stand er dann auf und lief aus dem Zimmer.

„Papa!“, schrie er dann so laut, dass es im ganzen Haus zu hören war.

Er schreckte hoch, sofort wusste er das was nicht stimme, aber er wusste nicht was. Schnell sah er sich um, er war in sein Zimmer, neben ihn seine Frau die schlief. Dann hörte er es, ein Jaulen. Gleich darauf schrie Stefan.

Sofort stand der auf und riss die Zimmertür auf. Er sah gegenüber im Gang den Umriss seines Sohnes. Das jaulen war dann deutlich zu hören. Schnell und leise schloss er dann die Tür hinter sich zu und lief zu Stefan. Als er bei ihm war hörte er nur „Christopher…“.

Er fing schnell und schwer zu Atmen an, als das jaulen in Schmerzensschreie überging. Runterblickend zu Stefan sagte er nur „Geh in Gregors Zimmer und bleib dort, Konrad wird wohl noch dort sein, bitte bleib bei ihm.“, dann ging er in Stefans Zimmer. Man hörte wie Stefan lief und eine Tür auf und dann wieder zu machte.

Nun galt seine ganze Aufmerksamkeit wieder seinem Sohn der vor Schmerzen schrie. Gleich als er im Zimmer war, sagte er „Ich bin schon da.“, dann stieg er auf Bett und hob ihn auf. Genauso schlimm wie im Auto gestern, lag sein Sohn in seinen Armen. Seinen Jungen fest an sich drückend, ging er dann wieder aus dem Zimmer. Er sah wie seine Frau im Gang stand, erhellt von der Zimmerlampe. Weinend sah sie zu ihm. Sie wollte schon zu ihn gehen, doch gleich sagte er nur „Geh zu den anderen Jungs in Gregors Zimmer, schau nach Konrad.“, dann stieg er die Treppe runter.

Christopher schrie in seine Brust, zitternd weinte er seine Trauer raus, über den Verlust seine Eltern, die ihn einfach verstoßen haben. Gleich kam die Wut hoch, das sie so einen lieben Junge der nichts getan hatte, außer auf seine Gefühle die er in sich trug zu hören. Selbst weinend, ging er dann mit ihm wieder in Wohnzimmer. Er lag ihn sanft auf die Sitzecke und schaltete den Fernseher ein, Hauptsache es war irgendwas da, was vielleicht helfen konnte das Christopher auf andere Gedanken kam.

Dann legte er sich zu seinen Junge. Er zog seinen schreienden Sohn auf seinen Oberkörper. Als sein Sohn Brust an Brust auf ihn lag, deckte er sich beide zu. Sofort wurde er fest von seinen Jungen umarmt und er tat das gleiche.

„Christopher, mein Sohn, mein Junge. Ich werde immer für da sein, wenn du willst kannst du immer bei mir schlafen, solange bis es dir dann besser geht. Wenn du willst können wir Morgen auch was unternehmen. Wir könnten zu meiner Firma wieder fahren, oder zu der Firma deiner neuen Mutter? Na wie klingt das? Du könntest dir auch was schneidern lassen?“, noch immer weinend, versuchte er seinen Sohn aufzuheitern und es gelang ihn auch teilweise.

Langsam hörte das schreien auf, dann richtete er sich etwas auf, so dass er halb saß und halb lag. Sein Sohn rutsche dabei etwas runter, dann lag der Kopf von ihm auf seiner Brust. Er sah dann im Fernseherflimmern, wie sein Sohn ihn anschaute und ein „Ja…“ flüsterte, das war dann alles was der sagte.

Er war so glücklich, dass er ihn wieder sprechen hörte. Fest drückte er ihn an sich und gab ihm einen liebevollen Kuss auf die Nase. Dann schaute aber sein Sohn gleich weg. Er spürte wie es in seinem Schritt feuchtwarm wurde. Jaulend und mit eingeklappten Ohren fing der wieder zu weinen an.

„Nichts passiert. Musst du noch aufs Klo?“, fragte er ihn dann liebevoll, weil es ihn überhaupt nichts ausmachte. Denn er war für seinen Sohn da.

Sekunden vergingen, dann wurde es wieder leise im Wohnzimmer. Er spürte das nicken. Seinen Sohn auf dem Arm sitzend, stand er dann auf und ging mit ihm ins Bad das im ersten Sock war. Noch in seinen Armen, zog er ihn mit einer Hand die Boxer aus, auch seine zog er dann aus, dann setzte er ihn auf Klo. Aber sein Sohn hielt sich noch immer fest an ihn.

„Soll ich da bleiben?“, fragte er ihn dann Väterlich, auch da, spürte er gleich das Nicken auf seine Brust.

Er tat ihm so leid. Noch nie hatte er jemanden so verloren gesehen. Er hatte verstanden, dass er nun die erste Bezugsperson für ihn war, in der neuen Welt in die er gestoßen wurde. Und er würde genau das machen was er gesagt hatte. Nämlich, für ihn immer da sein, egal wo, egal wann, bis es ihm besser ging. Er wusste zwar nicht warum sein Junge nicht gehen konnte oder wollte, aber auch das war ihm egal, denn so waren sie zumindest immer beieinander und sein Sohn konnte dann die warme Liebe fühlen die er für ihn ausstrahlte.

Fest umarmt, wartete er solange bis sein Junge das Geschäft gemacht hatte. Als dann länger nichts mehr zu hören war, betätigte er die Klospülung und machte seinen Jungen sauber, um dann gleich wieder die Klospülung zu betätigen.

Dann stand er wieder mit ihm auf und setzte ihn auf den Stuhl der noch immer in der Dusche stand. Wie heute Morgen, wusch er sich beide und trocknete das Fell ab. Dann setzte er sich mit einem Kamm in der Hand auf dem Boden und Bürstete seinen Jungen auf seinem Schoß. Genießerisch, schloss dabei sein Junge die Augen, also ließ er sich viel Zeit dabei. Dann holte er sich eine Creme für das Fell aus dem Schrank das unter der Spüle war und rieb ihn damit ein. Langsam und zärtlich tat er dies, damit sein Junge das länger genießen konnte. Auch im Schritt tat er dies, weil sonst das Fell sich verfärben könnte wenn das öfters passierte. Dabei sah sein Junge beschämt auf die Seite, deswegen machte er dies schnell. Dann fing er wieder mit dem Kämmen an.

Langsam und Gewissenhaft tat er dies, bis das ganze Fell schön glatt und seidig wurde. Auch da schloss sein Junge die Augen und lehnte sich dann mit geschlossenen Augen gegen seine Brust an.

Als er dann fertig mit allem war, sah er schnell auf die Uhr im Bad.

02:18 zeigte die Uhr.

Er hob ihn auf, machte die Tür auf und das Licht aus, dann ging er wieder ins Wohnzimmer zurück das erhellt wurde von Fernseher.

Da diesmal die Sitzecke nichts abbekam, legte er sich wieder mit ihm auf dieselbe stelle. Diesmal, legte er ihn neben sich und drückte den Kopf auf seine Brust, so dass sie dann gemeinsam in den Fernseher schauen konnten.

Er wollte gerade aufstehen, weil er was vergesse hatte, da hielt ihn sein Sohn am Brustfell fest. Mit feuchten und traurigen Augen wurde er angesehen. Langsam, beugte er sich dann runter und nahm ihm dann gleich in die Arme. Gemeinsam gingen sie dann zur Terrassentür. Einen Spalt machte er dann auf, da hörte er wie es noch immer regnete. Ein angenehmer kühler Windzug kam ihm entgegen.

Also entschloss er sich mit ihm kurz rauszugehen. Der Pool leuchtete schwach blau, das Regenprasseln war angenehm für die Seele. Minutenlang hörten sie den Regen zu wie es runterkam. Sie genossen beide den kühlen Wind der um sie Spielte in der Dunkelheit der Nacht.

Sein Junge fing dann leise zu weinen an.

„Mein Papa… das gleiche…“

Glücklich das sein Sohn was sagte, machte es ihn dann traurig was er sagte. Vielleicht hatte sein eigentlicher Vater das auch mal gemacht und genau das erinnerte ihn gerade daran. Wütend und weinend ging er dann wieder schnell rein und machte dabei die Terrassentür etwas zu, dann legte er sich mit ihm hin. Mit dem Kopf auf seiner Brust liegend und fest zugedeckt, lag er seitlich bei ihm. Während er seinem Sohn an der Schnauz streichelte, schaute er dann was sie sich anschauen könnten.

Er blieb bei einem Naturwissenschaftlichen Programm stehen, Schwerpunkt Wale und das Meer. Es war beruhigend das zu sehen mit dem Geräusch von Regen. Auch sein Junge beruhigte sich dann nach einiger Zeit. Als er sah wie Christopher dem Programm nun folge, umarmte er ihn mit einem Arm am Hals und mit dem anderen streichelte er ihn die Wange und den Kopf.

Als er merkte wie sein Sohn unter den Streicheleinheiten eingeschlafen war, zeigte die Uhr im Fernseher das es knapp nach Fünf war. Er liebte das Bild wie sein Junge ruhig und friedlich auf seine Brust schlief.

Freudig, dass es im Haus wieder ruhig war, lehnte er sich dann kurz zurück und schloss dabei die Augen. Es ist Ihn gar nicht aufgefallen, wie er einschlief.

Der zweite Tag danach

Durch eine Bewegung bei ihm wurde er aus seinen Träumen gerissen. Müde und leicht verwirrt, sah er runter an sich.

Christopher wand sich etwas an ihn. Gleich streichelte er ihn am Kopf, sofort wurde er dann mit einem flehenden Blick angeschaut.

Langsam fing sein Kopf zu arbeiten an, als er verstand was der Blick sagte. Mit schmerzenden Gliedern und Rücken, stand er dann auf und hob seinen Jungen auf. Nackt gingen sie dann gemeinsam aufs Klo.

Als sie beide fertig waren, ging er dann mit ihm in die Küche und setzte ihn auf den Küchenstuhl ab. Aber er wurde nicht losgelassen, als er ihn dann erklärte, dass er sowieso in der Küche blieb, ließ dann sein Junge widerwillig von ihm ab. Zuerst machte er sich einen starken Kaffee und ausnahmsweise nahm er sich dafür ein Instantkaffee. Schwarz, süß und stark machte er sich den Kaffee.

„Willst du auch einen Kaffee und guten Morgen.“, sagte er dann zu seinen Jungen mit einen Lächeln. Mit einem leichten Lächeln wurde er dann nickend angeschaut. Sein Herz zerfloss bei dem Blick, langsam konnte er sich dann vorstellen, wie Christopher wohl lachend aussehen würde. Also setzte er sich zu ihm und bot ihn an, aus seiner Tasse zu trinken. Schüchtern nahm der dann einen Schluck, sofort verzog er sein Gesicht etwas und ließ die Zunge aus seinem Mund leicht raushängen.

Nun lachend, gab er ihm einen Kuss auf die Stirn und machte einen normalen Kaffee mit Milch und Zucker für ihn. Dann nahm er sich eine Pfanne und stellte es auf den Induktionsherd. Er nahm sich vier scheiben Toast und Butter, dann den Speck aus dem Kühlschrank.

Dabei sah er, wie sein Junge ihn genau beobachtete und den Hals streckte. Schnell ging er zu ihm hin und setzte ihn dann auf die Arbeitsfläche rauf, damit er ihm ohne Probleme zusehen konnte. Dann machte er weiter mit dem was er vorhatte.

Er gab etwas Butter in die Pfanne, dann briet er einige scheiben Speck darin knusprig. Als der Speck auf dem Küchenkrepp abtropfte, röstete er das Toastbrot darin, kurz vorm Schluss gab er eine Butterflocke rein. Es roch wunderbar in der Küche, dachte er sich, genau das brauchten sie jetzt. Dann ging er rüber zum Kühlschrank und nahm sich zwei Eier. Auch das Toastbrot gab er auf den Küchenkrepp, dann briet er in derselben Pfanne die zwei Eier beidseitig. Danach machte er das essen fertig, indem er Toast, Speck, Ei, Speck Toast zu einem Sandwich machte. Einmal schnitt er es dann mit einem Sägemesser diagonal druch, um es auf einem Teller, seinen Jungen in die Hand zu reichen.

Verwundert wurde er dann angeschaut und gleich streckte ihn sein Junge den Teller zurück. Er hatte verstanden das er mit ihm das essen sollte, doch er schüttelte lächelnd einfach den Kopf und sagte „Das ist für dich, iss auf solange es noch warm ist. Ich mache sowieso mehr und wenn du noch Hunger hast, dann mach ich dir liebend gerne mehr.“, dann kraulte er ihn einmal fest am Kopf.

Er war so froh, dass sein Junge bis jetzt keine Tränen vergossen hatte, sondern endlich wieder langsam anfing zu Leben. Kurz hielt er inne und sah zur Pfanne runter, weil er so glücklich darüber war, vergoss er sogar einige Tränen.

Doch schnell riss er sich wieder zusammen und machte noch mehr. Sein Junge aß schnell und mit großem Appetit das auf was er für ihn gemacht hatte. Also ging die nächste Runde auch an ihn. Aus dem Kühlschrank gab er ihm dann noch den Restlichen Orangensaft zum Trinken.

Kurz sah er auf die Uhr und erschrak. Es war kurz vor Zehn. Schnell machte er eine Ladung Filterkaffe und bereitete alles dafür vor, dass die restliche Familie im Kühlschrank ein paar normale Sandwiches hatte, wenn sie dann aufstünden. Mit dem Bagels von gestern und allem was noch im Kühlschrank war, machte er schöne Sandwiches. Auch dabei sah ihm sein Sohn zu, während der langsam und genüsslich alles aufaß was er ihm zum Essen gemacht hatte.

Auf Tellern und gut mit Frischhaltefolie verpackt, stellte er die Sandwiches in den Kühlschrank und schrieb dann ein Zettel um es auf den Kühlschrank mit einem Magneten zu fixieren. Schnell beugte er sich in den Gang und sah, das die Sachen die er gestern eingekauft hatte noch immer dalagen. Also schnappte er sich Christopher als der aufgegessen hatte und nahm die Sachen vom Gang mit. Die Einkäufe und seinen Jungen in den Armen haltend, ging er mit ihm rauf ins Bad. Dort gab er ihn eine neue Zahnbürste, damit sie dann gemeinsam sich die Zähne putzen konnten. Auch damit fertig, trug er ihn mit den Einkäufen in das Elternschlafzimmer. Vorsichtig und leise machte er zuerst die Tür auf, aber als das Zimmer Leer war, ging er dann schnell rein. Schnell zog er sich und seinen Sohn was Warmes an.

Dann nahm er ihn wieder schnell auf den Arm und ging leise zu Gregors Zimmer. Er horchte kurz, dann machte er die Tür auf. Zu dritt schliefen sie im Bett, doch seine Frau sah sehr erschöpft aus. Also ließ er die Tür offen und ging schleichend in die Küche runter. Dort nahm er sich eine Mineralflasche die er seinen Jungen in die Hand gab und ein großes Glas mit Wasser. Schleichen ging er wieder rauf. Leise Stellte er das Glas Wasser auf den Nachtkasten, genauso wie die Mineralflasche die Christopher in der Hand hielt.

Er hoffte, dass es für den Moment reichen würde. Leise schloss er dann die Tür und verließ das Haus mit Christopher in den Armen. Mit seinem Jungen auf dem Schoß, fuhr er dann Einkaufen. Als er dann fuhr, sah er aus dem Augenwinkel wie sein Junge langsam anfing zu weinen. Er drückte gleich die Schnauze auf seinem Kopf und wollte damit zeigen, dass er für ihn da war. Doch die Tränen liefen weiter, aber zum Glück weinte sein Junge nicht bitter.

Dann fiel es ihn ein, Schnell steckte er eine Hand in die Hosentasche. Langsam überreicht er die Armbanduhr, die in den Einkäufen von gestern drinnen war, seinem Sohn. Gleich hörten die Tränen auf zu fließen, Liebevoll und Dankend wurde er mit einem Lächeln belohnt, das sein Junge ihn dann gab. Fest grub sein Sohn das Gesicht in seine Brust, dabei wurde die Uhr mit beiden Händen gehalten.

Er gab ihm dann einen langen Kuss auf den Kopf, dann fuhren sie Wortlos weiter. Als sie im Einkaufszentrum ankamen und geparkt hatten, nahm er seinen Jungen wieder auf die Arme und setzte ihn wie gestern mit dem Rücken zu ihm auf die Haltestange. Entspannt lehnte sich sein Junge an ihn ran, dann spazierten sie etwas im Einkaufzentrum.

Sie beide genossen es einfach zuzusehen wie jeder seine Tätigkeit nachging. Wie sie sich unterhielten oder benahmen. Dann fing er von sich aus zu reden an, jede Person die ihn auffiel, kritisierte er oder macht ein Witz über die Person. Bei den Jugendlichen Jungen fragte er dann auch, ob sein Junge ihn nicht süß fand. Dabei wurde er dann von seinem Jungen mit großen Augen angeschaut, doch er lachte nur auf und kraulte ihn dann leicht am Ohr.

Gemeinsam gingen sie dann gemächlich Lebensmittel einkaufen. Er ließ sich Zeit dabei, weil sein Junge alles anschaute. Öfters blieb er auch stehen, als er sah wie sein Sohn länger auf was schaute. Gleich fragte er ihn jedes Mal, ob er das mitnehmen sollte oder ob er das mag. Doch nur selten bekam er ein Nicken, aber jedes Mal, kraulte er ihn am Ohr, um ihm damit zu sagen, dass er keine Angst haben sollte wenn er was haben wollte.

Langsam füllte sich der Einkaufswagen.

Auch er nahm sich was gebraucht wurde. Frisches Gemüse, Obst, Bort und einiges aus der Käse und Wurstabteilung. Dann schaute er sich nach Cornflakes um und nahm sich zwei Packungen, dazu natürlich die Milch.

Kurz überlegte er sich was es heute zu Mittag geben sollte. Kurz summte dann sein Handy.

Leicht genervt weil das seine Gedanken störte, nahm er das Handy und las die Nachricht die gekommen war.

„JAAAA!“, schrie er dann. Zu spät sah er, dass sein Junge auch die Nachricht gelesen hatte. Der sah ihn dann langsam an. Sofort umarmte er ihn ganz fest, dann spürte er das Beben, gleich darauf kam dann der Schrei der Trauer.

Genau dort wo sie waren, setzte er sich auf dem Boden und lehnte sich gegen das Regal an. Dann schrieb er schnell eine Nachricht und sendete sie. Er hasste sich weil er so unvorsichtig war, ihm selbst kamen die Tränen, als er sich vorstellte wie es nun in Christopher arbeitete und wie der sich nun fühlte.

Es war nun zu Ende für ihn. Sie haben ihm zur Adoption freigegeben.

So fest wie er konnte, drückte er ihn an sich.

„Tut mir Leid… mein Sohn… wir werden alles machen, das du zu uns kommst. Jeder steht hinter dir, auch die Eltern von Markus werden alles tun, dass du zu uns kommst.“, am Rücken fest streichelnd, flüsterte er ihm das ins Ohr zu. Einige Passanten blieben dann stehen und starrten sie an. Dann kam gleich seine Rettung. Sebi, sein Freund und Stellvertreter in der Firma kam zu ihm geeilt. Schnell sagte er ihn das er die Einkaufe bitte bezahlen sollte, dann sagte er ihn wo sein Wagen Stand.

Als Sebi nickte, rannte er los. Er rannte an der Menge vorbei, durch das Geschäft, bis zum Parkhaus. Schnell stieg er in den Wagen ein.

Seit die Nachricht ankam, schrie und weinte sein Junge alles raus.

„Chris, es tut mir Leid… Ich bin nicht glücklich… das deine Eltern dich… zur Adoption freigegeben haben… ich bin nämlich… glücklich… das ich nun… die Chance habe… dich zu meinen… Sohn zu machen. VERZEIH MIR!“

Er wusste nicht was er noch sagen sollte, es tat ihn so unendlich leid. Wie sein Junge seine Eltern nun wirklich verloren hatte.

Mit geschlossenen Augen und weinend, spürte er dann einen heftigen schlag auf seiner Brust, schnell machte er dann die Augen auf. Christopher schlug ihn, immer wieder schlug er ihn, während der schrie und weinte.

Er ließ alle Schläge über sich ergehen, denn er hatte es verdient. Aber als die Schläge aufhörten und er sich an den Ohren riss, schnappte er sich die Hände und drückte sie mit Kraft von ihm weg. Liebevoll legte er dann die Hände auf seine Brust. Gleich rissen dann die Hände an ihm, das Fell gab nach, doch er würde alles für seinen Jungen ertragen.

Das Gesicht noch immer auf seine Brust drückend, beruhigte sich dann Christopher etwas. Die Hände erschlafften und fielen runter, das schreien und weinen hörte auf. Dann saß er nur noch angelehnt an ihn an und starrte aus den Wagen.

Plötzlich ging die Tür neben ihn auf und er sah Sebi wie der die Einkäufe auf den Beifahrersitz stellte.

„Danke.“, sagte er dann noch immer weinend zu seinen Freund. Doch der lächelte ihn nur zu und sagte, „Soll ich fahren?“.

„Nein passt schon… Gib mir einfach die Rechnung, ich gebe dir dann das Geld zurück wenn wir uns das nächste Mal sehen.“

Mit der Rechnung in der Hand und den schlaffen Jungen auf dem Schoß, fuhr er dann angeschnallt wieder los.

Er machte sich fürchterliche Sorgen um seinen Jungen, denn so hatte er ihn noch nicht gesehen. Völlig neben sich, keine Regung im Gesicht, nur das Atmen verriet ihn noch das er Lebte.

Weinend kam er dann zu Hause an. Schnell trug er zuerst seinen Jungen ins Wohnzimmer und legte ihn wieder auf die Sitzecke, dann trug er die Einkäufe ins Haus.

Als er wieder im Wohnzimmer war und seinen Jungen sah, wusste er einfach nicht was er tun sollte. Die Uhr zeigte ihn das es erst kurz vor Zwölf war.

Also legte er sich einfach zu ihn hin, mit Christopher Kopf auf seiner Brust, deckte er sich beide wieder zu und machten den Fernseher an. Liebevoll streichelte er ihn am Kopf, doch sein Junge reagiert auf gar nichts mehr, nur ein seufzen war ab und an zu hören.

„Ich überlege mir gerade, was ich heute zum Mittagessen machen soll, hast du Lust auf was Bestimmtes? Was isst du gern?“, er hoffte das dadurch überhaupt eine Reaktion kam, doch vergebens.

„Welches Zimmer möchtest du haben, wir haben das Zimmer von Gregor, das ist ein weiterer Sohn den ich habe und er studiert auch schon, oder eines der Zwei Arbeitszimmer die deine neue Mutter und ich haben?“, doch wieder vergebens.

„Christopher sag was…“, schon fast panisch sagte er das. Noch immer weinend sah er dann wie sich die Augen von Christopher nach oben zu ihn bewegten.

Doch er hörte nur ein schweres seufzen.

„Ich liebe dich.“, sagte er dann Väterlich und weinend. „Bitte, rede mit mir, sag mir was dich Belastet.“, er zog seinen Jungen hoch und drehte sich dann um, so dass sie sich auf der Seite liegend, in die Augen sehen konnten.

Dann nahm er den Arm seine Junge, dabei sah er, dass die Uhr noch immer gehalten wurde. Er nahm ihn die Uhr aus der Hand und legte es zwischen sich, so dass man die Gravur sehen konnte. Dann legte er die Hand von ihm auf seine Wange, das gleich tat er dann auch bei ihm.

Sein Junge fing an zu zittern und weinte dann leise, als der die Gravur las.

„Es tut weh… alleine…“, überwand sich dann sein Junge zu sagen. Schnell drückte er ihn dann an sich, so fest er konnte. Dann wurde er endlich wieder umarmt als sein Sohn die Trauer in seine Brust rausschrie.

Wieder einmal verfluchte er diese Welt, er ertrug es langsam nicht mehr wie sein Junge die ganze Zeit weinte. Am liebsten würde er mit einem Brecheisen zu Christophers Eltern fahren.

„Chris… willst du zu uns kommen? Willst du mein Sohn werden, denn… ich möchte es aus ganzem Herzen.“, fragte er ihn dann, denn er möchte nun sofort beginnen wenn er ein „Ja“ hörte. Sofort würde er alle Hebel in Bewegung setzten wollen, nur damit Christopher wieder Glücklich lachen konnte. Ihn war bewusst, dass er nicht die eigentlichen Eltern ersetzten konnte, doch er würde alles machen das er ihn dann irgendwann als sowas sehen würde.

Er stellte sich gerade den ersten Urlaub gemeinsam vor. Am Strand mit seine Frau, Konrad, Stefan und Christopher. Wie sie durch die Straßen schlenderten, wie sie gemeinsam Essen würden. Wie sie dem täglichen Alltag machen würden. Wie sie gemeinsam Lachten, ins Kino gehen. Wie er auf sie warten würde bis sie von Feiern zurückkämen. Wie er ihnen bei den Hausaufgaben helfen würde.

All das stellte er sich gerade vor und war überglücklich, sofern es klappte.

Ein Nicken.

„DANK. DANKE. DANKE…“, er schrie sein Glück raus und weinte fürchterlich, als hätte er in dem Moment ein weiteres Kind bekommen. Vor Glück gab er ihm unzählige Küsse auf die Stirn, drückte ihn fest an sich und ließ ihn nicht mehr los. Doch dann ließ er doch von ihm ab und drückte sich etwas weg. Er sah ihn an und er sah wie er Liebevoll angeschaut wurde, nun beide weinend, nahm er langsam die Uhr und legte es seinen SOHN am Handgelenk an.

Lange schauten sie gemeinsam auf die Uhr, dann leckte er seinen Sohn mehrmals über die Nase.

„Willkommen!“, sagte er dann weinend voller Liebe.

Gleich wurde er wieder Umarmt, dann hörte er wie sein Sohn weinte. Doch diesmal wusste er, dass es vor Glück war. Doch er machte sich keine Illusionen. Es würde lange brauchen bis sein Junge den Schmerz überwunden hatte. Doch zumindest, war das der Erste Schritt in eine Glückliche Zukunft für ihn.

Dann nahm er seine Sohn und hob ihn auf, streckte ihn in den Himmel und lachte Herzhaft und Laut sein Glück hinaus. Auch er wurde das erste Mal seit sie sich kannten, mit einem Herzhaften Lächeln angeschaut. Er war so Glücklich, dass er ihn wieder runternahm und wieder fest an sich drückte. Dann setzte er sich mit seinen Sohn auf den Schoß hin und drücke ihn einfach an sich.

Mit geschlossen Augen hielte sich dann beide fest.

Verloren fühlte er sich, nur Dunkelheit war da. Aber langsam kam ein Licht, dieses Licht führte ihn aus der Dunkelheit. Dieses Licht war ein Gesicht, Stefans Vater. Er fühlte sich Geborgen bei ihm. Doch immer wieder kam die Dunkelheit zurück, das allein sein. Doch das Licht verschwand nie, immer war es für ihn da. Wie sein Vater. Das Licht drängte immer öfters und immer weiter die Dunkelheit davon, auch wenn die Dunkelheit sich immer wieder stark zurück meldete. So hatte es doch Momente gegeben, wo er dann klar sehen konnte was um ihn geschah. Wie das Frühstücken heute, oder die Einkäufe mit Stefans Vater, oder wie er ihn als seinen Sohn bezeichnet hatte.

Das waren klare Momente für ihn.

Doch in der restlichen Zeit, fühlte er sich Taub und Stumpf an. Zu sehr, zu schwer war der Schmerz und das allein sein in seinem Herzen. Sein Herz tat seid Zwei Tagen ununterbrochen weh.

Als er dann in einem klaren Moment die Nachricht las, dass seine Eltern ihn zur Adoption freigegeben hatten. Kam die Absolute Dunkelheit. Er wusste nicht mehr wo er war, es war ihm auch egal. Nur das er fiel, das wusste er.

Das Licht kam dann langsam wieder, nur als Punkt, doch es reichte damit er wieder ein Klaren Moment bekam, dann sah er es, wie Stefans Vater ihn die Uhr anlegte. Dann hörte er ihn fragen und sein Blutendes Herz das aufgehört hatte zu schlagen, gab ein einziges Pochen von sich. Dieses Pochen, war die Hoffnung und der Traum den er in sich trug, nicht mehr alleine sein zu wollen. Er wollte geliebt werden, er wollte wieder… Lieben.

Schlagartig verschwand die Dunkelheit fast komplett und sein Herz fing langsam wieder zu schlagen an. Er spürte wie die Dunkelheit lauerte, doch dieser Moment war der klarste und längste den er seit Zwei Tagen hatte.

Er war so glücklich.

Lächelnd und Glücklich sah er die Person unter sich dann an und sein Herz meldete sich seit langem wieder und sagte nur „Papa“.

Er genoss jede Minuten mit ihm in den Armen. Er liebte das Lächeln von ihm. Er liebte ihn, als Sohn. Langsam stand er auf und trug ihn in die Küche, dann setzte er ihn wie heute Morgen auf die Arbeitsfläche ab. Widerwillig ließ dann sein Sohn von ihm ab, aber er musste die Einkäufe verräumen.

Die ganze Zeit wurde er mit einem Lächeln beobachtet und er lächelte zurück. Doch dann sah er wie das Lächeln langsam verschwand und abgelöst wurde von weinen. Schnell ging er zurück zu ihm und drückt ihn an sich, bis sein Junge wieder aufhörte.

Er wollte nicht mehr, dass sein Junge mehr weinte, er hasst es so sehr, dass er auf seinen Körper nicht mehr hörte. Mit einem Arm, trug er nun seinen Sohn und verräumte den restlichen Einkauf. Als die Einkaufe verräumt waren, zeigte er in noch immer tragend, sein Neues Zuhause. Den Kopf auf seiner Brust drückend, sah er wie sein Sohn sich alles ansah. Immer wieder spürte er wie der den Kopf an seiner Brust rieb.

Als er ihn leise das Haus zeigte, ging er dann in den Garten und zeigte auch dort alles unter der Markise schützend, dann gingen sie wieder rein. Auf die Uhr schauend, dachte er langsam nach was er zu Essen machen sollte für heute Mittag. Dann sah er runter zu seinen Jungen, der die Augen geschlossen hatte und wohl eingeschlafen war. Lange sah er ihn an, Tränen rannte ihn runter, als ihm langsam bewusst wurde das er ihn als Sohn hatte. Langsam und vorsichtig nahm er dann sein Handy aus der Hosentasche und nur noch mit einem Arm haltend, machte er ein Foto vom Friedlichen Gesicht.

Denn er wollte unbedingt den Moment festhalten, als er einen neuen Sohn dazubekam. Mit dem Handy in der Hand, trug er ihn dann mit beidem Armen nach oben, damit er in Ruhe Kochen konnte und ihn dabei nicht aufweckte. Als er oben war, kam seine Frau leise aus Gregors Zimmer geschlichen. Immer noch weinend sah er zu ihr rüber und lächelte so breit wie er nur konnte, dann gab er seinen Jungen einen sachten Kuss auf die Stirn. Er sah, wie seine Frau die Tränen kamen und auch anfingen zu lächeln. Leise machte sie dann die Tür zu Gregors Zimmer auf. Schleichend ging er dann und gab ihr einen dankenden Kuss auf die Wange, dann legte er Christopher zu Stefan und Konrad hin die auch schliefen.

Auch da machte er wieder ein Foto.

Geräuschlos machte er die Tür hinter sich zu, dann ging er zu seiner Frau, nahm ihre Hand und führte sie Glücklich und Schwebend runter in die Küche.

Etwas schüttelte an seiner Schulter. Langsam verließ er dann den schönen Traum eine Glückliche Familie zu haben. Müde gingen dann die Augen auf und er sah seinen neuen Vater, seinen Papa. Ein Lächeln formte sich schnell als er ihn sah. Mit warmen und Liebevollen Augen wurde er angeschaut. Dann roch er es, es roch so gut, das ihn sofort das Wasser im Munde zusammen lief. Dann spürte er wie sich das Bett bewegte.

Langsam wurde er mit den Warmen und starken Händen seines Vaters aufgehoben und auf dessen Schoß gesetzt. Voller Dankbarkeit und lächelnd rieb er sein Gesicht an der Brust die ihn nun festhielt.

Als er dann wieder die Augen aufmachte, sah er wie auch Konrad und Stefan bei ihm auf dem Bett waren, wo er gelegen hatte.

Sie lächelten ihn zu, voller Liebe lächelte er zurück, dann sah er wieder rauf zu seinen Vater und drückte seine Nase von unten an ihm rauf. Den Geruch verband er mit Geborgenheit und Liebe. Fest drückte er sich in die Brust seines Papas und schloss dann wieder die Augen um die Wärme und die starken Arme die sich um ihn gelegt hatten, zu genießen. Er hörte wie jemand reinkam und der leckere Geruch schlagartig stärker wurde. Mit halb geöffneten Augen, sah er nun seine neue Mutter, die in beiden Händen Teller hielt, die voller Pizzastücke waren.

Als er dann sah wie das Essen auf seinen und den von Konrad und Stefan Schoß gelegt wurde, schaute er schnell rauf zu seinen Papa. Lächelnd wurde ihn dann gesagt, „Das ist alles für dich“.

Doch er wollte es mit seinen Papa teilen, kurz und leise jaulte er und hob den Teller etwas an. Gleich schüttelte sein Vater den Kopf, doch er ließ nicht locker, wieder jaulte er, doch dieses Mal etwas lauter, „Zusammen…“, krächzte er.

Dankend und Liebevoll wurde er dann auf die Schnauze geküsst, dann nahm sich sein Papa ein Stück. Lächelnd nahm er sich dann auch ein Stück. In die Augenschauend aßen sie dann gemeinsam das Stück Pizza. Gleich als er das Stück gegessen hatte, kamen ihn dann die Tränen. Schnell wischte sein Papa die Tränen weg und drückte ihn noch fester mit der Hand an sich ran.

Dann sah er sich um. So glücklich wie seit langem nicht mehr, sah er sich seine neue Familie an, die ihn alle Liebevoll anschauten.

Mit feuchten Augen nahm er sich dann wieder ein Stück und murrte weil es so gut schmeckte, doch als er sah, das er der einzige war der aß, legte er das Stück wieder zurück auf den Teller.

„Esst, denn ich und eure Mutter haben dieses Essen für unsere Drei Söhne gemacht“.

Still wurde er dann von Stefan und Konrad angestarrt. Er sah in den verweinten Gesichtern von ihnen deutlich die Überraschung und die Liebe, als er sie zwei ihn die Augen schaute. Grinsend, fingen sie dann schnell zu essen an. Mit Tränen in den Augen gab er seinem Papa einen Kuss auf dem Arm, dann fing er auch wieder an zu essen. Während er aß, wurde er Liebevoll von seiner Mutter und seinen Papa am Arm und Kopf gestreichelt. Mit geschlossenen Augen und genießend aß er dann den Teller auf.

Als alle Teller aufgegessen waren, gab ihn sein Papa eine dampfende Tasse, er roch sofort das es Kakao war. Auch Stefan und Konrad bekamen eine Tasse. Nach einigen Minuten als sie alles ausgetrunken hatten, hob sein Papa ihn wieder auf Bett. Nur sehr ungern verließ er die Wärme und Geborgenheit in dessen Armen.

„Wir lassen euch dann alleine, den wir müssen uns sofort um die Adoption kümmern. Wenn ihr was braucht, ruft einfach.“

Traurig sah er dann zu wie sein Papa und seine Mama das Zimmer verließen und hinter sich die Tür zu machten.

Plötzlich hörte er wie ein Handy klingelte, schnell drehte er sich um und sah wie Stefan ranging.

„HEY SAFUR!“, schrie Stefan Glücklich. Aus einem Impuls heraus ließ er sich dann auf Stefans Schoß fallen und Umarmte ihn, gleich darauf lag Konrads Kopf auf seinen. Überglücklich, dass ihn Stefan dann mit der andern Hand am Hals kraulte und Konrad Wange an Wange bei ihm war, schloss er die Augen.

„Klar, ich sage nur meinen Eltern Bescheid! Warte bleib dran.“

Sachte wurde dann sein Kopf aufgehoben und auf das Bett gelegt. Dann sah er schon wie Stefan aus dem Zimmer lief. Er wurde aufgerichtet und sah über sich das Gesicht von Konrad, so schnell konnte er nicht schauen, drückte sich die Lippen auf seine. Das Herz fing schlagartig zu pochen an, schon fast hatte er vergessen wie sich das angefühlt hatte, zu küssen. Die weichen Lippen, die Liebe darin. Sie beide öffnete gleich die Münder und sofort trafen sich die Zungen, wild schlürften sie mit geschlossenen Augen sich gegenseitig aus. Sachte wurde er dann noch immer schmusend, mit dem Rücken auf das Bett gelegt und lag nun neben Konrad. Auf seinen Bauch legte sich eine Hand, fest und Lustvoll wurde er dann Massiert. Die Hand erkundete seinen ganzen Oberköper. Vor Lust ließ er dann von Konrad ab, murrte einmal und knabberte ihn fest an der Wange und am Hals. Mehrmals biss er bestimmt zu, weil er sich nicht unter Kontrolle hatte. Am Gesicht küssend von Konrad, verfing der ihn dann wieder mit dem Mund. Schnell und wild saugte sie wieder. Sie murrten, jauchzten vor Glück und Liebe zueinander. Am liebsten hätten er sich sofort ausgezogen und sich Konrad dargeboten. Alles dürfte der dann mit ihm machen, die wildesten Phantasien dürfte der mit ihm ausleben. Er hätte alles gemacht und noch mehr. So sehr wollte er das in diesen Moment. So sehr brauchte er das jetzt.

Langsam ließ dann Konrad von ihm ab und sah ihn mit Tränen in den Augen an. Er verstand nicht wieso, doch schwer atmend von schmusen, kamen ihn dann auch gleich die Tränen als er die Tränen in den Augen sah. Sofort erinnerte er sich an seine eigentlichen Eltern. Schnell drehte er seinen Kopf auf die Seite während er weinte und versuchte an seinen Papa zu denken, der unten war und für ihn die letzten Zwei Tage zu Seite stand. Doch er schaffte es nicht, die Trauer war zu stark. Er fing zu schluchzen an.

Schluchzend vermisste er dann seinen Papa so sehr, dass er es schreien musste „PAAPAAA!“.

Gleich darauf spürte er wie was Festes auf seine Brust fiel. Verzweifelt vor Trauer und Sehnsucht nach den starken Händen die ihn Geborgenheit gaben, schrie er gleich wieder „PAAAPAAAA!“. Als jemand die Treppe raufrannte, machte er leicht die Augen auf und sah seinen Papa. Sehnsüchtig streckte er ihm die Arme entgegen. Weinend hob ihn dann sein Papa auf und drückte ihn an die Brust, sofort hielt er sich an dessen Brustfell an und drückte sein Gesicht gegen ihn. Schon fast schreiend weinte er in die Brust, weil sein Herz so wehtat. Fest wurde er gedrückt von den Warmen und Starken Händen die er zu lieben angefangen hatte.

„Weine nicht, ich bin ja da“, wurde ihn dann ins Ohr geflüstert. Noch immer weinend, sah er dann langsam auf, herzlich und warm sahen ihn dann die Augen an. Dieser Blick und der Geruch seines Papas, ließen ihn dann langsam runterkommen. Er hielt sich dann noch fester an, weil er nicht wollte, dass sein Papa ihn wieder alleine lässt.

Kurz sah er seine neue Mama an ihn vorbeigehen. Dann stand sein Papa auf und trug ihn aus dem Zimmer. Fest drückte er dann seinen Kopf auf die Brust und sah zu, wie er ins Wohnzimmer getragen wurde. Sie saßen dann am Wohnzimmertisch, gleich darauf sah er seine Mama kommen, die Konrad trug. Auch er weinte und drückte den Kopf gegen die Brust von Mama. Stefan setzte sich neben Konrad und streichelte den Kopf von ihm. Dabei sah auch Stefan zu ihm mit liebevollen und traurigen Augen. Durch die Hand die sich dann auf seine Wange legte und ihn noch fester an die Brust drückte, konnte er aufhören zu weinen. Nur diese Hände schaffte es, weil sie so Warm waren und ihn beruhigten. Mit geschlossenen Augen lehnte er sich dann in die Arme die ihn festhielten.

„Ok, wir sind wieder da, unsere Söhne sind dabei und können dich auch hören.“, sagte sein Papa

„Ok, also ich habe mit dem Amt schon Telefoniert und sie werden noch heute jemanden schicken der zu dir kommen wird und alles durchgeht. Auch hatte er mich informiert, dass du Bankauszüge der letzten zwei Jahren bereithalten solltest. Dazu hat er noch erzählt, als ich dann gefragt habe ob es noch was gibt was das beschleunigen kann, das ein Zimmer für ihn bereit gestellt sein sollte. Dann habe ich auch ein paar Kontakte spielen lassen und sie überprüfen schon jetzt, ob du irgendwo Schulden außerhalb der Firma hast. Aber da die Finanzen der Firma in den schwarzen Zahlen sind, sollte es bei dir auch keine Probleme geben. Also ist der einzige Hindernis der Vertreter der zu dir kommen wird, ich schätze mal der kommt in… naja vielleicht schon in 40 Minuten vorbei.“, er glaubte das es Geri war der am Telefon sprach.

Das Herz in seiner Brust klopfte stark. „So schnell geht das?“, dachte er sich. „So schnell… haben mich meine Eltern…verlassen…?“, der Schmerz kam wieder, diesmal viel stärker. Sofort öffnet er seine Augen, er jaulte hoch zu seinen Papa. Die Tränen kamen wegen des Schmerzes wieder. Gleich wurde er angeschaut, seine Tränen wurden von der Warmen Hand weggewischt. Dann legte sich die Hand auf seinen Kopf, zärtlich wurde er dann im Gesicht gestreichelt. Ohne es zu merken, zitterte sein Körper, doch die Hand beruhigte ihn wieder langsam. Mit geschlossenen Augen genoss er es.

„Und hast du herausgefunden was mit Christopher nicht stimmt? Wieso kann mein Junge nicht gehen?“, fragte sein Papa.

„Also der Arzt sagte zuerst, dass er sich nicht sicher ist ohne ihn einmal gesehen zu haben. Da hab ich ihn gleich gefragt was er wohl dachte. Nachdem ich ihn dann alles ausführlich erzählt habe was du berichtet hast, meinte er, es könnte an einem Trauma liegen. Aber er sagte auch das du noch ein paar Tage warten solltest. Wenn es dann nicht besser wird, dann solltest du mit ihm zum Arzt gehen.“

„Ok, danke dir Geri, ich fahr dann schnell zur Bank und hole die Auszüge. Ich schulde dir was“.

„Stefan, du musst bitte das Wohnzimmer aufräumen, auch deines und Gregors Zimmer. Und beeil dich, wir haben kaum noch Zeit. Ich fahre dann schnell zur Bank“.

Er sah runter zu seinen Jungen der die Augen geschlossen hatte, „Schaffst du es kurz ohne mich mein Schatz“.

„Ich pack das schon, ich werde gleich Markus mit einspannen, zu dritt schaffen wir das ganz schnell. Und, pass auf dich auf.“, sagte seine Frau besorgt.

„Ich werde für meine Drei Söhne immer da sein, deswegen werde ich auch auf mich aufpassen.“, entschlossen sah er dann hoch zu seine Frau.

Mit seinem Jungen in den Händen ging er dann zum Wagen. Schnell schaute er noch, dass sein Sohn gemütlich auf seinem Schoß saß und fuhr dann los. Während der Fahrt rief er schon die Bank an und forderte sie auf alles vorzubereiten.

Die ganze Fahrt über, drückte er seinen Jungen fest an sich. Fest drückte sich sein Junge an ihn.

„Christopher, Danke…“, als er ihn mit der krächzenden Stimme Papa schreien gehört hatte, bröckelte sein Herz. Tränen des Glück rannten bei ihm runter weil er ihn Papa genannt hatte, doch verbunden mit den Schmerz und der Pein in der Stimme, tat es ihm so weh und leid, dass sein Herz, seine Wesen Schaden genommen hatte.

Gehofft hatte er, dass sein Junge bei Konrad zumindest eine gewisse Zeit ohne ihn auskommen konnte, doch es war noch zu früh. Der Verlust von beiden dass ihre Eltern sie verstoßen haben, war noch zu frisch, als das sie sich gegenseitig trösten konnten.

Deswegen und so leid es ihm tat, musste er Christopher von Konrad eine gewisse Zeit zu Hause trennen. So gerne er auch bei Konrad sein wollte, sah er auch wie Christopher ihn nun brauchte. Seiner Frau vertrauter er Konrad an und er wusste wie sie sich rührend um ihn kümmern würde.

Er spürte den warmen Atem seines Jungen an seiner Schnauze, schnell sah er kurz runter. Mit rührenden Augen wurde er angeschaut, die nichts anderes als Zuneigung zeigten. Später würde er ihn dann erklären was er damit meinte mit „Danke“, aber nun hatte er kaum Zeit und er musste jetzt mit ihm über einige Themen reden. Kurz überlegte er sich wie er es formulieren sollte, damit sein Junge nur mit Ja oder Nein antworten konnte. Denn durch das Schreien, wusste er das sein Sohn keine Stimme hatte. Allein wie sein Junge Papa schrie war kaum zu verstehen.

„Chris, darf dein Paps dich Chris nennen?“, er spürte gleich wie seine Schnauze gestupst wurde. Nun lächelnd von der süßen Geste, sprach er dann weiter.

„Du hast ja gehört wie gleich ein Vertreter von Adoptionsamt kommen wird. Ich frage dich also nochmal: Willst du bei uns bleiben und ein Laritz werden, du musst dir da ganz sicher sein?“, wieder hoffte er das sein Junge deswegen nicht anfangen würde zu weinen, denn es könnte ihn wieder zurückwerfen, weil damit die letzten 14 Jahre die er mit seiner Eigentlichen Familie hatte, zur Geschichte wurde.

Zuerst spürte er wie sein Junge in seinem Arm anfing zu beben, dann hörte er von unten ein schwaches und gebrochenes „Ja“. Fest drückte sich das Gesicht seines Jungen dann an seine Brust um leise zu weinen. Die Hände krallten sich noch fester an ihn und ließen ihm nicht mehr los.

Nur schwer konnte er die Tränen des Glücks unterdrücken, doch er musste sich auf das fahren konzentrieren, da würden Tränen nur dazu führen, das er vielleicht ein Unfall bauen könnte. Also entschloss er sich dann weiter zu sprechen.

„Mein lieber Junge, du wirst fürs erste das Zimmer von Gregor bekommen, später wenn es dir dann besser geht, richtigen wir es dann gemeinsam ein. Wenn der Vertreter da ist, willst du dabei sein oder bei Stefan und den anderen bleiben?“, wenn sein Junge bei den anderen bleiben wollte, dann musste er ihnen gleich sagen, dass keiner Weinen oder Tränen vergießen sollte. Denn er wollte einfach nicht mehr wie unter seinem Dach geweint wird und es führte wiederum das jeder weinte.

Sein Sohn beruhigte sich schnell und er spürte wie er angestarrt wurde, schnell blickt er wieder runter und sah einen unentschlossenen Blick.

„Keine Sorge, ich werde in der Nähe bleiben.“, kurz musste er warten bis die Antwort kam.

„Anderen.“, krächzte sein Sohn dann.

Er war Glücklich, dass sein Junge sich dafür entschieden hatte, ansonsten konnte er nicht mit den Vertreter des Amtes offen über alles sprechen, ohne sich sorgen mache zu müssen, wie oder was er sagen konnte, das sein Junge in seinen Armen nicht anfange würde zu weinen.

Gleich fing er den Kopf seines Jungen auf seiner Brust liebevoll zu streicheln an, um zu zeigen, dass er die Antwort völlig akzeptierte.

Als sie bei der Bank ankamen, hatte er seinen Jungen auf seinen Armen und streichelte ihn die ganze Zeit über weiter, solange bis sie dann wieder mit den Papieren die notwendig waren, im Wagen saßen. Dort drückte er ihn dann einfach fest an sich, denn gleich würde eine neue Zukunft geschaffen werden. Und er betete, dass alles gut laufen würde, für ihn und seinen Sohn, in den er sich in so kurzer Zeit verliebt hatte. Er konnte sich schon gar nicht mehr vorstellen, ohne ihn den Alltag zu schaffen. Sein Herz hatte ihn vollends eingeschlossen, auch spürte er wie sein Junge bei ihm zitterte. Schwer und gleichmäßig musste er einige Sekunden Ein und Ausatmen, damit das nervöse Zittern nicht auf ihn überging.

Dann, als er glaubte die nächsten Stunden schaffen zu können ohne die Nerven zu verlieren, startete er den Motor und fuhr wieder los.

Auf dem Weg zurück, drückten sie sich langsam immer fester an, die Anspannung im Wagen war deutlich für ihn zu spüren. Doch er versuchte sich nichts anmerken zu lassen, obwohl seine Gedanken rasten. Denn er wollte nicht wie sein Junge die Angst bei ihm sah, denn er wollte Selbstsicher und Stark auftreten, für ihn.

Zu Hause angekommen, sah er einen weiteren Wagen in der Einfahrt stehen. Schlagartig fing sein Herz zu klopfen an. Seine Hände am Lenkrad fingen zu zittern an, fest drückte er dann zu, damit es sein Junge nicht sehen konnte.

„Papa?“, wurde er dann von unten gefragt, doch er konnte nicht runterschauen, weil seine Gedanken sich gerade überschlugen. Dieses Auto vor ihnen, würde nun über seine Zukunft entscheiden und über die Zukunft seines Jungen. Kurz überlegte er sich wieder fortzufahren, weil er mehr Zeit mit seinen Sohn verbringen wollte. Doch… er entschied sich dagegen, weil in diesem Haus seine Familie war. Seine Familie mit Christopher würde darin wohnen, glücklich sein. Sofort kamen die Tränen als er sich wieder vorstellte mit Christopher, Konrad, Stefan und seiner Frau Glücklich ein Familienleben zu führen, in diesem Haus. Die Vorstellung gab ihn Kraft dafür zu Kämpfen, alles würde er machen, jeden Hebel würde er umlegen, dass es dann so kommt wie in seiner Vorstellung.

Nun steinhartentschlossen sah er runter in ein Gesicht das Angst zeigte. Liebevoll lächelte er dann.

„ER ist da.“, sofort wurde das Gesicht an seine Brust gedrückt und das Zittern seines Jungen wurde heftiger. Fest seinen Sohn mit den Armen an sich gedrückt, stieg er dann aus. Bei der Haustür blieb er kurz stehen und sah wieder runter, sah sich seinen Sohn wieder an, „Ich liebe ihn!“, war dann sein Gedanke als er die Tür aufmachte.

Er roch die Fremde Person, aber ein Duft haftete an der Person den er von irgendwo kannte. Dann hörte er die fremde Stimme die von Wohnzimmer kam. Mit seinen Sohn in den Armen, machte er leise die Tür zu und ging ins Wohnzimmer. Am Tisch sah er den Vertreter des Amtes. Es war eine Füchsin mit einer Brille auf der Schnauze und angezogen mit einem schwarzen Anzug. Sofort wurde er dann von seiner Frau und der Füchsin angeschaut als er das Wohnzimmer betrat.

Sie Füchsin stand sofort auf und ging zu ihnen. Überraschend für ihn, wurde er dann leicht Umarmt.

„Schön sie kennen zu lernen Herr Laritz. Ich freu mich so für Christopher, dass er so schnell eine Familie gefunden hatte die ihn aufnehmen würde. So schnell wie der Posten von Christopher im System war, sogleich wurde es dann auf Bearbeitung gesetzt.“, Liebevoll entfernte sie sich dann von ihnen.

Sprachlos von der Wärme, kamen ihn gleich die Tränen.

„Danke!“, gab er mit zitternder Stimme von sich.

„Du musst wohl Christopher sein, es tut mir so Leid für dich. Ich hatte so viele Fälle in letzter Zeit und jeder war einfach tot traurig, weil die meisten das gleiche Thema in sich trugen. Deswegen ist dieser Fall für mich ein Segen und ich hoffe, dass du Glücklich bei deiner neuen Familie wirst.“, sie sah dann wieder rauf zu ihn.

„Lassen sie mal den Jungen runter, damit ich ihn mir mal anschauen kann.“, sagte sie Gütig zu ihn.

„Das geht nicht, er kann nämlich durch den Verlusttrauma nicht stehen, nicht gehen.“, traurig das sein Sohn so viel durchleiden muss, drückte er ihn noch fester an sich und hoffte das dies kein Problem darstellt.

Traurig sah sie ihn an, doch einen Ruck ging dann durch ihr Körper.

„Tut mir Leid das sagen zu müssen, aber haben sie dafür ein Attest?“.

Angstvoll sah er sie dann an, dann sah er wieder runter zu seinem Sohn, wie der das Gesicht noch immer gegen seine Brust presste.

„Wir haben heute erst erfahren was es sein könnte weshalb er nicht gehen und stehen konnte, der Arzt meinte, dass wir noch ein paar Tage warten sollten, falls es dann nicht besser wird, dann sollten wir erst vorbeikommen und meinen Sohn untersuchen lassen.“

Dann sah er hoch und sah ein warmes lächeln das ihn geschenkt wurde. Er sah auch, wie die Augen von ihr feucht wurden.

„Gut, damit kann ich was anfangen. Wie ich ihrer Frau schon gesagt habe, bin ich hier als Vertreter des Staates und des Jungen. Deswegen bin ich als Offizieller Vertreter des Jungen hier und werde auch schauen, dass seine Interessen geschützt und vertreten werden.“

Aus dem Augenwinkel sah er dann wie sein Junge hoch schaute. Als er dann runterblickte, schaute ihn sein Junge Beschämt und mit einem flehen in den Augen an.

„Entschuldigen sie mich, aber mein Junge muss aufs Klo.“

„Natürlich“, sagte sie dann als er sich umdrehte und in den ersten Stock ging. Im Bad half er seinem Sohn und schaute aus dem Fenster raus. Seine Gedanken überschlugen sich wieder, als ihm bewusst wurde das er Christophers Hobbys, Wünsche, Träume nicht kannte.

Er wusste nicht einmal was sein Lieblingsgericht ist oder seine Lieblingsfarbe war. Doch er hoffte, dass dies alles kein Problem darstellen würde. Denn er wusste auch, dass das Amt dafür einige Wochen der Eingewöhnung geben würde, falls der Vertreter sein Ok gab. Nur der Vertreter könnte seine und die seinen Sohnes Zukunft ändern.

„Papa.“, kam es dann leise hinter ihm. Mit einem hoffenden seufzen half er dann seinem Sohn wieder. Zusammen stiegen sie die Treppe runter und gingen ins Wohnzimmer zurück.

„Frau…?“, fing er dann an als er wieder bei ihr war. „Neuhofer. Sabine Neuhofer.“

„Frau Neuhofer, muss mein Sohn dabei sein während wir das alles Besprechen? Ansonsten würde ich ihn zu meinen anderen Söhnen im ersten Stock bringen.“, fragte er Angstvoll.

„Nein muss er nicht, aber es kann sein, das ich Christopher später ein paar Fragen stellen müsste.“

Nun lächelnd, sah er schnell runter zu seinen Jungen und rieb mit der Schnauze die seines Sohnes.

„Gut, ich komme gleich.“, sagte er und ging geschwind rauf, oben hörte er dann von Stefans Zimmer Stimmen.

Schnell ging er zur Tür und Klopfte, als er das „Ja“ hörte, machte er die Tür auf und sah seine Jungs und Markus! Wie sie mit der Playstation spielten.

„Schaut mal wen ich bei mir habe!“, freudig sagte er das und sah gleich wie jeder aufsprang und zu ihnen rannten. Fröhlich und Liebevoll drückten sie Christopher in seinen Armen. Auch Markus tat es zum Schluss, schamvoll und zu ihm blickend.

„Macht mal Platz, dann kann ich ihn auf Bett legen.“, nachdem ihn Platz gemacht worden ist, legte er seinen Jungen auf Bett und drehte sich dann zu seinen Jungs und Markus um.

„Hört mir zu. Keine Tränen, kein weinen Ok?! Gut! Bitte seid nicht so laut, denn wie ihr wisst ist Frau Neuhofer unter, sie vertritt das Amt für Adoption. Und… benimmt euch, es kann jederzeit passieren das sie ins Zimmer kommt und Christopher was fragen muss!“, schmunzelnd sagte er das zu den Dreien, dann drehte er sich um und gab angefangen bei Christopher jeden seiner Jungs einen Kuss auf die Stirn. Mit einem Streicheln an Markus Nüstern verabschiedete er sich dann von seinen Söhnen die er so sehr liebte.

Traurig sah er zu wie sein Papa die Tür zu machte, doch bevor die Tür ganz zu war, sah er wie sein Papa ihn zu zwinkerte.

Mit einem Lächeln schaute er zu seinen Drei Liebsten. Sie stürzten sich gleich auf ihn. Am ganzen Gesicht wurde er von den Lippen verwöhnt. Da es auch etwas kitzelte, konnte er sich ein leises Lachen nicht verkneifen.

Dann lachten sie auch, freudestrahlend sahen sie ihn dann an. „GAME OVER“, kam es vom Fernseher.

„Fuck“, fluchend stand Konrad auf und drehte sich zum Fernseher um.

„Safur komm! Noch ein paar Runden!“, mit einem auflachen drehte sich Markus von ihm weg und er sah dann nur den Rücken und die Schwingen vor sich.

„Safur?“, fragte er leise und schaute nach rechts zu Stefan der bei ihm geblieben ist und seine Hand hielt.

„Safur, willst du nicht mal Chris verraten wie dein echter Name ist?“, fragte Stefan gleich böse.

„Warten mal Konrad.“, sagte Markus, schnell drehte der sich wieder um und stützte sich mit einem Arm am Bett ab. Eine Klaue von Markus streichelte ihn dann leicht am Kinn als er zu ihm hochsah. Liebevoll streichelte der mit seinen Nüstern dann seine Schnauze, die Lippen berührten sich sachte. Sofort fing sein Herz zu klopfen an, als sich die Münder öffneten. Küssend und schmusend sagte sie sich Hallo und Markus zeigte ihn wie sehr er geliebt wurde. Wie gerne würde er mehr machen wollen, doch leider löste sich Markus zu schnell von ihn.

In die Augen schauend sagte der dann, „Mein richtiger Name ist Safur nicht Markus. Safur ist mein Name unter den Drachen und so möchte ich von euch Drei genannt werde. Aber bitte pass auf das es sonst keiner hört. Es ist eigentlich verboten einem anderen außer einen Drachen das zu verraten.“, dann gab er ihn wieder einen Kuss.

Er dachte sich schon immer das Drachen etwas anders sind, aber glücklich das sie ihn soweit vertrauten, das Safur sogar ein Drachengesetz brach, zauberte ihn das ein breites Lächeln aufs Gesicht. Schnell gab er dann einen Kuss auf die Lippen die vor ihm waren.

„Danke“, war alles was er sagte, weil er seine Stimme schonen wollte und weil es wirklich das war, was er fühlte.

Schüchtern wurde er kurz angeschaut und mit einem Lächeln auf dem Gesicht drehte sich Safur wieder um.

Stefan drehte sich um und schaute auf dem Bauchliegend das an, was Konrad und Safur am Fernseher machten. Neugierig was sie da machten, robbte er mit dem Armen auf Stefans Rücken rauf. Kurz musste er vor Anstrengung seufzen, mit einem besorgen blick half ihn dann Stefan. Nach einigen herumtun, lag er dann auf Stefan und konnte gemütlich seinen Kopf auf Stefans abstützen. Schnell half Stefan ihn auch das seine Beine die er nicht fühlte, links und rechts neben Stefans Beinen lagen. Gemütlich und wärmend auf Stefan liegend, sah er zu wie Markus und Safur gegeneinander Mortal Combat X spielten.

Er konnte nicht anders als dann Stefans Kopf von oben zu umarmen. Stefan nutze das aus, und benutze seine Arme als Polster um auch gemütlich zu zuschauen, wie sich Konrad und Safur blutig gegeneinander beim Spielen die Kiefer und das Genick sich rausrissen.

„Paps hat erzählt, dass du nicht gehen kannst, stimmt das?“, flüsterte Stefan so, dass nur er es hören konnte.

Traurig das es leider stimmte, nickte er dann sachte.

„Spürst… du das?“, kam es wieder leise, dann bewegte Stefan seine Hüfte etwas. Als er spürte wie sein Schritt etwas zwischen Stefans Po Packen rutsche und dabei seine Felltasche ganz leicht massiert wurde, musste er einfach nicken. Aber wie sein Papa gesagt hatte, es kann jederzeit Frau Neuhofer kommen und er wollte nicht… mit einer Beule in der Hose mit ihr sprechen müssen. Also bewegte er selbst etwas die Hüfte und verließ mit seiner Felltasche Stefans Po Backen wieder.

„Gut…“, flüsterte wieder Stefan, auch er freute sich.

Fluchend wollte Konrad den Controller schon gegen die Wand schleudern, nachdem er die Zehnte Runde gegen Safur verloren hatte.

Unerwartet für ihn, hielt Konrad den Controller ihn dann vor die Nase. Mit einem Bösen lächeln zu Safur, nahm er Gebieterisch den Controller an sich.

Genüsslich und Böse sah er dann hoch „Gibs mir!“, krächzte er Safur zu, als er den Siegessicheren Blick sah, der ihn zugeworfen wurde.

Er kannte zwar nicht alle Moves von MCX, aber er war nicht umsonst unter den Top 10 gewesen bei MC IX.

Er musste Safur zugestehen das er sehr gut war, genau in der einen Millisekunde nutze Safur den Griff aus, als er mal nicht blockte. Sehr hart musste er seinen ersten Kampf bestreiten, doch er gewann das erste Duell. Schnell legte er den Controller auf die Seite und massierte seine Hand leicht, da es schon sehr lange her war, dass er MC gespielt hatte und somit schnell einen Krampf bekam.

„Unfassbar…!“, sagte Konrad und wurde dann gleich mit großen und offenen Augen angeschaut. Auch hörte er gleich, als er Gewonnen hatte, dass Safur rasselte. Er sah bei Safur ein Rachevolles Schmunzeln, den er dann auch aufsetzte. „Das Duell kann beginnen“, sagte dann Stefan unter ihn kichernd.

Der nächste Kampf war noch schwerer, das klackern von Safurs Klauen war noch lauter zu hören. Mehrmals dachte er sich schon, dass er verloren hatte. Dann als er dachte dass er Gewonnen hatte, nutzte Safur sein Special Move und gewann das zweite Spiel.

„Boaah ey, das ist nicht fair!“, schrie er gleich auf, als „GAME OVER“ auf dem Fernseher zu sehen war. Fest klapste er dann Safur auf den Oberschenkel das es nur so schnalzte. Doch als einzige Reaktion bekam er nur zurück, wie Safur ihn die Zunge rausstrecken und ihn ebenfalls mit der Klaueninnenfläche auf den Po raufschlug, das es schnalzte. Höchst unerwartet für ihn selber, Murrte er auf.

Safur und Konrad sahen ihn gleich überrascht an, dann wurden Blicke zwischen den zwei ausgetauscht. Schmunzelnd schauten sie dann wieder zum Fernseher.

„Magst du es Hart?“, fragte dann Stefan so leise, das nur er es hören konnte.

Überrascht von der Frage dachte er darüber nach. Obwohl es wehgetan hatte, prickelte sein Köper kurz auf, vielleicht lag es aber auch nur daran, dass es am Po war.

„Vielleicht…“, krächzte er dann leise zu Stefan.

Das dritte Duell stand an. Durch die zwei vorherigen Kämpfe ahnte er schon, wie Safurs Kampfstil war, doch wurde er in ein Combo rein manövriert aus dem er sich nicht lösen konnte. Nach nur Zehn Sekunden war der Erste von Zwei Kämpfen verloren.

„Alta…“, er wusste nicht das man sowas bei MCX machen konnte, aber er merkte sich was für Moves gemacht wurden. Bei der Zweiten Kampfhälfte versuchte er es auch und schaffte sogar eine 18ner Combo, doch wurde er wieder in eine Kette von Moves besiegt, die er nicht brechen konnte.

„Woher…?“, krächzte er nun lauter und musste kurz husten.

Gleich als er es ausgesprochen hatte, wurde er dann von Safurs Klaue auf der Schnauze gestreichelt.

„Müssen viel lernen, junger Padawan.“, sofort musste er laut lachen als Safur Yoda zitiert hatte. Er lachte so laut, weil das einfach perfekt zur Situation passte.

Dann fingen auch alle anderen zu lachen an.

An der Tür wurde geklopft.

Das Lachen erstarb.

„Herein.“, zum selben Zeitpunkt als Stefan das sagte, glitt er von Stefans Rücken runter. Nun zitternd vor Aufregung, schaute er der Tür zu wie sie aufging. Sofort erkannte Christopher Frau Neuhofer.

Lächelnd kam sie in das Zimmer und sah alle vier an.

„Markus, kannst du bitte die anderen zwei mitnehmen, ich möchte nämlich mit Christopher alleine sprechen.“, nickend stand dann Safur auf und nahm Konrad und Stefan an der Hand. Sie sahen ihn noch besorgt an, bevor sie die Tür hinter sich zumachten.

„Hi Christopher, bitte nenn mich Sabine“, langsam setzte sie sich aufs Bett rauf und sah ihn mit warmen und netten Augen an.

„Wie gefällst dir hier?“

Er musste überhaupt nicht nachdenken und schoss die Antwort nur so raus.

„Super!“, versuchte er normal zu sagen, doch er schaffte es nur krächzend.

„Freut mich sehr für dich. Also, wie findest du Frau und Herr Laritz? Sind sie nett zu dir? Hast du irgendwelche Probleme mit ihnen gehabt?“.

Auch da musste er nicht Nachdenken.

„Liebe sie.“, mit feuchten Augen dachte er dann an seinen neuen Papa, an seinen Papa. Dann kam das Bild von seinem Echten Vater, wie er bei ihm am Bett saß und ihn aufweckte in der Nacht, um zu fragen wie sein Tag so war.

Er fing zu weinen an, weil ihn sein Vater und seine Mutter verlassen hatten. Er drückte sein Gesicht ins Bett und weinte still weiter. Dann spürte er eine Hand, die Warme Hand. Schnell sah er hoch und sah seinen Papa vor ihn. Grinsend streichelte er ihn dann den Kopf. Schnell und fest umarmte er seinen Papa mit beiden Armen am Hals.

„Ich glaube das reicht Frau Neuhofer, er kann das nicht, nicht jetzt. Sehen sie denn nicht wie ihn das alles quält?“, er spürte wie ihn Tropfen auf die Wange fielen und wie schwer sein Papa es aussprach.

„Herr Laritz…“, sie seufzte schwer. „Ich muss Christopher noch ein paar Fragen stellen. Ich kann darüber hinwegsehen das sie bei ihn bleiben, aber sie dürfen nichts sagen, kein Augenkontakt herstellen und sich nicht bewegen. Es geht darum das Christopher spricht, wie er das alles sieht und fühlt. Deshalb dürfen sie Herr Laritz sich nicht einmischen oder etwas Kritisieren. Verstehe sie das?“, freundlich aber mit Autorität sprach sie das für ihn aus.

„Ja. Ja ich verstehe.“, als sein Papa das sagte, hob er ihn auf und setzte ihn auf seinen Schoß. Mit beiden Armen wurde er dann umarmt. Als er fest mit beiden Armen an die Brust gedrückt wurde, hörte er langsam zu weinen auf, weil sein Papa da war. Mit geschlossenen Augen genoss er es wieder bei ihm zu sitzen und umarmt zu werden.

„Gut, weil ich noch nicht dazu gekommen bin, das zu sagen, sage ich das nun zu euch beiden. Es ist nicht üblich und ich habe noch keinen Fall gehabt das diesen hier ähnelte. Denn normal würde Christopher an eine Familie vermittelt werden bis eine Adaption anstehen würde oder, ein Familienteil ihn Adoptierte, das wäre die zweite Möglichkeit. Und normal wäre es auch so, dass es bis zu einen Jahr dauern könnte. Aber da es wie gesagt kein normaler Fall ist, ist das Prozedere etwas anders.“, überaus sachlich wurde ihnen das gesagt.

„Gut, dann wollen wir mal. Christopher wurdest du gleich als Familienmitglied aufgenommen oder nicht?“, sieh sah ihn dabei in die Augen.

Gleich nickte er eifrig.

Gleich wurde es auf ihren Klemmbrett notiert das sie bei sich hatte.

„Wie fühltest du dich, als du Erfahren hattest das du von der Familie Laritz Adoptiert wirst? Und sei bitte ehrlich.“

Auch da musste er nicht lange nachdenken. Er war sehr froh darüber, als sein Papa das sagte.

„Super!“, krächzte er wieder von sich.

Auch das notierte sie wieder.

Dann seufzte sie schwer, dabei sah sie einige Sekunden zu seinen Papa.

„Christopher, was glaubst du, welche Gründe deine Eltern hatten, das sie dich weggaben?

Das traf ihn. Der schmerz kam wieder, er sah hoch und jaulte vor Schmerz, doch sein Papa sah ihn nicht an. Er jaulte noch lauter, die Tränen kamen, doch sein Papa schaute nur gerade aus. Weinend schrie er hoch zu seinen Papa, dass er ihn einfach anschauen soll! Doch wieder nichts…

Er war alleine... Niemand liebte ihn mehr...

Er weinte nun wieder so heftig wie als hätte er gerade erfahren das ihn seine Eltern weggeben hatten. Er schrie so laut er konnte, weil er es nicht ertragen konnte.

Dann wurde er doch wieder fest gedrückt.

„WEIL ER NICHT HETERO IST! DAS IST DER GRUNDE WIESO IHN SEINE ELTERN VERSTOßEN HATTEN!“, schrie nun sein Papa und drückte ihn noch fester. Die Hand von seinen Papa streichelte ihn dann am Gesicht.

„Bitte… hören sie… auf… meinen Sohn zu quälen. Ich… ertrage das nicht… länger.“, nun weinte sein Papa auch.

„Herr Laritz… Ich verstehe, gehen wir wieder runter. Ich habe nun alle Informationen die ich brauche. Christopher, tut mir leid. Ich bin froh, dass du einen Vater gefunden hast, der dich so Liebt.“

„Mein Junge, ich werde nie wieder sowas machen... Ich werde immer bei dir sein. Ich hole wieder die Jungs in Zimmer zurück, damit du nicht alleine bist. Also bitte, hör auf zu weinen. Denn du bist nicht allein und das wirst du auch nie wieder sein… Du wirst von uns allen geliebt. Für immer.“, er sah hoch zu seine Papa und sah die Liebe in seinen Augen. Nun glücklich seinen Papa wieder da zu haben, rieb er kurz das Gesicht an der Brust und küsste sie dann auch. Freudestrahlen wurde er dann wieder auf Bett gelegt.

Frau Neuhofer und sein Papa verließen langsam den Raum. Nur Sekunden später hörte er wie im Gang gelaufen wurde. Konrad, Stefan und Markus rannten und schmissen sich auf ihn. Grinsend kitzelten sie ihn dann. Er musste so viel und laut Lachen, das er Bauchschmerzen bekam.

„Herr und Frau Laritz, danke für die Zeit die sie sich genommen hatten für alles. Ich habe auch schon die Informationen erhalten über ihre Familie und über ihre Finanzen. Auch sah ich wie Christopher sie liebte und… wie sie ihn liebten. Für mich alleine würde es reichen, dass sie Christopher adoptieren können. Deswegen werde ich mein Ok geben. Es werden noch einige Kontrollbesuche anstehen, aber der erste und schwerste Schritt liegt jetzt hinter ihnen! Herzlichen Glückwunsch!“.

Er konnte es nicht fassen. So schnell!

Sofort hüpfte er auf, vor Freude. Der Stuhl kippte nach hinten. Freudetränen rannen. Er dankte Gott. Dann bekam er weiche Knie und er musste sich hinsetzen. Schwer fiel er auf seinen Po, dann legte er sich auf den Boden hin.

Er konnte es nicht fassen.

Langsam versuchte er aufzustehen. Mit Hilfe seiner Frau die zu ihm eilte, schaffte er es sich aufzurichten.

„Bleiben sie ruhig liegen, ich weiß wo die Tür ist“.

So Glücklich wie seit langen nicht mehr, sah er zu wie Frau Neuhofer ihre Sachen packte. Sie lächelte ihn breit zu.

„Grüßen sie Herrn Hofer von mir, wenn sie ihn wieder sehen.“, sagte sie, als sie dann ging.

„WAS HAT SIE DA GESAGT!“, schrie er dann überrascht. Fassungslos sah er seine Frau an, die ihn auch so anschaute.

Er sprang auf und rannte in den ersten Stock, riss die Zimmertür von Stefan auf. Lange sah er dann Markus an, der nach einige Sekunden beschämt auf dem Boden schaute. Langsam und wie ein Zombie ging er dann zu ihn. Vor ihn ging er dann auf die Knie und umarmte ihn schnell.

„DANKE!“, er weinte als er das sagte.

„SAG DEINEN PAPS… DANKE!“, er küsste Markus mehrmals auf die Wange, dann umarmte er ihn wieder fest. Langsam ließ er dann von ihm ab und sah sich seine Jungs an. Sie haben wieder Playstation gespielt und Christopher lag auf Stefan. Alle sahen ihn überrascht an.

„WILLKOMMEN CHRISTOPHER LARITZ!“, aufgelöst schrie er nun freudig, das er einen weiteren Sohn hatte.

In völliger Stille im Raum, stand er dann auf und hob seinen SOHN auf. Dann nahm er den Arm wo die Uhr war.

„DU BIST NUN MEIN SOHN!“

Nun erst bewegte sich langsam der Raum. Alle schrien für Glück, vor Freude. Sie hüpften und umarmten sich einander. Minutenlang machten sie das.

Nur er stand da, mit Christopher in den Armen und sahen sich weinend in die Augen, sie rieben sich die Nase, die Schnauze, das Gesicht. Beide Lächelten und Lachten miteinander. Beide drückten sich fest. Dann kam seine Frau und umarmte sie beide, auch sie machte das gleiche weinend mit Christopher. Auch Konrad und Stefan kamen langsam und schlossen sie der Umarmung an. Nur Markus machte nicht mit.

Er sah Markus voller Liebe an.

„Komm!“, sagte er dann so freundlich er konnte. Langsam kam Markus näher, ihm wurde Platz gemacht, dann war er direkt bei Christopher, in der Mitte von allem.

„Markus, unsere Haus steht dir immer offen, du brauchst nie mehr anzurufen ob du kommen kannst. Falls du es doch machst, dann darfst du nicht mehr kommen. Verstanden?“

Weinend sah der Jungdrache zu ihm rauf und nickte dann völlig aufgelöst.

Jeder vergoss Tränen des Glücks während sie zusammen mehrere Minuten nur dastanden und sich umarmten.

Er wusste nicht wie lange sie so dastanden und er wollte es auch nicht wissen. Jede Sekunden kostete er es aus, nie mehr wollte er sich davon trennen wollen. Mehrmals sah er hoch und dankte Gott für das Geschenk. Dann sah er sich Konrad an, seinen nächsten Sohn der kommen wird. Sofort beugte er sich runter und gab ihm einen langen Kuss auf die Schnauze. Es tat ihn so leid, dass er für ihn kaum Zeit hatte in den letzten Zwei Tagen. Und auch Stefan, der so stark und für Konrad da war, auch ihn gab er einen langen Kuss auf die Schnauze. Dann seine Frau, die sich um alles kümmerte während er sich um Christopher gekümmert hatte. Ihr gab er einen langen Kuss auf die Lippen, kurz verschmolzen sie miteinander, um sich dann liebevoll in die augensehend, sich lösten. Dann Markus, der für seine Söhne da war und sie vom traurigen Alltag ablenkte und sie liebte, lange rieb er mit seiner Schnauze die Nüstern als Dank.

Er sah runter und sah es endlich. Das Lächeln, wie auf dem Foto. Sofort holte er sein Handy raus um es für immer festzuhalten. Gleich danach legte er seine Schnauze auf das Gesicht seines Sohnes und gab ihm unzählige Küsse. Nur sehr ungern löste er sich dann und sah sie alle an.

„FAMILIENFOTO!“, schrie er vor Glück. Alle jaulten vor Freude auf und setzten sich aufs Bett. Er nahm sein Handy und schaltete es auf Selbstauslöser. Schnell saß er sich in die Mitte hin. Er schaute auch das Christopher in seinen Armen gemütlich saß, dann trafen sich die Augen wieder. Liebevoll sahen sie sich an.

Es machte KLACK.

Er bewegte sich nicht, sondern schaute nur weiter in die Augen. Weinend weil er es noch immer nicht fassen konnte, schmiegte er sein Gesicht in das seines Sohnes. Dann fing er bitter zu weinen an. Er erinnerte sich an den Busparkplatz, an die leeren Augen. Dann im Bus wie zerbrochen und weinend er Christopher ins Auto getragen hatte. Die Fahrt die nur grässlich war, weil einfach jeder vor Trauer weinte. Die Nacht wo er ihn die ganze Zeit gestreichelt hatte. Den ganzen Tag wo er immer bei ihm war. Das friedliche Gesicht auf seiner Brust wie Christopher schlief.

Kurz musste er dann lachen, als er das Gesicht vor sich sah, wie sein Junge den Kaffee probierte den er sich gemacht hatte. Wie er in seinen Armen gegessen hatte, geweint hatte. Wie er ihn die Armbanduhr geschenkt und angelegt hatte. An all das erinnerte er sich und das führte dazu, dass er nicht mehr aufhören konnte zu weinen. Er wollte das Glück in seinen Händen nicht mehr loslassen, nie mehr.

Doch nun wusste er, dass er es auch nicht mehr verlieren konnte, denn sein SOHN wohnt nun unter diesem Dach, bei Ihnen.

Er leckte das ganze Gesicht von den Tränen weg die sein Sohn vergossen hatte. Dann sah er ihn wieder an. Mit feuchten Augen die pures Glück und Liebe in sich trugen, wurde er angeschaut.

„Heute geht jeder früh schlafen. Denn morgen wird gefeiert!“, dann sah er rauf und suchte Markus mit den Augen.

„Deine ganze Familie ist eingeladen Markus und… wenn du deinen Paps heute noch anrufen solltest… er soll mich bitte anrufen, ich möchte mich bei ihm Persönlich bedanken. Falls du willst, kannst du heute auch bei uns übernachten.“

Er konnte sich nicht von seinen Sohn in den Armen trennen, so glücklich war er. Den ganzen Tag würde er ihn mit sich herumtragen wollen, so sehr liebte er ihn. Doch als Vater der sich um seine Familie kümmern musste, ließ er ihn dann doch langsam aufs Bett gleiten. Noch immer fürchterlich weinend stand er langsam auf und umarmte seine Frau. Auch sie weinte genauso wie er. Beide hielten sich fest und gingen langsam aus dem Zimmer.

Er musste sich auf die Treppe setzen weil er nicht mehr konnte, so sehr weinte er vor glück.

„Schatz… wir haben… ihn… wir… werden… ihn…nicht…mehr verlieren“, weinend sagte das seine Frau zu ihn. Das führte dazu, dass er nun völlig aufgelöst war. Doch es half auch, nur sehr langsam beruhigte er sah. Als nur noch einige Tränen runterkamen, sah er seiner Frau in die Augen. Wie zwei Sterne funkelten die Augen. Dann erinnerte er sich, es war noch nicht vorbei, nur weil Christopher offiziell sein Sohn wurde, heißt es nicht, dass er es schon überwunden hatte.

Er musste stark bleiben, für ihn, für seine Familie. Auch diese Nacht würde er bei seinem Sohn sein, falls er ihn brauchte.

Vor glück schwebend ging er dann mit seiner Frau in die Küche und gemeinsam überlegte sie sich was es heute zum Abendessen geben wird.

Fassungslos weinte er weiter, er war so glücklich. Er hatte einen Papa und eine Mama die ihn so liebten, dass es schon wehtat.

Dann seine drei Liebsten die bei ihm lagen und sich an ihn kuschelten. Diese Liebe die so warm war, das ihn schon heiß wurde. Er war so glücklich.

Der Abend

„Man das ist unfair!“, schrie er dann, als Safur ihn wieder mit der Combo besiegte wo man nicht rauskommen konnte. Vor Frust überreichte er den Controller wieder zurück an Konrad.

„Ok, Ok, machen wir die Kampagne, ich und Konrad machen den Anfang.“, hörte er Safur gleich sagen.

Er legte den Kopf aufs Bett und sah zu Stefan. Rechts neben ihn schaute Stefan in den Fernseher und beobachtete weiter wie Konrad und Safur die MCX Kampagne machten.

Die Augen, das Fell, die Wangen, alles sah er sich an, plötzlich sah ihn dann Stefan an. Sofort drehte er schüchtern seinen Kopf nach vorne und tat so als wäre nichts gewesen. Eine Hand legte sich dann sachte auf seinen Rücken und ruhte. Er sah ganz kurz zu Stefan, doch der schaute wieder in den Fernseher. Er dachte sich nichts dabei und sah dann auch weiter zu wie Konrad und Safur spielten. Dann, bewegte sich die Hand langsam und vorsichtig. Zuerst bewegten sich die Finger etwas, dann strich die Hand langsam runter. Er schloss gleich die Augen, weil er es so genoss berührt zu werden. Immer tiefer strich die Hand. Am liebsten hätte er auf gemurrt als die Hand langsam über seinen Po strich. Sie drückte ihn auch leicht, um dann sachte wischen seinen Po Backen reinzufahren, dort massierte sie sich in kreisenden Bewegungen immer tiefer, bis es nicht mehr ging. Fest strichen dann die Finger über seinen Po Loch. Schwer musste er seufzen als die Finger nur noch seinen Po Loch massierten.

Minutenlang machte es die Hand von Stefan, dann glitt die Hand weiter runter zwischen seinen Beinen. Er spürte wie sie seine Hoden erreichte, gleich schloss sich die Hand um sie und hielt sie nur fest.

Es machte ihn Wahnsinnig, die Hand an seinen Hoden zu spüren. Am liebsten würde er schreien das sie ihn die ganze Nacht…

Die Hand massierte nun zärtlich seine Hoden, er konnte es nicht mehr unterdrücken. Er murrte leicht.

„Schön das ihr Zwei euren Spaß habt“, sagte nun Konrad. Beschämt drückte er schnell seine Hände aufs Gesicht.

„Ich mache unsere Sklaven nur einen Gefallen, wenn ihr wollt könnt ihr auch, Chris wird sich auch nicht wehren. Und ich wette… Chris, hast du dich in der Toilette Gepfotet?“. Er war nun so heiß von dem wie Stefan das gesagte und ihn dann auch als Sklave bezeichnet hatte, dass er mehr wollte. So lange hatte er sich schon nicht mehr Gepfotet und er war so empfindlich an seinen Hoden, dass er schon spürte wie fest und dick sein Glied gegen das Bett sich drückte.

„Antworte deinen Herrn“, sagte nun Stefen gebieterisch und drückte fest seine Hoden die er noch immer in der Hand hielt und massiert hatte. Er murrte und seufzte gleichzeitig, ohne das er es wollte, riss er den Kopf dabei nach hinten. Schwer schnaufend dann, schüttelte er eifrig seinen Kopf.

„Ich wollte, für euch das sein.“, flüsterte er leise, weil er seine Stimme schonen wollte.

„Braver Junge. Safur steh auf und stell dich vor Christopher.“, überrascht schaute er zu Stefan und sah nur ein lüsternes und böses Grinsen. Als er dann nach vorne schaute, sah er wie Safurs Schritt direkt vor ihm war.

„Hose und Boxer runter.“, als er dies hörte, klopfte sein Herz so schnell wie seit langem nicht mehr. Er sah zu wie sich Safur langsam auszog, dabei sah er dann zwei rosarote Lippen, die leicht feucht waren und darunter zwei dicke blaue Hoden die schwer hingen. Sofort roch er den Intensiven Geruch von Safur, der Duft von Moschus war überwältigend, auch der Duft von Jugendlichkeit war stark im Nachgang.

Langsam sah er dann hoch und sah wie Safur peinlich nach oben schaute. Zuerst spürte er eine Bewegung rechts, dann sah er Stefans Hand die Safurs Hoden in die Hand nahm. Die Hoden waren so dick, dass beide keinen Platz in der Hand hatten. Sachte legte Stefan die Hoden dann auf seine Nase.

Dann wurden seine Hoden wieder massiert. Er liebte es, das Gefühl von Safurs Hoden auf seiner Schnauze und Nase war einfach nur zum Verlieben. Wie lange hatte er davon geträumt… Und dann noch direkt vor seinen Augen so nah und deutlich die Lippen von Safur zu sehen, er hasste Stefan dafür, dass er nicht mehr durfte.

Die Hoden bewegten sich ganz leicht auf seiner Nase, dabei spürte er wie leicht Ledrig der Hodensack war und wie sie seine Nase genauso leicht massierten.

„Ok, weil du so ein Braver Junge warst, darfst du die Lippen auch Küssen, aber nur einmal.“, Stefans Hand drückte seinen Kopf von unten rauf, dabei glitten dann die Hoden von Safur an seiner Nase runter. Als dann die rosaroten Lippen von Safur fast seine Lippen berührten, wurde der Geruch noch stärker. Unweigerlich atmete er dann so stark ein wie nur möglich, um dann mit einen langen schnaufen durch die Nase wieder alles auszuatmen.

Dabei rasselte wieder Safur laut und gab ein tiefes Murren von sich. Dann drückte Safur sich nach vorne und die Lippen von ihm drückten sich fest auf seine. Der Geruch wurde noch Intensiver, es brachte ihn um den Verstand. Auch die Lippen von Safur waren so weich und geschmeidig, dann noch diese leichte Feuchtigkeit. Sachte und ganz leicht berührte er die Lippen von Safur nur mit der Zungenspitze, während er sie so fest küsste wie nur möglich. Er war ihm Himmel, das was er roch, schmeckte er nun, nur um ein mehrfachen stärker. Wie gerne hätte er seine ganze Schnauze zwischen den Lippen versenkt und Safur einfach die ganze Nach nur ausgeleckt.

„Ok, das reicht, der Rest kommt später.“, langsam entfernten sich dann Safurs rosarote Lippen von ihn, dabei saugte er sich etwas fest und mit einen „Schmatz“, verließen ihn die Lippen nun endgültig. Schnell und tief atmete er noch schnell ein, um dann mit angehaltenen Atme nach oben zu schauen. Safur schaute beschämt zu ihm runter, aber ganz deutlich sah er die Flamme und den Dank in den Augen. Auch er grinste ganz breit, dann lies er den Atmen den er angehalten hatte raus, um dann mehrmals ein und auszuatmen.

„Spielen wir weiter, ich möchte gerne wissen wie weit ihr kommen könnt“.

Wie konnte Stefan das nach alldem nur sagen! Er war nun so heiß wie noch nie zuvor! Allein wie Stefan jeden in der Hand hatte und ihn auch, weil die Hand noch immer seine Hoden leicht massierte, brachte ihn einfach um den Verstand. Doch er war nun so Glücklich und freute sich dann auf dem Moment wo es endlich zu viert losgehen wird, dass er sich zu Stefan drehen musste. Schnell gab er ihn dann einen langen Kuss auf die Wange, dabei gab er die ganze Liebe die er aufbringen konnte rein. Und die Hand zwischen seinen Beinen war so angenehm, dass er sofort anfing nach dem Kuss ihm an der Wange zu knabbern. Überglücklich das Stefan nicht sagte, sondern sogar die Wange gegen ihn drückte, Biss er sogar mehrmals zu, weil er von Stefan nicht genug bekam.

Mehrere Minuten genoss er einfach Stefan anzuknabbern. Dann drehte sich Stefans Kopf um, sofort wurde er in einen Zungenkuss verwickelt das ins Schmusen überging. Stefan saugte ihn leer und das liebte er. Er liebte wie Stefan mit seiner Zunge spielte oder um seine Zunge sich wickelte. Immer mehr saugte sich Stefan Mund fester an ihn, bis beide Müder komplett aneinander waren und sich festgesaugt hatten. Minutenlang legte sich Stefans Zunge an seiner und streichelte sie zaghaft. Auch er machte dann das gleiche mit Stefans Zunge, spielte mit ihr, strich sie und saugte ihn dann auch aus. Stefan ließ auch alles über sich ergehen und liebte es sogar, weil er deutlich spürte wie die Hand seine Hoden fester massierte. Am Ende lagen die Zungen nur beieinander und drückten nur fest gegeneinander, so als würden sie sich mit den Armen umarmen. Vor Glück und Freude, rannen ihn dann einige Tränen runter.

Seine Träume wurden Wirklichkeit, es war sogar noch schöner als in seinen Phantasien. Wenn er seine Beine bewegen könnte, hätte er sich sofort ausgezogen und würde ihnen sagen das sie mit ihm alles machen können was sie wollte, sie dürften ihn die ganz Nacht rannehmen wenn sie es wollten. Dann erinnerte er sich plötzlich an die Frage von Stefan, ob er es gerne Hart wollte. Jetzt würde er sogar sagen, mehr als hart.

Zu lange hatte er den braven Musterschüler gespielt, jetzt wolle er seine andere Seite ausleben die so lange versteckt war.

Er freute sich so sehr auf die Nacht und auf die darauffolgenden Nächte, das sein Herz schon so schnell schlug, das es schon fast summte.

An der Tür wurde geklopft.

Die Hand zwischen seinen Beinen verschwand und Stefan löste sich von ihm. Ein leichter fanden hing noch wischen ihnen, sah er dann als seine Augen sich langsam öffneten. Deutlich sahen ihn die Augen von Stefan mit einer Lust an, die jede Skala sprengen würden die er kannte.

„Ja bitte?“, sofort erkannte er den Lustvollen Unterton als Stefan das sagte. Auch er hätte es wohl gehabt wenn er was gesagt hätte.

Die Tür ging auf und er sah seinen Papa der ihn sofort ansahen. Mit verweinten Augen kam er gleich zu ihm und hob ihn auf. Sofort umarmte er seinen Papa am Hals und drückte wieder das Gesicht gegen die Brust. „Hab dich vermiss!“, sagte er dann unter Tränen. Sein Papa gab ihn gleich einen langen Kuss auf die Schnauze und flüsterte ihn zu „Ich dich auch mein Junge“. Schnell sah er hoch und sah wie sein Papa weinte. Langsam löste er einen Arm von ihm und strich die Tränen weg, die auf dem Gesicht von seinen Papa zu sehen waren. Lächelnd, küsste ihn dann sein Papa an der Hand und die Armbanduhr am Handgelenk.

„Jungs, Essen ist fertig, gehen wir runter…“, langsam setzte sich dann sein Papa in Bewegung. Er sah ihn die ganze Zeit in Gesicht, weil er noch immer nicht glauben konnte, dass diese Person nun sein Papa wurde. Er konnte nicht mehr aufhören Tränen zu vergießen, weil er so glücklich war.

Im Wohnzimmer setzte sich sein Papa mit ihm auf den Schoß, zum Esstisch. Glücklich freute er sich nun auf das erste gemeinsam Abendessen, mit seiner neuen und so tollen Familie. Er hüpfte sogar leicht, weil er so glücklich und aufregte war, im Schoß seines Papas. Gleich hörte er wie über ihn sein Papa lachte.

„Schatz! Jemand hat wirklich Hunger am Tisch!“, schrie sein Papa nun, doch er schaute nur rauf und schüttelte leicht den Kopf, als er von seine Papa angeschaut wurde. Fest drückte er sich dann wieder an ihn, um ihn zu zeigen, dass er sich freute einfach bei ihm zu sein. Gleich legte sich dann eine warme Hand die er so liebte, auf seine Wange und drückte ihn noch fester an die Brust. Vor glück weinte er nun.

„Hör auf zu weinen, mein Sohn. Ich kann das nicht mehr sehen.“, hörte er dann, doch er sah gleich rauf und lächelte so breit er nur konnte. Fest drückte er dann sein Gesicht wieder an die Brust und weinte noch lauter.

„Glück-Glücklich“, schrie er dann, weil er es einfach sagen musste. Sein Papa wiegte ihn dann und weinte dann laut. Vor Glück und liebe hüpfte er wieder etwas, weil er es nicht mehr aushielt, was er in sich hatte. Er konnte es einfach noch immer nicht glauben.

„Ok meine Lieben, genug der Sentimentalitäten. Ich und euer Vater haben heute für euch Faschierten Braten mit Kartoffelpüree und grünen Erbsen gemacht, dazu Senfsouce. Haut rein meine Lieben!“

Schnell sah er dann unter Tränen hoch und gab seinem Papa noch einen Kuss auf die Schnauze. Liebevoll wischte sein Papa die Tränen von sich beiden weg, dann wurde er zum Tisch gedrehte. Er sah wie seine Mama ein Teller zu ihn stellte und zu jeden anderen am Tisch. Er durfte gemeinsam mit seinen Papa von Teller essen. Beim jeden bissen murrte er auf, weil es so gut schmeckte. Jedem sah er mit einem breiten Lächeln an, während sie aßen. Sie lächelten auch breit zurück. Keiner sagte was, weil die Blicke und die Liebe in der Luft hingen, das spürte er ganz deutlich. Immer wieder wurde er sachte am Kopf von seinen Papa geküsst.

Da er keinen großen Hunger hatte, überließ er den Rest seinen Papa. Zufrieden und froh, lehnte er sich mit geschlossenen Augen gegen die warme Brust, die er so liebte. Mit einem Arm wurde er fest gerückt bis sein Papa fertig war, dann kam der zweite Arm dazu.

„War super Mum“, sagte dann laut Stefan. Langsam öffnete er die Augen und sah wie jeder Zufrieden lächelte wegen des super leckeren Essens.

„Besser als im Restaurant… Mum“, Konrad sagte das nur leise, er verstand es nicht so wirklich, da er doch so eine super Familie hatte, da WIR eine Super Familie haben.

„Es war sehr gut, Frau Laritz“, schüchtern sah Safur dabei runter auf dem Teller.

Dann klingelte die Glocke an der Eingangstür.

Fest wurde er gehalten, während sein Papa aufstand und zur Tür ging. Als die Tür offen war, schrie gleich sein Papa, „HERR HOFER! KOMMEN SIE REIN, BITTE KOMMEN SIE REIN!“, schnell sah er hoch, sein Papa strahlte.

„Aber…“

„KEIN ABER, SIE SIND EIN EHRENGAST UND DAS FÜR IMMER! SIE UND IHRE GANZE FAMILIE SIND IMMER WILLKOMMEN!“, sein Papa war so glücklich als er dies sagte, dass er nun auch lächelte. Sie gingen gemeinsam dann ins Wohnzimmer, wo jeder dann Herrn Hofer ansah. Dann setzte sie sich wieder hin. Sein Kopf wurde wieder mit einer Hand an die Brust gedrückt, genießend schloss er dabei die Augen.

Doch er machte sie dann wieder auf, als Herr Hofer zu sprechen begann.

„Ich wollte eigentlich nur meinen Sohn abholten. Aber wie ich sehe, ist alles gut gelaufen mit dem heutigen Gespräch. Das freut mich sehr.“, er verstand nicht wirklich worum es hier geht aber er hörte weiter zu.

„Sie sind ein Engel. Ich hätte es nicht ertragen können Christopher nur für einen Stunde nicht im Haus zu haben. Sie haben mitgeholfen das alles so schnell ging, habe ich Recht?“

„Ich sagte ja, dass ich gute Kontakte habe. Besonders weil ich dieses Amt bekleidet habe einmal. Und da ich auch eine Leitung in dem Amt hatte, war es für mich ein leichtes die nötigen Hebel in Bewegung zu setzten.“, jetzt verstand er es langsam, nur durch Safurs Vater konnte er gleich bleiben.

Nun wieder weinend sah er zu seinen Papa hoch, „Umarmen…“, krächzte er und drehte sich gleich zu Herrn Hofer um, dabei streckte er die Arme soweit er konnte aus.

Langsam stand dann sein Papa auf und ging zu Safurs Vater hin. Sofort umarmte er ihn ganz fest und gab ihm einen sanften Kuss auf die Wange. Dann löste er sich schnell und sagte ein Liebevolles „Danke!“. Er sah wie er leicht verwirrt angeschaut wurde, doch gleich schlossen sich die Augen, dann wurde er kurz und fest von Safurs Vater umarmt.

Langsam trug ihn dann sein Papa davon und setzte sich mit ihm wieder hin.

„Sie haben jetzt einen wundervollen Sohn, leicht neidisch bin ich nun auf ihre Familie. Doch Markus ist mein ein und alles. Fast kommt Christopher an ihn ran.“, dabei wurde er von Safurs Vater angeschaut und er sah ganz deutlich wie Stolz die Augen glühten. Mit geschlossenen Augen lächelte er so breit wie er konnte.

„Ok, er kommt sehr nah dran…, Ok, Markus wollen wir?“, er machte wieder die Augen auf, und sah wie Safurs Vater zu Safur blickte.

Schnell schaute er rauf zu seinen Papa und jaulte kurz. Gleich wurde er am Ohr gekrault.

„Herr Hofer, wenn es ihnen nichts ausmacht, dann könnte Markus bei uns Übernachten? Wir würden ihn dann auch Morgen zur Schule bringen.“, sein Papa ist ein Engel, der wusste sofort was er wollte.

„Sind sie sich sicher? Mit den drei Männchen… drei Jungs die ganze Nacht? Die werden Morgen tot müde in die Schule kommen?“, er sah wie beschämt alle wegguckten, auch er sah auf die Seite. Doch sein Papa lachte nur auf.

„Das macht wohl langsam kein Unterschied mehr. Und ich traue mich zu wetten, dass es Markus auch wollen würde. Sie sind Jung und frisch verliebt, da kann man auch ein Auge zudrücken. Sehen sie es so, sie tun allen einen Gefallen, besonders Markus. Zu viel musste Ihr Drachling in der Vergangenheit erleiden, umso schöner wird das kommende dann für ihn sein.“, leicht schielte er dann zu Safurs Vater um zusehen was als Antwort kommen könnte.

Doch Safurs Vater schaute lange Safur an bevor er dann Antwortete.

„Markus, ich will keinen Kratzer an den Söhnen von Herrn Laritz sehen und… genieße es.“, sofort sah er wie Safur die Klauen aufs Gesicht legte und endlich sah er, woher das rasseln kam. Nämlich vom Kopf Kamm. Zu gerne würde er jetzt wissen wollen was ihn Safur Kopf vorging. Dann erst sah er das leichte Nicke, das kaum zu sehen war.

„Achso bevor ich es vergesse, wir werden Morgen eine Feier machen! Sie und ihre ganze Familie sind Herzlich eingeladen zu kommen und ich hoffe das Sie kommen!“, sagte sein Papa fröhlich.

„Herr Laritz…“, doch Safurs Vater wurde gleich von seinen Papa unterbrochen.

„Peter, bitte nennen sie mich Peter.“, er lehnte sich gemütlich nach hinten an die Brust und hörte nun weiter zu, er sah auch wie es die restlichen Familie tat.

„Dann nennen sie mich bitte Florian. Peter, wir kommen gerne vorbei. Auch wir wollten feiern, dass mein Sohn endlich glücklich ist. Da können wir die Feier gleich zusammen machen. Macht es dir was aus wenn noch ein Paar Gäste von uns vorbeikommen? Wir hatten schon die Einladungen verschickt, es nun zurückzuziehen wäre nicht sehr höflich.“, ein fröhliches grinsen sah er auf dem Gesicht von Safurs Vater.

„Bitte warte kurz bevor du Antwortest Peter, ich muss nur noch schnell was aus dem Wagen holen.“, schnell stand Safur Vater auf und war schon verschwunden.

„Peter! Sei nicht so schmutzig! Kaum zu glauben…“, schnell sah er zu seiner Mama, die Entrüstet zu seinen Papa schaute. Er musste dabei breit grinsen. Gleich drauf, hörte er wie Safurs Vater zurück kam und Safur zwei Päckchen in die Klauen gab.

„Das ist für dich und deine Männ… für Peters Söhne. Ich wollte es dir erst bei unserer Feier geben, aber ich denke das wirst du heute brauchen.“, er sah ganz deutlich das Zwinkern.

Breit grinste Safur zurück, doch sofort danach schaute er beschämt runter. Er musste kurz lachen als er das sah. „So niedlich…“, dachte er sich dann. Als er kurz lachte, sahen ihn dann alle an, dann fingen sie auch kurz zu lachen an. Nur seinen Mama nicht, die schaute einfach in die Luft.

„Florian, natürlich können Gäste kommen, wir haben einen großen Garten und genug Platz für über Zwanzig Personen. Ich würde mich sogar freuen Bekannte und Familienmitglieder von dir kennen zu lernen.“, als er hochsah, grinste sein Papa glücklich.

„Super, dann werde ich gleich nach Hause fahren und alle Telefonate machen die Nötig sind. Wann soll es Morgen losgehen?“

„Ab 14 Uhr ist jeder willkommen, du und deine Familie natürlich jederzeit. Mein Haus ist euer Haus. Zu viel verdanken wir dir und deiner Familie, ich weiß gar nicht wie ich es zurückgeben kann.“, Papa drückte ihn wieder fest an sich, dann spürte er einen Kuss auf der Schnauze. Breit lächelnd gab er seinem Papa den Kuss zurück.

„Das brauchst du nicht und… deine Familie ist auch Herzlich willkommen bei uns. Kommt einfach vorbei wann immer Ihr wollt, besonders deine Söhne, Markus wird es begrüßen mit ihnen alleine sein zu können. Sie können dann auch jederzeit bei uns übernachte, nur leider haben wir kein Gästebett, also müssten sie bei Markus schlafen. Aber ich denke, das würden sie sowieso machen wollen.“

Wieder sahen alle auf die Seite und es herrschte kurz stille im Raum, aber er dachte sich nichts mehr dabei. „Jap“, sagte er nur herrschaftlich. Nun sahen ihn alle an, mit großen Augen. Er grinste breit, weil er einfach nur Glücklich ist, deswegen macht es ihn auch nichts mehr aus, das zu sagen was er fühlte.

„Christopher kommt einen Drachling immer näher.“, Safurs Vater lachte dann laut und Herzlich. „Bitte missverstehe mich nicht, bei uns Drachen ist das nichts besonders wenn sich Männchen verlieben und im Bett sind, es ist sogar mit Ehre bestück. Deswegen bin ich als Drachenvater stolz Markus zu haben, denn ich liebe ihn so sehr… Und das er mit gleich drei deiner Söhne zusammen ist, wäre es sogar unter uns Drachen schon fast Legendär. Man muss sich mal vorstellen wieviel Energie das alles…“

„FLORIAN!“, schrie schon fast seine Mama. Safurs Vater sah sie gleich an, dann lachte er laut. „Tut mir leid, ich fühlte mich gerade so als wäre ich unter Drachen!“

„Wenn sie nicht da ist, können wir ja weiter so reden, mir macht das gar nichts aus.“, sagte dann sein Papa und lachte mit Safurs Vater.

„Hab ich denn überhaupt keine Verbündeten mehr am Tisch. Ihr beide macht mich noch ganz Närrisch.“, es wunderte ihn gleich, weil dann seine Mama auch mitleichte. Er lachte nun auch mit, weil sie auch lachten.

Die ganze Familie lachte.

„Ok es ist spät, bringen wir mal die Jungs ins Bett“, sagte dann seine Mama, als alle aufgehört hatten zu lachen.

„Ich mach das schon Schatz, du kannst dich ja noch weiter mit Florian unterhalten. Jungs kommt gehen wir.“, sein Papa stand auf, liebevoll drückte er sich dann wieder an die Brust, weil sein Papa ihn gleich alleine lassen würde. Bei der Vorstellung kamen schon fast die Tränen. Er wollte es einfach nicht, zu sehr würde er die Arme und die Brust und… seinen Papa vermissen.

Schnell schaute er rauf und jaulte kurz, als sein Papa runterschaute, gab er ihn einen flehenden Blick, „Klo“, krächzte er. Liebevoll wurde er dann umarmt, dann wurde er von seinen Papa ins Klo getragen. Sein Papa half ihn schnell, dabei drückte er ihn die Hand, während sein Papa aus dem Fenster schaute.

Als er dann fertig und die Hände gewaschen waren, trug ihn sein Papa wieder. „Liebe dich!“, als er dies sagte, kamen ihn die Tränen und er drückte sich ganz fest an ihm. Schnell wischte ihn sein Papa die Tränen weg.

„Ich bin nur ein paar Meter von dir entfernt. Und wenn es was geben sollte, dann kommt sowieso Stefan gleich zu mir, dann bin ich sofort bei dir.“, dankend für die Worte küsste er die Brust, dann wurde er in Stefans Zimmer getragen.

Stefan sah wie Christopher ins Zimmer getragen wurde von seinen Paps. Deutlich sah er auch wie feucht die Augen von beiden waren. Diese Liebe von beiden zueinander, rührte sein Herz ins unermessliche. Er liebte Christopher deswegen umso mehr. Aber auch deswegen wird er beim kleinsten Anzeichen auch seinen Paps rufen, wenn es ihm schlecht ginge. Er wusste, dass nur sein Paps ihn beruhigen konnte.

So sehr er sich auf das was nun kommen mag freute, sofort würde er es dann abbrechen und seine Paps rufen, für Christopher.

„Achso, ich habe da noch was für euch.“, schnell ging sein Paps aus dem Zimmer nachdem er Christopher aufs Bett gelegt hatte. Nur Sekunden später kam er dann wieder zurück und überreichte ihn zwei Päckchen, dabei wurde ihn zu gezwinkert.

„Stefan, falls was mit Chris ist… Lauf zu mir.“, flüsterte sein Paps ihn dann zur. Er umarmte ihn schnell und fest, „Klaro, wir werden auch auf ihn aufpassen. Ich bin so glücklich das er bei uns ist, das kannst du dir nicht vorstellen.“

Sein Vater löste sich von ihm langsam und er sah wie liebevoll und mit feuchten Augen er angeschaut wurde. Dann bekam er einen Kuss auf die Nase.

Liebevoll und mit feuchten Augen, sah dann sein Vater jeden seiner Jungs an, auch Markus, bevor er mit einem Winken an der Tür gute Nacht wünschte.

Jeder im Zimmer, das spürte Stefan genau in sich, schaute noch lange Zeit zur Tür. Ihn selbst kamen die Tränen, als er es kurz zuließ sich zu erinnern, wie vor Zwei Tagen alles angefangen hatte. Der Wandertag und wie sie zu Dritt glücklich waren. Dann das Restaurant mit Christopher. Zu viert im Klo wo sich alle in Christopher verliebten. Wie er mit seinen Liebsten im See geschwommen ist und wie er dann voller liebe umarmt und geküsst wurde. Wie er Christopher so kennen gelernt hatte, als eine Person die nur Liebe in sich trug und es nur teilen wollte.

Diese Erinnerungen schlugen hart ein.

Weinend drehte er sich um und sah sein Glück an. Alle Drei in diesem Zimmer waren sein Glück fürs Leben. Nie hätte er sich vorstellen können, wie vor fünf Tagen sich sein Leben verändern würde. Einen Bruder hatte er dazubekommen, der andere würde hoffentlich auch dazukommen.

Er konnte das was er fühlte nicht in Worte fassen.

In den Augen seiner Liebsten sah er das gleiche. Bei Safur wie er so Glücklich und Froh ihn ansah, knapp hätte er ihn verloren, doch das Schicksal schenke ihn doch sein Glück.

Dann Konrad, wie er ihn liebt. Er liebt ihn so sehr, dass er ohne ihn nicht mehr er selbst sein konnte. Wie sie sich kennen gelernt hatte, er war so glücklich…

Christopher, sein Junge. Sein Bruder. Sein Liebster… und doch, es tat ihn so leid, dass er nicht gehen konnte. Er selbst hätte sich die Beine ausgerissen und ihm gegeben, wenn es geholfen hätte.

Weinend sagte er nur „Ich liebe euch!“, als er sie ansah.

Sein Leben, und das aller in diesem Haus, hat nun ein neues Kapitel bekommen. Und er war froh darüber. Die Zukunft, so hoffte er, würde wundervoll werden.

Doch zuvor… und das ließ ihn langsam die Tränen versiegen und ein Lächeln auf dem Gesicht formte sich dann, musste er was machen.

Er ging zu Christopher und setzte sich zu ihm, während er von allen still angeschaut wurde. Er sah ein fröhliches und ehrliches Lächeln, als er anfing seine Beine voller Liebe zu streicheln. Langsam drückte er ihn an der Schulter Bett, während er ihn weiterhin die Beine mit einer Hand streichelte. Dann ließ er von ihm ab und öffnete langsam die Hose, dabei schloss dann Christopher die Augen und fing leicht zu zittern an. Noch langsamer zog er ihn dann die Hose aus und lies es auf dem Boden fall. Genüsslich beugte er sich runter und roch am Schritt von ihm.

Zum ersten Mal roch er ihn und er liebt es. Sanft drückte er dann seine Nase auf den Schritt, dass schon eine leichte Beule hatte und streichelte mit seiner Schnauze die immer fester werdende Felltasche in der Boxer.

Nun mit geschlossenen Augen, griff er das Gummiband der Boxer und zog es langsam runter. Als die Felltasche befreit war, spürte er die feuchte Spitze an seiner Nase, die er gleich mit der Nase streichelte.

Christopher bebte als er dies tat und murrte lange und tief. Er rieb mit der Schnauze tiefer bis er bei seinen Hoden ankam, beide küsste er sanft mehrmals. Dann vergrub er seine Schnauze in Schritt von Christopher und rieb auch sein Gesicht daran. Lächelnd roch er ihn und genoss es ins unendliche. Er küsste ihn immer wieder an der Felltasche und an den Hoden, so sehr liebte er das und Christopher. Sein Liebster unter ihn, murrte ununterbrochen tief und leidenschaftlich auf. Mehrwollend strich er dann wieder rauf, mit der Nase berührte er die feucht Spitze die rausschaute. Die er dann langsam zu seinen Lippen führte. Gleich wurde er belohnt indem er einen Tropen Geschenkt bekam von der Spitze. Langsam ließ er die Spitze weiter zwischen seinen Lippen gleiten und wieder wurde er belohnt, doch diesmal mit mehreren Tropen, die er gleich mit seiner Zunge aufnahm. Nun mit der Zunge, strich und spielte er mit der Spitze, die ihn nun die ganze Zeit über Christopher schmecken ließ. Eine Hand legte er ihm langsam auf die Hoden und nahm sie endlich in die Hand, ohne irgendwelchen Stoff das ihn dabei hinderte. Hart und schön rund, hielt er nun die großen Hoden in der Hand und massierte die zärtlich.

Die Hüfte zuckte mehrmals, als er damit anfing, doch dann entspannte sich der Körper schnell, als das leise und schmerzende Jaulen von seinen Liebsten verstummte. Er wusste wie das war, wenn man Tagelang sich nicht Gepfotet hatte, aber während der Zeit immer wieder stimuliert wurde. Der Druck und der Schmerz waren unerträglich.

Er ließ die Spitze immer weiter in seinen Mund gleiten, dabei drückte er die Felltasche mit seinen Lippen immer weiter den Glied runter. Er liebte Christopher Glied, es hatte keinen Knoten wie es normal wäre, sondern das ganze Glied war einfach nur dick und ebenmäßig, einen leichten Schwung hatte es auch. Und weil es lang war, liebte er es umso mehr. Als die Lippen die wunderschöne Felltasche hinter das Glied gedrückt hatte, kitzelte die Spitze seinen Rachen runter. Glitschig von der Vorfreude die sein Freund ihn nun in den Rachen schoss, hob er seine Schnauze langsam wieder auf und massierte dabei mit der Zunge die ganze Länge. Nur die Spitze behielt er ihn Mund und strich sie liebevoll mit der Zunge weiter. Jeden Tropfen nahm er entgegen, das ihn Geschenkt wurde. Sehr lange tat er dies, weil es ihm Schmeckte und weil er es für Christopher machen wollte, er wollte nur was Schönes für ihn machen. Wie er es ihm im Klo sagte, mit Liebe.

Dann machte er langsam seine Augen auf und entließ auch die Spitze von seinen Lippen und den Mund. Einen langen und sanften Kuss gab er der Spitze. Aufrichtend sah er die traurigen Augen seines Liebsten.

„Schließ einfach deine Augen, ich mach das schon, mein Bruder.“, sanft sagte das Stefan und drehte sich langsam um.

Mit flammen in den Augen sahen ihn Konrad und Safur an. Er winkte gleich Safur zu, der gleich zu ihm kam.

Er öffnete gleich die Hose von ihm als er vor ihn stand. Lustvoll zog er die Hose samt Boxer runter. Sofort sah er wie feucht die Lippen waren.

Bis jetzt hatte er es nicht gemacht, deswegen wollte er es jetzt nachholen. Er roch mit einem tiefen Atemzug an Safur schritt und sah sich die leicht geschwollenen rosaroten Lippen an. Der Moschus und Jugendliche Duft waren überwältigend und berauschten ihn ins Nirwana. Lächelnd sah er hoch und er wurde mit flammender Lust angeschaut, leicht hing die Zunge raus und vereinzelte Tropfen Speichel fielen auf dem Boden. Dann sah er wieder runter und küsste liebevoll die Hoden von Safur, auch sie waren hart und überaus dick. Genießerisch fing er sie abzuschlecken an, küsste sie und nahm dann die eine und die anderen ihn den Mund um sie mit der Zunge zu liebkosen. Nun feucht hingen sie schwer an ihn runter, ununterbrochen rasselte Safur Kopf Kamm und murrte so tief, dass er es an seinem Körper spürte. Er ließ dann die Hoden sein und widmete sich wieder den Lippen zu.

Langsam legte er seine Lippen rauf, glatt, geschmeidig und feucht, lagen Safur Lippen an seinen an. Mit der Zunge nun, striche er einmal über die gesamte Länge rüber. Genau das was er vorhin gerochen hatte, war nun zu schmecken. Er musste die Lippen küssen weil sie so toll und gut schmeckten.

Langsam löste er dann den Kuss, mit beiden Daumen drang er leicht zwischen den Lippen ein, und drückte sie auseinander. Feucht und glitsche öffnete sich der rosarote Spalt, wie eine Schlucht das kein Ende nahm. Immer mehr drückte er die Lippen auseinander und zu seiner Verwunderung, zuckte oder tat Safur nichts, sondern ließ ihn einfach gewähren. Das murren wurde tiefer als er dann endlich den Gliedkopf sah. Mehrere Zentimeter waren nun die Lippen auseinander gedrückt und mehrere Zentimeter tief, lag der Gliedkopf darin. Langsam und fest drückte er seine Lippen in den Spalt rein, mit der Zunge musste er tief reinfahren damit er den Gliedkopf streicheln konnte. Fleischig und glatt war der Spitzzulaufende Gliedkopf. Er liebte die Innenwände die noch samtiger waren und auch Safur Glied.

Dann ließ er langsam von ihm ab. Er drehte sich wieder zu seinem Bruder um und nahm ihn sachte auf die Arme. Er ließ ihn auf die Mitte des Bettes runter und achtete dabei das seine Beine gemütlich und beieinander lagen. Noch immer hatte Christopher die Augen geschlossen, genauso wie er es gesagt hatte. Er liebte ihn deswegen noch mehr. Mehrmals streichelte er ihn am Kopf und öffnete nun mit dem Finger die Augen. Einen Kissen legte er ihn dann unter dem Kopf, damit er es gemütlich hatte.

Mit feuchten und Liebevollen Augen wurde er dann angeschaut.

„Das ist alles nun für dich. Bitte, falls es wehtun sollte, sag es sofort. Ich würde dir nie im Leben was antun wollen, was du nicht möchtest.“, sagte er dann als er sich runterbeugte. Dann richtete er sich wieder auf und drehte sich zu Safur um.

Zu ihm winkend, kam Safur dann aufs Bett. Selbst stand er dann auf und führte seinen Jungen so, dass er mit gespreizten Beinen über seinen Bruder stand. Langsam drückte er dann Safur runter, bis er auf seinen Knien war. Langsam setzte er sich dann hin.

Safur sah ihn mit einem fragenden Blick an, doch er sah nur runter zum Glied das die Vorfreude auf den Bauch und die Brust seines Bruders spritze.

Schwer Atmend wurde er weiter von Safur angeschaut, dann nickte sein Liebster. Nun führte er mit einer Hand auf dem Oberschenkel von Safur, ihn weiter runter. Mit der anderen Hand nahm er das Glied seines Bruders in die Hand und richtete es auf. Langsam bewegte sich die Hüfte seines Liebsten immer weiter runter, bis die Spitze fast die Lippen berührten. Die Vorfreude befeuchtete nun komplett die Lippen, dann senkte sich die Hüfte weiter runter. Die Spitze berührte die Lippen, seine Zwei liebsten schlossen die Augen, als die Spitze immer weiter eindrang und somit die Lippen auseinander drückte. Immer weiter spreizten sich die Lippen und langsam schlossen sie sich über die gesamte breite. Als dies geschafft war, machte Safur eine kurze Pause und keuchte vor Lust, genauso sein Bruder, der ein Murren von sich gab, das sogar das Bett vibrieren ließ.

Dann bewegte sich Safur von selbst weiter, Sekunde für Sekunde versank das Glied immer weiter zwischen den Lippen. Bis schließlich Safur mit einem Ruck auf seinen Bruder sich setzte. Ein lautes knurren entwich der Kehle, schwer bebte dann auch der Körper. Kurz ritt er seinen Bruder, dabei öffnete sich das Maul, dann schrie er kurz auf und ließ mit halb geschlossenen Augen seinen Kopf hinten hängen.

Auch sein Bruder zuckte mehrmals mit der Hüfte und der ganze Körper bebte, laut jauchzte und knurrte er. Dann sah er wie das klebrige und weiße Sperma von beiden, die Lippen runtertropfte. Schwer atmend saß nun Safur mit dem Glied in sich auf seinen Bruder, der ebenfalls mit geschlossenen Augen sehr schwer Atmete.

Er führte seine Schnauze dorthin wo das Glied zwischen die Lippen verschwand und leckte das Schwer Duftende Sperma von beiden auf. Noch keinen von beidem hatte er geschmeckt. Seinen Bruder und Safur schmeckte er aber dennoch deutlich raus. Aber kombiniert, es war ein Traum. Mit geschlossenen Augen saugte und leckte er alles auf, was von Safurs Lippen raus rann. Er liebkosten mit seiner Zunge die Lippen seine Liebste, damit er mehr abgab. Sie murrten beide weiter, sie genossen es weiterhin miteinander verbunden zu sein. Leicht bewegte Safur mit geschlossenem Auge auch weiterhin seine Hüfte, dabei rasselte sein Kamm so laut vor Lust, dass er glaubte, gleich wieder was zu schlürfen zu bekommen.

Mit den Augen sah er dann zu Konrad der nun nackt dastand und ihn mit einen Flehen in den Augen anschaute.

Er ließ nun von seinen Bruder und Safur ab und begab sich zu seiner Liebe. Gleich stand er auf und Küsste ihn mehrmals auf dem Mund. Nie würde er ihn vergessen. Wild schmuste er nun und zeigte hiermit seine große Liebe zu ihm. Hektisch zog er sich nun die Boxer aus und drückte seinen Schritt gegen den von Konrad. Minutenlang wand er sich an ihm und Konrad an ihn. Tränen der Liebe und der Freude vergoss er, während sie verbunden waren. Zu lange war es her für her, das sie gemeinsam ihren Spaß hatten.

Langsam lösend, setzte er sich auf die Bettkante und spreizte die Beine. Konrad ging auf Knien zu ihm hin und roch an seinem Schritt. Lange genoss Konrad wie er duftete. Mit einem seufzen der Lust, ließ er sich nach hinten aufs Bett fallen und wartete ab, bis Konrad anfing. Gleich als er lag, zog Konrad seine Felltasche über den Knoten und nahm sein voll erigiertes Glied komplett ihm den Mund. Wild und stürmisch fing er gleich an am Glied zu saugen und es zu Liebkosen. Zuckend und Murrend schloss er gleich seine Augen und ließ Konrad alles machen. Seine Hoden wurden schwer mit einer Hand massiert. Die andere Hand kraulte, massierte und strich an seinen Buch und den Oberschenkel.

Nach nur knapp einer Minute konnte er nur noch ein „Liebe dich“, rauspressen, kurz bevor er so heftig kam, wie noch nie zuvor. Heftig stieß er die Hüfte in Konrad Mund und drückte den Kopf mit den Händen auf sein Glied. Immer mehr zuckten die Beine die Luft rauf, während er den schönsten Orgasmus seines bisherigen Lebens hatte. Konrad ließ keinen Tropfen auf dem Boden fallen, alles saugte er auf und liebkosten ihn weiter. Nach schier endlosen Sekunden, kam er dann langsam Schwebend auf die Welt runter und musste hecheln um zu Atem zukommen, weil er während seines Orgasmus die Luft anhielt.

Er war Konrad so Dankbar dafür, dass er ihn einfach weiter das Glied verwöhnen ließ. Einige Sekunden fühlte sich das unangenehm an und tat auch weh, doch schnell wandelte sich das wieder in Lust um. Er konnte wenn er wollte wieder, doch er ließ sich nicht auf das Gefühl ein. Er genoss einfach wie Konrad sein Glied weitersaugte und die Hoden massierte.

Aber nach ein paar Minuten kam dennoch das Gefühl auf, deswegen drückte er langsam den Kopf von seinem Glied davon.

Konrad sah ihn mit absoluter Liebe an. Dankbar für alles und auch voller Liebe, sah er zurück in die wunderschönen Augen.

„Jetzt bist du dran.“

Konrad legte sich neben ihn hin.

„Stefan, danke für alles. Ich wüsste nicht was ich ohne dich sein würde. Als… in der Umkleide… oder im Krankenzimmer… im Direktorzimmer… die ganze Zeit warst du bei mir. Danke für alles. Wie ich es dir am Balkon versprochen habe, ich werde mein ganzes Leben bei dir bleiben, du bist mein Stern, der Stern. Bis die Welt untergeht, werde ich immer an deiner Seite sein. Und… die letzten zwei Tage… das mit Christopher hat mich so schwer getroffen… Meine… wieder warst du die ganze Zeit bei mir.“, mit feuchten Augen wurde ihn das alles gesagt. Aber Stefan sah ihn dann nur Minuten lang mit dem schönsten Lächeln an das er hatte. Dann fing er spontan an, Konrad das ganze Gesicht abzulecken. Konrad kicherte und gab ihm dann einen langen, liebevollen und sanften Kuss auf die Lippen. Dann sahen sie sich wieder in die Augen. Stefan blickte rauf zu Safur und seinen Bruder, die noch immer verbunden waren und sich leicht bewegten. Konrad folgte dem Blick und knurrte vor Lust.

„Du bist dran“, wiederholte Stefan sich wieder und sagte es so, dass nur Konrad es hören konnte. Mit einem Kuss verabschiede sich Konrad und er sah zu wie er sich hinter Safur setzte.

Stefan stand auf und legte sich zu seinen Bruder hin, so dass sein Glied vor dessen Mund war.

Er wurde mit halb geschlossenen und tranceartigen Augen angeschaut. Sofort wusste er, dass sein Bruder im siebten Himmel war. Also nahm er sachte den Kopf in die Hände, öffnete mit dem Finger leicht den Mund, dann drückte er den Kopf mit dem geöffneten Mund auf sein Glied.

Er spürte wie die Kehle seines Bruders murrte, dann schlossen sich langsam die Lippen um sein Glied, als sein Bruder realisierte, was er im Mund hatte. Die Zunge liebkoste ihn so zärtlich, das es schon fast niedlich war. Aber es war so schön und erregend, dass er gleich seine Vorfreude in den Rachen seines Bruders schoss, der schön alles schluckte und mit der Zunge nach mehr bettelte.

Mit nun geschlossenen Augen fing Stefan an, langsam in den Mund seines Bruders zu stoßen, das gleich mit einem noch lauteren Murren bekundet wurde.

Aber er entschloss sich dann doch die Augen offen zu haben, weil er das Bild von sich vier, immer vor sich haben wollte, während er langsam anfing schneller in den Mund seines Bruders zu stoßen. Sein Bruder rannen einige Tränen herunter und er wusste, dass es vor Glück war. Schlagartig beugte sich Plötzlich Safur nach unten und legte sich anschließend auf seinen Bruder, dann sah er Konrad der sich am Po von Safur positioniert hatte. Ein Ruck ging durchs Bett. Safur schrie vor Lust auf und ließ die Zunge draußen hängen, schwer fing er auch zu sabbern an, während der Kopf auf das seines Bruders lag.

Konrad drückte sich fest gegen Safurs Po und hatte die Augen geschlossen. Dann drückte er seine Hüfte wieder von Safur weg, um es mit Wucht und einem Plop, wieder gegen Safurs Po zu klatschen. Sein Bruder und Safur knurrten, jauchzten und murrten auf, während Konrad mit lauten klatschenden Hüftstößen in Safurs Po stieß. Schnell und laut hörte man das Plop Geräusch im Zimmer.

Nach nur wenigen Sekunden Knurrte Safur wieder auf und bebte am ganzen Körper, der Schwanz von ihm reckte in den Himmel, dann lang er wieder nach einigen Sekunden der Anspannung schwer hecheln auf seinen Bruder. Kurz machte Konrad dann eine Pause und streichelte den Po und Rücken von Safur.

„Braver Junge, jetzt machen wir weiter.“, sagte dann Konrad lüstern. Er selbst konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Dann fing schon Konrad wieder an, noch schneller und heftiger stieß er in Safur. Kurz verzog Safur sein Gesicht vor Schmerz, aber langsam entspannten sich die Gesichtszüge wieder und ein Hecheln trat wieder ein. Mit halb geschlossenen Augen sah Safur ins Nichts.

Kurz hörte dann sein Bruder mit der Liebkosung seines Glied auf, um schwer bebend am Körper und fest umarmend am Safur, einen leisen schrei der Lust rauszulassen. Dabei murrte Safur laut auf und die Augen rollte nach oben.

Das klatschen am Safurs Po hörte sich langsam feucht an und Konrad schnaufe schon schwer, während er Safur hart rannahm. Mit einem lauten Knurren drückte sich dann Konrad so fest gegen Safurs Po, dass ein Ruck durchs Bett ging. Hechelnd und mit halb geschlossenen Augen, pumpte er dann Safur voll. Nach einigen Sekunden fing er wieder hechelnd an zu stoßen, diesmal aber sanft und gemütlich.

Als er dies sah, war er selbst wieder so heiß, dass er es auch machen wollte.

„Tauschen.“, sagte er schwer atmend und Lüsten.

Mit einem traurigen Murren von Safur und Konrad, hörte Stefan dann wie mit einem Plop sich Konrad löste.

Als Konrad bei ihm war, massierte er noch schnell dessen Hoden und leckte das Glied von Sperma sauber. „Das muss ich noch nachholen“, dachte sich Stefan noch, als er das Glied sauberleckte.

Als er sah wie Konrad das Glied in den Mund seines Bruders schob, sah er dann nach hinten zu Safurs Po. Auf den Knien ging er hin und sah wie das Sperma am Safur Po Loch runter rann. Fest drückte er die Po Backen auseinander und leckte genießerisch alles sauber. Er liebte den Geschmack seines Liebesten, von seinen Konrad.

Er sah Safurs Po Loch an, auch leicht rosarot zuckte es einladend. Sofort drückte er seine Lippen rauf und fing an dran zu lacken, dabei konnte er sogar leicht eindringen, sosehr hatte Konrad ihn schon gedehnt. Heiß vor Lust, richtete er sich sofort auf und positionierte sein Glied, das er in der Hand hielt, mit der Spitze am Loch. Seine Vorfreude schoss regelmäßig stark dagegen. Schwer hechelnd ließ er seine Instinkte nun freien Lauf. Auf einmal, stieß er sein gesamtes Glied in Safur rein, leicht glitt es rein, der Muskelring massierte sein Glied nur leicht.

Safur murrte laut auf, genauso sein Bruder, als wieder ein Ruck durchs Bett ging. Es fühlte sich so wunderbar an. Safur war so Heiß drinnen und das innere schmiegte sich so glatt an sein Glied ran, dass er mehr wollte. Schnell und noch härter als Konrad, stieß er in Safur rein. Safur drückte die Hüfte leicht gegen ihn.

„Schneller… härter…“, hörte er ihn jauchzen. Motiviert gab Stefan alles. Laut klatschend stieß er so fest zu wie er konnte. Wieder bebte Safurs Köper und drückte sich dabei noch fester gegen seine Hüfte, dabei zog sich der Muskelringe fest über sein Knoten als es immer wieder raus und rein Plopte. Der Schwanz zuckte wild in der Luft und verkrampfte kurz, bis der dann leblos aufs Bett fiel.

Der Muskelring entspannte sich, aber gleich danach knurrte er auf und drückte so fest er konnte das Glied in Safur rein. Luftanhaltend, schoss er alles was er dann hatte ins Safur rein. Mit geschlossenen Augen katapultiere sein Orgasmus ihn wieder davon. Fest drückte er die Po Backen und massierte sie dabei. Dankend murrte Safur laut auf, als er dann wieder langsam zu sich kam und schwer hechelnd in Safur steckte.

Er gab noch einige wenige Stöße, weil er Safurs Po so mochte wie es sich an sein Glied anschmiegte. Langsam ließ er sich dann nach hinten fallen, mit einem Plop verließ sein Glied Safur, um sitzend zu Atem zu kommen. Dabei sah er, wie das Po Loch sich leicht zusammen zog, aber nicht komplett. Genießerisch und ohne wiederstand zu haben, drückte er seinen Zeigefinger rein. Mit einem Lächeln im Gesicht, sah er dann wie Konrad in den Mund seines Bruderw stieß. Mit geschlossenen Augen und vor Lust verzerrten Gesicht, ergoss er sich in seinen Bruder. Murrend dankte sein Bruder ihm und saugte sich am Glied fest, deutlich sah man am Hals, wie sein Bruder alles schluckte was Konrad in schenkte. Als die Anspannung bei Konrad sich löste, lag sein Liebster einfach da und ließ das Glied im Mund ruhen.

Jeder im Raum war Glücklich und zufrieden.

Schwer hechelnd rollte sich Safur auf die Seite, dabei glitt das Glied seines Bruders aus Safur. Der ganze Unterbauch und Schritt seines Bruders war voller Sperma. Langsam richtete er sich auf und leckte seinen Bruder über den Schritt gebückt sauber. Es war so viel, das er lange braucht bis sein Bruder sauber. Dann tat er das gleiche bei Safur, dabei sah er wie dessen Glied fleischig und schlaff an ihm runterhing.

Genüsslich nahm er das Glied in den Mund und saugte es sauber. Leicht spielte er auch mit der Zunge in seinen Mund damit. Doch beide waren so geschafft, das die Lust und die Energie für mehr fehlte. Also leckte er nur Safurs Schritt sauber und hielt dann das Glied beschützend in der Hand.

Doch etwas stimmte nicht.

Stefan hörte ein leises schluchzen. Sofort kam das schlechte Gewissen, schlagartig sah jeder hoch. „Haben wir es übertrieben? Ich wollte doch nur… war es zu früh? WAS IST LOS?“, Stefan weinte sofort.

Es war sein Bruder.

Sofort sprang zu seinen Bruder und beugte sich zu ihm runter. „Was ist? Tut dir was weh? REDE!“, schrie er schon fast und das weinend.

Sein Bruder machte die Augen auf und sah ihn weinend an.

„Wieso… jetzt…wieso… nicht schon zuhause… PAPA! MAMAA!“, schrie er so laut er konnte. Stefan verstand. Christopher wollte es schon so haben als er noch seine alte Familie hatte und das warf ihn jetzt komplett aus den Fugen.

Stefan rannte.

Ende.

Hiermit endet das erste Große Kapitel von Stefan, Konrad, Markaus aka Safur und Christopher. Natürlich nicht zu vergessen auch dessen Familien.

Es freute mich sehr das alles zu schreiben und ich hoffe, dass es euch gefallen hat das zu lesen.

Hinterlässt ruhig ein Kommentar. Es würde mich auch sehr freuen zu hören, was ihr über das erste Kapitel denkt.

Liebe und Herzliche Grüße, Bluewing.