Der Neue
#1 of Endlich Liebe
So Dieses hier ist meine neuste Story. Die Charaktere sind mein Eigentum und ich bitte euch. Nicht zu stehlen. Wenn jemand sich einen Charakter ausleihen will kann er mich gerne anschreiben. Über Kritik lob, und Kommentare freu ich mich sehr. Sehr Danken will meinen Freund SilverCloud danken das er mein Beta Leser ist und mir bei Verbesserung hilft. So nur noch der Warnhinweis in dieser Geschichte kommen Sexuelle Handlunge zwischen Gleichgeschlechtigen Furry´s vor wer so was nicht mag bitte nicht weiter lesen. So und nun Viel spaß bei dem Kapi der Neue
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Der neue
Torsten stand nervös vor der Klassentür, denn es war sein erster Tag an der neuen Schule. Sein Vater hatte seine eigene Kanzlei in der Nähe aufgemacht und deshalb mussten er und seine Familie umziehen. Ihm kam es nur Recht, denn an seiner alten Schule hatte man ihn wegen seiner Homosexualität nur verachten und geärgert. Er hatte sich fest vorgenommen es diesmal niemanden zu sagen und so einen Neuanfang zu starten. Torsten atmete noch einmal kräftig durch, bevor er an der Tür Klopft und den Raum betrat. Sofort wurde alles still und die Blicke seiner Mitschüler richteten sich auf ihn. Ein beklemmendes Gefühl, machte sich in ihm breit, als er zum Lehrer ging und ihm ein Schriftstück in die Pfote gab. Dieser las es kurz durch, nickte dann und stand auf.
„Hört mal her! Das ist Torsten und er ist hier her gezogen. Heißt ihn in unserer Klasse herzlich willkommen." sagte der Löwe und sah sich nach einem freien Platz um, während die Klasse lustlos ein „Herzlich willkommen Torsten" murmelte. „Komm mit" sagte der Lehrer knapp angebunden und ging durch die Reihen der Klasse bis nach ganz hinten. Dort sah Torsten einen freien Platz und einen schlafenden Wolf, der es sich mit seinem Kopf auf seinen Pfoten gemütlich gemacht hatte. Doch das schien dem Lehrer gar nicht zu gefallen. Er knallte mit einem lauten Knall beide Pranken auf den Tisch und brüllte: „Dominik! Du solltest im Unterricht besser aufpassen und nicht die ganze Zeit pennen!". Schlagartig waren alle, die zuvor halb schlafend und total gelangweilt auf ihren Stühlen hockten, zusammengezuckt und saßen kerzengrade da, nur der Wolf blieb seelenruhig liegen und öffnete gemächlich die Augen, hob langsam den Kopf und schaute zum Lehrer, der immer noch neben ihm stand. Als Torsten die wunderschönen bernsteinfarbenen Augen des Wolfs sah, fuhr ihm ein leichtes Schaudern über den Rücken.
Langsam wanderte sein Blick an dem, von schwarzem und etwas widerspenstigem Fell bedecktem, Körper entlang. Durch sein schwarzes Shirt zeichneten sich einige seiner Muskeln ab. Ebenso schön wie seine Augen, war auch der Rest von ihm, vor allem sein Gesicht, das von einer kleinen Narbe über dem Auge geziert wurde. Der 1,80m große Wolf schien wohl schon einiges mitgemacht zu haben, was nicht nur die Narbe sondern auch das etwas eingerissene Ohr verriet. Wie angewurzelt stand Torsten da und sah in Dominiks Augen. Dieser schien Torsten kurt zu mustern, wendete dann aber schnell seinen Blick zu seiner Tasche, welcher sofort wegnahm, um ihm platzzumachen.
„Setzt dich neben Dominik.", meinte der Lehrer und ging wieder nach vorne. Torsten setzte sich neben den, immer noch mit dem Kopf auf den Pfoten liegenden, Wolf, der seine Augen mittlerweile auf die Tafel gerichtet hatte und dem Unterricht gelangweilt folgte. Der Löwe fing wieder an, die Gleichung zu Ende zu schreiben, welche er nebenbei mit diversen Fachwörtern erklärte. Doch Torsten interessierte das im Moment nur wenig. Er sah sich lieber in der Klasse um und stellte fest, dass er der einzige Husky im Raum war. Außer ihm und dem Wolf neben ihm waren nur einige Kojoten, zwei Löwen und einige Schäferhunde da. Was er jedoch nicht mitbekam war, dass ihn Dominik die ganze Zeit beobachte und interessiert begutachte.
Seine Augen musterten das Fell von seinen schwarzen Hinterpfoten, über sein silbergrauwerdendes Bauch und Brustfell, bis hin zu seinem Gesicht in dem sich ein schwarzes Muster abzeichnete. In demselben Schwarz wie das Gesichtsmuster und seine Pfoten gefärbt waren, schimmerte auch die Schweifspitze. Sein gesamter Körper war leicht trainiert und über seine Brust verlief eine lange Narbe, die unter seinem schwarzen Hemd hervor schien. Mit einem leisen Murren, zeigte Dominik, dass ihm gefiel, was er sah, doch bevor Torsten merkte, dass er beobachtet wurde, wandte der Wolf seinen Blick wieder auf die Tafel.
Als es endlich nach zwei Stunden zur Pause klingelte, seufzten alle erleichtert und hoben ihre müden Körper von ihren Stühlen und gingen in Zügen, auf dem schnellsten Weg nach draußen, raus. Torsten jedoch sah sich lieber etwas in der Schule um und schlenderte die weiß gestrichenen Flure entlang, vorbei an den dunkelgrün gestrichenen Klassentüren und einigen mit Preisen gefüllten Vitrinen. Gerade als er die große lichtdurchflutete Pausenhalle betrat, wurde er direkt von drei Kojoten, aus seiner Klasse, aufgehalten, die sich ihm in den Weg stellten. „Na Arschloch?! Weißt du eigentlich, dass heute dein Glückstag ist? Alle Neuen dürfen uns bezahlen, dafür, dass ihnen nichts passiert. Wenn du dich jedoch weigerst, müssen wir dich leider bestrafen. Also was sagst du?" fragte der Mittlere von ihnen, mit einem breiten und hämischen Grinsen im Gesicht. Torsten wollte sich grade umdrehen und weglaufen, als der Kojote einen Schritt auf ihn zuging, doch hinter ihm standen schon die beiden Löwen, die ihn direkt festhielten und brüllten: „Hey, nicht abhauen! Geld raus oder du wirst es bitter bereuen!". „Ich habe kein Geld mit und selbst wenn, würde ich euch nichts geben." sagte Torsten ruhig und versuchte sich einen Weg durch die Zwei zu bahnen, doch diese schienen etwas ganz anderes hören zu wollen. „Na gut. Dann halt eben auf die harte Tour", meinte der linke Kojote und fing an auf Torsten loszugehen. Der Husky wurde von ihm herumgerissen, geschubst und bekam einige Schläge ins Gesicht ab, bevor er zurück stolperte und sofort von den Löwen aufgefangen und festgehalten wurde. Verzweifelt versuchte Torsten sich loszureißen, doch der Kojote setzt wieder zum Schlag an. Er konnte sich nicht wehren und nur zusehen, wie die Faust sich seinem Gesicht nährte, doch kurz bevor der Kojote ihn erreichte, wurde diese von einer schwarzen Pfote aufgehalten. Leicht zitternd und mit zugekniffenen Augen stand Torsten da und wartete, doch nichts geschah. Langsam öffnete er seine Augen und schaute, wie alle anderen nach links. Dort stand Dominik und sah wütend zu den Kojoten rüber. Mit ganzer Kraft umschloss er die Faust und zerquetschte so fast die Pfote des Kojoten, der sein Gesicht vor Schmerz immer mehr verzog. Mit einem Ruck zog Dominik den Kojoten zu sich, wodurch dieser nach vorne gerissen wurde, während ihm zeitgleich die andere Wolfspfote geballt entgegen sauste. Dominik traf ihn frontal im Gesicht. Der Kojote schrie laut auf und hielt sich die blutende Nase.
Der Wolf ließ sein Opfer schlagartig los und währte mühelos die beiden Kojoten-Fäuste ab, die auf ihn zuflogen. Geschickt wich er ihnen aus, packte sich schnell deren Köpfe und schlug sie, mit einem lauten Knall, zusammen. Sofort gingen die beiden Kojoten jammernd und wimmernd zu Boden, während die Löwen Torsten losließen und geraden angreifen wollten, doch als Dominik böse knurrend seine Zähne zeigt, wichen sie einen Schritt zurück. „Vergesst es!" sagte er mit tiefer und wuterfüllter Stimme und noch bevor jemand etwas sagen oder tun konnte, kamen auch schon einige Lehre angelaufen und packten sich die Löwen.
„Was ist passiert?", fragte ein pechschwarzer Puma in die Runde und schaute zu den, am Boden liegenden, Kojoten. „Jürgen, Volker, Jens, Sven und Stefan haben Torsten angegriffen. Sie wollten das er ihnen Schutzgeld zahlt und als er sich weigerte haben sie in angegriffen, bis ich dazwischen gegangen bin." erklärte Dominik mit tiefer, aber freundlicher, Stimme den versammelten Lehren. Diese sahen ihn nur verwundert an und meinten: „Okay ihr könnt zurück in die Klasse gehen.".
Die beiden machten sich sofort auf den Weg in die Klasse und schiegen sich die ganze Zeit an, bis Torsten plötzlich meinte: „Danke das du mir geholfen...", und Dominik etwas schüchtern ansah. „Bitte. Gern geschehen." sagte er, lächelte ihn freundlich an und fragte weiter, „Sag mal. Woher kommst du eigentlich?". „Ich Komme aus Berlin." antwortet Torsten knapp und sah wieder starr auf den Boden.
„Und was verschlägt dich ins Sauerland?" hakte Dominik nach, worauf Torsten entgegnete: „Mein Vater hat sich selbständig gemacht.". „ Vermisst du nicht deine alten Freunde? Ich meine es muss doch ziemlich komisch sein, einfach so in eine komplett neue Umgebung zu ziehen." fragt er erstaunt, da er nicht ein Funken von Trauer oder Heimweh raus gehört hat. „Nein. Ich war nicht sehr beliebt an der alten Schule. Bin froh, endlich weg zu sein." meinte Torsten, als sie den lärmerfüllten Klassenraum betraten und sich wieder auf ihre Plätze setzten. „Ich hoffe dass es dir hier besser ergeht. Naja du hattest ja schon mal nen guten Start." meinte Dominik und lachte. „Ich hoffe es auch. Schlimmer kann es ja nichtmehr werden." meinte Torsten und grinste zurück.
Die Klasse war inzwischen wieder still, bis auf einige, die etwas murmelten. „Der redet ja wieder und ist freundlich.", tuschelten einige und starten Torsten und Dominik an. Als diese bemerkten, dass die ganze Klasse sie verwundert anschauten, fragte der Husky nervös: „was habe sie denn?". „ Keine Ahnung..." meinte Dominik und kurz darauf, kam auch schon der Lehrer rein, welcher direkt zu den beiden ging und sagte: „Hallo Torsten. Ich bin Herr Hengstbach. Dein neuer Klassenlehrer"
Sie hatten nur noch diese beiden Stunden...dann war die Schule aus und sie konnten endlich in die langersehnte Freiheit. Wie im Fluge verging die Zeit, da sich die Zwei die ganze Zeit unterhielten und Spaß hatten. Als es dann endlich schellte und sich alle aus dem Klassenzimmer verdrückten, verabschiedete sich Torsten von Dominik und ging nach Hause. Als er dort ankam, kam ihm seine Mutter im Flur entgegen und umarmte ihn. „ Na wie war..." fragte sie, doch sie stocke als sie das blaue Auge von Torsten sah. Aufgebracht fragte sie: „ Wer war das", während auch Torstens Vater kam und leise knurrte, „ Wer war das? Der wird was erleben!". „Ein Kojote aus meiner Klasse, aber Dominik hat ihn bereits ordentlich verdroschen." meinte Torsten knapp und versuchte weitere Fragen zu umgehen, was aber nicht wirklich klappte. „Dominik? Wer ist das?" fragte Torstens Mutter verdutzt und musterte weiter das blaue Auge ihres Sohns. „ Ein Schulfreund. Er sitzt neben mir." entgegnete Torsten, wurde leicht rot und kratze sich verlegen am Kopf. „Ah, du magst ihn wohl. Habe ich Recht?" fragte ihn sein Vater und grinste. „Ja, schon...etwas vielleicht. Er hat wunderbare Augen und ein traumhaftes Fell." schwärmte Torsten und fing an verträumt in die Leere zu blicken. Seine Eltern grinsten sich nur an und freuten sich für ihren Sohn, denn sie hatten nichts gegen seine Homosexualität. „Freut mich, dass du einen Schulfreund hier gefunden hast. Aber jetzt mach mal besser deine Hausaufgaben. Nicht das du direkt am zweiten Tag ärger bekommst, weil du wieder die Hälfte vergisst.", sagte seine Mutter und Torsten ging widerwillig auf sein Zimmer und machte seine Hausaufgaben.
Dominik war derweil auch zu Hause angekommen. Er lebte allein in einer kleinen Wohnung, da ihn seine Eltern hassten und vor einem Jahr rausgeschmissen hatten. Damals hatte er ihnen gebeichtet, dass er schwul ist, was sie mit nur wenig Begeisterung aufgefasst hatten. Allmählich machte er sich etwas zu essen und dachte über Torsten und den Tag nach. Er hatte noch nie so einen schönen Husky gesehen. Sein wunderschönes silbergraues Fell das mit schwarz untermalt war...seine Augen die himmlisch grün schimmerten... und sein ganzer Körper der einfach nur göttlich gebaut war. Dominik hätte einfach alles gegeben, um nur einmal durch sein ganzes Fell streicheln zu können. Aber so ein gut gebauter Husky, war bestimmt nicht schwul, dachte er und seufzte leise. Weiter in seinen Träumen schwebend, stellte er den Herd ab, nahm seine Erbsensuppe runter, setzte sich an den Tisch und begann zu essen.
Der nächste Tag war genau wie der Tag zuvor. Es wurde über Dominik und Torsten getuschelt, während sie von den blicken ihrer Mitschüler durchbohrt wurden. „Was tuscheln die anderen so? Habe ich was falsch gemacht?", fragte Torsten im Flüsterton und schaute besorgt zu Dominik. „Mach dir nichts draus. Sie verstehen nicht, warum ich seit dem du da bist, im Unterricht wach bin und mit anderen rede. Sie tuscheln also mehr wegen mir." antwortete Dominik leise, doch Torsten der derweil versuchte sich auf den Unterricht zu konzentrieren, zuckte mit den Schultern und sah ihn fragend an. Der Wolf neben ihm hingegen grinste nur und meinte: „Ich erkläre es dir am Ende der Schule, wenn du willst.". Torsten nickte nur verdutzt und sah wieder nach vorne, während er auf das Schellen der Glocke wartete. Minuten vergingen und die nächste Stunde nährte sich allmählich, bis es schließlich läutete, alle ihre Tasche nahmen und sich auf den Weg zum Sportunterricht machten. Schnell gingen alle in die Kabinen und zogen sich um, während Dominik Torsten unbemerkt musterte und seinen Körper bewunderte. Als alle fertig waren, gingen sie in die große Halle und begannen zusammen Fußball zu spielen. Als der Lehrer bemerkte, wie engagiert Dominik mistspielte, vor allem mit Torsten, konnte er seine Verwunderung nicht verbergen. Die Zwei waren in einem Team, voll dabei und ergänzten sich super. Am Ende gewann ihr Team sogar.
Nach dem Spiel gingen alle zu den Umkleiden, zogen sich aus und gingen duschen. „Hey Torsten du kannst echt gut Fußball spielen. Bist du in einen Verein?" fragte Jens, ein mittelgroßer Schäferhund, voller Begeisterung. „Nein, ich spiele nur so zur Freude." antwortete Torsten knapp, ohne ihn anzusehen, während er sich einseifte. Er musste sich sehr konzentrieren, damit er nicht erregt wurde, denn als er Dominik nackt gesehen hatte, wäre es bei dem Anblick fast geschehen. Was er jedoch nicht wusste war, dass es Dominik genauso erging wie ihm. Die ganze Zeit über redeten die beiden miteinander und warfen sich ab und an kurze Blicke zu. Als sie schließlich fertig waren, hatten alle anderen die Dusche schon verlassen. Sie schüttelten sich kräftig, trockneten sich ab und zogen sich zügig wieder an.
Da der Unterricht nun endlich vorbei war, gingen die Zwei gemeinsam in Richtung Stadt und Dominik begann zu erklären, was er vorhin meinte: „Also vor einem Jahr fing es an, dass ich mich zurückzog und mit niemandem mehr redete. Hatte sehr viel privaten Stress.". „Und deswegen reagieren sie so oder was?", fragte Torsten verwunder. „Nun ja. Ich habe sie anfangs oft ohne Grund angebrüllt und einmal auch jemanden zusammengeschlagen." entgegnete der Wolf verlegen. „Was ist denn passiert, dass du so regierst? Ich kenne dich nicht lange, aber du machst eigentlich nicht den Eindruck, als würdest du einfachen irgendwen grundlos zusammenschlagen." meinte Torsten ungläubig und schaute ihn fragend an. Grade, als sie in der Stadt ankamen sah Torsten eine Eisbude und ging sofort hin, ohne die Antwort von Dominik abzuwarten. Dieser grinste nur kopfschüttelnd und dachte sich: „Anscheinend mag er genauso gerne Eis wie ich.". „Ich hätte gerne einmal Karamell und einmal Pistazie." sagte Torsten und freute sich, wie ein kleiner Welpe auf das Eis. „Sofort, einen Moment bitte." kam als Antwort und nach einer Weile bekam er sein Eis in die Pfote gedrückt. Grade als er bezahlen wollte, hörte er wie Dominik sagte: „Ich bekomme dasselbe.", sein Pfoten auf Torstens legte und diese runter drückte. Der Verkäufer nickten kurz, gab ihm dasselbe, woraufhin der Wolf für beide bezahlte und sie sich wieder auf den Weg machten.
„Du wolltest wissen was passiert ist oder?" fragte Dominik nervös nach, denn er hatte noch nie mit jemandem darüber geredet. „Wenn du es mir sagen willst, ja. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm." meine Torsten und schleckte weiter an seinem Eis, während er sich etwas Sorgen machte, da ihm aufgefallen war, wie nervös Dominik war. „Ich hatte einen hälftigen Streit mit meinen Eltern. Mein Vater hat mich sogar verprügelt und aus dem Haus geschmissen. Seit dem hatte ich kein Vertrauen in irgendjemanden mehr und in der Klasse bin ich dann halt sehr sauer geworden, weil man mich genervt und auch gemobbt hatte. Irgendwann bin ich dann mal ausgerastet und habe jemanden zusammengeschlagen. Seit dem hatten alle Angst vor mir." erklärte Dominik und man sah ihm an, dass es in immer noch sehr beschäftigte. „Oh das tut mir leid. Es geht mich zwar nichts an, aber darf ich fragen, über was ihr gestritten habt?" fragte Torsten neugierig. Dominik leckte kurz an seinem Eis und überlegte, aber er hatte sich geschworen, ihm zu Not alles zu erzählen, denn er wollte ihn nicht auch als Freund verlieren. „Weil ich meinen Eltern gesagt habe, dass ich schwul bin." antwortete er leise und wartete auf die Reaktion von Torsten. Dieser konnte nicht glauben, was er grad gehört hatte und ließ vor Schreck sein Eis fallen. „Du bist schwul?!" fragte er zur Sicherheit nach und schaute ihn mit offenem Maul an. „Ja bin ich. Ich weiß, jetzt hasst du mich sicherlich. Naja, war schön dich kennengelernt zu haben." sagte Dominik und rannte davon. „Nein...Warte!" schrie Torsten hinterher, doch er war schon längst weg.
Traurig ging Torsten nach Hause, denn er konnte nicht glauben, dass Dominik schwul war. Dieser wundschöne Wolf war schwul....genau wie er...und er hatte ihn grad behandelt, als wäre er ein Freak...er hätte sich dafür am liebsten geohrfeigt. Genauso niedergeschlagen kam auch Dominik zuhause an. Total fertig warf er sich auf sein kleines Bett und drückte sein Gesicht in ein Kissen. Warum hatte er es ihm nur gesagt? Torsten hasste ihn jetzt wohl und spätestens morgen würde es die ganze Schule wissen. „Naja egal. Einen Versuch war es wert. Ich werde meinen Weg einfach weiter gehen." seufzte er. Beide lagen nun niedergeschlagen in ihren Betten und der Husky dachte darüber nach, wie er Dominik beibringen konnte, dass er nichts gegen Schwule hatte...im Gegenteil, dass er selbst schwul war, aber er müsste leider bis morgen warten.
Es dauerte nicht lang, bis er schließlich von seinen Sorgen begleitet einschlief und der nächste Tag anbrach.
Als er wie jeden Morgen wieder im Unterricht saß, versuchte er mit Dominik zu reden, aber er schaffte es nicht, da er im Unterricht nicht reagiert und ihn ignorierte, in den Pausen immer als erstes weg war und nach Schulschluss auch sofort verschwand. Der junge Husky ärgerte sich sehr, da jetzt Wochenende war und er bis Montag warten müssen wird. Auch seine Eltern waren nicht da, denn sie würden erst Sonntag wiederkommen. So warf er sich allein zuhause aufs Sofa und sah gemütlich einen Film nach dem anderen, um sich abzulenken und nicht mehr an Dominik zu denken. Erst nach Mitternacht machte er das Gerät aus und wollte schlafen gehen, doch grade als er die Schalosien runter lassen wollte, stocke sein Atem und er konnte nicht glauben, was er sah. Draußen auf dem Weg vor dem Haus lag unter einer Straßenlaterne ein schwarzer Wolf. Bei näherem hinsehen bemerkte Torsten, dass es Dominik war, woraufhin er sofort raus rannte und erschrak. Dominik war bewusstlos und blutete. Schnell packte er ihn und zog ihn ins Haus, direkt ihn sein Zimmer, wo er ihn auf sein Bett wuchtete. Da es den ganzen Abend geregnet hatte, war Dominiks Kleidung nass und der arme Wolf war bis aufs Fell durchnässt. Tosten zog ihn aus, trocknete ihn ab und zog ihm einen seiner Boxershorts an. Sein Blick wanderte an dem Körper des Wolfs entlang und blieb bei einigen Schnittwunden stehen, welche er sofort reinigte und verband. Zum Glück war seine Mutter Ärztin, weshalb er alle Tricks kannte und Dominik schnell versorgen konnte. Nachdem er mit allem fertig war und seinen Kumpel zugedeckt hatte, setzte er sich auf einen Sessel neben sein Bett und wartete, bis Dominik endlich aufwachen würde.
Nach einigen Stunden wachte dieser auch endlich auf und fasste sich an den Kopf. Sein ganzer Schädel dröhnte und sein Blick war noch verschwommen. Er blinzelte einige Mal, bevor er wieder etwas besser sehen konnte und sich erst einmal umschaute. Seine Augen folgten den hell gestrichenen Wänden und bemerkten, dass der Raum noch nicht ganz eingerichtet war. Plötzlich blieb sein Blick stehen, denn neben ihm saß eine Person, die leicht lächelnd in einen Sessel saß und sofort fragte: „Wie geht es dir?". Allmählich wurde sein Blick wieder scharf und er konnte Torsten erkennen.
Langsam setzte sich Dominik hin, sah an sich herab und wurde leicht rot, als er merkte, dass er nur in Shorts auf Torstens Bett lag und seine Wunden verbunden waren. „Hast du mich ausgezogen und versorgt?" fragte er vorsichtig nach. „Ja habe ich, aber keine Angst. Ich habe dir nur die nasse Wäsche ausgezogen und dir ne Boxershorts von mir angezogen. Ach und deine wunden versorgt. Aber sag mir lieber erst mal, was passiert ist." meinte Torsten besorgt und deutete auf eine Platzwunde an seinem Kopf. „Naja, die, die dich angriffen haben, haben mich überfallen und so zu gerichtet." antwortete Dominik ruhig und lehnte sich zurück. „Scheiße, man wir müssen sie anzeigen!" sagte Torsten aufgebracht und ballte eine Pfote zur Faust. „Das geht nicht. Ich kann mir keinen Anwalt leisten.", sagte Dominik und tastete nach der Wunde an seiner Stirn. „Mein Vater ist Anwalt, er wird dir sicher helfen." sagte Torsten sofort und grinste ihn an. „Und warum sollte er mir umsonst helfen? Er kennt mich doch gar nicht.", fraget Dominik ungläubig. „Ach, wenn ich ihn bitte einem so süßen Wolf, wie dir, zu helfen, dann macht er es." sagte Torsten und grinste noch breiter, als zuvor. „Ähm...Süßen Wolf? Wie meinst du das jetzt?" fragte Dominik verwirrt und schaute zu Torsten. „Ja...das wollte ich dir noch sagen. Ich habe nichts gegen Schwule, da ich selbst schwul bin und ich finde dich sehr süß und...hmm...naja...ich liebe dich." sagte Torsten schüchtern und wurde knallrot. Dominik konnte nicht glauben, was Torsten grade gesagt hatte. Der süßeste Husky, den er je gesehen hatte, war schwul und liebte ihn. Sein Herz sprang über vor Glück und seine Schmerzen waren wie weggefegt. Er zog Torsten zu sich und drückte ihm einen langen Kuss auf die Schnauze. Torsten war zwar zuerst etwas verwirrt, erwiderte dann jedoch den Kuss und genoss es in vollen Zügen. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die dennoch viel zu schnell endete, lösten sie sich und schnappten nach Luft. „Ich liebe dich auch.", sagte Dominik und küsste ihn erneut und meinte dann, „Lass uns schlafen. Es ist schon spät.". Er zog die Decke ein Stück beiseite und machte ihm Platz, woraufhin ihn Torsten ansah und meinte: „Du willst, dass ich mit dir, in einem Bett schlafe". „Ja, warum nicht? Zieh dich um und dann komm her." saget Dominik und grinste ihn breit an. Torsten konnte das Angebot natürlich nicht abschlagen. So zog er sich bis auf die Unterhose aus und kuschelte sich sofort an den Wolf, der schon sehnsüchtig auf ihn wartete und zufrieden murrte. Dieser legte sofort seinen Kopf an Torstens Schulter und es dauerte nicht lange bis beide einschliefen.