Das Haus Rosé 2 - Tierisch viel Arbeit

Story by Bluewing on SoFurry

, , , , , , , , ,

Imported from SF2 with no description.


Tierisch viel Arbeit


Tom war völlig aufgeregt und sah sich einmal im Kreis um.

„Wo wollen wir anfangen?“

Albrecht sah sich auch um und massierte sich die Felltasche, die so fest gespannt war, wie selten zuvor.

„Ich… weiß nicht Tom… kommt drauf an, wie du was machst.“

„Wir Eins mit allem. Einfach machen!“, sagte plötzlich Viktor und umschlang Albrecht von hinten.

„Totec?“, fragte Tom den letzten in der Runde.

„Ähm… ich würde sagen, wir arbeiten uns von unten nach obensss. Zuerst die kleinstensss und dann zu den größten, sollten wir unss Hocharbeitens.“, sprach Totec langsam und man merkte, dass die Aussprache schon deutlich besser wurde.

„Du kleine geile Echse. Wusste ich doch, dass du auch auf die Tiere stehst. Ich habe es in deinem Blick gesehen, als ich heute Mittag darüber gesprochen habe, was heute Abend geplant war.“

Totec sah schamvoll zur Seite.

„Ich…“

„Ist schon ok. Dann… lasst uns das so machen. Wir fangen bei den ganzen Reitechsen an, doch zuvor möchte ich wissen, wie sind sie so. Wie sind sie in der freien Laufbahn. Sind sie Herdentiere, oder Einzeltiere? Erzähl einfach alles, was du über sie weißt.

Sie vier gingen gerade den Gang entlang und machten die Laternen zwischen jedem Abteil an, als Totec von den Reitechsen zu erzählen anfing.

„Sie sind Herdentiere. Es gibt ein Alphamännchenss und ein Alphaweibchen. Dann gibt es die Betatiere. Die Alphas und Betas dürfen Eier legenss, alle anderen nichts. Eine Meute von ihnen, besteht zwischen Zwei bis Zwanzigss. Die Alphatiere sind die stärkstens, die wildestens und die Beta, folgen der Stärke der Alphass.“

„Ok, wie habt ihr sie dann gezähmt?“

„Gar nichtss. Wir stehlen die Eier und ziehenss sie dann auf. Wilde Echsen sind zu wild und lassen sich nicht zähmenss.“

„Dann machen diese Reitechsen alles was man ihnen sagt, oder?“

Totec nickte.

„Sie sind wild bei Feindensss, aber zahm bei unsss. Wir schätzen sie sehr und deswegenss behandeln wir sie sehr gut.“

„Dann… ist es ein leichtes Spiel.“

Tom blieb stehen und sah seine drei Lieben an.

„Unser Ziel ist es, dass jede Echse heute mindestens dreimal kommt. Natürlich hintereinander. Zweites Ziel ist, dass wir sie alle einmal ficken und dann den Phallus in den Hintern drücken. Oder… nein, besser ist sie einfach zu ficken, denn dann merken die Gäste, das sie noch alle jungfräulich sind. Drittes Ziel ist es, dass mindestens zwei von uns eine Echse einen bläst und der Grund ist der, dass sie verstehen sollen, dass jeder neue, sie zu einem Orgasmus bringen möchte. Wir arbeiten uns von Abtei zu Abtei durch. Soo… ich hoffe ihr beiden wisst noch das Wort, wie man die Echsen davon überzeugt, dass man ihnen freundlich gesinnt ist.“

Alle bis auf Tom zitterten vor Aufregung am ganzen Körper und waren aufs höchste erregt. Docht etwas störte Tom an Totec. Seine Hand schnellte nach vorne und mit einem *KRACH*, hielt Tom den teuren Gürtel von Totec in die Luft.

„Den bekommst du nicht mehr wieder. Du brauchst ihn nicht und wenn du so unbedingt jeden zeigen willst, welchen Clan du angehörst, dann wird der Gürtel zur Halskette umfunktioniert.“

Totecs Schritt war eine Augenweide. Die zwei massiven und dicken Hoden, hingen fast eine Handlänge tief im weichaussehenden Hodensack. Der steife Penis, der Armlang war, zeigte leicht schwungvoll nach oben und lud ein, an der Zitzenförmigen Eichel zu nuckeln, die dann immer breiter wurde, bis zum Eichelrand, die voller leichtspitzen Höcker verziert war. Der fast vier Finger dicke Schaft, war dunkelrot und glatt. Noch glatter und dunkelroter war die Eichel und die abgerundete Spitze, glühte von ihnen heraus und glänzte im Feuerschein.

Der Wolf neben Totec, fing zu sabbern an und starrte voller Gier und Hunger, den geilen Echsenpenis an.

Schockiert starrte Totec seinen Gürtel an, den Tom einfach von seiner Hüfte gerissen hat. Doch dann, ließ er den Kopf hängen und nickte einfach nur.

„Halskette klingtss auch gut…“

„Gut, dann wirst du deine Halskette bekommen. So eines noch, damit wir den Echsen einen Orgasmus nachdem anderen geben, sollten wir sie auch mit den Händen zum abspritzen bringen. So kommen wir auch etwas schneller voran. Also dann… wollen wir mal.“

Tom drehte sich nach rechts zum ersten Abteil und stieg über die Hüfthohe Kette. Wenig überraschend schliefen die Echsen. Doch was ihn überraschte war, dass sie noch immer schliefen als er in die Mitte von ihnen ging.

„Schlafen sie sehr tief?“, fragte er nach hinten und Totec kam gleich zu ihm und sah auch runter zu einer dunkelblauen Reitechse.

„Ja. Sie haben nichtss zu befürchten. Deswegen schlafen sie alle tief und fetsss.“

„Und wie sind sie drauf, wenn man sie weckt?“

„Sie sind nicht schlechtss gelaunt, wenn du das fragssst.“

„Na dann, schnappt euch einen und los geht’s und vergesst nicht * Zeqtec* zu sagen, wenn die Augen aufgehen.“

Tom schnappte sich gleich die blaue vor ihm und setzte sich auf die Knie. Die Reitechsen waren alle von der Schulterhöhe so groß wie er. Sie hatten ein Rückenkamm, überaus starke Beine und drei Zehen pro Fuß. Ihre Hände hatten scharfe Krallen, die sogar Metall durchschlagen konnten. Die Schuppen am Körper waren dick und breit, aber auch warm. Doch die an der Körperunterseite, waren dünn und als Tom seine Hand auf den Schenkel der eingerollten Echse legte und gezielt zwischen die Beinen fuhr, wurde es immer wärmer und die Schuppen wurde so fein, das man schon glaubte, über weiches Leder zu fahren.

Doch es gab ein Problem. So wie die Echse eingerollt war, kam seine Hand unmöglich zum Ziel und er war nicht der Einzige, der vor diesem Problem stand. Alle hatten das Problem und sahen sich fragend an.

„Wecken?“, flüsterte Tom und sie alle, waren jetzt noch nervöser als vorhin.

Nachdem er ihr zögerliches Nicken sah, legte er eine Hand auf den großen und massiven Kopf der Echse und fing über die warmen Lefzen und Nüstern zu streicheln an. Schon nach zwei Sekunden flatterten die Augen auf und Tom flüsterte gleich * Zeqtec* der Echse zu.

Die zuerst enge geschlitzte Pupille weitete sich, als er das flüsterte und dann hörte er seine Freunde das gleiche flüstern. Die Pupille wurde breiter und die Echse schloss langsam wieder die Augen. Der Kopf der Echse, die leicht so groß und breit wie Toms Bauch war, drückte sich gegen seine Hand und ein freundliches Murren war zu hören.

„Na du, darf ich zwischen deine Beine?“, gleichzeitig wie er mit der Echse sprach, legte er die andere Hand wieder auf den Oberschenkel und fuhr gezielt wieder zwischen die Beine. Es war verblüffend und erstaunlich, wie zahm die Echse war. Schon fast liebevoll, leckte sie über seine Hand, als sie vorne an den Nüstern entlangstrich. Was ihn aber noch erstaunte war, dass die Echse die Hand freien Zugriff gewährte. Als ob sie wissen würde, was er vorhatte, hob sie das Bein und nun, konnte Tom alles sehen und mit der Hand berühren.

Die Echse hatte zwei massive Hoden, die eng am Körper anlagen. Über die fuhr Tom gleich mit der Hand rüber und die Echse murrte noch lauter und freundlicher. Die Hoden waren steinhart, größer als seine Faust und schön oval. Als er etwas an ihnen zog, zuckten die Muskeln am Oberschenkel etwas, und der Hodensack gab nach. Nach etwas ziehen am beiden Hoden, hat Tom herausgefunden, wie tief die Hoden hängen konnten.

Hinter sich hörte er ein Zischen und das Heu bewegte sich knisternd. Dann ein seufzen und dann hörte er, wie was Schweres fiel. Tom sah kurz nach hinten und er sah Viktor auf den Schwanz einer Echse sitzen und mit den Oberkörper auf der Echse liegen, die sich auf den Rücken gelegt hatte. Der Wolfbecken bewegte sich langsam vor und zurück und die grüne Echse, die Viktor zu ficken begann, rührte sich nicht und schien es mit einen lauten Murren einfach nur zu genießen.

Als Tom grinsend zurück in den Schritt seiner Echse blickte, stellte er fest, dass die Hoden bis zu einer Handbreite runterhängen konnten. Da er dies nun weiß, prüfte er jetzt die Schmerzgrenze. Sachte fing er den rechten Hoden zu drücken an und die Echse murrte nur lauter, wie fester er zudrückte. Als er schon recht fest zudrückte, zitterten die Beine leicht und da, stoppte er dann.

„Das hast du brav gemacht…“, sagte er und gab ihn dann einen langen und sanften Kuss direkt vorne auf die Lippen. Und der Kuss, wurde mit der Zunge erwidert. Warm und nass glitt die Zunge über seine Zunge, seine Lippen und über seine Nase.

Mittlerweile ging es hinter ihm ziemlich heiß her und Tom wollte nun auch langsam. Seine Hand glitt von den geilen Hoden nach vorne und er nahm die Hauttasche in die Hand. Sie war groß, weich und heiß und, er konnte deutlich die Eichel darin spüren, die kurz vor dem Ausgang lag. Das war sein Ziel und deswegen traute er sich mit der Hand in die warme und nasse Hauttasche reinzufahren. Nun zog seine Echse zischend die Luft ein und fing sich zu bewegen an. Während Toms Hand in der Hauttasche steckte, drehte sich die Echse auf den Rücken und ließ die Beine gespreizt einfach in der Luft runterhängen.

Er konnte es nicht anders beschreiben, als ob die Echsen gewillt waren alles über sich ergehen zu lassen, was man wollte. Sie waren wirklich schwul, das hörte und roch Tom. Und sie waren allesamt geil, weil Toms Hand aus der Hauttasche geführt wurde, während der Echsenpenis steif wurde.

Vor sich, sah er ein Abbild von Totecs Penis, nur war von allem mehr dabei. Er war etwas dicker, etwas länger, hatte etwas mehr ausgeprägter die Höcker am Eichelrand und die Zitzen förmige, abgerundete Spitze, war genauso einladend, wie die von Totec.

Dann überkam es ihm, als er den Penis roch. Er schwang sein Bein über den Schwanz der Echse und vor sich, vor seinem Steifen Dalmatiner Penis und halb verdeckt von den zwei massiven Hoden der Echse, sah er die zuckende und leicht rote Rosette. Sofort Positionierte er seine Spitze vor die Rosette, damit seine Vorfreude auf die Rosette geschossen wird. Doch er hatte keine Geduld mehr. Zu lange ist es her, dass er Sex mit einem Tier hatte. Er massierte seine Spitze an der weichen und heißen Rosette und es fühlte sich einfach nur noch geil an.

Dann packte er den Echsenpenis vor sich mit beiden Händen und stieß die Hüfte nach vorne. Er rammte seinen ganzen Penis rein, samt knoten und das, ließ die Echse am ganzen Laib erzittern und laut murren. Kurz verspannte sich die große und schwule Echse, aber als Tom die Hüfte nach hinten zog und den Knoten gegen den Muskelring drückte, hörte er ein Zischen, dass einem seufzen gleichkam. Man hörte ein *Plop*, als sein Knoten den Muskelring passiert hat und wieder draußen war.

Da er nun auch das weiß, dass die Echsen wirklich geil werden, wie größer der Penis der Person war, der sie fickte, fing er nun endgültig an. So notgeil wie er war, fing er augenblicklich die Echse unter sich hart zu ficken an. Gleichzeitig massierte er den Penis vor sich mit beiden Händen und dann kurz darauf, den Penis an der Eichel zu sich zu ziehen. Fast glaubte er, das er zu weit ging, das er den Penis zu weit nach hinten bog, aber es ging. Sogar recht leicht. Statt schief nach vorne, zeigte nun die Eichel senkrecht zu ihm rauf und das ist genau das, was er wollte.

Tom verschlang die Eichel gierig und fing sofort an die Spitze mit der Zunge zu verwöhnen, nachdem er seine Lippen über den Eichelrand gelegt hatte. Gleichzeitig fickt er sie und es dauerte überhaupt nicht lange, bis endlich was in sein Maul geschossen wurde. Es war ein langer strahl Vorfreude, der klebrig, salzig und schleimig war.

Und es war genau das, was ihn noch weiter einheizte. Er gab sich dem völlig hin, fickte das heiße Loch, saugte an der Eichel und schlang alles runter, was ihm die Echse gab. Nebenbei massierte er mit der anderen Hand den Schaft unter der Eichel und für ihn, zu lange, kam dann die Echse zischend und mit den Beinen stark zitternd zum Orgasmus.

Diese Menge an frischem warmem Sperma, hatte Tom nicht erwartet. Augenblicklich war sein Maul voll davon. Es schoss zwischen seinen Lippen raus und egal wieviel er schluckte, war es zu viel um alles zu schlucken. Er kämpfte wirklich mit der Menge, bis er endlich sah, wie die Beine links und rechts neben ihn mit dem zittern aufhörten. Zeitgleich, kam auch fast nichts mehr aus der Eichel raus und er bekam wieder Luft.

Selbst war er auch kurz davor zu kommen und das lag einfach nur daran, weil das Sperma wirklich geil schmeckte und roch. Es war würzig-salzig, war säuerlich wie ein leichter Wein und so geschmeidig beim Schlucken, wie ein Whisky. Tom ließ die Eichel aus dem Maul gleiten und genoss einfach nur in die Rosette zu stoßen. Nur zum Orgasmus zu kommen wollte er und er wollte, dass die Echse sein Sperma im Bauch spürte.

Einige Stöße später, hielt er den Atem an und öffnete sich seinem Höhepunkt. Seine Beine und sein Becken verkrampften sich, als er den Schritt fest gegen die Rosette drückte und in der Hitze der Echse explodierte. Es hörte sich sogar an, als ob es die Echse wirklich spürte, denn die murrte noch lauter, bewegte sich etwas unter ihm und wurde wieder stocksteif. Als Tom das spürte, packte er die Eichel mit der linken Hand und fing sofort an daran fest zu reiben.

Luftschnappend öffnet Tom die Augen und seufzte daraufhin laut, als sein Orgasmus verflogen war. Nun konzentrierte er sich wieder auf den Echsenpenis, während er noch immer tief in der Echse unter sich steckte.

Die Beine links und rechts zitterten stark und Tom nahm nun die andere Hand zu Hilfe und massierte den Schaft unter der Eichel. Jetzt, da seine große Lust verflogen war, spürt er die Anzeichen am eigenen Penis im heißen Echsenkörper. Die Rosette zog sich immer fester zusammen. Etwas drückte gegen seinen Knoten. Die klauenbewährten Zehen ballten sich zusammen, die Knie fingen zu zittern an und dann, als die Beine zitterten, spreizte die Echse die Beine noch weiter auseinander und kam zu laut grunzend und am Körper verkrampfend zum Orgasmus.

Ein dicker weißer strahl spritzte fast einen halben Meter hoch, bevor der sich in der Luft in kleine Tropfen aufteilte und auf Tom runterregnete. Toms Fell wurde Nass von Echsensperma und als der Strahl verschwand, zog sich die Rosette abermals zusammen und ein großer dicker Schwall Sperma ergoss sich über seine zwei Hände. Dann war es vorbei und die Echse unter ihm schnappte hechelnd nach wichtiger Luft. Die zweite Ladung Sperma war dickflüssig und klebrig und mit langen Fäden tropfte das Sperma von seinen Händen runter.

Doch damit war es noch nicht vorbei. Tom massiert weiterhin die Eichel und den Schaft darunter und da, hörte das Murren auf. Die Beine fingen in der Luft leicht zu laufen an. Die Hände der Echse sahen so aus, als würden sie etwas ausgraben wollen. Er hörte ihn fiepen, laut murren und auch leise zischen, aber sonst, bewegte sich die Echse nicht. Sie lag weiterhin auf den Rücken und Tom durfte weiterhin an dem geilen Penis alles machen, was er wollte. Vielleicht waren es drei, oder vier Minuten, bis die Beine in der Luft erstarrten. Die Zehen wurden diesmal gespreizt, die Beine zusammengezogen und kurz bevor die Beine seine Hände erreichten, verkrampfte sich die Echse so sehr, dass sich der Oberkörper in seine Richtung bewegte und sie Augenkontakt herstellen konnten. Er sah sein Flehen für eine Sekunde, bis sich die Pupillen nach oben bewegten und die Augen halb weiß waren.

Der Körper erschlaffte völlig. Die Beine hingen einfach so zur Seite, dann war ein schnaufe zu hören und der Penis in seiner Hand erbebte. Zuerst ein paar Tropfen und nach den paar Tropfen, ergoss sich die Echse mit Müh und Not über seine Hände. Es sah so aus, als hätte der Brunnen keinen Druck mehr und nur knapp, kam noch Wasser aus dem Brunnen raus. Genauso sah es bei der Echse aus, nur das ein stetiger Strohm rauskam und das auch nur für vielleicht Sechs, oder Sieben Sekunden. Er spürte wie schwer die Echse die letzten Reste aus dem Körper pumpte. Am Schaft spürte er mit den Händen den schwachen Druck vom Körper das Sperma den Schaft hochzudrücken und wie der dann oben an der Peniszitze rauslief.

Nun wusste Tom alles was er wissen musste und er ließ den steifen Penis los, der sofort auf den Bauch der Echse klatschte. Daraufhin zog er langsam seinen dicken Knoten raus und als der draußen war und er aufstand, rollte sich die Echse murrend auf die Seite und zusammen.

Als sich Tom wieder der Echse zuwandte, um ihr wieder einen Kuss auf die Lippen zu geben, sahen ihn zwei warme Augen an und darin, sah er nur Dankbarkeit.

Die anderen Echsen in der Abtei waren wach und beobachteten genau und mit regen Interesse, was sie machten. Gleich ging Tom zur nächsten Echse und flüsterte ihr * Zeqtec* zu, nur um sie dann auf den Rücken zu rollen und sich direkt mit dem Hintern auf dessen hieße und weiche Hauttasche zu setzen.

Liebevoll streichelte er hinten die zwei großen Hoden der Echse, die flach atmete und sonst entspannt dalag und die Beine seitlich hingen ließ.

Albrecht streckte den Kopf gen Himmel und streichelte sich den Bauch, während er sich an der Brust der Echse abstützte.

Totec war noch am ficken während das Reittier ebenfalls auf den Rücken lag.

Viktor war schon fertig und leckte den gesamten Penis der Echse sauber, die ebenfalls auf den Rücken lag.

Da winkte er Viktor zu sich und der Wolf ging auf allen vieren wie ein Wolf zu ihm, um sich dann zu seinen Pfoten zu setzen und den Kopf auf den Schenkel abzusetzen. Gedankenverloren streichelte er den Kopf von Viktor und wartete nebenbei, bis Albrecht und Totec fertig waren.

Einige Minuten später zog Totec dann seinen Penis aus der fauchenden und windenden Echse, die nur zu gern weiter gefickt werden wollte, so schien es. Totec kam dann Atemringen zu ihm und lehnte sich rechts neben ihn an der Echse an, auf die Tom saß. Totecs Penis glänzte und war noch immer pochend steif. Der Geruch von Sperma war nun so intensiv, dass er die Augen schloss und darin nur zu gern badete.

Weiter Zehn Minuten und einen Ritt von Albrecht später, war auch sein Liebster fertig und stand mit zittrigen Beinen auf. Ein gewaltiger schwall Sperma ergoss sich aus seinen Hintern und zeichnete einen Pfad auf dem Heu, als der zu ihnen kam und sich auf der anderen Seite anlehnte.

„Tom, weiter?“, fragte Viktor und Tom kam langsam zurück von seinen Gedankengang. Einen nachdem anderen sah er sich an und die drei schienen noch zu wollen, doch der einzige der mit ihm mithalten konnte, war sein lieber Albrecht. Denn der war der einzige, der schon ein Teil der Eingewöhnungsphase hinter sich hatte.

Aber das war nicht der Grund, wieso er den Kopf schüttelte.

„Schaut euch das einmal an.“, sagte und zeigte dann Tom auf alle Echsen, die in diesem Abteil waren.

Seine drei Freunde ließen ihren Blick schweifen und nur einer, bekam große Augen und das war Albrecht.

„Jede Reitechse verhält sich gleich…“

Tom stand auf und seine drei Freunde bekamen große Augen und sahen sich den Penis an, der zwischen der Echse am Boden und Toms Hintern zu sehen war. Als er dann einfach davonging, rutschte die Eichel aus Tom Rosette und der Penis der Echse klatschte laut auf den Bauch auf.

Im Gang stehend, sah sich Tom um und dachte wieder nach. Albrecht hatte eine Ahnung und ging gleich zu seinen Liebling hin.

„Glaubst du etwas, dass sie schon eintrainiert wurden?“

Tom sah es auch so und dabei kamen die anderen zwei hinzu.

„Ja und Nein.“, er wandte sich nun an alle drei.

„Schaut, jedes Tier hat seine eigene Persönlichkeit. Seine eigenen Vorlieben und Vorstellungen von Sex. Was ich gesehen und beobachtet habe ist, dass sie alle gleich eintrainiert wurden. Aber das glaube ich nicht. Jedenfalls nicht so. Sie alle, so scheint es mir, mögen alle dasselbe. Sie verhalten sich gleich in Bezug auf Sex. Das heißt für mich, dass sie alle nur einen hatten, der das gemacht hat, was wir gerade getan haben. Denn nur so, ergibt das alles einen Sinn.“

„Aber Tomss… sie kommen alle von überallss aus meinen Land. Wie…“, Totec stockte der Atem und sah sich alle Abteile mit einen dreh an.

„Tom? Nicht weiter?“, Tom lachte auf, als Viktor das fragte und er umschlang ihm mit einem Arm am Hals und zog ihn zu sich. Albrecht wusste jetzt nicht so genau, wieso Totec so reagierte und deswegen, fragte er einfach dumm nach.

„Was ist Totec, ist dir was aufgefallen.“

Totec brauchte kurz, um seine Gedanken zu sammeln, doch dann sprach er aus, was offensichtlich für ihn war.

„Ich bin Hauptmann in einem Clanss das nur Bogenschützen hat. Es gibt ein Clan, der nur bautss.“

„Und es gibt ein Clan…“, sprach Tom nun weiter.

„… der nur Tiere züchtet.“

Albrecht verstand auf Anhieb und sah sich genauso wie Totec, jedes Abteil an.

„Das bedeutet meine Lieben, dass es im Clan der Züchter, eine Echse gibt, die sich vermutlich bei jedem Männchen austobt. So richtig und ich wette sogar, dass jedes Männchen hier, sich genauso auf den Rücken rollt und sich von uns ficken und blasen lässt.“

„Das ist… wirklich viel Arbeit…“, stellte Albrecht nüchtern fest.

„Das ist nicht nur viel Arbeit, sondern schon fast unmöglich für eine Person.“, gab Tom wieder seinen Senf dazu und war wieder in Gedanken.

„Stimmtss… es ist unmöglich… alleine sowas zu machensss. Da waren mindestens… drei, nein… Dreißig, oder Vierzig Echsenss… wenn nicht…“

„ALLE!“, sagte Tom laut.

„Nur das ergibt Sinn. Es muss der ganze Clan dahinterstecken. Die Reitechsen sind unterschiedlich alt, waren in Kriege, oder im ganzen Land verteilt und jetzt, sind sie hier. Woher wussten sie das diese Reitechsen schwul und somit für die Zucht untauglich sind? Natürlich durchs probieren und wo probiert man das? Genau dort, wo gezüchtet wird!“

„Unmöglich…“, Albrecht war wirklich weggeblasen. Nur das ergab einen Sinn und Tom hatte völlig Recht.

„Totec, weißt du wie die Tiere aufgezogen und erzogen werden?“

Sein Echsenkrieger schüttelte den Kopf und Tom war nicht überrascht.

„Zählt wohl zu einer der großen Geheimnisse, oder?“

Wie erwartet und schon fast lustig, weil er es so erwartet hat, nickte Totec.

„Naja… ich beschwere mich nicht dafür, sie haben uns nämlich sehr viel Arbeit abgenommen. Deswegen würde ich jetzt eine warme Suppe essen, um mir einen neuen Plan für die Tiere zu Recht zu legen.“

Schon fast entrüstet fragte Viktor laut zu den dreien, die einfach davongingen: „Nicht weitermachen?!“

Bernhard

Alles tat ihm am Körper weh. Den ganzen Vormittag hatte er Sex mit Barbos. Zuerst zwei Stunden wurde er von ihm gefickt und dann durfte er zwei Stunden ran. Wenn er nicht die zweite Phase gemacht hätte, wäre er schon nach 10 Minuten fix und fertig gewesen. Doch zwei Stunden einen Orgasmus nachdem anderen zu bekommen, war wirklich harte Arbeit und er fraget sich, wie die Jungs es nur schafften.

Denn die lachten und spielten am Feuer und es sah so aus, als ob nichts wäre. Aber auch Barbos neben ihn, sah wirklich geschafft aus.

„Nah ihr, wollten wir dann eine Runde ficken?“

Er und Barbos sahen geschockt nach hinten zu Sartesh, der langsam zu ihnen ging und hinter ihnen in die Hocke ging. Gleichzeitig wurde sie dann von ihm umarmt und die Finger glitten über ihre Brust.

Wie aus einem Maul, sagte sie gleichzeitig: „NEIN DANKE!“

Kichernd setzte sich Sartesh nun vollends hin und stützte sich an ihren Schultern ab.

„Das glaube ich euch und bestimmt fragt ihr euch, wie es die ganzen Jungs schaffen und nicht so kaputt sind, wie ihr beide.“

Gleichzeitig nickten sie und sahen zu den Jungs rüber, wie es Sartesh tat.

„Weil es ihr Leben ist. Sie wollen ficken und gefickt werden. Sie tauchen komplett in die Welt ein und sie wissen, dass ihr Leben nur noch aus Sex bestehen wird. Das ist das schönste, was sie sich vorstellen können. Sie brauchen nicht mehr auf dem Feld arbeiten, oder in die Schule zu gehen. Sie brauchen sich nicht mehr wegen ihren Gefühlen zu schämen oder sich zu verstellen. Sie sind sie selbst und was schöneres, können sie sich nicht vorstellen.“

Tom und Barbos schluckten schwer und nahmen wie Zwillinge einen Löffel ihrer Suppe in die Schnauze.

„Naja, morgen wird es nicht so schlimm werden, denn da übernehmen die alten Jungs das sagen.“

„Was kommt morgen auf uns zu?“, fragte Bernhard und hatte schon Angst die Antwort zu hören.

„Morgen werdet ihr in Gruppen aufgeteilt und es wird euch gezeigt, worauf die Gäste besonders stehen. Wie man auf sie zugeht, wie man mit ihnen redet, so wie bei dir und Leon, Barbos.“

Kurz lächelte Barbos, als er sich an den Tag erinnert, als Leon ihn ausgesucht hat, anstatt andersrum. Am Ende hat er alles aufgegeben, nur damit er das bekam, was Leon ihn angeboten hat.

„Ok ja… das war schon super heiß und sexy.“, gestand er Sartesh und er sah ganz überrascht runter an sich, als sein schlaffer Penis, der vorhin nur halbtot auf dem Boden lag, langsam wieder mit Blut vollgepumpt wurde.

„Und das war ja noch gar nichts. Ihr werdet sehen, was ein Blick, eine Berührung, eine Andeutung alles Anrichten kann. Aber erst, morgen.“

Sartesh stand ächzend auf und ging davon.

Richard

Richard flatterten die Augen und dann, fielen ihm fast die Augen raus. Geschwind stand er auf und während das Wasserbecken in seinem Zimmer plätscherte, zog er sich sein Gürtel an und ließ das Weibchen in seinem Bett einfach weiterschlafen.

Seine Gedanken überschlugen sich, als er aus seiner Pyramide ging und von seinen Wachen begleitet wurde. Als er seinen Megalosaurus aus den Ställen rausführte und sich draufsetzte, sprinteten sie los. Es sprach kaum was und wenn, dann nur einfache Befehle zu sagen. Doch sein Ziel war zwei Tage entfernt und in der Zeit, mussten seine Wachen in der Zeit ihre Reitechsen wechseln, um mit ihm mitzuhalten.

Sein Land hat nun Frieden gefunden mit den Nachbarsländern. Gleichzeitig war es aber etwas leerer, weil sein Volk, noch immer feierte, wegen des Bündnisvertrags mit Karl. Tausende haben sein Land für immer verlassen und haben sich in Karls Land als Bauern niedergelassen. Mit der Hilfe der anderen Bauern, schufen sie sich ihre eigene Zukunft. Aber diese Tausende, waren nichts im Vergleich mit den Zenttausenden, die durch das Portal strömten und Karls Land überfluteten. Zum Glück hat Karl schon einiges in die Wege geleitet, damit sein Volk nicht hungerte und gleichzeitig hat es die Flut etwas unter Kontrolle gebracht. Zwar sind die Preise nun wirklich doppelt so hoch, wie zuvor, aber die Bevölkerung bekam deswegen Unterstützung vom Staat. Sie können einmal Täglich Brot und Gemüse als ein Paket an gewissen Stellen abholen. Das sollte für eine Familie für einen Tag reichen. So sah das auch Richard.

Aber er hat auch leider in Erfahrung gebracht, dass sich das Gerücht, dass der Apostel in Karls Reich befindet, nun auch gesichtet wurde. Noch ist nichts geschehen, aber er las Berichte, dass sich ganze Dörfer vorbereiteten, um das Portal zu betreten.

Das, was Karl jetzt sieht, wird nichts im Vergleich sein, was noch kommt. Und deswegen, hat auch er, König Richard, einiges in die Wege geleitet. Nun können nur noch 1000 seiner Echsen am Tag das Portal betreten, mehr nicht. Erst später, wenn das Haus Rosé öffnet, wird er es auf 4000 erhöhen. Das würde eine Völkerwanderung stoppten, so hoffte er zumindest. Aber, wenn Zehntausende wütende Echsen durch das Portal wollen, hätte er keine Chance etwas dagegen zu machen.

Mittags am zweiten Tag, schafften sie es endlich sein Ziel zu erreichen. Sein Megalosaurus war am Ende seiner Kräfte und als er abstieg, schaffte sein Tier gerade noch ein paar Schritte, um dann hinter der Mauer zusammenzusacken.

Vor ihm war ein großes Tor und nur weil er da war, war es geöffnet.

„Das ist…Xal´truth, ich sehe das erste Mal die Pyramide.“

Hunderte Echsen standen in Reih und Glied, um ihn zu Empfangen und die schmächtige Echse neben ihn, der ihn empfing, neigte das Haupt vor ihm.

„Mein Kööniiig… Willkommen, willkommen!“, Richard musste schon aufpassen nicht an der Schleimspur auszurutschen, als die Echse das Maul aufmachte.

Richard ging nach einem Schnaufen einfach los und passierte das Tor. Die Pyramide von Xal´truth war nicht hoch, sah nicht besonders aus und kaum waren Häuser zu sehen. Doch überall sah er Löcher im Boden, die stark umzäunt waren. Die Stadtmauer, sofern man das eine Stadt nennen konnte, war dennoch sehr hoch und es reichte an die Höhe der Stadtmauer der Hauptstadt.

Das sah für ihn sehr verdächtig aus.

„D-Darf ich f-fragen, was m-mein großer s-starker und m-mächtiger König möchte?“

Richard war vergäret, weil so ein Wurm vor seinen Beinen herumkroch.

„Wo ist Rax?“

„M-Mein… Clan Herr ist nicht anwesend… e-er ist auf der Suche nach… n-neuen E-Eiern!“

Es war ganz offensichtlich, dass die Echse zu seinen Beinen log. Die Hände konnten nicht stillhalten und die Augen konnten ihn nicht einmal anschauen.

„Dann wird er wohl nichts dagegen haben, dass ich mich mal hier umsehe.“

Richard eilte zu Pyramide und von hinten versuchte die schleimige Echse mit ihm mitzuhalten.

„Mein König! Wollt ihr nicht vielleicht unser Wein probieren. Ich bin mir sicher, dass mein Herr sehr bald zurückkommt! Wir haben auch wundervolle speisen!? Oder wollt ihr ein Weibchen, um die Saat weiter zu geben?!“

Alles klang verlockend und er würde eigentlich alles annehmen, aber er brauchte jetzt die Erkenntnis. Als er einen klauenbewehrten Fuß auf die Treppe legte hielt er sofort an und seine 20 Leibwächter standen im perfekten Kreis um ihn.

Seine geschlitzten Pupillen verengten sich und er sah dann die Treppe hoch. Sein Tritt hat Staub aufgewirbelt und auf jeder Stufe, lag eine gleichmäßige Staubschicht drauf.

„Wo ist der Eingang?!“, sagte er verärgert und sah nach hinten zu der dreckigen, schleimigen Echse, die ihn bis jetzt nur angelogen hat.

„Hier oben mein König…“, sagte die Echse und zeigte demütig rauf zu Pyramide.“

„Verstehe…“, wenn die Echse log, dann auch jetzt. Wenn sie nach oben zeigt, dann will sie den Eingang unten nicht preisgeben. Diesen Instinkt folgte Richard und nachdem er nach links an der Pyramide sah, ging sein Blick nach rechts und dort, fand er was er suchte. Er sah Schleifspuren, vereinzelte Klauenabdrücke. Und die Klauenabdrückte sahen verdächte gleich aus, wie der der lügenden Echse hinter ihm.

Er folgte den Spuren der schleimigen Echse und die führten ihn hintern der Pyramide. Zeitgleich versuchte die Echse eine Ausrede nach der anderen an ihm auszuprobieren. Bis er vor einen schmalen Spalt zwischen zwei großen Steinquadern stand.

„Du weißt, dass dein Kopf mir gehört, Echse.“, sagte er nun ruhig und schielte rüber zu der Echse, die ihm Empfangen hatte und nun auf den Knien saß und völlig aufgelöst zu ihm rauf sah.

„Ist Rax dort unten?“

Noch beim runterschauen auf den Boden, nickte die Echse und gleich darauf, nahmen ihn seine Wachen in Gefangenschaft.

„Nehmt ihn den Gürtel ab und er und seine Familie,… nein nur er, wird für die nächsten zwei Jahren die Saat unsrer Kriege empfangen dürfen.“

„Danke… MEIN KÖNIG…!“, Richard war überrascht, dass er so sich so verändert hat. Er empfand Mitleid mit der restlichen Familie. Eigentlich hätte er sie alle einfach geköpft. Doch nun, war es an der Zeit nach unten zu gehen.

„Zehn bleiben hier und bewachen den Durchgang, bleibt wachsam und keiner darf rein oder raus, bis ich was andere Befehle.“

Seine Eunuchen Krieger positionierten sich am Einfang und er voran, ging in die Dunkelheit. Die Luft blies ihm entgegen und er roch etwas, was er nicht ganz einordnen konnte. Es war stockfinster nach acht Schritten und deswegen musste er sich mit den Händen und Fingern vorantasten. Fast wäre er gestolpert, als er auf eine Treppenstufe stieg, die im Kreis runterging. Jeden Schritt zählte er mit und nach 76 Schritten, sah er weiter unten ein Licht.

Mehrere Fackeln steckten an der Wand, wobei nur eine brannte. Er nahm sich eine und zündete eine weitere an, um sie nach hinten zu reichen. Vor ihm war ein ungefähr 20 Meter langer Gang. Der Geruch wurde Intensiver und als er dann nach links abbog, musste er weitere 20 Meter gehen, bis er wieder Licht vor sich sah. Eine Fackel steckte in der Ecke und beleuchtete wieder einen Gang, der weiter voran nach rechts abbog. Aber ab da, wo die Fackel in der Ecke steckte, fing er an was zu hören. Es war ein Rauschen und er konnte nichts Genaueres rausfiltern. Also ging er weiter und der Geruch wurde immer Intensiver. Und als er wieder abbog, musste er nur drei Schritte gehen, bis er sich am Geländer festhalten konnte und den Blick schweifen zu lassen.

Er glaubte kaum was er sah. Seine Vermutung, die Vermutung von Tom, wurde zur Gewissheit. Es war erregend, schön, harmonisch, und doch, hat er das all die Jahre nicht gesehen. Vermutlich haben es sogar die vorherigen Richards nicht gesehen. Nein, nicht vermutlich, sondern ganz sicher. Sie hätten sie alle abgeschlachtet dafür, was sie unter ihm machten.

Es war eine Stadt unter der Pyramide. Eine riesige Höhle, die von Säulen getragen wurde. Ebenen weise standen schlichte Hütten aus Lehm und Stein am Rand der Höhle nebeneinander. Die gleichen Hütten standen auch zusammen in der Mitte der Höhle und wirkten wie kleine Inseln hier oben. Lagerfeuer brannten überall und um sie, sah er Echsen, wie auch Reitechsen. Ein Großes Haus, das nur aus Stein bestand, war weit, weit hinten in der Höhle und, da es das einzige ist das so groß war, musste wohl auch Rax dort sein. Doch zuvor, musste er fast die ganze riesige Höhle durchschreiten.

Also ging er den Weg weiter und sie führte langsam runter zur Höhle. Hinter einer Hütte endete der Weg und als er um die Hütte ging, bleib er stehen und schaute durchs Fenster rein. Eine Öllampe brannte am Tisch, wo nur zwei Stühle dranstanden. Ansonsten war da nur ein Bett, ein großes Bett und in diesem Bett, lagen zwei Echsen und zwischen denen zwei, lag eine Reitechse. Alle drei schliefen tief und fest.

Seine Aufmerksamkeit wurde auf die andere Hütte neben ihm gelenkt. Durchs offene Fenster spähend, sah er eine Echse, die gerade Lüstern und windend eine Reitechse ritt. Es sah so aus, als ob es die Reitechse wirklich genoss. Das Bett quietschte dabei laut und der dunkelrote Penis der Reitechse verschwand schnell zwischen den Po Backen der hellblauen Echse.

Richard hatte genug gesehen und es wurde Zeit Rax damit zu konfrontieren. Die übrigen Wachen spannten sich, als Richard zwischen den Hütten hervortrat. Nun konnte er genau sehen, was er von oben nicht erkennen konnte. Wenn es nicht so irritierend wäre, würde er es sogar als schön bezeichnen. Kleine Echsenkinder spielten mit den fast frisch geschlüpften Reitechsen fangen auf der Straße. Andere Echsen unterhielten sich untereinander, während bei jedem eine Reitechse stand.

Echsen wie auch Reitechsen wichen vor ihm zurück. Zumindest wussten sie, wer er war, als sie zitternd ihr Haupt senkten. Er sah so viele seines Volkes und jeder hatte eine Reitechse an seiner Seite. An den Lagerfeuern, entspannten sich wohl die Bevölkerung von Xal´truth. Sie lagen beieinander und streichelten ihre Tiere sanft. Aber auch die bekamen Panik und verneigten sich bis zum staubigen Boden.

Da blieb Richard kurz stehen und schloss die Augen.

„Isop?“

„Ja mein Meister?“

„Schau durch meine Augen und berichte Tom, was sich hier zugetragen hat.

„Jawohl Meister!“

Richard öffnete seine Augen und ließ den Blick nochmals schweifen. Er wollte dass sein treuer Freund Isop das sah, was er vorhin gesehen hat. Nachdem er seinen Blick schweifen ließ, ging er zügig durch die Straßen der Stadt. Nun weiß er, wonach es oben im Gang gerochen hat. In jedem Haus das er kurz beim Vorbeigehen reinschaute, trieb es die Bevölkerung mit allen Reittieren des Landes. Doch es sah kein einziges Mal so aus, als ob sie den Tieren etwas aufzwangen und das war genau das, was er vorhin als harmonisch ansah.

Wo er hinging, wurde es still und mit gehörigen abstand, folgte ihm die Bevölkerung auf den Weg zu Rax. Kinder, Heranwachsende, Krieger, Alte und ihre Reitechsen, folgten ihnen und sahen völlig besorgt ihren König an. Sie waren zu Recht besorgt. Richard war wütend, sehr wütend. Während die restliche Bevölkerung, wegen jedes kleine Verbrechen am Gesetz gegen Schwule hingerichtet wurde, trieb es der ganze Clan der Zähmer und Züchter, mit ihren Tieren.

Und das schlimme ist, wer weiß wie lange.

Es dauerte fast 20 Minuten, bis er vor der Tür stand, wo sehr wahrscheinlich Rax lebte und wer weiß was tat.

Ohne zu klopfen öffnete er einfach die Tür und vier Wachen positionierten sich vor der Tür, während die letzten mit ihm reinging.

Das Haus war nicht so schlicht Eingerichtet, wie die Hütten dort draußen. Einige schlichte kleine Schränke standen an den Wänden. Links von ihm sah man eine kleine Küche, wo gerade ein Topf kochte. Rechts von ihm war ein Raum, wo ein Kamin brannte und das vollkommen mit Polstern ausgelegt war.

Aber niemand war hier. Zumindest nicht im diesen Stockwerk. Dann entdeckte er im Raum mit den Polstern eine Treppe, die rauf führte. Ungewöhnlich breit war sie und als er dann ein lautes stöhnen, gefolgt von einem lauten Fauchen hörte, wusste er auch gleich wieso die Treppe so breit gebaut war.

Die Tür vor ihm war ein spaltbreit offen und leise, ließ er die Tür aufgehen. Das Zimmer bestand fast nur aus einem großen Bett, der sehr massiv wirkte. Darauf, lag auf den Rücken Rax, der Clanführer der Zähmer und Züchter, und über ihm, rammte gerade eine Reitechse den steinharten Penis in die Echse unter sich und beide, stöhnten laut und unbeschwert. Da die Reitechse tief in der hocke war, konnte Rax die Beine um die Reitechse legen. Bei jedem stoße schwangen die massiven Hoden des Tiers vor uns zurück und knallten schon fast so laut wie ein Faustschlag auf den Hintern des Clanführers. Die Krallen des Tiers hinterließen furchen auf den Schuppen von Rax an der Hüfte, wo schon unzählige zu sehen waren.

„Nur noch ein paar Tage“, dachte sich das Richard insgeheim und er würde Karl wiedersehen. Und dann würden sie zwei Wochen gemeinsam unter einem Dach wohnen.

Richard hatte genug gesehen, um alle hier Köpfen zu lassen und deswegen, klopfte er am Türrahmen.

„Klopf, klopf.“

Rax, wie auch das Tier, sahen ihn völlig geschockt an.

Tom

Gemütlich am großen Feuer sitzend, hörte Tom den anderen zu. Albrecht fing vom Tag zu erzählen an und er liebte es, welche Stellung Albrecht beim Erzählen hatte. Denn sein Greif, lag auf den Rücken, hatte die Beine gespreizt und ließ sie auf seine Beine liegen, damit er direkt am Schritt, den Schritt seine liebsten hatte.

Es war eine Einladung für Tom, das er seinen Eigentum, also Albrechts Schritt, benutzen soll. Die Einladung wäre er gerne gefolgt, doch momentan hatte er einfach keine Lust. Den Abend wollte er eigentlich mit lauschen und reden verbringen. Zu viel Lust, zu viel Sperma, von allem hatte er zu viel in den letzten Tagen gehabt und benutzt und jetzt, wollte er nur noch seine sozialen Kontakte pflegen, bis es weiter mit den Tieren geht.

Umring war er von all seinen Liebsten und von seinen Stellvertretern. Von hinten schmiegten sich Sartesh an ihn ran und hielt ihn einfach nur fest. Rechts waren seine Kinder, Markus und Keyn, die sich die Hände hielten und einfach froh waren, dass er etwas Zeit für sie hatte. Links saßen Viktor und Bernhard und der Jaguar lag mit den Kopf auf Toms Schenkel, während Viktor mit seiner Gier beschäftig war, um einfach einen Penis in der Schnauze zu haben, nämlich Bernhards.

Barbos und Ratahl saßen hinten links und rechts von ihm und unterhielten sich gemütlich mit Sartesh über das, was sie im neuen Anwesen machen wollten. Natürlich fehlte auch das selbsternannte Weibchen von Albrecht nicht, John. Der lag einfach auf Albrechts drauf und war einfach zufrieden damit bei ihnen allen zu sein und genoss es still, auf Albrecht draufzulegen und nicht fortgeschickt zu werden. John durfte nur bei ihnen sein, wenn er eine Bedingung erfüllte und diese war, zu schweigen.

Schon längst hat er nichts mehr gegen John und er sah ihn auch schon längst als einer seiner Jungs an, doch ab und an, waren manche Wörter wirklich unpassend und brachten Albrecht spielend leicht auf die Palme, doch es war ein Spiel von ihnen, dass ihm sehr gefiel. Doch jetzt, und das war sein eigentlicher Grund, sollte John schweigen und einfach genießen.

Totec hingegen war nicht bei ihnen. Gewissenhaft arbeitete der nämlich an seiner Aussprache und half seinen anderen Artgenossen dabei, ihre Sprache zu lernen. Natürlich mit Hilfe von Finn, der nun ohne Estolfo bei den Echsen war.

Seit einigen Minuten hatten er und John sogar angefangen zu spielen, auch wenn es nur mit den Augen, den Augenbrauen und leicht mit ihrer Mimik war. Albrecht hatte mal ein Word erklärt, nämlich Donut. Dieses Wort hat John benutzt für seine Rosette. Und das Spiel war so, wann immer er Johns zuckende Rosette sah, zwinkerte John. Tom gab ihn dann zu verstehen, ob das zucken, das zusammenziehen, oder wenn die Rosette anschwoll, heiß, ok, oder nicht gerade einladend war.

Aber eines musste er einfach eingestehen, so wie John auf dem Bauch von Albrecht mit gespreizten Beinen lag, war der breite und gut gebaute Hintern, die pure Verlockung zum Kneten. In Johns Worten ausgedrückt: „Er hatte einen wirklich geilen Arsch und Arschloch.“.

Albrecht sprach gerade was er, wenn sie aufsperren, mit seinen Trupp von Erwachsenen geplant hat und das er sich auf die große Bar mit Bühne freute.

Da bemerkte Tom einen roten Drachen im Hintergrund. Es war Banestra, der alleine saß und gedankenverloren in das Feuer im Sockel starrte. Es war jetzt sieben Stunden her, als er von ihm die Frage aller Fragen gestellt bekommen hat. Oder auch nicht, weil die Frage nicht gesagt wurde, sondern ihm indirekt gegeben wurde. Da Banestra alleine saß, aus irgendwelchen Gründen auch immer, wollte er was wissen und deswegen, sah er sich genau um und machte eine Pause mit dem Spiel mit John.

Seit der Übung von heute Mittag, hat sich seine Familie weiterentwickelt. Es war jetzt nicht mehr so, als ob jeder alleine neben den anderen saß. Es haben sich Gruppen, teils sogar große Gruppen gebildet und wie er mit seinen Liebsten, saßen die Gruppen um eine, oder mehrere Personen herum. Man konnte sagen, dass jeder seinen Platz gefunden hat. Ob bei einem einzelnen, oder bei einer Gruppe. Und die Pärchen, die er sah, saßen verdächtig nahe bei einer Gruppe. So gesehen, saß wirklich nur noch Banestra allein da und wirkte unter allen wie verloren. Zwar grüßte er zurück, wenn er von einer Person gegrüßt wurde, die an ihm vorbeiging. Doch, es sah wirklich so aus, als ob Banestra alleine sein wollte.

Automatisch gingen seine Gedanken weiter zu Estolfo, wie länger er Banestra ansah. Er machte sich wirklich Gedanken darüber, wie sich der weiße Wolf mit den schwarzumrandeten Ohren, verändert hat. Wird er noch der alte sein, wird er noch seine Charakterzüge behalten und der alte Griesgram sein. Wie wird die Zusammenführung seiner verdrängten Seite, ihn nach außen verändern. Wird er den nächsten anfallen, der ihn über den Weg läuft, um ihn dann die ganze Nacht zu rammeln. Wie wird er gegenüber Finn und Elias sein. Würden sie ihn noch als ihren Estolfo erkennen. Noch viele solche Sorgen schwirrten ihm im Kopf herum, die nun in den Hintergrund traten, weil ihn jetzt Banestra ansah und, zuwinkte.

Der rote Drache sah wirklich nicht glücklich aus und weil das der Fall war, gab er in mit einer Kopfbewegung zu verstehen, sich zu ihnen zu setzten.

Nur für einen sehr kurzen Moment, sah er das strahlende lächelt des Drachens, bis es wieder verschwunden war, weil der sich zusammenriss und niemanden seine Freude zeigen wollte. Es war jetzt nicht komisch für Tom, eher ungewohnt zu sehen, wie jemand, der nicht einer seiner Stellvertreter war, seine zwei Söhne in die Arme nahm, sie aufhob und sie dann wieder absetzte.

Banestra setzte die zwei Jungs zwischen seinen Beinen ab, als der sich neben Tom setzte und alle mit einem Winken begrüßte. Erwartungsgemäß, wurde es still bei Banestras eintreffen.

„Du warst dabei gerade zu erzählen, wieso deine Leute Hosen tragen sollten.“

Albrecht nahm wieder den Faden auf, als er ihn von Tom überreicht bekam und erzählte allen, wieso seine Leute Hosen tragen, oder sich den Schritt verdecken sollten. Doch die Lockerheit war nun wegen Banestra gestört. Und da stellte sich Tom eine wichtige Frage.

„Lasse ich jeden zu mir zu, den ich besser kennenlerne?“

Seit er ihn im Zelt etwas besser kennenlernen durfte, genoss er seine Gesellschaft. Wobei genießen noch etwas übertrieben war. Es war eher so, dass ihn seine Gesellschaft nicht mehr störte. Doch dies fühlten seine Liebsten nicht. Sie fühlten sich gestört, dass sah er in ihren Augen und den Blicken, die ihn fragend ansahen. Das war der Grund, wieso er sich das gefragt hat. War er zu nett, zu sozial? Sollte er nicht lieber den Haus und Hofmeister spielen und nur seine engsten Vertrauen an sich ran lassen? Auch fand er interessant, sich das überhaupt zu fragen.

Schnell stellte er aber fest, dass dem nicht so war. Es war eher anders rum. Seine Liebsten gingen kaum auf andere zu und es schien, dass sie völlig zufrieden mit der jetzigen Gruppe waren. Doch es gab so viel mehr, so viele interessante, lustige und tiefe Charaktere im Lager, das es schon fast schade war, dass sie kein Interesse an sie zeigten, und mit sie meinte Tom, alle anderen.

Und deswegen, ließ er Banestra jetzt am Gespräch der anderen teilhaben.

„Banestra, was denkst du darüber? Sollen Albrechts Leute sich den Schritt verdecken, damit die Gäste sie in Gedanken auszogen? Ich persönlich würde es versuchen wollten, denn das ausziehen ist Teil des Vorspiels. Andererseits sind wir bekannt, dass wir nackt herumlaufen, das wir zeigen, was wir haben, was wir wollen und was wir von ihnen verlangen.“

Alle, bis auf John, sahen erstaunt Tom an, sogar Banestra sah ihn mit großen Augen an.

„Also?“, darauf wollte sich Tom nicht einlassen und er wusste, dass er so Banestra ein Mitspracherecht einräumte, sofern die anderen dessen Meinung beachteten. Mehrmals setzte Banestra an zu sprechen, aber erst, als Tom ihn die rechte Hand auf die Schultern legte und ihn freundlich fragend ansah, fand der rote Drache seine Stimme.

„Ähm…ja, nein. Also… ähm… es kommt drauf an… wer was macht… würde ich meinen.“

„Und was meinst du?“, drang er ihn weiter die Meinung zu sagen.

„Hmmm… also… mein Sicht der Dinge wäre… wenn… manche als Kellern fungieren und sie aussuchbar sind, dann sollten sie sich den Schritt verdecken. Das würde Albrechts Bar ziemlich einzigartig im Haus Rosé machen. Die Tänzer, oder die aufführenden haben ja sowieso ihr eigenes Programm. Und… die Gäste, die jemanden bei sich haben und in die Bar kommen, sollten ihren Jungen… oder Erwachsenen den Schritt ebenfalls verdecken. Weil es eine Kleidervorschrift gibt?“

Schüchtern lächelte Banestra alle an, als seine Meinung ausgesprochen war.

Mit versteinertem Gesicht sah Albrecht den roten Drachen an und nach wenigen Sekunden, nickte er.

„Das ist keine schlechte Idee, das mit der Kleidervorschrift. So würde man den Gästen suggerieren, dass meine Bar was Besonderes ist.“

Das Eis war gebrochen und es entbrannte eine tiefe Diskussion zwischen Albrecht und Banestra aus, die sich über die Kleidervorschrift unterhielten. Sie gingen von den allgemeinen Punkten, über zu den Details und dabei, mischte sich auch Bernhard ein.

„Wie wäre es, wenn nur die Türsteher draußen nackt sind? Sozusagen: Bis hierhin dürft ihr Nackt hingehen, aber wenn ihr an mir vorbei gehen wollt, dann müsst ihr euch verhüllen.“. Ich kann mir richtig gut vorstellen, dass die Türstehen wie Soldaten gekleidet sind, also vielleicht mit Helm und einer Speerattrappe ausgerüstet sind!“

Das schnappte Banestra auf.

„Das klingt ja ziemlich interessant, aber Albrecht, wo würden die Gäste ihre Lust auslassen, wenn sie jemanden in der Bar aussuchen? Dürfen sie das überhaupt? Oder sollen, können die Türwächter auch dafür dienen, dass die Gäste ihren Druck an ihn auslassen?“

Albrecht fing sehr breit zu grinsen an.

„Wie wäre es, wenn sie erst reingehen können, nachdem sie den Türwächter, oder Steher, gefickt haben und so ohne Lust, erst die Bar betreten können. Und was ich mir vorgestellt habe, wie sich ihre Lust abbauen, die sich in der Bar wieder aufgebaut hat, würde ich es so machen, wie in der Haupt Bar. Kein Sex und maximal Blasen, aber unter einer Decke, sodass sich der Gast auf das Programm konzentrieren kann, falls das der Wunsch ist.“

Nun war es überhaupt kein Problem mehr für alle, dass Banestra bei ihnen war. Denn sie sahen, dass der rote Drache intelligent, kultiviert und sich angemessen ausdrücken konnte. Schnell war dann seine Meinung auch bei anderen Themen gefragt und Tom freute sich darüber sehr, wie die anderen ihn so schnell, nach der anfänglichen Zurückhaltung, akzeptierten.

Dann bemerkte Tom links am äußersten Rand seines Sehfeldes, eine Bewegung. Freundlich grinste er der Gruppe zu, die sich schüchtern im Hintergrund hielt. Sie starrten, flüsterten leise und trauten sich nicht in den Feuerschein zu treten. Wie denn auch, hat er sie nicht offiziell vorgestellt. Schon seit es Abend wurde, fragte er sich, wann Andreas und seine Gruppe sich trauen zu ihnen zu stoßen.

Sie aber vor den anderen vorzustellen, fand Tom als völlig überflüssig. Der Grund dafür war nämlich einfach. Sie werden das Lager übernehmen, sie werden die Chefs hier sein und im Grunde genommen, waren jetzt alle, die am Feuer saßen, ihn inklusive, nur noch Gäste, bis sie zurück zum Haus Rosé reisen.

Dennoch war es kein Grund schüchtern zu sein und deswegen, stand er unter allen Blicken langsam auf und ging zu Andreas, der der einzige war, der halb im Feuerschein stand.

Aber das erste was er sah war Steffen. Andras hat ganze Arbeit geleistet, als er die Hoden von den jungen Geparden sah. Steffens Hodensack war nun völlig angespannt und drohte zu zerreißen, so gewaltig waren sie angeschwollen. Statt Limettengroß, wie er gesagt hat, waren sie nun mindestens Zitronengroß. Und der Penis erst. Der war so steif, das deutlich die Adern hervortraten und unaufhörliche rann die Vorfreude aus der dunkelvioletten und entblößten Eichel raus.

Als er das sah, wollte er Andreas schon umarmen, doch der streckte ihn die Handfläche entgegen und sagte: „Nicht, Steffen würde sofort kommen und wenn du ihn die Hoden berührst, schreit er gleich vor Schmerz.“

Da bemerkte Tom erst, wie der Junge sabberte. Steffen war mit dem Rücken an Andreas festgemacht worden und somit hat jeder Junge, der so mit jemand verbunden ist, eine Ledermaske an, damit man den Kopf des Jungen am Geschirr mit der Maske befestigen konnte. Der Grund war einfach: Damit der Junge nicht die ganze Zeit die Muskeln am Hals anspannen musste. So konnten sich alle Jungs völlig entspannt auf das konzentrieren, was man mit ihnen machte und wie der Penis in einem steckte.

Weil das so war, gab er Andreas dann einen Kuss direkt auf die Lippen, als er neben ihn stand.

„Wie ich sehe, musst du dich noch daran gewöhnen von einem Männchen geküsst zu werden.“, stellte Tom fest, als anfangs Andreas kaum auf den Kuss reagierte, doch dann kurz die Lippen zu einem Lächeln formte.

„Ja, leider. Es ist noch alles für mich so ungewohnt. Besonders das Küssen. Es… fühlt sich… wie soll ich sagen… nicht normal an.“

Lächelnd legte Tom eine Hand auf seine Schulter und flüsterte ihn dann was zu.

„Das kommt noch. Mit der Zeit wird alles lockerer, alles geiler und wenn wir dann weg sind, hast du das sagen. Also, kommt und setzt euch ans Feuer, bestimmt ist euch und den Jungs kalt in der Nacht.“

Mit einem nickten gab er der restlichen Gruppe Bescheid, ihn und Andreas zu folgen. Es wurde im ganzen Lager still, als er die ehemaligen *Nutten* von Andreas zur großen steinernen Feuerschale führte. Hunderte Augenpaare sahen sie an und das lag bestimmt daran, dass die Erwachsene mit den Jungs verbunden waren. Nur zwei Erwachsene und das war er, Tom, und Sartesh, kannten das besagte Bild. Alle anderen, sahen dies zum ersten Mal in ihren Leben, wie sie damals, die Jungs in der Eingewöhnungsphase hatten.

Jeder der Erwachsenen hatte seine Jungs dicht dabei und es schien schon so, als ob sie ihnen nicht mehr von der Seite weichen wollten. Andreas mit seinen zwei Drachen Jungs Rodrick, Abdal und der schönen gelben Echse Tobias. Nicht zu vergessen Steffen, der am ganzen Leib bebte vor Lust.

Als seine Gruppe um ihn saß, war nun wirklich kein Platz mehr am Feuer und Tom stellte stolz fest, dass alle Jungs, die verbunden sind, dicke und angeschwollene Hoden hatten. Hinter den roten Drachenvater, saß Dennis, der Hirschjunge. Der sah verträumt Tom an und da entschied er sich, den Jungen zu sich zu rufen, um eventuell ein Beispiel bei sich, oder nun, auf sich sitzen zu haben. Denn Dennis, setzte sich in seinen Schneidersitz rein, als er ihn zu sich winkte.

Gewohnt spreizte er ihn gleich die Beine auseinander und fast alle Jungs sahen dann zu, wie er den Penis und die Hoden in die Hand nahm. Bevor er sprach, sah er sich den steifen Penis an und wie jeder Penis im Lager, fand er auch diesen wunderschön. Lang, leicht nach oben gebogen, die Vorhaut dünn und geschmeidig und die Eichel aufgebläht und schön Violett. Zusätzlich kam ein Tropfen Vorfreude nachdem anderen raus, das er gleich nutzte, um mit den Daumen die Eichel zu streicheln.

„Wie ich sehe, habt ihr alle das gemacht, was ich gesagt habe. Und ihr seid auch noch alle steif! Wundervoll!“

„War auch nicht schwierig Tom, wir hatten auch was zum Spielen!“, antwortete Lucius, oder Magnus.

„Muss wohl an den Essiggurken liegen, die euch eure Mutter mitgegeben hat.“, konterte Tom und die Gruppe lachte auf, während die beiden Brüder, die nebeneinander saßen, nicht so glücklich darüber wirkten.

Dann aber fuhr Tom gleich fort.

„Also, da ihr alle das erfüllt habt, was ich euch aufgetragen habe, müsst ihr keine 24 Stunden mehr warten. Ihr könnt jetzt die restliche Zeit eure Jungs ficken und danach, sagen wir, wenn die Sonne aufgeht, dürft ihr Blasen.“

Stumm jubelten alle, doch Andreas fragte ihn nun etwas Wichtiges.

„Blasen, wie lange?“

Tom grinste beim Antworten.

„Sagen wir mindestens 4 Stunden, aber wie länger desto besser.“

Die Gruppe erstarrte und auch Andreas, sah ihn schockiert an.

„Meinst du das ernst?“, schoss ihm die Frage von Andreas entgegen.

„Jup, ihr müsst dabei die Jungs gut fixieren. Aber ich rate euch am Anfang sie irgendwo festzubinden. Und bindet auch die Beine zusammen, oder irgendwo fest, damit sie gespreizt sind, damit ihr dann gemütlich zwischen, oder auf ihren Beinen liegen könnt.“

Die Erwachsenen bekamen alle ein lüsternes und böses Grinsen, doch nur die Jungs, sahen erschüttert drein.

„Also… habt ihr euch schon die schmutzigsten Geheimnisse erzählt? Ich zum Beispiel frage immer, wann und wie die erste Erfahrung mit einem Männchen war. Dann, ob sie auch was Verbotenes gemacht haben. Ich weiß schon zum Beispiel von Steffen, dass er einen verbotenen Wunsch hat, den ich aber nicht sage. Er soll es dann selbst sagen.“

Fragend sah er sich die Gruppe dann an und in ihren Gesichtern las er, dass dies nicht der Fall war.

Und genau deswegen, war nun Dennis da. Der schüchterne Junge, hatte die Augen geschlossen und das lag vermutlich daran, weil er allen zeigte, dass er steif und geil war.

„Dennis, erzähl mal, wie deine erste Erfahrung mit einem Männchen war.“

Dennis schüttelte energisch den Kopf und wollte nichts erzählen. Das fand Tom sehr schade und weil er den Jungen nicht zwingen wollte, versuchte er es bei Steffen.

„Steffen, sag uns deinen Verbotenen Wunsch.“

Es kam sofort rausgeschossen.

„Papas… *schnauf*… Eier… *stöhn*… lecken!“

Sofort schielte Tom rüber zu Saru, den überaus gut gebauten Geparden Männchen und Vater von Steffen. Es wunderte ihn nur leicht, dass Saru nachdenklich wirkte. Auch die anderen der Gruppe waren zum Teil sehr verwundert, als sie das gleiche sahen, wie er. Der andere Teil war zutiefst schockiert. Nur drei, lächelten breit. Das war zum einen Magnus und Lucius und der grüne Drachenvater.

„Magnus, Lucius, ihr lächelt aber breit!“

Als er sie ansprach, sahen sie sich gegenseitig an und prüften den anderen, ob der lächelte.

„Ich möchte, dass Lucius spricht, also keine Tricks, ansonsten gibt es Konsequenzen.“

Die zwei wunderschönen Dobermannbrüder sahen sich noch einige Sekunden an, bis einer von denen schnaufte und dann zu ihm rüber sah.

„Also, ich denke da spreche ich auch für Magnus, dass wir auch einmal den Wunsch hatten.“

„Haben…“, korrigierte Magnus und Lucius schloss halb die Augen und sah traurig, schon fast verbittert runter gen Boden.

„Also ich, da spreche ich nur für mich… habe unseren Vater beim Baden oft beobachtet und mir vorgestellt dass ich… naja. So habe ich mir oft einen runtergeholt. Da war ich noch jung und… gerade jetzt… bereue ich es nicht getan zu haben.“

„Hattest du einmal die Chance?“, fragte Tom sanft nach und gab Lucius Zeit für die Antwort.

„Ja.“, kam dann die Antwort nickend.

„Wann?“

„Als ich… krank war. Ich hatte hohes Fieber und… da lag ich zwischen Mum und Dad. Da es wegen mir so heiß unter der Decke war, hat sich in der Nacht Dad die Unterhose ausgezogen. Aber wegen meines Fiebers konnte ich nicht einschlafen und habe es deswegen bemerkt. Ich… war so geil wegen dem, aber… ich traute mich einfach nicht. Du weißt ja wie Mum so ist, Tom.“

„Und was ist mit dir Magnus?“

Ein Ruck ging durch Magnus und selbstsicher, sah er kurz zum Bruder, bevor er mit festem Blick antwortete.

„Ich hatte die Chance und habe sie genutzt.“

Lucius schielte rüber zu Magnus und auch die beiden Ohren, waren zum Bruder gerichtet.

„Das war auch zu der Zeit, als Lucius krank war. Es war nämlich im Sommer und Mum war einkaufen und Dad schlief am Tisch ein. Er schlief immer am Tisch ein, wenn Sommer war. Es war ein sehr heißer Sommer und unser Dad trägt dann nur seine Unterwäsche. An dem Tag, habe ich mich meiner Neugier hingegeben und kroch unter dem Tisch. Anders als Lucius, wusste ich nicht wie Dad untenrum so war und als ich unterm Tisch war, kroch ich zwischen seine Beinen. Sie waren gespreizt und… da hing alles raus. Ich meine ALLES. Seine zwei gigantischen Hoden, sein langer dünner Schwanz und ich konnte sogar sehen, dass er einen richtigen Busch hatte. Ich konnte alles sehen. Ich will jetzt nicht ins Detail gehen, aber… bestimmt hat er sich beim Aufwachen gefragt, wieso er so nass im Schritt war.“

Tom lachte auf und nickte anerkennend.

„Gut gemacht Magnus! Bestimmt fragt er sich jetzt noch, was damals passiert war. Aber glaub mir, er vermutet bestimmt noch, welcher von euch zwei zwischen seinen Beinen war!“, fügte er nochmals auflachend hinzu.

Magnus und Lucius haben mit ihrer Ehrlichkeit die Stimmung gelockert und es wurde offen Diskutiert, ob sowas ok war. Aber nicht im negativen Sinne gemeint, sondern Interessenhaft. Die allgemeine Frage war, ob das wirklich falsch war, was sie gemacht haben. Und alleine weil darüber geredet wurde, fand Tom heraus, dass es wohl ebenfalls einige gemacht haben, das mit dem spannen. Es wurde aber nicht darüber diskutiert, was Magnus gemacht hat. Doch dann veränderte sich die Diskussion und nun kam die Frage auf, ob sie die Chance genutzt hätten, wenn sie in Lucius Situation gewesen wären.

Und dann kamen alle zum gleichen Entschluss. Wenn sie in Lucius Situation gewesen wären, dann hätten sie es gemacht, einfach weil es Hoden waren. Es ging allein darum, die Hoden eines anderen zu lecken, oder im Maul zu haben. Das es nun die des Vaters wären, war mal so dahingestellt.

Aber nun wollte Tom etwas wissen.

„Saru, hast du ein Problem damit?“

Saru war der einzige der sich nicht bei der Diskussion beteiligt hat, sondern nachdenklich im Hintergrund blieb.

Langsam sah der Gepard auf und schon fast widerwillig, schüttelte der Vater den Kopf. Tom konnte das Kopfschütteln nicht so ganz zuordnen. Vielleicht schüttelt Saru den Kopf, weil er kein Problem damit hat, dass ihn sein Sohn an die Eier gehen möchte, oder er wollte es nicht preisgeben, oder, er möchte nicht, dass Steffen das macht.

Dann sah er rüber zum grünen Drachen, weil er Saru nicht weiter bedrängen wollte.

„Darf ich deinen Namen wissen?“

„Luris ist mein Name und ich denke, ich weiß was du mich fragen willst!“

„Achso? Was will ich denn fragen?“

„Wieso ich so gegrinst habe und ich sage es dir gleich. Mein Junge Abdal, leckt mir regelmäßig die Eier und meinen Schwanz. Ich tu nur so als ob ich schlafe, aber in Wahrheit freu ich mich jedes Mal, wenn er kommt, weil er mich jedes Mal ziemlich geil und heftig zum Abspritzen bringt!“

Luris der ziemlich breite und starke Drache, sah grinsend zu Abdal, der jetzt gerade einfach im Boden versinken möchte und das Gesicht mit den Händen verbarg.

„Und wieso hast du ihn dir nicht gleich geschnappt Luris?“

Der Drache zuckte mit den Schultern.

„Machte mir Gedanken wie die anderen darüber denken…“

„Und was würdest du mit ihm machen wollen?“, Tom wollte noch mehr aus Luris rauskitzeln.

„Acht Tom, ich denke das kannst du dir vorstellen…“, wirklich breit grinste Luris rüber zu Abdal, der nun zwischen den Fingern rüber zu seinen Vater sah.

„Dann rede doch mit Andreas und vielleicht will einer deiner Jungs mit Abdal tauschen.“

Da schüttelte Luris mit dem Kopf und umarmte seine drei Jungs, die um ihn saßen.

„Ne, ich liebe meine Jungs, wie sie sind und sie vertrauen mir. Sie wissen schon alles über mich auch das mit Abdal und sie sind gerade dabei, auch von sich zu erzählen. Ich… verstehe nun wieso jeder nur vier bekam und ich muss sagen, dass ich sie wirklich lieb gewonnen habe. Also Abdal, jetzt da dies draußen ist, möchte ich dir noch was sagen.“

Luris räusperte sich und sah ernst seinen Sohn an.

„Schäme dich nicht. Sei ehrlich zu Andreas. Denn nur so kannst du eine Beziehung zu ihm aufbauen und du wirst sehen, dass er ein toller Typ ist. Auch Benni…“, Luris nahm die Hoden des kleinen Löwen in die Hand und drückte einmal fest zu, sodass der Löwenjunge fauchend aufschrie und dann schnurrte.

„… hat mir schon etwas von sich erzählt und öffnet sich mir gerade völlig. Und, ich danke dir für die vielen geilen Orgasmen. Du warst und bist mein Schatz und wirst es immer bleiben und wenn Andreas mit dir fertig ich, würde ich nur zu gern mit dir ein Schäferstündchen einlegen und ich hoffe, du sagst dann zu.“

Tom platzte fast vor Stolz und er musste nun etwas sagen.

„Das war wirklich nett und lieb Luris. Genau das wünsche ich mir von den anderen. Seid ehrlich zu den andern und zu euch selbst. Ihr werdet euch nur ein paar Wochen sehen, bis die Jungs ins Haus kommen und genießt die Zeit, die euch bleibt.“

Sie lächelten ihn an und er wusste, dass seine Worte gehört wurden. Und gleichzeitig, haben alle eine neue Ebene betreten. Gemeinsam betreten sie die Ebene der verbotenen Gelüste. Nun fingen die Erwachsenen wie Luris, Magnus und sein Bruder damit an, offen und ehrlich mit ihren Jungs zu sprechen. Und, sie bekamen offene und ehrliche Antworten zurück. Zum Beispiel bekam Luris gefragt, wieso er es so geil fand, als sein Sohn vorbeikam und ich einen Orgasmus schenkte.

Doch der einzige, der nicht mit seinen Jungs redete, war Andreas. Andreas sah ihn nämlich fest in seine Augen, als sich ihre Blicke trafen.

„Wo sind Alex und Kevin?“, so trocken, so gefühlslos und so kurz, war die Frage und doch, hörte es sich besorgt an.

„Ich denke, du kennst die Antwort.“

„Nein… nein Tom… bitte sag mir nicht, dass du sie…“

Tom nickte und Andreas senkte traurig den Kopf.

„Ich… weiß was ich zu dir gesagt habe. Doch… sie sind… darf ich zumindest den Grund erfahren?“

Nachdem nicken fing Tom zu flüstern an.

„Sie waren uneinsichtig. Sie waren rebellisch. Sie nahmen was sie wollten, ohne darauf zu schauen, welch schaden sie angerichtet haben. Sie gingen über Leichen um das zu bekommen, was sie wollten. Du hast es selbst gehört, sie haben sich nicht einmal entschuldigt, waren uneinsichtig gegenüber den, was sie dir angetan haben. Sie haben dich missbraucht, körperlich, seelisch und weltlich. Sie nennen dich Dad, aber mehr nicht. Sie verstehen nicht, was du alles für sie geopfert hast. Im Gegenteil sogar, sie nahmen es als selbstverständlich an. Doch das ist alles irrelevant, weil es nun darum geht, was du willst, Andreas. Willst du sie immer noch bei dir haben, nachdem du ihnen zugehört hast, nachdem ich dir meine ehrliche Meinung gesagt habe?“

Länger als Gedacht, sah ihn Andres nachdenklich an.

„Schau Andreas, ich sag dir jetzt, was ich denke. Sie verdienen es ehrlich gesagt nicht hier zu sein. Du weißt nun was du hier hast, in was für eine Welt wir leben und schau dich um, alle sind glücklich und zufrieden. Klar schämen sich noch alle darüber, was ihre Geheimnisse und eigenen gelüste sind. Doch die Scham wird auch verschwinden. Wenn sie kommen, dann haben sie nichts gemacht, um es zu verdienen. Wie sagt man das so schön auf der Straße: Wir schieben ihnen das Glück direkt in den Arsch.“ Also, das ist das, was ich denke. Aber, und das Recht gebe ich dir, wenn du willst, dass sie kommen und hier mit uns Leben, dann kümmere ich mich sofort darum und sie werden noch vor Mitternacht hier sein, versprochen!“

„Können sie sich das Recht bei dir verdienen?“, auf diese Frage war er nicht vorbereitet und eigentlich, war diese Frage nicht dumm.

„Was stellst du dir vor?“

Andreas atmete hörbar aus und sah sich um.

„Ich weiß nicht… die Toiletten sauber schrubben, ich meine… die Kübel. Die Tiere füttern und die Gehege ausmisten… ach… ich weiß es nicht Tom. Ich… sehe es wie du. Sie haben zu viel Mist gebaut, um sich das Leben hier zu verdienen, aber dennoch, wünsche ich ihnen kein schlechtes Leben, verstehst du?“

„Ich verstehe dich nur zu gut, glaub mir.“

Tom sah nach hinten und flüsterte: „Bill?“

Anders wie erwartet, tauchte Bill dort auf, wo keiner ihn sehen konnte, außer Tom. Der verschleierte Wolf schritt völlig lautlos zu ihm und ging neben ihn in die Hocke.

„Wie geht’s mit dir und Gale?“

„Ehrlich gesagt, waren wir gerade beschäftigt.“

„Das sehe ich, bist immer noch steif.“

Der Wolf, der in schwarze Tücher verschleiert und mit zwei Schwerter bewaffnet war und wo nur die Augenpartie sichtbar war, sah einmal schnell an sich runter und dann wieder rauf.

„Tut mir Leid Bill, aber ich habe eine bitte. Schau mal wie es Alex und Kevin geht und was sie so treiben.“

„Mach ich.“, wie zuvor, ging Bill zu der Stelle zurück, woher er aufgetaucht war und verschwand in der Dunkelheit.

Daraufhin wollte Andreas was sagen, als eine bekannte Stimme seinen Namen rief.

„TOM!“, grinsend drehte sich Tom mit dem Oberkörper zur Seite und winkend, begrüßte er Adelbert. Adelbert grinste einfach dumm vor sich hin und hatte eine kleine Kiste in den Händen. Seine Schritte verlangsamten sich langsam und der Grund war, wie der starke ältere Löwe, Andreas und die anderen ansah.

„Stimmt ja, du hast ja noch nie gesehen, wie die Jungs bei uns trainiert werden.“

Adelbert starrte einfach jeden Jungen an, der verbunden war und als er sich langsam vor ihm hinsetzte, wollte schon die Hose explodieren.

Gerade als Adelbert ansetzte zu sprechen, hob Tom die Hand und wandte sich an die Gruppe.

„Ihr fickt sie ja noch nicht!? Los jetzt und ihr hört erst auf, wenn es morgen früh ist. Aber passt auf, dass sie nicht kommen, sonst müssen nochmal die Hoden geknetet werden!“

Luis fummelte sofort an den schnüren rum und einer nachdem anderen, fing sofort an den jungen loszubinden. Nur Andreas machte nicht mit und sah Tom noch immer an.

„Andreas, Steffen hat es verdient. Gib ihm den ersten Sex in seinen jungen Leben. Genießt es beide und zeig ihn, was es bedeutet gefickt zu werden. Alles weitere, mach ich, das habe ich dir schon gesagt.“

Doch Andreas wirkte noch unentschlossen.

„Vertrau mir. Ich weiß was ich tue…“, flüsterte er ihn zu und kam immer näher mit den Lippen. Der Kuss den er ihm gab, war noch schöner, als der von Vormittag. Sachte fuhr er mit der Zunge in Andreas Schnauze und nur mit der Zungenspitze, glitt er über den vorderen Teil der Zunge und gab ihn somit ein wenig von sich zu schmecken.

Und was Tom besonders freute war, dass Andreas zurückküsste. Es war eine Geste, die viel aussagte über Andreas Gemütszustand. Aber auch, dass ihn Andreas vertraute und ihn auch das Thema Söhne, übergab.

„Sollen wir sie hier… ficken?

„Wenn du willst Andreas? Ihr könnt euch auch ein ruhigeres Plätzchen suchen, aber hier ist es am wärmsten.“

Nachdem Andreas kurz in das Feuer am Sockel nachdenkend blickte, sah er runter zu Steffen.

„Wir fangen jetzt an und ich werde es langsam angehen, ok?“

Steffen nickte mehrmals und man konnte kaum noch das *OK!“ hören, das der kleine Gepard hauchte. Während noch Steffen Schnüre geöffnet wurden, haben schon die anderen angefangen und das stöhnen von über 30 notgeilen Jungs und Erwachsenen, hallte über den Platz. Tom sog alles auf und schloss dabei die Augen. Er hörte sie laut Grunzen. Hüfte traf auf jungfräulichen Hintern. Die Vorfreude konnte man in der Luft riechen. Und was man besonders gut riechen konnte, war der Geruch wie die Jungs im Schritt rochen. Männlich, aber frisch und man konnte schon bei einigen erahnen, wohin sich der Duft entwickeln wird.

Beim Warten, schielte Adelbert rüber zu Steffen, der auf den Rücken lag und die Beine gespreizt wurden. Der kleine und knackige Hintern sah dabei etwas hoch und es war in der Richtigen Höhe für Andreas, der langsam die Hüfte nach hinten und dann langsam nach vorne schob und so den breiten und megasteifen Penis in den Jungen drückte. Beim Reindrücken, schoss aus Steffens Eichel tatsächlich eine ganze Ladung Vorfreude raus, das in hohen Bogen auf der Brust des Geparden Jungen landete.

Da Adelbert vor ihm saß, streckte er die Beine aus und kam mit den Pfoten fast bis zum Ziel an.

„Also Adelbert, was wolltest du mir sagen?“

Sogleich wühlte Adelbert in der Kiste rum und Tom nutzte die Gelegenheit und flüsterte Dennis in seinem Schoß was zu.

„Geh du zurück zu deiner kleinen Gruppe und spiel etwas bei den Jungs rum. Ich denke, sie brauchen jetzt deine Hände und… deine Zunge.“. Schüchtern und leicht lüstern, sah der junge Hirsch rauf zu ihm und als er ihn im Schritt losließ, rannte der Junge schon fast drauflos.

„Also… Tom. Du hast ja keine Ahnung was in der Stadt los war. Überall waren die Echsen von Archaischen Reich zu sehen. Es waren keine Stühle mehr frei, Ü-B-E-R-A-L-L! Alles war nur noch voll. Alles war so scheiß teuer! Wir konnten uns gerade ein Orangensaft leisten und eine Bank finden, wo wir sitzen konnten. Deswegen haben wir entschieden, dass wir den Tag draußen verbringen. Das war wirklich schön. Wir waren wandern. Gingen über saftige Wiesen und haben sogar ein Bauernhof gefunden, wo wir mit ihnen gemeinsam Mittagessen konnten. Die Familie war wirklich nett, aber uns fiel heraus, dass wir gerade Urlaub machen und das H-I-E-R! Kannst dir ja vorstellen, wie Gertrude drauf war, als wir über das Haus Rosé zu sprechen anfingen. Oder besser gesagt, ich. Denn Chris, hielt sich zurück. Und es kam mir vor, als ob er wirklich einfach nur mit uns Zeit verbringen wollte. Obwohl er…naja… wir entschieden eine zweite Hose aus unserem Haus für ihn mitzunehmen. Er lief ordentlich aus und beim Hof zog er sich hinter der Scheune die Hose an. Aber ich schweife ab. Also… die Katzenfamilie war wirklich groß und sie hatten zwei Söhne, die schwul waren. Das haben wir recht schnell herausgefunden, weil sie Chris natürlich in den Schritt starrte, weil er so auslief und weil die Eltern sich deswegen entschuldigt haben. Natürlich haben wir uns auch entschuldigt wegen Chris, haben aber auch gesagt, wieso das so war. Ah… da ist es!“

Adelbert, der mit einer dunkelbraunen dreiviertel Hose und ein langen braunen Leinenhemd gekleidet war, hob ein kleines Weckglas heraus.

„Was ist das?“, fragte Tom neugierig und sah in das Glas, das mit einer durchsichtigen Flüssigkeit gefüllt war.

„Das hier Tom, heißt *Gleitgel*. Ich habe das bei einem Stand gekauft, das von einer Echse aus dem Archaischen Reich geführt wurde. Es besteht aus Aloe Vera, Kokosöl und anderen Ölen. Damit kann besonders gut Gleiten.“

Adelbert zwinkerte bei dem Wort *Gleiten* und gab es zurück in die Kiste um weiter herumzuwühlen.

„Also, nachdem wir uns entschuldigt haben, wollten wir auch natürlich für das lecker Essen zahlen, aber sie wollten unser Geld nicht und baten uns sogar, noch zu bleiben. Da es wunderschön war, wie die Sonne auf uns runterschien und wie wir gerade einen selbstgemachten Schnaps genossen, blieben wir und fingen uns zu unterhalten an. Chris und ihr Sohn saßen auf einem anderen Tisch, sozusagen der Kindertisch. Es kam vieles zur Sprache, wie die die neue Gesetze, die ganzen Echsen und auch, wie die Bauern gerade jetzt richtig viel Schotter machen, weil die Nachfrage in der Stadt explodiert ist. Doch sie hat es nicht gut erwischt. Ihre Ernte wurde von Insekten befallen und sie mussten die ganze Ernte roden. Aber sogar das konnten sie noch verkaufen, weil es gebraucht wird für das Archaische Reich. Deswegen konnten sie sich das Essen überhaupt leisten. Dennoch, sie hatten zu viel Mäuler zu stopfen und sie wüssten nicht, wie sie den nächsten Monat überstehen sollen.“

„Wie viel Mäuler?“

„Tom, ich sag dir mal eine Wahrheit. Bauern wie sie, haben normal in der Winterzeit nichts zu tun und das war ihre letzte Ernte. Weil die Tage kurz werden und die Nächte lang, haben sie sonst nichts in der Nacht zu tun als zu ficken. Um nun deine Frage zu beantworten: Sie haben 12 Kinder.“

„Das sind mal viele Kinder!“

Adelbert nickte und hörte auf mit dem herumwühlen, um ihn fest in die Augen zu sehen.

„Sie haben uns die Kinder überlassen, damit wir sie zu dir bringen. Du sollst die Zwei Goldmünzen den dritten Sohn geben, der mitgekommen ist mit seinen zwei Brüdern.“

„Wie jetzt? Sind sie hier? Oder kommen sie noch?“

„Sie sind mit uns gekommen. Chris hat den ältesten Bruder zu Qadir geführt und da Chris noch nicht da ist, denke ich das Qadir sich gerade darum kümmert.

Tom atmete laut ein und dann wieder aus.

„Ok, dann kommen sie gerade noch Richtig. Gut, weißt du etwas Genaueres über die zwei Brüder?“

„Nope. Aber es sind die zwei ältesten. Der eine wird bald einmal 17 und der andere ist auf den halben weg zu 16.“

„Also wissen die Eltern, was ihre Söhne erwartet?“

„Natürlich, sie haben uns ordentlich ausgefragt.“

„Und wie denken die Brüder darüber an uns verkauft zu werden? Ich meine, wir geben eigentlich kein Gold mehr her, weil wir vom Staat unterstützt werden.“

„Scheiß! Das habe ich ganz übersehen, bei den vielen neuen Gesetzen. Glaubst du das es ein Problem wird?“

„Neee, ich sagte doch, das wir vom Staat unterstützt werden. Was machen da schon 2 Goldmünzen aus.“

Adelbert atmete erleichtert aus und sah sich dann um. Es wurde immer lauter um sie. Denn auch die anderen Jungs bei den Erwachsenen, fingen mit den anderen Intim zu werden und teils, sogar ziemlich intensiv.

„Wollen wir nicht zu meinem Zelt gehen? Ich möchte dich auch noch etwas privates Fragen.“

Tom nickte und gemeinsam verließen sie den Platz. Nebenbei bemerkte er noch, das Banestra auch schon mit den anderen sprach und er freute sich, dass jeder seine Meinung am aktuellen Thema dazugab.

Kurz sah er auch rüber zu Qadirs Zelt. Es brannte drinnen Licht und man konnte die Schatten von ein paar Personen sehen.

„Also Adelbert, was hast du auf den Herzen?“

„Ok Tom. Ich wollte dich fragen, ob wir wirklich die Richtige Entscheidung für Chris getroffen haben. Ich möchte deine ehrliche Meinung hören.“

„Meine ehrliche Meinung ist, dass es ein Fehler war zu dir zu kommen. Chris hätte niemals Gefühle für mich Entwickeln dürfen. Doch das haben wir beide nicht bemerkt. Und um deine Frage zu beantworten: Ich weiß es nicht. Wichtig ist aber, dass Chris glücklich ist und, dass ihr deswegen nicht traurig seid. Er wird eine Ausbildung bekommen und ich versuche sogar im Anwesen eine kleine Uni für unsere Jungs einzurichten. Nichts großes, aber die Jungs, die immer größer und Erwachsen werden, gebe ich die Wahl ein normales Leben zu führen. Besonders jetzt ist es möglich, da uns der Staat unterstützt und wir, so schlimm es auch klingt, immer neue Jungs dazubekommen und auch… brauchen. Und wie bei dir, werden auch andere Familien kommen, weil es ihnen nicht möglich ist so viele Mäuler zu stopfen, oder weil sie was Besseres für die Söhne wünschen.“

„Also, wenn das mit der Uni klappt, dann hat Chris sogar ein besseres und schöneres Leben als ich!“, sagte Adelbert laut und fing gleich zu lachen an.

Tom fand den Umstand jetzt nicht so witzig, aber lachte dennoch mit.

„Also Adelbert, was hast du sonst noch gekauft?“

„Och… so vieles. Öle, damit man noch länger steif bleibt und einige Kräuter, damit man öfters kommen kann. Also nichts Besonderes.“

„Adelbert! Das ist nicht nichts besonders! Du hast so viel eingekauft, dass man damit sogar eine Kompanie für drei Tage versorgen kann!“

Völlig aufgeregt schnappte sich Tom die Kiste und war wirklich erstaunt, was er hier alles fand. Vieles kannte er selbst, weil er es selbst im Haus für die Jungs und Gäste benutzt. Zum Beispiel das Öl, wenn der Penis brennt, es schnell abkühlen lässt, oder die Salbe für den brennenden Hintern. Aber gerade als er die Salbe zurücklegen wollte, wurde er neugierig.

„Wofür hast du denn das gekauft?“, fragte er und hielt die Salbe hoch.

„Naja… ähm… wenn du mich dann fickst, wie wir besprochen haben… möchte ich das im Nachhinein nicht bereuen.“

Tom legte die Salbe in die Kiste rein und dabei fiel ihm auf, dass Adelbert einen sehr traurigen Ausdruck in den Augen hatte.

„Was beschäftig dich?“

„Du… übersiehst ja nichts, was Tom?“

Vorsichtig legte er die Kiste neben sich aufs Bett und rückte näher an Adelbert, bis sich die Schenkel berührten. Als er ihm dann eine Hand auf die Schulter legte, seufzte Adelbert laut aus und lehnte sich mit der Schulter an Toms Schulter an.

„Du bist mein bester Freund Tom. Wir haben in der kurzen Zeit mehr erlebt, wie ich mit meinen Kameraden in den letzten Jahren. Und ich meine viel Privates. Saufen kann ich ja jeden Tag gehen mit meinen Kameraden, aber was wir gemacht haben… du hast mein wahres Ich kennengelernt. Du weißt, dass ich gerne andere Männchen ficke. Du kennst Gertrude und mein zwei Söhne. Du kennst uns nackt und ich habe dich sogar ficken dürfen. Und ich schätze sehr deine Meinung.“

Tom ahnte böses.

„Deswegen sage ich dir etwas, was ich keinen anderen außer dir sagen würde. Ich… bin wirklich neidisch auf Chris. So wirklich und es zerreißt mich sprichwörtlich. Weißt du, nach den paar Tagen hier, fängt wieder mein Leben an. Früh aufstehen, waschen und die Rüstung anziehen. Den ganzen Tag in der schweren und verschwitzen Rüstung verbringen und jede Sekunde auf der Hut sein, damit meine Söhne nicht ohne Vater aufwachsen müssen. Allein die Vorstellung, macht mich wirklich krank wieder Arbeiten gehen zu müssen. Ich muss kotzen, wenn ich an den Schweißgeruch denke. Und dann, komme ich todmüde nach Hause und muss mit Felix die Hausaufgaben machen, obwohl ich mich nur hinlegen will, damit meine Rückenschmerzen verschwinden können. Die machen mir in den letzten Jahren richtig Probleme. Ich kann kaum Atmen, ohne stechende schmerzen zu habe.“

Adelbert sah langsam zu ihm rauf.

„Kannst du mir helfen, dass ich auch zu euch kommen kann?“

„Ich könnte, aber was ist mit Felix?“

„Was soll mit ihm sein? Ist er nicht bei dir zum sich der körperlichen Lust hinzugeben? Bekommst du nicht eine Schule? Kann er nicht dort auch zur Schule gehen? Tom… bitte hilf mir. Ich möchte nicht zurück in mein altes Leben.“

„Adelbert, denk mal darüber nach, was du alles aufgibst dafür! Deine Freunde, deine Stellung, dein Ruf, deine Ehre als Ritter und Drachenritter!“

„Was ist das alles wert, wenn ich in paar Jahren nicht einmal einen Einkaufskorb tragen kann? Mit meinen Ruf kann ich mir nichts zum Essen kaufen. Und sogar Albrecht, hat alles aufgegeben, nur um hier zu sein! Und schau was er gefunden hat?! Ihr beide seid zusammen! Er weiß ganz genau, was er hier gefunden hat und was er zurücklassen musste, sonst hätte er es niemals gemacht!“

„Und was ist mit Gertrude? Würde sie das gutheißen? Würde das Felix gutheißen?“

„Sie… hätte sogar mehr von mir. Wir würden uns mehr sehen, wenn ich im Haus arbeite und nicht jeden Tag in die Stadt reiten muss. Felix… Tom, wir beide wissen doch, dass er sich bumsen lässt. Ich habe ihn gerochen, als wir heute das Lager verlassen haben. Da sollte es wohl auch kein Problem sein, ich auch aufzunehmen.“

„Moment! Weiß Gertrude über alles Bescheid. Hast du schon mit ihr darüber geredet? Ich will jetzt nichts mehr dazu sagen, bist du mir sagst, dass du schon mit ihr gesprochen hast.“

„Ich… nein… noch nicht. Aber sie wird gleich kommen, sie kümmert sich mit Chris um die Brüder und wenn sie kommt, bitte ich dich mir zu Helfen.“

„Ich… Adelbert! Ich würde dir gerne helfen wollen, aber das ist ein Thema, was du alleine mit ihr besprechen solltest. Wenn ich mich da einmische, dann sieht es so aus, als ob ich es wollen würde, dass du und Felix zu uns kommen.“

„Tom, mal ehrlich… ich denke du willst das wir kommen. Denn dann hättest du meinen Arsch zum ficken immer bei dir!“

Tom sah in welchen Zustand Adelbert war. Er würde sich sogar an ihn verkaufen, nur damit er ihm half. Mit einem Arm umschlang er Adelberts Kopf und drückte ihn so auf die Brust.

„Du bist der dritte Freund und einer meiner besten Freunde außerhalb von Haus Rosé. Gerade deswegen schätze ich dich so sehr, weil du noch frei bist. Du bist kein Sexsklave wie ich, wie die anderen. Wenn du und Felix zu uns kommen sollten, dann würde ich dich ganz anders sehen, ich würde Arbeit sehen, eine Person, die man alles zeigen, die man trainieren muss, damit du auch den Beitrag wie jeder andere leisten kann. Ich… wünsche es mir wirklich, dass du zu uns kommst, aber ich wünsche mir noch mehr, dass du mein Freund außerhalb des Hauses bleibst.“

„Aber… ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr… bitte Tom… ich mache alles, wirklich alles!“

„Und was ist mit Axel? Er hat dich zur persönlichen Leibwache befördert und dir gleich Urlaub gegeben, damit du dich hier erholen kannst. Das hast du wohl vergessen, oder?“

„Stimmt… aber das tut doch nichts zur Sache, oder? Ob eine Vollplatte, oder Halbplatte tragen, macht schon kein Unterschied.“

Tom drückte die Nase in Adelberts Mähne und der markante starke Duft des männlichen Löwen, schoss ihm in die Nase und er mochte diesen Duft sehr.

„Du willst es wohl wirklich, oder?“

„Jaaa Tom, wirklich…“

„Dann… sollten wir dich zuerst von deinen Schwur lösen, oder?“

Adelbert drückte sich von Tom davon uns sah ihn mit weitaufgerissen Augen rauf.

„ECHT JETZT! DU HILFST MIR!“

Lächelnd nickte Tom.

„ABER, du wirst kein Sexsklave werden. Dich als sowas zu sehen, würden meine Augen nicht aushalten. Stattdessen, wirst du als Barmann arbeiten und das direkt unter Albrecht!“

Adelbert schossen die Tränen in die Augen und im nächsten Moment, wurde Tom schon fest umarmt.

„Dennoch gehört dein Arsch mir und wenn ich dir helfen soll, dann gehören mir auch dein Schwanz und deine Eier!“

„IHR GÖTTER, ICH WÜRDE DIR ALLES SCHENKEN, WENN DU MIR HILFST!“

„Na, soweit wollen wir mal nicht gehen und weißt du was, ich habe eine Idee! Wie wäre es, wenn wir wieder eine Nacht zu viert machen?!“

Wieder drückte sich Adelbert von ihm davon und mitten drinnen, wo Adelbert die Schnauze aufriss, hörten sie Gertrude.

„Adelbert? Bist du hier drinnen?!“

Der Zelteingang ging auf und Chris Gesicht schaute rein. Chris erstarrte und gleich darauf, sah Gertrude rein.

„Tom? Wie schön dich zu sehen!“

Chris bekam feuchte Augen und stürmte in der nächsten Sekunde zu Tom, um dann nach einem Sprung, den Dalmatiner nach hinten umzuwerfen. Tom wurde regelrecht mit Küssen überschüttet und er konnte nicht anders, als Chris fest zu umarmen. Leise weinend drückte sich Chris in die Umarmung und wollte nur noch von ihm festgehalten werden.

Ganz gerührt von der Geste, richtete er sich mit Chris auf und sah, dass er nicht der einzige war, der von der Szene gerührt war. Gertrude wischte sich gerade mit der Hand die paar Tränen davon, die runterkullern wollten und Adelbert, sah warm und freundlich seinen Sohn an.

Aber Tom wollte es gleich zur Sprache geben und machte Gertrude neben sich platz, damit sie zwischen ihn und ihren Mann sitzen konnte. Als sie dann neben ihnen saß, fing Tom ehrlich zu erzählen an, was er und Adelbert vor ein paar Minuten besprochen haben. Das Thema Felix sprach er aber nicht an. Am Ende gab er dann in Aussicht, dass Adelbert als Barmann arbeiten könnte, falls sie zusagt, und, falls Axel ihm vom Schwur löst.

Als er zu Ende erzählt hat, schwieg Gertrude und sah ihren Mann an.

„Was machen wir mit dem Haus?“, war ihre erste Frage und Adelbert antwortete darauf nur mit ein „Verkaufen.“.

„Und Felix?“

Adelbert neigte sich leicht zur Seite uns sah an seiner Frau vorbei zu Tom.

„Er… könnte auch im Haus arbeiten und wenn er bei uns arbeitet, hat er das Recht für die Schule. Somit…“, kam es Tom spontan und gab es als Angebot, doch als sich Gertrude zu ihm umdrehte, schwieg er wieder ganz schnell.

„Was meinst du mit Arbeiten?“

„Ich meine damit nicht als Sexsklave, oder so. vielleicht will er in der Küche, oder auch in der Bar arbeiten gehen.“

„Für die Küche ist er zu schmächtig gebaut und als Barmann… ich denke nicht, dass er die ganzen nackten Erwachsenen und Jungs ertragen kann.“

„Schatz, ich bin mir sicher, dass du es auch gerochen hast, oder?“

„Nein S-C-H-A-T-Z, was soll ich gerochen haben?“

„Das er bei vielen Jungs war und das er… naja… sich seiner Lust hingegeben hat.“

Sie sah ihn deswegen nicht schockiert oder überrascht an, eher traurig.

„So… habe ich mir meine Familie nicht vorgestellt… Adelbert.“

„Ach was… wir werden noch immer als Familie Zusammensein. Wir werden noch immer gemeinsam Abendessen und Brettspiele spielen. Nur das jeder einen anderen Beruf ausübt. Ich persönlich möchte auch nicht zu Hause darüber sprechen, was ich in der Arbeit alles gemacht habe und machen musste. Familie ist Familie, Arbeit ist Arbeit. Trennen wir das einfach und sieh es so, wir müssen die Jungs nicht mehr zur Schule fahren und sie wieder abholen. Ich und Felix werden als Barmann arbeiten und Chris ist bei Tom. Du hast eine Arbeit gefunden und wir müssen nichts für das Haus, für das Essen und für die Schule zahlen. Wir können alles sparen und nach einigen Jahren, wenn wir genug haben, können wir uns ein richtiges Haus kaufen, die Kinder heiraten lassen und sogar die Heiratsgift bezahlen. Wir… Gerdrud mein Schatz, wir gehen einfach als Familie in die nächst Phase über.“

Tom fand das Adelbert die richtigen Worte gefunden hat. Doch, Gerdrud war ein Weibchen und Weibchen denken mit den Herzen, nicht mit dem Kopf.

Aber dann wurde er doch noch überrascht.

„Dann kümmere dich um dein Schwur du scheiß Kater und schaut, dass ihr nichts Blödes anstellt, wenn ihr die Nacht wieder durchmacht!“

Sanft legte sich eine Hand auf Gertrudes Wange und als sich das Paar küsste, fing sie breit zu lächeln an.

„Du weißt wie du mich mit einem Kuss glücklich machen kannst…“

„So habe ich dich auch bekommen, Gertrude, mein ein und alles.“

Tom stand mit Chris in den Armen auf und sah sie zwei an.

„Ich kümmere mich darum, das Rath für den Flug vorbereitet ist. Ihr zwei könnt ja noch etwas miteinander sprechen.“

Noch bevor er das Zelt verlassen hat, fingen sich Gertrude Adelbert heftig abzuknutschen an.

Vor dem Zelt blieb Tom stehen und sah runter zu Chris.

„Chris, jetzt bist du bei mir und einer meiner Jungs.“, er wollte es aussprechen, weil er ihn damit sagen wollte, dass ein neues Leben begonnen hat.

„Ich… habe mich den ganzen Tag zusammengerissen Tom! Ich tat es für dich! Und, ich genoss es mit Mum und Dad, aber ich habe nur an dich gedacht!“

„Ich weiß. Dein Vater hat mir erzählt, dass du eine zweite Hose gebraucht hast.“

Tom hat erwartet, dass Chris vor Scham wegschaute, doch SEIN kleiner Löwe, fing einfach nur breit zu grinsen an und zeigte dabei die weißen Zähne.

„Na komm…!“, sagte er feierlich und legte Chris plötzlich um die Schulter und als der geile Löwenhintern nach vorne sah, gab er ihn einen Klapps drauf.

„Lass uns mit Albrecht Hilfe Rath fertig machen.“

Chris schnurrte so laut er konnte und war einfach überglücklich. Er war sogar so glücklich, dass er glaubte zu träumen.

Albrecht wirkte sogar genervt, als er um Hilfe bei Rath bat und das lag womöglich daran, dass sie gerade hitzig diskutierten, wie die Kellner und Barmänner gekleidet werden sollen. Als er dann aber erwähnte, während sie Rath das Geschirr und den Sattel anzogen, dass Adelbert und sein Sohn als Barmann bei ihm arbeiten wollen, riss Albrecht den rechten Arm nach oben und die Augen glühten vor verschlagene Lust und Gier. Chris wartete solange am Gang bei den Ställen und Albrecht und Tom sahen, dass der junge längst eine neue Hose bräuchte. Doch Tom war dagegen und fand es sogar geil, wie der ganze linke vordere Hosenbein, einfach nur einen gigantischen nassen fleck hatte.

Als Rath startklar war, wandte sich Tom an Albrecht. Er umarmte ihn, gab ihn einen innigen Kuss und sah ihn dann in die Augen.

„Wie findest du Banestra?“

„Ich… wie meinst du das?“

„Ich möchte wissen, was du über ihn denkst?“

„Achso… ähm. Er ist sehr intelligent. Er hat auf fast alles eine passende Antwort und ich muss sagen, dass er auch ein paar sehr gute Ideen hat. Um ehrlich zu sein, wäre es schon fast zu schade ihn als Sexsklaven zu haben.“

„Und als was würdest du ihn haben wollen?“

„Ich würde ihn tatsächlich als meinen Stellvertreter haben wollen.“

„Wirklich?“

„Ja.“

„Und was würdest du sagen, wenn ich ihn zu meinen Stellvertreter machen würde?

„Das… wäre eine weise Entscheidung. Ehrlich und nicht gelogen!“

„Gut zu wissen und danke für die Hilfe.“

„Ach Tom… für dich mach ich doch alles!“

„Ich weiß…“

Lippen und Schnabel trafen sich wieder und nach einigen Sekunden, drückten sie die Stirn gegeneinander und schnauften sich warm zu.

„Hab spaß Albrecht und sag den anderen, dass ich heute Nacht nicht da sein werde. Morgen dann, machen wir bei Aron weiter.“

„Stress dich nicht Albrecht. Da die Reiteschen schon erledigt sind, sind nur noch ein paar Tiere übrig und ich habe genug Hintern vor mir, die ich ausschlecken kann.“

„Wie Johns?“

„Hast es selbst gesehen, er hat einen wirklich heftig geilen Arsch…“

„Ja, ist nicht übel!“

Albrecht kicherte und löste sich langsam von Tom.

„Ich sag dann Qadir noch Bescheid wegen Felix und Adelbert, den ich gleich am ersten Tag ficken werde!“

„Das kannst du vergessen, sein Arsch gehört laut dem König mir und er hat mir seinen Schwanz und seine Eier auch geschenkt, also muss du mich sehr, sehr nett bitten, damit du deinen Schwanz, der auch mir gehört, in den Hintern von Adelbert stecken kannst, der mein Eigentum ist!“

„Du kleiner mieser Arsch…“, kicherte Albrecht und griff sich in den Schritt.

„Wann wird deine Schnauze wieder zu spüren sein?“

„Mal schauen, wenn du glück hast, wird er beim Aufwachen da sein.“

Albrecht schnurrte und ging mit wackelndem Hintern davon.

Tom liebten diesen superheißen Hintern, doch nun musste er sich um was anderes Kümmern.

„Bill?“

„Ja Tom.“

Bill sprach aus der Ecke in den Ställen, wo kein Licht hin schien.

„Kevin und Alex?“

„Sind im Gefängnis, weil sie erwischt wurden, wie sie sich in die Ställen geschlichen haben und kurz davor waren, einen großen goldenen Drachen zwischen die Beine zu kriechen.“

Tom fluchte innerlich laut.

„Wie geht’s ihnen?“

„Nicht gut. Sie weinen und es wird so sein, dass der Ritterorden sie hängen wird.“

„Wieso das?“

„Weil der Drache Goldnir war, der Vater aller Drachen im Reich.“

Es klatsche laut, als seine Hand auf sein Gesicht traf.

„Solche egoistische, idiotische, behinderte Jungs…“, Tom bekam fast schon Panik. Er hat Andreas verpochen sich um die Jungs zu kümmern, doch die stecken nun so tief in der Scheiße, das er kaum glaubt noch irgendwas erreichen zu können.

„Danke Bill und hab einen schönen Abend mit Gale.“

„Gerne Tom und… Tom?“

„Ja?“

„Sie rufen nach ihren Vater… wenn es hart auf hart kommt, dann ruf mich!“

„Bill, wenn du einschreitest, dann haben alle hier im Lager ein riesengroßes Problem. Wenn du sie fortschaffst, dann weiß eine Person ganz genau, wer überhaupt zu sowas in Stande ist und die Wut der Person, willst du nicht erleben. Ich kann… ich werde mich darum kümmern. Doch zuvor, bring mit schnell den Siegelring von Bernhard.“

„Mach ich!“

Tief atmete Tom ein und beim Umdrehen, atmete er wieder aus. Bevor er den ersten Schritt zu Chris tat, hörte er, wie etwas vor ihm ins Heu fiel. Es glitzerte golden und lächelnd hob er den Königlichen Siegelring auf und steckte ihn auf den Ringfinger.

Als er Chris erreichte, sah er links am Ende des Gangs Adelbert, der sich mit Albrecht unterhielt. Es tat gut sie beide sprechen zu sehen. Sie beide wirkten so locker und entspannt bei sprechen. Sie lachten, verzogen die Gesichter und am Ende, gaben sie sich die Hand und lächelnd, kam Adelbert zu ihnen geschritten.

„Worüber hab ihr euch beide Unterhalten?“, fragte er ihn, als sie zu dritt vor Rath standen.

„Ach… über nichts besonders, nur, wie wir dich bestechen können“

Tom lachte auf und hob Chris rauf auf Rath. Gemeinsam banden sie ihm die Pfoten fest am Sattel und als nächsten kam Tom dran. Sofort als Tom hinter Chris saß, lehnte sich der Junge nach hinten. Zuletzt stieg Adelbert auf und befestigte sich ebenfalls am Sattel.

„Ok, bereit?“

Tom rutschte nach vorne und drückte Chris gegen seinen Vater, dann hielt er sich an Adelbert fest und das, gefährlich nahe am Schritt.

Als er ihm ein „Bereit…“ ins Ohr flüsterte, legte sich Adelberts Hand für einige Sekunden auf seine Hände und zart, strich der Daumen über sein Handrücken. Dann entschied er sich, doch noch weiter zwischen die Beinen reinzufahren und als seine Hände, über was warmes und festes fuhren, gab Adelbert den Schwarzen Drachen einen Befehl und automatisch, ging Rath zum strandabschnitt. Rath lief langsam zum Strand und Tom hielt sich nun mit aller Kraft an Adelberts Hüfte fest und dann, hoben sie ab.

Langsam gewöhnte er sich ans fliegen und ihn wurde diesmal nicht einmal übel. Er konnte sogar die Augen offenhalten und obwohl sie steil in die Luft schossen, fing er es sogar zu genießen an, wie die Welt an ihm zerrte.

Chris jubelte und schrie vor glück und streckte dabei die Hände waagrecht aus. Zu gerne hätte er ihn was gefragt, doch der Wind pfiff so laut und es war eisig hier oben. Er war richtig froh Chris vor sich zu haben, da der junge richtig warm war.

Wieder sah er ein Meer aus Lichtern, das die Stadt erhellte. Es war sogar noch heller als am Tag davor. Doch so schön das war, war es nicht so schön, wie Chris und Adelbert bei sich zu wissen. Er mochte sie beide wirklich und er war froh sie beide als Freunde zu haben. Und er war sogar überglücklich das Adelbert nicht als Sexsklave zu ihnen kommen wird, wenn Axel den Schwur löst. Zumindest einen besten Freund möchte er haben, der nicht unter ihm arbeitet und das, schätzte er sehr.

Und er freute sich, dass Chris bei ihm war. Denn den Jungen, wird er selbst in die Eingewöhnungsphase einführen, wie zuletzt Keyn. Bei dem Gedanken, fiel ihm auf wie lange er keinen Jungen mehr auf seinen Penis hatte. Aber die Auszeit tat ihm gut und er war wieder bereit für den nächsten Jungen. Zu gerne hätte er Markus genommen, aber seit sie im Lager am See sind, ging alles drunter und drüber.

Tom ließ sich verzaubern von den Lichtern und dabei, legte er den Kopf auf Adelberts Schultern und ließ eine Hand wieder runterwandern. Dezent spürte er Adelberts Penis, der halbsteif war, aber schnell an Festigkeit gewann.

„Hör nicht auf.“, trotz des Flugwindes, gelangen die Worte des Löwen in seine Ohren und das lag daran, weil er mit der Hand, fest am Penis rauf und runterfuhr.

„Hätte ich auch nicht, weil es ja mein Eigentum ist.“, sagte er Adelbert ins Ohr hinein.

„Den werde ich mir wieder freikaufen!“, schrie Adelbert und lachte laut.

Tom ließ es mal so stehen und gab ihm als Einzige Antwort darauf, einen einfachen Kuss auf die Wange. Dabei nahm er Adelberts Penis fest in die Hand und fuhr fest rauf und runter.

„Auch damit… musst du nicht aufhören…“, diesmal drehte sich Adelbert mit dem Kopf zu ihm und ihre Lippen drückten deswegen fest gegeneinander. Sie sahen sich in die Augen, sie beide lächelten und schnauften sich gegenseitig zu. Sie küssten sich nicht und das war es, was es so schön und erotisch machte.

„Wo sollen wir landen?“, fragte Adelbert und die Lippenbewegung kitzelte Tom.

„Direkt beim König!“, Adelbert kicherte und drehte den Kopf zur Seite, um sich die Lippen zu reiben.

„NA SCHÖN, DANN BEIM KÖNIG!“, schrie er und schon gingen sie in den Sturzflug über.

Richard

„R-RICHARD!“

Rax fiel runter und kroch hektisch rückwärts, nachdem die Beine von der Reitechse abrutschten. Panisch sah sich Rax im Raum um und schien etwas zu suchen und gleichzeitig, fing die Reitechse zu knurren an. Die langen Reißzähne wirkten bedrohlich und in der tiefen Haltung, stand sie sprungbereit, um Richard sofort anzufallen, wenn er sich auch nur ein Millimeter bewegen würde.

Aber Richard ging selbstbewusst einen Schritt nach vorne, bevor die wildaussehende Reitechse sprang. Richard war Kampferfahren und hatte schon einige Monster und Tiere niedergestreckt und das gleich war mit dieser Reitechse. Noch bevor das Tier mit den nach vorne gerichteten langen Klauen und Zähnen, mit dem weit aufgerissenen Maul, ihn erreichte, wich er zur Seite aus und ließ gleichzeitig seine Faust von oben niederfahren. In dem Moment wo die Reitechse auf dem Boden aufsetzte, wo er vor einer Sekunde stand, krachte es laut, als seine Faust auf den Kopf der Echse auftraf.

Nicht einmal ein ächzen war zu hören, als die Echse sofort zusammensackte.

„RANDAL!“, rief laut Rax und kroch hysterisch wirkend zu der Reitechse. Es schien ihm egal zu sein, dass er da war, beim Anheben des Kopfes der Echse. Sofort wurde überprüft ob die Reitechse atmete, doch Richard war das jetzt völlig egal.

Er packte Rax am Hals, hob ihn auf und nach zwei großen Schritten, drückte er ihn so gegen die Wand und Rax übergab sich, als er ihm die Faust in den Magen schlug.

„Du…“, er konnte nicht aussprechen, was er fühlte, was er dachte und deswegen, ließ er seine Faust sprechen. Er schlug ihn mehrmals in den Bauch und nachdem er ihm am Hals losließ, krachte sein Knie zwischen die Beine der herabfallenden Echse.

„Mein Herr, die Reitechse lebt noch! Soll ich sie töten?“

„Nein Udine. Das mach ich später, damit Rax es sehen kann. Bewache solange die Tür, ich schau mich derweil um.“

Rax lag bewusstlos auf dem Boden, die Reitechse schnaufte aus und aus den Nasenlöchern floss Blut heraus.

Als die Tür zuging, setzte sich Richard aufs Bett und stützte seinen Kopf mit den Händen auf den Knien ab.

Seine Wut war verraucht. Aber er konnte dennoch nicht fassen, dass Toms Annahme der Wahrheit entsprach. Ein ganzer Clan hat vermutlich Jahrzehnte, wenn nicht sogar viel länger, gegen alle Regeln seiner Vorgänger verstoßen und Sex mit den Tieren praktiziert. Er selbst fand es einfach nur widerwärtig. Zwar wusste er, dass die Reiteschen und alle Reittiere in seinem Heer recht intelligent waren, aber, dass sie so ausgenutzt werden, ließ ihn sprachlos werden.

Ihre Götter haben ihnen alles gegeben, nicht aber den Tieren. Sie sagten, dass sie erblühen sollen, nicht aber mit den Tieren schlafen. Es widersprach den Willen der Götter, ihren Gesetzen und dennoch, hat es keiner gesehen, oder bemerkt.

Angewidert wischte er sich das Erbrochene auf dem rechten Unterarm an der Bettwäsche ab und dabei sah er, wie die ganze Bettwäsche von eingetrocknetem Sperma besudelt war. Sofort stand er auf und riss die Bettwäsche davon, um sie dann schon fast fluchend in die Ecke zu schmeißen.

Nachdem er das tat, tauchte etwas hervor. Unter dem Bett lag ein Stapel Bücher und beim Einband, was sowieso schon recht selten in seinem Reich war, sah er etwas, was ihn staunen ließ. Dieses Buch war fast 200 Jahre alt und als er das Buch aufschlug, bestanden die Seiten aus dünnem Leder. Interessiert fing er zu Lesen an.

2007- Tag 187

Es war geschehen. Richard, König, hat den Clan angewiesen die Zucht für die Armee zu übernehmen. Noch am selben Tag hat mein Bruder die ersten Eier von einem Nest gestohlen und sie mir überreicht. Doch was soll ich mit so wenig Eiern machen? Ich brauche mehr, viel mehr.

2008- Tag 312

Sie sind jetzt fast so groß wie wir. 342 Larus müssen wir jeden Tag füttern und erziehen, dass wir ihnen nichts antun. Gleichzeitig müssen wir ihnen aber auch zeigen, dass sie im Gefecht die Feinde zerfleischen sollen. Ich beriet mich mit meinen Zuchtmeister und er hatte eine Idee, die mir sehr gut gefiel. Vielleicht können wir so unsere Verluste minimieren.

2009- Tag 102

Zeqtec. Das war das Lösungswort, um ihnen den unterschied von ihnen zu uns einzubläuen. Doch wir konnten erst die zweite Generation mit dem Lösungswort aufziehen, die erste haben für ausschließlich für die Zucht benutzt, wobei wir alle Männchen bis auf einen getötet haben, weil sie zu aggressiv nach der Geschlechtsreife wurden. Das Männchen war das stärkste und größte und wir brauchten 3 Tage um alle Weibchen den Samen des Männchens einzuflößen. Zum Glück spürte das Tier bei der Samenabnahme nichts, weil mein Zuchtmeister die Idee hatte das Tier dabei schlafen zu lassen.

2009- Tag 104

Das Männchen ist gestorben, nachdem wir ihn mehr als 2 Tage lang den Samen entnommen haben. Daher mussten wir ein wildes Männchen fangen und haben ihn ebenfalls schlafen gelegt. Noch weitere Zwei Tage und wir können sicher sein, dass alle Weibchen Eier legen werden.

2009- Tag 243

Die Bust ist geschlüpft und der Leichenberg der Weibchen musste verbrannt werden, das sie die großen Wildtiere anlockten. Wir haben gleich begonnen die ersten Tage die Tiere das Lösungswort einzutrichtern. Solange sie noch jung und klein sind, sagen wir ihnen beim Handfüttern und beim Streicheln das Losungswort.

2010- Tag 152

Wir haben es geschafft. Die Tiere wollen und fressen und anfallen, aber wenn wir Zeqtec sagen, dann sind sie ganz zahm und wollen von uns Handgefüttert und gestreichelt werden.

2012- Tag 273

Sie sind fast alle Tod. Der Krieg hat begonnen und von unseren 934 Larus, sind fast alle Tod bis auf unsere 97 Weibchen und drei Männchen. Als ich das gehört habe, habe ich hinter verschlossenen Türen geweint.

2012- Tag 276

Uns wurde aufgetragen noch mehr Tiere zu züchten. Unser Zuchtmeister ging gleich an die Arbeit, doch noch am selben Tag, in der Nacht, als ich ihn fragen wollte, wie lange die nächste Zucht braucht, sah ich etwas, was mich tief berührte und gleichzeitig große Sorgen bereitete.

Unser Zuchtmeister sprach mit einem Männchen und das Tier schien wirklich ihn zuzuhören. Dann fing unser Zuchtmeister zu weinen an und das Tier legte den Kopf auf seinen Kopf und versuchte ihn wohl so zu trösten. Ich vermute mal und das ist wirklich meine Vermutung, dass es daran lag, das morgen der Tag war die Männchen schlafen zu lassen, um den Samen zu sammeln. Dabei würden die Männchen unweigerlich sterben, weil ihnen mehrere Tagelang im Schlaf der Samen abgenommen wird und sich der Körper davon nicht mehr erholt.

2013- Tag 342

Die neue Zucht ist besser als die alte und weil das so war. Bekam ich vom Zuchtmeister den wildesten und stärksten Männchen als Geschenk. Er ist ein Pracht Tier von einem Larus. Stark, groß und absolut loyal gegenüber mir. Es war wahrlich ein wundervolles Geschenk.

2015- Tag 43

Wir haben die Höhlen ausgegraben, weil so die Eier einer konstanten Temperatur ausgesetzt waren. Und überall wo ich hinging, folgte mir mein Larus. Aufmerksam sah mich das Tier an, während ich sprach und ich merke langsam, wie das Tier auf mich reagiert. Es macht mir Angst.

2015- Tag 125

Ich hatte die Wasserkrankheit. Mir geht’s noch immer schlecht, obwohl ich schon seit Drei Wochen nicht mehr krank bin. In der Zeit wich mir mein Larus nicht von der Seite. Seine Wärme des Körpers hielt mich in der Zeit immer warm und ich genoss es wirklich meinen Kopf auf seinen Bauch zu legen. Jetzt aber frage ich mich, wieso ich es so genossen habe. Die Vertraute Bild, zwischen Meister und Reittier, schien nicht mehr wirklich da zu sein. Ich gestehe mir ein, dass ich ihn mittlerweile als Freund ansah.

2015- Tag 176

Es sind zwei Monde vergangen seit ich ihn als Freund sehe und es ist etwas passiert, was mich erschrocken hat. Mein Larus kam heute Morgen auf mich zu und legte sich auf die Seite und präsentierte mir seinen Penis.

2015- Tag 179

Er hört gar nicht mehr auf. Wann immer wir alleine waren, war er erregt. Was soll ich nur tun? Ich habe ihn auch zu den Weibchen geführt, aber sie waren gerade nicht in der Hitze und deswegen ignorierten sie ihn.

2015- Tag 180

Es wurde zu viel und deswegen ging ich heute zum Zuchtmeister, um meinen Larus zu kastrieren. Doch der schlug mir etwas vor, was ich nicht machen wollte. Doch seine Argumente waren einleuchtend und deswegen, werde ich es machen müssen. Hoffentlich wird sich das dann legen.

2015- Tag 180

Ich habe es getan und bin noch immer dabei meinen Teppich sauber zu machen. Doch es geschah etwas, was ich für unmöglich hielt. Mein Larus, den ich nun den Namen Ixo gab, drückte seine Lippen danach in meinen Schritt. Ich hatte Angst und deswegen, drückte ich den Kopf davon und ging.

2015- Tag 181

Ich schäme mich dafür und dennoch, war es das erotischste, was ich bisher gehabt hatte. Als ich heute aufgewacht bin, hatte Ixo mein Glied in der Schnauze und ich war wie erstarrt, als mir das Tier das Glied abzulecken begann. Ich schrie als ich kam und gleich darauf, präsentierte er sich mir wieder. Ich musste ein zweites Mal den Teppich waschen.

2015- Tag 197

Es wurde zur Routine. Ich kam am Morgen in seine Schnauze und dann beglückte ich ihn danach. Aber heute gingen wir einen Schritt weiter. Wobei ich das wir, nur sehr ungern niederschreibe. Denn ich habe etwas über mich rausgefunden, was mir den Kopf und die Köpfe aller meiner Familie kosten würde. Ich mochte mittlerweile Ixos Penis und ließ ihn heute mit der Zunge kommen, mehrmals.

2015- Tag 199

Egal wer das liest, so möchte ich ihn sagen, dass es geschehen ist und es war der geilste, heißeste und traumhafteste Sex, den ich jemals hatte und das, mit Ixo. Er kam am Abend zu mir, um wie jeden Abend von meiner Zunge beglückt zu werden. Ich war völlig aufgeregt, als ich ihn stattdessen mit einem Klopfen aufs Bett zu mir einlud. Ich wurde das erste Mal von einem Männchen rangenommen und es tat weh, sehr weh. Je weiter die Nacht voranschritt, umso weniger tat es weh. Es war früh am Morgen, als ich es völlig genoss und von Ixo sogar genommen werden wollte. Auch Ixo, genoss es sichtlich von mir rangenommen zu werden. In den wenigen kurzen Pausen, hatten wir gegenseitig den Penis des anderen im Maul und dann, schlief ich ein, während ich mein Gesicht gegen seine Hoden gepresst habe.

2015- Tag 203

Mittlerweile ficken wir jede Nacht durch und da, ist mir was aufgefallen. Der Zuchtmeister stand zur selben Zeit auf wie ich. Und sein Tier, das immer bei ihm ist, scheint genauso anhänglich zu sein, wie Ixo zu mir. Ich muss das jetzt wissen und beobachte ihn diese Nacht.

2015 Tag 204

Ich glaube nicht, was ich gesehen habe. Der Zuchtmeister hat nicht nur Sex mit seinen Männchen, sondern wurde auch noch von vielen anderen Echsen besucht, um ihn zu fragen, welches Tier sie heute Abend für sich haben dürften. Und es waren viele Besucher, verdammt viele.

2015 Tag 207

Ich habe ihn heute Abend zu mir eingeladen, um mit ihm etwas zu Trinken. Ich schreibe das in der Früh, nachdem alles passiert ist und nachdem ich mit Ixo mehrere Stunden geschlafen habe. Wir haben einiges getrunken und das Thema wurde vom Zechmeister unterschwellig angesprochen. Er hatte die ganze Nacht zu tun, damit die Männchen ihren Samen abgaben. Ich fragte ihn dann, wo denn der Samen ist und er antwortete darauf nicht. Zum Spaß sagte ich dann, dass es wohl in seinen Magen gelandet war. Da wies er mich daraufhin auf, dass ich lange Zeit schon nicht mehr meinen Teppich gewaschen habe. Dann schlug er vor, dass wir vielleicht unsere Tiere vom Samenstau erlösen sollten und ich, schlug ein. Wir holten unsere Tiere und fingen ungewohnt für sie, mit den Händen an. Aber wir haben getrunken und schnell, kamen bei uns beiden die Zungen hinzu. Natürlich schauten wir uns zuerst komisch an, doch als das mit einigen Blicken geklärt war, fiel jede Barriere und Minuten später, fauchten die Larus und wir beim wilden Sex. Wir tauschten sogar die Tiere und am Ende, bestieg ich den Zuchtmeister wie ich ein Weibchen besteigen würde. Zwei Stunden später, verabschiedeten wir uns mit einem Kuss voneinander und ich war noch immer so heiß wegen dem Sex mit dem Zuchtmeister und mit Ixo, dass ich Ixo gleich ins Bett warf und ihn noch weitere Stunden fickte.

2015- Tag 209

Es ist viel geschehen, sehr viel und wir haben gerade ein Clantreffen abgehalten. Und es wurde etwas beschossen, das unseren Clan verdammen würde. Doch, es war einstimmig beschlossen worden. Ich wurde zur Hütte des Zuchtmeisters eingeladen und wir verbrachten einige heiße Stunden. In der Zeit, kamen auch die Besucher. Sie sahen mich schockiert an, aber das sie wegen dem beim Zuchtmeister waren, was ich schon seit mehr als einer Woche mit Ixo mache, fand ich das völlig ok und so, sprach es sich am nächsten Tag sofort im Clan rum. Ich konnte es nicht fassen, aber es war so. Meine 53 Clanmitglieder kamen alle noch in der Nacht vorbei, um sich ein Tier vom Zuchtmeister *auszuborgen*. Den Clantreffen habe ich einberufen und mein einziger Punkt war, ob nicht jeder ein Larus bekommen sollte, der nicht nur für Sex da war, sondern auch der beste Freund werden sollte. Wie gesagt, einstimmig. Jeder suchte sich einen aus, ob Weibchen oder Männchen, jeder suchte sich ein Männchen oder Weibchen für sich aus. Unter diesem Punkt, habe ich auch gesagt, dass sich ein Männchen ein Männchen von den Larus aussuchen darf und somit, habe ich gegen jedes Gesetz verstoßen. Mögen mir die Götter gnädig gestimmt sein, möge mir mein König verzeihen, für den Bruch aller Gesetze. Aber ich fühle, dass es richtig ist. Ich und der Zuchtmeister werden zusammenziehen, weil wir gestanden haben, dass wir was füreinander fühlen.

2015- Tag 223

Es sind zwei Wochen vergangen und das miteinanderleben ist völlig harmonisch geworden. Als Clan haben wir heute beschlossen, dass alle Tiere von uns beglückt werden sollten, nicht nur die Tiere die für immer an unserer Seite bleiben werden. Der Grund ist simpel. Wir sehen unsere Tiere als Partner an, sie haben ein richtiges Sexleben mit uns. Doch die anderen Tiere wurden für den Kampf geboren und werden daran auch sterben. Deswegen möchten wir ihnen zeigen, was es bedeutet Sex zu haben. Was es bedeutet, die Sexualität zu befriedigen. Und kein Larus, wehrte sich dagegen, sondern bedankte sich für unsre Zuwendung an ihnen. Man könnte sagen, dass sie mit ein Lächeln sterben konnten, weil sie alle nicht als Jungfrauen sterben werden, weil sie ein kurzes, aber erfülltes Leben hatten.

2015- Tag 333- letzter Eintrag

Die Pyramide wird gebaut. Die Höhlen wurden erweitert und neue ausgegraben. Wir haben jetzt eine Stadt, eine Zucht und eine Höhle, wo wir den Tieren ein erfülltes Sexleben geben können, bevor wir sie ausliefern. Der Clan wächst an und die ersten Kinder wurden geboren und werden in dieser neuen Welt aufwachsen. Ich und mein Partner, der Zuchtmeister, werden alles daran setzen, damit die Larus glücklich sind bei uns. Ein Weibchen trägt mein Kind aus und er soll das weiterführen, was ich beschlossen habe. Ixo schläft nun bei uns im Bett, genauso wie der andere Larus. Die Nächte waren erfüllt von fauchen und mittlerweile lassen wir es sogar am Feuer freien Lauf. Wir schämen uns nicht mehr, wir tragen unten in den Höhlen nicht mehr die Gürtel. Denn jede erkannte den anderen an seiner Echse an der Seite. Ob Männchen mit Männchen, oder Weibchen mit Weibchen, spielt jetzt überhaupt keine Rolle mehr, weil wir eine Welt erschaffen habe, die nur für uns da war. Wir werden dennoch weiterhin die Tiere ausliefern und bei jeder Lieferung, werden wir gemeinsam, als Clan, weinend um sie Trauern.

Xhotec.

Richard klappte das Buch zu und dachte nach. Doch er konnte keinen Gedanken fassen, weil das, was er gelesen hat, in seinen Kopf ein Wirrwarr verursachte. Xhotec hat etwas hinterlassen, was nicht verbotener sein könnte. Und doch beschrieb es etwas, was man auch als Liebe für das Leben selbst sehen könnte.

Richard schnaufte aus und nahm dieses und die anderen Bücher mit, bevor er den Raum verließ. Seine Wachen folgten ihn und als er vor dem Haus, wohl den gesamten Clan sah, blieb er stehen.

„Kümmert euch um Rax und seine Echse und in Neun Tagen, soll er vor meinen Palast erscheinen, oder euer Clan wird aufgelöst und ausgelöscht werden.“

Während er die Menge so ansah, bewegte sich etwas auf ihn zu. Es war ein junges, kleines Larus, eine Reitechse. Mit gesenktem Kopf und neugierigen Blick, schlicht es schon fast zu ihm hin und fing an seinen Beinen zu schnüffeln an. Richard wollte es nur streicheln, weil es das erste Mal war, dass er so ein Jungen Tier zu Gesicht bekam. Doch schon das runterbeugen reichte aus, dass alle den Atem anhielten und das jemand schreiend zum Tier lief.

Es war ein Kinderschrei, voller Sorge und Angst. Es war nur ein einfaches *AAAHHH*, sonst nichts, und dennoch drückte es alles aus, was das Kind für die Echse Empfand. Flehend beugte das Kind den Kopf, während die Arme um den Hals des jungen Larus umschlugen waren. Es war wohl der Vater des Kindes, der aus der Menge kam und das Kind an den Schultern packte und beide nach hinten zu den anderen zog.

Richard sah in den Augen aller, die reine Angst. Und da stellte er sich die eine Frage.

„Wissen sie überhaupt was sie da machen?“

Das war die eine Frage, die ihn in den nächsten zwei Tagen beschäftigen wird.

Nachdem er Xal´truth verließ und seinen Wachen auf den Weg zum einem Außenposten war, um die Tiere zu wechseln und gleichzeitig für sein Tier Kraftfutter besorgen wollte, las er zwischendurch die Bücher. Jeder Clanführer fing ein neues Buch an. In jedem werden die Gedanken, die Pläne und die Probleme des Clan aufgeführt. Neben den Stellen, wo sie vom Sex mit den Reittieren beschrieb, fand er auch einiges heraus, was sehr interessant war. Rax Vater zum Beispiel, hat die letzten Jahre seines Lebens bereut gegen die Gesetze des König zu verstoßen. Denn er sah ein, dass die Geschichte ihres Landes einen Sinn für die nächste Generation barg. Er beschrieb es so, dass sein Clan sich immer weiter in ihr eigenes Verderben fickte und züchtete. Mit jeder Lieferung an das Land, wurden immer mehr Stimmen laut, das die Tiere hier blieben und nicht zum Sterben in den Kampf geschickt werden sollten. Somit fuhr der Clan immer weiter gegen die Ziele des Reichs. Sie entfernten sich immer weiter von den Idealen des Reichs und es gab sogar ein Aufstand vor 25 Jahren, wo sich die Hälfte der Bevölkerung von Xal´truth, für die Abspaltung vom Reich aussprachen. Rax Vater war innerlich auch dafür, aber er wusste das es ihren Tot bedeuten würde und somit, schlug er den Aufstand hart nieder und versammelte den Clan eine Woche darauf, um ihnen aufzusagen, wieso das eine sehr blöde Idee war.

Doch die Bevölkerung ist wohl seitdem gespalten. Und, er las einen Satz, der alles innehatte, um den heutigen Tag zu beschreiben.

„Wenn Richard, König einmal herausfinden sollte, was wir machen, dann sind wir alle Verdammt. Ich hoffe, dass dies erst geschehen wird, wenn das Land einmal vom Krieg absieht und sich wandelt, weil dann, und die Chancen wären noch immer schlecht, könnten wir einmal ohne die Angst aufwachsen, die wir schon seit 300 Jahren hegen.“

Heute war der Tag, wo es rauskam und immer mehr wuchs in ihm der Gedanke, dass der Clan nur für ihre Begierden, die Tiere züchtete. Er las so viel, wie geil und verdorben der Sex war. Fast die Hälfte des zweiten Buches, bestand eigentlich nur von Aufzeichnungen, was Rax Vater für eine Stellung eingenommen und für sein Tier gemacht hat. Was er mit seinen Larus tat, wie er ihn fesselte, knebelte und noch vieles mehr. Es las sich teils als ein Leidfaden, wie man seinen Larus fickt.

Nach drei Tagen, betrat er sein Zimmer und fing gerade an das dritte Buch zu lesen an, als er vor dem Bett erstarrte. Der erste Eintrag war vor 20 Jahren und dieser Eintrag, war nicht vom Rax geschrieben worden. Schnell blätterte zur letzten Seite und der Eintrag den er da las, zeigte nur noch deutlicher, wie der Clan unter der Angst litt.

„Ich musste heute raus. Ich brauchte die Sonne, den Wind, frische Luft. Laras begleitete mich und es tat so gut die Stadtmauer hinter sich zu lassen. Ich sah den Himmel, die Sterne und hörte das Land. Unter den Sternen verbrachte ich mit Laras wunderschöne heiße Stunden. Die Sonne wärmte mich beim Sex. Bis ich was im Busch hörte. Mein Herz blieb stehen und ich traute mich nicht mehr zu Atmen. Richtige Todesangst ergriff mich, umschloss mich bei der Vorstellung, dass in den nächsten Sekunden ein Trupp Soldaten kommen würde und mich beim Sex mit Laras sahen. Ich rannte dann davon und als ich die die Höhle betrat, die ich zuvor nur zweimal verlassen habe, drückte sie wieder auf mir, wie ein tonnenschwerer Stein. Ich kann so nicht mehr weiterleben. Bei jeder Lieferung betete ich zu den drei Göttern, obwohl ich wusste, dass sie uns nicht mehr hören für das, was wir machen. Ich bete also zu den Dreien, damit bei der Abholung der Larus nichts schief lief. Eine unachtsame Geste, ein unachtsamer Blick würde reichen, dass wir sterben. Mein Bruder Rax sieht es nicht so wie ich, aber ich als angehender Clanführer, kann so nicht weiter machen. Ich will nicht mehr in Angst leben und ehrlich gesagt, kann ich das auch nicht mehr. Mich plagen Alpträume davon, wie wir gestürmt und nach abgeschlachtet werden. Ich bin nicht der einzige, der solche ähnlichen Träume hat, doch es reicht für mich aus. Ich träume vom tot in meinen Träumen und ich wusste, dass sie von den Dreien kommen. Ich habe Todesangst am Tag und schaue alle paar Minuten hoch zum Eingang, ob da nicht wer steht, der unser Tod besiegelt. Bruder, Vater, ich kann so nicht mehr leben. Ich liebe euch und zusammen mit Laras, werde ich auf euch warten. Möget ihr mir verzeihen und ich danke euch für die vielen Stunden und Tage, wo wir gemeinsam am Feuer saßen und ihr mir die Angst nehmen wolltet.“

Richard verstand ihn. Diese Sicht der Dinge ließ ihn wieder nachdenken. Der Clan der Zuchtmeister war seit jeher ein Teil seines Volkes und sie taten was sehr verdorbenes und verbotenes aus der Sicht der Dreien. Doch so ein großes Geheimnis für immer geheim zu halten, war unmöglich. Dann wurde Richard langsam die Tragweite seines Handelns bewusst. Er müsste sie alle töten für das, was sie getan haben. Doch konnte er einen ganzen Clan, der seit über 300 Jahren treu gedient hat, wirklich auslöschen? Könnte er wirklich so weit gehen? Aus der Sicht der Dreien wäre es absolut notwendig und auch die Gesetze waren eindeutig, wenn es darum ging, Sex mit Tieren zu haben. Doch könnte er das wirklich?

Richard plagte noch immer das Gewissen um die tausende Tode in Karls Reich, wegen Katosh und John. Er hat viel daraus gelernt und sein Gewissen schrie gerade danach, nicht noch einmal einen dummen Fehler zu begehen.

Wenn Rax kommt, wird er ihn nicht töten, wie zuvor geplant, sondern ihn mitnehmen, um mit den Apostel zu sprechen. Sie drei müssten wirklich reden, denn davon, hingen tausende Leben auf dem Spiel.

Tom

„Wieso landen wir hier?“

„Weil Tom, du nackt bist! Und weil wir nicht die Erlaubnis haben beim König zu landen, den müssen wir uns zuerst holen. Also warte hier!“

Zum dritten Mal landeten sie am Landeplatz im Handelsviertel. Die Fünf großen Steinkreise sah man nur schlecht im Halbdunkeln. Adelbert war schon in der riesengroßen Ställe neben den Landeplatz verschwunden und somit, hatte Tom Zeit für Chris, der einfach laut schnurrend seine arme umschlang, die ihn umschlangen.

„Ich habe was mit dir geplant, was dir bestimmt gefallen wird.“

„Hat es was mit meinem Geschenk zu tun?“

„Das auch mein Lieber. Ich werde mich sehr gut um dein Geschenk kümmern und natürlich um deine zwei Freunde darunter auch.“

Noch lauter schnurrend drückte sich Chris nach hinten und mit dem Po Backen, rieb der Junge sich gegen die angespannte Felltasche.

„Nimm ihn ins Maul. Ich weiß das du schon lange darauf gewartet hast.“

Unsicher sah Chris rauf und nach wenigen Sekunden, löste Tom die Umarmung und lehnte sich mit den Händen abstützend, nach hinten. Vor Aufregung fing der kleine Löwe schneller zu atmen an beim Aufstehen. Und Tom grinste und schloss die Augen, als Chris nach hinten rutschte und sich auf Rath niederlegte. Klein und zart waren die zittrigen Finger, die sich um seine Hoden und um seine Felltasche legten, nachdem sich sein kleiner Löwe umgedreht hatte.

„Ist der groß!“, gleich nachdem Tom die heißere Stimme vernahm, hörte er ihn riechen und warm und murrend, schnaufte ihn Chris den warmen Atem in den Schritt. Sekunden später, legte sich Chris auf seine Schenkel und die kleine feuchte und warme Zunge, glitt über seinen Penis, bevor sie in der Wärme der Schnauze verschwand.

Nur noch murrend und am ganzen Körper zitternd, fing Chris voller Genuss den Penis im der Schnauze abzuschlecken an. Die Hoden wurden vom Jungen erkunden und immer tiefer, schob sich Chris den langen und dicken Dalmatiner Penis ins Maul. Dann fing er ihn zu küssen an. Leckte ihn mit ausgestreckter Zunge ab und bevor er wieder im Maul verschwand, umschlang ihn der Junge um die Hüfte und nuckelte aus der Penisspitze die Vorfreude raus. Wann immer Chris schwer durch die Nase atmete, wurde sein Schritt in Hitze getaucht. Tom war völlig hin und weg von der weichen und glatten Zunge, die ununterbrochen über sein Penis fuhr. Und mit jeder Sekunde die verging, ließ sich Chris immer mehr fallen und wurde immer gieriger.

Tom musste dann ein leises und langgezogenes Stöhnen rauslassen, als Chris mit den Fingern seinen Penis zu massieren anfing. Er wusste was der Junge schmecken wollte, worin der Junge baden wollte und was er nun brauchte.

Die Weiche Zunge, die gierigen Finger und das unregelmäßige schnaufen und murren, sagten nur eines. Chris wollte Toms Sperma im Maul haben. Und kurz bevor es soweit war, legte sich Tom ganz nach hinten.

Als es dann soweit war, fing Chris wirklich sein Sperma aus dem Penis auszusaugen an, während die weisen Beine bebten, während die Hüfte zitterte und sich stöhnend nach oben bewegte. Sie beide wollten es. Sie beide brauchten es. Tom wollte sein Samen, sein Sperma Chris zum Trinken geben und Chris, wollte von seinen Liebsten, von seiner Liebe, dessen Sperma schmecken, trinken und darin für immer Baden, wenn es ginge.

Nachdem nichts mehr kam, nachdem sie beide das bekam, was sie wollten, fing Chris mit seinen Penis zu kuscheln an. Die Nase, die Lippen und die Schnauze, glitten über den geilen dunkelroten und aufgeblähten Penis. Immer wieder bedankten sich der Junge beim Penis mit einem Kuss und das, direkt auf die Spitze, wobei die Spitze zwischen den Lippen verschwand.

Chris hatte sich schon längst in den Geruch von Toms Penis verliebt. Sein Herz raste, seine Eier pochten und taten schrecklich weh und auch sein Bauch, schmerzte übel. Er hatte Toms Penis in der Hand, spürte seine Hitze und wie glatt der doch war. Und besonders, wie groß er war, machte ihn jetzt so notgeil. Er erinnerte sich, wie er von diesen Penis gefickt wurde und wie es kurz extrem weht tat, aber dann verschwand.

Endlich hat er wirklich das bekommen, was er wollte. Seine Liebe zu Tom, war so groß und er konnte nicht anders, als schon fast weinend wieder den geilen und heißen Penis in die Schnauze zu nehmen.

„Ich denke das reicht jetzt.“

Tom machte die Augen auf und links von ihnen, stand Adelbert an der Laterne anlehnend und sah zu ihnen auf.

„Ich vermute, du stehst schon lange dort?“, flüsterte Tom und bemerkte dann, dass Adelbert nicht der einzige war, der zusah. Sechs Soldaten standen bei Adelbert und zu gerne, hätte Tom ihre Gesichter gesehen, da die Visiere geschlossen waren.

Da Chris die Tatsache egal war, dass Adelbert und sechs andere da waren und ihnen zusahen, musste Tom die Zweisamkeit unterbrechen. Liebevoll hob er den kleinen Löwenkopf und die Schnauze von seinem Schritt hoch, damit er dann von Rath runterrutschten konnte.

Adelbert kam zu ihm und überreichte ihn ein Hemd und eine Hose.

„Zieh dich an und bedanke dich bei Wolfgang, denn es sind seine Sachen.“, flüsterte ihn Adelbert ins Ohr und während sich Tom schnell anzog und langsam die Hose über den steifen Penis zumachte, sah er die sechs Soldanten an.

„Danke Wolfgang mein Schatz.“

Da hörte er eine Stimme, die ihm bekannt vorkam und in der nächsten Sekunde schoss es ihm. Nachdem er die Hose, die leicht eng war, zugemacht hat, ging er nach vorne zu ihnen. Nachdem er vor ihnen stand, hob der Soldat vor ihm, das Visir.

„Hey Wolfi, im Schritt ist es etwas zu eng.“

Der schöne Tiger lächelte breit und gab eine Antwort zurück, dass Tom auflachen ließ.

„Nicht nur in deinem Tom.“

Die anderen fünf Soldanten fingen zu lachen an und Tom beugte sich nach vorne und gab den Tiger, der deswegen völlig fassungslos war, einen sanften Kuss auf die Lippen. Nach wenigen Sekunden konnte sich Wolfang wieder fassen und sah zu den andern Soldaten rüber.

„Tom, darf ich meine Freunde vorstellen. Tom, Michael, Thorsten, Miguel und Manuel. Die fünf werden mit mir kommen und… wir alle stimmen deiner Bedingung zu.“

Die Soldaten machten nun ihre Visiere auf und einer war heißer als der andere. Grüner Drache, Gepard, Puma, Echse und der letzte war ein heißer weiß-grauer Wolf.

„Unser Truppenführer Platzt fast vor Neid, als wir ihn erzählt habe, dass wir ein Angebot von dir bekommen habe und wir dafür Urlaub brauchen. Er möchte auch so unbedingt mitkommen, aber als wir ihn dann erzählt haben, was wir dafür machen müssen, war er nicht mehr so begeistert… jedenfalls anfangs. Vor zwei Stunden, kam er dann zu uns und verlangte mitgenommen zu werden.“

Sprach der Puma und grinste breit die anderen an.

„Tom…“, fing Wolfgang zu sprechen an und kam einen Schritt näher, um dann flüsternd weiter zu sprechen.

„… kann er nicht auch mitkommen? Ich, wir würden es bereuen, wenn er nicht mitkommen kann. Er… ist ziemlich nachtragend.“

Lässig legte Tom seine Arme auf die breiten Schultern von Wolfgang rauf. Der starke und breite Kater, sah ihn etwas verwirrt an, als Tom zu lächeln anfing.

„Nur wenn er jetzt hier ist und zu uns kommt.“

„M-Ma-Manuel…“, stotterte Wolfgang und fing Toms Lippen anzustarren an.

Der weiß graue Wolf spurtete los und die Rüstung klapperte laut beim Laufen. Während sie warteten, sah er runter in den Schritt von Wolfgang und er fragte sich, wie eng es wohl dort unten war in der Rüstung war. Wenige Sekunden später, hörten sie wieder die Rüstung klappern und Manuel zog ihren Truppenführer aus dem großen Stall raus.

Tom war erstaunt und wirklich überrascht. Der Truppenführer war ein Wüstenfuchs, aber hatte ganz und gar nicht die Statur von einem. Stattdessen war der Wüstenfuchs groß, gut gebaut, aber nicht breit. Ein wahrlich gutaussehendes Männchen stand vor ihm und sah sich fragend die Runde an. Tom hauchte Wolfgang noch einen Kuss zu, bevor er sich den gerüsteten Truppenführer zuwandte.

„Was ist hier los?“, hörte man den Truppenführer sagen, aber Tom interessierte dies nicht im Moment. Stattdessen umrundete er den Truppenführer und betrachtete ihn von allen Seiten. Da keine antwortete und alle Tom ansahen, wandte sich der Truppenführer an ihn.

„Wer bist du und wie lautet dein Name.“, Tom blieb hinter den Truppenführer stehen und hauchte ihn von hinten eine Frage zu.

„Ich hörte… du möchtest auch zu mir kommen.“

„WAS? Wohin kommen? Wer bist du? Sage mir deinen Namen, oder ich muss dich festnehmen!“

Tom berührte mit der Brust ganz leicht den Rücken und hauchte ihn wieder zu: „Zum Haus Rosé natürlich… oh du starker Truppenführer.“

Der Truppenführer schluckte laut und verstummte völlig. Nur leicht drehte sich der Kopf zur Seite, damit er ihn anschielen konnte. Der starke und überaus seltene Wüstenfuchs mit seinen langen braunen Ohren, hatte einen dicken Wams und dicke Lederhosen an, aber dennoch, konnte Tom genug spüren, als er ihn von hinten umarmte und die Hände runtergleiten ließ. Ausgiebig streichelte er ihn im Schritt, fuhr mit einer Hand tiefer zwischen die Beine rein, während die andere den Schritt zu massieren und zu kneten anfing.

„Du weißt welche Bedingung ich habe, damit du kommen kannst?“

Der Wüstenfuchs lehnte sich schon in der ersten Sekunde nach hinten und sah ihn von der Seite an.

„Ja… Tom.“

„Gut, dann werdet ihr auch länger bleiben?“

„Wie lange sollen wir bleiben?“

Die sechs Soldaten sahen sich glücklich und fassungslos an.

„Ihr könnt auch für immer kommen, doch dafür müsst ihr auch für immer mein sein und werdet in unsere Familie aufgenommen.“

„Ich… ähm… wir…“

„Ist schon ok. Wir kommen später wieder und da möchte ich eure Antwort hören.“

Tom ließ ihn los und ging gleich rüber zu Rath, um sich um Chris weiter zu kümmern. Chris Hosenbein war nun völlig nass und mit verträumten Augen, ließ er sich dann in die offenen Arme von Tom runtergleiten.

Er presste den Jungen fest gegen sich, nachdem der mit dem Po auf seinen Arm saß.

„Wollen wir Adelbert?“, sagte er und ging schon los. Adelbert sah sich die Sechs an und sie starrten Tom einfach hinterher. Wobei der Truppenführer der Stadtwache, der übrigens Sascha hieß, entgeistert und verträumt Tom nachsah.

„Du weißt schon wem du gerade angebaggert hast?“

Sie gingen die Hauptstraße rauf zum Palast und trotz der späten Stunde, war noch immer so viel los. Hunderte Echsen aus dem Archaischen Reich gingen spazieren und sahen sich alles an, während sie sprachen. Doch Tom sah sie nicht als Bürger oder Besucher, sondern als heiße Männchen, und jeder war heißer als der andere. Sie alle, das ganze Volk, war zwar knapp kleiner im Schnitt als er, aber dafür waren sie massiver. Sie hatten einen breiten Gang, starke und feste Beine. Arme die Bäume ausreißen konnten, zumindest die Krieger. Schädel und Mäuler, die Ebenfalls für den Kampf geeignet waren, die der starke Schwanz hinten. Und anscheinend, war er wohl ein ziemlicher Hingucker, denn viele Echsen starrten ihn höchst interessiert an.

„Nö, sollte ich das wissen?“

Adelbert fing zu lachen an und Tom dachte währenddessen an den heißen und pochenden Penis am Bauch, der in der nassen Hose steckte. Chris regte sich nicht und hatte ihn einfach am Hals umschlungen, während der Kopf auf der Schulter lag.

„Du hast gerade den zweitmächtigsten Männchen in der Stadtwache angebaggert. Sascha Maier. Ein aufstrebender Stern und Anwärter für den Kommandanten Posten.“

„Oh… ok!“

„Was heißt da ok? Bist du dir nicht im Klaren, was das für die Stadt bedeutet?“

„Doch sicher! Die Leute werden kommen um ihn zu sehen!“

Adelbert klatsche sich die Hand aufs Gesicht und fing nach wenigen Sekunden wieder lauthals zu lachen an.

„Was aber viel wichtiger ist Adelbert, ist, wie hast du vor deinen Schwanz, der mir gehört, frei zu kaufen? Ich meine, dein Arsch gehört mir laut König schon.“

Adelberts lachen wurde noch heftiger und dann umschlang er Tom mit einem Arm, um sich an ihm festzuhalten. Minutenlang konnte Adelbert nicht mehr aufhören und Tom grinste einfach breit, weil sein bester Freund wegen ihm so lachte.

Und da fragte er sich, wie sein Leben hätte verlaufen können, wenn er nicht verschleppt und als Sexsklave verkauft und stattdessen, irgendwie in die Stadt gekommen wäre. Hätte er Adelbert auch kennengelernt, hätte er überhaupt wem, den er kannte, in der Stadt kennengelernt. Die Antwort war einfach: Er hätte niemanden kennengelernt, den er jetzt kannte. Alle die er kannte, die nun zu seiner Familie gehörten, lernte er nur deswegen kenne, weil er als Sexsklave verkauft wurde.

So auch Adelbert und Chris.

„Jetzt aber Ernst, was bedeutet das für die Stadt?“, Tom wollte es wirklich wissen.

Da Adelbert schon seit ein paar Minuten aufgehört hatte zu lachen und ihn noch immer mit dem Arm am Hals umschlungen hat, erlaubte er sich den Kopf auf Adelberts Schulter zu legen.

Der Löwe grinste leicht nach der Geste und legte dann ebenfalls den Kopf auf Toms.

„Du weißt schon, dass wir jetzt wie ein schwules Pärchen aussehen?“, flüsterte Adelbert und Tom hörte keine Sorge darin.

„Stört dich das?“, flüsterte er zurück und genoss wie ihn Adelbert fester umarmte.

„Im Moment… nein, tut es nicht.“

„Dann gibst du es endlich zu?“

Die einzige Antwort die er bekam, war noch eine stärkere Umarmung. Was anderes hätte Tom auch nicht erwartet. Er wollte den Löwenvater zu nichts zwingen und er sah es auch als ein *Nein!* an. Dennoch wusste er, dass Adelbert gewisse Gefühle für ihn hegte. Er hat zu viel gesehen, sie haben in der kurzen Zeit auch viel miteinander erlebt. Man könnte das, was sie haben, als Freundschaft mit gewissen Vorzügen betrachten.

So gingen sie dann weiter, bis sie am Ende des Adelsviertel ankamen. Die Passanten dort starrten sie natürlich an und Tom glaubte, dass sie an Lancels Haus vorbeispaziert sind. Doch das war dann egal, als sie am ersten Palasttor angekommen waren.

Zwei Nachtwachen in einer prächtigen goldenen Rüstung, standen links und rechts am Tor und haben sie mit den Augen fixiert. Als sie drei näher kamen, versperrten ihnen die Wachen ohne was zu sagen mit den Hellebarden den Weg. Tom sah die gewundene Straße entlang, bis zum großen und prächtigen Palast rauf.

„Lässt du mich los?“, flüsterte Tom leise, und er werde dann losgelassen, nachdem Adelbert zwei Sekunden gezögert hatte. Er hob die Hand hoch, die Chris umschlungen hatte und zeigte den Wachen den Siegelring.

„Ich möchte zu Axel, bitte.“

Die rechte Palastwache kam näher und nahm sanft seine Hand in die Hand, um sich den Siegelring anzuschauen. Nachdem die Wache einmal fest mit dem Daumen über den Ring fuhr, wandte sie sich gleich zur anderen und nickte. Das Tor wurde geöffnet und die Wache, die sich den Siegelring angeschaut hat, führte sie rauf zum Palast. Spärlich beleuchtet war die Straße rauf zum Palast und weil Tom schwul war, musste er einfach auf den geilen Greifenhintern schauen und ganz knapp, lag Albrecht noch vorne. Die Palastwache war ein Greif ohne Flügel. Greifen waren schon selten, aber die ohne Flügel, waren schon eine Rarität. Seine Gier, so einen Greifen neben sich im Bett einmal zu haben, wurde mit jedem Schritt immer größer.

„Hör auf, auf seinen Hintern zu starren Tom.“, als dies Adelbert sagte, sah er ihn grinsen. Auf den restlichen Weg starrten sie beide auf seinen Hintern und vielleicht bildete er sich das nur ein, aber es schien, als würde der Greif nun mit den Hintern beim Gehen wackeln. Sie passierten weiter zwei Tore, und zwei weitere Wachen begleiteten sie, bis sie endlich nach einem langen Marsch, vor dem Palast standen. Dort blieb der Greif stehen und drehte sich zu ihnen um.

„Prinz Axel ist im Königsturm.“

Tom nickte dankend und ging einen Schritt näher zum Greifen.

„Würdest du uns den Weg zeigen? Ich kam sonst immer mit den Greifen und deswegen, weiß ich nicht, wie ich von hier zu Axel komme.“

Der Greif verneigte sich und nahm dann den Helm ab. Gelber Schnabel und weiße Federn am Kopf, wo man die braunen knapp am Hals sehen konnte, kamen zum Vorschein. Und nicht nur das, auch schien ihm der Greif zu zulächeln.

„Gerne, wenn sie mir folgen würden.“

Sie gingen die Treppen zum Haupttor rauf und die zwei Wachen am Tor, machten für sie auf. Vor ihnen erstreckte sich eine große Halle. Weißer Marmor, goldene Kerzenständer, Bänke aus Marmor und ganz am Ende der Halle, stand der große, prächtige silberne und goldene Thron auf einen Sockel.

Zwei Bedienstete in privater Schlafkleidung gingen nebeneinander und trugen ein Tablett mit einem rauchenden Getränk und einem Teller, worauf wohl was zum Essen war. Wie gedacht, folgten sie den zwei Bediensteten und sie betraten dann eine lange, lange Treppe. Doch es war nicht so schlimm, wie gedacht, als sie eine Stufe nach der anderen nahmen. Was ihn verwunderte war, dass der Greif trotzt Rüstung, nicht einmal schwer zu atmen anfing. Wogegen Albrecht schon fast im Sterben lag.

Deswegen legte der Greif eine Pause ein und Tom nutzte sie gleich aus.

„Darf ich deinen Namen erfahren?“

„Lofar Hemmerling, mein Herr.“

Tom dankte ihn mit einem nicken und betrachtete den Greif von unten bis oben.

„Mein Name ist Tom.“, gab er dann zurück, als er wirklich zufrieden war, was er vor sich sah.

„Das ahnte ich schon, mein Herr.“

„Oh? Wie das?“

Für einen Bruchteil einer Sekunde, grinst der Greif, bevor es schon wieder verschwunden war.

„Sie haben einen Ruf, mein Herr.“

Nun fing Tom zu grinsen an und sah direkt in die Eichenbraunen Augen.

„Ich höre!“

„Sie sind als *Der Verführer* im Adel bekannt. Und auch hier im Palast, wird von Ihnen nur in den höchsten und neidischsten tönen gesprochen.“

„Höchst klingt schon mal nicht schlecht, aber wieso neidisch?“

„Weil ihre Angeboten, die sie gestern ausgesprochen wurden, sich augenblicklich im Adel und hier im Palast rumgesprochen haben.“

„Wie das? Wieso so schnell?“

„Wieso das ist selbsterklärend, doch Wolfgang, musste damit preisen, was sie mein Herr, ihn angeboten haben.“

Tom grinste breit.

„Deswegen hast du mit den Hintern gewackelt?“

„Mitnichten mein Herr. Ich wollte nur, dass ihre Augen auf was Schönem ruhen.“

Tom lachte auf und drehte den Kopf zur Seite und sagte: „Dein Hintern ist schon recht fesch, aber Adelbert neben mir, der kurz vorm sterben ist, hat mindestens einen ebenso geilen Hintern.“

Der Greif grinste wieder so kurz und wandte sich wieder der Treppe zu.

„Das bezweifle ich.“, sagte Lofar der Greif und ginge weiter die Treppe rauf. Adelbert neben ihm, stöhnte, als es wieder weiterging. Diesmal wackelte der Greif tatsächlich mit den Hintern und Tom konnte nicht anders, als wirklich auf den Hintern zu starren. Sie gingen drei Minuten, bis hinter ihnen Adelberts Stimme zu hören war.

„S-Stopp… Pause!“, der Löwenvater pfiff aus dem letzten Loch und musste sich auf die Treppe hinsetzten. Tom war auch außer Atem und lehnte sich hinter Adelbert an die Wand an, nachdem er sich ebenfalls hingesetzte hatte.

Da setzte sich Lofar zu ihnen und gemeinsam, saßen sie unter einer Kerze. Lofars Pfoten, berührten dabei fast die von Tom und ganz fasziniert vom Greifen, sah er zu ihm hoch, während er Chris umarmte und ihn sogar einen Kuss auf den Kopf gab.

„Diesmal… hast du mit dem… Hintern gewackelt.“, sagte Tom leise und glitt mit der reichten Pfote nach vorne, bis sich beide berührten. Lofar schien es zu ignorieren und lächelte Tom von oben herab zu.

„Ich wollte das Sie Ihre Meinung ändern, mein Herr.“

Tom Antwortete darauf nicht, sondern fing mit der Pfote die von Lofar zu streicheln an. Auch dies ignorierte der Greif und schloss die Augen. Tom hat es auch bei Albrecht gesehen und es wurde ihm als konzentriertes Atmen erklärt. So kam Albrecht immer ganz schnell zu Atem, während die anderen noch laut am schnaufen waren.

Wenn es Lofar gefallen würde, so merkte man es ihm nicht an. Doch Tom wurde richtig hart. Nicht nur wegen Chris, dessen Penis gegen seinen Bauch pochte, sondern auch, weil Lofars Pfote so weich und flauschig war.

„Sag mal Lofar…“, fing Tom nach einigen Minuten wieder an.

„… bist du auch neidisch?“

Der Greif machte die Augen auf und starrte ihn an. Tom merkte, wie der Greif sein Gesicht studierte und dann kurz runter zu Chris sah. Und als sich ihre Blicke wieder trafen, stand er Greif auf und sah zu ihnen nach hinten.

Tom war auch wieder Fit und half Adelbert beim Aufstehen, der nur noch schwer am Atmen war. Nachdem ersten Schritt, sagte der Greif ein einfaches *Ja.*.

Es vergingen nur ein paar Sekunden, als die Treppe aufhörte und Lofar vor einer Tür stehen blieb.

„Hier ist Prinz Axel Zimmer, Herr Tom.“

Tom ging zu Greifen und bedankte sich mit einem Lächeln und einer leichten Verbeugung.

Der Greif verbeugte sich ebenfalls lächelnd und Schritt davon. Bevor aber der Greif außer Sicht war, sagte Tom noch etwas, was den Greifen innehalten ließ.

„Die Rüstung muss weg, dann erst kann ich richtig beurteilen!“

Fast ganze fünf Sekunden blieb Lofar stehen, bevor er dann einfach weiterging.

„Nun denn, Adelbert. Wollen wir mal Axel überraschen!“

Adelbert stützte sich mit beiden Händen an den Beinen ab und war noch immer außer Atem. Weil er aber so nicht seinen Axel besuchen wollte, lehnte er sich nach hinten an die Wand an und als sein Blick weiter den Gang ging, sah er plötzlich Karls Zimmertür.

So neugierig er war, ging er zu Tür und machte sie ganz langsam und leise auf. Es prasselte leise und das lag wohl am Kamin, der hinter dem Schreibtisch brannte. Karls Sachen lagen auf dem Boden verstreut und da auch die Unterwäsche dabei war, musste wohl Karl nackt schlafen. Und dann sah er Karl im Bett liegen, der auf dem Bauch schlief und leise schnarchte, während mit beiden Armen der Polster unterm Kopf umschlungen wurde. Die Decke lag nur halb auf ihn und ein Bein sah raus.

Tom schlich so leise wie möglich rein und ging rüber zum Bett. Chris sah zu, wie er an der Decke zog und langsam den Hintern freilegte. Der geile Hintern des Königs, der rund, nicht zu breit und absolut knackig war, war nicht das, worauf sie beide starrten. Zwischen den Beinen und auf dem Bett ruhend, lagen nämlich die zwei wohlgeformten und ovalen Hoden, die auseinander gedrückt wurden, da der Hodensack auf den halbsteifen Penis lag.

Lüstern grinste Tom, da die halbrausschauende Eichel glänzte und direkt davor, ein weißer Tropfen am Eintrocknen war. Einige Sekunden starrte sie nur, bis Tom etwas einfiel. Er ging zum Schreibtisch und ließ Chris von sich runter. Sein ganzer Bauch war nass wegen Chris und der Junge sah es auch und grinste deswegen nur noch wie blöd.

Er schnappte sich eine Feder und ein Stück Pergament, das ungenutzt war und schrieb etwas rauf.

Mein lieber halbsteifer Karl. Als ich dich so nackt vor mir liegen sah, wurde mir wieder bewusst, was ich vermisse. Es tut mir leid, dass ich euch einen Besuch abstatten musste, aber mich hat was Wichtiges in den Palast geführt. Ich weiß, dass ihr und besonders du, viel zutun habt. Umso mehr freue ich mich dann auf den Tag der Eröffnung. Ich werde dich persönlich empfangen und ruhmführen, damit wir dann die Zeit nachholen können, die uns wegen unseren Pflichten gestohlen wurde. Um eines möchte ich dich noch bitten. Ich lernte eine Wache kenne, sein Name war Lofar. Ich vermute, dass er schwul ist und ich würde dich bitten, dass er mit euch kommen kann. Ich finde ihn wirklich heiß und interessant und in der Zeit, wo ihr bei mir seid, können wir ja auch alles machen, was nachher für alle Zeit unter uns bleibt. Ich freue mich, wenn wir uns in die Arme nehmen können.

Dein Tom.

PS: Halte deinen Samen bis zur Eröffnung zurück!

„Das ist soooo heiß und lieb…“, flüsterte Chris und sah dann zu Tom rauf.

„Ich weiß…“, flüsterte er zurück und legte den kleinen Brief direkt auf dem Schreibtisch vor dem Stuhl. Bevor sie dann leise wieder das Zimmer verließen, deckte Tom seinen König wieder zu und schloss leise die Tür hinter sich.

„Bereit?“

Adelbert atmete wieder normal und nur am stärkeren männlichen Körperduft konnte man erkenne, dass er am Schwitzen war. Besorgt ging dann der Blick zu Axels Tür und auch Tom, hoffte das Axel damit einverstanden war.

Doch dann lächelten sie beide und sahen zu, wie Chris einfach zur Tür ging und sie öffnete. Es brannte eine Kerze darin. Sterne und Monde, Sonnen und Bäume, wurden von der Kerze auf die blauen Wände geworfen. Denn die Kerze war von Papier umhüllt und die Sterne, Monde, Sonnen und Baume, waren in das Papier geschnitten worden.

Das Zimmer war aufgeräumt und in den Schränken und Regalen sah man noch Kinderspielzeug, sauber nebeneinander aufgereiht und geordnet. Kinderbücher, Bücher für heranwachsende und für Erwachsende, beluden einen ganzen Schrank mit seinen Regalen. Zwei Betten waren im Zimmer und nur eines, war belegt. Unter einer dicken Decke, sah man nur Axels Kopf rauschauen, der auf einem sehr gemütlich aussehenden Polster lag.

„Cool…“, hörten sie Chris flüstern, während der Junge sich das tolle Kinderzimmer ansah und verträumt die Wände betrachtete. Tom folgte dann gefolgt von Adelbert, Chris ins Zimmer und schloss hinter sich die Tür.

„Ich wecke ihn.“, gab er den anderen Bescheid und seine weißen Pfoten, gingen lautlos über den dicken Teppich rüber zum Bett. Im Zimmer roch es nach Axel und es hatte den Geruch von Jungend in sich. Leise und kontrolliert setzte er sich langsam auf das Bett und sah sich Axel an, der mit den Rücken zu ihnen schlief.

Entspannt und ruhig schlief sein Prinz und nur ab und an, zuckten ganz leicht die Gesichtsmuskeln. Mit den Fingern, fing er dann Axels Wange zu streicheln. Das Gesicht zuckte öfters in den nächsten Sekunden, bis die Augen sich langsam öffneten. Der Kopf drehte sich zu ihm und entgeistert starrte ihn Axel dann an. Breit lächelnd beugte sich Tom langsam runter und bevor sich ihre Lippen trafen, flüsterte er ihn einen guten Morgen zu.

„Tom?“, erst nachdem sich Tom wieder aufrichtete, wurde er von Axel erkannt und als er auf die Frage einfach nur nickte, fing der Prinz breit zu lächeln an. Gähnend setzte sich Axel auf und sah dabei erst die anderen.

„Adelbert? Chris? *GÄHN*… was macht ihr alle hier… *gäääähn*… hier in meinen Zimmer?“

Die Arme gingen in nach oben und Axel streckte sich im Sitzen, doch dann musste Tom ihm Platz machen, weil er sich schickte aus dem Bett aufzustehen. Axel streckte sich nochmals beim Stehen und gähnte abermals lang und ausgiebig, um dann mit Tränen in den Augen sie zu betrachten. Doch dann ging der Prinz schon fast torkelnd zur Tür, öffnete sie und war verschwunden.

Chris kam zu ihm und setzte sich aufs weiche Bett und sah lüstern rauf zu Tom.

„Hast du seinen steifen gesehen?“

„Natürlich mein Lieber.“

Alle haben gesehen, wie ihr Prinz einen Morgenständer in der weiß-blauen Pyjamahose hatte. Kurz darauf, hörten sie schwach und vom Korridor kommend, wie Axel wohl seine Blase entleerte und dann etwas später zurückkam.

„Leg dich… zu mir ins Bett…*Gähn*…“, flüsterte der Prinz müde und setzte sich dann einfach auf Toms Oberschenke. Mit einem Arm umschlang er ihn gleich und mit dem anderen zog er die Decke davon, um sich dann langsam mit ihm ins Bett zu legen.

Es war sehr warm unter der Decke und im Bett und das lag wohl daran, dass Axel beides mit seinen Körper aufgewärmt hatte. Ein Arm wurde um ihn gelegt als sie Bauch am Bauch im Bett lagen, das obere Bein umschlang ihn an der Hüfte und fest, presste der Prinz seinen steifen Penis gegen ihn.

Murrend drückte Axel das Gesicht gegen seine Brust und streckte ihn den Hintern entgegen, als Toms Hand am Rücken in die Hose verschwand. Sanft nahm er von hinen die Hoden des Prinzen in die Hand, strich über den Fellstreifen zwischen den Hoden am Hodensack und verwöhnte so seinen Prinzen.

„So… könnte ich… den ganzen Tag liegen…“, flüsterte der Prinz in seine Brust hinein. Tom konterte den neidischen Blick von Chris, indem er ihm einen Kuss zu hauchte, um gleich darauf ihr Anliegen anzusprechen. Doch bevor er so weit kam, sprach schon Axel.

„Also… was macht ihr hier? Oder… habt ihr vor den Prinzen *Gähn*… zu entführen und zu missbrauchen?“

„Würde dir das gefallen?“

Axel drückte nun das Ganze Gesicht in seine Brust und für die anderen nicht sichtbar, nickte der Prinz dann.

„Vielleicht nur für zwei, oder drei Tage…“, kam es dann leise hinterher.

„Es… geht um Adelbert.“

„Was… *gähn*… ist mit ihm?“

„Er möchte gerne von seinem Schwur befreit werden.“

„Welchen… *GÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHN*… Schwur?“

„Das er dein persönlicher Leibwächter ist.“

„Achso… *GÄHN und SCHMATZ*… ok… ist befreit…“

Wild gestikulierte Adelbert im Hintergrund und mit jeder Geste, sah man Adelbert immer Glücklicher werden. Chris freute sich für seinen Vater immens und stand dann sogar vom Bett auf um ihn zu umarmen.

„Dann mein lieber, lieber Axel, lasse ich dich weiterschlafen.“

„Musst… du… gehen?“, Axel war schon wieder am Einschlafen und nur schwer kamen die Wörter aus dem Jungen raus.

„Ich bleibe, bis du eingeschlafen bist.“

Axel murrte irgendwas und Tom gab den anderen mit einem Nicken zu verstehe, dass sie draußen warten sollen. Nachdem sie alleine im Zimmer waren, wurde es still und Tom entspannte sich und zog langsam die Hand aus Axels Hose raus, um sie dann auf den Rücken ruhen zu lassen. Es dauerte einige Minuten, bis sein Prinz regelmäßig und tief zu Atmen anfing. Daraufhin wartet Tom noch ein paar Minuten, bis er sich zu bewegen anfing. Vorsichtig zog er sich von Axel davon, bis er an der Wand angelangt war. Danach hob er dessen Bein von sich und legte es ganz sanft aufs Bett. Zum Schluss kroch er an der Wand zum Bett ende runter und musste sich ordentlich verrenken, um nicht aus dem Bett zu plumpsen.

Immer wieder war er erstaunt wie Gelenkgig er noch war wegen den ganzen Sexspielen, die er in seiner Jungend im Haus machen musste. Bevor er das Zimmer leise verließ, deckte er Axel noch ordentlich zu und gab ihn dann sogar einen Gutenachtkuss hinterher.

Draußen wartete Adelbert auf ihn und beide sahen überglücklich, aber müde ihn an. Dann, als er einen Schritt zu ihnen hinging, stürmten beide auf ihn zu und er wurde fest von beiden umarmt. Es wurde nichts gesagt, weil alles in der Umarmung ausgesprochen wurde. Chris würde seinen Vater in der Nähe haben und Adelbert, müsste nicht mehr als Ritter und Stadtwache arbeiten müssen und darf stattdessen als Barmann im Haus Rosé arbeiten.

Tom freute sich immens, dass alles so glatt gelaufen ist und, dass er seinen Freunden glücklich gemacht hat.

„Ich muss es sofort Gertrude erzählen!“, schoss es aus Adelbert raus und wandte sich schon zur Treppe.

„Es ist noch nicht vorbei. Ich muss noch was in der Stadt erledigen und darin geht es um Andreas Kinder.“, während er das sagte, hob er Chris auf den Arm und der Junge verzog vor Schmerz das Gesicht. Sofort verschwand eine Hand in der schleimig nassen Hose und Tom spürte, wie sich der Junge im Schritt richtete.

„Saß auf meinen Eiern…“, hört er Chris entschuldigend Flüstern, bevor sich der Junge dann wieder an Tom anschmiegte.

„Was ist mit ihnen?“

In kurzen Sätzen erklärte er was er alles über sie wusste und auch, was Bill ihm erzählt hat und am Ende, sagte er ihn, was seine Intention hinter alldem war.

„Das sind einmal ein paar Braten. Nun gut Tom, da hast du dir mal eine unmögliche Aufgabe aufhalsen lassen.“

„Wieso das?“, fragte er ihn und sie gingen dann langsam die Treppe wieder runter.

„Weil Goldnir als der heiligste Schatz im Land angesehen wird. Sein Samen hat schon zwei Dutzend Drachen schlüpfen lassen, die alle den Segen des Feuers innehaben. Auch Rath hat es geerbt und so ein Drache kann eine ganze Kompanie aufhalten, bis überhaupt der Feind an einen Rückschlag denkt. Meiner Meinung nach, haben sie das dümmste was es auf der Welt gab, gemacht und jeder Ritterorden und die ganze Stadtwache, würde die Jungs nur zu gerne hängen sehen.“

„Gibt es keine Möglichkeit sie frei zu bekommen?“

„Unmöglich Tom. Sie werden nicht vor dem Richter geführt. Allein die Ställe von Goldnir unerlaubt zu betreten, gilt als einer der größten Staatsdelikte im reich. Nur ich und eine Handvoll Ritter und Wachen, dürfen überhaupt die Ställe betreten und jeder andere, der nicht die Erlaubnis vom König hat, würde s nicht einmal wagen es zu machen, wegen der Härte des Urteils.“

Tom Kopf rauchte und weil Adelbert so sicher war, dass es keinen Ausweg gibt, war er kurz vorm verzweifeln. Schwer nachdenkend, gingen sie beide die Treppe runter und völlig unerwartet, prallte Tom gegen irgendetwas und fiel fast nach hinten mit Chris auf dem Arm, als sich ein fester Arm um seine Taille schlang und ihn daran hinderte.

„Herr Tom. Ich begleite sie nach draußen.“

Überrascht starrte Tom in das Gesicht von Lofar. Der Greif hatte jetzt ein hellbraunes Hemd, das viel zu eng wirkte und eine dreiviertel Hose an, dass auch viel zu eng war.

Lächelnd, sah ihn Lofar tief in die Augen und richtete ihn dann auf, um dann einen Schritt rückwärts die Treppe runterzugehen und dabei den Arm an ihn abgleiten zu lassen.

„Wieso müssen alle Greifen so heiß sein…!“, dachte sich Tom und sah schon aus den Augenwinkel, was sich der Greif bei der Kleiderauswahl dachte.

„Herr Lofar, was beschenkt uns die Ehre ihrer Anwesenheit?“

Lofar drehte zwar den Kopf in Adelberts Richtung, starrte aber Tom weiterhin in die Augen.

„Ich wollte nur die Gäste hinausbegleiten.“

Der stark und gut gebaute Greif drehte sich langsam um und ging die Treppe runter. Sie drei folgten den Greifen und Tom und Adelbert grinsten sich zu, bis Tom das offensichtliche aussprach.

„Wie ich sehe, hast du keine Rüstung an.“

„Ihr habt gute Augen mein Herr. Das liegt daran, dass meine Wacht für heute vorbei ist und ich euch nun in meiner Privaten Zeit hinausbegleite.“

Wieder grinsten sich Tom und Adelbert zu und diesmal sprach Adelbert.

„Ich dachte immer, dass die Nachwache erst bei Sonnenaufgab abgelöst wird.“

„Das Stimmt Herr Adelbert.“

„Und wieso hast du schon Schluss?“, fragte Tom sofort nach.

Der Greif sah halb zu ihnen nach hinten und grinste abermals.

„Das sagte ich doch schon. Ich begleite euch hinaus.“

Tom wusste, dass es ein Wortspiel war, aber er durchsaute es nicht. Deswegen beließ er es dabei, weil er unbedingt eine Möglichkeit finden musste, um Alex und Kevin frei zu bekommen.

„Adelbert, mit wem könnte ich sprechen, um die beiden Jungs freizubekommen?“

„Phuuuuuuuu… Nur… mit … niemanden. Es ist wirklich unmöglich. Ihr Tod stehet fest, Tom.“

„Aber… wieso? Ich weiß nur, dass sie sich reingeschlichen haben, aber sie habe was sie wollten nicht getan. Kann man da wirklich nichts machen? Es muss doch eine Möglichkeit geben?!“

Er wollte es nicht wahrhaben, dass er nichts machen konnte, aber Adelberts schweigen, untermauerte das Schicksal der Jungs. Dann wurde Tom ganz übel, als ihm klar wurde, dass es seine Schuld war und das die beiden Jungs nur wegen ihm in die Verlockung kamen, Goldnir einen nächtlichen Besuch abzustatten.

Da entschied er sich es selbst herauszufinden.

„Wo werden die Jungs festgehalten? Weißt du das zufällig Adelbert?“

„Nun… es gibt zwei Orte in der Stadt für schwere Verbrechen. Zum einen der Kerker unten im Palast und zum anderen der Kerker in der Stadt. Wobei ich hoffe dass sie nicht in der Stadt gelandet sind.“

„Wieso hoffst du das nicht?“

„Weil… dort wirklich finstere Gesellen sind und sie würden ihre Lust auch an den Jungs auslassen und die Tatsache ignorieren, dass sie noch so jung sind.“

„Dann schauen wir gleich im Palastkerker nach.“

Unweigerlich ging Tom schneller die Treppe runter und überholte Lofar. So schnell wie möglich wollte er die zwei sehen und sie frage, ob sie das wirklich machen wollten. Lofar und Adelbert hatten Schwierigkeiten mit Tom mitzuhalten.

Dann erreichte er das Ende der Treppe und sah vor sich die große Marmorhalle. In dem Moment fiel ihm ein, dass er nicht wusste wo der Kerker war und ungeduldig, wartete er auf die anderen zwei.

Lofar sah an Tom vorbei und ging linksvorne in die Halle rein und Adelbert ging gleich nach rechts.

„Wohin gehst du Lofar?“, wollte Tom wissen und folgte Adelbert.

„Wenn ihr mir folgen wollt meine Herren. Ich kenne da eine Abkürzung.“

Adelbert und Tom blieben sofort stehen und sahen sich überrascht an.

„Aber hier geht’s zum Palastkerker!“, wandte Adelbert ein.

„Folgt mir.“, war alles was Lofar sagte, bevor er einfach weiterging. Ihre Schritte hallten im der Halle nach und Lofar führte sie zu einer Tür und als sie aufging, war es nur eine Abstellkammer für weiter Bänke.

„Das ist keine Abkürzung!“, stellte Adelbert das offensichtliche fest, doch Lofar grinste nur und legte seine Hand auf die Wand neben den Türrahmen.

Es machte *KLICK* und lautlos schwang rechts von ihnen ein Teil der Wand auf. Tom und Adelbert staunten nicht schlecht, als ein weiterer Raum zu sehen war wo darin eine Leiter in einem Bodenloch zu sehen war. Sogleich stieg Lofar die Treppe runter und Adelbert und Tom sahen sich an und schluckten schwer. Chris ließ er von sich runtergleiten, bevor er als nächstes die Leiter runterstieg.

Es war stockfinster und bei jedem Tritt, prüfte Tom ob der nächste Tritt den Boden berührte. Überrascht zuckte er einmal am ganzen Körper. Als sich zwei weiche Hände auf seine Taille legten und an seinen Körper entlangglitten. So wusste er zwar, dass ihn Lofar so zeigen wollte, dass hier das Ende der Leiter erreicht war, aber die Zärtlichkeit, wie er runterführt wurde, war mehr als nur liebenswert.

„Kommt runter und habt keine Angst, ich führe euch runter!“, schrie Tom hinauf und nahm Lofar als Beispiel dafür. Als Chris der nächste war, der runterstieg, flüsterte Tom in die Dunkelheit hinein.

„Wer ist jetzt der Verführer…?“

Als einzige Antwort hörte er nur, wie Lofar direkt hinter ihm die Luft einsog. Gut konnte er Chris wegen des Lichts oben erkennen und er hob den Jungen von der Leiter auf, als er in Reichweite war. Vorsichtig setzte er ihn dann neben sich ab und gleich darauf, sieg auch schon Adelbert runter.

Tom nutzte nun sein Recht und legte Adelbert beide Hände auf den Hintern rauf. Kurz hielt der Löwevater an, doch dann, als Tom seine Hände seitlich abgleiten ließ, stieg der dann weiter runter.

„Kannst es wohl kaum noch abwarten.“, hörte er ihn beschämt brummen als plötzlich funken sprühten und eine Kerze anging. Feuerstein und Stahl wurde zurück in ein Loch in der Wand gelegt und die Kerze, die an der Wand hing, wurde abgenommen.

„Folgt mir und passt auf eure Köpfe auf.“, wirklich geheimnisvoll sprach es der Greif aus und es wirkte düster und bedrohlich, als sie ihn durch die endloswirkenden Gänge folgten. Die Zeit schien still zu stehen, während sie gingen und sie mussten sich öfters ducken, weil sich die Höhe des Ganges plötzlich veränderte. Nur der kleine Chris hatte damit keine Probleme und irgendwann, blieb Lofar vor einer Sackgasse stehen.

Die Wände in den endlosen Gangwirrwarr, waren bis jetzt nur grob bearbeitet gewesen, doch die Sackgasse vor ihnen, bestand bearbeiteten Steinblöcken und da wussten sie drei, dass hier der Ausgang in den Kerker war.

„Vor 300 Jahren hat der König den Gang in Auftrag gegeben. Und das nur für den Fall, falls es einen Ausbruch im Kerker gab und die Soldaten von hinten einen Angriff starten mussten, um eventuelle Geiseln zu befreien. Oder wenn der normale Durchgang zum Kerker verbarrikadiert war, oder wenn die Gefangenen bewaffnet waren und sich verschanzten.“

Es machet wieder *KLICK* und die Wand schwang auf. Bevor sie auch nur einen Fuß aus dem Korridor setzten, rannten schon ein dutzend Wachen zu ihnen und hinderte sie aus dem Gang zu gehen, indem sie die gefährlich wirkenden Hellebarden gegen sie richteten.

Die Wachen steckten in Kettenrüstungen und auf dem dicken Wams, sah man bei jeder Wache den Banner des Königs.

Dann aber ließ eine Wache die Hellebarde sinken.

„Lofar!?“

„Sir Heinrich. Schön sie wieder zu sehen.“

Lofar schritt aus dem Gang hinaus und ganz langsam, senkten sie alle Hellebarden.

„Was machst du hier Lofar? Wer sind die drei Gestalten?“

„Ich begleite sie nur und sie sind hier, weil sie die zwei Kinder aufsuchen wollten.“

„Aber… wie konntest du ihnen nur den geheimen Zugang zeigen!? Du… Du hast dich damit strafbar gemacht!“

Lofar ging einen Schritt zur Seite, damit sie drei aus dem Gang treten konnten.

„Das ist Tom und wie wir wohl alle wissen, ist Tom ein sehr guter Freund von unserem König.“

Die übrigen Wachen tuschelten miteinander und hier und dort, sah man auch ein verschwitztes grinsen. Tom konnte nicht verstehen, worüber sie tuschelten, aber anscheinend war es nun bekannt, was der König für ein Geschmack hatte.

Heinrich, der eine Bulldogge war, kam zu Lofar geschritten und fing mit ihm zu flüstern an. Nach einigen Sekunden wandte sich dann Lofar zu ihnen.

„Die Jungs sind gleich hier drüben, bitte folgt mir.“

Die Wachen gingen auf die Seite und Tom stellte fest, dass er und Chris angestarrt wurden. Sie gingen einen langen und schwach beleuchteten Gang entlang und alle paar Meter, sah man links und rechts Türen, die mit Stahl verstärkt waren. Dann bogen sie nach rechts ab und auch hier, waren nur die Verstärkten Türen zu sehen. Ab und an hörten sie Kettenrasseln, doch sonst war es unheimlich still.

Dann blieb Lofar stehen und drehte sich nach rechts.

„Kerker 312. Hier sind die beiden Kinder und es wurde erlaubt, dass die Tür aufgehen darf. Doch dafür dürft ihr nicht rein und ich muss aufpassen, dass keine Gegenstände überreicht werden.“, nachdem das gesagt wurde, öffnete Lofar den schweren Riegel und krächzend wurde die schwere Tür aufgemacht.

Der Raum war vielleicht dreimal drei Meter groß. Die Jungs waren an den Wänden mit einer dicken und schweren Kette angebunden und konnten nur an der Wand stehen, oder sitzen und im Moment, saßen sie an der Wand angelehnt und hatten die Köpfe auf den Knien draufgelegt. Die Kette war nicht lang genug, dass sie sich hinlegen konnten und das sie sogar gegenüber angekettet waren, konnten sie sich nicht einmal gegenseitig in die Arme nehmen und trösten.

Ihre Lippen waren aufgeplatzt und bei jedem Jungen, war mindestens ein Auge blaugeschlagen. Bis auf dem schlichten und schmutzigen Tuch um die Lenden, waren sie auch nackt.

„Sie wurden geschlagen…“, stellte Tom erschüttert fest.

„Sie wurden gezüchtigt, Tom. Sie wollten fliehen und haben sich der Festnahme widersetzt. Allein dafür hätten sie schon jeweils 10 Peitschenhiebe erleiden müssen, was die Wachen ihnen aber erließen. Doch die paar Fausthiebe, mussten sie erleiden für die schwere ihres Verbrechens und für den Sonnenaufgang, war der Galgen angesetzt. Das wissen die beiden auch.“

Die Jungs rührten sich nicht.

„Schlafen sie?“, fragte er völlig besorgt nach und wollte sie jetzt gerade einfach in die Arme nehmen.

„Ja. Sie riefen den ganzen Tag nach ihren Vater. Das hat sie so müde gemacht, dass sie nun ihren letzten tiefen Schlaf haben, bevor es zum Galgen geht.“

„Lofar… können wir nichts für sie tun?“

„Nein Tom, so Leid es mir tut, kann sie nur der Kommandant, oder der König begnadigen.“

Tom griff sich mit beiden Händen ans Herz und sah sich nochmals die Jungs an. Alleine und zu Tode verängstigt, musste sie heute hier ausharren. Doch dann sah er es ein. Sie haben sich selbst ihr Schicksal ausgesucht, als sie sich ihren Gelüsten hingaben.

„Sie haben wirklich scheiße gebaut…“

Tom konnte nicht fassen, dass seine Einschätzung wirklich ins Schwarze getroffen hat. Das sie wirklich alles ignorieren und so arrogant wie sie waren, einfach tat taten, worauf sie eben Lust hatten.

„Ich… habe sie vom Lager weggeschickt, weil ich ihnen beibringen wollte, was Verlust bedeutet. Ich wollte ihnen die Welt zeigen, wie sie wirklich ist. Wie unbarmherzig, wie ungerecht die Welt für solche wie uns sein kann. Nun haben sie es gelernt und gleichzeitig die schwerste Strafe dafür erhalten.“

„Man lernt aus Fehlern mein Herr. Auch ich habe so gelernt, wobei ich nicht solch große Fehler wie die zwei gemacht habe.“

„Da hat er Recht Tom. Wir können nichts für sie tun. Du hast sie gesehen und nun… lass uns gehen und Andreas sagen, dass es um seine Kinder geschehen ist.“

„Andreas wird das nicht aushalten. Er sagte zwar, dass sie sich auseinander gelebt haben, aber er liebt sie immer noch. Was würdest du machen, wenn ich dir sagen müsste, dass Chris sein Leben wegen eines dummen Fehlers verwirkt hat, Adelbert?“

Adelbert sah gleich runter zu Chris, der sofort die Hand seines Vaters umschlang.

„Ich… will mir das nicht vorstellen, ehrlich gesagt.“

„Eben und ich muss was machen.“

Tom fasste sich immer fester an Herz, als er was fühlte. Mit weit geöffneten Augen starrte er sofort runter zu seinen Händen und betrachtete den Ring auf dem Ringfinger.

„Kann ich damit was machen…?“, hauchte er voller Hoffnung raus und zeigte den Ring Lofar.

Der Greif betrachtete den Ring lange und sah dann rauf in Toms Augen.

„Wollt ihr das wirklich mein Herr? Wenn sie dieses Recht für sich beanspruchen, wird das den König und den Kommandanten überhaupt nicht gefallen. Um ganz ehrlich zu sein, mischen Sie sich in etwas ein, was Sie überhaupt nichts angeht. Es ist was anderes nur um Eintritt zum Palast zu bitten, aber das hier, ist etwas weitreichender als Sie vermutlich denken.“

Tom dachte darüber nach und sah sich die zwei Jungs nochmal an.

„Aber… jemand muss doch um die zwei Kämpfen? Wessen Schuld ist es denn wirklich? Wieso hat niemand auf sie aufgepasst, als sie sich davonmachten? Wir sind doch die Erwachsenen, die die Welt verstanden haben und nach ihren Regeln leben. Wir sind doch die, die auf die Kinder aufpassen müssen und nicht die, die sie richten. Was für eine Welt ist es, dass Kinder die ein Fehler begehen, richtet, anstatt ihnen den richtigen Weg zu zeigen. Lofar, ich würde ihnen den richtigen weg zeigen wollen und sie werden nie wieder eine Pfote außerhalb des Anwesens setzten. Könnte ich somit den König und den Kommandanten beschwichtigen? Könnten sie beide diesmal ein Auge zudrücken und die Sache vergessen?“

Der Greif hörte ihm zu, aber in seinem Gesicht sah er, dass alle Worte vergebens sind.

„Mein Herr, die beiden Kinder wusste, was sie machen. Jeder, der in der Stadt lebt, weiß von Goldnir und den Regeln. Sie haben mit Absicht das Gesetz gebrochen. Mutwillig haben sie sich in den Stall unseres Goldnirs geschlichen und wollte etwas tun, was außerhalb eures Anwesens als Verboten gilt. Jeder Tropfen Samen des Drachen, ist ein Schatz um das Königreich sicher zu machen. Wie können Sie euch dann so sicher sein, dass sie das tun, was Sie von ihnen verlangen?“

„Da hat er Recht Tom. Alex und Kevin haben was Übles verbrochen und wenn du den Ringt nutzt, um sie freizulassen, dann wird der Kommandant ausflippen. Er kann zwar nichts dagegen tun, aber… das leben wird damit definitiv nicht leichter für euch alle werden, also… für uns.“

Von diesem Standpunkt aus hat es Tom noch nicht betrachtet. Der Kommandant wird in Zukunft persönlich dafür Sorge tragen, dass das Haus Rosé sicher für die königlichen Gäste und für den Reist, bleibt. Sie werden in Zukunft zusammenarbeiten und er möchte definitiv nicht den Kommandanten vergären, da er ihn ja noch nicht einmal gesehen hat. Einen schlechteren Start gebe es für sie beide nicht, wenn er den Ring gebrauchen würde.

„Den Kommandanten können wir nicht Fragen… da wir ja wissen, was er über Männchen denkt, die auf andere Männchen stehen. Den Ring zu benutzen, würde nur allen schaden, also…“

„Bleibt nur noch der König.“, beendete Adelbert den Satz und seufzte laut.

„Doch der König schläft normal bis in den Vormittag hinein und der Galgen ist auf Sonnenaufgang angesetzt.“, schaltete sich Lofar ein und sah die beiden an. Nur ungern wollte er dies machen. Er würde Karl gerne wiedersehen, aber ihn ungern um so einen großen Gefallen bitten. Seine Beziehung zu ihm wollte er nicht so ausnutzen und dennoch, blieb nur noch diese Wahl übrig.

„Dann, müssen wir mit unseren König sprechen.“, sagte Tom fest und sah Adelbert und Lofar an. Adelbert verlor jede Farbe im Gesicht und stöhnte bei dem Gedanken die Treppe wieder vor sich zu haben.

„Wie Sie wünschen mein Herr.“, die Tür ging knarzend zu und als sie nur noch ein Spalt offen war, hörte sie alle Alex schreien.

„PAPA? PAPA!“, und da ging schon die Tür zu und der Riegel wurde vorgeschoben.

„PAPAAA!!! ICH WEIß DAS DU DA BIST! ICH HABE DEIN OHR GESEHEN! PAPAAAAA!“

Tom weinte das Herz, als sie schweigend davongingen. Er wollte ihnen keine Hoffnungen machen, solange er nicht mit Karl gesprochen hat. Alex weinen begleitete sie aus dem Kerker und das weinen berührte Adelberts Herz ebenfalls. Denn fest hatte der seinen Sohn an der Brust umschlungen und vergoss vereinzelte Tränen, während er ihn an der Brust hielt.

Selbst war er auch kurz vorm weinen, doch er klammerte sich an der Hoffnung, dass Karl seiner bitte nachgab und die zwei Jungs freiließ. Seine Beine brannte, als sie die Treppe raugingen und bevor Adelbert umfiel, machten sie wieder eine Pause. Diesmal saßen sie drei nebeneinander auf einer Stufe und Tom saß zwischen ihnen.

Tom dachte nach, wie er das alles formulieren soll, wie Karl darauf reagieren wird, als sich plötzlich Lofars Hand auf sein Knie legte. Er sah sich die Leoparden Hand an, die ihm dann das Knie streichelte.

„Mein Herr, machen sie sich nicht so viel Sorgen. Wir sind auf den Weg zum König und er entscheidet über das Schicksal der zwei Kinder. Sie können nur Ihr Bestes geben, doch die Entscheidung liegt nicht bei ihnen.“

Seufzend nahm Tom die Hand in seine und drückte fest zu.

„Danke für die nette Begleitung, Sir Lofar. Sie sind uns eine sehr große Hilfe gewesen und ich sehe sie als meinen Freund an, der mich auf diesen schweren Weg begleitet.“

Tom sah ihn nun direkt in die Augen und sein Lächeln, ließ ihn auch langsam lächeln.

„Soll ich für sie wieder mit den Hintern wackeln?“

Tom grinste und sah runter zu ihren Pfoten. Sie berührten sich fast und das fast, war nicht mehr, als er seine rechte Pfote rüber rutschen ließ.

„Nur wenn es dir gefällt Lofar.“

Der Greif grinste und zuckte dann mit den Schultern, nur um dann im nächsten Moment aufzustehen.

„Der prächtige und stolze Löwe, der gerne einen zu viel trink, kann wohl wieder.“

„Wie redet ihr nur mit meinen Angestellten?“, fragte Tom süffisant nach und stand ebenfalls auf.

„Wie? Sir Adelbert ist euch unterstellt?“

Beim Nicken half er Adelbert auf und sah dann wieder zu Lofar zurück.

„Er und sein ältester Sohn werden bei uns als Barmänner arbeiten.“

„Hmpf…!“, schnaufte der Greif aus und ging dann nachdenklich voraus. Adelbert hielt sich viel besser als beim ersten Treppenaufstieg und als sie den runden Korridor erreichten, schnaufte nur der Familienvater etwas und ließ seinen Sohn Chris runter.

„Ich werde hier warten Tom. Ist schon schlimm genug, dass unser König dir meinen Hintern überlassen hat. Wer weiß was er dir noch von mir überlässt, wenn er mich in seinen Privatgemächern sieht.“

„Gut, dann wartet solange hier.“, Chris setzte sich müde an die Wand und hatte schon lange keine ausgebeulte Hose mehr. Auch Adelbert sah mit seinen Augenringen sehr müde aus und Sir Lofar, lehnte mit verschränkten Armen rücklings an die Wand und hatte die Augen geschlossen. Vielleicht kam es ihm nur so vor, aber der Schritt des Greifen sah voller aus und wegen des schlechten Lichts konnte er es nicht so gut erkennen, aber er glaubte einen ganz winzigen nassen Fleck ganz vorne im Schritt zu sehen.

Grinsend, weil er jetzt unbedingt wissen wollte, worüber Lofar nachdachte, legte er die Hand auf die Türklinke und öffnete die Tür langsam und leise.

Das erste was er sah, war, wie das Bett leer war. Daraufhin schob er den Kopf ins Zimmer und sah nach links. Dort stand er, mit dem Rücken zu ihm und vor dem Kamin. Es schien, als ob er was in den Händen hatte und es las. Mit einem weinroten Schlafrock gekleidet, war der König wohl so vertieft, dass Tom die Tür zu machen und sich hinter den König schleichen konnte. Und noch immer hat ihn der König noch nicht bemerkt und deswegen, umschlang er ihn dann schnell von hinten und gab ihn gleich einen Kuss auf den Hinterkopf.

Völlig entspannt, drehte Karl den Kopf zur Seite und lächelte breit, während Toms beide Hände über seine Brust strichen.

„Halbsteif…?“

Tom drückte den Kopf gegen den von Karl uns sah runter zum Brief, den er hinterlassen hat. Gleichzeitig sah er im Hintergrund, wie was steif raufragte.

„Steif.“, stellte Tom nun fest und betrachtete den Penis in vollen Zügen. Karl indessen schloss langsam die Augen und lehnte sich nachten hinten gegen Tom, um ihn dann einen Kuss auf die Wange zu geben. Dann hörte er ihn etwas sagen, was wohl wirklich aus dem Herzen stammte.

„Ich… war ja mit Axel in einen Echsenbordell. Aber ich muss gestehen, dass es nicht ran reicht, was ich gerade in Moment bei dir spüre.“

„Das liegt daran, dann man im Bordell nur seine jetzige Lust auslebt. Doch bei uns, bei mir, wollen wir auch die Person kennenlernen und erst wenn das erreicht ist, und man eine Beziehung aufgebaut hat, kann man alles weitere wirklich genießen. Vermutlich hast du mehr erwartet, als du bekommen hast. Deswegen genießt du das jetzt umso mehr, oder?“

Tom fing ganz sachte mit Karl zu schwingen an. Dabei gab er ihm immer wieder einen Kuss, während er in die kleine Flamme im Kamin starrte.

„Ich mag deine Besuche, Tom.“, sie beide grinsten noch breiter und genossen jetzt einfach die Anwesenheit des anderen.

„Ich muss dir was gestehen Karl. Ich bin nicht nur wegen dir hier, ich habe nämlich ein Anliegen, dass nur du lösen kannst.“

„Hmmm...“, antworte Karl darauf und gab diesmal einen Kuss zurück.

„Es ist was Ernstes.“, nachdem das Karl hörte, gingen die Augen auf und sein König drehte sich in seinen Armen um.

„Ich höre.“

Nach einem langen seufzen fing Tom zu erzählen an. Ungeachtet dessen, drückte sie beide ihre Hüfte fest gegeneinander und Tom spürte, wie fest der Penis seines Königs zwischen seinen Beinen nach oben drückte. Sie beide hatten die Hände auf den Hintern des anderen und beide Hintern, wurden fest geknetet. Und als er langsam alles erzählt hat, kam er auch zur bitte.

„Kannst du die zwei nicht freilassen? Sie haben was sehr dummes gemacht und haben schon ein paar Faustschläge kassiert. Sie sind schon verzweifelt und nur noch am Weinen. Doch Karl, es sind Kinder und egal was sie anstellen, sollten wir als Erwachsene zumindest immer ein Auge zudrücken und uns daran erinnern, dass wir auch einmal Kinder waren, die immer dummes gemacht haben. Mit Fehlern wachsen wir auf, durch Fehler lernen wir und erst mit den Fehlern, die wir begangen haben, können wir wirklich erwachsen werden. Doch sie, werden bei Sonnenaufgang hingerichtet und haben keine Chance mehr erwachsen zu werden und aus ihren Fehlern zu lernen.“

„Tom…“

„Nein Karl! Erinnere dich an Markus Eltern. Da hast du auch einen Fehler gemacht den du bereust. Bitte, bitte! Bitte mach nicht noch so einen Fehler…!“

Karl sah ihn fest in die Augen und als es so schien, als ob seine Bitte nicht erhört wurde, legten sich die Lippen des Königs auf seine. Es war der sanfteste Kuss den Karl geben konnte.

„Treff mich heute beim Sonnenaufgang vor dem Palast.“

„Also…!?“

„Treff mich dort und deine Freunde und Begleiter, sollen auch dabei sein.“

„Woher…?“

„Du bist nie alleine Tom. Du ziehst jeden zu dir, wie ein Licht die Motten. Und das mit Lofar… ist auch schon geregelt. Er hatte heute seinen letzten Tag. Er hat schon vor Monaten seine Bitte für die Auflösung des Eids gestellt und als ich ihn fragte, was der Grund war, sagte er nur, dass es sehr Privat sei. Wenn du ihn also bei dir haben möchtest, dann rede mit ihm.“

Tom war verunsichert.

„Darf… ich dir nun danken?“

Da grinste Karl und zeigte die makellosen weißen Hyänenzähne.

„Besser wäre es, aber nun geh. Ich folge deiner Bitte, oder wie man es nennen soll mit meinem Samen. Wenn ich also am Tag der Eröffnung komme, erwarte ich viel von dir.“

Breit grinsend gab er seinen König so einen festen Kuss auf die Wange, das der ganz überrascht deswegen war. Zum Abschied drückte er seine Beine fest zusammen und so, entlockte er Karl ein stöhnen, der tief und langgezogen war.

Dann wollte Tom gehen und ging zur Tür und bevor er sie aufmachte, sprach wieder Karl.

„Tom, ich möchte das du in mein Zimmer einzieht, wenn ich zu euch komme. Werde mein Sexpartner und schlaf neben mir.“

Er wandte sich von der Tür ab und sah überrascht Karl an.

„Ich dachte das sei schon fest beschlossen?“

Da sah ihn Karl mit großen Augen an, bis er sehr breit zu grinsen anfing, weil Tom noch was dazu sagte.

„Aber wir werden viele Besucher haben. Albrecht, Sartesh, Barbos, Ratahl, Bernhard, Totec und Estolfo. Oh und auch Viktor und die vielen Jungs.“, Tom musste schon wirklich nachdenken bei all den Leuten, die ein Platz in seinen Herzen gefunden haben.

„Von meiner Seite kommen Richard und eine Echse, die du nicht kennst. Sein Name ist Sorak.“

„Dann… brauchen wir ein sehr großes Bett.“

„Mit einen sehr großen Balkon und einen sehr großen Tisch, wo wir alle daran Frühstücken können.“

„Wo wir dann alles sehen können…“, gab Tom zum Abschluss dazu und Karl nickte ganz verträumt. Einige Sekunden gaben sie sich den Tagtraum hin, bis es für Tom Zeit wurde zu gehen, weil sich Karl zum Bett bewegte und sich dann anschließend einfach draufwarf.

Toms reine Anwesenheit war für Karl eine Verlockung und das wollte er ihn nicht weiter antun. Und da sie sich in wenigen Stunden sehen würden, verabschiedete er sich nicht einmal, sondern verließ einfach das Zimmer.

Verzückt stellt er draußen fest, wie lieb Adelbert und Chris beim Schlafen wirkten, während Chris auf Adelberts Schoß schlief und der Vater laut schnarchend alle Glieder beim Sitzen ausgestreckt hat.

„Lasst sie Schlafen mein Herr, sie sind gerade erst eingeschlafen und etwas Ruhe sollten wir ihnen gönnen. Daher… möchte sich Sie auf ein Glas Wein bei mir einladen. Denn es scheint, dass Ihr anliegen beim König Gehör gefunden hat.“

Tom nickte erfreut und erleichtert und als das Lofar sah, kam er zu ihm, sah ihm kurz in die Augen und schritt dann lautlos zur Treppe. Schweigend gingen sie die Treppe wieder runter und Tom merkte, wie der Greif in Gedanken versunken war. Sie betraten die Halle und gingen dann geradeaus in einen Gang, der gut beleuchtete war. Auf jeder Tür stand ein Name und es schien, als ob hier alle Bediensteten im Palast wohnen würden.

Lofar öffnete eine Tür und ging hinein.

Als Tom ebenfalls hineintrat, war er von der Schlichtheit beeindruckt. Das Zimmer hatte ein kleines Fenster oben, darunter war ein Tisch mit zwei Stühlen. Ein schlichter aber gemütlicher Teppich lag vor dem Bett, der rechts an der Wand war. Links hatte das Zimmer einen sehr kleinen Kamin, aber es spendete genug Wärme und Licht, um das Zimmer gemütlich wirken zu lassen. Links hinter der Tür stand der Rüstungsständer, wo sauber und poliert die Rüstung dranhing.

Lofar setzte sich zum Tisch und holte unterm dem tisch eine kleine Kiste hervor. Während sich Tom ebenfalls zum Tisch setzte, ging die Kiste auf und eine Flasche Rotwein und zwei Gläser lagen gut isoliert in Heu darin. Tom bekam ein Glas in die Hand gedrückt und Lofar stand mit der Flasche Wein auf und machte schnell die Tür zu.

„Den habe ich mir für heute gekauft…“, während er das sagte, betrachtete er sich die Flasche und wollte herausfinden, wie er die Flasche öffnen soll.

„Das verstehe ich, da ja heute dein letzter Tag ist.“, sagte Tom, nachdem er die Flasche aus Lofars Händen nahm und sie gekonnt öffnete. Es knallte leise, als der Korken draußen war und sich Tom danach wieder zum Tisch setzte und zuerst Lofars Glas füllte. Nachdem er sich selbst einen eingeschenkt hatte, hoben sie das Gals und Klar, stießen die beiden Gläser an.

„Woher weiß der Herr von meinen letzten Tag?“, wurde gefragt und Tom sah überrascht den Wein in seinem Glas an, weil der wirklich gut war.

„Karl hat mir davon erzählt.“

Lofar nickte nur darauf und starrte dann in das Glas runter.

„Mit wem wolltest du denn eigentlich Anstoßen?“, wollte Tom wissen, weil eben zwei Gläser in der Kiste waren.

„Ich wollte mit niemanden anstoßen. Ich wollte es einfach mit einem guten Glas Wein beenden.“

„Meinst du das Ende deines Dienstes für den König?“

Der Greif nickte langsam.

„Dann ist ja gut, dass du heute doch mit jemanden anstoßen kannst!“, feierlich hob er das Glas und auch Lofar, grinste wieder und stieß mit ihm abermals an. die Gläser wurden geleert und Tom schenkte sich wieder ein.

„Und was machst du jetzt?“

„Naja… zuerst mit Euch den Wein trinken, dann… keine Ahnung.“

„Lofar, sag einfach Tom zu mir. Wir sind doch Freunde, zumindest aus meiner Sicht aus und das ganze *Ihr*, *Euch* und *Sie* kannst du dir sparen.“

„Ja mein… ich meine…Tom.“, Lofar grinste beim Aussprechen von Toms Namen.

„Also… Karl meinte, dass es sehr persönlich ist, wieso du deinen Dienst aufgeben wolltest. Willst du mir nicht verraten, was der Grund ist?“

Lofar starrte in das Glas runter und schwieg, doch das nahm Tom nicht hin. Gezielt rutschten seine beiden Pfoten nach vorne und der Greif zuckte einmal am ganzen Körper, als Tom seine Pfoten auf die des Greifens legte und ihn mit den Pfoten massierte. Nachdem er das einige Sekunden machte, schielte der Greif langsam zu ihm rauf.

Tom aber sah ihn nur geduldig und neugierig an und wartete noch immer auf die Antwort.

„Du bist wirklich *Der Verführer*, Tom.“

„Das ist doch gar nichts. Ich möchte doch nur, dass du dich etwas entspannst.“

Grinsend sah Lofar wieder runter zum Glas und schnaufte aus.

„Ich… bin seit mehr als 20 Jahren Palastwache. Die ganze Zeit über, habe ich das Tor bewacht. Ab und an ging ich mit dem König und einigen anderen Wachen wohin, aber grundsätzlich stand ich die meiste Zeit meines Lebens am Tor. Dann sah ich Anton, einen Araber Hengst aus dem Palast marschieren. Er hatte Gepäck bei sich und da er auch eine Palastwache war, wunderte ich mich, wo er hinging. Als ich dann vor einer Woche einen Brief in die Hand gereicht bekam und mir gesagt wurde, dass der für den König sei, erkannte ich seine Handschrift unter dem geheimen Siegel. Ich habe den Brief weitergegeben und dann auch ein paar Fragen gestellt. Aber ich bekam keine Antwort. Doch hier und da hört man schon was im Palast und es hat eine ganze Woche gedauert, bis ich mir endlich einen Reim machen konnte. Er hat ebenfalls den Dienst quittiert, aber anders als ich, hat er für den König einen Sonderauftrag ausgeführt. Als ich dann endlich erfuhr und da musste ich um ein paar Ecken hören, was Anton machte, platzte der pure Neid aus mir raus.“

Lofar trank sein Glas aus und schenkte sich und Tom wieder ein. Doch leider, war nun die Flasche leer. Zwischen drinnen massierte Tom immer intensiver die Pfoten von Lofar und allmählich, erwiderte es der Greif und streckte die Pfoten Richtung Tom, damit der sich nicht völlig strecken musste.

„Das… worauf ich aber neidisch war, war die Abwechslung die Anton bekam. Es ist wirklich sehr ermüdend den ganzen Tag zu stehen. Deswegen habe ich vor einen Monat um die Aufhebung meines Eids ersucht. Ich wollte einfach was anderes machen, denn allein schon heraus zu finden, was Anton machte, gab mir das Gefühl für das Leben zurück. Ich wollte vor einem Monat noch die Welt bereisen. Neue Länder und Kulturen sehen und vielleicht jemanden kennenlernen, der gerne mit mir reisen würde und auch… das Bett mit mir teilt.“

„Das verstehe ich Lofar. Ich könnte unmöglich den ganzen Tag Wache stehen.“

„Ich konnte es, aber irgendwann ist es immer genug. Egal was es ist, es gibt immer ein Ende.“

„Und nun Lofar, wohin willst du reisen? In die Ewigen Sande? Oder nach Westen zu den Endlosen Wäldern? Oder sogar nach Süden, wo das ewige Eis herrscht?“

„Das… klingt alles verlockend und ich habe mir das tatsächlich vorgestellt. Doch…!“

„Doch?“

Lofar kippte sich den Inhalt des Glases in den Rachen und verzog kurz das Gesicht, um gleich darauf Tom anzustarren.

„Wieso sollte ich so weit reisen wenn… alles zu uns kommen wird.“

Tom verstand langsam, oder glaubte es zu verstehen. Zuerst das Zugeständnis, dass Lofar Neidisch auf das Angebot sei, das er Wolfgang unterbreitet hat. Dann das *hinaus begleiten*, wo nicht näher gesagt wurde, wo raus. Aus dem Palast, aus der Stadt. Und nun der Satz, dass alles zu uns kommen wird. Mal davon abgesehen, dass Lofar zu Männchen nicht ganz abgeneigt war.

„Also weißt du schon wohin du gehen möchtest?“, Tom wollte es genauer wissen und nicht ein Puzzle zusammensetzten. Doch alles was er bekam, war wieder ein Schulterzucken. Also musste er doch den nächsten Schritt machen, um Lofar aus der Reserve zu locken.

„So wie ich das jetzt alles aufgefasst habe, bist du zum einem Schwul und zum anderen möchtest du dich dem Haus Rosé verschreiben.“

Er ließ den Hammer auf den Tisch knallen und wartete ab, wie der Greif darauf reagierte.

„Ich… ja. Ich möchte im Haus Rosé arbeiten. Nicht als Sexsklave, aber vielleicht als was anderes. Ich möchte wirklich die Leute dort kennenlernen und mit ihnen sprechen. Und das andere… da bin ich mir nicht so sicher, aber… ich denke schon. Deswegen… wollte ich dich fragen… ich habe sowas… noch nie gemacht…“

Tom leerte sein Glas uns stand auf. Während Lofar noch herumdruckste, ging er zu ihm und schwang sein Bein um ihn, um sich dann mit gespreizten Beinen, direkt auf seinen Schritt zu setzten. Der Schritt drückte fest von unten gegen ihn, als er seine Arme um Lofars Hals legte und den Greif einem Kuss auf den Schnabel gab.

„Bin ich zu schwer?“, flüsterte er ihn zu und lächelte warm. Der Schnabel klapperte beim leichten Kopfschütteln und daraufhin, schnappte sich Tom seine Arme und legte sie auf den eigenen Becken. Es fühlte sich für Tom herrlich an, wie heiß der Schritt war, auf den er saß. Und der schüchterne Blick den er bekam, der gleichzeitig Angst, aber auch eine bitte nach mehr zeigte. Umso gewillte war er, es sehr langsam angehen zu lassen und deswegen, rieb er seine Schnauze am Schnabel rauf und runter, was Lofar langsam zu schnurren brachte.

Die Hände auf sein Becken, die noch vor paar Sekunden lose dort lagen, fingen langsam sich zu bewegen an. Selbererklärend glitten sie runter zum Hintern, der auf dem Schritt saß und die Hitze vom Schritt und die Hände, die über seinen Hintern strichen, ließen Tom Blut aufwallen. Das Reiben der Schnauze ging übergangslos ins Küssen und als Tom fast nicht mehr konnte, musste er einfach sagen, was er sich dachte.

„Du bist so heiß Lofar!“

Und sofort kam die Antwort.

„Du auch Tom!“

Im nächsten Moment, war Schnauze und Schnabel eine Einheit. Der Speichel floss in beiden Richtungen und sie beide, saugten den anderen gierig aus.

Lofar schmeckte einfach abartig gut. Zum Wein Geschmack, mischte sich der typische Speichel Geschmack hinzu und im Nachgang, kam dann Lofars eigener Geschmack hinzu. Diese Konstellation, war einfach richtig männlich und geil.

Aber es schien auch, dass er Lofar schmeckte. Denn der Greif hatte nun eine Hand auf Toms Hinterkopf gelegt und wollte ihn schon regelrecht verschlingen. Gleichzeitig drang die andere Hand in immer tiefere Regionen hervor und massierte schon fest Toms Felltasche in der Hose.

Doch dann passierte etwas, was er nicht vorausgesehen hat. Lofar umarmte ihn mit beiden Armen um die Brust und löste die Bindung von Schnauze und Schnabel auf. Sie beide waren außer Atem vor Lust und Gier auf den anderen und dennoch, sah ihn Lofar fest in die Augen.

„Danke, diese Erfahrung… wollte ich machen.“

Da verstand Tom, dass es für jetzt genug war und da ihn der Greif noch immer fest umarmte, sollte er wohl so sitzen bleiben. Deswegen nahm er den Greifen Kopf in die Arme und stützte den eigenen Kopf auf den unterm ihm ab.

Tom drückte kurz die Nase in die Federn und was er roch, machte ihn noch heißer. Wie Albrecht, roch Lofar extrem männlich. Der Moschusduft war stark und blieb sehr lange in der Nase. In den Moment war er so richtig glücklich schwul zu sein, weil er sonst nie Albrecht und auch Lofar kennenlernen durfte.

„Weißt du… ich hätte dich wirklich sehr gerne als Sexsklaven bei mir, Lofar. Aber ich respektiere deinen Wunsch und deswegen mache ich dir ein Angebot. Wie wäre es, wenn du tatsächlich mit den Gästen sprichst. Ihre Geschichten kannst du aufschreiben, damit sie das Haus Rosé aufbewahren kann. Damit die Jungs was zum Lesen haben. Damit, dass Haus Rosé, ein Ort wird, das verschiedene Kulturen vereint und wenn es nur in einem Bücherregal ist. Ich finde, das ist ein schöner Gedanke.“

„Finde… ich auch.“, brummte Lofar in seine Brust hinein und die Umarmung wurde stärker.

„Aber nackt musst du dann dennoch herumlaufen. Und vielleicht wird es passieren, dass der eine oder andere Gast dich vernascht.“

„Würdest du mich auch… vernaschen wollen?“

„Davon kannst du sicher sein. Ich würde, wenn ich Zeit hätte, in jeder Sekunde vernaschen wollen.“

Die Umarmung wurde schwächer und Lofar sah zu ihm auf.

„Wann… darf ich zu dir kommen?“

„Du kannst noch heute zu mir kommen. Da lernst du die andere kennen und du wirst dann auch sehen, wie heiß es sein kann ein Sexsklave zu sein. Also, sprich dich nicht gleich dagegen aus und schau einfach, ob es dir zusagt, oder nicht.“

Tom war überrascht und verwundert, das Lofar tatsächlich nickte.

„Gut Tom. Ich sage nicht gleich nein. Aber das tue ich nur, weil du mir das geraten hast.“

Aber da kam Tom etwas komisch vor. Irgendwas passte nicht. Er spürte es regelrecht und er glaubte, dass Lofar noch nicht alles erzählt hat. Aber er war sich sicher, dass er auch dieses Geheimnis noch lüften wird, aber erst, nach einem Nickerchen.

Denn sein Kopf hämmerte vom Wein und vom Schlafmangel und bis die Sonne aufgeht, sind es noch ein paar Stunden und die wollte er nutzen.

Aus diesem Grund stand er auf, obwohl ihn Lofar nicht gehen lassen wollte, zumindest nicht am Anfang. Doch, als er endlich stand, ging er einfach zu Lofars Bett rüber und ließ sich fallen.

„Kannst du mich wecken, wenn die Sonne kurz vorm aufgehen ist?“

Lofar setzte sich zu Tom aufs Bett und sah ihn an.

„Das werde ich, schlaf jetzt gut.“

Er konnte kaum glauben was gerade passiert war. Der Tom, von dem er so viel gehört hatte, lag nun in seinem Bett. Der Tom, der sein Hintern geil fand, der seine Pfoten massiert hat, hat ihn geküsst. Er hat sogar mit ihm gezüngelt, er durfte ihn schmecken und den Hintern massieren. Seine Vergangenheit flammte auf und er freute sich auf das, was kommen wird. Seine Gedanken waren ein Wirrwarr von Bildern und Träumen, die er schon lange hegte. Und nun lag er da, der Tom, den er vor 20 Jahren schon einmal gesehen hat.

Richard

Laut stampfte er in seinen Zimmer auf und ab. Die Bücher hätte er nie lesen dürfen. Das erste und das zweite buch waren ja noch ok, aber die anderen zwei, waren ein Fluch für ihn. Seine Hoden explodierten fast. Sein Penis wollte nicht mehr schlaff werden und zu allem Überfluss, hat er Karl versprochen, dass er seinen Samen für ihn aufbewahrt.

Diese zwei Bücher, so fand er es, waren eine Ansammlung von Sex Geschichten. Einer heißer als der andere und er konnte kaum noch abwarten, bis er in drei Tagen endlich aufbrechen würde. Dann blieb er aber stehen und entschied sich am Abend davor aufzubrechen, denn so, waren es nur noch zwei Tage. Den Rest der Zeit wird er schon noch irgendwie hinter sich bringen, aber hier zu warten, konnte er nicht mehr.

Das bedeutet, dass Rax gleich mit ihm kommen wird, wenn er auftaucht. Das war ein guter Plan, dachte sich Richard und fluchte abermals, als der Schmerz in seinen Hoden stärker wurden.

Tom

„Gut geschlafen?“

Tom gähnte und nickte. Mit Lofar ging er zum Haupttor in der Halle. Es waren schon einige Adelige in der Halle versammelt und Lofar erklärte ihn, dass es alle Bittsteller waren, die eine bitte an den König hatten. Doch da heute kein Tag war, wo Karl für sie da war, versuchten diese Adeligen nur ihr glück, auch wenn es meistens vergebens war.

Als sie das Tor erreichten, wurde es für beide geöffnet und Sie beide mussten ihre Augen verdecken, weil die Sonne direkt auf sie schien.

„Biste auch endlich da Tom!“

„Adelbert?“

„Wer sonst? Der siebte Gott?“

Gerade als Tom darauf Antworten wollte, wurde er am Bauch umarmt.

„Guteeeeen MOOORGEN TOM!“, grinsend ging er in die Hocke und sah in Chris strahlendes Gesicht. Der Junge grinste so lieb über beide Ohren, dass er ihn einfach den Kopf kraulen musste. Als er Adelberts Stimme hörte, nahm er Chris bei der Hand.

„König Karl Van Helm, wird auch gleich hier sein, soll ich ausrichten. Und Tom… das nächste Mal weckst du uns, anstatt einfach oben schlafen zu lassen. Kannst dir ja vorstellen, wie mich der König angeschaut hat, als er mich mit der Pfote geweckt hat.“

„Und was hat er mir von dir nun geschenkt?“, sagte er Kichernd und verdeckte noch immer die Augen wegen der Sonne, während er dorthin ging, wo er Adelbert vermutete.

„Nichts, was du schon besitzt. Deswegen war es nicht so schlimm, als er dir mein Schwanz geschenkt hat.“

Tom lachte und es tat gut zu lachen. Und auch die Sonne blendete ihn nicht mehr wirklich und er konnte seine Hand runternehmen. Doch schnell hörte er zu lachen auf, als er die zwei aufgestellten Galgen unten an der Treppe sah. In den Moment, kamen ihm Zweifel, ob Karl wirklich die zwei Jungs freilassen wollte.

Doch die Zweifel verdrängte er und ging zu Adelbert hin und gab ihm ganz ungeniert einen Kuss auf die Wange. Aber es war nur Adelbert, der sich blitzschnell umsah und zu schauen, ob das wer gesehen hat.

„Tut mir Leid mein Adelein, aber ihr beide habt so tief und friedvoll geschlafen, das ich euch nicht wecken wollte.“

„Nenn mich nicht Adelein!“, schimpfte Adelbert und wurde dann leiser.

„Obwohl das wirklich süß klingt…“

Wieder lachte Tom und kraulte diesmal Adelbert den Kopf. Zum ersten Mal, sah er hinter Adelbert den Löwenschwanz zucken und es schien, obwohl es nicht offen gezeigt wurde, dass auch Adelbert eine kraulende Hand am Kopf mochte.

„TOM!“, als Tom die Stimme hörte, freut er sich nur noch.

„Matilde!“, rief er zurück und hob Chris auf, um gleich zu der Greifen Mutter zu eilen. Sachte und Kurz umarmte er sie und sie sah auch glücklich aus ihn zu sehen.

„Wie geht es dir? Wir haben uns schon länger nicht gesehen und Marcell vermisst dich auch schon bestimmt.“

Sie lächelte verzückt und nickte dankend für die Nachfrage.

„Mir geht es gut. Aber leider habe ich so viel zu tun, dass ich Marcell und euch nicht besuchen kommen kann. Ich muss mich um eine verletzte Echse kümmern und das erfordert Zeit und viel Energie. Und nun bin ich hier und kümmere mich um euch.“

„Wie ist das genau gemeint?“

„Unser König hat ein Plan und deswegen, gehen wir jetzt die Treppe runter und ihr bleibt dann hinter mir stehen, wenn er runterkommt verstanden?“

Matilde war so geheimnisvoll wie eh und je und als sie lächelnd an ihn vorbeischritt, folgte sie ihr. Etwas abseits der aufgebauten Galgen, versammelte sie sich und auch Lofar, war bei ihnen, was Matilde mit einer hochgezogenen Augenbraue kommentierte.

„Was sollen wir machen?“, fragte er Matilde und bevor sie Antworten konnte, kam Karl zum Vorschein. Gleich hinter ihm und laut stampfend, kamen 10 Königliche Wachen zum Vorschein und folgten in Zweierreihe ihren König. Karl war wie immer schlicht, aber prunkvoll gekleidet. Weiße Strümpfe, schöne lederne braune Hose und ein teures rotes Wams mit dem Emblem des Königs auf der Brust, stach regelrecht vom weißen Hemd hervor, das er darunter trug. Hinter den Königswachen, die alle eine vergoldende Rüstung trugen, kamen dann Alex und Kevin in Sicht. Tom hielt den Atem, als er ihre leeren Augen sah und wie sie schwere Ketten mit sich tragen und hinter sich ziehen mussten. Sie starrten die ganze Zeit auf dem Boden und ihre Gesichter waren von Tränen ganz verkrustet.

Dann führten jeweils zwei Wachen einen Jungen zu einem Galgen rauf und da fragte er sich, wieso keiner der Jungs zu ihnen sah. Aber erst jetzt bemerkte er, wie Matilde die Hände gefaltet hatte und langsam den Schnabel bewegte. Sie musste irgendwas machen, damit sie nicht sichtbar für die anderen waren.

Dann fing Karl zu sprechen an.

„Ihr werdet heute für eure Schuld gehängt. Mit Absicht, obwohl ihr das Gesetz kanntet, wolltet ihr euch an Goldnir, den Vater aller Drachen im Land, vergehen. Ich, König Karl van Helm, finde das einfach nur verdorben und schändlich, was ihr machen wolltet. Obwohl ihr Kinder seid und zudem verdorben bis ins Mark seid, sodass ich froh bin, dass euer Vater nicht da ist, um euren Tod beizuwohnen und sich einfach nur für euch zu schämen, gebe ich euch noch eine Chance euren Tod abzuwenden.“

Langsam sahen die zwei Jungs rauf und etwas leben kamen in die lebelosen Augen zurück.

„Doch dafür…“, Karl hob die Hand und jeweils eine Wache bei einem Jungen, zückte einen Dolch und schnitt den dünnen Stoff durch, dass den Schritt verdeckte, sodass nun die Jungs völlig nackt vor allen standen. Gekicher kam auf, weil die schlaffen kleinen Penisse der Jungs zu sehen waren, zudem sie auch noch menschenähnlich waren und als Makel angesehen werden.

„… müsst ihr euch entscheiden, ob ihr ein Leben ohne eure Männlichen Merkmale weiterleben wollt, oder doch den Galgen bevorzugt. Wenn ihr euch für das erster Entscheidet, werdet ihr vor allen den Schmerz und die Schmach erdulden müssen, wenn ihr euch aber für das letzte Entscheidet, dann werdet ihr zumindest als Männchen, als… sehr winzige Männchen…“, Karl grinste und die Menge lachte laut auf bei dem Kommentar.

„… gehängt werden.“, die zwei Wachen legten beide gleichzeitig den Dolch auf den Unterbauch auf und warteten nur noch auf die Entscheidung der beiden Jungs. Doch die fingen leise und schluchzend zu weinen und dann zu flehen an. Sie flehten um Gnade, sie versprachen alles zu tun, nur um sich nicht entscheiden zu müssen und am Leben bleiben zu dürfen. Ein oder zwei Minuten hörte sich Karl das grinsend an, bis seine Stimme über den Hof schallend zu hören war.

„GENUG!“, rief er so laut, dass Tom sich fast die Ohren zuhalten musste.

Es wurde sofort still und die Jungs ahnten, dass sie nur noch Sekunden, oder Minuten hatte, bevor es zu Ende ging.

„Ihr Schwanzlosen Männchen!“, rief er.

„Eure Gehirne sind so winzig wie eure Glieder, was schon fast nicht möglich ist, weil eure Glieder zu winzig für die Welt sind. Sogar kurz vor dem Tod, habt ihr nicht genug Mumm und Eier, um euch aufrichtig zu Entschuldigen. Stattdessen wälzt ihr euch in euren eigenen Dreck und… schaut her, der kleine muss Pipi…“

Alex hatte solch große Angst, dass er die Kontrolle über seine Blase verlor. Kurz darauf tropfte auch Kevin und die Menge fing schallend zu lachen an.

„Nun… wo war ich…“, Karl seufzte und nachdenklich gestikulierte er.

„Achso… ja. Machen wir es kurz. Wenn ihr euch nicht entscheidet, dann werde ich es für euch tun und die ganze Sache hier mit euch, was pure Zeitverschwendung für mich ist, weil ihr einfach nur Dreck unter meinen Fingernägeln seid, wird ein Ende haben.“

Karl verstummte und sah einmal über den Platz, um dann rauf zu den zwei nackten Jungs zu sehen. Doch die Jungs rührten sich nicht mehr, außer dass sie am ganzen Körper wie Espenlaub zitternden.

„Also gut, dann ist es beschlossen. Ich werde euch entmannen und dann hängen.“

Als die Wache mit dem Dolch Kevins Penis und Hoden in die Hand nahm, schrie Kevin seine Seele aus dem Leib. Panisch und weinend versuchte er sich zu befreien, was angesichts der anderen Wache, die ihn festhielt, zwecklos war. Gleich darauf fing auch Alex seine Seele rauszuschreien an und beide Jungs, verloren sich komplett in der Panik.

„Auf mein Kommando!“, rief Karl und hob die Hand.

„Habt ihr noch irgendwas zu sagen, bevor ihr den schlimmsten aller Tode erleidet?“

Doch dann geschah etwas, was Tom sofort mitvollziehen konnte. Denn das gleiche hatte er auch einmal erleben müssen. Alex und Kevin erstarrten und starrten einfach nur geradeaus. Ihre Blicke gingen ins Leere und über den Hof, hörte er Alex ein Einfaches, aber liebevolles *Papa…* flüstern.

„Er sieht sein Leben an sich vorbeiziehen…“, kommentierte Tom das was er sah und seine Seele war zutiefst erschüttert. Denn eigentlich wollte er sich nicht an diesen Moment, der wie eine Ewigkeit wirkte, erinnern.

Karl grinste und bevor die Hand ganz unten war, verschränkte er die Arme hinten am Rücken und drehte sich um.

„Diesmal, werdet ihr verschont werden. Ein guter Freund sagte mir, dass wir Erwachsene auch ab und an ein Auge zudrücken müssen. Denn wir sind für euch Kinder verantwortlich und es ist unsere und besonders meine Aufgabe, euch zu beschützten. Dennoch und das verlautbare ich, werdet ihr für eure Vergehen bestraft. Anstatt euch zu töten, euch zu entmannen, werdet ihr wieder zurück ins Haus Rosé geschickt. Dort werdet ihr für euer restliches Leben bleiben und wenn ihr eine Pfote aus dem Anwesen, aus dem Lager setzt, werde ich es erfahren und dann… dann kann euch nichts mehr retten. Das gilt aber auch, wenn ihr rausgeschmissen werdet. Wenn ihr noch immer so dumm seid und nicht auf das hört, was man euch sagt und noch immer nicht Dankbarkeit zeigt, was wir alle euch geben, dann habt ihr euer Leben verwirkt. Deswegen habe ich Tom rufen lassen, damit er euch später mitnimmt. Aber das ist noch nicht alles. Ihr werdet einen Schild mit euch tragen, wo draufsteht, was ihr getan habt. Ihr müsst nackt und die Schmach der Bevölkerung ertragen, während ihr zu Pfote durch die ganze Stadt geht. Und erst, wenn ihr die Stadt verlassen habt, werde ich euch Tom überstellen und ihn auftragen, dass er mir sofort eine Meldung zusenden soll, wenn ihr auch nur eine Spur Undankbarkeit zeigt.“

Karl drehte sich wieder um und zwei Wachen liefen an ihm vorbei und hingen zwei Holz Schilder um die Hälse der Jungs an. Drauf stand ganz groß: ICH FICKE TIERE! ICH WOLLTE GOLDNIR DIE EIER LECKEN!

Dann wurden die Jungs abgeführt und nackt wie sie waren, wurden sie die gewundene Straße runtergeführt.

„Geht alle, ich möchte alleine sein.“, sprach der König zu allen und als sogar die Wachen verschwunden waren, die Adeligen sich in den Palast zurückgezogen haben, wanderte Karls Blick über den Hof.

Tom sah es als Zeichen und er ging sofort an Matilde vorbei zu seinem König.

Karl grinste nicht mehr und stattdessen, wirkte er in sich gekehrt und nachdenklich. Sie sprachen sich nicht an und Tom ahnte, dass dieses Schauspiel für Karl fast zu viel gewesen wäre. Zuerst wollte er ihn sagen, dass es viel zu viel war, viel zu real, viel zu echt und traumatisierend für die Jungs wäre. Doch dann rief er sich ins Gedächtnis, was das Verbrechen der Jungs war. Das sie eigentlich wirklich jetzt hängen würden, wenn er nicht Karl kennen würde. Und das seine Bitte, eigentlich nicht erhörte werden sollte. Doch Karl tat es trotzdem, für ihn.

Deswegen, konnte er nicht mehr sagen, als ein ehrliches und aus dem Herzen kommendes: „Danke, Karl.“

Karl blickte auf und er sah seine Zerrissenheit.

„Ging ich zu weit? Es war mein erstes Mal, dass ich… das machen musste. I-Ich… habe es das letzte Mal bei meinem Vater gesehen und auch das, musste sich Axel anschauen und anhören. Es ist… verstörend die Person zu sein, die das sagt und nicht der Zuhörer zu sein.“

Tom schüttelte den Kopf.

„Nein. Es war genau richtig. Du hast ihnen gezeigt, was es bedeutet ein Gesetz zu brechen. Besonders dieses mit Goldnir. Ich verstehe nun, dass sie jetzt tot wären und es deswegen jetzt nicht sind, weil ich dich kenne und weil ich dich um etwas bat, was ich nie hätte bitten dürfen.“

„Ich… habe es nur getan, weil du die richtigen Argumente hattest, nicht weil du mich darum gebeten hast. Das wollte ich dir noch sagen, bevor ich mich verabschiede.“

Karl sah ihn nicht einmal mehr an, als er sich einfach umdrehte und rauf zum Tor ging.

„KARL!“, rief ihm Tom hinterher und sein König blieb stehen.

„Bei der Eröffnung werde ich dich mit offenen Armen empfangen, wie ich es geschrieben habe! Und vergiss nicht, was für Vorstellungen wir hatten mit dem Zimmer und den Balkon!“, rief er gleich darauf noch hinterher und er freute sich, als sich Karl umdrehte und ihn angrinste. Es waren vielleicht nur zwei Sekunden, wo er den freudigen und lebensfrohen König sah, bis der verschlossene und nachdenklich zurückkehrte. Doch das reichte für ihn aus, um zu wissen, dass ihn Karl die Bitte nicht allzu bitter nahm.

„Weißt du Tom, Karl hat auch mit mir über die Jungs gesprochen und er wollte von mir hören, was ich darüber denke. Tom, meine und deine Argumente haben ihn erst wirklich überzeugt und es stimmt, deine bitte hat er nicht Gehör geschenkt, sondern deinen Argumenten.“, sagte Matilde neben ihn, als sie zu ihm aufschloss.

„Das zeigt nur umso mehr, dass Karl ein Herz hat und sogar ein sehr großes.“

„Ja, jeden anderen hätte er sofort in den Kerker geworfen, doch du warst ausschlaggebend dafür, dass er den Argumenten Gehör schenkte. Und deswegen Tom, pass auf was du sagst und um was du Karl und Alex bittest. Sie hören dir wirklich zu, aber sind gleichzeitig noch König und Prinz. Deswegen auch, hör dir meine Bitte an.“, Matilde baute sich vor ihm auf und sah ihn eindringlich an.

„Wenn du sie besuchst, dann nicht mehr in der Nacht und wenn doch, dann meldet dich einen Tag davor an. Sie beide mögen dich sehr, dass weiß und sehe ich. Und ich weiß, dass sie beide eigentlich nichts dagegen habe, wann du sie besuchst. Doch du… kannst sie so leicht beeinflussen, wie du gerade gesehen hast. Und sie brauchen die richtige Zeit, um sich für dich mental vorzubereiten. Und… eines noch und das sage ich als Hofmagier. Misch dich nicht mehr in die Angelegenheiten im Hof ein. Denn jetzt, wegen uns beiden, muss sich der König tatsächlich vor den Ritterkommandanten rechtfertigen. Denn eigentlich, hätten beide zustimmen müssen, so lautete der Paragraph unter dem Gesetz von Goldnir, wenn es um Straffreiheit in der Sache geht. Und nun… geh Tom und nimm dann die beiden Jungs in die Arme und sag ihnen auch, dass du der gute Freund warst, der am Anfang der Rede erwähnt wurde, das sollte ich dir auch noch weitergeben.“

Angestrengt dachte er nach über das, was Matilde gesagt hat. Er hat es nicht wirklich wahrgenommen, wie leicht er sie beeinflussen konnte. Freundschaftlich ist er mit ihnen umgegangen und es war nie seine Absicht gewesen, sie zu beeinflussen. Doch Matilde sah es anders und diese Sicht gesagt zu bekommen, war etwas, was ihn bestürzte.

„Ich sehe, dass du ehrlich überrascht bist durch meine Worte. Das… ist schön zu sehen. Genau das wollte ich sehen…“

Nachdenklich und neugierig sah Tom auf.

„Wie ist das zu verstehen?“

„Ich… wollte wissen, wie du auf meine Worte reagierst. Ich wollte sehen, ob du böse Hintergedanken hast. Doch nun, da ich es sehe, weiß ich das du wirklich ehrlich bist und das du für sie zwei einfach ein Freund sein willst.“

„W-Warte mal… war das jetzt ein Test?!“

Matilde grinste und nickte.

Nun war Tom ganz baff.

„Schau Tom. Ich beschützte meinen König und mein Prinz auf meine Art und Weiße. Und jetzt da ich es sehe, dass du nur ihr Freund sein willst und keine bösen Hintergedanken hast… vergiss daher meine Worte von vorhin. Besuch sie, wann immer du willst. Aber versuch dich nicht in die Angelegenheiten des Adels einzumischen und sowas, was mit den Jungs gerade passierte, sollte nicht noch einmal passieren, verstanden?“

Tom nickte völlig überrascht und komplett verwirrt von dem Gespräch, sah er ihr hinterher. Bevor sie aber den Palast betrat, wandte sie sich noch einmal zu ihm um.

„Grüße Marcell von mir und empfange die zwei Jungen vor der Stadt!“

Als sie in den Palast ging und dann verschwunden war, kam Lofar und blieb neben ihm stehen.

„So Geheimnisvolle wie eh und je… wollen wir los?“

Als er hörte, wie Lofar losgehen wollte, wollte er es auch augenblicklich. Es war ihm Zuviel Palast gewesen für eine Nacht und er wollte nur noch weg von hier. Mit Chris auf den Armen, der brav still war und nur zuhörte, gingen sie der gewundenen Straße runter und passierten ein Tor nachdem anderen. Als sie dann das letzte Tor passiert haben, sah Adelbert rüber zu Lofar.

„Kommst du etwa mit?“

„Ich habe doch gesagt, ich begleite euch hinaus.“

„Das hast du gerade?“

„Achso… habe ich das?“, kam es zurück und da schaltete sich Tom ein.

„Vielleicht meinte er, dass er uns hinaus aus der Stadt begleitet, oder hinaus aus seinen alten Leben. Du musst schon genau zuhören Adelein!“

„NENN MICH NICHT ADELEIN!“, brauste Adelbert auf und lachend, gingen sie davon. Es war wieder ein strahlendblauer Tag und nur am Horizont sah man, was auf sie in den nächsten Tagen zukommt. Lofar schien wie ausgewechselt und die Etikett Reichen Sätze, waren verschwunden, nachdem er verlautbart hat, dass er ebenfalls im Haus Rosé arbeiten wird. Es war noch viel mehr los, als in der Nacht auf den Straßen und daher führte sie Chris durch die Gassen der Stadt zum Landeplatz. Lofar staunte ununterbrochen und da fiel Tom wieder ein, dass der Greif kaum den Palast verlassen hat und vermutlich das Erste Mal seit langem, wieder unbeschwert die Stadt sehen konnte. Am Tag wirkten die Gassen nicht so düster und bedrohlich. Sie waren nur etwas dunkler, doch hier spielte sich das Leben der Bevölkerung ab. Kinder spielten fangen, genauso wie er es von vielen gehört hatte, als er sie fragte, wann sie ihre erste Erfahrung mit einem anderen Männchen machten. Deswegen schielte er hinter jeder Kiste, betrachtete jeden Busch genau und tatsächlich, fand er zweimal zwei Jungs, die mit herabgelassener Hose sich gegenseitig erkundenden. Als sie ihn völlig erschrocken ansahen, lächelt er nur breit und flüsterte ihnen zu: „Macht nur, aber seid leise und macht es nicht zu lange!“

Aber nicht nur Jungs, sondern auch kleine Weibchen, die mit einem Jungen versteckt hinter ein paar Kisten, oder Fässer lagen, saßen, oder standen, haben ziemlich intimen Kontakt. Und es blieb nicht nur dabei. Wie mehr er sich umsah, wie mehr er die Verstecke *verstand*, umso mehr Pärchen entdeckte er, die es heimlich trieben.

Genau das hat er sich vorgestellt, wie das Leben in der Stadt war. Es war nicht so schlimm wie immer erzählt wurde und wo er nur hinsah, sah er zufriedene Leute. Greise die Schach, oder andere Brettspiele miteinander auf einen Hocker und einer Kiste spielten. Mütter die die Wäsche aushingen. Ehepaare die sich laut stritten und dann um verzeihen baten. Wachen die die Gassen patrouillierten und jeden zu kennen schienen. Väter die mit ihren Kindern verstecken spielten. Kinder die weinten, weil sie ausgerutscht sind, sich das Knie aufgeschlagen haben und dann von ihren Eltern hochgehoben und in die Arme genommen wurden. Es herrschte richtiges und liebevolles Leben und diese Sicht der Stadt, wollte er auch einmal sehen. Dann erkannte Tom den Ort wo sie gerade gingen und er schaute nach rechts in die Gasse rein.

Dort sah er ein altes Haus.

„Was ist Tom?“

Tom dachte kurz nach und ging dann schweigend weiter, während er an Bernhard dachte. Einige Minuten später, erreichten sie den Landeplatz und wie ein Schatten, lag Rath noch immer an Ort und Stelle da, als sie ihn vor vielen Stunden verlassen haben und zum Palast aufgebrochen sind.

Rath machte die Augen auf als sie zu ihm gingen und als Tom ihm die Nüstern zu streicheln anfing, schnaufte der große und starke Drachen seinen heißen Atem ihm entgegen. Doch von Wolfang und seinen Freunden und von Sascha Maier, war nichts zu sehen. Und gerade als Tom auf Rath aufsteigen wollte, eilte Adelbert an ihm vorbei und verschwand in die großen Ställe. Einige Sekunden später kam er wieder zurückgeeilt und hatte Decken in den Armen.

Tom bekam sie in die Arme gedrückt, nachdem er Chris auf Rath hob und sich dann mit den Decken hinter Chis setzte. Adelbert nahm seine übliche Position ein und nahm die Zügel in die Hand. Zum Schluss, sah Tom runter so Lofar und streckte ihm die Hand entgegen.

„Komm!“

Mehr brauchte es schon nicht mehr, um den Greifen fast zum Weinen zu bringen, was Tom tatsächlich verwunderte. Tom umarmte Adelbert und schaute so, dass Chris nicht runterfallen konnte. Als sich aber Lofars Arme um seine Brust schlangen, drückte der sich ganz fest an ihm und er konnte deutlich spüren, wie aufgeregt der Greif war.

Rath war in guter Stimmung und hob sachte vom Boden ab. Der Wind blies sie ordentlich durch und das nutzte Lofar gleich aus.

„Ich sehe dich zum zweiten Mal, Tom.“

Verwirrt deswegen sah Tom zurück und ignorierte die kleiner werdende Stadt.

„Ich war… einer der vielen Jungs, die dabei waren, als du gefangengenommen wurdest. Ich war nur ein Wagen hinter dir im Käfig. Und schon da… wollte ich schon immer bei dir sein…“

Tom durchlitt alles. Glück, Freude, Bedauern, Überraschung, Trauer, Entsetzten, Panik und zum Schluss, Gelassenheit.

„Dann Lofar… erging es dir besser als mir…“

„Nein Tom… ich wünschte, ich wäre auch von der Tigerin mitgenommen worden. Wir sahen uns nur kurz, aber… ich möchte noch immer bei dir sein, auch wenn meine Liebe die ich damals für dich empfand, verschwunden ist.“

„Liebe verschwindet nicht für immer, glaub mir das und deswegen, glaube ich dir das nicht.“

„Tom…“

„Ist schon gut Lofar. Es ist wirklich lange her und wie gesagt, ich bin wirklich froh, dass du als Freund mit mir kommst. Alles weiter, besprechen wir dann, wenn der Richtige Zeitpunkt gekommen ist. Einverstanden?“

Tom war noch nie in so einer Situation gewesen. Noch keiner kam zu ihm und hat gesagt, dass er ihn von früher kannte und, dass er für ihn etwas empfand. Sie kannten sich kaum und obwohl Lofar was für ihn empfand, empfand Tom nicht das gleiche für ihn. Aber so direkt wollte er es nicht sagen, weil er ganz genau wusste, wie zerbrechlich die Herzen aller waren und er wollte auch nicht von Grund auf ausschließen, dass es vielleicht einmal passieren wird und, dass er mehr für ihn empfinden wird. Er fand ihn schon von Anfang an heiß und richtig sexy und mehr als das, war für ihn nicht nötig, um mehr Zeit mit Lofar verbringen zu wollen. Und das zeigte er ihm, indem er ihm mit einem Arm am Hals umschlang und den Kopf nach vorne zog, um ihn dann einen dicken Kuss auf die Wange zu geben.

„DA SIND SIE!“, hörte sie alle Adelbert schreien und zeigte nach rechts unten. Nun wusste er wieso Adelbert die Decken mitgenommen hat. Um die beiden Jungs waren hunderte versammelt, die die beiden bespuckten und beschimpften. Die vier Wachen hielten dabei jeden auf, der ein Stein auf sie werfen wollte. Doch dieses Bild der Erniedrigung, brannte sich Tom und jeden von seinen Freunden, tief ins Gedächtnis.

„WIE LANGE BRAUCHEN SIE NOCH!?“, rief Tom nach vorne zu Adelbert.

„ZEHN BIS ZWANZIG!“, kam es gleich zurück und Tom verstand, das Adelbert Minuten meinte. Aber sie brauchen nur Sekunden, bis sie die Stadtmauer erreicht haben und da, rief wieder Adelbert.

„TOM!“, schrie er und zeigte mit dem Finger runter. Unten vor der Stadtmauer, standen sieben Personen, die zu ihnen wild raufwinkten und auf sich aufmerksam machen wollten. Tom wusste gleich wer sie waren und da sie sowieso hier landen wollten, konnte er so auch gleich herausfinden, wofür sie sich entschieden haben.

Sanft war die Landung und gleich nachdem Rath sich auf den Bauch legte, rutschte Tom runter und kam den entgegenlaufenden Wachen entgegen.

„Tom! Wir wussten nicht wann ihr kommt und da wir eigentlich Dienst hätten, schlichen wir uns aus der Stadt, um es dir persönlich sagen zu wollen!“

Sascha hat wohl für die ganze Gruppe gesprochen und war völlig aufgeregt.

„Ihr braucht mir nichts zu sagen…“, war alles was Tom sagte, als er die Säcke der Sechs auf ihren Rücken sah.

„Ihr kommt gleich mit und wollt ein Teil meiner Familie geilen Familie werden wollten, stimmt’s?“

Die Sechs nickten eifrig und man sah ihnen an, dass sie nicht nur völlig aufgeregt waren, sondern auch völlig erregt.

„Gut, dann lasst eure Sachen da. Die werdet ihr nie wieder brauchen.“, mit gemischten Gefühlen sahen sich die Sechs an, bis Wolfgang einfach den Rucksack fallen ließ und zu Tom ging. Sie sahen sich in die Augen und Tom fing zu lächeln an, als er ihn in die Arme nahm und sagte: „Willkommen in meiner Familie Wolfgang.“

Die Umarmung wurde erwidert und dann, schmiegte sich Wolfang weinend vor Glück an ihm. Nachdem Tom losgelassen wurde, empfing er jeden von ihnen in seiner Familie und sogar der Truppenführer, verlor vor Glück die Tränen und schwor ihm ewige Treue.

Sascha wollte ihn aber nicht loslassen und da, drückte er ihn von sich und hielt ihn an den Schultern fest und sah ihn streng in die Augen.

„Kein Weinen mehr! Sonst gehört mir dein Penis!“, gerade als Sascha sich die Tränen wegwischen wollte, schluchzte er einmal. „So, zu spät und nun gehört er mir!“, sagte Tom lächelnd und drang mit zwei Fingern in den Hosenbund ein zog ihn zu sich. Beide sahen hinein und Tom war sehr zufrieden mit dem, was er sah.

„Prächtig, aber ungepflegt.“

Sascha lachte auf und lächelte Tom an.

„Naja, ich muss mich ja nicht mehr darum kümmern.“, warf er Tom entgegen und Tom, grinste einfach breit beim Grinsen.

„Dann los zu Rath. Setzt euch auf und wartet bis ich wieder bei euch bin. Denn es kommen noch zwei Jungs in jedem Moment.“

Tom begleitet sie und nahm von Chris die zwei Decken entgegen und gerade als er sich mit den Decken umdrehte, sah er die zwei Jungs von den vier Wachen begleitet aus der Stadt marschieren. Nachdem sie die Brücke überquest haben, wurden die zwei Jungs nach vorne geschuppst und beide, fielen um und regten sich nicht mehr.

„ADELBERT!“, rief Tom und rannte schon los. Er hörte hinter sich Adelbert ebenfalls rennen und als sie die vielen Meter überbrückt haben, stellten sich ihnen zwei Wachen entgegen.

„ICH BIN TOM VOM HAUS ROSÈ! ICH SOLL LAUT KÖIG DIE ZWEI ENTGEGENNEHMEN!“

Die Wachen sahen sich kurz an und der linke nickte kurz darauf und im nächsten Moment, machten sie für ihn und Adelbert Platz. Tom beeilt sich und ging gleich zum ersten der zwei hin. Der Junge stank bestialisch und wurde mit Exkrementen, Urin, faulen Obst und Gemüse beworfen und bespuckt. Aus Angst, hatte sich auch der Darm entleert und Tom konnte den Jungen nur durch die Decke hochheben.

Es war Alex, der 13-jährige Sohn von Andreas, den er in den Armen hielt und daher, hatte Adelbert Kevin, der mindestens genauso aussah und schlimm roch, wie Alex. Der Junge sah völlig erschöpft und stand kurz vor dem Zusammenbruch, aber dennoch, sah er zu ihm auf.

Die Peircings wurden dem Jungen entfernen und nun hatte der nur noch ein paar kleine Löcher an den Ohren und Lippen. Das stach besonders hervor, als Alex voller Güte und Dankbarkeit *Tom…!* flüsterte.

„Ja, ich bin hier um euch mitzunehmen. Ihr seid nun in Sicherheit.“, mehr konnte er nicht sagen, da Alex das Bewusstsein verloren hat. Adelbert neben ihn schüttelte den Kopf und Tom sah, dass auch Kevin bewusstlos war.

„Tom, wie vom König befohlen, dürfen diese zwei Kinder, nicht mehr euer Anwesen verlassen. Wenn es doch geschieht, dann wird die volle Strafe durchgesetzt.“

Tom sah hoch zur Wache die gesprochen hat.

„Danke, dass ihr sie von den Steinen beschützt habt.“

Die Wachen sahen sich an und die, die gesprochen hat, hob das Visier auf und sah bedrückt zu ihnen runter.

„Das war das mindeste was wir tun konnten. Wir wissen von Karl, dass das alles nur aufgesetzt war, damit der Adel beschwichtig ist. Doch was sie gerade durchlebt haben, wird sie noch lange als Alpträume plagen. Aber dennoch, sie haben das verdient.“

„Ich weiß…“, sagte Tom nickend und hob Alex vorsichtig auf.

„Dürfen wir die Jung im Graben waschen gehen?“

„Ihr dürft, aber beeilt euch, solange können wir nicht die Meute zurückhalten.“

Tom verlor keine Zeit und ging gleich die paar Meter weiter zu Graben. Und er wusste, dass er jetzt nicht zimperlich sein dürfte. Nachdem auch Adelbert bei ihm war, erklärte er ihm, dass er Kevin schnell saubermachen und nicht darauf achten soll, ob er ihn deswegen verletzt. Denn jetzt war Eile geboten, bevor sich irgendwelche Wunde entzündet, oder die wütende Bevölkerung die Wachen umgeht und auf sie zustürmt.

Fast zeitgleich schüttet sie das Wasser auf die Jungs und es war eisigkalt. Doch schon das reichte aus, um das gröbste von den Jungs abzuwaschen. Als nächstes strich er alles aus dem kurzen Fell raus und wisch Arme und Beine ordentlich sauber. Nachdem die Glieder sauber waren, kümmerte er sich um den Schritt und um den Hintern. Dabei stellte er fest, dass Alex nicht so einen kleinen Penis hatte, wie er es von weitem gesehen hat. Ausgiebig wusch er dann alles zwischen die Po Backen raus und als alles sauber war und die Rosette wieder wunderschön rosarot leuchtete, war als nächstes der Kopf dran. Da war er etwas vorsichtig und schnell war alles was nicht dorthin gehört, davongewaschen.

Und sie beide waren zum richtigen Zeitpunkt fertig. Denn gerade als sie die Schilder davonschmissen, rannte die wütende Bevölkerung über die Brücke und sie waren alle mit Steinen bewaffnet. Tom und Adelbert rannten so schnell sie konnten. Aber sie waren nicht schnellt genug.

Das sah auch Rath.

Die Lungen blähten sich auf, als die Bevölkerung zwischen Tom, Adelbert und ihn rannte und gleich mit den Steinen werfen wollten. Sein Zorn war unermesslich, und vor Wut, machten seine Schuppen was sie wollten, bevor er einen Schrei rausließ, dass die Berge erzittern ließ. Die Würmer hielten sich die Köpfe, als der Schrei von der Mauer zurückgeworfen wurde. Doch seine Wut war noch lange nicht verraucht und gerade hob er sein rechtes vorderes Bein hoch, um sie alle zur roten Farbe auf der Mauer zu verwandeln.

Doch dann hörte er seinen Namen und vor ihm stand er. Der Gutriechende, der Verführer und sein Freund. Seine Stimme klang wie Vogelgesang, seine Glieder ließen ihn erzittern und sein Maul, brachte ihm zum Stöhnen. Er war auch der Freund von seinem besten Freund. Sie beide, dürften ihn als einzige dort berühren, wo kein anderer hindarf.

Und es war sein Gesang, der ihn innhalten ließ und es war sein Glied mit den fünf zarten Gliedern dran, der sein Zorn verrauchen ließ, als der über seine Lippen strich. Da wusste er, der große und starke Wraaath, dass er sie nicht alle zur roten Farbe verarbeiten soll.

Noch nie hatte Tom Rath so wütend erlebt und sogar Adelbert, war deswegen ganz schockiert. Aber schnell wurde ihnen klar, dass ihnen Rath ein Zeitfenster verschafft hat und, dass sie dieses Fenster nutzen sollten. Mit Hilfe der anderen, wurden sie beide hochgezogen und die wütende Meute, zog sich schnell zurück vor dem tobenden Drachen, bevor sie auf Rath die Straße zum Lager ritten.

Nachdem die Brücke hinter einer Biegung verschwunden war, verlangsamte Adelbert das Tempo und reiche Kevin nach hinten, damit er beide Hände frei hatte.

Tom saß zwischen Wolfang und Sascha und drückte fest Alex an sich, das Nass in der Decke lag.

„Wie geht es ihm?“, fragte Wolfgang von hinten und Sascha sah sich ebenfalls den Jungen an. Tom zog die Decke davon und sah sich erst jetzt den Jungen genau an. Einige Schrammen, ein paar blaue Flecken waren das meiste, was der Junge neben den blauen Augen und neben der aufgeplatzten Lippe hatte. Auch sah er sich den rosaroten Penis an, der schlaff und so klein wie sein kleiner Finger und auch so dünn war. Nachdem er die sehr dünne Vorhaut zurückgezogen hat, kam die rosarote-violette Eichel zum Vorschein. Als nächstes nahm er die zwei kleinen walnussgroßen Hoden in die Hand und tastete sie in dem felllosen Hodensack ab, der die gleiche Farbe wie der Penis hatte.

So wie der Junge in seinem Arm lag, war er zuckersüß.

„Ihm geht’s soweit gut, aber er wird ein oder zwei Tage brauchen, um sich völlig zu erholen. Wie geht’s Kevin?“

Lofar beugte sich zur Seite und sah nach hinten.

„Ihm geht den Umständen gut.“, das reicht für Tom aus, um sich zu entspannen und sich nach hinten lehnen zu können. Er war wirklich erleichtert, dass nichts Schlimmeres den Jungs zugestoßen ist und während er den Göttern für ihre Unterstützung dankte, fing er mit Alex Penis zu spielen an. Die Vorhaut war sehr elastisch und dehnbar. Der schlaffe Penis ließ sich in alle Richtungen biegen. Die Hoden waren zwar kleine, aber felsenfest. Und gerade, als Tom wieder die Vorhaut zurückzog und die Eichel massieren und streicheln wollte, flatterten die Augen von Alex auf. Verwirrt sah sich der Junge um, fasste sich in den Schritt, wo er Toms Hand spürte und im nächsten Moment, trafen sich ihre Blicke.

Alex fing zu lächeln an, Tränen kamen aus den Augen rausgekullert und dann, richtete sich Alex auf und umarmte Tom fest am Hals. Alles wurde gesagt, als sich Alex wieder auf sein Arm legte und ihn mehr als dankend ansah. Er hörte sogar nicht mehr auf ihn anzustarren und öffnete für seine Hand sogar noch etwas die Beine. Aber Tom hörte mit dem Spielen auf und legte stattdessen nur die Hand auf den Schritt des Jungen

„Alex…“

Der Junge fing noch breiter zu lächeln an und gab ihn dann mit einem winken zu verstehe, dass er sich zu ihm runterbeugen soll. Als dies Tom tat, bekam er vom Jungen einen schüchternen Kuss auf die Wange.

Tom war zutiefst gerührt und dann, sagte er das, was er sagen sollte.

„Ich war der Freund, den der König am Anfang seiner Rede erwähnt hat. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass ihr nicht die Todesstrafe dafür bekommen solltet. Und bis zum letzten Moment hab gehofft, dass der König euer Leben verschont. Dein Vater, den du… Dein Vater, bat mich darum und weinte dabei. Ich konnte ihn das nicht ausschlagen, also habe ich alle Beziehungen spielen lassen. Und nun, seid ihr beide bei mir und ich hoffe, das ihr jetzt brav bleiben werdet.“

Alex fing zu weinen an und drückte beide Hände aufs Gesicht und konnte nur noch *PAPA!* sagen. Jeder der ihn hörte, verlor Tränen und das über den ganzen ritt, bis sie ihr Lager erreicht haben.