Mirnehviirs Geschichte Kap. 4
#4 of Mirnehviir's Geschichte
Nun - nach vier Monaten - habe ich endlich mal wieder den Willen dazu aufgebracht diese Geschichte fortzusetzen und ein weiteres Kapitel geschrieben, da ich allerdings nicht gerade allzu viel von langen Vorreden halte, wünsche ich nun nur noch jedem, dem diese Geschichte gefällt viel Vergnügen beim lesen und jedem dem sie nicht gefällt... nun ja, das kann ich mir wohl sparen, warum sollte sich schon jemand der die Geschichte nicht interessant findet, die Mühe machen diese Beschreibung durchzulesen, außerdem habe ich denen wohl sowieso nichts zu sagen, außer:"Viel Glück bei der Suche nach einer anderen Geschichte, die euch vielleicht besser gefällt als diese!". Nun denn, jegliches Feedback ist natürlich wie immer herzlichst willkommen (solange es höflich bleibt, wobei ich hier auf SoFurry allerdings auch nichts anderes erwarten würde).
Kapitel 4
Nun, da Kahyolnin und ich für's Erste in Sicherheit waren, sahen wir uns in dem Haus noch etwas weiter um und zu unserem Glück war das Mobiliar größtenteils intakt, weshalb wir uns erst einmal an einen großen Tisch setzten - welcher sich in der Mitte des Hauptraumes befand - und unser weiteres Vorgehen planten.
Wir entschieden uns dazu, frühestens am nächsten Morgen das Haus zu verlassen, da es in der Nacht einfach zu unsicher war. Da wir beide uns keine größeren Gedanken darüber gemacht hatten, wo wir als nächstes hingehen sollten, waren wir beide erst einmal tief in unseren Gedanken versunken, während wir versuchten ein neues Ziel zu finden.
"Vielleicht sollten wir versuchen zur Akademie der Magier zu gehen, da sie - selbst wenn sie vielleicht nichts mit den Untoten zu tun hatten - eventuell etwas über diese verdammten Gerippe wussten und es dort dann niedergeschrieben hatten", schlug Kahyolnin vor und ergänzte dann:"Außerdem könnten wir dort vielleicht auch etwas finden, dass dir dabei hilft, mehr über die Magie zu lernen. Vielleicht finden wir da ja auch ein paar Lehrbücher, da du durch das Studium dieser, sicherlich weit mehr an Wissen über die Magie erlangen könntest, als das bisschen, welches ich dir so beibringen kann","Na gut, das wäre vielleicht wirklich das Beste, da es uns möglicherweise dabei hilft mit den Untoten fertig zu werden, abgesehen davon, kann es auch nicht schaden wenn ich dadurch auch noch meine magischen Fähigkeiten verbessere", antwortete ich ihm, woraufhin er entgegnete:"Okay, dann gehen wir also als nächstes zur Akademie und sehen uns dort mal nach allem um, was für uns von Nutzen sein könnte".
Nachdem wir dies geklärt hatten, ruhten wir uns bis zum Morgen noch etwas aus und als der Morgen dann graute, vergewisserten wir uns, dass sich auf der Straße keine Untoten befanden und nachdem wir uns dann sicher waren, dass es auf der Straße sicher war, schnappten wir uns unsere Sachen und machten uns schnellstens auf den Weg.
Wir schafften es ohne allzu großes Aufsehen zu erregen auf den großen Platz vor der Akademie, wo wir - entgegen unserer Erwartungen - so gut wie keine Untoten vorfanden. Wir vernichteten die Untoten - welche sich auf unserem Weg zur Akademie befanden - einfach und betraten das Gelände der Akademie, wo wir uns erst einmal dem Hauptgebäude zuwandten, welches offensichtlich die meisten Kampfspuren aufwies.
Als wir das Hauptgebäude jedoch betraten, erschraken wir uns erst einmal fürchterlich, da sich direkt hinter der Tür ein Untoter aufhielt, welcher praktisch nur darauf zu warten schien, dass jemand das Gebäude betrat. Durch den Schreck den uns dieses Gerippe eingejagt hatte, schleuderten sowohl Kahyolnin als auch ich einen Feuerball auf den Untoten, welcher daraufhin von einer ziemlich eindrucksvollen Explosion in Stücke gerissen wurde.
Da diese Explosion allerdings ziemlich laut gewesen war, wussten nun vermutlich alle Untoten in der Nähe wo wir uns befanden, weshalb wir uns mit unserem weiteren Vorgehen lieber etwas beeilten, damit wir nicht im Nachhinein von den Untoten überrannt wurden.
Nun, da wir uns in dem Hauptgebäude befanden, sahen wir uns erst einmal um, ob wir dort nicht irgendetwas nützliches finden konnten. Zu unserer Enttäuschung, fanden wir jedoch nichts was uns wirklich weiterhelfen konnte.
Als wir uns dann allerdings die Spuren des Kampfes ansahen fiel mir etwas auf, weswegen ich Kahyolnin fragte:"Hey Kahyolnin, kommt es mir nur so vor, oder stammen die gesamten Kampfspuren hier von unseren eigenen Leuten", woraufhin er erwiderte:"Nein, das ist mir auch schon aufgefallen. Offensichtlich wurden diejenigen, welche sich hier verschanzt hatten nicht von den Menschen, sondern von den Untoten getötet, was bedeutet, dass die Untoten bereits während der Schlacht heraufbeschworen wurden...","Verdammt, jetzt wo wir hier allerdings so einen Lärm verursacht haben, werden wir wohl kaum eine Gelegenheit bekommen uns in der großen Bibliothek umzusehen, bevor die Untoten uns hier überrennen", unterbrach ich Kahyolnin, woraufhin dieser sagte:"Dann sollten wir es vielleichtmal mit den Gemächern des Erzmagiers versuchen. Die befinden sich in einem anderen Gebäude und der Erzmagier hatte zumindest eine eigene kleine Bobliothek dort","Und du meinst, dass wir dort etwas über die Untoten herausfinden könnten?", fragte ich Kahyolnin, woraufhin er nur meinte:"Nun ja, es wird hier wohl kaum etwas geschehen sein, von dem der Erzmagier nichts wusste, also könnten wir dort ja vielleicht auch etwas über diese elenden Gerippe in Erfahrung bringen","Die Untoten werden bestimmt jeden Moment hier auftauchen, vielleicht sollten wir uns also lieber dort weiterunterhalten", fügte ich nur noch an, woraufhin mir Kahyolnin nur noch einmal bestätigend zunickte und wir uns dann auch augenblicklich auf den Weg machten.
Wir schafften es gerade noch aus dem Gebäude, bevor wir hörten wie die Untoten das Hauptgebäude stürmten. Wir beeilten uns deshalb auch, um die Gemächer des Erzmagiers zu erreichen bevor uns die Untoten bemerkten, da wir hofften, dort endlich mal ein paar Antworten auf unsere Fragen zu finden.
Nachdem wir dann in der Eingangshalle der Gemächer angelangt waren, verbarrikadierten wir erst einmal die Eingangstüren, bevor wir uns der Treppe zu den oberen Räumen zuwandten.
"Auf dieser Ebene befinden sich nur die Eingangshalle, die Gästequartiere und ein kleiner Versammlungsraum. Das Arbeitszimmer, die Bibliothek und ein Aufbewahrungsraum für magische Artefakte befinden sich auf der nächsten Ebene. Darüber befinden sich eigentlich nur noch das Schlafgemach des Erzmagiers und ein paar weitere unbedeutende Räume", nachdem er dies alles gesagt hatte, waren wir praktisch schon am Arbeitszimmer angelangt, wo wir auch direkt die Überreste des Erzmagiers fanden.
Er lag dort auf dem Boden, überaschenderweise völlig regungslos, offenbar nicht von dem Fluch betroffen, welcher ansonsten die gesamte Stadt im Griff hatte. "Wie kann es sein, dass alle drachischen Leichen in der Stadt von den Toten zurückgekehrt sind und nur der Erzmagier davon verschont wurde?", fragte ich Kahyolnin, worauf dieser allerdings auch keine Antwort wusste. "Vielleicht finden wir ja etwas dazu hier in den Gemächern, sagte er nur, bevor er fortfuhr:"Okay, du gehst nach rechts, zu den Artefakten, während ich mir mal die Bibliothek ansehe","Das war ja klar, dass du dir wieder einmal die Bibliothek vornimmst", fügte ich dann noch an. "Wir können ja gerne tauschen", sagte er dazu nur noch, woraufhin ich schnell erwiderte:"Nein danke, behalt du mal deine Bücher, ich seh mich in der Zwischenzeit mal bei den Artefakten um", nachdem wir dies dann geklärt hatten, machten wir uns daran, alles nach Informationen zu durchsuchen.
Als ich den Raum mit den magischen Artefakten daraufhin betrat, sah ich mich erst einmal um und ließ meinen Blick über die verschiedenen Gegenstände wandern, welche sich in Vitrinen, Regalen oder auf Steinsockeln befanden.
Ein großer, rot-glühender Kristall - welcher sich in der Mitte des Raumes auf einem Steinsockel befand - erregte allerdings meine Aufmerksamkeit. Es war fast, als würde dieser Kristall nach mir greifen, mich zu sich hin ziehen, weshalb ich begann mich ihm zu nähern.
Als ich dann direkt vor dem Kristall stand, konnte ich mich irgendwie nicht zurückhalten, ich streckte meine Hand nach dem Kristall aus und legte sie auf ihn, woraufhin mir ein brennender Schmerz durch die Hand, den Arm und schlussendlich in den Körper fuhr.
Ich versuchte zu schreien, doch ich brachte keinen Laut heraus. Es war, als hätte ich überhaupt keine Stimme, die Magie - welche offensichtlich aus dem Kristall in meinen Körper strömte - nahm mir meine gesamte Kraft, ich war somit wie gelähmt, während immer mehr Magie in meinen Körper strömte.
Nachdem der Großteil der Magie aus dem Kristall in meinen Körper gewandert war, kam Kahyolnin in den Raum, um zu sehen ob ich in der Zwischenzeit vielleicht etwas von Interesse gefunden hatte. Als er mich dann dort an dem Kristall stehen sah, rief er nur noch kurz meinen Namen, bevor er auf mich zurannte und versuchte mich von dem Kristall wegzuziehen, doch noch bevor er seine Hand nach mir ausstrecken konnte, wurde er von einer magischen Druckwelle - welche offensichtlich von mir auszugehen schien - zurückgeworfen.
Er stand auf und versuchte einen Weg zu finden an mich heranzukommen, ohne dabei selbst in Gefahr zu geraten. Doch noch bevor er einen Weg gefunden hatte an mich ranzukommen, hörte der Kristall auf zu leuchten und die Magie aus dem Kristall hörte auf in meinen Körper zu strömen, da sich im Kristall offensichtlich keine weitere Magie mehr befand.
Nachdem der Strom der Magie nun endlich aufgehört hatte, wurde mir plötzlich schwarz vor Augen und ich verlor das Bewusstsein. Als ich wieder zu mir kam, lag ich anscheinend auf einem Bett, in einem der Gästequartiere im Erdgeschoss. Kahyolnin saß schlafend neben dem Bett, offensichtlich war er eingeschlafen während er über mich wachte.
Nachdem ich dann halbwegs wach war und meine Sinne wieder beisammen hatte, stieß ich Kahyolnin an und fragte ihn was passiert sei. Durch meinen Stoß vielleicht etwas unsanft geweckt, erschrak sich Kahyolnin erst einmal und sah mich einen Moment sprachlos an, bevor er nur sagte:"Oh, du bist wach!", woraufhin ich stumpf antwortete:"Ja, offensichtlich. Ich würde aber dennoch gerne wissen was passiert ist", Kahyolnin schwieg kurz, bevor er erwiderte:"Also... Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher was dort passiert ist, oder was diese Transformation hervo-","Transformation?!? Was für eine...?", unterbrach ich ihn daraufhin nur, bevor ich meine Arme hob und sie mir ansah.
Mir stockte kurz der Atem, als ich die schwarzen Schuppen und die Weißen Krallen sah. Ich sprang daraufhin auf und ging schnell zu einem Spiegel, welcher an der gegenüberliegenden Wand hing. Als ich mich dort im Spiegel dann betrachtete, war ich erst einmal geschockt und sprachlos.
Die Schuppen, welche den Großteil meines Körpers bedeckten, waren auf einmal schwarz wie die Nacht, meine Hörner und Krallen weiß, die Platten - welche meine Front bedeckten - waren immer noch grau, der Stachelkamm - welcher sich über meinen Rücken zog - war auch weiß geworden und wesentlich ausgeprägter als zuvor.
Was mir allerdings am meisten auffiehl, waren meine augen, welche nicht länger eine ruhige, blaue Färbung aufwiesen, sondern von einer aggressiven blutroten Farbe geprägt waren.
Nachdem ich mich noch eine Weile im Spiegel betrachtet hatte, ging Kahyolnin auf mich zu und sagte mir:"Das wird schon wieder", woraufhin ich - die Transformation ignorierend - nur erwiderte:"Hm, was hast du denn über die Untoten herausgefunden während ich bewusstlos war?","Wa- stört dich die Transformation deines Körpers denn überhaupt nicht?", sagte er daraufhin nur völlig überrascht, woraufhin ich erwiderte:"Wir haben im Moment dringendere Probleme, also was hast du über diese verdammten Gerippe herausgefunden?","Naja, nicht gerade allzu viel, ich habe fast die gesamte Zeit damit verbracht auf dich aufzupassen", antwortete er mir daraufhin, wobei mir noch etwas einfiel, weshalb ich ihn schnell fragte:"Apropos Zeit, wie lange war ich eigentlich bewusstlos?","Nur den Rest des letzten Tages, die letzte Nacht und diesen Morgen", antwortete er mir, woraufhin ich erwiderte:"Dann sollten wir uns besser mal daran machen, herauszufinden wie wir aus der Stadt kommen, ohne von den Untoten in Stücke gerissen zu werden","Wir sollten uns dann wohl noch einmal oben in der Bibliothek umsehen", sagte er dann.
Ich stimmte dem zu und wir machten uns daraufhin augenblicklich auf den Weg nach oben, in die Bibliothek, wo wir hofften endlich ein paar Antworten auf unsere Fragen zu finden.
- - - - Fortsetzung folgt... - - - -