Der letzte Engel 13: Rache
Nachdem sie die Gärten so selbstbewusst verlassen hatte wie noch nie zuvor, führte Alyssas Weg sie nicht direkt zu Shakazara zurück. Sie wollte erst noch mit Lilith über das reden, was in den Gärten passiert war. Als sie Lilith voller Stolz von ihrem Talent berichtete, so konnte die Succubus ihre Freude nicht teilen. Ganz im Gegenteil, für Alyssas endete ihre Erzählung in einem Krankenbett und ein vorschnell gegebener Befehl trat wieder zurück ins Rampenlicht.
Überraschend selbstsicher ging sie in ihrer spärlichen Kleidung durch die Gänge. Sie wollte nicht sofort zu Shakazara und auch nicht zu den Baracken. Sie wollte erst noch mit Lilith reden. Flora hatte ihr in der Tat sehr geholfen. Sie fühlte sich viel sicherer in ihrer Haut und auch ihre Kraft war deutlich gestiegen. Sie hatte es geschafft als Sklavin zwei Panther zu unterwerfen. Das war großartig. Sie verstand aber noch immer nicht was das alles bedeutete und darum musste sie mit Lilith reden. Ihr Weg führe sie in die Kapelle wo Lilith auf dem Altar lag und sich gerade mit dem Mund von einem Ochsenwesen befriedigen ließ. Wäre es ihr vor ein paar Tagen noch peinlich gewesen, so ging Alyssa jetzt selbstsicher weiter. Sie spürte noch ein Kribbeln im Bauch vor lauter Aufregung plötzlich so selbstbewusst zu sein, doch sie ging weiter.
„Lilith, hast du kurz Zeit?“, fragte Alyssa und die Succubus starrte sie ungläubig an.
„Ich denke, ich werde mir dafür Zeit nehmen müssen“, sprach sie wenig begeistert und schickte den Ochsen weg. Kritisch und keinesfalls erfreut sah Lilith sie an. Alyssa grinste und wartete darauf was Lilith sagen würde. Diese jedoch hatte mit jeder Sekunde eine finsterere Mine aufgesetzt.
„Du gehst einen verdammt gefährlichen Weg, Alyssa. Ich hoffe das ist dir klar“, schloss sie ihre Begutachtung schließlich ab. Sie hörte nichts von Liliths Aufregung, Stolz oder perversem Verlangen sie zu verderben. Sie hörte eine Warnung, eine sehr sehr ernste Warnung.
„Was meinst du?“, fragte sie die Succubus die sich ganz und gar nicht so benahm wie sie es erwartet hätte.
„Du stehst sehr sehr kurz davor eine Schwelle zu übertreten von der es keine Rückkehr gibt. So gerne ich dich auch als Succubus unter meine Fittiche nehmen würde, so weiß ich das es nicht gut enden würde. Das ist nicht dein Weg Alyssa. Erzähl mir was passiert ist!“, forderte sie sie auf und setzte sich auf den Altar. Alyssa verstand noch immer nicht ganz was sie denn falsch gemacht hatte, erzählte aber ihre Erlebnisse mit Flora und den Panthern. Lilith hörte geduldig zu auch wenn sich beim letzten Teil ihre Züge verdunkelten.
„Ich weiß nicht ob ich mir auf die Schulter klopfen soll, weil ich scheinbar so eine gute Lehrmeisterin bin, oder ob ich mich dafür schelten sollte dir diese Möglichkeit gegeben zu haben. Was du getan hast ist, kurz gesagt beeindruckend. Wirklich. Ich hätte es nur zu gerne gesehen. Aber es ist auch falsch. Du bist falsch! Du bist kein Succubus du solltest auch keiner sein. Warum du überhaupt in der Lage warst unsere Kräfte einzusetzen ist mir unbegreiflich aber ich warne dich Alyssa. Diese Kräfte sind kein Spielzeug und sie kommen mit einem Preis! Der Preis ist deine Seele. Wenn du diese also behalten willst und dazu rate ich dir dringend, dann solltest du sie nicht noch einmal einsetzten wenn es nicht lebensnotwendig ist“, warnte sie Lilith eindringlich und Alyssa schluckte.
„Gib mir deine Hand!“, forderte sie Lilith auf. Zaghaft streckte sie sie ihr entgegen. Lilith packte sie und ohne zu zögern biss sie ihr ins Handgelenk. Ihre Zähne sanken tief in ihr Fleisch und gefährlich nahe an ihren Pulsadern. Alyssa schrie schmerzhaft auf und ging in die Knie doch Lilith hielt ihren Arm wie ein Schraubstock. Blut tropfte zu Boden doch Lilith hörte nicht auf. Alyssa wurde schwindelig als es immer länger dauerte. Als sie schlussendlich von ihr abließ, hatte Alyssa eine ganze Menge Blut verloren und fühlte sich als würde sie jeden Moment umkippen. Ihr weißes Fell war rot verschmiert und ihr Gesicht so blass wie es nur sein konnte. Lilith nahm eine der Schleifen die auf dem Altar lagen und verband ihr damit notdürftig die Hand.
„Flora hat dich belogen. Diese Panther sind zwar beschworene Wesen, doch sie haben sehr wohl eine Seele. Eine gestohlene zwar, aber sie haben eine. Du hast sie ihnen entrissen und auch wenn du dich dadurch in eine Femme Fatal verwandelt hattest, so wäre eine einzige weitere dein Untergang gewesen. Ich habe sie dir genommen, du könntest mit Seelen ohnehin nichts anfangen. Ich hoffe dir ist klar wie knapp du bis vor ein paar Sekunden am Abgrund standest. Noch einmal werde ich dich nicht davon wegziehen, klar?“, fragte Lilith scharf. Alyssa nickte nur schwach.
„Jetzt geh, ich war beschäftigt als du gekommen bist. Lass Shakazara nach deinem Arm sehen wenn du bei ihr bist“, verabschiedete sich Lilith und legte sich wieder auf den Altar. Der Ochse kam sofort wieder angelaufen und versenkte seinen Kopf zwischen ihren Schenkeln. Alyssa konnte es nicht mehr egal sein. Auf wackeligen Beinen taumelte sie langsam aus der Kapelle. Sie hielt sich die schmerzende und noch immer blutende Hand und hoffte, dass sie es bis zu der Schlange schaffen würde bevor sie umfallen würde. Sie verstand nicht was gerade passiert war, doch sie wollte nur noch weg.
° ° °
„Das ist nicht Flora!“
„Doch das ist sie! Siehst du nicht die Blumen und die Aura?“
Ein lauter Schrei erklang während irgendetwas durch den Raum flog und gegen eine Wand knallte.
„Wage es nicht mich zu verbessern! Wenn ich sage, dass das nicht Flora ist, dann ist sie nicht Flora!“, herrschte die schrille Stimme. Es tat förmlich in den Ohren weh sie zu hören. Zaghaft stöhnte Alyssa auf und spürte eine Hand auf ihrer Stirn.
„Leicht erhöhte Temperatur, Frau Doktor.“
„Gut, das Fieber kämpft gegen die Bakterien an. Das ist gut. Gib ihr eine Ampulle Adrenalin. Ich will mit ihr reden und habe keine Lust darauf einen Tag zu warten!“, befahl die kratzige Stimme.
„Jawohl!“
Ein kurzes Stechen spürte Alyssa bevor ihre Lebensgeister zu ihr zurück kehrten. Ihr Herzschlag beschleunigte sich und schlagartig wurde sie wach. Helles Licht blendete sie doch sie konnte eine Hand voll Gestalten erkennen die um ihr Bett standen.
„Wer bist du?“, fragte die Stimme welche scheinbar zu der Doktorin gehörte. Schrill und kratzig klang sie wenig angenehm in ihren Ohren.
„Alyssa“, erklärte sie träge.
„Warum siehst du aus wie Flora, riechst wie Flora und trägst die selben Blumen wie Flora?“, fragte die Stimme erneut.
„Sie hat sie mir geschenkt. Ich habe einige Zeit mit ihr verbracht und wieso ich so aussehe weiß ich nicht“, antwortete Alyssa pflichtbewusst. Sie wollte nicht rebellisch wirken nachdem sie gehört hatte wie diese Ärztin bereits einen ihrer Diener gegen die Wand geworfen hatte.
„Holt mir Liavannia her!“, befahl die Ärztin und Alyssas Herz setzte einen Schlag aus.
„Verzeihung, doch sie ist noch nicht wieder zurück“, meldete sich ein Assistent zu Wort und sofort ließ sich Alyssa wieder ins Bett fallen und entspannte sich etwas.
„Muss ich euch Vollidioten alles erklären? Wenn sie nicht da ist, dann holt mir ihre Stellvertreterin!“, blaffte die Ärztin den Assistenten an und dieser verschwand in Windeseile.
„Bewacht sie, ich will über ihren Zustand auf dem Laufenden gehalten werden. Jede Anomalie wird gemeldet. Ich will zwei Wachen im Zimmer und zwei davor. Dazu noch zwei Schemen. Das wäre dann alles. Ihre Medikation bleibt gleich. Bettruhe. Sie verlässt dieses Bett nicht ohne mein Wissen!“, befahl die Ärztin und verschwand anschließend. Ihre Gefolgsleute brachen in hektisches Treiben aus um ihre Befehle sofort zu befolgen. Alyssa jedoch war wenig begeistert. Liavannia hatte eine Stellvertreterin! Daran hätte sie denken müssen. Natürlich ließ sie ihr Schloss nicht kopflos zurück. Es musste ja jemanden geben der währenddessen nach dem Rechten sah und jetzt würde dieser Jemand zu ihr kommen. Keine schöne Vorstellung wie Alyssa befand. Wie war sie überhaupt hier her geraten? Sie wusste nur noch, dass Lilith sie gebissen hatte und sie viel Blut verloren hatte, dann war sie aus der Kapelle in Richtung der Schlange gegangen. Danach war nichts mehr. Sie konnte kaum den Punkt bestimmten an dem ihre Erinnerung aufgehört hatte. Alles was sie wusste war, dass sie in einer Art Krankenzimmer war. Ihre Hand war fachmännisch verbunden worden und sie hatte Medikamente bekommen. Als sich der Trubel etwas legte blieben lediglich zwei grimmige Wachen und eine Krankenschwester zurück. Die Schwester war eine junge Katze, kaum älter als Alyssa es selbst war und sie schien damit beschäftigt zu sein blutige Verbände zu waschen. Die Wachen waren deutlich beunruhigender. Selbst wenn sie gewollt hätte, sie hätte nichts gegen sie ausrichten können. Selbst als Succubus nicht. Neben ihrem Bett standen keine normalen Wachen sondern waschechte Skelette. Ein Rundschild in der einen und einen gebogenen Säbel in der anderen standen sie stocksteif da und rührten sich nicht.
„Entschuldigung?“, rief Alyssa zu der Krankenschwester die kurz zu ihr sah.
„Ja?“, fragte diese.
„Wo bin ich hier?“, fragte Alyssa neugierig.
„Im Lazarett“, erklärte diese knapp. Schien wohl keine Katze vieler Worte zu sein.
„Was ist passiert?“, hakte Alyssa nach.
„Jemand hat dich bewusstlos in den Gängen gefunden und dich für Flora Girasol gehalten und hergebracht.“
Wer genau Liavannias Stellvertreter war wollte sie nicht fragen. Noch hatte sie niemand als Eindringlich klassifiziert und diese Frage würde sie auf jeden Fall verraten. Vielleicht könnte sie sich irgendwie als Dienerin von Flora herausreden. Noch bevor sie sich jedoch einen Plan überlegen konnte wurde die Tür geöffnet und die Ärztin kam zurück. Verwundert sah Alyssa, dass sie keine Arme hatte. Anstelle dieser hatte sie zwei federbewehrte Flügel. Ihre Beine endeten nicht in normalen Füßen sondern in Krähenartigen stelzen. Federn zogen sich von ihren Schultern bis zur Mitte ihres Körpers wo sie nahtlos in weiche Haut übergingen. Eine Harpyie. Es erklärte zumindest ihre schrille Stimme und den Jähzorn. Dafür waren diese Wesen schließlich bekannt. Wer allerdings hinter ihr zum Vorschein kam raubte ihr den Atem.
„Hallo Alyssa!“, begrüßte sie Liavannias Stellvertreterin grinsend.
„Du!“, rief Alyssa anschuldigend und zeigte mit dem Finger auf sie.
„Du bist Liavannias Stellvertreterin?“, fragte sie fassungslos.
„Lass uns einen Moment allein, ja?“, wandte sich Shakazara an die Harpyie und diese verließ prompt den Raum.
„Schön zu sehen dass du Flora überlebt hast. Ich war mir nicht sicher wie sie auf dich reagieren würde aber es scheint ja gut verlaufen zu sein“, neckte sie Shakazara bevor sie sich näher an ihr Bett schlängelte.
„Also, wie kommt es dass du in einem Krankenbett landest und ich dich abholen muss?“, fragte sie beinahe schon kichernd.
„Das war Lilith“, erklärte sie und zeigte auf ihren Arm.
„Sie hat mich gebissen und dann weggeschickt. Das nächste was ich weiß ist, dass ich hier aufgewacht bin.“
„Ich weiß. Ich habe schon mit Lilith geredet. Die Frage war eher rhetorisch. Ich bin immer im Bilde was hier hier vor sich geht, vergiss das nicht“, mahnte sie Shakazara.
„Die bessere Frage wäre wohl gewesen, wie es überhaupt dazu kam das du Lilith so sehr verärgert hast, dass sie dich bis an die Kante zum Abgrund des Todes getrieben hat und dich dann geschubst hat?“, formulierte Shakazara die Frage um.
„Sie meinte, sie hätte mir Seelen entzogen“, erwiderte Alyssa schwach.
„Ja, das hat sie mir auch erzählt, ich will aber wissen wie es dir überhaupt möglich war diese Seelen zu stehlen ohne dich mit ihnen zu beflecken. Das ist es was mich wirklich interessiert!“, erklärte Shakazara geduldig.
„Ich weiß nicht. Flora hat mich dazu gezwungen mein Talent einzusetzen und ich habe es getan. Danach fühlte ich mich großartig und war voller Selbstbewusstsein und wollte es sofort Lilith erzählen aber die war wie ausgewechselt. Sie hat mich ausgeschimpft und dann gebissen. Da war so viel Blut … mein Blut. Ich … ich dachte ich müsste sterben“, beichtete ihr Alyssa mit zitternder Stimme. Der Anblick ihres roten Fells war noch immer lebhaft vor ihrem inneren Auge. Sie wünschte sich er wäre mit den anderen Erinnerungen mit verschwunden.
„Flora war etwas paranoid nachdem wir uns … getrennt hatten. Sie hat über ihren Garten mehr Schutzzauber ausgelegt als es überhaupt sinnvoll ist. Alles nur damit ich sie nicht beobachten kann. Versteh mich nicht falsch, ich könnte, doch es wäre ein ziemlicher Aufwand der es mir eigentlich nicht wert ist. Von daher warst du mir in dieser Zeit tatsächlich verborgen. Wenn es dir also nichts ausmacht würde ich mir gerne ansehen was passiert ist. Es sei denn natürlich, du bestehst darauf alles selbst zu erzählen doch ich warne dich, ich will absolut jedes noch so unbedeutende Detail hören“, lachte Shakazara.
„Du willst in meinen Kopf sehen?“, fragte Alyssa nervös.
„Es wäre nicht das erste Mal“, zwinkerte Shakazara. Geschlagen seufzte Alyssa und nickte. Shakazara legte ihr eine Hand auf die Stirn und ein nach einem kurzen Leuchten nahm sie diese wieder weg.
„Interessant“, verkündete sie trocken.
„Das war alles?“, fragte Alyssa verwundert.
„Wieso sollte es länger dauern? Schmerzhafter sein? Das wäre machbar“, neckte sie die Schlange grinsend doch Alyssa war nicht nach Späßen.
„Es überrascht mich wirklich was dir alles widerfahren ist während ich nicht auf dich aufgepasst habe. Flora scheint sich ja einen regelrechten Narren an dir gefressen zu haben. Ich bin mir nicht sicher ob ich das gut finden soll“, begann die Schlange mahnend. Kurz wurde Alyssa wieder bewusst das Flora Shakazaras Ex Freundin war. Eine Ex Freundin mit der sie ziemlich intim geworden war.
„Wie dem auch sei, Liliths Ärger ist nachvollziehbar. Ich bin froh, dass sie getan hat was sie getan hat. Andernfalls wäre deine Existenzberechtigung hier schnell verflogen gewesen und das wäre schade gewesen. Ich werde Astra sagen, dass sie dich entlassen soll sobald sie es für angebracht hält. Du hast mir etwas gezeigt was meine sofortige Aufmerksam verlangt daher werde ich mich jetzt leider verabschieden.“
„Was meinst du?“, fragte Alyssa verwundert.
„Ich habe alle deine Erinnerungen gesehen Alyssa. Alle. Auch einen gewissen Befehl dem du einem Panther geben hast bevor du die Gärten verlassen hast“, erklärte Shakazara mit einem diabolischem Grinsen.
„Wenn du mich jetzt also entschuldigst. Ich habe gehört das man Rache am besten kalt serviert“, verabschiedete sie sich und verschwand überraschend eilig aus dem Zimmer. Alyssa schluckte als ihr klar wurde was sie vor hatte. Eigentlich wollte sie mit dem Befehl nur Flora Angst machen, sie hätte nie gedacht dass Shakazara wirklich zu ihr gehen würde. Eine Mischung aus Schuld, Angst und Nervosität machte sich in ihr breit. Ob Flora das gefallen würde? Vermutlich nicht. Als Alyssa sich jedoch aufsetzten und das Bett verlassen wollte, wurde sie grob daran erinnert, dass noch immer zwei Wachen neben ihrem Bett standen und deren Befehle ebenso unmissverständlich waren wie die ihren. Hilflos ließ sich Alyssa zurück aufs Bett sinken. Sie hoffte nur, dass Flora nicht zu sehr leiden musste.
Kniend und mit den Händen am Rücken gefesselt war Flora kurz eingenickt. Sie war schon den ganzen Tag an diesen Pfahl gebunden. Eine dünne Kette verband ihr Halsband mit ihm. Immer wieder war jemand zu ihr gekommen der sich kurz von ihr blasen ließ, ihr in den Rachen spritzte und dann wieder ging. Alyssas Befehle waren wirkungsvoll gewesen. Die Panther hatten eine Kreativität an den Tag gelegt, die sie ihnen gar nicht zugetraut hatte. Im Moment schienen dies ihre Art zu sein ihr eine Pause zu gönnen. Eine Pause die sie dringend nötig hatte. Vorhin hatten sie sich einen Spaß daraus gemacht zu testen wie viele Kerzen sie gleichzeitig in sie stecken konnten. Es waren vierzehn. Flora war erschöpft. Sie hatten sie schon einen ganzen Tag lang auf die unterschiedlichsten Arten missbraucht und auch wenn sie schon lange nicht mehr so oft gekommen war, so wünschte sie sich dennoch eine kurze Auszeit und vor allem jedoch ein Bad. Ihre Pause neigte sich schnell dem Ende zu als jemand sie am Kopf packte und ihr einen Schwanz in den Rachen stopfte. Sofort begann sie pflichtbewusst diesen zu blasen.
„Ich habe Liavannia von Anfang an gesagt dass du als Hure für die Baracken besser geeignet wärst. Wer hätte gedacht dass ich so recht haben könnte?“
Flora verschluckte sich und riss hustend den Kopf zur Seite. Diese Stimme. Sie kannte diese Stimme. Alyssa konnte unmöglich so grausam sein. Unmöglich. Immer wieder redete sie es sich ein doch es gab keinen Zweifel daran dass sie gerade gehört hatte was sie gehört hatte. Sie versuchte den Kopf zu drehen doch zwei grobe Pranken packten sie und zwangen sie wieder auf den Schwanz. Verzweifelt versuchte Flora sich zu wehren doch der Panther wollte nichts davon wissen.
„Na na, es wird dir doch nicht etwa peinlich sein eine billige Hure zu sein, jetzt wo ich dir zusehe?“, fragte die Stimme und kam näher. Flora sprach in Gedanken jeden Fluch den sie kannte.
„Los, ich will doch sehen ob dein nutzloses Mundwerk wenigstens für irgendetwas zu gebrauchen ist!“, forderte sie Shakazara auf. Widerwillig beugte sie sich der deutlich größeren Kraft des Panthers. Ihr Blick hätte Steine bersten lassen können doch sie war machtlos. Sie hatte nie gedacht dass sie zu solchem Hass überhaupt noch fähig war doch sie hatte sich scheinbar geirrt. Lustlos ließ sie sich von dem Panther in den Mund ficken.
„Ich würde mir etwas mehr Mühe geben an deiner Stelle. Du willst doch deine neue Herrin nicht enttäuschen, oder?“, fragte die Schlange grinsend. Flora stellten sich die Nackenhaare auf als sie das Wort Herrin hörte. Sie konnte gar nicht in Worte fassen wie sehr sie sie in diesem Moment hasste.
„Nun, wenn du vor hast mich zu langweilen, dann gehe ich mir in der Zwischenzeit mal deine Kräutersammlung ansehen. Ich komme dann später wieder schließlich habe ich alle. Zeit. Der. Welt.“, betonte sie jedes Wort einzeln und beängstigend Nahe an ihrem Ohr. Flor geriet in Panik. Das mit Abstand Letzte was sie wollte war, dass diese Schlange ihre Bestände plünderte. Jahre an Arbeit waren ihr wichtiger als ihr Stolz. Ruckartig riss sie den Kopf zur Seite und befreite ihren Mund, wenn auch nur für einen Moment.
„Nicht!“, rief sie der Schlange nach und diese blieb tatsächlich stehen. Der Panther riss ihren Kopf grob wieder zurück und stieß in sie. Floras Blick jedoch lag so gut es ging auf der Schlange.
„Nicht? Nun, dann musst du mir schon eine bessere Show bieten als einen drittklassigen Blowjob“, verlangte Shakazara lächelnd. Knurrend strafte sie Flora mit Todesblicken. Es blieb ihr keine Wahl. Wenn sie verhindern wollte dass Shakazara ihre Bestände durchwühlte, dann müsste sie das hier tun. Dafür würde Alyssa büßen. Grauenhaft büßen! Sie wandte ihre Aufmerksamkeit dem Panther zu der ungeduldig darauf wartete von ihr befriedigt zu werden. Mit einem letzten Atemzug schluckte sie ihre Wut und große Teile ihres Stolzes hinunter und begann ihn ernsthaft zu lecken. Sie gab sich so viel Mühe wie sie konnte um ihn möglichst schnell zu Abspritzen zu bekommen. Es dauerte eine Ewigkeit in der sie Shakazaras Blick auf sich spürte bis der Panther endlich kam. Nach dem ersten Schwall jedoch wurde er weggezogen und der nächste landete direkt in ihrem Gesicht. Achtlos hatte Shakazara ihn mit dem Schwanz gepackt und weggeworfen.
„Es sieht wohl so aus, als hättest du gekleckert“, tadelte sie sie wie ein Kleinkind. Flora schäumte vor Wut. Ihre Wut wich purer Verachtung als die Schlange ihr ein paar Tropfen Sperma zeigte, die auf ihrem Schwanz gelandet waren. Mit einem kurzen Zauber ließ sie die Fesseln von Flora verschwinden. „Leck es auf!“, befahl ihr die Schlange kalt. Flora stand vom Boden auf und starrte sie ungläubig an. Unsicher sah sie sich um. Eine ganze Menge Panther hatten sich zu dem Schauspiel versammelt. Weglaufen wäre jedoch auch ohne sie unmöglich. Shakazara war die bessere Magierin und so lange die Panther ihr nicht gehorchten, war sie ihr ausgeliefert. „Ich warte!“, forderte sie Shakazara auf und schlängelte ihren Körper ein Stück um ihn vor ihrem Blick wackeln zu lassen.
„Und du wirst weiter warten wenn du denkst dass ich das tun werde!“, spie sie ihr entgegen doch erhielt nur ein Grinsen als Antwort. Mit einem Wink befahl Shakazara einen der Panther zu sich.
„Bringt mir sämtliche Pflanzen die sie in ihrer Hütte hat!“, befahl sie knapp und verschränkte siegessicher die Arme vor der Brust.
„Was soll das werden? Du weißt das Liavannia dich umbringen wird wenn sie davon erfährt!“
„Wie gut dass sie nie davon erfahren wird. Sie ist nicht hier und wird auch so schnell nicht zurück kommen. Ich habe also aaaaaalle Zeit der Welt um mich mit meiner neuen Sklavin zu amüsieren. Es scheint jedoch, dass ich ihr erst beibringen müsste, was Gehorsam bedeutet“, tadelte Shakazara, schien sich jedoch besonders auf diesen Teil am meisten zu freuen. Minutenlang starrte Flora sie an bis die Panther mit ihren Topfpflanzen zurückgekommen waren. Pflichtbewusst stellten sie sie neben Shakazara ab und gingen wieder auf Distanz.
„Also, wenn ich mich recht erinnere, dann warst du gerade dabei auf allen Vieren zu mir zu kriechen und mir dein Missgeschick vom Körper zu lecken!“, forderte sie Shakazara fröhlich auf. Flora jedoch rümpfte nur die Nase.
„Wie du willst“, sprach Shakazara mit einem breiten Grinsen. Sie breitete eine Hand aus und ließ eine blau brennende Flamme darin entstehen. Ohne ihr noch eine Chance zu geben schleuderte sie die Flamme auf eine der Pflanzen und steckte das hilflose Geschöpf in Brand. Flora schrie gequält auf als sie sah wie die Blätter vertrockneten und verbrannten. Vor ihren Augen. Die Pflanzen die sie in ihrer Hütte aufbewahrt hatte waren allesamt besonders selten oder besonders wertvoll. Auch nur eine einzige davon zu verlieren war wie einen Arm oder ein Bein zu verlieren. Fassungslos starrte sie auf die schwelenden Überreste ihrer Orchidee. Es hatte Jahre gedauert sie zu kultivieren. Jahre der Arbeit, Hingabe und Pflege, vernichtet in nur einem Augenblick.
„Also, willst du deine Haltung noch einmal Überdenken oder soll ich noch eine einäschern?“, fragte Shakazara erneut und genoss zu sehen, wie Flora auf ihre Knie sackte. Sie hätte nicht gedacht, dass sie bei der ersten Pflanze schon einknicken würde. Sie hatte sich eigentlich darauf gefreut noch mehr von ihnen zu verbrennen und dabei zuzusehen wie Flora ihnen Blatt für Blatt nachweinte. Mit einem Schlucken ließ sich Flora nach vorne Fallen und landete auf ihren Händen. Ohne den Blick anzuheben kroch sie auf die Schlange zu. Sie konnte sie nicht ansehen. Sie hoffte nur, dass es die letzte Pflanze war die sie verloren hatte. Noch eine würde sie nicht verkraften.
Shakazara sah mit befriedigender Vergnügung zu wie Flora vor ihr brach. Sie konnte den Hass förmlich aus ihr strömen sehen. Flora hasste sie mehr als alles andere auf der Welt. Die Maus kroch langsam auf sie zu und Shakazara stöhnte übertrieben laut auf als sie ihre Zunge auf ihren Schuppen spürte. Sie konnte kaum in Worte fassen wie sehr sie es genoss Flora vor sich kriechen zu sehen. Sie hatte eigentlich vor gehabt Alyssa zu strafen dafür, dass sie sie schon wieder retten musste, doch das machte alles wett. Im Gegenteil. Sie stand schultertief in Alyssas Schuld.
„Wer hätte das gedacht. Du weißt ja doch was Gehorsam bedeutet. Wie schön das wir das nun geklärt haben. Jetzt wollen wir doch mal sehen ob deine Lakaien zu etwas taugen“, erklärte sie und schlängelte sich zu den Panthern hin. Geduldig inspizierte sie jeden einzelnen von ihnen.
„Bringt mir ein paar Kissen und etwas Tabak, ich denke ich werde eine Weile hier bleiben“, befahl sie den Panthern die sofort in alle Himmelsrichtungen lossprangen um ihre Befehle zu befolgen. Während Flora auf dem Boden kniete gab Shakazara noch weitere Befehle. Die Panther bauten ihr einen kleinen Thron aus Kissen und weichem Moos auf dem sich die Schlange breit machte und sie trieben einen dünnen Pfahl in die Erde der vor ihr aufragte. Als sie fertig waren bildeten sie einen großen Kreis in deren Mitte der Pfahl und Flora waren.
„Das ging ja schneller als ich gedacht hatte. Sehr gut. Wenigstens deine Diener sind zu etwas zu gebrauchen. Das ist gut zu wissen. Jetzt tanz für mich!“, befahl sie während sie sich einen Becher Wein einschenken ließ. Der Pfeifentabak war viel zu kratzig für sie doch mit dem Wein ging es. Flora sah sie entgeistert an.
„Ich waaaarte“, sang Shakazara vergnügt und ließ einen weiteren Feuerball erscheinen. Sofort begann Flora vom Boden aufzuspringen und hob beschwichtigend die Hände.
„Nicht! Bitte!“, flehte sie bevor sie anfing sich zu bewegen. Sie war so voller Zorn und Scham, dass es alles andere als flüssig aussah. Das Schlimmste jedoch war nicht das ganze Publikum vor dem sie tanzen musste, sondern das schallende Gelächter von Shakazara.
„Das nennst du tanzen? Ich habe schon Esel gesehen die erotischer zur Schlachtbank geführt wurden!“, verspottete sie sie und lachte dabei weiter. Floras Zähneknirschen musste man bis in die Himmel gehört haben.
„Ich glaube, du brauchst etwas Motivation wie mir scheint“, sinnierte Shakazara.
„Du!“, sie deutete auf einen der Panther und holte ihn zu sich. Bring einen Stuhl!“, befahl sie ihm und dieser rannte sofort los um ihn aus den nahen Hütten zu holen. Er war binnen Sekunden wieder da. Shakazara deutete ihm sich in den Kreis auf den Stuhl zu setzen.
„Wenn du dich berührst, stirbst du. Wenn sie es schafft dich zur vollen Erregung zu bringen, stirbst du!“, erklärte sie dem Panther der sofort seine Hände hinter den Stuhl verschränkte. Nun wandte sich Shakazara an Flora. Eine Sanduhr erschien in ihrer Hand.
„Wenn du ihn berührst verbrenne ich eine Pflanze. Wenn du es in zwanzig Minuten nicht schaffst dass er voll erregt ist, ebenso! Die Zeit läuft, fang an!“, befahl sie und drehte die Sanduhr um. Shakazara genoss ihre Hilflosigkeit bis zum Äußersten. Genüsslich trank sie von Floras süßem Wein und rauchte den immer milder werdenden Tabak. Während die Sandkörner beständig von Oben nach unten rieselten war Flora wie eingefroren. Ihre Augen wechselten immer wieder von der Sanduhr zu dem Panther. Wie sollte sie das schaffen? Er würde auf keinen Fall etwas Verfängliches denken wenn ihm die Schlange dafür den Tod angedroht hatte. Sie schluckte. Sie musste etwas tun oder eine weitere ihrer Pflanzen wäre verloren. Sie konnte das nicht zulassen. Mit hängenden Schultern schloss sie die Augen wandte sich an Shakazara.
„Kann ich … kann ich wenigstens etwas Musik haben?“, fragte sie durch zusammengebissene Zähne.
„Musik, huh? Nun ich bin heute gönnerhaft. Du kannst Musik haben, aber es kostet dich fünf Minuten deiner Zeit“, bot ihr die Schlange grinsend an. Flora verfluchte sie tausendfach, willigte aber ein. Die Musik die Shakazara beschwor überraschte sie. Sie hatte mit etwas total unpassendem gerechnet nur um sie zu ärgern. Die Musik jedoch war langsam, melodische Flötenklänge und tiefe Basstöne. Eine überraschend angenehme Musik. Flora nahm einen Atemzug um sich zu entspannen bevor sie begann sich zu bewegen. Sie versuchte die Augen geschlossen zu halten und nicht daran zu denken wer ihr gerade zusah. Am Anfang war es nahezu unmöglich, doch sie wurde langsam warm und bewegte sich mutiger. Die Musik wurde einen Takt schneller und so wurden auch Floras Bewegungen. Sie verstand was Shakazara von ihr verlangte. Sie bewegte sich zu dem Pfahl hin und begann um diesen zu tanzen. Sie war dem Konzept des Striptease nicht fremd und wusste in etwa was man erwartete. Sie selbst jedoch hatte das noch nie getan. Ihre grazile Figur und Beweglichkeit jedoch machten es ihr überraschend einfach sich um die Stange zu winden. Schnell schon hatte sie Shakazara vergessen und kümmerte sich nur noch darum dem Panther eine möglichst gute Show abzuliefern um ihre Pflanze zu retten. Sie sprang an dem Pfahl hoch, packte ihn mit den Händen, schwang ihre gespreizten Beine in die Luft und ließ sich langsam herab gleiten. Immer wieder und immer in einer leicht anderen Variation. Sie hoffte es würde etwas bringen doch ein kurzer Blick zeigte ihr, dass es noch keine Reaktion zeigte. Bei den Zuschauern war eindeutig eine Reaktion erkennbar also war sie auf dem richtigen Weg. Sie müsste sich nur etwas mehr anstrengen. Flora ließ ab von der Stange und kam ein Stück auf den Panther zu. Lasziv räkelte sie sich vor ihm und strich mit ihren Händen über ihren Körper. Sie müsste alle Register ziehen und so beugte sie sich tief nach unten und reckte ihm ihren nackten Hintern entgegen. Mit einer Hand griff sie nach hinten und zog mit zwei Fingern ihre Lippen etwas auseinander um ihm einen unverschämt tiefen Einblick zu gewähren. Sie begann an sich herum zu spielen, erst nur an ihren Nippeln, dann jedoch auch zwischen ihren Beinen. Sie musste einfach alles versuchen um ihre Pflanzen zu retten. Der Panther war nur ein Mann. Er mochte sich bemühen doch am Ende war er nur ein Mann und aller Selbstzweifel zum trotz wusste Flora, dass sie einen mehr als attraktiven Körper hatte. Sie müsste ihre Karten nur richtig ausspielen. Mit einer schnellen Drehung stampfte sie einen ihrer Füße auf die Lehne des Sessels, penibel darauf bedacht den Panther nicht zu berühren und dieser schien ebenso darauf zu achten nicht aus Versehen von der Schlange in Flammen gesteckt zu werden. Mit einem Fuß auf dem Boden und einem auf der Armlehne war ihr Unterleib nun fast genau auf Augenhöhe und äußerst nahe am Gesicht des Panthers und Flora nutzte dies schamlos aus. Sie spielte direkt vor seinen Augen an sich herum und schob zwei Finger zwischen ihre Lippen. Ei lautes Stöhnen entkam ihr als sie diese langsam bewegte und wieder heraus zog. Sie nahm den Fuß von der Lehne und drehte sich zu ihm um. Sie beugte sich weit vor und packte die Armstütze mit der Hand um sich über ihn zu beugen. Ihre Lippen waren nur Zentimeter von seinem Körper entfernt und ein heißer Atem strich über sein schwarzes, seidiges Fell. Der Panther zitterte als sie an seinem Gesicht war und ihn anhauchte. Sie ließ ihre freie Hand zu ihrem Mund gleiten und leckte sich ihren eigenen Saft betont langsam von den Fingern. Der Panther schloss einfach die Augen. Mist. Damit hatte sie nicht gerechnet. Doch sie kannte sich in Biologie genug aus um zu wissen dass, wenn man einen Sinn entfernt, die anderen umso sensibler werden. Ein Fehler wie sie schnell erkannte. Sie beugte sich wieder knapp über ihn und hauchte heiße Luft direkt auf seinen halbsteifen Schwanz. Sie saß zufrieden zu wie dieser schauderte. Ein Zucken ließ seinen Schwanz ein Stück weiter nach oben ragen und der Panther biss sich auf die Lippe. Wieder verschwanden zwei Finger in ihrer Spalte und sammelten die Feuchtigkeit die sich dort schon großzügig gebildet hatte. Mit ihren Fingern strich sie haarscharf unter seiner Nase bevor sie sie unter lautem Stöhnen wieder genüßlich ableckte. Ein lautes Klirren einer Glocke erklang und Flora sah überrascht zu Shakazara auf. Sie sah gerade noch zu als die letzten Körner durch das Glas rieselten. Panisch sah sie auf den Panther und sah dessen harten Schwanz. Hatte sie es geschafft?
„Da wollte es wohl jemand spannend machen“, erklang Shakazaras Stimme. In ihrer Hand formte sich ein weiterer blauer Feuerball und ohne zu zögern warf sie ihn auf den Panther. Es dauerte keine Zehn Sekunden bevor dieser tot am Boden lag. Zwei seiner Artgenossen schleiften den verkohlten Leichnam auf Befehl der Schlange hin fort.
„Wie ich sehe, kannst du dich ja doch bewegen wenn du willst“, lobte sie Shakazara abfällig. Sie war froh das sie auf einem improvisiertem Kissenberg lag. So konnte Flora wenigstens nicht sehen, welchen Effekt ihre Tanzeinlage auf sie gehabt hatte. Sie konnte es nur schwer zugeben, doch zu sehen wie sie sich bewegte war mehr als erregend gewesen. Sie konnte förmlich spüren wie die Falte in ihren Schuppen die ihr eigenes Geschlecht verbarg tropfnass war. Sie hatte ganz vergessen wie attraktiv Flora war und vor allem wie sehr es sie erregte sie in ihrer Gewalt zu wissen.
Mit ihrem Arm befahl sie eine Hand voll Panther zu sich und gab ihnen kurze Befehle. Sofort rannte einer davon weg um etwas zu holen während die anderen sich um Flora aufstellten. Sie warteten noch bis der letzte mit einem Becher zurück kam.
„Macht mit ihr was ihr wollt aber ihr werdet in diesen Becher abspritzen, wenn ich zu lange warten muss seit ihr tot“, befahl Shakazara und winkte ihnen zu anzufangen. Sofort packte einer Panther sie und beugte sie vor um seinen Schwanz tief in sie zu rammen. Ein zweiter packte ihr Wangen und schob sich in ihren Mund. Der Rest legte selbst Hand an und schien entschlossen zu sein dem rauchenden Beispiel von Shakazaras erstem Opfer nicht zu folgen. Es dauerte nicht einmal eine Minute bis der erste in den Becher gespritzt hatte. Kurzerhand befahl Shakazara einer Hand voll weiterer Panther seinen Platz einzunehmen. Die beiden Panther die sie zwischen sich aufgespießt hatten waren wie besessen. Sie wurde schon vorher von ihnen gefickt aber nicht so. Sie rammten so schnell in sie als würde es um ihr Leben gehen und damit hatten sie sogar recht. Flora konnte sich kaum konzentrieren, es war deutlich zu hastig für sie um irgendetwas beizutragen. Sie musste auch nicht. Shakazara hatte ihr schließlich nichts befohlen. Sie ließ es einfach über sich ergehen und nahm jeden schnellen Wechsel eher gelassen hin. Noch mehr konnte Shakazara sie kaum noch demütigen. Es ärgerte sie zwar, dass sie zwei mal gekommen war bis der Becher gefüllt war, doch sie hoffte dass sie es diskret getan hatte und Shakazara es nicht bemerkt hatte. Einer der Panther wischte den Becher mit einem Lappen außen ab bevor er ihn Vorsichtig zu Shakazara trug. Flora wartete keuchend ab was sie wohl damit vor hatte. Sie konnte sich kaum vorstellen, dass sie es trinken würde. Es war eines der wenigen Dinge die sie gemeinsam hatten. Sie beiden mochten es nicht übertrieben viel Sperma zu trinken. Eine Ladung zu schlucken war keine große Sache aber bei einem guten Dutzend wie hier war es ihr deutlich zu viel. Shakazara schlängelte sich langsam aus ihrem Kissenberg hervor und nahm den Becher entgegen. Flora sah genau die Stelle unter der sich ihr Geschlecht verbarg. Sie unterschied sich kaum vom Rest ihres Körpers und viele dachten daher sie hätte nicht einmal eines doch sie wusste es besser. Genau diese Stelle präsentierte Shakazara nun direkt vor ihr. Mit zwei Fingern ihrer freien Hand schob sie die Schuppen sogar beiseite und entblößte ihre feuchten Lippen.Mit ihren Fingern spreizte sie auch diese auseinander und schien sich kein bisschen darum zu kümmern, dass alle Blicke darauf lagen was sie gerade tat. Mit einem Grinsen kippte sie den Becher direkt auf ihren Unterleib. Das Sperma lief über ihre Schuppen, zwischen ihre Lippen, bedeckte den gesamten Bereich.
„Oh, wie ungeschickt von mir“, sprach sie und Flora spürte wie sich ihre Fäuste ballten.
„Sieht so aus als hätte ich mich bekleckert. Wie … peinlich“, grinste sie und musste sichtlich darum kämpfen nicht zu lachen.
„Leck mich sauber!“, befahl sie kalt. Kaum hatte Flora einen Schritt auf sie zu gemacht, gebot ihr Shakazara mit einem erhobenen Zeigefinger zu stoppen. Ohne ein Wort zu sagen deutete sie mit dem Finger auf den Boden. Knurrend ließ sich Flora wieder auf die Knie fallen und kroch zu der Schlange. Als Flora sie erreicht hatte schäumte sie wieder vor Wut. Sie konnte zwar nicht leugnen, wie feucht sie schon wieder war, doch sie redete sich ein, dass es daher kam, dass sie eben in Rekordzeit von einem halben Dutzend Panther gefickt wurde. Ganz sicher lag es nicht daran dass sie gerade Sperma von Shakazaras Schuppen aufleckte. Sie mied bewusst ihren Intimbereich, wusste zwar, dass sie nicht darum herum kommen würde, aber sie würde es zumindest so lange hinauszögern wie sie konnte. Shakazara war absolut keine Hilfe. Übertrieben laut stöhnte sie bei jeder Berührung ihrer Zunge und wand sich unter ihr. Wenn sie wenigsten still gehalten hätte. So jedoch war binnen kürzester Zeit auch Floras ganzes Gesicht verschmiert. Sie machte es absichtlich. Flora war sich zu einhundert Prozent sicher. Sie wollte sie quälen und nicht mehr aber diese Spiel konnte man bekanntlich zu zweit spielen. Mit einem eigenen Grinsen begann Flora die letzte Stelle in angriff zu nehmen. Mit beiden Händen spreizte sie Shakazaras Schuppen und die Lippen darunter in einem Zug weit auf. Ein scharfes Einatmen kam von der Schlange. Sie hatte wohl vergessen dass sie wusste worauf sie stand. Sie war sich etwas zu sicher geworden, das würde sie jetzt bereuen. Das Sperma war schnell aufgeleckt doch sie hörte nicht auf. Im Gegenteil sie zog immer wieder, betont langsam die Spitze ihrer Zunge zwischen ihren Lippen auf und ab. Sie wusste, dass es Shakazara immer verrückt gemacht hatte wenn sie das getan hatte. Die überraschende Stille die von der Schlange kam verriet ihr das es noch immer funktionierte. Nach einer Weile in der sie sie immer weiter getrieben hatte, sie immer verzweifelter nach mehr hungern gelassen hatte schob sie von beiden Seiten zwei ihrer Finger in sie. Durch Shakazaras deutlich größeren Körper war es problemlos möglich für sie vier Finger gleichzeitig in sie zu schieben. Mit beiden Händen zog sie sie weiter auseinander. Shakazara konnte sich noch so im Griff haben, das Zittern konnte sie nicht verhindern. Flora steckte ihren Mund so tief in sie wie sie nur konnte und fuhr mit ihrer Zunge noch tiefer in sie. ihre Nase strich immer wieder, genau von Flora gesteuert, über den gut versteckten Lustknopf von Shakazara und ließ diese zwischen zusammengepressten Lippen stöhnen. Sie hatte sie beinahe so weit wie sie wollte.
Sie hatte vermutlich nur einen Versuch und dieser musste klappen. Ihre Hände glitten aus der Schlange heraus und schlangen sich um deren Körper. Sie schaffte es immer noch sie ganz zu umarmen und ihre Hände zu greifen. So fixiert schob sie ihren Kopf wieder in Shakazaras Schritt. Ihren Mund jedoch legte sie nun direkt auf Shakazaras Kitzler und schloss die Lippen darum. Als die Schlange ihren Plan erkannte war es bereits zu spät. Sie versuchte kurz sie mit den Armen von sich zu schieben doch das Gefühl der Zähne der Maus an ihrer empfindlichsten Stelle ermahnten sie dazu den Versuch besser zu lassen. In ihrer Verzweiflung blieb Shakazara nur noch eine Möglichkeit und sie zögerte nicht sie einzusetzen. Das spitze Ende ihres exorbitant langen Körpers bohrte sich tief zwischen Floras Lippen und zwangen sie für einen Moment nach Luft zu schnappen. Nicht Fair, beschwerte sie sich in Gedanken. Sie wusste genau, dass dies ihre Schwäche war. Das schuppige Ende von Shakazaras Schwanz war dicker als jeder Pantherschwanz und dehnte sie grob auf. Sie müsste kurz vor dem Sieg stehen, wenn Shaki schon so verzweifelt war um diese Trumpfkarte einzusetzen. Es gab Flora die Kraft sich wieder zu konzentrieren, so schwierig dies auch war. Es war ein Kopf an Kopf Rennen und sie durfte nicht verlieren. Dies war eine Sache zwischen Flora und ihr und niemand sonst. Flora kämpfte um ihre Fassung während sie fieberhaft Shakazaras Kitzler leckte und sich fest an sie klammerte. Die Schlange schenkte ihr nichts und rammte brutal in sie. Ohne Rücksicht, ohne Gefühl und genau so wie sie es liebte. Bei Lucifer wie hatte sie diese Schuppen vermisst. Reiß dich zusammen Flora! Sie bekam kaum Luft da ihr Gesicht fest an die Schlange gepresst war doch es würde nicht mehr lange dauern. Sie spürte das es nur noch eine Frage von Sekunden war, bis sie kommen würde und so blieb ihr nur noch eine letzte Chance um aufs Ganze zu gehen. Sie biss zu. Der gellend laute Schrei von Shakazara hallte durch die gesamte Höhle. Flüssigkeit flutete Floras Gesicht als die Schlange hart kam. Shakazaras Orgasmus war anders als alles was sie von ihr kannte. Als hätte sie schon seit Jahren in Abstinenz gelebt schoss er aus ihr aus einem Vulkan. Ihr Körper begann sich unkontrolliert zu winden und riss Flora mit. Binnen Sekunden hatte sie sich um die Maus gewickelt und quetschte diese zwischen ihren Windungen ein. Flora kämpfte vergeblich gegen ihren eigenen Höhepunkt an doch auch sie kam. Bei weitem nicht so hart wie Shakazara, doch sie kam. Die Schlange zuckte und wand sich völlig unkontrolliert und trieb ihr die Luft aus den Lungen als sie plötzlich fester zudrückte. Flora versuchte vergeblich sich zu befreien doch sie hatte keine Chance. Als sich die Schlange endlich beruhigte erschlaffte ihr langer Körper und Flora kämpfte sich frei. Shakazaras Oberkörper lag auf dem Rücken und sie keuchte als wäre sie gerade stundenlang um ihr Leben gerannt. Sie war am Ende. War verbrauchter als sie erwartet hätte. Doch es war ihr nur recht. Flora stand auf und wandte sich zu den versammelten Panthern um.
„Zurück an die Arbeit!“, befahl sie und schnippte mit den Fingern. Mit einem Nicken führten sie den Befehl aus. Sie hatte sie wieder unter Kontrolle. Es hatte lange genug gedauert. Nun hatte sie jedoch wichtigere Probleme. Sie schritt auf die am Boden liegende Schlange zu. Noch immer wand sich diese langsam am Boden, wenn auch nicht mehr so krampfhaft. Flora setzte sich auf ihre Brust und nagelte sie mit ihren Armen fest die sie neben ihrem Kopf in den Boden schlug. Sie starrte in die erschöpften Augen von Shakazara und wusste, dass sie gewonnen hatte. Sie hatte die Schlange geschlagen. Geradezu hilflos sah sie zu ihr auf und ein Grinsen zog sich auf Floras Gesicht.
„Ich habe dich vermisst, Shaki“, sprach sie nach einer ganzen Weile in der sie dem Keuchen der Schlange gelauscht hatte. Diese antwortete nicht, schlang jedoch ihre Arme um Floras Rücken und drückte sie fest an sie. Sie brauchte keine Worte. Sie konnte spüren wie sehr diese sie auch vermisst hatte.
„Ich denke ich schulde Alyssa was“, seufzte Flora als sie sich an Shakazaras Brust kuschelte.
„Nicht nur du“, keuchte die Schlange mit einem zufriedenem Grinsen.
„Nicht nur du.“