12 Quickies bis Weihnachten - 3
Vinz Pfad durch das Einkaufszentrum geht weiter, wer erfleht nun seine Hilfe?
Teil 3, noch geht es voran. Wird sich dieses Projekt durchziehen lassen? Ich bin selbst gespannt.
Natürlich übliche Warnung, alles ist ab 18 gedacht.
Allana richtete sich auf und strich umständlich ihre Kleidung zurecht. Die Gämse gab sich alle Mühe ruhig zu wirken. Ihre Hufe klapperten dennoch in schnellem Takt, auch wenn sie still stand.
"Meinst du vielleicht, das ändert irgendwas an meinen Argumenten?", sagte sie rasch. "Dass der Kerl zufällig deinen und nicht meinen Körper wollte, ist für die Hauptsache völlig unerheblich. Die Tatsache, dass dieses Fest eine stabile Beziehung auf diese Weise stört, sollte doch schon Beweis genug sein."
"Oder auch nur darlegen, dass jeder für sich einen Weg finden kann, sich mit den Problemen der Welt zu arrangieren", erwiderte Vinz entspannt. Er lehnte sich an die Kiste und genoss das seltsame Gefühl der Leere in seinem Unterleib. "Es wird nur keiner stehenbleiben und mit dir darüber diskutieren, wenn du herumbrüllst dass wir Weihnachten abschaffen sollen."
"So habe ich das nie gesagt!", baffte die Gämse
Vinz legte den Kopf schief. "Du weißt ganz genau, dass die Leute es so verstehen."
Sie traten durch die Tür des Lagers zurück in die Hauptgänge des Einkaufszentrums, nicht ohne Vinzs Flyer mitzunehmen.
"Hör mal, ich weiß vielleicht nichts über Protestkultur", sagte der schwarzweiße Kater. "Aber um diese Jahreszeit ist überall die Hölle los. Warum protestierst du nicht irgendwann anders?"
"Weil es darum geht, Aufmerksamkeit zu erregen!", erwiderte die Gämse "Dieses gesamte Fest steht für all das, was wir fraglos von den Menschen übernommen haben. Keiner hat sich je gesagt; hey, lass uns unsere eigene Kultur neu denken."
"Vermutlich würden dir da einige Naturalisten widersprechen", meinte Vinz.
"Naturalisten", schnaubte Allana verächtlich "Es gehört wohl kaum viel Kultur dazu, sich wieder wie wilde Tiere aufzuführen."
"Auch da würden sie dir vermutlich widersprechen."
"Vinz!" Der Ruf kam aus einem der kleineren Läden, einem bunten Sammelsurium voller Spielzeugverpackungen. Am Tresen desselben winkte eine hagere Wieselfrau, während sie zugleich hastig auf den älteren Terrier neben ihr einredete.
"...war meine Pause vor einer Stunde fällig!", sagte sie bestimmt als Vinz in Hörweite kam, schlug mit der flachen Hand auf den Tresen und wandte sich dem Kater zu.
"Entschuldige Vinz, es ist... ich meine, ich wollte nicht stören." Dabei fuhr ihr Blick unruhig über die Gämse.
"Kein Problem Mina. Wir haben nur eine Diskussion über die Natur der Feiertage."
Allana blickte ihn grimmig an.
"Oh, gut", sagte Mina. Offensichtlich hatte sie nicht zugehört. "Hättest du einen Moment Zeit? Es ist, ich mein, ja schon; dringend."
Verstohlen wies sie mit der schmalen Schulter in Richtung einer mit "Privat" markierten Tür.
"Aber natürlich", meinte er Kater und wandte sich an Allana "Entschuldigst du uns kurz?"
Ohne eine Antwort abzuwarten ließ er sich von der Wieselfrau mit zerren. Allana starrte ihnen nach; die Tür schwang einmal, zweimal, dreimal.
"Oh Vinz, was soll ich nur machen?", keuchte Mina. Ihre schlanken Arme rissen den grünen Mantel förmlich auf und warfen ihn zu Boden. Für einen Augenblick blieb sie vollkommen regungslos stehen und betrachtete den praktisch nackten Kater vor sich mit unsteten Augen. Dann blickte sie hastig durch das kleine Büro/Lounge/Umkleidekabine.
"War das die Tür?"
"Nein", antwortete Vinz. Seine Stimme klang ruhig, tief und schnurrend. Sanft berührte er das Kinn der Wieselfrau. "Mina, was ist los?"
"Ich bin hitzig!", stieß diese hervor. "Es sollte nicht vor den Feiertagen anfangen, und jetzt sieh mich an! Heute früh bin ich schon über Marvin hergefallen. Zweimal. Seit Beginn der Sicht zerreißt es mich fast. Und vorhin war so ein unglaublich süßer Daddy mit drei Jungen da. Unglaubliche Fratzen, und ich musste danach trotzdem den Slip wechseln. Ich hab schon versucht es selbst zu machen, aber das klappt nicht!"
Der schwarzweiße Kater legte beruhigend eine Hand auf ihre knochige Schulter. "Was brauchst du?"
"Einen Mann! Ich will dich riechen, schmecken, hab..." Ihre Finger berührten die grünrote Kapsel, die Vinz Gemächte einschloss. "Was soll das denn?"
"Ist für später", erklärte der Kater ausweichend. Seine Hand wanderte nach unten. "Wenn ich dich richtig verstehe, tropfst du also jetzt schon wieder?"
Ein Schauder durchlief den langen Leib des Wiesels bis in die Schwanzspitze. "Ja!"
Geschickt öffneten die Finger des Katers den Gürtel der Uniformhose und schob diese nach unten, wo sie zwischen den kurzen Beinen hängen blieb. Unter der Hose kam ein simpler Einweg-Slip zum Vorschein, das dünne Gewebe klebte dunkel an der Scham des Wiesels. Minas Arme schlangen sich um Vinz Brust. Ihre Nase zuckte wie Reis auf einem Subwoofer.
"Und wenn wir nichts dagegen tun, wirst du dich früher oder später auf die Kundschaft stürzen, hmm?", gurrte Vinz ihr ins Ohr.
Ihr langgezogener Körper wickelte sich förmlich um den Leib des schwarzweißen Katers. Vinz bekam ihren Unterleib zu fassen und drückte sie gegen die Wand. Sie hing an ihm wie eine Würgeschlange. Die harten Nippel ihrer flachen Brüste rieben gierig gegen seinen Bauch. Seine dorniger Schaft kratzte über die Kapsel, doch behielt er sich im Griff. Das hier drehte sich nicht um ihn.
"Was haben wir denn hier?", schnurrte er der Wieselin zu und packte den triefenden Slip. Mit einem entschlossenen Ruck riss er den billigen Stoff von ihrem Körper. Mina gab einen quiekenden Laut von sich, der von Vinz Fell verschluckt wurde. Sie drückte ihren Kopf noch enger an die Brust des Katers, presste ihre Nase hart in dessen Achsel.
"Welchen armen Kerl würde es wohl treffen?", sinnierte Vinz. "Einen Jungen der eine Wasserpistole sucht, und du zeigst ihm wie er selbst am Besten spritzt?"
Feucht schmatzend teilten Vinz Finger die Scham des Wiesels, glitschige Säfte rannen über seine Hand und tränkten seinen Pelz.
"Oder einen fetten Nerd, mitten im Fellwechsel. Du willst doch endlich wissen, ob auch alles an ihm fett ist."
Zwei Finger drangen in die Wieselin ein, langsam aber bestimmt öffnete Vinz die schmierige Pforte. Mina schlang sich noch enger um ihn. Der schwarzweiße Kater spürte den heftigen Atem der Wieselin. So tief in der Hitze durfte man eine Frau keinesfalls zu lange warten lassen. Er beschleunigte den Rhythmus seiner Finger, suchte nach jenen bestimmten Stellen, die bei jeder Frau woanders saßen.
"Und was, wenn der Daddy von vorhin zurückkäme? Die Kinder hat er bei Mutti gelassen, und jetzt ist die Belohnung für die sexy Verkäuferin dran. Er kommt in den Laden, wirft dich auf die plappernden Kissen..."
Vinz Hand bewegte sich schneller und schneller, die Nässe bedeckte bereits seinen Unterarm. Es klang als steckten seine Finger tief in warmem Pudding, seine Muskeln brannten doch er dachte nicht daran nachzulassen.
"Dann reißt er dir die Hose von deinem kleinen Arsch, gibt einen Dreck auf all die Zuschauer. Du hörst nur noch wie er seinen Reißverschluss aufmacht, und dann..."
Aus dem Schmatzen wurde ein Gurgeln. Der ganze Körper des Wiesels zog sich zusammen. Mina biss Vinz in die Achsel.
"...nimmt er dich mitten im Laden, vor aller Augen. Hart und tief, und tiefer, und tiefer..."
Seine Hand stieß förmlich gegen die Hüften des Wiesels. Er spürte wie die Spannung ihn zu zerreißen drohte. Dann kreischte Mina auf.
Wie das Schnalzen einer Peitsche jagte der Schock durch den Körper des Wiesels, von einem Ende zum Anderen und wieder zurück. Mina fiel wie ein gelöster Knoten, und Vinz hatte alle Mühe sie sanft auf dem Boden abzulegen. Zitternd kam die Wieselin zur Ruhe, und etwas später strampelten auch ihre Beine nicht mehr. Vinz hockte neben ihr und leckte in gemächlichen Putzbewegungen über seinen nassen Unterarm.
Es dauerte einige Minuten, ehe Mina langsam die tränenden Augen öffnete.
"Danke Vinz", flüsterte sie heiser.
Mühsam schlüpfte sie aus ihrer Hose und kam schwankend auf die Beine. Aus ihrem Schließfach zog sie eine Box mit Einweg-Höschen der sie ein neues entnahm, und dieses mit einer dicken Slipeinlage präparierte ehe sie es anzog. Dann stieg sie zurück in ihre Hose.
"Wirds gehen?", fragte der Kater.
"Ich glaub schon, jetzt." Erleichtert atmete die Wieselin auf. "Und du willst wirklich nicht?"
Sie zeigte auf die rotgrüne Kapsel.
Vinz schüttelte den Kopf. "Ist für später."
"Du musst es wissen." Sie wandte sich zur Tür "Aber vielen Dank nochmal."
"Gern geschehen", lächelte Vinz "Frohe Weihnachten"
"Frohe Weihnachten", sagte Mina als sie schon aus der Tür war.
Zufrieden seufzend richtete der schwarzweiße Kater sich auf und streckte den Rücken durch, bis alle Wirbel wieder am richtigen Platz saßen. An dem kleinen Waschbecken wusch er sich den restlichen Frauensaft von den Händen, richtete seine Schnurrhaare und hob dann seinen Mantel vom Boden auf.
Schließlich trat er vor die Garderobe, wo der Schrank mit den Schließfächern einen kleinen toten Winkel mit der Tür bildete.
"Wenn du das mit dem Voyeurismus weiter betreiben willst, denk besser dran dass sein Kopf etwas höher ist als du denkst."
Mit deutlicher Röte unter dem weißen Fell zeigten sich erst die Hörner der Gämse, dann der Rest von ihr.