Kapitel 14

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 14

es wird knapp

Der Computer stellte akute Gefahr fest. Er aktivierte seine letzten verblieben-en Reserven. Zehn Messerdrohnen rasten aus der Fabrik heraus, kürzten die Wege durch die Luftschächte ab, kamen am oberen Ende der Kathedrale des Computerkerns zum Vorschein und fanden ihre Ziele.

„Du folgst jetzt dem Weg bis zu seinem Ende“, wies Kira Tarja über die Lautsprecher an.

Sie tat es und ging auf das Ende des Ganges zu. Plötzlich hörte sie das Surren, drehte sich um und schrie in Panik auf. Die anderen hatten sie schreien hören, waren gewarnt und suchten die Umgebung ab.

Da kam das Unheil angeflogen. Unzählige rote Laserstrahlen durchschnitten die Luft, alle auf der Suche nach einem Ziel. Die Gruppe zog ihre Waffen und feuerte wild und unkontrolliert durch die Luft.

Kira sah das Elend mit Bestürzung auf ihrem Monitor und schrie in das Mikrofon um Tarja aus ihrer Erstarrung zu lösen. Ihre Mühe hatte sich gelohnt. Die Tigerin bewegte sich wieder.

„Jetzt links herum, stopp. Siehst du den Raum vor dir?“

Tarja nickte in die Kamera.

„Gut, mach die Tür auf und geh’ rein. Dort findest du ein Terminal. Schalte es ein und warte bis der Computer hochgefahren ist.“

Die anderen aus Tarjas Gruppe kämpften derweil um ihr Leben.

Tarja stand vor dem Computer und es schienen Ewigkeiten zu vergehen. Es dauerte in Wirklichkeit keine dreißig Sekunden und das System wartete auf eine Eingabe.

„Gut. Nimm das kleine halbrunde Gerät zu deiner rechten Hand. Das ist eine Maus. Bewege mit ihr den Zeiger über den Monitor und drücke zweimal kurz hintereinander auf ein Symbol unter dem Wartungsprogramm Computerkern steht.“

Tarja fand das Icon und doppelklickte darauf.

Gruppe zwei bekam über die zentrale Lautsprecheranlage mit, wie sich Kiras Stimme plötzlich überschlug und dass alles auf Messers Schneide stand. Sie hatten die Nase gestrichen voll vom warten.

„Es ist mir scheißegal, was da alles drin ist. Ich gehe da jetzt rein“, brüllte Syrgon.

Grey stand auf und schaute Sinja an. „Du bleibst hinter mir. Ich möchte nicht, dass dir was passiert.“

Die zierliche Füchsin lächelte ihn an.

Rechts neben der Hochdrucktür befand sich, in die Wand eingelassen, ein kleines Terminal zur Eingabe einer Ziffernkombination. Syrgon baute sich davor auf und begann unter wüsten Flüchen, aufs gerate wohl Zahlen einzugeben. Besser gesagt, er versuchte sie der verdammten Elektronik einzuhämmern.

Die ersten zehn Bemühungen gingen schief und es ertönte immer nur ein lauter Piepton und eine blecherne Stimme verkündete: „Access denied!“

„Es ist mir egal was das heißen mag, aber ich will da jetzt rein, du verdammte Drecksmaschine!“

Der Zugangscomputer ließ sich nicht beeindrucken. „Access denied!“

Der Wolf hämmerte die nächste Kombination ein. „Access denied!“

Er versuchte es nochmals. „Access denied!“

Jetzt reichte es Syrgon. „Tretet von der Konsole weg!“

Er schnappte sich seinen Flammenwerfer, zielte und drückte den Abzug durch. Die Flammen züngelten nach der Konsole, Glas splitterte und Elektronikbauteile schmolzen.

Das schien dem Computer gar nicht zu schmecken und er gab mit den Worten „Access granted! Please wait few seconds to unlock security bolts!“ auf.

Mit einem lauten Klacken wurden die Verschlüsse entriegelt und begannen sich zu bewegen. Ungeduldig wippte Syrgon mit der linken Pfote auf dem Bo-den und verdrehte die Augen. „Was haben die dahinter versteckt? Körperfresser?“

Bei Tarja tat sich derweil ein anderer Bildschirm auf.

„Sehr gut. Jetzt bewegst du den Mauszeiger auf den Schriftzug Computerkern abschalten“, sagte Kira.

Tarja tat es und es kam die Frage auf den Bildschirm, ob sie sich sicher sei, dass sie den Computerkern deaktivieren will. Sie klickte selbstsicher auf ja.

Plötzlich ward Stille. Kein Laut, kein Summen. Alle Geräte, die bisher auf eine aktive Basis hingewiesen hatten, waren verstummt. Der Computerkern war ab-geschaltet.

Eben noch hatten sie das Gefühl, dass es aus wäre. Die Energiepegel der Hand-laser hatten sich dramatisch verringert und nicht eine Drohne lag am Boden.

Sie surrten wie ein Hornissenschwarm über die Köpfe der Gruppe hinweg, versuchten sie zu töten.

Mit einem Mal war der Spuk vorbei. Die Drohnen blieben kurz in der Luft stehen, die Messer hörten auf zu rotieren und sie stürzten unkontrolliert zu Bo-den, wo sie unter einem lauten Scheppern auftrafen und liegen blieben.

Die junge Tigerin öffnete die Tür und trat aus dem Raum hinaus.

„Tarja?“

Sie nickte in die Kamera, um zu verstehen zu geben, dass sie Kira noch hören konnte.

„Du hast es geschafft, alle Verteidigungsanlagen sind außer Kraft. Gehe jetzt bitte in den gegenüberliegenden Raum. Dort steht ein Tresor mit den Unterlagen.“

Sie tat es.

„Jetzt gib bitte folgende Zahlen ein, 5 6 8 9 1 6 3 2 0.“

Das Schloss öffnete sich mit einem leisen Klicken. Tarja schaute in den Tresor und begann zu lächeln. Sie entnahm ihm ein paar Schlüssel und einen versiegelten Umschlag. Sie hielt alles in die Kamera und Kira konnte es sich nicht nehmen lassen einen triumphierenden Schrei über die Lautsprecher loszulassen.

Sie nahm ihr Funkgerät zur Hand. <„Gruppe zwei, hier ist Kira. Wir haben die Schlüssel und Unterlagen. Ich öffne euch jetzt die Schleuse. Die Fabrik ist abgeschaltet, der Computerkern ebenfalls.

Zerstört soviel ihr könnt mit euren Strahlern und kommt dann wieder raus.“>

<„Okay, Kira. Aber mach dir nicht die Mühe, die Tür zu öffnen. Wir haben bereits unseren eigenen Schlüssel gefunden.“>

<„Wie das?“>

Sie blickte auf das Hologramm und sah, dass das elektronische Siegel mit Gewalt gebrochen worden war.

<„Ihr seid wohl wirklich verrückt geworden.“>

Die Verrieglung hatte sich zurückgezogen und die Tür öffnete sich. Als sie den Blick auf das Innere der Fabrik freigab, erschraken sie. Direkt hinter der Tür standen abgeschaltet und reglos zwei Kampfeinheiten.

„Bei Anubis, wenn wir da rein wären, dann hätten wir auf Anhieb mindestens zwei Leute verloren. Die haben tatsächlich nur auf uns gewartet“, sagte Syrgon.

Auf dem Boden verstreut lagen Dutzende von Messerdrohnen. Ihnen wurde bewusst, dass es sich nur um wenige Sekunden handelte, die sie gerettet haben.

„Gut Leute. Machen wir uns an die Arbeit“, sagte Sinja. Sie zog ihren Strahler und fing an auf die Drohnen zu feuern.

Die anderen taten es ihr gleich und zerstörten die Einheiten. Weitere zehn Einheiten standen versteckt in Nischen und hinter Vorsprüngen. Es roch nach geschmolzenem Metall und stechende Dämpfe waberten durch die Luft, verdichteten sich aufgrund der ausgefallenen Belüftung zu beißendem Gestank. Sie mussten husten, fuhren aber mit ihrem zerstörerischen Tun fort, zerschossen die Fließbänder und verwandelten die Arbeitsroboter in unbrauchbaren Schrott.

<„Kira, hier Gruppe zwei. Wir sind fertig in der Fabrik und kommen wieder raus.“>

<„Okay, ich weise euch den Weg, dann braucht ihr nicht so lange zu suchen.“>

<„Fein. Mach das.“>

Innerhalb von zwanzig Minuten waren die beiden Gruppen wieder an der T-Gabelung angekommen, an der sie sich Stunden zuvor getrennt hatten und fielen sich lachend in die Arme. Sie kehrten in die Grotte zu Stella, Kira und Pedro zurück. Tarja stürzte auf Kira zu, umarmte und küsste sie.

„Du warst fantastisch“, sagte die Tigerin.

„Nein, ach was. Ich habe doch gar nichts getan.“ Man sah der Luchsin die Verlegenheit an und das machte sie noch sympathischer.

Nachdem sie sich alle begrüßt und umarmt hatten, schaltete Kira die gesamte Rechneranlage aus und sie verließen die Felsen. Sie hatten was sie wollten und ihre Arbeit hier war getan. Als sie durch die Felsspalte ins Freie traten, war es bereits später Nachmittag. Die zurückgebliebenen Chafren schauten auf und jubelten den beiden Gruppen zu. Sie hatten ihre Funkgeräte eingeschaltet gelassen und alles mitgehört.

Plötzlich durchschnitt ein ohrenbetäubender Lärm die Jubelschreie. Man hörte deutlich mehrere Explosionen.

Die Zerstörung der Fabrik hatte zu Kurzschlüssen geführt, welche der Zentral-computer nicht mehr kompensieren konnte, da er ja abgeschaltet war. Es hatte in den Steuer- und Datenleitungen geschmort und gekokelt. Als die Gruppen in der Grotte bei Kira, Stella und Pedro eingetroffen waren, hatten sich verschiedene Brandherde gebildet, welche schnell um sich griffen. Die gelagerten Munitionsvorräte und auch die Munition in den ehemals aktiven Kampfeinheiten hielten der Hitze der Flammen nicht lange stand und detonierten. Scheinbar gerade noch rechtzeitig hatten alle das Felsmassiv verlassen.

„Wow, das war wirklich knapp“, bemerkte Tarja beiläufig.

Aus der Felsspalte drang dichter schwarzer Rauch, welcher gen Himmel stieg und das Ende der Gebirgsbasis anzeigte.

Der Abend gestaltete sich angenehm und lauschig. Die Gruppen hatten sich um die Lagerfeuer versammelt. Es wurde heftig diskutiert und diejenigen die beim ersten Einsatz dabei waren, erzählten farbenfroh und blumenreich immer wieder vom erlebten.

Chiron stand auf und ging umher. Er unterhielt sich mal mit dem einen, mal mit dem anderen und marschierte schließlich zielgerichtet auf eine Truhe zu, die er heimlich still und leise mit hierher gebracht hatte.

Cyron war ihm gefolgt, um zu sehen was er da triebe. „Na, mein Guter. Was machst du gerade?“

„Ähm, nichts von Bedeutung“, entgegnete Chiron und öffnete die Truhe. Die gab ihren Inhalt preis.

„Weißt du, ich habe heimlich ein paar Fässer Bier gebraut und dachte, dass die jetzt ganz gut wären für unsere Leute.“

Cyron blinzelte ihn an, grinste und nickte. „Das ist eine hervorragende Idee.“

Sie packten die Fässer aus und rollten sie nacheinander in die Mitte des Lagers. Einige schauten interessiert zu, andere waren in ihre Gespräche vertieft.

Chiron schaute sich um und schrie plötzlich: „Bier für alle!“

Das war das Stichwort. Es kam Trubel auf und das erste Fass wurde angestochen. Am hinteren Ende des Lagers wurden eilig ein paar Gläser ausgewaschen und verteilt.

Das Gelage war in vollem Gange und alle amüsierten sich prächtig, als mit einem Mal die Erde bebte und der Felsspalt zusammenbrach.

Die vorausgegangenen Explosionen und die Hitze des Feuers hatten zu Schwächen in der Struktur geführt und den Computerkern zusammenbrechen lassen. Er brach in sich zusammen und riss die gesamte Kathedrale mit sich. Damit waren auch die letzten Reste zerstört und vollkommen unbrauchbar geworden.

Kira, Stella und Tarja saßen zusammen und plauschten.

„Wisst ihr was mir aufgefallen ist?“, fragte Stella.

Die beiden anderen Weibchen schauten sie interessiert an.

„Unsere Kater scheinen bei diesem ganzen Herumgekämpfe voll in ihrem Element zu sein. Ich habe Cyron noch nie so professionell erlebt.“

Tarja nickte und stimmte ihr voll zu.

Kira zuckte mit den Schultern, wusste aber was Stella meinte.

„Wie ist es eigentlich mit dir?“, fragte Tarja an Kira gewandt.

„Was ist mit mir?“

„Ich meine, wie ist es mit dir und Pedro?“

Kira schaute die Tigerin schief an und richtete die Ohren auf.

„Es kursieren Gerüchte, dass ihr beide …“

Kira kniff die Augen zu schmalen Schlitzen zusammen. „Ich weiß, worauf du hinaus willst. Du willst fragen, ob wir beide ein Paar sind.“

Tarja nickte und blickte die Luchsin entschuldigend an.

„Ja, wir sind ein Paar, aber nicht auf körperlicher und sexueller Ebene. Wir sind Seelenverwandte und geistig miteinander verbunden.“

„Das erklärt einiges, vor allem warum er dir immer wie ein Schatten folgt“, merkte Stelle an und beendete das Thema damit.

Cyron und Chiron setzten sich zu den drei Weibchen, stellten ihre Biergläser ab und grinsten breit.

„Was grinst ihr so?“, fragte Stella.

„Och nichts, nur so. Wir freuen uns halt, dass alles so gut geklappt hat“, froh-lockte Cyron.

Chiron wandte sich an Kira. „Du hast ausgezeichnete Arbeit geleistet.“

Kira senkte den Blick und war sichtlich geschmeichelt.

Er wandte sich an Tarja. „Und du, meine Geliebte, warst einfach nur fantastisch.“

Tarja lächelte ihn liebevoll an, wurde rot um die Nase herum und senkte verschämt den Blick.

„So, nun aber mal was ernstes“, sagte Cyron, „Wie geht’s nun weiter?“

Sie horchten auf und Tarja ergriff das Wort. „Ist doch klar. Wir laden über Nacht erst mal die Waffen auf und prüfen sie durch. Dann schlafen wir richtig gut aus. Morgen früh schieben wir uns was Ordentliches zwischen die Zähne, schnappen uns die Drachen und fliegen zurück nach Felgan.“

Chiron nickte. „Das hört sich alles sehr gut an. Aber ich schlage vor, das jetzige Gelage nicht ausufern zu lassen und sich beizeiten aufs Ohr zu legen. Die Nacht sollten wir recht kurz halten. Die Waffen schließen wir am besten gleich an die Ladestationen an und rufen sofort nach den Drachen, damit die früh-zeitig hier auftauchen. Nach einem kurzen Frühstück sollten wir aufbrechen und gleich an den Rand des Urwalds fliegen. Die nächste Basis wartet schon. Außerdem befürchte ich, dass die Verteidigung dort wesentlich stärker sein dürfte und bestimmt schon in Alarmbereitschaft ist.“

Tarja und Kira nickten zustimmend.

„Du hast Recht. Die Verbindung zwischen den beiden Basen wurde unterbrochen, was einen Hinweis auf eine Unregelmäßigkeit geben dürfte. Meine und auch eure Manipulationen an den Computern dürften dann ausreichend sein, um die letzten Zweifel auszuräumen. Ich glaube fest daran, dass die auch eins und eins zusammenzählen können“, äußerte Kira.

Cyron atmete tief durch. „Du hast Recht und Chiron wird das bestimmt auch so sehen.“

Beide Tigerkater sahen sich an und deuteten ein Nicken an. „Okay, dann machen wir das so.“

Tarja erhob sich und ging zu den Ladeeinheiten. Als sie dort angekommen war, schaltete sie diese ein und rief alle zusammen. Nach zehn Minuten hingen alle Waffen an der Ladung. Sandras Doppelmaschinenkanonen wurden von den Säbelzahntigern Crown und Grey von der Plattform genommen und die Patronentrommeln aufgefüllt. Anschließend wurde Ikarus auch von seinen Laserkanonen befreit und die der Ladung zugeführt, ebenso die der Tauren.

Cyron ging ins Zelt und betätigte die Ruftaste auf dem Sender.

‚Hoffentlich klappt es diesmal’, dachte er bei sich.

Die anderen Truppenmitglieder tranken ihre Gläser aus, reinigten sie und begannen ihre Sachen zu verstauen. Er trat wieder ins Freie und sah, dass Tarja, Kira und Stella immer noch am Lagerfeuer saßen und sich ein Greif, ein Fuchstaur und ein Wolf dazugesellt hatten. Sie unterhielten sich und diskutierten über irgendwas.

Cyron näherte sich ihnen. „Na, ihr heckt doch wieder was aus.“

Sie sahen ihn an und schüttelten die Köpfe. Tarja hatte die erbeuteten Unter-lagen auf ihrem Schoß liegen und las.

Stella schaute ihren Mann an. „Darf ich dir übrigens unsere drei Freunde hier vorstellen? Das sind der Wolf Syrgon, der Greif Triton und die Fuchstaurin Pal-las.“

Die drei nickten Cyron nacheinander freundlich zu und gaben ihm zu verstehen, dass er sich dazu setzen solle.

Nachdem er Platz genommen hatte, ergriff Tarja das Wort. „Also, wo war ich stehen geblieben? Ach ja. Laut den Aufzeichnungen war die Gebirgsbasis nur ein Nachschubzentrum, und daher entsprechend einfach gebaut und nur leicht bewaffnet. Die Urwaldbasis ist wesentlich komplexer und schwerer einzunehmen.“

„Auf was müssen wir uns vorbereiten?“, fragte Syrgon.

„Sekunde – mal schauen ob ich da was finde. Ah ja. Hier steht etwas dazu.“

Sie las vor:

„ ... taktische Daten der Basis Nummer 1 sind:

  • 20 Kampfeinheiten mit je zwei Maschinenkanonen und je 400 Schuss,

  • 10 Kampfeinheiten mit je einer Maschinenkanone, 300 Schuss und zusätzlicher Ausstattung mit je einer Laserkanone,

  • 30 Messerdrohnen in einem rotierenden Wachsystem, welches sich bei Alarmzustand autonom ändert,

  • automatische Maschinenkanonen auf dem Dach der Station, Abdeckung für alle 4 Himmelsrichtungen mit je 3 Stück, Schusszahl je 1000,

  • Kampfeinheiten und Messerdrohnen sind über ein lokales Netzwerk miteinander verbunden, dadurch ständiger Datenaustausch möglich und präzise

Anpassung an die Erfordernisse,

  • Größe der Station ca. 4 km² pro Ebene, Anzahl der Ebenen 40,

  • Archiv liegt zur Absicherung in Ebene -20,

  • Koordination der Systeme erfolgt über einen Zentralrechner in Ebene -10,

  • Lage des Rechners, zentral, eingehüllt in 20 Meter Duranium-Blei-Carbonit-Legierung und damit Abschirmung gegen atomare und andere

elektromagnetische Einflüsse,

  • Aufbewahrung des Mechprototypen in einem separaten Bereich, Zugang über einen Aufzug in Ebene -10, Lage in Ebene -40, damit optimale

Sicherheit,

  • direkter Zugang wird von zwei Lasertürmen geschützt, Deaktivierung erfolgt über den im Umschlag befindlichen Schlüssel und nach Eingabe des

Zahlencodes,

  • bei falscher Eingabe wird der entsprechende Bereich zusätzlich hermetisch verriegelt und mit Giftgas geflutet.

… Daten der Mecheinheit:

  • Corpus aus Titan,

  • Beine und Waffenträger aus einer Titan-Cobalt-Legierung,

  • Steuerung durch eine einzelne Person, Rest ist computergestützt und selbstlernend,

  • alle Bereiche mit Flüssigkeitskühlung,

  • Luftfiltersystem mit hermetischer Abriegelung nach außen,

  • Energiequelle ist ein Fusionsreaktor mit 5 Gigawatt Nominalleistung, Überlast bei 12 Gigawatt für 30 Minuten, danach 2 Stunden Kühlpause

erzwungen durch Abschaltung,

  • Steuerung erfolgt durch zwei Joysticks, rechter Joystick für Grundbewegungen vorwärts, rückwärts, nach links und nach rechts; linker Joystick für

Bewegung des Torsos links, rechts, hoch und runter, Fußpedale für Waffenarmbewegungen

  • Bewaffnung linker Arm = 4 Hochleistungslaserkanonen, Feuergeschwindigkeit bei 40 Schuss pro Minute je Kanone, Gesamtleistung bei voller

Auslastung von 160 Schuss pro Minute 250 Megawatt,

  • Bewaffnung rechter Arm = 2 ultraschnelle Maschinenkanonen mit einem Durchsatz von 200 Schuss pro Minute je Kanone, Menge der mitgeführten

Munition reicht für einen Dauerbeschuss von 55 Minuten,

  • Legierung des Mechs hält einem Dauerbeschuss von 40 Minuten mit den eigenen Waffen stand,

  • Zielsuchsystem vollkommen autonom, manuell übersteuerbar

  • taktisches 3D-Hologramm im Cockpit integriert, wird ständig aktualisiert vom Geländecomputer, Abtastung des Geländes durch permanente Laser-

und Radarabtastung,

  • Leergewicht 80 Tonnen, Dienstmasse bei vollen Reserven 140 Tonnen,

  • Höchstgeschwindigkeit in der Ebene und bei vollen Reserven 120 km/h,

  • Höchstgeschwindigkeit im Rückkehrmodus und ohne Reserven 140 km/h.“

Das gehörte machte sie nicht nur betroffen, sondern bestürzte alle zutiefst.

Syrgon brach das Schweigen. „Ich hätte lieber nicht gefragt, wenn ich das vorher ansatzweise geahnt hätte.“

Tarja schaute traurig zu ihrem Vater und der blickte sorgenvoll in die Flamme. „Das bedeutet nichts weiter, als dass was bisher geschah nur liebes Geplänkel war. Es war quasi ein Spaziergang um die Dorfhütten, und hätte uns jetzt schon fast das Leben gekostet.“

„Uri hat dabei einen Arm verloren. Wer weiß was jetzt passiert?“, flüsterte Tarja gedrückt.

„Das heißt“, fuhr Cyron fort, „nichts weiter, als dass wir uns noch mehr anstrengen müssen. Wir müssen bereit sein und erbittert kämpfen.“

Stella mischte sich ein und stellte Fragen, an die bisher keiner so recht gedacht hatte. „Erbittert kämpfen, aber gegen wen? Was soll das Ganze? Wer steckt dahinter? Wer baut so was und warum hier, auf unserem Planeten?“

„Keine Ahnung“, sagte Triton, „aber mir stellt sich eine ganz andere Frage. Was hat das alles mit uns zu tun? Sind wir so gefährlich, dass man uns diese Waffen vor die Nasen setzen muss? Haben wir vielleicht irgendwas verbrochen, und man will uns kontrollieren und im Schach halten?“

Der Greif hatte unwillkürlich die schwersten Fragen ausgesprochen. Es waren Fragen die tief in die Geschichte zurückgreifen sollten. Es waren Fragen nach dem, wer sind wir, woher kommen wir und wohin gehen wir?