Camilla, die Eroberin - Kapitel 7

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Kapitel 7

Auf dem Gang zum Speisesaal war rege Betriebsamkeit.

Das Gedränge war recht dich, aber einen Weg zur großen Zugangstür zu finden dennoch nicht aussichtslos.

„Miss Queen“, rief plötzlich eine bekannte Stimme.

Die Fuchs-Wölfin drehte suchend ihren Kopf und versuchte den Standort des Rufes zu lokalisieren.

„Miss Queen“, rief die Stimme wiederholt und Camilla bewegte sich zielstrebiger in deren Richtung.

Geschickt umrundete sie die umherstehenden Personen, welche Ihr und dem Tauren-Roboter neugierig mit ihren Blicken folgten, teils Platz machten, teils tuschelten.

Besondere Blicken galten hierbei dem Roboter und einige wenige machten ihm nicht Platz, um ihn durchzulassen, sondern eher, weil sie nicht vertrauten.

Zu fremd war er, metallisch glänzend, leise summend in den Servo-Motoren und doch in der Bewegung wie ein Lebewesen. Nicht so abgehakt wie man es von gewöhnlichen Maschinen gewohnt war. Er war geschmeidig und fließend, umrundete Hindernisse nicht plump und eckig, er bog sich wie ein Blatt im Wind, wirkte dadurch sogar in gewisser Hinsicht anziehend.

„Miss Queen! Hier bin ich“, rief die Stimme erneut und nunmehr direkt in ihrer Nähe.

Als Camilla den Inhaber dieser erreichte fand sie die Bestätigung, es handelte sich um den Techniker, welchem sie schon bei den Starträumen begegnet war.

Aber sie traf nicht nur auf den Geparden, sondern neben ihm stand bereits ihr Butler Frank Simson und Stiefbruder Stephen Fang.

„Komme ich etwa zu spät?“, begann Camilla den Small-Talk.

„Wie immer“, stichelte Stephen.

„Mitnichten, Miss Queen“, hielt Frank dagegen. „Ihr Stiefbruder übertreibt wieder einmal abscheulich.“

Eine neben ihnen stehende ältere Tigerin bekam das beginnende Gespräch mit und mischte sich dreist ein. „Wissen sie was abscheulich ist? Dieses Ding da“, plärrte sie hysterisch und zeigte unverblümt auf Anubis.

Die Fuchswölfin schwieg zunächst …

… dann schien sie etwas zu überlegen …

… anschließend brach das Donnerwetter über die alte Raubkatze herein, so plötzlich, dass diese nicht einmal wusste wie ihr geschah …

„Das da ist kein Ding. Das da ist ein Big Dog Supreme Plus. Das Plus bei ihm ist ein Plus was er hat, aber sie nicht. Sie hatten dieses Plus nie und werden es niemals haben. Dieses Plus heißt Anstand, Respekt, Charakter und Toleranz. Sie hingegen sind der Inbegriff von Abscheulichkeit und ich hoffe, dass sie irgendwann einmal begreifen was es heißt mechanisch zu sein, aber trotzdem ein Herz für Liebe, Gefühl, Zuneigung und Freundschaft zu haben. Vielleicht finden sie so etwas in ihrem Leben, wobei ich im Moment wenig Hoffnung habe.

Die Tigerin schluckte …

… dann riss sie die Augen auf …

… anschließend drehte sie sich um und verließ die Szene.

„Gut so“, rief ihr Camilla hinterher. „Sie sind nicht einmal kritikfähig und schämen können sie sich wohl auch nicht für ihr mieses Benehmen.“

„Schwesterchen! Komm wieder runter“, mahnte Stephen.

„Leider hat ihr Stiefbruder recht, obwohl ich überhaupt nicht mag, wenn er recht hat und das wissen sie, Miss Queen“, fügte Frank Simson hinzu.

„Ihr habt ja Recht, aber das musste raus. Anubis ist so bezaubernd und hingebungsvoll mir gegenüber.“

Frank kniffe die Augen etwas zu und schaute den Tauren-Roboter fragend an, während Camillas Wolfs-Bruder den Kopf schief hielt, die Ohren zur Seite drehte.

„Schwesterherz, kann es sein, dass du dich in deinen Anubis verknallt hast?“

„Spinnst du?“, entfuhr es der Fuchs-Wölfin so energisch, dass sie sich nur selbst verraten konnte.

„Ich habe es befürchtet“, seufzte Stephen.

„Lasst uns reingehen“, lenkte Camilla ab und zeigte auf das Innere des Speisesaals.

„Weißt du wo wir hin müssen?“, fragte der Wolfsrüde.

„Frank?“, wandte sie sich an ihren Butler.

Der zuckte lediglich mit den Schultern.

„Miss Queen, Mister Simson, Mister Fang und Anubis“, sprach sie eine leicht blasse Dame an.

„Sind wir“, platzte es aus Camilla leicht gereizt heraus. „Und wer sind sie? Jetzt kommen sie bloß nicht mit irgendwelchen Rätseln. Sie haben vielleicht gerade diese Tigerschlampe erlebt und daher bin ich etwas sauer.“

„Miss Queen, seien sie unbesorgt. Ich verurteile niemanden und haben keinerlei Vorurteile gegenüber ihnen und ihrem Roboter. Außerdem möchte ich ihnen gratulieren. Sie sehen einzigartig bezaubernd aus.“

„Wenigstens schon mal etwas Gutes, immerhin trage ich dieses Kleid nicht so oft. Es ist mir zu protzig, auch, wenn das dunkle Grau mein rotes Fell unterstreicht. Wie dem auch sei, trotzdem weiß ich immer noch nicht wer sie sind.“

„Mein Name ist einfach Isodora.“

„Sie sehen etwas blass aus“, entfuhr es Stephen.

Isodora sah ihn leicht verwundert an und hob eine Augenbraue. „Sie sind herzerfrischend frech, mein Lieber.“

„Ich entschuldige mich für meinen Stiefbruder. Normalerweise bekommt er keinen Ton heraus“, versuchte Camilla die Frau zu beruhigen.

„Aber nicht doch, meine Liebe. Ich mag ihn. Er sieht gut aus, ist kräftig, jung und hat die Zunge am rechten Fleck.“

„Auf letzteres können sie wetten“, platzte es unbedarft aus Stephen heraus.

„Faszinierend! Wir werden sehen“, orakelte die menschliche Frau und lächelte leicht. „Folgen sie mir. Ich weiß wo wir hin müssen. Den Tisch des Captains kann man nicht übersehen. – Übrigens, Miss Queen. Ihr Roboter hat ein magisches Leuchten im Blick, es wirkt fast so, als ob er verliebt wäre. Passen sie gut auf ihn auf, nicht, dass er plötzlich durchbrennt.“

Isodora betrat den Saal, während sich Fuchs-Wölfin, Wolfsrüde, Dobermann-Butler und Anubis-Taur abwechselnd fragend ansahen und dann der Frau hinterher blickten.

„Was hat sie denn damit gemeint?“, fand Stephen seine Sprache wieder.

„Egal was sie ist und wer sie ist. Wir sollten vorsichtig sein. Vor allem du. So blutleer wie die wirkt saugt die dich aus“, knurrte Camilla.

„Das wäre mal was anderes“, verkündete Stephen albern.

„Mister Fang, ich darf doch sehr bitten. Das ist unerhört und abstoßend“, mischte sich Frank Simson ein.

„Miss Queen!“, hub Anubis seine Stimme. „Wir sollten der Dame folgen.“

„Du hast Recht. Ach ja, schau mich mal an.“

„Warum?“, fragte der Roboter.

„Frag nicht. Tue es einfach.“

„Wie sie wünschen.“

Der Roboter hob den Kopf und starrte Camilla in die Augen.

Dieser Kontakt hielt mehrere Sekunden an. Um Anubis und die Fuchs-Wölfin schien die Welt rundherum plötzlich nicht mehr zu existieren. Stille umfing sie innerlich. Nur ihre beiden Geister trafen sich, spiegelten sich in den Augen.

In seinen und ihren Augen tanzten beide miteinander, umarmten sie sich, hielten sich gegenseitig fest, küssten sie sich heiß, wollüstig, gierig, trug er sie auf seinen starken Armen auf ihr Bett, legte sie ab, stieg über sie und …

Camilla schloss schnell die Augen, fand in die Gegenwart zurück, konnte sich aber aus dieser Inneren Vereinigung mit dem Roboter nicht zurückziehen.

„Kommt ihr mit oder soll er dir gleich hier die Klamotten vom Leibe reißen?“, fragte Stephen.

„Was?“, fragte Camilla irritiert zurück.

„Ich fragte, ob ihr jetzt mitkommt. Ihr ward gerade sehr intensiv miteinander beschäftigt.“

„Entschuldigung. Natürlich kommen wir mit. – Anubis?“

„Ich bin an ihrer Seite“, bestätigte der Roboter.

„Kann es sein, dass mich dieser Lastenträger überflüssig macht?“, jammerte Frank.

„Nein. Mit Sicherheit nicht, da kann ich sie beruhigen.“

„Sehr schön, Miss Queen und jetzt lassen sie uns gemeinsam zu Tisch gehen.“

Wie zu erwarten war ruhten die Blicke wieder einmal auf Camilla und vor allem auf Anubis.

„Miss Queen“, stimmte der Captain zur Begrüßung an und erhob sich. „Darf ich anmerken, dass sie bezaubernd aussehen. Die Farbkombination ist einfach hinreißend.“

„Danke Captain“, hub Camilla an, „sie haben den Beruf verfehlt und hätten Animateur werden sollen. Mit Worten begeistern können sie auf jeden Fall sehr gut.“

„Und sie sind wie immer sehr direkt in ihrer Wortwahl. Das schätzen die Leute so an ihnen. Ich heiße übrigens Eric Degreen“, hielt der Captain gegen. Er war ein stattlicher Hengst, der in der früheren Zeit als Friese bezeichnet worden wäre. Sein sichtbares Fell war glänzend-schwarz und seine Mähne hing üppig über seine Schultern.

„Mein Name ist übrigens Stephen, Stephen Fang und das neben mir ist unser Butler Frank Simson“, mischte sich der Wolf mürrisch ein.

„Oh, aber natürlich. Entschuldigen sie meine Unhöflichkeit. Setzen sie sich doch und lassen sie uns jetzt und zwischen den einzelnen Menue-Gängen plaudern.“

„Sehr gern, Mister Degreen. – Stephen, Platz! Frank, setzen und Anubis, an meine Schokoladenseite.“

„Das ist zu köstlich“, flötete Isodora, welche mit am Tisch saß. „Sie haben ihre Jungs sehr gut im Griff.“

„Das bringt mein Beruf so mit sich. Wenn man da einmal locker lässt hat man verloren.“

„Da gebe ich ihnen Recht“, pflichtete der Captain bei.

„Aber erzählen sie doch wie sie an ihren Lastenroboter gekommen sind und wieso er diesen exotischen Namen hat? Wer nennt einen Roboter Anubis?“

„Den Namen hat er sich selbst gegeben. Er wurde auf unsere Bestellung hin geliefert und da ist er. Mehr kann ich auch nicht sagen. Lediglich, dass er sehr einzigartig ist“, erklärte Camilla kurz.

„Und wie er das ist“, murmelte Isodora mit Blick auf Anubis und lächelte undefinierbar zweideutig.

„Miss Queen!“, lenkte der Captain die Aufmerksamkeit auf sich. „Wie finden sie denn mein Schiff?“

„Es ist ein Schiff“, kam die prompte Antwort. „Also, es ist ein sehr schönes, sauberes und ordentliches Schiff. Captain, ich kenne mich mit Archäologie aus, aber nicht mit Raumschiffen.“

„Darf ich sie einladen? Ich würde ihnen auf einem Rundgang sehr gern alles zeigen“, hub der Hengst an und musste sich plötzlich räuspern.

„Captain Degreen. Sehr gerne nehme ich das Angebot an, aber es reicht, wenn sie mir das Schiff zeigen.“

„Nichts anderes habe ich gemeint.“

„Als Hengst hat man gewiss eine Menge zu zeigen“, stichelte Stephen.

„Nicht das ich wüsste“, versuchte der Captain die Situation zu bereinigen.

„Stephen. Lass gut sein. Ich weiß wie er es gemeint hat. Du musst mich nicht permanent beschützen.“

„Miss Queen!“, hub der Anubis-Tauren-Roboter an. „Ich würde gerne auf unsere Suite gehen. Ich denke, dass ich hier nicht mehr gebraucht werde.“

„Du bleibst schön hier. Wäre ja noch schöner mich mit der geballten Männlichkeit am Tisch allein zu lassen.“

Isodora musterte Anubis durchdringend.

‚So so. Du teilst dir mit der Fuchs-Wölfin eine Suite. Da tut sich scheinbar schon mehr bei dir als ich dachte', ging es der menschlichen Frau durch den Kopf.

„Miss Queen! Was haben sie denn auf Sirius A vor?“, bohrte der Captain.

„Ich werde sehen was sich ergibt. Vielleicht machen wir einen Abstecher nach Sirius B.“

„Das dürfte für ihren Lastenträger etwas schwer werden“, mischte sich Isodora ein.

„Das lassen sie mal meine Sorge sein“, knurrte Camilla.

„Ich wollte es nur anmerken.“

„Sie merken in meinen Augen etwas zu viel und halten sie sich von meinem Stiefbruder fern.“

„Was soll ich?“

„Ich sehe doch ständig ihre Blicke auf Anubis ruhen und schließlich immer wieder zu meinem Stiefbruder wandern. Ihre Geilheit schießt ihn förmlich aus den Augen.“

„Ich darf doch wohl bitten. Was erlauben sie sich. Was denken sie eigentlich wer ich bin?“

„Sie sind eine menschliche Frau die gerne mal mit einem Wolf ficken würde“, wurde Camilla laut.

Stephen schloss die Augen, Butler Frank rutschte in sich zusammen, Captain Degreen begann heftig zu husten, die anderen Personen in der Nähe verstummten und starrten stumm auf die Fuchs-Wölfin.

„Miss Queen! Ich würde empfehlen, dass wir jetzt und unverzüglich auf unsere Suite gehen“, drängte der Anubis-Taur. „Ich spüre gerade sehr unangenehme Emotionen bei ihnen, Miss Isodora und ich fürchte, dass die anderen Anwesenden auch nicht gerade begeistert sind.

„Meinetwegen“, fauchte die Fuchs-Wölfin, stand auf, warf die Serviette auf den Tisch und stapfte in Begleitung ihres Roboters aus dem Saal.

„Das war jetzt ein ganz typischer Auftritt meiner Stiefschwester“, konstatierte Stephen und trank einen großen Schluck Weißwein. „Was gibt es als erstes zu essen?“, fügte er fragend hinzu.

Nur wenige Sekunden später fing Isodora lauthals an zu lachen, schlug mit der linken Hand auf den Tisch. „Köstlich, einfach köstlich.“

„Ich weiß ja nicht“, murmelte Stephen.

„Doch, doch, mein Bester. Das war einfach nur göttlich“, lachte Isodora frei heraus.

„Irgendwas mache ich falsch“, seufzte Degreen.

„Wollen sie wirklich mit mir vögeln?“, platzte es aus Stephen heraus.

„Warum nicht?“

„Sie wissen schon worauf sie sich einlassen?“

„Mein Süßer. Ich bin alt, verdammt alt, auch, wenn ich nicht so aussehe und habe eine Menge gesehen und gespürt. Meinst du, dass mich dein Rüdenschwanz erschrecken könnte?“

„Wer weiß“, flüsterte Stephen verschwörerisch.

„Ich lasse es gerne drauf ankommen“, entgegnete Isodora und zwinkerte.

„Ich darf doch sehr bitten“, entrüstete sich Frank Simson.

„Sie sind ein unechter Dobermann. Sie müssen nicht bitten“, wies ihn die Frau zurecht.

„Miss Isodora!“, ging der Captain dazwischen.

„Mister Degreen, ich darf bitten. Sie haben mir auf dem Rundgang alles gezeigt und wenn ich sage alles, dann habe ich wirklich alles gesehen.“

Der Hengst fing wieder an zu husten, Frank Simson setzte sich wieder ordentlich auf seinen Stuhl. Dafür rutschte Stephen Fang in sich zusammen, da er sich bewusst wurde, dass er aus der Nummer nicht mehr rauskam.

„Ich werde jetzt in meine Kabine gehen und wünsche den Herren einen schönen Abend“, flötete Isodora. „Ich weiß wo ich dich finde, mein süßer, saftiger Wolfsrüde.“

Sie erhob sich, wandte sich vom Tisch ab und schien aus dem Saal zu schweben.

„Was für ein beschissener Abend“, murmelte der Captain. „Gibt es noch etwas was versaut werden kann?“

„Sie könnten das Schiff vom Kurs abbringen und uns alle im ewigen Dunkel verschwinden lassen“, stellte Butler Frank Simson zynisch fest.

„Das war nicht das was ich hören wollte, aber wenigstens im Ansatz lustig. Ich empfehle mich auch und werde zur Brücke gehen.“

Camilla und ihr Anubis-Tauren-Roboter waren in ihrer Suite angekommen und die Fuchs-Wölfin ging ins Badezimmer, schlug die Tür hinter sich zu.

Der Anubis-Taur stand der derweil im Raum, ging auf das Bett zu und setzte sich darauf.

Wenige Minuten später tauchte Camilla auf, hatte sich komplett entkleidet und stellte sich vor Anubis.

Sie stemmte die Hände in die Hüften. „Sag mir eins. Was ist da vorhin schief gelaufen? Lag es an mir oder war die Situation einfach nur so, dass es passieren musste?“

„Camilla“, begann der Tauren-Roboter, „ich kann es dir nicht sagen, aber mich beschäftigt etwas anderes.“

„Was?“

„Als wir uns, bevor wir den Saal betraten und das ganze Drama seinen Lauf nahm, tief in die Augen sahen, da spürte ich etwas und ich sah auch Trugbilder.“

„Was hast du gesehen?“

„Ich sah dich, uns.“

„Anubis? Sag mir die Wahrheit! Bist du wirklich Anubis?“

„Ich weiß nicht wovon du sprichst?“

Camilla atmete tief durch. „Ich habe dich gesehen. Wir haben getanzt, wir haben uns geliebt und du bist Anubis. Du bist der alt-ägyptische Schakal-Gott.“

„Du hast vielleicht etwas gesehen, was du dir wünschst.“

„Das glaube ich nicht, denn es kam aus dir und du hast auch etwas gesehen.“

„Du bringst mich in Schwierigkeiten.“

„Warum? Was soll das Spiel?“

„Es bringt große Gefahren mit sich, wenn ich dir jetzt alles erklären würde.“

Die Fuchs-Wölfin baute sich direkt vor ihm auf, nahm seinen Kopf zwischen ihre Hände und presste ihre Lippen auf sein mechanisches Maul.

Sie schloss die Augen und begann den Oberkörper des Tauren-Roboters zu streicheln.

Anubis ließ sich nicht zweimal bitten, umarmte Camilla ebenso und strich ihr zärtlich über Schultern und Rücken.

Sie lockerten den Kuss, sahen sich in die Augen.

„Ich bin das was du möchtest, das was du dir wünschst und ich bin ich, vielleicht bin ich sogar mehr als du denkst“, orakelte Anubis.

„Dann bist du es. Du bist mein ägyptischer Schakal.“

„So sei es.“

„Ich will dich in mir, ich will dich spüren“, hauchte Camilla.

„Sehr gern, meine Geliebte.“

Er nahm sie in seine Arme, hob sie auf das Bett, betrachtete die Fuchs-Wölfin ausgiebig, kroch an sie heran, beugte sich über sie und roch mit seinen Sensoren an ihrem Hals, rieb mit seiner künstlichen Nase über ihre Kehle.

Er nahm ihren Duft wahr, schien zu atmen.

„Du atmest?“, fragte Camilla in die Stille.

„Der Luftaustausch ist Teil meines Kühlsystems, gleichzeitig befinden sich dort aber auch Geruchssensoren.“

„Mach einfach weiter.“

Er schnüffelte förmlich über ihre Kehle, nahm ihre Pheromone in sich auf, analysierte sie und eine Art der Erregung schien sich seiner KI zu bemächtigen.

„Was machst du mit mir?“, fragte er leise.

„Es passiert das was wir beide wollen, was wir uns wünschen“, kam flüsternd ihr Antwort.

„Ich spüre etwas in mir.“

„Mach dir keine Gedanken darüber und lass es geschehen.“

Seine Nase wanderte langsam nach unten, landete zwischen ihren Brüsten, dann glitt sie über ihre Brustwarzen, welche durch die Berührungen fester wurden.

Camilla schloss die Augen, streichelte ihm über den Kopf, stöhnte leise auf und drückte ihn zielstrebig nach unten. Sie wollte ihn zwischen ihren Schenkeln haben.

Er spürte ihren Druck und fügte sich, glitt mit der Nase über ihre Scham, presste sie dazwischen und entlockte Camilla einen erstickten, erfreuten Aufschrei.

„Ist alles in Ordnung?“

„Halt die Klappe und mach weiter. Frag nicht so viel. Ich werde gerade geil und feucht“, erwiderte die Fuchs-Wölfin gepresst und leicht wütend.

Der Anubis-Taur spreizte mit seinen Armen sanft Camillas Schenkel, umfasste mit zwei Fingern ihre Schamlippen, öffnete diese und rieb mit einem Finger zärtlich über ihren Kitzler.

Camilla spannte ihre Muskeln, hob das Becken an, biss ihre Zähne zusammen, krallte sich ins Bettlaken.

Die plötzliche Berührung ihres festen, angeschwollenen Kitzlers hatte ihre Wollust explodieren lassen, schoss in einem hohen Bogen ein dünner Strahl ihres Lustsaftes aus ihrer Vulva, spritze direkt auf Anubis Nase, hatte Camilla nach wenigen Sekunden unter seinen Fingern ihren ersten Orgasmus.

Schwer atmend lag die Fuchs-Wölfin vor Anubis auf dem Bett, öffnete wieder die Augen und sah den Tauren-Roboter verliebt an.

„Du bist Anubis. Du warst es früher und wirst es wieder sein. Ich werde dir dabei helfen, dass du wieder du bist“, hauchte sie.

Der Roboter erwiderte nichts, stattdessen stand er vorne übergebeugt über Camilla und rührte sich nicht.

„Was ist mit dir?“, fragte sie besorgt.

Statt eine Antwort zu geben, erhob er sich, überstieg Camilla mit seinem ganzen Körper und schob sein Becken nach vorne.

„Also doch“, entfuhr es ihr, sah sie zwischen seine Hinterbeine, streckte ihre Hand aus und strich langsam über das warme, blutrote, harte Rüdenglied, dessen Knoten vor Erregung schon riesig angeschwollen war.

„Jetzt komm. Ich will ihn in mir. Gib mir deinen Schwanz“, hauchte sie.

Schnell kroch er über sie, führte sie seinen Schwanz geschickt ans Ziel und stieß er seinen Lustspeer tief in sie.

Aus einer Fuchs-Wolfs-Kehle und der eines Roboters hörte man gleichzeitig einen Schrei, den Schrei der Freude, der Gier, der Geilheit und der puren Wollust.

„Fick mich, Anubis. Nimm deine Gespielin und spritz deine verdammte glühende Milch in mich.“

Der atmete schnell, verschaffte sich ausreichend Kühlung, stieß mit seinem Becken gleichmäßig in Camillas Weiblichkeit, drückte den Knoten immer fester gegen ihre Schamlippen, dehnte sie immer mehr.

Camilla umklammerte ihn, hielt sich an ihm fest, knurrte, stöhnte, hechelte, stand kurz vor ihrem nächsten Höhepunkt.

„Komm endlich!“, schrie sie.

In diesem Moment, stemmte sich der Tauren-Roboter so fest wie er konnte in Camillas Unterleib, presste seinen Knoten hart zwischen ihre Schamlippen und landete mit ihm schließlich in ihrer Scheide.

Camilla brüllte auf, vor Schmerz und Lust, bäumte sich auf, während der Anubis-Taur fest in seiner Fuchs-Wölfin verankert, tatsächlich zu ejakulieren begann, seine Milch in Camilla spritzte.

Noch während beide in ihrer Lust badeten, ihren und den Höhepunkt des Partners genossen, wurde die Tür zur Suite geöffnet.

Plötzlich mitten in der Wollust gefangen, stand Isodora im Raum, stemmte die Fäuste in die Hüften, wurden die beiden in flagranti ertappt.

„Seid ihr des Wahnsinns?“, schrie sie.