Das Haus Rosé 2 - Ein schwerer Tag auf Reisen

Story by Bluewing on SoFurry

, , , , , , , , , , , , , ,

Imported from SF2 with no description.


Ein schwerer Tag auf Reisen

Tom hat gut geschlafen und das lag daran, weil er in Albrechts Armen eingeschlafen war. Wenig überraschend lag Sopek neben ihm der eine Hand in seinen Schritt hatte. Tom war auch der erste der wach war, nachdem er sich kurz umgeschaut hat, und es war schon hell geworden. Gähnend saß er sich auf und seine Blase drückte stark. Er hätte nachfragen sollen wo die Nachttöpfe waren und da er es leider nicht wusste und in jeder Sekunde seine Blase explodieren wollte, musste er schnell rauslaufen.

Es war bitterkalt und die Armee machte gerade Rast, was Glück für ihn war, denn so musste er nicht bei voller Fahrt Wasserlassen. Doch es stellte sich als Problem da ein stilles Örtchen zu finden. Denn, wo er hinsah, sah er Archaische Armeezelte, wo jeder am Schlafen, am eindosen, oder am Lieben war. Große Feuer brannten, wo sich die Tiere und Kriegstiere in der Nähe niederlegten, um sich warm zu halten beim Schlafen.

Er konnte es nicht mehr zurückhalten und deswegen, ließ er sein Glied aus der Felltasche gleiten und pinkelte einfach zwischen zwei Zelte. Es dampfte vor ihm und er Geruch von Urin verbreitete sich. Doch der Geruch war sehr intensiv und da schoss es ihm, als er an sich runter sah.

Bauch und Brust, die Lenden und Beine und auch noch der Rücken, waren gelb von Adelberts Urin. Nachdem er sich umgesehen hat, sah er auch keine Möglichkeit sich zu waschen. Normal zu Hause, wäre er einfach ins Bad gestiegen, oder ins Becken das sein Stockwerk umschloss. Doch hier war es was ganz anderes.

Wenigstens schneit es nicht mehr. Es blieb ihn also keine Wahl, als sich mit Schnee sauber zu machen. Die nächsten Zehn Minuten waren eine reine Qual. Der Schnee biss sich in sein Fleisch rein. Er spürte schon seine Finger und Pfoten nicht mehr, als er gerade einmal seine Vorderseite saubergemacht hat.

Doch seine Rückseite war noch immer gelb und deswegen biss er die Zähne zusammen und warf sich dann in der Nähe seines Wagens mit den Rücken voran, in eine Schneewehe. Nach wenigen Minuten glaubte er schon das er sterben müsse. Noch nie in seinem Leben war ihm so kalt gewesen, aber es war noch ein gutes Zeichen. Er hatte noch ein paar Minuten und die paar Minuten reichten aus, um endlich, sauber zu werden.

Die Sauerei, die er hinterlassen hat, würde bestimmt für ein paar Lacher sorgen. So leise und schnell wie es ging, lief er zurück zum Wagen, um sich sofort eine Decke überzuwerfen. Schnell fand er auch eine neben dem Liebesnest und während er sich langsam aufwärmte und dabei richtig zitterte, sogar mit den Zähnen, sah er die Sauerei im Liebesnest.

Er musste es tun.

Nach kurzem umschauen, sah er die Lederschlaufen bei den Ecken am Boden. In der ersten waren die Schnapsflaschen und auch in der zweiten, erst bei der dritten, fand er die Polster. Schnell tauschte er die Polster aus, doch dann stand er vor einem anderen Problem. Wohin mit den versauten Polstern?

Es gab nur eine Möglichkeit die Sauerei zu vertuschen und das war, die frischen aus dem Versteck raus und die verstauten rein zu tun. Doch dann würde vermutlich der ganze Wagen nach Urin riechen nach ein paar Tagen. Wenn er Wasser und einen Kübel hätte, dann würde er es selbst waschen. Wenn es heu gewesen wäre, dann hätte er es einfach ausgewechselt.

Sie haben an fast alles gedacht, außer an Wasser und einen Bottich.

Tom verfluchte diesen Umstand, dass genau das es war, was er als erstes brauchte. Also stapelte er die versauten Polster in an die Wand und hoffte, wenn die weißen Priester wach werden, dass sie nicht allzu sauer auf ihn sein werden.

Und nun stand er da. Jeder schlief. Nur er war wach.

Doch etwas fehlte. Er sah all seine Liebsten. Auch Benjamin, Haslar, Resdel, Hubek waren da. Rax und Randal schliefen noch hinten in der Nähe der Tiere. Radus und Talus waren auch da und erst als er sich umdrehte zum Seidenumhang, bemerkte er wer fehlte.

Orion war nicht mehr da. Das bereitete ihm sorgen, weil wenn Orion doch einfach weggegangen wäre, dann würde das Schlimmste eintreffen. Sein Bauch verkrampfte sich, als er wieder draußen stand und den Blick schweifen ließ.

Er sah so viele Zelte. Sie viele große Tiere schliefen tief und fest bei den großen Feuern. Aber dann sah er ein großes Zelt, dass alle überragte und das er hat es deswegen nicht zuerst gesehen, weil es weit hinten stand.

Bevor er losmarschierte, wickelte er sich noch eine Decke um die Hüfte und zog die Decke um die Schultern fest an sich.

Im Lager war es ruhig und auf dem Weg zum großen Zelt, bemerkte er die Waffen und Rüstungsständer vor den Zelten. Große mächtige Waffen die mit zwei Händen geführt werden müssen. Rüstungen, fein Poliert und farciert. Es gab auch lange Überdachungen für die Reitechsen, damit sie verschont blieben vom Schneefall, während sie eingerollt schliefen. Eine kalte brise kam auf und er roch eine Gemüsesuppe.

Weil alles weiß war, bis auf die grauen Zelte, und der Himmel ebenfalls grau war, hatte er die weiß-grauen Rauchfahnen hinter dem großen Zelt nicht gesehen. In den Moment knurrte ihm der Magen. Doch, zuerst musste er Orion finden, oder zumindest herausfinden, ob ihn jemand gesehen hat. Der Suppenduft stieg ihm immer tiefer in die Nase und als er vor dem Eingang stand, hatte er schon ein Loch im Magen.

Die zwei leicht gerüsteten blauen Wachen, die mit Speeren und Schilden gerüstete waren, sahen zu ihm runter. Da fiel ihm ein, wie unbedeutsam er für sie wirken müsste und er wusste jetzt nicht so recht, was er sagen sollte.

„Schazl`arla?

Tom glaubte zu verstehen, was die linke wache mit den Scharfen grün-roten Augen zu ihm sagte. Und falls dem so war, dann sprach die Echse einen schlimmen Dialekt.

„Alz´al… Zul?“, Toms letzter Sprachkurz mit Haslar war schon etwas her und es war für ihn sehr schwierig die passenden zwei Wörter zu finden. Er hoffte, dass er sie gefragt hat, ob er reindarf.

Anscheinend war dem aber nicht so, weil ihn die Wache mit schiefem Kopf ansah. Da meldete sich die andere Wache und sprach mit der vor ihm. Sie unterhielten sich kurz und die erste Wache nickte und sah Tom wieder an. Der Speer wurde an der Schulter angelehnt und vorsichtig hob die Wache die Hand. In seinen Augen sah er nichts Böses und deswegen ließ er es zu, dass ihn die Wache die Decke an er linken Schulter etwas runterzog.

Die Augen weiten sich, als die Wache seine Narben von Max Biss sah.

„Schaz`zalar!“, hauchte die Wache und noch während das geflüstert wurde, ging die Wache auf die Knie und beugte das Haupt vor ihm. Überrascht sah die zweite Wache zu seinen Kollegen, als Sekunden später auch die zweite Wache das gleiche tat.

Tom nervte das ehrlich. Darüber müsste er noch mit jemanden sprechen. Zuerst aber, legte er seine Hand auf die Wange der ersten Wache, die sehr kalt war, und segnete ihn in Namen von Alszsass. Gerührt und danken sah ihn die Wache von unten an und das gleiche, machte er dann bei der zweiten. Auch dessen Wange war eiskalt und ohne zu überlegen, überreicht er ihnen seine zwei Decken.

Tom war amüsiert über ihren Gesichtsausdruck, als sie die Decken in ihren Armen starrten. Es sah so aus, als hätten sie den größten Schatz ihres Lebens in den Händen. Gern hätte er etwas Zeit mit den beiden verbracht, doch es war schrecklich kalt und das war auch der Grund, wieso er schnell in Zelt ging.

Zuerst bemerkten sie ihn nicht, doch als die erste Echse ihn sah, dann wieder runter auf dem Tisch, erstarrte sie kurz, bevor der Blick wieder nach oben schnellte. Die laute Diskussion die im Zelt herrschte, wurde immer leise, wie mehr Echsen zu ihm sahen, oder sich zu ihm umdrehten.

Vor Tom standen um die zwanzig Generäle, Clanführer, Truppenkommandanten, die alle um einen großen Tischt standen. Er sah Figuren auf der großen Karte am Tisch, die wohl die eigenen und die Feindtruppen darstellen sollen.

Sie alle starrten ihn an, ließen den Blick über seinen Körper wandern und dauerte endlos viele Sekunden, bis sich die ersten bewegten. Wobei das eher als dastehen zu sehen war. Denn sie alle wussten nicht, was sie mit ihm anfangen sollten. Blicke wurden ausgetauscht. Kehlköpfte bewegten sich beim Schlucken. Einige kratzten sich am Arm.

Und da wusste Tom, dass sie alle warteten, was er tat, was er hier wollte. Und urplötzlich, sah er hinten über den Köpfen eine Leoparden Hand, die ihm zuwinkte.

„Guten… Morgen?“, seine Stimme klang sehr unsicher, weil er wirklich wegen diesen vielen wichtigen Echsen eingeschüchtert war. Vor ihm standen wohl die besten Strategen, die klügsten Köpfe und die erfahrensten Krieger aus ihrem Reich.

Es kam keine Antwort zurück. Da ging Tom ein Schritt nach vorne und die ganzen Echsen machten einen schritt zurück. Das verstand er jetzt nicht so ganz, also machte er noch einen Schritt nach vorne und die Echsen machten daraufhin zwei nach hinten.

„OOOOKEEEEEY! Das reicht… LAAAAAST MICH MAL DURCH VERDAMMT!“, Tom war höchst erfreut als er die Stimme hörte und Qadir sah, der sich wirklich zwischen die Echsen zum Tisch mit den Ellbogen einen Weg frei machen musste.

Qadir in seiner eleganten gehärteten Lederwams, ächzte wegen der Anstrengung und der Weg den er freigemacht hatte, war gleich wieder von den Echsen verschlossen worden.

„Morgen…*ächz*… Tom. Also um es kurz zu machen, wir sind gerade in einer Besprechung und die ganzen Herren hier, haben nur den größten Respekt vor dir. Vermutlich glauben sie das du hier bist, um einen, oder mehrere abzuholen. Das würde erklären wieso sie vor dir zurückweichen.“

„Kein… Problem… denke ich. I-Ich… ähm… bin nur hier um nachzufragen, ob irgendwer Orion gesehen hat.“

„Er ist bei mir hinten.“

„WIRKLICH?“

„Ja, er war es, der die Besprechung eingeleitet hat.“

Jetzt ging Tom los und die ganzen Echsen, die überseht mit Narben waren, wichen vor ihm zurück. Tom konnte ein kichern nicht unterdrücken, weil er sie wohl so viel Respekt und Angst vor ihm hatten.

Wie Adelbert in der Nacht, stellte er sich breitbeinig und mit abgestützten Fäusten an der Hüfte vor Orion hin, der gemütlich auf dem Bauch saß und leicht zu ihm rauf sah.

„Wo warst du? Ich habe mir Sorge gemacht!“, schrie er schon fast und alle im Raum hielten den Atem an, als Orion den Kopf senkte. Es wurde getuschelt und sogar Qadir packte ihm am Arm.

„Wie sprichst du mit IHM?“, entsetzte klang Qadirs Stimme und genau das spiegelten sich auch in den Gesichtern der Echsen wider. Dann schrien alle überrascht auf, sie riefen ein „WAS!“, als Orion ein „Entschuldige Tom.“, sagte.

„Schon besser! Ab jetzt sagst du mir, wenn du wohin gehst, verstanden.“, den Echsen und Qadir fielen fast die Kiefer runter auf dem Boden, nachdem der strahlendweiße Hengst mehrmals mit dem Kopf nickte.

„Gut, also, was haben wir hier.“, Tom drehte sich zum Tisch um und sah sich die Landkarte an, wo womöglich die Schlacht stattfinden wird. Aber keine rührte sich, sagte oder tat irgendwas.

„Qadir, bring mich auf den letzten stand.“, sagte er laut und es war schon ein Befehl. Das nervte ihn so gewaltig. Denn, noch immer rührte sich keiner und es schon, als ob alle einen Schock hatten.

„Qadir!“, rief er jetzt und sah ihn an. Der Leopard schloss den Kiefer, schluckte einmal, nachdem der Blick einmal zurück zu Orion ging, um sich dann neben Tom hinzustellen.

„A-Also… mit den Arcadischen Truppen haben wir knapp an die 5 Millionen Soldaten. Orion hat uns berichtet, was auf uns zukommen wird, aber es waren grobe Informationen. Dennoch waren es schreckliche Informationen. Wir gehen davon aus, dass wir sie zuerst landen lassen. Wenn dann ihre Truppen ins Landesinnere gehen, werden wir dann zuschlagen. Wir gehen davon aus, dass an die 500.000 feindliche Truppen landen werden. Das bedeutet wir haben eine Zehn zu Ein übermacht. Doch wenn wir von der Geschichte ausgehen und von Orions Informationen schöpfen, könnte es dennoch nicht reichen. Zuerst haben wir einen Erstschlag überlegt, mit Magie. Aber die Informationen die wir erhalten haben sind so, dass unsere Magier in fetzen gerissen werden, bevor sie überhaupt zuschlagen können. Die größten Probleme gehen von den Schiffen aus, die die Menschen haben werden. Sie können uns komplett aufreiben, wenn wir am Strand Stellung beziehen. Die Soldaten der Menschen sind nicht minder gefährlich und bevor einer von uns sie erreichen kann, würden sie vorher Fünf bis Zehn von uns ausschalten.“

„Wie… ich vermutet habe Qadir.“

„Wie bitte?“

„Ich habe schon zuvor mit Orion gesprochen und dieses Bild zeichnete sich in meinen Kopf ab.“

„Achso… ja. Also… die Waffen der Menschen sind so gefährlich, dass sogar unserer Drachen unnütz sind. Die Soldaten können, laut Informationen, kleine Metallkugeln verschießen, die jegliche Rüstung durchbrechen können. Kein Holz Wall würde dem standstehen können. Unsere Drachen würden getötet werden, bevor sie auf dem Boden aufschlagen. Tom, es ist schlimmer als damals. Damals… hatten wir noch eine Chance auf offenem Feld, doch heute, sind wir nur noch Zielscheiben für sie.“

Von dem was er hörte, was ihm Qadir jetzt sagte, hatte er und sie alle, nur noch eine Hoffnung. Und zu dieser Hoffnung drehte er sich um und sie sah ihn mit seinen pechschwarzen Augen an.

„Willst du das noch immer, Orion?“

Orion stand langsam auf und die Mähne glitt geräuschlos zu Boden. Lautlos schritt der Hengst zum Tisch und fast berührte dessen Kopf Toms Schulter. Orion schnaufte und alle Figuren glitten zum Rand des Tisches. Lächelnd dankte er ihm und nun drehte er sich auch wieder zum Tisch. Kurz sah er sich auf dem Tisch um und nahm eine Figur, dass ähnlich wie ein Pferd aussah und stellte sie am Strand auf.

Er sagte nichts, sondern sah alle im Raum an. Der Stab sah auf die Karte, auf die Figur und dann Tom und Orion an.

„Ich habe mit Orion gesprochen, gestern Nacht. Er hilft uns und mit seiner Hilfe, werden wir eine Chance haben zu gewinnen, das waren seine Worte.“

Nun sahen die Clanchefs, die Generäle und die Kommandanten erleichterter aus und da fing gleich eine neue Diskussion an. Figuren wurden wieder aufgestellt und da einzige was Tom sah, wie die Krieger zur Schlachtbank geführt werden. Aber er verstand auch, dass man Opfer bringen muss, um einen Sieg zu erringen. Die Stimmung hellte auf und die vorherige, kaum greifbare Verzweiflung war dahin.

„Wieviel Schiffe werden kommen?“, flüsterte er Orion zu und der Hengst sah ihn von der Seite an.

„Viele Tom, sehr viele. Über 200 Schiffe werden kommen und sie können nicht aus der Luft bekämpft werden. Ihr habt keine Möglichkeit sie zu erreichen, oder zu versenken. Das ist das größte Problem. Ihr könntet die Soldaten am Land zurückdrängen, aber die Schiffe würden nur noch mehr Soldaten holen und ihr hätte noch einmal so eine Streitmacht vor euch, die ihr dann unmöglich besiegen könnt. Auch wenn ihr Magie einsetzt, so ist sie zu schwach, um etwas gegen die Schiffe zu unternehmen. Das ist der Grund, wieso ihr niemals eine Chance ohne mich gehabt hättet.“

Seufzend schloss Tom langsam die Augen und entrüstet sah er dann hoch zur Zeltdecke. Auf seine Reaktion wurde es wieder Still im Zelt.

„Wisst ihr was das Problem ist…“, fing er laut zu allen zu sagen und sah dann wieder runter zur Karte.

„Wir könnten die Schlacht gewinnen, vielleicht. Aber nicht den Krieg. Sie würden wiederkommen, vielleicht schon in Zwei, oder in Zehn, oder in Fünfzig Jahren. Vielleicht sogar erst in Hundert Jahren und dann? Was dann? Sie werden mit noch schlimmeren Waffen und Technologien kommen, während wir bis jetzt noch nicht einmal wissen, wie ihre Technologie vor 200 Jahren funktioniert hat.“

Sie alle sahen ihn an, während sie seinen Worten lauschen.

„Irgendwann werden sie kommen und uns einfach besiegen. Wir müssen… diese Schlacht gewinnen. Haushoch, sodass sie Angst haben werden uns wieder anzugreifen. Also meine Herren, gebt euer bestes! Ich und alle anderen, hoffen auf euren Intellekt und auf euren Strategischen Sinn!“

Um es kurz zu sagen, kotzte Tom innerlich, während er aus dem Zelt stürmte. Jemand lief ihm hinterher und er wusste schon wer es war, noch bevor er stehen blieb und sich umdrehte. Qadir lief zu ihm und hinter Qadir ging völlig lautlos und absolut elegant Orion.

„Was… was war das jetzt?“

„Was meinst du?“

„So kennen ich dich nicht! Was… was ist los?“

Tief atmete er ein und laut war sein Seufzen.

„Ich… wollte eigentlich was anderes sagen…, aber… jetzt steht eine Schlacht von vielen vor uns und ich wollte ihnen Hoffnung und Mut zusprechen.“

„Ja, das habe ich gehört, du hast sie angespornt, aufgehetzt.“

„Ich… *seufz*… weiß. Aber wenn ich das gesagt hätte, was ich eigentlich sagen wollte, dann hätte es nur Chaos verursacht. Sie hätten auf mich gehört und vermutlich wäre die Schlacht… jedes Leben, dass sie retten können durch ihre Taktiken, ist für mich ein gewonnenes.“

„Tom… so edel wie eh und je. Und, wenn ich fragen darf, was solltest du eigentlich sagen?“

„Ob es nicht eine Möglichkeit gibt, dass alles ohne tote zu beenden. Die Menschen müssen doch auch einen Grund haben, um uns anzugreifen und wenn wir den Grund wissen, dann können wir vielleicht auf sie zugehen.“

„Also meinst du Diplomatie? Verstehe. Ähm… weißt du Tom, du bist der erste der überhaupt, der über einen Diplomatischen weg, in Kontakt mit den Menschen treten möchte. Der Hass bei uns ist tief verwurzelt wegen dem, was sie uns allen angetan haben. Selbst ich möchte lieber die Klinge sprechen lassen, als mit diesen Menschen in Kontakt zu treten. Denn, ich und alle die hier sind und drüben, in Ascardia auf uns warten, wollen für unsere Freiheiten Kämpfen. Die Menschen haben keinen Diplomaten geschickt, sondern gleich die Schiffe. Also, wie würdest du sowas aufnehmen?“

Tom schwieg.

„Siehst du! Die Aggression der Menschen steht über allem und ihre Absicht ist einfach, unser Land zu erobern, unsere Weiber zu schänden und den Rest zu versklaven, oder zu töten.“

„Vielleicht… hast du Recht…“

„Ich weiß nicht ob ich Recht habe, dass weiß keiner. Abe wir reagieren jetzt auf ihre Bedrohung und später können wir uns den Kopf zerbrechen, wie es weiter geht mit den Menschen.“

Nach einem Nicken, drehte sich Tom geschlagen um.

„Tom…!“

„Hm?“

„Es… tut gut dich bei uns zu haben, wirklich.“

„Ich wollte euch nicht alleine ziehen lassen.“

„Bis… später…“, auf einmal traf sich die ganze Wucht, dass sie in einen Krieg ziehen. Jeder Abschied, könnte womöglich der letzte sein. Tom war wirklich nicht für den Krieg geschaffen. Allein die Stimmung hier draußen in den Zelten, wo noch alle schliefen, war für ihn bedrückend. Das gleiche hörte er in Qadirs Stimme, als der sich kurz und bündig verabschiedete. Kurz schielte er zurück zu Qadir und auch im Gang des Katers, bemerkte er dies. Die Eleganz fehlte und jeder Schritt sah schwer aus.

„Wollen wir zurück Tom?“, hörte er Orion und in dem Moment meldete sich sein Magen wieder.

Ein lautes Knurren kam von seinem Bauch.

„Du hast Hunger. Ich auch. Wollen wir was Essen?“

Tom nickte.

Sie beide drehte sich um und da fiel es ihm wieder auf, wie angenehm warm es um Orion war.

„Hast du gut geschlafen Orion?“

„Ja, aber etwas unruhig.“, sie Tom folgte Orion, da es schien, dass der Hengst den Weg schon kannte.

„Wieso?“

„Weil… ich mich um uns beide sorgen machte.“

„Das… verstehe ich zum Teil.“

„Das glaube ich nicht. Bestimmt sind meine Sorgen nicht die deine.“

„Dennoch habe auch ich sorgen.“

„Das bezweifle ich nicht. Also, welche Sorgen plagen dich?“

„Ach… *seufz*… ob wir die Schlacht gewinnen können, wie viele Tote es gebe wird. Ob alle meine Geliebten überleben werden, oder wen ich zu Grabe tragen darf. Und… deine?“

„Mein Drehen sich um dich.“

„Willst du es mir verraten, oder kannst du es nicht?“

„Ich kann und ich denken, das werde ich auch. Ich mache mir Sorgen, welchen Pfad du wählen wirst. Mit jeder Minute die vergeht, während ich an deiner Seite bin, umso mehr sehe ich deinen Pfad und das bereitet mir sehr großen Sorgen.“

„Dann… weißt du schon was ich vorhabe?“

„Nein, aber ich ahne es schon und Tom, das ist wirklich ein sehr gewagtes Spiel was du vielleicht machen willst. Ich rate es dir sogar ab. Überlass es mir, denn dafür bin ich mitgekommen.“

„Aber das Löst nicht das Kernproblem.“

„Wenn aber dein Vorhaben scheitert, dann werden wir die Schlacht verlieren.“

„Wir würden mit deinen Vorhaben, Orion, die Schlacht vermutlich gewinnen, aber niemals den Krieg, oder?“

Orion bleib stehen und sah ihn von der Seite an.

„Du bist dir sicher das du ein Sterblicher bist? Denn langsam glaube ich, dass du die Weisheit von Jahrhunderten in dir trägst.“

„Ich habe KEINE AHNNUNG Orion. Jedenfalls, mein Vorhaben könnte alles lösen.“

„Oder noch mehr auslösen.“

„Ok, ich denke für können den ganzen Tag darüber diskutieren. Ich frage dich das nur einmal Orion und ich wünsche mir eine ehrliche Antwort: Glaubst du, dass mein Vorhaben eine Chance zum Erfolg hat, oder nicht?“

„Ich… weiß es nicht, Tom. Sagen wir mal, die Chance ist gleichgroß für den Erfolg, wie für den Misserfolg.“

„Dann… bitte… bleib bei mir, wenn ich das mache.“

„Das… kann ich tun, Tom. Wenn dein Vorhaben scheitert, werde ich meinen gesamten Zorn auf die Invasoren werfen und weinend dein Leichnam zurück zu dein zu Hause tragen.“

„Würdest du wirklich um mich weinen?“

„Bestimmt nicht, aber ich würde es so aussehen lassen.“

Tom lachte auf und strich einmal über Orions Wange. Seine Hand kribbelte stark danach und Orion blieb unvermittelt stehen.

„Hast… hast du das auch gespürt Tom?“

„Ja… meine Hand kribbelt.“

Orion schnaufte laut und heiß aus, sodass eine große Wolke sich vor den Nüstern bildete.

„Orion? Habe ich… das war nicht meine Absicht.“

„Ist schon… ok… denke ich… dort vorne kannst du dir was zum Essen holen.“

„Ist wirklich alles in Ordnung?“

„Nein Tom. Gerade ist nichts in Ordnung, um ehrlich zu sein. Ich spiele gerade mit dem Gedanken dich zu einer Lichtung zu entführen.“

„Das… nenn ich mal Ehrlichkeit und ein kühnes vorhaben.“

Daraufhin legte Tom seine Hand wieder auf Orions Wange und es kribbelte wieder und seine Hand wurde sehr warm.

„Bitte… Tom… Nicht!... Nicht Jetzt!“, da zog er die Hand zurück und sofort schnaufte Orion mehrmals laut und noch heißer aus.

„Hats dir gefallen?“, wollte er wissen, weil er nicht so genau wusste, was seine Berührung bei ihn auslöste. Doch die Antwort war kürzer als Gedacht, aber typisch für Orion.

„Ja…!“

Sie kamen als nächstes an der Feldküche an. In riesigen Kesseln wurde zu zweit umgerührt, während andere Echsen das Gemische schnitten und nach oben gaben, damit die, die umrührten, die Körbe voll mit Gemüse reinschütten konnte.

Keiner beachtete sich, oder hat sie wohl bemerkt, denn es herrschte richtige Hektik und sehr viel Stress.

„Ich mach das Tom. Sie zu und lerne.“

Für ihn völlig unerwartet, sprach Orion jetzt in der Sprache der Echsen. Sofort wandten sich vier zu ihnen. An ihren Gesichtern konnte er ablesen, was Orion sprach. Sie sahen den Hengst völlig überrascht an, dann Tom, musterten ihn von oben bis unten und warfen sich dann in den Dreck. Kurz darauf standen sie wieder und diesmal stramm. Nach ein paar Sekunden nickten sie und huschten davon.

„Ich wünsche ich könnte auch ihre Sprache sprechen…“, sagte Tom mehr seufzend, als sprechend.

„Ihre Sprache ist einfach. Ich kann sie dir auch beibringen.“

„Ist nicht nötig, Haslar bringt sie mir schon bei, aber die letzten Stunden sind schon etwas her.“

„Ich vermute es liegt am Verständnis, nicht an der Aussprache, oder?“

„Ja, leider.“

„Wenn man es einmal verstanden hat, dann geht alles andere von selbst. Ich kann dir schnell das Verständnis vermitteln, wenn du willst.“

„Wirklich? Wie?“

„Dabei muss ich dich nicht einmal berühren. Ich teile nur etwas von meinen Erinnerungen mit dir. Es passiert schnell und ist genauso, wie ich letztens in deine Gedanken sprach.“

„Ist… das eigentlich nicht gefährlich? Kannst du so nicht die Gedanken anderer beeinflussen?“

„Das könnte ich, wenn…“, Orion verstummte für einige Sekunden.

„Orion, was ist?“

„Ich habe die Möglichkeit deinen Vorhaben… die Chance dafür zu verbessern. Denn, du hast Recht, dass ich damit die Gedanken von anderen beeinflussen, in andere Bahnen lenken kann. Sagen wir es einmal so und das tue ich nur für dich… Tom. Wenn du vor einer Sackgasse stehst, dann bitte mich um Hilfe. Vielleicht… ist genau das… unser Weg Tom.“

Lange musste Tom nicht darüber Nachdenken um zu verstehen, was Orion sorgen waren. Denn er selbst sah nun seinen Pfad, seinen Weg und der ist unweigerlich mit Orion verbunden. Entweder, sie werden erfolgreich sein, oder gemeinsam scheitern.

„Hoffentlich soll das unser Weg sein.“, Hoffnung keimte in Tom auf. Denn, sein Weg sah er nun klar vor sich und lächelnd sah er Orion an, der auch die Mundwinkel etwas erhoben hat. Zwei Echsen, die so angezogen waren, wie Radus und Talus, kamen mit zwei Krügen zu ihnen und beides war mit einem Seil am Hals verbunden. Sie hievten die Krüge über Orions Rücken und gleichdrauf kam eine dritte Echse, mit einer Schachtel wo Suppenteller aus Holz und Holzlöffel drinnen waren.

Als sich Tom dafür bedanken wollte, sah ihn Orion an und da, geschah es.

Tom hat nur einmal geblinzelt, aber genau in der Zeit, rauschten tausende Bilder vor seinen Augen vorbei. Es ging alles so schnell, dass er keine Chance hatte etwas zu erkennen. Nachdem es vorbei war, tat ihm der Kopf hinter den Augen etwas weh.

„Wie fühlst du dich Tom?“

„Nur… leicht Kopfschmerzen.“

„Hast du etwas gesehen?“

„Bilder… aber es ging alles zu schnell, sodass ich nichts erkennen konnte.“

„Gut zu wissen. Mache heute eine Stunde mit Haslar und schau, ob es was gebracht hat.“

„Ich glaub nicht, dass es was gebracht hat. Ich fühle mich unverändert.“

„Das ist gut. Aber dennoch musst du es ausprobieren.“

„Ok, ich vertrau dir mal in der Hinsicht.“

„Besser nicht, denn, ich bin mir selbst nicht sicher ob es bei sterblichen Funktioniert. Bei Larion hat es funktioniert, aber es ist von meinen Bluten.“

„Danke das ich dein Versuchsobjekt sein durfte.“

„Es gibt für alles ein erstes Mal und unter allen sterblichen, bis du wohl der beste Kandidat dafür.“

„Wegen meiner Aura?“

„Ja, sie ist jetzt noch gewachsen. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich als ein Sprössling eines Gottes betrachten. Sprich, gleichgestellt.“

„Vielleicht zeihen wir uns deswegen so an?“, sie waren schon auf den Rückweg zum Wagen, als Tom dies aussprach. Das Lager schlief noch immer, vermutlich noch tiefer als zuvor.

„Orion, wann haben wir rast gemacht?“

„Vor… knapp zwei Stunden. Und… ziehe ich dich wirklich an?“

„Ja.“

Orion schnaufte fast Wasserdampf aus und Tom fing fast zu schwitzen an.

„Ich vermute mal, dass dir diese Tatsache gefällt?“

„Sehr sogar Tom, sehr sogar.“

Innerlich grinste Tom wie ein Schelm und er freute sich schon auf die gemeinsamen Stunden mit dem Hengst.

„Wieso hast du eigentlich kein Horn?“

„Vor Wut… über meinen Verlust und aus selbsthass, schlug ich meinen Kopf zweimal gegen einen Berg.“

„Meinst du mit selbsthass, dass du ein Einhorn bist?“

„Ja, so war das.“

„Ich mag deine Narben. Sehr sogar.“

„Kannst du mal damit aufhören?“

„Wieso? Mein stolzer Hengst?“

„Das meine ich! Du spielst mit mir!“

„Darf ich das nicht?“

„JA, NEIN…!“

„Das ist doch keine Antwort mein Lieber Orion!“

„Bitte Tom, wir sind auf den Weg in eine ungewisse Zukunft. Du solltest dich etwas zusammenreißen.“

„Und was ist, wenn wir im Wagen landen? Das dort drinnen ist mein Reich und ich sehe eine heiße Zukunft voraus.“

Darauf bekam Tom keine Antwort, aber keine Antwort war auch eine Antwort. Diesmal achtete er darauf Orion nicht zu berühren, als er die zwei Krüge von seinen Rücken zog. Sie waren schwer und er musste einen Krug nachdem anderen auf den Wagen heben. Sie alle schliefen noch immer und Tom gönnte ihnen den erholsamen Schlaf.

„Orion, wenn du noch was zu tun hast, dann mach es ruhig und danke für die Hilfe.“

„Ich bedanke mich auch für das sehr nette Gespräch. Ich werde zurück um Kriegsrat gehen und danach etwas Essen. Wenn du mich brauchst, dann ruf meinen Namen und der Wind wird mich wissen lassen das du nach mir riefst.“

„Bist später.“, mit einem Winken verabschiedete er sich von Hengst, der wie immer, gemütlich davonging. Gerne hätte er jetzt etwas Zeit mit ihm verbracht, doch zuerst wollte er etwas essen und sich um die anderen kümmern. Aber zuerst, musste er sich um die geflüsterten und kindlichen Stimmen kümmern, die leise im Wagen zu hören waren.

Tom schlich zum zweiten Teil seines riesigen Wagens und da schauten schon Kopfüber drei Jungs zu ihm.

„Das ist er!“ „Er kommt!“ „Was machen wir?“

Hörte er sie Flüstern und es überraschte ihn, dass er alles verstand. Es war wirklich so wie Orion sagte, die Sprache war an sich einfach, wenn man es einmal verstanden hat. Es waren nur einige Silben, die aber immer wieder neu zusammengesetzt wurden und so andere Wörter bildeten. Auch verstand er nun, wie man Fragt, oder ausruft. Haslar hatte ihn schon eigentlich alles beigebracht, nur nutzen konnte er es nicht wirklich. Also versucht er es jetzt einfach in ihrer Sprache zu sprechen.

Mitten auf der Seilleiter hielt er kurz inne und lachte in sich hinein, weil die Sprache so einfach konstruiert war, wie es die drei Grundzüge der Echsen war. Ficken, Denken und Kämpfen. Aber es war nicht herabwürdigend gemeint, will er kurz gelacht hatte, denn er selbst hatte nur zwei davon, Ficken und Denken nämlich. Und wenn er noch einen Grundzug hinzufügen würde, dann war das, das sprechen.

„Wo ist er? „Ich bin so nervös!“ „Wie er wohl so ist?“

Mit dieser Selbsterkenntnis, stieg er nun rauf und er musste sich im sitzen Bücken, weil es von der gepolsterten großen Schlaffläche bis zur Decke, es nicht mehr als 50 Zentimeter waren.

„Er ist nackt!“ „Ist das sein Penis? „Er ist so weiß!“

Zehn bildhübsche Echsenbuben, die eng nebeneinandersaßen und von einer großen Decke bis zum Bauch, zugedeckt waren. Sahen ihn mit großen Augen an. Ihr grüne und blauen Schuppen waren wirklich gepflegt und glänzten leicht, weil über der Schlaffläche ein riesengroßes Fenster war.

„Kann er nicht sprechen?“ „Das glaube ich auch.“ „Vielleicht wartet er auf ein Hallo?“

_ „Schöne Eier!“ „Aber klein…“ „Psst. Vielleicht versteht er uns!“_

Sie alle hatten weiße Brust und Bauchschuppen, die sich immer schneller heben und senkten.

„Hallo ihr lieben.“

Ihnen fielen die Kiefer runter und fast auch die Augen aus dem Kopf. Sie brauchten ein paar Sekunden um die Tatsache zu verdauen, dass er fast perfekt ihre Sprache sprach.

„Hast du… ihr… alles verstanden, was wir…?“, fragte einer der Jungs und Tom nickte leicht mit einem Lächeln. Die Jungs fingen sofort zu kichern an, aber zwei fluchten leise und derb.

Nachdem sie aufhört haben zu kichern, erhob Tom wieder das Wort.

„Also… ich weiß, dass ihr ein Geschenk für mich seid und vermutlich alles macht, was ich will…“

„So ist es!“, rief einer der Jungs und Tom war sehr überrascht, als er den Jungen freudig und breit lächeln sah.

„Wir sind nur für dich da Apostel. Sag was du willst und wir machen es.“

„Nicht so schnell meine Lieben. Ich sehe, dass einige noch recht jung sind und…“, wieder wurde Tom unterbrochen.

„Wir sind nicht Jung! Wir sind fast 13! Alle zusammen. Hubek hat uns von so vielen anderen ausgesucht und unsere Mamas und Papas weinten vor Glück, als wir ausgesucht wurden! Du bist unser Apostel! Was Besseres und Schöneres gibt es für uns nicht!“

„Dann seid ihr auch alle Schwul?“

„Schwul?“, Tom hat nicht daran gedacht, dass dieses Wort aus seiner Sprache kam.

„Ich meine damit… nein. Schwul heißt, dass ihr auf Männchen steht.“

„Achso… das kommt aus deiner Sprache, ok. Gemerkt. Und ja, wir sind alle oberschwul! Wir hätten am liebsten schon untereinander geleckt, aber Hubek hat es uns verboten, oder war es Resdel…?“

„Schaut, was ich sagen wollte war, dass ich euch zu nichts zwingen möchte.“

„Aber wir möchten! Alle von uns möchten es!“

„Was möchtet ihr?“

„Alles lecken!“

„Wisst ihr überhaupt was ein Orgasmus ist?“

„Du meinst, wenn unsere Penisse das weiße Zeug rausspritzen und was sich so schön und toll anfühlt?“

„Genau das!“

„Ja schon, Hubek hat es uns allen einmal gezeigt.“

Da erinnerte sich Tom, wie Hubek gemeint hat, dass die Jungs alle noch jungfräulich waren. Also braucht er das Thema Sex nicht einmal anschneiden.

„Gut. Also meine Lieben, ich habe unten schon das Frühstück geholt. Kommt mit runter, dann gieße ich euch etwas Suppe in die Schüsseln.“

Tom stieg die Seilleiter langsam runter, doch die Jungs zögerten und zogen die Decke nun rauf bis zur Brust.

„Ihr seid nackt, oder?“

Sie nickten alle und die Wangen färbten sich bei den blauen Jungs leicht violett und bei den grünen Jungs ging es ins gelbe.

„Hubek meinte…, dass wir nur für dich da sind. Es wäre für uns alle… kein Problem…, wenn nur du da wärst… aber die anderen unten…“

„Sie schlafen noch alle, also macht euch keine Gedanken.“

„Und was ist, wenn sie aufwachen?“

„Dann sieht er sie auch nackt!“, gab er grinsend zurück.

„Echt? Sie sind alle nackt?“

„Ich denke schon. Vielleicht ein oder zwei nicht.“

„GEIL!“, rief einer der Jungs und sofort danach drückte er beide Hände auf die Schnauze.

„Na kommt.“

Grinsend stieg er nun die Leiter runter und ging zum vorderen Teil des großen Wagens. Nach und nach kamen auch die Jungs zu ihm geschlichen und was er sah, jagten ihn die wildesten Gedanken in den Kopf. Bei jedem waren auch der Schritt und die Hoden weiß. Zitronengroß hingen die Hoden entweder tief unten, oder lagen eng am Körper an. Anscheinend hat Hubek und Resdel auch die Jungs nach der Farbe ihrer Penisse ausgesucht, denn bei jedem hing der rosarote oder tiefrote draußen, ob schlaff, halbsteif und steif aufragend. Es sah schon fast komisch aus, wie der fast Ellbogen lange Penis von den Jungs, fast zu groß für den kleinen Körper wirkte. Aber er wusste, dass die Anatomie der Archaischen Echsen so war und das der restliche Körper im Nachhinein wuchs.

Die Jungs versammelten sich um ihn und erst, als alle bei ihm waren, kippte er den Krug und schüttete die recht lecker aussehende, Suppe in die Schüsseln. Während die Jungs gierig aßen, legte sich Tom gemütlich auf die Seite und stützte den Kopf mit einem Arm vom Boden ab. Während sie aßen, genoss er kurz die Aussicht auf die vielen geilen Penisse, bevor er dann auch selbst zu essen anfing.

Die Suppe war sehr lecker und würzig gemacht. Selbstredend waren die Jungs alle vor ihm fertig und jeder sah satt und zufrieden aus.

„Apostel, was sollen wir zuerst machen?“

„Nennt mich Tom.“

„Tom?“

„Das ist mein Name.

„Oh, ok. Dürfen… dürfen wir das wirklich? Ich meine… du bist unser Apostel. Vielleicht wird jemand wütend, wenn wir euch mit euren Namen ansprechen!“

„Macht euch deswegen keine Sorgen. Nennt mich einfach Tom.“

„O-Ok… also T-Tom… dürfen wir was für DICH machen? Willst du uns Lecken, oder… sollen wir dir unseren Hintern entgegenstrecken?“

„Wisst ihr überhaupt was dann passiert, wenn ihr mir euren Hintern entgegenstreckt?“

„Resdel sagte, dass du dann deinen Penis, oder andere Sachen in unser Poloch reinsteckst und dass es für uns und für dich sehr schön sein wird.“

„Das stimmt schon grundsätzlich, aber es wird euch sehr wehtun am Anfang.“

„Egal, du sagtes ja am Anfang. Später wird es nicht mehr wehtun, oder?“

„Stimmt mein Lieber. Ok… machen wir es so. Spielt doch ein paar Spiele miteinander. Genieß den ersten Tag einfach wie ihr wollt. Wenn ihr aber den Wagen verlässt, dann möchte ich wissen wohin ihr geht und wie lange ihr weg seid. Und in der Nacht komme ich zu euch hoch und wir werden schöne Stunden miteinander haben. Wenn ihr aber schon so müde seid und schläft, dann verschieben wir das auf später, ok?“

„Du kannst uns auch wecken!“

„Ne, ihr braucht euren schlaf.“

„Ne Tom. Wir sind die Auserwählten! Es wäre uns eine große Ehre, die größte sogar, Tom. Komm heute Nacht, wir werden auch wach sein!“

„Wollt ihr das auch wirklich? Es könnte sein, dass wir viel Zeit miteinander verbringen!“

„JA!“ „Bitte!“ „Werden auch brav sein!“ „BITTE BITTE!“ „Wir würden uns freuen!“

Tom sah es in ihren geschlitzten und Augen, dass sie die Nacht mit ihm im Bett verbringen wollen. Es war so deutlich, wie die Sonne im Sommer zu sehen.

„Ok, aber es kann auch sein, dass ich nicht alleine komme.“

„Egal, Hauptsache du bist da!“

„Passt, dann ist das abgemacht!“, Tom reichte den Jungen vor ihm die Hand und statt einer Hand zu bekommen, stürzten sie sich alle auf ihn. Er wurde überseht mit Küssen und leckenden Zungen.

„Ist schon gut meine Lieben. Geht spielen!“

Das brauchte er ihnen nicht zweimal zu sagen, sie hüpften von ihm auf und im nächsten Moment, hörte er von allen, dass sie vor den Wagen spielen werden, wo er sie sehen kann. Als er dies hörte, sagte er ihnen, dass sie reingehen sollen, wenn es ihnen zu kalt wird.

Eine Minute später, spielten sich freudige Jungs verstecken vor dem Wagen. Zumindest machten sie es leise, damit die anderen im Lager weiterschlafen konnten. Doch das Bild gefiel ihm sehr und er erinnerte sich dabei, wie er mit seinen alten Jungs fangen gespielt hat.

Doch eines haben die Jungs bei ihm bewirkt, sein Blut kam in Wallung. Bevor er sich seine Beute aussuchte, verstaute er die Schüsseln zurück in die Kiste. Nachdem dies getan war, wanderte sein Blick umher. Er hatte hinten die Tiere, auf die er schon ziemlich scharf war und die heute von ihm beritten werden, ganz sicher. Doch schnell entschied er sich für jemanden, der schon lang genug gewartet hat. Leise er ging zurück zu seiner Schlafstelle und legte sich wieder unter der Decke hin.

Albrecht schlief tief und fest und das passte ihn perfekt ins Bild. Er ließ seine Hand am Polster gleiten und als er schon die feucht-heiße Hitze an den Finger spürte, spürte er auch schon kurz darauf sein Ziel. Im schlaf war Albrechts Penis aus der Felltasche geglitten und die hälfte des schlaffen Penis hing gemütlich Richtung Boden, während die andere noch in der Felltasche versteckt war. Sachte und langsam zog er die Felltasche zurück, bis er den gesamten nackten und weich-schlaffen Penis in der Hand hielt.

Er spürt den ganz leichten Eichelrand, die winzig kleinen Widerhacken, die wirklich viel kleiner waren, als bei Lofar. Kurz glitt er mit der Hand zu den zwei festen zitronengroßen Hoden, die schon so lange nicht mehr von ihn beknabbert wurden. Dann nahm er wieder den Penis in die Hand und bog den Penis nach oben, damit er die Eichel mit dem Daumen massieren konnte.

Es brauchte nur wenig Liebevolle zuwenden, bis der Penis von sich aus ausrichten wollte. Also ließ er ihn kurz los, um ihn dann wieder in die Hand zu nehmen. Diesmal zeigte der Penis schräg nach unten und als sein Daumen die Spitze berührte, befeuchtete ein Tropfen den Daumen.

Immer mehr an Volumen bekam der Penis, bis der völlig steif wurde und sich dann alle paar Sekunden Richtung Bauch drückte und dann wieder zurück zur Ausgangsposition ging. Hin und dann wieder her und dabei, fielen immer mehr von der Vorfreude tropfweise auf den Polter runter, oder benetzten seine Hand, die gemächlich rauf und runterfuhr.

Tom Herz pochte dabei laut und schnell, weil es für ihn schon viel zu lange her war, dass er dies mit Albrecht gemacht hatte. Die Minuten vergingen und er war so auf den Greifenpenis konzentriert, dass er das „Guten Morgen… Tom…!“, fast überhört hatte.

Seine Augen wanderten von Albrechts Brust und Bauch hoch zu dessen Augen und er sah zwei glücklich aussehende braune Augen, und ein sehr breites Lächeln. Daraufhin ließ er den Penis loch und kroch nach vorne, in die offenen Arme von Albrecht.

„Guten Morgen mein lieber Albrecht.“, flüsterte er in das Gefieder am Hals hinein und als Antwort, hauchte Albrecht nur seinen Namen voller Genuss aus.

„Tomm…, mein lieber, lieber Tommm…!“

„Du klingst noch immer so verliebt beim Aufwachen, wenn ich in deinen Armen liege.“

„Ich bin nur glücklich dich bei mir zu haben Tom. Ich dachte schon…“

Tom wollte schon seine Meinung zu diesem Thema sagen, aber es hatte Zeit. Folgend, unterdrückte er seine Gefühle und ließ einfach die Liebe sprechen. Wie Albrecht ihn den ganzen Rücken streichelte, machte er dich dann auch, nachdem ihr Körper und Beine eine Einheit waren.

Albrecht zu verlieren, wäre fast das schlimmste auf der Welt. Seine vier Lieben, Sartesh, Keyn und Markus und zum Schluss Albrecht, wollte er für immer bei sich haben wollen. Wenn nur einer von ihnen nicht mehr da wäre, würde seine Welt komplett zusammenbrechen. Für sie vier, war er mitgegangen. Für die Vier, will er seinen Plan im Kopf in die Tat umsetzen.

„Tom, ich muss dich kurz verlassen, die Natur Ruft.“, flüsterte Albrecht zu ihm und ganz erschrocken, drückte er sich von Albrecht ab und stand gleich auf.

„Hilf mir bei Suchen!“, sagte eindringlich und leise. Natürlich sah er den fragenden Blick.

„Willst du neben den Zelten dein Geschäft erledigen?“, da erhellte sich Albrechts Blick und schnell zeigte er Albrecht, wo er suchen musste. Zusammen öffneten zogen sie die Deckel für die Verstecke auf und in jeden Teil des Wagens, waren überall die Verdecke zu finden. Viele waren leer, in anderen fanden sie Besteck und Geschirr, Ersatzlaternen und das Öl dafür, in einige Waffen und Rüstungen, Sogar seine Kleiderstücke in mehrfacher Ausführung fand Tom für sich und wieder in anderen, fand er Krüge mit Henkel, einen davon nahm er sich raus, weil es für sein Mahl perfekt passen würde.

An einem blieb Albrecht länger stehen und starrte hinein. Tom verwundert es, wie Albrecht mit großen Augen runter sah und als er selbst nachschauen wollte, holte Albrecht eine kleine Flasche raus, die Tom nur zu gut kannte.

„Sogar daran haben sie gedacht.“, sagte er sehr zufrieden und schnell schloss Albrecht die Falltür wieder.

„MAXI und eine ganze Kiste wartet dort auf dich Tom!“, etwas an Albrechts Stimme passte nicht, sie war etwas zu hoch und nervös blickte sein Greif für einen Augenblick runter zu der verschlossenen Falltür.

„Was ist Albrecht? Ist dort auch noch was anderes.“

Albrecht seufzte und sah runter zu Falltür.

„Nicht WAS, sondern WER.“

Geschockt sah Tom runter.

„Sein nicht wütend auf ihn, Tom. OK? Versprich mir das!“

Schwer schluckte Tom. Egal wer es war, er hätte sowieso die möglichkeit die Person mit Gale und Bill zurückzubringen. Deswegen war er nicht wütend, eher neugierig sogar. Wer war so frech und listig sich in sein Wagen zu schleichen. Auf die Person, war er jetzt sehr neugierig. Doch zuerst, musste die die Nachtschüsseln finden.

„Später schnappe ich mir die Person, zuerst aber die Nachtschüsseln.“

Schon bei der nächsten Falltür neben der Überraschungstür, fanden sie die Nachtschüsseln. Schon säuberlich aufeinandergestapelt, fanden sie Zehn Stück und Albrecht schnappte sich gleich eine und sah sich schnell um.

„Mach doch einfach hier.“, sagte Tom. Albrecht hatte auch keine Wahl, seine Blase und sein Darm wollte gleichzeitig explodieren. Also ging die Tür wieder zu und er setzte sich auf die Nachtschüssel. Tom setzte sich vor ihm auf dem Boden und sah zu ihm auf, wie er halb die Augen schloss und dann erleichtert sein Geschäft machte.

„Hast du… nicht an mich gedacht, als du dich Entschlossen hast mitzugehen?“

Nun ließ Tom die anderen Gefühle für Albrecht zu und da Albrecht auf der Schüssel saß, war er ihn auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Es plumpste leise und die blase entleerte sich langsam mit einem festen strahl.

„Ich… hab es… für dich gemacht…!“, sagte Albrecht mit gepresster stimme und hatte dabei die Augen geschlossen.

„Wenn du es für mich tun wolltest, wärst du geblieben!“

Die Augen von Albrecht gingen auf und er sah, wie der Greif nach einer Antwort suchte.

„Albrecht… ich weiß doch wie du fühlst, wie du für mich und dein Land kämpfen wolltest und willst. Doch du hast dann selbst entschieden mit mir zu leben. Du hast dich für mich entschieden, für uns! Also… wieso wolltest du dein Leben wegwerfen?“

„Ich wollte mein Leben nicht wegwerfen, sondern beschützen! Wenn ich geblieben wäre, wäre es so gewesen, als ob ich nichts für uns getan hätte!“

„Das brauchst du auch nicht mehr… du hast schon genug getan und alles führte dich dann zu mir.“

„Das Leben aber bleibt nicht stillstehen, für keinen von uns! Man muss im Leben für das Kämpfen, was einem Wichtig ist. Und das bist du für mich, das Haus, Linus und die anderen. Wenn ich für euch Kämpfen gehe, dann müsst ihr das nicht machen! Das ist der Hauptgedanke eines Ritters, eines Wachmanns, eines jeden, der für das Land kämpft und es auch beschützt.“

Tom verstand ihn so gut und, während sie eine kurze Pause machten, schloss Albrecht die Augen und entspannte sich wieder. Da nun Tom wusste, welche Beweggründe Albrecht hatte und er seinen Zorn freie Luft gemacht hatte, war das Thema für ihn gegessen. Deswegen stand er wieder auf, strich einmal über Albrechts Kopf und suchte weiter. Denn für den Nachttopf, muss es auch etwas geben, wofür man auch die Rosette sauberwischen konnte.

Es dauerte nur kurz, bis er die weichen Papierrollen fand und mit drei zurück zu Albrecht ging. Eine Übergab er ihn und den Rest stellte er zu der Falltür hin, wo die anderen Nachttöpfe verstaut waren.

„Ich habe mit Orion schon unser Frühstück geholt. Es gibt Suppe und in der Kiste sind Schüssel und Löffeln.“, flüsterte Tom und ging dabei gleichzeitig zu der Falltür hin, wo sich eine Person versteckt hielt. Es plumpste wieder hinter ihm und zur gleichen Zeit, öffnete er die Falltür.

„Ihr zwei… ich hätte es mir denken können!“

„Ein Weibchen muss doch seinen zwei Männchen folgen!“, Tom streckte seine Hand nach unten und John packte sie und stieg am ganzen Leib zitternd aus dem Versteck.

„Und John, wie hat er dich überredet das zu machen?“

„Er hat geweint und sich an mir gewandt. Hab wohl einen scheiß Ruf im Haus.“

Mit nassen Augen und ebenfalls am ganzen Körper zitternd, sah Alex zu ihm auf. Der Junge sah so zermürbt aus, wie der mit eingezogenen und umschlungenen Beinen dasaß und zu ihm raufblickte. Vorsichtig hob er ihn deswegen auf und setzte ihn neben John auf die Pfoten. Alex war noch immer so angezogen, wie er ihn zuletzt verlassen hat.

„Meine zwei Prinzen. Einer böser als der andere. Wieso seid ihr hier? Es ist kein Ort für euch, im Haus seid ihr sicher und wer weiß was auf der Reise passieren kann…! Und ihr seid ja schon fast erfroren und habt ihr überhaupt geschlafen? Wieso muss ich mir immer sorgen machen um euch?!“

Als er zu Ende gesprochen hat, war umschlang ihn Alex um die Hüfte und fing bitter an zu weinen. John hingegen zeigte seine Gefühle nur dezent aus, indem er sich mit dem Kopf nach vorne gegen Toms Brust lehnte. Daraufhin nahm er sie beide in die Arme.

„Ich verstehe euch sehr gut. Aber ich werde euch zurückschicken.“

„Bitte nicht Tom!“, hauchte Alex in Toms Bauch und John, sagte nichts darauf.

„Alex, ich habe Julia darum gebeten auf dich aufzupassen. Wie glaubst du, fühlt sie sich dabei, wenn du einfach nicht auffindbar bist? John, du bist jetzt mit Katosh vermählt. Ihr beide seid die Zukunft des Archaischen Reichs. Wenn dir was passieren würde, gebe es Chaos in deinem neuen Land. Du bist für sie Verantwortlich, genauso wie Katosh.“

„Ich weiß es doch du scheiß schwuler Köter! Aber… ich konnte doch nicht… mich von euch… verabschieden!“

Voller Zorn und mit feuchten Augen sah John zu ihm rauf und Tom verzieh ihm die paar heftigen Worte. Für die nächsten Worte, ging er vor beiden in die Hocke. Im Hintergrund ging Albrecht grinsend mit dem Nachttopf an sie vorbei.

„Ihr beiden… seid so lieb und so heiß! Nun gut, esst erst einmal etwas heiße Suppe und danach legt ihr euch hin und schläft euch aus. Erst danach schicke ich euch zurück. Sie Suppe wird euch aufwärmen und der schlaf wird eure Angst wegblasen, ok? Dabei kannst du dich auch bei Albrecht verabschieden John.“

Bevor sie widersprechen konnten, hob er sie beide auf. Mit schmerzenden Rücken trug er sie nach vorne zum Liebesnest, wo schon Albrecht saß und schon die dritte Schüssel mit Suppe füllte.

Er blieb bei ihnen sitzen und streichelte ihnen die Köpfe beim Essen der Suppe.

„Was macht ihr denn den ganzen Tag?“, wollte John wissen und lehnte sich dabei wie Alex, nach hinten an Toms Brust.

„Oh… reden und spaß haben, glaube ich.“

Grinsend blinzelte ihn Albrecht an und Tom blinzelte zurück.

„Wie geil es wäre für die ganze Reise von euch benutzt zu werden!“, sagte John geil, bevor ein Löffel voll Suppe in die Schnauze gesteckt wurde.

„Sag das einen Gast! Der wird sich bestimmt freuen! Hast du eigentlich schon einen?“

„Jap, es sind zwei. Es sind vertauschte Rollen und ich habe sie die den ganzen gestrigen Tag geritten und gefickt. War recht geil. Heute sind die Ruten und Stöcke dran.“

„UiUiUi… mögen sie das auch?“

„Sie haben gestern Abend darum gebettelt! Ich habe sie für eine Woche und jeden Tag ist was anderes dran. Morgen werde ich sie im Foyer auf einen Bock fesseln, wo jeder einmal ran darf, wenn er möchte. Den Tag drauf, werde ich sie bei unseren Tieren fesseln und Hektor sagte, dass die vielen Reitechsen schon ganz geil sind, weil er und Chris nicht mehr hinterherkommen beim Blasen.“

„Echt Chris macht das auch? Also mag auch?“

„Wie verrückt. Als er erfuhr, dass du auch auf sowas stehst, hat er es ausprobiert und er liebt es jetzt mehr als alle andere.“

„Weißt du wie weit Chris mit der Eingewöhnungsphase ist?“

„Sie haben sich schon kennengelernt und Hektor hat Chris auf dem Penis sitzen gehabt. Als ich ihn getroffen habe, hatte er ihn schon 10 Stunden gefickt und jetzt in der Pause sind sie bei den vielen Tieren.“

„Und wie ist die Beziehung zwischen ihnen?“

„Sie bekommen voneinander nicht genug. Chris sagte, dass er in Hektor so viel von die sieht.“

Tom war so glücklich wegen dieser Information, dass er John den Kiefer und den Hals zu kraulen anfing. Der Gedanken mit Chris wieder im Bett zu liegen, ihn zu besuchen, war sehr verlockend. Aber besser wäre es, wenn er sein zu Hause nicht besuchen kommt. Er hatte sich verabschiedet und wenn er jetzt wieder zu Besuch kommt, wäre der nächste Abschied noch schlimmer.

„Ok, isst jetzt alles auf ihr zwei und dann ab ins Bett.“

Die Zehn Echsenjungs spielten jetzt draußen fangen und ihre Körper dampfen vor Anstrengung deswegen. Nun war das Zeltlager wie ausgestorben. Nichts bewegte sich mehr, keine Laute waren mehr zu hören, bis auf das Schnarchen das von überall zu kommen schien. Es war komisch, aber die Atmosphäre war beruhigender als damals am See.

Nach ein paar Minuten, waren seine zwei Jungs fertig und sie schwiegen, als er sie zu der Seilleiter führte.

„Dort oben könnt ihr euch hinlegen und schlafen. Deckt euch gut zu, sonst erkältet ihr euch noch.“

John sah traurig zurück.

„Geh, verabschiede dich von Albrecht.“, sofort schlich John los und als Tom runter zu Alex sah, sah der schon mit bettelndem Blick zu ihm rauf.

„Bleib bei mir, bis ich eingeschlafen bin, bitte Tom!“

„Natürlich Alex.“, da hob Tom den Kleinen rauf, sodass Alex sich an der Kante ohne Probleme hochziehen konnte. Danach kletterte er hoch die Seilleiter, wo schon Alex auf ihn im Schneidersitz wartete. Gemächlich zog er ihn dann die Lederjacke aus und als Alex das verstand, zog er sich dann von selbst aus. Sorgfältig faltete Tom jedes Kleidungsstück zusammen und strich es dann glatt. Als er aber die Lange Unterhose in die Hand bekam, dass gleichzeitig die schicken Strümpfe war, musste er schmunzeln wegen der verkrusteten und harten Vorderseite. Nachdem er fertig war mit der Kleidung, sah er schon wie Alex zu den Polstern kroch und sich dann die große Decke über den nackten Körper zog. Er folgte ihn und als er dann auch unter der Decke war, drückte sich Alex mit den Rücken zu ihm.

„Ich will bei dir bleiben Tom.“

„Das geht leider nicht. Wenn dir irgendwas passieren sollte, dann könnte ich es mir nie verzeihen.“

„Aber… ich kann doch nur bei dir… *GÄHNNNNN*… ein- einschlafen…“

Tom nah mit einer Hand die beiden Hände von Alex und drückte sie fest.

„Ich weiß…“

„Dann… dann…“

Alex war mitten im Satz eingeschlafen. Auch Tom schloss die Augen und wenig später, hörte er wie jemand die Seilleiter benutze. Es waren zwei und er roch, dass es John und Albrecht waren. Sie krochen beide unter die Decke und die kleine Hand von John legten sich dann um seine Brust, kurz darauf kam dann auch Albrechts Hand und beide drückten sich von hinten gegen ihn.

Sie drei schnauften zufrieden aus und dann, wurde es langsam dunkel.

„Tom?“

„Wer… wo… bin ich?“

Das leise Geräusch, wie die Blätter in Wind tanzten war zu hören. Es roch nach Sommer, nach Gras, nach Blumen. Müde machte er seine Augen auf und beim Gähnen, streckte er die Arme. Schmatzend machte er die Augen auf und sein Nacken und sein Rücken, taten ihn weh.

„Du bist wieder im Schaukelstuhl eingeschlafen. Wie oft soll ich dir noch sagen, dass du das nicht tun sollst!“

Mit geschlossenen Augen, genoss Tom den Wind auf seiner Veranda. Dabei griff er nach seinem Eistee, dass auf den kleinen Tischchen links von ihm stand. Jeder Schluck aus dem Strohhalm war ein purer Genuss. Nachdem seine Kehle und seine Schnauze wieder befeuchtet war, stellte er das Glas zurück und machte die Augen auf.

„Tut mir leid Oma, ich bin wohl einfach eingeschlafen.“

Seine Oma, die eine alte Füchsin war und ihn auch noch an wen anders erinnert, saß neben ihm in einen Schaukelstuhl.

„Hast du zumindest gut geschlafen?“

„Ich… hatte einen ganz seltsamen Traum.“

„Erzähl ihn mir Tom. Träume können manchmal ein Omen sein.“

„Ich Träumte… phuu… wo soll ich anfangen.“

„Am besten von Anfang an.“

Es war zwar etwas beschämend was er da geträumt hat, jedoch war es nur ein Traum. Und deswegen erzählte er ihr von dem Traum, während er nach oben sah und drei Flugzeuge beobachtete. Wie er an einem Strand aufwuchs, mit wundervollen Eltern die ihn liebten. Dann wie er gefangengenommen, als Sklave verkauft und dann, von einer Tigerdame gekauft und in einem Bordell gesteckt wurde.

So ging es immer weiter, immer wilder und komplizierter wurde sein Traum. Von den ganzen Personen die er traf, von seinen zwei Söhnen die er aufgenommen hatte, von allem, woran er sich noch erinnerte, erzählte er.

Bis zu dem Zeitpunkt, wo er in den Krieg zog und in einer riesigen Kutsche eingeschlafen war, um hier wieder aufzuwachen.

„Du hast ja ein ganzes Leben geträumt und schmutzig war der Traum auch ziemlich.“

Lachend stimmte er zu, weil er eigentlich nicht einmal in Traum daran gedacht hätte, an sowas zu denken oder sich sowas vorzustellen. Dennoch, spürte er wie es feucht war in seine Unterwäsche. Also hat ihn der Traum sehr erregt, was er aber nicht preisgab.

„Tom?“

„Ja Oma?“

„Ich bin stolz auf dich.

„D-Danke, aber wieso sagst du das?“

„Deine Eltern sind zwar nicht hier um das zu sagen, doch dafür mach ich es. Ich, wir sind stolz, dass du es so weit geschafft hast.“

„So weit? Wie meinst du das? Meinst du meine Pension?“

„Nein Tom, du weißt was ich damit meine. Aber es ist noch nicht vorbei.“

„Was ist noch nicht vorbei?“

„Du wirst vor einer sehr, sehr schweren Entscheidung gestellt werden. Die eine Entscheidung bringt dir nur kurzfristig eine Pause. Doch die andere ist ein dorniger Pfad, du wirst leiden müssen, aber du wirst dann sehen, wohin dich das führt.“

„Schon wieder Oma? Hast du deine Tabletten genommen? Warte hier, ich hol sie dir schnell.“

„Warte Tom. Bevor du gehst, muss ich dir noch was sagen!“

„Was willst du mir noch sagen?“

„Vertraue dir selbst und meinen Enkel!“

„Du… Du hast keine Enkel Oma. Ich bring dir jetzt die Tabletten.“

Tom stand langsam auf. Seine Gelenke taten schrecklich weh. Was wohl normal war, wenn man die 80ig erreicht hat.

„Wach auf mein lieber Tom.“

„Ich bin doch wach.“

„Gut, dann sag meinen Namen Tom.“

„Dein Name… ist… ist…“

Tom fiel nicht den Namen seiner Oma ein. Es lag ihm auf der Zunge. Grinsend fiel ihm dann aber doch der Name ein, als er die Hand auf den Türknauf legte.

„Dein Name Oma ist…“

„Alszsass!“

Tom wollte schreien, als er sich völlig aufgewühlt aufrichtete. Völlig irritiert von dem was er geträumt hat, wischte er sich den Schweiß von der Stirn ab, bevor er merkte wie seine Hände kribbelten. Als nächstes merkte er, wie seine Gelenke noch immer schmerzten, wie im Traum. Den Duft des Sommers, der Gräser, der Blumen hatte er noch in der Nase.

Völlig verunsichert ob es wirklich nur ein Traum war, oder doch mehr dahintersteckte, ging er den Traum nochmal durch. Er hatte schon einmal so einen starken Traum gehabt. Nämlich, als er Keyn beim Aufwachsen zusah. Doch dieser war noch stärker gewesen, alles was er gesehen hatte, was er sich gedacht und auch gefühlt hatte, war noch da. Und auch erinnerte er sich an den Namen seiner Oma.

Alszsass.

Hatte er jetzt wirklich einen Traum von Alszsass bekommen, oder doch nur von ihr geträumt. Alles im Traum war nur angedeutet und sehr vage gehalten. Jedoch blieb er an einem Satz hängen, die ihn seine Oma, oder Alszsass gesagt hatte.

„Vertraue dir selbst und meinen Enkel!“

Falls es tatsächlich Alszsass war, dann konnte ich vielleicht Orion helfen. Der Hengst, wenn man es so sehen würde, war Alszsass Enkel. Sein Herz pochte noch, als ihm bewusstwurde, dass er nicht alleine war. Albrecht, John und Alex waren noch bei ihm oben im Wagen. Sie schliefen zum Glück und so konnte er die Seilleiter runtersteigen, ohne Fragen zu beantworten, die ihn jetzt stören würden.

Es schliefen noch immer alle. Vermutlich hat er nur kurz geschlafen und das passte ihm ziemlich gut in den Kragen. Diesmal zog er sich seine Apostel Sachen an, die die schlafenden weißen Echsenpriester neben sich hatten. Danach verließ er den Wagen, sah aber kurz zu, wie die Echsenjungs vor dem Wagen wieder Fangen spielten.

„Götter habt ihr Energie!“, dachte er sich beim Zuschauen, bevor er dann weiterging. Seine Füße trugen ihn von selbst den leichten Hügel hinauf, wo zwei Bäume standen. Auch um diesen kleinen Hügel, waren soweit seine Augen reichten, überall Zelte aufgebaut.

Es war ein unglaublicher Anblick, unbeschreiblich und zugleich beängstigend. Es zog ihn noch weiter den Hügel rauf und zwischen den zwei Bäumen, die nur noch braune und absterbende Blätter hatte, lag Orion auf der Seite und blickte dem Hügel runter.

„Wie hast du mich gefunden?“

„Ich… meine Pfoten haben mich hierhergetragen, kann man wohl sagen.“

„Wolltest… du mich sehen?“

„Ja, das war meine Intention, wieso?“

„Weil normal niemand zu mir kommt, wenn ich es nicht will. Und ich wollte eigentlich alleine sein, weg von dir, Tom.“

„Komisch, auf der Hälfte des Hügels hat es mich aber hierhergezogen.“

„Dass dich deine Pfoten hierhergetragen haben, habe ich dir noch abgekauft. Aber das andere, ist nicht möglich.“

„Habe ich dir nicht schon oft genug bewiesen, dass ich das unmögliche vollbringen kann?“, grinsend sagte er das, obwohl er nun Angst hatte. Er hatte Angst, dass er nicht mehr selbst entschied, wohin er gehen wird. Das sein Traum das voraussagte, was auf ihm zukommen wird.

„Etwas… beschäftig dich Tom.“

„Ich… habe Angst, Orion.“

„Die hätte ich auch, wenn ich das machen müsste, was du vorhast.“

„Nicht nur das. Sondern…, dass es wirklich mein Pfad ist. Ich werde vor eine Entscheidung gestellt werden. Es wird einen einfachen Pfad geben und einen… von dem ich Angst habe.“

Tom setzte sich an den Baum neben Orion und sah runter zum Zelt Meer.

„Du redest so, als ob du eine Vision hättest.“

„Keine Vision, sondern ein Traum.“

„Ein Traum? Interessant.“

„Ja und ich glaube, dass ich den Traum von Alszsass bekommen habe.“

„Das ist Unsinn. Die Götter haben sich zurückgezogen.“

„Dann erklär mir mal, wieso ich so eine Aura in deine Augen habe. Erklär mich mal, was eine Pension ist? Was ist eine Tablette? Was sind Flugzeuge?!“

Langsam stieg ihm das alles über den Kopf. Er möchte und wollte nie der Auserwählte von allem werden. Er wollte nicht der Apostel werden, in den Krieg ziehen, oder dass es überhaupt zu einem Krieg kommt.“

„Das kann ich nicht. Doch… woher weißt du das es ein Traum von Alszsass war?“

„Weil sie mich gefragt hat, wie ihr Name ist und kurz bevor der Traum endete, fiel mir dann der Name ein.“

„Tom, du stehst unter Stress. Das ist normal für eine Sterblichen. Auch hattest du schon vorher Angst wegen deiner Entscheidung und im Traum, hat dir dein Geist einen Streich gespielt, oder versucht gerade damit umzugehen.“

„Wenn das ein NUR ein Traum war, wieso hatte ich noch alles in der Nase, was ich im Traum gerochen habe? Hier sind keine Blumen, oder Gräser zu riechen und, sie hat auch zu mir gesagt, dass ich ihren Enkel vertrauen soll.“

„Tom, das habe ich dir doch erzählt. Aus allen Informationen die du hast, hat dir dein Kopf diesen Traum zusammengebaut.“

„Und falls es doch kein Traum war, Orion.“

„Ist es auch egal. Du wirst immer vor Entscheidungen gestellt werden, dein ganzes Leben lang. Nimm einfach den Traum, als Traum an. Interpretiert nicht zu viel rein, sonst machst du dich noch ganz verrückt.“

„Vielleicht… sollte ich diesen Rat annehmen.“

„Ganz bestimmt sogar. Dort vorne ist dein Weg und, du hast dich schon entschieden. Nun stehst du nur noch vor der Entscheidung, ob du diesen Weg auch tatsächlich gehen möchtest. Aber wie ich dich so kenne und dich so einschätze, wird dich niemand aufhalten können deinen Weg zu beschreiten.“

Orion hatte Recht. Er sollte sich nicht weiter den Kopf über den Traum zerbrechen. Ob das Schicksal oder die Götter, er selbst wird den Weg wählen den er beschreiten will. Der Traum hat nur ausgesagt, was er ahnte und fürchtete. Nämlich, dass es kein einfacher Weg wird. Und seine Motivation war ungebrochen.

„Wieso wolltest du… nicht in meiner Nähe sein?“

„Weil ich in deiner Nähe nicht nachdenken kann. Wenn du da bist… dann möchte ich das du mich berührst. Und ich muss schon die ganze Zeit dagegen ankämpfen nur noch dich im Kopf zu haben.“

„Und worüber MUSST du nachdenken?“

„Nicht muss, sondern will. Weißt du Tom, die letzten Jahrhunderte bin ich nur gewandert, ohne Ziel und ohne Zeitdruck. Ich habe die Ewigkeit vor mir gehabt und wenn du sowas spüren würdest, dann wären dir die Belange dieser Welt auch egal gewesen, wie mir bis zuletzt. Jedoch… hat sich alles wandelt. Ich bin ein Teil des Schicksals geworden. Es hat mich aufgenommen und in deins verfrachtet. Unser Schicksal ist jetzt unweigerlich miteinander verflochten. Seelisch und Körperlich, spüre ich es ganz deutlich, dass du mein Schicksal bist und ich dir auf deinen Pfad folgen soll. Und egal wofür du dich entscheidet, werde ich an deiner Seite bleiben. Bis ich merke, dass du dein Schicksal erfüllst hast und vielleicht dann, endlich, habe ich meine Freiheit.“

„Wie meinst du das, Freiheit?“

„Ich meine damit, dass ich mein Ende gefunden habe.“

„Sowas solltest du nicht sagen. Jede Minute die dir geschenkt wird, ist eine Kostbarkeit.“

„Aber ich bin Müde vom Leben. 3000 Jahre hinter mir und eine Ewigkeit vor mir, ist eine sehr lange Zeitspanne Tom. Wie weit soll ich noch Wandern? Soll ich solange Wandern bis die Ozeane ausgetrocknet sind? Oder wir wieder eine Eiszeit haben? Ich… habe schon alles gesehen, was es zu sehen gibt.“

„Wenn… wenn ich so ein Geschenk bekommen würde, hätte ich endlich Zeit alles zu machen, was ich mir vorgenommen habe.“

„Das ist kein Geschenk Tom. Es ist ein Fluch. Und es ist der schlimmste, den man sich vorstellen kann.“

„Wenn man alleine ist, dann ja.“

„Ich bin alleine Tom.“

„Deine Familie, vergessen?“

„Mein Sohn und meine Tochter haben ihr eigenes Leben und bei meinem Weib kann ich… nicht sein. Weil es für die Sterblichen zu gefährlich ist.“

„Aber bei mir ist es nicht gefährlich.“

„Stimmt, und dennoch ist es für mich nur ein Wimpernschlang, bis du alt und grau wirst und dann von uns gehst.“

„Vielleicht ist es für dich ein Wimpernschlag, aber für ich ist eine noch eine Ewigkeit hin.“

„Und dennoch, ändert es nichts daran, dass du von uns gehen wirst.“

„Und deswegen, bin ich neidisch auf dich, Orion. Ich würde nicht die Ewigkeit wollen, sondern nur ein paar Jahre zusätzlich.“

„Willst du wirklich deine Geliebten zu Grabe tragen wollen? Willst du dich wirklich den Schmerz stellen wollen, jeden Tag?“

„Dann sollen alle die ich liebe, die ich als Freunde bezeichne, ein paar Jahre dazubekommen.“

„Wünsche, alles Wünsche die nie in Erfüllung gehen.“

„Ich weiß, aber vielleicht gibt es Wege, damit meine Wünsche in Erfüllung gehen.“

„Es gab sie, ja. Doch dafür müsstest du sehr gut mit einem Gott verhandeln können. Denn dein Wunsch, oder Wünsche, gehen gegen die Gesetzte der Welt einher. Und nur die Götter können die Gesetze umschreiben.“

„Und was ist mit dir? Bist du eigentlich nicht auch ein Gott?“

„Ich bin auch nur ein Produkt. Ich bin bei weitem kein Gott. Denn, Langlebigkeit bedeutet nicht Unzerstörbarkeit. Auch ich kann getötet werden, Tom. Und das ist einer der Gründe, wieso ich allein sein möchte.“

„Also hast du Angst vor dem Tod.“

„Natürlich. Vielleicht bin ich müde von Leben, aber ich würde mir niemals selbst das Leben nehmen. Besonders jetzt nicht, da ich ein Schicksal zu erfüllen habe, Tom.“

Es tat gut mit Orion zu sprechen. Orion hatte eine gewisse Sichtweiße, die ihm auf den Boden der Tatsachen zurückführte, wenn sein Kopf zu zerspringen drohte.

„Weißt du Tom, die Gespräche mit dir erinnern mich an meine Jugend. Es gab noch so viele Sachen zu entdeckten, dann hatte ich noch mein Weib, dass ich besteigen wollte. Dass leben war damals so bunt und abwechslungsreich. Und nun kam etwas von der Farbenvielfalt zurück. Ich spüre das die trostlosen grauen Tage vorbei sind für eine gewisse Zeit.“

„So sind die Tage der Sterblichen. Jeder Tag birgt was neues.“

„Ja. Auch daran kann ich mich wieder erinnern.“

„Dann ist es ja gut, dass ich doch gekommen bin, oder?“

„Natürlich! Ich sehne mich jeder Sekunde nach dir.“

„Und wieso lässt du es dann nicht endlich zu?“

Nun drehte Orion den Kopf zu ihm und Tom würde seinen Blick ganz deutlich.

„Aus… zwei Gründen. Der eine ist, dass du ein Männchen bist. Ich habe Angst vor Schmerzen, weil ich erst vor kurzem den Schmerz meines verstobenen Sohnes hinter mir gelassen habe. Und der zweite ist… mein Samen.“

„Dieser Schmerz den du erleiden wirst, ist nur von kurzer Dauer und wird schnell verschwunden sein. Und was soll mit deinen Samen sein?“

„Tom. Ich könnte sterbliche Nachkommen zeugen, wenn ich wollte. Sie würden mächtige Individuen sein. Denn in meinen Samen wohnt das göttliche inne. Wer weiß, was es mit dir anstellt?“

„Same ist Samen, Orion. Man schießt es aus dem Körper, wenn man seinen Höhepunkt erreicht hat. Sex soll spaß machen und spaß soll es machen Nachkommen zu zeugen. Doch ich bin ein Männchen und du kannst keine Nachkommen mit mir zeugen.“

„Schon, dass verstehe ich und weiß ich auch, aber ich weiß nicht, was das Göttliche darin mit dir anstellen könnte. Würdest du dich krank fühlen? Oder würdest du dich erbrechen? Es kann auch sein, dass ich dich mit meinen Samen töte.“

„Es könnte aber auch sein, dass du mir etwas von deiner Lebensspanne schenkst!“

„Wenn ich das könnte, dann würdest du mich gleich fesseln.“

„Ich würde dich sofort einsperren Orion. Frisch und warm soll es meine Kehle runterfließen und dein stöhnen wird die Stunden einläuten.“

Orion schnaufte aus und sah wieder den Hügel runter.

„Das wäre ein Wunsch, den ich mir Wünschen würde Tom. So bekämen wir beide das, was wir wollten.“

„Ja, eine Ewigkeit mit den Liebsten.“, seufzte Tom und blickte nun auch runter.

„Gebe es eine Möglichkeit das herauszufinden?“

„Wie meinst du das Tom?“

„Naja, was dein Samen bewirkt.“

„Da ich es nicht weiß… vielleicht gibt es unter den Sterbliche Aufzeichnungen. Oder, wir fragen meine Brüder. Aber… ich weiß nicht wo die sind.“

„Also… da habe ich eine gute Nachricht für dich.“

Orion drehte den Kopf zu ihm.

„Sechs sind gerade im Haus Rosé.“

„Wirklich?“

„So wurde es mir berichtet und da sie schon vieles verschossen haben, ist schonmal dein Samen nicht Giftig!“

Noch während Tom die letzten Worte sagte, schloss Orion die Augen. Ein sichtbarer Impuls ging von Orion aus, dass den Schnee um sie leicht aufwirbelte. Sein Körper geribbelte und seine Lungen vibrierten. Tom spürte was für eine Macht Orion hatte und das, am ganzen Körper. Jedoch, war sie fast ein nichts im vergleich von Frau Rosé. Da er jetzt ein Vergleich hatte, fragte er sich nicht mehr, wer Frau Rosé war, sondern mittlerweile, was sie war.

Wenn sogar ein Einhorn, ein Geschöpf eines Gottes, ein nichts zu ihr war, was war SIE dann.

Die nächsten Minuten drehte sich nur noch um Minerva Rosé und er konnte einfach keine zufriedene Antwort finden. Eine Echse kroch aus dem Zelt und zog den Stoff zwischen den Beinen zur Seite, um sich zu erleichtern und gerade als der gelbe strahl den Boden traf, schnaufte Orion wieder aus.

„Sie waren nicht gerade begeistert von mir zu hören.“

„Wieso?“

„Weil ich mich fortgepflanzt habe und das ist eigentlich verboten.“

„Ich vermute mal, wegen den ganzen Katastrophen.“

„Genau und wie gesagt, weil wir eigentlich nicht existieren dürften.“

„Ok. UND?!“

Tom war sehr nervös auf das, was als nächstes kommt.

„Es ist… nicht wirklich bestätigt. Aber… meine Brüder haben auch keinen Grund mich anzulügen. Was ich dir jetzt erzähle… MUSS unter uns bleiben. Versprich es mir.“

„Ok. Ich verspreche es dir Orion.“

„Gut… also… zwei meiner Brüder… anders. Anscheinend können wir, wir die Einhörner, Sex mit anderen Männchen haben, ohne das die Natur uns dafür bestraft, oder das Schicksal. Mein älterer Bruder und mein zweitältester, leben schon viele Jahre verwandelt in einem Dorf. Dort haben sie zwei Männchen für sich gewählt und sind mit ihnen vermählt. Um mal etwas anders zu erleben, haben sie die anderen vier von diesem Geheimnis erzählt und sind nur für viele Tage bei dir zu Hause. Also… sie sind schon… seit… 80 Jahren vermählt… un…“

„BITTE WAAAAAAAAAAAS!“

„d… ihr Fell glänzt noch immer wie am ersten Tag. Deswegen wollten sie nachdem Abenteuer bei dir, mit ihren Männchen bei euch einziehen.“

Das blies gerade Toms verstand davon. Sofort stand er auf und reckte die Hände in den Himmel. Tränen des puren Glückes rannen ihn über die Wangen und dann, sah er runter zu Orion.

Dann fing sein Verstand zu arbeiten an. Es ratterte und er setzte sich gleich wieder hin. Es gab noch zu viele offene Fragen deswegen.

„Und du lügst mich nicht an? Es ist kein Scherz von dir?“

„Ich lüge nie und das Scherzen habe ich schon längst verlernt.“

Tom sprach nun seine Gedanken aus.

„Das bedeutet, dass ihr doch Glücklich werden könnt, sofern ihr ein Männchen erwählt. Ihr dürft euch zwar nicht fortpflanzen, aber ihr könnt euch ein Partner wählen und mit ihm die Zeit zu verbringen. Das ist… einfach typisch von Alszsass, wenn ich das so sagen darf. Vielleicht seid ihr ein ungewolltes Produkt, doch Alszsass wollte das ihr zumindest etwas Glück im Leben bekommt. Vielleicht haben wir uns auch deswegen getroffen, weil du endlich wieder glücklich sein sollst. Vielleicht reagierst du deswegen so extrem auf mich, weil es für dich Zeit wird. Und ich bin sowieso eine Person, die andere glücklich machen möchte. Da stelle ich mir gerade die Frage, welche Menge man nehmen soll. Reicht es für jeden von meinen geliebten und, wollen sie das überhaupt? Bestimmt wollen sie das, weil wir dann alle zusammenbleiben wollen und dann können.“

„Tom, ich weiß nicht ob das ihr Schicksal so vorsieht.“

„Stimmt… wenn es man an das Schicksal glaubt. Deswegen und da vertraue ich dir, stelle ich dir die Frage: Würdest du das machen für mich und alle, die ich liebe!? Ich will keine Unsterblichkeit, es reichen mir nur ein paar Jahre für jeden.“

„Tom, was ist, wenn sie nichts mehr von meinen Samen bekommen? Würden sie rapide altern und dann sterben? Was ist, wenn das rauskommt? Ich glaube, du weißt nicht einmal annähernd, was das für euch als Sterbliche bedeutet, oder für uns als Einhörner. Dann gibt es noch andere Faktoren zu berücksichtigen. Müssen dabei Gefühle im Spiel sein? Wenn ja, welche? Und so weiter und so weiter.“

„Orion. Gehen wir mal davon aus, dass allein dein Samen reicht. Würdest du dann mir diesen Wunsch erfüllen? Ich meine… deine Brüder machen es schon bei mir und es scheint sie nicht zu stören. Wissen es eigentlich jetzt alle deine Brüder? Oder nur die zwei?“

„Wir… haben uns kurz zusammengefunden und es wissen jetzt alle davon und es schien, dass es sie nicht weiter bekümmert.“

Tom dachte kurz nach wegen dem, was er gehört hatte.

„Wie viele… Brüder hast du?“

„Zwanzig.“

„Und Schwester?“

„Nur mein Weib.“

„Nur ein Weibchen? Seltsam.“

Wieder dachte Tom nach uns sah dabei Orion in die Augen.

„Diese Information ist wirklich gefährlich. Sehr sogar! Das Dorf wo deine zwei Brüder gelebt haben hat sich bestimmt schon Gedanken darüber gemacht, wieso dessen Partner nicht alterten. Orion, kannst du deine anderen Brüder erreichen?“

„Schon, aber es wir dauern, wieso?“

„Weil bestimmt schon Gerüchte im Dorf ihren Umlauf machten. Und Gerüchte verbreiten sich. Nur zur Sicherheit, solltest du deinen anderen Brüden bescheid geben, dass sie sich ins Haus Rosé begäben sollen, oder dass sie dort sicher wären, wenn sie Gefahr für sich spüren.“

„Das… kann ich tun und… Tom, kann… ich dir deswegen wirklich trauen? Denn, meine Gefühle spielen gerade etwas verrückt deswegen und ich möchte meine Brüder nicht in Gefahr bringen, wenn ich ihnen das sage.“

„Um ehrlich zu sein… kannst du mir jetzt trauen. Und wie ich dir versprochen habe, werde ich es auch nicht weitererzählen. Jedoch, wird es rauskommen, wenn du mir meinen Wunsch erfüllst und dann kommen Fragen auf. Was soll ich dann Antworten?“

„Wenn es soweit kommen sollte… dann… ich weiß es nicht…“

„Ich auch nicht. Langlebigkeit ist etwas, was jeder möchte. Könige würde töten für dieses Geschenk. Ihr würdet gejagt werden. Umso wichtiger ist es jetzt, dass deine Brüder ins Haus kommen. Wenn es schon seinen Umlauf macht, was euer Samen bewirkt, dann könnte das die ganze Welt ins Wanken bringen.“

„Oder wir ziehen uns zurück und lassen euch sterbliche alleine, so wie wir es schon immer getan haben.“

„Schon, das wäre vielleicht die Beste Lösung. Aber deine Brüder haben schon den Stein ins Rollen gebracht. Ihr werdet gejagt werden. Vielleicht nicht heute, oder in einem Jahr, aber irgendwann werdet ihr von allen gejagt werden.“

„Wenn es einmal dazu kommt, dann werde ich dein Angebot annehmen und dann überlegen wir uns, wie es weitergeht.“

„Du weißt schon was du gerade gesagt hast, oder?“

„Ich… oh… stimmt!“

„Also… Orion… sagst du ja?“

„Bevor ich Antworte frage ich dich etwas. Wenn ich ja sage und ihr bekommt ein unnatürlich langes Leben, wie willst du das erklären, ohne mich zu involvieren?“

„Ganz einfach. Alszsass hat mich… hat mich… nein… das wäre eine einzig große Lüge…“

„Eben… diese Information ist einfach etwas, womit wir beide nicht umgehen können.“

„Ich… ja. Ja, du hast Recht. Dann… machen wir uns etwas aus.“

„Das wäre?“

„Machen wir es nur 30ig Jahre. Wenn du uns nur 30 Jahre schenkst, dann könnten wir es noch erklären.“

„Tom, wir wissen nicht einmal, ob schon ein Schluck von meinem Samen für immer reicht.“

Wieder dachte Tom darüber nach und die Verlockung für immer mit seinen Liebsten zusammenzuleben war so gewaltig, dass er nach irgendeiner Lösung suchte.

„Um ehrlich zu sein, Orion, ich bin jetzt etwas verzweifelt. Dass Schicksal und Alszsass, beide haben uns zusammengeführt. Wir wissen jetzt darüber Bescheid und ich hegte schon immer den Wunsch nach einem längeren Leben. Immer. Was bedeutet das für uns?! Können wir diese Information nutzen? Dürfen wir das überhaupt?“

„Ich fühle mit dir Tom. Für mich, ist diese Information nur eine Randerscheinung, kaum etwas von Belangen. Meine „Oma“ liebte solche Spielchen, immer. Sie ist das Leben und gab uns das Geschenk, wie es aussieht. Ich sehe es als Geschenk und Geschenkte soll man nutzen. Es liegt in ihrer Verantwortung, wenn… wenn... ich mein Samen teile. Wie du gesagt hast, war sie schon immer dafür das Leben das sie uns allen gab zu genießen. Wenn ich glücklich werden will und das will ich, dann wird unweigerlich der Samen fließen. Tom, ich will Glücklich werden und bei dir bin ich es. Ich möchte dich glücklich machen und deswegen würde ich meinen Samen mit den Leuten teilen, die du auswählst. Denn, ich vertraue dir. Ich… vertraue dem Schicksal und Alszsass, dass es schon gutgeht. Die Frage ist jetzt, ob du mir vertraust und die Sorgen mir überlässt für euer Leben?“

„Natürlich.“

„Ich… fühle mich geehrt Tom. Dann, werde ich meine Brüder ausfragen. Wenn du willst, kannst du mit dabei sein.“

„Echt? Wie geht das? Was muss ich machen?“

„Nun wie es geht ist leicht. Geschöpfte die stark mit der Magie dieser Welt verbunden sind, können mit anderen Geschöpfen die gleich sind, in Kontakt treten. Ich sehe wie diese Energie, die Gedanken in der Magie an mir vorbeiziehen. Es ist wunderschön und früher war es ein Farbenspiel im Wind um mich herum. Heute ist es nur noch selten, es zu beobachten wie die Gedanken an mir vorbeiziehen. Um mit dabei zu sein, musst du deine Stirn nur auf meine Stirn legen, den Rest mache ich.“

Aufgeregt drehte sich Tom zu Orion und er sah schon am Hals, wie der Hengst zitterte vor dem, was kommt.

„Wird es dir gut gehen… danach?“

„Ich… denke schon.“

Langsam senkte Tom den Kopf und bevor sie sich berührten, fing schon sein ganzer Körper zu kribbeln an. Und als sie sich dann berührten, spürte er einen mächtigen Sog und es wurde komplett weiß. Tom raste gerade aus und es fühlte sich auch so an, als ob er fallen würde. Jedoch hatte er keine Angst und gerade als er es ihm gefiel und die Augen schloss in die Unendlichkeit zu fallen, berührten seine Pfoten etwas Festes und, erst stand.

Als er die Augen öffnete, stand er auf einem See und über ihm war ein einzig blauer klarer Himmel zu sehen, der in alle Richtungen bis zum Horizont reichte.

„Willkommen in meinem Geist, Tom.“

Überrascht wandte er sich nach links und Orion, wie er ihn kannte, stand gemütlich da und sah ihn an.

„Du stehst auf meinen Erinnerungen. Es ist besser, wenn du nicht darin eintauchst. Denn, dann würden alle meine Erinnerungen in dich fließen und wir beide könnten es nicht regulieren, oder kontrollieren.“

„Du hast meine Fragen beantwortet, bevor ich sie überhaupt stellen konnte!“

„Ja, es ist das erste Mal, dass ich jemanden in meinen Geist lasse und ich arbeite daran noch. Ich kann deine Gedanken sehen, fühlen und lesen. Deswegen solltest du dir jetzt eine Mauer vorstellen und das so gut es geht, der um dich gezogen ist. Meine Brüder würden sonst alles aus dir Lesen können und ich glaube, dass du das nicht möchtest.“

Die Mauer die sich Tom vorstellte, war so Hoch wie das Haus Rosé, dicker als der dickste Baum und härter als Marmor.

„Gut… und nun stell dir vor, dass du immer die Mauer um dich hast. Fühle den Schutz der Mauer und beachte, dass du immer diesen Schutz spürst.“

Es ging leichter als Gedacht für Tom. Zum Glück war er immer kreativ in seinen Leben gewesen und schnell fühlte er die dicke Mauer sogar auf seinem Fell.

Nachdem dies geschafft war, schloss Orion die Augen und eine kleine Welle war auf dem Wasser zu sehen, welches Orions Erinnerungen waren. Kurz darauf spürte Tom gewaltig große Präsenzen. Viel gewaltiger als die von Orion und die kamen schon, so schätzte er, an Frau Rosés Macht ran. Nach einem Blinzeln, standen plötzlich zwei Einhörner neben Orion. Ihr Fell strahlte noch heller, die Mähne war noch länger, fast doppelt zu lang wie die von Orion und die von Orion berührte schon den Boden.

„Arion, Barion, das ist Tom.“

Die beiden Einhörner hatte im Gegensatz zu Orion ein gewaltiges, leicht geschwungenes Horn an der Stirn.

„Ist das der Sterbliche von dem du uns erzählt hast?“

„So ist es Arion.“

„Er ist gesegnet?! Wie kann das sein? Alszsass weilt nicht mehr unter uns!“

„Erfasst Barion. Alszsass hat ihn gesegnet und ich gehe von der Annahme aus, dass er der persönliche Schützling ist.“

Die beiden älteren Brüder von Orion schwiegen und umrundeten Tom einmal. Auch rochen sie an ihm und dabei spürte Tom, wie sie versuchten in seine Gedanken einzudringen. Zum glück versuchten sie es nur einmal, denn der eine Versuch von beiden ließ seine gewaltige Mauer fast einzustürzen.

„Wir glauben noch immer nicht, dass du mit ihm den Samen teilen willst, nachdem das mit deinem Sprössling passiert ist. Auch wir trauern noch um ihn, obwohl er ein Fehler der Natur war. Doch wie es schien, ist deine Wut verraucht, das ist uns auch vorhin aufgefallen. Hat er deine Wut verrauchen lassen? Willst du deswegen ihn besteigen?“

„Ja Barion, aber das ist nicht nur der einzige Grund. Alszsass hat uns zusammengebracht und aus irgendwelchen Gründen, vielleicht durch meine Fehler und die Entscheidungen die daraus resultierten, wurde ich eins mit dem Schicksal von Tom.“

Beide Brüder drehten den Kopf zu Orion, sodass sich ihre Hälse bogen und Tom spürte ihre absolute Verwunderung. Sprachlos sahen sie kurz darauf wieder Tom an und dann sich gegenseitig, bevor sie abermals Tom ansahen.

„Das ist nicht der einzige Grund, oder? Du hast unsere Schwester bestiegen, zweimal sogar. Wieso jetzt diesen Tom? Etwas muss doch deine Gefühlswelt verändert haben? Wie bei uns, als wir nicht mehr alleine sein wollten und wir unseren Partner erwählt haben.“

„Stimmt. Zum einen haben wir jetzt ein geteiltes Schicksal. Dann hat ihn Alszsass auserwählt. Das war der zweite Grund und der dritte ist, weil er so gut riecht und weil er eine Person ist, die das Leben liebt.“

„Und der letzte?“

„Arion, wenn ich den letzten Grund nenne, bin ich mir nicht sicher, wie du darauf reagierst.“

„Hab um mich keine Angst Orion. Auch wenn du die Gesetze gebrochen hast die wir aufgestellt haben, so bist du noch immer unser Bruder. Und wir sind schon mit einem Sterblichen zusammen, was unsere anderen Brüder verachten.“

Da sah Orion zu Tom.

„Lasst dich von Tom berühren, dann wirst du verstehen, wieso ich mich zu ihn völlig hingezogen fühle und meine Meinung zu den sterblichen geändert habe. Wieso ich meine Zukunft, meinen Samen mit ihm teilen möchte. All das wirst du dann verstehen.“

Arion kam einen Schritt näher und die gleichen Pechschwarzen Augen wie die von Orion, sahen auf Augenhöhe in Toms Augen. Tom hob die Hand und er wusste nicht, ob das wirklich so eine gute Idee war. Doch, als er langsam die Hand auf die Nüstern von Arion legte, spürte er das gleiche Kribbeln auf seiner Hand, wie bei Orion.

„Bitte… zieh… deine Hand davon…!“, hauchte Arion ihm entgegen und obwohl das Arion sagte, drückte der die Nüstern fester gegen seine Hand.

Aber aus Angst was er verursachte, zog er gleich seine Hand zurück als ihn Arion darum anbettelte.

Außer Atem und schwer schnaufend, ging Arion einen Schritt zurück und sah dann Orion an, behielt aber Tom noch weiterhin in Blickfeld.

„Was ist Arion?“

Arion antwortete nicht auf Barions Frage, sondern, sagte etwas, was Tom leicht besorgte.

„Was ist ER? Wie kann das sein?“

„Ich weiß es nicht Arion.“

„Arion, nun sag schon?“, wollte Barion nun endlich wissen und schritt zu seinem Bruder.

„Er ist… die Verlockung selbst. Tom… bringt mein Blut in Wallung, wie noch nie zuvor. Wenn ich nicht schon einen Partner hätte, dann würde ich mit Orion um Tom streiten und Kämpfen.“

Nun kam Barion zu Tom und drückte einfach die Nüstern gegen seine Brust. Sogleich drückte Barion immer fester und die Augen fingen zu flattern an. Gleich als Tom das sah, ging er rückwärts ein paar Schritte und besorgt sah er Orion an.

„Es ist… wie ein Rausch der puren Lust…!“, schnaufte Barion heiß aus und sah dann seinen Bruder Orion an.

Arion ging zu Orion, bis sich fast ihre Nasen berührten.

„Jetzt verstehe ich und ich würde gerne unsere anderen Brüder einladen.“

Orion sah zu Tom. Da verstand er, dass er entscheiden soll.

„Bevor ich ja oder nein sage, möchte Orion was von euch wissen.“, gab Tom an und stellte sich neben seinen Hengst.

„Dann frag Orion und wir werden Antworten.“

Orion zitterte leicht, dass sah Tom aus dem Augenwinkel und auch Tom, war nun nervös welche Information sie erhalten werden.

„Ich wollte von euch beiden wissen, ob eure Partner altern, obwohl ihr sie besteigt.“

Otion beide älteren Brüder sahen sich an und Tom konnte sie beide langsam unterscheiden. Barion hatte dichtere Augenwimper und hatte den Kopf mehr gesenkt, als Arion.

„Du… hast die Information geteilt? Obwohl wir dich darum baten es nicht zu tun?“, donnerte schon fast Arion.

„Ja, das habe ich getan und deswegen habe ich nach euch gerufen. Es gibt noch so viele Fragen, die ich habe deswegen. Vielleicht stimmt es euch aber etwas milder, dass ich es nur Tom erzählt habe.“

Wieder sahen sich Arion und Barion an, um kurz darauf sie beide anzustarren.

„Wenn wir dir Frage und Antwort stehen sollen, obwohl du unser Vertrauen missbraucht hast, wollen wir beide, dass du Tom mit uns teilst!“, sagte Arion streng.

„Ja, er soll uns allen gehören. Später.“

Da mischte sich Tom ein.

„Ich bin kein DING, das wem gehört. Also bitte, redet nicht so, als ob ich nicht da wäre.“

„Entschuldige Tom, aber du verstehst nicht was du für uns bist! Unsere anderen Brüder, die nicht mit uns in das Haus Rosé kamen, haben noch nie das Gefühl von Liebe und Lust verspürt. Auch die anderen vier, die im Haus sind, kennen das Gefühl nicht. Sie lernen gerade einmal was es bedeutet Lust, Wollust zu empfinden. Wir beide sind gerade zu Sechs in einem Raum und ich und Barion müssen unseren Brüdern zeigen, wofür das, was wir zwischen den Beinen haben, da ist! So komisch das auch klingt, du weckst in uns eine Seite, sogar bei uns beiden, die wir nicht einmal kannten. Es stimmt das wir einen Partner haben, den wir lieben, aber durch dich, können wir unsere Gefühle um ein Vielfaches verstärken. Also ist das nur fair, wenn auch unsere anderen Brüder von dir erfahren. Vielleicht würden sie wieder Lebensfreude empfinden in ihren düsteren Tagen.“, erklärte Arion Tom.

Nachdenklich sah Tom die älteren Brüder von Orion an.

„Ich… habe grundsätzlich kein Problem damit, aber ich teile mir selbst die Zeit ein, wann und wie lange ich Zeit für euch habe. Doch in den nächsten Wochen, bin ich unterwegs und ich werde keine Zeit haben für euch.“

„Tom, vielleicht hat es dir Orion noch nicht gesagt, aber Zeit spielt für uns keine Rolle.“, sagte Barion gleich und Tom hörte, wie erregt die Stimme des Hengstes war.

„Das weiß ich, ich wollte es euch nur sagen. Und für mich, spielt Zeit eine sehr große Rolle.“, konterte Tom und sah dann Orion wieder an.

„Gut, da Tom eingewilligt hat, werde ich unsere anderen Brüder rufen und währenddessen, kann Barion eure Fragen beantworten.“

Im nächsten Moment wurde Tom fast umgeworfen. Eine gewaltige Drückwelle ging von Arion aus, dass fast so fest wie eine Wand war. Das Wasser auf dem sie standen, kam nicht mehr zur ruhe und fing regelrecht zu erzittern an. Wellenartig ging das Licht von Arion aus und erstreckte sich bis zum Horizont.

„Arion ist der erstgeborene. Barion der zweitgeborene. Sie wandelten schon mehrere tausende Jahre vor meiner Zeit auf dieser Welt. Wenn man die Zeit als eine Linie betrachten würde, dass würden die zwei sogar außerhalb der Zeit leben. Denn ihre Geburt steht im Widerspruch zu Zeit, zu dieser Linie.“, erklärte ihn Orion leise und schnell.

„Also Orion, welche Fragen hast du?“

Noch bevor Orion fragen konnte, erschienen nach jedem Blinzeln von Tom immer mehr Einhörner. Sie alle sahen fast gleich aus. Nur gewissen Merkmale stachen bei jedem anderes hervor. Narben, die länge der Mähne, des Schweifs, oder der Haltung des Kopfes. Eine sahen majestätisch zu ihnen herunter, während die anderen traurig den Kopf runterhängen ließen. Auch in den Augen, sah Tom dezente Unterschiede. Er sah wie die meisten halb die Augen offen hatten und das war für ihn das Zeichen, von Resignation, Traurigkeit und von Müdigkeit. Tom sah einfach, wie müde sie von Leben waren und wie alleine sie sich alle fühlten.

Orions erste Frage kam dann, als alle da waren. 20 wunderschöne Einhörner standen um sie im Kreis und er hörte leise, wie Arion seinen anderen Brüdern von Tom berichtete.

„Altern eure Partner Barion?“

„Wenn wir das wollen, dann ja.“

„Wie meinst du das genau.“

„Es ist so, wie du weißt stammen wir vom Göttlichen ab und in unserem Blut fließt reine Magie. Somit ist auch unser Samen reine Magie. Also, Wünsche es dir einfach.“

„Du meinst… dass ich in meinen Samen den Wunsch abgeben kann, dass Tom nicht mehr altert?“

„Genau. Du kannst dir Wünschen, dass er für immer an deiner Seite steht. Oder dass er doppelt so lange leben kann. Oder dass er nur einige Jahre dazubekommt. Wenn du es dir wirklich wünscht, dann wird er beim bestiegen werden auch nicht mehr altern.“

„Bedeutet es, dass ich es mir beim Akt wünschen soll?“

„So ist es und es muss freiwillig von dir kommen. Du musst einverstanden sein, es wirklich wollen.“

„Kann man den Wunsch dann auch rückgängig machen?“

„Ja. Als ich meinen Partner traf, war er noch im Wachsen. 20 Jahre später äußerte er den Wunsch endlich den kindlichen Körper hinter sich zu lassen und ich wünschte es mir beim nächsten Akt. Seit dem Zeitpunkt ist er dann gewachsen und ist älter geworden. Als er zufrieden war mit seinem Körper, schenkte ich ihn wieder die Zeit an meiner Seite zu bleiben.“

„Also muss man sich das aus ganzem Herzen wünschen und dann geschieht es.“, stellte Tom fest und sah Barion an.

„Ist es nicht gefährlich?“

„Wie meinst du das Tom? Sprich bitte genauer.“

„Ich lebt jetzt wie lange mit eurem Partner zusammen, die nicht mehr altern?“

„Mehr als 80 Jahre.“

„Orion hat gesagt, dass du mit Arion und euren Partnern in einem Dorfe lebst, werden die Bewohner nicht misstrauisch?“

„Deswegen wollten wir jetzt zu viert in das Haus ganz einziehen. Dort wären wir nur Gäste und die restliche Welt würde uns kaum noch zu Gesicht bekommen.“

„Also sind die Bewohner misstrauisch geworden!“

„Ja, sind sie.“, sagte Barion und Tom hörte die Besorgnis in der Stimme.

Tom wandte sich kurz an Orion und sprach das aus, was er sich gerade dachte.

„Wie ich es mir gedacht habe. Das wird seine Runden drehen und es wird früher kommen als erwartet.“

Orion nickte.

„Vielleicht wäre es besser, wenn gleich alle deine Brüder ins Haus Rosé kommen. Ich würde mit Qadir reden, der dort das sagen hat und bestimmt kann er etwas bauen lassen, wo ihr unter euch bleiben könnt.“

„Eingesperrt sein? Ist das die Lösung? Ich weiß nicht.“

„Nennen wir es eine Zuflucht. Ihr könnt dort die Jahre verbringen, euch zurückziehen, bis die Gerüchte ins Leere verlaufen.“

Orion wollte darauf antworten, als Arion die Stimme erhob.

„Meine Brüder wissen nun alles, was ich weiß. Sie… würden dich gerne kennenlernen.“

Bevor sich Tom den anderen zuwandte, sah er, wie Orions Mundwinkel leicht nach oben gingen. In den Augen von Orion Brüdern, glaubte er zu sehen, wie sich die Hoffnung regte. Vielleicht war es die Hoffnung auf was Neues, oder auf ein Leben, dass sie nicht kannten. Oder einfach die Hoffnung, dass der Tag nicht mehr grau war, sondern endlich etwas Farbe bekommt.

„Tom, sie sind sehr nervös und sieh es ihnen nach, wenn sie vielleicht ungestüm werden.“, flüsterte ihm Arion zu, als er an ihn vorbeischritt und zu den anderen ging. Es war recht unangenehm von ihnen allen angestarrt zu werden. Aber, als ihm wieder bewusstwurde, was er für sie sein konnte, ging er mit offenen Herzen zu den 17 Einhörnern hin. Komischerweise traute sich keiner ihn zu Berühren wie es Barion getan hat. Also war eine gewissen Zurückhaltung da. Schnell wurde er dann umkreist und dem Hengst, der direkt vor ihm stand, legte er wie bei Arion, die Hand auf die Nüstern.

Sofort bekam das Einhorn große Augen und schwer schnaufend, schloss der Hengst die Augen und rieb dann den ganzen Kopf an seiner Hand.

Das Eis war gebrochen und in dem Moment, wo sie alle ihn berührten, zerbracht auch seine Mauer. Wie ein Gewittersturm hörte er alle ihre Gedanken, all ihre Sehnsüchte und ihre gier nach ihm. Er sah was sie alles mit ihm machen wollten, wie die Ewigkeit noch zu kurz für sie alle mit ihm war. Gleichzeitig, lauschten sie seinen Gedanken, spürte seine Angst, sahen seine Befürchtungen. Sie unterdrückten seinen Drang nach Hilfe zu schreien und in den Moment, war er ein Gefangener von ihnen allen.

Eine Druckwelle ging über sie alle einher und in nächsten Augenblick, lösten sie die ganzen Einhörner in weiße Rauchschwanden auf. Da seine Mauer weg war, spürte er von den anderen, die noch da waren, ihre Sorgen und Furcht darum, ob er nicht sofort seine Meinung ändern wird.

Doch das war ihm jetzt alles egal. Was sie mit ich gemacht haben, war einfach zu viel für ihn gewesen. Er fühlte sich verletzt, sein Geist und sein Körper fühlten sich missbraucht. Er fühlte sich dreckig und wollte nur noch von hier weg. Doch sein Wunsch wurde nicht erfüllt und deswegen, setzte er sich gleich hin und zog die Beine an.

Sie sorgen der anderen die noch da waren, waren kaum in Worte zu fassen.

„Arion, Barion!“, schrie schon fast Orion.

„Wir werden mit unseren Brüdern reden, dass dies nicht in Ordnung war.“

Ein Einhorn kam in sein Sichtfeld geschritten und er erkannte an der Narbe an der Stirn, dass es Orion war. Kurz und sachte stupste ihn Orion mit der Nase an, bevor er zu ihm sprach.

„Stell dir die Mauer vor Tom.“

Tom sah zu ihm auf und als er die ruhige Stimme von Orion hörte, und seine Gelassenheit am Körper spürte, konnte er schon wieder grinsen. Es dauerte länger als beim ersten Mal, aber als seine Mauer wieder da war, verschwanden auch die Gefühle der anderen.

„Es tut mir leid Tom, es tut uns allen leid. Sowas hätte nicht passieren dürfen und ich werde ein Ernstes Wort mit meinen Brüdern sprechen, dass sowas absolut verboten ist. Ich, Arion der Erste, verspreche dass sowas nie wieder passieren wird und falls doch, dann werde ich über meine Brüder richten.

„D-Danke. Aber… ich verstehe nun was ich für euch bin. Deswegen vergesse ich das, was passierte ist und ich vergebe ihnen. Ich würde vielleicht aus so handeln, wenn ich so ein Leben wie das ihre gelebt hätte und dann jemanden vor mir stehen sehe, der alles ändern würde. Eure Brüder lechzen sich doch auch nur nach Liebe und nach einem Leben, das voll von Freude und Glück sein wird.“

„So ist das leider. Und… wie pochen mit aller Gewalt an der Grenze, um wieder eingelassen zu werden. Ich… spüre ihre Reue und vermutlich wollen sie sich nur Entschuldigen.“

„Dann weise sie ab, diesmal. Ich…“, Tom hatte Angst das sowas nochmal geschieht.

„Sie sollten ein oder zwei Tage später anfragen, wenn ihr Blut nicht in Wallung ist.“, sagte er noch hinzu und atmete erst einmal mehrmals durch, bevor sie zurück zum Thema gingen.

„Gut Tom, dann werde ich mich jetzt zurückziehen und mit den anderen über das Reden. Sie werden euch auch nicht weiter behelligen, außer du und Orion ruft nach mir, damit ich sie dann wieder alle versammeln kann.“

Tom nickte und er spürte, dass Arion verschwand. Da hörte er Orion vor sich erleichtert aufatmen und dann entspannt, legte sich Orion vor Tom auf den Bauch. Kurz darauf, kam dann auch Barion und vor sich hatte er zwei Einhörner aufrecht auf der Seite liegen.

„Habt ihr noch Fragen?“

„Ja, habe ich.“

„Dann frag Tom.“

„Was kann euer Samen noch?“

„Soweit ich weiß, wurden unsere Gefährten nicht mehr krank und sie fühlten sich jeden Morgen frisch und gestärkt. Es liegt vermutlich an der Magie in unsrem Samen, dass sie stärk und gesund hielt.“

„Also ist euer Samen auch ein Heilmitte?“

„Das wissen wir nicht. Es beugt vor, ob es aber auch heilt, konnten wir bis jetzt nicht testen.“

„Ok und wieviel vom Samen braucht man, damit es dann wirkt mit dem Wunsch?“

„Das… wissen wir auch nicht. Wir haben bis jetzt noch nicht geteilt, wenn du verstehst.“

„Verstehe, dass muss ich dann mit Orion testen. Müsst… ihr immer euren Wunsch reinlegen, oder reicht es nur einmal und die anderen Akte sind nur ein Ausdruck eurer Liebe zum Partner?“

„Einmal reicht, dann entfaltet die Magie im Samen seine Wirkung.“

„Ok und mit entfaltet meinst du, dass es eine gewissen Anlaufzeit braucht?“

„Ja, es braucht ungefähr zwei Monate, bis die Magie sich völlig entfaltet hat.“

„Gut zu wissen, und die Stärkung?“

„Erfolgt nach einem Schlaf, wenn sich der Körper erholt, dann erfrischt unser Samen unsere Partner.“

„Und die Verabreichung? Ist das egal wie wir den Samen erhalten oder zu uns nehmen?“

„Es sollte ziemlich frisch verabreicht werden. Denn sonst verraucht die Magie und zerstreut sich.“

Da sah Tom zu Orion.

„Vermutlich darf es nicht austrocknen, sonst in die Magie futsch.“

Orion sah zu Barion.

„Ich denke wir sollten es so aufnehmen, wie es mein Bruder gesagt hatte, Tom.“, sprach Orion gelassen.

„Dann habe ich nur noch eine Frage Barion.“

„Die wäre Tom?“

„Wie geht ihr mit der ganzen Geschichte um? Wo stellt ihr die Grenze auf? Will dein Partner sein ganzes Leben mit dir verbringen, ich meine… die restliche Zeit? Die Zeit läuft weiter, alles verändert sich, wie geht ihr dann mit der Welt in 100 Jahren um?“

„Darüber habe ich letztens mit Arion gesprochen und wir haben uns entschieden, mit der Welt zu gehen. Wir wollen uns nicht zurückziehen, nicht mehr. Wir wählten das Haus Rosé aus, um die nächsten Jahre dort zu leben. Es ist eine kleine Welt in einer großen. Dort würden wir nicht so auffallen, weil keiner lange bleibt. Im Dorf sahen wir immer die gleichen Gesichter und wie sie langsam alterten. Wir aber alterten nicht und da fragten uns die Bewohner, wie wir das machen. Gleich am nächsten Tag sind wir dann abgereist. Und, wir sprechen es ab alle paar Jahre, ob unsere Partner noch mit uns gehen wollen, oder doch lieber ihr Leben wollen, bis der Tod kommt. Doch bis jetzt wollen wir alle vier zusammenbleiben.“

„Verstehe und das bedeutet, dass ihr das Haus Rosé als Zuflucht für eine gewisse Zeitspanne nutzt?“

„So ist es. In ein oder zwei Generationen werden wir das Haus wieder verlassen und uns wieder irgendwo niederlassen.“

„Ich habe das schon Orion gefragt…“, fing Tom an uns sah kurz zu Orion, bevor er sich wieder Barion zuwandte.

„Aber wie würdet ihr es aufnehmen, wenn ich eine wirkliche Zuflucht für euch und eure Partner bauen lasse? Wo ihr ungestört von der Welt dort draußen, die Zeit verbringt?“

Barion sah Orion an.

„Wie denkst du darüber Bruder?“

Orion senkte den blick und wirkte nachdenklich.

„Es klingt wundervoll… jedoch… wären wir dann eingesperrt sein, wenn das mit unsren Samen bekannt wird. Und somit würden wir unsere Freiheit verlieren. Vermutlich stehen wir schon kurz davor, weil ihr beide so unvorsichtig wart.“

Es trat Stille ein und in der Zeit, kam Tom eine Idee.

„Auf jeden Fall wissen die Bewohner nicht, dass es am Samen liegt, davon gehe ich mal aus. Sie wundern sich nur, wieso ihr und eure Partner nicht älter wurdet. Sahen die Bewohner eure Hörner?“

„Natürlich. Sie wussten was wir waren.“

„Dann gehen ich auch davon aus, dass ihr nicht in dieser Gestalt im Dorf gelebt habt, weil du oder Arion sagtest, dass ihr verwandelt im Dorf lebtet.“

„So ist es. Wir haben uns angepasst und gingen auf zwei Beine.“

„Dann haben sie euch nur als Einhörner angesehen. Was ist aber, wenn ihr keine Hörner mehr hättet?“

„Wie meinst du das genau?“

„Schau dir Orion an. Wenn er nicht so ein auftreten hätte und sich die Mähne und den Schweif etwas scheren lässt, dann könnte er als normaler Hengst durchgehen. So auch bei euch und keiner würde euch als Einhörner betrachten. Ihr würdet weniger auffallen und dann alle paar Jahre in ein anderes Land reisen, wo euch keiner kennt und ihr euch sicher seid, dass keiner euren Weg kreuzt, der euch vielleicht kennen könnte. Oder ihr Nutz die Zuflucht bei uns, was vermutlich der Fall sein wird, weil ich dort da sein werde, bis die Aufmerksamkeit der Leute wieder abflacht.“

„Du möchtest wirklich uns bei dir haben?“, fragte Barion nach.

„Ich möchte euch nur eine Zuflucht bieten. Wenn ihr es nicht wollt, dann sei es so.“

„Darf ich fragen, wieso du uns das überhaupt anbietest? Du schuldest uns nichts. Im Gegenteil sogar, was meine Brüder die angetan haben, ist schändlich und ich an deiner Stelle würde sogar nichts mehr mit uns zu tun haben wollen.“

Tom lächelte breit.

„Weil ihr auch Lebewesen dieser Welt seid. Wenn wir nicht gegenseitig auf uns Acht geben, besonders, weil ihr bis jetzt alleine wart, wer würde es sonst für euch tun?“

„Das ist… mehr als Gütig und Nett von dir. Ich… werde mit meinem Bruder darüber sprechen. Ich gehe davon aus, dass wir das Angebot annehmen werden. Sehr wahrscheinlich werden euch die anderen es annehmen, sofern sie auch von dir akzeptiert werden.“

„Das tue ich schon längst. Bespreche das mit deinem Bruder und mit den anderen.“

„Dann bedanke ich mich wirklich für dien Hilfe und deine Vorschläge. Du bist der erste sterbliche, der sich wirklich sorgen um uns macht, dass rechne ich dir sehr hoch an, Tom.“

„Ach, nicht der Rede wert.“

Barion nickte und stand langsam auf.

„Dann werde ich mich jetzt auch zurückziehen. Falls ihr fragen habt, oder einen Wunsch habt, dann meldet euch und ich und Arion werden alles in unserer Macht Stehende tun, um den Wunsch zu erfüllen.“

Noch bevor sich Tom verabschieden konnte, war Barion nachdem nächsten Wimpernschlag auch schon verschwunden.

Tom ließ nun zu über das gesamte Gesicht zu strahlen.

„Es freut mich dich strahlen zu sehen, Tom.“

Tom ließ seinen Kopf nach vorne schnell, um seinen Orion einen Hauch von einem Kuss auf die Nüstern zu geben. Das reichte aus, um Orion zum schnaufen zu bringen.

„Und wie machen wir das jetzt Orion?“

„Vertraust du mir Tom?“

„Ja.“

„Gut, dann werde ich keine deiner Wünsch wahrnehmen.“

„Hä? Wie ist das jetzt gemeint.“

„Lass dich einfach überraschen.“

„Du meinst, dass du selbst entscheidest?“

„Genauso ist es.“

„Das gefällt mir. Soll ich dir nun sagen, wem ich auswählen würde?“

„Wenn du mich in deine Gedanken, in deinen Kopf lässt, dann werde ich alles nötige erfahren.“

Tom sträubte sich wegen der letzten Erfahrung, die er erlebt hat. Aber, wie er gesagt hat, vertraute er Orion, denn, bis jetzt hat er nicht getan, was sein Vertrauen geschädigt hätte.

„Gut.“

„Danke Tom und ich möchte dir sagen, wie ich es vorhabe. Wenn ich alles Nötige weiß, werde ich entscheiden wann und wo. Ich werde dir sagen, was zu tun ist. Es kann auch sein, dass ich für eine gewisse Zeit nicht da bin, um das zu machen, was ich vorhabe.“

„Das klingt schon fast, als ob du über mich und meine Liebsten wachen wollen würdest.“

„Genauso ist es. Tom, es liegt nicht nur daran, was ich gegenüber dir Empfinde, sondern auch, was meine Wünsche sind. Ich habe jetzt auch Wünsche, die sich teils mit deinen Kreuzen. Ich weiß zum Beispiel, dass Barion und Arion nicht alles gesagt haben. Denn zu dem Zeitpunkt, als sie voller Sorgen um dich waren, konnte ich unbemerkt in ihre Gedanken eintauchen. Und was ich erfahren habe, werde ich nicht weitersagen. Doch eins sei gesagt, ich bin jetzt zu viel mehr imstande, als du denkst, als ich selbst vermutet habe. Ich werde etwas tun, was uns alle zugutekommt.“

„Orion, was hast du vor?“

„Etwas, dass allen zugutekommt, nicht nur dir und deinen Freunden und geliebten.“

„Ich hoffe du hast nicht vor…“

„Nein Tom. Ich werde etwas tun, dass vielleicht in 100 oder 200 Jahren erst wirklich zur vollen Blüte kommt. Das soll mein Geschenk sein, weil DU, für uns da warst und bist. Es soll mein Geschenk an euch sein. Und mach dir keine Sorgen, ich werde nicht gleich damit Anfang. Es ist ein Langzeitprojekt von mir.“

Tom vertraute noch immer Orion, obwohl das Vertrauen jetzt etwas verringert war. Wer weiß was er angestoßen hat und was Orion nicht erzählen möchte. Dennoch, jetzt wo alles beantwortet war und er Orion die alleinige Kontrolle übergebe hat, war es nun an der Zeit seinen Stein ins Rollen zu bringen.

Tom ließ seine Mauer verschwinden und im nächsten Augenblick, spürte er Orion Euphorie auf die Zukunft.

„Du kannst Orion.“

„Danke Tom. Dann werde ich jetzt in deinen Geist eintauchen.“

Es fühlte sich wie eine warme Umarmung. Als würde die Sonne im Hochsommer auf ihn scheinen, so fühlte sich Orions Geist in ihm an. Er spürte wie sorgsam und feinfühlig Orion immer tiefer tauchte und all seine Erinnerungen studierte und teils sogar ansah. Es gab nichts mehr, was er vor ihn verheimlichen konnte und es war ihm auch egal, dass er, Tom, so sein Leben verbracht hat und auch verbringen will. Er hatte keine dunklen Flecken, weil er selbst alles offengelegt hat. Manche Sachen ließen Orion vor Erregung erschaudern, andere wiederum ließen ihn kalt.

Nach einigen Minuten, zog sich Orion zurück und er Hengst vor ihm schnaufte überaus schwer und heiß aus.

„Dein Leben, war sehr schön und auch sehr traurig. Ich… verstehe nun was du meintest, dass man jede Sekunde des Lebens schätzen und auch nutzen sollte. Deswegen, danke Tom. Du hast mich… jetzt wirklich inspiriert. Und ich weiß jetzt alles nötige.“

„Und was wirst du jetzt tun?“

„Wie wäre es, wenn du das einfach mir überlässt.“

„Das mache ich ja schon, aber ich bin so nervös und ich möchte etwas vorbreitet sein.“

„Gut.“

„Was gut?“

„Einfach nur, Gut. Tom, ich verstehe das du Angst hast was ich machen werde, wie ich das machen werde. Doch sehe es so, wir haben genug Zeit übrig um mein Geschenk zu verteilen. Wie wäre es, wenn wir das Thema mit dem Wunsch im Samen, einfach fallen lasse und so täten, als ob wir nie was davon erfahren haben?“

„Das… das wäre mir auch am liebsten. Wenn wir von vornerein so Ausgehen, dann passt es mir sehr gut. Du kennst mich, ich würde das am liebsten selbst kontrolliere und regulieren.“

„Ich weiß. Deswegen vergessen wir jetzt das Thema und genießen einfach den Tag.“

„Gut.“, und mit dem Wort, raste Tom rauf in den Himmel und Orion wurde rapide kleiner. Als Orion nicht mehr zu sehen war, wurde es schwarz vor seinen Augen. Es dauerte viele Sekunden bis ihm bewusst wurde, dass er schon in seinen Körper steckte und er die Augen aufmachen konnte.

Ihm fiel erst auf, dass sie nicht mehr mit der Stirn verbunden waren, als er Orions Kopf einige Zentimeter von sich entfernt sah.

„Komm Tom, gehen wir etwas herum. Sie saßen jetzt fast eine Stunde in der Position und ich glaube, dass dir alles wehtut.“

Es stimmte, Tom tat tatsächlich alles weh und seine Muskeln taten so weh, als er aufstand und sich erst einmal streckte.

„Und wie geht’s dir Orion?“, fragte er ihn die Frage aller Fragen, nachdem sie schon ein paar Schritte gegangen sind.

„Frag lieber nicht und tu mir den Gefallen, und schau auch nicht nach.“

Tom kicherte und tat es auch nicht, obwohl die Verlockung sehr groß war.

„Und, wie denkst du jetzt über mich Orion? Jetzt, da du in meinem Kopf warst.“

„Es hat nur bestätigt, was ich selbst fühle.“

„Und was fühlst du jetzt?“

„Neugierde auf das, was du noch alles machen wirst. Ich habe vieles gesehen, aber selbst erleben, das ist das, was ich möchte.“

„Wie du vielleicht gesehen hast, ist das kein Zuckerschlecken.“

„Genau deswegen, möchte ich das ausprobieren. Wie gesagt, du inspirierst mich. Ich möchte selbst erleben, wie weit ich gehen kann und wo meine Grenzen sind.“

„Und Arion und Barion? Glaubst du das sie es mit mir auch treiben möchten?“

„Bestimmt Tom, bestimmt.“

„Ich stell mir gerade vor, wie ihr drei auf den Rücken liegt und…“

„Sag nichts mehr! Bitte…!“

„Eifersüchtig?“

„Auch, aber auch, weil das gerade etwas zu viel für mich ist.“

Tom gab Orion die Zeit die er brauchte und während sie einfach so gingen und ein Zelt nachdem andern hinter sich ließen. Verschwanden die Muskelschmerzen allmählich.

„Sie schlafen noch immer alle.“

„Aber nicht mehr lange. In ein oder zwei Stunden stehen sie alle auf, essen etwas, waschen sich und der Marsch geht weiter.“

„Wie sieht es jetzt eigentlich aus, haben wir schon die Landesgrenze hinter uns gelassen? Wann kommen wir zur Küste?“

„Geplant war es so, dass wir heute Nacht die Landesgrenze als erste von zehn Armeen überschreiten werden. König Richard und König Karl, haben dort mit der Allianz der Länder alle Schiffe in de Nähe ankern lassen, die in der Nähe waren. Wenn wir dann mit der Armee in See stechen, werden die ersten Schiffe von Ascardia uns entgegenkommen, um die nächste Armee aufzunehmen. Zehn Flotten von je 300 Schiffen, werden die Armeen übersetzen nach Ascardia. Zusätzlich werden riesige Schiffe von Archia kommen, die die mitnehmen, die es nicht auf die Schiffe geschafft haben. Die Schiffsflotte wird zwei Tage brauchen um Ascardia zu erreichen. Somit sind wir auch zwei Tage auf hoher See. Dann, werden wir etwas länger als 10 Tage brauchen, bis wir die große Wüste hinter uns haben und die Hauptstadt von Ascardia erreichen. Von dort aus sind es nur noch wenige Sunden bis zum Feldlager, wo sich beide Armeen treffen werden.“

Orion blieb stehen.

„Tom, Arion und Barion melden sich. Willst du dabei sein?“

„Kannst du ihnen sagen, dass wir erst in ein paar Minuten Zeit haben?“

„Kann ich, doch wieso sollte ich?“

„Weil ich Qadir dabeihaben möchte. Er ist der Chef dort.“

Orion schloss die Augen, um sie gleich darauf wieder zu öffnen.

„Sie warten gerne. Und ich soll dir ausrichten, dass es meinen anderen Brüdern mehr als Leidtut. Und…“

„Und was noch?“

„Willst du es wirklich hören, es ist für mich schon sehr… verstörend, aber zum Großteil kann ich es verstehen?“

„Natürlich, jetzt erst recht.“

„Gut… also… sie machen sich auf dem Weg zum Haus Rosé, dort darfst du dann alles… mit ihnen machen, was dir so vorschwebt. Als Entschuldigung natürlich.“

„Ach… das brauche ich nicht. Es reicht mir dich zu haben, und natürlich meine Geliebten und Freude.“

„Verstehe und danke.“

„Weißt du zufällig wo Qadir steckt?“

„Folge mir, der Wind wird mir den Weg leiten.“

Sogleich drehte Orion nach rechts ab und Tom folgte ihn in das Zelt Meer, wo jedes Zelt gleich aussah. Nach knapp zwei Minuten, blieben sie vor einem Zelt stehen und Orion senkte den Kopf.

„Dort drin ist er und er schläft.“

Tom öffnet das Zelt und er sah Kajan und Qadir, die engumschlungen tief schliefen. Seine Hand hob etwas die Decke und als er auch die Pfoten von beiden sah, die verknotet waren, knetete er die linke Pfote von Qadir. Qadir hatte eine wunderschöne Pfote und für ihn zu schnell, wachte Qadir dann überrascht auf.

„Ach Tom… du bist das…!“, weit wurde die Schnauze aufgerissen und ein lautes Gähnen war von Qadir zu hören.

„Wieso schläfst du eigentlich hier im Zelt, wenn du die Möglichkeit hast bei mir im Wagen zu schlafen?“

Qadir setzte sich auf und sah mit schlaftrunkenen Augen, die auch noch tiefrot waren, ihn an.

„Weil wir etwas Zeit für uns brauchen. Wir wollten… die letzten Tage miteinander verbringen.“

Tom seufzte, weil er Qadirs Entscheidung wirklich verstand.

„Qadir, ich brauche dich kurz, doch zuvor möchte ich wissen, ob du noch was fürs Haus machen, oder organisieren möchtest.“

Unschlüssig sah Qadir für ihn aus und auch das, verstand er.

„Wenn es nicht zu lange dauert, vielleicht. Worum geht es überhaupt?“

„Um eine Zuflucht für die Einhörner bei uns. Es sind höchstens 21 Stück und sie würden gerne auch unbehelligt bleiben.“

„Ok… und wie stellst du dir das vor Tom?“

„Vielleicht an Anbau an die Mauer? Ein großes Haus, viel Wiese.“

„Also schlicht, oder?“

Tom sah zu Orion und der nickte.

„Ja, vielleicht noch ein Platz mit einem Lagerfeuer darin. Aber es soll nicht frei zugänglich sein. Ich und zu sollten die Schlüssel dafür haben, sonst keiner.“

„Ok, Mehrstöckig vermutlich. Machen wir es gleich so, dass jeder ein eigenes Stockwerk bekommt, oder?“, Tom sah wie die Lebensgeister in Qadir zurückkamen und da entschloss er sich das Thema anzusprechen.

„Lass deine Phantasie spielen Qadir, mach was wunderschönes draus!“

„Dafür habe ich nicht die Zeit Tom.“

„Und genau deshalb frage ich mich: Was machst du eigentlich hier? Du musst doch das Haus leiten! Alle verlassen sich auf dich!“

„Ich… ich weiß. Doch ich muss was machen! Ich kann doch nicht nur im Haus bleiben und es leiten!“

„Doch! Genau das sollst du! Erinnere dich, was Minerva gesagt hat!“

Eine Vielzahl von Gefühlsregungen durchlitt Qadirs Gesicht, bis am Ende die Resignation herrschte.

„Ich hab’s ihr versprochen…“

„Genau. Du hast es ihr versprochen. Und nicht nur das! Bist du überhaupt die Liste weitergegangen, die du von ihr erhalten hast? Lofar, Banestra und Sartesh brauchen deine Führung, du musst sie noch einschulen… Götter, Qadir… dein Schicksal liegt im Haus und nicht hier!“

„G-Gut Tom… ich… war mir sowieso nicht mehr Sicher, ob ich richtig entschieden habe, als die Lichter des Hauses hinter einem Hügel verschwanden… Aber… was ist mit dir?“

Da ging Tom in die Hocke und setzte sich vor Qadir in das Zelt.

„Mein Schicksal führt mich weiter. Ich weiß und spüre das. Auch Orion sieht es so, dass ich noch was zu erledigen habe.“

„Und… die anderen?“

„Ich werde auf sie aufpassen.“

„Wenn du das sagst, dann glaube ich es sogar.“

Tom lächelte und strich Qadir einmal über den Kopf.

„Es liegt so viel Arbeit im Haus rum. Hilf meinen, deinen Freunden dabei. Ich wette sie gehen gerade in Briefe unter! Reservierungen müssen ungebucht werden, oder neu aufgenommen werden. Das liegt dir doch mehr, als das hier und das, was noch auf mich zukommt.“

„Tom, du klingst schon fast so, als ob du wüsstest wie alles ausgeht.“

Tom lächelte noch breiter, aber innerlich fielen seine Mundwinkel in den Keller, als er mit den Schultern zuckte.

„Wirst du… wirst du zurückkehren, denn gerade jetzt, sieht es nicht so aus.“

„Ich werde alles daran setzen zurückzukommen. Versprochen!“

Lange sahen sie sich in die Augen und die scharfen Augen von Qadir studierten ihn regelrecht.

„Gut, ich sehe das du die Wahrheit sagst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich auch Kajal darüber freuen wird. Wenn mir schon alle Muskeln wehtun, dann frage ich mich, wie es ihn wohl geht. Am ende der reiße würden vielleicht nur noch unsere Beckenmuskeln funktionieren und ich vermute nicht, dass wir so den Kampf überlebt hätten.“

„Gut gesprochen Qadir, also auf, wir haben jetzt eine Besprechung.“

„Hä? Wie jetzt?“

„Aufstehen und eine Hand auf Orions Schulter legen.“, Tom stand aus dem Zelt auf, um Qadir platz zu machen. Der war dick eingepackt und streckte sich erst einmal, bevor er sich neben Orion stellte.

„Mit wem haben wir jetzt eine Besprechung?“

„Mit Orions Brüdern. Vermutlich die ältesten Wesen auf der Welt.“

Qadir hob beide Augenbrauen und blinzelte mehrmals überrascht über diese Information.

„Es geht vermutlich über die Zuflucht Qadir und deswegen wollte ich dich dabeihaben.“

„Gut, gebt mir vorher noch ein paar Sekunden.“

Mit geschlossenen Augen massiert sich Qadir etwas die Schläfen, bis nach kurzer Zeit die Augen aufgingen.

„Bereit.“

„Gut, dann Hand auf die Schulter.“

„Tut mir leid Tom.“, meldete sich Orion.

„Aber die Schulter reicht nicht. Wir müssen unsere Köpfe berühren, sonst funktioniert das nicht.“

„Oh, da war ja was.“, sagte Tom und ging nach vorne zu Orion Kopf. Auch Qadir ging nach vorne und sah etwas nervös Tom an. Diesmal erklärte es Orion Qadir, dass er dann eine Mauer ziehen soll, wenn er dann die Augen öffnet. Nachdem Qadir es verstanden hat worum es ging und dann nickte, beugten sie sich beide nach vorne. Wie vorher, bevor sie sich berührten, fing Toms Körper zu kribbeln an und im nächsten Moment, fiel er schon.

Diesmal machte er gleich die Augen auf und wie erwartet, fiel er runter vom völlig blauen Himmel. Neben sich sah er Qadir dann fallen, der die Augen geschlossen hatte. Als sein Blick runterging, sah er Orion und im nächsten Moment, stand er und Qadir schon vor ihm auf den Pfoten.

Sogleich zog Tom die Mauer auf, denn es wäre jetzt fatal, wenn Qadir in seinen Geist eintauchen würde und etwas vom Samen der Einhörner erfährt. Wobei er es einmal als Fatal abstempelt, weil er nicht genau wüsste, wie Qadir das überhaupt aufnehmen würde. Nachdem Orion auch Qadir erklärte wie man die Geistige Mauer aufbaute, spürte Tom dessen Blick. Er gab das Zeichen und im nächsten Moment glaubte er gesehen zu haben, dass Arion und Barion aus Rauchschwanden entstanden waren.

Sogar durch die Mauer konnte er ihre Freude ihn zu sehen spüren. So stark waren ihre Emotionen und deswegen, sah er besorgt zu Qadir, der ihn schon fragend ansah.

„Barion in ich haben schon fast geglaubt, dass du uns nicht mehr sehen möchtest.“

Tom ging zu den zwei Einhörnern hin und Stellte sie erst einmal Qadir vor.

„Das ist Arion, der Erste und ist auch der Älteste aller Einhörner. Das ist Barion, der Zweitgeborene.“

Qadir ging zu beiden hin und verbeugte sich kurz

„Mein Name ist Qadir.“

Nachdem die Vorstellung abgeschlossen war und somit auch vor vormalitäten, wartete Sie ab, was die zwei Brüder zu sagen hatten. Es war dann Barion, der wieder sprach, während Arion nur einen im Blick hatte.

„Wir haben uns mit unseren anderen Brüdern besprochen. Grundsätzlich gefiel uns die Idee, nachdem wir ihnen von unserem Fehler erzählt haben.“

„Ihr habt es ihnen gesagt?“, musste Tom einfach nachfragen, weil das vielleicht zum Problem werden könnte.

„Natürlich. Wir verschweigen unseren Brüdern nichts.“, Antwortete Arion und sah schon fast instinktiv rüber zu Orion. Denn gerade jetzt, hat Arion gelogen in seinen und bestimmt in Orions Augen.

„Verstehe und habt ihr ihnen auch Verboten das andere zu erzählen?“

„Keine Sorge, wir haben das alles geregelt.“, antwortete wieder Barion.

„Gut, dann behalten wir das jetzt alles für uns und was ihr euch für eine Zuflucht vorstellt, könnt ihr mit Qadir verhandeln, denn genau deswegen ist er hier. Er muss es selbst hören, es sich im Kopf vorstellen können und er weiß auch, wie viel es kosten würde und wie ihr es finanzieren könntet.“

Wie ein Edelmann und Händler, stieg Qadir gleich ein und Tom war erleichtert von seinem Freund, nicht gleich mit Fragen bombardiert zu werden. Zu Orion zog sich Tom zurück und wollte gleich mit ihm leise reden, doch dann sah er wie Orion kaum merkbar mit dem Kopf schüttelte.

„Es ist also nicht ganz sicher hier.“, dachte sich Tom und weil es sehr wahrscheinlich so war, hörte er mit Orion zu, was die beiden Parteien besprachen.

Die Einhörner wollten einfach einen Ort haben, um umgesehen und fast ungestört ihre Jahre zu verbringen, bis sie genug hätten und wieder raus in die Welt zu gehen. Dass Arion und Barion einen Partner hatten und sie mit in das Haus genommen haben, kam auch zu Sprache und somit, müssten die Zimmer mindestens ein Doppelbett haben. Da nahm Qadir Toms Idee auf mit einem großen und hohen Turm, oder Haus.

Einige Minuten später war das Grundgerüst abgesprochen worden. Nun folgte die Finanzierung. Die Einhörner konnten Rohedelsteine anbieten, was Qadir ziemlich gut in den Kragen passte, da Gold schwer war und auch schwer zu transportieren war, besonders in großen Mengen. Schneller als Gedacht war auch das besprochen und Qadir und die zwei Einhörner sahen ihn an. Das war wohl sein Stichwort und deswegen ging er wieder zu ihnen hin.

„Alles besprochen und geplant?“

„Alles erledigt Tom.“, sagte Qadir grinsend.

„Gut, ich freue mich für euch. Arion, Barion, wollt ihr noch etwas sagen?“

„Nur das wir uns freuen dich zu sehen.“, mit sanfter Stimme sagte das Arion.

„Gut Brüder, bis auf bald.“, kam es hinten von Orion.

„Auf bald!“, sagten Barion und Arion und sofort fliegen Qadir und Tom hoch in den Himmel. Als es wieder schwarz wurde, öffnete Tom gleich die Augen und hob den Kopf. Kurz darauf machte auch Orion die Augen auf und Tom schüttelte Qadir an der Schulter um ihn so zu zeigen, dass er in seinen Körper war.

„Phuuuu… das war ein seltsames Erlebnis.“, kommentierte Qadir das Treffen und auch Tom, sah es als recht trocken an. Vermutlich, weil Qadir dabei war.

„Ok Qadir, wie sieht jetzt dein Plan aus?“, wollte Tom wissen und sein Freund grinste wieder über beide Ohren.

„Ich werde jetzt Kajal wecken und er wird heil froh sein im eigenen Bett zu schlafen.“

„Sehr gut, bevor ihr abreist, habe ich eine bitte an euch.“

„Die wäre?“

Tom erzählte seinen Freund von John und Alex, was Qadir nicht überraschte. Ob es die beiden waren, oder zwei andere Jungs, war in der Geschichte egal. Denn, die Chance war hoch, dass mindestens ein Junge sich im Wagen schleichen würde, um bei Tom oder wem anderen zu sein. Es war schon wahr, aber Tom hätte die Chancen nicht als allzu hoch eingeschätzt. Nachdem er erzählt hatte wo die zwei Jungs waren, gaben sie sich die Hand. Es war ein stiller Abschied, ein Abschied des Dankes von Qadirs Seite.

„Pass auf sie auf Qadir.“

„Und du auf dich, mein Freund.“

Sie beide wollten noch was sagen, doch behielten sich das für den Moment auf, wenn sie sich wiedersehen würden.

Tom ließ nun einen weiteren Freund zurück, hinter sich in seinem alten zu Hause. Und wer weiß wann er ihn wiedersehen würde. Ein regelrechter Trennungsschmerz kam auf und, während er zwischen den Zelten herumirrte, wollte er von Orion was wissen.

„Wie denkst du über Arion?“

„Ich verstehe worauf deine Frage abzielt. Auch er hat Wünsche und Pläne, so wie ich, oder wie du. Doch er ist ehrbar, glaub mir das. Auch mir ist das ins Auge gesprungen, wie dir, dass sah ich sofort an deiner Körperhaltung. Aber jeder von uns weiß etwas, was er nicht preisgeben möchte, weil die Gefahr besteht, durch diese Information Schaden anzurichten. Sogar du hast Qadir nichts vom Samen der Einhörner erzählt und du zählst ihn als Freund.“

„Aber nur, weil es besser ist nicht auf diese Kraft zugreifen zu können. Es soll sich alles im Ramen abspielen. Sogar ich möchte kein Zugriff darauf haben! Weil ich mir selbst nicht trauen würde, wenn man mich vor die Wahl stellt. Jede Entscheidung hat seine Konsequenzen und egal wofür du dich entscheidest, Orion, ich akzeptiere es vollkommen. Götter, es wäre schon ein Traum nur Zehn Jahre dazu zubekommen.“

„Wollen wir dieses Thema mit dem Samen lassen?“

„Ja bitte!“, Tom wollte es nicht mehr zu Sprache bringen, sogar vergessen wollte er es.

Abrupt blieb Tom stehen und drehte sich nach hinten zu Orion um. Dann ging er zwei Schritte auf ihn zu, sodass sie sich fast berührten. Orion sah langsam von der Brust rauf zu seinen Augen und hob dabei auch den Kopf. Da hob Tom langsam den rechten Arm und die Hand, glitt über die weiße und warme Wange.

Orion schloss die Augen und ein zittern ging vom Kopf aus über den ganzen Körper und zurück. Diesmal sagte Orion nichts, zog sich nicht zurück, sondern genoss einfach wie ihn Tom die Wange streichelte.

„Wann kommst du?“, fragte er Orion dann.

„Im Laufe… des Nachmittags…*schnauf*…!“

„Ich warte dann auf dich Orion.“, haucht er ihm zu und gab ihn dann einen langen Kuss auf die Nase. Als Tom die Hand senkte und sich umsah, wo sein Wagen war, schnaufte ihn Orion die gesamte warme Luft aus der Lunge auf dem Rücken.

Grinsend fand Tom sein Wagen weit hinten und ging auf direktem Wege dorthin. Nach wenigen Meter wurde ihm kalt und das war das Zeichen, dass Orion nicht mehr in seiner Nähe war. Es war auch gut, denn er hatte genug geredet in den letzten zwei Stunden.

Und nun konnte er endlich tat sprechen lassen.

Doch es kam leider alles anders.

Das Horn wurde geblasen.

Sein Plan alles stöhnend zu wecken und so ein wundervolles zweites Frühstück zu bekommen, war dahin. Denn, das Horn was geblasen wurde, war ohrenbetäubend und der Schall ließ seine Lunge vibrieren. Es brauchte danach nur ein paar Sekunden und das Lager erwachte zum Leben. Krieger krochen aus den Zelten raus. Sie streckten sich, dehnten sich und die meisten zogen einfach den Stoff vorne zwischen den Beinen auf die Seite und ließen ihre Blase freien Lauf.

Einige bemerkten ihn sofort und verbeugten sich tief, was teils komisch aussah, weil sie dabei die Beine spreizten, damit sie weiter ihr Wasser lassen konnten. Seine Haut fing zu kribbeln an, weil er so viele unterschiedliche Echsenpenisse sah, die er sich jetzt sofort einfach einverleiben wollte.

Aber dann sah er noch was anderes. Alle Krieger die groß machen mussten, machten dies links an ihrem Zelt. Sie hockten gemütlich, achteten, dass ihr Gemächt nicht den Boden berührte, um dann einfach ihren Haufen zu setzen.

Mit jeder Sekunde die verging, erkannten ihn immer mehr und er verstand endlich, was sie alles zu ihm sagten. Meistens war es ein „Guten Morgen Apostel!“, aber es kam dann noch viel mehr dazu.

„Möchtet ihr mich einmal ficken? „Mein Samen gehört euch!“ „Mein Arsch juckt, Apostel!“

„Ich liebe euch!“ „Bitte nehmt mich zu euch!“ „Mein Traum!“

Und noch viel mehr solcher kleinen Sprüche, die Verlockung und Gier in ihm aufkommen ließen, hörte er. Er nahm sich die Zeit, kurz mit ihnen zu sprechen, um das Angebot abzulehnen, aber nicht komplett auszuschließen. Dabei legte er seine Hand auf ihren Oberarm, oder auf der Schulter, um ihnen Trost und Mut zu spenden. Schnell sprach sich es rum das er hier war und immer mehr Echsen kamen zu ihm. Die Verwunderung, dass er ihre Sprache nun sprechen konnte, schwand schnell und die meisten lauschten einfach seinen Worten, wenn er mit jemanden sprach.

Dabei fiel ihm auf, dass auch Echsendamen da waren, die aus den Zelten gekrochen kamen. Sie waren keine Krieger und Tom hatte davon gehört, dass, wenn eine Armee sich bewegte, auch eine große Menge Weibchen mitreisen. Meistens sind das ein oder zwei Bordelle, die Mobil immer bei der Armee sind, um die Krieger in der Nacht zu wärmen und mit ihnen zu schlafen.

Wie es aber bei den Echsen aus Archia gehandhabt wird, weiß er nicht und er war schon recht neugierig, wie es bei ihnen so war.

Es verging nicht viel Zeit, bis das zweite Horn zu hören war. Nachdem Tom seine Hände runter von den Ohren nahm, löste sich die Menge schnell auf. Zwei Echsen blieben bei ihm stehen und sahen dorthin, wohin die anderen gegangen waren.

„Was bedeutet das zweite Hornsignal? fragte er die zwei, die beide so groß wie er und um einiges Muskulöser waren.

„Das Essen ist fertig. Wir sollen uns jetzt unser Essen holen, essen und nachdem nächsten Signal die Sachen packen.“

„Dann geht! Esst und stärkt euch!“, sagte er voller Sorge. Denn ein Marsch mit leeren Magen ist eine Qual. Da sagte die linke von den zwei Echsen, etwas was Tom auch gehofft hätte.

„Und ich dachte, dass ich das nie mehr hören müsste…!“

Die andere Echse nickte und als er sah, dass sie beide feuchten Augen bekamen, gab er ihnen einen Kuss auf die Wange und packte ihre Hände.

„Kommt!“, sagte er und führte sie bei den Händen zur Feldküche. Sie zu finden war leicht, er folgte einfach den anderen Echsen. Was daraufkam, war erwartet. Wieder war zu hören wie sie alle Apostel sagten, als die Echsen nach hinten sahen und ihn erkannten. Sie machten ihn den Weg frei, um sich dann kurz darauf ihn anzuschließen. Als er endlich dann die Feldküche erreicht hat, war schon fast die gesamte Armee hinter ihm. Über Hundert Echsen schöpften die gute und mit viel Gemüse in der Gemüsesuppe, das Frühstück in unzählige Schüsseln, damit die Krieger sie dann einfach mitnehmen konnten. Tom gesellte sich zum Schöpfteam und stand dann Schulter an Schulter bei ihnen, um die unzähligen Krieger zu ernähren.

Es war schweißtreibend und hart immer die gleiche Handbewegung zu machen. Und die anfängliche Überraschung und Ehrfurcht von den Köchen, schmolz schnell dahin, als er das gleiche wie die anderen Köche machte. Nachdem er das fünfte Mal gerufen hat, dass sein Bottich leer war, wie die anderen hundert vorne, hatte er schon jeden Handgriff inne und die Köche sahen ihn schon als einen der ihren. Natürlich war Körperkontakt vorprogrammiert, was ihn überhaupt nicht störte, aber weil er eben der Apostel war, sah und spürte er immer öfters, dass sich bei den Echsen um ihn herum ihre Lenden meldeten.

Zügig ging es voran und dennoch dauerte es lange, sehr lange, bis er endlich das Ende der Schlange langsam erblickte. Bis es aber soweit war, dass er der letzten Echse das Essen reichte, fiel schon der tausendste Schweißtropfen von seiner Stirn. Seine Hände waren voll mit Blasen und sein Kreuz brachte ihm fast um. Doch als es geschafft war und kein Krieger mehr vor ihnen war, war er nicht der Einzige, der sich einfach umdrehte und sich erschöpft gegen die lange Anrichte anlehnte.

Natürlich versammelten sie sich kurz um ihn und verbeugten sich dankend für seine Hilfe. Kurz sah er sich die Blasen an seinen Händen an und als er den Blick hob, sah er etwas was ihm nicht gefiel. Fünf Echsen bereiteten gerade eine große Platte vor. Geschmorrte und gebackene Hühnerkeulen, gekochte Kartoffeln und Gemüse wurden schon auf die Platte gelegt. Und während noch so viel draufkam, machten sie die Schöpfeinheit wieder an die Arbeit.

Sie marschierten durch die Feltküche und Tom sah, wie hinten dann die Nutztiere geschlachtet wurden. Es war nicht schön anzusehen, wie alles von ihnen verwendet wurde und sie grob zerteilt wurden. Um sich das nicht anschauen zu müssen, ging Tom zu den fünf Echsen hin, die die Platte vorbereiteten.

„Für wen ist das?“, fragte er sie und nach einer tiefen Verbeugung, grinsten sie und sagten: „Für euch Apostel.“

„Vielen Dank, aber ich möchte das essen, was die anderen Krieger essen.“

Geschockt sahen sie ihn an, dann die Platte, die wunderschön und Lecker aussah.

„ABER…!“

Da winkte er sie zu sich und als sie bei ihm standen, sah er ihre Angst.

„Schaut. Ich bin doch für euch da und nicht umgekehrt. Unsere Krieger brauchen das gute Essen, nicht ich, der in einem Wagen sitz und euch beim Marschieren zuschaut. Bitte missversteht mich nicht falsch, ich habt wirklich wunderschön vorbereitet und allein die Suppe, war schon wirklich lecker. Also seid ihr sehr gute Köche und versteht bestimmt, was wer bekommen soll.“

Die Fünf sahen sich an, wirkten nervös und dann sah einer der fünf nach hinten, wo noch geschlachtet wurde.

„CHEF!“, rief die Echse und einer der gut 30 Echsen hob den Kopf, wo die Tiere geschlachtet wurden.

Diese Echse war groß und stark, wie fast alle in der Armee. Mit bluten Händen und einem Beil in der Hand, kam die grüne Echse breitbeinig zu ihnen gestampft. Lächelnd verbeugte sich die Echse und behielt die Position inne.

„Morgen Chef.“, sagte Tom und strich den Chef sanft über den Kopf.

„Mein Apostel, gesandter von Alszsass, was beschert mir die Ehre, dass ihr mit mir sprechen wollt?“

„Der Apostel möchte nicht sein Essen, essen und will stattdessen das Kriegeressen haben!“

Der Chef der Feldküche drehte leicht den Kopf uns schielte rüber zu den fünf Echsenköche.

Kurz war es still, bis der Chef sich noch tiefer verbeugte und schon fast mit gebrochener Stimme was fragte.

„Haben… wir was falsch gemacht? Seid ihr böse auf uns?“

Da Packt Tom ihn an den Schultern und zog ihn hoch, bis sie auf Augenhöhe waren.

„Nein, ihr habt alles sehr gut gemacht. Aber ich komme aus Verhältnissen, wo ich solche Platten auch nur gesehen habe. Ich bin völlig zufrieden, wenn ich das bekomme, was die Krieger bekommen.“

„Aber… wir haben kistenweiße nur das beste für euch gelagert! Was…“

„Gibt es den anderen, oder esst es selber. Kocht daraus was Feines. Macht die Krieger glücklich. Viele wollten nicht mehr in den Krieg ziehen. Schenkt ihnen ein Moment, wo sie sich daran erinnern können, was auf sie wartete, wenn sie zurückkehren.“

Der Chef sah ihn voller Güte in den Augen an.

Sie beide lächelten und nickten.

„Ich werde bei der Nächsten Rast was Feines für jeden daraus kochen mein Apostel. Ich werde persönlich sagen, dass es Euer Wunsch war, dass sie das zu essen bekommen.“

„Genau da wollte ich hören. Euch allen, gebührt mein Dank! Ich freu mich schon aufs nächste Essen!“

Zum Abschied, legte er bei jedem die Hand auf die Schulter und verabschiedete sich mit einem Kuss auf ihre Stirn.

Tom war ziemlich glücklich etwas zu tun gehabt zu haben und es hatte noch eine Nachwirkung. Die Feldküche war motiviert, die Krieger sahen ihn, er war bei ihnen und hörte sich das an, was sie alle zu ihm sagten. Auch das hob die Stimmung, weil er sich so wie sie verhielt und das gleiche aß, was jeder andere hier zu sich nahm. Er saß bei den Kriegern am Feuer und allein seine Anwesenheit beim Essen, brachte viele zum Schwärmen, oder ließ sie ihre wildesten Tagträume erleben. Seine Anwesenheit führte auch dazu, dass die Erregung der Krieger nichts Schamvolles war.

Tom saß auf einer Kiste mit einer anderen Echse bei Feuer, die sehr erregt war durch seine Anwesenheit und durch den leichten Körperkontakt an der Hüfte. Sie alle beim Feuer lauschten gerade eine Geschichte von einem Krieger, der erzählte, wie er beim Sturm einer Hauptstadt die Mauer erklomm und oben ein Massaker anrichtete. Dabei legte Tom der großen blauen Echse einen Arm um die Schulter und mit der freien Hand, fing er ihn die Brust zu streicheln an.

Das sahen die anderen Echsen und schon fast keiner hörte den Geschichtenerzähler mehr zu, weil alle auf seine Hand sahen. Der Krieger erbete regelmäßig und hielt dann den Atem an, als die Geschichte langsam zu ende ging. Denn, seine Hand streichelte sich immer weiter nach unten.

Die Geschichte endete und seine Hand war schon am Gürtel angelangt. Die Spannung am Lagerfeuer war zu spüren, starke und höchst erregte Männchen roch man und dann, war das Schnaufen am Feuer zu hören. Tom küsste sich von Schulter rauf bis zum Hals beim Krieger und gleichzeitig, hielt er den erigierten Penis in der Hand. Er pochte, war heiß, dick und überaus fest.

Als er bei der Wange angelangt war, hatte er schon die Eichel in der Hand, der Krieger hatte die Beine gespreizt und die anderen Echsen beim Feuer, schnauften noch lauter, als sie sich selbst befriedigten und er den Krieger zum stöhnen brachte. Gekonnt massierte er ihn über die Eichel, über den Eichelrand mit den ausgeprägten Höckern. Die schleimige Vorfreude nutzte er um noch einfacher über die Eichel und über die Höcker zu gleiten. Er kannte durch Haslar alle stellen und während er mit den Fingern die Stellen stimulierte, konzentrierte er sich mit dem Daumen um die Zitzen förmige Penisspitze.

Als es soweit war, hatte ihn der Krieger schon am Kopf umarmt und schnaufte heiß aus in sein Ohr. Als er Körper sich verspannte, erbebte und der Penis in seiner Hand vollkommen aufgepumpte wurde, tropfte der Speichel auf Toms Ohr und das Feuer zischte mehrmals laut.

Kurz darauf kamen dann die Krieger beim Feuer und der herbe Geruch von Sperma schoss Tom in die Nase. Er konnte nichts sehen, weil der Krieger dem er dem Penis noch immer massierte, ihn an sich drückte und nicht mehr loslassen wollte.

Nachdem nichts mehr aus der Penisspitze kam, behielt er die Eichel einfach in der Hand. Heiß atmete der Krieger erleichtert aus.

„Ich wünsche… dass ihr das immer machen würdet… dass ich nochmal in den Genuss komme, von euch berührt zu werden. Ich hoffe… dass ich die Schlacht überlebe, um das noch einmal zu erleben!“

„Das wirst du. Wenn du die Schlacht überlebst, dann werde ich euch alle beim Haus Rosé willkommen heißen, wo ihr die nächsten Tage die schönsten Sachen erleben werdet!“

Erst als Tom den schlaffen Penis in der Hand hielt und er vom Krieger mit Küssen überschüttet wurde, wurde er losgelassen. Da sah er dann, was er angerichtet hat. Die vielen Krieger beim Feuer saßen nun zu zweit nebeneinander und wild küssten und knutschten sie miteinander. Und hinter diesen Kriegern, zwischen den Zelten, standen andere Krieger die ungeniert sich selbst befriedigten. Das nutzen andere Krieger aus und starrten, während sie sich selbst den langen und steinharten Penis massierten.

Dann erst sah er zum Krieger auf, der bei ihm saß. Dieser Krieger hatte ein Auge verloren und eine Große Narbe zeigte jedem, wie schwer der Treffe war, wodurch er sein Auge verlor. Der Kiefer war ausgeprägt, scharfe rote Augen sahen zu ihm runter, die leicht feucht waren.

„Tu mir ein gefallen und sag weiter, dass sich die Krieger selbstbefriedigen sollen. Es ist mein Wunsch, dass sie heute Ihr Samen für mich verschießen sollen. Alle sollen es machen, aber wenn der Marschbefehl kommt, dann sollen sie auf dem Befehl hören.“

„Mache ich.“, sagte der Krieger und stand gleich auf. Doch der Krieger ging nicht davon.

„Mein Apostel… ihr müsst mich schon loslassen.“, er hat es ganz vergessen. Noch immer hielt er die Eichel in der Hand und der Penis rosarote Penis war gebogen, als der Krieger neben ihm stand. Gleich ließ Tom den schönen und geilen langen Penis los, nur um dann den rechten Hoden zu packen.

Er beugte sich noch vorne, hob dann beide faustgroßen Hoden etwas auf und er weiche graue Hodensack, bewegte sich leicht auf seiner Hand. Beiden Hoden gab er einen Kuss und er roch dabei, wie wunderschön männlich und herb der Krieger im Schritt roch.

„Mögest du starke Kinder bekommen.“, segnete er ihn nachdem zwei Küssen auf den Hoden, um sie dann von der Hand runtergleiten zu lassen.

„Ich habe schon drei Kinder, mein Apostel. Aber nun werde ich noch sechs weitere Zeugen können!“, rief schon fast der Krieger und einige Krieger am Feuer spornten den an, dass Sechs noch zu wenige seien nach dieser Segnung.

Innerhalb von Minuten verbreitete sich sein Wunsch. Er hörte es von überall schreien, wie die Nachricht weitergegeben wird. Und das Lager erwachte ein weiteres Mal, diesmal aber schnaufend und stöhnend.

Da fragte er sich, wie viele Krieger es wirklich sind, die dieses Heer bildeten.

Auf den Weg zurück zum Wagen, sah er nun überall das gleiche. Jede Echse masturbierte, oder wurde zum Höhepunkt gebracht. Ob im Stehen, im Liegen oder im Sitzen, von überall her schoss der frische Echsensamen durch die Luft und landete irgendwo, oder auf irgendjemanden drauf. Die Krieger die ihm erblickten, kamen stöhnend und schoss ihr Sperma auf ihn rauf und jede Ladung probierte Tom mit dem Finger. Und jedes Mal, wenn er eine andere Ladung probierte, pochte sein eigener Schritt immer heftiger.

Langsam wurde es im Lager zu einer Massenorgie. Krieger boten einfach den Hintern dem anderen an und schnaufen und stöhnend, wurde Penisse einfach in die Hintern gerammt. Es wurde gerammelt, geblasen und laut gefickt, egal wo er hinsah. Das masturbieren hörte schließlich komplett auf, um einfach jemanden zu besteigen und im heißen Körper abzuspritzen. Es ging immer wilder zu im Lager und alle ließen den Druck in den Lenden in jede Körperöffnung ab, was die Zehn Jungs von ihm, zum auslaufen ließen. Zumindest dachte sich das Tom. Aber auch dies kam anders als er sich das vorgestellt hatte, als er den Wagen erreicht hat.

Seine Jungs waren nicht zusehen vor dem Wagen und auch rein, konnte er nicht sehen, da der rote Seidenumhang die Sicht rein versperrte.

Leise stieg er auf seinen Wagen und schob den Vorhang zur Seite. Ihm bot sich ein ruhiges Bild an. Seine Liebsten saßen im Keis, eingehüllt in Decken und aßen die Suppe die er mit Orion vorbeigebracht hatte. Haslar, Resdel und Hubek saßen separiert weiter hinten und unterhielten sich leise. Ganz hinten bei den Tieren war die Wand weg und draußen aßen seine drei Tiere gerade ihr blutiges Frühstück. Rax und Randal haben sich keiner Gruppe angeschlossen. Diesmal Zehn weiße Priester bauten die Innenwände ab und es sah so aus, als ob sie von den Innenwänden ein Bad zusammenbastelten im dritten Abteil.

„Guten Morgen!“, sagte er laut und seine Freunde und Geliebten sahen auf und grüßten ihn alle Herzlichts. Sie grinsten, lächelten und winkten ihn zu. Sogar Adelbert sah ihn strahlend an. Tom strich an den Köpfen entlang, an die er vorbeiging und sein Ziel, waren die drei Priester. Die waren so sehr in ihrer Diskussion vertieft, dass sie ihn erst dann bemerkten, als er von hinten Haslar umschlang und ihn einen dicken feuchten Kuss auf die Wange gab.

Die anderen beiden Priester beobachteten dies schweigend und mit großen Augen.

„Worüber habt ihr gesprochen?“, wollte Tom wissen und der starke rotbemalte Resdel, der blaubemalte und dünne Hubek, starrten Haslar an.

„Nun Tom… ich habe ihnen berichtet, und ich bin dabei ins Detail gegangen, wie wir unsere drei Tage verbracht haben.“

„Ach… das war ja noch nichts! Was ich mit manchen Gästen gemacht habe, das hättet ihr erleben sollen!“

Haslar schmunzelte und sah zu den anderen zwei Priestern rüber.

„Aber es war gewaltig!“, stieß Haslar aus sich und ließ die Brust anschwellen.

„Es ging.“, Tom wusste nun worum es ging.

„Aber du hast dich gut geschlagen mein Lieber. Du hast Stufe eins von drei gut geschafft. Doch die nächsten zwei Stufen stehen noch vor dir!“

Entrüstet starrte ihn Haslar an und der Kehlkopf ging einmal hoch und runter, bei lauten schlucken.

„Jedoch… glaube ich nicht, dass deine Kollegen überhaupt die erste Stufe schaffen würden!“, gab er ihn dann doch noch Rückendeckung und die Ehre zurück.

Da hüstelte Hubek und Resdel sah Tom Kampfbereit an und sagte etwas, was Tom fast zum Lachen brachte.

„Wenn du wüsstest was ich schon alles im Bett erlebt habe mein Apostel!“, sagte Resdel voller Stolz, aber Haslar konterte sogleich.

„Du hast keine Ahnung Resdel. Wenn ich du wäre, würde ich jetzt still sein, oder Tom wird dir was anderes Zeigen und dich zum Weinen bringen!“

Hubek entzog sich dem streit und sah stattdessen in Toms Augen.

„Mein Apostel, die Kinder warten sehnsüchtig oben auf dich. Wie wäre es, wenn du sie besuchst und dein Spaß hast, bis das Bad und wir bereit sind?“

Das war ein guter Vorschlag fand Tom.

„Wann ist das Bad bereit?“

„Wir werden es dich wissen lassen mein Apostel. Nun geht und habt spaß!“

Da ließ sich Tom nicht zweimal sagen und sogleich stand er auf und auch dann Haslar. Sein Freund half ihn beim ausziehen seiner Kleidung und sein Knoten war schon vollgepumpt, als er zur Seilleiter ging. Bevor er hochstieg, sagte er noch was zu Haslar.

„Die andern sollen einfach tun was sie wollen. Aber ich möchte Sopek und Resdel bei mir im Bad haben!“

Haslar verbeugte sich und grinste dabei schelmisch. Tom tropfte aus beim Besteigen der Leiter und als er oben angelangt war, sah er schon seine zehn Jungs, die auf ihn warteten. Sie grinsten und er grinste noch breiter.

„Bereit meine Lieben?“, fragte er sie und bevor sie noch antworten konnten, stürzte er sich auf sie und sie, auf ihn. Sie waren willig und gelenkig. Ihre Zungen waren heiß, feucht und gierige, genau wie seine. Er verleibte sich ihre steifen Penisse ein, zog sich aus den Hauttaschen um sie abzulecken, dabei drang auch seine Zunge zwischen Penis und Hauttasche rein, was den Jungen zum Lauten stöhnen brachte. Er spreizte Pobacken, leckte über die Rosetten aller Jungs und kaut schon fast auf den Hoden in der schnauze.

Sie aber machte fast das Gleiche mit ihm. Sie tranken seine Vorfreude, leckten seinen gesamten Penis und immer waren mindestens zwei Jungs mit ihren Zungen und Schnauzen in seinem Schritt, egal wie er lag oder saß. Sein Hintern war ganz nass vom vielem Speichel und als er dann endlich genug vom Vorspiel hatte, lag er auf der Seite und zog einen Jungen zu sich, um dann einfach den felsenfesten Penis in den kleinen und süßen Hinten zu rammen.

Sie wollten es so sehr. Der Junge den er einfach fickte, schrie vor Schmerz und gleichzeitig rief er auch „MEHR!“. Dabei hielt Tom zwei Eichel in der Hand und drückte sie in seine Schnauze, um sie fast gleichzeitig zum abspritzten zu bringen. Alles was er konnte und an Energie hatte, gab er den Jungs. Er fickte sie bis sie sich kaum noch rührten, er trank ihr geiles junges Sperma und was er nicht mehr trinken konnte, verrieb er sich auf dem Körper.

Er blies, er fickte und er leckte sie alle am ganzen Körper. Es war ein einzig großes Gewusel und er suchte nach Hoden und Penissen, nachdem er einen Jungen so richtig durchgefickt hat, um sich dann den nächsten wieder zu schnappen. Ihm floss das Sperma aus der Nase und den Mundwinkel runter, bis dann der erste Junge den Penis in Tom rammte.

Jetzt ging es richtig los und die Jungs hielten sich überhaupt nicht mehr zurück. Sie alle verfielen in einen Liebesrausch und alles am ihm, sogar die Pfoten, wurde abgeleckt und in die Schnauze genommen, um es dann dort weiter abzulecken. Dabei musste er nicht mehr nach Penissen suchen, sie wurden einfach in sein Maul gesteckt. Drei Penisse auf einmal steckten dann in seinem Maul, während sich die Jungs einen runterholten und ich ununterbrochen frischen Sperma zum trinken gaben. Gleichzeitig wurde er gefickt, gerammelt und nicht selten, kam dann ein zweiter dazu. Sein Polster war der Hintern oder die Lenden eines Jungen. Die Decke waren die heißen und geilen Körper und die Matratze waren Jungs, die stöhnen als er sie zum abspritzen brachte mit den Händen.

Die Jungs waren unersättlich, aber durch das fangen spielen schon etwas ausgelaugt. Tom weiß nicht wie viel Sperma er bekommen hat zum Trinken, aber er hat davon ein Bauch bekommen. Am Ende, vielleicht nach ein oder zwei Stunden, lag ein Junge auf ihm und hatte den schlaffen Penis einfach in ihm stecken lassen, um erschöpft einzuschlafen.

Genüsslich nuckelte Tom gerade an der Eichel bei einem Jungen, der mit gespreizten Bienen unter ihm lag und nur sachte das Becken hob, als nur noch eine Kleine Ladung warmes Sperma auf dem schlaffen Penis rauskam.

Die Jungs waren am Ende ihrer Kräfte aus den Hintern, wo er die Pobacken mit den Fingern spreizte, rann sein Sperma langsam rauf. Die Rosetten aller Jungs sah rot und gereizt aus. Sie alle haben von seinem Sperma gekostet und verdauen es im Magen und im Darm. Sie alle sahen zufrieden aus und lächelten breit, während sie auf der Seite und mit angezogenen Beinen lagen. Bevor er sie verließ und er war schon selbst sehr müde und fast am Ende der Kräfte, küsste er bei allen noch die Rosetten, die zwei tollen und geilen Hoden und natürlich auch die Penisspitzen.

Liebevoll deckte er sie dann zu, nachdem jeder neben den andern lag und sie die Augen schlossen, um im Schlaf wieder Energie zu tanken.

Sein eigener Penis brannte von den vielen engen Rosetten und den durchgehenden Ficken. Aber er konnte noch stundenlang so weiter machen. Nur eine kleine Pause wäre jetzt gut. Und aus dem Grund, verließ er jetzt die Jungs und als er unten war, sah er, wie sie schon weiterzogen. Das Bad war schon vorbereitet und seine Freunde und geliebten, ließen sich auch gehen. Der arme Benjamin wurde an der Wand festgemacht und Totec ließ den Fuchs so laut stöhnen, dass fast schon die Stimme versagte. An den Händen gekettet und an der Wand festgemacht, saß Benjamin mit verbundenen Augen auf Totec Hüfte und man konnte sehen, was Totec in Benjamins Bauch anrichtete.

Aber was er jetzt brauchte war, ein Bad. Er wollte nur noch sich waschen und es war ihm egal, dass das Bad schon voll war, irgendwo würde schon Platz finden und wenn es auf dem Schoß von jemanden war.

Otto und Hator

Otto machte sich sorgen um Mika. Der kleine Leopard und sein Prinz, sah nicht wirklich Glücklich aus, aber auch nicht wirklich Unglücklich. Seit sie das Haus Rosé verlasen haben, hat Mika kaum gesprochen. Er wusste, dass es wegen Axel und seinen Freunden war. Mika hat in der einen Woche nicht einmal ganze drei Tage gehabt, die er als Junge und als Männchen genossen konnte.

Zwar waren Axel und seine Freunde eingeladen worden von Hator, aber das, was sich Mika vorgestellt hat, war einfach zu einem Scherbenhaufen zerbrochen. Zusätzlich, war Mika alleine, während er Pestos und Hator hatte.

Von einem Moment auf den nächsten, hat Mika einfach alles verloren. Die Zeit im Haus, Axel und seine drei Freund und auch, seinen Vater und sein Reich, das alles hat er verloren. Mika war jetzt ein kleiner Junge, der in ein neues Land reiste, das er nicht kannte, dass er vermutlich nur in Büchern gelesen hat und, war nun der Sohn von Hator.

Und das alles, kam so schnell und niemand hat nach seiner Meinung gefragt.

„Ist es, weil ich schwul bin?“

Otto hat schon vermutet, dass Mika irgendwann diese Fragen stellen würde. Der Junge war einfach intelligent hinter der jugendlichen Maske. Achtsam beugte er sich nach vorne, um Pestos und Hator, die neben ihm saßen und schliefen, nicht zu wecken.

„Was willst du hören Mika? Was soll ich sagen?“

Statt runter zu den Pfoten, sah Mika nun raus aus den Wagen und vor dem Fenstern, zogen die Wolken dahin.

„Also… doch.“

„Ja Mika. Ich… bin jetzt ehrlich zu dir, Ok? Du bist schwul und für deinen Vater ist es sehr schwierig bis fast unmöglich, jemanden passendes für dich zu finden, wo du dabei noch seinen Platz einnehmen kannst als König, und gleichzeitig jemanden heiraten kannst, der die Zukunft des Throns sichert. Er… will dich nicht zwingen Kinder zu zeugen, Mika. Und dein Land, unser Land, hat eine sehr schwere Zukunft vor sich. Deine zwei Brüder werden nun die Zukunft des Throns sichern und wir beide, werden bei Hator bleiben.“

„Und… was ist mit mir? Ich werde… doch immer der ungewollte Prinz bleiben. Ich… werde niemals… irgendwas anderes sein als der schwule Prinz…!“

„So darfst du es nicht sehen Mika.“

„Und wie soll ich es sehen Otto?“

„Du wirst nie einen Thron besteigen, das stimmt. Aber, somit bist du auch frei das zu machen, was du willst. Du wirst zwar der schwule Prinz bleiben, aber du wirst verschont bleiben einen Thron und dessen Pflichten auf die Schulter auferlegt zu bekommen. Du bist Hators Sohn und… dann auch meiner, Mika. Du bist der Prinz eines Reiches, dass du nicht kennst, jedoch erkunden kannst! Ein ganzer Kontinent, deren Geschichte und Kultur, das alles darfst du nun lernen und leben. Es ist ein neues Abenteuer. Auch ich… habe alles hinter mir gelassen und wir beide, werden dieses neue Abenteuer erleben.“

Wieder wurden Mika Augen feucht, ohne Tränen zu vergießen.

„Und was ist mit mir? Du hast Hator und Pestos, aber was ist mit mir? Ich…“

„Ach Mika… du bist noch so Jung… Du bist erst vor kurzem 13 geworden und willst schon alles haben. Ich bin 31 und habe erst jetzt jemanden gefunden, mit dem ich mein restliches Leben verbringen möchte. Und wenn die Krise abgewendet ist, dann hast du unendlich viel Zeit vor dir und kannst Axel und seine Freunde in das Haus Rosè selbst einladen.“

„Aber ich kenne dort niemanden Otto! Wie soll ich als… Hators Sohn jemanden finden? Jeder wird mich kennen und keiner würde… nein sagen… aber das will ich so nicht!“

Das verstand Otto. Jemanden fürs Leben zu finden, der wirklich nur die Person liebte und nicht aus auf den Thron und dessen Reichtümer aus war, war schon fast ein Ding der Unmöglichkeit.

„Mach dir doch nicht schon jetzt Gedanken darüber Mika. Oder hast du schon wem im Kopf?“

Energisch schüttelte Mika den Kopf und schamvoll schielten kurz die Augen zu ihm.

„Na bitte. Ich habe gehört, wie der weiße Wolfsjunge ziemlich im Haus vergöttert wurde und ich habe ein paar Sachen gehört, was ihr zusammen mit ihm gemacht habt, aber ich habe in deinen Augen nicht gesehen, was ich in Hators Augen sehe, wenn er mich anschaut. Du… wirst schon jemanden finden, der auch dich dann so anschauen wird.“

Mika ballte die Hände zu Fäusten, atmete einmal tief durch und stand dann auf, um sich dann einfach auf Otto Schoß zu setzen. Wie in der Kutsche, schmiegte sich der Jungen an ihm ran und lehnte den Kopf anschließend gegen Ottos Brust. Otto umschlang seinen Prinzen, seinen Sohn mit dem Armen und gab ihn dann einen mitfühlenden Kuss auf die Stirn.

„Besser?“

„Es geht…“

Als dann auch Otto aus den Fenstern sah, konnte er noch immer nicht glauben, dass sie durch die Lüfte flogen. Schon immer wollte er das und diese Bild was er sah, brannte sich genauso so in seinen Kopf, wie der Moment, als sie gemeinsam am Hügel saßen und die Eröffnung vom Haus Rosé miterlebt haben.

Nie hätte er gedacht, dass er mit Hator zusammenkommen würde, dass er die alten Gefühle wiedererwecken und neue hinzubekommen würden. Noch war er mit Hator nicht verheiratet, aber es wird in zwei Tagen passieren. In zwei Tagen wird offiziell Mika sein und Hators Sohn werden und in der Nacht, würde Hator auch ein Kind zeugen, damit der Thron einen Erben haben wird.

Er fand es schade, dass die Nacht seiner Hochzeit, nicht seine Nacht sein wird. Dafür aber kann er mit Mika die Tage verbringen können und gemeinsam können sie dann ihr Abenteuer beginnen. In der Zeit, wird auch Pestos bei ihnen sein und deswegen, werden die Tage nicht allzu einsam werden.

Aber dann war noch das Thema Mika. Mika wäre dann ziemlich alleine, wenn Hator dann für ihn Zeit hat.

„Also… wie ist Hator… im Bett?“

Wegen zwei Gründen verschlug es jetzt Otto die Sprache. Zum einen, weil ihn dies Mika fragte und zum anderen, weil Mika wissen wollte, wie sein neuer Vater im Bett war.

„Mika! Sowas solltest du nicht fragen!“

„Aber… es ist immer noch besser als still da zu sitzen und mir fällt nichts ein, worüber wir jetzt reden könnten.“

„Weißt du was ich darauf sagen werde?“

Mika sah hoch und schüttelte leicht den Kopf.

„Das-geht-dich-nichts-an-Mika!“

Mika fing leicht zu grinsen an.

„Du bist der Einzige der immer nein sagt Otto.“

„Nicht immer, aber ich muss meinen Prinzen auch seine Grenzen zeigen.“

Als langsam Mika über beide Ohren zu grinsen anfing, musste auch Otto grinsen. Die schweren Zeiten, wo er gehofft hätte, dass sie nun endlich hinter ihm lagen, kamen wieder auf. Ein neuer Krieg stand vor ihnen allen und der Ausgang stand völlig offen. Mika hätte er einfach den Frieden gewünscht, weil der Junge nur den Krieg kannte und auch den Schrecken davon. Obwohl jeder sein Bestes tat, dass Mika vom Krieg so wenig wie möglich mitbekam, so konnten sie nicht alles vor ihn verstecken und zurückhalten.

Es gab gute Tage, wo kaum was zu bemerken war und es gab Schlechte, wo man in der Nacht in der Brug und in der Nacht das Weinen der Weibchen und Familien im Land hören konnte. Und die schlechten Tage wurden immer mehr, weil sie keine Schlacht gegen das Archaische Reich gewonnen haben und eine Niederlage nach dem anderen einstecken mussten. Und dann, kurz bevor die Hauptstadt fiel, wurde ihr größter Wunsch, der Traum aller, erfüllt.

Frieden.

Nun hatte ihr Land ihren Frieden und konnten den Tod aller in Ruhe betrauern, ohne, dass man Angst haben musste, in den nächsten Stunde abgeschlachtet, oder versklavt zu werden. In der Hinsicht, hatte Mika wirklich Glück.

Und gerade als er sich Gedanken um seinen alten König machte, bewegte sich ihre Drachenkutsche und die Wolken verschwanden. Augenblicklich wurde es kälter, viel kälter und die Schneeflocken standen still vor seinen Fenstern.

Der Geruch von Salz hing in der Luft und es dauerte Minuten, bis er den Lärm einer Stadt hörte. Zu dem Zeitpunkt, hörten sie beide das Schlagen der Flügel der Drachen. Der Schnee wurde aufgewirbelt und nach einem gewaltigen Ruck, setzten sie auf dem Boden auf.

Hator und Pestos erwachte schlagartig und sahen sich zuerst verwirrt um.

„Wir sind gelandet.“, erklärte Otto ihnen gleich und im nächsten Moment, ging schon die Tür auf. Noch während Hator und Pestos gähnten, stiegen König Richard und König Karl in ihre Kutsche ein und machten dann die Tür hinter sich zu.

Nachdem sie sich vor ihnen auf die Bank gesetzt haben, hörten sie den Schrei eines gewaltigen Drachens.

„Nun wird uns ein Sohn von Goldnir heben. Mit seinen Flügeln werden wir in weniger als Zehn stunden die Grenzen von Ascardia überflogen haben.“, erklärte es Otto Mika, da der Junge und sein Sohn noch nichts von ihrem Reiseplan wusste. Und kurz darauf, hoben sie wieder ab, nach einem gewaltigen Ruck.

Mika war neugierig und stand deswegen auf, um aus dem Fenster runter zu kucken.

Was er sah, war die größte Hafenstadt, die er je gesehen hat.

„Das ist Meeresblick, die Hauptstadt von Untenburg. Von hier aus gelangen alle Waren von den Schiffen in unseren Kontinent. Man kann sagen, dass es der Dreh- und Angelpunkt des Schiffsverkehrs ist und vor hier aus, wird dann das Archaische Heer nach Ascardia verschifft.“, erklärte Karl seinen Mika, der das Gesicht gegen die Fensterscheibe drückte.

„So viele Schiffe…“, hauchte Mika und auch Otto, bekam große Augen, als er hunderte Schiffe sah. Und wieder sah er etwas, was er Lebenslang nicht vergessen wird. Es war ein Zeugnis davon, was passiert, wenn jedes Land gemeinsam am Strang zieht. Kurz stellte er sich vor, wie es wohl sein müsste, das alles bei Tag zu erleben. Viel zu gerne hätten sie beide mehr sehen wollen, doch, viel zu schnell flogen sie davon und sie tauchten wieder in die Dunkelheit ein. Als nichts mehr zu sehen war, seufzte Mika laut und setzte sich dann anschließend wieder auf Otto Schoß.

Nachdem Mika gemütlich saß, legte Otto und Pestos wortlos einen Arm um seine Schulter und schloss die Augen. Schon nach wenigen Minuten, schliefen beide tief und fest. Karl und Richard machten es ihnen dann gleich und der eine lehnte sich gegen den anderen an, um dann auch die Augen zu schließen.

„Wie können sie nur schlafen?“, flüsterte ihn Mika von unten rauf.

„Weil es die letzten Stunden sind Mika. Wenn wir das nächste Mal landen, sind wir in Ascardia und ab da an, werden sie kaum noch schlafen können. Hator wird die Heirat mit mir vollziehen und die nächsten zwei Tage werden wir ihn kaum zu Gesicht bekommen. Richard und Karl, werden an die Front gehen und alles vorbereiten für Hator, der dann mit allen Generälen den Plan ausarbeiten wird. Es ist sein Land und Karl und Richard haben eigentlich nichts zu sagen, aber mein Liebster möchte von allen die Meinung hören und ein Plan ausarbeiten.“

„Du hast gerade Liebster gesagt!“

Das genau das Mika raus hört, war ja klar.

„Stört dich das… wenn ich ihn so nenne?“

„Nein, überhaupt nicht, aber… ich muss mich noch daran gewöhnen, dass du nun auch schwul bist.“

„Stört es dich… wenn ich dich in den Armen halte Mika?“

Mika antwortete nicht auf seine Frage und auch er, verstand nun das die Frage ein recht heikles Thema ansprach. Denn, er hat gehört, was Tom mit Mika gemacht hat und dass ein Erwachsener das erste Mal Mika zwischen den Beinen berührt hat. Und nur wegen Tom, konnte sich Mika im Haus das erste Mal so richtig öffnen. Mika war schon immer sehr Körpernahe mit ihm gewesen und öfters hat Otto diesen begehrenswerten Blick von Mika gesehen.

Deswegen vermied er es immer, sich vor Mika umzuziehen, oder andere Sachen zu machen, die Mika falsche Signale sendete. Er hätte gehofft, dass Mika im Haus Rosé die wilden Gedanken ausleben konnte, aber wie es schien, war die Zeit doch zu kurz gewesen.

„Also…“, fing Mika an und Ottos Herz schlug schneller vor Aufregung.

„… ich… mochte dich immer Otto, nicht nur, weil du der Einzige bist, der andauernd nein zu mir gesagt hat. Sondern auch, weil ich dich wirklich wie meinen Papa sehe. Du warst immer bei mir, immer. Auch als ich… nach diesem Unfall in der Kutsche, als ich Bewusstlos war, habe ich dich bei mir gespürt. Ich… ähm… fand dich schon immer heiß… aber… ich wollte es nie. Jetzt… da du wirklich mein Papa bist und mein alter Papa, mich… weggeben hat… bin ich glücklich dich endlich als mein Papa zu sehen… und deswegen… nein, es stört mich nicht...“

Da fiel Otto ein Stein von Herzen. Denn diese Spannung, die immer zwischen ihnen geherrscht hat, das, was unausgesprochen zwischen ihnen war, war nun endlich geklärt worden. Aber, und da brauchte Otto ein paar Sekunden, glaubte er zu verstehen, was Mika unausgesprochen zurückhielt.

Das nächste was er hörte, bestätigte es nur und machte es noch viel schlimmer.

„Also…, wenn du willst… frag einfach… Otto.“

„Nein Mika. Ich würde dich nie fragen und am liebsten hätte ich einfach das, was wir früher hatten.“, schoss Otto gleich dagegen, weil er spürte, wohin Mika das Gespräch führen wollte. Jetzt verstand auch Otto, wieso Mika gefragt hat, wie Hator im Bett war. Indirekt wollte Mika wissen, wie er, Otto, es im Bett mochte.

Zum Glück für ihn, sagte darauf Mika nichts mehr und es scheint, dass das Thema nun abgeschlossen war.

„Darf ich… wirklich alles machen als Hators Sohn?“, fragte Mika nach etlichen Minuten, wo schon Otto fast am weg dösen war.

„Ähm… *gähn*… so wie ich es verstanden habe, ja. Aber du wirst zuerst einmal einen Lehrmeister unterstellt werden, der dir die Gebräuche und Kultur beibringt. Deswegen wirst du zuerst einmal den Palast nicht verlassen. Zum einen, weil du dich an das Klima gewöhnen musst und zum anderen, weil dir Hator die richtigen Sklaven aussuchen möchte, mit denen du dann die Nächte und Tage verbringst.“

„Ich… will keine Sklaven haben, Otto.“

„Ich wollte es auch nicht Mika. Aber Hator bestand darauf, dass du welche bekommst. In seinem Land ist das erlaubt und ein Prinz ohne Sklaven, wird auch nicht wirklich als Prinz angesehen.“

„Ich möchte lieber… Axel, Lancel, Boris und Mario bei mir haben. Ginge das etwas?“

„Das wollte Karl nicht. Axel wollte seinen Vater begleiten, aber… falls es zu schlimmsten kommt, wollte Karl das sein Sohn so weit wie möglich von Ascardia entfernt bleibt.“

„Schickst du mich… ihr mich… dann auch weg?“

„Natürlich. Es ist abgemacht, dass Axel dich aufnehmen wird und du solange im Palast bei ihm bleibst, bis… bis… du dein Erbe antreten kannst.“

„Also… werde ich dann erst zum König, wenn alle tot sind…“

So hatte es Otto nicht betrachtet. So gesehen, war es einfach nur traurig.

„Ich möchte euch nicht verlassen!“

„Tut mir Leid Mika, aber es ist schon beschlossen.“

„Du sagst es so, als ob es eintreffen wird.“

Auch das hatte Otto nicht bedacht. Er hätte ihn Mut zusprechen sollen, aber es wurde langsam Zeit, dass Mika nicht mehr als Kind behandelt wird. Sie haben vermutlich nicht einmal mehr zwei Wochen, wo sie gemeinsam die Zeit verbringen konnten, und in der Zeit, wollte er einfach sein Vater sein und sein Kind auf das kommen vorbereiten.

„Mika, mein Prinz und… mein Sohn. Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass unsere Chancen sehr gering sind. Das zum einen und zum anderen, möchte ich die Zeit die uns noch bleibt, in Frieden und Ruhe genießen.“

„Wie kannst du sowas genießen können, wenn du selbst nicht auf den Sieg hoffst? Wie soll ich es genießen können, wenn du mir weißmachen willst, dass wir nur noch zwei Wochen haben?!“

Abermals wurden Mika Augen nass und diesmal, rann sogar über beide Wangen eine Träne.

„Indem du es akzeptierst, Mika. Ich persönlich habe mich der Tatsache gestellt, dass wir den Krieg verlieren werden und das solltest du auch. Wenn du dich damit abgefunden hast, dann kann man die übrige Zeit genießen.“

„Wenn wir verlieren, dann werde ich bei euch bleiben.“

Otto schüttelte den Kopf und bekam selbst schon feuchte Augen.

„Ich will nicht in einer Welt ohne euch leben! Wie soll ich noch Glücklich werden, wenn ihr nicht mehr da seid? Wer sagt dann nein zu mir? Wer hält mich in den Armen, wenn du nicht mehr da bist? Was soll ich ohne… meine zwei Papas machen? Ich würde… lieber sterben… als alleine zurückgelassen zu werden!“, schrie Mika und dabei, öffnete jeder in der Kutsche ein Auge und sah sie beide an.

Karl und Richard, Hator und Pestos, konnten auch nicht schlafen. Sie vier wollten lieber jede Minute wach bleiben, als den Rest der Zeit die ihnen noch blieb, mit schlaf zu vergeuden. Und Mika sprach das aus, was sie selbst im Herzen fühlte. Deswegen gingen sie gemeinsam auf das Schlachtfeld. Sie wollten für den anderen und für ihre Zukunft kämpfen und falls der anderen dabei stirbt, dann würden sie mit ihm gehen wollen. Und Hator würde alles für Otto machen, egal was, wie und wann.

Otto war sein Herz und falls sein Otto fallen sollte, dann würde er selbst den schlimmsten Fluch aussprechen, die die Menschheit je gesehen hat. Für Otto und nun, für seinen Sohn Mika, machte er alles, damit der kommende Kampf ein Erfolg wird. Und bis jetzt, bereut er es kein bisschen Otto als kommenden Gatten bei sich zu wissen. Denn, Otto war ein sehr guter Vater und bewies in dem Moment, was ein guter Vater ausmacht. Ihr Kind, Mika, und die kommen die sie beide noch zeugen werden, sofern sie die Schlacht gewinnen, würden Otto einfach lieben und sie würden zu wundervollen Erwachsenen großerzogen werden.

Allein Otto neben sich in Zukunft im Bett zu sehen, brachten seine Lenden zum Pochen und er musste sich ordentlich zusammenreißen, damit ihr Sohn nicht seinen Schwengel zu sehen bekam. Er mochte dieses Wort sehr „Schwengel“. Denn, es war ein sehr ordinäres Wort für einen Penis, aber gleichzeitig auch ein heißes und bürgerliches Wort. Das Wort hat er das erstmal mal gehört, als sie am dritten Tag Pestos stöhnend weckten. Da flüsterte Otto „Ich bringe dir deinen Schwengel zum Erzittern!“ und er fand es so heiß, wie schmutzig Otto reden konnte.

Und deswegen freute er sich extrem, wenn sie endlich wieder landen. Zum einen, wollte er und bestimmt auch Pestos, Otto, seinen Gatten bespringen und zum anderen, damit auch Mika jemanden hatte, wo der Prinzliche Samen reinfließen konnte. Und das Thema zwischen Otto und Mika, sah er auch so, wie es Otto sieht. Mika sollte nicht seinen Vater begehren, obwohl sie nur auf den Papier Vater und Sohn waren.

Karl schämte sich diesen Gedanken nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen. Richard war dies egal, doch Karl, wollte es nicht. Sie sahen gemeinsam wie die Armeen marschierten. Sie sahen es durch ihre Ringe und durch die Augen ihrer Freunde, ihrer Spione.

Sie sahen Tom baden und was er noch alles tat. Sie hörten, was Tom und Orion besprochen haben und gemeinsam, schworen sie sich, dass dieses Thema, niemals über ihre Lippen kam. Auch den anderen haben sie schwören lassen, dass es ihnen nicht über die Lippen kam, oder überhaupt zu Sprache gebracht wird.

In der Hinsicht, wie sonst immer auch, waren sie einer Meinung. Tom hatte die Richtige Entscheidung gewählt und es Orion überlassen, wie diese Information benutzt wird und wohin der Einhornsamen fließt. Insgeheim, wünschten sie sich beide mehr Zeit miteinander zu verbringen und hofften, dass Orion sie kurz besuchen würde, um ihren Wunsch zu erfüllen.

Ihr Wunsch war einfach.

Sie beide wollten mit ihren beiden Söhnen alt werden wollen und mit ihnen dann gemeinsam, diese Welt verlassen, um in die nächste zu gehen. Das war ihr Wunsch, aber sie waren auch völlig zufrieden, wenn ihr Wunsch nicht in Erfüllung geht. Denn, der größte Wunsch den sie hatten war, die dritte Woche gemeinsam zu erleben.

„Karl, zerbrich dir nicht mehr den Kopf darüber, es ist schon ok.“

„Das ist es aber nicht. Ich… es ist falsch sowas zu wünschen, Richard.“

„Nicht mehr. Wenn du es willst und bestimmt will es auch einmal Axel, was soll daran so falsch sein?“

„Einfach alles Richard.“

„Ihr Götter… du hast gerade nur im Kopf, wie dich Axel zum abspritzen bringt mit der Schnauze, was soll daran so verwerflich sein?“

„Das sagst du gerade? Dein… unser Land, hätte beide Parteien die Köpfe abgerissen, wenn das rausgekommen wäre.“

„Aber ich nicht, Karl. Ich kenne dich mittlerweile sehr gut und alles an dir liebe ich. Und wenn du solch einen Gedanken hast, dann würde ich selbst zu Axel gehen und sagen, dass er dir den Schwanz lutschen soll, bis dein köstlicher Samen im Rachen deines Jungen landet.“

„Können wir über ein anderes Thema reden? Bitte!“

„Können wir und sollten wir auch, weil ich durch dich fühle, wie dein Schwanz gleich in der Hose bricht.“

Am Anfang war es komisch das zu fühlen, was der andere fühlte. Zwei Herrsche Ringe waren auch für Richard am Anfang schwer auszuhalten. Normal hatte er die Kontrolle und seine Freunde gehabt, doch seit Karl dabei ist, nahm sein Gatte durch den starken Willen alles selbst in die Hand. Unbewusst natürlich und Richard konnte nichts dagegen tun. Und er musste sich auch wie Karl daran gewöhnen, dass er dauernd mit Karl verbunden war. Am Anfang hat er sich zurückgezogen und Karl nur am Rande wahrgenommen, aber nach und nach, fanden sie beide immer mehr zusammen, bis sie beide fast schon zu einer Seele wurden.

Beide wussten was der andere dachte, was der andere fühlte und die Barriere ihrer beiden Vergangenheiten, war schon seit ein paar Stunden auch nicht mehr. Sie beide verbrachten gemütlich in der Vergangenheit des anderen und spürten, was sich der andere gerade ansah. Dabei spürten sie auch, was der andere dabei fühlte, als ob sie selbst die Personen waren.

So lernten sie sich wirklich kennen und sie beide, bereuten nicht eine Sekunde den Bund der Ehe eingegangen zu sein, beziehungsweise noch eingehen werden. Karl sah und weiß nun, wie schmutzige Richard wirklich war, wie lange Richard gegen seine Gefühle angekämpft hat und wie Glücklich er nun ist. Auch Richard wusste nun alles über Karl, wusste über die geheime Liebe zu Tom, die sein Karl zurückhielt und nicht zum Erblühen bringen wollte. Er wusste darüber Bescheid, dass Karl Tom zum Gatten genommen hätte, wenn er nicht aufgetaucht wäre. Er wusste Bescheid darüber, wie es Karl erregt hat, als er in Julias Haus in Axels Hose fuhr um seinen Sohn zu erregen. Und auch wusste er Bescheid über das Gespräch im Haus, als Axel Karl fast im Schritt berührte und es Karl eigentlich nicht gestört hätte, wenn die Hand weitergewandert wäre. Doch als Axels Vater, als König, musste er einschreiten. Und sein dem Zeitpunkt, hatte Karl diese Bild, wie Axels Schnauze zwischen seinen Beinen war, während er gemütlich vor dem Kamin saß und einen Glas Rotwein genoss.

Gemeinsam sahen sie Tazi zu, der bei Tom war und nun im Zelt der Generäle saß und zuhörte, was alles besprochen wird. Gerade jetzt war das Thema Tom. Sie sprachen darüber, wie hoch die Motivation und Mut war. Sie waren beeindruckt darüber, wie sehr Tom sie alle beeinflusste.

Auch Richard und Karl waren mehr als erstaunt, was Tom alles bewirken konnte. Sie gaben sogar zu, dass sie als Könige nicht so viel Einfluss hatten, wie es gerade Tom hat. Erst durch Tom, fanden ihre beide Länder zusammen, das kleinste und das größte. Die Mystischen Wesen, die Einhörner, verzerrten sich nach ihn. Es wurde schon lange darüber diskutiert, wie mächtig so ein Einhorn war, da schon länger bekannt war, dass sie aus reiner Magie bestanden. Da es nun ihnen bekannt ist, dass ein Einhorn unbewusst ganze Landstriche vernichten konnte, wurde so Tom zum mächtigsten Individuum auf ihrem Kontinent. Es schien, dass alle Einhörner auf Tom hören würden und sie beide waren froh, dass Tom eine rechtschaffene Person war. Denn, wenn es nicht so wäre, dann hätten sie die schlimmste Bedrohung seit Anbeginn in ihrem Land. Und sie beide fragten sich andauernd, wieso Tom mitgekommen war. Natürlich haben sie seinen Argumenten gelauscht und wussten über seine Motive Bescheid, aber Tom und Orion sprachen andauernd, was Tom vorhatte.

Das wollten sich auch wissen. Was hatte Tom vor, weshalb zog er nur Orion mit ein. Was war es, was beide ausheckten. Das wollten sie wissen, nicht das Tom etwas dummes tut und vielleicht etwas ins Rollen bringt, womit keiner mehr umgehen kann, sprich die Einhörner.

Sie konnten die Einhörner nicht einschätzen, da sie nicht ihre Motive kannten. Aber, es schien das sie auf Tom hörten, sich nach ihm lechzten, von ihn berührt werden wollten, damit sie die Kraft des Lebens, der Lust, spüren durften und auch, bei ihm und mit ihm ausleben konnten. Wenn sie Tom verlieren würden, wie würden sie dann mit dem Verlust umgehen. Was würde passieren, wenn ihre Hoffnung, Tom, nicht mehr in Reichweite war, oder gar von ihnen geht.

Dieser Faktor, Tom, ließ sie nicht einschlafen. Wenn sie zumindest wüssten was Tom vorhatte, könnten sie ihn zumindest miteinberechnen. Doch Tom spielte sein eigenes Spiel und sie alle, wurde nicht in dieses Spiel eingeladen.

Aber sie beide konnten Tom vertrauen. Sie wussten, dass Tom nichts Unüberlegtes machen würde. Deswegen, arbeiteten sie beide weiter am Plan, wie man die unüberwindbare und unbesiegbare Streitmacht der Menschen, doch noch besiegen konnte.

„Karl…“

„Ich weiß, aber warten wir bis wir gelandet sind.“

„Das sind noch Stunden!“

„Dann schlafe jetzt, Richard. Und wenn du wieder aufwachst, dann sind wir bestimmt schon da.“

„Das tue ich nur, wenn du mich wieder fesselst, mein Gatte.“

„Möchtest du wieder so lange von mir geritten werden mein starker Hengst?“

Karl sah, wonach es Richard lechzte. Wörtlich spürte er die Sucht, wie Richard diese intensiven, unbeschreibliche Orgasmen haben wollte. Ausgeliefert vor Karl wollte Richard sein, sein Spielzeig wollte er sein. Denn im Bett und in ihrer Beziehung, war Karl das Männchen und er das Weibchen. Er liebte es jetzt das Weibchen zu sein und von seinem Männchen bestiegen zu werden. Was Karl in ihm hervorrief, war nur noch die schmutzige Lust benutzt zu werden.

Und das gab ihm Karl auch wann immer sie alleine waren. Doch im Geiste, waren sie auf Augenhöhe.

„Noch länger, Karl.“

„Phuu, ich weiß nicht ob du das aushältst. Letztens hast du schon geweint.“

„Ich habe nicht geweint, ich habe vor Glück tränen vergossen!“

„Also für mich sah es nach weinen aus und geschluchzt hast du auch.“

„Alles Hörensagen, nichts davon gebe ich zu!“

Karl musste grinsen, als er sich daran erinnerte, wie leuchtendrot letztens Richards Penis war, nachdem er ihn fast eine Stunde lange geritten hat. Wie er ihn die Tränen weggeleckt hat, als er in die Augenbinde aufmachte.

Karl wollte es eigentlich länger machen wollen, sein Weibchen reiten. Er konnte nicht davon genug bekommen, wie der Penis in seinem Hintern und im Bauch, ihn in ungeahnte Höhen der Lust katapultierte. Richard hatte für ihn einfach den geilsten Penis. Lang, sehr lang und breit und vor allem, so fest wie Granit war der Penis, wann immer er sich auf ihn niedergelassen hat. Tief im Bauch spürte er noch die Höcker am Eichelrand, die ihn auf unerklärlicher weiße laut zum Stöhnen brachten. Dann noch das Meer von Samen, dass sich seinen Darm raufarbeitet, das warm war und ihn sättigte, wurde tief in ihm abgegeben, sodass er fast nichts vom Geschenk seines Richards verlor.

Und dann noch die zwei Kissen, die Richards Hoden waren, die immer wieder seinen Aufprall abfederten, wann immer er sich fallen ließ und sich den Penis ein weiteres Mal in den Bauch rammte, waren unermüdlich in der Produktion und wollten dann nachdem spiel liebkost und gestreichelt werden, sofern sie nicht nach seinen Zähnen bettelten.

Nach jedem Ritt war dann Karl soweit, seinen Richard umzudrehen und den eigenen Samen seinen Weibchen schmecken zu lassen, oder den Hintern damit zu füttern. So endete es die letzten Male und nun hatten sie vor zu lernen, ihren Gatten oder Weibchen, auch einen zu blasen. Denn sie beide waren dabei noch völlig unerfahren, aber es wurde Zeit, dass sie auch das lernten.

Besonders Karl freute sich schon darauf Richards Penis für stunden im Maul zu verwöhnen, bis er dann dessen heißen und warmen Saft zum Trinken bekam, dass schon unzählige Echsenkinder gezeugt hatte.

„Es ist immer wieder schön zu sehen und zu fühlen, wie geil du meinen Penis findest.“

„Richard, du bist mein Gatte, mein Weibchen, ich finde dich allgemein einfach nur noch geil.“

„Das gleich gebe ich zurück, mein Männchen.“

Sie beide hätten jetzt was ganz anderes getan, als den anderen nur das Herz zu öffnen und somit zu zeigen, wie groß ihre Liebe füreinander war. Und es verwunderte Karl überhaupt nicht durch Richard zu spüren, wie der Penis schon längst zwischen den Beinen runterhing und bereit für seine Hände waren.

Pestos roch was sein Pharao dachte. Er roch Karl und Richards liebe und hörte zufrieden zu, wie Otto Mika zurückgewiesen hat. Denn, so eine Vereinigung, konnte auch der Pharao kaum zulassen und gutheißen. Obwohl er ihn viel zutraute, so wusste er ganz genau, wie sein Pharao über sowas dachte. Doch, so standen sie vor einem kleinen Problem.

Und das war Mika.

Mika war noch jung und als sein Pharao in dem alter war, hatte er auch kein Auge in der Nacht zu machen können. Immer konnte er die Schnauze und die Hände an sich unten spüren. Gierig und Lüstern, vergnügte sich sein Pharao an ihm in jeder Nacht. Das gleiche brauchte wohl auch Mika, jemanden, an den der Junge die Lust auslassen konnte.

Sklaven waren in der Hinsicht wohl nicht das, was der Junge brauchte. Der Junge brauchten jemanden wie Otto, natürlich Otto nicht selbst, aber jemanden vertrautes, jemanden, der an Mikas Seite bleibt. Wenn er nicht schon an der Seite seines Pharaos wäre und es Otto nicht gebe, hätte er es gemacht. Doch seit Otto in sein Leben kam, in das Leben von seinem Pharao kam, hat sich so viel verändert.

Zuerst sah er es als seine Pflicht an für seinen Pharao da zu sein. Natürlich bekam er auch das, wonach es jedes Männchen mindestens einmal am Tag, oder in der Woche lechzt. Aber seit Otto zu ihnen stieß und auch zu seinem Pharao wird, wurde es nicht nur mehr zu seiner Pflicht.

Seit dieser Nacht, als sie sich wirklich umarmten, als ihre Körper eins wurden, spürte er mehr als nur Pflicht in ihm aufkommen. Es war mehr als Zuneigung, mehr als Akzeptanz, mehr als nur Hingabe. Es war Freude und Liebe. Freude, dass sein Pharao endlich jemanden gefunden hat und Liebe, endlich jemanden neben sich selbst zu haben.

Seine Liebe für Otto war seltsam, aber doch stark und gereift. Er war nicht wirklich in Otto verliebt, sondern in dessen Nähe, dessen Freude und Ehrlichkeit. Es war die Liebe für die Momente, die sie zwei alleine hatten. Wo sie zwei nicht sprechen musste und er von ihn genommen werden konnte. Wo er sich fallen lassen konnte, während Otto auf ihm saß. Sein Körper und Geist dankte es Otto mit Liebe, wann immer er, er selbst sein konnte, ohne die Pflicht im Kopf zu halten.

Vielleicht war es auch Liebe dafür, weil er von Otto nicht nur benutzt wurde, wie es sein Pharao tat, obwohl es kein benutzen ist, sondern ein nehmen. Otto hingegen, machte sich auch sorgen um ihn, dachte für und über ihn und fragte dann auch, wie er über alles denkt.

Allein dieses Gespräch, gefragt zu werden, ließen seine Gefühle für Otto aufkommen.

Und da verstand es endlich Pesto.

Otto war die Person, wo er die Gefühle, seine Zuneigung und die Liebe, die er immer verschlossen hatte, auslassen konnte. Sein Pharao war seine Pflicht, die er sehr gerne erfüllte aber Otto, Otto war das Ventil für seine Seel und seine Gefühle.

Jetzt, da er es endlich wusste, es endlich in Worte fassen konnte, konnte er auch über sich nachdenken und über das, was er wirklich fühlte. Er schob die Pflicht nach hinten und ergründete seine Gefühle.

Gleich darauf, war er erschrocken und erstaunt zugleich. Aber er war auch zufrieden damit, denn damit, konnte er wirklich gut leben. Sogar mehr als wirklich gut leben. Seine Zukunft, sofern er denn eine haben wird nachdem Kampf, wird aufregend und erfrischend neu werden. Er freute sich sogar darauf, wenn er dann sein Geschenk Otto und Hator zeigen konnte. Es wird zwar noch etwas an Zeit in Anspruch nehmen, aber in ein oder zwei Wochen, nachdem Kampf, wird er es ihnen zeigen und womöglich, wird dann die Zeit noch schöner werden.

Und ausgerechnet jetzt, verlangte es ihm nach seinen zwei Pharaonen. Und das, pochend.

Tom

Sachte rieb er sich den Bauch. Sein Waschbrettbauch war nun kugelrund und er wusste nicht mehr, wie viel er fassen konnte. Erschöpft lehnte er sich an Sopek ran, der ihn gleich geschnappt hatte, als er in das Bad gestiegen war. In einer flüssigen Bewegung wurde er zu ihm gezogen, wurde aufgehoben mit zwei straken Händen und dann, beim runterlassen, glaubte er Kai in sich zu spüren.

Sopek war so hart, dass er sich nach hinten lehnen konnte und der Penis ihn ihm würde dafür sorgen, dass er nicht nach hinten fiel. Seine Rosette war schon lange nicht mehr so gedehnt worden, als er auf den festen zwei Hoden von Sopek saß. Die Überraschung war groß, als er das dann alles realisiert hatte, was Sopek mit ihm gemacht hatte, aber das spielte dann keine Rolle, als Sopek die Hüfte hob und dann sich im Wasser fallen ließ.

Die nächsten zwei Minuten schwappte das Wasser über den Beckenrand und in der Zeit, wurde er das erste Mal so sachte und gleichzeitig hart gefickt, wie lange nicht mehr. Langsam zog sich der Penis aus ihm raus, wann immer die festen Becken im Wasser runtergeleitete, nur um dann den Penis wieder in den Körper gerammt zu bekommen.

Fast hatte er keine Kontrolle über seinen Körper und er war nur noch ein Spielzeug in den Händen von Sopek, um die Echse zum Höhepunkt zu bringen und deswegen, konnte er sich nur noch an der Echse anlehnen und laut stöhnend genießen, wofür er benutzt wurde.

Das Wasser erzitterte, er und Sopek erzitterten, als der gemütliche und wilde Ritt seinen Höhepunkt erreicht hatte.

Endlich hat Sopek das bekommen, was er schon seit Tagen wollte. Es hatte keinen Sinn darauf zu warten, bis Tom zu ihm kam. Stattdessen musste er sich das einfach nehmen. Und er bereute es nicht. Denn sein Orgasmus, war schon längst überfällig und die Liebe die sich für Tom entwickelt hat, wurde nur noch stärker nachdem Orgasmus.

Er musste es machen. Er MUSSTE endlich seinen Tom für sich haben. Er MUSSTE ihn einfach ficken, ihn spüren und ihn Lieben. Er Hatte KEINE andere Wahl, weil er sonst verrückt geworden wäre. Tom MUSSTE seine Liebe seine GIER nach ihm spüren. Und endlich, endlich konnte er seine ganzen Gefühle in seinen Orgasmus geben und es war so viel, dass Tom deswegen Bauchschmerzen bekam.

Doch das schönste dabei war, wie ihm Tom dann einfach küsste und er ihn auch küssen durfte. Ihr Lippen lagen noch fast eine ganze Minute aufeinander, bis sich Tom langsam erhob und jeden zeigte, wie gut bestück er war.

Sein Druck in den Hoden war schon gestern Nacht kaum auszuhalten gewesen und jeder sah, was aus Tom rausgeflossen kam, wie weit die wunderschöne rosarote Rosette gedehnt war und dass sie nach mehr schrie.

Und Tom wollte es nun auch. Gleich darauf setzte er sich zum nächsten und das war Resdel. Der rote Hohe Priester war überrascht deswegen, aber als sich Tom dann einfach auf seinen Schoß setzte, die Hand an dessen Körper runtergleiten ließ und sie dann anschließend in der Hauttasche verschwinden ließ, löste ein breites Grinsen die Überraschung ab und ein langer, und etwas dünnerer Penis als der von Sopek tauchten hinter Tom auf und drückte beim steif werden gegen den weißen Dalmatiner Rücken.

Bernhard, Albrecht, Hubek und Haslar, grinsten sehr breit, als das Sperma von Sopek über Resdels Eichel floss, kurz bevor sie in Toms Hintern verschwand und sich ihr Tom ins Wasser fallen ließ. Tom stöhnte und sie vier wussten, dass sie dann genauso stöhnen würden, wie es Resdel tut, als nun Tom zum Zug kam.

Tom macht keine halben Sachen. Küssen war nicht dabei, weil sie alle nur das eine wollten. Tom wollte gefüllt werden, wollte gefickt werden und die anderen, wollten einfach nur in Tom abspritzen und den Penis im Sperma des anderen baden fühlen. Bernhard gab Tom mehrere Küsse, die ein Grinsen bei Tom hervorlockten. Bei Albrecht aber, küsste Tom zuerst, bevor er selbst einen bekam und der wilde und schon längst überfällige ritt drankam.

Endlich spürte er seinen Albrecht wieder in der Zone, die eigentlich nur für seine Geliebten da waren. Endlich spürte er wieder diesen geilen Greifenpenis, die zwei starken Hände die sein Becken festhielten. Die Widerhaken brachten ihn fast zum Sabbern an der Rosette. Der glatte, lange, heiße und dicke Schaft für einen Greif, kocht fast seine Rosette und allein das brachte ihm fast um den Verstand.

Aber das hielt ihn nicht davon ab seinen Albrecht zu reiten. Es wurde sogar noch wilder, als er endlich sah, wie sein Liebster die Augen schloss, ihn fester am Becken packte und von unten in ihm stieß.

Kurz darauf, wurde von unten der Penis von Albrecht in ihm gerammt und frisches Greifessperma vermischte sich mit dem eines Jaguars und das Sperma seiner geliebten Echsen.

Nun war Tom wirklich erschöpft und es war lange her, dass er so erschöpft war. Fast drei Stunden hat er nur Liebe gemacht. Zwei mit den zehn Jungs, die er wirklich gezeigt hatte, was Sex und Blasen hieß und nun der wilde Ritt im Wasser, ließ ihn vollkommen erschöpft zusammensacken.

Alle waren zufrieden, besonders Tom, der dann voller Liebe von Albrecht umschlungen wurde und wo der Greifenpenis als Stöpsel in ihm steckte, damit das Badewasser nicht gleich aus Sperma besteht. Aber auch dieser Stöpsel wurde irgendwann kleiner und hielt nicht mehr das zurück, was sein Bauch und seine Gedärme durchflutete.

Tom spürte es und deswegen brauchte er nicht hinzusehen. Alles was er im Bauch hatte, im dicken runden Bauch, floss langsam aus ihm raus. Er sah es vor sich, wie weißes und schlieriges Sperma das Wasser weiß färbte. Dann spürte er es, wie sich das Sperma in seinem Fell verklebte, dranheften blieb und zum Schluss, roch er und alle anderen, was sie angerichtet haben.

Aber Tom brauchte jetzt wirklich eine ausgiebige Pause.

Bevor er aber aus der zusammengebauten Bad stieg, sah er sich die an, die ihn vorhin so vollgepumpt haben. Sie sahen allesamt zufrieden aus und genossen im Stillen, worin sie nun alle saßen. Resdel und Hubek waren da eine Ausnahme. Sie unterhielten sich flüsternd und es war ihnen anzusehen, dass es das Thema Sex war. Beide massierten sich den schlaffen Penis im Wasser und sahen gelegentlich zu ihm.

Während er sie beobachtete, wanderte Albrechts Hände an ihm runter und fingen ihn gezielt im Schritt zu massieren und zu liebkosen an. Albrecht wollte nur sein Recht ihn dort selbstverständlich zu berühren ausnutzen und Tom genoss es extrem. Denn die Hände waren die von Albrecht, berührten ihn voll mit Liebe und Gier nach ihm.

Selten tat sowas Albrecht während sie alleine waren, da sie bis jetzt auch nur selten alleine waren. Obwohl Albrecht schon einige Wochen bei ihnen und bei ihm war, konnte sich der Greif nur selten dazu hinreißen die schwule Seite rauszulassen und blieb lieber der Ehrenvolle Krieger. Deswegen, war der Moment mit ihm gerade, eine Situation, wo er mit ihm am liebsten wieder schlafen würde.

Aber er braucht jetzt die Pause. Momentan hatte er von Penissen, von Sperma und Samen, und von Hintern, einfach genug gesehen und geschmeckt.

Er sah sich um, wo er etwas Auszeit bekommen konnte. Hinten bei den Tieren sah er Barbos und Ratahl. Die beiden vergnügten sich mit dem schweren Greifen und der Reit, oder Kriegsechse und es war heiß. Beide Tiere lagen auf den beiden und waren vereint mit den Penissen der Tiere. Sie hatten schon Sex gehabt, aber dennoch waren sie noch vereint und regelmäßig für eine kurze Zeit, wurde die Hintern von beiden durchgerammelt. Es sah nicht so aus, als würden die Tiere abspritzen wollen, sondern eher so, dass sie einfach noch steif bleiben wollten um die Vereinigung einfach zu genießen.

Barbos und Ratahl sahen fast wie gefangene aus von den beiden Tieren, wären da nicht ihre Hände, und Zungen, die die Beide Köpfe der Tiere umschlungen hatten und sie ausgiebig leckten, oder sogar mit ihnen Züngelten.

Die Zehn weißen Priester saßen im dritten Abteil vor Rax und Randal und unterhielten sich und spielten ein Brettspiel. Auch sie sahen ab und an zu ihm um zu schauen, ob er einen Wunsch an sie hätte.

Totec rammelte Benjamin nun von hinten und der Fuchs hatte wohl keine Kraft mehr, um noch irgendwas aus der Kehle zu geben. Totec hingegen schien Benjamin als ein Werkzeug für sein Ausdauertraining zu benutzen. Fast schon eine Stunde, so glaubte Tom, hat Totec ununterbrochen den Fuchs vollgepumpt und es schien, als ob Totec noch lange nicht genug hätte.

Bernhard folgte seinen Blick und Sekunden drauf, entblößte Bernhard schon die Eichel, um sie direkt im Wasser zu massieren. Das fand Tom so heiß und er fand Bernhard den Jaguar schon vom ersten Moment so heiß, dass er ihn am liebsten fast schon wieder bespringen wollte.

„Du hast die nur die besten ausgesucht.“, flüsterte ihn Albrecht ins Ohr.

„Ich habe dich und Sartesh, alles andere macht den wundervollen Traum nur noch schöner.“, flüsterte er zurück und sah dann in die braun-gelben Augen von Albrecht.

„In diesen Moment, will ich die restliche Zeit bei dir verbringen. Ich liebe dich Tom und es verwundert mich noch immer, wie es geschah. Es ging so schnell… dein Geruch… dein Lächeln… ich weiß nicht… wie ich es noch beschreiben soll.“

„Es… ging bei mir genauso schnell. Erst als du die Hüllen fallengelassen hast im Zelt, um dann auf mir zu steigen… du bist so heiß Albrecht und ich will nicht, dass du in die Schlacht ziehst. Ich will dich nicht verlieren.“

„Tom?“

„Was denn mein Lieber?“

„Willst du mich heiraten? Willst du mein Partner fürs Leben werden? Willst du für immer an meiner Seite bleiben?“

Tom setzte sich im Albrechts Schoß auf und sah ihn dann tief in die Augen.

„Frag mich das dann, wenn die Schlacht vorüber ist, ok?“

Sie beide sahen sich lange in die Augen und erst als ein paar Minuten vergangen waren, fing Albrecht von purem Glück zu lächeln an, um dann einmal fest zu nicken.

Erst als Tom das sah, stand er auf und stieg aus dem Becken.

„Bleibt ruhig noch im Wasser, ich brauche eine Pause von allem.“, sagte er zu jedem und da, kamen schon die Priester zu ihm geeilt um ihn abzutrocknen. Gleich fünf weiße Priester kamen zu ihm, um sich einzeln um jedes Körperteil zu kümmern. Im Schritt waren sie vorsichtiger, weil Tom noch immer steif war und der rote und volle Penis vor ihren Augen und Nasen pochte.

Nachdem er trocken war und sich dafür bedankt hatte, kümmerte er sich nun auch um den eigenen Penis. Er dehnte seine Felltasche soweit es ging, um es dann über den Knoten zu ziehen. Es war bei jedem Hundeartigen das gleiche. Erst wenn der Knoten wieder in der Felltasche war, pumpten die Lenden kein Blut mehr in den Penis und so konnte Toms Penis wieder schlaff werden.

Er wollte mit Rax reden, der bei Randal saß und ihn den Kopf streichelte. Rax sah zufrieden aus und das Gesicht war kaum noch geschwollen. Dennoch gefiel es ihm nicht, wie dürr Rax aussah.

„Habt ihr beiden schon gegessen?“, fragte er sie, während er sich zu ihnen setzte. Randal hatte den Kopf auf Rax Schoß gebettet und die Augen waren geschlossen bei der Streicheleinheit.

„Randal schon. Ich habe ihn etwas gefüttert, weil er noch Probleme hat mit dem Gleichgewichtssinn.“

„Und selbst?“

„Noch nicht.“

„Du solltest aber essen, du hast abgenommen.“

„Ich weiß… aber Randal geht es schlechter als mir.“

Tom sah sich die dunkelblaue große Reitechse an, die schon fast als Kriegsechse durchgehen könnte. Sie lag halb auf der Seite und dem Bauch und sah sehr zufrieden aus.

„Was wird aus uns werden Tom? Was hast du mit uns vor? Diese Frage stelle ich mir fast jede Minute.“

„Ich… weiß es nicht so genau. Ich habe da schon so ein Plan, aber ich möchte nochmal mit Richard sprechen.“

„Wieso? Er hat doch schon entschieden das wir beide ein Geschenk für dich sind. Du kannst schon alles mit uns machen, was du im Kopf hast.“

„Das schon, aber ich bat nicht drum und ich habe euch beide nicht gewollt. Ihr habt ein eigenes Leben und ich möchte nicht, dass ihr aus euren rausgerissen werdet.“

„Wie… soll ich das verstehen?“

„Ich… ähm… also, ich weiß was du und dein Clan gemacht habt. Es ist… kompliziert, finde ich. Ihr habt die Tiere gezwungen mit euch Sex zu haben, was ich nicht toleriere, aber… gleichzeitig lebt ihr mit ihnen zusammen in einer Harmonie, dich ich noch nicht gesehen habe.“

„Wir haben sie zu nichts gezwungen.“

„Und wieso spreizen sie dann alle die Beine, wenn wir ihnen an die Eier gehen wollen?“

Rax schien dieses Thema unangenehm zu sein.

„Es… du wirst der erste Außenstehender sein, der das nun erfährt… Deswegen, versuche ich es dir so gut es geht zu erklären.“

Rax atmete durch und in dem Moment, drehte sich Rax auf den Rücken und sie beide sahen dann, was Rax wirklich zwischen den Beinen hatte. Aus den Augenwinkeln sah er Rax verträumten Blick, das leichte Lächeln und Tom ahnte irgendwie, dass sich Randal mit voller Absicht auf den Rücken gedreht hatte.

„Es ist so… wir ziehen sie mit Liebe auf. Jeden. Ob die Reitechsen, die Kriegstiere, oder die Nutztiere. Wir züchten sie, damit sie sterben. Diese… Wahrheit haben unsere Ahnen schnell festgestellt. All unsere Zeit, unsere Mühe, für die Zucht und die Aufzucht, war immer umsonst, weil sie für den Krieg gezüchtet worden sind und somit in den Tod gehen. Sie haben so viel Mühe auf sich genommen, um die ersten Generationen zu züchten, sie zu zähmen und sie, meine Ahnen, hatten auch ein Herz. Sie kannten jedes Tier, ihre Persönlichkeiten und es zerbrach ihnen das Herz, die Tiere dann der Armee zu übergeben. Der erste Zuchtmeister, mein Ahne, hat die erste Echse zu sich ins Bett genommen. Zuerst war es nicht aus Liebe, sondern weil er es wollte. Das hat mir mein Vater erzählt, aber dann sagte er mir, dass dann die Liebe zwischen ihnen beiden hervorkam. Von da an, bekam jeder im Clan seine Echse, Oder kam, um sich seine Echse auszusuchen.“

Tom hörte zu und war gespannt, wohin die Geschichte gehen wird.

„Die ersten Wochen, als mein Clan damals beschlossen hat, dass sie sich vom restlichen Reich zurückziehen, um ihr Leben mit den Echsen zu leben, bemerkten sie, wie die Echsen die sie hatten, einfach glücklich waren. Mein Vater erzählte mir, wie wild es in den Häusern zuging, wie glücklich jeder war, es mit jedem zu treiben. In den Wochen, wurden viele Kinder gezeugt, und auch unsere Echsen, wurden oft gedeckt und bekamen viele Eier. Es war so, als ob das Leben bei uns hervorsprießte. Alle waren Glücklich, alle bekamen Nachwuchs, aber nicht die, die für die Armee gedacht waren. Sie… sollen anscheinend voller Sehnsucht und Eifersucht auf die anderen geschaut haben, die nicht ausgeliefert werden sollten. Dies, die ausgeliefert werden sollten, fanden keine Ruhe mehr. Sie schrien und tobten in den Käfigen und im eingezäunten Areal. Sie wollten auch spüren, wie es ist geliebt zu werden. Das verstanden wir erst aber, als unser erster Zuchtmeister, zu ihnen ging und jeden einzelnen umarmte, sie in die Arme nahm, um sie zu beruhigen. Sie wurden ruhiger in seinen Armen und wollten nicht mehr von ihn losgelassen werden. Deswegen… beschloss dann der Clan, dass jeden Morgen die Männchen und Weibchen von uns beglückt werden und wir mindestens zwei Stunden das Bett teilen sollten. Es war eine Mammutaufgabe, aber die Tiere waren so Glücklich und wir wurden deswegen auch Glücklich. Viele teilten dann nicht nur das Bett mit ihnen, sondern auch die Zeit. Mit den Jahren, wurde unser Clan größer, weil die gezeugten Kinder größer wurden. Und eben diese Kinder, wurden dann unser Zuchtmeister. Sie verbrachten ihr gesamten Leben bei den Tieren, teilten das Bett mit ihnen, spielten mit ihnen und zeigten ihnen, was Liebe bedeutet. Aber es war ein zweischneidiges Schwer.“

„Wie meinst du das genau?“, fragte Tom, als Rax eine längere Pause machte.

„Ganz einfach, unsere Zuchtmeister liebten jedes einzelne Tier, und mussten dann jedes Jahr zusehen, wie all die Reit und Kriegsechsen übergeben werden in der Gewissheit, dass sie sie nie mehr wiedersehen werden. Jedes Jahr, brach man ihnen das Herz und sie weinten fürchterlich für ein paar Tage, während schon die nächste Generation nach ihrer Liebe dürstete.“

„Also habt ihr es für sich getan?“

„So war… es bis vor einigen Tagen. Aber jetzt… ich habe Angst um meinen Clan. Wir lebten so… schon fast 1000 Jahre Tom. Wir kennen nichts anderes und… wir wollen auch nichts anderes.“

„Wirklich? Hattet ihr nicht Angst, dass ihr erwischt werdet?“

„Die hatten wird. Und wie wir die hatten. Ich… hatte eine Bruder Tom. Nur einmal hat mir mein Vater davon erzählt und… als sein Name fiel, ging Rendal aus dem Zimmer. Sowas hat Rendal noch nie getan und da wusste ich, dass es Rendal das Herz brechen würde, was mein Vater mir erzählen wollte. Mein Bruder Rex… da war ich noch nicht einmal ein Jahr alt, hat sich das Leben genommen…“

„Wieso?“, fragte Tom achtsam nach.

„Vor Angst Tom. Er und seine Echse, Rasdal, der ältere Sohn von Rendal, gingen eines Tages raus um endlich wieder die Sonne zu genießen. Sie lagen in der Sonne, liebte sich unter der Sonne, als sie einen Trupp hörten. Vor Schreck versteckten sie sich und Sekunden darauf, kam eine Jägertrupp eines anderen Clans und überquerte die Lichtung. Sie beide entgingen knapp der Gefangenschaft und den Tod und seit da an, verlort mein Bruder nicht mehr diese Furcht. Tage später, als ihn die Furcht in die Verzweiflung trieb, nahm sich mein Bruder dann das Leben, weil er nicht mehr in Furcht leben wollte und auch Rasdal, folgten dann meinen Bruder. Mein Vater hat mir deswegen diese Geschichte erzählt, weil ich nicht in Furch leben sollte. Furcht ist etwas, was einem töten kann, was einem das Leben nicht mehr lebenswert macht kann. Kurz nachdem mein Bruder von meinem Vater und Rendal zu Grabe getragen wurde, kam eine Revolte im Clan auf. Das war die dritte in unserer Zeit, seit der Clan gegründet worden war. Ein Teil unseres Clans verspürte die gleiche Furcht und wollten meinen Vater zwingen, vor dem König die Wahrheit zu sagen. Sie glaubten, hofften, dass der König Gnade zeigen würde, wenn die ganze Wahrheit rauskäme. Mein Vater aber wusste was das bedeuten würde, für ihn, für sie und für mich. Also beschloss er etwas, was bis jetzt nur zweimal geschah. Er gab denen, die Wahl. Entweder sie trinken den Mitternacht Saft, oder aber er würde sie Köpfen lassen.“

„Und?“

„Beides führte zum Tod, doch beim Mitternacht Saft würden sie alle in ruhe einschlafen und nie wieder aufwachen. Natürlich nahmen sie den Saft und sie gaben es auch ihren tierischen Partnern. Es hat Jahre gebraucht, bis mein Vater diese Tat verarbeiten konnte, das habe ich sogar schon als Kind verstanden und gesehen.“

„Das alles habt ihr getan, damit ihr in Ruhe und Frieden euer Leben weiter leben könnt… verstehe. Doch wie fühlst du dich jetzt? Was ich weiß, lebt dein Clan noch und wurde verstoßen. Was bedeutet das für euch?“

„Nichts… gutes. Ein anderer Clan kann uns dann einfach angreifen und wer hätte nicht mal das Recht uns zu verteidigen.“

„So schlimm?“

„Ja…“

Rax sah alles andere als Glücklich deswegen aus und auch Tom, gefiel das überhaupt nicht. Rax Clan hatte eine Entscheidung getroffen. Und diese Entscheidung die vor 1000 Jahren getroffen wurde, hat nun sie mit voller Härte getroffen. Da entschied sich Tom für etwas, was er eigentlich nicht machen wollte. Überhaupt nicht machen wollte und deswegen, noch einmal darüber nachdachte. Und während er darüber nachdachte, hörte er Rax Magen knurren.

„Du solltest was essen Rax.“

„Willst du dann zusahen… wie ich was zu mir nehme?“, zuerst verstand Tom nicht was Rax damit meinte, aber als er dann sah, wie Rax sachte an Randals Bauch runterstrich und die dunkelblaue Echse reagierte, verstand er sofort was damit gemeint war.

„Mach Ruhig Rax. Genieß was dir dein Liebster geben wird.“

Da konnte Rax wieder lächeln und erhob sich, nachdem Randals Kopf auf dem gepolsterten Boden abgesetzt wurde. Auf den Unterbauch von Randal setzte sich Rax rauf und glitt dann mit beiden Händen in Randals Hauttasche ein, die deswegen extrem gedehnt wurde. Tom hatte sogar Angst, dass die Hauttasche reißen würde, aber Rax schien zu wissen was der tat. Mit Kraft zog Rax den Penis von Randal aus der Hauttasche und Tom verwunderte dies extrem. Denn Randal schien es zu gefallen, wie Rax den rosaroten und schnell rotwerdenden Penis aus dem Körper zog.

Nachdem der komplett rausgezogen war und Tom überrascht von dessen Länger war und deswegen große Augen bekam, fing Rax die beiden Hoden von Randal fest zu kneten an. Die Echse zuckte, knurrte und stieß die Beine leicht in die Luft, wurde aber schnell hart und der mehr als ein halben Meter langer Penis, der zuvor auf Rax Bauch gemütlich lag, wurde mit Blut vollgepumpt und drückte dann die Spitze Eichel gegen den Bauch. Die Eichel kam immer mehr hervor und der Eichelrand hob sich kaum vom Schaft hervor. Mehr violett als Rot war dann der Penis von Randal, als der fest gegen Rax Bauch drückte und pochte und erst dann, hörte Rax auf die Hoden der Echse zu kneten. Erleichtert atmete Randal aus und entspannte sich völlig, dabei fielen die Beine der Echse fast seitlich, auf beiden Seiten, auf den Boden und so, wurde Rax die Lenden von Randal präsentiert.

„Randal ist ein Prachttier von einer Kriegsechse. Meinst du nicht?“

Tom stimmte mit einem nicken zu, als er alles betrachten konnte. Die zwei Hoden, die jeweils fast so groß wie zwei seiner Fäuste waren, dann noch der lange und leicht gebogene dicke und hellviolette Penis, mit der spitzzulaufenden Eichel und den sehr dezenten Eichelrand, luden förmlich ein das Gesicht dagegen zu drücken, es zu verschlingen und mit allen Sinnen zu berühren und zu erkunden und, zu schmecken.

Randal war stark und muskulös, sehnig und wild, und gerade jetzt, in Rax Händen, ein Partner der nur eines wollte und dabei in den Händen des Partners zu Butter zerfloss.

„Wie gesagt Tom, Randal weiß Bescheid und wir beide laden dich ein, mit uns die Zeit zu verbringen, auch im Bett natürlich.“

„Kann Randal auch blasen?“

Rax fing schon fast zu kichern an.

„Nein… HIHI… darin ist er sehr schlecht. Dafür hat er andere Vorzüge.“, als dies Rax sagte, sah Tom sich wieder die Schürfwunden an der Hüfte, am Rücken und an den Oberschenkeln von Rax an.

„Du siehst was ich damit meine Tom!“, Rax und Tom grinsten zuerst, bevor dann Randal zu grinsen anfing, als Rax die Schnauze öffnete und den Penis am Bauch in die Hände nahm und nach oben bog, um dann die Eichel in die Schnauze gleiten zu lassen.

Zufrieden schnaufte Rax aus und grinste noch breiter. Tom hatte genug gehört und hatte auch genug vom Blasen und deswegen, stand er nun wieder auf und ließ die zwei Liebenden alleine, um nach vorne zu gehen.

Sein Ziel war das Liebesnest, wo er schon vorhin die grün-blaue Wolke gesehen hatte.

Als er beim Bad vorbeiging, redeten die drei Hohe Priester leise miteinander und schienen ihn nicht zu bemerken. Bernhard saß nun auf Albrechts Schoß, wie Tom es vor paar Minuten getan hat und auch die beiden redeten leise miteinander, wobei Albrecht nicht so glücklich schien, aber dennoch beide Hände auf Bernhards Pobacken hatte.

Es musste etwas Wichtiges sein worüber Bernhard mit Albrecht sprach, denn der Jaguar hatte dabei ein ernstes Gesicht beim Gespräch.

Radus und Adelbert sahen ihn mit kleinen roten Augen an, als er vor ihnen beim Liebesnest stand. Unter einer Decke halb liegend und sitzend, stand zwischen ihren Beinen jeweils eine Wasserpfeife. Nur Talus, der neben Adelbert saß, sah nachdenklich nach vorne.

Da nun drei im Liebesnest waren, war kein Platz mehr für ihn übrig. Aber dann machte er sich einfach Platz, indem er in das Liebesnest stieg und sich einfach neben Adelbert und Talus sich hinsetzte. Radus und Adelbert rutschten zur Seite und Adelbert bot ihn an auch unter der Decke sich zu verkriechen, so wie jeder der hier saß und lag. Tom nahm das Angebot natürlich an und am Ende saßen sie alle wie eingequetscht da. Doch auch dieses Problem wurde schnell gelöst, als Adelbert jeweils einen Arm um Toms und Radus Schulter legte, und dann das linke Bein über das von Tom legte. Dies gefiel Radus und deswegen entfernte er Adelberts Wasserpfeife, um mit den Löwen eine Wasserpfeife zu teilen.

„Talus? Alles in Ordnung?“

Talus sah kurz zu ihm auf die Seite und schnaufte laut aus.

„Hast du Zeit Tom?“

„Natürlich, für einen Freund habe ich immer Zeit.“, sagte Tom und lehnte den Kopf auf Talus Schulter an und vor sich sah er wieder beide Spinos, die schon fast hypnotisierend die dicken und festen Hoden vor ihren Gesichtern baumeln ließen.

„Ich wollte… mit dir schon vor einiger Zeit reden Tom.“

„Und wieso hast du das nicht einfach getan?“

„Weil… ich noch recht unschlüssig war und du… andere Dinge zu tun hattest.“

„Ich habe jetzt Zeit, Talus.“

Bevor Talus zu sprechen begann, wurde Tom nun auch von ihm an der Schulter umarmt, aber dann anders als von Adelbert, an ihn ran gezogen und so, konnte Tom den Kopf und die Wange auf Talus starke Brust legen. Dabei steig ihm Talus Körperduft in die Nase und der Duft war stark und herb männlich.

„Du weißt ja, dass ich keine Familie mehr habe, also sie freigegeben habe.“

„Ja, davon hast du erzählt.“

„Genau… aber… ich möchte nicht alleine sein, Tom.“

„Ok, und was hast du im Kopf?“

„Ich… ähm… ich möchte eine Beziehung mit einem Männchen eingehen. Oder besser gesagt, ich bin dem offen.“

„Wirklich?“, Tom war sehr überrascht das zu hören.

„Wieso kein Weibchen?“, fragte er dann nach.

„Weil in deiner Nähe keine Weibchen sind, sondern nur Männchen.“

„Ach…! Mach dir doch deswegen keine Gedanken! Bestimmt würden hunderte Weibchen sich auf dich schmeißen, wenn du sagst, dass du wieder zu haben bist.“

„Das… stimmt schon, aber…“

Tom hob eine Augenbraue, als er das aber hörte.

„… ich bin im Moment mehr daran interessiert eine Beziehung mit einem Männchen einzugehen.“

„Wie kommt das?“

„Nun… zum einen bin ich neugierig geworden wegen dem, was ich alles im Haus sah und zum anderen… weißt du bestimmt, dass ich sehr erregt war, als im Haus in den Gängen und Fluren es jeder mit jedem trieb.“

„Ja, das habe ich an deiner Gangart gesehen.“

„Tja… deswegen möchte ich es versuchen, aber… ich weiß nicht ob auch Liebe im Spiel sein kann.“

„Liebe also? Das ist ein schweres Thema.“

„Eben. Ich möchte mich verlieben… wieder und am besten ein Männchen. Hast du da ein paar Tipps?“

„Oha… nun… den Anfang hast du schon getan. Sei offen, wirklich offen dafür. Zum anderen, solltest du dann mehr Zeit mit den anderen Männchen verbringen, die du anziehend findest. Ich meine da nicht nur körperlich anziehend, sondern auch Einzelheiten, die du anziehend findest. Wie zum einen das Lachen einer Person, das du schön findest, oder das Lächeln das du siehst. Ich gebe dir auch den Tipp auf ihre Blicke zu achten. Wenn sie schon dich anstarren, dann ist das schon eindeutig ein Zeichen dafür, dass sie etwas an dir toll, gut oder Anziehend finden. Geh zu denen hin, sag einfach Hallo und beginn ein Gespräch mit ihnen. Schnell kommt dann eines zum anderen. Aber es ist tatsächlich bei jedem anders. Bernd zum Beispiel, ist ein Schäferhund. Er hat sich in einen Löwen Hals über Kopf verliebt, nachdem er von ihn gefickt wurde. Es waren die Zärtlichkeiten die der Löwe Bernd schenkte, die Streicheleinheiten und Küsse, die nach dem Sex kamen. Und noch was…“

„Ich höre Tom.“

„Hab keine Angst vor Küsse. Es zeigt nur wie sehr jemand wem mag, oder liebt. Das Küssen zwischen Männchen ist gleiche wie das mit einem Weibchen. Wenn also jemand zu dir kommt und dir einen Kuss gibt, dann weißt du was die Person von dir hält, auch bei Männchen.“

„Hmm…“, brummte Talus und sah nun runter zu Tom.

„Und… ist es schön ein Männchen zu küssen?“

„Das fragst du ausgerechnet mich? Wirklich?!“

Talus grinste und schüttelte leicht den Kopf.

„Du hast Recht.“

„Frag lieber Adelbert, der zwei Söhne hat und gerne andere Männchen küsst.“

Talus und Tom sahen rüber zu Adelbert, der die Augen geschlossen hatte und sich nicht mehr rührte, während Radus gurgelnd gerade einen großen Zug von der Wasserpfeife nahm.

„Schau, ich zeig es dir.“, sagte Tom und drückte an Adelberts Wange dessen Kopf in seine Richtung, um in nächsten Moment die Lippen auf die des Löwen zu legen. Sofort öffnete Adelbert für ihn die Lippen und dann das Maul, als Toms Zunge den Weg in den Rachen von Adelbert suchte. Adelbert war gleich Feuer und Flamme und züngelte heftig mit Tom, nur um dessen Speichel zu trinken und die eigene Schnauze zu befeuchten, die sehr ausgetrocknet war. Dennoch, spürte Tom was Adelbert noch wollte und das sah auch Talus, als Adelbert Tom Hand in die Hand nahm und sie runter unter die Decke führte.

Nachdem Tom sich langsam von Adelbert zurückzog und ein großer Speichelfanden sie beide noch verband, hatte Tom den schlaffen kleine, aber dicken Penis von Adelbert in der Hand, wo er gleich die Eichel durch die Vorhaut zu massieren anfing.

„Siehst du… Talus. Adelbert hat keine Probleme damit…“, flüsterte Tom und verrieb die Vorfreude, die aus der Öffnung der Vorhaut kam über Adelbert Penis und zwei Hoden.

„Und nun du Talus!“, forderte er seinen starken Freund und Leibwächter auf.

Überrascht und fast schon Entsetzt, starrte ihn jetzt Talus an.

„Na komm. Adelbert ist völlig weggetreten und du kannst mit ihn jetzt stundenlang Schmusen. Nutz es aus und genieße es einfach.“

Talus schuckte laut.

Talus schluckte ein zweites Mal laut und sah dann rüber zu Adelbert, der nun den Kopf auf Toms Schulter gelegt hatte und sie küsste und leckte.

„Offen bleiben Talus!“, riet er ihn und Talus schluckte abermals und kämpfte mit sich. Doch, Talus rührte sich nicht und deswegen, übernahm nun Tom die Führung und zog sich etwas rauf, bis er mit Talus auf Augenhöhe war. Noch bevor es Talus realisiert hat, lagen schon Toms Lippen auf seinen und die Zunge strich sanft über die Lippen. Immer fester strich die Zunge über die Lippen und drang dann langsam zwischen sie ein. Da schmeckten sie sich beide das erste Mal und von selbst, öffnete sich Talus schnauze langsam und Tom nutzte es gleich aus, um über Talus Zunge zu streichen.

Da erwachte Talus Zunge und strich dann ganz langsam über Toms. Die nächsten Sekunden erkundete Talus die Zunge von Tom, probierte willentlich Toms Speichel und schluckte sie laut. Und dann, fingen sie langsam zu schmusen an und Tom merkte, wie sich Talus langsam entspannte und es zu genießen anfing. Bevor es aber wild zwischen ihnen wurde, weil Talus Lust und Gier geweckt wurden, zog sich Tom zurück und hinterließ eine Echse, die ihn überrascht und nachdenklich ansah.

„Du bist echt lecker Talus!“

„Du… auch Tom…!“, sagte Talus und war über diese Worte sichtlich überrascht. Talus war nicht nur überrascht, wie lecker Tom schmeckte. Sondern auch, wie schön es war mit Tom zu schmusen, endlich wieder überhaupt zu schmusen. Es gab da keinen Unterschied zwischen Männchen und Weibchen, stellt er fest und das ließ die Hoffnung aufkeimen, dass sein Wunsch tatsächlich in Erfüllung gehen könnte.

Denn, es war erlaubt. Er konnte eine Beziehung mit einem anderen Männchen eingehen. Öfters hat er sich sowas vorgestellt und das war ein sehr dunkler Fleck, den er sehr selten aufdeckte, wenn er alleine war und sich seinen Tagträumen hingab. Es war keine Begierde die er hatte, sondern ein schlimmer Wunsch, ein Tagtraum eben, der ihn einfach erregte und dass er ab und an nutze, um sich selbst zu befriedigen. Aber in letzter Zeit wurde der Traum öfters benutzt und das dann immer, wenn er für Tom den Krug mit seinen Samen füllen sollte und dann auch wollte.

Jetzt, da er das wusste, wusste wie es mit einem Männchen war zu schmusen, sammelte er seinen ganzen Mut und seine ganze Hoffnung zusammen. Er hoffte, dass es jetzt mit Adelbert genauso schön sein wird.

Und das war es dann auch, nachdem er sich über Tom gebeugt ahtte, Adelbert Kopf in beide Hände nahm und von zwei warmen und feuchten Lippen empfangen wurde, die ihn sofort willkommen hießen. Es war sogar schöner als mit Tom, weil von Anfang an Adelbert ihn aussaugen wollte und der Löwe schmeckte einfach wundervoll.

Tom grinste als er Talus mit Adelbert wild schmusen sah. Und dann, wurde das grinsen noch breiter, als sich Talus aufrichtete und mit gespreizten Beinen über Tom auf in der Liebesecke saß, um näher an Adelbert zu sein. Für ihn gab es nur eine Richtung da rauszukommen und das war, runter zu rutschten zwischen Talus Beinen. Nachdem der sanfte und lange Stoff über sein Gesicht geglitten war, berührte seine Nase den lagen Penis von Talus. Es war sehr feucht, die Hitze strahlte auf sein Gesicht und die ersten Tropfen von Vorfreude fielen ihm auf die Lippen.

Talus wurde nicht steif, war aber erregt. Dennoch, der Blick auf diesen wundervollen rosaroten Penis, die Zitzen förmige Eichel und der Eichelrand, der fast verschont war von den Höckern, und den zwei massiven Hoden, die an sein Kinn Anlagen, berauschten sein Blut und er hätte fast sich in Talus Lenden ausgetobt, sofern die Lust da gewesen wäre, die er nicht hatte. Dennoch gab er jeweils einen Kuss auf die Eichel und auf die zwei Hoden vor ihm, bevor er fast aus dem Liebenest fiel.

Nachdem Tom stand, lächelte er breit, weil sich Talus und Adelbert in den Armen hatten und Talus, vor Adelbert saß und einfach mit den Löwen schmuste. Das sah auch Radus und als sich ihre Blicke trafen, sah Radus einfach glücklich aus.

Zu Radus setzte er sich nun und zog die Decke über die Beine.

„Wieso lächelst du so glücklich?“

„Weil… ich schon immer geglaubt habe… das Talus sowas gefallen würde…“, sprach Radus mit seinem sehr ausgetrockneten Maul.

„Tja… und wie siehst mit dir aus Radus?“

Die roten Augen starrten in seine.

„Ich meine, ob du schon jemanden gefunden hast?“

„Nun… nein…“

„Ok, dann übernehme ich das jetzt für dich.“

„NEIN, NI…!“, noch bevor Radus zu Ende sprechen konnte, rief Tom einfach „HASLAR!“.

Der nackte Hohe Priester kam zu ihm geeilt. Das Wasser tropfte von seinem nackten Körper, wo man darauf die Schlieren von Sperma deutlich sehen konnte. Die Hoden baumelten noch im weißen Hodensack. Der schlaffe rosarote und Handlange Penis tropfte und baumelte und verteilte so die Tropfen vom Wasser auf die roten Polster vor ihm.

Radus verstumme, als der den prächtigen Körper von Haslar erblickte.

„Versammle mal die Prieser und frag sie, ob wer der Partner von Radus werden möchte.“

Haslar grinste gleich, um dann die Hand zu heben und zu winken. Gleich kamen alle Zehn weißen Priester und stellten sich vor Tom und Radus auf. Dann, fing Haslar bei den Priestern den Stoff zu öffnen an, den die Priester um die Lenden hatten und so auch, das Gemächt eingepackt hatten.

Während ein Priester nachdem anderen von Haslar ausgezogen wurde und nackt die Lenden noch vorne streckten, fing Haslar zu sprechen an.

„Sie alle würden sich freuen, wenn Radus sie aussuchen würde. Sie alle haben mit mir über jeden hier gesprochen, falls es dazu kommen sollte, dass wer einen Partner sucht. Diese Zehn, sind offen für eine Beziehung mit einem Männchen wie Radus. Sie alle, sind dafür bereit auf eine Beziehung unter Alszsass Namen. Radus soll sich nur einen aussuchen und er wird es nicht bereuen, egal wen er sich aussucht.“

Tom sah sich die zehn Priester im mittleren alter an. Jeder war heiß und gut gebaut. Bei jedem hing schon der Penis tief runter und bei zweien, erwachte auch schon der Lustkolben zum Leben und schwang pochten zwischen den Beinen vor und zurück.

„Also Radus…“, fing Tom an und grinste noch breiter die Priester an, die breiter als Tom grinsten.

„Such dir einen aus, oder probiere sie alle nacheinander aus, bevor du die Entscheidung fällst. Aber, spätestens heute Nachmittag, möchte ich deinen Partner sehen, oder deine Entscheidung hören.“

„Ich ähm… möchte zuerst… ausprobieren…!“, stammelte Radus und Tom stand gleich auf. Als er nach hinten sah, öffnete Radus für den ersten Priester auch schon gleich die Decke und sie alle erblickten Radus steifen und geilen Penis, der pochend und rot in den Himmel ragte.

Da sprach Tom nun in der Sprache der Echsen.

„Also ihr zehn. Danke zuerst und zeigt Radus, was es bedeutet mit einem Priester von Alszsass im Bett zu landen.“

Völlig überrascht sahen ihn alle Echsen an, als er akzentlos ihre Sprache sprach. Doch dann sah ihn Haslar nachdenklich an, während die anderen noch diese Tatsache verdauten. Fast eine Minute brauchte jeder, diese Tatsache zu verdauen, bis dann die Priester breit zu lächeln anfingen und sich vor ihm verbeugten.

„Alszsass hat euch gesegnet mein Apostel!“, sagte der ganz linke Priester und Tom fand den Satz mehr als nur zutreffend.

„Nun kommt und beschert Radus wundervolle Stunden.“

Noch tiefer als zuvor verbeugten sich die Priester und richteten sich erst dann auf, als Tom zu Haslar ging und ihn dann dabei half, die Lendenstoffe der Priester aufzuheben. Gleich zwei Priester kamen zu Radus ins Liebesnest gekrochen und da, hörte er Haslars Stimme.

„Woher? Wie?“

„Sagen wir mal mit etwas Hilfe von Orion.“

„Wirklich?!“

„Ja, er hat mir… gezeigt wie eure… unsere Sprache aufgebaut ist und als ich das verstand, konnte ich es einfach. Aber… ohne deine Hilfe würde ich mich noch immer schwertun.“

„Das… ist mehr als außergewöhnlich, Tom.“

„Ich weiß, aber nun solltest du dich erst einmal austrocken, oder wieder ins Bad gehen. Es ist kalt und du könntest dich erkälten.“

Haslar nahm den stark riechenden Stoff von Toms Händen und nickte.

„Ich… gehe zurück zu den anderen. Resdel bespricht gerade was Wichtiges mit Hubek.“

„Worum geht’s?“

„Um dich und wie du dann die Zeit bei uns verbringst.“

„Meinst du, wenn ich Archia besuchen komme?“

„Ja, weißt du Tom, nicht nur wir, die Echsen, haben den Glauben an Alszsass und den zwei anderen. Auch in anderen Ländern ist unser Glaube vertreten, meistens in denen, die wir zuvor unterjocht haben. Es hat sich gefestigt und verbreitet sich immer weiter, als du… zum Vorschein gekommen bist.“

Daran hat Tom noch überhaupt nicht gedacht. Natürlich kann sich ein Glaube, eine Religion verbreiten und Archia hat ein Drittel des Kontinents eingenommen, bevor der Frieden kam. Und die Einhörner waren da das beste Beispiel. Auch sie entstammten von Alszsass und ihm kam nicht einmal die Frage auf, was noch aus dem Gott des Lebens und Liebe entsprungen war. Wer weiß, welche Länder und Glauben auch einen Gott des Lebens haben und es mit Alszsass gleichstellten.

„Um es kurz zu machen Tom. Auch unser Land wird gerade von Pilgern heimgesucht. Und… Resdel sagte, dass es einige sind. Es sind nicht nur hunderte, oder tausende, sondern zehntausende. Jede Rasse, Geschlecht und Alter sind darunter vertreten. Und dann sind noch die, die dich zuerst sehen möchte, weil sie unschlüssig sind. Kurz gesagt, als wir dich ausriefen, haben wir etwas in Rollen gebracht, was wir selbst nicht vorhersehen konnten, Tom.“

Tom wurde ganz schwummerig nach dieser Information.

„Aber macht dir deswegen keine Sorgen Tom. Wir regeln das alles und wir bauen bei uns auch ein ganz großes Bett für dich und alle, die du dir dann ins Bett holst. Es wird prachtvoll werden, glaub mir!“, sagte Haslar schon fast lachend und ging nach einer leichten Verbeugung davon und hinterließ einen Tom, der nun selbst Zeit brauchte um das zu verarbeiten, was gerade gesagt wurde.

Doch, während sein Verstand arbeitete, während Radus und Talus einfach nur mit Adelbert und den weißen Priester schmusten, wurde ihm langsam sehr warm. Vor ihm erstrahlte alles in ein weißes Licht und ein bekannter und unbekannter Duft schlichen sich in seine Nase.

„Tom.“, vernahm Tom Orions Stimme und langsam, drehte sich Tom um und verwundert, sah er plötzlich zwei Einhörner, die vor der roten Seidenwand standen und ihn ansahen. Orion sah so prächtig aus wie eh und jäh, doch das andere Einhorn, sah anders aus. Abgemagert, dünn und die Augen waren eingefallen und hatten einen leicht violetten Rand. Kurz gesagt, sah dieses Einhorn sehr mitgenommen aus.

Da es warm war, öffnete Tom die Seidenwand und er hörte und roch, wie die Armee marschierte. Als er vor Orion stand und das andere Einhorn hinter seinen Freund stand, senkte der andere Einhorn den Kopf und zeigte mit dem Horn direkt zu Tom rauf.

„Das ist Zarion. Mein jüngster Bruder. Er wird mich bei meinem Plan unterstützen.“

Tom lächelte und nickte seinerseits das mitgenommene Einhorn zu.

„Ihm geht es nicht so gut, oder?“, fragte Tom gleich darauf seinen Freund Orion.

„Das stimmt und deswegen ist er hier.“

Tom hob eine Augenbraue und wartete, ob Orion weitersprach. Doch es kam nichts und wieder, spielte Orion dieses Spiel.

„Und wie soll es ihm helfen hier zu sein?“

„Ich glaube, dass du es schon weißt, Tom.“

Tom sah Orion nachdenklich an, um sich dann Zarion anzuschauen, der noch immer den Kopf nach unten gesenkt hatte. Wie länger er sich Zarion ansah, umso mehr ahnte er von Zarions Schicksal und bekam immer ein deutlicheres Bild davon, wie die Vergangenheit des schwachen Hengstes war.

„Ich… glaube ich weiß wovon die sprichst. Kommt rein und dann reden wir etwas.“

Die beiden Hengste schritten gleich lautlos rein, nachdem Tom den Seidenvorhang für sie beide auf die Seite geschoben hatte. Alle sahen nun verwundert, wie zwei Einhörner in den Wangen schritte, an ihnen vorbeigingen und sich dann dort niederließen, wo zuvor die zehn Priester gesessen sind.

Im Schneidersitz setzte sich dann Tom zu ihnen und sie warteten ab, bis sich nicht mehr im Mittelpunkt standen, was nach wenigen Minuten dann auch geschah.

„Also, erzähl Orion.“

Orion sah zu seinem Bruder rüber, schnaufte warm und gemütlich aus, um sich dann am Ende an Tom zu richten.

„Zarion ist der Jüngste von uns allen und es hat ihn auch am schlimmsten getroffen. Er betrat eine Welt, wo wir schon wandelten und zu dem Zeitpunkt, war die Welt schon grau und trostlos für uns alle. Es gab kaum noch Magie, die bunte Welt gab es schon nicht mehr und in so eine Welt, wurde er geboren. Er hatte niemanden und weil er der Jüngste und schwächste von uns war, haben sich meine anderen Brüder auch nicht an Zarion interessiert, weil schon jeder etwas gefunden hatte, was ihr Interesse weckte. Zarion wanderte also alleingelassen umher und ich sah ab und an nach ihm. Doch jedes Mal als wir uns trafen, sahen seine Augen immer düsterer drein und dann… spürte ich vor einigen Wochen, wie ihm der Lebenswille verloren ging. Es war vor drei Tagen als ich es spürte und ich hoffte, dass Zarion mich besuchen kommt, aber er zeigte sich nicht. Doch… als er bei unseren Treffen dabei war und ich ihn sah, sah ich in seinen Augen wieder den Lebenswillen. Es war nicht das was du in ihn hervorriefst, sondern das Gefühl nicht mehr alleine zu sein, was ihn den Lebenswillen zurückgab. Deswegen ist er hier, weil er dich sehen wollte und natürlich auch das andere noch einmal spüren möchte, was er zuvor noch nie verspürt hatte.“

Während Orion erzählte, sah Tom die ganze Zeit in Zarions Augen.

„Also… habe ich nun euch… zwei bei mir?“

„So ist es Tom.“

„Und… bleibt ihr auch den restlichen Tag?“

„Also… wenn du so fragst… dann war das schon meine Intention…, aber Zarion solltest du selbst fragen.“

„Hast du kein Problem damit das er… dabei ist?“

„Hätte ich… wenn… es nicht schon Nachmittag wäre.“

Tom grinste ganz kurz, als das Wort „Nachmittag“ fiel. Da er nun wusste was Orion hierhergebracht hat, wollte er nun was von Zarion hören.

„Wie geht’s dir Zarion?“

Der Hengst sah kurz zu Orion, bevor er darauf Antwortete.

„Besser.“, als Tom die Stimme hörte, erinnerte ihn die Stimme an einen heranwachsenden. Kurz gesagt, an Heki, der nun körperlich langsam ausreifte. Kurz schossen ihm die Erinnerungen an Heki in den Kopf, der ihm gerade einmal bis zum Bauchnabel gegangen war, als er ihn das erste Mal vor sich stehen sah. So dürr und kränklich, schwach und ohne Leben in den Augen, starrte ihn Heki von unten an und zitterte kränklich dabei am ganzen Körper.

Diese Erinnerung war wunderschön und gleichzeitig auch sehr traurig gewesen. Es war deswegen wunderschön, weil so Heki in sein Leben gekommen war und sein Leben um einiges bereichert und verschönert hat. Und jetzt, war Zarion da, der ihn so sehr an Heki erinnerte. Er konnte nicht anders, als Zarions Kopf zu umschlingen und als Reaktion darauf, schnaufte Zarion warm den Atem gegen seinen Bauch und einige Tränen liefen sogar dem Einhorn über die Wangen.

Er strich ihm über die Stirn, über die zerzauste und schmutzige Mähne, die nur halb so lang war wie die von Orion, um dann, bevor er ihn losließ, einen sanften Kuss auf die Stirn zu geben.

Zarion erbebte nach dem Kuss und hörten dann auch nicht mehr zu zittern auf, nachdem er ihn losließ.

„Also bleibst du bei mir Zarion?“

„N-Nur… w-wenn d-du w-willst!?“

„Ich überlasse es dir. Aber sei dir bewusst was ich machen werde, wenn du bleibst!“

„Ich denke…“, fing Orion an und sah dabei zu Zarion.

„… das er genau deswegen bleiben möchte.“

„Schön und… wie soll er dir bei deinem Plan helfen?“

„I-Indem ich bei dir bleibe und auch… für die a-anderen da sein werde.“, sprach Zarion wild zitternd die Antwort aus.

„Du weißt das wir alle Männchen sind?“

Zarion nickte eifrig und ein süßlicher bekannter Duft stieg Tom in die Nase.

„Seid ihr alle Schwul?“, wollte Tom jetzt von Orion wissen und der Hengst schüttelte gleich den Kopf.

„Natürlich nicht. Aber wie es scheint, dürfen wir nur andere Männchen besteigen, ohne dass wir eine Verwüstung anrichten.“

„Dann… liegt es vielleicht am Akt der Fortpflanzung selbst.“, sprach Tom seine Gedanken aus und beide Hengste sahen ihn eindringlich an.

„Vielleicht Tom, aber das spielt jetzt sowieso keine Rolle mehr.“

„Wieso das?“

„Weil ich und vermutlich auch Zarion, nicht mehr interessiert sind uns fortzupflanzen.“

„Na dann… wollen wir?“

Beide Hengste schnauften und Tom sah ihnen beiden an, wie nervös sie waren. Auch Tom war nervös, als er aufstand und sich überlegte, wen er zuerst vernaschen wollen würde. Aber eines nachdem andere, zuerst war etwas Vorspiel von nötig, um ihnen die Angst zu nehmen und sie richtig auf das kommende vorzubereiten. Und auch selbst wieder geil zu werden. Die letzten drei Stunden haben seinen Lustpegel in den negativen Bereich gleiten lassen, aber er wollte es mit einen der zwei machen und aus dem Grund, ist das Vorspiel für sie drei wichtig.

„Wer möchte zuerst?“, fragte er dann doch, weil er sich nicht entscheiden wollte und konnte. Beide Hengste sahen sich an und es schien, als würden sie nur mit den Augen diskutieren. Zu gerne hätte jetzt Tom wissen wollen, was sie beide diskutieren. Doch dann, bekam er seine Antwort.

„Ich gebe Zarion den Vortritt. Er soll… wieder Glück verspüren.“, Tom wollte schon was Dummes darauf sagen, aber für Zarion tat er es nicht. Der Arme sollte das erste Mal wirklich genießen und so schön in Erinnerung behalten, dass sich der Hengst sogar im Schlaf danach sehnt, es nochmal im Traum zu erleben.

Bevor er dann anfing, setzte er sich vor dem Hinterteil von Zarion hin und legte zuerst seine Hand auf den Becken des Einhorns. Zarion amtete schwer ein und aus und zitterte noch heftiger als zuvor, noch bevor wirklich Tom anfing. Vorsichtig schob er dann den Schweif zur Seite und entblößte so die saubere und rosarote Rosette. Sie zuckte und schien von innen fast schon zu leuchten.

„Du brauchst nicht nervös zu sein Zarion.“

„Das kannst du sagen Tom, aber mein Bruder weiß nicht was jetzt auf ihn zukommt.“, antwortete Orion statt Zarion und der jüngere Bruder starrte die Hand an, die auf sein Becken lag. Diese Hand jagte Schauer durch seinen Körper, die er zuvor nur einmal erlebt hatte und das war dann, als er Tom leicht mit den Nüstern berührt hatte bei der Versammlung. Doch diesmal, war das viel intensiver und sein Körper reagierte fast schon von selbst.

„Und deswegen Orion, mache ich das jetzt, für Zarion, langsam.“, nachdem er den Satz zu Ende gesprochen hat, legte Tom nun die andere Hand neben der anderen. Zeitgleich bewegte er dann die Hände. Seine rechte ging nach vorne und die andere zurück und beide hatten ein Ziel. Zarion erbebte schwer am ganzen Körper und legten dann den Kopf auf den gepolsterten Boden. So bekam Tom die Erlaubnis für alles, was er schon geplant und gerade am Umsetzen war.

Seine linke Hand strich übern den großen Hintern und fuhr immer weiter runter, bis das Fell immer kürzer wurde und seine Fingerkuppen immer mehr Wärme spürte. Zentimeter um Zentimeter wanderte er immer weiter runter und im selben Moment, wo er über sein Ziel strich, zuckte Zarion einmal schwer.

Mit der anderen Hand wanderte er nach vorne und gezielt strich seine Handfläche rein zwischen den Beinen. Sehr langsam machte er das und jetzt, wo seine linke Hand gemütlich über die Rosette strich, konnte er sich auf seine rechte Hand konzentrieren. Es war sehr warm in der Richtung, wo seine Hand langsam strich und recht überraschend für ihn, spürte er etwas weiches an den Spitzen seiner Fingerkuppen. Als er sich nun darauf konzentrierte und mit der Hand das Weiche erkunden wollte, stöhnte einmal Zarion leise, aber dafür lange.

Tom erkannte grinsend, was er gefunden hatte und es war einfach nur geil, wie geschmeidig und weich-warm der große Hodensack von Zarion war. Der eine Hoden den er nun streichelte mit der Hand, passt knapp in seine Hand und war wundervoll oval und fest. Dann strich er am Hoden runter und berührte den anderen und wieder, stöhnte Zarion und diesmal, etwas lauter.

„Gefällts dir Zarion?“, fragte Tom sicherheitshalber nach und sofort bekam er eine Antwort auf die Frage.

„M-Mach… einfach… w-weiter!“

Da er nun wusste, dass alles gut bei Zarion war, machte er auch weiter und fing nun beide Hoden des Hengstes zu streicheln an.

Zarion hingegen war ein gefangener von dem, was er spürte, was er fühlte und wonach es ihm verlangte. Zum ersten Mal wollte er es, etwas, von dem er noch nicht einmal wusste. Toms Hände brachten seinen gesamten Körper zum Beben. Sein Unterleib tat schrecklich weh und er wusste nicht einmal, warum das so war. Seine Hoden taten so schrecklich weh, und auch dafür hatte er keine Antwort parat. Sein Blut pochte in seine Ohren, und sein Sichtfeld war schwarz umrandet und auch darauf, hatte er keine Antwort.

Aber er wusste, wie Intim das jetzt war, was Tom mit ihm machte. Er wusste nun, wieso seine Brüder sich nach Tom lechzten. Denn, was er jetzt fühlte, war schöner als alles andere, was er zuvor verspürt hatte und es wurde immer *Schlimmer*.

Mit zwei Finger massierte Tom nun die Rosette vom Einhorn und mit kreisenden Bewegungen, drang er ganz sachte und langsam ein, was Zarion wieder zum Stöhnen bracht und diesmal, noch etwas lauter. Gieriger fing er auch die Hoden zu streicheln an und er sah, welch große Schmerzen der Hengst in den Hoden hatte.

„Wir sind gleich soweit.“, flüsterte Tom Zarion zu und dabei, glitten dann seine Zwei Fingern in den Hengst rein, was den Körper des Hengstes schon fast zerriss. Sowas hatte Tom noch nie gesehen. Zarion stöhnte sehr laut und gleichzeitig, verkrampfte sich der Hengst so schwer, dass seine Finger fast abgetrennt wurden.

„Zarion?“

„W-Weiter…!“, schrie schon fast der junge Hengst und Tom wusste in dem Moment, dass der Körper den Geist betrog und in ein Schauer der puren Lust und Geilheit befand. Aber nun war es an der Zeit Zarion zu zeigen, wozu das alles gut war. Bis jetzt saß er hinter Zarion, doch nun beugte er sich über ihm, legte sich mit dem Bauch auf den Oberschenkel und erblickte, was Zarion zwischen den Beinen für ihn hatte. Zarion hatte zwei wundervolle und enganliegende hellgraue Hoden. Sie spannten den gesamten Hodensack des Hengstes aus. Kurz machte er eine Pause, um den linken Hoden zu packen und daran zu ziehen. Tatsache, während Zarion deswegen laut aufstöhnte, hob sich das Bein und Tom wurde fast mitaufgehoben, aber er fand auch raus, dass der Hodensack wirklich vollkommen angespannt war und somit, konnten bei Zarion die Hoden nicht nach unten hängen.

Nach diesem Test bemerkte Tom, wie der linke Hoden wärmer wurde und vor seinen Augen langsam anschwoll. Deswegen packte er nun den rechten Hoden und zog dann auch daran. Mit sehr schnell Auf und Abwärtsbewegungen der Hand, bewegte er den Hoden, oder massierte ihn so und drückte etwas zu. Die Reaktion darauf waren ein wimmern, gefolgt von einem tiefen aufbrüllen, als er etwas den Drück erhöhte.

Es waren nur ein paar Sekunden war er mit den Hoden machte, aber das reichte aus, als er fertig war, dass auch der rechte Hoden sehr warm wurde und vor seinen Augen anschwoll.

Und in der ganzen Zeit, wo er Zarion so nett behandelte, atmete der Hengst tief ein und zitternd wieder aus. Es sah so aus, als ob der Körper einfach nicht genug Luft bekam, um das zu verarbeiten, was er mit ihm tat.

Jetzt kam nun der nächste schritt und grinsend stellte er fest, als er über die Hoden ein letztes Mal strich und zum eigentlichen Ziel glitt, dass Zarion wirklich auslief und dass die Vorfreude schon eine Pfütze unten am Peniskopf zusammenlaufen ließ.

Zarion war nicht gerade gut bestückt. Der Penis war nicht sehr lange, aber er war lang. Hatte eine wundervolle rosarote Farbe und ab der Mitte bis zum Kopf, war der dann schwarz. Als Tom endlich mit den Fingerspitzen die Peniswurzel berührte, hielt Zarion den Atem an und ein schwall Vorfreude, das leicht ein Glas füllen konnte, ergoss sich vorne aus dem Penis. Die Vorfreude roch sehr süß und war zum Großteil recht schleimig, was recht unüblich war.

Aber was Tom sehr geil fand war, wie der Körper des Einhorns, so viel Blut in den Penis pumpte, dass der nicht bebte, nicht zitterte, sondern einfach den Penis gegen den Körper drücken ließ, so, dass der mit der gesamten Länge am Bauch liegen schien.

Einige Sekunden hielt Zarion den Atem an, um dann schwer auszuatmen und zittrig einzuatmen, nur um dann wieder den Atem anzuhalten und ein weiteren schwall Vorfreude aus dem Körper raus zu pumpen. Und das alles noch, bevor Tom über die Hälfte des Penis gestrichen hat.

Dies wiederholte jetzt Zarion andauernd, bis Tom endlich den Arm ausgestreckt hatte und den Peniskopf in die Hand nahm. Den sofort fing er mit kreisenden Bewegungen, was sehr gut ging wegen der ganzen warmen und leckeraussehenden Vorfreude, den Peniskopf fest zu massieren an.

Fünf Sekunden später und das war die Zeit, was Zarion brauchte um sich zu verkrampfen, sodass die hinteren Beine fast die vorderen berührten und so, auch der Rücken völlig gebogen wurde, wurde der Peniskopf aufgepumpt. Der Vollgepumpte Peniskopf, passte Tom kaum noch in die Hand und in der tiefen Mulde, wo die Zitzen förmige Harnausgang war, wo daraus noch die Vorfreude fast rausgespritzt wurde, schoss mit hohem Druck nun das Einhornsperma gegen seine Hand. Es spritzte in allen Richtungen und traf jeden in der Nähe, sogar Orion im Gesicht. Immer mehr verkrampfte sich Zarion und schwall um Schwall spritze das Sperma gegen seine Hand, die noch immer den Peniskopf liebkoste.

Zitternd entspannte sich Zarion dann nach einigen Sekunden und erst dann, sah man in einem Umkreis von einem Meter überall, die Spritzer des Spermas von ihm. Zarion atmete schwer, sehr schwer, nachdem das Sperma nicht mehr geschossen kam, sondern nur noch aus dem bebenden Glied auslief.

Fast zwei Minuten massierte und streichelte Tom den Peniskopf weiter und als er schon dachte, da kommt nichts mehr, hielt Zarion wieder den Atem an und ein weiterer schwall vom weißen und dickflüssigen Sperma ergoss sich völlig über seine Hand und fiel dann in die Pfütze unter seiner Hand.

Tom fand, dass es nun genug sei für den Hengst, denn der schwitze schon am ganzen Körper und hörte nicht mehr auf schwer zu zittern. Lächelnd ließ er deswegen den Peniskopf los und führte die Hand zur Schnauze. Zarions Sperma roch sehr lecker und herb würzig.

Und so schmeckte es auch. Es war leckerer als das Sperma von Max und es war überhaupt nicht säuerlich. Es schmeckte nach Hengst, ja, aber auch nach vielem anderen, was er jetzt noch nicht zuordnen konnte, als er genüsslich mit der Zunge über die Hand fuhr und sie so genüsslich säuberte.

Doch nach einigen Sekunde merkte er, dass sein Körper darauf reagierte. Wie bei Kais Vorfreude, wurden seine Wangen rot und sein Herz fing schneller zu schlagen an. Wenn er schon nicht die Erfahrung gemacht hätte, würde er jetzt Angst bekommen. Doch das Gegenteil trat ein. Er freute sich, dass das Sperma sowas in ihm hervorrief und es sogar übertraf, was er schon kannte.

Sein Herz raste schon fast und pumpte im gleichen Tempo das Blut in seine Lenden. Diese Reaktion hatte er nicht erwartet, weil es immer schlimmer wurde und Tom nicht wusste, wie schlimm es noch werden wird.

Konzentriert auf die Atmung, setzte er sich auf den Schenkel von Zarion und atmete nun ruhig und tief durch. Kalter schweiß rann ihm runter am Körper, während sein Herz fast explodierte. Es war wirkliche eine heftige Reaktion auf Zarions Sperma und er brauchte fast drei Minuten, um einigermaßen wieder runterzukommen. Nachdem Fünf Minuten vergangen waren, klopfte sein Herz nur noch etwas schneller und er konnte wieder aufstehen.

Da sah er auch den sorgenvollen Gesichtern der andere.

„Mir geht’s gut, macht euch keine Gedanken.“, sagte Tom, aber er fühlte sich so, als hätte er Wochenlang nicht abgespritzt. Seine Hoden taten so weh, als hätte er sich selbst für stunden die Hoden so massiert, wie bei Keyn und Rinel, oder bei Chris.

Nachdem sich die sorgenvollen Gesichtern von ihm abwandten, ging Tom zu Zarions Bauch, um sich dort hinzusetzen und sich am Bauch anzulehnen. Gemütlich streckte er die Arme aus, um dann zu spüren, wie Zarions Penis gegen sein Becken drückte. Natürlich saß er in der Pfütze von Samen und Vorfreude, weil er das am Hintern spüren wollte. Zarion wollte noch und Tom gab ihn die helfende Hand. Diesmal aber machte er nur nebenbei und packte wieder den Peniskopf an seinem Becken und fing ihn schnell und schwer zu massieren an.

Zarion stöhnte gleich auf und Tom entschied spontan, die nächste Ladung Sperma direkt von der Quelle zu trinken. Deswegen beugte er sich seitlich runter und bog den Penis zu ihm rauf, um direkt die Lippen in die Mulde zu legen und so, nach wenigen Sekunden der Masur, das schon heiße Sperma zu trinken, dass Zarion noch im Körper hatte, was nicht mehr so viel war. Es war ein guter Schluck und es war frisch und warm sogar noch besser und leckerer. Und zum Dank dafür, fing er gemütlich an am Penis lecken. Diesmal kam keine Reaktion auf das Sperma und er war sehr glücklich darauf. Denn seine Lust hatte jede Grenze die er kannte, einfach durchbrochen.

Von einem Augenblick auf den nächsten, bekam er von Zarions Penis und dessen Hoden, nicht mehr genug. Seine Lust übernahm die Oberhand und er legte sich zwischen Zarion Beinen, um die Hoden mit allem was er zu Verfügung hatte, zu massieren, zu kneten. Er leckte, biss am Hodensack herum und auch die Hoden selbst. Gleichzeitig massierte er den Penis, den Kopf vom Penis und trank alles, was er vom Hengst bekam.

Der Geruch vom Sperma und Vorfreude drang tief in seine Nase und in sein Gehirn, was einen absoluten Liebesrausch verursachten. Er nahm die Zeit kaum noch wahr, nur das Beben am Penis nahm er wahr, um das zu trinken, was darauf rauskam.

Sein Fell am ganzen Körper war verklebt und er roch nur noch nach Zarion, als er irgendwann in seinem Wahn spürte, dass etwas seine Schulter berührte. Er musste sich überwinden aufzublicken und er sah Orion, der ihn anstarrte.

„Zarion kann nicht mehr, Tom. Mach eine Pause.“

Tom wurde ganz schwummerig, als er sich aufsetzte und sich zuerst einmal umsah. Überrascht stellte er fest, dass es schon langsam dunkel wurde und wie schön der wolkenlose Himmel in Feuer getaucht war.

Dann sah er, wie es fast leer im Wagen war. Nur sie drei waren noch hier. Das Bad war auch verschwunden.

„Wo… sind alle?“

„Sie holen essen und warten draußen auf dich am Feuer. Heute gibt es Spieße, wurde mir gesagt und du kannst jederzeit zu ihnen stoßen.“

„Wie lange…?“

„Gute drei Stunden, Tom.“

Als er das hörte, sah er zu Zarion. Der Hengst war vollkommen außer Atem und hatte die Augen geschlossen.

„Zarion?“, irgendetwas wollte er vom Hengst hören.

„Es geht ihm gut Tom. Er ist nur völlig erschöpft von dem, was du mit ihm gemacht hast. Doch die eigentliche Frage ist, wie es dir geht. Ich habe gesehen, wie du auf sein Samen reagiert hast.“

„Ich… ähm… es war eine schwere Reaktion und ich… mein Körper fühlt sich so an, als ob ich wochenlang kein Sex gehabt hätte.“

„Das erklärt wohl dann auch, wieso du dich so lange zwischen Zarions Beinen ausgetobt hast.“

„Ja, das definitiv! Es war… man kann sagen… magisch…“

Orion sah ihn mit festen Augen an und dann, wanderte der Blick langsam runter, bis Tom spürte, dass der Hengst in seinen Schritt starrte. Schon fast automatisch nahm Tom seinen Penis in die Hand und zog langsam die Felltasche runter und über den Knoten, um den Penis Orion zu präsentieren.

Überaus langsam senkte Orion den Kopf in Richtung Toms Schritt und Tom spürte den Warmen Atem von Orion am Penis. Tief und langsam sog Orion die Luft über die Nasenlöcher ein, nur um dann kurz zu ihm aufzublicken.

„Mach ruhig, ich brauche das jetzt sowieso, mein geiler Hengst.“, flüsterte Tom seinen Freund zu und gleich nachdem er das ausgesprochen hatte, senkte sich der Kopf und in einer Bewegung, verschwand sein Penis in der Schnauze von Orion.

Tom stöhnte vor Erleichterung, als er die weiche Zunge spürte, die um seinen Penis glitt und auch rauf und runter. Gemütlich lehnte sich Tom nach hinten an Zarion, der alleine durch die Berührung wieder erbebte. Seine Augen schlossen sich und kurz darauf, hörte er wie sich Orion zwischen seinen Beinen gemütlich machte. Mit immer mehr Lust glitt die Zunge über seinen Penis und die Vorfreude die er schon ununterbrochen in kleinen Schüben rausspritzte, trank Orion und ließ es auch die Kehle runterließen.

Mit großen Sprüngen näherte er sich seinen Orgasmus, dass schon jetzt sich zu einen der besten überhaupt anbahnte. Und kurz bevor es soweit war, legte er seine linke Hand auf Orions Stirn. Sein ganzer Körper verkrampfte sich völlig. Bebend hob er die Hüfte und drückte so die Hüfte gegen Orions Lippen und den Penis noch tiefer in die Schnauze des Einhorns.

Tom stöhnte.

Er söhnte noch lauter.

Er brüllte seinen Orgasmus aus.

Ein Schauer durchlief seinen gesamten Körper. Glücksgefühle explodierten in seinem Kopf. Sein Körper wurde süchtig nach genau solchen Orgasmen.

Es war der BESTE Orgasmus aller Zeiten und das, ließ er jeden hören, weil er mit voller Kraft, mit allem was ihm zur Verfügung hatte, schreiend stöhnte.

Der Orgasmus dauerte eine Ewigkeit und doch, war es viel zu kurz für ihm. Orion verleibte sich alles ein, was er ihm gab und dabei, konzentrierte sich Orion auf seine Penisspitze und liebkoste sie mit der Zunge.

Aber wie jeder Orgasmus, war auch dieser einmal vorbei und geschafft, aber nicht müde, oder ausgelaugt, fiel er runter auf den gepolsterten Boden.

Lautlos glitt darauf sein Penis aus der Schnauze von Orion und Tom erblickte seinen tiefroten und pochenden Penis, der nass von Oirons Speichel war.

„Danke Orion, du bist ein verdammt guter Bläser…!“, schnaufte Tom seinen Freund zwischen zwei Atemzügen zu.

„Danke und gern gemacht.“, sagte Orion überaus trocken, was Tom zum Kichern brachte. So saß Tom noch ein paar Minuten, bis er wieder ruhig atmen konnte.

„Wie geht es Zarion?“, wollte Tom dann wissen.

„Fragen ihn selbst.“, bekam er zurück und im selben Augenblick stand Orion auf und Tom wurde schwarz vor Augen. Wieder fühlte er sich so, als ob er fallen würde. Als nächstes sah er wieder den klaren blauen Himmel über sich und seine Pfoten traten auf tiefblauen Wässern. Er sah sich um und neben ihm stand Orion und vor ihm stand Zarion.

„Wieso bin ich hier? Und wie konntest du mich hierherbringe?

„Das Tom, muss ich dir jetzt erklären.“, sagte Orion und ging beim Sprechen rüber zu Zarion. Beide Brüder begrüßten sich mit einer Berührung der Wangen. Tom folgte Orion und war gespannt was nun kam.

„Es ist so Tom. Ich habe dir doch erzählt, dass ich in Arions Geist schlüpfen konnte und dort, habe ich so einiges Erfahren. Deswegen habe ich Zarion aufgesucht und ihn einiges erzählt und da er sowieso vorhatte, dich aufzusuchen, haben wir beide etwas ausgemacht.“

„Und das ist?“

„Zum einem, soll er mir bei meinem Plan helfen und gleichzeitig für dich und deine Freunde und geliebten da sein. Zum anderen, und da entschuldige ich mich, habe ich ein Versuch bei dir gestartet durch Zarion.“

Tom hob eine Augenbraue und wartete ab.

„Also, erkläre es ihm, Zarion.“

Nun erhob Zarion die Stimme und wieder, hörte sich das fast so an, als ob Heki sprach.

„Es ist so Tom. Ich hatte einen Wunsch und der war recht simpel, aber er hatte einen Haken. Es war nämlich ein „Wenn“ Wunsch und der lautete: Wenn ich es gut finde, dann sollst du das gleiche zurückbekommen.“

Tom verstand sofort.

„Dann war es das BESTE, was du bis jetzt gefühlt und gespürt hast, oder?“

Zarion nickte sachte und Tom verstand, wieso sein letzter Orgasmus der BESTE überhaupt war. Wieso er so Geil wurde, wieso er in einen Liebesrausch gerutscht war und sich bis jetzt danach sehnt, sich weiter zwischen Zarions Beinen auszutoben. Denn das gleiche wollte Zarion auch.

„Dann… habe ich ungefähr das gefühlt, was du fühltest und fühlst.“, wieder nickte Zarion und schritt an ihn ran. Mit geschlossenen Augen, drückte Zarion die Nüstern gegen seine Brust und blieb dann einfach so stehen.

Orion sah sich das ganz genau an und das Gefühl, was er schon seit Stunden im Herzen hatte, wuchs noch weitern an.

„Wie gesagt Tom, es tut mir leid deswegen.“

„Ist schon in Ordnung. Nun zur eigentlichen Frage: Zarion, wie geht es dir?“

Der Hengst antwortete darauf gleich mit einem Schnaufen und rieb nun die Nüstern an seiner Brust entlang.

„Besser als du vermutest.“, antwortete Orion.

Erfreut das zu hören, fing er beide Wangen von Zarion sanft zu streicheln an.

„Wie genau fühlt sich das an von mir berührt zu werden?“, wollte Tom jetzt ganz genau wissen, weil es so aussah, als ob er nicht nur die Lust bei ihnen wecken würde.

„Es ist kompliziert.“, diese Antwort kannte er nur zu gut von Andreas.

„Gut, da du mir das nicht sagen möchtest, möchte ich zumindest wissen, ob ich dir geschmeckt habe.“

Orion schenkte etwas den Kopf.

„Auch das war ein Test.“

„Orion, wieso kannst du nicht Einfache Fragen beantworten?“

Auf diese Frage starrte ihn Orion an und Tom konnte sehr schlecht in seine Augen lesen, da sie pechschwarz waren.

„Weil ich, noch immer ich bin, obwohl du mich schon sehr beeinflusst, Tom. Wie viel wird reden, ist schon außergewöhnlich. Zarion zum Beispiel, reden kaum. Vielleicht einmal alle 100 Jahre. Er meidet Kontakte und jetzt, möchte er von dir kaum noch getrennt sein. Ich lege dir fast alle meine Gedanken frei, obwohl ich sehr verschlossen bin. Also Tom, da wir uns erst zwei Tage kennen, verstehe bitte, dass wir uns noch kennenlernen müssen.“

Das hat Tom schon fast vergessen. Oder es war für ihn zu Normalität geworden, dass alle die zu ihm kamen, bei ihm ihr Herz öffneten.

„Dann tut es mir leid, ich wollte dich nicht zu etwas drängen, euch.“

„Das hast du nicht Tom. Es ist nur… dass wir uns noch daran gewöhnen müssen offen zu sprechen. Ich und meine Brüder sind nur zurückhaltend, manche mehr, andere wie Zarion, weniger.“

„Ja, Zarion ist schon sehr lieb.“, gab er zurück und das mehr in Zarions Richtung, als zu Orion.

„Vielleicht und deswegen Zarion, ist es nun an der Zeit dich zu wandeln.“

Zarion löste sich nur ungern von Tom, nachdem das Orion ausgesprochen hat. Vor Toms Augen verwandelte sich Zarion und erstrahlte dabei ganz hell. Der Hengst der zuvor auf vier Beinen ging, ging Sekunden drauf auf zwei. Der Hals wurde kürzer, der Kopf kleiner und allgemein, sah Zarion dann mehr wie ein kleiner Junge, als ein erwachsener Hengst aus.

Nun reichte ihn Zarion gerade mal bis zur Brust und wirkte noch kränklicher, als zuvor.

„Du siehst verwundert aus Tom?“

„Natürlich, ich dachte das Zarion schon mehrere hundert, oder tausend Jahre alt ist.“

„Er ist der Jüngste und so habe ich ihn immer gesehen und er sich selbst auch.“

„Aber dein Sohn war, wenn ich mich richtig erinnere, genauso groß wie Zarion in der vorherigen Gestalt. Wo ist also dann der Unterschied.“

„Mein Sohn ist herangewachsen, so fühlt und sieht er sich. Zarion hingegen hat einige Defizite. Er wollte bis vor kurzem alleine sein, er kennt die Welt nicht, so wie ich und die anderen sie kennen, weil er kein Interesse daran hatte. Und, er ist nur ein Drittel so alt, wie sein nächster älterer Bruder. Das bedeutet, dass sein Auftreten gerade jetzt, das Spiegelbild von dem ist, wie er sich selbst sieht und fühlt.“

„Also wie ein kleiner Junge, der noch so viel erleben möchte und die Welt, so wie ich sie sehe, auch sehen möchte?“, fragte Tom nach, um das wirklich klarzustellen.

„Genauso ist es Tom.“

„Und wieso sollte er sich verwandeln?“

„Weil er so weniger auffällig ist, besonders wenn er noch seinen Trick anwendet.“

„Welchen Trick?“, fragte Tom gleich nach und eine Sekunde drauf, sah er den Trick. Zarions Horn, verschwand, oder besser gesagt, verblasste. Nun stand ein kleiner Hengstjunge vor ihm, der ihn nun mit dunkelbraunen Augen ansah.

„Jetzt sieht er wie einer deiner vielen Jungs aus, nicht wahr Tom?“

Verwundert sah Tom Orion, und dann wieder Zarion an.

„Ja, sogar die Augen sind jetzt dunkelbraun.“

„Das mit den Augen ist auch sein Trick.“

„Wieso kann er das alles?“

„Weil er so weniger auffiel in der Welt. Er wollte in seiner Verzweiflung alleine sein und dadurch, hat er diese vielen Trick gelernt.“

Als dies Tom hörte und Zarion vor sich sah, wollte er den Jungen nur noch umarmen.

„Zarion, willst du wirklich für mich und die anderen das sein? Ich meine das sexuell?“

Der Junge sah zu ihm hoch, schritt dann zu ihm, und umschlang ihn dann einfach um die Hüfte.

„Gut, ich lasse euch dann alleine.“, sagte Orion und verschwand dann auch. Zuerst verstand das Tom nicht, aber als er Zarion sah, wie der von unten zu ihm aufsah, verstand er, dass Orion ihnen beiden den Raum gab um zu sprechen.

Seine Arme umschlangen den Jungen um die Hüfte, nachdem er in die Hocke gegangen war, um auf Augenhöhe mit Zarion zu sein.

„Ich habe gesehen, was Orion gesehen hat in deinem Geist.“, die Stimme die Tom vernahm, war fast wie die eines Kindes. Nur vom Klang her, hörte sich Zarion wie ein Zwölfjähriger an. Die Statur war schmächtig und Arme und Beine waren dünn und wenn es Tom nicht besser wüsste, hätte er Zarion gleich aufgetragen mehr zu essen.

„Verstehe, und?“

„Als ich sah… wie du mit deinen Jungs… umgingst… als ich dich berührt habe… wollte ich so unbedingt einer deiner vielen Jungs sein. Ich spürte wie du sie liebst… und ich wollte das auch spüren. Deswegen Tom… Deswegen… möchte ich bei dir sein.“

In Zarions Augen sah Tom wirklich den Wunsch danach.

„Wenn du wirklich ein Junge von mir werden möchtest… dann werde ich dich auch so behandeln. Aber meine Jungs arbeiten auch im Haus und ich weiß nicht, ob du das dann auch willst.“

„Ich… will.“

„Wirklich? Meine Jungs sind alle schwul und spreizen vor den Gästen die Beine. Willst du wirklich sowas machen wollen? Kannst du die Gäste so lieben und so behandeln, wie es meine Jungs machen?“

Zarion fing zu grinsen an und es war ein sehr schönes Grinsen.

„Ja!“

„Dann möchte ich es hören von dir Zarion.“

Nachdenklich sah ihn der Junge an und allmählich klarte sich das Gesicht auf.

„Ich… möchte einer deiner Jungs sein. Ich werde die Gäste so behandeln wie die anderen Jungen, die in Haus arbeiten. Ich werde die Beine spreizen und mich der Lust der Gäste Hingeben. Denn, ich stehe auf Männchen, durch dich Tom. Ich… habe zwar keine Erfahrung mit Weibchen, aber ich will auch keine haben, wegen dir Tom.“

Tom nickte und lächelte gleich breit.

„Sehr gut gemacht Zarion. Und… stört das den Plan, den du und Orion ausgeheckt habt?“

„Nein, Tom. Und mach dir deswegen keine Gedanken mehr.“

Als er das hörte und Zarions breites Lächeln sah, nahm er ihn dann fest in die Arme.

„Dann Willkommen Zarion in meiner Familie.“

Zarion fing zu weinen an und Tom saugte alle schlechte Gefühle des Jungen auf, bis nur noch die guten da waren.