#1-Der Donnerstag

Story by Bluewing on SoFurry

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Das war mehr Arbeit als erwartet :D


Nach so langer Zeit hab ich mir gedacht, dass ich wieder eine Geschichte für Euch Lieben Menschen schreiben möchte.

Ich hoffe es wir euch gefallen.

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Es war ein wunderschöner Sommermorgen, dachte sich Konrad, wenn die Sonne nicht seinen Schlaf gestört hätte. Um sechs Uhr morgens trafen die ersten Sonnenstrahlen auf sein Gesicht, die Augen hinter seinen Augenlidern traf es wie eine Klatsche von links und rechts.

Konrads Hirn von den Signalen langsam aufwachend, leitete die Aufwachphase ein, und gleichzeitig schüttete es Hormone und Signale frei, die für einen Jungen ganz normal waren.

Der Zorn, dass man sich nicht ausschlafen konnte, den ein Junge mit 15 Jahren brauchte, um nicht mit dem falschen Fuß aufzustehen, was natürlich unvermeidbar war bei so einer Aktion der Sonne.

Hilflosigkeit, natürlich war heute wieder ein Tag, wo man zur Schule gehen muss, da es Vater Staat verlangte, und die liebe Mutter Gesellschaft davon ausgeht das man ein Teil von Ihr war.

Jugendlichkeit, sein Hirn hat nicht vergessen, wie alt er war den die Signale wurden auch in seine Lendengegend gesendet, das führte dazu das er beim Aufwachen einen Morgenständer in seinem Pyjama spürte.

„Shit…wieder aufstehen“ war das Erste was er sich gedacht hatte, als sein Bewusstsein langsam die Kontrolle über seinen Körper übernahm.

Umschlungen in der Bettdecke, warm und gemütlich, lag er im Bett. Da die Sonne sein ganzes Zimmer flutet, schmerz es ihm zu sehr die Augen aufzumachen, solange er nicht halbwegs wach geworden war.

Diese Zeit zwischen Aufwachen und aufstehen nutze er, indem seine Gedanken langsam Intime Situationen mit seinem Liebsten durchging, es waren heiße, erotische Gedanken jenseits aller Schranken.

Konrad drehte sich auf dem Rücken, noch immer in der Decke umwickelt und führe seine rechte Hand langsam zu seinem Schritt, knetete dort seinen Schaft und seine zwei Hoden. Es fühlte sich gut an, ohne einen weiteren Gedanken zu verschwenden, bewegte er seine Hand unter seiner Hose und massierte dort seinen Schaft weiter, wohl spürend das sein Glied schon leicht ausgeschachtet war und seine Spitze leicht gegen die Hose drückte.

Langsam und ohne Unterbrechung der Liebkosung, bewegte er seinen Daumen dem Glied rauf, bis er fühlte, dass er an der Spitze ankam. Kreisend bewegte er seinen Daumen um die Gliedspitze, denn das mochte er sehr, wenn er in Gedanken mit seinem liebsten war, in intimen Gedanken.

So vergingen einige Minuten, und wenn man als Zuschauer an seinem Bett gestanden hätte, würde man meinen das er noch immer schläft, nur ab und an zuckte er kurz an den Füßen oder im Gesicht, wenn er einen empfindliche Stelle erwischte bei seiner Liebkosung.

Just in dem Moment, als er kurz davor war in Gedanken verloren zu gehen, und der Zustand von Morgenständer zur Geilheit wechseln wollte, klingelte sein Wecker.

Geschockt vom lautem „ Bieb-Bieb-Bieb“ seines Weckers, der ihm so schnell wieder ins Wirkliche Leben katapultierte, vollführte er eine so Vollendete Bewegungen mit seinem linken Arm aus, dass sogar ein olympischer Athlet vor Neid erblassen würde, nur um dem verdammten Wecker auszuschalten.

Lag wohl daran, dass diese Bewegung schon so oft gemacht worden ist, dass die schon in seinem Muskeln gespeichert war, und wie und wo er seinem Arm zu bewegen hatte. Nur durch diese Glanzleistung vermied er das Knarzen seines Bettes, denn er wollte unbedingt vermeiden seinen Bruder zu wecken, ob durch ihm oder durch den Wecker.

Leicht aufgerichtet durch diesen Genialen „Move“, verharrte er kurz und lauschte, ob sein Bruder der natürlich mit Ihm ein Zimmer teilte, am Aufwachen war.

Nach einigen Herzschlägen ohne irgendwelche Bewegungen oder Geräusche wahrzunehmen, die von seinem Bruder ausgehen sollten, sackte er wieder langsam und natürlich leise in sein Bett zurück.

„Shit, ich muss langsam aufstehen…“

„Was für ein Tag ist heute? ... ach ja … Donnerstag“

„Hm… die ersten zwei Stunden Sport.“

„Und danach?“

„…“

„Jo, Doppel Mathe und Geo“

Während er so in Gedanke den heutigen Tag durchging, bzw. was ihn so erwarten würde, schloss er wieder die Augen, die ihm wegen der grellen Sonnenstrahlen weh taten, und gingen im Gedanken zurück zum Sport Unterricht.

Nur ein leises und langes „hmm“ kam aus seinem Mund, denn seine Rechte hat nicht ein bisschen den Griff um sein Glied gelockert, und nur kurz erlaubte er sich von einer Liebkosung zu einem festen Massieren überzugehen. Dies jedoch reichte aus das sein Glied ein wenig Vorfreude abgab.

Als er spürte, dass sein Daumen leicht feucht wurde, zog er seine Hand aus seiner Pyjama Hose raus und führte sie Richtung Schnauz. Mit einem langen Zug durch seine Nase roch er an seiner Hand und nahm jenem Duft war, dem er so verfallen ist, dem leichtem Moschus Duft der Jugendlichkeit, der Jungfräulichkeit eines Jungen. Er hielt kurz den Atem an, denn er wollte nicht, dass der Moment zu Ende geht, auch wenn er nur flüchtig war.

Er spürte, wie die Hormone durch ihn durchgingen, der leicht erhöhte Blutdruck der wie ein leises Pochen in seinen Ohren zu hören war, das spüren des wippenden Glieds das sich mit seinem Herzschlag synchronisierte, und zur guter Letzt, seine Gedanken wieder abschweiften, zu seinem Liebsten, und wie er sich vorstellte das er genauso in seinem Schritt roch, oder noch besser.

Als der Moment kam das er wieder Ausatmen musste, kam es ihm so vor, als ob er auch seine Träume, Hoffnungen, und das Süße eines Lebens Ausatmen müsste.

Beim nächsten Einatmen öffnete er seine Augen langsam, um sich seinen Daumen anzuschauen der mit einem leichten Glanz seiner Vorfreude befeuchtet war. Er nahm sich nur ein paar Sekunden Zeit zum betrachten seines Daumens, bevor er ihn zum Mund führte, und mit einem schlecken seiner Zunge den Daumen vom Glanz befreite. Er mochte den Geschmack, denn er ist neutral salzig, und wenn man einen feinen Gaumen besaß, dann konnte man die Nuance von Urin rausschmecken, nur in solchen Situationen leckte er seine Vorfreude ab, bevor er auf dem Klo war, um die Morgentoilette zu verrichten, ansonsten wäre der Geschmack nach Urin zu intensiver.

Zufrieden mit dem Gedanken das heute Donnerstag war, Bewegte er seine rechte Hand wieder fort vom Gesicht, und richtete sich mit beiden Armen auf, und betrachtete kurz sein Zimmer, das lichtdurchflutet ist, und seinen Bruder, der noch immer im Bett gegenüber zu schlafen schien.

Leise legte er die Bettdecke auf die Seite, und setzte sich mit einer fließenden Bewegung auf seine Bettkante, dort streckte er seine Arme und Beine aus. Als er seine Müdigkeit so weit zurückgedrängt hatte, fiel ihm die Beule in der Hose wieder ein.

Schnell führte er seine Rechte noch mal in seine Hose, und zog seine Hauttasche über sein Glied, es wäre für ihn viel zu schmerzhaft beim Gehen, denn bei jedem Schritt würde sein ungeschütztes Glied gegen den Stoff der Hose reiben und ein Signal aussenden, am Zielort angekommen, würde man von außen sehen wie wild seine Rute anfangen würde zu zucken.

Als er zufrieden wieder seine rechte Hand aus der Hose zog, saß er noch mit beiden Armen, gestützt auf seinen Knien ein paar Minute so da, damit das Blut vom Glied abfließen konnte, und um sich Geistig vorzubereiten, was heute auf ihm zu kommen könnte, denn er wusste nur aus Erfahrung, dass drei Doppelstunden sehr Interessant, oder auch zum Eindösen sein könnten. Als er fertig mit seinen Ordnen der Gedanken war, kam er zum Schluss das er sich auf den Sport freute, soweit so gut, bei den Restlichen zwei Doppelstunden war er sich nicht so sicher, aber dennoch, würden sie einen süßen Beigeschmack enthalten.

Seelisch gefestigt Stand Konrad auf, und ging so leise es ging zur Zimmertür. Als er ankam, schaut er nochmal zu seinem Bruder, und als sein Bruder noch immer weiterschlief, machte er die Tür auf und ging aufs Klo, um seine Morgentoilette zu verrichten.

Man würde meinen, dass er eine ganz normale Familie hätte, wenn man sie auf einen Foto betrachten würde. Doch wie in jeder Familie, hat sie ihre Ecken und Kanten, und in diesem Fall, hatte sie mehr Ecken und Kanten.

Nacht der Toilette wusch er sich schnell die Hände und ging in die Küche, dort saß seine Mutter.

„Morgen Mutti.“

„Hast du die restlichen Nudel von gestern aufgegessen?“ sagte seine Mutter barsch und schlecht gelaunt zurück, mit einer Zigarette in der Hand und überkreuzten Beinen im Bademantel.

Die Stimmung ist angespannt, es würde nicht mehr viel fehlen und die Stimmung könnte kippen, und einen daraus folgenden Streit könnte entstehen, und was noch viel schlimmer wäre, ein daraus folgendes Familiendrama.

„Nein… hab ich nicht.“

„Ich habe gestern mehr gekocht, weil ich keine Lust hatte zweimal zu kochen…“

„Ja sorry, aber ich hab`s nicht gegessen.“

„Verdammt, was bin ich für euch, eine Dienerin? Das kann ja nicht wahr sein, immer muss ich mich um alles kümmern, Ich habe einen Berg Wäsche, ich muss schon wieder in der Küche stehen und kochen, und wer bügelt die Wäsche? Ihr bestimmt nicht…“

Emotionslos, mit versteinerten Gesicht, stand er Minuten da und überließ sich seinem Schicksal, die angestaute Wut und Emotionen seiner Mutter über sich ergehen zu lassen. Als sich seine Mutter soweit beruhigt hatte, traute er sich seine Mutter anzusprechen.

„Und wie hast du geschlafen?“

„Geht, nicht so gut.“

„Darf ich mir ein Kaffee nehmen?“

Seine Mutter sah ihn kurz an, und machte etwas Platz mit ihren Beinen, damit er zur Kaffeemaschine kommen konnte, dort nahm er sich ein Kaffee mit Milch und ein Löffel Zucker. Noch schnell sagte er Danke zur seiner Mutter bevor er aus der Küche flitzte in Richtung des Wohnzimmer. Dort setzte er sich zum Tisch und machte den Fernseher an.

„Ein super Start in den Tag“, dachte er sich nur Sarkastisch.

Schnell las er nur die Nachrichten im Teletext durch, und trank auch dementsprechend den Kaffee den er musste, sich auch noch schnell Waschen, und sich für die Schule vorbereiten. Während er beim Tisch saß und die Nachrichten las, stand sein Vater auf und kam aus dem Zimmer, dass neben seinem war. Ein kurzes aber Herzliches guten Morgen wechselten die beiden, bevor sein Vater weiter in Richtung Küche ging. Man hörte wieder das gleiche von seiner Mutter aber nicht mehr ganz zu erbost zu seinem Vater sagend.

Um nicht weiter sich runterziehen zu lassen, von der Stimmung die momentan in der Wohnung herrschte, brachte er die Tasse die mittlerweile leer war, zurück zur Küche, wo nun sein Vater und seine Mutter dort saßen, und gemeinsam eine Rauchten.

Ohne was zu sagen, stellte er die Tasse zur Spüle, und verließ die Küche sofort wieder, und steuerte das Bad an.

„Klick“, und das Licht war im Badezimmer an. Zuerst wusch er sich gründlich die Zähne, als er soweit zufrieden war, zog er sein Pyjama aus, legte es auf dem Stuhl hin, das neben dem Waschbecken stand, und stieg in die Dusche rein.

Gründlich wusch er seinen ganzen Körper, als er fertig war, hat er eine Stelle noch nicht gewaschen.

Er zog mit seiner linken Hand die Hauttasche ganz runter, wo sein mittlerweile nicht mehr erigiertes Glied versteckt war. Kurz betrachtet er sein Glied, und gab ein leichtes schnaufe von sich.

Leider ist er noch recht empfindlich, da das abwaschen mit seiner Hand ihn wie unter Strom zucken ließ, nahm er sich die zeit, um es ganz behutsam angehen zu lasse, es war nicht wirklich zum Genießen, man konnte sagen das er Überreizt wurde, wenn es er zu schnell machte. Dabei vergaß er nicht die Hauttasche zu waschen, aber zuvor, kümmerte er sich um und unter dem Bereich wo sein Knoten lag, und wusch auch das Glied, das unter dem Knoten in Richtung Hauttasche verschwand.

Als er damit fertig war, zog er seine Hauttasche wieder über sein Glied, was aber deutlich schwerer war, da er doch, trotzt der nicht wirklichen Liebkosung langsam an Fülle und am Umfang zugenommen hat. Aber das Interessierte im gerade nicht, er nahm die Handdusche, und stellte den Strahl von „Regen“ auf „Konzentriert“ ein, so das ein einziger starker Wasserstrahl rauskam.

Die Stärke des Wassers etwas runterreguliert, bewegte er den Wasserstrahl zu Öffnung seiner Tasche, wo sein Glieder wieder darin ruht.

Wohltuend füllte sich seine Tasche mit warmen Wasser, der Strahl Stimuliert seine Gliedspitze, es war was ganz anderes, nicht so als wenn er sich einen Pfoten würde, eher ein wohltuendes, großflächiges Stimulieren seines Gliedes. Er schloss die Augen, und konnte nur mit Mühe ein Keuchen unterdrücken.

Aber er durfte sich dem Gefühl nicht hingegeben, und sich gehen lassen, denn die Zeit drängt, das wusste er genau.

Also steckte er den Linken Mittelfinger in seine Hauttasche rein, und fing an die Taschen von innen Sauber zu reiben, das ging recht einfach, weil sie noch immer mit Wasser gefüllt war, und sein Finger quasi als Verschluss fungierte. Aber auch das verursachte einen Wohltuenden Reiz, und es führte dazu, das immer weniger Platz in seiner Tasche herrschte

Als er die Augen wieder aufmachte, und runter in seine Lendengegend blickte, sah er das sein rotes Glied, prallgefüllt aus seinem versteckt ragte, während es wieder vom Wasserstrahl stimuliert wurde.

Resigniert darüber, dass er keine Zeit hatte sich zu Pfoten, obwohl er jetzt gerade wirklich in Stimmung wäre, nicht das er gerade Geil wäre, aber kurz davor, zog er seinen Finger aus seiner Tasche und stellte das Wasser ab.

Schnell schnappte er sich das nahe Handtuch das hing, und trocknete sich ab, wobei er aufpasste das sein Glied, nicht in Berührung kam mit dem rauen Stoff, als er fertig war, stieg er aus der Dusche und betrachtete sich im Spiegel.

Dort sah er einen strahlend Grünäugigen, Schlabberohren Wolf-Labrador Mischling, in Schwarz und Weiß, wobei das weiß eine durchgehende Fläche war, angefangen an seinem Kinn, runter zu seinen Brust und Bauch bis hin zu der innenseite der Schenkel reichte, auch sein Intimbereich ist weiß dort führt es weiter zu seinen Po Backen und Rutenunterseite bis hin zur Spitze.

Er drehte sich leicht zu Seite, und schaute ob alles sauber war, denn er wollte nicht, dass auf seinen schwarzen Rücken, irgendwelche Fusseln vom Handtuch übrig blieben, denn sein Fell, konnte auch bei einem gewissen Lichteinfall, Dunkelblau schimmern und dann würde man alles sehen.

Zufrieden mit der Arbeit, massierte er sich kurz die Brust und erkannte, dass seine Haut unter dem kurzem weißen Fell, schwarz war, daraufhin musste er kurz schmunzeln, denn das war ein weiterer Indikator dafür, dass er immer mehr vom Plüschiges Welpen Fell verlor.

Nickend vom Ergebnis, spannte er kurz seine Muskeln an, sie waren zwar nicht sonderlich ausgeprägt, als würde man ins Sportstudio gehen, aber doch sichtbar.

Schnell zog er sich nur die Hose an, als seine Erektion abgeklungen war, und ging anschließend aus dem Badezimmer raus.

Man merkte sofort, dass sich die Stimmung gebessert hatte, sein älterer Bruder ist während er im Bad war aufgestanden, und unterhielt sich mit der restlichen Familie in der Küche. Auch ein kurzes Lachen seiner Mutter hörte er, anscheinend, erzählt sein Bruder eine kleine Geschichte was er gestern Abend getan hat.

Gerne würde er sich dazugesellen, doch die Zeit lief gerade gegen ihn. Hat er nur noch einige Minuten, bevor er das Haus verlassen musste, damit er rechtzeitig in der Schule ankommen konnte.

Also sputete er sich ins Zimmer, und suchte sich schnell seine Sachen raus, die er heute anziehen wollte, da es wunderschön draußen war, suchte er sich eine kurze Hose in Rot aus, und ein schlichtes Himmelblaues T-Shirt. Nur kurz musste er noch überlegen, welche Boxershorts er tragen sollte, ob eng anliegend, oder doch etwas mit mehr Spielraum, am Ende entschied er sich für das eng anliegende, auch in rot.

Als er fertig war mit anziehen, schnappte er sich noch schnell seine Schultasche, und war auf dem Weg aus der Wohnung.

Kurz hielt er an inne bei der Küche, die neben der Haustür war, und verabschiedete sich mit einen kurzen „Ich bin dann mal Weg bis dann“. Bevor er die Tür schloss, hörte er seinen Vater, zur Familie gewand fragend, ob Konrad schlechte laune hätte.

Auf dem Weg zur Bushaltestelle überlegte er, wieso der Tag so beschissen anfangen musste, das mit der Sonne war ja klar im Sommer, aber er verstand einfach nicht, wieso seine Mutter, fast immer in der Früh so schlechte gelaunt war, anscheinend, merkte sie gar nicht, dass die Stimmung aufs Gemüt schlägt. Er ist es auch leid, jeden Tag sich so was anzuhören.

Umso so mehr er über seine Mutter nachdachte, desto mehr Zorn fühlte er in seinem Bauch, er verstand einfach nicht, wieso er so was verdient hatte, doch eins hat er verstanden, das ist sein Los, damit musste er zurechtkommen, bis er aus der Familien Wohnung endlich ausziehen konnte.

Ohne das er es merkte, stand er schon an der Bushaltestelle, erst als der Bus einfuhr, riss es ihm aus den Gedanken.

Nun geistig wieder da, und konzentriert,was vor ihm war, ging er zur Tür und drückte den Knopf, um einzusteigen. Was er dort sah, war das alltägliche, ein übervoller Bus.

Leider war der Bus heute so voll, dass er nur an der untersten Stufe Platz hatte zu stehen, zum Glück musste er aber nur kurz fahren. Zehn Minuten später, war er schon an der Haltestelle angelangt, wo er aussteigen musste, nur die Fußgängerampel war auf Rot, und immer mehr Schüler kamen aus den Bus hinaus.

Als die Ampel auf Grün schaltete, und die ganze Traube an Schülern sich in Bewegung setzte, ließ er sich noch kurz Zeit, damit er hinten gehen konnte, er hatte einfach sein eigenes Tempo, den er gehen wollte.

Er blickte den Weg runter, am Ende sah er die Schule. Man konnte den Weg aber auch, als kleine Allee bezeichnen, weil sie links und rechts, mit großen alten Bäumen gesäumt war.

Schattenspiele fanden auf dem Betonboden statt, als würde jedes einzelne Blatt versuchen zu wollen, den besten Platz zu ergattern, um aus dem vollem zu schöpfen, was die Sonne hergab.

Leise Raschelten die Bäume, durch die kühle Sommerbriese es war sehr angenehm, als er dies an seinen Beinen spürte, und doch merkte er, dass die Sonnenstrahlen die er im Schattenspiel der Bäume ergatterte, sehr warm waren. Daher wusste er auch, dass die Temperaturen bis heute Mittag, auf über 30°C steigen werden.

Tief atmete er ein, es roch nach Blumen, frisch gemähtem Gras, so wie der Sommer einfach riechen sollte, dachte er sich.

Mit jedem Schritt, den er machte kam er der Schule näher. Es bildete sich ein kleiner Knoten im Magen, den er wusste, was bald auf ihn zukam.

Kurz musste er warten, am Haupteingang, denn es war zwar eine Doppeltür, aber nur eine Seite war für den Eintritt geöffnet.

Es war recht praktisch, dass seine Klasse in Erdgeschoss lag, somit musste er nur paar Schritte links um die Ecke gehen, und er war da.

Bevor er in die Tür eintrat, lauschte er kurz, er hörte die ihm vertrauten Stimmen, die er in den vier Jahren wo er schon hier zur Schule ging, seinen Freunden und Mitschüler zuordnen konnte. Er mochte seine Klasse, alle waren nett, und die mit dem er sich nicht verstand, hat er ein einfaches, stilles übereinkommen geschlossen, dass wenn er sie nicht anredet würde, dann täten sie es auch nicht.

Kurz sammelte er seinen Mut und trat ein. Er sah sofort, dass die meisten schon den Rucksack mit den Sportsachen in der Hand hielten.

Also beeilte er sich, und ging zu seinem Tisch, dass auf der linken Klassenseite lag, das zum Glück auch die Fensterseite war, und somit einen wunderschönen Blick, auf die Allee ermöglichte, den er vor kurzen runter gegangen war.

Auf dem Weg zu seinem Tisch, sagte er noch Guten Morgen zu jedem, der ihm begrüßte, dass die klasse mehr als 30 Schüler hatte, war jeder, in einem Gespräch mit einem anderen Mitschüler verstrickt, auch einige Gruppen gab es, die sich lautstark unterhielten, oder sich lachend Sachen übers Handy zuschickten. Auch einige die noch schnell eine Hausübung abschrieben, saßen da und konzentrierten sich, so schnell wie möglich fertig zu werden, und das ohne Fehler zu machen.

Am Tisch angekommen, sah er weiter vorne Stefan, seinen Sitznachbarn, und sein Schwarm. Er war ein Kurzhaar Border Colly, mit braunen Ohren und Rücken, und zum Teil auch die Oberschenkel, der Rest seines wunderschönen Köpers, war schneeweiß. Und heute hatte er sich eine kurze weiße Hose, und ein hell braunens T-Shirt angezogen. Und wenn man genauer hinschaute, konnte man, die Braune Fellzeichnung unter der Hose erkennen.

Schnell legte er seinen Rucksack auf dem Stuhl, und ging gleich zu den Fächern, die neben der Klassentür standen, um dort, sein anderen Rucksack mit den Sportsachen zu holen. Jeder Schüler hat sein eigenes Fach bekommen, da sie zu einer der größten Klassen zählten.

Noch immer mit einem Knoten im Bauch ging er direkt zu Stefan. Dort angekommen, sah er das sich Stefan mit Josef unterhielt, einen leicht beleibtem Bernhardiner, der eine Ausstrahlung von einen Hippie hatte, mit seinen langen Schlabber Hosen und seinen braunen Hemd, geziert wurde das alles mit, einer Halskette, wo das „Piece“ Zeichen daran hing.

Konrad ging näher ran um zu hören, worüber sich die beiden unterhielten.

„Also, die letzte Family Guy folge war das der Hammer… ,hast du Quagmires Arm gesehen, nachdem er entdeckt hatte das man Pornos übers Internet sehn kann?“

„JAA!“ sagte Stefan und lachte laut los.

Auch Josef musste lachen, als er das Bild wieder vor Augen hat. Das Lachen erfasste auch den Dritten im Bund, und alle drei lachten laut.

„Als hätte er die ganze Woche 24/7 sowas gemacht!“, sagte Konrad, und machte die Bewegung nach, die jeder Junge kennt, bei sich nach und versuchte noch, unter den ganzem Gelächter, das „Flop, Flop, Flop“ aus seinem Mund rauzubekommen.

Das führte zum nächsten Lachanfall der Drei, das zu einem Lachflash führte. Keiner konnte sich halten, alle drei mussten sich abstützten, und Stefan muss sogar, in die Knie gehen, damit er nicht umfallen würde.

Unterbrochen wurden sie, als der Sportlehrer in der Tür stand, und laut aber bestimmt in die Klasse rief.

„WAS`N HIER LOS..“

Daraufhin wurden die Gespräche eingestellt, und man hörte nur noch, die Drei hinten in der Klasse laut lachen.

„AUCH IHR SEID GEMEINT! STEFAN, JOSEF, KONRAD, HÖRT AUF ZU LACHEN, DER UNTERRICHT HAT BEREITS BEGONNEN!“

Doris, eine Löwin, ganz in Pink angezogen, schüttelte Stefan.

„Hey ihr seid damit gemeint!“ und zog Stefan mit einer Hand wieder rauf, damit er wieder aufrecht stand. Alle drei bemerkten langsam, in welche Situation sie sich befanden, und versuchten das Lachen zu unterdrücken, doch leider, hörte man noch hier und da von den dreien, ein leises Kichern, das aber der Herr Maheiner – Ihr Sportlehrer –, wohl nicht ganz so sportlich aufnahm.

Raschelnd, von seiner Sportsmontur in Lila und Weiß, ging der Leoparden Lehrer mit großen Schritten zu den Drei.

„So…“ sagte er jetzt Ernst, und mit einem Bösen Funkeln in den Augen.

„Wenn Ihr euch nicht sofort zusammen reißt, dann werden wir heute die ganzen zwei Stunden laufen, und wenn nur einer, schlapp macht, könnt Ihr einen Fetzen in Sport erwarten, habt ihr das verstanden?“

Jetzt ist jedem das Lachen vergangen, man sah ihnen an, dass jetzt absolut Schluss ist, noch irgendwas und jeder von den Dreien hätte richtig Ärger in der Schule und zu Hause.

Zufrieden was Herr Maheiner in den Gesichter der drei Zielpersonen sah, richtet er sich wieder etwas auf, und schaut sich in der Klasse um, als würde er jemanden suchen, doch das war der Blick, einer Person die wollte, das jedwede aufmerksam, auf ihn gerichtet war.

„Ok, anscheinend hab ich nun eure Aufmerksamkeit, gut. Da heute, unsere letzte Sport Stunden vor den Sommerferien sind, bzw. meine letzte mit euch. Und eure allerletzten, bevor Ihr die Schule verlasst, da Ihr die Abschlussklasse seid…“

Er machte eine Theatralische Pause.

„... werden wir gemeinsam mit der Parallelklasse, heute auf dem Sportplatz was machen. Ich habe heute kein Programm vorbereitet, daher werden wir die Sportgeräte vor Ort nutzten, und das was wir hier haben, wie Basketbälle, Fußbälle und Badmintonschläger, und das Zubehör dafür. Wem das nicht Interessiert, hat einfach Pech gehabt. Ich möchte, dass Ihr euch Sportliche beschäftigt, und nicht mit eurem Handy.“

Eine weitere Theatralische Pause.

„Habt ihr das verstanden?“

Ein fast Synchronisches „Ja Herr Maheiner“ kam von der Klasse, und jeder wartete nun, was als nächstes kommt.

„Gut, dann los, gehen wir uns umziehen.“

Der Lehrer führte die Klasse runter ins Untergeschoss der Schule, wo die Umkleidekabinen und Handwerksräume lagen.

Langsamer als der Rest, setzte sich Konrad in Bewegung, damit er Stefan von hinten beobachten konnte. Er mochte, was er sah, Stefan hielt mit einer Hand den Rucksack auf seinen Rücken, er hatte auch einen leicht wippenden Gang, so das sein ganzer Körper in Bewegung war. Sein Blick wanderte runter zu dessen Pobacken, und seiner Rute, als könnte man meinen, dass zwei Äpfel, an einem Ast hingen würde. Er konnte sein Blich kaum abwenden, von dem was vor ihm war, doch er musste, denn seine Mitschüler, wussten nichts davon, was in ihm vorginge.

Mit viel Mühe konnte er seinen Blick von dem Abwenden, was ihn in den Bann zog, also blickte er weiter runter, zu den Beinen seines Geschmachteten. Wohlgeformt, und schneeweiß bewegten sie sich.

Seine Gedanken wanderten in die Vergangenheit, als sie sich das erste Mal begegneten, Konrad war von einer anderen Schule hierher gewechselt, so wollten es eben die Eltern. Schüchtern, wie man eben mit 11 Jahren war, ging er mit gesenktem Kopf in die Klasse, um sich so seiner neuen Klasse vorzustellen. Es lief einigermaßen gut über die Bühne und wurde gleich der Sitznachbar von Stefan. Das erste Jahr war ganz Ok für ihn, doch im zweiten Jahr, veränderte sich was, er nahm Stefans Duft wahr, er roch nach Kokosnuss, er hatte sich gleich in den Duft verliebt. In den darauffolgenden Tagen sah er Stefan genauer an, er war ein Kopf kleiner und hatte einen wohlgeformten Körper und Apfelhintern.

In der Zeit merkte er auch, dass Stefan nie ruhig sitzen konnte, er spielte immer mit seinen Füßen, was wohl an der Körpergröße lag, da er nicht mal mit seinen Füßen auf den Boden aufkommen konnte wenn er saß, jedenfalls auf den Stühlen der Schule.

In ihm kam ein verlangen auf, nämlich mit Stefan Zeit zu verbringen, seine Gefühle riefen nach dem körperlichen kontakt. Das war aber umso schwerer, da Stefan überhaupt kein Interesse an ihm zeigte, ein kurzes Gespräch hier, eine witzige Szene dort, aber nichts, was sein verlangen stillen konnte.

Dies jedoch änderte sich schlagartig, mitten im Mathe Unterricht. Er hatte etwas die Beine gestreckt, und saß etwas schief, damit er einen guten Blick auf die Tafel werfen konnte. Plötzlich spürte er, wie jemanden einen Fuß auf das seine legte. In dem Moment, hielt die Zeit kurz still. Seine Gedanken überschlugen sich, er konnte nicht mehr denken, es fühlte sich so wunderbar an, die Wärme die er wahrnahm, führte fast dazu, dass er mit dem Ellbogen gestützt am Tisch, wegrutschte. Er fühlte die vier Zehenballen und den Fußballen, sie bewegten sie etwas, so als ob sie was fordern wollten.

Er tat so als würde er sich strecken, um einen schnellen blick zu erhaschen was gerade unterm Tisch passierte.

Es war Stefan!

Und als ob das nicht genug war, hörte sein Herz kurz auf zu schlagen, und dann mit Doppelter Geschwindigkeit weiter zu hämmern, Adrenalin schoss sogleich durch seine Adern, ein leichter Tunnelblick formte sich. Das nächste was er fühlte, war einfach nur Glück.

Schnell tat er wieder so, als ob er die Matheaufgaben weiter machen würde. Da fing das Organ, dass zwischen seinen Ohren lag, wieder seine Funktion auszuführen.

„…“

„ was zum…“

„war das Absicht? Wollte er das machen, wenn nein, was soll ICH TUN!“

Sein Blick wanderte zu Stefan, er machte seine Arbeiten, als ob nichts wäre.

Das führte dazu, dass er noch mehr verwirrt war. Er mochte es, er wollte es, also machte er das Beste, was man in so einer Situation machen konnte… er tat nichts, und wartet ab was als nächstes geschah.

Die Minuten verstrichen, keiner der beiden, machten irgendwelche Anstalten diese Berührung, zu unterbrechen. Er sammelte sein ganzen Mut zusammen, und wollte gerade Stefan, mit einer kleinen Bewegung seines Zehs leicht Kitzeln.

Gerade als er den Befehl gab, und sein Gehirn das für die Umsetzung zuständig war, die Befehle weitergeleitet hatte, passierte nichts.

Erst jetzt merkte er, das was nicht stimmte, nur wusste er nicht wieso, am liebsten, hätte er sich gerade selbst eine Ohrfeige gegeben, um wieder alle Sinne beisammen zu bekommen. Gerade als er den Gedanken zu Ende gedacht hatte, merkte er was nicht stimmte. Sein Fuß war eingeschlafen, rauf bis übers Knie.

„Bim-Bimm-Bimmm“ machte die Schulglocke und leitet die viertel Stunde Pause ein, Stefan sprang auf, als ob nichts gewesen wäre und rannte aus dem Klassenzimmer, zum Kiosk das in der Halle stand.

Der beste Psychologe der Welt wäre von Nöten gewesen, um das zu beschreiben, was in Konrad passierte. Das stärkste Gefühl was ihm Übermannte, ist purer Hass. Gerade als er genug Mut sammeln konnte, der klägliche Rest was übrig war, nachdem DAS passierte, wollte er was machen, und da versagte sein Körper. Es war so neu, das sich der Hass den er verspürte, gegen ihn selbst gerichtet war.

Das zweite, etwas schwächere Gefühl, war pure Euphorie, er hätte sich nicht im Traum vorstellen können, das Stefan DAS machen würde, besonders da, er nicht das geringste Interesse gezeigt hatte gegenüber ihm. Umso explosiver, und so Süß, das man danach süchtig werden konnte, war das, was er nun spürte, und nun unter dem Hass anschwellte.

Und das dritte war die Ungewissheit.

„Mach er das nun immer wenn wir nebeneinander sitzen?“

„Was soll das bedeuten, mag er mich doch mehr als er zeigte?“

„Soll, ich was sagen?“

„Was, soll ich sagen?“

Und wieder, kam ihn der Satz in den Kopf den er sich vorhin dachte.

„Was soll ich tun?!“

Es gab leider niemanden dem er um Hilfe bitten konnte, so tragisch es auch war, er selbst wusste nicht einmal, was in seiner Gefühlswelt vorging, es ist alles so verschwommen in ihm drinnen. Er konnte sich auch niemanden offenbaren, wem den? Sein Bruder konnte die Klappe nicht halten, seine Eltern würden ihn verstoßen und davor Foltern und unter Tränen zusammen brechen.

Und so gute Freunde hatte er auch nicht, dem er sein Herz offenbaren würde. Er wusste auch nicht, was das alles zu bedeuten haben soll, nur das eine war ihm gewiss, er wollte Stefan für sich gewinnen.

Trotz alldem was gerade in ihm vorging, gab es etwas, was ihn jetzt gerade am meisten störte. Er blickte runter, auf die dickste Beule in der Hose, die er jemals hatte. Auch ein feuchter Fleck, war oben zu sehen. Sein Körper betrügte ihm, in jeder Hinsicht, nichts ahnend, war er so Geil geworden, dass sein ganzer Intimbereich quasi nass war. Sein Glied pochte in der Hose, und jedes Mal, wenn es pochte, spritze seine Vorfreude gegen seine Boxer.

Und wieder kam ihm der Gedanke, der sich gerade zu oft wiederholte.

„Was soll ich tun?!“

Wie vom Blitz getroffen, kam ihn eine Idee, und drängte alle anderen Probleme beiseite, damit er zumindest das lösen konnte. Er griff in die Tasche und holte sein Mineralwasser hervor, und trank davon, leider ''Verschluckte“ er sich, und das meiste was er im Mund hatte, viel auf die Brust und auf die Hose, genauso wie er es erhofft hatte.

Natürlich blieb das nicht ungesehen, in solch einer großen Klasse, viele fingen an zu lachen, doch das ist immer noch besser, als wenn sie einen Blick erhascht hätten, auf das was er eigentlich damit verdecken wollte.

Auch das zweite Problem war leicht gelöst, mit der Hilfe seiner rechten Hand legte, er sein rechtes Bein aufs linke, und saß so da, wie die Mädchen es so oft taten. Das half zumindest etwas, gegen sein Taubes Bein, den er merkte das die Taubheit zurückgedrängt wurde, und stattdessen, das Kribbeln einsetzte, und neben bei, ging seine Beule unter, in den falten seiner Hose.

„Ok, das geht, jetzt nur noch die letzten zwei Stunden Geo, und der Tag ist um…“ dachte er sich, mit einem Chaos von Gefühlen.

„Bim-Bimm-Bimmm“ läutete die Schulglocke, ein weiteres mal und signalisierte dadurch das Pausenende.

Schnell setzten sich wieder alle auf ihre Plätze und warteten, bis der Lehrer Herr Maheiner der auch Geografie unterrichtet ,in die Klasse reinkam.

Stefan, der als letzter in die Klasse kam, nachdem die Schulglocke geläutet hat, ging zu ihm und setzte sich wieder hin. Er schaute auch kurz rüber, zählte Eins und Eins zusammen, als er die Wasserflasche sah und die Wasserflecken auf der Brust. Seine Augen wanderten auch kurz runter, zur Hose und wieder rauf.

Konrad blieb das nicht unbemerkt, sofort schoss die Hitze in seine Wangen, in seine Stirn, sein ganzes Gesicht, war einfach nur heiß geworden bei der Vorstellung, dass Stefan jetzt anfangen könnte zu lachen.

Das einzige was ihm gerade einfiel, um die Situation zu entschärfen war ganz simpel, er grinste Stefan an und sagte „Mir ist grad eingefallen das heute Donnerstag ist, und nicht Freitag, deswegen hab ich mich Verschluckt“.

Erst im Nachhinein fiel ihn ein wie Banal die Ausrede war, im Kopf sah er sich gerade wie er mit dem Kopf gegen die Wand schlug.

Stefan grinste zurück „ Jo kenn ich, schreckt mich auch manchmal, aber ich hab mich noch nie dabei verschluckt“ kam es als Antwort zurück.

Es war ein schönes und herzliches Grinsen, engelsgleich, das führte dazu das die Anspannung, die sich aufgebaut hatte seit dem Eintreffen von Stefan, etwas zurückging. Dafür Pochte sein Herz und sein Glied, noch einen Takt schneller.

Gleich darauf kam der Lehrer rein, gekleidet in seinen Sportsachen, so wie immer. Jeder stand auf um den Lehrer Respekt zu zollen, bis auf Konrad, er tat so, als ob er es nicht sofort bemerkt hätte, und kam nur soweit, dass er gebückt da stand, wie geplant von ihm, setzten sich alle wieder hin, bevor er sich doch noch hätte voll aufrichten müssen.

In der Klasse herrschte kurz Unruhe, von schiebenden Stühlen, die übers Parkett geschoben wurden, erst nach ein paar Sekunden, kam Ruhe wieder ein.

Schnell setzte sich Konrad hin, und schob sich so nah an den Tisch, das seine Beule in der Hose unterm Tisch verschwand.

So konnte der Unterricht für ihn beginnen. Es war recht Mühsam, dem Stoff von Vulkanen und Plattentektonik zu folgen, besonders wenn die Gefühlswelt gerade, in totales Chaos gestürzt wurde, von einer Person, von dem er es nicht erwartet hätte.

Die erste Frage, die im gleich, nachdem der Unterricht begonnen hatte, einfiel war „Wieso?“

Er hat sich nie mit dem auseinandergesetzt, was er fühlte, es war einfach nun mal so, und das gehört nicht in eine Schublade geschoben, auch seine Instinkte bestätigten das. Es war ihm auch egal, so naiv es klang, das was er gerade erlebt hatte, konnte nicht schlecht sein. Schlecht und Falsch, sind zwei Sachen, die einfach nicht passten, es war schwer zu sagen, er war einfach Jung, und verstand nichts von dem, was gerade passiert war.

Er verstand auch nicht, wieso es schlecht oder falsch sein könnte, natürlich sah man nicht auf der Straße, das zwei Jungs Händchen haltend unterwegs waren, es war eben nur zwischen Jungs und Mädels so. Aber das erklärt nicht was mit seinem Körper gerade passierte.

Er verstand auch nicht wieso es ihm so in Verlegenheit gebracht hätte, wenn Stefan ihn auslachen würde, als er sah was für ein Malheur, ihm passierte.

Seine Gedanken hörten nicht auf, sich im Kreis zu drehen, immer wieder, kamen ihm die Fragen auf: „Wieso?“, „Was soll ich tun?“ und „Soll ich was sagen?“

Nur kurz, erlaubte er seinen Gedanken verstummen zu lassen, um auf die Uhr zu schauen, glücklich über das was er sah, sagte er ganz leise zu sich selbst. „Yes, noch 10 Minuten.“

Glücklich darüber, dass der Schultag gleich vorbei war, und er endlich alleine und in Ruhe nachdenken wollte, spürte er, wie jemand ein Fuß auf seinen legte.

„Das war mal ein Donnerstag…“ sagte er zu sich selber, als er wieder seinen Border Collie vor sich sah.

Fortsetzung folgt…