12 Quickies bis Weihnachten - 12

Story by Were-Gato on SoFurry

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Endlich, nach einer schieren Ewigkeit des Wartens...


Jinge balls, jingle balls, against her fuzzy ass...

Es ist getan, Zwölf kleine GEschichten auf dem Weg zum Weihnachtsfest.

Eigentlich wollte ich dieses Segment um Mitternacht einstellen, aber das hat sich als nicht durchführbar erwiesen.

Darum gibt es das Finale dieser kleinen Serie jetzt gleich.

Selbstverständlich ist auch dieses wieder für Leutchen unter 18 verboten, alle anderen haben hoffentlich ihre Freude dran.

Und völlig unabhängig davon: Frohe Weihnachten!

12)

Der klinisch tote Geruch des weißen Isolationsanzugs drängte den klinisch toten Geruch des Krankenhauses ein wenig zurück. Vinz bemühte sich ruhig zu atmen. Er hob den Arm, der Kunststoff knisterte bei jeder Bewegung. Er legte die Hände auf die Sensorflächen, Warnlichter flammten auf, und die Schleuse rings um ihn geriet in Bewegung. Es dauerte eine schiere Ewigkeit bis die innere Tür sich öffnete. Der Luftaustausch verursachte einen unangenehmen Druck auf den Ohren.

Endlich strahlen die Lichter grün, und die Tür ins Innere öffnete sich. Mechanische Stimmen lasen Warnhinweise vor, Vinz achtete nicht darauf.

Der Raum vor ihm war so steril wie es sich technisch nur bewerkstelligen ließ. Behutsam setzte er eine Pfote nach vorn, er hatte das Gefühl eine Kathedrale zu betreten. Jeder Atemzug schien ihm zuviel zu sein, jeder Störung dieser heiligen Ruhe Blasphemie.

„Vinz?“

Der schwache Klang der vertrauten Stimme traf ihn wie ein Blitz. Er wirbelte herum und verdrehte dabei den Kopfpart des Anzugs. Sein Fell sträubte sich dagegen, fast hätte er sich geschüttelt und damit alles nur noch schlimmer gemacht. Er vollführte einige Verengungen, und schaffte es schließlich wieder sehen zu können.

Da lag sie, der Schatten ihrer Selbst, und doch immer noch von Schönheit erfüllt. Ihr Anblick ließ sein Herz schneller schlagen. Die zierliche Ratte trug das weiße Standarthemd des Krankenhauses, Sensoren und feine Schläuche verbanden ihre Schultern und Oberschenkel mit der umgebenden Technik. Vinz hatte keinen Blick für die kryptischen Anzeigen, all seine Aufmerksamkeit galt allein den glänzenden Augen, die sich so wunderbar vom umgebenden Grau des Fells abhoben. Sie mochte schwach aussehen, ihr Körper von der Krankheit ausgezehrt, viel von ihren Kurven verschwunden, doch lieb sie in seinen Augen wunderschön.

Mühsam zog er den Kragen wieder zurecht. Es musste absurd aussehen, wie er mit dem Anzug kämpfte. Sie lachte, und Vinz Puls beschleunigte sich weiter.

„Alice“, hauchte er tonlos. Es kostete ihn alle Beherrschung die er aufbringen konnte, nicht sofort zu ihr zu stürzen. Zitternd legte er die beiden Schritte zum Bett zurück und sank an ihrer Seite auf die Knie. „Wie geht es dir?“

„Du warst nicht da!“, raunte die Ratte vorwurfsvoll.

„Ich war da!“, erwiderte er hastig. „Ich wollte mich nicht vor deine Familie drängen.“

„Hättest du tun sollen“, Alice sah ihn verschmitzt an „Dann hätte meine Mutter vielleicht etwas weniger geheult.“

„Ob Zähneknirschen soviel besser gewesen wäre?“, meinte Vinz.

Alice lachte leise, das Geräusch erschütterte den Kater bis ins Innerste.

„Sie hat sich mittlerweile an dich gewöhnt“, sagte Alice leise aber bestimmt „Und sie sollte mehr nagen, ihre Zähne sind jetzt schon zu lang.“

Die graue Ratte hob mühsam den Arm und Vinz ergriff ihre Hand. Er fühlte wie ihre schlanken Finger zudrückten und die Wärme die langsam durch den Kunststoff drang. Wenigstens eine Winzigkeit von ihr. Er schob die Frage in seinem Kopf umher, wollte über anderes sprechen, irgendwas erfreuliches, doch es gab nichts hinter seiner Stirn, nur die Frage.

„Wie lange noch, haben sie etwas gesagt?“

„Nochmal drei Monate“, antwortet Alice kühl. Es klang viel zu abgeklärt für ihre sinnenfrohe Stimme.

„Dann ist es besser geworden?“, Vinz versuchte seinem Herzschlag hinterher zu hecheln.

„Sagen sie“, murrte die Ratte „Glaub ich erst, wenn ich dich wieder rieche.“

„Alice, du musst...“

„Was muss ich?“, fauchte die Ratte „Ich muss hier raus, das muss ich. Ich will nicht mehr aufwachen, wenn Doktoren darüber befinden. Ich will, dass mir mein Leben wieder gehört.“

Ihr Blick richtete sich auf das Gesicht des Katers, ihr verzweifelter Ausdruck spiegelte sich in der transparenten Scheibe. „Ich will wieder deinen Arsch befummeln!“

„Ich hab ihn dir mitgebracht, aber sie wollten ihn mich nicht auspacken lassen.“

Es war nicht einmal sonderlich komisch gemeint, aber der Tonfall und die Nüchternheit ihrer Feststellung hallten zwischen ihnen wieder. Sie sahen sich an, Kater und Ratte; ihre Schnauzen begannen zu zucken, dann verfielen sie in gemeinsames Lachen.

„Wer weiß, ob ich den dann überhaupt noch haben will“, meinte Alice nachdem sie sich wieder beruhigt hatten. „Am Ende hast du ihn noch die ganze Zeit in Hosen gepackt, und jetzt ist er ganz verstaubt und eng und muffig.“

„Da kann ich dich beruhigen“, gurrte der Kater „Ich hab ihm immer reichlich Auslauf verschafft.“

„Ist das so?“

„Allerdings“

Langsam leckte Alice sich über die Schnauze. „So zum Beispiel?“

Vinz strich ihr mit einem kunststoffverpackten Finger über die Stirn.

„Erinnerst du dich an Carl?“

„Der jährliche Ehebruch? Och, komm schon! Du weist, will dabei sein wenn so ein Koloss dich fickt!“ Sie zog eine Schnute.

„Vielleicht schaffst du es ja nächstes Jahr, ihn zu überreden dass Kondom wegzulassen.“

„Mit Sicherheit!“, erklärte Alice. „Wer noch?“

„Ein riesiger Hengst, für den ich ein Kleid angezogen hab.“

„Details, du Arsch, Details!“

Über eine Stunde berichtete der schwarzweiße Kater von den Eskapaden der vergangenen Monate. Die Beschreibung des zurückliegenden Tages nahm dabei mehr als die Hälfte ein.

Trotz ihrer Schwäche reckte sich Alice mehr und mehr ihrem Kater entgegen, und ohne darüber nachzudenken führte Vinz eine Hand zwischen ihre Beine. Erst ein ein schriller Alarmton riss sie aus ihrer Versunkenheit.

„Scheiß Herzmonitor!“, fluchte Alice mit Tränen in den Augen. Langsam wie eine Schlafwandlerin griff sie nach ihrer Stirn. „Verdammt, ich spür schon die Medis. Gleich schlaf ich wieder. Aber eins will ich noch. Und du sagst nichts dagegen! Führ meine Hand!“

Sie streckte den rechten Arm über den Rand des Bettes. Vinz richtete sich auf, er wusste genau was sie wollte.

„Beug dich über mich, ja, genau so.“

Vinz schloss die Finger der linken Hand um Alices Handgelenk, und zerrte sogleich den eigenen rechten Arm innen aus dem Ärmel. Er schaffte es den Gürtel zu lösen und seine ungewohnt anständige Hose so weit nach unten zu schieben wie der Anzug es erlaubte. Schnaufend riss er die Schleife von seinem Schwanz, die rotgrüne Kapsel fiel in das Hosenbein. Sein prall geschwollener Schaft schlug kraftvoll nach oben, die Dornen an der Spitze kratzten über den Kunststoff.

„Ich will dich endlich wieder berühren“, flüsterte die graue Ratte sehnsuchtsvoll „Ich will, dass du mich anspritzt. Ich will mit dir gemeinsam Mädels abschleppen. Ich will deine Nase an meiner Muschi haben.“

Ihre Finger schlossen sich um den harten Katzenpenis, ertasteten zittrig die Umrisse des steifen Fleisches unter der Folie.

„Ich will dich spüren!“

Vinz stöhnte auf.

„Alles für dich!“

Der Griff der Ratte wurde fester, sie klammerte sich förmlich an ihn. Ihre Bewegungen waren schwach, doch der schwarzweiße Kater genoss sie wie nichts sonst. Selbst durch die Schicht aus Kunststoff, sie war unvergleichlich. Er führte seine rechte Hand nach hinten, bog den Schwanz nach oben so weit es der Isolationsanzug erlaubte, dann packte er den Sockel des grünen Buttplugs. Es schmatzte, Reste von Eisbärsperma schmierten ihm den Weg. Er bewegte sich sanft im Takt von Alices Hand, wollte jeden Moment an ihrer Seite auskosten. Doch die Keuschheit des Tages forderte ihren Tribut.

Laut hallte sein kreischendes Miauen im Inneren des Helms wieder, seine Hoden zogen sich schmerzhaft zusammen und seine Hüften pumpten unkontrolliert. Sein Darm zuckte und quetschte den Kunststoff, der dadurch noch tiefer in ihn gezogen wurde. Es prasselte als die zähen Schübe seines Samens gegen den Kunststoff des Anzugs schlugen. Der scharfe Geruch des Katzenspermas füllte im Nu den klinischen Kunststoff aus. Alle Anspannung verließ seinen Körper. Binnen weniger Augenblicke gab er alles, was er an diesem Tag aufgespart hatte. Alle Freude, allen Genuss, alles nur für sie.

Vinz brauchte alle Kraft die ihm noch blieb um nicht zur Seite weg zu kippen. Die Scheibe vor den Augen des Katers war beschlagen. Er schaffe es irgendwie die Stirn dagegen zu drücken und wischte etwas von seiner Atemfeuchte beiseite. Alice lag vor ihm, die Augen geschlossen.

„Alice?“, frage er. Taumelnd fasste er nach ihrer Schulter. „Alice?“

„Schhh“, wisperte die graue Ratte. „Alles gut. Ich werd nur gleich weg sein. Du siehst so süß aus, wenns dir kommt. So will ich von dir träumen.“

Erleichtert legte Vinz ihre Hand auf das Bett zurück und breitete die Decke über sie. Behutsam griff er nach ihren Fingern und hielt sie fest. Die Werte auf den Anzeigen rutschten nach unten, blieben aber grün. Da kein Alarm ertönte versuchte er, sich keine Sorgen zu machen. Es gelang ihm nicht.

Nach etwas mehr als einer dreiviertel Stunde richtete der schwarzweiße Kater sich wieder auf. Jeder Wirbel knackte, doch er nahm den Schmerz kaum wahr. Vorsichtig beugte er sich über Alice, die sanft atmend vor ihm lag. Fast fürchtete er sie aufzuwecken. Wenn es doch nur so einfach gewesen wäre.

„Gute Nacht Alice“, flüsterte er in das flauschige Rattenohr „Ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr! Und bis du wieder bei mir bist, werde ich für uns beide leben!“

Er kämpfte gegen das Gefühl sie zu verraten als er das Zimmer verließ. Die Schleuse desinfizierte ihn und brachte ihn zurück auf die Außenseite. Der cervide MTA der ihm beim ablegen des Isolationsanzugs half bedachte ihn mit einem tadelnden Blick, dann beförderte er den Kunststoff mit spitzen Fingern in den medizinischen Abfall. Vinz nahm ihn kaum war. Er brachte seine Hose in Ordnung, steckte die Keuscheheitskapsel in die Tasche und verließ erst den Raum, dann das Krankenhaus.

Unten in der Tiefgarage fiel er in den Beifahrersitz des weinroten Souverän. Die ältere Katze am Steuer bedachte ihn mit einem fragenden Blick als sie losfuhr. Kaum auf der Straße aktivierte sie den Autopiloten. Schneeflocken schlugen über die Windschutzscheibe, der Wagen glitt leise durch den Verkehr.

„Drei Monate“, sagte Vinz in die Stille hinein. „Nochmal drei Monate Heilschlaf. Wenn man so was wirklich so nennen kann. Und dann wer weiß wie lange Reha.“

„Ah“, machte die Katze „Das ist doch gut, oder? Weniger als zuletzt, es scheint ihr demnach besser zu gehen.“

„Mag sein“ Der Unterkiefer des schwarzweißen Katers zitterte. „Mom, sie fehlt mir so!“

„Ich weiß, Schatz.“ Die getigerte Katze betrachte ihren Sohn sorgenvoll. „Hör mal, ich werde nicht sagen, die Zeit geht schnell vorbei. Und ich werde auch nicht sagen, versuch dich abzulenken. Denn weißt du, in den letzten Wochen haben wir einige der Kameras umgestellt...“

Wie ein eisiger Schlag fuhr der Schrecken Vinz Rücken hinauf. Im Nu saß er kerzengerade.

„Was hast du... Ich meine...“

„Ich habe dir nicht mit Popcorn zugesehen, da kann ich dich beruhigen.“ Ihre Augen schimmerten unter dem Streiflicht vorbeiziehender Laternen. „Vinz, drei verschiedene Partner, an einem Tag. Das ist exzessiv, sogar für dich.“

Der schwarzweiße Kater versuchte sich die Erleichterung nicht anmerken zu lassen. Seine Mutter hatte nicht ansatzweise alles gesehen.

„Ich verstehe ja, dass du dir irgendwie einen Ausgleich schaffen musst. Und mir ist auch klar, dass Alice und du euch nie klassisch treu sein wolltet. Aber Vinz, ich bin deine Mutter, ich muss mir Sorgen um dich machen.“

„Mom, meine Impfungen sind alle noch gut.“

„Das meine ich nicht“, entgegnete die getigerte Katze sanft. Sie seufzte tief. „Ich will dir auch nicht vorschreiben, was und mit wem du es tust. Versprich mir bitte nur, dass du dir nicht das Herz brechen lässt, nur um zu fühlen dass es noch da ist. Verstehst du, was ich meine?“

Vinz legte seine Hand auf die seiner Mutter.

„Ja Mom“ Er erkannte die Sorge in ihrem Blick, doch sah auch wie sich nun Hoffnung darunter mischte. „Drei Monate sind gar nicht so lange. In der Reha werde ich bei ihr sein.“

„Genau“, sagte die ältere Katze. Der Wagen nahm eine Ausfahrt. „Sehen wir mal nach, wie weit dein Vater den Braten schon verkohlt hat.“

Eine Weile schwiegen sie, auf jene Weise die nur zwischen sich Verstehenden existieren konnte. Kein Mangel an Worten, nur die Sicherheit dass alles Wichtige gesagt war.

„Weißt du“, sagte die getigerte Katze schließlich. „Ich freue mich schon darauf Alice wieder zu sehen. Wenigstens sie hat dich im Griff.“

„Mom!“

Die ältere Katze lächelte und schaltete das Radio ein. Eine verrauschte Version von Stille Nacht tönte leise durch das Auto. Die Schneeflocken flogen dichter über die Windschutzscheibe. Und endlich war auch Vinz weihnachtlich zu Mute.