Mirnehviir's Geschichte Kap. 3

Story by Mirnehviir on SoFurry

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#3 of Mirnehviir's Geschichte

Nun gut, hier also das dritte Kapitel, wie immer freue ich mich natürlich über jede Form von Feedback und wünsche jedem dem diese Geschichte gefällt viel Vergnügen beim lesen.

Wie bei den vorherigen Kapiteln auch schon, würde ich gerne jeden, dem offensichtlich fehlende Stichworte auffallen, darum bitten diese hinzuzufügen, da das hizufügen von Stichworten nicht gerade zu meinen Stärken zahlt. Und sollte irgendjemandem ein Rechtschreibfehler in der Geschichte auffallen, würde es mich freuen wenn man ihn mir per PM mitteilt, damit ich ihn umgehend entfernen kann.


Kapitel 3

Die Nacht war eher ruhig gewesen und am nächsten Morgen waren wir beide schon früh aufgestanden, um dann auch möglichst bald mit meinem Training fortzufahren. Wir begannen dort, wo wir am Tag zuvor aufgehört hatten und nachdem ich bereits am Tag zuvor gelernt hatte, zumindest einen äußerst einfachen Feuerzauber zu wirken, wollte mir Kahyolnin dann beibringen wie ich die Magie etwas besser in Form bringen kann, um zum Beisiel einen gezielten Feuerstoß, oder einen Feuerball zu wirken.

Wir verbrachten jedenfalls den gesamten Morgen damit, zu trainieren und als es dann etwa gegen Mittag war, hatten wir auch schon einige Fortschritte gemacht, da ich dann bereits in der Lage war, einige einfache Feuerzauber, wie zum Beispiel einen schwachen Feuerball zu wirken.

Es fiel mir inzwischen auch zusehends leichter mich auf die Magie zu konzentrieren, da uns usere Mägen gegen Mittag allerdings mal wieder in den Kniekehlen hingen, beschlossen wir erst einmal, uns etwas zu essen zu beschaffen, was bedeutete, dass Kahyolnin mal wieder auf das Lager aufpasste, während ich auf die Jagd ging, es war eine einfache und relativ kurze Jagd, da ich bereits nach nur wenigen Minuten bereits etwas erlegt hatte und auch nur ein paar weitere Minuten brauchte, um meine Beute dann zurück zum Lager zu bringen, wo ich sie dann zubereiten konnte.

Nachdem wir dann endlich etwas gegessen hatten und uns noch etwas ausruhten, bevor wir mit dem Training fortfuhren, sagte Kahyolnin zu mir: "Weißt du, ich finde es immer wieder erstaunlich, wie du es schaffst überhaupt etwas zu erlegen, obwohl du die ganze Zeit in einer schweren Rüstung herumläufst." "Das ist alles nur eine frage des Trainings", entgegnete ich ihm daraufhin und nachdem ich dann noch einmal tief durchgeatmet hatte, fuhr ich fort: "Schließlich hatte ich ja auch ein paar Jahre Zeit, um zu lernen wie man sich in einer schweren Rüstung bewegt, ohne dabei allzu viel Aufmerksamkeit zu erregen."

Wir ruhten uns dann erst einmal für eine Weile aus und ließen das was wir gegessen hatten, erst einmal sacken, bevor wir dann auch endlich mit dem Training fortfuhren. Der Rest des Tages verlief eher ruhug und gegen Abend war ich dann auch halbwegs in der Lage, die Feuermagie in die meisten einfachen Formen zu bringen, die ich mir wünschte, allerdings waren wir an dem Abend fast noch erschöpfter, als am vorherigen, weshalb wir an jenem Tag auch äußerst früh schlafen gingen.

Als wir dann am nächsten Morgen aufgestanden waren, entschieden wir uns dazu, unsere Lager dort erst einmal abzubauen und dann weiter zur Hauptstadt zu gehen, da sie nur noch wenige Kilometer entfernt lag und wir beide es dann auch kaum noch erwarten konnten die Stadt zu sehen.

Nachdem wir uns dann allerdings eine Weile später eine Anhöhe, welche sich nicht allzu weit entfernt befand, erreichten und die Stadt, sowie das sie umgebende Gebiet sehen konnten, waren wir erst einmal sprachlos, die Stadt selbst war in einem erstaunlich gutem Zustand und sah überhaupt nicht so aus, als hätten die Menschen sie geplündert.

Es war allerdings noch um ein vielfaches überraschender, wie viele der menschlichen Soldaten sich immer noch hier befanden, es gab hier anscheinend fast ein dutzend Militärlager um die Stadt herum verteilt und eine übertrieben große Anzahl an Soldaten schien in ihnen stationiert zu sein, wobei es allerdings so aussah, als würden sie alle die Stadt meiden, sie umgehen und sich ihr auf keinen Fall nähern.

In der gesmten Zeit, in der wir versuchten uns einen Überblick über die dortige Lage zu verschaffen, betrat nicht auch nur einer der Menschen die Stadt und es verließ sie auch niemand. Wir ließen uns allerdings nicht durch das Verhalten der Menschen beunruhigen und auch ihre Anzahl konnte uns nicht einschüchtern, es war eher so, dass es uns einfacher schien in die Stadt zu kommen, wenn sich in ihr nicht noch unzählige Patroullien der Menschen befanden.

Nachdem wir uns erst einmal einen Überblick darüber, wie es hier gerade genau aussieht, verschafft hatten, machten wir uns auch auf den Weg, es dauerte schon ein paar Stunden, bis wir endlich den versteckten Fluchttunnel, welchen wir ein paar Jahre zuvor für unsere Flucht aus dieser Stadt genutzt hatten, wiederfanden und nachdem wir uns dann wieder in der Stadt befanden, waren wir dann doch etwas beunruhigt, denn die Stadt befand sich nicht nur in einem überaus guten Zustand, es befanden sich auch nur die Überreste der gefallenen Menschen auf den Straßen.

Wir waren uns sicher, dass irgendetwas dort nicht mit rechten Dingen zuging, da die Überreste von tausenden unserer Art nicht eifach so verschwinden konnten. Wir liefen erst einmal ziellos durch die Straßen, es dämmerte bereits und es wurde von Minute zu Minute dunkler, also entschlossen wir uns dazu, für die Nacht, erst einmal in einem der verlassenen Häuser Schutz zu suchen.

Gerade als wir uns dann allerdings für ein Haus entschieden hatten, hörten wir auf einmal Schritte, welche aus einer Seitenstraße, ein kleines Stück weiter vorne, zu kommen schienen. Wir näherten uns daraufhin der Seitenstraße und dachten, dass wir auf alles vorbereitet wären, was uns dort erwarten könnte, doch als wir dann um die Ecke bogen und sahen, was sich dort befand, ließ uns der Anblick das Blut in den Adern gefrieren.

Denn dort, in dieser Seitenstraße, befanden sich etwa ein dutzend Skelette, ihren Rüstungen, oder dem was von ihnen noch übrig war, nach zu urteilen, waren sie einstmals Soldaten unserer Art, diejenigen mit denen wir Seite an Seite die Stadt verteidigten und sie waren vermutlich beim Versuch die Stadt zu verteidigen gestorben.

Doch anstatt einfach tot hier rumzuliegen, liefen sie herum, als sie uns jedoch erblickten, begannen sie sich uns zu nähern, sie zogen ihre Waffen und ohne Vorwarnung, stürmten sie auf einmal alle auf uns zu. Wir konnten uns gerade noch rechtzeitig von unserem Schreck erholen, um unsere Waffen zu ziehen und uns zu verteidigen.

Kahyolnin hatte keine größeren Schwierigkeiten damit, die Untoten zu besiegen, er vernichtete diejenigen, welche ihm zu nahe kamen einfach, indem er sie durch einen gezielten und auch ziemlich starken Feuerstoß verbrannte. Ich hingegen, hatte es zu Beginn ein wenig schwieriger, da ich feststellen musste, dass mein Speer, welcher nun einmal eher darauf ausgelegt ist, einen Feind zu durchbohren, nicht gerade effektiv gegen die Untoten war, da diese Gerippe keine Organe oder Muskeln hatten, welche mein Speer verletzen könnte, also warf ich meinen Speer auf einige der Gegner und spießte zumindest zwei von ihnen damit auf.

Dann zog ich mein Schwert und schlug dem nächstbesten Skelett einfach den Kopf von den Schultern und im Anschluss daran, versuchte ich dann auch gleich das, was ich in den vergangenen Tagen davor gelernt hatte, auch einzusetzen. Selbst mein eher simpler Feuerball, schien halbwegs effektiv zu sein, aber da es mich zu viel Energie gekostet hätte, die Gegner einfach mit Magie zu bekämpfen, entschloss ich mich dazu, mir eine andere Möglichkeit auszudenken und mir kam auch gleich darauf eine in den Sinn, ich nahm einfach mein Schwert und überzog es mit einer Aura aus Feuermagie, wodurch die Klinge zu brennen begann, nachdem ich dies dann getan hatte, vernichtete ich vier weitere Untote, welche mich umzingelt hatten, mit nur einem Schwung meiner Klinge.

Da die nun verzauberte Klinge äußerst effektiv war, fiel es mir auch wesentlich leichter die Skelette zu bekämpfen, als Kahyolnin und ich dann fast alle Untoten hier vernichtet hatten, sagte Kahyolnin zu mir: "Hey Mirn, netter Trick, du lernst offensichtlich schneller als gedacht, es scheint auch so, als hättest du ein Talent für Waffenverzauberungen, aber... Verdammt, das kann doch nicht euer Ernst sein?", wie aus dem Nichts, tauchten hinter unseren Feinden noch zwei dutzend weitere Untote auf und griffen uns an, wir wichen erst einmal zurück und als wir dann wieder auf der Kreuzung waren, von welcher wir kamen, wurde uns das wahre Ausmaß unserer Lage bewusst, denn auf der Straße die uns hierher führte, befanden sich nun in beiden Richtungen, jeweils etwa fünf dutzend Untote und es wurden ständig mehr.

Nachdem wir das sahen, wurde uns auf eine eher unangenehme Art bewusst, was mit den Überresten der Bewohner und Verteidiger der Stadt geschehen war, sie waren irgendwie alle zu Untoten geworden und durchstreiften nun die Straßen, immer auf der Suche nach Opfern die sie töten konnten.

Nun, da Kahyolnin und ich begriffen, in welcher Misere wir uns befanden, versuchten wir einen Ausweg zu finden, doch der einzige Weg der nicht voll mit Untoten war, war die Sackgasse, welche sich hinter uns befand und obwohl diese Sackgasse keinen Ausweg zu bieten schien, rannten wir doch lieber in diese Sackgasse hinein, als uns auf der Kreuzung umzingeln zu lassen.

Als wir dann in der Sackgasse standen, kam mir doch noch eine Idee, wie wir dies überleben konnten, also fragte ich Kahyolnin: "Könntest du nicht eine Eismauer zwischen uns und den Untoten erschaffen, das könnte uns zumindest etwas Zeit bringen?", Kahyolnin sagte nur noch: "Keine schlechte Idee", bevor er sich daran machte, in aller Eile eine Eismauer hochzuziehen.

Nachdem wir nun halbwegs in Sicherheit waren, sahen wir uns in dieser Sackgasse noch einmal etwas genauer um, doch wir konnten keinen direkten Ausweg aus unserer aktuellen Lage finden, allerdings schien die Wand, welche sich am Ende der Sackgasse befand, nicht besonders stabil zu sein, weshalb wir uns entschieden, einfach durch diese Wand zu brechen und auf der anderen Seite erst einmal nach einem Ausweg zu suchen.

Kahyolnin wirkte einfach eine gezielte Entladung aus reiner Magie und nachdem wir nun durchgebochen waren, rannten wir gleich durch die ffnunghindurch, wo wir uns zuallererst einmal unsahen. Wir befanden uns dort dann offensichtlich in einem ehemaligen Wohnhaus, welches nach den Jahren die es hier nun schon brachlag, immer noch bewohnbar und eigentlich intakt war, mal abgesehen von dem Loch, welches wir in der Mauer hinterlassen hatten.

Wir hatten allerdings immer noch das Problem mit den Untoten, weshalb wir uns möglichst schnell zum Ausgang des Hauses begaben und dort dann auf eine erfreulicherweise leere Straße kamen, ohne ein direktes Ziel, rannten wir erst einmal diese Straße entlang, als wir auf einen Marktplatz kamen, welcher sich am Ende der Straße befand, sahen wir erneut etwas, das uns das Blut in den Adern gefrieren ließ, in diesem Falle, waren es zwar nur etwa ein dutzend Untote, aber einer von diesen Untoten war anders als die anderen.

Er war definitiv größer, stärker und um einiges widerstandsfähiger als die anderen, denn dieser Untote war, im Gegensatz zu den anderen, zu Lebzeiten kein anthropomorpher Drache gewesen, sondern ein richtiger Drache, fast dreimal so hoch wie Kahyolnin oder ich groß waren und somit eine wesentlich größere Bedrohung, als alle Untoten die Kahyolnin und ich bisher besiegt hatten.

Uns wurde direkt nachdem wir diesen untoten Drachen gesehen hatten bewusst, dass wir ihn nicht besiegen könnten, weshalb wir so schnell wie möglich auf eine der Seitengassen zurannten, wir schafften es gerade noch in sie hinein, bevor wir von dem untoten Drachen in Stücke gerissen worden wären.

Wir rannten jedenfalls diese Gasse und auch noch einige weitere Straßen entlang, bevor wir es überhaupt wagten, uns umzudrehen und nachzusehen wie unsere Lage im Augenblick aussah. Wir wurden nur von einem dutzend 'normaler' Untoter verfolgt, was uns zumindest etwas Erleichterung verschaffte, wir erledigten diese Untoten einfach kompromisslos und nachdem wir dann halbwegs sicher waren, sahen wir uns nach einem geeigneten Versteck um und fanden, dass eines der Häuser mit vernagelten Fenstern, wohl ein ziemlich gutes Versteck abgeben würde.

Wir brachen das Türschloss einfach auf, gingen hinein und verbarrikadierten die Tür von innen erst einmal, bevor wir das Haus nach weiteren Untoten durchsuchten, zu unserer Beruhigung fanden wir allerdings keine und machten es uns dann auch erst einmal gemütlich.

  • - - - Fortsetzung folgt... - - - -