University Days 13: Halloween: Erkenntnis
Nachdem Aria ihr in letzter Sekunde das Fell gerettet hatte, brauchte Morr dringend einen Drink. Zusammen mit der Hausherrin ging Morr zurück in den großen Ballsaal wo sie sich ein Glas Bowle genehmigte. Aria ließ sie schnell wieder allein und Morr fiel wieder ein wichtiges Detail ihres kürzlich begangenen Missgeschickes ein. Ein Detail, das sie dazu brachte fluchtartig den Saal zu verlassen und sich im Garten zu verstecken. Die kalte Oktoberluft trieb Morr jedoch schnell in die Fänge einer erst kürzlich gemachten Bekanntschaft. Das Ergebnis dieser Begegnung hätte Morr nicht ahnen können.
Morr war wieder alleine im Ballsaal. Das Glas Bowle in der Hand war bereits halb leer und Aria war nirgends zu sehen. Schulterzuckend sah Morr sich um. Gemütlich ließ sie den Blick umher schweifen. Die junge Füchsin leerte ihr Glas und stellte es wieder auf den Tisch. Ohne Idee was sie nun tun könnte, blieb sie fürs Erste in mitten der Leute stehen und sah sich um. Während sie die Leute betrachtete, spürte sie etwas leicht feuchtes an ihrem Schenkel und geistesabwesend, wischte sie es mit ihrer Hand weg. Morrs Herz blieb stehen als sie mit ihrer Hand spürte, dass kein Leinenstoff ihren Schenkel bedeckte. Erst jetzt fiel es ihr wieder ein. Farah. Sie hatte die Bandagen zerschnitten. Inmitten aller Leute stand Morr nahezu nackt und ohne Möglichkeit sich zu verstecken. Den ganzen Weg den sie mit Aria gegangen war, war sie untenrum vollkommen nackt gewesen. Auch ihre Brüste lagen vollkommen frei. Schlimmer noch war, dass ihre Spalte von der Aktion mit dem Leoparden und dem Hengst noch komplett mit Sperma verschmiert und geweitet war. Jeder konnte sehen, dass sie gerade eben erst gefickt worden war.
Morr geriet in Panik, doch wusste nicht was sie tun sollte. Sie stand in der Mitte des Ballsaales. Zahllose Leute waren um sie herum. Sie konnte sich nirgends verstecken und wenn sie sich in einem der Zimmer verstecken würde, lief sie Gefahr, wieder in irgendjemanden zu stoßen und das würde dann wieder darauf hinaus laufen, dass man in sie stoßen würde. Morr schluckte.
"Okay Morr, reiß dich zusammen!", sprach sie leise zu sich selbst.
"Du bist untenrum nackt, das sind viele andere Gäste hier auch, das ist kein Grund zur Panik", versuchte sie mit flüsternder Stimme sich selbst zu beruhigen.
"Dein Gesicht ist einbandagiert, keiner weiß wer du bist. Niemand kennt dich hier. Bleib einfach ruhig. Hier laufen viele so herum wie du. Das ist nichts Besonderes. Geh einfach ganz normal zum Rand des Saals!", forderte sie sich selbst auf und ging los. Es war albern, sie wusste, dass sie es sich nur einbildete, dass jeder sie anstarrte, doch es half ihrer Paranoia nur wenig. Morrs Wangen brannten wie Feuer bei jedem Schritt. Jetzt wo sie sich der Situation gewahr war, spürte sie mit jedem Schritt wie feucht sie zwischen den Beinen war. Sie war sich nicht sicher, ob es von ihr selbst kam, oder ob es Reste des Hengstes waren, der sie vorhin noch gefickt hatte. Egal was es war, es war feucht und Morr spürte es mit jedem Schritt.
Der Weg war ihr vorhin bei weitem nicht so lang vorgekommen. Am Rande des Saals angekommen wollte Morr sich nur noch verstecken. Eine Tür in den spärlich beleuchteten Garten war da ideal dafür. Sofort huschte Morr durch die Tür und sofort drang die Kühle Oktoberluft an ihr Fell. Die dicken Leinenbandagen hielten sie zwar warm, doch bedeckten diese leider nicht ihren ganzen Körper. Es war dunkel im Garten. Vereinzelt standen kleine Lampen entlang der gepflasterten Wege die weiter in den Garten führten. Morr entschied sich willkürlich für einen von ihnen und ging los. Alles war besser als halbnackt in diesem Ballsaal zu stehen. Hastig ging sie den Weg entlang, der sie tiefer in den Garten führte. Hauptsache weg von all diesen Blicken. Es dauerte eine ganze Weile und brauchte einige Hecken, um die sie herum gehen musste, bevor Morr sich wieder so weit entspannte, dass sie ihren Schritt verlangsamte. Sie war nun ein gutes Stück weg von der Villa und an beiden Seiten wurde der gepflasterte Weg von hohen Sträuchern und Blumen flankiert. Im wenigen Licht der spärlich platzierten Lampen konnte Morr nicht viel erkennen, doch es schien ein schöner Anblick zu sein. Zumindest so viel sie erkennen konnte.
Ein viel größeres Problem stellte für Morr im Moment der Boden dar. Ihre nackten Zehen und die dünne Schicht Leinenstoff waren kaum in der Lage dem eiskalten Boden seinen Biss zu nehmen und langsam bereute Morr ihre Entscheidung. Sie ging weiter in der Hoffnung bald wieder an der Villa zu sein. Es war zwar schrecklich so nackt dort umher zu laufen, doch es war besser, als sich hier draußen Frostbeulen zu holen. Eine kleine Gartenlaube erweckte Morrs Interesse. Auch wenn sie Aria versprochen hatte vorsichtiger zu sein, so wollten ihre schmerzenden Füße nur noch auf warmen Boden. So schnell sie konnte lief sie zu der Hütte und betrat diese.
Sofort drang ein penetranter Geruch von Traube und Apfel in ihre Nase. Die Luft in der Hütte glich einer Räucherkammer. Dicke Rauchschwaden zogen durch die Luft und Morr begann sofort zu husten, als sich die erste in ihrem Hals verfing. Es war wohlig warm in der Hütte, doch ihre Lunge protestierte vehement. Sie war nicht groß. Ein Kaminfeuer brannte auf einer Seite und der Boden war belegt mit einem dicken Teppich auf dem zahllose Kissen verteilt waren.
"Wie sssssschön dich wiederzzzzzusssssehen", hörte Morr eine zischende Stimme. Am anderen Ende der Hütte sah sie Shakazara lasziv auf einem großen Kissen liegen. Nun wusste Morr auch, woher der Geruch und der Rauch kamen. Neben der Schlange stand eine große Wasserpfeife deren Mundstück in Shakazaras Händen lag. Sie war allein in der Hüte. Das sie nackt war überraschte Morr nicht einmal mehr.
"Komm, ssssetzzzz dich", forderte die Schlange sie auf und Morr haderte mit sich selbst. Die Schlange war ihr unheimlich, doch Frostbeulen an den Füßen waren auch nicht gerade verlockend. Zaghaft folgte sie der Anweisung der Schlange.
"Du ssssscheinssst neu zzzzu ssssein, nicht wahr?", fragte diese und richtete sich etwas auf um Morr besser ansehen zu können.
"Das ist meine erste Einladung von Aria", bestätigte Morr die Vermutung der Schlange.
"Keine Furcht meine Kleine, ich beissssse nur wenn du essss willssst", lächelte sie sie an. Es war Morr mehr als nur unheimlich wie sie immer wieder mit ihrer gespaltenen Zunge zwischen ihren Lippen hervor züngelte, doch bisher verhielt sie sich friedlich und daher setzte sich Morr auf das Kissen neben ihr.
"Esssss mussss befremdlich für dich ssssein, all dassss zzzzu sssehen, nicht wahr?", fragte die Schlange weiter und Morr nickte.
"Ich wusste nicht, dass es solche Veranstaltungen hier in der Nähe gibt. Ich war noch nie bei so etwas dabei und irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich hier nicht her gehöre", seufzte Morr. Warum sie sich ausgerechnet der Schlange anvertraute wusste sie selbst nicht, doch jemand anderen hatte sie im Moment einfach nicht.
"Du passsst hier gut hin, vertrau mir. Ich habe esssss in deinen Augen gessehen, als du Lokat mit deinem Mund beglückt hassst. Er fand, dassss du ssssehr gut warssssst. Du geniesssssst Ssssexxx, du gehörssst hier her", versuchte die Schlange ihre Zweifel zu zerstreuen.
"Du scheinst mir hier sehr gut herein zu passen", hörte Morr eine Stimme über sich und ein lauter Schrei entkam ihr als sie sah, dass an der Decke jemand hing. Ein lautes Lachen von Shakazara riss sie dann aus ihrer Panik. Mit einem Satz ließ sich die Frau von der Decke fallen und landete zielgenau auf ihren Füßen. Morrs Herz schlug, sehr zum Amüsement der anderen beiden, auf Hochtouren. Es dauerte ein bisschen, bis sie sich beruhigt hatte und die Fledermaus vor ihr wieder ansehen konnte. Diese legte sich zu ihnen auf die Kissen und nahm einen der anderen Schläuche aus der Wasserpfeife.
"Tut mir Leid. Alte Angewohnheit von mir", entschuldigte sich die Fledermaus und langsam, aber sicher beruhigte sich Morr wieder.
"Shakazara hat aber recht. Du siehst mir aus, als würdest du gut hier her passen. Du musst dich nur noch ein wenig einleben."
"Ich weiß nicht ob ich das wirklich will. Dreht sich hier denn alles nur um Sex?", fragte Morr naiv.
"Sex ist eines der schönsten Dinge des Lebens. Es ist eine Schande, dass er in der Gesellschaft mit solch einem Tabu belegt ist. Hier jedoch, hier gibt es keine Tabus. Hier ist erlaubt was gefällt", entgegnete die Fledermaus und nahm einen tiefen Zug aus der Wasserpfeife. Ein weiterer der vier Schläuche wurde von der Pfeife genommen und mit ihrem langen Schwanz bot Shakazara ihn Morr an. Diese griff etwas verunsichert zu. Wasserpfeifen waren ihr nicht fremd, doch sie war sich nicht sicher, was den Tabak der beiden Exoten hier betraf. Nichtsdestotrotz nahm sie einen Zug. Der Geschmack bestätigte den Geruch. Apfel Traube.
"Essss isssst ungewohnt. Du hasssst noch Hemmungen. Dasss isssst ganzzzzz normal", versicherte ihr die Schlange und blies eine weitere Rauchwolke in die Luft.
"Du musst dich einfach entspannen. Vergiss den Rest der Welt für einige wenige Stunden und genieße das Leben. Dafür sind wir alle hier. Nicht um uns von irgendjemand vorschreiben zu lassen, was gut und richtig ist", fügte die Fledermaus hinzu.
"Fesssste wie diessssesssss werden ssschon ssssseit der Antike gefeiert. Ssssie werden heute verpönt, doch sssssie bieten etwassss dassss esssss nirgendwo ssssonssst gibt."
"Was?", fragte die junge Füchsin neugierig.
"Freiheit", beantwortete die Fledermaus Morrs Frage.
"Die Freiheit zu sein wer man ist. Sich nicht verstellen zu müssen. Keinen Regeln und Normen folgen zu müssen. Es ist die Freiheit so zu leben wie du willst. Die Freiheit Sex zu genießen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Die Freiheit sich mit Fremden einzulassen, Neues kennenzulernen, dich selbst kennenzulernen."
Morr musste zugeben, dass es so ausgedrückt wirklich wie etwas Wundervolles klang.
"Ist es denn wirklich so einfach?", fragte Morr. Die Frage ging nicht an die beiden anderen, sondern mehr an sie selbst. Nichtsdestotrotz bekam sie eine Antwort.
"Es ist so einfach wie du es dir machen willst", antwortete die Fledermaus und setzte sich etwas auf. Mit gespreizten Beinen saß sie vor Morr und spreizte ihre Spalte mit zwei Fingern bevor sie diese darin vergrub.
"Hier gilt nur eine Regel. Zu tun was dir gefällt. Alles was du tun musst um ein Teil davon zu werden, ist es zu akzeptieren. Einzusehen, dass es gut ist und dass man vor Sex keine Angst haben muss. Du musst nur dich selbst und dein Verlangen akzeptieren, dass ist alles was du tun musst", erklärte die Fledermaus während sie an sich selbst herum spielte.
"Denkssst du, dassss du dassss kannssst?", fragte Shakazara. Morr war sich nicht sicher was sie antworten sollte. So wie die beiden Frauen hier redeten, war es wirklich so einfach. Sich selbst akzeptieren und auch ihr Verlangen. Es klang etwas merkwürdig, doch klang nicht unlogisch. Es dauerte eine Weile bis Morr genau verstand worauf sie hinaus wollten. Ihre Sexualität war ein Teil von ihr. Ein Teil, der in der modernen Gesellschaft ständig unterdrückt werden musste und so konnte sie niemals wirklich aufblühen. Hier jedoch hatte sie die einmalige Chance alles zu tun, was sie schon immer tun wollte, ohne dafür verurteilt zu werden. Das war es, was sie mit Freiheit gemeint hatte und unrecht hatte sie damit nicht. Es war bisher nur sie selbst, die sich im Wege stand. Vor ihren Augen fingerte sich gerade eine Fledermaus und Morr war fasziniert von dem Anblick. Ebenso wie die Schlange, die nackt neben ihr lag, war auch die Fledermaus alles andere als ein alltäglicher Anblick. Ihre glatte, mattschwarze Farbe gab ihr den Schein des Bedrohlichen und ihre ledrigen Flügel taten ihr Übriges dazu. Sie war schön, doch dies allein fiel Morr kaum auf. Auf der ganzen Feier hatte sie noch keine Frau gesehen, die keinen nahezu perfekten Körper hatte. Auch die Fledermaus war schlank gebaut, ihre Brüste waren etwas klein, doch es passte zu ihrem Körper.
"Nur zzzzzu", zischte ihr Shakazara plötzlich auffordernd ins Ohr und Morr fasste sich ein Herz. Auf allen Vieren kroch sie zu der Fledermaus deren Namen sie nicht einmal kannte. Es war absurd, doch es fühlte sich nicht falsch an. Als diese sah, was die Füchsin tat, zog sie die Finger aus ihrer Spalte und spreizte die Beine etwas weiter für Morr. Nur wenige Zentimeter vor ihr blieb Morr stehen. Der schwarze Schlitz zwischen den Beinen der Fledermaus war kaum sichtbar. Einzig ein dünner, roter Strich war zu sehen, wo ihr Inneres sichtbar war. Mit ihrer Hand fuhr Morr zu ihr. Vorsichtig berührte sie die Fledermaus. Ihre Hand zitterte leicht, doch es legte sich schnell wieder, als sie das schwarze Fell unter sich spürte. Ein Stoß Atem entwich ihrer Lunge und Morr entspannte sich etwas. Sie hatten recht. Es gab keinen Grund zurückhaltend zu sein. Sie alle waren jung, waren voller Energie und diese Energie musste genutzt werden. Mit einem Zug zog Morr ihre Zunge über die fremde Spalte. Ein genüssliches Stöhnen drang an ihre Ohren. Offenbar hatte sie das Richtige getan. Ermutigt von dem Laut, wiederholte Morr es. Mit zwei Fingern teilte sie ihre Lippen und legte die rosa Spalte vollends frei. Mit breiter Zunge leckte sie mehrmals über das sensible Fleisch und entlockte der Fledermaus noch eine ganze Symphonie anderer Wohltöne. Eine Hand landete auf Morrs Hinterkopf und die Fledermaus ließ sich nach hinten umfallen. Morrs Kopf behielt sie dabei fest zwischen ihren Beinen und drückte ihn gegen ihre Spalte. Auf dem Rücken liegend und mit angewinkelten Beinen überließ sie Morr wieder Oberhand. Diese Aufforderung brauchte sie Morr nicht zweimal geben. Sofort tauchte sie wieder zwischen ihren Beinen ab und begann fieberhaft ihre Spalte zu lecken.
Shakazara blieb auf ihrem Kissen liegen und zog in Ruhe an ihrer Wasserpfeife. Das Schauspiel vor ihren Augen erregte auch sie, doch sie konnte warten. Sie brauchte mehr als nur eine Zunge oder vielleicht ein paar Finger um ihren Hunger zu stillen. Mit wachsendem Interesse beobachtete sie, wie die Füchsin auf allen Vieren vor der Fledermaus stand. Die Spalte der Füchsin lag in ihrer perfekten Sichtlinie und dort fand Shakazara etwas, dass deutlich mehr ihrem Geschmack entsprach. Langsam richtete sie sich auf, versuchte sich so lautlos zu bewegen wie möglich. Morrs Abgelenktheit machte es ihr einfach sich hinter sie zu schleichen. Mit beiden Händen packte sie dann den Hintern der überraschten Morr und drückte ihren Mund gegen Morrs Spalte. Mit ihrer unnatürlich langen Schlangenzunge stieß sie sofort in die nichtsahnende Füchsin und begann dort ihr Werk. Der bittere Geschmack von Sperma machte sich auf Shakazaras Zunge breit, als sie tief in Morr zu lecken begann. Es war ihr vorhin schon aufgefallen, als die Füchsin die Hütte betreten hatte, dass sie erst kürzlich Sex gehabt haben musste. Wie viel jedoch in ihr steckte, merkte sie erst jetzt. Freudig leckte sie auf, was der Leopard und der Hengst in ihr hinterlassen hatte. Mit ihrer langen Zunge kam sie tief genug in Morr, um alles zu erwischen.
Morrs Kopf wurde von der Fledermaus fest gegen ihre Spalte gedrückt genau in dem Moment, als sie spürte, wie zwei Hände sie am Hintern gepackten. Morrs erschrockener Aufschrei wurde erstickt als sie fester in die Spalte gedrückt wurde. Etwas anderes jedoch, schlängelte sich tief in sie. Morrs Verstand setzte aus als sie das fremdartige Ding in ihrer Spalte spürte. Es war unglaublich dünn, doch es war auch extrem lang und unfassbar beweglich. Es war ein Gefühl, was sie nicht beschreiben konnte. Es war völlig fremd und Morr konnte es nicht einordnen. Sie wusste wie sich ein Schwanz, Finger, ein Dildo oder eine Zunge anfühlten, doch was auch immer es war, es war nichts von alledem.
Mehrmals versuchte Morr sich umzudrehen, doch immer wurde ihr Kopf von der Fledermaus wieder in deren Spalte gedrückt. Genervt, dass sie nicht nachsehen durfte, woher dieses unglaubliche Gefühl kam, widmete sich Morr wieder der Spalte vor ihr. Als kleine Rache zog sie ihre Zunge höher und schloss mit ihren Lippen die Perle der Fledermaus ein. Ein lautes Stöhnen brach aus deren Kehle hervor als Morrs Zungenspitzte in schnellen Zügen über den Lustknopf strich. In der Zwischenzeit war Shakazara weiterhin damit beschäftigt das Sperma von Morrs letztem Liebesspiel aus ihrer Spalte zu lecken. Einen ganzen Mund voll hatte sie schon geschluckt und noch immer holte sie mehr hervor. Sie war beeindruckt, wie viel Morr da für sich gebunkert hatte. Dennoch, gegen ihre lange, bewegliche Zunge hatte die Füchsin keine Chance und so wurde ihr Tropfen für Tropfen davon entrissen und wanderte die Kehle des hungrigen Reptils hinunter. Noch kümmerte sie sich nicht darum, Morr direkt zu befriedigen. Ihre Zunge war noch zu sehr damit beschäftigt die Reste aus Morrs Spalte zu lecken, als dass sie sich ernsthaft um die Füchsin kümmern konnte.
Morr leckte wie eine Besessene an der Perle der Fledermaus, die sich am Boden vor ihr rege wand. Sie wollte sie endlich zum Höhepunkt bringen um dann nachsehen zu können, was es war, dass sich da in ihrer Spalte umher wand. Die Fledermaus würde nicht mehr lange durchhalten, da war sich Morr sicher. Sie selbst musste sie mittlerweile an den Schenkeln festhalten, weil diese sich so wild umher wand. Es kostete Morr einiges an Kraft um sie festzuhalten, damit sie sich ihr nicht entziehen konnte. Es zahlte sich aus. Mit einem unhörbar schrillen Schrei kam die Fledermaus und spritzte Morrs Gesicht mir ihrem Nektar voll. Morr nahm es auf wie es ihr gegeben wurde. Einen großen Teil davon schluckte sie, doch der Rest landete in ihrem Gesicht und durchtränkte die Bandagen, die ihr Gesicht umwickelten. Die Fledermaus fiel schlaff nach hinten und endlich konnte Morr sich umdrehen.
Schlussendlich lüftete sich das Geheimnis, was da in ihr steckte. Es half jedoch nicht viel, zu wissen, was es war. Noch immer war Shakazara damit beschäftigt sie gründlich von innen her auszulecken und jede Sekunde davon trieb Morr in den Wahnsinn. Schlangen waren wirklich beeindruckende Wesen, stellte sie freudig fest. Mit einem Ruck ließ sich Morr zur Seite fallen und rollte sich auf den Rücken. Für einen Moment verschwand die Zunge aus ihr, doch schnell fand sie wieder ihr Ziel. Auf dem Rücken liegend, nahm sie die gleiche Position ein, wie vorhin die Fledermaus und erlaubte Shakazara einen viel besseren Zugang zu ihrer zuckenden Spalte. Die Schlange ließ sich nicht lange bitten. Sofort schnappte sie zu und schloss ihren Mund komplett über Morrs Spalte. Mit ihrer Zunge umkreiste sie Morrs Perle und die junge Füchsin schrie laut auf. Die Zunge wickelte sich um den kleinen Lustknopf und drückte langsam zu. Es dauerte nur eine Sekunde, bis Morr explodierte.
Erschöpft blieb sie auf dem Kissen liegen, während Shakazara sich langsam über sie schlängelte. Morr dachte gar nicht daran, etwas anderes zu tun als ihren Mund zu öffnen als die Schlange ihren schuppigen Mund auf ihre Lippen presste. Selbst in ihrem Mund vollbrachte die exotische Zunge noch das eine oder andere Kunststück. Es war so fremdartig wie es auch gut war.
"Ich hoffe doch, dassss du jetzzzzt versssstehsssst, wassss wir gemeint haben", zischte Shakazara in Morrs Ohr, bevor sie die Füchsin wieder frei gab. In der Tat hatte Morr es verstanden. Sie hatte es mehr als nur verstanden. In aller Deutlichkeit hatten sie ihr gezeigt, was dies für ein Ort war und wie sie hier zu sein hatte. Auch wenn sie Gefallen an den beiden Exoten gefunden hatte, so wollte Morr nicht den ganzen Abend hier verbringen. Es gab unendlich viel hier zu entdecken und alles wartete nur darauf, von ihr erkundet zu werden. Morr konnte das Kribbeln in ihren Fingern förmlich spüren, wenn sie daran dachte, wie viele Räume sie noch nicht betreten hatte, wie viel sie noch verpasst hatte.
Der Weg zurück zur Villa war nicht sonderlich weit, doch der kalte Steinboden machte ihr dennoch ein wenig Sorgen. Neben der Tür standen mehrere Paar Sandalen und Shakazara versicherte ihr, dass es in Ordnung wäre, wenn sie sich ein Paar davon mitnehmen würde. Mit den Sandalen an den Füßen verließ Morr die Hütte. Ihre Beine trugen sie schneller zurück zum Anwesen als sie gedacht hätte. Als sie es wieder betreten hatte und die warme Luft sich wieder auf ihre Haut legte, atmete Morr tief durch. Es hatte sich kaum etwas geändert. Sie war noch immer untenrum nackt doch es störte Morr nicht mehr. Im Gegenteil. In das erste Zimmer das Morr sah, ging sie hinein. Kaum war sie darin angekommen, begann sie sich selbst aus den Bandagen zu schälen. Stück für Stück nahm sie sie ab, wickelte ihren Kopf frei und auch ihren ganzen Torso. Einzig auf ihren Unterarmen und ihren Füßen ließ sie die Bandagen. Ihr kompletter Torso, ihr Kopf und ihre Schultern und Oberarme waren nun so, wie Gott sie geschaffen hatte, nackt.
Am entscheidendsten war für Morr jedoch ihr Gesicht. Es war nicht länger versteckt. Es war für alle sichtbar. Morr wollte es so. Sie wollte gesehen werden. Wollte, dass die Leute sie ansahen, wussten wer sie war. Mit schnell pochendem Herz verließ Morr das Zimmer wieder.