Der letzte Engel 5: Lilith vom schwarzen See
Kaum hatte sich Alyssa daran gewöhnt ein kleines Bisschen Ruhe zu finden, so zwingt sie die grausame Realität wieder von eben dieser fort. Wieder auf sich alleine gestellt, muss sie sich erneut den Schrecken des gewaltigen Schlosses stellen. Dabei landet Alyssa an einem Ort, den sie ausgerechnet hier, niemals erwartet hätte.
Am nächsten Morgen reichte ihr die Schlange wie versprochen eine Karte. Alyssa stockte der Atem als sie sah wie groß das Schloß wirklich war. Der Werwolf hatte recht gehabt, es war größer als so manches Dorf. Nachdem sie noch ein letztes Mal die Gastfreundschaft und die Annehmlichkeiten des Quartiers der Schlange genutzt hatte, machte sie sich auf den Weg. Gekleidet in einen viel zu kurzen Rock der bereits auf halben Weg zu ihren Knien endete und einem einem lose sitzenden Oberteil war sie bereit Rebecca zu befreien. Ihr Oberteil war eindeutig für jemanden mit größerem Vorbau gedacht und wirkte vollkommen deplatziert auf ihrem zierlichem Körper doch es war besser als nichts. Der schwarze Stoff hob sich zwar stark von ihrem weißen Fell ab, doch zumindest verschaffte er ihr etwas Deckung. Da sie nun die Uniform einer Dienerin des Schlosses trug, konnte sie sich generell etwas freier bewegen. Nicht jeder würde sofort erkennen, dass sie eigentlich ein Eindringling war. Auf offener Flur wollte sie dennoch nicht umher laufen. Es reichte nur ein einziger Fehler und alles wäre vorbei. Ihre Karte hatte ihr verraten dass es einen Botengang gab der vom Kerker aus in die Richtung verlief in die sie wollte und dort befand sich Alyssa gerade. Tief unter der Erde in einem feuchten Gang der nur spärlich von ihrer Kerze ausgeleuchtet wurde. Eine ganze Weile lief sie durch den Gang bis sich endlich das Ende abzeichnete. Je näher sie dem Ende kam, desto vorsichtiger wurde sie. Laut der Karte würde sie an einem Botentor ankommen. Was sich dahinter genau verbarg, wusste sie nicht doch sie wollte nicht wegen Unachtsamkeit erneut geschnappt werden.
Der Großteil des Torbogens aus dem sie kam war von Kisten verstellt und bot ihr eine hervorragende Deckung. Nach einem kurzen Kontrollblick war sie sich sicher, dass sie alleine war. Noch einmal sah sie auf ihre Karte. Sie müsste sich rechts halten wenn sie zu Rebecca wollte. Der Gang war frei und so erspähte sich Alyssa eine Deckung am Ende des Ganges und huschte so schnell sie konnte dort hin. Mehrmals musste sie es noch wiederholen bevor sie wieder ihre Karte befragen musste. Sie wollte es tunlichst vermeiden sich hier zu verirren. Bei der nächsten Weggabelung jedoch stockte Alyssa. Auf der Karte waren zwei Wege eingezeichnet, einer nach Links und einer nach Rechts. Vor ihr jedoch war auch ein dritter der geradeaus führte. Während die beiden seitlichen Wege aus grob gehauenem Stein waren, so war der mittlere ganz anders. Mit einem scharfen Schnitt ging der Felsboden in sauber verlegte Fliesen über. Die Wände waren deutlich besser ausgeleuchtet und verputzt. Ein breiter Teppich lag in der Mitte der sich den Gang entlang streckte. Auf ihrer Karte war der Weg nicht verzeichnet, doch wenn er gerade aus weiterführen würde, dann würde sie sich einen großen Umweg sparen. Kurz wägte Alyssa das Risiko ab und entschied sich dann dem neuen Weg eine Chance zu geben. Was genau sie dazu veranlasste wusste sie nicht so recht, doch irgendetwas in ihr sagte ihr, dass sie diesen Weg gehen sollte. Es war still und der Teppich verschluckte ihre eigenen Schritte. Es beruhigte sie etwas nichts hören zu können. Es war eine trügerische Sicherheit aber besser als vollkommen unvorbereitet auf jemanden zu treffen. Lange führte der Gang sie nicht gerade aus, bald schon begann er sich zu gabeln und Alyssa versuchte sich so gut es ging zu merken wo sie abbog um den Weg zurück wieder zu finden. Je länger sie hier war, desto mehr erinnerte sie der Gang an das Kloster in dem sie gelebt hatte bis Rebecca sie mitgenommen hatte. Sogar die Holztüren die überall entlang der Korridore verteilt waren sahen fast identisch aus.
„Wir müssen uns beeilen, die Zeremonie fängt bald an!“, hörte Alyssa plötzlich eine Stimme und zwei Schatten tauchten hinter der nächsten Biegung auf. Hastig sah sich Alyssa um, fand jedoch keine Deckung. Ohne eine bessere Alternative riss sie die Holztür neben ihr auf und schlüpfte hinein. Eine einzelne Kerze brannte in dem Raum der scheinbar ein Lagerraum war. Erleichtert seufzte Alyssa. Durch das kleine Rechteckige Sichtloch in der Tür spähte sie hinaus, sah aber nur zwei verhüllte gestalten den Gang entlang gehen. Ihre scharlachroten Roben verdeckten den gesamten Körper. Eine Idee kam Alyssa und sofort begann sie sich im Raum umzusehen. Mit einem Lächeln fand sie eine Robe wie sie die beiden getragen hatten. Sie war etwas zu groß für sie, doch es störte sie nicht. Bis zum Boden verdeckte sie sie und die tiefe Kapuze verbarg ihr Gesicht. Zusätzlich war ein schwarzer Schleier über ihrem Gesicht der es ihr zwar schwerer machte etwas zu sehen, aber sie dafür vollkommen unkenntlich machte. Es war perfekt befand Alyssa. Ein paar Mal atmete sie tief durch und stählte ihre Nerven bevor sie aus dem Lagerraum trat und den Gang nun in gemächlichem Tempo entlang schritt. Niemand würde sie behelligen wenn niemand wüsste wer sie war, dachte sie.
Ihr Plan wurde schon sehr bald auf die Probe gestellt als ihr eine identisch verhüllte Gestalt entgegen kam und tatsächlich funktionierte es. Der Fremde würdigte sie keines Blickes. Grinsend ging Alyssa weiter. Manchmal musste sie zwar umkehren oder ging im Kreis, doch sie war sich am Ende immer noch sicher zu wissen wo sie war. Zumindest ungefähr. Im Moment ging sie etwas angespannter als noch vorhin. Hinter ihr war eine ganze Gruppe verhüllter Personen und trieb sie wie ein Schaf vor sich her. So viele hatte sie bisher noch nicht auf einem Fleck gesehen und es wäre verdächtig gewesen, wenn sie einfach stehen geblieben wäre oder sich umgedreht hätte. Möglichkeiten zum Abbiegen gab es ebenso wenig und so blieb ihr nichts anderes übrig als weiter geradeaus zu gehen. Ihre Anspannung verschlimmerte sich noch als sie am Ende des Ganges eine noch größere Ansammlung fand die dort vor einer Tür wartete. Der einzigen Tür. Erst jetzt viel Alyssa wieder das Gespräch von vorhin ein und die Zeremonie die erwähnt wurde. Sie war genau zur falschen Zeit an den falschen Ort gelaufen dachte sie. Immer mehr verhüllte Gestalten trafen ein und Flucht war nahezu unmöglich. Sie hoffte nur, dass sie sich beim Beginn der Zeremonie verdrücken könnte oder sie zumindest unentdeckt überstehen könnte wenn es nicht anders ging. Ein Robenträger drückte ihr einen Stab mit einer darauf montierten Kerze in die Hand und schon war Alyssas Hoffnung noch verschwinden zu können dahin. Zu ihrem Glück war sie nicht die einzige die so eine Stange bekam. Vier weitere bekamen eine und Alyssa stellte sich zu ihnen. Sie sahen aus wie die Kerzenhalter die sie selbst im Kloster verwendet hatten. Eine andere Gruppe von Leuten hatte Weihrauchkugeln bekommen und wieder eine andere ein paar Glocken. Je mehr sich Alyssa umsah, desto mehr erinnerte es sie an eine Prozession im Kloster. Vielleicht war es sogar wirklich eine. Ein tiefer Orgelton ertönte und die gemurmelten Gespräche um sie herum erstarben. Alyssa atmete erleichtert aus. Es war der Klang der den Beginn einer Messe ankündigte. Einer ganz normalen Messe. Sie hatte schon an genügend teilgenommen um zu wissen was sie zu tun hatte. Immer wieder sah sie kurz zu den anderen um sich zu versichern, dass sie immer noch das Richtige tat doch es passte. Zusammen mit den anderen Kerzenträgern ging sie zuerst in den Raum. Gefolgt von den Weihrauchträgern und dann den Glöcknern. Reihe um Reihe aus schlichten Holzbänken waren aufgestellt in dem Saal. Am Ende stand ein großer steinerner Altar aus dunklem Granit. Für einen Moment dachte Alyssa, dass sie wirklich in einem ganz normalen Kirchenschiff war. Sogar das Sigel von Illias prangte hoch über dem Altar in seiner ganzen Glorie. Eine tiefe Erleichterung machte sich in ihr breit. Endlich konnte sie ihrer göttlichen Mutter wieder nahe sein.
An ihrem Platz wartete sie geduldig darauf, dass die Messe begann. Die verhüllten Gestalten füllten den Saal und die Bänke waren schnell voll. Einige mussten am hinteren Ende sogar stehen weil es zu wenig Platz gab. Alyssa konnte kaum beschreiben wie froh sie war hier etwas so normales wie eine Messe für die heilige Illias zu finden. Auch wenn sie sich nicht sicher war, warum es ausgerechnet hier eine Kirche für die Göttin des Lebens und des Lichtes gab. Es bestätigte jedoch die Worte ihrer Schwester Oberin, dass es selbst in der tiefsten Dunkelheit ein Licht gab. Man musste es nur finden. Wieder ertönte das Orgelhorn und Alyssa riss sich zusammen. Es war eine Ehre bei einer Messe eine der heiligen Kerzen zu halten und sie wollte ihrer Göttin einen würdigen Dienst bereiten. Stille legte sich wie eine schwere Decke über den Saal. Langsam begann die Orgel ein Stück zu spielen und im Geiste sang Alyssa die Verse mit. Sie kannte das Lied. Es wurde immer zu beginn einer Messe gespielt. Es war die Begrüßung für den Priester der die Messe vollzog. Wie aufs Stichwort öffneten sich die Tore erneut und eine in weiß gekleidete Gestalt trat ein. Alyssa stockte der Atem als sie sie sah. Eine Haut so hell wie Alabaster und ein Lächeln welches sogar Felsen schmelzen hätte können. In grenzenloser Anmut schritt sie den Mittelgang entlang. Ihre Schritte langsam aber sicher. Zwei prächtige federbestückte Schwingen ragten ihr aus dem Rücken und schienen so weiß zu sein, dass sie beinahe leuchteten. Sie sah genau so aus, wie Alyssa sich immer einen Engel vorgestellt hatte. Der Engel kam zum Altar und kniete sich kurz vor diesen um seinen Respekt zu zollen bevor sie aufstand und auf die andere Seite ging.
Mit glockenheller Stimme begann sie ein Lied anzustimmen und schnell fiel die gesamte Versammlung mit ihr ein. Selbst Alyssa konnte nicht anders als mitzusingen. Ein Engel. Sie konnte es gar nicht glauben. So wunderschön hätte sie sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorgestellt. Selbst durch den Chor aus zahlreichen Stimmen konnte sie die des Engels klar und deutlich heraushören. Als das Lied geendet hatte, musste Alyssa mit dem Drang kämpfen sich ihre feuchten Augen abzuwischen. Stattdessen blinzelte sie die überschüssige Feuchtigkeit weg. Es war verboten sich zu bewegen während man eine der Kerzen hielt. Nun kam der Teil auf den sich Alyssa am meisten freute. Der Engel würde jetzt kommen und die Kerzen anzünden. Sie war die dritte in der Reihe und konnte es kaum erwarten sie aus der Nähe zu sehen. Ihr Herz verdoppelte seinen Puls als der Engel beim ersten Kerzenträger war und sie anzündete. Leise sprach er ein paar Worte und ging zum Nächsten. Alyssa musste alle Körperbeherrschung aufbieten um nicht wie ein aufgeregtes Kind zu zappeln. Als der Engel dann vor sie trat hielt sie den Atem an. Nie zuvor hatte sie ein so schönes Gesicht gesehen. Die Züge weich, die Augen sanft das schneeweiße Haar glatt und seidig. Mit einer anderen Kerze zündete sie die von Alyssa an und beugte sich anschließend zu der Kerze vor.
„Möge Illias Licht niemals erlöschen“, sprach sie und Alyssa antwortete wie das Protokoll es verlangte. Scheinbar zufrieden ging der Engel weiter. Sie selbst brauchte noch eine ganze Weile bis sie sich von der Nähe des Engels erholt hatte. Sie konnte förmlich die Aura spüren die sie umgab. Am liebsten würde sie das Schloss nie wieder verlassen und stattdessen hier als ihre Messdienerin bleiben. Es wäre ein wahr gewordener Traum. Im Kloster hatte sie nie eine so wichtige Position in den Messen einnehmen dürfen. Sie hatte immer nur hinten stehen dürfen wenn eine Messe war. Sie hörte kaum als der Chor erneut angestimmt wurde. Mit beiden Händen zum Himmel gerichtet begann der Engel zu beten. Weißes Licht sammelte sich über ihr und wanderte langsam auf den Altar herab. Das war neu für Alyssa. Echte Magie hatte sie noch nie bei einer Messe gesehen. Der Altar begann heller zu glühen und wurde so hell, dass Alyssa die Augen zusammenkneifen musste. Es dauerte jedoch nicht lange, bevor das Leuchten verschloss. Staunend sah Alyssa die Kreatur an, die nun auf dem Altar stand. Als das Licht um ihn herum schwächer wurde, erschrak sie. Sie musste sich zusammenreißen um weiterhin ruhig stehen zu bleiben doch was dort auf dem Altar stand war ganz und gar nicht was sie erwartet hatte. Ein Ziegenwesen stand dort. Gewaltige Hörner ragten von seinem Kopf weg und schwere Hufe trugen sein Gewicht. Mit einem kurzen Satz sprang er vom Altar und seine Hufe knallten laut auf dem harten Boden. Er sah mehr aus wie ein Dämon als alles andere. Ohne Furcht ging der Engel zu ihm und kniete sich vor dem Teufel nieder.
Alyssa konnte es kaum glauben. Warum tat sie das? Dies war doch eine Zeremonie für Illias! Ein Dämon hatte hier nichts verloren. Mit einem Schritt kam der Dämon auf sie zu und stellte sich vor den knienden Engel. Der Engel reagierte so wie Alyssa es unmöglich erwartet hätte. Mit ihren zarten Händen zog sie den groben Lendenschurz des Dämons beiseite und legte dessen monströses Glied frei. Ohne zu zögern packte sie es mit beiden Händen und begann es abzulecken. Alyssa verstand die Welt nicht mehr. Wie auf ein unsichtbares Zeichen hin begann erneut der Chor zu singen. Alyssa jedoch hatte nur Augen für den Engel und wie sie gerade dabei war dem Dämon einen zu blasen. Es wirkte falsch dass ein so reines Wesen so etwas Niederes tat und doch schien es absolut niemanden hier zu stören. Vor der ganzen Messgemeinschaft sogar! Alyssa konnte es einfach nicht glauben. Sie stand mitten im Rampenlicht und auch wenn sie nichts lieber getan hätte als laut aufzuschreien bei diesem blasphemischen Treiben, so musste Alyssa still und ruhig bleiben. Mit lauten schlürfenden Geräuschen leckte und saugte die engelsgleiche Frau den Dämon vor ihr. Alyssa konnte den Blick kaum abwenden auch wenn sie es noch so gerne getan hätte. Ihre Augen klebten förmlich auf der Zunge die sich in langsamen Bahnen über die Kronjuwelen des Dämons schlängelten. Sie genoss ihre Arbeit sichtlich und das störte Alyssa dabei am meisten. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen dass jemand das genießen konnte. Mit beiden Händen massierte sie den Schaft des Dämons während ihre zarten Lippen sich um die Spitze schlossen und diese mit Hilfe ihrer Zunge umspielten. Der Chorgesang wurde beständig lauter. Ein lautes Brüllen des Dämons verkündete seinen Höhepunkt und doch wich der Engel nicht zurück. Im Gegenteil, sie schloss ihre Lippen fester um den Schwanz in ihrem Mund. Sie verharrte und Alyssa konnte deutlich das Schlucken an ihrem Hals absehen. Einmal, zweimal, dreimal, wie oft sie am Ende geschluckt hatte konnte Alyssa gar nicht mehr zählen. Viel zu oft wie sie befand. Mit einem genüsslichen Schmatzen entließ sie den Schwanz aus ihren Lippen. Sie stand wieder auf und ließ sich von dem Dämon an der Hüfte packen. Mühelos hob er sie in die Höhe und zerfetzte mit seinen Zähnen das weiße Kleid.
Wie eine Puppe hob er sie hoch und platzierte sie über seinem noch immer steifen Schwanz. Bei der bloßen Vorstellung dass dieses Monstrum gleich den Engel entzwei reißen würde, wurde Alyssa schon schlecht. Mehr jedoch noch weil der Engel offenbar darauf freute. Die Spitze drückte gegen die enge Spalte des Engels und schob sich nur wenige Zentimeter hinein als Alyssa schon mulmig wurde. Der Dämon schien keine Anstalten zu machen um aufzuhören. Im Gegenteil. Mit seinen Pranken drückte er sie weiter auf seinen Schwanz und spießte sie förmlich darauf auf. Mit purem Unglauben sah Alyssa wie Zentimeter für Zentimeter des Schwanzes in den Engel geschoben wurde. Der Schwanz war so dick wie ihr Unterarm und er war noch ein Stück länger. Irgendetwas konnte nicht stimmen bei diesem Engel. Immer tiefer nahm sie den Schwanz in sich auf. Auf ihrem Unterleib konnte Alyssa klar absehen wie tief er bereits in ihr steckte und eigentlich sollte es gar nicht möglich sein. Mit einem lauten Schrei riss der Dämon den Engel nach unten und Alyssa hätte fast vor Schreck aufgeschrien als sich die Beule im Unterleib des Engels bis über ihren Bauchnabel geschoben hatte. Ein Schrei purer Ekstase entkam dem Engel. Alyssa starrte ungläubig an die Stelle wo der dicke Schwanz des Dämons im Körper des zierlichen Engels verschwand. Für einen Moment bewegte sich nichts, dann jedoch brach die Hölle los. Unter lautem Rufen sämtlicher Wesen im Saal hob der Dämon den Engel an und zog seinen Schwanz weit aus dem Engel nur um ihn einen Moment später mit voller Wucht wieder in sie zu rammen. Alyssa lief ein Schauer den Rücken hinab als sie das Schauspiel betrachtete. So oft sie sich auch sagte, dass dies nicht möglich sein dürfte, es geschah direkt vor ihren Augen. Es war nicht zu leugnen. Die lauten Schreie der Lust des Engels hallten durch den Raum und füllten ihn besser aus als selbst die Orgel es gekonnt hätte. Die weißen Flügel des Engels waren wild durcheinander. Beinahe wäre es ihr nicht aufgefallen, doch als Alyssa näher hinsah, bemerkte sie wie sich die Flügelspitzen leicht verfärbten. Das milchige weiß wurde dunkel. Zuerst hatte sie es kaum bemerkt doch nun wurde der Prozess schneller. Die Federn wurden nicht nur schwarz, sie fielen herab wie die Daunen aus einem geschüttelten Kissen. Die weiße Haut des Engels verfärbte sich und wurde zu einem satten Braun. Ihr Gesicht verzog sich, lange Eckzähne wuchsen ihr aus dem Mund. Ein langer, dünner Schwanz der in einer Spitze endete, die sie an das Blatt einer Lanze erinnerte, schob sich zwischen ihr und dem Dämon hervor. Den Dämon kümmerte es nicht. Er nahm sie einfach weiter als würde die Verwandlung gar nicht stattfinden. Aus den Fingernägeln des Engels wurden lange spitze Krallen und ihre Füße wandelten ich in Hufe wie bei dem Dämon, allerdings glatter und deutlich kleiner. Zwei dünne Hörner sproßen aus ihrem Kopf während ihre Ohren lang und spitz wurden und ebenso die bräunliche Farbe ihrer Haut übernahmen.
Die Verwandlung ließ die Teilnehmer der unheiligen Messe nicht ungerührt. Der Reihe nach warfen sie ihre Roben ab und Alyssa erkannte die unterschiedlichsten Wesen unter ihnen. Männliche sowie weibliche Teilnehmer rissen sich die Kleider förmlich vom Leib und begannen wie besessen übereinander herzufallen. Einzig die Träger der Kerzen, Glocken und des Weihrauchs blieben ungerührt stehen. Alyssa schickte ein dankbares Stoßgebet zu Illias, dass sie nicht bei der Menge gesessen hatte. Sie wäre mitten in die Orgie geraten die sich vor ihr gerade entfaltete. Sie hoffte nur, dass sie ihre Position hier auch halten könnte. So vielfältig das Treiben in den Rängen auch war, ihr Blick wanderte immer wieder zu dem verwandelten Engel. Sie hatte noch nie ein solches Wesen gesehen. Ihre Flügel sahen aus wie die der Fledermaus, ledrig und pechschwarz. Die Haut schien eine glatte samtige Textur zu haben. Nichts erinnerte mehr an den reinen Engel der die Schönheit und Reinheit in Person war, stattdessen war nur ein Schatten davon geblieben. Noch immer ließ sie sich von dem Dämon ficken doch dieser schien langsam aber sicher zu einem Ende zu kommen. Alyssa beobachtete fasziniert wie sich sein massiver Schwanz am Bauch seines Opfers abzeichnete. Sie konnte jeden Stoß genau mit ansehen. Ein letztes Mal noch ließ er sie auf seinen Schwanz fallen bevor er laut aufschrie und in ihr abspritzte. Ein lauter Schrei glitt aus dem Mund des ehemaligen Engels und vor lauter Ekstase ließ sie die Zunge aus dem Mund hängen. Eine unfassbare Menge an Sperma schoss aus der Stelle die die beiden verband. Schnell schon bildete sich eine kleine Pfütze unter ihr. Wie ein morscher Baum ließ sich der Dämon nach hinten umfallen. Seine Hände erschlafften und doch blieb der ehemalige Engel auf ihm sitzen. Den Schwanz des Dämons hielt sie noch weiter in ihr und presste ihren Unterleib fest dagegen während dieser weiter sein Sperma in sie pumpte. Selbst als er fertig war und scheinbar in Ohnmacht gefallen war, hörte sie nicht auf. Sie begann erneut auf ihm zu reiten und bei jedem Mal wo sie ihren Unterkörper auf ihn presste drückte sich mehr seines Saftes aus ihr heraus. Der Dämon rührte sich nicht mehr. Minutenlang ritt sie ihn dennoch weiter bis sich seine Haut zu verändern begann. Die Muskeln schwanden und die Haut wurde runzelig. Je schneller sie ihn ritt, desto schneller schien seinem Körper die Energie entzogen zu werden. Nur noch ein paar Minuten dauerte es, bevor seine Brust sich nicht mehr bewegte und er offenbar gestorben war. Ein paar Minuten länger noch, bevor sie von ihm abließ. Zu Alyssas Schrecken hob sie den Blick und sah ihr direkt in die Augen.
Ein hastiger Blick zur Seite verriet Alyssa, dass sie die Einzige war, die noch an ihrem Platz stand. Alle anderen hatten ihre Relikte fallen gelassen und sich ins Getümmel gestürzt. Wegzulaufen traute sie sich nicht. Sie zweifelte auch ehrlich daran, dass es etwas bringen würde. Die verwandelte Dämonin stand nun direkt vor ihr, etwas näher als Alyssa es lieb war und starrte durch den Schleier. Mit einer Hand riss sie Alyssa die Kapuze vom Kopf und die junge Maus zuckte sofort zusammen. Als sie jedoch nicht spürte, dass man ihr etwas tat, hob sie den Kopf etwas und sah in die funkelnden Augen der Frau vor ihr. Ein breites Grinsen lag auf ihrem Gesicht und es gefiel Alyssa ganz und gar nicht. Mit ihrer Zunge die, wie Alyssa geschockt feststellte, eine ähnliche Form hatte wie die der Schlange leckte sie sich die Lippen. Eine Hand packte Alyssa an den Haaren am Hinterkopf und vor lauter Schreck schrie sie kurz. Die Frau nutze es sofort und verschloss ihre Lippen mit den Ihren. Der Kuss war gänzlich anders als der der Schlange. Die Fremde ließ ihr keine Zeit, nahm sofort ihren Mund in Beschlag und ließ keinen Zweifel daran, wer das Kommando hatte. Auf ihrer Zunge konnte Alyssa immer noch das Sperma des Dämons schmecken welches sich bitter salzig auf ihre eigene Zunge legte. Sie wollte zurückweichen, fand ihren Körper jedoch wie gelähmt. Es dauerte zum Glück nicht so lange wie der Kuss mit der Schlange. Alyssa jedoch rang nach Luft und hatte sichtlich Mühe sich auf den Beinen zu halten.
„Köstlich“, sprach die Fremde mit verruchter Stimme und leckte sich erneut die Lippen.
„Wer bist du und was willst du hier?“, fragte sie direkt und Alyssa versuchte einen Schritt zurück zu weichen, konnte sich jedoch nicht bewegen. Für einen Moment überlegte sie, fand jedoch keine Antwort die sie geben könnte ohne damit in noch größere Schwierigkeiten zu gelangen.
„Schweigsam wie ich sehe, welch brave Messdienerin du doch bist. Mal sehen ob wir dir nicht vielleicht doch noch ein paar Töne entlocken können“, sprach sie grinsend und ließ ihre Hand an Alyssas Hüfte entlang gleiten. Problemlos riss ihr scharfer Fingernagel die Robe und den darunter liegenden Rock auf. Nutzlos viel er auf den Boden und kaum einen Moment später spürte Alyssa wie der Finger der Fremden gefährlich tief zwischen ihre Schenkel wanderten.
„Bitte nicht!“, rief Alyssa und ein Lachen entkam der Fremden.
„Doch nicht so stumm wie ich sehe. Also, wer bist du und was willst du hier?“, fragte sie erneut. Ihre Finger kreisten weiterhin gefährlich nahe an ihrer Spalte und schienen sie zu warnen, dass sie nicht noch einmal fragen würde.
„Alyssa … mein Name ist Alyssa! Ich … ich bin ein Schwester im Orden unserer göttlichen Mutter Illias“, presste sie stotternd hervor. Eine Schweißperle lief ihre Wange hinab als die Finger einmal etwa knapper zu ihren Lippen wanderte als noch zuvor.
„Eine Ordensschwester“, lachte die Fremde und ließ unvermittelt von ihr ab. Mit dem Blick auf die Orgie der Messteilnehmer gerichtet begann sie lauthals zu lachen. Minutenlang lachte sie als hätte Alyssa ihr den besten Witz ihres Lebens erzählt. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis sie sich wieder so weit beruhigt hatte, dass sie, noch immer breit grinsend, zu ihr zurück kam.
„Das war es also, was ich gespürt habe. Eine echte Ordensschwester. Bei Luzifer, ich kann es nicht glauben“, lachte sie weiter und schnippte mit den Fingern. Zwei Diener kamen zu ihr gelaufen, auch wenn Alyssa sich nicht erklären konnte wo sie so schnell hergekommen waren. Der eine reichte ihr ein samtiges Kissen auf dem ein goldener Kelch stand. Gleichgültig nahm sie das edle Trinkgefäß und ließ es von dem zweiten Diener mit einer roten Flüssigkeit, von der Alyssa hoffte dass es Wein war, füllen. In aller Ruhe nahm sie einen Schluck davon und wandte sich dann blitzartig zu Alyssa um.
„Sprich! Was hältst du von unserer Messe hier? Haben wir alles richtig gemacht? Ist die göttliche Mutter zufrieden mit uns?“, fragte sie aufgeregt. Entgegen jedem Selbsterhaltungstrieb verdunkelte sich Alyssas Mine. Sie könnten mit ihr anstellen was auch immer sie wollten, sie schlagen, foltern, vergewaltigen, was auch immer, aber sie würde nicht zulassen, dass man die göttliche Mutter so beleidigt.
„Sie würde ihre Augen niemals auf eine so abscheuliche Ketzerei richten! Höchstens um euch mit ihrem gerechten Zorn von Antlitz der Welt zu fegen und in die Schatten zu verbannen aus denen ihr entsprungen seid!“, spie Alyssa ihr zurück. Für einen Moment schien die Fremde nachzudenken, dann jedoch begann sie sehr zu Alyssas aufflammendem Ärger erneut zu lachen.
„Also haben wir alles richtig gemacht!“, lachte sie, wandte sich jedoch dann ernst zu ihr. Das Gesicht unangenehm knapp an dem ihrem.
„Du bist mutig so mit mir zu reden meine Kleine“, sprach sie und verdeutlichte Alyssa damit was sie eben gesagt hatte. Ihr Mut verrauchte wie eine Kerze im Sturm und ließ Alyssa zittrig zurück. Wer auch immer da vor ihr stand, sie legte es darauf an die göttliche Mutter höchst selbst zu beleidigen indem sie ihre eigenen Messen in diese Blasphemie verwandelte. Wer auch immer sie war, sie fürchtete sich nicht vor dem Zorn einer Göttin.
„Du bist mit der Vampirjägerin gekommen nicht wahr?“, stellte die Fremde fest.
„Rebecca!“, entkam es Alyssa und schnell biss sie sich auf die Zunge um sich nicht noch mehr zu verraten.
„Keine Angst, ich kann es förmlich an dir riechen. Die Hündin und noch ein paar andere Dinge“, grinste sie und Alyssa wandte verlegen den Kopf ab.
„Du bist ja richtig schüchtern, wie süß“, lächelte sie und strich mit dem Handrücken Alyssas Wange entlang.
„Es würde mich interessieren was unsere Herrin mit dir anstellen würde“, wunderte sich die Fremde während sie weiter ihre Wange streichelte. Ihre Worte jedoch ließen Alyssa aufhorchen.
„Was … was hat sie mit … mit Rebecca getan?“, fragte sie auch wenn sie sich nicht sicher war, ob sie die Antwort hören wollte.
„Neugierig bist du auch, das gefällt mir. Ich mache dir einen Vorschlag“, summend drehte sie sich um und blickte kurz in den Raum wo die Orgie noch im vollen Gange war.
„Siehst du das Gebetbuch dort?“, fragte sie und zeigte mit ihrem Finger in die Mitte des Raumes.
„Wenn du es schaffst mir das zu bringen ohne das sich jemand auf dich stürzt, dann verrate ich es dir!“, bot sie ihr lächelnd an.
„Und wenn ich mich weigere?“, fragte Alyssa vorsichtig. Ein diabolisches Grinsen war Antwort genug. Alyssa wollte es gar nicht hören. Es waren vielleicht zwanzig Meter die sie durch die Masse an ineinander verworrenen Körpern zurücklegen müsste doch sie könnte es schaffen. Mit einem Schlucken nickte sie. Ein weiteres Schnippen folgte und die beiden Diener kamen zu Alyssa und entledigten sie ihrer restlichen Kleidung. Deutlich unsicherer als noch vor einem Moment sah Alyssa auf die Strecke die sie von dem Buch trennte. Irgendwie wirkte sie jetzt deutlich länger als zuvor. Mit rasendem Herzschlag sprintete sie los und überwand den Großteil der Entfernung in nur einem Satz. Sie war klein und flink, das gereichte ihr zum ersten Mal im Schloss zum Vorteil. Die Masse um sie herum nahm kaum Notiz von ihr. Sie versuchte den Blick starr auf ihr Ziel zu halten und sich nicht ablenken zu lassen. Es half ihr sich zu konzentrieren, sorgte jedoch auch dafür, dass sie über das Bein von jemanden stolperte und bäuchlings auf den Boden landete. Das Buch war bereits in Reichweite als schnappte sich Alyssa es so schnell sie konnte und machte kehrt. Mehrmals spürte sie wie eine Hand versuchte ihren dünnen Schwanz zu packen und sie zurückzuziehen doch die Hände waren zu grob oder zu glitschig um sie festzuhalten. Mit keuchendem Atem und rasendem Herz kam sie zurück zu der Fremden. Diese hatte sich in der Zwischenzeit von ihren Dienern einen Stuhl bringen lassen in dem sie nun gemütlich auf sie wartete.
„Bravo!“, klatschte diese sichtlich begeistert in die Hände. „Bravo!“
„Du willst wissen was sie mit deiner Freundin getan hat, ich sage es dir: Sie hat gar nichts gemacht, noch nicht“, erklärte die Fremde.
„Sie lässt sie im Moment im Kerker verrotten bis sie von ihrer Reise zurück ist. Ich denke, wenn meine Herrin zurück ist, dann wird sich deine Freundin, Rebecca nicht wahr? Ich denke dann wird sich Rebecca ihr freiwillig um den Hals werfen. Isolation in vollkommener Einsamkeit hat eine lustige Wirkung auf die meisten Wesen und so ziemlicher jeder Kontakt ist ihnen dann willkommen. Egal mit wem. Ich denke also, dass sie wenn sie zurück kommt ein sehr sehr braves Hündchen vorfinden wird das ihr aufs Wort gehorchen wird nur um nicht mehr alleine zu sein“, erklärte die Fremde. Alyssa konnte es kaum glauben. War die Herrin dieses Schlosses wirklich zu einer solchen Grausamkeit fähig. Sie hoffte nur das Rebecca lange genug durchhalten würde bis sie ihr helfen könnte.
„Was mich zu meinem nächsten Problem bringt, nämlich dir, meine treue Ordensschwester“, sprach sie weiter und fixierte die junge Maus dann eindringlich.
„Du bist ein Eindringlich und meine Herrin würde mich sicher belohnen wenn ich ihr dich bringe. Besonders wenn ich dich vorher noch gut abrichte bis sie zurück ist. Was soll ich also deiner Meinung nach mit dir machen?“, fragte sie Alyssa amüsiert.
Resignierend seufzte Alyssa. Sie wusste was sie tun sollte.
„Wenn deine Herrin dich dann dafür belohnen wird, dann solltest du mich ihr ausliefern. Ich bitte dich aber es trotzdem nicht zu tun“, antwortete Alyssa geschlagen.
„Und warum sollte ich es nicht tun?“, fragte sie weiter.
„Weil … weil sie schlimme Sachen mit mir anstellen würde und ich das nicht will“, presste Alyssa hervor. Sie fühlte sich wie ein kleines Kind welches man beim Stehlen erwischt hatte.
„Und welche schlimmen Dinge würde sie mit dir anstellen?“, fragte die Fremde sichtlich amüsiert. Es schien ihr einen riesen Spaß zu machen sie so zu quälen.
„Sie … sie würde mich einsperren, versklaven und mich dazu zwingen mit … mit irgendwelchen Monstern zu schlafen“, erklärte Alyssa auch wenn die Worte nur widerwillig über ihren Mund wollten.
„Weißt du was ich bin?“, fragte die Fremde plötzlich neugierig. Alyssa schüttelte den Kopf.
„Ich bin ein Succubus. Ein Dämon der sich von sexueller Energie ernährt. Du hast gesehen was mit dem Bock passiert ist? Er ist gestorben weil ich seine gesamte Essenz aus ihm gesaugt habe. Und auch wenn ich eine hervorragende Küsserin bin, so hast du nicht deswegen weiche Knie bekommen. Ich habe dir ebenso Energie entzogen aber nicht nur Energie. Ich habe mir deine Erinnerungen der letzten Tage angesehen, Alyssa. Du hast es ziemlich krachen lassen hier im Schloss. Erst wurdest du von einem Werwolf vergewaltigt der dich betrogen hat. Anschließend von einem Drachen betrogen und warst zwei Tage. Ja ich denke man kann es zwei Tage nennen, die Sexsklavin eines Minotaurus der dich als Fickspielzeug missbraucht hat. Trotz alledem scheinst du nicht den Mut verloren zu haben und traust dich sogar direkt in eine Messe mit mir. Ich muss sagen, ich bin beeindruckt“, sprach sie und nahm einen Schluck aus ihrem Kelch.
„Also wirst du mich gehen lassen?“, fragte Alyssa hoffnungsvoll.
„Natürlich nicht!“, zerschmetterte sie ihre Hoffnung sofort wieder.
„Warum sollte ich auch, was hätte ich davon?“, fragte sie neugierig. Langsam aber sicher begann Alyssa zu verstehen.
„Was … was willst du denn?“, fragte sie die Dämonin.
„Endlich stellst du die richtigen Fragen!“, lachte sie laut auf und stand von ihrem Sessel auf.
„So etwas wie dich hatte ich noch nie. Du bist keine Jungfrau mehr, aber du bist im Herzen noch rein. Ich kann es förmlich riechen wie es perlweiß in deiner Brust schlägt und es lässt mir das Wasser im Mund zusammenfließen, das kannst du mir glauben“, sprach sie und um ihre Worte zu unterstreichen leckte sie sich die Lippen. In langsamen Schritten ging sie um Alyssa und behielt dabei immer mindestens eine Hand auf dem Körper der Maus. Sie schien es ausgesprochen zu genießen wie Alyssa jedes Mal zuckte wenn sie sie berührte.
„Diese Zeremonie hier, der Grund warum ich mich in einen Engel verwandle um mich anschließend von einer grotesken Bestie ficken zu lassen ist, weil ich es liebe reine Dinge dabei zu beobachten wie sie schmutzige Dinge tun“, ihre letzten Worte hauchte sie der Maus ins Ohr.
„Du bist reiner als jede Verwandlung die ich je zaubern könnte. Du bist so wunderschön rein dass es mich beinahe verrückt macht dich so nah bei mir zu wissen. Ich will dich beschmutzen, will dich verderben, pervertieren, will sehen wie diese Reinheit verdirbt!“, sprach sie weiter mit leiser Stimme.
„Am liebsten würde ich jetzt sofort die grauenhaftesten Schatten beschwören und dich von schleimigen, Tentakeln tagelang vergewaltigen lassen. Dich von Oben bis Unten mit ihrem Sperma beschmieren und dich so lange selbst ficken bis du bewusstlos zusammenbrichst und dich anschließend in eine Grube Sklaven werfen damit sie sich noch ein paar Tage lang mehr an dir vergnügen können. Ich würde dich so lange ohne Pause ficken lassen, von so vielen verschiedenen Kreaturen und Monstern bis jede deiner Körperöffnungen nur noch eine weit aufgerissene, vor Sperma triefende Ruine ist. Und dann, wenn du keinen einzigen klaren Gedanken mehr zustande bringen kannst, wenn du nur noch daran denken kannst wer dich als nächstes vergewaltigen wird dann würde ich dich zu deiner Freundin bringen auf das sie sich ansehen kann was aus dir geworden ist! Das, meine liebe Alyssa, das ist es was ich will“, sprach die Dämonin ruhig und ließ von Alyssa ab. Die junge Maus stand wie eingefroren da. Schlimmer noch als ihre schlimmsten Alpträume klangen die Worte des Succubus und eine einzelne verzweifelte Träne lief ihr die Wange hinab. Zitternd ließ sie sich auf die Knie fallen und senkte den Kopf. Sie wünschte sich, die Schlange hätte sie nie von den Drakoniden gerettet. Sie hätten sie vermutlich schneller getötet.
„Bitte nicht“, flehte Alyssa kraftlos auch wenn sie sich nichts davon versprach.
„Willst du um dein Leben flehen?“, fragte die Dämonin interessiert.
„Bitte mach das alles nicht mit mir. Ich kann dir nichts geben für mein Leben aber ich bitte dich, tu es nicht“, sprach Alyssa während sich weitere Tränen ihre Wangen hinab kämpften.
„Verzweiflung“, sprach die Succubus und entließ ein langes Stöhnen und beugte sich zu ihr hinab.
„Wundervoll!“, sprach sie als sie Alyssas verweintes Gesicht mit einer Hand anhob um ihr in die Augen zu blicken. Mit ihrer Zunge leckte sie langsam über die Wange der zitternden Maus. Ein Schauer durchfuhr den Dämon vor ihr als sie ihre Tränen kostete.
„Du weißt gar nicht wie gut du schmeckst, meine kleine Alyssa. Deine Verzweiflung ist wie Ambrosia für mich! Einverstanden, ich werde mich zurückhalten, es wäre eine Schande dich so schnell zu verderben. Ich will dich noch länger genießen! Wenn ich dich aber verschonen soll, dann will ich eine Gegenleistung haben, verstanden?“, fragte sie und Alyssa nickte schwach.