University Days 15: Halloween: Abschied
Morrs Rache an Jessica hatte nicht ganz so funktioniert, wie sie gehofft hatte. Sie selbst war ebenso fertig wie auch die junge Katze. Ihr Weg durch die Villa führte sie zurück in den Ballsaal wo sie nicht nur ihre lang ersehnte Bowle bekam. Auch der Abend fand dort für Morr sein Ende.
Auf etwas staksigen Beinen ging Morr durch die Gänge des Anwesens und suchte den Getränkestand. Es waren ihr so einige Blicke sicher, als sie nackt und spermaverschmiert umher ging, doch Morr spürte die Blicke kaum. An diesem Ort galten die normalen Spielregeln nicht. Hier gab es keine Tabus und Morr genoss jede Sekunde davon. Wie Honig ergoss sich die Bowle kurze Zeit später in ihren Mund. Erschöpft stellte sie das leere Glas beiseite und lehnte sich an das Geländer des Ballsaales. Ihre Beine waren kaum noch in der Lage ihr Gewicht zu halten und so legte sie die Arme an den Ellbogen auf das Geländer und sah den Leuten unter ihr zu. Noch immer gab es einige, die noch komplett verkleidet waren. Die Mehrheit jedoch, hatte schon Teile ihrer Verkleidung abgelegt.
Unter ihr im Saal tanzten und unterhielten sich die Leute wie auf jeder anderen Party auch. Einzig der Dresscode war hier anders. Seufzend dachte Morr an die Zeit, die sie hier verbracht hatte. Bald schon wäre sie vorbei und etwas wehleidig dachte Morr daran, wieder in die normale Welt zu müssen. Eine Welt wo man sich wieder über jeden Schritt Gedanken machen musste. Wo man sich wieder überlegen musste, ob etwas angemessen war oder nicht. Im Moment war es viel schöner auf dem Holzgeländer zu liegen und den Leuten hier zuzusehen. Am Rande des Ballsaales sah Morr wie gerade ein Pfau und ein Löwe zu Werke waren. Völlig frei sichtbar von den meisten Gästen, ließ sich der Löwe von ihr blasen. Morr hätte nie gedacht, dass es so einen Ort hier geben würde.
Wenn sie es genau betrachtete, dann hätte Morr auch nie gedacht, dass sie einfach so, vollkommen nackt inmitten so vieler Leute stehen konnte. Jeder im Ballsaal unter ihr, konnte zu ihr hochsehen und auch jeder, der im ersten Stock hinter ihr vorbei ging, hatte einen perfekten Blick auf ihren nach hinten gestreckten Po. Vor allem diese Leute bekamen einen exklusiven Blick. Noch immer konnte Morr spüren, wie ihr Hinterstübchen weit offen klaffte. Ihre Schenkel waren noch verklebt vom Sperma der vielen Kerle, die vorhin ihren Spaß mit ihr hatten, doch Morr war das egal. Der Gedanke, nackt vor so vielen Fremden zu sein, ließ ihr Herz zwar noch immer schneller schlagen, doch es löste schon lange keine Panik mehr in ihr aus. Es war ein seltsames Gefühl und Morr kam nicht umhin es als genau das zu sehen, was Shakazara ihr gesagt hatte. Freiheit.
Mit Morrs Freiheit war es allerdings schnell vorbei. Zwei Hände packten sie an den Hüften und keine Sekunde später wurde ihr ein Schwanz in die Spalte geschoben. Erst jetzt fiel Morr auf, dass sie wie am Präsentierteller dagestanden hatte. Ihre ganze Körperhaltung musste wie eine Aufforderung gewirkt haben. Mit dem weit hinaus gestrecktem Hintern und ihrem tief aufs Geländer abgelegtem Oberkörper, musste es wirklich wie ein Angebot gewirkt haben. Mit einem Blick über die Schulter sah Morr in das Gesicht eines Dalmatiners. Sie kannte ihn noch von vorhin und mit einem Lächeln drehte sie ihren Kopf wieder nach Vorne. Der Hund glitt problemlos in ihre, von vorhin noch gut vor gedehnte, Spalte. Ein leises Stöhnen drang durch die geschlossenen Lippen von Morr als er begann sie nehmen.
Es war unglaublich zu wissen, dass absolut jeder sie sehen konnte. Zahllose Leute waren im Ballsaal unter ihr und konnten mit nur einer Kopfbewegung hochsehen und zuschauen, wie sie gerade in aller Öffentlichkeit genommen wurde. Allein dies zu wissen, trieb Morr schon beinahe zu einem Höhepunkt. Der Dalmatiner ließ sich Zeit damit sie von hinten zu nehmen. Langsame und dafür aber tiefe Stöße. Mit jedem zwang er Morr zu einem kleinen Stöhnen. Unter ihr sahen bereits die erste Gäste zu ihr hoch. Morr spürte ihre Augen auf ihrem Körper und ein wahrer Kampf entbrannte in ihr. Auf der einen Seite liebte sie jeden Blick, jedes lüsterne Grinsen, dass man ihr zusandte. Auf der anderen Seite war die Angst, einen von ihnen außerhalb der Villa noch einmal zu begegnen, dass sie sich an sie erinnern konnten. Mit jedem seiner Stöße ließ der Dalmatiner ein Stück mehr von Morrs Widerstand zerbröseln.
Eine ganze Menge der Gäste unter ihr sah nun zu ihr hoch und einige leckten sich sogar die Lippen bei dem Anblick. Auch auf der Galerie hatten sich einige um sie herum versammelt und sahen aus nächster Nähe zu. Mit einem Weinglas in der Hand betrachteten sie einige, während sie sich mit anderen unterhielten. Es war so absurd wie es auch anregend war. Den Dalmatiner selbst spürte Morr nur halb. Ihre Spalte war bereits von den Zebras zu weit aufgespreizt worden, als dass sie noch eng genug für den Hund war. Es schien diesen jedoch kaum zu stören, auch dass er nicht der Erste war, der Morr an diesem Tag fickte, war ihm scheinbar egal.
Langsam aber sicher wurden seine Stöße schneller. Mit offenen Augen sah Morr auf die vielen Zuseher. Jeder einzelne Blick von ihnen legte sich heiß auf ihr Fell. Mit zittrigen Beinen versuchte Morr standhaft zu bleiben, doch sie spürte bereits, wie sie kurz davor war, zu kommen. Es war weniger der Dalmatiner, der sie nahm, sondern viel mehr die zahllosen Augen, die sie ansahen, die sie dazu brachten. Mit einem Ruck brach der Damm und Morr stöhnte lauthals auf. Ihre Beine gaben nach, doch der Dalmatiner hielt sie an den Hüften hoch, so dass sie nicht zusammenklappen konnte. Ein wissendes Grinsen lag in den Gesichtern der vielen Zuseher.
Morr war es egal. Es fühlte sich großartig an, wie schon so oft an diesem Tag. So gut es sich jedoch anfühlte, so war es dennoch genug. Morr spürte deutlich, dass ihr Körper am Ende war. Sie konnte nicht mehr. Auch wenn sie gerne noch länger hier geblieben wäre, so war ihr Körper am Ende. Keuchend hielt sie sich am hölzernen Geländer fest. Der Dalmatiner schien zum Glück ebenfalls nicht mehr lange auszuhalten. Seine letzten Stöße trafen Morr noch, bevor er seinen Schwanz aus ihr zog und ihr auf den Rücken spritzte.
Als er sie los ließ, sackten Morrs Beine sofort ab. Zwei andere Gäste fingen sie sofort auf. Morr sah nur aus dem Augenwinkel, dass es zwei Katzen waren. Ein dritter Gast kam schnell zu ihnen. Der Pitbull nahm den beiden Katzen die Füchsin ab und scheinbar mühelos hob er sie hoch. Zusammen trugen sie Morr zurück zum Foyer. Morr sah nur verschwommene Konturen und hörte nur undeutliches Rauschen.
"Hey, meine Kleine", sprach eine Maus Morr an und tätschelte ihr Gesicht um sie wieder in die Realität zu holen.
"Etwas zu viel des Guten, hm?", sprach sie zu der Füchsin bevor sie sich an den Pitbull wendete.
"Bring sie bitte hier rein, ich kümmere mich schon um sie", bat sie ihn und dieser tat es ohne zu zögern. Auf einer bereitgestellten Liege wurde Morr abgelegt und der Hund verabschiedete sich wieder.
"Ruh dich etwas aus, meine Kleine", sprach die Maus zu Morr und deckte sie sie zu.
"Ich bin im Raum nebenan, wenn du etwas brauchst."
Binnen Sekunden war Morr eingeschlafen.
"Guten Morgen, Schlafmütze!"
Träge öffnete Morr die Augen und blinzelte gegen die plötzliche Helligkeit. Der Duft von frischem Kaffee ließ ihr keine andere Wahl als die warme Decke hinter sich zu lassen. Langsam schärften sich die Konturen und Morr erkannte, dass sie nicht da war, wo sie dachte, dass sie war. Wenn sie es genau betrachtete, dann hatte sie keine Ahnung wo genau sie war.
"Hier, ich habe dir etwa Frühstück gemacht", hörte sie wieder die Stimme, die sie auch geweckt hatte. Morr wusste nicht woher, aber irgendwie kam ihr die Maus etwas bekannt vor, die da vor ihr stand.
"Wo bin ich?", fragte Morr etwas verschlafen.
"Du hast es gestern etwas übertrieben, meine Kleine. Du bist noch im Anwesen von Madam Aria. Ein junger Mann hat dich hierher gebracht als du kaum noch stehen konntest. Ich habe deine Sachen aus der Garderobe geholt, sie stehen neben dem Bett. Dort hinten findest du eine Dusche. Das Frühstück stelle ich dir hier auf den Tisch. Lass dir alle Zeit, die du brauchst", erklärte ihr die Maus und verließ den Raum wieder. Die Erinnerungen der letzten Nacht kamen schnell wieder und Morr beschloss, dass es wohl am besten wäre, wenn sie sofort duschen gehen würde. Das heiße Wasser war einfach nur göttlich auf ihrer Haut. Am liebsten hätte sie den Duschkopf geheiratet, doch sie war sich sicher, dass niemand ihre Liebe verstehen würde. So blieb es bei einem kurzen Abenteuer. Als Morr wieder aus der Dusche stieg, fühlte sie sich wie ein komplett neuer Fuchs.
Nachdem sie sich angezogen hatte, widmete sie sich dem Frühstück. Die Maus hatte sich Mühe gegeben. Zwei Marmeladentoast, ein Becher Kaffee, frischer Orangensaft und etwas Joghurt. Üblicherweise hatte sie nur eine hastig geschlürfte Tasse Kaffee am Morgen. Nachdem sie das Frühstück gegessen hatte, verließ Morr den Raum. Vor ihr lag das Foyer des Anwesens, doch alles sah anders aus. An einigen Stellen sah sie Reinigungspersonal, dass die Spuren des Abends beseitigte. Überall herrschte rege Betriebsamkeit.
"Ah, endlich wach. Guten Morgen, meine Kleine. Es tut mir Leid, dass ich nicht mehr Zeit für dich habe, aber wir haben noch viel zu tun um alles wieder sauber zu bekommen. Soll ich dir ein Taxi rufen, oder kommst du alleine zurecht?", fragte die Maus, die sichtlich in Eile war.
"Ich ... ich komme klar, danke", verneinte Morr und sichtbar erleichtert atmete die Maus auf. Mit einem kurzen Verabschiedung verließ sie Morr wieder und diese stand etwas verloren in der großen Eingangshalle. Nach einer kurzen Weile beschloss Morr zu gehen. Es sah nicht so aus, als ob jemand noch etwas von ihr wollte. Die kühle Luft des Morgens war überraschend erfrischend und Morr verließ das Anwesen. Wehleidig drehte sie sich noch einmal um, als sie am großen Tor stand, dass die Grenze bildete, zwischen der realen Welt und diesem so fremdartigen Ort.