Prolog

Story by SethGodofChaos on SoFurry

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Impressum

written by

Guido Zinnen

Seth@God-of-Chaos.de

© 2020

Die Handlungen sowie Namen in diesem Buch sind frei erfunden. Alle Ähnlichkeiten und Parallelen zu realen Personen sind zufällig und nicht beabsichtigt.

© der im Ansatz eingeflossenen, nachstehenden Namen und Handlungen unterliegen Dan O’Bannon und Ronald Shusett sowie H.R.Giger welcher für das Ursprungsdesign der Alien-Spezies federführend ist.

Prolog

Die Chafren, Cherit und Antermerianer. Was sind sie, wo leben sie und was wollen sie? Wo liegen ihre Gemeinsamkeiten?

Was allen dreien gemein ist lässt sich schnell zusammenfassen. Sie sind anthropomorph, sind eine Mischung aus menschlicher und tierischer Anatomie. Während die Antermerianer mehr menschliche Komponenten beinhalten, sind die Cherit und Chafren fast durchweg tierisch, wenn auch genauso aufrecht gehend und der unsrigen Intelligenz identisch.

Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten zwischen den Antermerianern und den beiden anderen genannten Spezies.

Die Cherit und die Chafren verbindet weiterhin ihr Erbgut. Während die Cherit eine natürlich entstandene Spezies bilden und auf dem Planeten Festrid leben, in einem Sonnensystem mit zwölf Planeten, diese selbst auf dem vierten siedeln und sich aus den uns bekannten Raubtieren und Pflanzenfressern zusammensetzen, sind die Chafren auf künstlichem Wege entstanden.

Das Aufstreben der Cherit begann einige Millionen Jahre vor der Menschheit und entsprechend sind sie auch technologisch höher entwickelt.

Die Chafren entstanden aus Genexperimenten heraus zwischen den Jahren 1986 und 2389, wurden danach in ihrer Entwicklung selbständig und erblühte eine eigene Zivilisation.

Die Antermerianer sind auch Teile des Erbgutes der Cherit und der Chafren, wenn auch durch andere Einflüsse.

Diese Spezies lebt in einem anderen Universum, weit ab von unserer Vorstellung. Sie existieren unter den gleichen Bedingungen wie auch wir Menschen, unterliegen in ihrer Welt den gleichen physikalischen Gegebenheiten.

Einen gravierenden Unterschied gibt es jedoch. Während unser Universum sich innerhalb der sogenannten Stringtheorie bewegt, stellt ihr bekannter Raum ein Bläschenuniversum dar. Beide liegen so dicht nebeneinander und sind zudem noch mit einem weiteren String verknüpft, dass es naheliegend war, diese Nähe zu nutzen und transdimensionale Korridore zu kreieren und bei Bedarf auch stabil zu halten.

Während unser Universum stabil ist, lag das ihre, bedingt durch sein Alter, bereits im Sterben. Um der Auslöschung zu entgehen, suchten die Antermerianer nach Ausweichmöglichkeiten und stießen dabei in unsere Gegenden vor.

So trafen sie auch auf die Erde, allerdings zu einem Zeitpunkt, an welchem noch kein Leben existierte, sich jedoch schon zeigte, dass der Planet auf dem Wege war in ferner Zukunft ein solches zu tragen.

Ab hier fingen die Ereignisse an, sich zu überschlagen und beeinflussten nachhaltig die komplette Entwicklung.

Die Antermerianer selbst sind vom Äußeren her identisch mit den späteren altägyptischen Göttern, hatten diese Intention jedoch nie gehabt. Lediglich ei-ne Splittergruppe, welche sich schon Jahrmillionen Jahre zuvor auf den Weg machte, sich von den „systemtreuen“ Antermerianern abspaltete, ihnen den Krieg erklärte und alles daran setzte, sich in ihrem und in fremden Universen auszubreiten, fühlte sich in der Götterrolle wohl.

So kam der Krieg zwischen den verfeindeten Lagern in unserer Welt an, erreichte die Erde an einem Punkt, ab dem sich durch die Abiogenese der erste Urschleim bildete und beeinflusste die weitere Entwicklung des Lebens nach-haltig.

So kam es zum Kampf zwischen zwei feindlichen Schiffen, in welchem beide vernichtet wurden, aber Teile derer auf die Erde und den Mars stürzten.

Während der Mars von den sogenannten Abtrünnigen erobert und besiedelt wurde, wurden die geradlinigen Antermerianer aufgerieben und zum Opfer der Schwerkraft und der dichteren Atmosphäre des Planeten Erde. Ihr Schiff trat in die Luftschichten ein, verglühte anteilig und stürzten die verbliebenen Reste in den Urozean. Die noch verwertbare DNA vermischte sich in großen Teilen mit dem frischen Urschleim und löste damit die beschleunigte Bildung von biologischen Zellen aus.

Das Ergebnis ist bekannt. Es kam zur Bildung von Organismen und Lebewesen im Meer, welche später, als die Atmosphäre sich wandelte, auch das Land eroberten.

Wesentlich später kam es erneut zu einem Kräftemessen und wiederholt im erdnahen Raum. Diesmal existierte jedoch Leben auf Mars und Erde, was aller-dings in der vorhandenen Form keinerlei Chance hatte.

Vor circa 64 Millionen Jahren wurden eine Kampfinsel der Antermerianer und ein Systemvernichter der Abtrünnigen innerhalb des Asteroidengürtels in einen erbitterten Kampf verwickelt, in dessen Zuge beide vernichtet wurden und mehrere Teile auf den Mars stürzten. Die bereits vorhandenen Abtrünnigen wurden daraufhin durch komplexe klimatische, atmosphärische und letztendlich auch physikalische Veränderungen ausgelöscht. Was blieb war die heute bekannte rote Färbung des Marsbodens, die dünne Atmosphäre und eine wesentlich geringere Schwerkraft.

Der Erde erging es da etwas besser. Hier stürzten Teile des Systemvernichters kombiniert mit Teilen eines zuvor in Mitleidenschaft gezogenen Asteroiden auf der Oberfläche ab, lösten beim Einschlag Flutwellen, sauren Regen und extre-me Vulkanausbrüche aus. Ganze Arten starben aus und machten den Weg frei für bis dahin im Schattendasein herumvegetierende.

Die Antermerianer beobachteten seither und versteckt im Asteroidengürtel die weitere Entwicklung. Als sich herausstellte, dass einige der Abtrünnigen auf der Erdoberfläche überlebt hatten, griffen die Antermerianer zu einem verwegenen Mittel und griffen ein.

Zur gleichen Zeit und unwissend über die Geschehnisse, erreichte ein Generationenschiff der Cherit ebenfalls die Erde. Die Menschwerdung steckte noch in den Kinderschuhen und wurde in verschiedenen Kulturen Zeuge von teils erbitterten Kämpfen zwischen den Antermerianern, den Abtrünnigen und dem Ein-treffen der Cherit. Es entstand ein Mengengelage, welches zur Bildung verschiedenster Göttergestalten führte und noch heute, in einigen kulturellen Überlieferungen, Hinweise existieren, dass diese verschwanden und man auf deren Rückkehr wartet. Bis heute vergebens.

Während die Antermerianer und die Abtrünnigen gänzlich von der Erde verschwanden, breiteten sich die Cherit gezielt aus. Es gab immer wieder Kontakte mit der aufstrebenden Menschheit und auch Vermischungen innerhalb des Erbgutes.

Wesentlich später, alles was in grauer Vorzeit geschah war unter Wüstensand und Dschungelgrün begraben und fanden sich nur extrem spärliche und schwer zu deutende Hinweise darauf, erreichte ein Forschungsschiff der Cherit erneut die Erde.

Im Jahr 1960 stürzte dieses auf der Erdoberfläche ab, wurde ein überlebender Cherit, ein weißer anthropomorpher Tigerkater namens Charon von Tabalth, gefangengenommen und zu weiteren Untersuchungen dem Militär und der Forschung überstellt.

Im Jahr 1967 wurde tief im Untergrund der Entschluss gefasst, dass es eine Bedrohung aus dem All gebe und man startete unbemerkt von der Öffentlichkeit ein lichtschnelles Schiff mit Landentwicklern, Militär und Forschern. Ziel war der Planet Genro im Elara-System.

Hier sollte eine Außenbasis entstehen, welche, fernab der Erde und wesentlich dichter am erklärten Feind, den Grundstein legen sollte, eine Rasse zu kreieren, die den Cherit Einhalten gebietet.

Allerdings ging so ziemlich alles schief was schief gehen konnte.

Der ersten Besatzung des im Jahre 1967 gestarteten Terraforming-Schiffes Elara Fortress, wurde vor dem Start, welcher fernab der öffentlichen Wahrnehmung stattfand, versichert, dass es auf Genro keinerlei Lebensformen gäbe.

Das stellte sich jedoch bei der Ankunft als Falschinformation heraus. Es gab nicht nur eine üppige Flora, sondern auch eine Fauna, welche so fremdartig und dominant war, dass schon bei der Landung die Verlustzahlen unter den Siedlern emporschnellten.

Später und während des Baus der Forschungsbasis kamen noch mehrere merkwürdige Faktoren hinzu, welche eine weitere Dezimierung des Personals zur Folge hatten.

Es wurde ein seit Urzeiten existierender Tunnel tief unter dem Planetengestein gefunden, ignoriert und ohne weitere Nachforschungen anzustellen, einfach in die Baupläne integriert. Keiner hinterfragte woher er stammt und stürzte somit das komplette erste Projekt in die Katastrophe.

Ab diesem Zeitpunkt überschneiden sich die Wege der Antermerianer und der Cherit wiederholt.

Denn der Tunnel stammte von den sogenannten Abtrünnigen, welche durch die zuvor beschriebenen Vorkommnisse ungewollt auf die Spur ins Elara-System und auch in unser Sonnensystem geführt wurden.

Diese Abtrünnigen waren die Bauherren des Tunnels und zeigten auch hier keinerlei Respekt vor jedwedem Leben. Zunächst vernichteten sie einen Trupp neugieriger Soldaten, fluteten mittels Dimensionsverschiebungen über die Kolonie, begannen alles menschliche Leben auszulöschen.

Das Personal versuchte sich verzweifelt zur Wehr zu setzen. Allerdings waren zur gleichen Zeit die Antermerianer selbst auf dem um Genro kreisenden Mond aktiv, sahen was geschah und griffen zu den Waffen. Sie fegten ohne Gnade über die Station und löschten dabei nicht nur die Abtrünnigen auf dem Planeten aus, sondern auch alle unliebsamen Zeugen.

Als sie abzogen waren die Gänge, Räume und Laboratorien leer von jeder Lebensform, wurde die Station im Nachgang von jeder Spur gereinigt und zogen die Antermerianer wieder ab.

Das zweite Team mit der Elara Fortress 2 angereist, übernahm die Basis, richtete sich ein und begann die zum Erliegen gekommenen Forschungen fortzusetzen. Der militärische Teil der Besatzung übernahm die Nachforschungen zu den zurückliegenden Ereignissen, wurde jedoch aus den vorhandenen Daten nicht sonderlich schlau. Es tauchten Ungereimtheiten auf, die mehr Fragen aufwarfen als Antworten gaben.

Somit schlichen sich auch hier nach und nach gravierende Fehler ein und immer mehr Mitglieder der Forschungs- und Militärteams wurden Opfer mysteriöser Umstände, versuchte man verzweifelt alle Fakten zu vertuschen.

Was die Forschungen betraf, hatte man schließlich Erfolg, der Durchbruch war geschafft und damit nahm der Anfang vom Ende seinen Lauf, was schließlich im Jahr 2389 zur totalen Auslöschung jedes menschlichen Lebens innerhalb der Station führte. Das wiederum führte seinerseits dazu, dass sich die erschaffenen Klone befreiten, mit der einheimischen Tierwelt fortpflanzten und eine komplett neue und eigenständige Spezies entstand.

Alle von Menschhand erschaffenen Basen unterlagen ab diesem Zeitpunkt der Kontrolle einer tödlichen Militärmaschinerie und verbargen sich seither.

Die neue Spezies gab sich den Namen Chafren, bestand aus vierbeinigen, intelligenten Tieren sowie aus anthropomorphen, aufrechtgehenden Mischwesen halb Mensch, halb Tier.

Jahrtausende später und damit schließlich im Jahr 3012 irdischer Zeitrechnung kam es zu weiteren Vorkommnissen.

Die Abtrünnigen tauchten wiederholt im erdnahen Raum auf mit dem Ziel die Menschheit zu versklaven. Zu Nutze kam ihnen dabei die Tatsache, dass sie den alten babylonischen Göttern glichen, ebenso den keltischen und germanischen. Es sollte also ein leichtes Spiel werden.

Allerdings hatten sie nicht damit gerechnet, dass sich die Systemantermerianer seit Jahrmillionen im Asteroidengürtel befanden, die Menschheit beobachteten, sich vor Tausenden von Jahren ebenso auf der Erde aufhielten und durch einen unglücklichen Zufall ebenfalls zu Göttern erkoren wurden. Sie waren die Götter der alten Ägypter, Inkas, Mayas und Azteken.

In eben diesen längst zurückliegenden Zeiten trugen sie, wie schon erwähnt, einen erbitterten Kampf auf der Erde aus, versuchten die Antermerianer die Menschheit vom Götterkult abzubringen, während die Abtrünnigen sich in dieser Rolle mehr als nur wohl fühlten. Letztendlich siegten die Antermerianer, tilgten die Abtrünnigen von der Oberfläche und zogen sich zurück.

Fast augenblicklich traten unwissend die Cherit an ihre Stelle, wenn auch in einer gänzlich anderen Rolle, waren sie Verbündete der Hethiter und wurden zusammen mit ihnen, durch die Truppen von Ramses II. erbittert angegangen, was schlussendlich in der berühmten Schlacht von Kadesch den Höhepunkt fand.

Im vorgenannten Jahr 3012 stand die Erde kurz vor der Übernahme durch den Feind und nur dem Zusammenschluss von Antermerianern, Chafren, Cherit und letztendlich auch den befreundeten Haldoranern war es zu verdanken, dass die Abtrünnigen geschlagen wurden und der Erde die Einigkeit und der Frieden geschenkt wurde.

Seit einigen Jahrzehnten lebten mehrere Chafren auf der Erde, war der Rest wieder abgezogen, waren die Fremden nicht mehr fremd, sondern feste Mitglieder der Gesellschaft, keine Götter, sondern Lebewesen wie wir.

Womit jedoch keiner rechnete; es gab da eine weitere Spezies, feindselig, aggressiv, darauf bedacht fremdes Leben in seinen bestehenden Formen auszulöschen.

Ein Volk von sogenannten Schöpfern, ebenfalls eine Urspezies mit einem perfiden Erfindergeist, der schließlich darin mündete eine vollkommen neue Rasse zu erschaffen. Eine Lebensform, die Andere infiziert, sich in deren Körper ein-nistet und um, nach der Tötung des Wirtskörpers, zu leben und sich zu entwickeln.

Diese Schöpfung trat in unserem Universum auf wenigen weit abgelegenen Planeten ihren Siegeszug an, wurde mit Schiffen über alle Grenzen hinweg durch das Universum geschickt, erreichten diese teilweise ihre vorgegebenen Ziele. Einige strandeten durch unvorhergesehene Ereignisse jedoch auf unbewohnten Planeten oder deren Monden, legten Bruchlandungen hin und blieben inaktiv und somit unentdeckt.

Auf einem Planeten jedoch ereigneten sich tragische und dramatische Begegnungen von Menschen und den später gemeinhin als Aliens bezeichneten Kreaturen.

Ausgerechnet im Jahr 3060, als der Planet LV426 nach allen Vorkommnissen, sei es die Vernichtung der Besatzung der Nostromo mit der einzigen Überlebenden Lt. Ellen Ripley, später die Vernichtung einer kompletten Terraforming-Anlage nebst Landentwicklern und ihren Familien, der eigentlich zur Rettung entsandten Sulaco und der Bruchlandung einer Rettungskapsel dieser auf dem Gefängnisplaneten Fury161, ebenfalls mit der einzigen Überlebenden Lt. Ellen Ripley, längst von der Weyland Yutani Corporation unter Quarantäne gestellt worden war, stolperten die Chafren und Cherit zwangsweise über diesen und damit ins Verhängnis.

Die Aliens selbst waren ihnen unbekannt, ebenso wie der Ursprung dieser Xenomorphe den Menschen.

Zusätzlich schlug die damalige Dankbarkeit scheinbar in etwas anderes um, schien man sich unter einigen Menschen plötzlich mehr und mehr einig zu werden, dass man die Außerirdischen wieder los werden will, waren sie ihnen anscheinend auf Dauer doch zu fremdartig, sahen aus wie die altägyptischen Götter, trugen deren Namen.

Schon länger brodelten über zuverlässige Kontakte bestätigte Gerüchte, dass es eine Untergrundorganisation gab, welche dringend an etwas herankommen wollte, was die finale Lösung für dieses Problem zu bieten hätte.

Eine Organisation der es nicht recht war, dass sich die Menschheit mit den Chafren, Cherit, Antermerianern und Haldoranern verbrüdert hatte und letzt-endlich auch noch der Verbindung zwischen einem Chafren namens Apophis, welcher ein anthropomorpher Säbelzahntiger war, und einer menschlichen Frau namens Jody Thorn, eine Tochter entsprungen war, welche den Namen Zoya trug.

Dieser Bastard durfte nach Dünken dieser Organisation niemals zur Fortpflanzung kommen und alle die mit ihr sympathisierten mussten verschwinden. Kollateralschäden waren mit einberechnet, egal in welchem Umfang.

Dieser Hybrid aus Mensch und Chafren durfte nicht weiter existieren, konnte er doch allein schon durch sein Aussehen dem ganzen Universum Frieden geben, Religionen und auch Machtsysteme überflüssig machen, war diese Zoya die Inkarnation der Göttin Isis, einer menschlichen Frau und eines Säbelzahntigers in perfekt-harmonischer Mischung, ein Hybrid des Ursprungs, des stolzen Eigenen und des künstlichen.

Somit zwischen die Fronten geraten und um jedes Zweifels erhaben zu sein, war es an der Zeit zu handeln, hatte sich eine illustre Truppe aus Cherit, Chafren und Menschen versammelt, war nach LV426 gestartet, um den Dingen auf den Grund zu gehen.