DSM - 69
Noch als Info die sind nur mega grob editiert! xD
DSM - 69
Anora stand vor Miranda die unterwürfig den Kopf gesenkt hatte und still war. "Also habe ich dich richtig verstanden? Du willst dich uns freiwillig anschließen?" "Ja Herrin." Anora drehte den Kopf zu Lara und meinte: "Warten wir ab ob sie ihr Wort hält. Sorge bitte dafür dass sie etwas zu fressen bekommt und das sie sauber wird." Lara nickte und ging zu Miranda während Anora wieder aus der Höhle verschwand. "Komm mit mir!" Miranda schaute auf und folgte der dunkel orangenen Drachin nach draußen und ein Stück den Hang hinunter. Schließlich hörte sie das Rauschen eines Gebirgsbaches. "Ich warte hier während du dich sauber machst. Als Mitglied unserer kleinen Kolonie hast du dieselben Rechte wie wir alle. Anora ist unsere Anführerin, und merke dir eines, Männchen sind bei uns nicht willkommen!" Miranda nickte und begann sich sauber zu machen, das Wasser erfrischte sie auch ungemein. ~Und sobald sie mir vertrauen werde ich verschwinden und Hilfe holen~ Als sie sauber war brachte Lara sie in eine ganz andere Höhle. Dort lagen zwei Rehe die noch ziemlich frisch waren. "Du kannst beide fressen, wir haben alle schon etwas bekommen." Das ließ sich Miranda nicht zweimal sagen. Sie stürzte sich förmlich auf das Fleisch und war erleichtert dass es kein Drachenfleisch war.
Nachdem sie auch satt war führte Lara sie in eine ganz andere Höhle, hier roch es sehr interessant und dann sah Lara das dort die anderen Weibchen inklusive Anora lagen. Es gab nicht einzelne Lager sondern ein riesiges. Keiner schien Hemmungen zu haben sich an irgendwem zu kuscheln. Anora hob den Kopf und sagte: "Miranda komm zu mir. Die erste Nacht wirst du bei mir bleiben." Miranda nickte und ging langsam zu Anora. Es war komisch mit den wilden zu schlafen, aber als sie sich hingelegt hatte und Anora an ihren Rücken rutschte fühlte sich das ganz anders an als sie erwartet hatte … sie fühlte sich geborgen und sicher. Vor allem nachdem sich Lara auch noch vor sie gelegt hatte.
Neska beobachtete wie sie wegflog und grinste siegessicher. ~Das war so unbeschreiblich leicht. Wie einfältig! Nein ich sollte fair bleiben, sie hatte keine Ahnung von Magie. Kein Drache kann sich mehr an die frühen Zeiten erinnern. Selbst ich bin noch so Jung. So langsam verstehe ich was der König damit meinte.~ Er griff sich in seine Schnauze und holte eine kleine feine Weiße schuppe heraus. Er wusste das sie in Hitze war und wie groß die Verlockung doch er kannte genau den richtigen Zauber. Er Atmete noch einmal tief durch und Flog dann ab. Seine Haut kräuselte sich unter seinen Schuppen als sie die neue DNA annahm, sein Unterleib Brannte schmerzhaft als der Zauber ihn nicht nur Äußerlich sondern auch innerlich Veränderte. Er spürte wie das Element Verwirrt nach ihm rief und er von dem Eis umschlungen wurde. ~Ich muss aufpassen wie stark ich in ihr Element eingreife. Wenn sie es Merkt und sie zurück kommt habe ich ein Problem. Ich Hoffe ihre Angst vor Nura hält sie selbst wenn sie es spüren mag davon ab näher zu kommen. Ich brauche nur einen Tag, nur einen Tag!~ Er landete vor dem Höhleneingang. Er wusste dass sie die Kolonie verlassen hatte, aber er war sich sicher dass es sonst noch keiner wusste. Alle Drachen lagen fast Identisch genau da wo sie waren als er los geflogen war.
Crystal ging wie sonst auch die Gänge hinunter, die Bewegungsarten so wie ihre Sprechweise hatte er direkt aus ihrer Erinnerung bevor er sie aus der Zeitblase Befreit hat. Sie ging nach unten und unterdrückte ihren Geruch mit einem Zauber. Vor Ionas Höhle blieb er stehen und ging hinein.
Ikara schnarchte zufrieden auf ihrem kleinen selbst gemachten Nest sie waren alle plötzlich so müde geworden, es war fast wie bei Nura. Crystal stand vor ihr und dann wurde ihre Welt Schwarz.
Er sorgte dafür das man sie nicht finden konnte tief unter der Erde und streckte sein Pech Schwarzes gefieder ~Zu einfach. Jetzt muss ich nur noch zu Nura...~
Pharalax brummte zustimmend und drehte sich etwas zu Seite. "Ich werde mein Bestes geben und …" ein Rascheln brachte seine Augen zum Eingang er musste sich hinstellen um den Schwarzen Greifen zu sehen, er fauchte Warnend und ging ungewollt einen Schritt zurück. Doch dann erkannte er Ikara und schnaufte verwundert.
Er wusste, dass sein Vorhaben davon abhing wie gut seine Schauspielkünste waren und so Atmete er einmal tief durch bevor er sprach: "Sind sie geschlüpft? Ist … ist Nura wach darf ich sie sehen bitte?" Ihr schweif zuckte nervös. ~Beruhige dich Neska, du siehst aus wie sie du riechst wie sie und du redest wie sie, nur weil dein Schweif nervös ist heißt das nicht das sie dich erraten. Sie haben weder eine Annahme noch den Grund dazu und so lange die Greifin unbemerkt in der Erde verschwunden ist und nicht entdeckt wird kann ich ohne sorge weiter zaubern.~ Er lächelte innerlich. Es ist ja nicht so als würde Niward in der Lage sein Leben unterhalb der Erde zu erspüren.
Nura schnaufte leicht genervt als ihr empfindlicher Gehörgang durch Ikaras ungewohnt trällernde stimme gereizt wurde. Sie hob ihren Kopf an und wollte sich gerade strecken als ihre Instinkte sie aufhielten. Sie verstand zuerst nicht was los war und weiß auch nicht wie lange sie geschlafen hatte doch dann roch sie es und sofort schnurrte sie glücklich ~Tiberius~ Sie vergas Ikara völlig und kuschelte ihren Kopf unter Zygans Flügel wo sie den schlafenden Tiberius sachte und vorsichtig um ihn nicht zu wecken ableckte.
Zygan hörte sie sofort und drehte seinen Kopf zu ihr. Er war etwas verwundert dass sich Ikara einfach so hier her traute, in diese Höhle und das obwohl Nura sie hier rausgeschmissen hatte und ihr verboten hatte hier aufzukreuzen. Er zog die Lefzen hoch und offenbarte seine Zähne. "Verschwinde wenn dir dein Leben lieb ist, du weist ganz genau das Nura dich hier nie mehr sehen wollte! Außerdem solltest du es gut genug wissen wie Drachen reagieren wenn junge schlüpfen!" Zygan hatte nicht zu laut gesprochen schaute aber besorgt auf Nura, die sich um Tiberius kümmerte.
Als Miranda am nächsten Morgen erwachte fühlte sie sich seltsam. Sie hegte immer noch den Wunsch alle hier an die Menschen zu verraten, aber sie musste feststellen das die Drachen gar nicht so wild waren. Untereinander waren sie wie eine große Familie und es gab scheinbar nur wenige Unterschiede zwischen ihnen, außer die Rangfolge. Sie schaute die Weibchen alle an. ~Will ich sie wirklich alle verraten? Bisher haben sie den Menschen nichts getan und sie haben auch nur nach Drachen gefragt nicht nach Menschen oder irgendetwas das ich gelernt habe.~ "Du denkst darüber nach was du jetzt tun sollst!" Erschrocken schaute sie zu Lara die sie musterte. "woher weiß … nein über etwas anderes." "Du kannst mir nichts erzählen Miranda. Die Hälfte von uns kommt von den Menschen! Ich auch und jeder hat am Anfang gedacht die anderen zu verraten und zurückzukehren! Aber keiner hat es mehr gemacht." "Aber wieso habe ich dann nie davon etwas gehört?" "Weil den Menschen ein Drachenleben nicht viel wert ist oder glaubst du die Geschichte noch von Torben?" "Du kennst sie?" "Natürlich ich war auch lange bei den Menschen. Viel länger als du, bis Anora mich entführte, aber sie wollte mich damals wirklich fressen. Mit viel Scham habe ich sie überzeugen können es nicht zu tun." Miranda nickte langsam. "Und was ist dann mit Torben?" "Soviel ich weiß wurde er von den Menschen gefangen und eingesperrt. Er hat das Königshaus sogar verflucht, die Menschen haben sowohl ihn als auch seine Partnerin und seine Tochter getötet." Miranda schluckte, etwas tief in ihr sagte ihr das sie nicht angelogen wurde. Aber sie war sich noch unschlüssig.
Neska fluchte: ~Verdammt das hat mir Irina nicht verraten … Wahrscheinlich wusste sie das gar nicht. Was mach ich jetzt? Halt sie hat irgendwas gemacht, da kann ich meinen Vorteil draus ziehen!~ Er schrie innerlich als er hörte das sie tatsächlich geschlüpft sind. Doch halt er konnte noch ein Ei sehen das hieße nur eines ist geschlüpft. ~Das ist einfach nur Perfekt!~ Er schaute zu Zygan und sagte leise und entschuldigend: "Ich … es tut mir leid, ich wollte doch nur so gerne …" Sie ging langsam rückwärts aus der Höhle und fragte dann: "Zygan, mein Gebieter ich warte draußen hinter dem Fluss ich möchte dir etwas zeigen. Ich habe etwas vorbereitet. Bitte." Ihre Stimme klang schon beinahe sehnsüchtig als sie hinter der Ecke Verschwand.
Nura schnaufte als sie Ikara hörte und unterdrückte ein knurren wäre Tiberius nicht so friedlich an ihrer Seite eingeschlafen hätte sie schon längst dafür gesorgt das sie verschwindet. Aber sie wusste das sie zwei Männchen hatte die sich um alles kümmern würden. Schließlich war sie dafür verantwortlich die kleinen groß zu ziehen und er dafür sie zu schützen. "Nein Zygan, ich habe ihr verziehen, aber dennoch will ich nicht, dass sie hier rein kommt. Keiner wird hier rein kommen, nicht einmal Shir darf hier rein. Gehe zu ihr Zygan, sie muss einsam gewesen seine in Letzter Zeit. Ich bin mir sicher das Pharalax uns gut beschützen wird. Sie liebt dich und du liebst sie, sie gehört zu unserer Familie lass sie nicht alleine. Außerdem will ich Tiberius erzählen wie wir uns kennengelernt haben, und ich glaube nachdem du es das zweiunddreißigste Mal gehört hast kommt es dir schon zu den Ohren raus. Mir geht es so gut wie noch nie! Bring etwas zu essen mit." Sie zwinkerte ihm lächelnd zu "Und komm nicht ohne wieder!"
Zygan schaute Nura einen langen Moment an und sagte dann. "Gut ich werde nach ihr schauen, aber nur weil du es mir gesagt hast. Momentan gibt es wichtigere Dinge für mich. Aber ich finde es schön zu wissen dass du ihr verziehen hast." Zygan gab Nura einen Kuss dann stand er vorsichtig auf und kletterte aus dem Nest. Er streckte sich noch einmal und schnaufte eine kleine Flamme dann ging er zur höhle hinaus und den Gang entlang nach oben. ~wo ist denn jetzt Ikara, die ist schnell geworden~ Er verzog die Lefzen etwas als ihm ein etwas komischer Geruch in die Nase stieg, ging aber weiter. Oben in der Höhle schauten ihn viele fragend an und er konnte sich denken warum. Das letzte Mal war er mit Crystal rausgegangen und seitdem eigentlich nicht mehr hinuntergegangen. Sie wussten ja nicht das er auf anderen Wegen gehen konnte.
Zygan ging durch die Höhle der Greife nach draußen und schaute kurz zum Himmel. Es würde bald Abend werden. Dann schwang er sich mit mächtigen Flügelschlägen in die Luft um Ikara zu suchen, wobei er sich auf seinen Geruchssinn und seine Augen verlassen konnte.
Neska zögerte keine Sekunde. Er hatte sich in seine männliche Gestalt zurück verwandelt und schüttelte sich stark. Er hasste es seine Eier seine Männlichkeit alles einfach weg und dann auch noch die Nachwirkungen der Hitze die seinen Körper durch schüttelten. Er bewegte sich schnell aus Ionas Höhle. Er weiß das er nicht viel Zeit hatte. Er ging direkt in Nuras Höhle bevor irgendwer irgendwie reagieren konnte knurrte er drohend: "Wenn einer von euch nur einen Muskel bewegt oder Faucht werde ich das Ei zerstören!" Wie auch immer er es gemacht hatte er hatte Selenas Ei in den klauen. Nura schnaufte schwer und riss sich tierisch zusammen. Die Drohung ihren Nachwuchs zu töten brannte ihr Unterwürfigkeit ins Gedächtnis" Was willst du?", knurrte sie Drohend. Sie legte ihren Flügel um Tiberius und drückte ihn fester an sich "Was ich will?" Er schnaufte Nervös und schaute zum Ausgang. Er wusste nicht wie lange es dauern würde bis Zygan wieder zurück war er musste aus der Höhle sein bevor er wieder kam "Nura hör mir zu! Ich will das alles nicht, aber du zwingst mich dazu. Bitte, deinem Sohn wird nichts passieren. Er wird hier bleiben deine Tochter wird bei dir bleiben damit ich dich Kontrollieren kann bis wir hier weg sind. Mach keinen Fehler Nura. Bitte komm einfach mit mir mit! Vergiss Zygan, vergiss das hier! Du gehörst hier nicht hin, du hast kein waaarrr!" Er brüllte als ihn Pharalax von der Seite umriss und ansprang. Neska war kleiner als Nura ungefähr so groß wie Crystal wenn nicht sogar etwas kürzer, was ihn zu einem perfekten Ziel für Pharalax machte. Nura wollte sich gerade dazu schmeißen als ihr Sohn von Neska weg geschleudert wurde mit einem widerlichen Geräusch krachte er gegen die Höhlenwand. Er keuchte auf und viel dann regungslos zu Boden. Aus seinen Nüstern lief langsam Blut. Sie konnte es riechen es machte sie fast wahnsinnig ihr Welpe blutete und sie konnte nichts tun. Sie fühlte sich Hilflos und verlassen, sie wusste nicht was sie tun sollte. Tiberius, von dem Kampf aufgeweckt, krächzte in ihren Krallen. Er versuchte doch tatsächlich Neska zu attackieren. ~Er hat so viel von seinem Vater, er wird eines Tages ein stattlicher junger Bulle werden, ich bin mir sicher~ Sie brachte ihn zum Schlafen und stand dann auf. "Warum tust du das Neska? Warum lässt du mich und meine Familie nicht in Ruhe? Ist es das was ein Kristalldrache aus macht? Grausamkeit? Kannst du wirklich ein ungeborenes Töten? Wenn du wirklich mein Bruder bist dann kannst du dies nicht! Und deswegen werde ich jetzt zu dir kommen und dir das Ei abnehmen und solltest du es wirklich zerstören dann wird dein Tot schmerzhaft sein!" Sie wusste nicht ob es gut war ihm zu Drohen doch sie wusste das es sie um den Verstand brachte nicht zu Handeln und ihm zu gehorchen. Ihr Sohn lag im Sterben und ihr erstgeborenes schwebte in Lebensgefahr. "Nura, bitte zwing mich nicht dazu! Ich muss es tun, du musst mit und ich werde sie töten, das schwöre ich! Bitte wenn du weiter hier bleibst dann sterben andere Deinetwegen!" Nura blieb am Nestrand stehen als sie das hörte und sagte: "Du kommst in mein zuhause, stielst mir ein Ei und verletzt meinen Sohn! Dennoch stellst du mich als die Böse dar! Nein, das endet hier und jetzt!" Neska ging einen Schritt zurück und trat in einen von Energie erfüllten Felsen, bevor er was denken konnte Zerriss ihm dieser das rechte Bein und er Brüllte auf vor Schmerzen. Sie zögerte keine Sekunde und sprang ihn an, dabei entriss sie ihm das Ei und schluckte es mit einem gewaltigem happen runter. Er schrie und Kämpfte mit ihr. Sein Bein blutete nicht mehr wuchs aber nicht nach, sie spürte wie die Zauber zwischen ihren Schuppen hin und her Flogen. Sie biss ihn und versuchte etwas Lebenswichtiges zu erwischen doch dann wurde ihr Körper von einer schwarzen Flamme eingehüllt die auf ihrer Haut brannte und ihre Selle zerriss. Sie brüllte Laut und schmerzvoll als. Sie zur Seite geschleudert wurde und krümmte sich vor Schmerzen. "Es tut mir leid das es … soweit kommen musste. Ich weiß das es kein angenehmes Gefühl ist aber es hört bald wieder auf. Wehre dich nicht, sonst, wirst du sterben!", hechelte er schwer, sein Bein war immer noch zerfetzt. Es schien als könnte er sich nicht heilen oder wollte es nicht. Er schaute sich immer wieder nervös um, Zygan war im Vergleich nicht mächtig mit seinem Wissen, aber gefährlich sein Körper hatte keinerlei Schutz gegen sein Feuer und wurde verbrennen, er konnte nur Hoffen das er fertig war bis er wieder kam.
Zygan witterte sie bald und landete nicht weit entfernt, den Rest lief er zu ihr. "Also Ikara was willst du den jetzt von mi …" Die Worte blieben ihm im Hals stecken als er Ikara gefesselt am Boden liegen sah. Zuerst dachte er sie wollte die Hilflose spielen doch ihr Gesichtsausdruck passte gar nicht dazu. Er musste zweimal schlucken dann sprang er auf sie zu und landete krachend über ihr, sodass ein Teil von ihr zwischen seinen Vorderbeinen war. Mit einem gezielten schlag zerriss er alle fesseln und knurrte. "Was soll das? Warum bist du hier gefesselt? Soll das ein Spiel sein? Eben warst du noch unten in meiner Höhle und wolltest mich hier treffen!" Etwas seltsames spürte er auf einmal, es war ein Unbehagen und sein Instinkt sagte ihm das etwas gar nicht stimmte.
Ikara Atmete schwer auf und Hustete kurz. "Ich … Würde nie in die Höhle kommen, Nura hat es mir verboten, bis sie mich von sich aus rein lässt. Ich weiß nicht was passiert ist, zuerst war ich bei Iona doch dann wurde ich so müde es war als hätte jemand gezaubert. Dann stand Crystal kurzzeitig über mir als ich das nächste Mal wach geworden bin lag ich hier mitten im nichts." Sie Atmete schwer und schnaufte dann verwirrt: "Deswegen konnte ich gar nicht in der Höhle sein"
Nura Atmete flach noch nie im ihren Leben hatte sie sich so unbeschreiblich leer gefühlt. Sie konnte kaum verstehen was er sagte doch spürte sie wie der Felsen unter ihr sich um ihr herum erhob. "Weißt du, ich kann weder Zaubern noch kann ich dich hier raus schaffen. Es ist schade das es so kommen musste, aber mir bleibt keine Wahl! Dein Partner sucht bestimmt noch diesen Greif, es war nur eine Notlösung aber eine die ihren Zweck erfüllt hat. Ich werde dich jetzt durch den Haupteingang herausbringen." Er blieb in der Höhle stehen und ließ Nura vor sich her gleiten. Er humpelte stark und man sah dass ihn sein Bein zu schaffen machte. Er konnte sich nicht Heilen aber Nura konnte das und deswegen brauchten sie sie so dringend. "Wenn mich Irgendwer angreift. Dann wird sie sterben, lasst mich passieren, und ich verspreche nie wieder zu kommen!" Er achtete nicht darauf ob sie auf ihn hörten er erschuf einen kleinen, unsichtbaren Schild der ihn vor Attacken schützten die direkt auf ihn gerichtet waren und nicht magischer Natur.
Pharalax röchelte leise und kroch bis zum Nest, eine kleine Blutspur zeugte von seinem weg. Er legte sich um seinen Bruder und versteckte ihn unter seinem Gebrochenem Flügel. "Alles wird … wieder gu … t ich bin mir ganz sicher." Er wollte ihn nicht mit seinen Blutverschmierten Lefzen berühren und so legte er seinen Kopf auf seinen Schwanz, er hatte am ganzen Körper Schnittwunden und sein linker Flügel war gebrochen doch er würde Leben.
Durch Zygans Körper fuhr ein gewaltiger Ruck, als wäre er von einem Stromschlag getroffen worden. Er drehte sich von Ikara weg, dabei rissen seine Klauen die Erde auf. "Nura, NEIN! Dieser elende Mistkerl!", schrie er als ihm sofort Neska in den Sinn kam, Crystal war weg und Ikara war nie unten gewesen, das hörte sich nach Magie an. Er stieß ein Brüllen aus und schmiss sich förmlich in die Luft. Jetzt konnte er auch das seltsame Gefühl zuordnen, Nura ging es nicht gut.
Zygan schoss mit einer solchen Geschwindigkeit bei den Greifen in die Höhle das ein normaler Drache es wohl nie überlebt hätte. Er landete krachend auf dem Fels, der schrecklich quietschte als seine gigantischen Klauen tiefe Furchen hineinrissen. Erst nach einem guten Stück kam er zum Stehen. Er war so erregt das seine Schuppen auf einander rieben und ein seltsames Geräusch von sich gaben. Dann eilte er weiter, doch kaum war er in der Großen Höhle angekommen blieb er wie erstarrt stehen. Was er sah ließ ihn alles vergessen, da gab es nur noch eines und das war seine Nura zu retten, er sah die anderen Drachen die nichts machten, wahrscheinlich hatte Neska gedroht. Er brüllte herausfordernd und fletschte die Zähne während seine Augen zu glühen begannen. Doch er wusste das Neska Magie besaß und er kannte nur ein Mittel Auf einmal fing die Erde zu beben an, ein paar Felsen krachten von der Decke herunter, kurz darauf schossen Rechts und Links von Zygan zwei Lavafontänen aus dem Boden, sie krochen an seinen Beinen empor und zogen sich langsam über seinen Körper. Es schien fast als wäre seine Lebenskraft unermesslich geworden.
Neska zischte und verfluchte sich. ~Ich hätte den Greifen unter der Erde verstecken sollen, aber es musste schnell gehen, verdammte scheiße.~ Er brüllte zurück und sagte: "Wenn du nicht sofort aufhörst werde ich das Ei zerstören das sie Geschluckt hat! Glaub nicht das es sicher ist, du hättest deine Tochter auf dem Gewissen! Lass mich passieren und niemand wird zu Leiden kommen." Er versuchte zu verbergen was für Angst er hatte, man konnte es nicht riechen und das sollte man auch gar nicht. "An deiner Stelle würde ich zu deinem Sohn gehen und dich um ihn kümmern, ich weiß nicht ob er den Aufprall überlebt hat aber er hat noch gezuckt als ich raus bin! Ich warne dich Zygan, geh einfach und lasse mich in Frieden. Wenn ich sie nicht mitnehme oder wenn meine Kugel erlischt werden sie einen anderen schicken, immer und immer und immer wieder. Sie werden alle erfahrener sein als ich, bitte ich verspreche dir das ich mich gut um sie kümmern werde, ihr wird es nie an etwas fehlen und du hast Lediglich ein Weibchen verloren das Irgendwann einmal in der Lage sein wird dich zu töten, willst du das wirklich? Willst du ein Weibchen das so ist, du verstehst sie doch gar nicht, du wirst nie wissen wie es ist Magie willentlich zu benutzen. Du bist nicht geeignet für sie und sie ist nicht geeignet für dich, denk an deine Zukunft und an ihre, lass mich passieren, bitte!" Er schaute nahezu flehend als Nura leise sagte: "Töte mich … ich will frei … frei Sein!" Sie hatte nicht einmal die Kraft zu weinen auch wenn sie es am Liebsten gemacht hätte. Ihr inneres fühlte sich gebunden, nein verschlossen an, als hätte man ein Gitter um ihr Herzen gezogen es war ein schreckliches Gefühl es machte sie so Traurig.
Zygan knurrte tief und verhasst. Er war hin und her gerissen, aber gab es überhaupt etwas zum Nachdenken? Würde er ihn ziehen lassen dann wäre Nura eine gefangene und sie wäre weg mitsamt den Ei. Aber er könnte sie vielleicht einmal retten. "Du wagst es wirklich mir zu drohen? du sagst du wirst dich um sie kümmern? Hast du überhaupt eine Ahnung vom Leben Welpe?! Du vergreifst dich an meinen Jungen, willst mir meine Partnerin nehmen und behauptest sie sei nicht die richtige für mich? Mir ist es egal wie viele sterben müssen bevor ich dich und deine Sippe vernichtet habe! Kommt und versucht mich zu töten wenn ihr es könnt!" Mit diesen Worten verschwand Zygan einfach, die Lava die an ihm Hoch geflossen war viel bewegungslos zu Boden und erstarrte. Nichts mehr deutete auf Zygan hin, doch etwas anderes hatte ihm die Möglichkeit zu Entscheiden genommen. Sein Instinkt hatte ihn verschwinden lassen, die Chancen Nura unverletzt mitsamt seinem Ei zurückzubekommen schienen höher wenn er sie erst einmal gehen ließ. Doch Plötzlich hallte seine Stimme in der Höhle wieder und seltsamer weise konnte sie nur Neskar vernehmen. Ich schwöre dir bei meinem Leben das ich euch finden werde egal wo ihr euch versteckt und dann gibt es keine Gnade mehr! Du wirst mich zwangsläufig zu den deinen Führen und dann werde ich damit beginnen deine Familie auszurotten und wenn ich euch nicht finde werde ich töten, solange bis ihr eingreift und dann habe ich euch! Ihr werdet gewiss nicht zusehen wie alles Leben schwindet!~ Und nur für Nura war der letzte Teil zu hören, Zygans Stimme war verändert und ganz anders als sonst. Habe keine Angst Nura ich werde dich holen kommen, ich werde dich immer lieben!~
Nura wimmerte kläglich und ließ ihren. Kopf Leblos über den Felsen hängen auf dem sie lag. Ihr war als würde sie Niward bei den anderen Drachen, sehen doch sicher war sie sich nicht. Eigentlich war es auch egal, alles war egal wenn nicht ein schwacher Rest ihrer Instinkte dafür sorgte das sie Atmete und nicht starb.
Neska schnaufte angestrengt und versuchte die Panik die in ihm Aufstieg einfach zu ignorieren doch es war nicht leicht. Dennoch war er stolz sein Ziel erreicht zu haben. Als er draußen war ließ er Nura zu Boden gleiten und biss dann in ihren Schwanz. Sie zuckte nicht einmal als er seine Zähne tiefer hinein grub. Er fühlte sich an als würde etwas aus ihr heraus fließen. Sie konnte sehen wie sein Fuß wieder zusammenheilte. Es sah ungeübte und schmerzhaft aus doch sie würde ihm nicht helfen. Als er fertig war brummte er zufrieden und stieß Nura unsachte an. "Wir fliegen, wenn du sie wiederhaben willst dann Folge mir dazu solltest du jetzt wieder in der Lage sein." Er hob ab und wusste dass sie ihm folgen würde. Niemand, kein Lebewesen würde einfach so seine Seele aufgeben.
Sie flogen weit, sehr weit denn er wollte weg, weg von ihm und von dieser Kolonie. Sie waren schon weit über die Grenzen des Menschenreiches, die Wüsste erstreckte sich unter ihnen. Sie folgte ihm auf eine steinerne Plattform wo sie stumpf landete. Sie wimmerte leise und bettelte darum ihre Seele wieder zu bekommen doch Neska würde sie behalten bis sie in Sicherheit waren. Es war so unerträglich heiß und er verfluchte Zygan dafür ihn die Feuermagie genommen zu haben doch er wusste bald würde das nur noch Nebensache sein. Er schaute in den Himmel zum Mond und schien sich zu konzentrieren. Plötzlich bebte der Boden unter ihnen und vier gigantische Objekte rasten auf die Erde zu.
Tiberius öffnete seine Augen und gähnte herzhaft. Seine kleinen weißen Zähne blitzten im schwachen licht das durch die leicht zerrissene Membrane über ihn viel. Er war verwirrt und wusste nicht so wirklich wo er war. Er konnte seine Mutter riechen aber sie war nicht da, nicht bei ihm. Nein sie fehlte! Er roch Blut und sein Magen knurrte unweigerlich. Der Drache der um ihn lag war nicht seine Mutter aber sein Geruch war Familie das wusste er. Er schrie laut und wollte nach draußen, er fühlte sich hilflos. Immer wieder schrie er nach seiner Mutter. ~Irgendetwas stimmt nicht, warum kommt sie nicht, warum beschützt sie mich nicht?~ Er bekam Angst und fing noch lauter an zu schreien. ~Vielleicht hört sie mich wenn ich Lauter schreie.~ Der Drache um ihn schnaufte träge und drückte ihn enger an sich. "Ruhig Tiberius, es ist alles ok, Vater kommt gleich. Er wird sich um dich kümmern." Seine Stimme war schwach und röchelnd. Anscheinend waren die ersten Verletzungen Tiefer gewesen. Er hatte nicht aufgehört zu Bluten und tat es jetzt immer noch. Der Geruch von Blut hang schwer in der Luft und überdeckt fast alles. Es war ein dicker eisenhaltiger Geruch der einen auf der Zunge liegen blieb. Er würde nicht mehr lange Leben aber er würde sicherstellen das sein immer noch schreiender Bruder in Sicherheit war, er würde seinen letzten Atemzug geben um ihn sicher und fest zwischen seinen Klauen einzusperren bis sein Vater kommt.
Zygan zerriss es innerlich, als er die Tragweite des ganzen Begriff. Er verfluchte seine bescheuerten Instinkte und musste sich zusammenreißen. Einzig der Gedanke an Tiberius und Pharalax ließen ihn klar denken. Er tauchte aus der Lava auf und sprang fast in die Höhle, binnen Sekunden hatte er sich abgekühlt und sog tief die Luft ein. Er sah Pharalax und roch das Blut. er eilte zu ihm und sagte. "Pharalax wo bist du verletzt?" Er drehte ihn mit seinen Klauen sachte um und sah die Stellen schon, es quoll Blut aus ihr heraus. Zygan leckte darüber und sagte: "Es wird weh tun." Die Flamme die er spie verbrannte die ganze wunde und kein Blut konnte mehr heraus, es roch auch stark nach verbranntem Fleisch, aber besser so wie verbluten. Dann suchte er nach Tiberius und fand ihn schnell, er nahm ihn am Nacken und zog ihn zu sich. Dann legte er sich hin und setzte ihn zwischen seine Vorderbeine. Seine Stimme war gefasst als er sagte: "Hört mir gut zu ihr zwei! Ich konnte leider nicht viel für eure Mutter tun ohne sie ernsthaft in Gefahr zu bringen. Sie und eure Schwester. Wo sie jetzt ist weiß ich nicht, aber ich werde nichts unversucht lassen sie zurück zu holen! Ich bin mir sicher dass es mir eines Tages gelingen wird. Aber ich verspreche euch das ich immer für euch da sein werde!" Er gab beiden einen Kuss und schloss dann seine Augen, weinen würde er nicht seine Tränen waren längst verkocht. Und eines wusste er jetzt auch schon, er spürte es in sich, seine Wut würden alle abbekommen gegen die er etwas hatte, oder eben auch nicht. ~Nun heiß ich es wieder, ich nehme mir was ich will, und töte jeden den ich will!~ Er nahm sich außerdem noch etwas anderes vor und dazu würde er alle in der Kolonie zusammen rufen.
Der Tag war weiter fortgeschritten während Miranda auf einem Plateau saß und der Sonne zusah wie sie am Himmel ganz langsam wanderte. ~Ich hatte nie erwartet, dass das Leben so schön sein kann ohne Verpflichtungen und ohne mich ständig vor jedem Menschen verbeugen zu müssen.~ Sie hörte schritte neben sich und schaute zu Anora auf die sich neben sie setzte. "Ist es nicht wunderschön?" Anora grinste und meinte: "Ich habe nicht erwartet das es dir so schnell bei uns gefällt. Aber ja du hast Recht. Das erinnert mich an die alten Zeiten." Miranda schaute fragend zu Anora. "Nun weist du Miranda, ich stammte zum Teil von den Kampfdrachen ab, wie mein erster Partner Zygan." "Was Zygan? Den hassen die Menschen, er ist einer der meistgesuchten Drachen." Anora nickte langsam. "Ja er ist ein Vollblutkampfdrache und hat seiner Rasse mehr als alle ehren gemacht. Und er war mein Partner! Wir saßen oft zusammen in den Bergen und haben einfach nur die Nähe und die Ruhe genossen. wir sind durch das Land gestreift und haben unseren Spaß gehabt. Schließlich trennten wir uns friedlich und ich wies bis heute das es die falsche Entscheidung war. Ich hätte mit ihm gehen sollen. So verloren wir uns aus den Augen und als ich ihn wieder traf hatte er eine andere. Eine Kristalldrachin! Oh wie habe ich mich dafür gehasst und so machte ich mich auf die Suche nach einem anderen und lernte schließlich meinen zweiten Partner kennen." "Du hast gesagt dass er Tod ist." "Richtig, erschrick nicht aber ich habe ihn umgebracht! Ich konnte ihn nicht mehr ertragen und er hat versucht zwei meiner Drachinen zu besteigen. Naja in einem Wutanfall ist es dann passiert und da wir alle auch kein Drachenfleisch verschmähen kam er nicht weit." Miranda verzog die Lefzen etwas. "Das ist Barbarisch." "Nun sieh es wie du willst, aber es hat auch Vorteile. Kein anderes Fleisch verhilft dir so schnell zu neuer Kraft. Und es ist manchmal mehr als einfach zu bekommen, wenn du in Hitze bist kommen die Bullen von selbst und in ihrer Sexgier machen sie fast alles!" Anora lachte etwas und strich Miranda über die Flanke. Ihre Schuppen kribbelten dabei etwas. Ein Plötzliches auf brüllen ließ sie herumfahren und alle starrten auf einen Drachen der auf sie zukam, kurz darauf wusste Anora das es eine Drachin aus ihrer Kolonie war, aber sie war aufgeregt und hatte etwas in den Klauen.
Tiberius hörte auf zu schreien als sein Vater ihn nahm und versuchte zu verstehen was er sagte. Er Verstand den Umstand das seine Mutter weg war, aber er Verstand nicht warum und wie lange. Für ihn war sie einfach nur weg, vielleicht um essen zu holen? Dennoch war er traurig, sehr traurig. Er wusste nicht warum aber er spürte einen Verlust tief in seinem Herzen. Er kuschelte sich noch ruhig an seinen Vater und fing dann an leise zu Weinen. Er hatte das Gefühl das sein Vater nicht sehen sollte wie er weinte und so weinte er stumm und Leise.
Pharalax schnaufte schwer und schaute auf seine verbrannten wunden. Er fühlte sich so schwach. "Ich habe dich Enttäuscht! Ich konnte sie nicht beschützen, bitte verzeih mir.." er schloss seine Augen und ließ seinen Kopf auf den Boden fallen, er hatte aufgehört zu Bluten aber sein Körper würde Lange brauchen um den Verlust wieder gut zu machen.
Neska zitterte als er gleich vier Objekte sah die auf sie zurasten ~Vier.. VIER! Nein, es sind viel zu Viele es sollte nur einer sein! Ich habe meine Zeit nicht überschritten. Sie können unmöglich wissen das ich ihren Nachwuchs nicht getötet habe. Die Höhle ist vor ihren Blicken gesichert und die Anwesenheit des Wächters würde einen direkten Eingriff sowieso Verhindern.~ Sie schlugen auf, aber ohne Ton und Staub, jetzt konnte man erkennen das es steinerne Drachen waren, die wie ein Ei zusammengerollt waren nur viel Größer. Nura interessierte das nicht, sie hing an Neskas Krallen und wimmerte leise. Sie hatte das Gefühl das sie näher an ihn heran müsste um wirklich sicher zu sein das ihre Selle noch da war. Ein Ruck ging durch den Boden und brachte ihn dazu einzureißen als die steinernen Drachen anfingen sich zu bewegen. Neska fiepte überrascht und ging Unterwürfig zu Boden. Er wagte nicht aufzusehen er wusste genau wer es war und das es nichts Gutes heißen würde. "Neska Melanith, wie ich sehe warst du erfolgreich!" die Stimme die hinter diesen Worten steckte war mächtig und voller Magie. Die Luft kribbelte förmlich und seine Schuppen juckten bei jedem einzelnen Wort. "Ja mein König, wie ihr befohlen habt mein König." Seine Stimme klang leise und Unterwürfig. Er hörte einen anderen Drachen sprechen den er persönlich nicht kannte aber wusste das es der erste Berater war: "Seine Erinnerungen sind voll von Fehlern und falschem verhalten! Ich habe gesagt er ist nicht der richtige für die Aufgabe. Er musste ihre Seele einfangen um sie dazu zu bringen mitzukommen. Er hat es nicht einmal geschafft sie dazu zu bringen die Nachricht zu lesen." Neska zitterte leicht ~Er hat meine Erinnerung eingesehen ohne dass ich das geringste gemerkt habe. Es ist unheimlich wie soll ich da geheimnisse für mich bewahren.~ Der andere Drache schnaufte: "Gar nicht Neska Melanith. Zu mindestens nicht vor mir! Wie ich sehe hast du deine Eigenschaft kennengelernt. Eine äußerst nützliche, sie wird dir in Zukunft noch sehr viel Spaß bereiten da bin ich mir sicher." Er grinste als hätte er mal einen gekannt der diese Fähigkeit besaß. "So und du bist Nura, sieh nur an Ijelna. Sie sieht aus wie ihre Mutter, was für wunderschöne schuppen, sie sind trotz ihres Alters so ausgeprägt und gleichmäßig. Es ist eine Schande das sie erst jetzt zu uns kommt. Neska gib ihr ihre Seele zurück, sofort!" Er fühlte sich klein und schwach und musste dem Worte des Königs Folge leisten, den sein Wort war gesetzt! Er wiedersprach nicht einmal und schnaufte eine kleine Weiße Flamme aus. Sein Herz brannte und aus seinen Nasenlöcher sickerte Blut als Nuras Seele schreiend nach draußen glitt. Sie Entflammte in einer hellen weißen Flamme und blieb dann bewusstlos auf dem Boden liegen. "Ruth du wirst sie mitnehmen. Lese ihre Gedanken und finde heraus welcher ihrer Schuppen die Quelle zu ihrer Magie ist, versiegle sie und mach dich Abflug bereit." Ruth nickte und schaute zu Nura hinunter, sie war wirklich wunderschön und vielleicht wenn sie erstmal ihr altes Leben vergessen hatte könnte er sie zu einer Partnerschaft überzeugen ~Uhh die Weibchen werden so Neidisch auf sie sein! Kein Wunder das Torben sie verschwiegen hat. Sie ist mit Neska der Letzte Nachfahre ihrer Blutlinie. Sie wird das Hauptthema sein bei den Männchen genauso wie neska bei den Weibchen.~ Er lächelte Liebevoll und legte seine rechte Klaue auf Nuras Stirn "Huch? Das ging ja schnell ihre Quelle ist direkt die erste Schuppe die ich berührt habe, dann muss ich ja nicht einmal suchen." Er schnaufte zufrieden manchmal dauerte so etwas stunden, so viel schuppen wie ein Drache ihrer Größe hat. Er strich ihr über den Kopf nahezu ehrfürchtig und blieb bei der nächsten Schuppe stehen. "Das ist ja Seltsam" "Was den, was ist seltsam Ruth sprich deutlich dein König und deine Königin sind schon viel zu alt für solche Späßchen!" Er schaute beschämt zu Boden und sagte: "Wie es aussieht haben wir einen besonders mächtigen Drachen vor uns! Gleich zwei ihrer Schuppen besitzen eine eigenständige Quelle! Wie selten aber wenn man Bedenkt was sie für Eltern hat beide hatten zusammen ja fast zehn Quellen! Ich frage mich immer noch warum sie als mächtigste Kristalldrachen so starben. Welcher Zauber oder Mittel kann solch eine macht aufhalten?" Er strich weiter und blieb gleich bei der nächsten schuppe hängen ~Das ist doch schon fast unmöglich, drei quellen? Moment.~ Er stellte sich über sie und schaute zu seinem König der ihn an nickte. Dann biss er ihr in den Nacken und versenkte seine Zähne geschickt zwischen den Schuppen in die Narben ihres letzten Partners. Ihr Körper schauderte als er Tief biss und auf ihre Lebenslinie traf. Vorsichtig durchbohrte er sie und ließ seinen Geist in ihren Körper wandern. Als er wieder zurück kam zitterte er leicht und sagte beinahe unhörbar "Sie ... sie … sie hat keine unechten Schuppen!" Er konnte Hören wie beide tief einatmeten als der König und die Königin wie geschockt auf Nura blickten "Mein König, kann es das sein warum uns unsere Gesetze Verbieten sich zu verbinden? Ist es weil sie die letzte bekannte Drachin oder Drache ist die in den Letzten Äonen eine wahre Verwandlung vollzogen hat?" Er wusste selbst nicht ob er seinen Instinkten wirklich trauen konnte ~Wie kann ein Lebewesen nur mit so viel Magie herumlaufen? Es ist beinahe so als würde sie die Magie nicht für sich sondern für die ganze Welt produzieren. Moment~ "NESKA! Wo hast du sie gefunden welche Höhle war es wo warst du?" Neska zuckte zusammen und stammelte: "Ich, ich habe sie im Tal der Könige gefunden, unten in der Elfenmiene, früher … früher auch als …" "Früher auch als Kratos Grab bekannt!" beendete der König seinen Satz, totenstille.
Keiner sagte etwas für eine ganz Lange Zeit alle schaute auf Nura. Wahrscheinlich waren die Gedanken leer und die Gefühle ein heilloses Durcheinander. Ganz leise fragte dann eine zarte weibliche Stimme schon nahezu ehrfürchtig. "Glaubst du, sie hat den Wächter des Grabes gesehen?" Ijelna sprach als erstes und es schien als würde sie damit ein Loch in das Eis schlagen das ihre Gedanken umschlossen hatte, nachdem Kratos Name gefallen ist: "Wenn ja dann muss er ihr zu den Quellen verschafft haben! Es ist die einzige Erklärung, wisst ihr was das heißt? Wir müssen sie sofort hier wegschaffen! Wir dürfen nicht Länger warten, im Grab war sie geschützt aber hier ist sie wie ein Magnet!" Ruth brabbelte unbeholfen weiter und versuchte seine Panik zu unterdrücken, wenn der Wächter sie verfolgte oder Mungran dann wäre ihr Leben in Gefahr. "Sei still Ruth wir werden jetzt aufbrechen! Wir müssen vorsichtig sein mit dem was wir sagen. Zu ihr und zu den anderen! Es ist niemanden Erlaubt ohne meine Zustimmung ihre Quellen zu berühren! Es würde Chaos ausbrechen wenn es einen Kristalldrachen geben würde der nicht nur aus seiner Blutlinie abstammt sondern auch noch seine Macht besitzt. Ich nehme an du kannst ihre Gedanken nicht lesen?" Ruth verneinte die mit einem simplen: "Mein König." "Habe ich mir auch nicht gedacht, Neska, du bist ihr Bruder, Du wirst sie mit dir mitnehmen! Ruth würde sterben und ich nehme meine Königin mit. Du wirst es überleben ihr seid vom gleichen Blut. Verbinde dich mit ihr und mach dich bereit. Ruth! Den Zauber! Fang an." Neska ging schnell über Nura und biss ihr in den Nacken. Er arbeitete mit denselben Löchern die Ruth benutzt hatte und verband sich mit Nuras Quellen. Es war so unbeschreiblich berauschend, so viel macht zu haben. Welche Zauber er damit testen könnte, es war so verlockend, Zauber die für ihn jahrelanges Training bedeuten würden oder Monatelange Vorbereitung waren für sie so einfach wie das erschaffen einer Flamme. Es dauerte nicht lange bis Nura und Neska komplett mit Stein umhüllt waren und ihre Welt schwarz wurde, er konnte den ruck spüren der durch den Felsen ging als er hochgeschleudert wurde. Er zauberte eine dicke Eisschicht um sie herum dennoch wurde es nahezu unerträglich heiß. Als sie durch waren wurde es wieder Kälter und er begann, seine Lungen mit Magie am Leben zu erhalten. Es war wirklich eine einmalige Zauberkunst in der er nie eingewiesen wurde. Aber er wusste das der Zauber der Nötig war um sie zu ihrer Heimat zu bringen ein Sehr alter und mächtiger war. Nur der König und der erste Berate kannten ihn und so wurde auch sichergestellt das keiner floh oder zu ihnen kam. Von Zeit zu Zeit wurde ein Abgesandter nach unten geschickt um dafür zu sorgen, das die Welt im Gleichgewicht war. Schließlich war es ihre Aufgabe seit Geburt dafür zu sorgen dass die Welt auf der sie einst lebten, im magischen Gleichgewicht lebt. Aber Nura hatte die mit Zygan alles über den Haufen geworfen. Zwei Individuen die mehr macht besaßen als der König und all seine Berater zusammen waren mehr als nur bedrohlich. Erst jetzt wurde ihm klar das Zygan wohl jeden Zauber wiederstehen kann des es gibt, denn Nura war zweifelslos das Magisch Potenziellste Wesen auf dem gesamten Planeten.
Zygan seufzte ganz leise, er spürte das Tiberius tot traurig war. "Hey mein kleiner, du musst dich nicht verstecken. Ich werde dich für deine Tränen nicht tadeln, niemand wird das!" Zygan leckte ihm liebevoll und sanft über den Rücken. Dann griff er sich Pharalax mit seinen Flügelklauen und zog ihn zu sich an seinen Bauch. er schlang einen Flügel um ihn und sagte: "Du hast mich nicht enttäuscht, du hast mehr gewagt als viele andere und fast mit deinem Leben dafür bezahlt. Ich bin stolz auf dich!" Zygan gab ihm einen Kuss auf die Stirn. ~Wie gerne würde ich dich heilen, aber dich würde das Feuer töten. ~ Zygan wusste das wenn er eine Verletzung hatte und in die Lava ging das sie danach weg war. Doch dann viel ihm, noch etwas ein, die Schriftrolle. er schaute sich um und sah sie. er schnappte sie sich und brach das Siegel. Dann begann er zu lesen....
Es schien als würde sein Geist in eine andere Gegenwart gerissen werden als etwas fremdes und unnatürliches über seinen Körper wanderte. Er konnte deutlich spüren wie es an Nuras schuppe stehen blieb und sich dann zurückzog. Sein Sichtfeld wurde schwarz und dann wurde er in die Tiefe gerissen.
Er stand auf einer gigantischen Wiese die bis an den Horizont reichte. Er konnte seinen Körper nicht spüren wusste aber dennoch das er dort war, vor ihm stand ein Ebenbild seiner selbst das ihn eingehend Musterte. Die Schnauze seines Ebenbildes öffnete sich und die Stimme die aus ihm herauskam war mächtig und tief "Nura Melanith, ich verneige mich tief vor deinen Ahnen, ich bin Balandor, König der Kristalldrachen!" Sein Ebenbild zeigte nach rechts und eine gewaltige Stadt aus Poliertem Stein erschien auf der Wiese. Sie war größer als alles was er je gesehen hatte. "Du hast wahrscheinlich viele Fragen und wir haben bestimmt viele Antworten doch bitte erhöre unser Flehen! Das du dich selbst siehst liegt daran das du mich noch nicht in Person gesehen hast. Die Schriftrolle kann zwar Bilder speichern aber keine Persönlichkeiten, aber ich Hoffe das können wir bald ändern." Er lächelte sich selbst liebevoll an es war schon ein seltsames Gefühl sich selbst lächeln zu sehen. "Wir sind hier auf dem Mond, um genau zu sein dem zweiten Mond! Er ist seit Jahrhunderten schon unsere Heimat. Wie du merken wirst ist sie also noch recht Jung. Es war nötig hier her zu fliehen und unsere Welt im Stich zu lassen. Ein Zauberer namens Mungran hat von Kratos und seinem Vermächtnis gehört und legt alles daran einen nachfahren dieses Vermächtnisses in die Finger zu bekommen. Nura Melanith du denkst wahrscheinlich die Fähigkeit zu Heilen und ich bin mir sicher dass du sie besitzt, ist etwas Natürliches für Kristalldrachen. aber nein, das ist sie nicht! Es gab in all den Äonen unserer Zeit nur eine einzige Blutlinie die in der Lage war nicht nur Magie zu erspüren und genau zu erkennen sondern auch noch zu heilen. Diese Blutlinie sind direkte Nachfahren von Kratos! Nura du bist ein Nachkommen unseres Kratos, der der uns alle erschaffen hat. Es mag verwirrend für dich klingen aber bitte höre mir zu! Wir liegen im Sterben, wir alle! Wir brauchen deine Hilfe! Der Zauber der dich zu uns bringt wird dir am Ende meiner Erzählung gezeigt. Merke ihn dir gut und gebe ihn niemals weiter! Er ist mein Vertrauensbeweis an dich. Ich habe den Überbringer der Botschaft den Befehl gegeben dich unter allen Umständen zu holen. Es kann sein das, solltest du dich weigern, er kalte Füße bekommt und versucht dich zu attackieren! Erzähle ihm von der Nachricht aber nur wenn es nötig ist. Niemand soll wissen dass unser Volk im Sterben liegt und vor allem muss der Zauber geheim bleiben. Er wird es verstehen. Es tut mir leid sollte er dir Probleme bereiten aber ich versichere dir das er der letzte ist der dir Schaden zufügen will! Deswegen habe ich ihn geschickt, Empfange ihn bitte mit Freundschaft!" Er erzählte noch von den Wächter Drachen und was Nura getan hatte als sie Zygan zu einem Machte. Er ließ keine Details aus und erzählte ihr auch warum es das Gesetz gab das man sich nicht mit einem normalen Drachen paaren Durfte. Er erzählte was passieren wird wenn Mungran sie in die Finger bekommt und dann erschien ein zweiter Drache in der Vision. Er kannte ihn als kleiner Junge hatte er ihn schon einmal gesehen, es war Torben. "Das hier ist nur ein Bildnis deines Vaters. Eine Nachricht an dich Persönlich sollte er Sterben bevor er dich erreichen kann. Er hat uns die Botschaft mitgegeben als wir ihn fragten ob er mit uns kommen würde. Ja wir wussten das er zwei Welpen gezeugt hatte doch wir haben es verheimlicht. Schließlich war er schon immer und wird es immer bleiben mein kleiner Bruder." Zygan lächelte sich selbst warm an und dann erklang Torbens Stimme "Hey meine kleine Königin. Ich bin sicher wenn du das hier siehst habe ich es wohl nicht geschafft, glaube mir das ich sicherlich alles versucht habe um dich zu beschützen, bitte versprich mir das du dich niemals unterkriegen lässt und das du immer daran denkst wer und was du sein willst! Ich weiß nicht wie lange wir noch zusammen waren als ich diese Nachricht verfasst habe aber ich habe dich in einer Vision gesehen, ich habe deine ersten Flugstunden gesehen Nury. Du warst nicht alleine, ich war bei dir wenn auch nur in Gedanken. Ich bin so stolz auf dich! Ich habe versucht weiter zu blicken doch wie es so ist mit der Zukunft je weiter man sieht desto ungenauer wird es. Bitte versprich mir dass du immer aufrecht gehen wirst. Egal was du tust oder was du machst, du machst mich Stolz! Ich liebe dich meine kleine Königin!" Er verschwand und hinterließ lediglich eine blaue Wolke. "Nun die Nachricht war nur für dich bestimmt, ich würde gerne wissen was er gesagt hat aber sie ist Privat und uns ist Privatsphäre Heilig. Du wirst alles verstehen wenn du bei uns bist. Bitte denke nicht schlecht über uns aber deine Fehler die ich dir erklärt habe machen dich zu einem Risiko. Wenn du bei uns bist, können wir dich nichtmehr gehen lassen bevor du nicht ausgebildet bist und ein Kompletter Ausbildungszyklus dauert achttausend Jahre!" Er ließ es in dem Raum stehen und sprach nicht aus was das heißen würde. Nuras Welpen wären dann schon Längst an Altersschwäche gestorben bevor sie überhaupt sehen kann wie sie selber Nachwuchs zeugen.