Nordstern Saga - Freundschaftsdienst

Story by Yaesar Aetheling on SoFurry

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Liebe Leser, ich werde die Nordstern Saga meines guten Freundes LokiFox fortführen. Hier ein kleines, schmackhaftes SpinOff. Ich hoffe, es gefällt.

Bemerkungen:

  • Fee, eigentlich Faeria, ist ein Wolfsanthro

  • Runak, Minotaur, ein Stieranthro

Viel Spaß!


141 n. d. G., Silberwacht, Land Minos

"Auf der Linken!" brüllte Fee und duckte sich unter dem Schlag des Orks weg, der sie aufs Korn genommen hatte. Runak, dem der Ruf gegolten hatte, wandte sich rechtzeitig zur Linken und parierte den Hieb des Hackmesser mit dem Kopf seiner Axt. Fee sah noch, wie er den Ork mit einem Fausthieb das Genick brach, bevor ihr eigener Gegner wieder ein paar wüste Schwinger mit der Keule auf sie einprasseln ließ. Sie wich den wuchtigen, aber wenig einfallsreichen Angriffen aus, und als der Ork einen unbedachten Ausfallschritt machte, hieb sie ihm das Beil ins Knie. Der überrumpelte Ork brach mit einem Kreischen ein, doch Fee trieb ihm das Kurzschwert in den Hals, dass sie in der Linken trug, und das Kreischen endete in einem nassen Gurgeln, während der Ork zur Seite kippte. Sie trat zurück und blickte sich um. Die zerklüftete, raue Landschaft war unübersichtlich, doch soweit sie sehen konnte lagen nur verwundete oder tote Orks umher, abgesehen von den dreien, die Runak vor sich her trieb. Der Stier hieb mit wütendem Knurren den Ersten nieder, riss die Axt wieder heraus und trieb den Sporn mit derselben Bewegung in den Kopf des Zweiten. Dieser verhakte sich offenbar dort, denn trotz Rucken und Zucken wollte die Axt sich nicht lösen, während der dritte Ork davon lief. Fee wollte sich bereits in Bewegung setzen, da ließ Runak die Axt mit ärgerlichem Schnauben los, griff sich einen losen Stein und schleuderte ihn dem Ork ins Kreuz. Der ging mit einem schmatzenden Geräusch zu Boden. Runak stiefelte ihm hinterher, und Fee wandte sich ab und suchte am Horizont nach Zeichen weiterer Orks, die vielleicht entkommen waren. Nichts regte sich. Sie seuzte und begann, ihre Waffen zu säubern, als ein rhytmisches Poltern und Klopfen ihre Aufmerksamkeit erregte. Sie drehte sich um und sah wie Runak begann, den verwundeten Orks die Schädel zu zertreten. Angewidert wandte sie sich ab, verließ das Geschehen und suchte einen Lagerort für die Nacht.

Es war bereits dunkel, als Runak sich mit seinem üblichen Getrampel ankündigte. Fee blickte nicht einmal auf als er an das Feuer trat und seine Waffen ablegte. Sie sagte nichts. Runak schien sich nicht daran zu stören. Er reinigte und pflegte Waffen und Rüstung mit schnellen, geübten Handgriffe, dann rollte er seine Matte aus und setzte sich darauf. Kommentarlos hielt Fee ihm ein Rationspäckchen hin. Er räusperte und bedankte sich, dann griff er in seine Tasche und förderte etwas zu Tage. Es war ein kleiner Gegenstand, den er ihr zuwarf.

Fee fing es geschickt auf und betrachtete, was sie da gefangen hatte. Es war ein kleiner Edelstein, ein Rubin, herrlich geschliffen und von einem leichten, flirrenden Glanz erfüllt. Sie blickte auf.

"Wo hast du den denn her?" fragte sie verblüfft und machte Anstalten, Runak den Stein zurück zu geben. Der jedoch schüttelte den Kopf.

"Behalt ihn. Es ist dein Anteil." Er klopfte auf seine Tasche, und es klimperte. Er grinste.

"Ich habe heute genug Beute gemacht. Scheint, als hätten die Schweinsnasen in den letzten Wochen ordentlich Beute gemacht. Ziemlich warscheinlich, dass das die Bande ist, die wir suchen."

Die beiden waren von einem fahrenden Händler angeworben worden, dessen Karawane in den Bergen des Minoslandes von Unbekannte überfallen und ausgeraubt worden war.

Fee grinste. Es waren kaum zwei Tage vergangen, bis die Bande in ihre Falle getappt war, und der Händler hatte sie bereits für zwei Wochen Arbeit bezahlt. Sie wog den Stein in der Hand.

"Danke, Mann. Was der wohl wert ist?" überlegte sie laut, und Runak antwortete mit vollem Mund.

"Etwas mehr als ein Goldstück. Zwei, wenn du was enges anziehst." Er grinste und wich ihrem spielerischen Schlag aus. Dabei verlor er das Gleichgewicht und viel hintüber. Es rummste, als über zwei Meter Stier und Eisen auf den Boden aufschlugen. Fee lachte, als er sich aufrappelte.

Runak sah erst wütend drein, dann lachte er mit. Andere hätten es vermutlich mit der Angst zu tun gekriegt, wenn sie ein riesiger, kraftstrotzender und bis an die Zähne bewaffneter Stier wütend angestarrt hätte, doch Fee kannte Runak jetzt bereits einige Zeit, und abgesehen von seinen regelmäßigen Tobsuchtsanfällen im Kampf, seinem gewöhnungsbedürftigen Gesang und seiner gelegentlichen Besserwisserei war ein sehr angenehmer Reise- und Kampfgefährte. Er schien sie zu mögen, auch wenn er sein bestes gab dies zu verheimlichen, und er hatte nie Stimme oder Hand gegen sie erhoben, auch wenn sie sich stritten. Er war dann zwar stur und mürrisch wie alle Minos,

und grade bei bevorstehenden Schlachtplänen war dies nervenaufreibend, doch nach einiger Zeit hatte er sich stets wieder beruhigt. Alles in allem war er einer der unkomplizierteren Charaktere, mit denen sie bisher gereist war. Sie vertraute ihm, stellte sie überrascht fest. Er war einer von wenigen.

"Ist was?" fragte Runak immer noch kauend, und Fee kehrte zurück ins Hier und Jetzt. Sie schüttelte den Kopf. Runak zuckte mit den Schultern und stocherte mit einem Ast im Feuer, pustete einmal kräftig hinein, sodass es aufflackerte, und griff dann in seinen Rucksack. Nach einigem Kramen holte er eine Flasche mit brauner Flüssigkeit heraus, die er triumphierend schwenkte.

"Komm, wir stoßen auf den Erfolg an!" sprach er leutselig und entkorkte die Flasche. Er nahm einen tiefen Schluck, rülpste und reichte die Flasche an sie weiter. Sie nahm sie belustigt entgegen.

"Noch haben wir die gestohlenen Waren nicht..." mahnte sie, nahm aber einen Schluck und hätte ihn fast ausgespien. "Scheiße, was ist das denn?" krächzte sie, nachdem sie die Flüssigkeit heruntergezwungen hatte. Ihr Bauch fühlte sich mit einem Mal sehr warm an. Runak lachte.

"Das ist Sturmbräu! Macht was her, aye?" grinste er und nahm einen weiteren Schluck, dann gab er die Flasche zurück. Fee musste gestehen, dass der Nachgeschmack mit einer irritierenden Mischung aus Holz, Malz, Pfirsich, Honig und Schwefel irgendwie bekömmlich war, und nahm einen weiteren Schluck. Welch ein merkwürdiges Getränk.

"Ho, nicht so viel, Kleines, das Zeug hat es in sich." spottete Runak, und nahm einen weiteren Schluck.

"... lass gehn ich die Klinge, den Schmerz in die Fern,

denn endlich, ja endlich, hier endet die Wacht." summte Runak, legte die Flasche zurück in den Beutel und sich selbst auf den Rücken, das Gesicht zu den Sternen gewandt.

"Das war gar nicht so furchtbar schlecht wie sonst..." brummte Fee, und Runak grunzte.

"Ich bin ein großartiger Sänger." war seine übliche Antwort, aber heute schien er nicht ganz mit dem Herzen dabei. "Da kannst du jeden fragen!"

"Jaja..." murmelte Fee und betrachtete das Sternenzelt. Die selben Sterne wie daheim.

"Wunderschön, oder?" fragte Runak leise nach einiger Zeit, und seine Stimme klang seltsam belegt.

"Ja, zweifellos." gab Fee unumwunden zu, verwundert über die Frage. Das Sturmbräu machte Kopf und Herz so herrlich leicht. Sie fröstelte, und instinktiv rückte sie näher an Runak heran. Der schien das nicht zu bemerken. Zwei Handbreiten trennten sie noch, und selbst auf diese Distanz konnte sie die Hitze spüren, die von ihm ausging. Etwas näher zu rücken konnte nicht schaden.

"Wenn ich sterbe, möchte ich dabei die Sterne sehen. Oder etwas anderes schönes." sagte Runak leise, und Fee runzelte erneut verblüfft die Stirn. Er schien auf eine Antwort zu warten, und als keine kam, fragte er: "Was möchtest du sehen, wenn du stirbst?" Fee dachte nach.

"Ich weiß nicht. Vermutlich jemanden, den ich liebe. Meine Familie, oder meine Liebste." antwortete sie nach einigen Herzschlägen. Darüber hatte sie sich nie Gedanken gemacht. Runak nickte. "Ein guter Gedanke. Es wäre schön, meine Brüder noch einmal zu sehen. Aber es ist auch gut, dass du an meiner Seite bist." sagte er leichthin, und als ihm bewusst wurde, was er gesagt hatte, fügte er hastig hinzu. "Nicht, dass ich in dich verliebt wäre, aber...ähm..." Fee setzte sich auf und sah ihn irritiert an. Bitte kein Liebesgeständnis... Runak erötete. Ebenfalls eine Premiere.

"Ähm. Naja, ein freundliches Gesicht zu sehen ist doch auch was wert, oder?" brachte er schließlich heraus, nachdem er sich aufgerichtet hatte. Er wandte das Gesicht ab. Fee sagte nichts und suchte nach den richtigen Worten, als er auf einmal wieder sprach. Er sah sie dabei nicht an, das Gesicht abgewandt. "Keine Angst, ich bin nicht verliebt. Ich mag dich nur gern. Das ist alles." Er brach ab.

"Ich mag dich auch..." flüsterte Fee und legte eine Hand auf seinen Arm. Sie schien winzig, filigran im Vergleich mit seiner Statur. Er drehte den Kopf und sah sie an. Er lächelte. "Gut." Sie lachten beide, nervös. Jeder von beiden schien zu wissen, was eigentlich folgen sollte, und beide wussten, dass das nicht folgen konnte. Doch das Sturmbräu schien mehr als nur den Wunsch nach Gesang zu heben. Runak legte seine Pranke auf ihre Hand, die noch immer auf seinem Arm ruhte. Er schluckte, dann flüsterte er. "Ich würde dich gern in den Arm nehmen. Darf ich?" Sie nickte, und er zog sie auf seinen Schoß, legte die Arme um sie und ließ ihren Kopf auf seiner Brust ruhen. Er war warm, und seine Stärke und Präsenz hatten etwas zutiefst beruhigendes. Sie schloß die Augen und genoß das Gefühl, warm und behütet zu sein, als sie seine Lippen an ihrem Scheitel spürte. Sie ließ die Augen geschlossen, die Schwere in ihren Gliedern zu köstlich, als dass die Aufregung es wert schien. Ein weiterer Kuss folgte, so sanft und zaghaft, wie Fee es von dem polternden Stier nie erwartet hätte. Er hielt sie wie ein rohes Ei, und Kuss um Kuss fiel auf ihre Stirn, die Spitzen ihrer Ohren, ihre Wangen, ihren Nacken, schließlich ihren Hals. Ein Gänsehaut raste von Kopf bis zu den Füßen, ein köstliches Gefühl der Schwäche im Bauch. Die Welt um sie herum dreht sich langsamer, im Schlag ihres Herzens, während ihre Sinne sich schärfen und jede winzige Berührung verfolgen. Hinauf und hinab den Hals und Nacken wandern die Küsse, von einer Seite zur anderen, verfolgen die Linie des Schlüsselbeins und gleiten zurück zum Ansatz des Kinns. Ruhige, starke Hände wandern hinab und beginnen, den Saum ihres Obergewandes hochzuschieben.

Sie packt die Hände, die Augen nach wie vor geschlossen. "Nein." stößt sie hervor und merkt mit einem Mal, wie schnell ihr Atem geworden ist. "Ich kann nicht...-" Ein Finger legt sich auf ihre Lippen. "Ich weiß. Das habe ich auch nicht vor." flüstert er in ihr Ohr. "Vertrau mir." Wie oft hatte sie den Satz gehört. Vergeblich. Doch dieses Mal schien etwas ... stimmig zu sein in dem Satz. Sie lässt seine Hand los, und vorsichtig beginnen die Hände, sie zu entkleiden, während sie sich in seiner Wärme sonnt und sanfte Küsse sie bedecken. Es fühlt sich merkwürdig an, jedoch nicht schlecht, und Trotz ihres Argwohns entspannt sie sich. Berührung folgt auf Kuss folgt auf sanftes Ziehen und Zerren, wo Stoff fällt, und schließlich liegt sie völlig bloß in seinem Arm, leicht fröstelnd. Er bettet sie auf ihr Lager, als würde er eine Rose ablegen, und legt beide Hände auf ihre Wangen. Dann küsst er sie. Es ist ein leichter, verspielter Kuss. Ein Kuss ohne Verheißung, ohne tiefes Sehnen, aber voll Freude und Wärme, und sie spürt, wie ihr Widerstand schmilzt. Sie erwidert den Kuss, leicht und sacht, und als seine Hände langsam über ihren Körper streichen und auf ihrem Bauch zu ruhen kommen, ist sie mit sich in Reinem. Er bricht den Kuss, nur um ihn an ihrem Kinn, ihrem Hals und ihren Schultern mannigfaltig fortzusetzen. Sie seufzt gequält auf, als er seine Küsse eine Spur von ihrem Schlüsselbein durch das Tal zwischen ihren Brüsten hinunter zu ihrem Nabel ziehen, ohne ihren Rundungen allzuviel Beachtung zu schenken, und zieht scharf die Luft ein, als er beim Nabel nicht innehält. Mit vorsichtigen Küssen und Bissen setzt er die Spur fort, über ihr Becken, ihren Oberschenkel hinab bis zum Knie. Sie keucht ein wenig, doch als seine Küsse beginnen, das Knie abwärts zu wandern, legt sie die Hand an seine Wange. "Warte... Was ist mit dir?" fragt sie leise, doch er schüttelt den Kopf und küsst ihre Hand. "Ich komme klar. Jetzt schließ die Augen." Sie möchte noch etwas sagen, aber das Brennen in ihrer Brust und das sanfte, heiße Pochen in ihrem Schoß schieben die Gedanke beiseite, als er seinen Weg fortsetzt.

Quälend langsam küsst er sich abwärts, lässt keinen Zentimeter unbedeckt, und er lässt sich Zeit, schleicht beinahe, bis sie vor unterdrückter Not anfängt zu zittern. Sie spürt sein Grinsen mehr als sie es sieht, und sie schreit beinahe auf, als er seine Zunge mit einer festen, langsamen Bewegung über ihren Schoß zieht. Er schließt die Arme um ihre Oberschenkel und senkt den Kopf, die breite Seite seiner Zunge ruht zwischen ihren unteren Lippen bevor er sie in Bewegung versetzt. Er findet ihre Perle und umkreist sie, wechselt zwischen Kreisen und Auf und Abwärtsbewegungen hin und her, sanft und fest zugleich. Er weiß, was er tut, und seine Hand streichelt ihren Oberschenkel und die zarte Haut am Übergang, während er ihr zusetzt. Er spielt mit ihr, reizt sie, und als er ihre Perle kurz zwischen die Lippen saugt und sie sich aufbäumt, dringt er mit einem Finger ein. Er weidet sich an ihrer Reaktion, krümmt den Finger und findet die kleine Stelle an der Oberseite, von der er weiß, was sie bewirkt. Er hält sie fest, während er sie mit Hand und Zunge nimmt, und bearbeitet sie gnadenlos, wird langsam schneller, während ihr die Sinne schwinden. Als sie fühlt, wie sich das Universum zusammenballt und zu einem kleinen, heißen Ball verformt, schließt er den Arm fester um sie, und als die erste Hitzewelle sich auftürmt und sie überrollt hält er sie nieder, während sie zuckt und krampft, und hört nicht auf, wieder und wieder und wieder. Als sie sich kaum noch regt und alle Kraft ihren Körper verlassen hat, lässt er sie los, richtet sich auf und zieht sie an sich. Sie seufzt leicht, als er eine Decke über sie breitet und wieder die Arme um sie schließt, und fällt in einen traumlosen, tiefen Schlaf. Das letzte, was sie hört, ist leiser Gesang, der ihr heute gar nicht so schlimm vorkommt wie sonst.