Nagen an der Seele
Jede Ehe ist eine schwierige Angelegenheit, besonders je mehr Leute daran beteiligt sind.
Kennt das noch jemand? Jede Figur die ich erfinde scheint wie von selbst neue Figuren nach sich zu ziehen. Familie, Freunde, Online-Bekanntschaften und dergleichen mehr. Beim mehr als vergeblichen Wunsch all ihre Geschichten zu erzählen verzettle ich mich immer mal wieder.
Aber zumindest eine kleine Episode ist doch mal wieder fertig geworden, yay. Feiertag genutzt!
Wie Üblich gilt natürlich, dass dieses nichts für arme, empfindsame Persönchen unter 18 ist, allen anderen wünsche ich viel Spaß.
Nagen an der Seele
(eine pöse Furry-Geschichte)
Kreischend gellte der Schrei durch das Haus, lehnte man an der Wand wollte man die Mauer zittern fühlen.
Usuf stolperte aus dem Schlafzimmer, fast hätten seine Beine unter ihm nachgegeben. Im letzten Augenblick bekam er den Türstock zu fassen, und es gelang ihm den Gang zu betreten. Der bräunliche Rattenbock bot keinen fidelen Anblick. Sein Fell war zerzaust, seine Arme zitterten und von seiner Leiste bis zu den Knien gruben sich klebrige Rinnsale durch seinen Pelz. Als er Boris erblickte, lächelte er schwach.
"Und?", fragte dieser den Artgenossen.
"Keine Sorge", brummte Usuf "Hab dir schon noch genügend übrig gelassen."
"Ha ha", äffte Boris humorlos "Wie geht es ihr?"
Der zerpflückte Rattenbock zuckte die Schultern. "Wie solls ihr schon gehen? Du kennst sie länger als ich."
"Die paar Monate..."
"Dann müsstest du es ja wissen." Breitbeinig stakste Usuf in Richtung des Badezimmers.
"Soll ich noch warten?", fragte Boris, doch Usuf schüttelte den Kopf.
"Nein, geh besser gleich rein. Sonst wirds nur noch schlimmer."
Boris verdrehte die Augen und betrat das Schlafzimmer.
Das Schlingern der Lampe versetzte die Schatten im Wohnzimmer in Bewegung, doch niemand nahm groß Notiz davon. Auf der L-förmigen Couch lagen zwei weitere Rattenmänner, einer älter und weiß, der andere jung und schwarz, womit sie zu Dritt waren sobald Boris den Raum betrat. Noch feucht von der kurzen Erfrischungdusche trat dieser hinzu, und mühte sich mit dem Versuch seinen Schwanzansatz abzutrocknen. Ohne zu fragen nahm der Älteste der drei Rattenböcke ihm das das Tuch aus der Hand und half ihm.
"Danke Abraham", sagte Usuf erschöpft. Er sich ein Bier vom Tisch, ließ sich auf die Couch fallen und prostete Lai zu. Als einziger dieser die Züge des asiatischen Rattenschlag. Der Jüngere erwiderte wortlos.
"Na?", fragte Abraham. Nachdenklich strich er sich die Tasthaare glatt, was ihn immer wie einen weisen Alten aussehen ließ. "Wie geht es ihr?"
Usuf blickte zur Decke, wo die Lampe noch immer ihre Kurven zog.
"Nicht viel besser."
"Zumindest hat sie eine gesunde Möglichkeit gefunden, mit ihrem Stress umzugehen", bot Lai an. Da er der jüngste war, fiel ihm öfter die Rolle des Nesthäkchens und Spaßvogels zu. Doch diesmal stieg niemand auf seine Vorlage ein.
"Ich hätte nicht gedacht, dass sie das Ganze so sehr aus der Bahn wirft", sinnierte Abraham und nippte an seinem Bier.
"Was hast du erwartet?", entgegnete Usuf. Er legte ein Bein über die Armlehne und rückte umständlich sein strapaziertes Gemächte zurecht. "Dass sie es einfach so wegsteckt?"
"Ist ja nicht so, als wäre sie sonst überemotional."
Usuf zog die Brauen hoch. "Reden wir von der gleichen Frau?"
"Man kann Martha ja vieles vorwerfen", erwiderte der weiße Rattenbock "Aber Impulsivität gehört wohl kaum dazu."
"Impulsivität kann man es auch kaum nennen", warf Lai ein. "Ich meine, wenn das eigene Kind..."
"Das einzige Kind", schnitt Abraham ihm das Wort ab, ehe ein Falsches sich darunter mischen konnte. Mit einem Blick gab er dem Jüngeren zu verstehen, dass dieser nicht soviel Objektivität besaß, wie er glaubte. "Ja, es ist schwierig. Da nehme ich keinen von uns aus. Und selbstverständlicht trifft es Martha am härtesten. Aber wenn wir ehrlich sind, hat es einen von uns überrascht?"
Betreten schauten die drei Rattenböcke in ihre Bierflaschen.
"Rebellisch war sie schon vorher", gab Usuf widerwillig zu.
"Und das ist eher untertrieben", merkte Lai an.
"Alles seitdem sie diesen Kater hat", schnarrte der braune Rattenbock.
"Unfug!"
Das eine Wort aus Abrahams Schnauze hallte wie ein Pistolenschuss durch den Raum, weniger laut doch mit derselben Wirkung.
Usuf und Lai sahen einander an, dann ihren älteren Geschlechtsgenossen. Fast schienen sie darauf zu warten, dass die Welt auseinander brach.
"Ich weiß, dass Martha das nicht hören will. Schon gerade jetzt nicht", sagte Abraham, und stellte sein Bier bedächtig auf den Tisch. "Aber ist es nicht an der Zeit, dass wenigstens wir uns den ungeschönten Fakten stellen? Oder wie lange wollen wir noch so tun, als wäre sie zuvor noch unberührt gewesen?"
Usuf kratzte sich den Nacken. "Der Vorfall in der Schule kann kaum der Erste gewesen sein. So was erfordert Übung."
"Und nicht wenig!" Abraham blickte seinen brauen Artgenossen vielsagend an. "Weißt du besser als ich."
Usuf nickte zustimmend. "Nicht zu vergessen, die kleine Elefantin mit der sie zelten war. Von der durfte Martha auch nichts wissen."
Lai fielen fast die Augen aus dem Kopf, doch noch bevor er fragen konnte antwortete Usuf schon "War vor deiner Zeit."
"Von der Episode in der Übergangsklasse ganz zu schweigen." Abraham schlug die Hände vor die Augen. "Machen wir uns nichts vor, meine Herrn. Wir haben ein kleines Flittchen groß gezogen."
"Welch ein Schock", bemerkte Usuf trocken.
"Das ändert aber nichts an der Art, wie unser Liebling sich im Krankenhaus verhalten hat!", warf Lai ein. "Der eigenen Mutter das an den Kopf zu werfen..."
"Ja, das war zuviel. Aber auf der anderen Seite..."
"Was für eine andere Seite?"
Abraham wartete bis Usufs Aufwallen verklungen war, ehe er mit betonter Ruhe antwortete: "Die andere Seite, dass unser liebes Töchterchen einfach zu sehr nach ihrer Mutter schlägt. Schlicht und einfach. Oder was glaubt ihr, wie hätte Martha reagiert, wenn ihre Mutter versucht hätte, uns von ihrem Krankenbett fern zu halten?"
Lai holte Luft für eine Frage, doch schon antwortete der weiße Rattenbock: "Ja, auch du!"
Es verstrich ein Augenblick, in dem verschiedene Vorstellungen in verschiedenen Rattenköpfen durchgespielt wurden.
"Eher schlimmer" befand Usuf schließlich.
Abraham nickte. "Würde ich meinen. Also, darum mein Vorschlag. Ich würde sagen, die ganze Sache ist mittlerweile weit genug gegangen. Es wird Zeit, dass wir uns endlich einmischen."
"Du willst, dass wir Martha manipulieren?", hauchte der schwarze Rattenbock.
"Entspannungspolitik, Lai", entgegnete Abraham "Ich will, dass wir es als Erste einsehen. Dieser Kater wird nicht so schnell verschwinden. Also, arrangieren wir uns. Wenn wir uns zwischen die beiden Turteltauben stellen, können wir nur verlieren. Jetzt liegt es nur noch an uns, das auch Martha einfühlsam begreiflich zu machen. Ehe diese unselige Sache noch unsere Familie vollends auseinander treibt. Oder hat jemand einen besseren Vorschlag?"
Falls jener Vorschlag existierte, blieb er ungesagt.
Das Schweigen zog sich so lange hin, von der Treppe aus in den Flur fiel. Dem folgte bald ein zerraufter, grauer Rattenmann, der mühsam in das Wohnzimmer humpelte.
"Heute hat sie wirklich eine Laune", keuchte Boris, nahm sich ein Bier und stürzte es in einem Zug herunter. "Abraham, das wir dein Auftritt."
"Wie kaum anders zu erwarten", meinte der weiße Rattenbock. Mühsam erhob er sich von der Couch und bewegte seine Gelenke bis sie knackten. Verstohlen lächelte er seinen Artgenossen zu. "Es bleibt einem ja nichts erspart."
Dann blickte er zu Lai und bot ihm eine Hand an. "Wie wärs mein Kleiner, hilfst du einem alten Mann?"
Ein Grinsen erstrahlte auf der Schnauze des schwarzen Jünglings. Er sprang wie eine gespannte Feder in die Höhe.
Schwer atmend lag die schlanke Ratte auf einem Berg aus Kissen. Große Flecken ihres graues Fells hafteten verklebt an ihrem Leib, doch ihre Tasthaare bebten weiter unter dem wütenden Zucken ihrer Schnauze. Objektiv betrachtet lag ihre Jugend schon eine Weile zurück, doch ihre konzentriert verzerrten Gesichtszüge glätteten die Falten um ihre Augen und die Mundwinkel für den Moment. Laut seufzend legte sie beide Hände auf ihre Augen und presste die Fingerspitzen auf ihre Schläfen. Schon verflog die Ablenkung der Lust wieder, und ließ den vergangenen Tag erneut in die Höhe steigen. Die Erinnerung kreiste in ihrem Kopf, lästig und beständig wie eine besonders hartnäckige Fliege. Es fühlte sich an, als schleife sie sich an der Innenseite ihres Schädels ab, nicht einmal mehr richtige Worte oder Zusammenhänge, nur noch die kreischende Stimme ihrer Tochter „Eher ihn als dich. Eher ihn als dich. Eher ihn als dich!“
Lautes Knirschen drang an ihre Ohren, ihr Kiefer vibrierte vor Anspannung. Vertrauter Schmerz durchdrang ihre Zähne.
„Wolltest du dir das nicht abgewöhnen?“, fragte eine sanfte, tiefe Stimme. Gewicht drückte die Matratze auf ihrer Seite ein, und sie spürte die Wärme eines nahen Körpers. Langsam legte ihr nackter Schwanz sich zurück auf das Bett, ein Zeichen der Entspannung, wenn auch nur ein Kleines. Die Ratte zog die Hände tiefer und blickte durch die Lücken zwischen den Fingern. Das weiße Fell ihres Mannes strahlte förmlich im weichen Licht der Nachttischlampe.
„Abe“ raunte die graue Ratte und versetzte ihrem Mann einen halbherzigen Schlag, nur um sich gleich darauf von ihm in die Arme schließen zu lassen. „Abe, wie konnte sie das nur sagen?“
Der weiße Rattenbock strich seiner Frau zärtlich den Wangenpelz glatt.
„Ach Martha“
„Sie hat es ehrlich gemeint, Abe. Ich konnte es in ihrer Stimme hören! Versuch erst gar nicht, es mir auszureden. Sie hat jedes Wort so gemeint!“
„Martha“, flüsterte Abraham in ihr Ohr, ehe er begann ihren Nacken zu küssen.
„Abe“, hauchte die graue Ratte leise „Abe, Usuf und Boris haben es schon versucht, ich kann nicht...“
„Ich weiß“, wisperte der weiße Rattenbock „Darum hab ich mir Hilfe mitgebracht.“
Martha gab einen kurzen Schreckenslaut von sich, als Lais schwarze Arme sich um ihre Hüften legten. Geschickt umging er die Narbe, die sich unter dem weichen Bauchfell verbarg.
„Werde ich dir schon zu viel, alter Mann?“
Voll falscher Entrüstung wich Abe zurück, ohne die graue Ratte los zu lassen. „Alter Mann? Soll ich etwa deine Mutter anrufen, und mich über deine Spitze Schnauze beschweren, kleines Fräulein?“
Der absurde Tonfall in seiner Stimme berührte etwas tief in Martha, tiefer noch als all der Kummer und der Schmerz dieses Tages. Die Erinnerung war da, noch bevor sie es verhindern konnte. Vor den Narben, vor dem Grauen, hatte es andere Kämpfe gegeben. Doch diese waren anders gewesen, voller Sicherheit und gerechtem Zorn, gegen übermächtige, riesige Autorität.
„Mutter“, murmelte sie verträumt „Weiß du noch, wie sie damals gegen uns gewettert hat. Und du hast ihr noch am Besten gefallen.“
„Mhm“ gurrte Abraham, während sein Kopf langsam nach unten strich bis er einen harten Nippel zwischen seinen Zähnen hatte.
Martha zuckte zusammen, keuchte und packte die Schultern des weißen Rattenbocks fester. Zugleich schmiegte Lai sich an ihren Rücken, und drückte die Schnauzenspitze in ihre Achsel. Die graue Ratte wand sich zwischen den Körpern ihrer Geliebten, bildete die natürliche Mischung zwischen schwarzem und weißem Rattenfell.
„Sie sagte, es würde nie funktionieren. Sagte, jeder müsse sich entscheiden.“
„Aber wir haben es ihr gezeigt“, flüsterte Abraham als er zu dem anderen Nippel wechselte.
„Das haben wir.“ Martha streckte sich, bekam die Schultern beider Rattenböcke zu fassen und grub ihre Finger tief in den Pelz ihrer Ehemänner.
„Komm her!“ Abraham zog sie an sich, legte ihr Bein über seine Hüfte. Seine Ohren zuckten, als er das Schmatzen ihrer nassen Schamlippen hörte. Der Geruch ihrer heißen Weiblichkeit, vermischt mit frischem Samen, stieg auf wie der Duft einer verlockenden Frucht. Gierig presste Abraham die Schnauze auf den Mund seiner Frau, sog an ihrer Zunge während Martha sein hartes Fleisch an sich zog. Mit lautem Schlürfen drang der weiße Rattenbock in seine Frau, sein Schaft glitt in ihren Bauch wie ein Schwert in eine maßgefertigte Scheide.
Die graue Ratte schnappte nach Luft.
Lai drückte sich an sie, seine Hände wanderten nach oben, umfassten mit zärtlicher Kraft ihre Brüste. Seine Fingerspitzen zwirbelten die nass geleckten Nippel.
Martha wand sich zwischen den Händen der beiden Rattenböcke. Ihre Hüften tanzten in altgewohntem, doch immer wieder neuem Rhythmus. Ihre Muskeln, ihr Fell noch heiß von den vorherigen Tänzen. Entsprechend erschöpften sich ihre Kräfte schneller, doch nicht so ihr Verlangen.
„Mehr“, brachte sie keuchend hervor. „Mehr!“
Abraham packte den schlanken Leib, hielt sie fest und packte zugleich ihre Hinterbacken. Martha gab ein verlangendes Japsen von sich, als die kraftvollen Finger ihren schmalen Hintern öffneten. Lai verlor keine Sekunde. In einer einzigen schnellen Bewegung fischte er die angebrochene Flasche aus dem Fach seitlich am Bett, und bedeckte seinen eigenen prallen Schaft mit Gleitgel.
Die graue Ratte fühlte die Bewegungen der Matratze. Im Griff ihres Mannes konnte sie sich kaum noch bewegen, doch drehte sie den Kopf und blickte zu dem schwarzen Rattenbock auf.
„Mehr!“, verlangte sie atemlos.
Und freudig gehorchte Lai.
Marthas Augen quollen hervor, röchelnd drückte sie sich nach hinten und bemühte sich, sich zu öffnen. Ihr geübter Muskel gab nach, aus dem Ausgang wurde ein Eingang als der schwarze Rattenbock langsam in ihren Arsch eindrang.
Kraftloses, jedoch freudiges Wimmern drang aus Marthas Schnauze, und die beiden Männer begannen sich im Gleichklang zu bewegen. Wie eine Maschine aus gut abgestimmten Teilen, stießen sie vor und zogen sich zurück, immer abwechselnd, zärtlich und doch voller Kraft. Dabei küssten die beiden Rattenböcke beständig Hals, Nacken und Schnauze ihrer Frau, deren Stimme sich mehr und mehr in tonlosem Quieken verlor.
Erfahrung auf Jahrzehnten vermischte sich ihn der Bewegung aller Drei, Martha empfing die Früchte als Erste. Ihre Schenkel krampften, schlangen sich fest und fester um die Hüften des weißen Rattenbocks. Wie Schockwellen zog das Beben von ihrem Unterleib aus, erfasste ihre Schultern, ihre Arme. Kreischend klammerte sie sich an die Schultern beider Männer, riss sie an sich und empfing alles was sie zu geben hatten.
Im Abstand nur weniger Sekunden verloren Beide ihren Kampf gegen den wundervollen Leib ihrer Liebsten. Brüllend zogen sie sich aneinander, verkrampften sich zu einem einzigen Knäuel, und vergossen ihren Samen tief in den Bauch der grauen Ratte.
Schwer atmend blieben sie liegen, aneinander geklammert wie Teile des legendären Rattenkönigs. Doch um soviel glücklicher.
Abraham glaubte, kurz eingenickt zu sein als das Bett sich erneut bewegte. Saumselig öffnete er ein Auge, und sah wie Boris und Usuf zu ihnen auf das Lager stiegen. Der braune Rattenbock schmiegte sich wie eine Decke längs an Marthas Körper, während Boris sich quer über sie legte. Ohne viel Federlesen drückte dieser seine spitze Schnauze zwischen die Körper, saugte Abrahams erschlaffenden Penis in den Mund und begann ihn sauber zu lutschen. Abraham hielt seine Frau im Arm, ebenso wie seine übrigen Ehemänner, und dämmerte entspannt hinweg.
„Ich weiß im übrigen genau, was du aus mir raus kitzeln wolltest“, raunte Martha nach einer Weile. Sie streckte sich, soweit die auf ihr liegenden Rattenböcke dies erlaubten.
„So?“, fragte Abraham ohne sich zu bewegen.
„Du konntest es dir nicht verkneifen, meine Mutter in die Sache mit hinein zu ziehen.“
„Hat es denn funktioniert?“, fragte der weiße Rattenbock.
„Dieser verhinderte Panther ist eine Schlampe, daran ändert noch soviel Ablenkung nichts. Er ist nicht gut für Alice!“
Abraham strich ihr über die Wange.
„Mag sein. Aber hat Alice nicht auch verdient, das selbst heraus zu finden?“
Martha presste erneut die Zähne zusammen, für einen Augenblick fürchtete Abraham, alles könnte umsonst gewesen sein. Doch dann entspannten sich ihre Gesichtszüge.
„Aber sie ist mein kleines Mädchen!“
Abraham drückte seine Stirn in den Nacken seiner Frau. „Meins doch auch. Und Boris, und Usufs, und mittlerweile auch Lais. Sollten wir nicht alle für sie da sein? So, oder so?“
Martha gab ein Brummen von sich, mit viel Fantasie eine Zustimmung und vergrub sich tiefer unter ihren Ehemännern; bis letztlich nur noch ihre Schnauze und die Schwanzspitze hervorragte.
„Solche Sachen können ganze Familien auseinander reißen. Wenn man sich erst einmal darauf einlässt.“ Leise kicherte Abraham in sich hinein. „Da könnten wir uns gleich noch darüber Gedanken machen, wer Alice gezeugt hat.“