Weder Glasschuh noch Haselnuss

Story by Were-Gato on SoFurry

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Es weihnachtet, wieder einmal. Eine Möglichkeit zurück zu blicken, was sich denn seit dem letzten Jahr wohl verändert haben könnte...


Weihnachten, eine Zeit der Wunder.

Wie etwa der Fakt, das ich tatsächlich endlich einmal wieder eine Geschichte beenden konnte!

Gloria, Hosianna, Delirium!

Wie immer gilt natürlich, das trotz des festlichen Themas dieser Text nicht für die Augen unschuldiger Kindlein gedacht ist, also bitte nur lesen wenn man auch mit ein wenig festlichem Pfui-Pfui klar kommt. :) Kommentare und Wertungen werden natürlich wie immer gern gesehen.

Unabhängig davon bleibt nur noch zu sagen; Frohe Weihnachten!

Weder Glasschuh noch Haselnuss

(eine pöse Furry-Fantasy)

Der Weihnachtsball des Bürgermeisters. Das Event der Wintersaison. Für die Unglücklichen, die dem Zauber von Weihnachtsmann, Väterchen Frost und Christkind entwachsen waren, der nächst bessere Fokus der Vorfreude.

Jedoch nicht für alle.

Die Hand der graubraunen Ratte zitterte, umso mehr je näher sie ihrem Ziel kamen. Vinz fasste Alices Finger fester und legte ihr zugleich den Arm enger um die Schulter. Dafür erntete er einen giftigen Blick von der älteren Ratte auf dem Nebensitz.

Das Gefühl umzingelt zu sein wurde davon nicht besser. Vinz, einzige Katze in einem Wagen mit sechs Ratten, davon ihm nur eine wohlgesinnt, konnte die Anspannung förmlich in der Luft schmecken. Wie ein Gewitter, dass nur auf den ersten Donnerschlag wartete.

Der Wagen kam zum stehen. An den Fenstern rieselten Schneeflocken vorbei, die sich im düsteren Zwielicht grau ausnahmen.

"Geht ruhig schon rein, ich parke noch", sagte der weiße Rattenbock auf dem Fahrersitz.

"Ach Abraham, lass das doch die Automatik machen", entgegnete ältere Rattenfrau genervt, doch ihr Ehemann ließ sich nicht davon abbringen.

Vinz stieg als Erster aus und bot Alice den Arm an. Nach den Monaten der Therapien, der Reha und des Trainings war es nun nur noch Etikette.

Alice streckte die Hand aus und ließ sich helfen. Vinz schlanke Gestalt ragte für einen Augenblick über ihr auf und verdeckte alles Licht. Er trug einen Anzug, der wunderbar mit dem Muster seiner schwarz-weißen Fellzeichnung harmonierte. Einstecktuch, gestärkte Hemdbrust, Manschettenknöpfe, selbst Gamaschen an den Pfoten; das volle Programm. Ihr wartender Kavalier.

Sein rascher Griff verhinderte auch, dass Alices Kleid in den Schneematsch tauchte. Die graubraune Ratte zuckte zurück, ihre Glieder erstarrten, da spürte sie die Hand des Katers auf ihrem Rücken. Er rückte den opaleszierenden Stoff zurecht, so dass sie ihren Schwanz zur Stütze nehmen konnte. So erschien das schräg geschnittene Kleid weniger weit.

Sie traten beiseite und ließen den Rest der Familie aussteigen. Alices Mutter Martha räusperte sich verhalten.

"Ihr könnt schon einmal hineingehen, wir warten noch auf Abe." Dabei verdrehten sich missbilligend ihre Augen, unklar wem es gelten mochte.

Vinz nickte und bot Alice seinen Arm an.

"Wollen wir?"

Die graubraune Ratte nickte und ließ sich von dem Kater die Treppe empor führen, während ihre Mutter mit drei ihrer Ehemänner zurückblieb.

Der Weihnachtsball des Bürgermeisters, eine Tradition so lange es die Stadt schon gab. Selbst in den dunkelsten Zeiten war niemand davon abgerückt, und auch heute strahlte die Stadthalle hell wie ein Stern in der Finsternis.

Die Türen öffneten sich vor ihnen, und das Foyer nahm sie auf. Die Kälte der Außenwelt blieb zurück, und die mühsam umgewälzte Hitze hunderter Körper legte sich wie eine schwere Wolldecke über den Raum. Die verspielt gedrehten Säulen hingen voll blättriger Girlanden, in denen winzige Lichter glitzerten. Die eleganten Wandleuchter trugen falsche Kerzen, ein Kompromiss zwischen Festlichkeit und Sicherheit. Ein Sammelsurium an Bedienungen in grünen Livreen wanderten ziellos durch die Menge und reichten winziges Gebäck. Bezeichnenderweise war keiner von ihnen angestellt, der Ball hatte seinen Anfang in gemeinschaftlich gefeierten, lang zurückliegenden Weihnachten, und im Prinzip war er das noch immer. Die Gäste des Vorjahres organisierten, kochten und bedienten jedes Jahr die nächsten Ballbesucher.

So unauffällig wie möglich zerrte Vinz an seiner Fliege. Es rächte sich, dass er den Anzug schlicht auf Größe bestellt hatte. Alice hielt noch immer seinen Arm umklammert.

"Willst du noch warten?", fragte er, gerade laut genug um das allgegenwärtige Rauschen von Stimmen zu durchbrechen. "Meine Eltern sind sicher schon drin, Mom hasst es zu spät zu kommen, darum ist sie immer schon zu früh. Sie nennt es, auf der Lauer liegen, aber Dad meint..."

"Plätzchen?", fragte ein älterer Dachs und hielt ihnen ein Tablett vor die Nase. Alice schüttelte ruckartig den Kopf, Vinz spießte ein filigranes Wölkchen aus Buttercreme mit der Kralle des kleinen Fingers auf.

"Das sind wir, nächstes Jahr", sinnierte Vinz lächelnd als der Dachs zur nächsten Gruppe von Gästen weiter stiefelte. "Was meinst du, servieren wir auch? Vielleicht merkts ja niemand, wenn ich die Hose nicht ganz zu mache, was meinst du?"

Eine Schar lärmender Kinder rauschte die Treppe herab und in den Festsaal.

"Naja, vielleicht besser nicht", meinte der Kater, die Buttercreme verschwand in seinem Mund. "Angeblich ist Susan Heyman heute Abend auch hier. War sie nicht mal mit dir in einer Grundschulklasse? Ich dachte, wir könnten.... Was hast du?"

Unbemerkt von allen Umstehenden gruben sich Alices Finger tiefer und tiefer in den Arm des schwarzweißen Katers. Sie ließ sich nicht länger nur stützten, sie klammerte sich mit aller Kraft an ihn. Vinz senkte den Kopf und jähe Kälte erfüllte seinen Magen, als er den Ausdruck nackter Panik in den Augen der Ratte sah. Ohne groß nachzudenken zog er Alice mit sich, zurück in Richtung der Außenwand, wo ein schmaler Tannenbaum eine ruhige Ecke schuf. Das nahe Fenster spendete zudem einen Hauch von Kühle gegen die überheizte Luft des Vorraums.

"Wie geht es dir?", fragte Vinz gehetzt. Er stützte sie fester, befühlte ihre Stirn, tastete nach seinem Telefon ohne sie auch nur einen Augenblick loszulassen. "Sind es die Muskeln? Warte, die Klinik ist gleich um die Ecke. Lass mich sie nur anrufen, und sofort sind sie..."

"Vinz" Alices gepresste Stimme ließ den Kater aufhorchen. "Nicht, es ist nicht... so was. Ich... ich kann nur nicht."

Erleichterung und Verwirrung durchspülten Vinz Kopf zu beiden Seiten, und mündeten in einem ziemlich dümmlichen Gesichtsausdruck.

"Aber, du fällst mir nicht um?"

"Nein"

Keuchend ließ der Kater seinen Atem entweichen.

"Entschuldige" Die Ratte hielt den Arm noch immer fest umklammert. "Ich wollte dich nicht erschrecken."

Vinz legte auch den zweiten Arm um sie. "Solange es dir nur gut geht, erschreck mich soviel du willst." Er beugte sich vor und leckte ihr beruhigend den Nacken.

"Nein, es war dumm von mir." Nervös strichen ihre Hände über ihre Schnauze. "Ich... ich hab durchgedreht."

"Möchtest du gehen?", fragte der Kater ohne mit dem Lecken aufzuhören. "Wir können sofort..."

"Nein!" Die graubraunen Ratte schien auf seltsame Art zu schrumpfen. "Nein, alle haben sich so auf den Ball gefreut. Da kann ich doch nicht..."

"Das spielt keine Rolle!"

"Nein" Alice stieß ein frustriertes Zischen aus. "Es ist nur... Hätte ich nicht dieses verdammte Kleid angezogen! Es ist mir jetzt viel zu weit, ständig hab ich das Gefühl, ich würde es verlieren. Jede Bewegung erinnert mich nur wieder ans krank sein."

Ein Moment der Stille war zwischen ihnen, während die Kinderbande jaulend zurück ins Obergeschoss raste. Die Hand des Katers strich langsam über über graubraunes Rattenfell.

"Verstehe", sagte Vinz schließlich. Sein Blick wanderte an Alices Schultern vorbei durch das Foyer, bis er an einer der Servierenden hängenblieb.

"Dürfte ich dir was vorschlagen?", fragte er grinsend, und deutete mit der Nase in Richtung der Unisex-Toiletten.

Der Ballsaal strotzte vor Dekoration. Von geschmackvoll bis kitschig, von makelloser Profiarbeit bis zu verschmierten Kinderzeichnungen, fand sich jede Art festlichen Schmucks zu einer weihnachtlichen Kaskade zusammen. Die entlang der Wände gruppierten Tische wurden durch Bahnen grünlich luftigen Stoffs getrennt, an denen sich der Schall brach und so noch Gespräche ermöglichte. Dazwischen bewegten sich die Gäste des letzten Jahres in festlichen Livreen, und taten ihr Bestes nicht mit vereinzelten Tänzern oder tobenden Kindern zusammenzustoßen. Über all dem ertönte, wo sie noch zu hören war, Weihnachtsmusik in einem bunten Mix verschiedener Stilrichtungen, und komplettierte so das festliche Chaos.

"Jetzt halt dich doch mal gerade!", zischte eine getigerte Katze an einem Tisch im vorderen Drittel der Halle ihrem Ehemann zu. Dieser, ein kräftiger doch untersetzter Kater mittleren Alters, drückte seufzend den Rücken durch und ließ sich widerwillig die Fliege an seinem Kragen richten.

"Es ist der Anzug, der zieht mich runter", meinte er entschuldigend.

"Im Ernst?" Die grünlichen Augen seiner Frau blitzten auf. "Jeden Tag trägst du zehn Kilo Werkzeug in deiner Hose herum, und ein Sakko zieht dich nach unten?"

Der bullige Kater versuchte sich in einem verwundbaren Kätzchenblick, was bemerkenswert absurd aussah.

"Es ist die mit dem Anzug verbundene Erwartungshaltung und der soziale Druck, die mich herunter ziehen."

"Sicher doch" Die getigerte Katze verdrehte die Augen zum Himmel. "Scott, manchmal frage ich mich, was ich jemals an dir finden konnte."

"Was, es war nicht das Werkzeug in meiner Hose?"

Noch ehe die getigerte Katze etwas erwidern konnte, wurde einer der dünnen Vorhänge aufgezogen, und ein weißer Rattenbock im dunklen Anzug ließ eine ganze Entourage weiterer Ratten ein. In rascher Folge nahmen die graue Rattenfrau und ihre vier Ehemänner Platz.

"Sind wir zu spät?", fragte Martha nach den kühlen Begrüßungsformalitäten. Es ging schnell, schließlich kannte man sich schon.

"Ach wo", winkte Scott lapidar ab. "Joanne und ich sind immer schon früher dran. Sie wissen schon, auf Beute lauern und all so was."

Den strafenden Blick mit dem seine Frau den unsensiblen Witz quittierte, übersah er ganz gekonnt.

"Sind die Kinder noch nicht da?", fragte Martha, auch um möglichst rasch das Thema zu wechseln.

"Morry wollte nicht zum Ball, er ist bei seiner Oma geblieben. Christy ist mit den anderen Kindern unterwegs, die keine Kinder mehr sein wollen. Pubertät eben." Joanne unterstrich ihre Worte mit flinkem Gestenspiel. "Und Vinz wollte doch ohnehin mit euch fahren, oder?"

Für einen Moment überlagerte ein dunkler Ausdruck Marthas Miene.

"Ja, er und Alice waren mit uns im Auto", sagte Albert rasch. Der weiße Rattenbock blickte sich übertrieben um. "Sind sie noch nicht rein gekommen?"

Ehe jemand antworten konnte erschien eine Bedienung, ein breit gebautes Gnu, und nahm ihre Bestellungen auf. Bier für die Rattenmänner, White Russian für Joanne, Wein für Martha und für Scott Kakao mit Zimt. Noch ehe der Vorhang wieder zu Boden fiel, drang ein mehrstimmiges Raunen aus der Halle herein, das für einen Augenblick selbst das allgemeine Murmeln übertönte.

Wie auf ein geheimes Stichwort rückten die Köpfe aller am Tisch sitzenden herum, in ihren Blicken ein Ausdruck jähen Wissens und stummer Verzweiflung. Abraham saß dem Haupteingang am nächsten, folglich blieb es ihm den Vorhang beiseite zu schieben und den Blick auf das große Eingangsportal frei zu geben.

Dort standen sie. Eine graubraune Ratte mit einem zweifelnden Ausdruck auf dem Gesicht. Ihren mageren Körper unter einem gut geschnittenen, dunklen Anzug verborgen. Sie rückte sich noch ihre Fliege zurecht, als ein schwarzweiß gezeichneter Kater verspielt an ihre Seite trat. Dieser trug ein schräg verlaufendes Kleid aus opalisierendem Gewebe. Sein flauschig aufgeplusterter Brustpelz füllte den Stoff gerade genug aus um nicht zu schlackern. Eine seiner Schultern blieb unbedeckt, und nur in der Mitte spannte es ein wenig. Dabei gab er sich die tänzelnde Pose einer stolzen Trophäenehefrau, eng an den Arm der Ratte geschmiegt, während er flüchtig Bekannten zuwinkte.

Für einen Augenblick waren vielleicht nicht alle, doch die meisten Blicke im Raum auf das Paar gerichtet. Als dieser verstrichen war, und die vorherigen Gespräche wieder einsetzten, ergriff Vinz Alices angebotenen Arm, und ließ sich von ihr an den Tisch der Eltern führen.

"Ihr konntet es nicht lassen, nicht wahr?" Wie vergiftete Dolche richteten sich Marthas Augen auf das Paar, ehe sie schnell an Vinz hängen blieben. "Immer ein großer Auftritt, immer der Mittelpunkt, ganz egal wo oder wie."

Die Rattenmänner blieben still, Joanne putzte ihren Handrücken und Scott lehnte sich zurück als wolle er jederzeit aufspringen.

"Mama", begann Alice in gepresster Ruhe. Ihre Hände umklammerten einander. "Das mit dem Kleid war ein Fehler, ich war damit nicht... ich fühlte mich nicht wohl, und als Vinz dann vorschlug..."

"Das dachte ich mir!" Im Gesicht der älteren Ratte blitzte etwas auf. "Er!"

Vinz nickte freundlich, als nehme er den in der Luft vibrierenden Zorn überhaupt nicht wahr.

"Ich" Er legte seine Hand auf Alices, und schob seine Finger mühsam zwischen die ihren. "Mein Anzug war einfach zu eng, das hat man davon wenn man ohne Anprobe bestellt. Jedenfalls hatte Alice noch ein Einsehen mit mir, und hat sich breitschlagen lassen zu tauschen." Protzig drückte er die Brust vor, als wollte er einen Busen vortäuschen. Es knisterte als er sich nach vorne lehnte. "Ich weiß nur nicht, ob das so meine Farbe ist."

"Es ist mir vollkommen gleich, was du anziehst!", zischte Martha in einem Versuch ihre Stimme ruhig zu halten. Ihr Kopf bewegte sich ruckartig. "Alice, wenn du dich nicht wohl fühlst, dann müssen wir ins Krankenhaus, es kann immer noch Komplikationen..."

"Nein Mama!", unterbracht Alice den anbrechenden Wortorkan "Nicht so etwas. Es war mehr... mehr Kopfsache."

Marthas Blick fixierte Vinz erneut.

"Und du warst dir nicht zu schade, das für ein Crossdressing Spektakel auszunutzen?"

"Mama!", entgegnete Alice entschlossen "Vinz nutzt mich nicht aus!"

"Das bemerkt man selbst nie." Die ältere Ratte atmete tief. "Alice, ich möchte nicht dass du irgendwann einmal zurückblickst, und siehst wie viele Chancen dir diese Art von Selbstinszenierung verstellt hat."

"Verzeihung...?", knurrte Joanne tief aus der Kehle, doch ein flehender Blick ihres Sohnes ließ sie innehalten.

"Chancen?" Die graubraune Ratte starrte wiederum ihre Mutter fragend an. "Mama, wovon redest du?"

"Die Art wie sie dich wahrnehmen, schon allein all die Leute hier. Willst du denn wirklich nur Teil der Scharade eines anderen sein?"

Nun wallte auch Alices Zorn auf.

"Mama..."

"Wer bekommt den White Russian?" Wie ein Skalpell zerschnitt die quietschend fröhliche Stimme die in der Luft summende Spannung. Ein schmales Reh im grünen Minikleid trat durch den Vorhang, und balancierte dabei geschickt das Tablett mit den Getränken. Joanne nahm den Drink entgegen, und ihre Krallen kratzten über das Glas. Der Reihe nach verteilte die Kellnerin Bier, Wein und Kakao.

"So, das wären dann glaube ich alle, wenn sie... Vinz?" Das Reh fiel dem Kater um den Hals. "Vinz, zu Schlingel, ich wusste gar nicht dass du dieses Jahr hier bist."

"Hallo Shelly", begrüßte sie der Kater "Es kam wohl nicht zur Sprache."

"Ja ja, geschieht mir Recht wenn ich mir freinehme wenn du deine Runde drehst", zwinkerte das Reh. Sie musterte ihn von oben bis unten. "Wundervolles Kleid, ich liebe es! Aber Vinz, sei bitte stark, ich muss dir sagen; du hast einfach nicht die Hüften dafür." Übermütig kicherte das Reh. "Bist du alleine da?"

Erst jetzt achtete sie auf die Gesichter in der weiteren Runde. "Oh, Hallo Boss" Joanne nickte ihr nur zu, ehe sie den Mund öffnen konnte begann Shelly erneut. "Dann hast du ja die ganze Familie dabei. Hoffentlich habt ihr einen großartigen Abend. Aber das..." Ihr Blick strich über die Ratten und erreichte endlich die Jüngste. "...das bedeutet, du musst Alice sein?"

Noch überrumpelt brachte die Angesprochene ein "Ja" hervor. Und schon schlangen sich schmale Arme um ihre Brust.

"Yeahhh, endlich lernen wir uns mal kennen. Ich bin Shelly, ich arbeite bei Infi-Night. Gehts dir mittlerweile wieder besser? Sicher, du blühst ja geradezu. Wenn ich da noch als letztes Jahr denke..." Sie deutete auf Vinz "Dieser unmögliche Kerl hat natürlich versucht, es zu verbergen, aber ich hab schon bemerkt wie sehr du ihm gefehlt haben musst."

Halb von Zuneigung erdrückt brachte Alice nicht mehr als einen verwunderten Laut heraus.

"Liebling, wo bleibst du denn?", frage eine dumpfere Stimme von draußen her. Der Vorhang wurde zurückgeschlagen, und ein breit gebauter Hase in grünem Mantel schob den Kopf herein "Tisch zwei braucht noch Knabberzeug, und die Buntstifte..."

"Stadtrat Kamalan?", fragte Boris verblüfft. Der braune Rattenbock hatte den ganzen Abend noch nichts gesagt. "Sie sind auch hier? Hätte ich das gewusst, hätte ich meinen Vorschlag noch gleich..."

"Ah ah ah, Aaron!", fuhr Shelly beiden dazwischen "Nichts da mit Stadtrat und Wichtig sein. Heute Abend, nur Bedienung. Heute Nacht, nur mein Schätzchen!"

Kichernd löste Shelly sich von der jungen Ratte, wie ein Oktopus der eine Koralle losließ. Sie packte den Hasen am Kragen, drückte ihm ein Küsschen auf den Wangenplüsch und schob ihn durch den Vorhang.

"Bin sofort wieder da", sagte sie schnell "Und Alice, wenn dir mal der Sinn nach Schuhen steht, komm unbedingt zu mir. Dann unterhalten wir uns mal ausgiebig über den felinen Tunichtgut da."

Sie zwinkerte Vinz zu und verschwand ins Gedränge.

Für eine ganze Weile wusste niemand recht was zu sagen. Dann straffte sich Alice und fasste ihre Mutter fest ins Auge.

"Was war das zuvor noch mit verbauten Chancen?"

"Alice, ich..."

"Genau, du! Das merkst du nicht mal, oder? Deine Meinung, deine Perspektive, dein Ratschlag."

Schwungvoll erhob sie sich und trat vom Tisch zurück. "Mein Tanz!"

Sie gab sich eine aufgeplusterte Pose und bot Vinz die Hand an. "Darf ich bitten?"

Der schwarzweiße Kater ergriff die Rattenfinger und gemeinsam schlüpften sie durch den Vorhang. Martha konnte den beiden nur noch hinterher starren. Zu ihrem Glück bemerkte sie nichts von der Mordlust, die in Joannes Augen schimmerte.

"Du kannst übrigens ruhig führen", flüsterte Alice ihrem Kater zu.

"Wozu denn?", murmelte dieser. Er musste sich ein wenig herabbeugen, um den Kopf an ihre Schulter zu legen. Kater und Ratte bewegten sich über die "Tanzfläche" zwischen den Tischen im Takt einer Melodie, die nur sie fühlen konnten. Irgendwo im Hintergrund dudelten Weihnachtslieder der unterschiedlichsten Couleur, aber ihr Klang verschwand fast vollständig im Reden und Rufen und Bellen der Festgäste. Es spielte keine Rolle.

Behutsam, ohne einander los zu lassen, drehten sie sich und ließen die Bedienungen vorbeihuschen, wichen einer Schar lärmender Halbstarker aus und drifteten ziellos durch die Menge. Es gab keine Richtung, keinen Pfad und kein Finale, sie hielten einander nur fest.

"Danke", flüsterte Alice schließlich. Vinzes Ohren richteten sich vollends auf sie aus, schirmten den von überall sonst einstürmenden Schall ab.

"Wofür?"

"Dass du meiner Mutter nicht ins Gesicht gesprungen bist, dass du mein Kleid trägst, dass es dir viel besser steht als mir." Sie blickte in seine blau schimmernden Augen. "Dass du da bist."

Vinz leckte kurz am Nacken der Ratte, ein leises Schnurren verließ seine Kehle.

"Ist mir ein Vergnügen. Wobei ich glaube, dass deine Mom von meiner mehr zu befürchten hatte." Er fasste sie enger, wog sich mit ihr in unhörbarem Takt. "Im Gegenzug, Danke dir dass du gesund wirst. Danke dir, dass du mich erträgst." Er grinste. "Und danke dir, dass du auf all die übrigen Jungs und Mädels nicht eifersüchtig wirst."

Alice erwiderte das Grinsen. Ihre Hand rutschte nach unten. "Solange ich meinen Teil davon habe, gern geschehen."

"Versprochen", raunte der schwarzweiße Kater. Seine Augen huschten für einen Moment nach oben. "Hast du gesehen, wo wir gerade stehen?"

Mit einem sanften Stups führte er ihr Kinn nach oben, und auch sie sah den prächtigen Kronleuchter über ihren Köpfen strahlen. In den ausladenden Armen des riesigen Gebildes, dass wie eine umgedrehte Baumkrone aussah, prangte eine Vielzahl von Mistelzweigen, beinahe genug um die falschen Kerzen zu verdecken.

"Erproben wir einen Aberglauben?"

Verschmitzt funkelte die Ratte ihn an. "Brauchst du neuerdings eine Ausrede?"

"Mir ist jede Ausrede recht!"

Vinz wollte sie an sich ziehen, in einer großen romantischen Geste sie in seine Arme schleudern; Alice kam ihm zuvor. Wie eine Feder schnellte sie gegen ihn, packte ihn so fest dass er seine Arme nicht mehr gebrauchen konnte, und presste ihre Schnauze auf die Seine. Ihr Kuss, gleich einem tobenden Wüstenwind, brannte alle Kälte aus ihren Leibern. Und schlanke Rattenfinger gruben sich tief in des Katers Hinterbacken.

Joanne Curlson brauchte Luft. Die getigerte Katze entschuldigte sich kurz und verließ den Tisch. Nicht dass es jemanden sonderlich störte. Scott hing mit zwei der Rattenmänner, Boris und Usuf erinnerte sie sich, über einem Stapel Servietten und einer kleinen Schachtel Buntstifte. Abraham redete noch immer auf seine Frau ein, und je weniger sie an diesem Abend von Martha hörte, desto besser.

Geschmeidig ließ sie den Vorhang hinter sich, reihte sich ein in das Gedränge der Leiber und versuchte eine Strömung in Richtung Ausgang zu erreichen. Dabei sah sie kurz wie ihr Sohn und seine Freundin auf der Tanzfläche standen, und versuchten sich gegenseitig aufzufressen. Kopfschüttelnd, doch mit einem leisen Lächeln ging sie weiter, bis sie die Tür zum Foyer erreichte. Sie durchschritt den Vorraum, wo einige der Bedienenden in Pausengrüppchen zusammenstanden, und schlenderte gemächlich die Treppe hinauf. Das Obergeschoss bestand im Wesentlichen aus Büroflächen, neutralen Räumen die einzeln zu mieten waren. Hier war für den heutigen Abend die Kinderunterhaltung untergebracht, und entsprechend viele Welpen, Fohlen, Lämmchen und dergleichen mehr wuselten kreischend durch den geschwungenen Gang. Joanne wich ihnen mit mütterlicher Gewohnheit aus, ihr Ziel lag an der Stirnseite des Umgangs. Ein großes Bogenfenster, dass sich rund um das Gebäude erstreckte. In dem runden Sockel der den Boden des Fensters bildete gab es nichts unterhaltsames für Kinder, entsprechend still war es dort.

Joanne trat nahe an den Rand und lehnte sich vor, bis ihre Stirn das kühle Glas berührte. Draußen fielen frische Schneeflocken vom Himmel. Sie atmete tief und langsam ein und aus, ganz nach bewusster Yoga-lehre. Konzentriert versuchte sie loszulassen, was in ihrem Kopf kreiste. Scotts ewige dumme Witze, seine dröhnende Art, der Lärm, die schwirrenden Stimmen die ihr Arbeitsdetails einflüstern wollten. Und allem voran den anschwellenden Drang, dieser Ratte Martha das Genick durchzubeißen. Für das was sie über Vinz gesagt hatte, wäre dies ohnehin viel zu milde gewesen. Diese kriechende, oberlehrerhafte, besserwisserische Kanaille von einer Ratte, nahm sich vier Ehemänner und wagte es dann auch noch, ihren Sohn zu kritisieren. Still dankte Joanne dafür, dass niemand gehört hatte wie ihre Finger Holz von der Armlehne geschält hatten. Zum Glück hatte Vinz das Temperament seines Vaters geerbt, sonst wäre Alice womöglich schon Halbwaise. Oder ein Fünftel... egal. Joanne versuchte sich vorzustellen, Scotts Mutter hätte in dieser Art auf sie reagiert, und jedes Szenario das sie entwarf endete in Blut.

Mit einem letzten, konzentrierten Ausatmen bemühte die getigerte Katze sich, die kreisenden Gedanken loszulassen. Es gelang nicht vollständig, gelang es nie. Aber es kehrte doch ein etwas größerer Anteil Ruhe in ihre Glieder zurück.

Sie drehte sich um, überblickte den Ballsaal. Mittlerweile waren mehr Vorhänge zurückgezogen, der Raum zwischen den Tischen wuchs zusammen, die Tanzfläche füllte sich. Vinz und Alice waren nicht mehr zu sehen. Zwischen den vielen Tischen eilten Bedienungen hin und her. Nächstes Jahr würde es an ihr sein, mitzuhelfen. Nicht dass Joanne sich drücken wollte, aber es schien ihr doch weiser um eine Position zu bitten, in der sie weniger Kontakt zu den Gästen hatte. Küchendienst vielleicht, oder Putzen. Das konnte klappen.

Während sie noch darüber nachsann, zuckten ihre Ohren auf und richteten sich in Richtung des Ganges aus. Eine vertraute Stimme drang klar wie ein hoher Glockenschlag aus all den anderen hervor. Was für eine Mutter wäre Joanne schließlich gewesen, hätte sie die Stimme ihrer Tochter nicht erkannt?

Als die getigerte Katze den Umgang erreichte, hatte sie sie bereits entdeckt. Christy eilte soeben die Treppe hinunter, und Joanne stach sofort ins Augen, dass ihren Weihnachtssweater nicht mehr trug. Dieser hing über jemandes Schultern; jemanden den Christy fest umklammert hielt.

Joanne setzte sich in Bewegung, nur mühsam unterdrückte sie das Verlangen ihrer Tochter hinterher zu spurten. Sie folgte ihr in gerade genügend Abstand, um ihre dreifarbig gemusterte Schwanzspitze nicht aus den Augen zu verlieren. Auf den letzten Stufen blieb Joanne stehen und schlüpfte hinter eine der großen Zierpflanzen, in denen Lichtgirlanden hingen. Von diesem Aussichtspunkt aus, sah sie dass Christys Sweater über den Schultern eines weitaus größeren Kuhmädchens hing. Größer im körperlichen Sinne, ihre Haltung war so gebückt dass sie mit Christy auf gleicher Höhe lag. Joanne kannte sie flüchtig, konnte sich aber nicht augenblicklich an ihren Namen erinnern. Ihre Aufmachung war sonderbar, viel zu kurzes, viel zu enges Top über der beachtlichen Oberweite und kurze Hosen, deren Farbe sich mit ihrem kaffeebraunen Fell biss. Um ihren Bauch schlang sich eine breite, halb zerfetzte Schleife, wie von einer Geschenkverpackung. Während die getigerte Katze noch überlegte hervor zu treten, kam die Väter des Mädchens aus dem Saal gestürmt. Ein breit gebauter Kaffernbüffel hob das Mädchen, eigentlich noch ein halbe Kälbchen, in seine Arme, wo sich ihr herzzerreißendes Schluchzen endgültig die Bahn brach. Der zweite Vater, ein schlankerer Stier, redete mit Christy während sein Blick ständig wieder zu dem Mädchen huschte. Joanne fühlte beachtlichen Stolz in ihrer Brust, als sie sah wie ruhig Christy mit dem Mann sprach.

Die bovine Familie brach nur wenig später auf, ohne dass das Mädchen den Arm ihres Vaters verlassen hätte. Als Christy unter der schneehaltigen Bö erschauderte, trat Joanne zu ihr.

"Hattest du nicht deinen Sweater an?"

"Chasty hat ihn gebraucht", antwortete die jüngere Katze knapp, dabei knibbelte sie beständig an ihren Fingern. Joanne legte ihre Hand darüber, fester noch als sie deren Eiseskälte darin spürte. Doch noch ehe sie weiter nachbohren konnte, fragte Christy: "Wie viel hast du mitbekommen?"

"Ich...", stockte Joanne.

Ihre Tochter lächelte verschlagen. "Du bist nicht so verstohlen wie du glaubst, Mom."

Joanne spürte, wie ihre Tochter sich ein wenig entspannte.

"Was war los?"

"Chastity Lactirce" Christy seufzte und starrte in Richtung der Tür. "Ihr Freund hat sie stehen lassen."

"Heute?", fragte Joanne ungläubig "Jetzt gerade?"

"Jetzt gerade", bestätigte die jüngere Katze tonlos. "Als sie ihm gesagt hat, dass sie schwanger ist."

"Was?" Joanne sah sich um, doch niemand schien ihren Ausruf zur Kenntnis zu nehmen. "Die Kleine? Aber die ist doch..."

"Nicht mal ein halbes Jahr älter als ich", vollendete Christy, mit einem Tonfall wie Schreckensstarre. "Hat ihre Verhütung absichtlich sabotiert, der Dummbatz, weil die Liebe ja soooo groß ist. Dann taucht sie heute hier auf, mit Schleife um den Bauch, und eröffnet ihrem Liebling den Erfolg. Und der ist gerannt. Rennt vermutlich immer noch."

Ein Zittern durchlief die Schultern der dreifarbigen Katze, und widerstandslos ließ sie sich näher an ihre Mutter ziehen.

"Kann ich ihm nicht mal übel nehmen."

"Sicher findet sich alles", versicherte Joanne.

"Klar", zischte Christy "Alles Standard, Schwangerschaft unterbrechen, Embryo einlagern, dann kann sie es später austragen oder freigeben. Wenn ihr bis dahin ein Hirn wächst. ICH hab bei der Aufklärung nicht geschlafen, Mom!"

Die getigerte Katze wusste zu gut, dass der zornige Ton nicht ihr galt, sie aber schnell dessen Ziel werden konnte. Daher sagte sie nichts, ließ nur den Schrecken langsam an sich abprallen. Im Gegenzug fasste Christy die Hände ihrer Mutter noch fester.

"Danke, dass du mich zu dem Implantat überredet hast, Mom."

Joanne lächelte in tiefer Erleichterung. "Jederzeit" Bis jetzt war ihre Tochter zweifellos das erwachsenste ihrer Kinder, mochte Vinz auf dem Papier auch fünf Jahre älter sein. Aber das konnte sich durchaus noch ändern, schneller als ihr lieb war. Sanft drückte sie ihre Stirn gegen die Schläfe des dreifarbigen Kätzchens. "Jederzeit gerne."

Nachdem Christy das Ganze halbwegs verdaut hatte, war sie wieder nach oben verschwunden. Joanne blieb im Erdgeschoss zurück und suchte die Toiletten auf. Sie stand noch am Waschbecken und strich ihre Tasthaare glatt, als die Spülung rauschte und sich eine der Kabinentüren hinter ihr öffnete. Heraus kam ein ihr überaus vertrauter schwarzweißer Kater. Gezielt warf er etwas in den Abfallschacht unter dem Automaten für Tampons, Kondome und Klistiere, dann zerrte er mit beiden Händen am Mittelteil seines opaleszierenden Kleides.

"Nicht unbedingt sehr damenhaft, was du da machst", bemerkte Joanne schmunzelnd.

Sein Kopf ruckte nach oben. In seinen blau schimmernden Augen leuchtete Freude auf, keine Spur von Verlegenheit. "Oh, hey Mom. Ist eben nicht meins."

Er drehte eine Pirouette und kam neben seiner Mutter am Waschbecken zum stehen. "Sonst hätte ich doch nicht auf das passende Täschchen verzichtet."

Joanne betrachtete ihren Sohn, ihren Ältesten. Sie hätte schwören können, dass sie ihn erst gestern gewickelt hatte, ihn von dem Baum im Kindergarten herunter gezerrt hatte, seine Tränen nach einem Kastaniendorn in seinem winzigen Pfötchen getrocknet hatte. Für einen Augenblick glaubte sie, den Geschmack seines Babyflaums noch im Mund zu spüren. Ihn jetzt so zu sehen, war...

"Soll ich dir etwas leihen?", fragte sie. Mit einem präzisen Griff in ihre Tasche förderte sie ein schmales Etui zu Tage. "Vorausgesetzt, du nimmst noch was von einer alten Frau."

"Ach Mom", winkte Vinz ab. Er betrachtete sich im Spiegel. "Passend wäre es schon, oder? Ich hab noch gar nicht daran gedacht."

"Tja, nicht alle Kleider machen Leute. Komm her"

Der schlanke Kater beugte sich vor und ließ sich von seiner Mutter in Position bringen. Diese öffnete das Schminkset und wählte mit Bedacht aus dem kleinen Repertoire. Behutsam strich sie einen Hauch dunklen Lidschatten auf Vinzes geschlossene Augen und begann dann den Lidstrich nachzuzeichnen.

"Weiß du, ich dachte schon immer, dass ich erst Christy damit helfen müsste."

"Mom!"

"Ja, ja, ich weiß", seufzte Joanne theatralisch "Schrecklich altmodisch. Was erwartest du denn, von deiner alten Mutter?"

"Jetzt hör aber auf! In deinem Alter beginnen Modellkarrieren." Vinz gurrte vergnügt als ihm die Brauen gerichtet wurden. "Und wenn es dich beruhigt, du wirkst wenigstens zehn Jahre jünger als Martha. Oder eher zwanzig."

"Na, vielen Dank", spöttelte Joanne. Sie drehte sein Kinn zum Spiegel. "Und, was meinst du?"

"Hmm" Der schwarzweiße Kater zog eine Schnute, vollführte kokette Augenaufschläge. "Was hältst du von ein wenig Raucheffekt?"

"Vergiss es!", meinte seine Mutter entschieden. "Du brauchst keinen noch größeren Schlafzimmerblick. Und bevor du fragst, deine Wimpern sind auch dicht genug." Sie murmelte Verwünschungen über maskulinen Haarwuchs. "Willst du Lippenstift?"

"Hast du was knalliges?"

"Sicher nicht!" Joanne hielt die Kappen dreier Stiftetuis prüfend gegen das Kleid ihres Sohnes. "Hier, weniger ist mehr."

Vinz trug eine dünne Schicht schwachen Rosas auf seine Unterlippe auf, bewegte die Lefzen hin und her um es zu verteilen und biss in ein Einweghandtuch.

"Du stellst dich nicht mal ungeschickt an", bemerkte Joanne.

"Alles gute Kinderstube", grinste der Kater.

"Ohne Zweifel" Joanne schüttelte den Kopf. "Vergiss nur nicht, es abzuwaschen bevor du ins Bett gehst."

"Mach ich" Der junge Kater saugte an seiner Zunge, suchte nach Worten. "Aber Mom, würde es dir was ausmachen, wenns heute nicht mein Bett wäre?"

"Alice?", fragte die getigerte Katze, ohne wirklich eine Antwort zu brauchen.

Der Schwarzweiße nickte. "Nach dem, was Martha sich vor uns allen erlaubt hat, haben wir Lai und Abraham auf unserer Seite. Ich weiß gerade nicht, was die anderen machen, aber..."

"Entwerfen ein verbessertes Rohrpostsystem auf den Servietten", sagte Joanne resignierend. "Dein Vater ist schon als technischer Berater mit dabei."

"Ah, gut. Dann sind erst mal alle beschäftigt. Also, ja. Ich weiß, es ist Weihnachten, und..."

"Als müsste ich dir das sagen", schmunzelte Joanne. Liebevoll strich sie ihrem Sohn über die Wange. "Geh schon. Aber sei vorsichtig mit ihr, und vergiss nicht, dass ihr auch das Implantat entfernt werden musste. Es wäre noch zu viel für sie, und ich kanns noch erwarten, Oma zu werden."

"Versprochen Mom." Vinz blickte zu ihr auf, der Lidschatten unterstrich die Dankbarkeit in seinen Augen noch.

Irgendwann kam der Ball zum Ende. Ansprachen wurden gehalten ohne groß beachtet zu werden, Kinder wurden eingesammelt und langsam kehrten die Gäste nach Hause zurück. Die große Feier zerteilte sich in viele kleinere Familienfeste in warmen Häusern. Etwas später wurde Vinz hart mit dem Rücken gegen eine geschlossene Tür gepresst.

Alice baute sich vor ihm auf, in all ihrer schmalen Bedrohlichkeit. Auf ihrem Fell tanzten die bunten Flecken einer kleinen Lichterkette, der einzigen Lichtquelle im Raum. Ihre Arme fixierten seinen Kopf und zogen ihn zu ihr herab. Unersättlich drückte die graubraune Ratte ihre Schnauze auf die des Katers, und schob ihre Zunge tief in seinen Rachen.

"Gieriger Nager", keuchte Vinz als sie sich endlich wieder von einander lösten. Noch immer hielt er ihren Rücken umklammert. Seine blauen Augen schimmerten im Halbdunkel. "Was soll nur deine Mutter von uns denken?"

"Wieso?", grinste die Ratte breit. Sie griff nach dem Kleid, dort wo es von einem Busen ausgefüllt werden sollte. "Sie hatte doch noch nie was gegen Mädchen auf meinem Zimmer."

Alice neigte den Kopf, und schob ihre Schnauze unter den schrägen Ausschnitt des opaleszierenden Kleides. Mit tiefem Seufzen sog sie den Geruch des weichen, weißen Brustfells in ihre Nase, und begann schnuppernd mit der Suche. Es dauerte nicht lange, und sie wurde fündig. Schon steckte ein harter Katzennippel zwischen ihren Nagezähnen.

Vinz keuchte auf. Seine Hände legten sich um die Schultern der Ratte, stützten und führten sie während ihre Schnauze rasch von einem Nippel zum nächsten wechselte. Schließlich blickte Alice zu ihm auf, ihre glänzenden Nageraugen schimmerten im Halbdunkel.

"Magst du mein... mein Mädchen sein?"

Vinz lächelte, seine raue Zunge strich lockend über seine Reißzähne.

"Jederzeit"

Mit einem hohen Quietschen sprang Alice ihn erneut an, drückte ihre Schnauze auf die des Katers und presste ihm die Zunge in den Mund.

"Willst du vorher noch ins Bad?", fragte sie schwer atmend, als sie sich wieder voneinander lösten. Verschwörerisch beugte der Kater sich zu ihr.

"Nicht nötig", flüsterte Vinz ihr ins Ohr. "Hab ich bereits auf dem Ball erledigt."

"Aber woher...", fragte Alice erstaunt.

"Ich kenne doch diesen Blick", wisperte der schwarzweiße Kater und drückte sich eng an die schmale Ratte. "Mein großer, viriler Rattenbock."

Vinz sank auf die Knie, galant wie eine Ballerina, und öffnete Alices Hose, seine Hose; die Unterscheidung wurde belanglos. Der Stoff teilte sich, und unvergleichliche Düfte stiegen tief in seine Nase. Er spürte wie Alices Geruch sich in seiner Schnauze ausbreitete, ihre Hitze, ihr Fell, ihre Feuchtigkeit und diese verführerische Andeutung von Tunfisch. Schnell schluckte er um nicht ins Sabbern zu verfallen.

In einem Ruck hing die Hose mitsamt dem schmalen Slip in ihren Knien. Alice blieb sicher stehen, Vinz stützte sie dennoch während er mit der freien Hand eine nahe Schublade öffnete.

"Es ist ein ziemlich Großer drin", sagte Alice verlegen. "Wenn du möchtest, kannst du ruhig..Ha!" Weitere Worte verloren sich in einem langgezogenen Seufzen.

Die feuchte Nase des Katers strich über den unsagbar weichen Pelz des vor seinen Augen tanzenden Venushügels. Seine Hände mochten mit filigranen Bändern und Verschlüssen beschäftigt sein, doch seine Nase tauchte ungehindert tiefer und tiefer zwischen die zitternden Rattenschenkel, bis sie dort warme Feuchtigkeit berührte. Alices schwerer Atem klang wundervoll in seinen Ohren wieder.

Auf den leisen Wink einer Berührung hin hob die Ratte ein Bein an, fühlte wie Riemen über ihr Fell geschoben wurden, und trat aus dem Hosenbein. Mit einer Drehung ihres Körpers folgte gleich die zweite. Vinzs Schnauze blieb derweil an Ort und Stelle, was einen nackten Rattenschwanz und zierliche Bäckchen vor seine Augen brachte. Alice blieb nur die Zeit um rasch Luft zu holen, dann spürte sie die Berührung einer rauen Katzenzunge direkt auf ihrem zarten Anus. Sie erbebte bis ins Mark, hörte nicht einmal wie schmatzend Gleitgel aus einer Flasche gedrückt wurde.

"Bereit?", raunte der Kater.

Die Ratte brachte nur ein rasches Nicken zustande, dann berührte kühle Schmiere ihre kochend heißen Lippen. Alice lehnte sich zurück, packte mit beiden Händen ihre kleinen Hinterbacken und zog sie weit auseinander. Zugleich ging sie leicht in die Hocke um Vinzes Aufwärtsbewegung zu begegnen. Sie ließ ihren Unterleib locker und atmete konzentriert ein, als die kühlen, glitschigen Finger tief in ihren Körper tauchten. In einer einzigen, flüssigen Bewegung durchdrang das steife, mit weicher Kunsthaut überzogene Material die Pforten ihres Leibes, und füllte ihr Vagina und Anus gleichzeitig aus.

Genüsslich ausatmend blickte sie nach unten, fühlte wie die Fingerspitzen des Katers, ihres Katers, die Verschlüsse des stützenden Gurtes um ihre Hüften schlossen. Er klemmte nicht ein Härchen dabei ein.

Zwischen ihren Beinen ragte nun ein stolzer Rattenpenis in die Höhe, ein naturnahes, wenn auch etwas optimistisch gestaltetes Modell. Vorsichtig richtete sie sich wieder auf, spürte die die vertrauten Spielzeuge mit jeder Bewegung in ihr tanzten.

"Komm her, mein Böckchen!", raunte Vinz. Mit beiden Händen ergriff er die Hüften der graubraunen Ratte und drehte sie erneut um. Kaum schwang der künstliche Rattenschaft ihrer Drehung nach, hatte der schwarzweiße Kater ihn auch schon verschlungen.

Alice sah nach unten, riss dabei die Hemdknöpfe auf und öffnete ihren BH. Ihre Finger begannen wie von selbst mit ihren harten Nippeln zu spielen. Der Anblick ihres Katers, wie er sich auf ihren Schaft stürzte, hatte etwas berauschendes an sich. Der Penis mochte künstlich sein, aber das minderte seinen gierigen Elan nicht im geringsten. Sie spürte sein Begehren mit allen Sinnen, und war mehr als bereit diesem zu entsprechen.

Sanft begann Alice die Hüften zu schwingen, ihre Hände verließen ihre Brüste und gruben sich tief in den Wangenpelz des Katers. Behutsam begann sie seine Kehle zu ficken. Wie schon auf der Tanzfläche führte sie ihren Kater. Dessen bläulich schimmernde Augen blickten gierig zu ihr auf. Seine Nase grub sich in den Plüsch ihres Venushügels, wann immer der Schaft komplett in seinem Rachen verschwand. Die Ratte fühlte seinen Atem brennend heiß in ihr Fell fahren.

"Ich wünschte, ich könnte auch nur halb so sexy blasen wie du", flüsterte Alice.

Wenn Vinz etwas erwiderte, so ging es im Gurgeln seines vollen Rachens unter. Seine Hände massierten Schenkel und Hintern seiner Ratte, während er jeder ihrer Bewegungen folgte.

"Hör bitte auf", hauchte Alice schließlich. In ihren Augen glitzerte der Schalk. "Sonst spritz ich dich nicht voll."

"Nichts dagegen einzuwenden", keuchte Vinz und wischte sich grinsend den schaumigen Speichel von der Schnauze. "Aber ich wette, mein großer Rattenbock will noch was ganz anderes, nicht wahr?" Er streckte sich und wackelte aufreizend mit dem Hintern. "Darauf hast du es doch abgesehen, oder? Die Pussy deiner Pussy!"

Er betonte es auf eine Weise, die zusätzliche Nässe an den Seiten des Spielzeuges austreten ließ. Alice erzitterte und setzte sich rasch auf die Kante ihres Bettes. Hastig warf sie Hemd und BH von sich.

Vinz richtete sich auf ohne die Hände zu Hilfe zu nehmen, diese waren zu beschäftigt damit, den Verschluss seines Kleides zu öffnen. Der opalisierende Stoff glitt über seinen schwarzweißen Pelz nach unten, und zurück blieb nur ein winziges Höschen aus rosaroter Spitze.

Alices Augen weiteten sich, wenn überhaupt möglich, noch mehr.

"Hattest du das den ganzen Abend an?"

Verschlagen lächelnd tänzelte Vinz auf sie zu, darauf achtend dass die Ratte auch den klebrigen Fleck am oberen Rand bemerkte.

"Was glaubst du wohl?"

Alices Fingerspitze zeichnete sacht den harten Umriss unter dem durchfeuchteten Stoff nach. Sie bemerkte nicht einmal, wie sie ihre Schnauze leckte.

"Du unartiges Ding!"

Vinz bewegte sein Becken wie bei einem beginnenden Lapdance. "Ein Mädchen braucht doch seine Geheimnisse, nicht wahr? Und wenn du willst, muss ich es nicht mal ausziehen." Mit markerschütternder Langsamkeit drehte er sich um, und präsentierte Alice seine nackten, weißen Hinterbacken die der Slip unbedeckt ließ. "Es ist sicher nicht im Weg."

Die graubraune Ratte sog die Luft tief in ihre Nase. Ihr Finger umspielte einen Fellwirbel genau dort wo sich die strammen Bäckchen des Katers teilten.

"Nein", hauchte sie. "Nicht dass es noch kaputt geht."

"Du willst mich doch nur nackig haben!", schmollte Vinz überzogen und strich mit einer schnellen Bewegung das rosarote Höschen ab.

"Allerdings!", schnaubte Alice. Ihre Hand umfasste ihren künstlichen Penis und masturbierte überdeutlich, während sie in eine Kralle der anderen biss. "Komm her, meine Süße!"

Raunend drückte Vinz die Schultern durch und kletterte auf das Bett. Sein Schwanz schwang in der Luft wie eine tanzende Kobra.

"Auf den Rücken", keuchte die Ratte. "Auf den Rücken!"

"Was denn sonst?" Vinz zwinkerte ihr zu. "Ich bin doch ein artiges Mädchen."

"Das werden wir sehen" Alice ließ von ihrem neu gewonnen Schaft ab und kniete sich auf das Bett, direkt zwischen seine Beine. Vinz hatte eines der vielen Stofftiere unter seinen Rücken geschoben, und lag nun mit weit geöffneten Schenkeln vor ihr. Die graubraune Ratte genoss diesen Anblick. Da lag er vor ihr, sein schwarzer Pelz glänzend im Schein der Lichterkette. Seine weißen Stellen, allen voran seine Hinterbacken leuchteten dagegen wie unübersehbare Signalfackeln. Er lag auf dem Rücken vor ihr, ausgebreitet und bereit für sie. Dabei war nichts an ihm, was Scheu oder Unbehagen auch nur ahnen ließ. Er hatte keine Angst um seine Männlichkeit, oder davor ihr die Kontrolle zu überlassen. Er vertraute ihr vollkommen, und es erfüllte sie bis ins Innerste.

"Wunderschön", flüsterte die Ratte und beugte sich tiefer. Ihre dünnen Finger gruben sich tief in das flauschige Fell der weißen Hinterbacken und zogen diese auseinander. Dazwischen kam die rosige Pforte zum Vorschein, die er ihr so bereitwillig anbot. Im Gegensatz zu etwa einer winzigen Mädchenrosette wirkte die des Katers prominenter, durchtrainierter. Die Ränder waren aufgedickt, muskulöser; fast wie die Lippen einer Vulva. Welche Art von Training diesen Anblick schuf konnte Alice sich nur zu gut ausmalen, und dieser Gedanke ließ neue Feuchtigkeit in den Stützgurt ihres künstlichen Gliedes fließen. Flauschiges Fell erbebte unter ihrem heißen Atem. Sie blickte über den weißen Flaum der vor ihr liegenden Hoden empor, direkt in die blau glänzenden Augen ihres Katers.

"Wunderschöne Pussy!", raunte sie tief, und drückte ihre Nasenspitze direkt unter den felinen Hodensack. Brünstig maskuliner Geruch durchdrang ihre Schnauze und ließ sie erbeben, während das Keuchen des Katers, ihres Kater, wie Musik in ihren Ohren klang. Ihre Nagezähne strichen sanft über seine Familienjuwelen, gerade fest genug ihn nicht zu kratzen, ganz wie er es mochte. Zugleich streckte sie die Zunge aus und kostete das ihr dargeboten Löchlein. Wenn die sterile Flüssigkeit die er benutzt hatte einen Geschmack besaß, so verlor er sich im überwältigenden Aroma des drallen Katzenarsches. Das freudige Zucken des runden Muskels machte es ihrer Zunge leicht, den Weg ins Innere zu finden. Sie zog den sich windenden Kater eng an sich, spürte mit allen Sinnen wie seine Hoden auf ihrer Nase tanzten und züngelte gierig über die Wände seines Darms. Zu anderen Zeiten hätte sie allein damit ihren Abend ausfüllen können, doch heute fand sie nicht die Geduld dafür.

Schwer atmend löste sie sich von dem speichelnassen Katzenfell und griff zitternd nach der Quetschflasche. Hastig verteilte sie das transparente Gel auf ihren Fingern und schob die drei Mittleren der rechten Hand ohne Mühe durch den Anus des Katers. Tief miauend drückte Vinz sich ihr entgegen, sein Unterleib schwang auf und nieder, so heftig dass sein prall geschwollener Steifer hart gegen seinen Bauch klatschte. Er wand sich unter ihrem Griff, raunend stieß er in ihre Richtung. Unversehens glitt auch noch der kleine Finger der Ratte durch den rötlich pulsierenden Muskelring.

"Du bist ja schon ganz feucht", säuselte die Ratte in süßlichem Tonfall. "Du geiles Luder!"

"Jaaaa!", stöhnte der Kater, und Alice wusste dass nur eine geschickte Drehung nötig wäre um ihre gesamte Hand verschwinden zu lassen. Aber nicht in diesem Moment. Schlürfend zog sie ihre Finger zurück und wischte sie am Bauch eines ihrer Stofftiere ab. Sie drückte die Knie durch, stemmte sich auf und führte ihren noch vor Katzensabber triefenden Penis mit der Hand.

"Bist du soweit?"

Vinz starrte zu ihr empor, ein manisches Lächeln auf seiner geschminkten Schnauze.

"Halt nichts zurück!", forderte er. Seine rechte Hand ergriff ihre Linke, zog sie an sich. "Gib es mir, so hart du kannst!"

Alice führte die Spitze ihres Penis sicher, und der hautähnliche Kunststoff berührte die zuckende Rosette. Genüsslich spürte die Ratte wie der Widerstand sich auf die Ausläufer in ihrem Inneren übertrug. Sie versuchte sich zu gedulden, ihrem Kater Zeit zu geben sich an die Penetration zu gewöhnen. Da schlossen die Schenkel desselben sich um ihre Hüften, und zogen sie in einem Ruck fest an ihn. Es schmatzte durchdringend als das beachtliche Rattenglied im Arsch des Katers verschwand.

Vinz drückte den Rücken durch und stöhnte wie ein von der Lanze getroffener Drache, ohne jedoch seine Schenkel locker zu lassen.

Alice erstarrte im Schreck. "Vinz, was machst du da? Das wollte ich nicht, ich... Hab ich dir..."

Der schwarzweiße Kater bäumte sich auf, umfasste die Schultern der Ratte und zog sie fest an sich. Ihre spitzen Brüste drückten sich platt an ihm. Er presste seine Schnauze auf die ihre, als wolle er alle Widerworte in einem gewaltigen Kuss aus ihr heraus saugen.

"Nimm mich", knurrte er ihr zu, als er endlich von ihr abließ. "Nimm mich hart!"

Dies ließ Alice sich nicht zweimal sagen. In einem Aufwallen schieren Instinkts, weit jenseits von sozialen Formen oder auch nur Weiblichkeit, packte sie den schlanken Leib der Katze und stieß mit aller Kraft ihrer Hüften in ihn. Ihre Brüste schlugen gegeneinander, die Wucht glich ihre Größe mehr als aus. Jeder Aufprall hallte in ihrem Unterleib zehnfach wieder, jedes nasse Schlürfen und grunzende Stöhnen klingelte in ihren Ohren. Zeit, Zivilisation und Verstand fielen von ihr ab, weit jenseits alles Bewussten erlebte Alice eine Welt in der nur eine Gewissheit herrschte, die Ratte fickte ihren Kater.

Die Ausläufer des Rattenpenis schwangen stärker und stärker. Mit jedem Stoß gewannen ihre Vibrationen an Wucht, jagten Erdbeben durch Alices Unterleib und ließen die Ratte erbeben. Ihre Bewegungen verloren an Kraft. Ihre Augen starrten glasig. Japsend schnappte sie nach Luft, eins ihrer Knie rutschte, sie drohte zu fallen.

Da bäumte sich der schwarzweiße Kater erneut auf, packte seine Ratte und hielt sie mit allen Gliedern an sich gepresst. Sein Unterleib schwang dabei weiter, mit geschickten Bewegungen gelang es ihm das Glied in sich zu packen, und nach seinem Willen zu bewegen. Der zerwühlte Ratte fiel, und er fing sie auf.

Alice glaubte zu zerspringen, wie ein Diamant der an der falschen Stelle getroffen wurde. Die Erschütterungen in ihrem Bauch, der Geruch in ihrer Schnauze, der Geschmack nach Kater in ihrem Mund und die weichen Hoden die ihren prall geschwollenen Kitzler umschmeichelten. All dies verband sich in einem einzigen, absurden Augenblick, und mit einem obszönen Grunzen explodierte sie in einem schädelzerschmetternden Höhepunkt.

Ihre Beine zuckten unkontrolliert, ihre Krallen stachen tief in Vinz Schultern, ihr nackter Schwanz rollte sich bis zur Grenze des Schmerzes auf. Wimmernd lag sie in den Armen ihres Katers, von ihm umschlungen und gestützt, während ihre Seele für den Bruchteil eines Augenblicks den gesamten Kosmos einnahm, ehe langsam zurück in ihren zuckenden Körper floss.

Kraftlos sank Alice auf ihren Rücken, für eine ganze Weile nur erstaunt darüber dass sie noch atmete. Erst nach und nach bemerkte sie die Wärme des anderen, nahen Leibes und sah die glitzernd blauen Augen über ihr aus der Finsternis leuchten. Die Silhouette des Katers schimmerte über ihr, und sie sah sogar sein steifes Fleisch vor Nässe glänzen.

Mit monumentaler Anstrengung brachte sie ein Lächeln auf ihre Schnauze.

"Hab ich es wieder nicht geschafft?", fragte sie mit heiserer Stimme. Dabei legte sie ihre noch feuchten Finger um Vinzes dornige Männlichkeit. Das hart geschwollene, heiße Fleisch lag kaum in ihrer Hand, da fühlte sie das verräterische Zucken.

"Vorsicht!", war alles was der Kater noch rufen konnte, ehe ein Schwall heißen Katzensamens Alices Schnauze traf. Fauchend entlud der Kater vier zähe Schübe über den durchwalkten Rattenbrüsten, ehe er mit zitternden Schenkeln zur Seite fiel, und der künstliche Penis schlürfend aus ihm rutschte.

Für eine ganze Weile lagen sie so Seite an Seite, und die bedeutendste Bewegung war als Alice begann den noch warmen Samen über ihre Nippel zu verteilen und der Katzenhintern brodelnd die in ihn gestoßene Luft loswurde. Als schließlich Vinz Kraft genug in sich fand sich wieder aufzurichten, drehte er sich behutsam um und löste die Gurte von den Hüften der Ratte.

"Ha, auch Vorsicht!", hauchte Alice.

"Ich weiß", gurrte der Kater beruhigend. "Noch so empfindlich"

Er löste das extravagant geformte Spielzeug, zog es unendlich langsam zwischen den Schenkeln der Ratte hervor. Erst befreite er ihre rötlich pulsierende Vulva, dann ihren verkrampften Anus von den Eindringlingen. Grinsend hielt er das Spielzeug so dass Alice es sehen konnte, und nahm den vaginalen Part in den Mund.

"Und so köstlich."

Die zerwühlte Ratte räkelte sich und zeichnete mit dem weißen Schleim Muster auf ihre Brüste. Vinz beugte sich über sie, und begann seinen Samen von ihrem Fell zu lecken. Seine raue Zunge kämmte sanft durch den graubraunen Rattenpelz.

"Ich liebe es, wie du mich sauber machst", seufzte Alice zufrieden.

Der Kater blickte auf, ohne mit dem Putzen nachzulassen.

"Ich liebe es, wie du mit meinem Saft spielst."

Langsam kam er nach oben, die Ratte stützte sich auf die Ellbogen.

"Ich liebe, was was ich mit deinem Hintern anstellen kann."

Vinz leckte einen besonders dicken Samenstrang auf und strich mit der Zunge über Alices Schnauzenspitze.

"Ich liebe dein Gesicht zu sehen wenn es dir kommt."

Sie blickten einander in die Augen, nichts anderes existierte mehr. Ein leiser Kuss schmeckte gleichsam nach Samen und Vaginalsaft und soviel mehr.

"Ich liebe dich"

Einige Straßen entfernt in der höheren Etage eines höher gelegenen Hauses, scheiterte Scott Curlson zum wiederholten Male darin eine Katze hochzuheben. Genauer gesagt handelte es sich bei dieser dreifarbigen Katze um seine Tochter Christy, die auf der Couch eingeschlafen war. Und wie jede Katze seit Beginn der Gattung Feli war es unmöglich sie im Schlaf richtig anzuheben. In diesem Zustand glichen sie eine Art von Flüssigkeit, die wieder und wieder durch die Finger rinnen konnte. Geradezu magisch glitt ein Teil von ihr stets zurück auf die Couch. Letztlich griff Scott auf den altbewährtesten Trick zurück, und hob anstatt ihrer gleich das große Kissen auf und trug es mitsamt seinem Töchterchen in deren Bett. Nachdem sie ordnungsgemäß verstaut war und ihr Gute-Nacht-Küsschen auf der Stirn trug, kehrte der stämmige Kater zurück ins Wohnzimmer, dass allein von den Lichtern des Weihnachtsbaumes erleuchtet wurde. Das hieß, zuvor. Denn nun fügte sich der sanft bläuliche Schimmer des Pads hinzu, dass seine Frau in der Hand hielt. Sie winkte übertrieben in die Kamera.

Scott trat hinter sie und sah die wacklige Übertragung eines zu einer kompakten Kugel zusammengerollten Bündels grau gescheckten Fells. Lediglich die sanften Atembewegungen deuteten überhaupt auf Leben hin.

"Es hat ihn mittendrin einfach umgeworfen", flüsterte eine liebevolle Stimme aus dem Off "Irgendwann müssen anscheinend sogar Sechsjährige schlafen."

"So will es die Sage", murmelte Joanne versonnen, in den Anblick ihres kleinen Sohnes versunken. "Wie hat er sich bis dahin aufgeführt?"

"Ganz brav", versicherte die Stimme "Wir mussten die Feuerwehr nur dreimal kommen lassen."

Scott legte beruhigend seine Hand auf den versteiften Rücken seiner Frau.

"Entspann dich, Liebes", mahnte die Stimme in altmütterlicher Sanftheit. "Scott, bist du da?"

"Sicher Mom", antwortete der stämmige Kater.

"Dann massier deine Frau gefälligst mal!", forderte seine Mutter "Ich höre ihre Anspannung schon bis hier."

Scott grinste breit. "Natürlich Mom" Er seufzte theatralisch. "Warum stellst du dich nur immer auf ihre Seite?"

"Jetzt hör dir den an!" Das Bild entfernte sich von dem schlafenden Kätzchen. Die Kamera wurde herumgedreht, und eine faltige Katzennase erschien übergroß auf dem Pad. "Joanne, wenn er dir so kommt, versohl ihm heute noch den Hintern!"

Die Tigerkatze schmunzelte "Ja, klingt als wäre das mal wieder nötig."

"Also...", setzte Scott zum Widerspruch an, wurde jedoch sofort von seiner Mutter unterbrochen.

"Besser gleich, bevor er noch wegläuft!" Eine kurze Pause. "Kinder, macht es euch etwas aus, wenn wir Schluss machen? Gleich beginnt Das Letzte Einhorn."

Scott wusste nur zu gut um die Liebe seiner Mutter zu diesem Film.

"Ist gut Mom, bis morgen."

"Bis morgen, wir sind rechtzeitig da." Die Kamera schwenkte zurück auf das schlafende Kätzchen. "Sag Frohe Weihnachten, Morry"

Das Kätzchen trat im Schlaf nach einem Gespenst. Vermutlich ein Weihnachtsgeist.

"Frohe Weihnachten", sagte Joanne und unterbrach die Verbindung. Sie seufzte, als sie die Hände ihres Mannes auf ihren Schultern fühlte.

"Zu fest?", fragte der Kater.

Joanne schüttelte den Kopf. "Nein, mach weiter. Es ist nur, diese Martha..."

"Denk nicht mehr an die." Unter Scotts Griffen lösten sich langsam Knoten aus den gespannten Sehnen. "Vinz wird schon mit ihr fertig."

"Vinz, ja. Hast du überhaupt mitgekriegt, dass ich ihn noch geschminkt habe?"

"Ach?" Scott überlegte. "Ich dachte doch, dass ich die Handschrift kenne."

"Du hättest hören sollen, was er sich vorgestellt hat." Joanne seufzte tief. "Sag mal, würdest du das tun? Für mich in ein Kleid steigen?"

"Hmm, weiß nicht" Scott blickte nachdenklich ins Leere. "Hast du noch eins von deinen Umstandskleidern? Die standen dir immer so gut, und ich würde vielleicht rein kommen. Alle anderen, ehhh, eher schwierig."

Die Tigerkatze lächelte in sich hinein.

"Danke dir", sagte sie und strich seine Hände von ihren Schultern. Galant erhob sie sich von dem Stuhl und reckte sich genüsslich. "Auch für die neue Matte. Woher wusstest du das?"

"Außer, dass du deine alte schon zu zwei Dritteln zerfetzt hattest?", fragte Scott ohne eine Antwort zu erwarten. Er setzte sich auf die Couch und nahm das neue Werkzeug in die Hand. Einen Multifunktionsbasismotorsystem mit zweihundertfünfundsiebzig Schnellspannaufsätzen und autonomer Uplinkfunktion. Das Ganze verpackt in einem edlen Koffer. "Was mich eher interessieren würde ist, woher du das hier wusstest?"

"Muss auf dem Wunschzettel gestanden haben", meinte Joanne lapidar. Sie entrollte ihre neue Yogamatte und strich die Ränder glatt. Die Unterseite haftete automatisch am Boden.

"Ja sicher, Wunschzettel. Wenn ich nicht wüsste, dass..." Der Kater stockte als er eine silbern schimmernde Plakette am Motorgehäuse entdeckte. Für einen Augenblick vergaß er zu atmen. "Ist das die limitierte Fassung?"

"Wer weiß", zirpte seine Frau.

"Wie bist du da ran gekommen?"

"Ich leite ein Einkaufszentrum Schatz. Da hat man auch Kontakte zum Christkind."

"Aber... aber die waren doch vergriffen. Ich meine, wie...?

Ein Lächeln seine Frau stellte seine Fragen ruhig. Ungläubig kramte er die Gebrauchsanweisung hervor und begann mit zitternden Fingern zu lesen.

Es fühlte sich an wie der erste Hammer aus Hohlplastik den er mit vier bekommen hatte. Das neue Werkzeug glitzerte im Schein des Weihnachtsbaumes, und der Ausbruch schierer nostalgischer Freude ließ ihn die Zeit und alles um sich vollkommen vergessen.

"Scott?" Die Stimme seiner Frau drang wie aus ein einer anderen Welt zu ihm.

"Mhmm?"

"Wie lange mache ich jetzt schon Yoga?"

"Keine Ahnung", murmelte der Kater ohne aufzublicken. "Zehn Jahre vielleicht? Warum?"

"Weil ich dir etwas zeigen will."

Scott biss sich auf die Lippen. "Kann das warten?"

"Nein"

Seufzend legte der stämmige Kater die Gebrauchsanweisung beiseite, warf noch einen Blick auf den glitzernden Werkzeugkoffer und hob den Kopf.

Er erstarrte noch in der Bewegung.

Auf der neuen Yogamatte in der Mitte des Raumes lag seine Frau. Ihre bieder geschnittenen Geschäftskleider verteilten sich im weiten Umkreis, und alles was sie noch bedeckte war ihr getigertes Fell. Sie lächelte verschlagen als sie seinen Blick auf sich spürte. In graziler Langsamkeit streckte sie ihr linkes Bein in die Höhe, nutzte alle Lektionen der Lockerung die sie jemals gelernt hatte, und beugte dann den Oberkörper nach vorne.

Es glich dem schließen einer Schere oder dem Zurren eines komplizierten Schleifenknotens. Die getigerte Katze wand sich um sich selbst, ganz in der Tradition ihrer vierbeinigen Ahninnen, bis ihr Kopf fast ihren Schoß berührte.

Ihr ureigenster Geruch stieg ihr in die Nase, brachte zahllose Erinnerungen an zahllose Spiele und Spielgefährtinnen mit sich. Joanne öffnete den Mund ohne sich anzuspannen, strecke die Zunge heraus während sie all ihre Gelenke locker ließ, und leckte ihre eigene Vulva.

Ihre raue Zunge teilte ihr die Lippen, schleimig traten ihre Säfte hervor. Sie berührte ihren Kitzler mit der falschen Seite, fast wäre sie zurückgeschreckt. Der Geschmack war vernachlässigbar, die verdrehte Haltung machte ihr das atmen schwer, doch als sie den schnappenden Laut ihres Mannes hörte, durchflutete ein Gefühl schieren Triumphs ihren gesamten Leib.

Joanne entrollte sich wie eine Löwin, die von ihrem Felsenthron stieg. Auf allen Vieren kam sie auf ihren Mann zu, ohne dabei auch nur für einen Augenblick unterwürfig zu wirken.

"Erinnerst du dich noch an unser erstes Weihnachten?", raunte sie tief "Bei meinen Leuten. Wir mussten so leise sein. Wir hatten kaum etwas, aber wir hatten einander."

Sie schob sich zwischen Scotts Beine und öffnete die Hose seines Pyjamas. Ihre Finger glitten gierig unter die knisternde Baumwolle. Die Tigerkatze drückte den Kopf in den Schoß ihres Mannes und zog ihm die Unterhose herab. Seine halb aufgerichteter Dornenschaft schlug sanft gegen ihre Nase. Gurrend sog sie den beißenden Duft in sich auf.

"Du hast mich immer noch", flüsterte Scott.

Joanne blickte zu ihm empor, ihre Augen glänzten wie Seen bei Nacht. "Ich weiß"

Tiefer tauchte sie hinab, drückte ihre feuchte Katzennase unter das harte Fleisch ihres Mannes, umschmeichelte langsam den Beutel darunter und ließ ihn über ihre Schnauze gleiten.

"Wäre es anders, würde ich es riechen. Ich wäre dir nicht böse, weißt du? Aber du bleibst bei mir, einfach so, ist dir klar wie selten so etwas ist?"

Scott schüttelte den Kopf ohne den Blick von ihr zu nehmen.

"Sehr!", raunte die Tigerkatze. Sie berührte das nunmehr pralle Katerfleisch mit der Unterseite ihrer Zunge und fuhr bis zur Spitze daran entlang. Dort fing sie mit hauchzarten Küsschen die ersten Tropfen schleimiger Vorfreude auf. Zischend sog Scott die Luft ein.

"Alles für mich!", gurrte Joanne und reckte sich nach vorn. Die spitzen Dornen die das Glied ihres Mannes krönten verfingen sich in den feinen Häkchen die ihre Zunge bedeckten. Mit einer geschickten Drehung schleuderte sie den harten Schaft gegen ihren Gaumen, wieder und wieder bis die raue Spitze ihre Kehle berührte. Dankbar für ihren äußerst schwachen Würgereflex schluckte Joanne und brachte das pochende Katerfleisch tief in ihren Rachen. Genüsslich ließ sie den brünstigen Geschmack auf sich wirken, massierte den prall geschwollenen Muskeln mit Schluckbewegungen während sie gleichzeitig daran saugte. Es hatte etwas meditatives an sich, einen Moment in dem ihre Gedanken schwiegen und sie zur Ruhe fand. Langsam lutschte sie an dem pochenden Schaft, schmeckte alle Facetten seiner glitschigen Säfte und sog den strengen Geruch seines Intimfells tief in ihre Schnauze.

Sie hatte gehört, wie andere Frauen Fellatio als entwürdigend beschrieben. Joanne konnte das nicht nachvollziehen. Immerhin genügte ein einziger Biss, um aus einem Hengst einen Wallach zu machen. Diese Macht berauschte sie jedes Mal aufs Neue. Ganz zu schweigen von der schieren Unanständigkeit, als erfolgreiche Geschäftsfrau einen Schwanz in ihrem Mund zu genießen. Sie mochte altmodisch sein, aber gerade das unterstrich den Nervenkitzel. Es half jedoch womöglich auch, dass Scott meist ziemlich reinlich war.

Schlürfend ließ sie den Katerschaft aus ihrer Kehle entkommen und leckte sich übertrieben aber mit ehrlichem Genuss die Lefzen. Dann stemmte sich an Scotts dicken Schenkeln in die Höhe. Ihr Mann hatte inzwischen sein Pyjamahemd geöffnet, und ihre Hände glitten tief in sein wolliges Brustfell. Seine Finger umfassten im Gegenzug ihren Rücken, zeichneten ihr die Wirbelsäule bis zum Schwanzansatz nach und zogen sie näher. Ihre linke Brust rutschte in seinen Mund und er saugte als wolle er sie verschlingen. Drei gierige Kätzchen hatte sie damit satt bekommen, etwas das ihr bei ihrem Mann nicht gelingen wollte.

"Haa!", entfuhr es ihr laut. Hastig presste sie die Hand auf den Mund.

"Christys Tür ist zu", keuchte Scott und schnappte nach der anderen Brust. Sie mochten tiefer hängen als früher, leerer wirken und unter dem Flaum tausend Kratzer von winzigen Krallen tragen. All das spielte keine Rolle. Sein Gaumen berührte den prallen Nippel, und fand ihn köstlich wie eh und je.

Joanne spreizte die Knie und ließ sich entlang Scotts rundem Bauch niedersinken. Ihre Vulva hinterließ einen Streifen glitschiger Fellhaare. Sie schlang einen Arm um den Nacken ihres Katers und führte seinen Kopf, mit der freien Hand griff sie zwischen ihre Beine und führte zielsicher den prallen Schaft.

Mit einem obszönen Schlürfen drang das harte Fleisch in sie ein, und seine Dornen strichen über ihre schleimigen Tunnelwände. Ihre Oberschenkel spannten sich an, hoben sie auf, ganz langsam. Wie viele andere Frauen besaß sie Narben und schlechte Erinnerungen an die Dornen eines Katers. Nicht jedoch an Scotts. Mit ihm war es anders, schon immer gewesen. Schnell im Vordringen, behutsam im Rückzug. Es sei denn, etwas...

Joanne riss die Augen auf und schnappte nach Luft. Ungläubig starrte sie nach unten, direkt in die schimmernden Augen ihres Katers. Scott grinste sie an, auf seine ureigenste, unnachahmliche Weise, und er bewegte sich. Die Tigerkatze erbebte. Ihr Griff um seine Schulter erlahmte, wurde ersetzt von seinen Armen die ihr Rücken und Arschbacken umfassten. Der Kater bewegte sich kaum, aber das Wo war...

Wie ein Blitzschlag durchzuckte es ihren Bauch, zerstach die Anspannung darin, besser als alles Yoga. Wie hatte Scott diesen Punkt gefunden? Hatte er am Ende doch eins der Bücher gelesen? Der stämmige Kater bewegte sich heftiger, und die Überlegungen wurden bedeutungslos. Die getigerte Katze flog regelrecht dahin. Bunte Sterne tanzten vor ihren Augen, ehe sie wie Kometen in ihren Unterleib einschlugen.

Fauchendes Kreischen durchschnitt den Raum, und Joanne musste erst begreifen dass es aus ihrer Kehle stammte. Viel mehr brachte ihr Verstand nicht mehr fertig, zu sehr ertrank er in brodelnder Lust. Peitschend schlug ihr Schwanz hin und her.

Scott spielte an ihrem Hintern, etwas was sie sonst nicht mochte, aber in diesem Augenblick...

"Miauuuuu!"

Krallen schlugen ihr aus Fingern und Zehen, gruben sich tief in was immer sie trafen. Bebende Schenkel quetschten den Bauch des Katers. Scott schnaubte, biss ihr in die Brust. Joanne schrie, ihr Hirn leckte am wundervoll vertrauten Wahnsinn. Alle Spannung ihre Körpers löste sich wie eine auseinander schnellende Feder. Ihre Glieder wurden weich, ihr Rücken geschmeidig. Sie fiel, in der Sicherheit aufgefangen zu werden. Langsam glitt Scott aus ihr, und sie sank auf die Couch. Raunend wälzte die getigerte Katze sich über die antistatischen Polster, genoss wie ihr gesamter Körper prickelte. Scott beugte sich über sie, küsste sie.

"Was hältst du noch von einer Kostprobe meines Verlegenheitsgeschenks?", fragte er verschmitzt.

Die Tigerkatze nickte kraftlos. "Aber vorsichtig!"

"Immer doch", versicherte Scott, rutschte nach unten und legte ihre Schenkel auf seine Schultern. Sein Schlürfen ließ jäh abgerissene Empfindungen viel langsamer ausklingen. Nur mit der Unterseite, nie mit den rauen Haken seiner Zunge, leckte er ihre Säfte auf. Erst wenn er das Fell ihrer Oberschenkel erreichte, begann er sie mit seinen Haken zu kämmen.

Joanne lag auf dem Rücken, allmählich gelang es ihr, ihren Herzschlag einzuholen. Verträumt blickte sie zum Weihnachtsbaum während die sanften Lefzen ihres Mannes ihre angeschwollenen Lippen teilten. Ein Teil seines Samens quoll hervor wie eingedickte Sahne, ehe er seinen Weg zurück in den Absender fand.

"Möchtest du noch eines?" Seine Hand streichelte ihren Bauch. In Scotts Frage war kein Widerstand. Es schmatzte leise, und die getigerte Katze spürte wie Unterseite seiner Zunge an den Wänden ihres Inneren leckte.

"Nein", hauchte sie als er eine besonders wunderbare Stelle erreichte "Ich hab mir doch das Implantat damals gemeinsam mit Christy setzen lassen."

"Ach ja"

Die Tigerkatze schmunzelte. Zärtlich streichelte sie Scotts Kopf. Für alles nicht technische hatte ihr Mann ein Gedächtnis wie ein Sieb, aber er war ein liebevoller Vater. Sie zitterte, sog scharf die Luft ein. Und ein mehr als brauchbarer Liebhaber.

Unvermittelt musste sie daran denken, wie Vinz seine Alice angesehen hatte. Er hatte denselben Ausdruck wie Scott damals. Joanne blickte nach unten, sah ihren Mann mit verträumtem Ausdruck an ihr naschen. Er erinnerte sie an Vinz, vor allem wenn dieser seine Ratte umtänzelte. War es falsch, in einer solchen Situation an ihren Sohn zu denken? Joanne verneinte für sich selbst. Kam Vinz tatsächlich so sehr nach seinem Vater wie sie den Eindruck hatte, konnte Alice sich glücklich schätzen. Miaunzend räkelte sie sich unter Scotts geschicktem Mund.

Wenn es einmal klappte, dann konnte es wieder klappen. Die Kinder würden ihren Weg schon finden, und niemand würde sich ihnen in den Weg stellen, solange sie es verhindern konnte. Nur manchmal wünschte sie sich, ihr Ältester hätte auch ein wenig mehr von ihr geerbt.

Als Vinz aus der Dusche kam war das Make-Up fort, sein Hintern wieder flauschig und der künstliche Rattenpenis wieder sauber. Mit einem fremden Handtuch um die Hüften versuchte er möglichst rasch über den Gang zu huschen.

"Vinz!" Der leise Ruf ließ ihn in der Bewegung erstarren, unwillkürlich legte er die Ohren an. Nur langsam drehte er sich um. Am Ende des Ganges leuchtete das Wohnzimmer, bunt vom Weihnachtsbaum, bläulich vom Bildschirm her. Auf der großen Couch saß ein grauer Rattenbock und winkte ihn zu sich.

Der schwarzweiße Kater zog das Handtuch fester zusammen und verbarg den exotisch geformten Dildo hinter seinem Rücken. Rasch sortierte er Alices Väter durch. Dieser trug ein Boxershorts mit Julböcken darauf und eine Santa Claus Mütze, sonst nichts.

"Ja Mister Wondrous?"

"Boris", sagte der graue Rattenbock. "Über die Nachnamen sollten wir mittlerweile wirklich hinaus sein. Komm bitte mal her."

Lautlos trat der Kater bis an die Schwelle des Wohnzimmers. Auf dem Bildschirm begann Hans Gruber gerade seine erste große Rede.

"Keine Sorge, Martha ist schon schlafen gegangen", eröffnete Boris. "Es geht mir um ein paar Worte, nur zwischen uns."

Der schwarzweiße Kater trat näher, blieb jedoch hinter der Armlehne des Sofas.

Der graue Rattenbock nahm einen Schluck Bier und stellte die Flasche auf den Tisch.

"Also", sagte er gedehnt. "Du und Alice"

Vinz beschränkte sich auf ein Nicken.

Boris verschränkte die Finger. "Ich will es ganz offen sagen, du warst eine... Überraschung. Wir alle waren der Meinung, Alice sucht sich früher oder später eine nette Freundin. Schien ganz von selbst so werden. Aber plötzlich bist du da."

"Falls es Sie... Dich beruhigt, ich kenne das Gefühl."

"Mhmm", brummte der Rattenbock "Und ich kenne deinen Ruf. Davor und danach. Kannst du es uns verübeln, wie wir reagiert haben?"

"Wenn ich mir Mühe gäbe." Vinz stützte sich mit den Armen auf "Aber eigentlich will ich das nicht."

"Mhmm", wiederholte Boris "Dann wurde Alice krank, und die Nerven lagen noch blanker. Einigen wir uns darauf, dass beide Seiten Dinge sagten, die zu viel Härte in sich hatten?"

"Einverstanden"

Der graue Rattenmann nahm einen weiteren Schluck Bier.

"Was ich sagen will, mit der Zeit wird auch Martha es akzeptieren. Aber eben nur mit der Zeit! Glaub mir, ich kenne sie lange genug."

Vinz sparte sich einen Spruch über Katzen als Lauerjäger.

"Immer unter der Voraussetzung, dass Alice an erster Stelle steht. Für uns alle!"

"Für uns alle!", wiederholte Vinz eindringlich. "Jetzt bin ich aber neugierig, was hat euch umgestimmt?"

"Außer, dass man Alice besser ebenso wenig etwas vorschreibt wie ihrer Mutter?" Boris zog einen schmalen Aktendeckel aus einem Fach an der Seite der Couch und reichte ihn dem Kater.

"Was ist das?"

"Die Anwesenheitsliste des Krankenhauses. Ist dir eigentlich klar, dass nur Martha öfter und länger bei Alice war als du?"

Ehrlich verwundert schlug Vinz die Akte auf. Die summierten Zahlen waren höher als er es je vermutet hätte, sein Gefühl musste ihn vollends im Stich gelassen haben.

"Du hast uns Väter ganz schön alt aussehen lassen. Nimm es als Weihnachtsgeschenk."

Noch etwas verdattert nickte der Kater und schloss die Akte wieder.

"Dann will ich dich nicht mehr länger aufhalten", sagte der Rattenbock. "Pass gut auf mein Mädchen auf." Sein Blick wanderte nach unten, auf die Armstütze der Couch. "Und, wenn ich auch noch neugierig sein darf, hast du den gerade vorhin weggesteckt?"

Vinz blickte nach unten, und sah den Dildo eben dort wo er ihn gedankenlos abgelegt hatte. Erschrocken blickte er auf, doch ein "Ja" hatte schon seine Kehle verlassen.

"Respekt", meinte Boris, nahm sein Bier vom Tisch und widmete sich wieder dem Film. "Frohe Weihnachten"

"Frohe Weihnachten", brachte Vinz leise heraus und verließ das Wohnzimmer.

"Na endlich", gähnte die graubraune Ratte als er wieder in ihr Zimmer huschte. Sie lag in einer Kuhle aus Stofftieren, nur von einer dünnen Decke bedeckt. Einzig ihre spitze Schnauze ragte über den Saum derselben hinaus, auf ein kleines Pad gerichtet über das ein alter Film lief. "Du hast schon den ganzen Anfang verpasst."

"Dein Vater wollte noch ein Wort reden."

"Welcher?"

"Boris"

"Ach so. Und, was wusste Papa B? Ist er jetzt endlich auch mit dir einverstanden?"

Vinz stutzte "Ja, aber woher wusstest du...?"

"Du kennst Stadtrat Kamalans Frau, das hilft schon was", frotzelte die Ratte und unterdrückte ein weiteres Gähnen.

Sanft drückte der Kater seine Stirn gegen ihre. "Müde?"

"Iwo", winkte die Ratte ab. "Im Gegenteil! Ich hab noch was!"

"Für mich?", säuselte Vinz und klimperte mit den Augen. Ohne Make-Up wirkte es etwas weniger beeindruckend.

"Naja, eher für uns beide", sagte Alice. Ihre Hand kam unter dem Deckensaum hervor, zwischen ihren Fingern hielt sie ein Kondombriefchen mit einer Schleife. "Darf ich auch noch dein Mädchen sein?"

"Was wärst du denn sonst?"

"Du weißt was ich meine!" Sie richtete sich auf. "Richtig herum."

Der Kater drückte seine Stirn fester gegen die ihre. "Mit dir ist alles richtig herum."

"Sehr gut, dann sollte dich ja nichts mehr aufhalten", meinte die Ratte und hielt ihm das Kondom hin.

Vinz nahm das kleine Päckchen mit spitzen Fingern entgegen. "Alice, ich..."

"Ich weiß!", unterbrach sie ihn. "Du traust den Dingern nicht. Aber das ist eins von den Besten, ich hab mich informiert. Das ist für Tiger entwickelt worden!"

Der schwarzweiße Kater drehte das Kondom zwischen den Fingern. Aus den Augenwinkeln sah er, wie Alice eine Hand auf ihre Schnauze presste.

"Und, du willst nicht lieber bis morgen warten? Noch ein wenig mehr Vorfreude?"

Alice zog die Schnauze kraus. "Wenn ich dich endlich einmal in mein eigenes Bett gelockt habe?" Sie trat die Decke zurück und schlang ihre Arme um die Brust des Katers. "Komm, noch ist Weihnachten"

Vinz drückte seine Schläfe gegen die ihre. "Ja, Weihnachten", raunte er ihr zu und küsste sie. Gemächlich löste er sich von ihrer Schnauze, begann den Pfad ihren Hals hinunter mit weiteren Küssen nachzuzeichnen. Doch Alice rutschte nach hinten weg und zog ihn mit sich. Sein Kopf rutschte nach unten und die graubraune Ratte drückte ihm ihre verklebten Brüste auf die Wangen.

"Machs gleich", forderte sie, und für einen Augenblick klang sie wie ein ungeduldiges Kind. "Gleich, noch nasser werde ich nicht mehr."

Vinz beugte sich zu ihrem Schoß hinab und sog ihre brünstig heißen Düfte tief in seine Schnauze "Sieht ganz so aus", meinte er grinsend.

Behutsam richtete er sich auf und studierte das Kondom.

"Für Tiger ja? Sonst sagst du immer, mein Ego verdient keine weiteren Streicheleinheiten."

"Zu Weihnachten ist alles anders", fiepte die graubraune Ratte und strampelte mit den Beinen. "Mach schon!"

Mit größter Vorsicht zog Vinz die Verpackung auf. Das aufgerollte Latex schimmerte im Schein der bunten Lichterkette. Er atmete tief, Alices duftende Nässe machten die Konzentration nicht eben einfacher. Behutsam setzte er den Gummi auf seine feuchte Spitze, drückte das Reservoir ab und entrollte den Rest über die gesamte Länge. Es fühlte sich ungewohnt an, eng und künstlich. Die Spitze war dicker als der Rest, und er konnte fühlen wie seine Dornen sich darin verfingen. Jeden Moment fürchtete er das schnalzende Reißen zu hören.

Als er den Blick wieder hob lag Alice immer noch vor ihm. Ihr zerwühltes Fell schimmerte im bunten Licht, ihre Arme hielt sie erwartungsvoll ausgestreckt, und Vinz wusste, dass er ihr niemals würde widerstehen könnten.

Sanft glitt er nach vorne, ließ sich zwischen ihre Beine sinken. Sie griff nach unten, packte seinen versiegelten Schaft und führte ihn sicher an Ziel.

Es schmatzte als er in sie glitt, und ein wundervoller leiser Laut verließ ihre Schnauze.

"Oh Ja!", hauchte sie, als er begann sich in ihr zu bewegen.

Ihre Arme schlossen sich um seinen Nacken, die seinen umfassten ihren Rücken. Vinz strich mit der Nase über ihre Brüste, das flauschige Fell noch klebend von seinem Samen. Ihr Geruch stieg ihm wie eine köstliche Droge in den Kopf.

Vor einem Jahr war er bei ihr gewesen, in einem sterilen Raum, vollständig verpackt in sterilen Kunststoff. Nun brauchte er lediglich noch ein kleines Stück Latex. Eine Entwicklung, die ihn durchaus zufrieden stellte. Unter diesem Blickwinkel störte es ihn auch kaum, wie wenig er von ihr spürte. Selbst die Hitze ihres Inneren schien ewig zu brauchen um sich durch den Kunststoff zu kämpfen.

Andererseits, schon allein ihr Geruch genügte ihm seine Härte zu erhalten, und so langsam wie sie sich bewegte wurde jedes kleine Streicheln zum langen Genuss. Umeinander geschlungen rollten sie langsam von einer Seite auf die andere und bewegten sich so wenig wie nur möglich. Sie lagen aneinander geschmiegt, küssten sich und spürten gegenseitig ihre innigste Nähe.

Bis Vinz bemerkte, wie Alices Griff immer schwächer wurde, und ihr Arm von seiner Schulter rutschte.

Für einen Moment wollte er aufspringen, ihr den Kopf stützten, das Krankenhaus alarmieren. Doch als er die tiefen, entspannten Züge ihres Atems hörte, sanft ihren ruhigen Puls fühlte und ihre Stirn betastete; wusste er dass sie nur eingeschlafen war. Letzten Endes hatte die Aufregung des Tages, gar nicht zu reden von der Anstrengung der Nacht, sie doch eingeholt.

Erleichtert seufzte der schwarzweiße Kater auf, ohne seine Ratte dabei loszulassen. Ganz langsam ließ er sie niedersinken, rutschte unzeremoniell aus ihrem Schoß und bettete sie in eine Kuhle zwischen ihren unzähligen Kuscheltieren. So romantisch der Gedanke in ihr einzuschlafen auch sein mochte, das wollte er nicht riskieren.

Mit geübten Griff packte er seinen kondomverpackten Schwengel und masturbierte kurz und heftig. Er biss die Zähne zusammen als er hechelnd in das glitschige Gummi abspritzte, mehr eine Notwendigkeit als echtes Bedürfnis. So konnte er hoffentlich ein Malheur in der Nacht verhindern, auch wenn Alices Geruch es ihm nicht leicht machen würde.

Mühsam zupfte er das volle Kondom von seinem Schaft, achtete nur darauf nichts zu verschütten. Es hatte gehalten, was ihn überraschte. Dann nahm er in den Mund und saugte das Latex aus. Sein eigener Geschmack gab ihm nicht viel ab, lediglich ein paar schmutzige Kindheitserinnerungen. Das Aroma einer fruchtbaren Ratte dagegen, das jagte ihm erneut Schauer durch seine Wirbelsäule bis in die Schwanzspitze.

Alice regte sich, ihre Hand packte sein weiches Bauchfell.

Der schwarzweiße Kater spuckte das leere Kondom auf den Boden und drehte sich vorsichtig zu ihr. Ihr graubraunes Fell zitterte, ihre Finger tauchten tief in seinen Pelz. Vinz beugte sich herab und küsste zärtlich die Nasenspitze seiner Ratte. Er hinterließ einen Abdruck weißen Samens darauf.

In niedlichster Weise zog Alice die Nase kraus und schmiegte sich noch näher an ihn, grub ihre feuchte Nase tief in sein Brustfell. Mit seinem noch freien Arm warf der schwarzweiße Kater die Decke über sie beide, schmiegte sich an sie, wärmte sie. Ihre Schwänze wickelten sich umeinander. Auf dem kleinen Pad lief der Film ungehindert weiter, und während George Bailey unter einem undichten Dach seine Hochzeitsnacht feierte, begann Vinz leise zu schnurren.