Schlafes Sehnsucht
Was gäbe man in unruhiger Nacht nur für etwas gnädigen Schlaf?
Hey, da wurde doch glatt mal wieder was fertig!
Man glaubt es kaum, und ich am allerwengisten. Wieder einmal ist es eine Geschichte, von der ich alles andere als überzeugt bin; aber jede andere Konstruktion hätte sich schlicht falsch angefühlt. Insofern bin ich umso neugieriger, welche Reaktion sie wohl provozieren mag.
Wie gewöhnlich gilt, dass diese kleine Episode klar für volljährige Menschen andere Lebensformen gedacht ist.
Alle auf die das zutrifft, sind herzlich zum kommentieren eingeladen. Allsdenn, Viel Spaß!
Schlafes Sehnsucht
(eine pöse Furry-Fantasy)
Angelika war wieder dort.
Nein! Wie ein Blitzschlag zuckte der Gedanke durch ihren Kopf.
Das kalte Stroh stach ihr in den Rücken, ihre Finger klammerten sich um das Gitter über ihr. Nicht einmal hoch genug, um ihre Unterarme anzuwinkeln. Wenn sie Luft holte berührte ihr Bauch den kalten Draht. Ein winziges Zittern durchlief ihren Körper, und ziehender Schmerz jagte durch ihre Brüste. Rasselnd ging ihr Atem, panisch im Versuch nicht in Panik zu geraten. Sie konnte nicht wieder hier sein, nicht jetzt, nicht nach allem.
Sie versuchte sich zu bewegen, doch ihre Glieder hingen fest. Der Käfig rings um sie erzitterte und neuer Schmerz jagte durch ihre Brust. Das Klirren beseitigte jeden Zweifel, die dicken Ringe in ihren Brustwarzen hingen fest an dem Gitter vertäut, ebenso wie Hand und Fußgelenke. Sie war gefangen.
Eine Stimme durchschnitt die Stille, ein Klang der die Welt in ihren Grundfesten erschütterte.
"Angelika, willkommen zurück!"
Ihre Göttin sprach zu ihr.
Die gefesselte Sau zuckte, riss an ihren Fesseln im Versuch sich auf den Boden zu werfen. Der Schmerz ertrank in einer Flut aus Selbsthass, als sie dem antrainierten Reflex nicht folgen konnte.
Kreischend fuhr sie in die Höhe, und fand sich in Dunkelheit wieder.
Sie biss sich auf die Zunge, und ihr Schrei erstarb nach dem ersten Laut. Zitternd rollte sie sich zusammen, umklammerte ihre Beine und zog ihre Knie eng an sich. Für eine ganze Weile gab es nur sie und ihre bebenden Atemzüge, nichts anderes existierte in der Welt.
Nur langsam begriff sie, dass sie nicht gefesselt war. Nicht länger gebunden, nicht länger gezwungen. Frei in ihrem Willen, was auch immer das heißen mochte. Auf eine schwer zu beschreibende Art, war dieser Gedanke schrecklicher als alles andere. Auch lag sie auf einem weichen Bett, nicht auf Beton, nicht auf Stroh oder kalter Erde. Eine Decke, in der ein Riss wieder ein Stück länger geworden war, hing eng um ihre Füße gewickelt. Allmählich legte sich die erste Panik, und sie begann ihren Körper wieder zu spüren. Klamm und kalt fühlte ihre rosige Haut sich an, bedeckt und durchdrungen vom Gestank nackter Angst.
In einer schamvollen Sekunde blickte sie über ihr Nachtkästchen, ihr halb leeres Regal und jede andere ebene Fläche. Doch dort war nichts, keine Pillen, keine Nadeln, keine Pulver. Für einen endlos qualvollen Moment sehnte sie sich unsäglich danach.
Dann riss sie grimmig die Augen auf.
"Nein!" Der Gedanke hallte voller Zorn von den Wänden ihres Schädels wieder "Nein, Nein, Nein, Nein!"
Sie ballte ihre Hände, grub ihre stumpfen Nägel tief in ihr Fleisch. Der Schmerz beruhigte, zumindest ein bisschen. Sie würde nicht schwach werden, nicht nach all der harten Arbeit. Sie würde sich nicht aufgeben, nie wieder! Sie würde die Herrin nicht enttäuschen!
Erst jetzt war sie einen Blick auf die Uhr, der einzigen kleinen Lichtquelle in vollkommener Dunkelheit. Kurz nach drei Uhr früh.
Unfähig auch nur an Schlaf zu denken stieg Angelika aus dem Bett und zerrte die schmutzigen Laken mit sich. In dem winzigen Bad belud sie die Waschmaschine und wählte den langsamsten Modus der nichts als ruhiges Summen mit sich brachte. Danach stieg sie unter die Dusche, und versuchte von dem leisen Plätschern das Nachhallen des Traumes vertreiben zu lassen.
Mit wenig Erfolg.
Schließlich drehte sie das Wasser ab, stieg aus der Nasszelle und vor den Spiegel. Es kostete eine mehr als bewusste Anstrengung, ihre Augen zu öffnen.
Da stand sie, das untersetzte Schweinchen. Nicht länger jugendlich, dafür hatte sie zu viele Jahre verloren. Längst hatte sie die Hoffnung aufgeben müssen, noch eine Körbchengröße zu gewinnen, doch zumindest ragten ihre Brüstchen noch straff nach oben. Ihr Bauch dagegen war längst mehr als nur ein Ansatz, ihre Hüften; sie schauderte; geradezu mütterlich. Das darum geschlungene, breite Band, dass ihre eigentliche Weiblichkeit hinter metallischem Glanz verbarg, nahm sie dabei kaum als störend wahr. Sie trug es so lange, dass es längt Teil von ihr geworden war. Teil dessen, wie sie dort stand. Ihr ganzes, nacktes Selbst.
Zumindest jetzt wieder. Wie lange es gedauert hatte, die Spuren zu beseitigen. Die Prellungen, den schiefen Bruch und die Narbe quer über ihre Schnauze und die schludrig auf ihre Stirn tätowierte Vagina.
Ihr Magen zog sich zusammen bei dem Gedanken, wie freudig sie all dies und mehr ertragen hatte. Alles für ihre Göttin, ohne an Widerspruch zu denken. Männer hatten sie genommen, kaum dass Angelika sie registrierte. Sie waren unbedeutend. In einem Nebel aus maßloser Liebe, Treue und Drogen, mehr und mehr Drogen, hatte sie der Göttin alles geopfert.
Und dann...
Ihr Hals pochte unter dem rasenden Pulsschlag, zwischen ihren Schläfen dröhnte es. Keuchend krümmte sie sich zusammen, biss die Zähne aufeinander und versuchte ihrer Gedanken Herr zu werden.
Erst als die ersten Blutstropfen ihre rosigen Unterarme verdunkelten, merkte Angelika wie sie sich aufgekratzt hatte. Das unterschwellige Gefühl der Unreinheit blieb, gleich wie sehr ihr Verstand auch anderes behaupten mochte. Etwas in ihr, die letzten Auswüchse lang geschürter Schuld, verlangten Läuterung, Säuberung. Die Sau biss sich auf die Finger. Nun fühlte sie sich noch aufgekratzter als Zuvor, sie spürte bereits wie die altbekannten Gedanken in ihrem Kopf zu kreisen begannen, eine Spirale bildeten die kaum noch anzuhalten war. Sie musste etwas tun um sich zu beruhigen, oder sie würde so bald keinen Schlaf mehr finden.
Der Kamillentee kochte nicht. Das Wasser aus dem Hahn war gerade heiß genug um dem Dutzend Teebeuteln ihren Extrakt zu entlocken, solange man keinen großen Wert auf den Geschmack legte. Angelika rührte mit einem fingerdicken Metallstab in dem hohen Gefäß, drückte auf die Beutel und beobachtete wie das Wasser trübe Ockerfarbe annahm. Es war gut sich zu beschäftigen. Solange die Hände nur etwas zu tun hatten, konnte der Geist dem Körper nicht vollständig entfliehen. Selbst wenn es sich nur etwas triviales wie die Zubereitung von Tee handelte. Jeder Kenner hätte über ihr Gebräu ohnehin die Nase gerümpft. Auf diese Weise gebrauter Tee war mies, aber das störte kaum. Nicht bei dem, was Angelika vorhatte.
Sie öffnete den kleinen Schrank und nahm heraus was sie brauchte. In einem Krankenhaus zu arbeiten hatte durchaus seine Vorteile, und wenn es nur die Apathie der Angestellten im Instrumentenlager war.
Routiniert bestrich sie den schmalen Zapfen am Ende des Schlauches mit sterilem Gel und brachte ihn an sein Ziel ohne mit der Wimper zu zucken. Routiniert spannte sie ihren Unterleib an, im Vergleich zu dem was sie gewohnt war, musste sie aufpassen dass dieser ihr nicht entfleuchte. Sie kontrollierte die Verbindungen, stellte sicher dass das kleine Klemmschloss festgerastet war. Dann befestigte sie das andere Ende des Schlauches an dem kleinen Stutzen am Boden des hohen Glases, und hängte das Gefäß an die Stange des Duschvorhangs. Verstohlen, auf seltsame Weise verlegen, blickte Angelika abermals in den Spiegel. Der Schlauch verschwand zwischen ihren fülligen Hinterbacken wie ein zweiter, viel längerer Schwanz. Ihr rosiges Ringelschwänzchen nahm sich dagegen mehr als bescheiden aus. Sie fühlte wie ein seltsames Gefühl aus ihrem Inneren aufstieg, eine obskure Mischung aus Vorfreude und bodenloser Scham. Geschickt stellte sie einen Fuß auf den Rand der Duschwanne und beugte sich vor. Mit einer Hand stützte sie sich auf ihr Knie, mit der anderen öffnete sie den Klemmverschluss.
Die Hitze erfüllte ihren Bauch wie Lava. Zwar konnte der Tee bestenfalls noch warm sein, doch ihr Innerstes nahm dies anders wahr. Mit der zielstrebigen Beständigkeit eines Wasserfalls rann die trübe Flüssigkeit durch den Schlauch, und ergoss sich tief in Angelikas Darm. Unter tiefen Atemzügen fühlte die Sau, wie sich das Wasser in ihr ausbreitete, sie erfüllte und nach und nach höher stieg. Seufzend nahm sie die reinigende Flüssigkeit in sich auf, fühlte wie sie in ihr Aufstieg, auf Höhe des Gürtels, dann auf Höhe des Nabels, dann noch weiter.
Schneller als sie erwartet hatte gurgelten die letzten Tropfen aus dem Glas, und rasch zog sie den Schlauch aus dem Ventil am Zapfen; bevor es sich der Tee noch anders überlegen konnte. Und ebenso rasch, wie es von einer guten Sklavin nicht anders erwartet wurde, räumte sie alles nicht mehr gebrauchte wieder auf und hinterließ das Bad so makellos wie zuvor.
Schwer atmend kam Angelika zur Ruhe. Das neue Gewicht ließ ihren Bauch merkwürdig nach schwingen. Es drückte und ziepte, doch auf eine angenehme Art. In einem Moment des Schauderns erinnerte sie sich, wie die Göttin sie auf dieselbe Weise an ein Bierfass angeschlossen hatte. Eiskalt und stark geschüttelt. Es hatte sich angefühlt wie ein gefrorener Geysir. Der Darm nahm Alkohol viel schneller auf, weil man so die Leber umging, und Angelika konnte sich noch vage an den schädelzerschmetternden Rausch erinnern. Aber noch schwerer wogen in ihren Erinnerungen die markerschütternden Krämpfe und Blähungen, die darauf folgten. Nicht dass es der Göttin etwas bedeutet hätte. Für sie nur ein Grund für weitere Strafe. Wieder stach die Schuld zu, und Angelika zwang ihre Gedanken zu anderen Dingen.
Behutsam strich sie mit den Fingerspitzen über ihren rosigen Bauch, spielte mit ihrem Nabel und fuhr die verblassenden Narben nach. Sie konnte die Schwellung fühlen, das Gluckern und die Bewegung der Flüssigkeit in ihrem Innern. Warm, vertraut; sicher. Ob es sich so anfühlen mochte, schwanger zu sein?
Angelika stützte die Arme gegen an den Spiegel und verlor sich in dem Gedanken. Sie, schwanger. Am Ende noch mit einem Kind, einem eigenen Kind in ihrem Leib. Ihr Leben war so lange fremdbestimmt gewesen, dass solche Fragen nie eine Rolle gespielt hatten. Ihr Verstand hatte sich nie damit beschäftigt. Doch jetzt, mit der Herrin, was konnte alles sein...?
All diese Überlegungen fanden ein Ende, als die Wehen einsetzten, bildlich gesprochen. Angelika hatte genügend Übung um Spuren schnell und effizient zu beseitigen, und als sie sich schließlich leer und sauber in ihrem Bett wieder fand, fühlte sie sich bedeutend wohler. Nur nicht unbedingt ruhiger. Ihre Gedanken kreisten weiter, wenngleich in andere, frohere Richtungen. Das warme Gefühl in ihrem frisch gespürten Bauch hielt noch an, und Reste von Träumen mischten sich darunter.
Ein Kind, ein Kind in ihrem Leib. Ein Kind; womöglich eines, dass sie für die Herrin austrug, damit ihr perfekter Körper nicht von der Schwangerschaft verunziert wurde. Freudig würde sie sich aufblähen, prall geschwollen und schwer hinter der Herrin durch den Park watscheln, die Leine stets fest in ihrer Hand. Bigotte Leute würden auf sie zeigen, sie Hure und Schlampe und Mastsau nennen. Wie gern sie es für die Herrin ertragen würde, während ihr Kind in ihrem Leibe hüpfte.
Sie ertappte sich dabei, wie sie an den Rändern eines weiteren Verbots kratzte, ihre Fingerspitzen strichen über das glatte Metall ihres Keuschheitsgurtes. Zähe Feuchtigkeit sickerte bereits durch die Löcher der frisch gesäuberten Stahlplatte. Grunzend drückte sie sich gegen das Bett, presste das Eisen gegen die schleimigen Lippen ihrer Weiblichkeit.
Ein weiteres, ewiges Paradox wurde ihr so in Erinnerung gerufen. Kein Keuschheitsgürtel hielt jemanden WIRKLICH von seinem Körper ab, mit genügend Geschick konnten sie alle umgangen werden, zumindest ausreichend für ein wenig Handarbeit. Doch erinnerten sie ständig daran, dass man genau das nicht wollen sollte.
Angelika nahm ihre Fingerspitzen in den Mund, kostete von ihren glitschigen Säften. Sie würde es nicht tun, die Herrin hatte sie aus gutem Grund versiegelt. Sie saugte vier Fingern gleichzeitig in ihre Schnauze, dann führte sie diese zwischen ihre Hinterbacken.
Schließlich hatte die Herrin ihr nur das Möschen verschlossen.
Genüsslich schob sich Angelika die Finger in den Darm. Erst zwei, dann drei. Bis zum vierten brauchte sie nicht lange. Es fühlte sich immer noch merkwürdig an, soetwas allein zu tun. Ohne sich für jemand anderen zu erniedrigen, ohne eine Darbietung zu geben. Nur zur Freude an ihrem eigenen Körper.
Und dennoch fehlte etwas.
Ein Anreiz, ein kleines Stück vom Himmel, dass ihre Sinne in ungeahnte Höhen schickte. Mit einem schmatzenden Laut zog sie die Finger aus ihrem Arsch und nahm sie in den Mund. Sie schmeckten nach versauter Kamille.
Zappelnd richtete Angelika sich wieder auf. Es war Zeit, ihren Schatz zu heben.
Sie quetschte sich in die Lücke, die von den beiden billigen Regalen an der Wand ihres Zimmers gebildet wurde, und drückte das eine ein wenig zur Seite. Dahinter kam ein transparenter Beutel zum Vorschein, den sie mit zittrigen Fingern hervor holte. Andächtig, als bewege sie eine Reliquie, legte sie den Kunststoff auf ihr Bett und öffnete den Verschluss. Mit der Zunge im Schnauzenwinkel holte sie den Inhalt heraus, ein zerknittertes und ausgeleiertes Stück ehemals weißen Stoffs. Sie spannte es zwischen beide Hände und presste es auf ihre Nase.
Aromen von Baumwolle, Elastan und Staub stiegen in ihren Kopf, und dazwischen... NICHTS?
Fast hätte Angelika aufgeschrien, nur ein weiterer rascher Biss auf die Zunge bewahrte sie davor. Sie presste den Stoff fester auf ihre Schnauze, nahm das Mittelstück in den Mund, saugte daran, doch kein Geschmack wollte sich einstellen.
Es fühlte sich an, als zerbröckle etwas in ihrem Inneren. Enttäuscht sank die Sau auf ihr Bett nieder. Bei näherer Betrachtung kam sie dem Mysterium schnell auf die Schliche, der Beutel war am unteren Rand eingerissen, durch dieses Loch war alle Feuchtigkeit entwichen und ihr heiliger Schatz ganz trivial vertrocknet. Missmutig rieb Angelika die Unterhose ihrer Herrin über ihre Brüste. Dabei hatte sie sich noch so gefreut, diese nach einem besonders harten Arbeitstag stibitzt zu haben. Das Aroma der Herrin war geradezu in den Stoff getrieft, nur um nun verschwunden zu sein.
Grummelnd blickte Angelika auf die Uhr. Noch nicht einmal Vier, und vom Schlaf war sie weiter entfernt als je zuvor. Blieb noch die Hoffnung, dass die Herrin sie am Abend für jedes Gähnen des Tages strafen würde, das wäre zumindest noch etwas, aber der Tag dazwischen... Augenblick.
"Herrin", wisperte die Sau leise und wrang dabei die zerschundene Unterhose zwischen ihren Händen. Es war verboten, und es würde Strafe bedeuten. Ein Schauder der Vorfreude jagte über Angelikas Rücken und ließ ihr Ringelschwänzchen erzittern. Behutsam stand sie auf, setzte ihre Füße so dass ihre großen Zehen keine Diele quietschen ließen, und stahl sich aus ihrem Zimmer.
Die Waschküche war ihre erste Anlaufstelle. Ohne groß überrascht zu sein, fand sie den Wäschekorb leer vor. Es passte zu dieser Nacht. Die Maschine lief sogar noch, der Sparmodus dauerte ewig. Hastig öffnete Angelika die Nachreiche und ließ das entwendete Höschen zu seinen Artgenossen zurückkehren. Der Misserfolg fühlte sich noch immer widerlich an.
Sie schlich so gut sie konnte, fing alles Gewicht ihres Körpers in den Gelenken ab um nur kein Geräusch zu verursachen. Mit jedem Schritt wurden die Hallen durch die sie sich bewegte heiliger. Mochen andere auch nur einen schlichten Gang in der oberen Etage eines gewöhnlichen, wenn auch geräumigen Hauses sehen; für Angelika war es die Sakristei einer Kathedrale. So dauerte es nicht lange, und sie stand vor dem Altar.
Sie öffnete die Tür mit der Achtsamkeit einer ZEN-Meditation, doch sowie der erste Spalt sich auftat quieckten die Gelenke. Angelika zuckte zusammen, doch dann erklang ein dröhnendes Schnarchen und wischte jedes andere Geräusch beiseite.
Starr und steif wartete die Sau, bis ihr Herzschlag sie wieder eingeholt hatte. Schließlich wagte sie es, sie setzte einen Fuß in das Schlafzimmer. Schon allein hier zu sein, würde süße Strafe nach sich ziehen. Angelika schloss die Tür hinter sich, sowie das nächste Schnarchen ertönte.
Violett glänzendes Mondlicht fiel durch die getönten Fenster herein. Der Raum wirkte nicht groß, doch das war dem Bett geschuldet. Es nahm leicht zwei Drittel des Platzes in Anspruch. Ein ausladender gepolsterter Korb aus dicht geflochtenen Weidenruten. Der Rand zog sich schulterhoch nach oben und bot breite, weiche Stufen. Angelika näherte sich den Kleiderschränken, da verfing sich etwas an ihrem Fuß. Sie kniff die Augen zusammen und blickte nach unten. Sie entdeckte Ärztekittel, ein fleckiges Unterhemd, eine geradezu winzige Hose, alles beliebig zur Seite geworfen. Dazwischen jedoch blitzte etwas auf, ein Funkeln wie es nur eines bedeuten konnte.
Zitternd bückte sich das fast nackte Schwein und zog ein Stück blutroten Spitzenstoffes unter einem Kittel hervor, das Mondlicht verlieh ihm einen silbernen Schimmer. Feuchte glitzerte darin. Das Herz schlug Angelika bis zum Hals, als sie das wunderbare Höschen an ihre Schnauze hob, voll Vorfreude den Duft auf sog und dann... Hamsterspucke roch.
Die Sau schnellte zurück. Erst jetzt sah sie, in welchem Zustand das prachtvolle Gewebe befand, dass sich an die Gestanden ihrer Herrin schmiegen durfte. Das filigrane Mittelstück hing voll glibbrigem Speichel eines Nagers, und die linke Seite war quer durch den kostbaren Spitzenstoff durchgebissen worden. Maskuliner Körnergeschmack überlagerte, was vom Duft ihrer Herrin jemals dagewesen sein mochte. Geknickt ließ Angelika die rote Spitze fallen. Ihr Blick strich über die Schränke wo die frische Wäsche verwahrt wurde. Sie selbst hatte alles eingeräumt, und wusste daher wie langweilig die sauberen Dessous wirkten. Nun blieb ihr nichts mehr übrig, als der durchwachten Nacht und dem erbärmlichen Tag der darauf folgte entgegen zu sehen.
Erneut donnerte das Schnarchen durch den Raum, und Angelika blickte zum Bett.
Das Geflecht aus Weidenruten knirschte laut unter ihren Füßen, doch immer wenn Angelika sich ertappt glaubte, schallte neues Dröhnen durch die Luft. Sie erreichte den inneren Rand des großen Korbes, und ging zwischen den großen Kissen in Deckung und erstarrte. Der Anblick fesselte ihre Augen.
Dort lag die Herrin vor ihr. Selbst im Schlaf strahlte sie machtvolle Würde aus, gleich einem königlichen Raubtier. Nackt, nur mit dem halb zerfetzten Rest eines Lakens bedeckt, erstrahlte sie im Mondenschein. Die muskulöse Tigerin lag auf dem Bauch, ein großes Kissen halb zwischen ihren starken Armen zerquetscht, in das sie die Zähne schlug wann immer sie nicht ein weiteres Schnarchen ausstieß. Mondlicht spielte über jeden Winkel ihres kraftvollen Leibes, und zeichnete die zahllosen Streifen die ihr goldenes Fell durchzogen in filigranem Schimmer nach. Ein Beben der Erregung lief quer durch den Leib der Tigerin, so kraftvoll dass ihre schweren Brüste laut aneinander schlugen. Die Muskeln ihrer geschmeidigen Schenkel arbeiteten, sie strampelte, trat, mitunter drangen die Krallen aus ihren Zehen hervor; ganz als träume sie eine urtümliche Jagd. Im Takt dazu bewegten sich ihre prachtvoll geschwungenen Hinterbacken. Der Schwanz der Herrin stieß in die Luft, und bewegte sich dort wie die giftige Kobra eines Fakirs. Lockend und mit jeder Bewegung nur noch verführerischer. Angelika schnappte nach Luft, der Anblick traf sie wie ein Cupids Pfeil. Der Geruch ihrer Herrin, so nahe und unverfälscht, stieg berauschend ihre Schnauze empor. Die Herrin drehte sich, winkelte ein Bein an; öffnete so ihren Schoß und es war um Angelika geschehen. Keine Strafe der Welt hätte die Sau in diesem Augenblick von ihrem Tun abbringen können. Schwer atmend, als ertrinke sie genüsslich im Duft der Tigerin, kroch sie über das weiche Bett, und glitt zwischen die prachtvollen Schenkel. Sie bemerkte weder den zusammengerollten Hamster neben ihr, noch den triefnassen Fleck auf dem sie zu liegen kam. In ihrem Kopf gab es nur Platz für die Schönheit ihrer Herrin.
Die Schenkel der Tigerin legten sich auf Angelikas eingeknickte Ohren, und es war ein Gefühl, als käme sie nach Hause. Im Halbdunkel des mondhellen Schlafzimmers konnte sie kaum Details erkennen, doch das spielte keine Rolle. Der Geruch ihrer Herrin umgab und berauschte sie auf eine Weise, die alles andere in den Schatten stellte. Selbst die Gasmaske voller Haschischrauch.
Vor ihr glitzerte die heilige Pforte ihrer Herrin, ein Meisterwerk der Natur. Dunkel zeichneten sich die aufgeworfenen Lippen gegen den hellen Glanz des weißen Intimpelzes ab, und mit jeder Bewegung sickerten zähe Tröpfchen hervor, die Angelika das Wasser in die Schnauze trieben.
Behutsam, als streichle sie über eine unendlich kostbare Blüte, strich sie mit den Fingerspitzen durch den Lippenspalt. Ein dickerer Strang glitschiger Feuchte trat heraus, und Angelika streckte schnell die Zunge aus, dem heiß ersehnten Geschenk entgegen. Als die schleimige Gabe sie berührte, erzitterte das Schwein bis auf den Grund ihres Selbst. Sie schmeckte die Lust der Herrin, ihre berauschende Fruchtbarkeit. Doch lag darin noch etwas anderes, ein zweites, schwächeres Aroma, das sich in der Übermacht der Tigerin schon beinahe aufgelöst hatte. Angelika brauchte einen verblüffend langen Moment, bis sie es erkannte.
Samen, genauer noch, Hamstersamen. Die Herrin hatte sich zum Verkehr mit ihrem Ehemann herabgelassen. Die Ergüsse seiner Bemühungen schwammen noch in der Herrin. Für gewöhnlich empfand Angelika Abscheu, schon allein dem Gedanken gegenüber. In dieser Nacht aber...
Angelika streckte die Zunge weiter heraus und schob ihren Kopf höher die samtweichen Schenkel hinauf. Mit größer Andacht schloss sie ihre Schnauze um die nassen Lippen der großen Tigerin, und tastete mit der Zungenspitze in die Tiefe ihres Leibes. Dumpfes Dröhnen erschütterte das Bett, Vibrationen tief aus der Kehle der Herrin ließen selbst noch den Boden erzittern. Die Sau erkannte die Schwingungen, und begrüßte sie. Behutsam erkundete ihre Zunge die vertrauten Pfade, strich über die bebenden Innenseiten der dunklen Lippen und förderten mehr un mehr köstliche Safte zu Tage. Ihre Unterlippe strich zudem über ein verhärtendes Pünktchen, in etwa dort wo die eleganten Tigerlippen sich zu einem spitzen Bogen trafen. Dort wuchs der Herrin empfindsamer Kitzler rasch zu voller Größe heran, Angelika badete im Stolz auf ihre Leistung. Die Tigerin gurrte, tief im Schlaf versunken ruckte und drückte sie ihren Unterleib auf das Gesicht ihrer Sklavin, sie sich kein größeres Glück ausmalen wollte. Gierig trank Angelika jeden Tropfen der aus dem Schoß der Tigerin floss, längst ein veritables Rinnsal. Es schwemmte den Samen mit sich, und versetzte den Kopf der Sau in einen traumhaften Rausch. Ihr war es gleich, auf welche Weise die Herrin den Samen in ihren Bauch beförderte, in diesem Moment malte sie sich aus, wie sie den ultimativen Dienst erbrachte. Schummrige Müdigkeit kochte ihren Verstand weich, anstelle der Bedenken traten weiche, warme Traumbilder. Zeit wurde zur Unwirklichkeit, die Herrin erfüllte ihr gesamtes Universum. Angelika meinte bereits zu fühlen, wie die von der Herrin gesegnete Saat ihren Magen durchdrang, auf magische Weise in ihre Gebärmutter fand und sich dort niederließ. Als der Samen verebbte, und sie die Klitoris der Herrin wie einen Nippel in ihre Schnauze saugte, meinte sie bereits die ersten Tritte zu spüren.
Ein Zittern durchlief den Körper der Tigerin, ein kleinerer Orgasmus, nicht mehr als ein Nachspiel des vorherigen Abends. Nicht einmal genug sie zu wecken, doch ausreichend ihre Träume zu würzen. Ihr gestreifter Leib entspannte sich, ihr Schwanz sank nieder, ihre runden Hinterbacken sanken weich und sanft auf die Stirn der Sklavin nieder.
Angelika fühlte wie ihr Körper wunderbar erlahmte, ihr Verstand versank und sie wie auf einem Ozean hinweg driftete. Freudig erwartete sie die Strafe, die ihr Ungehorsam nach sich ziehen würde, in dem Bewusstsein dass sie es mehr als wert gewesen war. Alle Luft in ihren Lungen war durchdrungen vom intensiven Duft ihrer Herrin, und auf einer Wolke ihrer Hingabe sank Angelika in tiefen Schlaf.